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(11) |
EP 2 201 204 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.06.2012 Patentblatt 2012/26 |
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Anmeldetag: 14.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/008675 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/052975 (30.04.2009 Gazette 2009/18) |
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| (54) |
VORREIBERVERSCHLUSS MIT SCHNELLMONTAGE
QUICK-ASSEMBLY ESPAGNOLETTE LOCK
FERMETURE À TOURNIQUET À MONTAGE RAPIDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
19.10.2007 DE 202007014642 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
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Patentinhaber: EMKA BESCHLAGTEILE GmbH & Co. KG |
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42551 Velbert (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RUNGE, Friedhelm
42285 Wuppertal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Karl-Ernst et al |
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Patentanwälte
Becker & Müller
Turmstrasse 22 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 175 211 WO-A-99/14458
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EP-A- 1 722 050 DE-A1- 4 006 707
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Vorreiberverschluss für eine Tür oder Klappe mit einem
an dem Türblatt oder der Klappe festlegbaren Gehäuse und mit einer in dem Gehäuse
drehbar angeordneten, einerseits drehstarr mit einer Zunge verbundenen und andererseits
mit einer Schließbetätigung koppelbaren Betätigungswelle.
[0002] Ein Vorreiberverschluss mit den vorgenannten Merkmalen ist aus der
EP 0 175 211 A1 bekannt. Dieser Vorreiberverschluss besteht aus dem in einen entsprechenden Ausschnitt
in der Tür oder Klappe einzusetzenden Gehäuse, welches außenseitig ein Außengewinde
zum rückseitigen Aufschrauben einer Befestigungsmutter bis zur Anlage an dem Türblatt
oder der Klappe aufweist, so dass über die Befestigungsmutter das Gehäuse an dem Türblatt
oder der Klappe befestigt ist. Im Inneren des Gehäuses ist eine Betätigungswelle drehbar
gelagert, auf deren Ende in einer formschlüssigen Verbindung damit eine Zunge aufsetzbar
und mittels einer in die Betätigungswelle einschraubbaren Schraube an der Betätigungswelle
befestigbar ist. Somit besteht der Vorreiberverschluss in nachteiliger Weise aus mindestens
fünf einzelnen Bauteilen, die jeweils einzeln hergestellt werden und deren Montage
zu einem funktionsfähigen Vorreiberverschluss mehrere Schritte erfordert und daher
umständlich ist.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Vorreiberverschluss mit
den gattungsgemäßen Merkmalen die Zahl der Einzelteile zu verringern und den Montageaufwand
für den Vorreiberverschluss zu verringern.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser
Beschreibung nachgestellt sind.
[0005] Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, dass die Zunge einstückig mit der
Betätigungswelle ausgeführt und die Betätigungswelle im Inneren des Gehäuses gelagert
ist und dass das Gehäuse an dem Türblatt oder der Klappe mittels eines parallel zur
Ebene des Türblatts oder der Klappe in das Gehäuse einschiebbaren und sich gegen das
Türblatt oder die Klappe abstützenden Befestigungselementes festlegbar ist, welches
bei fertig montiertem Vorreiberverschluss an der Betätigungswelle angreift und dadurch
die Betätigungswelle in dem Gehäuse sichert und festlegt. Mit der Erfindung ist der
Vorteil einer Reduzierung der Teilezahl verbunden, weil der Vorreiberverschluss nur
noch aus drei Bauteilen besteht, nämlich dem Gehäuse, der Betätigungswelle mit Zunge
und dem Befestigungselement. Hierdurch ist nicht nur die Herstellung der einzelnen
Bauteile, sondern auch deren Montage erleichtert. In einem ersten Montageschritt muss
die Betätigungswelle in das Gehäuse eingesteckt werden, wobei in einem zweiten Montageschritt
das Gehäuse mittels des Befestigungselementes an dem Türblatt oder der Klappe festlegbar
ist, wobei gleichzeitig durch diese Befestigung auch eine gesicherte Festlegung der
Betätigungswelle in dem Gehäuse gegeben ist.
[0006] In einer konkreten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Betätigungswelle
mit einem Lagerbund in dem Gehäuse gelagert ist und daß das Befestigungselement in
seiner in das Gehäuse eingeschobenen Lage in den Lagerbund der Betätigungswelle eingreift.
[0007] Um gegebenenfalls unterschiedliche Blechstärken und/oder Toleranzen bei dem Vorreiberverschluss
ausgleichen zu können, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen,
dass das Befestigungselement in seiner in das Gehäuse eingeschobenen Stellung das
Gehäuse gegen das Türblatt oder die Klappe aufgrund einer eingestellten Vorspannung
verspannt. Dabei kann im einzelnen vorgesehen sein, daß sich das Befestigungselement
mit einem federnd ausgebildeten Ansatz gegen das Türblatt oder die Klappe abstützt
und dadurch das Gehäuse gegen das Türblatt oder die Klappe verspannt.
[0008] Gemäß einer ersten Ausführungsform ist das Befestigungsmittel gabelförmig mit zwei
parallel im Abstand zueinander angeordneten Vorsprüngen ausgebildet, wobei die Vorsprünge
jeweils durch einander gegenüberliegende Öffnungen des Gehäuses hindurchgeführt und
in jeweils einer in dem Lagerbund der Betätigungswelle angeordneten Ausnehmung aufgenommen
sind. In zweckmäßiger Weise ist dabei die Ausnehmung als Ringnut ausgebildet, so dass
sich die Betätigungswelle gegenüber den sie durchsetzenden Vorsprüngen des Befestigungselementes
drehen kann.
[0009] Soweit das Befestigungsmittel gleichzeitig für die Verspannung des Gehäuses mit dem
Türblatt oder der Klappe sorgen soll, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
vorgesehen, dass der Ansatz durch zwei sich parallel zu den Vorsprüngen erstreckende
und das Gehäuse außen umfassende Stützvorsprünge gebildet ist; hierbei ist zur Einstellung
einer gewünschten Federwirkung vorgesehen, dass die Stützvorsprünge doppelwandig mit
jeweils einem federnd gegen das Türblatt oder die Klappe anliegenden Steg ausgebildet
sind.
[0010] Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Stützvorsprünge konkav, d.h. mit einer in
Richtung des Türblatts oder der Klappe vorspringenden Wölbung ausgebildet sind und
dadurch bei in das Gehäuse eingeschobener Stellung die Vorspannung eingestellt ist;
mit einer derartigen Vorwölbung der jeweiligen Stützvorsprünge lässt sich die erforderliche
Vorspannung ebenfalls in einer einfachen Form einstellen.
[0011] Im Hinblick auf eine sichere Festlegung des Vorreiberverschlusses an dem Türblatt
oder der Klappe ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass
die Stützvorsprünge in jeweils einem auf der Außenseite des Gehäuses ausgebildeten
Kanal formschlüssig festgelegt sind, wobei alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein
kann, dass das Gehäuse auf seiner Außenseite der formschlüssigen Aufnahme des Befestigungselementes
dienende Einziehungen aufweist. Insoweit ist in vorteilhafter Weise das Befestigungselement
formschlüssig und dadurch unverrückbar mit dem Gehäuse des Vorreiberverschlusses verbunden
und sorgt dadurch gleichzeitig für eine sichere Befestigung des Gehäuses an dem Türblatt
oder der Klappe.
[0012] Im Hinblick auf eine Drehbegrenzung der Drehung der Zunge gegenüber dem Gehäuse kann
bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass Zunge oder Betätigungswelle eine
radial abstehende und in eine den Verdrehwinkel der Betätigungswelle mit Zunge gegenüber
dem Gehäuse festlegende Kulisse eingreifende Nase aufweisen.
[0013] Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist das Befestigungsmittel als wenigstens
ein das Gehäuse quer in zwei jeweils einander gegenüberliegend angeordneten Durchtrittsöffnungen
durchsetzender Stift ausgebildet, wobei der Lagerbund der Betätigungswelle mit zwei
viertelkreisförmigen Nuten zur eine Verdrehung der Betätigungswelle um 90° ermöglichenden
Aufnahme des Stiftes versehen ist. In vorteilhafter Weise ist bei diesem Ausführungsbeispiel
die Begrenzung der Drehung der Betätigungswelle mit Zunge gegenüber dem Gehäuse in
das Innere des Gehäuses verlagert, indem die Nuten jeweils für den Anschlag bei der
Verdrehung der Betätigungswelle gegenüber dem im Gehäuse festgelegten Stift sorgen.
[0014] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung können anstatt eines Stiftes auch zwei
von jeweils einander gegenüberliegenden Seiten in das Gehäuse einschiebbare Stifte
vorgesehen sein.
[0015] Bei dem Ausführungsbeispiel mit einem als Stift ausgebildeten Befestigungselement
ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass jeder Stift an seinem
äußeren Ende ein mittels eines Hinterschnitts federnd ausgebildeten Ansatz aufweist;
auf diese Weise sorgt der beziehungsweise jeder Stift für eine feste Verspannung des
Gehäuses gegenüber dem Türblatt oder der Klappe.
[0016] Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann zur Einstellung der erforderlichen
Vorspannung vorgesehen sein, daß jeder Stift eine in Richtung des Türblatts oder der
Klappe vorspringende Wölbung aufweist, d. h. konkav ausgebildet ist, und dadurch bei
in das Gehäuse eingeschobenem Stift die Vorspannung eingestellt ist.
[0017] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass an Betätigungswelle
und Befestigungselement jeweils die beiden 90°-Stellungen der Betätigungswelle bei
geöffnetem und bei geschlossenem Vorreiberverschluss anzeigende Rasten angeordnet
sind; diese Maßnahme soll die Montage der Betätigungswelle in dem Gehäuse erleichtern,
indem die beiden Drehstellungen der Betätigungswelle in dem Gehäuse fühlbar gemacht
sind.
[0018] Zur Erleichterung der Montage ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen,
dass die Betätigungswelle in dem Gehäuse mittels einer Rastgestaltung lösbar axial
verrastbar ist. Hierdurch ist es möglich, im Wege einer Vormontage die Betätigungswelle
einschließlich Zunge in dem Gehäuse zu verrasten, so dass bei der Endmontage des Vorreiberverschlusses
an dem Türblatt oder der Klappe noch der Vorreiberverschluss mit Zunge durch den im
Türblatt beziehungsweise der Klappe vorgesehenen Durchbruch hindurchgeführt werden
muss, wonach lediglich das Befestigungsmittel in das Gehäuse einzustecken ist. Aufgrund
der Vorverrastung der Betätigungswelle ist dem Gehäuse ist dafür Sorge getragen, dass
die Gehäuseöffnungen für das Befestigungsmittel mit den im Lagerbund der Betätigungswelle
vorgesehenen Ausnehmungen zur Aufnahme der Befestigungsmittel fluchten.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass die Betätigungswelle in dem der anzusetzenden Schlußbetätigung
zugewandten Bereich ihres Lagerbundes eine Dichtungsnut mit einer darin eingesetzten,
gegen das Gehäuse abdichtenden Dichtung aufweist; hierdurch ist eine Abdichtung des
mit dem Türblatt oder der Klappe verschlossenen Behältnisses gegen die Außenatmosphäre
im Bereich des Vorreiberverschlusses verwirklicht.
[0020] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend
beschrieben sind. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Vorreiberverschluss in einer rückwärtigen, auseinandergezogenen Perspektivansicht
seiner Einzelteile,
- Fig. 2
- den Gegenstand der Figur 1 bei montiertem Vorreiberverschluss in einem perspektivischen
Längsschnitt,
- Fig. 3
- den Gegenstand der Figur 1 in einer anderen Ausführungsform,
- Fig. 4
- den Vorreiberverschluss gemäß Figur 3 in montiertem Zustand in einem perspektivischen
Längsschnitt,
- Fig. 5
- die Betätigungswelle gemäß Figur 3 bzw. Figur 4. mit Befestigungsstift in einer geschnittenen
Einzelansicht,
- Fig. 6
- den Gegenstand der Figur 3 in einer abgewandelten Ausführungsform mit zwei Befestigungsstiften,
- Fig. 7
- den Gegenstand der Figur 6 in einer geschnittenen Draufsicht.
[0021] Der in Figur 1 mit seinen Einzelteilen dargestellte und an einem einen Durchbruch
11 aufweisenden Türblatt 10 zu montierende Vorreiberverschluss besteht aus einem Gehäuse
12, welches in den Durchbruch 11 einsteckbar ist, bis ein außenseitiger radial abstehender
Gehäuseflansch 13 zur Auflage auf dem Türblatt 10 kommt. Zur Abdichtung des Gehäuses
12 gegen das Türblatt 10 ist auf der Unterseite des Gehäuseflansches 13 eine Dichtung
14 angeordnet (Figur 2). Der Durchbruch 11 weist eine eckige Form auf, wobei das Gehäuse
12 eine angepasste Außenkontur hat, so dass das Gehäuse 12 in dem Durchbruch 11 undrehbar
festliegt.
[0022] Als zweites Bauteil weist der Vorreiberverschluss eine in das Gehäuse 12 einsteckbare
Betätigungswelle 15 mit einer daran einstückig angeformten Zunge 16 auf. Zur Lagerung
der Betätigungswelle 15 in dem Gehäuse 12 weist die Betätigungswelle 12 einen Lagerbund
17 auf, der in seinem zur Vorderseite des Gehäuses hin angeordneten Bereich eine Dichtungsnut
18 mit einer darin eingelegten Dichtung 19 (Figur 2) auf, so dass eine Abdichtung
der Betätigungswelle 15 gegen das Gehäuse 12 verwirklicht ist.
[0023] Zur Befestigung einerseits des Gehäuses 12 an dem Türblatt 10 und andererseits zur
Festlegung der Betätigungswelle 15 in dem Gehäuse 12 ist ein Befestigungselement 20
vorgesehen, welches im wesentlichen gabelförmig mit zwei sich parallel zur Ebene des
Türblatts 10 erstreckenden Vorsprüngen 21 ausgebildet ist. Die Vorsprünge 21 sind
in in dem Gehäuse 12 jeweils einander gegenüberliegend angeordnete Öffnungen 25 einsteckbar
derart, dass die Vorsprünge 21 des Befestigungselementes 20 das Gehäuse durchsetzen.
Soweit die Vorsprünge 21 hierbei die in dem Gehäuse 12 gelagerte Betätigungswelle
15 passieren, ist der Lagerbund 17 der Betätigungswelle 15 mit einer Ringnut 26 versehen,
in der die Vorsprünge 21 des Befestigungselementes 20 aufgenommen sind. Hierdurch
ist die Betätigungswelle 15 in dem Gehäuse 12 gegenüber den ortsfesten Vorsprüngen
21 drehbar eingerichtet, gleichzeitig aber in axialer Richtung festgelegt. Um die
jeweiligen Stellungen der Betätigungswelle 15 in dem Gehäuse 12 fühlbar zu machen,
sind den beiden Stellungen der Zunge 16 (Schließstellung - Öffnungsstellung) entsprechende
Rastnasen 27 in der Ringnut 26 des Lagerbundes 26 ausgebildet, denen an den Vorsprüngen
21 angebrachte Rastnuten 28 zugeordnet sind.
[0024] Zur Verspannung des Gehäuses 12 gegen das Türblatt 10 weist das Befestigungselement
20 ferner radial und axial von den Vorsprüngen 21 beabstandete Stützvorsprünge 22
auf, die das Gehäuse 12 außen umfassen und hierbei in auf der Außenseite des Gehäuses
ausgebildeten Kanälen 29 formschlüssig gehalten sind. Ferner weist das Gehäuse 12
auf seiner Außenseite Einziehungen 30 zur formschlüssigen Aufnahme des Befestigungselementes
20 auf, so dass das Befestigungselement 20 unverrückbar an dem Gehäuse 12 fixiert
ist. Zur Verspannung des Befestigungselementes 20 gegen das Türblatt 10 sind die Stützvorsprünge
22 doppelwandig ausgebildet, indem zum Türblatt 10 vorstehende Stege 24 ausgebildet
sind, die durch eine Ausnehmung 23 von den Stützvorsprüngen 22 derart abgesetzt sind,
dass die Stege 24 in die Ausnehmung 23 hineinfedern können und dadurch eine federnde
Vorspannung in Richtung des Türblatts 10 ausüben. Damit ist ein Ausgleich unterschiedlicher
Dicken des Türblattes 10 sowie Toleranzen in der Gehäusefertigung Rechnung getragen.
[0025] Eine Begrenzung der Drehbewegung der Zunge 16 gegenüber dem Gehäuse 12 ist bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel außerhalb an dem Gehäuse 12 verwirklicht, indem
das Gehäuse 12 an seinem der Zunge zugewandten Ende eine sich über 90° erstreckende
Kulisse 32 aufweist, in die eine im Bereich des Überganges von der Betätigungswelle
15 zur Zunge 16 angeordnete, radial abstehende Nase 31 eingreift, so dass die Kulisse
32 die Drehbegrenzung für die Bewegung der Nase 31 darin bildet.
[0026] Bei dem in den Figuren 3 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist anstelle des
zu Figuren 1 und 2 beschriebenen Befestigungselementes 20 ein Befestigungsstift 35
vorgesehen, der quer durch in den Wänden des Gehäuses 12 einander gegenüberliegend
ausgebildete Durchtrittsöffnungen 36 hindurch steckbar ist und dabei das Gehäuse 12
durchsetzt. Soweit der Stift 35 dabei die in dem Gehäuse 12 gelagerte Betätigungswelle
15 passieren muss, weist der Lagerbund 17 der Betätigungswelle 15 einander diagonal
gegenüberliegend angeordnete viertelkreisförmige Nuten 37 auf (Figur 5), so dass über
diese Gestaltung gleichzeitig eine Begrenzung der Drehbewegung der Betätigungswelle
15 gegenüber dem Gehäuse 12 auf 90° verwirklicht ist. Insofern ist die Drehbegrenzung
für die Drehung der Zunge 16 in das Innere des Gehäuses 12 verlegt. Außenseitig stützt
sich der Stift 35 mit einem endseitigen Ansatz 38 gegen das Türblatt 10 ab, wobei
der Ansatz 38 mit einem Hinterschnitt 39 versehen ist, so dass der Ansatz 38 in sich
federn kann, um eine unterschiedliche Blechdicken beziehungsweise Toleranzen ausgleichende
Federwirkung einzustellen.
[0027] Bei dem in den Figuren 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel schließlich sind
statt des einen Stiftes 35 zwei Teilstifte 35 jeweils von beiden Seiten des Gehäuses
12 her einsteckbar, wobei die Funktion der beiden Stifte 35 gleich mit der Funktion
des einen Stiftes 35, wie zu Figuren 3 bis 5 beschrieben, ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ergibt sich in vorteilhafter Weise im Gegensatz zu der einseitigen Festlegung des
Gehäuses 12 an dem Türblatt 10 eine symmetrische, beidseitige Abstützung und Verspannung
des Gehäuses 12 gegen das Türblatt 10.
[0028] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der Zusammenfassung und
der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln
als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung
in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
1. Vorreiberverschluss für eine Tür oder Klappe mit einem an dem Türblatt (10) oder der
Klappe festlegbaren Gehäuse (12) und mit einer in dem Gehäuse (12) drehbar angeordneten,
einerseits drehstarr mit einer Zunge (16) verbundenen und andererseits mit einer Schließbetätigung
koppelbaren Betätigungswelle (15), dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (16) einstückig mit der Betätigungswelle (15) ausgeführt und die Betätigungswelle
(15) im Inneren des Gehäuses (12) gelagert ist und dass das Gehäuse (12) an dem Türblatt
(10) oder der Klappe mittels eines parallel zur Ebene des Türblatts (10) oder der
Klappe in das Gehäuse (12) einschiebbaren und sich gegen das Türblatt (10) oder die
Klappe abstützenden Befestigungselementes (20, 35) festlegbar ist, welches bei fertig
montiertem Vorreiberverschluss an der Betätigungswelle (15) angreift und dadurch die
Betätigungswelle (15) in dem Gehäuse (12) sichert und festlegt.
2. Vorreiberverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (15) mit einem Lagerbund (17) in dem Gehäuse (12) gelagert ist
und daß das Befestigungselement (20, 35) in seiner in das Gehäuse (12) eingeschobenen
Lage in den Lagerbund (17) der Betätigungswelle (15) eingreift.
3. Vorreiberverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (20, 35) in seiner in das Gehäuse (12) eingeschobenen Stellung
das Gehäuse (12) gegen das Türblatt (10) oder die Klappe aufgrund einer eingestellten
Vorspannung verspannt.
4. Vorreiberverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Befestigungselement (20, 35) mit einem federnd ausgebildeten Ansatz (22,
38) gegen das Türblatt (10) oder die Klappe abstützt und dadurch das Gehäuse (12)
gegen das Türblatt (10) oder die Klappe verspannt.
5. Vorreiberverschluss nach ein der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (20) gabelförmig mit zwei parallel im Abstand zueinander
angeordneten Vorsprüngen (21) ausgebildet ist, wobei die Vorsprünge (21) jeweils durch
einander gegenüberliegende Öffnungen (25) des Gehäuses (12) hindurchgeführt und in
jeweils einer in dem Lagerbund (17) der Betätigungswelle (15) angeordneten Ausnehmung
(26) aufgenommen sind.
6. Vorreiberverschluss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (26) als Ringnut ausgebildet ist.
7. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz durch zwei sich parallel zu den Vorsprüngen (21) erstreckende und das
Gehäuse außen umfassende Stützvorsprünge (22) gebildet ist.
8. Vorreiberverschluss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorsprünge (22) doppelwandig mit jeweils einem federnd gegen das Türblatt
(10) oder die Klappe anliegenden Steg (24) ausgebildet sind.
9. Vorreiberverschluss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorsprünge (22) mit einer in Richtung des Türblatts (10) oder der Klappe
vorspringenden Wölbung ausgebildet sind und dadurch bei in das Gehäuse (12) eingeschobener
Stellung die Vorspannung eingestellt ist.
10. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorsprünge (22) in jeweils einem auf der Außenseite des Gehäuses (12) ausgebildeten
Kanal (29) formschlüssig festgelegt sind.
11. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) auf seiner Außenseite der formschlüssigen Aufnahme des Befestigungselementes
(20) dienende Einziehungen (30) aufweist.
12. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Zunge (16) oder Betätigungswelle (15) eine radial abstehende und in eine den Verdrehwinkel
der Betätigungswelle (15) mit Zunge (16) gegenüber dem Gehäuse (12) festlegende Kulisse
(32) eingreifende Nase (31) aufweisen.
13. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement als wenigstens ein das Gehäuse (12) quer in zwei jeweils
einander gegenüberliegend angeordneten Durchtrittsöffnungen (36) durchsetzender Stift
(35) ausgebildet ist und der Lagerbund (17) der Betätigungswelle (15) mit zwei viertelkreisförmigen
Nuten (37) zur eine Verdrehung der Betätigungswelle (15) um 90° ermöglichenden Aufnahme
des Stiftes (35) versehen ist.
14. Vorreiberverschluss nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stifte (35) von jeweils einander gegenüberliegenden Seiten in die Durchtrittsöffnungen
(36) des Gehäuses (12) einschiebbar sind.
15. Vorreiberverschluss nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stift (35) an seinem äußeren Ende ein mittels eines Hinterschnitts (39) federnd
ausgebildeten Ansatz (38) aufweist.
16. Vorreiberverschluss nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (35) eine in Richtung des Türblatts (10) oder der Klappe vorspringende
Wölbung aufweist und dadurch bei in das Gehäuse (12) eingeschobenem Stift (35) die
Vorspannung eingestellt ist.
17. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an Betätigungswelle (15) und Befestigungselement (20) jeweils die beiden 90°-Stellungen
der Betätigungswelle (15) bei geöffnetem und bei geschlossenem Vorreiberverschluss
anzeigende Rasten (27, 28) angeordnet sind.
18. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswelle (15) in dem Gehäuse (12) mittels einer Rastgestaltung lösbar
axial verrastbar ist.
19. Vorreiberverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswelle (15) in dem der anzusetzenden Schließbetätigung zugewandten
Bereich ihres Lagerbundes (17) eine Dichtungsnut (18) mit einer darin eingesetzten,
gegen das Gehäuse (12) abdichtenden Dichtung (19) aufweist.
1. Espagnolette lock for a door or shutter, with a housing (12) that can be fixed in
position on the door panel (10) or the shutter, and with an actuating shaft (15) rotatably
disposed in the housing (12), with the actuating shaft (15) on the one hand being
connected in a non-rotatable manner with a tongue (16), and on the other hand being
capable of being coupled with a lock-actuating means, characterized in that the tongue (16) is monolithically formed with the actuating shaft (15) and the actuating
shaft (15) is mounted in the interior of the housing (12), and in that the housing (12) can be fixed in position on the door panel (10) or the shutter by
means of a securement element (20, 35) that can be inserted into the housing (12)
parallel to the plane of the door panel (10) or of the shutter and is to be supported
against the door panel (10) or the shutter, wherein when a mounting of the espagnolette
lock is completed, the securement element engages the actuating shaft (15) to thereby
secure and fix the actuating shaft (15) in position in the housing (12).
2. Espagnolette lock according to claim 1, characterized in that the actuating shaft (15) is mounted in the housing (12) via a mounting collar (17),
and in that the securement element (20, 35), in its position where it is inserted into the housing
(12), engages into the mounting collar (17) of the actuating shaft (15).
3. Espagnolette lock according to claim 1 or 2, characterized in that the securement element (20, 35), in its position where it is inserted into the housing
(12), secures the housing (12) in place against the door panel (10) or the shutter
due to an established bias.
4. Espagnolette lock according to claim 3, characterized in that the securement element (20, 35) is supported against the door panel (10) or the shutter
via a resiliently configured projection or shoulder (22, 38) to thereby bias the housing
(12) against the door panel (10) or the shutter.
5. Espagnolette lock according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the securement element (20) has a fork-shaped configuration with two parallel projections
(21) that are spaced from one another, whereby the projections (21) are respectively
guided through openings (25) of the housing (12) that are disposed opposite one another
and are received in a respective opening or recess (26) disposed in the mounting collar
(17) of the actuating shaft (15).
6. Espagnolette lock according to claim 5, characterized in that the opening or recess (26) is embodied as an annular groove.
7. Espagnolette lock according to one of the claims 4 to 6, characterized in that the projection or shoulder is formed by two supporting projections (22) that extend
parallel to the projections (21) and extend about the outside of the housing.
8. Espagnolette lock according to claim 7, characterized in that the supporting projections (22) have a double-walled configuration with a respective
strip (24) that rests resiliently against the door panel (10) or the shutter.
9. Espagnolette lock according to claim 7, characterized in that the supporting projections (22) are embodied with an arching or curvature that protrudes
in the direction of the door panel (10) or the shutter to thereby establish the bias
in the position in which it is inserted into the housing (12).
10. Espagnolette lock according to one of the claims 7 to 9, characterized in that the supporting projections (22) are positively fixed in position in a respective
channel or slot (29) formed on the outer side of the housing (12).
11. Espagnolette lock according to one of the claims 3 to 10, characterized in that the housing (12) is provided on its outer side with recesses (30) that serve for
positively receiving the securement element (20).
12. Espagnolette lock according to one of the claims 1 to 11, characterized in that the tongue (16) or the actuating shaft (15) is provided with a radially extending
projection (31) that engages in a slot (32) that fixes the angle of rotation of the
actuating shaft (15), with its tongue (16), relative to the housing (12).
13. Espagnolette lock according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the securement element is embodied as at least one pin (35) that extends transversely
through the housing (12) in two openings (36) that are respectively disposed across
from one another, and the mounting collar (12) of the actuating shaft (15) is provided
with two slots (37), which have the shape of a quarter circle, for receiving the pin
(35) that enables a rotation of the actuating shaft (15) by 90°.
14. Espagnolette lock according to claim 13, characterized in that two pins (35) can be inserted into the openings (36) of the housing (12) from respectively
oppositely disposed sides.
15. Espagnolette lock according to claim 13 or 14, characterized in that each pin (35), on its outer end, is provided with a shoulder (38) that by means of
an undercut (39) is provided with a resilient configuration.
16. Espagnolette lock according to claim 13 or 14, characterized in that each pin (35) has an arching or curvature that protrudes in the direction of the
door panel (10) or the shutter to thereby establish the bias when the pin (35) is
inserted into the housing (12).
17. Espagnolette lock according to one of the claims 1 to 16, characterized in that respective detents or notches (27, 28) are disposed on actuating shaft (15) and securement
element (20) for indicating the two 90° positions of the actuating shaft (15), with
the espagnolette lock opened and closed.
18. Espagnolette lock according to one of the claims 1 to 17, characterized in that the actuating shaft (15) is axially releasably arrestable in the housing (12) by
means of a notch/detent configuration.
19. Espagnolette lock according to one of the claims 1 to 18, characterized in that the actuating shaft (15), in that region of its mounting collar (17) that faces the lock-actuating means that is to
be provided, has a seal groove (18) with a seal (19) that is to be placed therein
for providing sealing relative to the housing (12).
1. Fermeture à tourniquet pour une porte ou un volet comportant un boîtier (12) pouvant
être fixé au vantail de porte (10) ou au volet et comportant un arbre d'actionnement
(15) disposé de manière à pouvoir tourner dans le boîtier (12), relié d'un côté de
manière fixe en rotation à une languette (16) et pouvant être couplé de l'autre côté
à un dispositif d'actionnement de fermeture, caractérisée en ce que la languette (16) est réalisée d'un seul tenant avec l'arbre d'actionnement (15),
en ce que l'arbre d'actionnement (15) est logé à l'intérieur du boîtier (12), et en ce que le boîtier (12) peut être fixé au vantail de porte (10) ou au volet au moyen d'un
élément de fixation (20, 35) pouvant être inséré par coulissement dans le boîtier
(12) de manière parallèle par rapport au plan du vantail de porte (10) et s'appuyant
contre le vantail de porte (10) ou le volet, lequel élément de fixation vient en prise
avec l'arbre d'actionnement (15) lorsque le montage de la fermeture à tourniquet est
finalisé et bloque par là même tout en le fixant l'arbre d'actionnement (15) dans
le boîtier (12).
2. Fermeture à tourniquet selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'arbre d'actionnement (15) doté d'un collet d'appui (17) est logé dans le boîtier
(12), et en ce que l'élément de fixation (20, 35) vient en prise avec le collet d'appui (17) de l'arbre
d'actionnement (15), lorsqu'il est inséré par coulissement dans le boîtier (12).
3. Fermeture à tourniquet selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de fixation (20, 35), lorsqu'il est inséré par coulissement dans le boîtier
(12), serre le boîtier (12) contre le vantail de porte (10) ou le volet du fait d'une
précontrainte ajustée.
4. Fermeture à tourniquet selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément de fixation (20, 35) s'appuie contre le vantail de porte (10) ou le volet
par un épaulement (22, 38) réalisé de manière élastique et serre par là même le boîtier
(12) contre le vantail de porte (10) ou le volet.
5. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de fixation (20) est réalisé avec deux parties faisant saillie (21) disposées
de manière parallèle à distance l'une de l'autre de manière à présenter une forme
de fourche, sachant que les parties faisant saillie (21) sont respectivement guidées
à travers des ouvertures (25) opposées du boîtier (12) et sont logées dans respectivement
un évidement (26) disposé dans le collet d'appui (17) de l'arbre d'actionnement (15).
6. Fermeture à tourniquet selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'évidement (26) est réalisé comme une rainure annulaire.
7. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que l'épaulement est formé par deux parties de support faisant saillie (22) s'étendant
de manière parallèle par rapport aux parties faisant saillie (21) et entourant à l'extérieur
le boîtier.
8. Fermeture à tourniquet selon la revendication 7, caractérisée en ce que les parties de support faisant saillie (22) sont réalisées avec respectivement une
traverse (24) reposant de manière élastique contre le vantail de porte (10) ou le
volet, de manière à présenter une double paroi.
9. Fermeture à tourniquet selon la revendication 7, caractérisée en ce que les parties de support faisant saillie (22) sont réalisées avec un bombement faisant
saillie en direction du vantail de porte (10) ou du volet, et en ce que de ce fait la précontrainte est ajustée en position insérée par coulissement dans
le boîtier (12).
10. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que les parties de support faisant saillie (22) sont fixées par complémentarité de formes
dans respectivement un canal (29) réalisé sur le côté extérieur du boîtier (12).
11. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 3 à 10, caractérisée en ce que le boîtier (12) présente sur son côté extérieur des retraits (30) servant au logement
par complémentarité de formes de l'élément de fixation (20).
12. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la languette (16) ou l'arbre d'actionnement (15) présentent un ergot (31) faisant
saillie radialement et venant en prise avec une coulisse (32) fixant l'angle de torsion
de l'arbre d'actionnement (15) avec la languette (16) par rapport au boîtier (12).
13. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de fixation est réalisé comme au moins une tige (35) traversant le boîtier
(12) de manière transversale dans deux ouvertures de passage (36) disposées respectivement
de manière à se faire face, et en ce que le collet d'appui (17) de l'arbre d'actionnement (15) est pourvu de deux rainures
(37) en forme de quart de cercle destinées au logement de la tige (35) permettant
une torsion de l'arbre d'actionnement (15) de 90°.
14. Fermeture à tourniquet selon la revendication 13, caractérisée en ce que deux tiges (35) peuvent être insérées par coulissement dans les ouvertures de passage
(36) du boîtier (12) par des côtés se faisant face respectivement.
15. Fermeture à tourniquet selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que chaque tige (35) présente au niveau de son extrémité extérieure un épaulement (38)
réalisé de manière élastique au moyen d'une contre-dépouille (39).
16. Fermeture à tourniquet selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que chaque tige (35) présente un bombement faisant saillie en direction du vantail de
porte (10) ou du volet, et en ce que de ce fait la précontrainte est ajustée lorsque la tige (35) est insérée par coulissement
dans le boîtier (12).
17. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que des crans d'arrêt (27, 28) sont disposés au niveau de l'arbre d'actionnement (15)
et de l'élément de fixation (20), lesquels crans d'arrêt indiquent respectivement
les deux positions à 90° de l'arbre d'actionnement (15), lorsque la fermeture à tourniquet
est ouverte et lorsqu'elle est fermée.
18. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que l'arbre d'actionnement (15) peut être enclenché dans le boîtier (12) de manière axiale
et amovible au moyen d'une structure à cran d'arrêt.
19. Fermeture à tourniquet selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisée en ce que l'arbre d'actionnement (15) présente dans la zone de son collet d'appui (17), tournée
vers le dispositif d'actionnement à fermeture à mettre en place, une rainure d'étanchéité
(18) comportant une garniture d'étanchéité (19) insérée dans cette dernière et assurant
l'étanchéité par rapport au boîtier (12).
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