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EP 2 198 698 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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23.06.2010 Patentblatt 2010/25 |
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Anmeldetag: 16.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA RS |
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Priorität: |
18.12.2008 DE 102008063585
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Anmelder: GARDENA Manufacturing GmbH |
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89079 Ulm (DE) |
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Erfinder: |
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- Renner, Thomas
89079 Ulm (DE)
- Claus, Ralf
89171 I llerkirchberg (DE)
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(57) Für einen Regner, insbesondere einen Versenkregner, mit einem innerhalb eines Regnerkopfes
angeordneten, austauschbaren Einzeldüsenkörpers. Für die Auswechslung des Einzeldüsenkörpers
wird vorgeschlagen, die Deckelplatte des Regnerkopfes abnehmbar zu machen und den
Düsenkörper nur bei abgenommener Deckelplatte durch die dabei frei gegebene obere
Öffnung vorzunehmen. Vorteilhafterweise kann der Deckel zugleich eine Lagesicherung
des Düsenkörpers in eingesetztem Zustand ermöglichen.
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Regner, insbesondere einen Versenkregner, mit einem
auswechselbaren Einzel-Düsenkörper.
[0002] Bei Versenkregnern mit auswechselbaren Einzel-Düsenkörpern ist der Düsenkörper typischerweise
durch eine Strahlaustrittsöffnung in der Seitenwand des Regnerkopfes in Strahlrichtung
der Düse entnehmbar. Da bei Versenkregnern die Strahlaustrittsöffnung im Ruhezustand
des Regners, in welchem kein Wasserstrahl abgegeben wird, in der Bodenhülse des Regners
verdeckt ist, muss der Regnerkopf entgegen einer absenkend wirkenden Federkraft manuell
angehoben und in angehobener Stellung gehalten werden. Der Düsenkörper wird mit einem
Spezialwerkzeug oder hilfsweise einem Schraubendreher oder dergleichen durch die Strahlaustrittsöffnung
in Strahlrichtung aus einer Düsenaufnahme herausgezogen, was umständlich ist und auch
die Gefahr einer Beschädigung des Düsenkörpers oder einer Verletzung des Benutzers
birgt und ein anderer Düsenkörper wird entgegen der Strahlrichtung eingesetzt. Typischerweise
ist der Düsenkörper mittels einer durch den Deckel des Regnerkopfes durchgreifenden
Fixierschraube gesichert und eine Strahlstörschraube ragt gleichfalls durch den Deckel
in den Strahlaustrittsbereich. Für den Wechsel des Düsenkörpers müssen daher die Fixierschraube
und die Strahlstörschraube zuerst gelöst und später wieder eingedreht werden.
[0003] Es sind auch Versenkregner bekannt, bei welchen mehrere Düsen auf einem gemeinsamen
drehbaren Träger innerhalb des Regnerkopfes angeordnet sind und eine der Düsen als
aktive, einen Wasserstrahl abgebende Düse durch Drehen des Trägers auswählbar ist.
Solche Regner sind aber relativ voluminös und konstruktiv aufwendig.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Versenkregner mit
einer auswechselbaren Einzeldüse deren Auswechslung zu vereinfachen.
[0005] Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die abhängigen Ansprüche enthalten
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0006] Durch den abnehmbaren Deckel durch den nach Abnahme des Deckels freien Zugang von
oben in das Innere des Regnerkopfes kann vorteilhafterweise ein Austausch des Düsenkörpers
durch diese Öffnung erfolgen, ohne dass der Regnerkopf aus seiner abgesenkten Ruhestellung
angehoben werden muss. Der Düsenkörper kann durch die Öffnung entnommen und eingesetzt
werden. Die Deckelplatte, welche auch Teil eines nach unten offenen topfförmigen Deckelkö.rpers
sein kann, ist vorteilhafterweise auf einem Grundkörper des Regnerkopfes verschraubt.
Diese Verschraubung muss zum Austausch des Düsenkörpers gelöst werden.
[0007] Vorteilhafterweise ist eine Strahlstörschraube oder ein sonstiges veränderlich einstellbares
Strahlstörelement mit der Deckelplatte verbunden und wird beim Abnehmen der Deckelplatte
mit entfernt, wobei vorteilhafterweise der Strahlaustrittsbereich freigegeben und
von oben zugänglich ist und das Auswechseln des Düsenkörpers nicht behindert. In die
Einstellung der Strahlstörschraube braucht beim Austausch des Düsenkörpers vorteilhaft
nicht eingegriffen zu werden. Der Deckel kann vorteilhafterweise Begrenzungsstrukturen
aufweisen, welche mit dem Düsenkörper und/oder dem Grundkörper des Regnerkopfes zusammenwirken,
um einen vor der Düse in Strahlaustrittsrichtung befindlichen Strahlaustrittsbereich
des Regnerkopfes als eine gegen das Innere des Regnerkopfes abgedichtete Kammer mehrseitig
zu begrenzen.
[0008] Der Düsenkörper ist in eine Düsenaufnahme des Grundkörpers des Regnerkopfes einsetzbar
und in dieser abgedichtet gehalten. Die Düsenaufnahme kann insbesondere in an sich
gebräuchlicher Weise einen in Strahlaustrittsrichtung verlaufenden kreiszylindrischen
Aufnahmeraum enthalten, in welchen ein Hohlstutzen des Düsenkörpers mit einem diesen
umgebenden Dichtring einsteckbar ist.
[0009] Der Düsenkörper kann in vorteilhafter Ausführung von einem die Düsenöffnung umgebenden
Hauptkörper einen nach oben gerichteten Fortsatz aufweisen, welcher einzeln oder zusammen
mehrere vorteilhafte Funktionen erfüllen kann. Zum einen kann der Fortsatz als Gegenstruktur
zu einer Arretierstruktur an der Unterseite der Deckelplatte dienen, wodurch bei aufgesetztem
Deckel und ineinandergreifender Arretierstruktur und Gegenstruktur der Fortsatz die
Position des Düsenkörpers fixiert. In anderer Funktion kann der Fortsatz an einer
nach oben weisenden Fläche, insbesondere seiner oberen Endfläche, eine die Düse charakterisierende
optische Kennzeichnung aufweisen, welche durch ein Fenster in der Deckelplatte visuell
erkennbar ist. Die Kennzeichnung kann mit Markierungen auf der Oberseite der Deckelplatte
zusammenwirken, um eine Information über die Art der eingesetzten Düse zu vermitteln.
Das Fenster kann durch eine transparente Scheibe oder durch eine durch die Deckelplatte
durchgehende Öffnung gebildet sein. Vorzugsweise bildet eine solche Öffnung zugleich
die Arretierstruktur. Schließlich kann der Fortsatz vorteilhafterweise als Handhabe
beim Einsetzen und insbesondere beim Entnehmen des Düsenkörpers dienen, wobei vorteilhafterweise
der Hauptkörper des Düsenkörpers in der Aufnahme um eine quer zur Strahlaustrittsrichtung
verlaufende horizontale Kippachse kippbar und dabei zumindest teilweise aus der Aufnahme
heraus verlagerbar ist. Vorteilhafterweise kann der Fortsatz hierbei als verlängerter
Kipphebel dienen.
[0010] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele noch eingehend
veranschaulicht. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Schrägansicht eines Regnerkopfes,
- Fig. 2
- einen aufgeschnittenen Regnerkopf,
- Fig. 3
- die Ansicht der Fig. 2 ohne Deckel,
- Fig. 4
- die Ansicht der Fig. 2 mit entnommenem Düsenkörper,
- Fig. 5
- eine Ausführung einer optischen Kennzeichnung einer Düse.
[0011] In Fig. 1 bis Fig. 3 ist der Vorgang der Entnahme eines Düsenkörpers bei einem erfindungsgemäßen
Regner in aufeinander folgenden Schritten veranschaulicht. Die Abbildungen zeigen
jeweils einen Regnerkopf mit aufgeschnittenem umgebenden Gehäuse.
[0012] In Fig. 2 ist ein Regnerkopf eines Versenkregners in seiner Ruhestellung skizziert,
in welcher der Regnerkopf in eine Außenhülse AH abgesenkt ist, welche typischerweise
im Boden eingegraben ist. Der Regnerkopf umfasst im gegebenen Beispiel eine Deckelanordnung
mit einer oberen Deckelplatte DP und einer hülsenförmigen Seitenwand DH, welche vorteilhafterweise
als ein einstückiger Deckelkörper ausgebildet sind. Der Deckelkörper ist auf einem
Zentralkörper ZK des Regnerkopfes lösbar befestigt, insbesondere verschraubt, beispielsweise
durch eine in der Deckelmitte bei der Rotationsachse des Regners verlaufende, in der
Figur nicht näher dargestellte Befestigungsschraube.
[0013] Von dem Deckel umgeben enthält der Regnerkopf in seinem Inneren insbesondere eine
Düsenaufnahme DA, in welche ein Düsenkörper DK eingesetzt ist. Der Düsenaufnahme DA
ist über einen Kanal Wasser zuführbar, welches in der Betriebsstellung des Regners
durch eine Düse des Düsenkörpers als gebündelter Strahl abgegeben wird. Die Strahlaustrittsrichtung
stromabwärts der Düse ist typischerweise schräg nach oben gerichtet. In den Strahlverlauf
kann ein Strahlstörelement, beispielsweise eine Strahlstörschraube SS ragen, durch
welche ein Teil des auf eine größere Wurfweite ausgerichteten Strahles auch in einen
Nahbereich abgelenkt wird. Die Strahlstörschraube ist vorteilhafterweise in die Deckelplatte
DP integriert und mit dieser vom Zentralkörper ZK des Regnerkopfes abnehmbar.
[0014] Der Düsenkörper DK kann vorteilhafterweise einen nach oben weisenden Fortsatz HF
aufweisen. Dieser greift mit seinem oberen Ende vorteilhafterweise in eine Aussparung
AK der Deckelplatte ein und ist in dieser Aussparung AK arretiert. Zusätzlich kann
an einem nach unten ragenden Vorsprung der Deckelplatte DP, welcher auch das Strahlstörelement
SS aufnehmen kann, eine Anlagefläche FF ausgebildet sein, welche in vertikaler Richtung
zwischen der Aussparung AK und der Düse DU den Düsenkörper DK zusätzlich abstützt
und dessen Ausrücken in Strahlaustrittsrichtung aus der Düsenaufnahme DA zuverlässig
blockiert.
[0015] Im skizzierten Beispiel sind in dem von dem Deckel umgebenen Innenraum des Regnerkopfes
auch noch Sektoreinstellelemente SE vorgesehen, welche durch weitere Aussparungen
in der Deckelfläche zugänglich und mittels eines Werkzeugs, beispielsweise eines Schraubendrehers,
drehbar sind, um Sektorbegrenzungselemente SB innerhalb des Regnerkopfes zu verstellen
und dadurch einen Beregnungswinkelsektor, innerhalb dessen der Regnerkopf im Beregnungsbetrieb
alternierend geschwenkt wird, veränderlich einstellbar vorzugeben.
[0016] Nach Lösen der Befestigungsschraube und Abheben des Deckels in der in Fig. 1 eingezeichneten
Pfeilrichtung sind die im Innern des Regnerkopfes vorhandenen Elemente von oben zugänglich,
wie in Fig. 2 skizziert. Der Düsenkörper DK steckt noch in der Düsenaufnahme DA, ist
aber nicht mehr durch Elemente der Deckelanordnung gesichert und kann manuell, vorzugsweise
werkzeuglos aus der Düsenanordnung DA entfernt werden. Typischerweise sind derartige
Düsenkörper als Steckdüsen ausgeführt, welche entgegen der Strahlaustrittsrichtung
in die Düsenaufnahme DA einsteckbar sind. Die Düsenaufnahme DA weist hierfür ein typischerweise
kreiszylindrische Innenfläche auf und der Düsenkörper besitzt typischerweise einen
im wesentlichen kreiszylindrischen Stutzen, welcher in die Öffnung der Düsenaufnahme
entgegen der Strahlaustrittsrichtung einsteckbar ist. Die Öffnung der Düsenaufnahme
DA und der Stutzen des Düsenkörpers DK sind in der Fig. 3, in welcher der Düsenkörper
aus der Düsenaufnahme entfernt ist, ersichtlich. Eine Dichtung DI auf dem Stutzen
des Düsenkörpers liegt im zusammengefügten Zustand zwischen dem Stutzen des Düsenkörpers
und der Innenfläche der Düsenaufnahme und dichtet den Spalt zwischen diesen wasserdicht
ab.
[0017] Der von einem, die Düse DU umgebenden Hauptkörper des Düsenkörpers nach oben ragende
Fortsatz HF kann in der Position nach Fig. 2 vorteilhafterweise als Handhabe zur vereinfachten,
insbesondere werkzeuglosen Entfernung des Düsenkörpers aus der Düsenaufnahme DA dienen.
Der Düsenkörper kann hierfür eine dem Rand der Düsenaufnahme DA zuweisende und in
der eingesetzten Stellung im wesentlichen an dieser anliegende Stützkante SK aufweisen.
[0018] Zum Lösen des Düsenkörpers aus der Düsenaufnahme kann ausgehend von der Position
nach Fig. 2 der Düsenkörper in Richtung des mit dicker Linie eingezeichneten geraden
Pfeiles, welche zur Strahlaustrittsrichtung und zur Zylinderachse der kreiszylindrischen
Innenfläche der Düsenaufnahme parallel verläuft, ausgezogen werden. Zum verringerten
Krafteinsatz kann vorteilhafterweise der Fortsatz HF des Düsenkörpers als verlängerter
Kipphebel benutzt werden, indem der Benutzer das obere Ende des Fortsatzes mit den
Fingern erfasst und den Düsenkörper durch Verkippen um eine quer zur Strahlaustrittsrichtung
im wesentlichen horizontal verlaufende Kippachse teilweise aus der Düsenaufnahme DA
zu entfernen, insbesondere die Klemmung der Dichtung DI zwischen Stutzen des Düsenkörpers
und Innenfläche der Düsenaufnahme weitgehend aufzuheben. Die Verkippung kann durch
Verschwenken des oberen Endes des Fortsatzes HF in Richtung der Strahlaustrittsrichtung
um eine am unteren Rand der Düsenaufnahme liegende Kippachse oder durch Verschwenken
des oberen Endes des Fortsatzes HF von der Strahlaustrittsrichtung weg um eine beim
oberen Rand der Düsenaufnahme liegende Kippachse erfolgen. Nach einer solchen vorteilhaft
mit geringem Kraftaufwand erzielten teilweisen Entfernung des Düsenkörpers aus der
Düsenaufnahme kann dieser mit weiter geringem Kraftaufwand vollständig in Richtung
des eingezeichneten geraden Pfeiles aus der Düsenaufnahme entnommen und nach oben
aus dem Innenraum des Regnerkopfes entnommen werden. Das Einsetzen eines neuen Düsenkörpers
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, indem ein Düsenkörper von oben in den Innenraum
des Regnerkopfes eingesetzt und mit dem Stutzen und der Dichtung entgegen der Strahlrichtung
in die Düsenaufnahme eingedrückt wird, wobei hier typischerweise die beschriebene
Kippbewegung nicht erforderlich ist. Nach Einsetzen des Düsenkörpers in die Düsenaufnahme
wird die Dekkelanordnung aufgesetzt, welche über die Anlagefläche AF und die Aussparung
AK den Düsenkörper sicher in der eingesetzten Position arretiert, ohne dass eine gesonderte
Befestigungsschraube erforderlich ist. Vorteilhafterweise wird hierbei die Position
des Strahlstörelements SS relativ zum abgegebenen Strahl nicht verändert.
[0019] In besonders vorteilhafter Weiterbildung kann an der nach oben weisenden Endfläche
des Fortsatzes HF eine optische Kennzeichnung KE mit einer Information über die Art
oder den Typ der Düse DU des aktuell eingesetzten Düsenkörpers vorgesehen sein. Diese
optische Kennzeichnung KE ist für den Benutzer bei aufgesetztem Deckel vorteilhafterweise
von oben erkennbar, so dass der Benutzer ohne weiteres sehen kann, ob die eingesetzte
Düse der aktuellen Beregnungsaufgabe entspricht. Insbesondere können vorteilhafterweise
innerhalb eines Düsensets mehrere Düsen vorgesehen sein, deren Düsenquerschnitt und
damit deren pro Zeiteinheit abgegebene Wassermenge auf die Größe des gewählten Beregnungssektors
abgestimmt sind, da je nach Größe des Beregnungssektors die Häufigkeit des Überstreichens
des Sektors variiert. In Fig. 5 ist dies in der weise dargestellt, dass die Kennzeichnung
KE an der oberen Endfläche des Fortsatzes HF des Düsenkörpers einen Winkelbereich
in Gradzahlen angibt, auf welchen die eingesetzte Düse am besten abgestimmt ist. Aussparung
AK in der Deckelplatte und oberes Ende des Fortsatzes HF des Düsenkörpers sind in
ihrer Form vorteilhafterweise so aufeinander abgestimmt, dass das in der Aussparung
AK einliegende obere Ende des Fortsatzes die Aussparung AK zugleich zuverlässig gegen
das Eindringen von Schmutz in den Innenraum abdichtet.
[0020] Fig. 4 zeigt einen Regnerkopf in Schrägansicht in ausgefahrener Stellung, in welcher
dieser gegen die Außenhülse vertikal nach oben abgehoben ist und eine Wandöffnung
WA in der hülsenförmigen Seitenwand DH der Deckelanordnung frei liegt. Hinter der
Wandöffnung WA ist eine Strahlaustrittskammer seitlich umlaufend durch Elemente des
Zentralkörpers und/oder der Deckelanordnung begrenzt. Der Strahlrichtung entgegen
gesetzt ist die Strahlaustrittskammer SK durch den Düsenkörper DK mit der Strahldüse
DU begrenzt. Fig. 5 zeigt den Regnerkopf wieder in der abgesenkten Position. Die Außenhülse
AH ist in den Erdboden EB eingegraben. Eine Überwurfmutter UM sichert in gebräuchlicher
Weise den Regnereinsatz in der Außenhülse AH.
[0021] Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren
Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.
1. Regner, insbesondere Versenkregner, mit einem Regnerkopf, welcher unter einer Deckelplatte
eine Düsenhalterung und in dieser einen auswechselbaren Einzeldüsenkörper enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelplatte abnehmbar und der Düsenkörper nur bei abgenommenem Deckel austauschbar
ist.
2. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel ein Fenster ausgebildet ist, durch welches die Kennzeichnung erkennbar
ist.
3. Regner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster eine transparente Scheibe enthält.
4. Regner nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster eine durch die Deckelfläche durchgehende Aussparung bildet.
5. Regner nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Fenster eine Arretierstruktur an der Innenseite des Deckels räumlich zugeordnet
ist, welche mit einer Gegenstruktur des Düsenkörpers bei aufgesetztem Deckel zusammenwirkt
und den Düsenkörper lagefixiert.
6. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Düsenkörper auf einen gemeinsamen Mehrfachdüsen-Träger angeordnet sind, welcher
um eine Drehachse relativ zum Regnerkopf drehbar ist, wobei durch Drehen des Trägers
einer der mehreren Düsenkörper als der den Wasserstrahl abgebende Düsenkörper auswählbar
ist.
7. Regner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung beim Drehen des Trägers relativ zu dem Deckel verschiebbar ist.
8. Regner nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hilfselement vorgesehen ist, welches relativ zum Deckel verlagerbar und mit dem
Träger in der Weise gekoppelt ist, dass verschiedene Drehpositionen des Trägers jeweils
in eindeutiger Weise verschiedenen Positionen des Hilfselements zugeordnet sind, und
dass wenigstens eine Kennzeichnung auf dem Hilfselement angeordnet ist.
9. Regner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfselement um eine zur Drehachse des Trägers parallele Drehachse drehbar und
über eine Verzahnung mit dem Träger drehgekoppelt ist.
10. Regner nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und/oder gegebenenfalls das drehbare Hilfselement mit einem Drehlagerzapfen
in einer Aufnahme des Deckels einliegen, und dass wenigstens eine Kennzeichnung an
der Stirnfläche des Drehlagerzpafens gegeben ist.
11. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Kennzeichnung mit einer optischen Markierungsanordnung auf der Deckeloberseite
zusammenwirkt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Regner, insbesondere Versenkregner, mit einem Regnerkopf, welcher unter einer Deckelplatte
(DP) eine Düsenhalterung (DA) und in dieser einen auswechselbaren Einzeldüsenkörper
(DK) enthält,
und bei welchem die Deckelplatte (DP) abnehmbar und der Düsenkörper (DK) nur bei abgenommenem
Deckel (DP) austauschbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Düsenkörper (DK) ein Fortsatz (HF) ausgebildet ist, mittels dem der Düsenkörper
beim Einsetzen und Entnehmen des Düsenkörpers gehandhabt werden kann,
und dass die Düsenhalterung (DA) derart ausgebildet ist, dass der Düsenkörper mittels der
Handhabung des Fortsatzes (HF) um eine quer zur Strahlaustrittsrichtung verlaufende
horizontale Kippachse kippbar und dabei zumindest teilweise aus der Aufnahme (DA)
heraus verlagerbar ist.
2. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel (DP) ein Fenster ausgebildet ist, durch welches eine Kennzeichnung (KE)
erkennbar ist.
3. Regner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster eine transparente Scheibe enthält.
4. Regner nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster eine durch die Deckelfläche durchgehende Aussparung bildet.
5. Regner nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Fenster eine Arretierstruktur (AK) an der Innenseite des Deckels (DP) räumlich
zugeordnet ist, welche mit einer Gegenstruktur (HF) des Düsenkörpers (DK) bei aufgesetzte
Deckel (DP) zusammenwirkt und den Düsenkörper lagefixiert.
6. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Düsenkörper (DK) auf einen gemeinsamen Mehrfachdüsen-Träger angeordnet sind,
welcher um eine Drehachse relativ zum Regnerkopf drehbar ist, wobei durch Drehen des
Trägers einer der mehreren Düsenkörper (DK) als der den Wasserstrahl abgebende Düsenkörper
auswählbar ist.
7. Regner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung (KE) beim Drehen des Trägers relativ zu dem Deckel (DP) verschiebbar
ist.
8. Regner nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hilfselement vorgesehen ist, welches relativ zum Deckel (DP) verlagerbar und
mit dem Träger in der Weise gekoppelt ist, dass verschiedene Drehpositionen des Trägers
jeweils in eindeutiger Weise verschiedenen Positionen des Hilfselements zugeordnet
sind, und dass wenigstens eine Kennzeichnung auf dem Hilfselement angeordnet ist.
9. Regner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfselement um eine zur Drehachse des Trägers parallele Drehachse drehbar und
über eine Verzahnung mit dem Träger drehgekoppelt ist.
10. Regner nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und/oder gegebenenfalls das drehbare Hilfselement mit einem Drehlagerzapfen
in einer Aufnahme des Deckels einliegen, und dass wenigstens eine Kennzeichnung an
der Stirnfläche des Drehlagerzpafens gegeben ist.
11. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Kennzeichnung mit einer optischen Markierungsanordnung auf der Deckeloberseite
zusammenwirkt.

