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(11) |
EP 2 201 241 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2011 Patentblatt 2011/51 |
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Anmeldetag: 29.09.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/063003 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/053221 (30.04.2009 Gazette 2009/18) |
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| (54) |
ELEKTROMAGNETISCH ANGETRIEBENES BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
ELECTROMAGNETICALLY DRIVEN FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT Á COMMANDE ÉLECTROMAGNÉTIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
18.10.2007 DE 102007049946
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- REITER, Ferdinand
71706 Markgroeningen (DE)
- SEBASTIAN, Thomas
71729 Erdmannhausen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 781 915 DE-A1- 3 704 542
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DE-A1- 1 526 635
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs,
wie z.B. in der
EP 781 915 gezeigt.
[0002] Aus der
EP 0 487 199 A1 ist bereits ein Brennstoffeinspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen
bekannt, das einen erregbaren Aktuator in Form eines elektromagnetischen Kreises mit
einer Magnetspule, einem äußeren Magnetkreisbauteil und einem bewegbaren Anker zur
Betätigung eines Ventilschließkörpers, der mit einem an einem Ventilsitzkörper vorgesehenen
Ventilsitz zusammenwirkt, aufweist. Im Gegensatz zu den meisten anderen bekannten
Brennstoffeinspritzventilen (Figur 1 der
EP 0 487 199 A1) besitzt das Brennstoffeinspritzventil keinen als Brennstoffeinlassstutzen und Innenpol
dienenden rohrförmigen Kern, der von der Magnetspule umgeben ist. Stattdessen ist
das äußere Magnetkreisbauteil topfförmig ausgeführt, wobei das Magnetkreisbauteil
derart im Ventil eingebaut ist, dass es über die Magnetspule gestülpt ist. Geschlossen
wird der elektromagnetische Kreis durch ein Verschlussteil, das von unten in das Magnetkreisbauteil
eingeschoben ist. Der bewegliche Anker ist im Spulenkörper bzw. in einer inneren Öffnung
des Verschlussteils geführt. Der gesamte Aktuator ist von einer Kunststoffumspritzung
umschlossen, die auch einen zuströmseitigen Anschlussstutzen bildet.
[0003] Aus der
DE 197 12 922 A1 ist auch bereits ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, bei dem auf einen als Brennstoffeinlassstutzen
und Innenpol dienenden rohrförmigen Kern, der von der Magnetspule umgeben ist, verzichtet
ist. Das Brennstoffeinspritzventil zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl der zuströmseitige
Anschlussstutzen als auch das als Ventilsitzträger dienende Anschlussteil als tiefgezogene
Blechteile ausgeführt sind. Die Blechteile sind durch eine über die Fließgrenze ihres
Materials überschreitende Verformungsbeanspruchung geformt und zur Bildung eines Ventilgehäuses
mittels Verbindungszapfen miteinander verbunden.
Vorteile der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat den Vorteil, dass auf einfache und kostengünstige Art und Weise
ein besonders kompakter Aufbau im Bereich des Magnetkreises sowie auch in den Bereichen
stromaufwärts und stromabwärts des Magnetkreises realisierbar ist, so dass ein sehr
kleines, handliches Einspritzventil entsteht. Erfindungsgemäß ist eine einfache konstruktive
Lösung gegeben, mit der ein abgeschlossener dichter Spulenraum zur Spulenabdichtung
geschaffen ist, indem ein sehr einfach gestaltetes, als Innenpol des Magnetkreises
dienendes Deckelteil in ein äußeres Magnetkreisbauteil eingesetzt ist. Da die Bauteile
des elektromagnetischen Kreises wie auch die mit den Magnetkreisbauteilen verbundenen
Anschlussteile sehr einfache Geometrien aufweisen und ein kostengünstiges Design aufweisen,
ist das Brennstoffeinspritzventil besonders günstig in der Herstellung der Einzelteile
und der Montage. Der sehr kurze Magnetkreis arbeitet sehr wirkungsvoll mit geringen
Verlusten und weist insofern beste Funktionseigenschaften auf. Die erfindungsgemäße
Konstruktion ermöglicht es, ein Brennstoffeinspritzventil mit einer Gesamtlänge von
< 30 mm zu fertigen.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0006] Erfindungsgemäß ist es, den dichten Spulenraum für die Magnetspule mit dem äußeren
Magnetkreisbauteil, dem Deckelteil und einem dünnwandigen Hülsenkörper zu begrenzen.
Der Hülsenkörper stellt ein metallenes nichtmagnetisches Zwischenteil dar oder bildet
als ferritisches Bauteil eine magnetische Drosselstelle im Magnetkreis. Das Deckelteil
ist mit dem Hülsenkörper fest verbunden mittels einer Schweißnaht. Durch geringe Änderungen
der Kontur des scheibenförmigen Deckelteils lassen sich verschiedenste Befestigungsvarianten
mit einem Anschlussstutzen und/oder dem Hülsenkörper realisieren.
[0007] Längenvarianten des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils sind in großer Anzahl
sehr einfach herstellbar durch verschieden lange und spezifisch geformte Anschlussstutzen,
Ventilsitzträger, Ventilnadeln und Distanzstücke.
Zeichnung
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt Figur 1 ein Brennstoffeinspritzventil
in zwei Varianten von erfindungsgemäßen Ausführungen im Bereich des elektromagnetischen
Kreises.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0009] Das in der Figur 1 beispielsweise dargestellte elektromagnetisch betätigbare Ventil
in der Form eines Einspritzventils für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden,
fremdgezündeten Brennkraftmaschinen hat einen elektromagnetischen Kreis mit einer
Magnetspule 1, die nicht, wie allgemein bei solchen Einspritzventilen üblich, einen
als Brennstoffeinlassstutzen und Innenpol dienenden rohrförmigen Kern umgibt. Vielmehr
umgibt die Magnetspule 1 einen dünnwandigen zylindrischen Hülsenkörper 2. Ein Spulenkörper
3 nimmt eine Bewicklung der Magnetspule 1 auf. Der Spulenkörper 3 aus Kunststoff geht
unmittelbar über in einen nicht näher gezeigten mitangespritzten elektrischen Anschlussstecker
5, über den die elektrische Kontaktierung der Magnetspule 1 erfolgt.
[0010] Der Hülsenkörper 2 ist konzentrisch zu einer Ventillängsachse 10 angeordnet, wobei
der Hülsenkörper 2 entweder ein metallenes nichtmagnetisches Zwischenteil darstellt,
das z.B. aus Edelstahl gefertigt ist, oder als ferritisches Bauteil eine magnetische
Drosselstelle im Magnetkreis bildet. Umgeben ist der Spulenkörper 3 mit der Magnetspule
1 von einem äußeren topfförmigen Magnetkreisbauteil 11, das Teil des Ventilgehäuses
ist. Mit dem Bauteilboden 12 des Magnetkreisbauteils 11 ist der Hülsenkörper 2 mittels
einer ersten Schweißnaht 13 dicht und fest verbunden. Auf der dem Bauteilboden 12
gegenüberliegenden Seite ist in das Magnetkreisbauteil 11 ein Deckelteil 14 eingesetzt,
das als Innenpol des Magnetkreises dient. Das Deckelteil 14 ist wiederum mit dem Hülsenkörper
2 mittels einer zweiten Schweißnaht 15 dicht und fest verbunden. Mit dem Deckelteil
14, dem Hülsenkörper 2 und dem äußeren Magnetkreisbauteil 11 ist auf diese Weise ein
abgeschlossener dichter Spulenraum geschaffen, der nur im Bereich der elektrischen
Kontaktierung der Magnetspule 1 durch eine Ausnehmung 16 im Deckelteil 14 unterbrochen
ist.
[0011] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform (links in Figur 1) besitzt der Hülsenkörper
2 im Querschnitt eine L-Form, bei der vom ansonsten in Umfangsrichtung zylindrischen
Verlauf ein Ringkragen 9 abgebogen ist. Entsprechend kann die Schweißnaht 15, 15a
(links in Figur 1) an einer waagerechten Stirnfläche 17 des Deckelteils 14 gesetzt
werden. In dieser Ausführungsvariante verläuft das Deckelteil 14 als weitgehend flache
Scheibe. In einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform (rechts in Figur 1) ist
das Deckelteil 14 ebenfalls scheibenförmig, aber mit einem zylindrischen Fortsatz
8 ausgebildet, wodurch es möglich ist, an einer achsparallelen Umfangsfläche 18 des
Fortsatzes 8 des Deckelteils 14 die Schweißnaht 15, 15b anzubringen.
[0012] Stromabwärts des Magnetkreisbauteils 11 erstreckt sich ein dünnwandiges rohrförmiges
Anschlussteil, das hier als Ventilsitzträger 19 ausgebildet ist, der fest mit dem
Magnetkreisbauteil 11 über eine dritte Schweißnaht 20 verbunden ist. Der Bauteilboden
12 des Magnetkreisbauteils 11 besitzt einen Ringfortsatz 22, der so vom Magnetkreisbauteil
11 absteht, dass die Schweißnaht 20 in diesem Bereich ohne Beeinträchtigungen der
Magnetspule 1 oder anderer Bauteile zum Verbinden mit dem Ventilsitzträger 19 angebracht
werden kann. In dem Ventilsitzträger 19 ist eine axial bewegbare Ventilnadel 21 angeordnet.
Am stromabwärtigen Ende 23 der Ventilnadel 21 ist ein kugelförmiger Ventilschließkörper
24 aus Metall oder Keramik vorgesehen.
[0013] Die Betätigung des Einspritzventils erfolgt elektromagnetisch. Zur axialen Bewegung
der Ventilnadel 21 und damit zum Öffnen entgegen der Federkraft einer Rückstellfeder
26 bzw. zum Schließen des Einspritzventils dient der elektromagnetische Kreis mit
der Magnetspule 1, dem äußeren Magnetkreisbauteil 11, dem Deckelteil 14 und einem
Anker 27. Der topfförmige Anker 27 ist z.B. einteilig mit einem Ventilnadelschaft
21a ausgebildet (rechts in Figur 1) oder an einer Stufe 28 des Ventilnadelschaftes
21a eingelegt und dort fest mit diesem verbunden (links in Figur 1). Die Führung des
Ankers 27 während seiner Axialbewegung erfolgt entlang der Innenwandung des Hülsenkörpers
2. In das stromabwärts liegende, der Magnetspule 1 abgewandte Ende des Ventilsitzträgers
19 ist ein zylinderförmiger Ventilsitzkörper 29, der einen festen Ventilsitz 30 aufweist,
durch Schweißen dicht montiert. Der Ventilsitzkörper 29 ist aus Metall oder Keramik
gefertigt und mittels eines Dichtrings 31 abgedichtet.
[0014] Der kugelförmige Ventilschließkörper 24 der Ventilnadel 21 wirkt mit dem sich in
Strömungsrichtung kegelstumpfförmig verjüngenden Ventilsitz 30 des Ventilsitzkörpers
29 zusammen. An seiner unteren Stirnseite ist der Ventilsitzkörper 29 mit einer beispielsweise
flach ausgebildeten Spritzlochscheibe 34 und einer z.B. topfförmig ausgebildeten Haltescheibe
35 fest und dicht durch eine z. B. mittels eines Lasers ausgebildete Schweißnaht verbunden.
In der Spritzlochscheibe 34 sind wenigstens eine, beispielsweise vier durch Erodieren
oder Stanzen ausgeformte Abspritzöffnungen 39 vorgesehen. Um eine Brennstoffversorgung
bis hin zum Ventilsitz 30 zu gewährleisten, sind im Bereich eines Führungsabschnitts
im Ventilsitzkörper 29 umfangsmäßig mehrere Durchströmnuten 40 vorgesehen.
[0015] Die Anordnung des Deckelteils 14 im äußeren Magnetkreisbauteil 11 und an dem Hülsenkörper
2 ist entscheidend für den Hub der Ventilnadel 21. Dabei ist die eine Endstellung
der Ventilnadel 21 bei nicht erregter Magnetspule 1 durch die Anlage des Ventilschließkörpers
24 an dem Ventilsitz 30 des Ventilsitzkörpers 29 festgelegt, während sich die andere
Endstellung der Ventilnadel 21 bei erregter Magnetspule 1 durch die Anlage des Ankers
27 am unteren Ende des Deckelteils 14 ergibt, das dort z.B. mit einer Verschleißschutzschicht
versehen ist. Zuströmseitig ist das Deckelteil 14 mit einem dünnwandigen Anschlussstutzen
41 mittels einer vierten Schweißnaht 38 fest verbunden. Der Anschlussstutzen 41 verläuft
rohrförmig und kann dabei über Stufen an unterschiedlichen Stellen gezielt bzgl. des
Innendurchmessers geformt sein, wie Figur 1 zu entnehmen ist. Variable Längen für
die Anschlussstutzen 41 sind einsetzbar. Der Anschlussstutzen 41 greift entweder in
eine Nut 36 am Deckelteil 14 ein (links in Figur 1) oder setzt auf einer Schulter
37 des Deckelteils 14 auf (rechts in Figur 1). Wie in Figur 1 dargestellt, kann die
Schulter 37 mit einer Breite in der Wandstärke des Anschlussstutzens 41 ausgebildet
sein, so dass der Anschlussstutzen 41 bündig mit der inneren Bohrung des Deckelteils
14 auf diesem aufsitzt. In eine konzentrisch zu der Ventillängsachse 10 verlaufende
Strömungsbohrung 42 des Anschlussstutzens 41, die der Zufuhr des Brennstoffs in Richtung
des Ventilsitzes 30 dient, ist außer der Rückstellfeder 26 ein Einstellelement 43
eingepasst. Das Einstellelement 43 dient zur Einstellung der Federvorspannung der
an dem Einstellelement 43 anliegenden Rückstellfeder 26, die sich wiederum mit ihrer
gegenüberliegenden Seite am Anker 27 abstützt, wobei auch eine Einstellung der dynamischen
Abspritzmenge mit dem Einstellelement 43 erfolgt. Ein Brennstofffilter 44 ist unmittelbar
im Einstellelement 43 integriert.
[0016] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil zeichnet sich durch einen besonders
kompakten Aufbau im Bereich des Magnetkreises sowie auch in den Bereichen stromaufwärts
und stromabwärts des Magnetkreises aus, so dass ein sehr kleines, handliches Einspritzventil
entsteht. Sowohl der Anschlussstutzen 41 als auch der Ventilsitzträger 19 sind als
dünnwandige tiefgezogene Bauteile ausgeführt, die das Brennstoffeinspritzventil zuström-
und abströmseitig mit umgebogenen Ringkragen 45, 46 begrenzen. Diese Ringkragen 45,
46 bilden jeweils eine Begrenzung einer Ringnut 47, 48, in die jeweils ein Dichtring
49, 50 in Form eines O-Rings zur Abdichtung des Brennstoffeinspritzventils nach außen
hin (Fuel Rail, Saugrohr) eingebracht ist.
[0017] Die jeweils andere Begrenzung der Ringnuten 47, 48 legen Distanzstücke 52, 53 fest,
die umfangsmäßig auf den Anschlussstutzen 41 bzw. den Ventilsitzträger 19 aufgeschoben
sind. Die Distanzstücke 52, 53 sind beispielsweise aus Kunststoff geformt und besitzen
eine Struktur, die durch kammerartige, nach außen hin reichende Hohlräume hochstabil
und dabei aber sehr massearm ist. Längenvarianten des Brennstoffeinspritzventils sind
in großer Anzahl sehr einfach herstellbar durch verschieden lange und spezifisch geformte
Anschlussstutzen 41, Ventilsitzträger 19, Ventilnadeln 21 und Distanzstücke 52, 53.
Eine Farbkennzeichnung der Brennstoffeinspritzventile ist sehr einfach über entsprechend
eingefärbte Distanzstücke 52, 53 möglich. Eine Kunststoffumspritzung des Brennstoffeinspritzventils
kann entfallen.
1. Brennstoffeinspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen,
mit einer Ventillängsachse (10), mit einem erregbaren Aktuator in Form eines elektromagnetischen
Kreises mit einer Magnetspule (1), einem äußeren Magnetkreisbauteil (11) und einem
bewegbaren Anker (27) zur Betätigung eines Ventilschließkörpers (24), der mit einem
an einem Ventilsitzkörper (29) vorgesehenen Ventilsitz (30) zusammenwirkt, wobei das
äußere Magnetkreisbauteil (11) einen Bauteilboden (12) hat und auf der dem Bauteilboden
(12) gegenüberliegenden Seite ein scheibenförmiges Deckelteil (14) in das äußere Magnetkreisbauteil
(11) eingesetzt ist, das als Innenpol des Magnetkreises dient und wobei ein dichter
Spulenraum für die Magnetspule (1) von dem äußeren Magnetkreisbauteil (11), dem Deckelteil
(14) und einem dünnwandigen Hülsenkörper (2) begrenzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Deckelteil (14) mit dem Hülsenkörper (2) fest verbunden ist mittels einer Schweißnaht
(15), und
dass der Hülsenkörper (2) im Querschnitt eine L-Form besitzt, bei der vom ansonsten in
Umfangsrichtung zylindrischen Verlauf ein Ringkragen (9) abgebogen ist, so dass die
Schweißnaht (15, 15a) an einer waagerechten Stirnfläche (17) des Deckelteils (14)
gesetzt ist.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Deckelteil (14) zuströmseitig mit einem Anschlussstutzen (41) fest verbunden
ist, insbesondere mittels einer Schweißnaht (38).
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlussstutzen (41) rohrförmig und dünnwandig ausgeführt ist.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlussstutzen (41) in eine Nut (36) am Deckelteil (14) eingreift.
5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elektrische Kontaktierung der Magnetspule (1) durch eine Ausnehmung (16) im Deckelteil
(14) erfolgt.
6. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hülsenkörper (2) ein metallenes nichtmagnetisches Zwischenteil darstellt oder
als ferritisches Bauteil eine magnetische Drosselstelle im Magnetkreis bildet.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Deckelteil (14) als Anschlag für den Anker (27) dient, das dort insbesondere
mit einer Verschleißschutzschicht versehen ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Brennstoffeinspritzventil eine Gesamtlänge von < 30 mm hat.
1. Fuel injection valve for fuel injection systems of internal combustion engines, having
a valve longitudinal axis (10), having an excitable actuator in the form of an electromagnetic
circuit with a magnet coil (1), with an outer magnetic circuit component (11) and
with a movable armature (27) for actuating a valve closing body (24) which interacts
with a valve seat (30) provided on a valve seat body (29), wherein the outer magnetic
circuit component (11) has a component base (12) and, on the side opposite the component
base (12), a disc-shaped cover part (14) is inserted into the outer magnetic circuit
component (11), which cover part serves as an inner pole of the magnetic circuit,
and wherein a sealed coil chamber for the magnet coil (1) is delimited by the outer
magnetic circuit component (11), the cover part (14) and a thin-walled sleeve body
(2),
characterized
in that the cover part (14) is fixedly connected to the sleeve body (2) by means of a weld
seam (15), and
in that the sleeve body (2) has an L-shape in cross section, in which an annular collar (9)
is bent away from the profile which is otherwise cylindrical in the circumferential
direction, such that the weld seam (15, 15a) is realized on a horizontal end surface
(17) of the cover part (14).
2. Fuel injection valve according to Claim 1,
characterized
in that the cover part (14) is fixedly connected at the inflow side to a connection piece
(41), in particular by means of a weld seam (38).
3. Fuel injection valve according to Claim 2,
characterized
in that the connection piece (41) is of tubular and thin-walled design.
4. Fuel injection valve according to Claim 2 or 3,
characterized
in that the connection piece (41) engages into a groove (36) on the cover part (14).
5. Fuel injection valve according to one of the preceding claims,
characterized
in that the electrical contacting of the magnet coil (1) is realized through a recess (16)
in the cover part (14).
6. Fuel injection valve according to Claim 1,
characterized
in that the sleeve body (2) is a metallic, non-magnetic intermediate part or, as a ferritic
component, forms a magnetic throttling point in the magnetic circuit.
7. Fuel injection valve according to one of the preceding claims,
characterized
in that the cover part (14) serves as a stop for the armature (27), said cover part being
provided there in particular with a wear protection coating.
8. Fuel injection valve according to one of the preceding claims,
characterized
in that the fuel injection valve has an overall length of < 30 mm.
1. Soupape d'injection de carburant pour installations d'injection de carburant de moteurs
à combustion interne, comprenant un axe longitudinal de soupape (10), un actionneur
excitable sous forme d'un circuit électromagnétique avec une bobine magnétique (1),
un composant de circuit magnétique extérieur (11) et une armature mobile (27) pour
l'actionnement d'un corps de fermeture de soupape (24) qui coopère avec un siège de
soupape (30) prévu sur un corps de siège de soupape (29), le composant de circuit
magnétique extérieur (11) présentant un fond de composant (12) et du côté opposé au
fond de composant (12), une partie de couvercle en forme de disque (14) étant insérée
dans le composant de circuit magnétique extérieur (11), laquelle sert de pôle interne
du circuit magnétique et un espace de bobine étanche pour la bobine magnétique (1)
étant limité par le composant de circuit magnétique extérieur (11), la partie de couvercle
(14) et un corps de douille (2) à parois minces,
caractérisée en ce que
la partie de couvercle (14) est connectée fixement au corps de douille (2) au moyen
d'un cordon de soudure (15), et
en ce que le corps de douille (2) possède une section transversale en forme de L, qui, à part
une allure cylindrique dans la direction périphérique, présente un rebord annulaire
(9) recourbé, de sorte que le cordon de soudure (15, 15a) soit appliqué contre une
surface frontale horizontale (17) de la partie de couvercle (14).
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la partie de couvercle (14) est connectée fixement du côté de l'afflux à un raccord
(41), notamment au moyen d'un cordon de soudure (38).
3. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 2,
caractérisée en ce que le raccord (41) est réalisé sous forme tubulaire et à paroi mince.
4. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
le raccord (41) vient en prise dans une rainure (36) sur la partie de couvercle (14).
5. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le contact électrique de la bobine magnétique (1) s'effectue par un évidement (16)
dans la partie de couvercle (14).
6. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le corps de douille (2) constitue une partie intermédiaire métallique non magnétique
ou forme, en tant que composant ferritique, un étranglement magnétique dans le circuit
magnétique.
7. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la partie de couvercle (14) sert de butée pour l'armature (27), laquelle est pourvue
à cet endroit notamment d'une couche de protection contre l'usure.
8. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la soupape d'injection de carburant a une longueur totale < 30 mm.

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