| (19) |
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(11) |
EP 2 201 164 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.04.2012 Patentblatt 2012/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.10.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/063325 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/050051 (23.04.2009 Gazette 2009/17) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM VERNADELN EINER FASERBAHN
DEVICE FOR NEEDLING A FIBER WEB
DISPOSITIF D'AIGUILLETAGE D'UNE NAPPE DE FIBRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
18.10.2007 DE 102007049846
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Hi Tech Textile Holding GmbH |
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4060 Leonding (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REUTTER, Tilman
24601 Stolpe (DE)
- PLUMP, Andreas
A-4020 Linz (AT)
- MAYER, Andreas
91054 Erlangen (DE)
- BU, Daniel
A-4052 Ansfelden (AT)
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| (74) |
Vertreter: Ernicke, Klaus Stefan et al |
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Patentanwälte Ernicke & Ernicke,
Schwibbogenplatz 2b 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 892 102 WO-A1-2007/134731 US-A- 5 732 453
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EP-A2- 1 939 343 AT-B- 413 823 US-A1- 2006 288 549
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vernadeln einer Faserbahn gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Zur Verfestigung und Strukturierung von Vliesen ist es bekannt, eine Faserbahn mit
einer Vielzahl von Nadeln zu durchstoßen, wobei die Nadeln in einer oszillierenden
Auf- und Abwärtsbewegung geführt sind. Bei dem Vorgang werden die Nadeln mit einer
oszillierenden Vertikalbewegung geführt, um das Fasermaterial in der Faserbahn zu
verfestigen. Bei diesem Vorgang wird die Faserbahn mit einem Vorschub stetig vorwärts
bewegt. Um insbesondere bei höheren Produktionsgeschwindigkeiten während des Eintauchens
der Nadeln keine ungewünschten Relativbewegungen zwischen den Nadeln und den Fasern
zu erhalten, die beispielsweise zu einem Verzug oder einer Langlochbildung im vernadelten
Material führen, werden die Nadeln mit einer überlagerten horizontalen Bewegung geführt.
Eine derartige Vorrichtung zum Vernadeln der Faserbahn ist beispielsweise aus der
EP 0 892 102 A1 bekannt.
[0003] Die bekannte Vorrichtung weist einen Balkenträger auf, an dessen Unterseite zwei
nebeneinander angeordnete Nadelbalken zur Aufnahme einer Vielzahl von Nadeln gehalten
sind. Der Balkenträger ist beweglich gehalten, wobei ein Vertikalantrieb zur oszillierenden
Bewegung des Balkenträgers in einer Auf- und Abwärtsbewegung und ein Horizontalantrieb
zur oszillierenden Bewegung des Balkenträgers in einer geradlinigen Hin- und Herbewegung
vorgesehen sind. Der Vertikalantrieb weist mehrere Exzenterwellen und mehrere durch
die Exzenterwellen geführte Pleuelstangen auf, die mit ihren freien Enden an dem Balkenträger
angreifen. Der Horizontalantrieb besitzt zumindest einen Horizontallenker, der mit
einem Ende mit dem Balkenträger verbunden ist und mit einem gegenüberliegenden Ende
einem Exzenterantrieb zugeordnet ist. Um den Hub der Horizontalbewegung des Balkenträgers
verändern zu können, weist die bekannte Vorrichtung verschiedene Verstellmöglichkeiten
auf. Bei einer ersten Verstellmöglichkeit wird der Horizontallenker über eine Kipphebelkinematik
mit einer an einer Exzenterwelle geführten Pleuelstange gekoppelt. Das freie Ende
der Pleuelstange ist lösbar mit der Kipphebelkinematik verbunden, so dass eine Schwingebewegung
je nach Lage des Angriffspunktes der Pleuelstange am Kipphebel verstellbar ist. Damit
lässt sich jedoch eine Verstellung des Horizontalhubes nur bei stillstehendem Exzenterantrieb
ausführen. Zudem ist eine Eingriff und Veränderung der Kinematik erforderlich, welche
zur Kraftübertragung an dem Balkenträger angreift.
[0004] Bei einer weiteren Ausführung der bekannten Vorrichtung wird die oszillierende Horizontalbewegung
über zwei parallel laufende Exzenterantriebe an dem Horizontallenker eingeleitet.
Hierbei werden die parallel geführten Pleuelstangen über ein Koppelglied und eine
Getriebekinematik mit dem Horizontallenker verbunden, wobei eine je nach Phasenlage
der Exzenterwellen der Exzenterantriebe resultierende Bewegungsamplitude erzeugt wird.
Damit lässt sich zwar eine Verstellung des Horizontalhubes während des Betriebes verändern,
jedoch nur mit einem erheblichen apparativen Aufwand, der bei Großanlagen zu einem
erheblichen Raumbedarf der gesamten Vorrichtung führt. So sind zumindest zwei separate
Exzenterantriebe erforderlich, um nur eine horizontale Hin- und Herbewegung am Balkenträger
auszuführen.
[0005] Die bekannte Vorrichtung basiert somit auf mechanisch sehr aufwändige und teilweise
in Betrieb nicht verstellbare Antriebseinrichtungen, um überlagert zu einer Vertikalbewegung
den Balkenträger in einer Hin- und Herbewegung mit veränderlichem Horizontalhub zu
führen.
[0006] Aus der
DE 100 43 534 A1 ist eine weitere Vorrichtung zum Vernadeln einer Faserbahn bekannt, bei welcher der
Balkenträger durch ein Schwenkrohr gebildet ist, das relativ zu einer Schwenkachse
hin- und hergeschwenkt wird. Insoweit wird der Balkenträger über ein Schwenkgetriebe
relativ zu der Schwenkachse verschwenkt. Die Vorrichtung sowie das Schwenkgetriebe
sind daher nicht geeignet, um eine geradlinige Hin- und Herbewegung des Balkenträgers
in horizontaler Richtung auszuführen.
[0007] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Vernadeln einer Faserbahn
der eingangs genannten Art mit einem möglichst kompakten und im mechanischen Aufbau
einfachen Horizontalantrieb auszuführen.
[0008] Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Horizontalantrieb mit einer flexiblen
und einfachen Hubverstellung zu schaffen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Getriebekinematik und
der Exzenterantrieb an einem Getriebeträger angeordnet sind, welcher zur Einstellung
eines Horizontalhubes verstellbar an einem Maschinengestell gehalten ist.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale und Merkmalskombinationen
der jeweiligen Unteransprüche definiert.
[0011] Die Erfindung hat den besonderen Vorteil, dass zur Einstellung des Horizontalhubes
kein Eingriff in die Getriebekinematik oder dem Exzenterantrieb erforderlich ist.
Sowohl die Getriebekinematik als auch der Exzenterantrieb sind nur derart auszulegen,
dass eine an dem Horizontallenker des Balkenträgers oszillierende Schubkraft erzeugt
wird. Die durch die Getriebekinematik und dem Exzenterantrieb an dem Horizontallenker
erzeugte Amplitude der Horizontalbewegung wird ausschließlich durch die Stellung des
Getriebeträgers bestimmt. Damit lassen sich auch vorteilhaft Hubverstellungen oder
Korrekturen einer Hubeinstellung während des Betriebes ausführen. Die an dem Getriebeträger
gehaltene Getriebekinematik sowie der an dem Getriebeträger angeordnete Exzenterantrieb
sind in ihrer Relativlage zueinander durch ihre Fixierung am Getriebeträger bestimmt.
Lediglich die Relativlagen der Getriebekinematik und des Exzenterantriebes gegenüber
dem Balkenträger lässt sich durch Verstellung des Getriebeträgers ändern.
[0012] Zur Verstellung des Getriebeträgers ist dieser vorzugsweise gemäß einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung durch ein Getriebeträgerlager drehbar an dem Maschinengestell
gelagert. Dabei lässt sich der Getriebeträger mittels einer Fixiereinrichtung in mehrere
beliebige Betriebspositionen am Maschinengestell fixieren, so dass in jeder Betriebsposition
des Getriebeträgers eine stabile Übertragung der Horizontalbewegung auf den Horizontallenker
möglich ist.
[0013] Um einerseits einen großen Hubbereich des Balkenträgers abdecken zu können und andererseits
eine individuelle Einstellung des Horizontalhubes zu ermöglichen, ist der Getriebeträger
vorzugsweise um einen Drehwinkel im Bereich von 0° bis 90° schwenkbar ausgeführt.
So lässt sich beispielsweise bei der Drehwinkeleinstellung von 90° keine Hubbewegung
an dem Horizontallenker erzeugen, so dass der Horizontallenker in dieser Betriebsstellung
des Getriebeträgers durch die Getriebekinematik und den Exzenterantrieb zu einer reinen
Vertikalbewegung angetrieben wird. Dagegen würde ein Drehwinkel von 0° die Relativlagen
der Getriebekinematik und des Exzenterantriebes in Relation zu dem Balkenträger derart
verändern, dass der Horizontallenker mit einem maximalen Hub in horizontaler Richtung
hin- und herführbar ist.
[0014] Die Weiterbildung der Erfindung, bei welcher der Getriebeträger als ein Gehäuse ausgebildet
ist, in welchem zumindest Teile der Getriebekinematik und des Exzenterantriebes gekapselt
sind, ist bevorzugt eingesetzt, um gleichzeitig die Lager und Drehgelenke der Getriebekinematik
sowie des Exzenterantriebes gegenüber der Umgebung abzuschirmen. So lassen sich vorteilhaft
Schmiersysteme innerhalb des Gehäuses integrieren.
[0015] Die Weiterbildung der Erfindung, bei welcher die Getriebekinematik durch eine Schwinge
gebildet ist, hat den besonderen Vorteil, dass der Horizontallenker unmittelbar über
ein Drehgelenk mit dem Exzenterantrieb koppelbar ist, so dass zur Kraftübertragung
keine weiteren Getriebeglieder erforderlich sind. Hierzu weist die Schwinge zwei Koppeldrehgelenke
auf, die mit dem Exzenterantrieb und dem Horizontallenker verbunden sind. Mit einem
Ende wird die Schwinge durch ein Gestelldrehgelenk an dem Getriebeträger gehalten.
Somit lassen sich vorteilhaft auch schnelle Horizontalbewegungen des Balkenträgers
sicher ausführen, die insbesondere hohe Durchlaufgeschwindigkeiten der Faserbahn und
damit hohe Produktionsleistungen ermöglichen.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist der Horizontallenker mit
seinem Ende in einem mittleren Bereich des Balkenträgers angeordnet und durch ein
Drehgelenk mit dem Balkenträger verbunden. Damit lassen sich unabhängig von der Vertikalbewegung
des Balkenträgers die zur horizontalen Auslenkung eingebrachten Schub- und Zugkräfte
unmittelbar an dem Balkenträger einbringen. Eine auf den Balkenträger wirkende Belastung
durch Biegemomente lässt sich dadurch vermeiden.
[0017] Im besonderen Maße ist die Lage des Horizontallenkers dazu geeignet, eine Führung
des Balkenträgers in Längsrichtung wahrzunehmen. Hierzu ist gemäß einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung der Horizontallenker im Wesentlichen parallel zu einer
Querseite des Balkenträgers angeordnet und mit einer versteifenden Formgebung ausgeführt,
so dass der Balkenträger in Längsrichtung geführt ist. So lässt sich beispielsweise
die Vorrichtung auch mit nicht aktiviertem Horizontalantrieb sicher betreiben. In
diesem Fall würde der Balkenträger nur durch den Vertikalantrieb zu einer Auf- und
Abwärtsbewegung angetrieben.
[0018] Bei Ausbildung des Exzenterantriebes durch eine angetriebene Exzenterwelle oder alternativ
durch eine angetriebene Kurbelwelle und einer mit der Welle verbundene Pleuelstange,
die mit ihrem freien Ende an dem Koppeldrehgelenk gehalten ist, lässt sich die Auslenkung
des Balkenträgers im wesentlichen durch Druckkräfte in der Pleuelstange und dem Horizontallenker
einleiten. Die Wahl, ob der Exzenterantrieb mit einer Exzenterwelle oder mit einer
Kurbelwelle auszubilden ist, wird im Wesentlichen durch die Größe der translatorischen
Bewegung durch den Exzenterantrieb bestimmt. So lassen sich größere translatorische
Bewegungen bevorzugt durch eine Kurbelwelle erzeugen.
[0019] Um eine qualitativ hochwertige Vernadelung der Faserbahn zu erhalten, werden die
Nadeln in Vertikalrichtung vorzugsweise gemäß der Weiterbildung der Erfindung mit
einem Vertikalantrieb angetrieben, welcher durch zwei Exzenterantriebe gebildet ist,
die jeweils eine Exzenterwelle oder Kurbelwelle und eine mit der Welle verbundene
Pleuelstange aufweisen. Die Pleuelstangen sind mit ihren freien Enden über Drehgelenke
mit dem Balkenträger verbunden. Ein derartiger Vertikalantrieb bietet eine hohe Flexibilität
in Einstellung und Führung des Nadelbalkens, um unterschiedliche Vliesbahnen mit unterschiedlichen
Fasern produktspezifisch zu vernadeln.
[0020] Um insbesondere die Vertikalbewegung und die Horizontalbewegung aufeinander abzustimmen,
werden die Exzenter oder Kurbelwellen des Horizontalantriebes und die Exzenter oder
Kurbelwellen des Vertikalantriebes synchron mit gleichen Drehzahlen angetrieben. Damit
ist die Möglichkeit gegeben, dass die in der Faserbahn eingetauchten Nadeln durch
den Balkenträger in Laufrichtung der Faserbahn bewegt werden.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist nachfolgend in der
Fig. 1 dargestellt.
[0022] In Fig. 1 ist das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Vernadeln
einer Faserbahn schematisch gezeigt. Die Vorrichtung weist einen Balkenträger 2 auf,
der an seiner Unterseite zwei Nadelbalken 1.1 und 1.2 hält. Jeder der Nadelbalken
1.1 und 1.2 hält an seiner Unterseite ein Nadelbrett 3 mit einer Vielzahl von Nadeln
4. Den Nadelbrettern 3 mit den Nadeln 4 ist eine Bettplatte 24 und ein Abstreifer
25 zugeordnet, wobei zwischen der Bettplatte 24 und dem Abstreifer 25 eine Faserbahn
26 mit im wesentlichen konstanter Vorschubgeschwindigkeit geführt wird. Die Bewegungsrichtung
der Faserbahn 26 ist durch einen Pfeil gekennzeichnet.
[0023] An dem Balkenträger 2 greift ein Vertikalantrieb 6 an. Durch den Vertikalantrieb
6 wird der Balkenträger 2 in vertikaler Richtung oszillierend bewegt, so dass die
Nadelbalken 1.1 und 1.2 mit den Nadelbrettern 3 eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführen.
Der Vertikalantrieb 6 ist durch zwei parallel angeordnete Exzenterantriebe 9.1 und
9.2 gebildet. Die Exzenterantriebe 9.1 und 9.2 weisen zwei parallel nebeneinander
angeordnete Kurbelwellen 8.1 und 8.2 auf, die oberhalb des Balkenträgers 2 angeordnet
sind. Die Kurbelwellen 8.1 und 8.2 sind jeweils mit einer Pleuelstange 7.1 und 7.2
verbunden. Die Pleuelstangen 7.1 und 7.2 sind mit ihren freien Enden über zwei Pleueldrehgelenke
28.1 und 28.2 mit dem Balkenträger 2 verbunden. Die Kurbelwelle 8.1 bildet mit der
Pleuelstange 7.1 und die Kurbelwelle 8.2 mit der Pleuelstange 7.2 jeweils einen der
Exzenterantriebe 9.1 und 9.2, um den Balkenträger 2 in einer Auf- und Abwärtsbewegung
zu führen. Die Kurbelwellen 8.1 und 8.2 sind in einem Maschinengestell 29 drehbar
gelagert und mit einem hier nicht dargestellten Antrieb verbunden. Die Kurbelwellen
8.1 und 8.2 werden gleich - oder gegensinnig synchron angetrieben, so dass der Balkenträger
2 zumindest annähernd parallel geführt ist.
[0024] Zur Einleitung einer horizontalen Bewegung des Balkenträgers 2 und damit der Nadelbalken
1.1 und 1.2 greift ein Horizontallenker 10 über ein Balkendrehgelenk 27 an dem Balkenträger
2 an. Mit seinem gegenüberliegenden freien Ende ist der Horizontallenker 10 mit einem
Horizontalantrieb 5 gekoppelt. Das Balkendrehgelenk 27 zur Anbindung des Horizontallenkers
10 ist in dem mittleren Bereich des Balkenträgers 2 angeordnet. Die Pleueldrehgelenke
28.1 und 28.2 zur Anbindung des Vertikalantriebes 6 liegen symmetrisch zu dem Balkendrehgelenk
27, so dass unabhängig von der Vertikalbewegung des Balkenträgers die zur horizontalen
Auslenkung eingebrachten Schub- und Zugkräfte unmittelbar an dem Balkenträger 2 wirken.
Es lassen sich somit Belastungen durch Biegemomente an dem Balkenträger 2 vermeiden.
[0025] Das gegenüberliegende Ende des Horizontallenkers 10 ist über eine Getriebekinematik
11 mit einem Exzenterantrieb 12 gekoppelt. Der Horizontallenker 10 ist horizontal
ausgerichtet, wobei das Balkendrehgelenk 27 am Balkenträger 2 auf einer horizontalen
Gerade geführt ist. Die Anlenkung des Balkenträgers 2 erfolgt daher immer vom gleichen
Punkt aus.
[0026] Die Getriebekinematik 11 weist eine Schwinge 17 auf, die über ein erstes Koppeldrehgelenk
18.1 am freien Ende mit dem Exzenterantrieb 12 und mit einem zweiten Koppeldrehgelenk
18.2 im mittleren Bereich mit dem Horizontallenker 10 verbunden ist. Der Exzenterantrieb
12 weist hierzu eine Pleuelstange 21 auf, die mit einem freien Ende an dem Koppeldrehgelenk
18.1 angeordnet ist und am gegenüberliegenden Ende an einer Kurbelwelle 20 geführt
ist. Die Kurbelwelle 20 ist an einem Kurbellager 22 gelagert, wobei das Kurbellager
22 an einem Getriebeträger 13 ausgebildet ist. Die Kurbelwelle 20 wird über einen
hier nicht dargestellten Antrieb angetrieben.
[0027] Die Schwinge 17 ist mit ihrem gegenüberliegenden Ende über ein Gestelldrehgelenk
19 an dem Getriebeträger 13 gehalten. Der Getriebeträger 13 ist über ein Getriebeträgerlager
14 drehbar mit dem Maschinengestell 23 verbunden. An einem Schwenkende des Getriebeträgers
13 ist eine Fixiereinrichtung 15 an dem Maschinengestell 23 vorgesehen, durch welche
der Getriebeträger 13 in einer von mehreren Betriebsstellungen fixierbar ist. Die
Fixiereinrichtung 15 lässt sich beispielsweise durch eine Führungsbahn 30 und einem
Arretierungsmittel 31 ausbilden, um den Getriebeträger 13 in beliebiger Winkellage
relativ zum Getriebeträgerlager 14 im Maschinengestell 23 zu fixieren.
[0028] Durch Verstellung des Getriebeträgers 13 am Maschinengestell 23 werden die Relativlagen
der Getriebekinematik 11 und des Exzenterantriebes 12 gegenüber dem Balkenträger 2
verändert. Damit ändert sich auch die Lage der Schwinge 17 in Relation zu dem Horizontallenker
10, so dass die durch den Exzenterantrieb 12 an der Schwinge 17 erzeugte Schwingenbewegung
je nach Stellung der Schwinge 17 mit unterschiedlicher Amplitude auf den Horizontallenker
10 übertragen wird. Je nach Stellung des Getriebeträgers 13 und damit je nach Lage
der Schwinge 17 in Relation zu dem Horizontallenker 10 lassen sich Hübe in Horizontalbewegung
beliebig einstellen. So wird der Getriebeträger 13 bevorzugt um einen Drehwinkelbereich
des Drehwinkels α von 0° bis 90° verstellt. Damit lässt sich erreichen, dass die Schwinge
17 in einem Extrem keine Hubbewegung in horizontaler Richtung auf den Horizontalträger
überträgt. In dieser Stellung ist die Schwinge 17 im Wesentlichen mit dem Horizontallenker
10 ausgerichtet. Der Getriebeträger ist in dem Fall auf einen Drehwinkel α von 90°
eingestellt. In einer zweiten Extremstellung, bei welcher die Schwinge im Wesentlichen
orthogonal zu dem Horizontallenker 10 steht, wird ein maximaler Hub der Horizontalbewegung
an dem Balkenträger 2 eingestellt. Diese Einstellung der Schwinge lässt sich durch
Einstellung des Getriebeträgers 13 auf einen Drehwinkel α von 0° erreichen. In der
Fig. 1 ist eine Zwischenlage dargestellt, wobei der Drehwinkel mit dem Bezugszeichen
α eingetragen ist.
[0029] Unabhängig von der Stellung des Getriebeträgers 13 bleibt die an der Schwinge 17
eingeleitete Bewegungsamplitude durch die Pleuelstange 21 und die Kurbelwelle 20 am
Koppeldrehgelenk 18.1 unverändert. Lediglich die Übertragung der Bewegungsamplitude
der Schwinge 17 auf den Horizontallenker 10 im Koppeldrehgelenk 18.2 ändert sich.
[0030] Um während der oszillierenden Bewegung des Balkenträgers 2 in horizontaler Richtung
eine Veränderung des Hubes vornehmen zu können, wird die Fixiereinrichtung 15 am Maschinengestell
23 gelöst und der Getriebeträger 13 wird durch Drehung um das Getriebeträgerlager
14 in eine neue Betriebsposition versetzt. So lassen sich der in Fig. 1 dargestellten
Stellung heraus größere oder kleinere Hübe an dem Balkenträger 2 einstellen. Um den
jeweiligen Hub zu vergrößern, würde das Schwenkende des Getriebeträgers 13 im Uhrzeigersinn
verstellt. Für einen kleineren Hub in horizontaler Richtung würde das Schwenkende
des Getriebeträgers 13 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt.
[0031] Unabhängig von der Einstellung des Getriebeträgers 13 bleibt eine im Wesentlichen
horizontale Ausrichtung des Horizontallenkers 10 über den gesamten Verstellbereich
des Getriebeträgers 13 erhalten. Der Horizontallenker 10 ist somit besonders geeignet,
um die Führung des Balkenträgers in Längsrichtung auszuführen. Hierzu besitzt der
Horizontallenker 10 eine versteifende Formgebung, die in diesem Ausführungsbeispiel
nicht näher dargestellt ist.
[0032] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Getriebeträger 13 als
ein Gehäuse 16 ausgebildet, in welchem die Teile der Getriebekinematik 11 und des
Exzenterantriebes 12 im Wesentlichen gekapselt sind. Damit lassen sich insbesondere
die Drehgelenke und Lager der Getriebekinematik 11 und des Exzenterantriebes 12 mit
einem Schmiersystem verbinden, das innerhalb des Gehäuses 16 angeordnet ist und somit
gegenüber der Umgebung insbesondere gegenüber einer Faserbahn abgeschirmt ist.
[0033] Bei dem dargestellten Ausfiihrungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
der Vertikalantrieb sowie der Horizontalantrieb durch Exzenterantriebe gebildet, bei
welchem die oszillierenden Bewegungen durch Kurbelwellen erzeugt werden. Selbstverständlich
lassen sich derartige Exzenterantriebe auch durch drehbar gelagerte Exzenterwellen
ausbilden, die am Umfang mit einem Pleuelknopf einer Pleuelstange verbunden sind.
Für die Erfindung ist es zudem unerheblich, in welche Art und Weise der Exzenterantrieb
und die Getriebekinematik des Horizontalantriebes ausgebildet sind. Wesentlich hierbei
ist, dass beide Einheiten an einem verstellbaren Getriebeträger gehalten sind, der
an dem Maschinengestell in verschiedene Betriebspositionen zur Veränderung einer durch
die Getriebekinematik abgegebene Bewegungsamplitude.
[0034] An dieser Stelle sei auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass an dem Balkenträger
gleichzeitig mehrere Horizontalantriebe und auch mehrere Vertikalantriebe gleichzeitig
angreifen können. So besteht auch die Möglichkeit, den Balkenträger durch mehrere
Getriebeträgermodule zu bilden, denen jeweils eine Antriebseinheit bestehend aus einem
Vertikalantrieb und einem Horizontalantrieb zugeordnet sind.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1.1, 1.2
- Nadelbalken
- 2
- Balkenträger
- 3
- Nadelbrett
- 4
- Nadel
- 5
- Horizontalantrieb
- 6
- Vertikalantrieb
- 7.1, 7.2
- Pleuelstange
- 8.1,8.2
- Kurbelwelle
- 9.1, 9.2
- Exzenterantrieb
- 10
- Horizontallenker
- 11
- Getriebekinematik
- 12
- Exzenterantrieb
- 13
- Getriebeträger
- 14
- Getriebeträgerlager
- 15
- Fixiereinrichtung
- 16
- Gehäuse
- 17
- Schwinge
- 18.1, 18.2
- Koppeldrehgelenk
- 19
- Gestelldrehgelenk
- 20
- Kurbelwelle
- 21
- Pleuelstange
- 22
- Kurbellager
- 23
- Maschinengestell
- 24
- Bettplatte
- 25
- Abstreifer
- 26
- Faserbahn
- 27
- Balkendrehgelenk
- 28.1, 28.2
- Pleueldrehgelenk
- 29
- Maschinengestell
- 30
- Führungsbahn
- 31
- Arretierungsmittel
1. Vorrichtung zum Vernadeln einer Faserbahn mit zumindest einem Nadelbalken (1.1), welcher
an seiner Unterseite ein Nadelbrett (3) mit einer Vielzahl von Nadeln (4) aufweist,
mit einem beweglich gehalten Balkenträger (2) zum Halten des Nadelbalkens (1.1), mit
einem mit dem Balkenträger (2) verbundenen Vertikalantrieb (6) zur oszillierenden
Bewegung des Balkenträgers (2) in einer Auf- und Abwärtsbewegung und mit einem mit
dem Balkenträger (2) verbundenen Horizontalantrieb (5) zur oszillierenden Bewegung
des Balkenträgers (2) in einer Hin- und Herbewegung, wobei der Horizontalantrieb (5)
zumindest einen Horizontallenker (10), der mit einem Ende mit dem Balkenträger (2)
verbunden ist und mit einem gegenüberliegenden Ende mit einer Getriebekinematik (11)
gekoppelt ist, und einen mit der Getriebekinematik (11) gekoppelten Exzenterantrieb
(12) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Getriebekinematik (11) und der Exzenterantrieb (12) an einem Getriebeträger (13)
angeordnet sind, welcher zur Einstellung eines Horizontalhubes verstellbar an einem
Maschinengestell (23) gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Getriebeträger (13) an dem Maschinengestell (23) durch ein Trägerlager (14) drehbar
gelagert ist und dass der Getriebeträger (13) mittels einer Fixiereinrichtung (15)
in mehreren Betriebspositionen am Maschinengestell (23) gehalten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Getriebeträger (13) um einen Drehwinkel (α) im Bereich von 0° bis 90° schwenkbar
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Getriebeträger (13) als ein Gehäuse (16) ausgebildet ist, in welchem zumindest
Teile der Getriebekinematik (11) und des Exzenterantriebs (12) gekapselt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Getriebekinematik (11) durch eine Schwinge (17) gebildet ist, die mit einem Ende
durch ein Gestelldrehgelenk (19) an dem Getriebeträger (13) gehalten ist und die am
gegenüberliegenden Ende durch ein Koppeldrehgelenk (18.1) mit dem Exzenterantrieb
(12) verbunden ist, und dass die Schwinge (17) durch ein weiters Koppeldrehgelenk
(18.2) mit dem Horizontallenker (10) gekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Horizontallenker (10) mit seinem Ende in einem mittleren Bereich des Balkenträgers
(2) durch ein Balkendrehgelenk (27) mit dem Balkenträger (2) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Horizontallenker (10) im wesentlich parallel zu einer Querseite des Balkenträgers
(2) verläuft und eine versteifende Formgebung zur Führung des Balkenträgers (2) in
Längsrichtung aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Exzenterantrieb (12) eine angetriebene Exzenter- oder Kurbelwelle (20) und eine
mit der Exzenter- oder der Kurbelwelle (20) verbundene Pleuelstange (21) aufweist,
wobei die Exzenter- oder Kurbelwelle (20) drehbar an dem Getriebeträger (13) gelagert
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das freie Ende der Pleuelstange (21) durch das Koppeldrehgelenk (18.1) mit der Schwinge
(17) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Vertikalantrieb (6) zumindest zwei angetriebene Exzenter- oder Kurbelwellen (8.1,
8.2) und mehrere den Exzenter- oder Kurbelwellen (8.1, 8.2) zugeordnete Pleuelstangen
(7.1, 7.2) aufweist, deren freien Enden mit dem Balkenträger (2) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Exzenter- oder Kurbelwelle des Horizontalantriebes (5) und die Exzenter- oder
Kurbelwellen (8.1, 8.2) des Vertikalantriebes (6) synchron mit gleichen Drehzahlen
antreibbar sind.
1. Apparatus for needling a fibre web, having at least one needle bar (1.1) which has
on its underside a needle board (3) having a multiplicity of needles (4), having a
moveably held bar support (2) for holding the needle bar (1.1), having a vertical
drive (6), connected to the bar support (2), for the oscillating movement of the bar
support (2) in an upward and downward movement, and having a horizontal drive (5),
connected to the bar support (2), for the oscillating movement of the bar support
(2) in a back and forth movement, wherein the horizontal drive (5) has at least one
horizontal link (10), which is connected at one end to the bar support (2) and at
the opposite end to a gear mechanism kinematics system (11), and an eccentric drive
(12), which is coupled to the gear mechanism kinematics system (11), characterized in that the gear mechanism kinematics system (11) and the eccentric drive (12) are arranged
on a gear mechanism support (13) which is held in an adjustable manner on a machine
frame (23) in order to set a horizontal stroke.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the gear mechanism support (13) is mounted in a rotatable manner on the machine frame
(23) by way of a support bearing (14), and in that the gear mechanism support (13) is held in a plurality of operating positions on
the machine frame (23) by means of a fixing device (15).
3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the gear mechanism support (13) is pivotable about a rotational angle (α) in the
range of from 0° to 90°.
4. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the gear mechanism support (13) is formed as a housing (16) in which at least parts
of the gear mechanism kinematics system (11) and of the eccentric drive (12) are encapsulated.
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the gear mechanism kinematics system (11) is formed by a rocker (17), which is held
at one end on the gear mechanism support (13) by a frame pivot joint (19) and which
is connected at the opposite end to the eccentric drive (12) by a coupling pivot joint
(18.1), and in that the rocker (17) is coupled to the horizontal link (10) by a further coupling pivot
joint (18.2).
6. Apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the end of the horizontal link (10) is connected to the bar support (2) in a central
region of the bar support (2) by a bar pivot joint (27).
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the horizontal link (10) extends substantially parallel to a transverse side of the
bar support (2) and has a reinforcing shape in order to guide the bar support (2)
in the longitudinal direction.
8. Apparatus according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the eccentric drive (12) has a driven eccentric shaft or crankshaft (20) and a connecting
rod (21) connected to the eccentric shaft or the crankshaft (20), wherein the eccentric
shaft or crankshaft (20) is mounted in a rotatable manner on the gear mechanism support
(13).
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the free end of the connecting rod (21) is connected to the rocker (17) by the coupling
pivot joint (18.1).
10. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the vertical drive (6) has at least two driven eccentric shafts or crankshafts (8.1,
8.2) and a plurality of connecting rods (7.1, 7.2) assigned to the eccentric shafts
or crankshafts (8.1, 8.2), the free ends of said connecting rods (7.1, 7.2) being
connected to the bar support (2).
11. Apparatus according to Claims 9 and 10, characterized in that the eccentric shaft or crankshaft of the horizontal drive (5) and the eccentric shafts
or crankshafts (8.1, 8.2) of the vertical drive (6) are drivable synchronously with
identical rotational speeds.
1. Dispositif d'aiguilletage d'une nappe de fibres avec au moins une barre d'aiguilles
(1.1), qui présente à sa face inférieure une planche à aiguilles (3) portant une pluralité
d'aiguilles (4), avec un support de barre (2) maintenu de façon mobile destiné à maintenir
la barre d'aiguilles (1.1), avec un entraînement vertical (6) relié au support de
barre (2) pour produire un mouvement oscillant du support de barre (2) en un mouvement
vers le haut et vers le bas et avec un entraînement horizontal (5) relié au support
de barre (2) pour produire un mouvement oscillant du support de barre (2) en un mouvement
de va et vient, dans lequel l'entraînement horizontal (5) présente au moins une bielle
horizontale (10), qui est reliée par une extrémité au support de barre (2) et qui
est couplée par une extrémité opposée à un mécanisme de transmission (11), et un entraînement
excentrique (12) couplé au mécanisme de transmission (11), caractérisé en ce que le mécanisme de transmission (11) et l'entraînement excentrique (12) sont disposés
sur un support de transmission (13), qui est maintenu de façon réglable sur un bâti
de machine (23) en vue du réglage d'une course horizontale.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support de transmission (13) est monté de façon pivotante au moyen d'un palier
de support (14) sur le bâti de machine (23) et en ce que le support de transmission (13) est maintenu dans différentes positions de fonctionnement
sur le bâti de machine (23) au moyen d'un dispositif de fixation (15).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le support de transmission (13) peut pivoter d'un angle de rotation (α) compris dans
la plage de 0° à 90°.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le support de transmission (13) est réalisé sous la forme d'un boîtier (16), dans
lequel sont logées au moins des parties du mécanisme de transmission (11) et de l'entraînement
excentrique (12).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le mécanisme de transmission (11) est formé par une bielle oscillante (17), qui est
maintenue par une extrémité au moyen d'une articulation tournante de bâti (19) sur
le support de transmission (13) et qui est reliée par l'extrémité opposée à l'entraînement
excentrique (12) au moyen d'une articulation tournante de couplage (18.1), et en ce que la bielle oscillante (17) est couplée à la bielle horizontale (10) au moyen d'une
autre articulation tournante de couplage (18.2).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bielle horizontale (10) est reliée par son extrémité au support de barre (2) au
moyen d'une articulation tournante de barre (27) dans une région centrale du support
de barre (2).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la bielle horizontale (10) est essentiellement parallèle à une face transversale
du support de barre (2) et présente une configuration renforcée pour le guidage du
support de barre (2) en direction longitudinale.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'entraînement excentrique (12) présente un arbre excentrique ou une manivelle entraîné(e)
(20) et une bielle motrice (21) reliée à l'arbre excentrique ou à la manivelle (20),
dans lequel l'arbre excentrique ou la manivelle (20) est monté(e) de façon rotative
sur le support de transmission (13).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'extrémité libre de la bielle motrice (21) est reliée à la bielle oscillante (17)
au moyen de l'articulation tournante de couplage (18.1).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement vertical (6) présente au moins deux arbres excentriques ou deux manivelles
(8.1, 8.2) entraîné(e)s et plusieurs bielles motrices (7.1, 7.2) associées aux arbres
excentriques ou aux manivelles (8.1, 8.2), dont les extrémités libres sont reliées
au support de barre (2).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 et 10, caractérisé en ce que l'arbre excentrique ou la manivelle de l'entraînement horizontal (5) et les arbres
excentriques ou les manivelles (8.1, 8.2) de l'entraînement vertical (6) peuvent être
entraîné(e)s de manière synchrone à des vitesses de rotation égales.

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