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(11) |
EP 2 201 172 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2019 Patentblatt 2019/11 |
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Anmeldetag: 03.09.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/061617 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/033993 (19.03.2009 Gazette 2009/12) |
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| (54) |
SCHIENENAUSZUGSVORRICHTUNG
RAIL EXPANSION DEVICE
DISPOSITIF DE DILATATION DES RAILS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
12.09.2007 DE 102007043325
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- voestalpine BWG GmbH
35510 Butzbach (DE)
- voestalpine VAE GmbH
1010 Wien (AT)
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Erfinder: |
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- CHRIST, Thomas
99974 Mühlhausen (DE)
- BERGK, Tomas
99867 Gotha (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stoffregen, Hans-Herbert |
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Patentanwalt
Friedrich-Ebert-Anlage 11b 63450 Hanau 63450 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 603 883 WO-A1-93/23624 DE-A1- 1 534 052 DE-A1- 10 114 683 DE-A1- 19 525 135
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EP-A1- 0 664 359 WO-A1-02/077366 DE-A1- 4 438 127 DE-A1- 19 507 376
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schienenauszugsvorrichtung umfassend Backen-
und Zugschiene und Regelschiene, die mittelbar oder unmittelbar mit der Zugschiene
verbunden ist, wobei die Backenschiene und die Zugschiene gegeneinander längs verschieblich
sind und quer zur Schienenlängsrichtung zueinander kraftbeaufschlagt aneindanderliegen.
[0002] Schienenauszugsvorrichtungen - auch als Dehnungsstöße bezeichnet - werden z. B. im
Bereich von Brücken eingebaut, um eine Relativbewegung zwischen Bauwerk und Gleis
zu ermöglichen. Dabei ist grundsätzlich die Zungenschiene relativ zu der Backenschiene
verschieblich angeordnet. Hierzu kann z. B. die Zungenschiene zwischen der Backenschiene
und einer auf der gegenüberliegenden Seite ortsfest angeordneten Klemmbacke festgelegt
werden. Zungenschienenfuß und Backenschienenfuß gehen dabei von einer gemeinsamen
Grundplatte aus, wie z. B. die
DE-A-1 534 052 verdeutlicht.
[0003] Bei einer Schienenauszugsvorrichtung nach der
WO-A-93/23624 kann eine Backenschiene zu einer Zungenschiene verschiebbar angeordnet werden, wobei
die Zungenschiene entsprechend der Biegelinie der Backenschiene bearbeitet ist.
[0004] Einen Dehnungsstoß für Rillenschienen nach der
DE-A-195 25 135 sieht einen mit einer Führungsplatte verschweißten Schienenabschnitt vor, wobei die
Führungsplatte in Längsrichtung des Dehnungsstoßes auf einem Gleitstuhl verschiebbar
angeordnet ist.
[0005] Bei den bekannten Schienenauszugsvorrichtungen sind die Zungenschienen mit der sich
anschließenden Regelschiene üblicherweise verschweißt. Ist durch Verschleiß der Zungenschiene
ein Austausch erforderlich, so müssen aufwendige Arbeiten durchgeführt werden. Auch
können nicht beliebige Materialien miteinander verschweißt werden, so dass sich der
Nachteil ergibt, dass schwer schweißbare verschleißfeste Stähle dem Grunde nach nicht
zum Einsatz gelangen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Schienenauszugsvorrichtung
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass eine schnelle Austauschbarkeit
der Zungenschiene möglich ist bzw. die Zungenschiene aus Materialien bestehen kann,
die nicht verschweißbar sind oder aus nur schwer schweißbaren verschleißfesten Stählen
bestehen.
[0007] Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung im Wesentlichen vor, dass die Zungenschiene
beabstandet zu ihrem an der Backenschiene anliegenden Bereich lösbar von einer Halterung
aufgenommen ist und dass die Zungenschiene in der Halterung mit der in diese übergehenden
Regelschiene oder einem Abschnitt dieser oder einem profilmäßig in die Regelschiene
übergehenden Abschnitt der Halterung kraft- und formschlüssig verbunden ist.
[0008] Abweichend von vorbekannten Schienenauszugsvorrichtungen wird zum Fixieren der Zungenschiene
eine gesonderte Halterung benutzt, in der die Zungenschiene mit der Regelschiene lösbar
mittelbar oder unmittelbar kraft- und formschlüssig verbunden ist. Dabei kann die
Halterung selbst in einen Abschnitt der Regelschiene unmittelbar übergehen, so dass
die lösbare Verbindung mit dem Abschnitt der Halterung und einem verbleibenden Abschnitt
der Regelschiene erfolgt.
[0009] Es wird folglich eine Konstruktion benutzt, die von Rillenschienenweichen bekannt
ist, wie diese z. B. der
EP-B-0 603 883 oder der
DE-A-101 14 683 zu entnehmen ist.
[0010] Sind die vorbekannten Halterungen für reine Weichenkonstruktionen in Form von Rillenschienenweichen
bestimmt, wird erfindungsgemäß eine Schienenauszugsvorrichtung mit einer Zungenschiene
vorgeschlagen, deren Profil einer Vignolschiene entsprechen kann. Aber auch für Dehnungsstöße
für Gleise aus Rillenschienen ist die erfindungsgemäße Lehre anwendbar. In diesem
Fall ist insbesondere vorgesehen, dass die Backenschiene verschiebbar zu der Zungenschiene
angeordnet ist, wobei die Zungenschiene auf einer Abstützung aufliegt, die ihrerseits
innere Führung als erste Führung für die Backenschiene ist. Außenseitig liegt die
Backenschiene zumindest abschnittsweise an einer äußeren Führung als zweite Führung
an. Dabei ist die zweite Führung mit einer Grundplatte verbunden wie verschweißt,
von der eine Beischiene ausgeht, die ihrerseits mit der ersten Führung vorzugsweise
in Form einer Führungsleiste insbesondere ebenfalls durch Schweißen verbunden ist.
Zum sicheren Befestigen sollte dabei die Führungsleiste mit ihrem backenschienenfernliegenden
Längsrandbereich in eine geometrisch angepasste Längsaussparung der Beischiene eingreifen.
[0011] Um ein horizontales Verstellen der Zungenschiene zu vermeiden, können zwischen backenschienenabgewandter
Seitenfläche der Zungenschiene und zugewandter Innenfläche der Beischiene Abstandselemente
wie Leisten eingebracht werden, die insbesondere mit der Führungsleiste verschraubt
werden. Ein vertikales Verstellen der Zungenschiene kann dadurch unterbunden werden,
dass die Zungenschiene die Backenschiene im Kopfbereich unterschlägt.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Lehre ergibt sich insbesondere für Rillenschienenauszugsvorrichtungen
eine einfache Konstruktion, die aufgrund der Austauschbarkeit der Zungenschiene überaus
wartungsfreundlich ausgebildet ist. Insbesondere besteht die Möglichkeit, die Zungenschiene
aus verschleißfestem Material herzustellen, das nicht oder nur sehr schwer schweißbar
ist. Dabei ist eine sichere Führung der Backenschiene gewährleistet, wobei die innere
Führung eine Doppelfunktion insoweit ausübt, dass nicht nur die Backenschiene gegen
ein horizontales Verstellen gesichert wird, sondern gleichzeitig eine Abstützung für
die Zungenschiene erfolgt.
[0013] Zusätzlich kann die Führungsleiste über von der Grundplatte ausgehende Abstützungen
wie Plattenelemente abgestützt werden, so dass ein Verbiegen in vertikaler Richtung
auch bei starker Beanspruchung ausgeschlossen ist.
[0014] Die Halterung sollte blockartig ausgebildet sein und weist insbesondere zwei in Schienenlängsrichtung
verlaufende kanalartige Aussparungen auf, wobei in einer Aussparung die Zungenschiene
mit ihrer Wurzel sowie ein Keilelement eingebracht sind, über das die Zungenschiene
fixiert bzw. form- und kraftschlüssig mit der sich angrenzenden Regelschiene bzw.
einem Abschnitt dieser verbunden wird. Das Keilelement wird sodann über abschnittsweise
innerhalb der zweiten kanalförmigen Aussparung verlaufende Befestigungselemente wie
Schrauben fixiert.
[0015] Zum Austausch der Zungenschiene ist es nur erforderlich, dass die Abstandselemente
bzw. Leisten, die mit der Führungsleiste vorzugsweise verschraubt sind, gelöst werden.
Sodann werden die Keilelemente entfernt, so dass die Zungenschiene herausnehmbar und
durch eine neue ersetzbar ist. Irgendwelche Arbeiten an der Backenschiene bzw. deren
äußerer Führung sind demgegenüber nicht erforderlich.
[0016] Sollte die Halterung für die Zungenschienenwurzel bereichsweise eingehaust sein,
so sind diesbezügliche Abdeckungen zu entfernen, um die Keilelemente und damit die
Zungenschiene lösen und entfernen zu können.
[0017] Unabhängig hiervon sollte die Zungenschiene aus einem hochverschleißfesten Stahl
wie Bainit, Manganhartstahl, vergütetem Schienenstahl (R 350 HT), vergütetem Feinkornbaustahl,
z. B. DILLIDUR (Stahl der Dillinger Hütte GTS, Deutschland), HARDOX (Stahl der SSAB
Oxelösund AB, Schweden, XAR (Stahl der ThyssenKrupp Steel AG, Deutschland) in Güten
400 bis 500 bestehen.
[0018] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schienenauszugsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Ansicht in Richtung A in Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie C-C in Fig. 1 und
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie D-D in Fig. 1.
[0020] In den Figuren ist rein prinzipiell eine Schienenauszugsvorrichtung 10 dargestellt,
die Rillenschienen betrifft, ohne dass hierdurch eine Einschränkung der erfindungsgemäßen
Lehre erfolgen soll. Vielmehr gilt diese auch für andere Schienenprofile, insbesondere
Vignolschienen.
[0021] Die Schienenauszugsvorrichtung 10 umfasst in gewohnter Weise Backenschienen 12, 14,
die zu in Regelschienen 16, 18 übergehenden Zungenschienen 21 längsverschieblich sind,
von denen in den Darstellungen in Fig. 3 und 4 ein Spitzenabschnitt 20 sowie Wurzelbereich
22 im Schnitt dargestellt sind. Um in Abhängigkeit von herrschenden Temperaturen eine
Relativverstellung zwischen den Backenschienen 12, 14 und den in die Regelschienen
16, 18 übergehenden Zungenschienen 21 zu ermöglichen, werden die Backenschienen 12,
14 nach außen von den Zungenschienen 21 weggeführt, so dass ungeachtet der wirksamen
Länge der Backenschienen 12, 14 ein stetiger Übergang von den Zungenschienen 21 bzw.
deren Spitzen 20 in die Backenschienen 12, 14 erfolgt.
[0022] Die Regelschienen 16, 18 bestehen aus Schienenstahl. Da die Zungenschienen 21 einem
besonderen Verschleiß ausgesetzt sind, können diese aufgrund der erfindungsgemäßen
Lehre aus schwer schweißbaren oder überhaupt nicht schweißbaren Materialien, insbesondere
hochfesten Stählen bestehen, da die Zungenschienen 21 in die Regelschienen 16, 18
ohne Schweißverbindung form- und kraftschlüssig übergehen. Hierzu sind sogenannte
als Halterungen 24 zu bezeichnende Zungenadapter vorgesehen, über die die Zungenschienen
in ihren Wurzelbereichen 22 bündig mittelbar oder unmittelbar in die Regelschienen
16, 18 übergehen. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Regelschiene
unmittelbar mit der Zungenschiene 21 verbunden wird. Vielmehr kann der Adapter die
Geometrie eines Abschnitts der Regelschiene in deren Fahrbereich aufweisen, um sodann
in seiner Stirnfläche mit der außerhalb des Adapters verlaufenden Regelschiene 16,
18 verbunden wie verschweißt zu werden.
[0023] Zungenschienenende (Bereich 22) und Abschnitt der Regelschiene 16, 18 sollten in
der Halterung 24 im Schrägstoß 25 von insbesondere 30° ineinander übergehen.
[0024] Der Adapter ist blockartig ausgebildet und weist eine in Längsrichtung der Schienen
verlaufende kanalartige Aussparung 26 auf, in die der wurzelseitige Bereich 22 der
Zungenschiene 21 einlegbar ist. Neben dem Zungenschienenabschnitt 22 wird sodann ein
Keilelement wie Keilklemmplatte 28 in die kanalförmige Aussparung 26 eingebracht wird.
Die Keilklemmplatte 28 wird mittels einer oder bevorzugterweise mehrerer Schrauben
30 angezogen, die mit einer Mutter oder einem Kopf 32 in eine T-Nut 34 in den Adapter
eingreift, so dass ein einfaches Anziehen und Fixieren möglich ist.
[0025] Die Halterung 24 bzw. der Adapter selbst ist im Ausführungsbeispiel auf dem Fuß 36
der Regelschiene 16 abgestützt und mit dieser über Unterstützungskeile 38 insbesondere
durch Schweißen verbunden. Der Fuß 36 geht seinerseits von einer Grundplatte 40 aus
und ist vorzugsweise mit dieser verschweißt.
[0026] Zu beiden Seiten der erwähntermaßen als Adapter zu bezeichnenden Halterung 24 verlaufen
leistenartige Wandungen 42, 44, die mit der Grundplatte 40 verbunden wie verschweißt
sind. Außenseitig können des Weiteren Abstützungen von der Grundplatte 40 ausgehen,
wie die Abstützung 46 in Fig. 4 rein prinzipiell verdeutlicht.
[0027] Die in der zeichnerischen Darstellung in Fig. 4 dargestellte rechte Begrenzungswandung
42 weist in ihrem Kopfbereich ein Flacheisenelement 48 auf, das sich in Richtung der
Zungenschiene 21 bzw. dessen Wurzelabschnitt 22 erstreckt und hat die Funktion einer
Beischiene. Das Flacheisenelement 48 ist mit der Begrenzungswandung 42 verschweißt.
[0028] Der Bereich des Adapters bzw. der Halterung 24 ist weitgehend eingehaust, so dass
sich Montagekästen 52 ergeben, die sich aus den Wandungen 42, 44 als Seitenwandungen,
der Leiste 48 sowie ein plattenförmiges von der oberen Stirnfläche der Wandung 44
ausgehendes Flachelement 54 zusammensetzen. Dabei sind die auch als leistenförmig
zu bezeichnenden Elemente 48, 54 mit den Wandungen 42, 44 verschraubt bzw. verschweißt,
wie sich aus der Fig. 1 ergibt.
[0029] Außerhalb des Adapters bzw. der Halterung 24 verläuft entlang des Schienenauszugs
eine Beischiene 50, die in die Wandung 42 übergehen kann. Die Beischiene 50 geht dabei
von der Grundplatte 40 aus. Unabhängig hiervon ist es nicht erforderlich, dass die
Grundplatte 40 durchgehend von Anfang bis zum Ende des Schienenauszugs verläuft. Vielmehr
können mehrere zueinander beabstandete Grundplattenabschnitte vorgesehen sein, die
ihrerseits durch die Beischiene 50 bzw. die Wandung 42 verbunden sind.
[0030] Die Zungenschiene 21 wird innerhalb der Halterung 24 auf der Bodenfläche 56 der kanalartigen
Aussparung 26 abgestützt. Durch die Verkeilung der Zungenschiene 21 ist sowohl eine
horizontale als auch eine vertikale Unbeweglichkeit gegeben. Außerhalb der Halterung
24 wird die Zungenschiene 21 auf einer Führungsleiste 58 abgestützt, die von der Beischiene
50 ausgeht. Dabei erstreckt sich die auch als Gleitplatte zu bezeichnende Führungsleiste
58 mit ihrem beischienenseitig verlaufenden Längsrand in eine geometrisch angepasste
nut- oder schlitzförmige Aufnahme 60 der Beischiene 50. Die Führungsleiste 58 dient
gleichzeitig als seitliche Abstützung der Backenschiene 12, die außenseitig, also
auf gegenüberliegender Seite, von einer zweiten Führung in Form eines vertikal verlaufenden
Plattenelementes 62 abgestützt ist. Somit kann sich die Backenschiene 12 zwischen
der Führungsleiste 58 und der Führungsplatte 62, die ebenfalls als Führungsplatte
bezeichnet werden kann, in Längsrichtung verschieben, also ausdehnen und zusammenziehen.
Eine horizontale Unverrückbarkeit ergibt sich dadurch, dass die Backenschiene 12 zwischen
der Führungsleiste 58 und der Führungsplatte 62 seitlich begrenzt ist. Ein vertikales
Verstellen wird dadurch unterbunden, dass die Backenschiene 12 mit einem Fußlängsrandbereich
64 in einen geometrisch angepassten Ausschnitt 66 der Führungsplatte 62 eingreift.
Dabei ist die Aussparung bzw. der Ausschnitt 64 bodenseitig von der Grundplatte 40
begrenzt.
[0031] Auf der Führungsleiste 58 wird die Schienenzunge 21 abgestützt. Eine horizontale
Unbeweglichkeit oder weitgehende Unbeweglichkeit ergibt sich dadurch, dass zwischen
beischienenseitig verlaufender Außenseite 68 und zugewandter Innenfläche 70 der Beischiene
50 Abstandsleisten 72 angeordnet werden, die vorzugsweise mittels Schraubverbindungen
mit der Führungsleiste 58 lösbar verbunden sind. Eine horizontale Verstellung der
Zungenschiene 21 wird dadurch unterbunden, dass die Zungenschiene 21 den Kopf 74 der
Backenschiene 12 unterschlägt.
[0032] Aus der zeichnerischen Darstellung gemäß Fig. 3 ergibt sich des Weiteren, dass die
Führungsleiste 58 über plattenförmige Abstützungen 76 abgestützt sein kann, die von
der Grundplatte 40 ausgehen. Ferner ist die Führungsplatte 62 außenseitig über Stützen
78 gesichert.
[0033] Der Fig. 5 ist ein Schnitt entlang der Linie D-D in Fig. 1 zu entnehmen, der vor
der Halterung 24 bzw. dem Montagekasten 52 verläuft. Man erkennt die Beischiene 50
mit der von dieser ausgehenden Führungsleiste 58, auf der ein Abschnitt 23 der Zungenschiene
21 abgestützt ist. An der Führungsleiste 58 liegt die Backenschiene 12 mit ihrer zungenschienenseitigen
Stegseite an. Gegenüberliegend erstreckt sich in Längsrichtung der Backenscheine 12
die Führungsplatte 62. Ferner ist ein die Führungsleiste 58 abstützendes Plattenelement
76 dargestellt.
[0034] Aus der Fig. 2 ergibt sich des Weiteren, dass am Ende der Schienenauszugsvorrichtung
10, also in der Zeichnung vor der Zungenspitze, ein Entwässerungskasten 80 angeordnet
ist, der mit den Innenräumen der Schienenauszugsvorrichtung 10 verbunden ist, die
von der Backenschiene 12 und der Führungsplatte 62 bzw. der Beischiene 50 und einer
äußeren Verkleidung 80 begrenzt sind. Auch besteht eine Verbindung zwischen den von
den Abstützungen 76 begrenzten Bereichen und den zuvor beschriebenen Außenkammern.
Ferner kann unmittelbar zur Backenschiene 12 benachbart, also in der von der Führungsplatte
62 und der Backenschiene 12 begrenzten Außenkammer ein Kurzschlussverbinder 84 verlaufen,
also ein Stromkabel mit großem Querschnitt. Der Kurzschlussverbinder gewährleistet
die elektrische Leitfähigkeit zwischen Backenschiene 12 und Regelschiene 16.
1. Schienenauszugsvorrichtung (10) umfassend Backen- und Zungenschiene (12, 14, 21) und
Regelschiene (16, 18), die mittelbar oder unmittelbar mit der Zungenschiene verbunden
ist, wobei die Backenschiene und die Zungenschiene gegeneinander längs verschieblich
sind und quer zur Schienenlängsrichtung zueinander kraftbeaufschlagt aneinanderliegen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zungenschiene (21) beabstandet zu ihrem an der Backenschiene (12, 14) anliegenden
Bereich lösbar von einer Halterung (24) aufgenommen ist und dass die Zungenschiene
in der Halterung mit der in diese übergehenden Regelschiene (16, 18) oder einem Abschnitt
dieser oder einem profilmäßig in die Regelschiene übergehenden Abschnitt der Halterung
(24) kraft- und formschlüssig verbunden ist.
2. Schienenauszugsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Backenschiene (12, 14) zu der Zungenschiene (21) längsverschiebbar ist.
3. Schienenauszugsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zungenschiene (21) in ihrem an der Backenschiene (12, 14) anliegenden Bereich
auf einer Abstützung (58) aufliegt, die innere Führung als erste Führung für die Backenschiene
(12, 14) ist.
4. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Backenschiene (12) außenseitig zumindest abschnittsweise an einer äußeren Führung
wie Führungsplatte (62) als zweite Führung anliegt.
5. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu der Zungenschiene (21) längsverschiebbare Backenschiene (12, 14) auf einer
Grundplatte (40) abgestützt ist, dass von der Grundplatte (40) eine Beischiene (50)
ausgeht und dass die erste Führung mit der Beischiene verbunden ist.
6. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Führung (58) eine Leiste ist, die über von der Grundplatte (40) ausgehende
Stützen (76) abgestützt ist.
7. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Führung (58) mit ihrem backenschienenabgewandten Längsrand in eine geometrisch
angepasste Längsaussparung wie -nut in die Beischiene (50) eingreift.
8. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen backenschienenabgewandter Außenfläche (68) der Zungenschiene (21) und Innenseite
(70) der Beischiene (50) zumindest ein ein horizontales Verstellen der Zungenschiene
(20, 21, 22) unterbindendes Abstandselement (72) angeordnet ist.
9. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abstandselement (72) mit der ersten Führung (58) lösbar verbunden ist.
10. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Backenschiene (12, 14) mit einem Längsrandabschnitt (64) ihres Fußes in einen
von der Grundplatte (40) bodenseitig begrenzten Längsausschnitt (66) in der zweiten
Führung (62) eingreift.
11. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (24) eine Blockgeometrie mit in Schienenlängsrichtung verlaufender
erster kanalartigen Aussparung (26) aufweist, in der die Zungenschiene (21) über vorzugsweise
einen Schrägstoß (25) von insbesondere 30° zur Schienenlängsachse in die Regel- oder
Anschlussschiene (16, 18) bzw. einen mit diesem verbundenen Abschnitt übergeht.
12. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Halterung (24) eine zweite sich in Längsrichtung der Schiene erstreckende
kanalartige Aussparung vorzugsweise in Form einer T-Nut (34) verläuft, in die eine
Befestigung für ein Keilelement (28) eingreift, über das die Zungenschiene bzw. deren
wurzelseitiges Ende in der Halterung zum kraft- und formschlüssigen Verbinden mit
der Regelschiene oder deren Abschnitt fixierbar ist.
13. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (24) über Keilelemente (38) mit einer Bodenplatte (36) verbunden ist,
die ihrerseits mit der Grundplatte (40) verbunden wie verschweißt sind.
14. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schienenauszugsvorrichtung (10) vorzugsweise über deren gesamte Länge eingehaust
ist und vorhandene Räume bzw. Kammern über einen außerhalb der Schienenzunge verlaufenden
Entwässerungskasten (80) verbunden sind.
15. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Backenschiene (12) und der die zweite Führung bildenden Führungsplatte
(62) eine Innenkammer verläuft, in der ein Kurzschlussverbinder (84) angeordnet ist.
16. Schienenauszugsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zungenschiene (21) beabstandet zu ihrem an der Backenschiene (12, 14) anliegenden
Bereich lösbar von einer Halterung (24) aufgenommen ist, dass die Zungenschiene in
der Halterung mit einer in diese übergehenden Regelschiene (16, 18) oder einem Abschnitt
dieser oder einem profilmäßig in die Regelschiene übergehenden Abschnitt der Halterung
(24) kraft- und formschlüssig verbunden ist, dass die Backenschiene zu der Zungenschiene
längsverschiebbar ist, dass die Zungenschiene in ihrem an der Backenschiene anliegenden
Bereich auf einer Abstützung (58) aufliegt, die innere Führung als erste Führung für
die Backenschiene (12) ist, und dass die Backenschiene (12) außenseitig zumindest
abschnittsweise an einer äußeren Führung wie Führungsplatte (62) als zweite Führung
anliegt.
17. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zungenschiene (21) aus einem hochverschleißfesten Stahl wie BAI-NIT, Manganhartstahl,
vergütetem Schienenstahl (R 350 HT), vergütetem Feinkornbaustahl, z. B. DILIDUR, HARDOX,
XAR in Güten 400 bis 500, besteht.
18. Schienenauszugsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (24) auf dem Fuß (36) der Regelschiene (16, 18) abgestützt ist.
1. A rail expansion device (10) with stock rail and tongue rail (12, 14, 21), and central
rail (16, 18) that is directly or indirectly connected to the tongue rail, wherein
the stock rail and the tongue rail are longitudinally movable and are in contact under
an application of force acting transversely relative to a longitudinal direction of
the rail, characterized in that the tongue rail (21), at some distance from the tongue rail section that is in contact
with the stock rail (12, 14), is detachably accommodated by a holding device (24),
and that the tongue rail in the holding device is connected form-fittingly and force-fittingly
to the control rail (16, 18) merging into the holding device, or to a section of the
control rail, or to a section of the holding device (24) with a profile that merges
into the control rail.
2. The rail expansion device of claim 1, characterized in that the stock rail (12, 14) is longitudinally displaceable relative to the tongue rail
(21).
3. The rail expansion device of claim 1 or 2, characterized in that a region of the tongue rail (21) that is in contact with the stock rail (12, 14)
rests upon a support (58), which also is the inner guide acting as a first guide for
the stock rail (12, 14).
4. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that an outer side of the stock rail (12), at least in sections, is in contact with an
outer guide such as guide plate acting as a second guide.
5. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the stock rail (12) that is longitudinally moveable relative to the tongue rail (21)
is supported on a baseplate (40), that a side rail (50) originates from the baseplate
(40), and that the first guide is connected to the side rail.
6. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the first guide (58) is a ledge, which is supported by support elements (76) originating
in the baseplate (40).
7. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the first guide (58) with a longitudinal edge of the first guide facing away from
the stock rail engages into a geometrically matching longitudinal recess, such as
a longitudinal slot, of the side rail (50).
8. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that in between the outer surface (68) of the tongue rail (21) facing away from the stock
rail and the inner surface (70) of the side rail (50) is arranged at least one spacer
element (72) that prevents a horizontal movement of the tongue rail (20, 21, 22).
9. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the spacer element (72) is detachably connected to the first guide (58).
10. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the stock rail (12, 14) with a longitudinal edge region (64) of a foot of the stock
rail engages into a longitudinal cut-out (66) in the second guide (62) that is bordered
on the ground-side by a baseplate (40).
11. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the holding device (24) possesses a block-shaped geometry with a channel-like recess
(26), which extends along the longitudinal rail direction and in which the tongue
rail (21), preferably in an oblique joint (25) of in particular 30° relative to the
rail longitudinal axis, merges into the control or connecting rail (16, 18) or into
a section connected with the connecting rail.
12. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that in the holding device (24) extends a second channel-like recess along the rail longitudinal
direction, preferably in form of a T-slot (34), into which engages a fastening element
for a wedge element (28), by means of which the tongue rail or a root of the tongue
rail end can be secured in the holding device to be form-fittingly and force-fittingly
connected to the control rail or a section of the control rail.
13. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the holding device (24) is connected to a bottom plate (36) via wedge elements (38),
which in turn are connected to the baseplate (40).
14. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the rail expansion device (10) preferably is contained in the housing over an entire
length of the housing and that existing chambers or spaces are connected by a drainage
box (80) extending outside of the rail tongue.
15. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that between the stock rail (12) and the guide plate (62) forming the second guide extends
an inner chamber, in which is arranged a shorting connector (84).
16. The rail expansion device of claim 1, characterized in that at some distance from a section of the tongue rail (21) that is in contact with the
stock rail (12, 14), is contained detachably in a holding device (24), that inside
the holding device the tongue rail is form-fittingly and force-fittingly connected
to a control rail (16, 18) merging into the holding device, or to a section of the
control rail, or to a section of the holding device (24) with a profile that merges
into the control rail, that the stock rail is longitudinally moveable relative to
the tongue rail, that the tongue rail in a section of the tongue rail that is in contact
with the stock rail rests upon a support (58), which is the inner guide, acting as
a first guide for the stock rail (12), and that the stock rail (12) on the outer side
at least in sections is in contact with an outer guide, such as a guide plate (62),
acting as a second guide.
17. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the tongue rail (21) consists of a highly wear-resistant steel such as BAI-NIT, hard
manganese steel, tempered rail steel (R 350 HT), tempered close-grained structural
steel, e.g. DILIDUR, HARDOX, XAR in grades 400 to 500.
18. The rail expansion device of according to at least one of the preceding claims, characterized in that the holding device (24) is supported upon the foot (36) of the control rail (16,
18).
1. Dispositif de dilatation des rails (10) comprenant contre-aiguille, aiguille (12,
14, 21) et rail standard (16, 18) qui est relié directement ou indirectement à l'aiguille,
sachant que la contre-aiguille et l'aiguille peuvent se déplacer longitudinalement
l'une par rapport à l'autre et reposent par force; transversalement l'une contre l'autre,
caractérisé en ce
que l'aiguille (21) est logée de manière amovible dans un support (24) à distance de
sa zone reposant sur la contre-aiguille (12, 14) et que l'aiguille dans le support
est reliée, par force et par complémentarité de forme, au rail standard (16, 18) se
prolongeant dans le support ou une section dudit rail standard ou une section du support
(24) se prolongeant par son profil dans le rail standard.
2. Dispositif de dilatation des rails selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que la contre-aiguille (12, 14) peut être déplacée longitudinalement par rapport à l'aiguille
(21).
3. Dispositif de dilatation des rails selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que l'aiguille (21) repose, dans sa zone reposant sur la contre-aiguille (12, 14), sur
un appui (58) qui est le guide intérieur servant de premier guide à la contre-aiguille
(12, 14).
4. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la contre-aiguille (12) côté extérieur repose au moins partiellement sur un guide
extérieur tel qu'une plaque-guide (62) servant de second guide.
5. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la contre-aiguille (12, 14) déplaçable longitudinalement par rapport à l'aiguille
est appuyée sur une semelle (40), qu'un rail secondaire (50) part de ladite semelle
(40) et que le premier guide est relié au rail secondaire.
6. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le premier guide (58) est un tasseau qui est appuyé sur l'étançon (76) partant de
la semelle (40).
7. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le bord longitudinal opposé à la contre-aiguille du premier guide (58) s'engage dans
un évidement longitudinal adapté géométriquement, telle une rainure longitudinale,
dans le rail secondaire (50).
8. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'un élément d'espacement (72) empêchant au moins un déplacement horizontal de l'aiguille
(20, 21, 22) est disposé entre la surface extérieure (68) de l'aiguille (21), opposée
à la contre-aiguille, et le côté intérieur (70) du rail secondaire (50).
9. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que l'élément d'espacement (72) est relié de manière amovible au premier guide (58).
10. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la contre-aiguille (12, 14) s'engage dans le second guide par le biais d'une section
marginale longitudinale (64) de son pied dans un évidement longitudinal (66) délimité
du côté du sol par la semelle (40).
11. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le support (24) présente une géométrie de bloc avec un premier évidement (26) en
forme de canal, s'étendant dans le sens longitudinal du rail, dans lequel l'aiguille
(21) se prolonge dans le rail standard ou de connexion (16, 18) ou dans une section
reliée à celui-ci, par le biais de préférence d'un joint biaisé (25) de notamment
30° par rapport à l'axe longitudinal du rail.
12. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'existe, dans le support (24), un second évidement en forme de canal, s'étendant dans
le sens longitudinal du rail et de préférence en forme de rainure en T (34), dans
lequel s'engage une fixation pour une clavette (28) au moyen de laquelle l'aiguille
ou son extrémité côté racine est fixable dans le support pour réaliser une liaison
par force et par complémentarité de forme avec le rail standard ou sa section.
13. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le support (24) est relié au moyen de clavettes (38) à une plaque de base (36) qui
est, elle-même, reliée à la semelle (40), par exemple par soudage.
14. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le dispositif de dilatation des rails (10) est logé dans un boîtier de préférence
sur la totalité de sa longueur et que les espaces ou chambres existants sont reliés
par le biais d'un boîtier de drainage (80) s'étendant à l'extérieur de l'aiguille.
15. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'entre la contre-aiguille (12) et la plaque-guide (62) formant le deuxième guide s'étend
une chambre intérieure dans laquelle est disposée une liaison de court-circuit (84).
16. Dispositif de dilatation des rails selon le préambule de la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'aiguille (21) est logée de manière amovible dans un support (24) à distance de
sa zone reposant sur la contre-aiguille (12, 14), et que l'aiguille dans le support
est reliée par force et par complémentarité de forme au rail standard (16, 18) se
prolongeant dans le support ou une section dudit rail standard ou une section du support
(24) se prolongeant par son profil dans le rail standard, et que la contre-aiguille
peut être déplacée longitudinalement par rapport à l'aiguille, et que l'aiguille repose,
dans sa zone reposant sur la contre-aiguille, sur un appui (58) qui est le guide intérieur
servant de premier guide à la contre-aiguille (12), et que la contre-aiguille (12)
repose avec son côté extérieur au moins partiellement sur un guide extérieur tel qu'une
plaque-guide (62) servant de second guide.
17. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que l'aiguille (21) est constituée d'un acier à haute résistance à l'usure tel que bainite,
acier austénitique au manganèse, acier pour rails trempé et revenu (R 350 HT), acier
de construction à grain fin, p. ex. DILIDUR, HARDOX, XAR dans les qualités 400 à 500.
18. Dispositif de dilatation des rails selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le support (24) est appuyé sur le pied (36) du rail standard (16, 18).
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