[0001] Die Erfindung betrifft einen Kunststoff-Laugenbehälter für eine Waschmaschine, insbesondere
für eine Waschmaschine mit einer frontseitigen Öffnung zum Be- und Entladen des Gerätes
mit dem Waschgut, welcher Kunststoff-Laugenbehälter einen zylindrischen Mantel und
eine den Mantel verschließende Stirnseitenwand mit einer hohlzylindrischen, hohlraumfreien
Lageraufnahme für ein Lager einer Welle einer im Laugenbehälter drehbaren Wäschetrommel
sowie Mittel zur Stabilisierung aufweist, wobei als Mittel zur Stabilisierung der
Stirnseitenwand von außen ein zusätzliches Stabilisierungs-Bauteil aufgesetzt ist,
und wobei in das Stabilisierungs- Bauteil und/oder in die Stirnseitenwand Verstärkungsrippen
eingeformt sind.
[0002] Ein solcher Kunststoff-Laugenbehälter geht hervor aus der
GB 2 189 511 A.
[0003] Die Erfindung geht aus von einer Waschmaschine mit einem Gehäuse und einem darin
federnd aufgehängten Waschaggregat, wobei das Waschaggregat einen zylindrischen Kunststoff-Laugenbehälter
beinhaltet, eine darin drehbar gelagerte Wäschetrommel, deren Achse eine im Wesentlichen
waagerechte Ausrichtung aufweist, und einen Antriebsmotor, der die Wäschetrommel direkt
oder unter Vermittlung einer Riemenscheibe von außen antreibt. Zur Lagerung der Trommelwelle
weist die Stirnseitenwand des Laugenbehälters eine Lageraufnahme auf.
[0004] Beim Betreiben der Waschmaschine, insbesondere beim Schleudern, treten enorme Dreh-
und Biegekräfte auf, die von der drehbeweglichen Wäschetrommel erzeugt auf den Laugenbehälter
übertragen werden. Die Belastung des Laugenbehälters steigt mit der Größe der Trommel
und der Beladungsmenge. Die Dynamik der auf den Laugenbehälter wirkenden Kräfte ist
abhängig von der Drehzahl der Wäschetrommel, die Krafteinwirkung auf die Laugenbehälter
verstärkt sich insbesondere beim Trommelhochlauf.
[0005] Gemäß der
WO 2005/052243 A1 besteht bei einem Behälter für Wäsche in einer Waschmaschine und einem darin angeordneten
Wäschebeweger, der von außerhalb des Behälters unter Vermittlung eines scheibenförmigen
Antriebselements antreibbar ist, wobei mindestens eine der einander zugewandten Flächen
des Behälters und des Antriebselementes oberflächenstrukturiert ist, die Gefahr, dass
die Oberflächenstrukturen in der Waschmaschine miteinander zu einem Schwingungserreger
werden, der im Schleuderbetrieb störende Geräusche abgibt. Gemäß
WO 2005/052243 A1 wird diese Gefahr dadurch zumindest vermindert, dass mindestens eine der beiden Flächen
mit einer die Oberflächenstruktur vergleichmäßigenden Abdeckung versehen ist.
[0006] Bei den von vorn beschickbaren Waschmaschinen ist die Trommel einseitig gelagert.
Bei diesen als Frontlader bekannten Waschmaschinen müssen die von der Wäschetrommel
übertragenen Biege- und Drehkräfte von der Lageraufnahme in der Stirnseitenwand des
Laugenbehälters aufgenommen und großflächig auf diese übertragen bzw. verteilt werden.
Die Anforderungen bzgl. der mechanischen Festigkeit sind bei diesem Waschmaschinentyp
besonders hoch. Die Konstruktion eines solchen Laugenbehälters muss eine ausreichende
Festigkeit aufweisen, um allen Belastungen auf Dauer standhalten zu können, wobei
für die Konstruktion des Laugenbehälters zu berücksichtigen ist, dass die mechanische
Beanspruchung im Bereich der Lageraufnahme am höchsten ist und sich von der Lageraufnahme
ausgehend über die Stirnseitenwand hin zum Behältermantel verringert.
[0007] Geht man davon aus, dass die Lebensdauer einer Waschmaschine mehr als 10 Jahre beträgt,
muss ein Laugenbehälter so ausgelegt sein, dass er über eine derartig lange Zeitdauer
alle funktionalen Anforderungen erfüllen kann, insbesondere hinsichtlich der Haltbarkeit
gegenüber den von der Trommel übertragenen mechanischen Beanspruchungen, sowie hinsichtlich
der Wasserdichtheit und der Korrosionsbeständigkeit.
[0008] Ferner muss von einem modernen Massenprodukt wie den Waschmaschinen gefordert werden,
dass deren einzelne Baugruppen, wie im vorliegenden Falle der Laugenbehälter, nicht
nur den funktionalen Anforderungen genügen muss, sondern sie müssen auch wirtschaftlich
in der Herstellung sein sowie problemlos beim Recycling, wenn die Waschmaschine das
Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat.
[0009] Damit der Laugenbehälter auf Dauer alle funktionalen Anforderungen erfüllen kann,
insbesondere gegenüber den mechanischen Belastungen ausreichend stabil ist, sind Laugenbehälter
für Waschmaschinen aus dem Stand der Technik bekannt, bei denen in vielfältiger Form
zusätzliche den Laugenbehälter stabilisierende Mittel eingesetzt werden.
[0010] Eine besondere Laugenbehälter-Konstruktion wird in der
DE 199 52 991 A1 vorgeschlagen. Um den Laugenbehälter gegenüber den ein- und abzuleitenden mechanischen
Kräften zu optimieren, ist der Laugenbehälter aus einem Innenteil aus einem laugenbeständigen
Material wie Edelstahl oder Kunststoff und aus einem Außenteil in Form einer Stützkonstruktion
zur Aufnahme von Kräften und zur Verteilung der Masse des Aggregats aufgebaut.
[0011] Die Umsetzung einer derartigen Konstruktion in der Fertigung ist mit einem erheblichen
Materialaufwand verbunden und ist auch technologisch sehr aufwendig. Insgesamt ist
ein solcher Laugenbehälter für eine ökonomische Massenfertigung nicht geeignet.
[0012] In ihrer Anwendung weit verbreitet sind Laugenbehälter, in deren Stirnseitenwand
ein metallisches Lagerkreuz eingesetzt ist. Ein Beispiel eines solchen Laugenbehälters
ist in der Schrift
EP 1 528 136 A2 veröffentlicht. Darin wird vorgeschlagen im Bereich einer Stirnseitenwand eine vorzugsweise
aus Gusseisen gefertigte Tragkontur anzuordnen, in deren Zentrum ein Lagersitz zur
fliegenden Lagerung der Trommel durch Aufnahme eines mit ihr verbundenen Wellenzapfens
angeordnet ist, wobei die Tragkontur wenigstens annähernd vollständig in das Material
der Stirnfläche eingebettet ist. Zur sicheren Ableitung von Kräften und hohen Temperaturen
aus dem Lagerbereich besitzt die Tragkontur zumindest einen oder mehrere radial verlaufende
Arme.
[0013] Es ist bekannt, derartige Kunststoffbehälter so durch Spritzgießen herzustellen,
dass in der Form der Spritzmaschine zuerst das Lagerkreuz angeordnet wird und danach
die Spritzung selbst erfolgt. Durch das Umspritzen des Lagerkreuzes wird dessen fester
Sitz in der Stirnseitenwand ermöglicht.
[0014] Die Verfahren zur Herstellung von Laugenbehältern mit umspritztem Lagerkreuz sind
technologisch aufwändig und kostspielig. Darüber hinaus weist das Spritzgießverfahren
auch technisch eine Reihe von Problemen und Nachteilen auf, die sich daraus herleiten,
dass Materialien eingesetzt werden, die sehr unterschiedliche Eigenschaften besitzen:
[0015] Da es sich bei den genannten Laugenbehältern einerseits um einen Behälter aus Kunststoff
und andererseits um ein Lagerkreuz aus Metall handelt, wirken sich deren unterschiedliche
Materialeigenschaften auf den Abkühlungsprozess nach dem Spritzgießen in nachteiliger
Weise derart aus, dass bedingt durch die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten
und die unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten es nach dem Umspritzen des metallischen
Lagerkreuzes im Laugenbehälter zu erheblichen Spannungen kommt, die daraus resultieren,
dass der Kunststoff beim Abkühlen auf Raumtemperatur schrumpft.
[0016] Die Kräfte, die dabei auf das Lagerkreuz einwirken, sind derart groß, dass sich das
Lagerkreuz verformen kann. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass es zu Rissbildungen
im Kunststoff und zu Ablösungen an den Grenzflächen der beiden unterschiedlichen Materialien
kommen kann, die nach längerer Betriebszeit zum Verlust der Dichtigkeit des Laugenbehälters
und zum Lockerwerden des Lagerkreuzes in der Stirnseitenwand führen können. Ein weiteres
Problem besteht darin, dass der Kunststoff im Inneren des Materials unterschiedlich
abkühlt als an der Grenzfläche des Lagerkreuzes. Als Folge bilden sich Mikrolücken
zwischen dem Kunststoff und dem Lagerkreuz, was die Verbindung zwischen den Materialien
verschlechtert und zu Rissbildungen führen kann.
[0017] Der
WO 2004/042133 A1 ist ein Laugenbehälter zu entnehmen, der eine metallische Lagerschüssel aufweist,
die bei einem Spritzgussverfahren einen Körper aus Kunststoff aufnimmt, der fester
und qualitativ besser als der Kunststoff ist, aus dem der Laugenbehälter gefertigt
ist. Die metallische Lagerschüssel und der Kunststoffkörper bilden eine Baueinheit,
auf die in einem weiteren Verfahrensschritt der Kunststoff-Laugenbehälter gespritzt
wird.
[0018] Durch dieses Verfahren soll der oben beschriebenen Rissbildung im Bereich der Lageraufnahme
entgegen gewirkt werden. Die vorgeschlagene Konstruktion bietet den weiteren Vorteil,
dass durch den zusätzlichen Körper aus festerem Kunststoff der Laugenbehälter im Bereich
der Lageraufnahme eine höhere mechanische Stabilität erhält. Der Nachteil der Konstruktion
besteht darin, dass die stabilisierende Wirkung des zusätzlichen Körpers auf den Bereich
der Lageraufnahme beschränkt ist. Auf die Stabilität anderer Bereiche des Laugenbehälters,
insbesondere auf die die Lageraufnahme enthaltende Stirnseitenwand des Laugenbehälters
wirkt sich der feste Kunststoffkörper nicht oder nur unwesentlich aus.
[0019] Alternativ zu den beschriebenen Kunststofflaugenbehältern mit dem in der Stirnseitenwand
integrierten Lagerkreuz, sind Laugenbehälter entwickelt worden, deren Stabilisierungsmittel
aus Kunststoff bestehen. Durch die dadurch mögliche Vereinheitlichung der Technologie
ergeben nicht unerhebliche Rationalisierungspotentiale, die Herstellung des Laugenbehälters
ist mit einem technisch und wirtschaftlich erheblich verringerten Aufwand möglich.
[0020] In der
DE 20 2004 012 221 U1 wird beispielsweise ein Laugenbehälter beschrieben, dessen hintere Stirnseitenwand
mit einer Vielzahl von geraden, steifen Rippen versehen ist, die in gleichem Winkelabstand
voneinander angeordnet sind und ausgehend von der durchgehenden Lageraufnahme, die
in der Mitte der hinteren Stirnseitenwand angeordnet ist, radial zum Außenrand der
Stirnseitenwand hin verlaufen.
[0021] Bekannt sind auch Laugenbehälter, die im Bereich der Stirnseitenwand zusätzlich zu
den radialen Verstärkungsrippen mäander-, stern-, oval-, kreis- oder kugelförmig eingeformte
Entlastungsprofile aufweisen. Die Profile sind so gestaltet, dass sie für Kraftverläufe
mehrerer Richtungen gut geeignet sind.
[0022] Derartige Laugenbehälter weisen gegenüber dem zuvor genannten Beispiel eine höhere
Festigkeit auf. Nachteilig wirkt sich bei diesen Laugenbehältern aus, das es in den
Kreuzungsbereichen der verschiedenen Entlastungsprofile zu Materialhäufungen kommt,
die aufgrund der bereichsweise unterschiedlichen Temperaturgradienten bewirken, dass
das Material nach dem Spritzgießen unterschiedlich schrumpft. Die Folge sind Materialspannungen
innerhalb der Stirnseitenwand mit der daraus resultierenden Gefahr, dass es zu Rissbildungen
im Material kommen kann und nach längerer Betriebszeit dazu, dass der Laugenbehälter
undicht wird.
[0023] Die beschriebenen bekannten Konstruktionen von Laugenbehältern mit Stabilisierungsmittel
aus Kunststoff sind für größere Beladungsmengen und sehr hohe Schleuderdrehzahlen
nicht oder nur eingeschränkt einsetzbar.
[0024] Die Festigkeit eines derartig konstruierten Laugenbehälters kann bis zu einem gewissen
Grade gesteigert werden, indem man die Materialstärke der Stirnseitenwand und / oder
die darin eingeformten Stabilisierungsmittel höher bzw. stärker auslegt oder festere
Kunststoffe verwendet. Da festere Kunststoffe den Laugenbehälter wesentlich verteuern
und eine Verstärkung der Stirnseitenwand und der Entlastungsprofile zu Materialhäufungen
führt, sind den beiden Möglichkeiten zur Verstärkung der Stirnseitenwand relativ enge
Grenzen gesetzt. Insbesondere bei den modernen Maschinen mit Schleudergeschwindigkeiten
der Drehtrommel über 1500 Umdrehungen und einer Beladung von mehr als 8 kg sind die
bekannten Konstruktionen von Laugenbehältern mit ausschließlich aus Kunststoff bestehenden
Stabilisierungsmitteln, nicht einsetzbar.
[0025] Es ist Aufgabe der Erfindung einen Laugenbehälter mit Stabilisierungsmitteln ausschließlich
aus Kunststoff so auszubilden, dass die Stabilität des Laugenbehälters derart hoch
ist, dass damit den Anforderungen moderner Waschmaschinen entsprochen werden kann.
Es ist gleichzeitig Aufgabe der Erfindung die Konstruktion des Laugenbehälters so
auszulegen, dass der technologische Aufwand zur Herstellung des Laugenbehälters und
der Einsatz von Materialien auf ein Minimum reduziert werden können.
[0026] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den jeweils nachfolgenden
Unteransprüchen angegeben, deren Merkmale einzeln oder in beliebiger Kombination miteinander
oder mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 angewendet werden können.
[0027] Der nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung gestaltete Kunststoff-Laugenbehälter
für eine Waschmaschine, insbesondere für eine Waschmaschine mit einer frontseitigen
Öffnung zum Be- und Entladen des Gerätes mit dem Waschgut, welcher Kunststoff-Laugenbehälter
einen zylindrischen Mantel und eine den Mantel verschließende Stirnseitenwand mit
einer hohlzylindrischen, hohlraumfreien Lageraufnahme für ein Lager einer Welle einer
im Laugenbehälter drehbaren Wäschetrommel sowie Mittel zur Stabilisierung aufweist,
wobei als Mittel zur Stabilisierung der Stirnseitenwand von außen ein zusätzliches
Stabilisierungs-Bauteil aufgesetzt ist, und wobei in das Stabilisierungs-Bauteil und/oder
in die Stirnseitenwand Verstärkungsrippen eingeformt sind, zeichnet sich dadurch aus,
dass die Verstärkungsrippen radial ausgerichtete Verstärkungsrippen umfassen, welche
an der Lageraufnahme beginnend sich entlang ihrer radialen Erstreckung mindestens
einmal verzweigen, und dass das Stabilisierungs-Bauteil aus einem festeren und qualitativ
besseren Kunststoff als dem des Mantels besteht.
[0028] Der gemäß der Erfindung gestaltete Laugenbehälter zeichnet sich durch eine außerordentliche
Festigkeit aus. Der Laugenbehälter ist robust genug, um den hohen mechanischen Beanspruchungen
standzuhalten, die während des Betriebs von Waschmaschinen mit einem höheren Trommelvolumen
und höherer Beladung von der Wäschetrommel auf den Laugenbehälter übertragen werden.
Der mit der Umsetzung der Erfindung verbundene zusätzliche Aufwand beschränkt sich
auf die Verwendung eines zusätzlichen aus Kunststoff hergestellten Bauteils. Mit diesem
zusätzlichen Bauteil wird ein linsenförmiger, gegebenenfalls in einzelne mehr oder
weniger voneinander getrennte Segmente zerteilter Hohlraum auf der entsprechenden
Stirnseitenwand gebildet, womit gegebenenfalls eine Ersparnis von Material in Höhe
von 30 % bis 40 % des Materials, welches für hohlraumfreie Verstärkungsstrukturen,
insbesondere Rippen oder dickere Wände, aufgewendet werden müsste. Die Technologien
zur Herstellung des zusätzlichen Stabilisierungs-Bauteils und zum Verbinden des Stabilisierungs-Bauteils
mit der Stirnseitenwand sind bekannt und ohne Probleme beherrschbar.
[0029] Die Erfindung gestattet auch einen flexibleren Einsatz eines gegebenen, für vergleichsweise
geringe Belastung ausgelegten Laugenbehälters, wobei die Belastung insbesondere bestimmt
ist von einer maximalen Ladekapazität an Wäsche und einer maximalen Schleuderdrehzahl,
für die der Laugenbehälter ausgelegt ist. Indem dieser Laugenbehälter erfindungsgemäß
mit dem zusätzlichen Stabilisierungs-Bauteil ausgestattet wird, kann er für eine entsprechend
erhöhte Belastung, bestimmt insbesondere durch eine erhöhte Ladekapazität und/oder
eine erhöhte maximale Schleuderdrehzahl, zugelassen und verwendet werden.
[0030] Erfindungsgemäß ist als Mittel zur Stabilisierung der Stirnseitenwand von außen ein
zusätzliches Stabilisierungs-Bauteil aufgesetzt, für das ein festerer und qualitativ
besserer Kunststoff als für den Laugenbehältermantel verwendet wird.
[0031] Das Stabilisierungs-Bauteil und die Stirnseitenwand des Laugenbehälters sind ebenfalls
vorzugsweise miteinander verschweißt. Versuche haben ergeben, dass als Material für
den Laugenbehältermantel und die Stirnseitenwand talkumverstärktes Polypropylen am
besten geeignet ist. Dieser Kunststoff ist kostengünstig und weist einen geringen
Elastizitätsmodul auf. Für das Stabilisierungs-Bauteil hat sich die Verwendung von
glasfaserverstärktem Polypropylen mit einem hohen Elastizitätsmodul als günstig erwiesen.
Die Materialien lassen sich durch Spritzgießen gut verarbeiten und problemlos mit
einander verschweißen. Dabei kann insbesondere ein Vibrationsschweißverfahren oder
Ultraschallschweißverfahren eingesetzt werden.
[0032] Erfindungsgemäß ist es auch bevorzugt, dass der Laugenbehältermantel und das Stabilisierungs-Bauteil
aus Werkstoffen gefertigt sind, die dasselbe Polymer zur Grundlage haben, um die Verschweißbarkeit
der beiden Teile zu gewährlieisten. Der Werkstoff des Laugenbehältermantels enthält
zusätzlich einen inerten, feinteiligen Füllstoff, insbesondere Talkum, nicht zuletzt
um den Werkstoff billiger zu machen. Der Werkstoff des Stabilisierungs-Bauteils kann
insbesondere dadurch qualtiativ verbessert sein, dass er weniger oder keinen feinteiligen
Füllstoff und/oder zusätzlich Fasern, insbesondere Glasfasern, enthält. Solche Fasern
tragen auch wesentlich zur erhöhten Festigkeit dieses Werkstoffes bei.
[0033] Um die Festigkeit des Laugenbehälters signifikant zu verbessern, sind erfindungsgemäß
in das Stabilisierungs- Bauteil und / oder in der Stirnseitenwand Verstärkungsrippen
eingeformt. Die Verstärkungsrippen des Stabilisierungs- Bauteils bzw. der Stirnseitenwand
und die Flächen der Stirnseitenwand bzw. des Stabilisierungs-Bauteils sind korrespondierend
zueinander in der Weise geformt, dass die Rücken der Verstärkungsrippen entlang ihrer
Erstreckung an der gegenseitigen Fläche lückenlos anliegen und mit dieser entlang
der Berührungslinie verschweißt sind. Erfindungsgemäß weisen die Verstärkungsrippen
eine radiale Erstreckung auf, die sich entlang ihrer radialen Erstreckung mindestens
einmal verzweigt.
[0034] Durch die Anzahl der eingeformten Verstärkungsrippen und ihre unterschiedliche Dimensionierung,
sowie die Wahlmöglichkeit, in das Stabilisierungs-Bauteil und/oder in die Stirnseitenwand
Verstärkungsrippen einzuformen, können bei effektivstem Materialeinsatz Laugenbehälter
jeden Typs hergestellt werden, die eine Festigkeit aufweisen, die genau auf die speziellen
Belastungen beim Betrieb der Waschmaschine abgestellt sind.
[0035] Eine ebenfalls besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass
die Verstärkungsrippen radial umlaufende Verstärkungsrippen umfassen, welche radial
umlaufenden Verstärkungsrippen von dem Stabilisierungs-Bauteil berührt sind. Dabei
ist insbesondere die Lageraufnahme von dem Stabilisierungs-Bauteil berührt. Weiter
bevorzugt ist dabei zwischen der Lageraufnahme, den Verstärkungsrippen und dem Stabilisierungs-Bauteil
mindestens ein geschlossener Kasten gebildet.
[0036] Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: einen Laugenbehälter mit Stabilisierungs-Bauteil in Perspektivansicht, Beispiel
1;
Fig. 2: einen Laugenbehälter mit Stabilisierungs-Bauteil in Perspektivansicht, Beispiel
2;
Fig. 3: einen Laugenbehälter mit Stabilisierungs-Bauteil in Schnittdarstellung;
Fig. 4: ein Stabilisierungs-Bauteil mit Rippen in Draufsicht;
Fig. 5 einen Laugenbehälter mit Stabilisierungs-Bauteil in Perspektivansicht, Beispiel
3;
Fig. 6: den Laugenbehälter der Fig. 5 in Rückansicht;
Fig. 7: den Laugenbehälter der Fig. 6, geschnitten entlang der Linie A-A; und
Fig. 8: den Laugenbehälter der Fig. 5, in vergrößerter Perspektivansicht mit teilweise
weggebrochenem Stabilisierungs-Bauteil.
[0037] In Fig. 1 ist der hintere Teil eines Kunststoff-Laugenbehälters 1 perspektivisch
von vorn dargestellt. Dieses Bauteil 1 enthält die Stirnseitenwand 3 und wird im Spritzgussverfahren
einstückig hergestellt. In einem nachfolgenden Arbeitsabschnitt wird dieses Bauteil
1 mit dem ebenfalls aus Kunststoff hergestellten Zylinder des Laugenbehälters 1 fest
verbunden.
[0038] Zentrisch in der Stirnseitenwand 3 ist eine hohlzylindrische, hohlraumfreie Lageraufnahme
2 eingeformt. Diese dient der Aufnahme eines nicht dargestellten, flüssigkeitsdichten
Lagers für die Antriebswelle einer im Laugenbehälter 1 anzuordnenden, ebenfalls nicht
dargestellten Wäschetrommel. Die nähere Ausgestaltung der hohlzylindrischen Lageraufnahme
2 erfolgt nach Vorgabe entsprechend der genauen Gestalt des einzusetzenden Lagers,
worauf es vorliegend nicht wesentlich ankommt. Jedenfalls besteht die Lageraufnahme
2 aus kompaktem Kunststoff ohne Hohlräume, da die Lageraufnahme 2 die Kräfte der rotierenden,
eventuell mit einer Unwucht behafteten Wäschetrommel aufnehmen und dementsprechend
belastbar und robust ausgestaltet sein muss.
[0039] Das vorliegend charakteristische zusätzliche Stabilisierungs-Bauteil 5 wird von außen
gegen die Stirnseitenwand 3 aufgesetzt. Das Stabilisierungs-Bauteil 5 ist aus einem
festeren und qualitativ besseren Kunststoff gefertigt. In das Stabilisierungs-Bauteil
5 sind Verstärkungsrippen 4 eingeformt, die an der Lageraufnahme 2 beginnend sich
radial zum Rand der Stirnseitenwand 3 erstrecken, wobei die Höhe der Verstärkungsrippen
4 zum Rand hin abnimmt. Im Ausführungsbeispiel weisen die Verstärkungsrippen 4 eine
Dreiecksform auf.
[0040] In Fig. 4 ist eine bevorzugte Ausführungsvariante der Stirnseitenwand 3 in Draufsicht
von hinten dargestellt, bei sich die Verstärkungsrippen 4 entlang ihrer radialen Erstreckung
einmal verzweigen. Die Verzweigungspunkte 11 sind von der Lageraufnahme 2 gleich beabstandet
angeordnet.
[0041] Der in der Fig. 2 dargestellte Laugenbehälter 1 unterscheidet sich vom ersten Beispiel
dadurch, dass die Verstärkungsrippen 4 Bestandteil der Stirnseitenwand 3 und in diese
beim Spitzgießen eingeformt sind. Das Stabilisierungs-Bauteil 5 aus dem festeren Kunststoff
weist keine Rippen auf. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Laugenbehälter 1
gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eine geringere Festigkeit
aufweist. Diese Ausführungsform ist für kleinere Laugenbehälter 1 mit einer geringeren
Beladungsmenge geeignet. In Fig. 3 ist in Schnittdarstellung eine bevorzugte Ausführungsform
des Laugenbehälters 1 dargestellt. Wie im Beispiel 2 sind die Verstärkungsrippen 4
Bestandteil der Stirnseitenwand 3. Die Form der Verstärkungsrippen 4 weicht von der
Dreiecksform im Beispiel 2 ab und ist entsprechend der Gesamtkonstruktion der Waschmaschine
gestaltet. Durch die Einwölbung 10 ins Trommelinnere wird die Lageraufnahme 2 verlängert,
ohne dass das Fassungsvermögen des L wesentlich verringert wird. Der Absatz 6 ist
vorgesehen, um die nicht dargestellte Riemenscheibe, über die die Wäschetrommel angetrieben
wird, platzsparend unterzubringen.
[0042] Die Wandstärken des Stabilisierungs-Bauteils 5 und der Stirnseitenwand 3, letztere
erkennbar durch die gestrichelte Linie, nehmen von der Lageraufnahme 2 zum Rand hin
ab. Die unterschiedliche Materialstärke ist ein weiteres Mittel, unter Berücksichtigung
eines effizienten Materialeinsatzes die Stabilität der Bauteile bereichsweise zu verstärken
oder auf das gerade notwendige Maß zu beschränken.
[0043] Aus der Zeichnung ist erkennbar, dass die Konturen der inneren Fläche des Stabilisierungs-Bauteils
5 korrespondierend zur Rückenlinie 9 der Verstärkungsrippen 4 gleich geformt sind.
Gefügt liegen beide Bauteile aneinander und können entlang der Berührungslinie lückenlos
verschweißt werden. Beim Fügen der beiden Bauteile wird das rotationssymmetrische
Stabilisierungs-Bauteil 5 in einfacher Weise über die Lageraufnahme 2 positioniert.
Weitere Positionierhilfen sind nicht erforderlich.
[0044] Die Figuren 5 bis 8 zeigen ein drittes Beispiel für einen Laugenbehälter 1, wobei
lediglich eine Hälfte des Laugenbehälters 1, die insbesondere eine hintere Hälfte
des vollständigen Laugenbehälters 1 bildet, gezeigt ist. Die dargestellte Hälfte ist
zusammen zu setzen mit einer entsprechenden vorderen Hälfte, die eine andere Stirnseitenwand
mit entsprechend vergrößerter Öffnung für den notwendigen Zugang zu einer in dem Laugenbehälter
1 zu platzierenden Wäschetrommel aufweist. Auf die Figuren 5 bis 8 wird hiermit nun
gemeinsam Bezug genommen.
[0045] Die dargestellte Hälfte des Laugenbehälters 1 umfasst in der Stirnseitenwand 3 eine
zentrale und im Wesentlichen hohlzylindrische und hohlraumfreie Lageraufnahme 2, welche
ein aus Grauguss bestehendes Lagergehäuse 12 aufnimmt. Im Lagergehäuse 12 wären entsprechende
Lager zur Lagerung einer Welle, die zum Antrieb besagter Wäschetrommel dient, zu platzieren.
Alle Teile des Laugenbehälters 1 außer dem Lagergehäuse 12 bestehen aus einem spritzgegossenen
Kunststoff. An die Stirnseitenwand 3 schließt sich in bekannter Weise der Mantel 7
an. Auf der Außenseite des Mantels 7 befinden sich verschiedene Anformungen zum Anbringen
weiterer Bauteile der Waschmaschine oder des Waschtrockners, zu der bzw. zu dem der
Laugenbehälter 1 gehört. Auf diese Anbauten kommt es vorliegend nicht wesentlich an,
von Ihnen wird daher des Weiteren keine Rede mehr sein.
[0046] Außenseitig trägt die Stirnseitenwand 3 radiale Verstärkungsrippen 4, welche sich
an der Lageraufnahme 2 bis zum Mantel 7 erstrecken, und zusätzlich eine Vielzahl von
umlaufenden Verstärkungsrippen 13. Das Stabilisierungsbauteil ist sowohl auf die radialen
Rippen 4 als auch auf die umlaufenden Rippen 13 aufgesetzt und mit allen diesen verschweißt,
so dass zwischen der Stirnseitenwand 3 und dem Stabilisierungs-Bauteil 5, jeweils
begrenzt von den radialen Rippen 4 und umlaufenden Rippen 13, gegebenenfalls auch
der Lageraufnahme 2, geschlossene Kästen 14 gebildet sind. Im Bereich der Lageraufnahme
2 ergeben sich solche Kästen 14 dadurch, dass das Stabilisierungs-Bauteil 5 die Lageraufnahme
2 unmittelbar berührt und mit dieser auch verschweißt ist. Dies ist für die Festigkeit
der gesamten Anordnung von großer Bedeutung, da auf diese Weise zwischen dem Stabilisierungs-Bauteil
5 und der Stirnseitenwand 3 ein linsenförmiger, in die einzelnen Kästen 14 zerteilter
und ansonsten nur von der Lageraufnahme 2 durchdrungener linsenförmiger Raum gebildet
ist. Dieser leistet einen hohen Beitrag für die Stabilität und die Festigkeit der
Stirnseitenwand 3 und des gesamten Laugenbehälters 1, da auf diese Weise sowohl die
Stirnseitenwand 3 als auch die ihr zugehörigen Rippen 4 und 13 sowie das Stabilisierungs-Bauteil
5 gemeinsam die im Betrieb der Waschmaschine von dem Lagergehäuse 12 ausgehenden Kräfte
aufnehmen. So wird - selbst unter einer wesentlichen Ersparnis von Kunststoffmaterial
im Vergleich zu einer Struktur für die Stirnseitenwand 3, die ohne ein Stabilisierungs-Bauteil
5 auskommen könnte - eine hoch stabile und den betrieblich auftretenden Kräfte hervorragend
angepasste Struktur erreicht.
[0047] Das Stabilisierungs-Bauteil 5 kann aus demselben Material wie die Stirnseitenwand
3 und der Mantel 7 bestehen, es ist jedoch auch denkbar und unter Umständen sehr vorteilhaft,
für das Stabilisierungs-Bauteil 5 ein festeres und robusteres Material zu verwenden.
Auf diese Weise können die Festigkeitseigenschaften des besseren Materials ausgenutzt
werden, wobei aber die Formung der Stirnseitenwand 3 und des Mantels 5 weiterhin mit
einem einfacheren Material erfolgen kann. In jedem Fall wird ein besonders hoch belastbarer
und kostengünstig herstellbarer Laugenbehälter 1 erzielt.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 1.
- Laugenbehälter
- 2.
- Lageraufnahme
- 3.
- Stirnseitenwand
- 4.
- Verstärkungsrippen, radial
- 5.
- Stabilisierungs- Bauteil
- 6.
- Einformung / Absatz
- 7.
- Mantel
- 8.
- Achse der Wäschetromme
- 9.
- Rückenlinie
- 10.
- Einwölbung
- 11.
- Verzweigung
- 12.
- Lagergehäuse
- 13.
- Verstärkungsrippen, umlaufend
- 14.
- Kasten
1. Kunststoff-Laugenbehälter (1) für eine Waschmaschine, insbesondere für eine Waschmaschine
mit einer frontseitigen Öffnung zum Be- und Entladen des Gerätes mit dem Waschgut,
welcher Kunststoff-Laugenbehälter (1) einen zylindrischen Mantel (7) und eine den
Mantel (7) verschließende Stirnseitenwand (3) mit einer hohlzylindrischen, hohlraumfreien
Lageraufnahme (2) für ein Lager einer Welle einer im Laugenbehälter (1) drehbaren
Wäschetrommel sowie Mittel (5) zur Stabilisierung aufweist, wobei als Mittel (5) zur
Stabilisierung der Stirnseitenwand (3) von außen ein zusätzliches Stabilisierungs-Bauteil
(5) aufgesetzt ist, und wobei in das Stabilisierungs- Bauteil (5) und/oder in die
Stirnseitenwand (3) Verstärkungsrippen (4,13) eingeformt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippen (4,13) radial ausgerichtete Verstärkungsrippen (4) umfassen,
welche an der Lageraufnahme (2) beginnend sich entlang ihrer radialen Erstreckung
mindestens einmal verzweigen, und dass das Stabilisierungs-Bauteil (5) aus einem festeren
und qualitativ besseren Kunststoff als dem des Mantels (7) besteht.
2. Kunststoff-Laugenbehälter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungs-Bauteil (5) und die Stirnseitenwand (3) miteinander verschweißt
sind.
3. Kunststoff-Laugenbehälter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippen (4,13) und die Flächen der Stirnseitenwand (3) bzw. des Stabilisierungs-Bauteils
(5) korrespondierend zueinander geformt sind in der Weise, dass die Rücken der Verstärkungsrippen
(4,13) entlang ihrer Erstreckung an der gegenseitigen Fläche lückenlos anliegen und
mit dieser verschweißt sind.
4. Kunststoff-Laugenbehälter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippen (4,13) umlaufende Verstärkungsrippen (13) umfassen, welche
radial umlaufenden Verstärkungsrippen (13) von dem Stabilisierungs-Bauteil (5) berührt
sind.
5. Kunststoff-Laugenbehälter (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich die Lageraufnahme (2) von dem Stabilisierungs-Bauteil (5) berührt ist.
6. Kunststoff-Laugenbehälter (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lageraufnahme (2), den Verstärkungsrippen (4 ,13) und dem Stabilisierungs-Bauteil
(5) mindestens ein geschlossener Kasten (14) gebildet ist.
1. Plastics material solution container (1) for a washing machine, particularly for a
washing machine with a frontal opening for loading and unloading the appliance with
the stock to be washed, which plastics material solution container (1) comprises a
cylindrical casing (7) and an end wall (3), which closes the casing (7), with a hollow-cylindrical
cavity-free bearing mount (2) for a bearing of a shaft of a laundry drum rotatable
in the solution container (1) as well as means (5) for stabilisation, wherein as means
(5) for stabilisation of the end wall (3) and additional stabilising component (5)
is placed on from the outside, and wherein reinforcing ribs (4, 13) are formed in
the stabilising component (5) and/or in the end wall (3), characterised in that the reinforcing ribs (4, 13) comprise radially oriented reinforcing ribs (4) which
beginning at the bearing mount (2) are branched at least once along their radial length
and that the stabilising component (5) consists of a stronger and qualitatively better
plastics material than that of the casing (7).
2. Plastics material solution container (1) according to the preceding claim, characterised in that the stabilising component (5) and the end wall (3) are welded together.
3. Plastics material solution container (1) according to one of the preceding claims,
characterised in that the reinforcing ribs (4, 13) and the surfaces of the end wall (3) or of the stabilising
component (5) are formed to correspond with one another in the manner that the backs
of the reinforcing ribs (4, 13) bear, along their length, gaplessly against the opposite
surface and are welded thereto.
4. Plastics material solution container (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that the reinforcing ribs (4, 13) comprise encircling reinforcing ribs (13), which radially
encircling reinforcing ribs (13) are contacted by the stabilising component (5).
5. Plastics material solution container (1) according to claim 4, characterised in that in addition the bearing mount (2) is contacted by the stabilising component (5).
6. Plastics material solution container (1) according to claim 5, characterised in that at least one closed box (14) is formed between the bearing mount (2), the reinforcing
ribs (4, 13) and the stabilising component (5).
1. Cuve à lessive en matière plastique (1) pour un lave-linge, et plus particulièrement
pour un lave-linge avec une ouverture frontale pour l'introduction et le retrait de
linge à laver, laquelle cuve à lessive en matière plastique (1) comporte un manteau
cylindrique (7) et une paroi frontale (3), fermant le manteau (7), avec un logement
de palier (2) cylindrique creux sans espace creux pour un palier d'un arbre d'un tambour
à linge rotatif dans la cuve à lessive (1), ainsi que des moyens (5) de stabilisation,
un composant de stabilisation additionnel (5) étant apposé depuis l'extérieur en tant
que moyen (5) de stabilisation de la paroi frontale (3) et des nervures de renforcement
(4, 13) étant formées dans le composant de stabilisation (5) et/ou dans la paroi frontale
(3), caractérisée en ce que les nervures de renforcement (4, 13) comprennent des nervures de renforcement (4)
orientées radialement qui, partant du logement de palier (2), bifurquent au moins
une fois sur leur étendue radiale, et en ce que le composant de stabilisation (5) se compose d'une matière plastique plus solide
et de meilleure qualité que celle du manteau (7).
2. Cuve à lessive en matière plastique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le composant de stabilisation (5) et la paroi frontale (3) sont soudés ensemble.
3. Cuve à lessive en matière plastique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les nervures de renforcement (4, 13) et les faces de la paroi frontale (3) resp.
du composant de stabilisation (5) sont formées de manière à se correspondre et telle
que les dos des nervures de renforcement (4, 13) sont, sur leur étendue, appliqués
sans discontinuité contre la face opposée et soudés avec celle-ci.
4. Cuve à lessive en matière plastique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les nervures de renforcement (4, 13) comprennent des nervures de renforcement circonférentielles
(13), lesquelles nervures radialement circonférentielles (13) sont touchées par le
composant de stabilisation (5).
5. Cuve à lessive en matière plastique (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que le composant de stabilisation (5) touche additionnellement le logement de palier
(2).
6. Cuve à lessive en matière plastique (1) selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'au moins un compartiment fermé (14) est formé entre le logement de palier (2), les
nervures de renforcement (4, 13) et le composant de stabilisation (5).