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EP 2 198 748 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.12.2011 Patentblatt 2011/49 |
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Anmeldetag: 15.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Haushaltsgerät mit einem Türverkleidungselement
Household device with a door cladding element
Appareil ménager doté d'un élément de revêtement de porte
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.12.2008 DE 102008054937
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.06.2010 Patentblatt 2010/25 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Grasy, Siegfried
89160, Dornstadt (DE)
- Kempte, Andreas
89537, Giengen (DE)
- Placke, Frank
33647, Bielefeld (DE)
- Stahl, Matthias
33813, Oerlinghausen (DE)
- Steichele, Helmut
89415, Lauingen (DE)
- van Pels, Ulrich
33378, Rheda-Wiedenbrück (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 110 484 DE-A1-102005 021 607 GB-A- 1 115 124
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DE-A1- 3 819 434 DE-C1- 3 425 991 GB-A- 2 050 814
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushalts-Einbaugerät
mit einem Türverkleidungselement zum Verkleiden einer Türaußenwand einer Haushaltsgerätetür.
[0002] Moderne Einbaugeräte werden oft mit Türverkleidungselementen in der Gestalt von Frontpaneelen
ausgestattet, welche mit den Außenwänden der Haushaltsgerätetüren verbindbar sind.
Zur Herstellung eines Frontpaneels bzw. eines Türverkleidungselementes wird üblicherweise
eine Spanplatte mit einem Raumgewicht von 600-700 kg/m
3 in ein gebogenes Stahlblech eingelegt und unter Verwendung eines doppelseitigen Klebebandes
verklebt. Derartige Türverkleidungselemente sind jedoch schwer, so dass insbesondere
bei einer Beladung der Haushaltsgerätetür mit Kühlgut eine Belastungsgrenze eines
die Haushaltsgerätetür mit einem Kühlgehäuse verbindenden Scharniers, beispielsweise
eines 7-Gelenk-Scharniers, leicht überschritten werden kann.
[0003] Eine Möglichkeit zur Senkung des Türgewichts besteht darin, beispielsweise einen
Türabsteller herauszunehmen und dadurch die maximal mögliche Beladung zu begrenzen,
was jedoch eine reduzierte Beladungskapazität des Haushaltsgerätes zur Folge hat.
Ferner können gewichtsreduzierte Türverkleidungselemente oder Seitenverkleidungselemente
aus Materialien mit Wabenstrukturen hergestellt werden. Hierzu kann das Türverkleidungselement
einen Grundkörper mit einer Wabenstruktur aus beispielsweise Karton oder Papier aufweisen
und außen mit einer Dekorschicht, beispielsweise einer dünnen Spanplatte bzw. einem
Trägermaterial, versehen sein. Zur Befestigung eines derartigen Türverkleidungselementes
kann seitlich ferner eine durchgehende Spanplatte mit einer Dicke von beispielsweise
19 mm angelegt werden. Derartige Türverkleidungselemente zeichnen sich dennoch durch
ein hohes Gewicht aus. Weiterhin sind sie nicht feuchtebeständig, sodass bei Feuchtigkeitseintritt
eine Quellung oder ein Verzug auftreten können.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Konzept zur Verkleidung
von Türen von Haushaltsgeräten, insbesondere Einbaugeräten im Haushaltsbereich, zu
schaffen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0006] Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass ein gewichtsreduziertes Türverkleidungselement
für beispielsweise Einbaugerätetüren durch Schäumung hergestellt werden kann. Hierzu
kann das Türverkleidungselement beispielsweise einen geschäumten Grundkörper aufweisen,
welcher ferner beispielsweise mittels Edelstahls oder Stahlblechs verkapselt oder
eingefasst sein kann. Dabei kann beispielsweise außen ein Edelstahlblatt vorgesehen
sein, welches eine derart gewählte Dicke aufweist, das bei normalem Gebrauch keine
Dellen oder Beulen entstehen. Die Außenhaut kann jedoch auch aus Stahl mit lackierter
Oberfläche bestehen, wodurch neben einem Designeffekt auch Korrosionsschutz erzielt
werden kann. Ein Innenblatt des Türverkleidungselementes kann beispielsweise aus beschichtetem
Stahlblech bestehen und dadurch korrosionsbeständig sein.
[0007] Durch die Schäumung des Grundkörpers Türverkleidungselementes wird eine gewichtsreduzierte
Front für eine Einbaugerätetür geschaffen, welche einfach hergestellt und an die Tür
angebracht werden kann. Aufgrund der möglichen Sandwich-Bauweise mit beispielsweise
einer Außenhaut aus Edelstahl und einem Innenblatt aus lackiertem Stahlblech ist das
resultierende Türverkleidungselement verwindungsfest und feuchtebeständig, weil das
Wasser an dem Edelstahl- bzw. Stahlblechblatt abläuft bzw. abtropft und nicht bis
zu dem geschäumten Grundkörper durchgelassen werden kann, was insbesondere in tropischen
Gebieten vorteilhaft ist.
[0008] Gemäß einem Aspekt betrifft die Erfindung ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushalts-Einbaugerät,
mit einer Tür, die eine Türaußenwand aufweist, und einem zum zumindest abschnittsweisen
Verkleiden der Türaußenwand dienendem Türverkleidungselement, das an der Tür gehaltert
ist, wobei das Türverkleidungselement eine Außenhaut aufweist, die zumindest anteilig
durch einen aufgeschäumten Grundkörper getragen ist.
[0009] Gemäß einer Ausführungsform ist der aufgeschäumte Grundkörper aus Polyäthylen-Schaumstoff
oder aus Polyutheran-Schaumstoff oder aus Polypropylen-Schaumstoff gebildet. Ferner
kann der aufgeschäumte Grundkörper mit einer wasserdichten Folie ausgekleidet sein.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Türverkleidungselement neben der Außenhaut
ein Innenblatt, welche sandwichartig den aufgeschäumten Grundkörper des Türverkleidungselementes
bedecken oder einschließen oder einfassen. Der Grundkörper kann beispielsweise durchgehend
geschäumt oder teilweise geschäumt sein. Darüber hinaus können Seitenverkleidungen
zum Verkleiden der Seitenteile des Grundkörpers vorgesehen sein.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform ist das Innenblatt aus Kunststoff oder korrosionsgeschütztem
Stahlblech, insbesondere beschichtetem Stahlblech, gebildet.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform ist die Außenhaut aus Edelstahl oder aus beschichtetem
Stahlblech geformt ist und weist zumindest einen abgewinkelten Abschnitt zum Verkleiden
zumindest eines seitlichen Bereichs des aufgeschäumten Grundkörpers des Türverkleidungselementes
auf. In Analogie hierzu ist das Innenblatt beispielsweise aus beschichtetem Stahl
geformt und kann ebenfalls über abgewinkelte Abschnitte zum Verkleiden der seitlichen
Bereiche des Grundkörpers aufweisen. Das Innenblatt und die Außenhaut können ferner
zumindest teilweise ineinander greifen, sodass der geschäumte Grundkörper metallisch
eingekapselt wird, wodurch dessen Festigkeit und Feuchtebeständigkeit erhöht werden.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform umfasst der aufgeschäumte Grundkörper zumindest in Längsrichtung
des Türverkleidungselementes erstreckende Randleisten, deren Festigkeit höher als
die Festigkeit des aufgeschäumten Grundkörpers ist, wodurch eine höhere Verbindungsstabilität
erreicht wird.
[0014] Gemäß einer Ausführungsform sind die Randleisten aus thermoplastischem Kunststoff
oder aus Holz oder aus Sperrholz gebildet.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform sind die Randleisten auch in Querrichtung des Türverkleidungselementes
vorgesehen und fassen den aufgeschäumten Grundkörper rahmenartig ein, wodurch eine
noch größere Verbindungsstabilität erreicht wird.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Außenhaut zumindest in Längsrichtung angeordnete
U-förmige Abwinklungen aufweist, in denen Gewindedurchzüge vorgesehen sind, wodurch
das Türverkleidungselement sicher gehaltert werden kann.
[0017] Gemäß einer Ausführungsform dienen die Randleisten oder Gewindedurchzüge zum Befestigen
von Trageelementen dienen, womit das Türverkleidungselement an der Tür sicher gehaltert
werden kann.
[0018] Gemäß einer Ausführungsform ist das Türverkleidungselement mit der Tür beispielsweise
mittels eines Gewindeeingriffs oder einer Schnappverbindung oder einer Senkkopfplattenschraubverbindung
oder einer lösbaren Klebeschicht lösbar verbindbar.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Türverkleidungselement beispielsweise
rechteckig oder im Wesentlichen rechteckig mit abgerundeten Ecken und weist eine Länge
im Bereich von 1000 mm - 2000 mm, eine Breite im Bereich von 400 mm - 900 mm und/oder
eine Gesamtdicke im Bereich von 20 mm - 50 mm, insbesondere 20 mm, 40 mm oder 50 mm
auf. Das Haushaltsgerät kann beispielsweise eine Höhe im Bereich von 1000 mm - 2000
mm, eine Breite im Bereich von 500 mm - 1000 mm und eine Tiefe im Bereich von 300
mm - 800 mm aufweisen. Bevorzugt hat das Haushaltsgerät eine Höhe von 2000 mm, eine
Breite von 900 mm und eine Tiefe von 600 mm.
[0020] Gemäß einer Ausführungsform ist das als Einbaugerät gebildet.
[0021] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Figuren erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Haushaltsgerät;
Fig. 2 einen vergrößerten Abschnitt des Haushaltsgerätes aus Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht eines Haushaltsgerätes ohne Türverkleidung;
Fig. 4 eine Außenwand einer Haushaltsgerätetür; und
Fig. 5 einen horizontalen Querschnitt eines Türverkleidungselementes.
[0022] Fig. 1 zeigt ein Haushaltsgerät mit einer Tür 101, welche über einen Rahmen 103 mit
einem Haushaltsgerätekörper 105 verbunden ist. Die Tür 101 ist mit einem Türverkleidungselement
107 mit einer Außenhaut verkleidet, welche beispielsweise aus Edelstahl besteht und
eine Edelstahlfront bildet. Das Haushaltsgerät umfasst ferner einen Türgriff 109,
welcher beispielsweise mit dem Türverkleidungselement 107 und/oder mit der Tür 101
verbunden, beispielsweise verschraubt ist.
[0023] Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Haushaltsgerätes aus Fig. 1, in dem
die Anordnung des Türverkleidungselementes 107, der Außenhaut sowie des Rahmens 103
noch einmal verdeutlicht ist. Wie in Fig. 2 dargestellt kann das Türverkleidungselement
107 eine geringere Oberflächenausdehnung als die Tür 101 aufweisen, sodass zwischen
der Tür 107 und dem Türverkleidungselement 107 ein Randabschnitt entsteht. Gemäß einer
Ausführungsform schließt das Türverkleidungselement 107 die Tür 101 jedoch bündig
ab.
[0024] Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Haushaltsgerätes mit dem Haushaltsgerätkörper 105,
dem Rahmen 103 sowie der Tür 101 in Abwesenheit eines Türverkleidungselementes. Die
Tür 101 ist beispielsweise mit dem Haushaltsgerät mittels eines Scharniers 301 schwenkbar
verbindbar. Das Scharnier 301 ist bevorzugt mit dem Rahmen 103 des Haushaltsgerätes
verbindbar, wobei weitere Scharniere vorgesehen sein können.
[0025] Die Tür 101 umfasst beispielsweise einen Verbindungsabschnitt 303, welcher umlaufend
und für die Aufnahme eines Türverkleidungselementes vorgesehen ist. Der Verbindungsbereich
303 ist beispielsweise in der Form von Metallleisten ausgebildet, welche Gewindedurchzüge
oder Ausnehmungen zur Aufnahme der das Türverkleidungselement mit der Tür verbindenden
Elemente, beispielsweise Senkkopfspanplattenschrauben oder Schnappverbindungen, vorgesehen
sind.
[0026] Fig. 4 zeigt eine Rückansicht eines Türverkleidungselementes 401, welcher über einen
Rahmen 403 an eine Einbaugerätetür montiert werden kann. Der Rahmen 403 entspricht
bevorzugt dem Verbindungsbereich 303 der in Fig. 3 dargestellten Tür. Das Türverkleidungselement
ist beispielsweise einstückig geschäumt und mittels Senkkopfplattenschrauben oder
sonstiger Schraubverbindungen über den Rahmen 403 an die Einbaugerätetür montierbar.
Hierzu können Schraubverbindungen vorgesehen sein, welche ein Innenblatt 405 des Türverkleidungselementes
mit dem Rahmen 403 verbinden. Das Innenblatt 405 des Türverkleidungselementes kann
beispielsweise aus Stahlblech bestehen und beispielsweise mit einer oder mehreren
Gewindedurchzüge ausgestattet sein oder Ausnehmungen aufweisen, welche eine Schraubverbindung
oder eine Schnappverbindung mit dem umlaufenden Rahmen 403 ermöglichen. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann das Türverkleidungselement einen Grundkörper mit einem
im Randbereich angeordneten festen Material, beispielsweise Spanplatte oder Sperrholz
oder Kunststoff oder Holzbrett, ausgestattet sein, welches zum Verschrauben des Türverkleidungselementes
mit der Tür dient.
[0027] Fig. 5 zeigt einen horizontalen Querschnitt eines Türverkleidungselementes mit einem
aufgeschäumten Grundkörper 500, welcher einen geschäumten Bereich 501 und einen festen
Bereich 505, beispielsweise eine Spanplatte, für eine Schraubbefestigung, umfasst.
Das Türverkleidungselement umfasst ein Innenblatt 507, welches einen abgewinkelten
Abschnitt 509 aufweisen und beispielsweise aus beschichtetem Stahl bestehen kann.
[0028] Das Türverkleidungselement umfasst ferner eine Außenhaut 511, welches eine der Tür
abgewandte Außenseite des Grundkörpers bedeckt und beispielsweise einen abgewinkelten
Abschnitt 513 zur seitlichen Einfassung des Grundkörpers aufweisen kann. Der abgewinkelte
Abschnitt 513 ist randseitig beispielsweise gebogen und dadurch an dem Grundkörper
gehaltert.
[0029] Sind die Außenhaut 511 und das Innenblatt 507 aus Metall geformt, so können die Oberflächen
des Türverkleidungselementes mit jeder Farbe beaufschlagt werden, so dass der Lackierungsprozess,
der Pulverprozess oder die Folierung kostengünstiger durchgeführt werden können. Darüber
hinaus können Standardfarben oder Standardbeschichtungssysteme eingesetzt werden.
Der erfindungsgemäße geschlossene Aufbau des Türverkleidungselementes ermöglicht ferner
einen vereinfachten Transport und somit eine Reduzierung der Transportschäden. Darüber
hinaus kann die Montage des Türverkleidungselementes werkseitig vereinfacht werden.
Ferner können die Spaltmasse verringert und beherrscht werden, weil aufgrund des erfindungsgemäßen
Aufbaus eine Durchbiegung aufgrund unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten der
im Grundkörper eingesetzten Materialien bzw. ein bei Spanplatten-basierten Türverkleidungselementen
zu erwartendes Quellverhalten nicht auftreten.
1. Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushalts-Einbaugerät, mit einer Tür (101), die eine
Türaußenwand aufweist, und einem zum zumindest abschnittsweisen Verkleiden der Türaußenwand
dienendem Türverkleidungselement (107), das an der Tür (101) gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Türverkleidungselement (107) eine Außenhaut (108; 511) aufweist, die zumindest
anteilig durch einen aufgeschäumten Grundkörper (500) getragen ist.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aufgeschäumte Grundkörper (500) aus Polyäthylen-Schaumstoff oder aus Polyutheran-Schaumstoff
oder aus Polypropylen-Schaumstoff gebildet ist.
3. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türverkleidungselement (107) neben der Außenhaut (108; 511) ein Innenblatt (507)
aufweist, welche sandwichartig den aufgeschäumten Grundkörper (500) des Türverkleidungselementes
(107) bedecken oder einschließen oder einfassen.
4. Haushaltsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenblatt (507) aus Kunststoff oder korrosionsgeschütztem Stahlblech, insbesondere
beschichtetem Stahlblech, gebildet ist.
5. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhaut (108; 511) aus Edelstahl oder aus beschichtetem Stahlblech geformt
ist und zumindest einen abgewinkelten Abschnitt (513) zum Verkleiden zumindest eines
seitlichen Bereichs des aufgeschäumten Grundkörpers (500) des Türverkleidungselementes
(107) aufweist.
6. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der aufgeschäumte Grundkörper (500) zumindest in Längsrichtung des Türverkleidungselementes
(107) erstreckende Randleisten (505) aufweist, deren Festigkeit höher als die Festigkeit
des aufgeschäumten Grundkörpers (500) ist.
7. Haushaltsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Randleisten (505) aus thermoplastischem Kunststoff oder aus Holz oder aus Sperrholz
gebildet sind.
8. Haushaltsgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Randleisten (505) auch in Querrichtung des Türverkleidungselementes (107) vorgesehen
sind und den aufgeschäumten Grundkörper (500) rahmenartig einfassen.
9. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhaut (108; 511) zumindest in Längsrichtung angeordnete U-förmige Abwinklungen
(513) aufweist, in denen Gewindedurchzüge vorgesehen sind.
10. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Randleisten (505) oder Gewindedurchzüge zum Befestigen von Trageelementen (403)
dienen, womit das Türverkleidungselement (107) an Tür (101) gehaltert ist.
11. Kühlgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türverkleidungselement (107) mit der Tür (101) lösbar verbindbar ist, insbesondere
mittels eines Gewindeeingriffs oder einer Schnappverbindung oder einer Senkkopfplattenschraubverbindung
oder einer lösbaren Klebeschicht lösbar verbindbar ist.
12. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türverkleidungselement (107) rechteckig ist, eine Länge im Bereich von 1000mm
bis 2000mm und eine Breite im Bereich von 400mm bis 900mm oder eine Gesamtdicke im
Bereich von 20mm bis 50mm, insbesondere 20mm, aufweist.
13. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Einbaugerät gebildet ist.
1. Domestic appliance, particularly a built-in domestic appliance, with a door (101),
which comprises a door outer wall, and a door cladding element (107), which serves
for cladding the door outer wall in at least a section and which is mounted on the
door (101), characterised in that the door cladding element (107) comprises an outer skin (108; 511) which is carried
at least in part by a foamed base body (500).
2. Domestic appliance according to claim 1, characterised in that the foamed base body (500) is formed from polyethylene foam material or from polyurethane
foam material or from polypropylene foam material.
3. Domestic appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the door cladding element (107) has, apart from the outer skin (108; 511), an inner
leaf (507) which covers or encloses or borders the foamed base body (500) of the door
cladding element (107) in sandwich-like manner.
4. Domestic appliance according to claim 3, characterised in that the inner leaf (507) is formed from plastics material or corrosion-protected sheet
steel, particularly coated sheet steel.
5. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the outer skin (108; 511) is formed stainless steel or from coated sheet steel and
has at least one angled section (513) for cladding at least one lateral region of
the foamed base body (500) of the door cladding element (107).
6. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the foamed base body (500) has edge strips (505) which extend at least in longitudinal
direction of the door cladding element (107) and the strength of which is greater
than the strength of the foamed base body (500).
7. Domestic appliance according to claim 6, characterised in that the edge strips (505) are formed from thermoplastic plastics material or from wood
or from plywood.
8. Domestic appliance according to claim 6 or 7, characterised in that the edge strips (505) are also provided in transverse direction of the door cladding
element (107) and bound the foamed base body (500) in frame-like manner.
9. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the outer skin (108; 511) has U-shaped bent-over portions (513) which are arranged
at least in longitudinal direction and in which threaded passages are provided.
10. Domestic appliance according to any one of claims 6 to 9, characterised in that the edge strips (505) or threaded passages serve for mounting support elements (403)
by which the door cladding element (107) is mounted on the door (101).
11. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the door cladding element (107) is detachably connectible with the door (101), particularly
by means of a threaded engagement or a snap connection or a countersunk plate-screw
connection or a releasable adhesive layer.
12. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the door cladding element (107) is rectangular and has a length in the region of
1,000 millimetres to 2,000 millimetres and a width in the region of 400 millimetres
to 900 millimetres or an overall thickness in the region of 20 millimetres to 50 millimetres,
particularly 20 millimetres.
13. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that it is formed as a built-in appliance.
1. Appareil ménager, notamment appareil ménagé encastrable, comprenant une porte (101),
qui présente une paroi extérieure de porte, et un élément de revêtement de porte (107)
servant au moins par sections à revêtir la paroi extérieure de porte, lequel élément
de revêtement est maintenu sur la porte (101), caractérisé en ce que l'élément de revêtement de porte (107) présente une peau extérieure (108 ; 511) qui
est portée au moins en partie par un corps de base (500) en mousse expansée.
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de base (500) en mousse expansée est formé en mousse de polyéthylène ou
en mousse de polyuréthanne ou en mousse de polypropylène.
3. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de revêtement de porte (107), outre la peau extérieure (108 ; 511), présente
un vantail intérieur (507), lesquels recouvrent ou comprennent ou entourent en sandwich
le corps de base (500) en mousse expansée de l'élément de revêtement de porte (107).
4. Appareil ménager selon la revendication 3, caractérisé en ce que le vantail intérieur (507) est formé en matière plastique ou en tôle d'acier protégée
contre la corrosion, notamment en tôle d'acier enduite.
5. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la peau extérieure (108 ; 511) est formée en acier inoxydable ou en tôle d'acier
enduite et présente au moins une section pliée (513) pour revêtir au moins une partie
latérale du corps de base (500) en mousse expansée de l'élément de revêtement de porte
(107).
6. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de base (500) en mousse expansée présente des listels de bord (506) s'étendant
au moins en direction longitudinale de l'élément de revêtement de porte (107), dont
la résistance est supérieure à la résistance du corps de base (500) en mousse expansée.
7. Appareil ménager selon la revendication 6, caractérisé en ce que les listels de bord (505) sont formés en matière thermoplastique ou en bois ou en
contreplaqué.
8. Appareil ménager selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les listels de bord (505) sont également ménagés en direction transversale de l'élément
de revêtement de porte (107) et entourent en forme de cadre le corps de base (500)
en mousse expansée.
9. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la peau extérieure (108 ; 511) présente des pliages (513) en forme de U disposés
au moins en direction longitudinale, dans lesquels des passages filetés sont ménagés.
10. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que les listels de bord (505) ou les passages filetés servent à fixer des éléments porteurs
(403), avec lesquels l'élément de revêtement de porte (107) est maintenu sur la porte
(101).
11. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de revêtement de porte (107) est raccordable à la porte (101) de manière
amovible, notamment au moyen d'un contact fileté ou d'un raccord à déclic ou d'un
assemblage de plaques par vis à tête conique ou d'une couche de colle détachable.
12. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de revêtement de porte (107) est rectangulaire, en ce qu'il présente une longueur située dans la plage de 1000 mm à 2000 mm et une largeur
située dans la plage de 400 mm à 900 mm ou une épaisseur totale située dans la plage
de 20 mm à 50 mm, notamment de 20 mm.
13. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est formé en tant qu'appareil encastrable.