[0001] Die Erfindung betrifft einen Regner, insbesondere einen Versenkregner.
[0002] Bei Regnern, insbesondere Versenkregner, mit einem um eine vertikale Schwenkachse
schwenkbaren Regnerkopf und einem im Regnerkopf unterhalb eines den Regnerkopf nach
oben abschließenden Deckels angeordneten Düsenkörper mit einer Düse, durch welche
ein gebündelter Wasserstrahl abgegeben werden kann, ist typischerweise der den Wasserstrahl
abgebende Düsenkörper innerhalb eines Sets von mehreren Düsenkörpern wechselbar, beispielsweise
um je nach Größe eines veränderlich einstellbaren Winkelsektors der Beregnung einen
am besten an die gewählte Sektorgröße angepassten Düsenkörper als den den Wasserstrahl
abgebenden aktiven Düsenkörper auswählen zu können. Ein Wechsel des Düsenkörpers kann
z. B. durch Entnahme eines Einzeldüsenkörpers aus einer Düsenaufnahme und Einsetzen
eines anderen Düsenkörpers oder nach Abnehmen des Deckels durch Drehen eines innerhalb
des Regnerkopfes angeordneten Trägers einer Mehrfachdüsenanordnung um eine Drehachse
erfolgen. Dabei kann aber eine unangemessene Beregnung auftreten, wenn der Benutzer
einen anderen Düsenkörper als aktiven Düsenkörper vermutet als tatsächlich gegeben.
Eine Entnahme des Düsenkörpers oder eine Abnahme des Düsenkörpers zur Kontrolle des
Düsenkörpers ist aufwendig, insbesondere wenn zum Wechsel einer Einzeldüse der Regnerkopf
entgegen einer absenkend wirkenden Federkraft manuell angehoben werden kann. Es ist
bekannt, dem Benutzer für jede Düse einen eine entsprechende Kennzeichnung tragenden
Typenstopfen zur Verfügung zu stellen, welchen der Benutzer in eine entsprechende
Stopfenaufnahme einsetzt. Ein Vergessen des Stopfenwechsels bei einem Düsenwechsel
führt dann aber zu einer Falschinformation und unangemessenen Beregnung.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem derartigen Regner die Möglichkeit
der richtigen Düsenauswahl zu verbessern, und/oder eine unangemessene Beregnung durch
eine unzutreffende Kennzeichnung zu vermeiden.
[0004] Die Erfindung ist im unabhängigen Anspruch beschrieben. Die abhängigen Ansprüche
enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0005] Die feste Zuordnung einer unterscheidbaren Kennzeichnung zu jeder der mehreren verschiedenen
Düsen und deren Erkennbarkeit bei Blickrichtung auf den Deckel des Regnerkopfes ermöglicht
dem Benutzer eine schnelle Auffassung, welche der Düsen sich in der zur Abgabe eines
Wasserstrahls bestimmten Position im Regnerkopf befindet, wodurch auch eine einfache
Beurteilung möglich ist, ob der aktive Düsenkörper auf die aktuelle Beregnungsaufgabe
hinreichend gut abgestimmt ist oder ein Düsenwechsel vorgenommen werden müßte. Die
feste Zuordnung, welche sowohl durch die bevorzugte Anordnung der Kennzeichnung auf
dem jeweiligen Düsenkörper selbst oder, insbesondere bei drehbarem Mehrfachdüsenträger
auf ein eindeutig gekoppeltes Hilfselement angeordnet sein kann, vermeidet eine versehentliche
Falschkennzeichnung, wie sie bei nur loser Zuordnung eines von den Düsenkörpern getrennt
handhabbaren Kennzeichnungselement, wie den eingangs genannten Typenstopfen auftreten
kann.
[0006] Die Kennzeichnung kann sowohl alphanumerisch als auch durch Symbole gegeben sein.
Die Kennzeichnung kann auch mit Markierungen auf der nach oben weisenden Deckelfläche,
welche gleichfalls alphanumerisch oder durch Symbole gegeben sein kann, zusammen wirken.
[0007] Für die Erkennbarkeit der Zuordnung ist in bevorzugter Ausführung ein Fenster in
der nach oben weisenden Deckelplatte des Deckels vorgesehen. Das Fenster kann sowohl
einen durch die Deckelplatte durchgehenden Durchbruch aufweisen als auch durch eine
transparente Scheibe abgedeckt sein. In letzterem Falle ist die Kennzeichnung hinter
der transparenten Scheibe innerhalb des Regnerkopfes angeordnet. Im erstgenannten
Falle kann ein Träger der Kennzeichnung die Aussparung in der Deckelplatte nach unten
abschließen oder in anderer Ausführung in die Aufnahme über einen Teil der Höhe der
Aussparung oder diese vollständig durchgreifend hineinragen. Der Träger der Kennzeichnung
dient vorteilhafterweise auch zur Abdichtung der Aussparung gegen das Eindringen von
Schmutz in das Innere des Regnerkopfes.
[0008] Bei einem Regner mit einem im Regnerkopf austauschbar angeordneten Einzel-Düsenkörper
kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass dem genannten Fenster eine Arretierstruktur
an der Innenseite der Deckelplatte räumlich zugeordnet ist, welche mit einer Gegenstruktur
des Düsenkörpers bei aufgesetztem Deckel zusammenwirkt und den Düsenkörper in seiner
Lage fixiert. Insbesondere kann eine Aussparung in der Deckelplatte selbst eine solche
Arretierstruktur bilden.
[0009] Neben derartigen Regnern mit austauschbaren Einzel-Düsenkörpern sind auch Regner
mit wechselbarer Düse bekannt, welche innerhalb des Regnerkopfes einen Mehrfach-Düsenträger
enthalten, welcher vorzugsweise um eine Drehachse relativ zum Regnerkopf verdrehbar
ist, um einen der mehreren Düsenkörper als aktiven, d. h. den Wasserstrahl abgebenden
Düsenkörper auszuwählen. Solche Regnertypen sind prinzipiell bekannt. Bei einem solchen
Regnertyp kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Kennzeichnung beim Drehen
des Trägers der mehreren Düsen relativ zu dem Deckel verschiebbar ist. Die entsprechend
der mehreren Düsen des Mehrfach-Düsenträgers vorzusehenden mehreren Kennzeichnungen
können dabei fest mit dem Düsenträger, beispielsweise oberhalb der jeweiligen Einzeldüsen
angeordnet und mit dem Düsenträger gedreht werden. Die Drehung kann sowohl bei aufgesetztem
Deckel erfolgen, wobei dann die Kennzeichnungen beim Verdrehen des Düsenträgers unterhalb
des Fensters vorbei bewegt werden. Es kann auch vorgesehen sein, eine Drehung des
Mehrfach-Düsenträgers nur bei abgenommenem Deckel zu ermöglichen. Dabei kann dann
in zu der Ausführung mit dem Einzeldüsenträger beschriebenen Weise auch vorgesehen
sein, dass ein die Kennzeichnung tragender Träger in eine Aussparung und/oder Arretierstruktur
des Deckels eingreift.
[0010] In anderer Ausführung kann bei einer Mehrfach-Düsenanordnung auf einem relativ zum
Regnerkopf verlagerbaren, insbesondere verdrehbaren Düsenträger auch vorgesehen sein,
dass ein Hilfselement vorgesehen ist, welches mit der Verlagerung, insbesondere der
Drehbewegung des Düsenträgers im Regnerkopf gekoppelt ist und seinerseits die verschiedenen
Kennzeichnungen trägt. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein solches Hilfselement
mit einer Drehung des Mehrfach-Düsenträgers gekoppelt ist und eine lineare, eine bogenförmige
oder vorzugsweise eine drehende Bewegung ausführt. Ein an eine Drehbewegung des Mehrfach-Düsenträgers
drehbar gekoppeltes Hilfselement kann insbesondere ein Zahnradenthalten, welches über
eine Stirnverzahnung mit einer Verzahnung auf dem Düsenträger kämmt. Die Kennzeichnungen
auf dem Hilfselement können auf eine der beschriebenen Arten durch ein Fenster in
der Deckelplatte bei Blick auf die Deckelplatte erkennbar sein.
[0011] In wieder anderer Ausführung kann bei einem drehbaren Mehrfach-Düsenträger ein Drehlagerstutzen
in eine Drehlager-Aussparung der Deckelplatte eingreifen und eine Kennzeichnung beispielsweise
in Form eines Richtungszeigers besitzen, welcher mit auf der Oberseite des Deckels
um die Drehachse des Düsenträgers angeordneten Markierungen zur Information des Benutzers
in der Weise zusammenwirkt, dass die richtungszeigende Kennzeichnung auf eine von
mehreren verschiedenen Markierungen weist und die Markierungen ihrerseits eine Information
über den Typ des als aktiv ausgewählten Düsenkörpers beinhalten.
[0012] In entsprechender Weise kann bei Verwendung eines drehbaren, mit einer Drehung des
Hilfsträger gekoppelten Hilfselements auch dieses Hilfselement mit einem Drehlagerzapfen
in eine Drehlageraussparung der Deckelplatte eingreifen und eine richtungszeigende
Kennzeichnung aufweisen.
[0013] Eine richtungszeigende Kennzeichnung bei einem drehbaren Mehrfach-Düsenträger und/oder
einem drehbaren Hilfselement muss nicht notwendigerweise auf einem Drehlagerzapfen
angeordnet sein, sondern kann auch allgemein im Bereich der Drehachse des Mehrfach-Düsenträgers
und/oder des Hilfselements vorliegen und bei Blick auf die Oberseite des Deckels in
Zusammenwirken mit Markierungen auf der Oberseite des Deckels erkennbar sein. Die
Anordnung einer richtungszeigenden Kennzeichnung auf einem Drehlagerzapfen ist besonders
vorteilhaft, weil hierdurch auch zugleich eine stabile Lagerung eines drehbaren Bauteils
gegeben ist.
[0014] Anstelle der Anordnung der richtungszeigenden Kennzeichnung auf einem drehbaren Düsenträger
oder einem drehbaren Hilfselement in Zusammenwirkung mit mehreren unterschiedlichen
Markierungen auf der Oberseite des Deckels kann auch eine Vertauschung in dem Sinne
vorgesehen sein, dass mehrere ständig sichtbare Kennzeichnungen auf dem drehbaren
Bauteil, insbesondere einem Drehlagerstutzen eines drehbaren Düsenträgers oder eines
Hilfselements vorgesehen sind und eine Einzelmarkierung auf der Deckeloberseite auf
eine der mehreren Kennzeichnungen je nach Drehstellung des drehbaren Bauteils weist.
Allerdings ist hierfür ein erheblich größerer Durchmesser eines Drehlagerstutzens
erforderlich.
[0015] Ein Zusammenwirken einer nur richtungszeigenden Kennzeichnung mit Markierungen auf
der Oberseite des Deckels ist auch bei Einzeldüsenkörpern möglich, indem sich die
Kennzeichnung auf der Einzeldüse in einem richtungszeigenden Symbol erschöpft und
um das Fenster in der Deckelplatte, durch welches eine solche richtungszeigende Kennzeichnung
erkennbar ist, mehrere unterschiedliche Markierungen entlang des Fensterrandes aufweist.
[0016] Anstelle einer richtungszeigenden Kennzeichnung kann auch eine positionsveränderliche,
bei drehbarem Düsenträger insbesondere radial bezüglich der Drehachse positionsveränderliche
Kennzeichnung verschiedener Düsenkörper mit in einer Richtung nach Art einer im wesentlichen
linearen Skala zusammenwirken.
[0017] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht.
[0018] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Anordnung mit einem drehbaren Mehrfachdüsenträger,
- Fig. 2
- eine richtungszeigende Kennzeichnung mit Markierungen,
- Fig. 3
- eine Anordnung mit einer auswechselbaren Einzeldüse,
- Fig. 4
- eine durch ein Deckelfenster ablesbare Kennzeichnung,
- Fig. 5
- eine weitere Anordnung mit einem drehbaren Mehrfachdüsenträger,
- Fig. 6
- eine Variante zu Fig. 5 mit Markierungen auf der Deckeloberseite,
- Fig. 7
- eine Ausführung mit radial beabstandeten Kennzeichnungen.
[0019] Fig. 1 zeigt ein erstes vorteilhaftes Beispiel für die Anzeige einer Information
über eine aktive Düse einer Düsenanordnung. Hierbei ist ausgegangen von einem Versenkregner,
welcher unterhalb einer Deckelplatte DP eines Regnerkopfes eine Düsenanordnung mit
mehreren Einzeldüsen, von welchen Düsen D3 und D4 sichtbar sind, in einem Düsenträger
DT enthält. Der Regnerkopf ist in seiner abgesenkten Ruheposition gezeigt, in welcher
er innerhalb einer typischerweise im Erdboden eingegrabenen Außenhülse AH einliegt.
Der Regnerkopf ist durch eine Deckelplatte DP nach oben abgeschlossen. Vorzugsweise
bildet die Deckelplatte DP mit einer hülsenförmigen Seitenwand DH einen einteiligen
Deckelkörper. In dem von dem Deckelkörper umgebenen Innenraum des Regnerkopfes ist
der Düsenträger DT um eine vertikale Drehachse, welche vorzugsweise mit der Rotationsachse
RA des Regnerkopfes in dessen Beregnungsbetrieb zusammenfällt, drehbar, wodurch jeweils
eine der mehreren Düsen in eine Betriebsposition gebracht werden kann, in welcher
diese Düse vor einem wasserzuführenden Kanal angeordnet ist und als ausgewählte aktive
Düse einen Wasserstrahl abgeben kann. Die übrigen Düsen der Mehrfach-Düsenanordnung
sind inaktiv und in ihren Positionen nicht mit Wasser beaufschlagbar. Derartige Regner
mit drehbaren Mehrfachdüsenanordnungen sind an sich bekannt.
[0020] Im skizzierten Beispiel ist der Düsenträger DT um die Rotationsachse drehbar, indem
ein Betätigungselement BE in Form eines Zahnrades mit einer Verzahnung in eine Gegenverzahnung
eines Zahnkranzes TR, welcher Teil des Düsenträgers oder mit diesem drehfest verbunden
ist, eingreift. Die beiden Verzahnungen des Betätigungselementes und des Zahnkranzes
haben vorzugsweise denselben Umfang, so dass eine Drehung des Betätigungselements
BE um einen bestimmten Winkel eine Drehung des Zahnkranzes TR und des Düsenträgers
DT um denselben Winkel bewirkt.
[0021] Das Betätigungselement BE ragt mit einem Zapfen ZA in eine Öffnung AU in der Deckelplatte
DP und ist in dieser um eine zur Rotationsachse RA parallele Drehachse drehbar. Eine
Drehung des Betätigungselements BE kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass in der
nach oben weisenden Endfläche des Zapfens ZA ein Werkzeugansatz WT vorgesehen ist,
in welchen ein Werkzeug, beispielsweise ein Schraubendreher oder auch nur eine Münze,
eingesetzt werden kann, um das Betätigungselement BE um seine Drehachse zu drehen
und damit indirekt auch den Düsenträger DT um dessen im Beispielsfall mit der Rotationsachse
RA des Regnerkopfes zusammen fallende Drehachse zu verdrehen und innerhalb der Gruppe
von beispielsweise vier Düsen auf dem Düsenträger eine dieser Düsen in die Betriebsstellung
zu drehen und damit als aktive Düse auszuwählen. Alternativ oder zusätzlich zu dem
Werkzeugansatz WT kann auch vorgesehen sein, dass das Bedienelement BE durch eine
Aussparung der Seitenwand DH hindurch manuell erreichbar und drehbar ist.
[0022] Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf einen die Aussparung AU in der Deckelplatte enthaltenden
Ausschnitt. Auf dem Zapfen ZA ist neben dem Werkzeugansatz WT als ein für die vorliegende
Erfindung in diesem Ausführungsbeispiel wesentliches Element eine richtungszeigende
Kennzeichnung AZ, beispielsweise in Form eines Pfeiles oder alternativ auch in Form
einer nur an einem Randabschnitt des Umfangs des Zapfens ZA angebrachten Kennzeichnung,
welcher eine radial richtungszeigende Funktion übernimmt. Um die Aussparung sind mehrere
Markierungen MA1, MA2, MA3, MA4 gruppiert und das Zusammenwirken der richtungszeigenden
Kennzeichnung AZ mit einer der mehreren Markierungen, im Beispiel der Fig. 2 mit der
Markierung MA1, gibt an, welche der mehreren Düsen sich in der aktiven Betriebsstellung
befindet.
[0023] Die mehreren Düsen der Mehrfach-Düsenanordnung auf dem Düsenträger DT können beispielsweise
in Verbindung mit einer veränderlichen Einstellung eines Winkelsektors, innerhalb
dessen der Regnerkopf im Beregnungsbetrieb alternierend geschwenkt wird, in ihrem
Düsenquerschnitt so auf verschiedene Winkelsektorbereiche eingestellt sein, dass die
von der jeweiligen Düse pro Zeiteinheit abgegebene Wassermenge auf einen Winkelsektorbereich
am besten abgestimmt ist. Beispielsweise kann eine in Fig. 1 nicht sichtbare, in der
aktiven Betriebsstellung befindliche Düse D1 einen geringen Düsenquerschnitt besitzen
und mit diesem besonders geeignet sein für einen Winkelsektor zwischen 0° und 90°,
wogegen die Düsenquerschnitte mit weiteren Düsen D2, D3, D4, von welchen eine Düse
D2 in Fig. 1 gleichfalls nicht sichtbar ist, schrittweise zunehmen und jeweils auf
Winkelsektoren zwischen 90° und 180° bzw. zwischen 180° und 270° bzw. zwischen 270°
und 360° abgestimmt sind. Die Markierungen MA1 bis MA4 sind im in Fig. 2 skizzierten
Beispiel symbolisch auf solche Winkelbereiche abgestimmt, wobei eine Markierung MA2
mit einem 90°-Winkelbereich-Symbol der Düse D1, die Markierung MA2 mit einem 180°-Winkelbereich-Symbol
der Düse D2, die Markierung MA3 mit einem 270°-Winkelbereich-Symbol der Düse D3 und
die Markierung MA4 mit einem Vollkreis als 360°-Winkelbereichs-Symbol der Düse D4
zugeordnet ist. Je nach Drehstellung des Bedienelements BE und damit je nach ausgewählter
Düse im Einzelfall zeigt die richtungszeigende Kennzeichnung AZ auf eine der mehreren
Markierungen MA1 bis MA4 und der Benutzer ist auf diese Weise unmittelbar auf einfache
Art darüber informiert, welche der mehreren verfügbaren Düsen aktuell als aktive Düse
sich in der Betriebsstellung befindet.
[0024] Anstelle der in Fig. 2 gezeigten Symbole bei den verschiedenen Markierungen können
selbstverständlich auch andere Markierungsarten, beispielsweise fortlaufende numerische
oder alphabetische Kennzeichnungen oder konkrete Winkelbereichsangaben vorgesehen
sein.
[0025] Eine eindeutige Zuordnung der durch das Zusammenwirken der richtungszeigenden Kennzeichnung
AZ mit den Markierungen gegebenen Information über die aktive Düse ist gegeben, wenn
die Drehstellungen des Bedienelements BE und des Zahnkranzes TR eindeutig vorgegeben
sind.
[0026] Alternativ zur Anzeige einer Information über die aktive Düse durch eine Markierung
auf dem Zapfen ZA des Bedienelements BE kann auch vorgesehen sein, dass mit dem Düsenträger
DT und dem Zahnkranz TR ein bei der Drehachse des Düsenträgers DT durch eine Aussparung
in der Deckelplatte ragender Zapfen mit einer richtungszeigenden Kennzeichnung analog
zu AZ versehen ist und mehrere Markierungen um den Umfang der Aussparung für einen
solchen Zapfen des Düsenträgers DT angeordnet sind.
[0027] Bei größerem Durchmesser des Zapfens können auch mehrere unterschiedliche Markierungen
direkt auf der durch die Aussparung in der Deckelplatte erkennbaren Endfläche eines
solchen Zapfens angeordnet sein und im Zusammenwirken mit nur einer Kennzeichnung
am Umfang der zugehörigen Aussparung zusammenwirken, um den Benutzer auf die der gerade
aktiven Düse zugeordnete Kennzeichnung auf der Endfläche des Zapfens hinzuweisen.
[0028] Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung eines Regnerkopfes, wiederum in der abgesenkten
Ruhestellung, bei welchem innerhalb des Regnerkopfes lediglich eine Einzeldüse auf
einem einzelnen Düsenkörper DK vorgesehen ist, welcher in eine Düsenaufnahme DA auswechselbar
eingesetzt ist. An dem Düsenkörper DK ist nach oben fortführend ein Fortsatz HF vorgesehen,
dessen oberes Ende in eine Aussparung AK in der Deckelplatte eingreift. An der nach
oben weisenden Endfläche des Fortsatzes HF ist eine optische Kennzeichnung zur Individualisierung
des Düsenkörpers bzw. dessen Düse angebracht. Eine solche Kennzeichnung KE ist von
dem Benutzer durch die Aussparung AK ablesbar. Mit SE ist in Fig. 3 ein Stellelement
zur Einstellung einer Sektorgrenze eines Beregnungssektors bezeichnet.
[0029] Fig. 4 zeigt zugehörig zur Fig. 3 eine Ansicht des Regnerkopfes von schräg oben und
einen vergrößerten Ausschnitt hierzu, aus welchem ersichtlich ist, dass die nach oben
weisende Endfläche des Fortsatzes HF des Düsenkörpers eine Kennzeichnung beispielsweise
in Form einer Winkelbereichsangabe (hier 90° bis 179°) aufweist, welche durch die
Aussparung AK hindurch erkennbar ist. Selbstverständlich kann die Kennzeichnung auch,
wie bereits zu Fig. 2 ausgeführt, eine andere Form besitzen. Die Kennzeichnung kann
auch in diesem Fall durch eine nur richtungszeigende Kennzeichnung, beispielsweise
einen Pfeil gegeben sein, wenn um die Aussparung AK herum wiederum mehrere unterschiedliche
Markierungen entsprechend MA1 bis MA4 nach Fig. 2 vorgesehen sind.
[0030] Fig. 5 zeigt einen Regnerkopf, welcher ähnlich der Ausführung nach Fig. 1 einen relativ
zum Regnerkopf drehbaren Düsenträger DT mit mehreren Düsen aufweist. In dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 5 ist in der Deckelplatte DP ein transparentes Fenster FE vorgesehen und
mehrere Kennzeichnungen KI sind den einzelnen Düsen der Mehrfach-Düsenanordnung des
Düsenträgers DT auf der Oberseite des Düsenträgers DT zugeordnet. Unter der Annahme,
dass sich die aktive Düse in einer in Fig. 5 nicht sichtbaren, in eine Strahlrichtung
SR weisenden Stellung befindet, sind die Kennzeichnungen KI nicht den unter diesen
befindlichen Einzeldüsen zuzuordnen, sondern die sich im Bereich des Fensters FE befindliche
Kennzeichnung A ist der verdeckt liegenden, aktiven Düse zugeordnet, die Kennzeichnung
B ist einer weiteren, verdeckt liegenden Düse zugeordnte, die Kennzeichnung C ist
der sichtbaren Düse D3 zugeordnet und die der gleichfalls sichtbaren Düse D4 zugeordnete
Kennzeichnung ist durch den nicht aufgeschnittenen Teil der Deckelplatte DP verdeckt.
In der Ausführung nach Fig. 5 ist die Düsenanordnung einem Zapfen ZT in einer Deckelaussparung
ZU bei der Rotationsachse des Regnerkopfes, welche mit der Drehachse der Düsenanordnung
zusammenfalle, drehbar gelagert. Zur Drehung wird ein Werkzeug, z. B. ein Schraubendreher
oder auch nur eine Münze in einen Werkzeugansatz in der nach oben weisenden Stirnseite
des Zapfens eingesetzt.
[0031] Fig. 6 zeigt eine Variante zu Fig. 5, bei welcher mit gleicher Drehmechanik um einen
bei der Drehachse des Regnerkopfes und der Düsenanordnung Markierungen MA auf der
Deckeloberseite, z. B. nach Art der Fig. 2 angebracht sind und mit einer richtungszeigenden
Kennzeichnung AZ auf der Stirnfläche des Zapfen ZT zusammenwirkt.
[0032] Fig. 7 zeigt ein weiteres Beispiel einer von der Oberseite des Regnerkopfes erkennbaren
Kennzeichnung einer von mehreren aktiven Düsen auf einem drehbaren Düsenträger. Hierbei
ist lediglich ein Winkelausschnitt aus der kreisförmigen Deckelplatte DP symbolisch
dargestellt und der Umriß des Düsenträgers DT dargestellt. In der Deckelplatte DP
ist ein radial längliches Fenster FL ausgebildet und auf der Oberseite des Düsenträgers
DT befinden sich in unterschiedlichen Abständen R1, R2 von der Drehachse des Düsenträgers
Markierungen K1, K2 usw., von welchen bei Positionierung einer der mehreren Düsen
des Düsenträgers in der Betriebsstellung jeweils eine dieser Markierungen, im Beispielsfall
die Markierung K1, in dem Fenster sichtbar ist. Die radialen Positionen der Markierungen
entlang des Fensters sind verschieden, so dass je nach Position innerhalb des Fensters
über um das Fenster angebrachte Markierungen MA1 bis MA4 wiederum die Kennzeichnungen
K1, K2 usw. eine eindeutige Information über die jeweils aktive Düse geben.
[0033] Eine entsprechende Informationsgabe durch ein lineares Fenster und entlang des linearer
Erstreckung unterschiedlicher Markierungen auf der Deckeloberseite kann auch in Verbindung
mit einer gesteckten Einzeldüse der in Fig. 3 skizzierten Art gegeben sein, indem
eine positionsszeigende Kennzeichnung auf der Oberseite des Fortsatzes HF je nach
Düsentyp an verschiedener Position vorgenommen ist.
[0034] Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren
Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.
1. Regner, insbesondere Versenkregner mit einem um eine vertikale Schwenkachse schwenkbaren
Regnerkopf, welcher unterhalb eines den Regnerkopf nach oben abdeckenden Deckels einen
Düsenkörper zur Abgabe eines gerichteten Wasserstrahls enthält, wobei der den Wasserstrahl
abgebende Düsenkörper innerhalb eines Sets von mehreren verschiedenen Düsenkörpern
austauschbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der mehreren verschiedenen Düsen eine optische Kennzeichnung fest zugeordnet
ist, welche bei Blickrichtung auf den Deckel erkennbar ist.
2. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel ein Fenster ausgebildet ist, durch welches die Kennzeichnung erkennbar
ist.
3. Regner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster eine transparente Scheibe enthält.
4. Regner nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster eine durch die Deckelfläche durchgehende Aussparung bildet.
5. Regner nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Fenster eine Arretierstruktur an der Innenseite des Deckels räumlich zugeordnet
ist, welche mit einer Gegenstruktur des Düsenkörpers bei aufgesetztem Deckel zusammenwirkt
und den Düsenkörper lagefixiert.
6. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Düsenkörper auf einen gemeinsamen Mehrfachdüsen-Träger angeordnet sind, welcher
um eine Drehachse relativ zum Regnerkopf drehbar ist, wobei durch Drehen des Trägers
einer der mehreren Düsenkörper als der den Wasserstrahl abgebende Düsenkörper auswählbar
ist.
7. Regner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung beim Drehen des Trägers relativ zu dem Deckel verschiebbar ist.
8. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung auf dem Düsenkörper angeordnet ist.
9. Regner nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hilfselement vorgesehen ist, welches relativ zum Deckel verlagerbar und mit dem
Träger in der Weise gekoppelt ist, dass verschiedene Drehpositionen des Trägers jeweils
in eindeutiger Weise verschiedenen Positionen des Hilfselements zugeordnet sind, und
dass wenigstens eine Kennzeichnung auf dem Hilfselement angeordnet ist.
10. Regner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfselement um eine zur Drehachse des Trägers parallele Drehachse drehbar und
über eine Verzahnung mit dem Träger drehgekoppelt ist.
11. Regner nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und/oder gegebenenfalls das drehbare Hilfselement mit einem Drehlagerzapfen
in einer Aufnahme des Deckels einliegen, und dass wenigstens eine Kennzeichnung an
der Stirnfläche des Drehlagerzapfens gegeben ist.
12. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Kennzeichnung mit einer optischen Markierungsanordnung auf der Deckeloberseite
zusammenwirkt.