[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Luftaufbereitungsvorrichtung und ein Verfahren
zum Betreiben der Luftaufbereitungsvorrichtung.
[0002] Für die Aufbereitung von Luft wird neben einer reinen Filterung auch eine Behandlung
mittels Sauerstoffaktivierung eingesetzt. Eine solche Art der Luftaufbereitung ist
beispielsweise in der
DE 10 2006 008265 A1 beschrieben. Bei dieser und anderen Arten der Luftaufbereitung kommt es zur Bildung
von schädlichen Gasen, wie beispielsweise Ozon. Das für den Reinigungsvorgang zwingend
erforderliche Ozon darf das Gerät aber nicht verlassen, da dies zumindest zur Geruchsbelästigung
des Benutzers, im schlimmsten Fall aber sogar zu körperlichen Beschwerden führen würde.
Zu diesem Zweck werden Aktivkohlefilter eingesetzt. Dabei wird in der Luft vorhandenes
Ozon in der Aktivkohle zurück gehalten. Die Aktivkohle unterliegt einem Alterungsprozess,
der den regelmäßigen Austausch der Aktivkohle erfordert. Den Austausch soll der Benutzer,
bei dem das Gerät installiert ist, selber vornehmen. Dies verlangt die teilweise Demontage
des Gerätes, um Zugang zur Aktivkohle zu erlangen. Aus Sicherheitsgründen, insbesondere
zur Verhinderung des Ozonaustrittes aus dem Gerät, soll das Gerät nicht ohne die erforderliche
Aktivkohle betrieben werden können. Zwar kann, wie sonst üblich, durch geeignete Warnhinweise
in der Gebrauchsanleitung vor diesen Gefährdungen gewarnt werden, doch wird dies alleine
nicht als ausreichende Maßnahme angesehen.
[0003] Im Stand der Technik werden Vorrichtungen offenbart, bei denen vorgesehen ist, dass
der Benutzer selbständig Wartungsarbeiten vornimmt.
[0004] So offenbart
DE 10 2004 058 390 A1 eine Dunstsabzugsvorrichtung, welche eine in dem Gehäuse der Dunstabzugsvorrichtung
aufliegende Filteranordnung umfasst, die eine in der Dunstabzugsvorrichtung befindliche
Absaugöffnung zumindest teilweise abdeckt.
[0005] Um den Benutzer vor dem Kontakt mit dem im Betrieb befindlichen Gebläse zu schützen,
wird vorgeschlagen, dass die Stromzuführung des Gebläses unterbrochen wird, wenn zwischen
der Filteranordnung und dem Gehäuse kein Kontakt besteht. Zu diesem Zweck ist an der
Absaugöffnung ein Schaltmittel vorgesehen, das an der Kontaktfläche zwischen der Filteranordnung
und dem Gehäuse angeordnet ist. Die Filteranordnung stellt insbesondere eine Filterkassette
mit einem Rahmen aus Blech dar.
[0006] Weiterhin offenbart
EP 1 798 481 A2 einen Küchenabluftkanal oder -haube, bei der Filtersegmente in ein Gehäuse eingebracht
werden. Weiterhin wird in das Gehäuse ein Verriegelungseinsatz eingebracht. Der Verriegelungseinsatz
wird zwischen die Filterelemente auf der einen Seite und einen Sicherheitsschalter
auf der anderen Seite eingebracht. Der Verriegelungseinsatz betätigt im montierten
Zustand den Sicherheitsschalter. Hierbei besteht eine kraftschlüssige Anlage zwischen
den Filtersegmenten, dem Verriegelungseinsatz und einem vorgesehenen Haltelement.
[0007] Schließlich offenbart
US 2007/0059225 A1 eine UV-Filtervorrichtung. Bei dieser Vorrichtung ist an dem Gehäuse der UV-Einheit
eine Sicherheitsverriegelung vorgesehen. Durch die Sicherheitsverriegelung wird die
Stromversorgung zu der UV-Lampe der UV-Einheit unterbrochen, wenn die UV-Einheit aus
der Filteraufnahme in der Filtervorrichtung entnommen wird.
[0008] Der Nachteil dieser Anordnungen besteht darin, dass das Konzept nur für Filterelemente
anwendbar ist, die einen festen Rahmen aufweisen. Aktivkohle wird hingegen in der
Regel in Form von dicken Matten zur Verfügung gestellt, deren Festigkeit eine Betätigung
eines Schaltmittels nicht erlaubt.
[0009] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde eine Lösung zur Überwachung des Vorhandenseins
und vorschriftgemäßen Einbaus eines Aktivkohlefilters in einem Zusatzgerät für eine
Dunstabzugshaube zu schaffen.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe gelöst
werden kann, indem der Einbau des Filterelementes mittels eines weiteren Bauteils
überwacht wird.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Luftaufbereitungsvorrichtung
für luftführendes Haushaltsgerät, die ein Gehäuse mit einem darin gebildeten Luftaufbereitungsraum,
der zumindest bereichsweise durch mindestens ein Filterelement begrenzt ist, sowie
mindestens ein Detektierelement aufweist. Die Luftaufbereitungsvorrichtung ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Detektierelement zumindest teilweise in einem Aufnahmebereich
für das Filterelement angeordnet ist, das Detektierelement über das Filterelement
von einem Abdeckblech, das auf zumindest einen Teil des Filterelementes aufgebracht
wird, betätigbar ist und das Filterelement aus einem verformbaren Filtermaterial besteht.
[0012] Das luftführende Haushaltsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise
eine Dunstabzugsvorrichtung, insbesondere eine Dunstabzugshaube. Die Luftaufbereitungsvorrichtung
stellt ein Zusatzgerät zu dem luftführenden Haushaltsgerät dar und ist vorzugsweise
separat von dem Haushaltsgerät angeordnet und lediglich über Luftführungsleitungen
mit diesem verbunden. Das Gehäuse der Luftaufbereitungsvorrichtung weist daher zumindest
eine Lufteinlassöffnung auf, über die Luft von dem luftführenden Haushaltsgerät, insbesondere
der Dunstabzugshaube, zur Aufbereitung in die Luftaufbereitungsvorrichtung geführt
werden kann. Weiterhin ist an dem Gehäuse zumindest ein Luftauslass vorgesehen. Der
Luftauslass wird vorzugsweise durch Öffnungen in mindestens einer der Gehäusewände
gebildet. Besonders bevorzugt sind die Öffnungen in dem Abdeckblech vorgesehen. Das
Abdeckblech bedeckt vorzugsweise das Filterelement weitestgehend. Zumindest ist in
dem Bereich des Luftauslasses, beispielsweise der mit Öffnungen versehene Bereich
einer Gehäusewand, das Filterelement vorgesehen. Somit begrenzt das Filterelement
zumindest teilweise den Luftaufbereitungsraum in dem Gehäuse. Die weiteren Begrenzungen
des Luftaufbereitungsraums werden durch weitere Gehäusewände gebildet, in denen außer
dem Lufteinlass keine weiteren Öffnungen vorgesehen sind. Die Luftaufbereitung erfolgt
vorzugsweise in dem Luftaufbereitungsraum. Alternativ ist es allerdings auch möglich,
dass die zu reinigende Luft lediglich durch den Luftaufbereitungsraum geführt wird,
um dann an dem Filterelement von Verunreinigungen befreit zu werden. Das Filterelement
ist vorzugsweise ein Aktivkohlefilter.
[0013] Das Detektierelement gemäß der vorliegenden Erfindung dient dazu gleichzeitig das
Vorhandensein und den vorschriftgemäßen Einbau des Filterelementes zu erkennen. Im
Folgenden wird dies auch als Erkennen des Filterelementes bezeichnet. Das Erkennen
des Filterelementes erfolgt vorzugsweise durch Betätigen des Detektierelementes. Ist
das Filterelement nicht vorhanden oder nicht vorschriftgemäß eingebaut, kann es dazu
kommen, dass verunreinigte Luft oder Behandlungsmittel zur Luftaufbereitung, wie beispielsweise
Ozon, aus dem Luftaufbereitungsraum in die Umgebung abgegeben werden. Dies ist unerwünscht.
Aufgrund des durch das Detektierelement ermittelten Fehlens oder nicht vorschriftgemäßen
Einbaus des Filterelementes kann eine Warnung ausgegeben werden oder andere Maßnahmen
an der Luftaufbereitungsvorrichtung eingeleitet werden.
[0014] Der Aufnahmebereich für das Filterelement ist in dem Gehäuse der Luftaufbereitungsvorrichtung
vorgesehen. Der Aufnahmebereich wird vorzugsweise an vier Seiten durch Wände des Gehäuses
begrenzt und an einer weiteren Seite durch ein in das Gehäuse eingebrachtes Stützelement
begrenzt. Das Detektierelement ist so angeordnet, dass dieses mit den für das Detektieren
beziehungsweise Erkennen des Filterelementes erforderlichen Bestandteilen in Richtung
des Aufnahmebereiches weist. Besonders bevorzugt ragt ein Betätigungselement des Detektierelementes
in den Aufnahmebereich hinein.
[0015] Erfindungsgemäß erfolgt ein Betätigen des Detektierelementes nicht, wenn in dem Aufnahmebereich
lediglich das Filterelement eingesetzt ist. Vielmehr ist zur Betätigung des Detektierelementes
sowohl die Anwesenheit des Filterelementes als auch des Abdeckbleches erforderlich.
Indem das Detektierelement über das Filterelement von dem Abdeckblech, das auf zumindest
einen Teil des Filterelementes aufgebracht wird, betätigbar ist, kann die Anwesenheit
beziehungsweise das Vorsehen beider Komponenten, Abdeckblech und Filterelement mit
einem einzigen Detektierelement überwacht werden. In dem Abdeckblech sind vorzugsweise
Luftauslassöffnungen vorgesehen, über die die durch das Filterelement gereinigte Luft
aus der Luftaufbereitungsvorrichtung austreten kann. Das Abdeckblech bildet somit
ein Teil des Gehäuses der Luftaufbereitungsvorrichtung.
[0016] Mit der vorliegenden Erfindung wird es möglich unterschiedlichen Zuständen, die das
Filterelement in dem Aufnahmebereich einnehmen kann, Rechnung zu tragen. Hierdurch
kann neben dem reinen Erkennen des Vorhandenseins des Filterelementes auch der vorschriftgemäße
Einbau des Filterelementes durch das Detektierelement zuverlässig überwacht werden.
Insbesondere kann die Position oder die Wahl der Sensitivität des Detektierelementes
bei der erfindungsgemäßen Luftaufbereitungsvorrichtung so gewählt werden, dass dieses
nur einen Einbauzustand oder Betriebszustand des Filterelementes erkennt, das heißt
nur in diesem Zustand betätigt wird. In einem weiteren Zustand, der als Fixierzustand
bezeichnet werden kann, wird das Detektierelement hingegen nicht betätigt und es können
entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Im Gegensatz zu Schaltmitteln des Standes
der Technik, bei denen das Einbringen einer Filteranordnung in ein Gehäuse automatisch
zu einer Betätigung des Schaltmittels führt, ist bei der erfindungsgemäßen Luftaufbereitungsvorrichtung
ein zuverlässigeres Erkennen des Filterelementes möglich.
[0017] Als Fixierzustand wird ein Zustand des Filterelementes verstanden, in dem dieses
in den Aufnahmebereich eingebracht ist, die Abmessungen, Geometrie und/oder Position
des Filterelementes aber noch nicht den Anforderungen für den Betrieb der Luftaufbereitungsvorrichtung
entsprechen. Insbesondere kann in dem Fixierzustand ein Spalt zwischen einer oder
mehrerer der Begrenzungen des Aufnahmebereiches und dem Filterelement vorliegen. Bevorzugt
sind in dem Fixierzustand die Ränder des Filterelementes in Halterungen am Rand des
Aufnahmebereiches eingeführt. Zusätzlich oder alternativ liegt das Filterelement im
Fixierzustand auf einer Stützvorrichtung im Inneren des Gehäuses auf. In dem Fixierzustand
ist die Abweichung von den Anforderungen für den Betrieb der Luftaufbereitungsvorrichtung
durch Betrachten des Filterelementes in der Regel von außen nicht zu erkennen. Hierdurch
besteht die Gefahr, dass der Benutzer versucht die Luftaufbereitungsanlage trotz des
nicht vorschriftgemäßen Zustandes des Filterelementes in Betrieb zu nehmen.
[0018] In dem Einbau- oder Betriebszustand hingegen ist das Filterelement in dem Aufnahmebereich
so aufgenommen, dass dieses vorzugsweise an allen Begrenzungen des Aufnahmebereiches
anliegt. Insbesondere liegt das Abdeckblech an dem Filterelement an und hält dieses
fest in dem Aufnahmebereich. In dem Betriebszustand liegt das Filterelement vorzugsweise
an allen Seiten an den Begrenzungen des Aufnahmebereiches an.
[0019] Gemäß einer Ausführungsform ist das Detektierelement so angeordnet, dass dieses bei
abgenommenem Abdeckblech von dem Filterelement beabstandet ist. Das Detektierelement
ist vorzugsweise am Rand des Aufnahmebereiches angebracht, an dem das Filterelement
im Fixierzustand von dem Rand des Aufnahmebereiches beabstandet ist. Insbesondere
bei Detektierelementen, die durch Berührung betätigt werden, ist diese Ausführungsform
von Vorteil, da das Filterelement in dem Fixierzustand nicht erkannt wird. Der Abstand
zwischen dem Detektierelement und dem Filterelement wird aufgehoben, wenn das Abdeckblech
auf das Filterelement aufgebracht wird und das Filterelement somit in den Einbauzustand
gebracht wird. Hierbei kann es zu einem Verschieben oder Verformen des Filterelementes
kommen, was später genauer erläutert wird.
[0020] Alternativ oder zusätzlich zu der Anordnung des Detektierelementes in einem Abstand
zu dem Filterelement im Fixierzustand kann das Detektierelement so gewählt sein, dass
das Detektierelement eine Betätigungskraft erfordert, die größer ist als die Kraft,
die durch das Filterelement bei abgenommenem Abdeckblech auf das Detektierelement
ausgeübt wird. In diesem Fall ist das Detektierelement vorzugsweise ein mechanisches
Element, wie beispielsweise eine Taste oder ein Stößel. Alternativ kann das Detektierelement
aber auch beispielsweise Drucksensor mit entsprechend eingestellter Sensitivität sein.
Das Abdeckblech gilt als abgenommen, wenn dieses nicht an dem Filterelement anliegt
oder nicht vorschriftgemäß an dem Gehäuse der Luftaufbereitungsvorrichtung befestigt
ist. Als Betätigungskraft, die von dem Detektierelement erfordert wird, wird im Sinne
der vorliegenden Erfindung die Kraft verstanden, die auf das Detektierelement aufgebracht
werden muss, um dieses zu betätigen, das heißt damit dieses das Filterelement erkennt.
Bei einem mechanischen Element stellt diese Kraft die Schaltkraft dar, die aufgewendet
werden muss, um Gegenkräften, beispielsweise Federkräften, die von dem mechanischen
Element aufgebracht werden, zu überwinden. Die Kraft die durch das Filterelement in
dem Aufnahmebereich bei abgenommenem oder entferntem Abdeckblech auf das Detektierelement
ausgeübt wird, kann beispielsweise durch das Gewicht des Filterelementes erzeugt werden.
Auch durch die Geometrie und Festigkeit des Filterelementes kann dieses eine gewisse
Kraft auf das Detektierelement ausüben.
[0021] Indem die Betätigungskraft größer gewählt ist, als die durch das Filterelement bei
abgenommenem Abdeckblech aufbringbare Kraft, wird ein Erkennen des noch nicht im Einbauzustand
befindlichen Filterelementes zuverlässig vermieden.
[0022] Erfindungsgemäß besteht das Filterelement aus einem verformbaren Filtermaterial und
ist insbesondere eine Filtermatte aus Aktivkohle. Mit der vorliegenden Erfindung ist
es möglich ein solches Filtermaterial zu verwenden. Bei plastisch und / oder elastisch
verformbaren Filterelementen ist die Gefahr, dass sich das Filterelement zwar in dem
Aufnahmebereich befindet, aber nicht vorschriftgemäß eingebaut ist, besonders groß.
Zudem kann bei einem solchen Filtermaterial das Filterelement durch das Aufbringen
eines Abdeckblechs verformt und verschoben werden, wodurch das Filterelement in den
Einbauzustand gebracht werden kann. Das Verformen des Filterelementes kann bei einer
Filtermatte beispielsweise die Verringerung der Höhe der Matte durch Zusammendrücken
sein. Hierdurch wird die Länge und/oder Breite der der Matte vergrößert und die Ränder
können somit an den Begrenzungen des Aufnahmebereiches für das Filterelement angedrückt
werden. Weiterhin kann das Verformen des Filterelementes beispielsweise das Aufheben
einer Verformung des Filterelementes sein, die vor dem Aufbringen des Abdeckblechs
durch Einwirkung der Gewichtskraft entstanden ist.
[0023] Gemäß einer Ausführungsform das Abdeckblech den Aufnahmebereich für das Filterelement
in zumindest einer Richtung begrenzt. Das Abdeckblech ist hierbei vorzugsweise lösbar
an mindestens einer der Gehäusewände befestigt. Zudem weist das Abdeckblech einen
Luftauslass auf. Dieser kann durch eine oder mehrere Öffnungen in dem Abdeckblech
gebildet sein. Das Abdeckblech begrenzt den Aufnahmebereich für das Filterelement
in dem Gehäuse an zumindest einer Seite. Indem das Abdeckblech ein zu dem Filterelement
separates oder separierbares Bauteil darstellt, ist der Wechsel des Filterelementes
erleichtert, da das Abdeckblech nach dem Filterwechsel wieder verwendet werden kann.
Das Abdeckblech kann mit dem Filterelement eine Vormontageeinheit darstellen.
[0024] Durch das Anbringen des Abdeckblechs wird das Filterelement von dem Fixierzustand
in den Einbauzustand gebracht beziehungsweise in dem Einbauzustand gehalten. Insbesondere
wird das Filterelement durch das Abdeckblech in die Einbauposition bewegt. Zusätzlich
oder alternativ kann das das Filterelement durch das Anbringen des Abdeckblechs in
seiner Form geändert werden. Dies ist von Vorteil, da das Filterelement nur dann erkannt
wird, wenn dieses in dem Einbauzustand ist und daher nur dann, wenn das Abdeckblech
an dem Gehäuse vorgesehen ist.
[0025] Indem mit dem erfindungsgemäßen Detektierelement über das Filterelement auch das
Vorhandensein des Abdeckbleches überwacht wird kann neben der Gefahr des Austritts
verunreinigter Luft oder von Schadstoffen auch die Gefahr des Kontaktes des Benutzers
mit elektrischen Bauteilen im Inneren der Luftaufbereitungsvorrichtung verringert
oder ausgeschlossen werden. Durch das Abdeckblech wird insbesondere ein Eingriffschutz
für den Benutzer geschaffen werden, da durch das Abdeckblech der Zugriff auf das Innere
des Gehäuses versperrt wird.
[0026] Der Aufnahmebereich wird vorzugsweise an zumindest an einer Seite durch ein Gitter
gebildet, das in dem Gehäuse vorgesehen ist. Durch diese Ausführungsform wird zum
einen sicher gestellt, dass Luft aus dem Luftaufbereitungsraum zu dem Filterelement
in dem Aufnahmebereich gelangen kann. Zudem wird durch ein Gitter aber auch eine Stütze
oder Auflagefläche für das Filterelement geschaffen, wodurch die Verwendung eines
flexiblen Filtermaterials ermöglicht wird. Indem das Gitter in dem Gehäuse vorgesehen
ist, kann dieses bei der Entnahme des Filterelementes zum Filterwechsel in dem Gehäuse
verbleiben, wodurch der Filterwechsel erleichtert wird.
[0027] Gemäß einer Ausführungsform sind die Abmessungen des Filterelementes vor dem Einbringen
in den Aufnahmebereich in zumindest einer Richtung sind als die Abmessungen des Aufnahmebereiches
in dieser Richtung nach dem Aufbringen des Abdeckblechs. Durch diese Auslegung des
Aufnahmebereiches kann es zu einem Einklemmen des Filterelementes in dem Aufnahmebereich
kommen, durch das sich die Abmessung des Filterelementes in andere Richtungen vergrößert.
Hierdurch kann beispielsweise ein Abstand zwischen dem Rand des Filterelementes und
einem Detektierelement ausgeglichen werden oder eine Kraft auf ein an dem Rand des
Filterelementes anliegendes Detektierelement ausgeübt werden.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist in dem Luftaufbereitungsraum zumindest
eine Ozon erzeugende Komponente und/oder zumindest ein spannungsführendes Element
vorgesehen. Insbesondere für Luftaufbereitungen mittels Ozon ist die vorliegende Erfindung
von besonderem Vorteil, da bei diesen Vorrichtungen das Vorhandensein und der vorschriftgemäße
Einbau des Filterelementes erforderlich sind, um ein Entweichen des Ozons aus dem
Luftaufbereitungsraum unter Umgehung des Filterelementes zu verhindern. Zur Erzeugung
des Ozons werden elektrische Komponenten verwendet. Der Zugriff auf diese Komponenten
während diese in Betrieb sind, muss verhindert werden, um eine Gefährdung des Nutzers
zu vermeiden. Der Zugriff auf diese elektrischen Bauteile und andere spannungsführende
Elemente während deren Betrieb wird bei der vorliegenden Erfindung durch das zwangsweise
Vorsehen des Abdeckblechs verhindert.
[0029] Gemäß einer Ausführungsform stellt das Detektierelement einen Schalter dar. Der Schalter
kann mit einer Warnanlage verbunden sein. In diesem Fall kann in der Situation, in
der das Detektierelement nicht betätigt ist und somit ermittelt werden kann, dass
kein oder ein nicht vorschriftgemäß eingebautes Filterelement vorgesehen ist oder
das Abdeckblech fehlt, eine Warnung ausgegeben werden, wenn die Luftaufbereitungsvorrichtung
in Betrieb genommen wird. In diesem Fall stellt der Schalter einen Öffner dar, dessen
Betätigung zum Abschalten der Warnung führt.
[0030] Bevorzugt ist der Schalter aber in der Spannungsversorgungsleitung zu mindestens
einem spannungsführenden Element und/oder einer Ozon erzeugenden Komponente vorgesehen.
In diesem Fall stellt der Schalter einen Schließer dar. Nur wenn der Schalter betätigt
ist, werden die spannungsführenden Elemente mit Strom versorgt. Da bei der Betätigung
des Schalters gemäß der vorliegenden Erfindung sicher gestellt ist, dass das Filterelement
in dem Einbauzustand ist und das Abdeckblech aufgebracht ist, wird ein Kontakt des
Benutzers mit spannungsführenden Komponenten verhindert. Auch die Ozon erzeugende
Komponente wird nur dann mit Strom versorgt, wenn das Filterelement in dem Einbauzustand
ist. In diesem Zustand liegen vorzugsweise die Ränder des Filterelementes an den Begrenzungen
des Aufnahmebereiches an und ein Austreten des Ozons unter Umgehung des Filterelementes
kann damit verhindert werden.
[0031] Gemäß einer Ausführungsform bildet das Abdeckblech zumindest zwei Seiten des Gehäuses
der Luftaufbereitungsvorrichtung. Bei einem solchen Abdeckblech, das eine L-Form aufweist,
kann ein unterhalb des Abdeckbleches in dem Aufnahmebereich befindliches Filterelement
zuverlässig in Form und Position, das heißt aus einem Fixierzustand in einen Einbauzustand
gebracht und gehalten werden. Insbesondere kann das Abdeckblech von zwei Seiten auf
das Filterelement einwirken. In diesem Fall weist das Filterelement ebenfalls vorzugsweise
eine L-Form auf. Weiterhin ist die Verwendung eines Abdeckbleches, das zwei Seiten
des Gehäuses bildet von Vorteil, da hierdurch die Größe der Fläche, über die gereinigte
Luft von dem Filter abgegeben werden kann, vergrößert wird.
[0032] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer
Luftaufbereitungsvorrichtung nach Anspruch 1. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Detektierelement über das Filterelement, das aus einem verformbaren Filter
besteht, von einem Abdeckblech das auf zumindest einen Teil des Filterelementes aufgebrachten
wird, betätigt wird.
[0033] Das Aufbringen des Abdeckbleches wird bei der vorliegenden Erfindung dadurch erkannt,
dass sich das Filterelement in einem Einbauzustand befindet, in das es durch das Abdeckblech
gebracht wurde oder gehalten wird. Da bei der vorliegenden Erfindung das Vorhandensein
eines Abdeckbleches bei dem Erkennen des Filterelements berücksichtigt wird, ist sicher
gestellt, dass ein Filterelement nur dann erkannt wird, wenn dieses vorschriftgemäß
in dem Gehäuse eingebaut ist. Zudem ist der Zugriff auf den Innenraum des Gehäuses
durch das Abdeckblech verhindert.
[0034] Besonders bevorzugt wird das Aufbringen des Abdeckbleches das Filterelement von einem
Fixierzustand in einen Einbauzustand gebracht oder in dem Einbauzustand gehalten.
[0035] Vorzugsweise wird beim Erkennen des Filterelementes durch das Detektierelement die
Verbindung einer Spannungsversorgung zu zumindest einer Komponente der Luftaufbereitungsvorrichtung
geschlossen. Hierdurch kann beispielsweise durch eine der Komponenten Ozon erzeugt
werden. Der Austritt des Ozons ist hierbei nicht zu befürchten, da durch das Erkennen
des Filterelementes dessen Vorhandensein und korrekter Einbau sichergestellt sind.
Zudem ist durch das Erkennen des Filterelementes auch das Vorhandensein und korrekte
Anbringen des Abdeckblechs sicher gestellt, da dies Voraussetzung für das Erkennen
des Filterelementes ist.
[0036] Vorzugsweise wird bei ausgebautem Filterelement oder abgenommenem Abdeckblech durch
das Detektierelement die Verbindung einer Spannungsversorgung zu zumindest einer Komponente
der Luftaufbereitungsvorrichtung unterbrochen. Besonders bevorzugt wird die Spannungsversorgung
des Ozon erzeugenden Elementes unterbrochen. Hierdurch kann sicher gestellt werden,
dass kein Ozon erzeugt wird.
[0037] Zusätzlich oder alternativ kann beim Erkennen des Filterelementes gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Warnsignal, das beim Fehlen oder beim fehlerhaften Einbau in das Gehäuse
ausgegeben werden kann abgeschaltet werden.
[0038] Vorteile und Merkmale, die bezüglich der erfindungsgemäßen Luftaufbereitungsvorrichtung
beschrieben werden, gelten -soweit anwendbarentsprechend für das erfindungsgemäße
Verfahren und umgekehrt.
[0039] Das Abdeckblech vermeidet gemäß der Erfindung die Gefährdung, dass der Benutzer Zugang
zu spannungsführenden Teilen erlangt und der Aktivkohlefilter vermeidet die Gefährdung,
dass Ozon aus dem Gerät austreten kann. Um den Aktivkohlefilter austauschen zu können,
müssen das Abdeckblech und der Aktivkohlefilter von der Luftaufbereitungsvorrichtung
entnommen werden. Durch ein als Schaltelement ausgestaltetes Detektierelement, insbesondere
einen Tastschalter, der als Schließer ausgeführt sein kann, der bei korrekter Montage
des Gesamtgerätes den elektrischen Stromkreis schließt und die Ozonproduktion ermöglicht,
wird sichergestellt, dass sowohl das Abdeckblech als auch der Aktivkohlefilter bei
der Wiedermontage verwendet werden. Aufgrund der erfindungsgemäßen Konstruktion und
Anordnung des Schalters im Gehäuse, wird erreicht, dass ein einziges Schaltelement
ausreicht um beide beschriebenen Sicherheitsaspekte zugleich abzudecken. Hierdurch
wird auch eine Kostensenkung dank der Verringerung der Bauteilanzahl erreicht. Das
Schaltelement wird nur dann betätigt, wenn sowohl das Abdeckblech als auch der Aktivkohlefilter
gleichzeitig installiert sind. Fehlt eines der beiden Teile, so bleibt das Schaltelement
unbetätigt.
[0040] Wird entgegen der Bestimmung nur das Abdeckblech ohne den Aktivkohlefilter installiert,
so bleibt das Schaltelement unbetätigt und das die Luftaufbereitungsvorrichtung kann
nicht in Betrieb genommen werden. Wird andererseits nur der Aktivkohlefilter installiert,
nicht aber das Abdeckblech, so findet ebenfalls keine Betätigung des Schalterelementes
statt, da der Aktivkohlefilter aufgrund seiner in der Regel unzureichenden Formstabilität
und aufgrund der erheblichen benötigten Schaltkräfte des Schaltelementes nicht in
der Lage ist, ohne die unterstützende Formgebung des Abdeckbleches das Schaltelement
zu betätigen. Bei bestimmungsgemäßem Gerätezusammenbau hingegen wird das Schaltelement
zuverlässig betätigt.
[0041] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Figuren genauer beschrieben. Es zeigen:
Figur 1: eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Luftaufbereitungsvorrichtung in Explosionsdarstellung;
Figur 2: eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Luftaufbereitungsvorrichtung in einer weiteren Explosionsdarstellung;
Figur 3: eine schematische Perspektivansicht des Inneren der Ausführungsform der Luftaufbereitungsvorrichtung
nach Figur 1 und 2 ohne Filterelement;
Figur 4: eine schematische Perspektivansicht des Inneren der Ausführungsform der Luftaufbereitungsvorrichtung
nach Figur 1 und 2 mit Filterelement ohne Abdeckblech; und
Figur 5: eine schematische Perspektivansicht des Inneren der Ausführungsform der Luftaufbereitungsvorrichtung
nach Figur 1 und 2 mit Filterelement mit Abdeckblech.
[0042] Die in Figur 1 gezeigte Luftaufbereitungsvorrichtung 1 weist ein kastenförmiges Gehäuse
2 auf. Das Gehäuse 2 ist aus einem Grundteil 21 und einem Abdeckblech 4 gebildet.
Das Grundteil 21 umfasst einen Boden 211, eine Rückwand 212, sowie zwei Seitenwände
213 und 214. Das Grundteil 21 ist beispielsweise durch Biegen aus Blech hergestellt.
In der in Figur 1 sichtbaren Seitenwand 213 ist ein Lufteinlass 2131 vorgesehen
[0043] An der oberen Kante der Rückwand 212 des Gehäuses 21 ist ein nach vorne ragender
Flansch 215 vorgesehen. Der Flansch 215 verläuft parallel zum Boden 211 des Grundteils
21. Weiterhin ist an der vorderen Kante des Bodens 211 ein nach oben ragender Flansch
216 vorgesehen. Durch die Flansche 215 und 216 wird ein Filterelement 3 an dem Grundteil
21 gehalten. Das Filterelement 3 weist in der dargestellten Ausführungsform eine L-Form
auf. Der eine L-Schenkel bildet die Vorderseite 31 des Filterelementes 3 und der weitere
L-Schenkel die Oberseite 32 des Filterelementes 3. Der rückwärtige Rand der Oberseite
32 des Filterelementes 3 ist unter den Flansch 215, der sich von der Rückwand 212
des Grundteils 21 erstreckt, geschoben. Der untere Rand der Vorderseite 31 des Filterelementes
3 ist hinter den Flansch 216 der sich vom Boden 211 erstreckt geschoben. Die seitlichen
Ränder des Filterelementes 3 liegen an den Seitenwänden 213 und 214 an.
[0044] Von dem Grundteil 21 getrennt ist in der Figur 1 das Abdeckblech 4 gezeigt. Auch
dieses weist eine L-Form auf. Der eine L-Schenkel bildet die Vorderseite 41 des Abdeckbleches
4 und der weitere L-Schenkel die Oberseite 42 des Abdeckbleches 4. In der Oberseite
42 und der Vorderseite 41 des Abdeckbleches 4 sind Luftauslassöffnungen 43 verteilt
vorgesehen. Das Abdeckblech 4 bildet zusammen mit dem Grundteil 21 das Gehäuse 2.
[0045] In Figur 2 ist die Luftaufarbeitungsvorrichtung 1 mit abgenommenem Filterelement
3 gezeigt. Das Filterelement 3 ist an der Innenseite des Abdeckblechs 4 vorgesehen
und bildet mit diesem eine Vormontageeinheit. In dem Grundteil 21 ist ein Stützgitter
217 vorgesehen, das ebenfalls eine L-Form aufweist. In der Figur 2 ist durch das Stützgitter
217 der unter dem Stützgitter 217 liegende Luftaufbereitungsraum 22 zu erkennen. In
diesem zwischen dem Boden 211, den Seitenwänden 213, 214 und der Rückwand 212 sowie
dem Stützgitter 217 gebildeten Luftaufbereitungsraum 22 sind eine Ozon erzeugende
Komponente 5 sowie eine weitere spannungsführende Komponenten 6 schematisch angedeutet.
An der Rückwand 212 des Grundteils 21 ist oberhalb des Stützgitters 217 ein Detektierelement
7 angeordnet. Das Detektierelement 7 ist in der Mitte der Breite des Grundteils 21
angeordnet.
[0046] Die Funktionsweise des Detektierelementes 7 wird unter Bezugnahme auf die Figuren
3 bis 5 im Folgenden erläutert.
[0047] Das Detektierelement 7 ist auf einem Steg 218, der sich von der Rückwand 212 des
Grundteils unterhalb des Flansches 215 nach vorne erstreckt, angebracht. Das Detektierelement
7 weist eine nach vorne gerichtete Kontaktnase 71 beziehungsweise Kontakt- oder Betätigungsstift
auf.
[0048] An dem Steg 218 ist ebenfalls das Stützgitter 217 befestigt. Das Abdeckblech 4 ist
an dem Flansch 215 befestigt, beispielsweise mit diesem verrastet. Die Abmessung des
Stützgitters 217 in Tiefenrichtung der Luftaufbereitungsvorrichtung 1 ist geringer
als die Abmessung des Bodens 212 und des Abdeckblechs 4 in dieser Richtung. Somit
ist zwischen dem Stützgitter 217 und dem Abdeckblech 4 ein Aufnahmebereich 23 gebildet,
in den das Filterelement 3 aufgenommen werden kann. Ist, wie in Figur 3 dargestellt,
das Filterelement 3 nicht in den Aufnahmebereich 23 eingebracht, so wird das Detektierelement
7 nicht betätigt.
[0049] Bei dem in Figur 4 gezeigten Fall ist zwar das Filterelement 3 aber nicht das Abdeckblech
4 an dem Grundteil 21 angebracht. Aufgrund der geringen Formstabilität des Filterelementes
3 liegt der rückwärtige Rand der Oberseite 32 des Filterelementes 3 nicht an der Rückwand
212 des Grundteils 21 an. Vielmehr besteht zwischen dem Rand der Oberseite 32 des
Filterelementes 3 und der Rückwand 212 des Grundteils 21 ein Spalt S1. Auch an der
Vorderseite des Stützgitters 217 liegt die Innenseite des Filterelementes, insbesondere
die Innenseite der Vorderseite 31 des Filterelementes 3 nicht an. Hier besteht ein
Spalt S2. Der Spalt S2 verjüngt sich von der oberen Ende der Innenseite der Vorderseite
31 des Filterelementes 3 zu dem unteren Ende hin, das auf dem Boden 211 des Grundteils
21 aufsteht und zwischen dem Stützgitter 217 und dem Flansch 216 eingeschoben ist
und dort gehalten wird. Der in Figur 4 gezeigte Zustand des Filterelementes 3 wird
auch als Fixierzustand bezeichnet. In diesem Zustand ist die Oberseite 32 des Filterelementes
3 nach vorne verschoben, wodurch die Spalte S1 und S2 entstanden sind. Insbesondere
über den Spalt S1 kann zwischen dem Flansch 215 und dem Filterelement 3 in dem Luftaufbereitungsraum
22 erzeugtes Ozon oder andere Schad- oder Geruchsstoffe austreten und in die Umgebung
gelangen.
[0050] In dem rückwärtigen Rand der Oberseite 32 des Filterelementes 3 ist von unten eine
Vertiefung 33 eingebracht. In dieser Vertiefung 33 ist das Detektierelement 7 aufgenommen.
Da die Oberseite 32 des Filterelementes 3 nach vorne verschoben ist, steht in dem
in Figur 4 gezeigten Fixierzustand die Rückseite des Filterelementes 3 nicht mit der
Kontaktnase 71 in Kontakt oder kann diese aufgrund der erforderlichen Betätigungs-
oder Schaltkraft zumindest nicht betätigen.
[0051] Erst in dem in Figur 5 gezeigten Einbau- oder Betriebszustand des Filterelementes
3 ist das Detektierelement 7 betätigt. In diesem Zustand ist das Abdeckblech 4 auf
das Filterelement 3 aufgebracht und an dem Grundteil 21 befestigt. Durch das Abdeckblech
4 wird das Filterelement 3 in seine vorgesehene L-Form gedrückt. Insbesondere werden
die Spalte S1 und S2 geschlossen. Das Abdeckblech 4 kann an dem Grundteil 21 durch
Einhaken, Einschieben oder Einrasten befestigt sein. Durch die Formstabilität des
Abdeckblechs 4 wird auf das Filterelement 3 eine Kraft ausgeübt, die dieses aus dem
in Figur 5 gezeigten Fixierzustand in den Einbauzustand bringt. Da das Filterelement
3 nach hinten und somit in Richtung auf das Detektierelement 7 verschoben ist, steht
die Rückseite des Filterelementes 3 mit dem Detektierelement 7 so in Kontakt, dass
dieses betätigt wird.
[0052] Das Detektierelement 7 kann als Schalter, insbesondere als Schließer, ausgestaltet
sein. In diesem Fall wird bei Betätigung des Detektierelementes 7, insbesondere bei
Kontakt mit und Bewegung der Kontaktnase 71 ein Stromkreis geschlossen. An den Stromkreis
sind beispielsweise die spannungsführenden Komponenten 6 und die Ozon erzeugende Komponente
5 angeschlossen. Wird der Stromkreis durch Betätigung des Detektierelementes 7, wie
in dem in Figur 5 gezeigten Zustand, geschlossen, so wird Ozon erzeugt und die in
den Luftaufbereitungsraum 22 eingeführte Luft kann dadurch gereinigt werden. Ein Austreten
von Ozon aus dem Luftaufbereitungsraum 22 unter Umgehung des Filterelementes 3 ist
hierbei ausgeschlossen. In den Zuständen, die in den Figuren 3 und 4 gezeigt sind,
ist das Detektierelement 7 hingegen nicht betätigt und der Stromkreis daher nicht
geschlossen. In diesen Zuständen, wird daher weder Ozon erzeugt noch eine der spannungsführenden
Komponenten mit Strom versorgt. Daher kann ein Austritt von Ozon oder der versehentliche
Kontakt des Nutzers mit einer spannungsführenden Komponente vermieden werden.
[0053] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt.
Beispielsweise kann das Filterelement ohne Aussparung an der Unterseite ausgestaltet
sein. Weiterhin kann das Detektierelement einen anderen Aufbau aufweisen und/oder
an einer anderen Position, beispielsweise an der Oberseite oder der Vorderseite des
Stützgitters vorgesehen sein.
[0054] Durch den Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung wird sichergestellt, dass erstens
der Benutzer beim Austausch des Filterelementes keinen Zugang zu spannungsführenden
Teilen erlangt und zum anderen, dass die Luftaufbereitungsvorrichtung ohne die aus
Sicherheitsgründen, insbesondere zur Verhinderung des Ozonaustrittes aus dem Gerät,
erforderlichen Aktivkohle, aus dem das Filterelement vorzugsweise besteht, nicht betrieben
werden kann.
[0055] Die erfindungsgemäße Luftaufbereitungsvorrichtung mit elektrischen und ozonerzeugenden
Komponenten kann selbsttätig sicherstellen, dass alle funktions- und sicherheitsrelevanten
Gerätebestandteile zur Absicherung gegen Ozonaustritt und zur Absicherung gegen Zugang
zu elektrisch aktiven Teilen installiert und Teil des bestimmungsgemäßen Gesamtgeräteaufbaus
sind. Ist dies nicht der Fall, bleibt die Luft aufbereitungsvorrichtung eigenständig
solange außer Betrieb, bis der bestimmungsgemäße Gesamtgerätetaufbau hergestellt ist.
[0056] Üblicherweise werden in Installations- und Gebrauchsanleitungen sicherheitsrelevante
Anweisungen erteilt, ohne dass Überprüfungen auf Einhaltung dieser Anweisungen vorgenommen
werden könnten. Durch das erfindungsgemäße Sicherheitskonzept wird die Kontrolle über
bloße Hinweise hinaus auf den Gerätebetrieb beim Anwender ausgedehnt und kann fahrlässiges
Verhalten und teilweise auch vorsätzlichen Missbrauch beziehungsweise unsachgemäßen
Betrieb vermeiden oder zumindest deutlich erschweren. Die Wahrscheinlichkeit ernsthafter
Schadensfälle kann so gesenkt werden.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Luftaufbereitungsvorrichtung
- 2
- Gehäuse
- 21
- Grundteil Gehäuse
- 211
- Boden
- 212
- Rückwand
- 213
- Seitenwand
- 2131
- Lufteinlass
- 214
- Seitenwand
- 215
- Flansch Oberseite
- 216
- Flansch Vorderseite
- 217
- Stützgitter
- 218
- Steg
- 22
- Luftaufbereitungsraum
- 23
- Aufnahmebereich
- 3
- Filterelement
- 31
- Vorderseite
- 32
- Oberseite
- 33
- Vertiefung
- 4
- Abdeckblech
- 41
- Vorderseite
- 42
- Oberseite
- 43
- Luftauslassöffnung
- 5
- Ozon erzeugende Komponente
- 6
- spannungsführende Komponente
- 7
- Detektierelement
- 71
- Kontaktnase
- S1
- Spalt
- S2
- Spalt
1. Luftaufbereitungsvorrichtung für luftführendes Haushaltsgerät, die ein Gehäuse (2)
mit einem darin gebildeten Luftaufbereitungsraum (22), der zumindest bereichsweise
durch mindestens ein Filterelement (3) begrenzt ist, sowie mindestens ein Detektierelement
(7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass as Detektierelement (7) zumindest teilweise in einem Aufnahmebereich (23) für das
Filterelement (3) angeordnert ist das Detektierelement (7) über das Filterelement
(3) von einem Abdeckblech (4), das auf zumindest einen Teil des Filterelementes (3)
aufgebracht wird, betätigbar ist und das Filterelement (3) aus einem verformbaren
Filtermaterial besteht.
2. Luftaufbereitungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektierelement (7) bei abgenommenem Abdeckblech (4) von dem Filterelement (3)
beabstandet ist.
3. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektierelement (7) eine Betätigungskraft erfordert, die größer ist als die
Kraft, die durch das Filterelement (3) bei abgenommenem Abdeckblech (4) auf das Detektierelement
(7) ausgeübt wird.
4. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3) eine Filtermatte aus Aktivkohle ist.
5. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckblech (4) den Aufnahmebereich (23) für das Filterelement (3) in zumindest
einer Richtung begrenzt.
6. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich (23) zumindest an einer Seite durch ein Gitter (217) gebildet
wird, das in dem Gehäuse (2) vorgesehen ist.
7. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Filterelementes (3) vor dem Einbringen in den Aufnahmebereich
(23) in zumindest einer Richtung größer sind als die Abmessungen des Aufnahmebereiches
(23) in dieser Richtung nach dem Aufbringen des Abdeckblechs (4).
8. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Luftaufbereitungsraum (22) zumindest eine Ozon erzeugende Komponente (5) und/oder
zumindest ein spannungsführendes Element (6) vorgesehen ist.
9. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektierelement (7) einen Schalter darstellt, der in der Spannungsversorgungsleitung
zu mindestens einem spannungsführenden Element (6) und/oder einer Ozon erzeugenden
Komponente (5) vorgesehen ist.
10. Luftaufbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckblech (4) zumindest zwei Seiten des Gehäuses (2) der Luftaufbereitungsvorrichtung
(1) bildet.
11. Verfahren zum Betreiben einer Luftbereitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektierelement (7) über das Filterelement (3), das aus einem verformbaren Filter
besteht, von einem Abdeckblech (4), das auf zumindest einen Teil des Filterelements
(3) aufgebracht wird, betätigt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Aufbringen des Abdeckbleches (4) das Filterelement (3) von einem Fixierzustand
in einen Einbauzustand gebracht wird oder in dem Einbauzustand gehalten wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass beim Erkennen des Filterelementes (3) durch das Detektierelement (7) die Verbindung
einer Spannungsversorgung zu zumindest einer Komponente (5, 6) der Luftaufbereitungsvorrichtung
(1) geschlossen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei ausgebautem Filterelement (3) oder abgenommenem Abdeckblech (4) durch das Detektierelement
(7) die Verbindung einer Spannungsversorgung zu zumindest einer Komponente (5, 6)
der Luftaufbereitungsvorrichtung (1) unterbrochen wird.
1. Air elutriation device for an air conveying household appliance, wherein said device
has a housing (2) in which an air elutriation zone (22) is formed and is delimited
at least partially by at least one filter element (3), and at least one detection
element (7), characterised in that the detection element (7) is arranged at least partly in a storage space (23) for
the filter element (3), the detection element (7) can be actuated via the filter element
(3) by a cover sheet (4) which is mounted on at least part of the filter element (3)
and the filter element (3) consists of a deformable filter material.
2. Air elutriation device according to claim 1, characterised in that the detection element (7) is distanced from the filter element (3) when the cover
sheet (4) is removed.
3. Air elutriation device according to one of claims 1 or 2, characterised in that the detection element (7) requires an actuation force which is greater than the force
that is exerted by the filter element (3) on the detection element (7) when the cover
sheet (4) is removed.
4. Air elutriation device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the filter element (3) is a filter mat of activated carbon.
5. Air elutriation device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the cover sheet (4) delimits the storage space (23) for the filter element (3) in
at least one direction.
6. Air elutriation device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the storage space (23) is formed on at least one side by a grid (217) which is provided
in the housing (2).
7. Air elutriation device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the dimensions of the filter element (3) before insertion in the storage space (23)
are greater in at least one direction than the dimensions of the storage space (23)
in this direction after the cover sheet (4) has been mounted.
8. Air elutriation device according to one of claims 1 to 7, characterised in that provision is made for at least one ozone-generating component (5) and/or at least
one live element (6) in the air elutriation zone (22).
9. Air elutriation device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the detection element (7) is a switch which is provided in the voltage supply line
to at least one live element (6) and/or an ozone-generating component (5).
10. Air elutriation device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the cover sheet (4) forms at least two sides of the housing (2) of the air elutriation
device (1).
11. Method for operating an air elutriation device according to one of claims 1 to 10,
characterised in that the detection element (7) is actuated via the filter element (3), which consists
of a deformable filter material, of a cover sheet (4) which is mounted on at least
part of the filter element (3).
12. Method according to claim 11, characterised in that the filter element (3) is brought from a fixing state into an installed state or
is held in the installed state as a result of the cover sheet (4) being mounted.
13. Method according to one of claims 11 or 12, characterised in that the connection of a power supply to at least one component (5, 6) of the air elutriation
device (1) is established when the filter element (3) is recognised by the detection
element (7).
14. Method according to one of claims 11 to 13, characterised in that the connection of a power supply to at least one component (5, 6) of the air elutriation
device (1) is interrupted by the detection element (7) when the filter element (3)
is withdrawn or the cover sheet (4) is removed.
1. Dispositif de traitement d'air pour un appareil ménager transportant de l'air, lequel
dispositif présente un boîtier (2) comprenant un espace de traitement d'air (22) formé
dans le boîtier, lequel espace de traitement d'air est délimité au moins en partie
par au moins un élément de filtrage (3), ainsi qu'au moins un élément de détection
(7), caractérisé en ce que l'élément de détection (7) est disposé au moins en partie dans une zone de logement
(23) pour l'élément de filtrage (3), en ce que l'élément de détection (7), par l'intermédiaire de l'élément de filtrage (3), peut
être actionné par une tôle de recouvrement (4) qui est appliquée sur au moins une
partie de l'élément de filtrage (3) et en ce que l'élément de filtrage (3) est constitué d'un matériau de filtrage déformable.
2. Dispositif de traitement d'air selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de détection (7), lorsque la tôle de recouvrement (4) est retirée, est
distancé de l'élément de filtrage (3).
3. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de détection (7) nécessite une force d'actionnement qui soit plus grande
que la force qui est exercée sur l'élément de détection (7) par l'élément de filtrage
(3) lorsque la tôle de recouvrement (4) est retirée.
4. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de filtrage (3) est un tapis de filtrage en charbon actif.
5. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la tôle de recouvrement (4) délimite la zone de logement (23) pour l'élément de filtrage
(3) dans au moins une direction.
6. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la zone de logement (23) est formée au moins sur un côté par une grille (217) qui
est ménagée dans le boîtier (2).
7. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les dimensions de l'élément de filtrage (3) avant l'installation dans la zone de
logement (23) dans au moins une direction sont plus grandes que les dimensions de
la zone de logement (23) dans cette direction après l'installation de la tôle de recouvrement
(4).
8. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins un composant (5) produisant de l'ozone et/ou au moins un élément (6) conduisant
la tension sont ménagés dans l'espace de traitement d'air (22).
9. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de détection (7) représente un commutateur qui est ménagé dans la ligne
d'alimentation en tension vers au moins un élément (6) conduisant la tension et/ou
un composant (5) produisant de l'ozone.
10. Dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la tôle de recouvrement (4) forme au moins deux côtés du boîtier (2) du dispositif
de traitement d'air (1).
11. Procédé de fonctionnement d'un dispositif de traitement d'air selon l'une quelconque
des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'élément de détection (7), par l'intermédiaire de l'élément de filtrage (3) qui
est constitué d'un filtre déformable, est actionné par une tôle de recouvrement (4)
qui est appliquée sur au moins une partie de l'élément de filtrage (3).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'en raison de l'installation de la tôle de recouvrement (4), l'élément de filtrage
(3) est mis d'un état de fixation dans un état de montage ou est maintenu dans l'état
de montage.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que lors de l'identification de l'élément de filtrage (3) par l'élément de détection
(7), la liaison d'une alimentation en tension vers au moins un composant (5, 6) du
dispositif de traitement d'air (1) est fermée.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que lorsque l'élément de filtrage (3) est démonté ou lorsque la tôle de recouvrement
(4) est retirée, la liaison d'une alimentation en tension vers au moins un composant
(5, 6) du dispositif de traitement d'air (1) est interrompue par l'élément de détection
(7).