TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Scheinwerferlinse und eine
damit ausgestattete, energiesparende Leuchte mit definiertem, rechteckigem Lichtfeld,
sowie auf deren Verwendung für vorwiegend professionelle, insbesondere grossflächige,
Beleuchtungszwecke. Eine derartige Linse ist in der
WO 2004/001286 offenbart. Diese Schrift beschreibt einen Scheinwerfer, dessen Linse die Merkmale
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist.
STAND DER TECHNIK
[0002] Im Stand der Technik sind zahlreiche Leuchtensysteme für grossflächige Beleuchtungszwecke
bekannt. Man denke beispielsweise an die Beleuchtung von Skipisten, Fussballstadien,
Strassen und Tunnels, Reklametafeln, Aussenfassaden von Gebäuden, etc.
[0003] Fast allen diesen Leuchtensystemen gemeinsam ist ihr relativ grosser Streulichtanteil
von bis zu 80 % des aus der Leuchte austretenden Lichts, d.h. ein Grossteil der Energie,
die zur Beleuchtung des Zielobjektes gedacht ist, erreicht das Zielobjekt gar nicht,
sondern erhellt die Umgebung, ja schlimmer noch, schlägt als Energieverschwendung
und Lichtverschmutzung finanziell wie ökologisch negativ zu Buche. Als weiterer Nachteil
kommt noch hinzu, dass bei Ausleuchtung von länglichen Zielobjekten, wie beispielsweise
Strassen oder Tunneln, zwischen den einzelnen Lichtfeldern der seriell aneinander
gereihten Leuchten, meist dunkle, schattige Bereiche entstehen, was insbesondere bei
Tunneldurchfahrten als sehr unangenehm und störend empfunden wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0004] Um diesem Umstand abzuhelfen, stellt die vorliegende Erfindung nun ein Leuchtensystem
zur Verfügung, welches dank ausgeklügelter Linsenoptik sowie einem geeigneten Reflektor
den Streulichtanteil drastisch reduziert.
[0005] Eine derartige Speziallinse wird in Anspruch 1 unter Schutz gestellt, eine damit
ausgestattete Leuchte in Anspruch 5.
[0006] Abwandlungen der Linse und der Leuchte werden in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0007] Die Erfindung bezieht sich daher in einer ersten Ausführungsform auf eine Scheinwerferlinse
in Form einer kreisrunden Scheibe, welche zur Erzeugung eines rechteckigen Lichtfeldes
auf einer planen Oberfläche geeignet ist. Sie besitzt eine einem Leuchtmittel zuzuwendende
erste Seite, nachfolgend die Lichteintrittsseite, mit zugehöriger Oberflächenstruktur,
und eine der Lichteintrittsseite gegenüber liegende zweite Seite, nachfolgend Lichtaustrittsseite
genannt, ebenfalls mit zugehöriger Oberflächenstruktur. Darüber hinaus weist sie die
folgenden Merkmale auf:
- a) lichteintrittsseitig einen zentralen, kreisflächenförmigen Abschnitt mit einer
Oberflächenstruktur aus einer Vielzahl von länglichen, parallel zueinander angeordneten,
die gesamte jeweils verfügbare Kreisfläche überspannenden Prismen mit annähernd dreieckigem
Querschnitt und dazwischen liegenden, annähernd U-förmigen Trogtälern;
- b) lichteintrittsseitig unmittelbar an den kreisflächenförmigen Abschnitt anschliessend
und diesen vollumfänglich umschliessend einen kreisringförmigen Abschnitt mit einer
Oberflächenstruktur aus einer Vielzahl von länglichen, parallel zueinander angeordneten,
quer zu ihrer Längsachse konvex gekrümmten, jalousieartigen Wölbungen, die die gesamte
jeweils verfügbare Kreisringfläche überspannen;
- c) lichtaustrittsseitig einen zentralen, kreisflächenförmigen Abschnitt mit zwei gleich
grossen, halbkreisflächenförmigen Hälften mit keilförmigem radialen Querschnitt, die
entlang einer gedachten Schnittlinie entweder unmittelbar aneinander grenzen oder
durch einen bandförmigen Linsenabschnitt von einander beabstandet werden, im Bereich
der gedachten Schnittlinie ihre dünnste Stelle aufweisen und von dort aus in zentrifugaler
Richtung dicker werden, so dass ihre planen Oberflächen schiefe Ebenen darstellen,
die in Richtung zum Linsenrand hin ansteigen;
- d) lichtaustrittsseitig unmittelbar an den kreisflächenförmigen Abschnitt anschliessend
und diesen vollumfänglich umschliessend einen kreisringförmigen Abschnitt mit einer
Oberflächenstruktur aus einer Vielzahl von länglichen, parallel zueinander angeordneten,
die gesamte jeweils verfügbare Kreisringfläche überspannenden Prismen mit dreieckigem
Querschnitt und dazwischen liegenden V-förmigen Tälern; sowie
- e) lichteintrittsseitig und lichtaustrittsseitig unmittelbar an die kreisringförmigen
Abschnitte anschliessend und diese vollumfänglich umschliessend eine periphere, kreisringförmige
Randzone ohne Oberflächenstruktur;
wobei lichteintrittsseitig die länglichen, jalousieartigen Wölbungen des kreisringförmigen
Abschnitts gegenüber den länglichen Prismen des kreisflächenförmigen Abschnitts auf
derselben Seite um einen Winkel von 90 Grad verdreht angeordnet sind, wobei ausserdem
lichtaustrittsseitig die gedachte Schnittlinie bzw. der bandförmige Linsenabschnitt
zwischen den halbkreisflächenförmigen Abschnittshälften in derselben Richtung verläuft
wie die länglichen Prismen des kreisringförmigen Abschnitts auf dieser Seite, und
wobei die länglichen Prismen auf der Lichteintrittseite und jene auf der Lichtaustrittsseite
in der gleichen Richtung verlaufend angeordnet sind.
[0008] Die länglichen Prismen der erfindungsgemässen Linse sind so in die Oberflächenstruktur
integriert und ausgerichtet, dass sie nur über eine einzige freie Kante verfügen,
die von der Linsenoberfläche weg weist. Unter Prismen mit dreieckigem oder annähernd
dreieckigem Querschnitt sind für die Zwecke der vorliegenden Erfindung auch solche
zu verstehen, deren freie, von der Linsenoberfläche weg weisende Kante abgerundet
ist.
[0009] In einer weiteren Ausführungsform bezieht sich die Erfindung auf eine derartige Linse,
bei der die periphere, kreisringförmige Randzone eine Dicke aufweist, die genügt,
um alle innerhalb der Randzone angeordneten Oberflächenstrukturen zu überragen. Dadurch
kann diese verdickte Randzone als Befestigungsbasis für eine plane Schutzabdeckung
für die Linse fungieren, die eine Verschmutzung oder Beschädigung der Linse verhindern
kann.
[0010] In einer typischen Ausführungsform weist die erfindungsgemässe Linse lichteintrittsseitig
23 längliche Prismen und 14 längliche, konvexe Wölbungen, und lichtaustrittsseitig
38 längliche Prismen auf. Je nach gewünschter Lichtfeldgeometrie kann die Zahl der
Prismen und/oder Wölbungen Variieren, ebenso die die Steilheit der Prismen und/oder
die Stärke und Breite der konvexen Wölbungen.
[0011] Die erfindungsgemässe Linse besteht typischerweise aus einem schlag- und kratzfesten,
transparenten, farblosen Kunststoff, insbesondere aus Polycarbonat (PC), kann prinzipiell
aber auch aus Glas, vor allem gehärtetem Glas bestehen.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform bezieht sich die Erfindung auch auf eine Leuchte,
die mit einer derartigen Linse ausgestattet ist, beispielsweise eine Leuchte mit einem
Leuchtmittel, einem Gehäuse, einem Reflektor und der Linse, wobei der Reflektor rotationssymmetrisch
um seine Längsachse ausgebildet ist und in Achsrichtung aus drei unmittelbar auf einander
folgenden Abschnitten unterschiedlicher Geometrie aufgebaut ist: der dem Leuchtmittel
am nächsten gelegene Abschnitt des Reflektors hat die Form eines Rotationsparaboloids
mit einer Öffnung im Scheitelpunkt, während die zwei daran anschliessenden Abschnitte
jeweils die Form eines sich zur Linse hin konisch erweiternden Kegelstumpfs besitzen,
wobei der äussere Abschnitt eine gegenüber dem vorhergehenden, mittleren Abschnitt
grössere Steilheit besitzt und optional auch in Zylinderform ausgebildet sein kann.
[0013] Die Öffnung im Scheitelpunkt des ersten Reflektorabschnitts ist in Bezug auf ihren
Durchmesser so bemessen, dass sie den Durchtritt eines Leuchtmittels, insbesondere
einer Entladungslampe, einer Lampenfassung oder von Kabeln zur Stromversorgung erlaubt.
[0014] Typischerweise ist der Reflektor aus Leichtmetall, insbesondere aus Aluminium, gefertigt
und weist in den ersten beiden Abschnitten eine hochglanzpolierte oder verspiegelte
und im äusseren, dritten, konischen oder zylindrischen Abschnitt eine aufgerauhte
innere Oberfläche auf, was bewirkt, dass dieser Teil des Reflektors keinen optischen
Beitrag zur Beugung und/oder Brechung der Lichtstrahlen leistet und auch gar nicht
leisten soll. Er dient im Prinzip mehr als eine Art Pufferzone, innerhalb derer man
die Linsenposition entlang der Längsachse des Reflektors (Brennlinie) etwas variieren
kann.
[0015] Die Linse kann lösbar am Lampengehäuse befestigt und gegebenenfalls drehbar im Lampengehäuse
gelagert sein.
[0016] Die Erfindung bezieht sich ausserdem auf die Verwendung einer Linse nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, zur Erzeugung eines rechteckigen Lichtfeldes.
[0017] Die Erfindung bezieht sich weiters auf die Verwendung einer derartigen Leuchte zur
Ausleuchtung grosser Flächen wie öffentlichen Plätzen, Erholungsparks, Sportplätzen,
Fussballstadien, Skipisten, Sport- und Industriehallen, Parkplätzen, Parkhäusern,
Verkehrsflächen aller Art, Tunneln, Gebäudefassaden, Flughäfen, Seehäfen, Militärarealen,
Reklametafeln, oder Aussenfassaden von Gebäuden.
[0018] Die erfindungsgemässe Leuchte kann aber auch als Bestandteil optischer Präsentationssysteme
wie Projektoren und Beamern, als Fotoleuchte, oder als Spezialleuchte in medizinischen
Einrichtungen, insbesondere als OP-Leuchte oder Zahnarztleuchte, oder in Museen zur
Ausleuchtung von Gemälden und anderen Exponaten eingesetzt werden.
FIGURENBESCHREIBUNG
[0019]
- Fig. 1
- zeigt die Lichtaustrittsseite der erfindungsgemässen Linse aus Fig. 2 in Schrägansicht.
- Fig. 2
- zeigt die komplette Linse in einer horizontalen Frontalansicht.
- Fig. 3
- zeigt die Lichteintrittsseite der Linse aus Fig.2 in Schrägansicht.
- Fig. 4A, 4B
- zeigen eine schematische Querschnittsansicht der erfindungs- gemässen Leuchte mit
Reflektor und Gehäuse; Fig. 4A = Details; Fig. 4B = Bemassung
- Fig. 5
- zeigt eine schematische Darstellung des Lichtkegels und damit der ausleuchtbaren Fläche
einer herkömmlichen Strassenlampe mit einer 120-Grad-Optik gegenüber einer erfindungsgemässen
Leuchte mit 160-Grad-Optik, bei Montage in 9m Höhe über Grund.
- Fig. 6
- zeigt die Lichtaustrittsseite einer Variante einer erfindungsgemässen Linse in Schrägansicht.
- Fig. 7A, 7B
- zeigen Querschnitte der Linsenvariante entlang der Schnittlinie A - A, wobei Fig.
7B die Bemassung zeigt.
- Fig. 8
- zeigt die Lichteintrittsseite der Linsenvariante aus Fig. 7A in Schräg- ansicht.
- Fig. 9A, 9B
- zeigen Querschnitte der Linsenvariante aus Fig. 7A in Schräg- ansicht: Fig. 9A in
voller Darstellung, Fig. 9B in Drahtdarstellung.
- Fig. 10
- zeigt die horizontale Frontalansicht der Linse aus Fig. 2 in etwas ver- grösserter
Darstellung und mit Bemassung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0020] Ein vorrangiger Zweck der erfindungsgemässen Leuchte besteht darin, die von einer
Lichtquelle abgegebenen Lichtstrahlen so zu beugen und zu bündeln, dass mit einem
runden Scheinwerferkegel ein rechteckiges Lichtfeld auf einer gegenüber liegenden,
planen Fläche erzeugt werden kann.
[0021] Ihr wesentlichster Vorteil liegt darin, dass der Streulichtanteil und damit der unerwünschte
Lichtverlust, typischerweise unter 10% liegt, dass also wenigstens 90% des übrigen,
aus der Linse austretenden Lichts auf das zu beleuchtende Zielobjekt in Form eines
rechteckigen Lichtfeldes abgestrahlt werden.
[0022] Die Erfindung zeichnet sich weiters dadurch aus, dass das erzeugte Lichtfeld vom
hellen Zentrum ausgehend nur geringfügig in Richtung zum Rand hin an Lichtintensität
verliert und erst im Randbereich selbst eine davon abweichende, signifikant geringere
Lichtintensität aufweist. Dadurch wird es möglich, ein durchgehendes Lichtband annähernd
konstanter Helligkeit zu erzielen, wenn man die erfindungsgemässen Leuchten so neben
einander platziert, dass die Randbereiche der abgestrahlten Lichtfelder einander überlappen.
Im Vergleich zu herkömmlichen Leuchten, kann ausserdem in manchen Fällen die Anzahl
der Leuchten verringert werden, wodurch vor allem Wartungskosten, Stromkosten, Infrastruktur-
und Montagekosten deutlich sinken.
[0023] Durch die präzise Lichtverteilung entsteht fast kein Abfalllicht und nur eine sehr
geringe seitliche Blendung. Dies hilft, die Beleuchtungseffizienz zu steigern und
die Wattleistung zu verringern, sodass man selbst mit relativ schwachen Leuchtmitteln
ein sehr helles Lichtfeld erzeugen kann.
[0024] Erzielt werden diese Effekte und Vorteile durch die in Fig. 4 schematisch dargestellte
Leuchte 1 mit einer Lichtquelle 2, einem Lampengehäuse 3, einem Reflektor 4 und einem
runden Linsensystem 5.
[0025] Die Lichtausbeute wird massgeblich durch die Geometrie und Oberflächenbeschaffenheit
des verspiegelten Reflektors beeinflusst, während für den Leuchteffekt in erster Linie
die Geometrie der Linse entscheidend ist. Aus diesem Grunde weist die erfindungsgemässe
Linse 5, 5a, die eine kreisrunde Form hat, an der Lichteintrittsseite 51, 51 a eine
andere Oberflächengeometrie als an der Lichtaustrittsseite 52 auf.
[0026] Unter Lichteintrittsseite ist hierin jene Seite der Linse gemeint, die bei erfolgtem
Einbau der Linse in der erfindungsgemässen Leuchte der Lichtquelle bzw. dem Leuchtmittel
zugewandt ist. Unter Lichtaustrittsseite ist folglich die gegenüber liegende Seite
der Linse zu verstehen, also jene Seite, die bei Einbau der Linse in der erfindungsgemässen.
Leuchte dem zu beleuchtenden Objekt zugewandt ist.
[0027] Die Linse 5, 5a enthält am Rand eine kreisringförmige Randzone 53 ohne spezielle
Oberflächenstruktur. An diese Randzone schliesst sich in Richtung zur Linsenmitte
hin auf der Lichteintrittsseite 51, 51 a ein kreisringförmiger Abschnitt 511 an, der
eine Oberflächenstruktur aus parallel zueinander angeordneten Reihen von länglichen,
wulstartigen Erhebungen bzw. Wölbungen aufweist, wobei die Wölbungen konvexer Natur
sind und quer zur Längsachse der jeweiligen länglichen Erhebungen verlaufen. Die solcherart
konvex gekrümmten, länglichen Erhebungen bzw. Wölbungen ähneln bei Draufsicht der
Form einer Jalousie mit konvex gekrümmten Plastiklamellen in maximaler Verschluss-
bzw. Beschattungsstellung.
[0028] Der innerhalb dieses Kreisringes verbleibende und unmittelbar an diesen anschliessende
zentrale Abschnitt 512 ist kreisflächenförmig mit einer Oberflächenstruktur aus parallel
zueinander angeordneten Reihen aus länglichen Prismen mit annähernd dreieckigem Querschnitt,
die entlang ihrer Längsachse nach aussen hin, d.h. in der von der Linsenoberfläche
weg weisenden Richtung, spitz zulaufen. Ihre seitlichen Flanken sind nicht streng
planar sondern leicht konkav gekrümmt (siehe Querschnitte in Fig. 9A und 9B), sodass
jeweils zwei solcher länglichen Prismen zwischen einander ein U-förmiges Trogtal ausbilden.
[0029] An der Lichtaustrittsseite 52, 52 a der Linse schliesst sich an die äussere Randzone
53 ein kreisringförmiger Abschnitt 521 mit einer Oberflächenstruktur aus parallel
zueinander angeordneten Reihen aus ebenfalls länglichen, spitz zulaufenden Prismen
mit dreieckigem Querschnitt an, gefolgt von einem zentralen, kreisflächenförmigen
Abschnitt mit glatter Oberfläche. Er besteht aus zwei gleich grossen Hälften, die
an einer zentral durch die Kreisfläche verlaufenden, gedachten Schnittlinie 524 nahtlos
in einander übergehen und dort ihre geringste Dicke haben. In einer anderen Ausführungsform
ist die Schnittlinie in verbreiterter Form als bandförmiger Abschnitt präsent, der
die beiden halbkreisflachenförmigen Abschnitte von einander beabstandet und gleichzeitig
miteinander verbindet. Die beiden Kreisflächenhälften sind dabei so angeordnet, dass
die gedachte Schnittlinie bzw. der bandförmige Linsenabschnitt parallel zu den Prismenreihen
auf derselben Seite verlaufen. Die planen Oberflächen dieser beiden halbkreiskreisflächenförmigen
Linsenabschnitte 522, 523, 522a, 523a liegen nicht in der zentralen Linsenebene oder
parallel zu dieser, sondern steigen in Form schiefer Ebenen in zentrifugaler Richtung,
also in einer Richtung senkrecht zur gedachten Schnittlinie, an, da die beiden Abschnitte
522, 523, 522a, 523a jeweils zum Rand hin dicker werden und eine keilförmige Gestalt
annehmen. Die planen, nicht gewölbten Oberflächen der beiden halbkreisflächenförmigen
Linsenabschnitte 522, 523 bilden miteinander - in Bezug auf die Linsenebene - einen
sich nach aussen hin öffnenden, stumpfen Winkel, sodass der kreisflächenförmige Linsenabschnitt
von der aus Seite betrachtet einen Knick aufzuweisen scheint. Im Falle der Ausführungsform
mit dem dazwischen liegenden, bandförmigen Linsenabschnitt, ergeben sich bei dieser
Betrachtungsweise zwei Knickstellen.
[0030] Auf der Lichteintrittsseite sind die parallelen Reihen der konvexen Wölbungen des
Abschnitts 511 in einem Winkel von 90 Grad verdreht zu den parallelen Reihen der länglichen
Prismen des Abschnitts 512 auf derselben Linsenseite angeordnet.
[0031] Hingegen weisen die Prismenreihen lichteintrittsseitig und lichtaustrittsseitig dieselbe
Orientierung auf (siehe Querschnitte in Fig. 9A und 9B).
[0032] In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Leuchte ist der Reflektor
4 rotationssymmetrisch um seine Längsachse ausgebildet und in Achsrichtung aus drei
Abschnitten 41, 42, 43 unterschiedlicher Geometrie aufgebaut. Dadurch wird ein Grossteil
des vom Leuchtmittel innerhalb des Reflektors in seitlichen Richtungen abgestrahlten
Lichts zur Linse geleitet.
[0033] Insbesondere ist der Reflektor so gestaltet, dass der der Lichtquelle am nächsten
gelegene Abschnitt 41 die Form eines Rotationsparaboloids hat und eine Öffnung im
Scheitelpunkt aufweist, während der daran anschliessende, mittlere Abschnitt 42 und
ebenso der nachfolgende, äussere Abschnitt 43 die Form eines sich nach aussen, d.h.
in Richtung zur Linse, hin konisch erweiternden Kegelstumpfs besitzen, wobei jedoch
der äussere Abschnitt 43 eine steilere Kegelform aufweist als der mittlere. Gegebenenfalls
kann dieser äussere Abschnitt auch die Form eines Zylinders annehmen.
[0034] Die Öffnung im Scheitelpunkt des Reflektors ist typischerweise so bemessen, dass
der Durchtritt einer Lichtquelle, beispielsweise einer Hochdruck-Entladungslampe,
einer Lampenfassung, oder von Kabeln zur Stromversorgung möglich ist.
[0035] Der Reflektor 4 ist ausserdem typischerweise aus Leichtmetall, insbesondere aus Aluminium,
gefertigt und weist in den inneren Abschnitten 41 und 42 eine hochglanzpolierte oder
verspiegelte und im äusseren Abschnitt 43 eine aufgerauhte innere Oberfläche auf.
Durch die aufgerauhte Oberfläche des äusseren Abschnitts wird verhindert, dass von
diesem Reflektorabschnitt ein optischer Beitrag zur Reflexion und/oder Beugung des
vom Leuchtmittel emittierten Lichts geleistet wird.
[0036] Ganz anders hingegen der mittlere Abschnitt: er ist ebenfalls konisch, jedoch mit
einer flacheren Kegelform, und hat als Funktion die Aufgabe, das von der Linse via
Beugung und Totalreflexion an den als Diffusoren wirkenden Prismenreihen in den Reflektor
zurück gelenkte Licht der Linse erneut zuzuführen, sodass das vom Paraboloid-Teil
des Reflektors im Brennpunkt in der Linsenebene gebündelte Licht auf eine möglichst
grosse Brennfläche verteilt wird, bevor es die Linse verlässt. Die Brennfläche liegt
dabei genau in der Linsenebene. Durch diese Linsengeometrie im Zusammenspiel mit dem
speziell darauf abgestimmten Reflektor wird ausserdem bewirkt, dass möglichst viel
Licht die Linse über gezielte interne Totalreflexion in der Linsenoptik verlässt und
nicht nur durch materialabhängige Beugung. Damit gelingt es, die Lichtintensität des
abgestrahlten Lichts über eine grössere Fläche des Lichtfeldes einheitlich zu verteilen.
[0037] In einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemässen Leuchte ist
die Linse 5 beweglich, d.h. drehbar, am Lampengehäuse 3 angebracht, sodass sich durch
einfaches Verdrehen der Linse in der Linsenebene das Lichtfeld ebenfalls drehen lässt.
Dadurch kann eine fix installierte Leuchte an geänderte Beleuchtungserfordernisse
leicht und schnell angepasst werden, ohne dass es deswegen zu einem Lichtverlust käme.
Der Grund dafür liegt im rotationssymmetrischen Reflektor.
[0038] Die Linse selbst ist vorzugsweise aus einem geeigneten schlag- und kratzfesten, transparenten,
farblosen Kunststoff wie z.B. Polycarbonat gefertigt, oder gegebenenfalls aus gehärtetem
Glas, sodass sie an sich keinen speziellen Schutz vor mechanischer Beschädigung benötigt.
Dennoch kann es für manche Einsatzwecke vorteilhaft sein, der Linse noch ein planes
Schutzglas vorzuschalten, beispielsweise um eine Verschmutzung oder Beschädigung der
Linsenoptik zu verhindern und eine leichtere Reinigung der Leuchte zu ermöglichen.
Dies ist speziell in der in den Figuren 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform mit
verdickter Randzone 53 besonders gut möglich.
[0039] Blickt man von vorne auf eine erfindungsgemässe Leuchte im eingeschalteten Zustand,
so sieht man wegen der Prismenanordnung nicht zur Lichtquelle durch, wodurch sich
als weiterer Vorteil ein erheblich reduzierter Blendeffekt ergibt.
[0040] Mit einer einzigen Leuchte dieses Typs kann man beispielsweise ein rechteckiges Feld
von 35 x 10 m nahezu gleichmässig ausleuchten, wobei man dafür nicht wie bei herkömmlichen
Leuchten 300 Watt benötigt sondern nur maximal 30-60 Watt.
[0041] Der Unterschied der von einer Standard-Strassenlampe mit einer 120-Grad-Optik ausgeleuchteten
Fläche und der von einer erfindungsgemässen Leuchte mit einer 1 60-Grad-Optik ausgeleuchteten
Fläche bei Montage der Leuchte in 9 m Höhe über Grund (z.B. Fahrbahn), wird in Fig.
5 veranschaulicht. Die dort angegebenen Werte sind allerdings als Näherungswerte anzusehen
und können um etwa 10% davon abweichen. In der Praxis sind allerdings Lichtwinkel
von 160° selbst mit der erfindungsgemässen Optik nicht mehr in derselben Qualität
und Ökonomie zu erzeugen wie Lichtwinkel von 130 Grad und darunter. Die mit der erfindungsgemässen
Optik bevorzugt erzeugbaren Lichtwinkel liegen im Bereich von 30 bis 130 Grad, insbesondere
von 60 bis 120 Grad.
[0042] Die gesamte Linsenoptik einschliesslich Reflektor kann in verschiedene Gehäusearten
eingebaut werden, z.B. in die Lampengehäuse von Flutleuchten, Strassenleuchten und
Sonderleuchten verschiedenster Art.
[0043] Die erfindungsgemässe Leuchte ist besonders zur Ausleuchtung grosser Flächen geeignet,
wie z.B. öffentlichen Plätzen, Erholungsparks, Sportplätzen, Fussballstadien, Skipisten,
Sport- und Industriehallen, Parkplätzen, Parkhäusern, Verkehrsflächen aller Art, Tunneln,
Flughäfen, Seehäfen, Militärarealen, Reklametafeln, Aussenfassaden von Gebäuden, etc.
Sie kann aber auch Bestandteil optischer Präsentationssysteme wie Projektoren und
Beamern sein. Ebenso kann sie als Fotoleuchte für professionelle Fotografen oder als
Spezialleuchte in medizinischen Einrichtungen eingesetzt werden, beispielsweise als
OP-Leuchte oder Zahnarztleuchte, oder in Museen zur gleichmässigen Ausleuchtung von
Gemälden und anderen Exponaten.
[0044] Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen weiter erläutert. Die Erläuterungen
dienen ausschliesslich der besseren Verständlichmachung der Erfindung und erlauben
keinerlei Rückschlüsse auf eine Einschränkung der Erfindung auf die angeführten Beispiele.
Beispiel 1:
[0045] Ein Ziel der Erfindung ist es, sehr grosse Flächen mit einem sehr geringen Stromverbrauch
auszuleuchten. Einsparungen von bis zu 80 % gegenüber herkömmlichen Leuchten mit Metallhalid-,
Quecksilber-, Natrium-Hochdruck- oder Natrium-Niederdruck-Lampen sind mit der erfindungsgemässen
Leuchte möglich.
[0046] Die Linse besteht vorzugsweise aus PC (Polykarbonat), kann aber auch aus Glas oder
anderen transparenten, lichtdurchlässigen Materialen bestehen, wobei dann allerdings
die Linsengeometrie an die gegenüber PC geänderten Lichtbrechungsindizes anzupassen
ist.
[0047] Die Linsenoptik am Beispiel einer typischen erfindungsgemässen Leuchte mit einem
Streuwinkel von 60°x130° (d.h. einem rechteckigen "Lichtkegel") ist in den Abbildungen
Fig. 1 - 3 und Fig. 10 dargestellt.
[0048] Die Linse 5, 5a hat einen Gesamtdurchmesser von 190 mm (Abstand k in Fig. 7B und
Fig.10), wobei der Linsenteil mit strukturierter Oberfläche nur 180 mm einnimmt (Fig.7B,
Fig. 10, Abstand i). Der Rest entspricht der Randzone 53 in Fig. 1, Fig. 2 und Fig.
3, die folglich eine Breite von 5 mm besitzt. Das innere Linsenarray, bestehend aus
dem lichteintrittseitigen Abschnitt 512 und den lichtaustrittsseitigen Abschnittsteilen
522 und 523 bzw. 522a und 523a, hat einen Durchmesser von 120 mm (Abstand h), kann
aber je nach gewünschtem Streuwinkel geringfügig variieren. Dem entsprechend hat das
äussere kreisringförmige Linsenarray, bestehend aus den Abschnitten 511 (lichteintrittsseitig)
und 521 (lichtaustrittsseitig), eine Breite von 30 mm, kann aber je nach Variation
des inneren Linsenarrays ebenfalls variieren. Die maximale Dicke der Linse, gemessen
von Prismenspitze bzw. Prismenkante lichteintrittsseitig zu Prismenspitze bzw. Prismenkante
lichtaustrittsseitig beträgt 10.7 mm (Fig. 10, Abstand m) bis 12m (Fig. 7B, Abstand
M), die Dicke des randständigen Ringbereiches 53 beträgt 3.8 mm (Fig. 10, Abstand
n) bis 9.5mm (Fig. 7B, Abstand N). In der in den Abbildungen (z.B. Fig. 3) dargestellten
Ausführungsform weist das innere Linsenarray 512 auf der Lichteintrittsseite genau
23 parallele Prismenreihen auf, während das äussere kreisringförmige Linsenarray 521
auf der Lichtaustrittsseite genau 38 parallele Prismenreihen aufweist. Zusätzlich
besitzt in dieser Ausführungsform der Linse der kreisringförmige Abschnitt 511 auf
der Lichteintrittsseite eine Oberflächenstruktur aus genau 14 parallel zueinander
angeordneten Reihen von quer zu ihrer Längsachse konvex gekrümmten, länglichen, jalousieartigen
Wölbungen.
[0049] Der zugehörige Reflektor, wie in Fig. 4A und Fig.4B dargestellt, weist an seinem
offenen Ende, d.h. am äusseren Ende A des Reflektorabschnitts 43, eine dem Linsendurchmesser
angepasste lichte Weite von 190 mm auf (Abstand a in Fig. 4B) und am Ende B des Abschnitts
42 ein solche von 182 mm (Abstand b). Die am Scheitelpunkt C des Reflektors befindliche
Öffnung hat einen Durchmesser von 30 mm (Abstand c). Die Gesamtlänge des Reflektors,
ausgedrückt durch die Länge seiner durch den Brennpunkt verlaufenden Längsachse oder
Brennlinie, beträgt vom Scheitelpunkt C bis zum Schnittpunkt der Brennlinie mit der
Ebene A am Ende des äusseren Reflektorabschnitts 43, 130 mm (Abstand d). Der Abstand
vom Scheitelpunkt C bis zum Zentrum D der Lichtquelle 2, beträgt 31 mm (Abstand e),
der Abstand vom Scheitelpunkt C bis zum Schnittpunkt der Brennlinie mit der Ebene
B am Ende des mittleren Reflektorabschnitts 42 beträgt 94.5 mm (Abstand f), und der
Abstand vom Zentrum D der Lichtquelle bis zum Schnittpunkt der Brennlinie mit der
Ebene A am Ende des äusseren Reflektorabschnitts 43 beträgt 91 mm (Abstand g).
[0050] Die erwünschte Lichtverteilung entsteht durch ein Zusammenspiel der beiden Linsenseiten,
zusätzlich unterstützt vom Reflektor, dessen Abmessungen ebenfalls leicht variieren
können. Die erfindungsgemässe Linsenoptik ist vor allem für den Einsatz von Hochdruck-Entladungslampen
gedacht, insbesondere von handelsüblichen CDM und CPO Leuchtmitteln, kann aber prinzipiell
auch mit anderen Leuchtmitteln kombiniert werden.
Linsenvariationen:
[0051] Die oben beschriebene Linse erzeugt ein rechteckiges Lichtbild mit einem Streuwinkel
von ca. 130° x 60° bei einem Neigungswinkel von 90° zur angestrahlten planen Fläche.
Dies entspricht einem effektiven Lichtfeld von ca. 32m x 10m bei einer Lichtpunkthöhe
von 10 m. Linsenvariationen mit leicht abgeändertem Linsenmuster dienen zur Erzielung
anderer Lichtstreuwinkel, wie z.B. in nachstehender Tabelle 1 aufgelistet. Zur Erzielung
dieser Effekte werden die Winkel der prismenartigen Erhebungen sowie der Durchmesser
und die Neigung der einzelnen Linsenelemente, sowie gegebenenfalls die Breite und
Stärke der Krümmung der konvexen, wulstartigen Wölbungen variiert.
[0052] Die Abbildungen Fig. 6 bis 9 zeigen eine Linsenvariante mit dickerem Randbereich
53a, der lichtaustrittsseitig die Prismenkanten überragt, um so beispielsweise die
Anbringung einer transparenten, planen Schutzabdeckung direkt auf der Linse zu ermöglichen.
Darüber hinaus grenzen bei dieser Variante die beiden schrägen Hälften 522a und 523a
des lichtaustrittseitigen, inneren Linsenarrays - anders als bei der zuvor beschriebenen
Ausführungsform - nicht über eine gedachte Schnittlinie 524 direkt aneinander, sondern
sie werden durch einen - bei Draufsicht rechteckförmig erscheinenden - planen Linsenteil
524a von einander getrennt. Aus den Querschnittsansichten der Figuren 7A, 7B, 9A und
9B sind die Strukturen dieser Linsenvariante 5a ebenfalls gut zu erkennen. Auch in
dieser Ausführungsform beträgt die Anzahl der Prismenreihen lichteintrittsseitig 23,
lichtaustrittsseitig 38 und die Zahl der lichteintrittseitigen konvexen Wölbungen
14. Ebenso sind die beiden Kreisflächenhälften so angeordnet, dass der zwischen ihnen
befindliche, rechteckförmige, plane Linsenabschnitt 524a mit seinen Längsseiten parallel
zu den Prismenreihen des an die Kreisfläche anschliessenden kreisringförmigen Abschnittes
derselben Linsenseite verläuft. Typischerweise sind die erfindungsgemässen Linsen
unabhängig von ihrer Linsengeometrie einstückig ausgeführt, also nicht aus einzelnen
Linsenteilen zusammen geklebt, sondern aus einem Guss, hergestellt mittels entsprechender
Gussformen.
[0054] Für die Praxis werden bevorzugt solche Linsen-Variationen eingesetzt, die Lichtstreuwinkel
von 30° x 60°, 60° x 90°, 60° x 130°, 60° x 150°, 40° x 130°, oder 40° x 150° erzeugen.
Weitere Variationen und Kombinationen an Lichtstreuwinkeln und die damit erzielbare
Lichtspreizung in Metern, in Abhängigkeit zur Entfernung der Leuchte von der angestrahlten
Fläche, sind der Tabelle 1 zu entnehmen.
[0055] So wird mit der in diesem Beispiel beschriebenen, erfindungsgemässen Leuchte bei
einem Lichtstreuwinkel von 60 x 90 Grad und einer Montage der Leuchte in 10 m Höhe
ein rechteckiges Lichtfeld von ca. 11.5 m Breite und 20 m Länge, entsprechend einer
Fläche von rund 230 m
2, ausgeleuchtet. Bei Verwendung der erfindungsgemässen Leuchte lassen sich dabei Hochdruckentladungslampen
mit einer Leistung von 250 W durch solche mit einer Leistung von lediglich 70 W oder
gegebenenfalls sogar 35 W bei gleich guter Sichtbarkeit des angestrahlten Objekts
ersetzen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0056]
| 1 |
erfindungsgemässe Leuchte |
| 2 |
Leuchtmittel |
| 3 |
Lampengehäuse |
| 4 |
Reflektor |
| 41 |
parabolischer Reflektorabschnitt |
| 42 |
erster konischer Reflektorabschnitt |
| 43 |
zweiter konischer Reflektorabschnitt |
| 5, 5a |
Linse |
| 51, 51a |
Lichteintrittsseite der Linse |
| 52, 52a |
Lichtaustrittsseite der Linse |
| 53, 53a |
kreisringförmige, unstrukturierte Randzone der Linse |
| 511 |
kreisringförmiger Linsenabschnitt lichteintrittseitig, mit jalousieartiger Oberflächenstruktur
aus konvex gekrümmten, wulstartigen Wölbungen |
| 512 |
zentraler, kreisflächenförmiger Abschnitt lichteintrittseitig, mit einer Oberflächenstruktur
aus parallel zueinander angeordneten Reihen aus länglichen, spitz zulaufenden Prismen
mit annähernd dreieckigem Querschnitt |
| 521 |
kreisringförmiger Abschnitt lichtaustrittsseitig, mit einer Linsenstruktur aus parallel
zueinander angeordneten Reihen aus länglichen, spitz zulaufenden Prismen mit dreieckigem
Querschnitt |
| 522, 523 522a, 523a |
keilförmige Halbkreisflächen des lichtaustrittsseitigen zentralen, kreisflächenförmigen
Abschnitts |
| 524, 524a |
gedachte Schnittlinie bzw. bandförmiger Linsenabschnitt zwischen den keilförmigen
Halbkreisflächen, lichtaustrittsseitig |
1. Scheinwerferlinse (5, 5a) in Form einer kreisrunden Scheibe, geeignet zur Erzeugung
eines rechteckigen Lichtfeldes auf einer planen Oberfläche, mit einer einem Leuchtmittel
zuzuwendenden Lichteintrittsseite (51, 51 a) mit zugehöriger Oberflächenstruktur,
und einer der Lichteintrittsseite gegenüber liegenden Lichtaustrittsseite (52, 52a)
mit zugehöriger Oberflächenstruktur,
dadurch gekennzeichnet, dass die Linse (5, 5a) folgende Merkmale aufweist:
a) lichteintrittsseitig einen zentralen, kreisflächenförmigen Abschnitt (512) mit
einer Oberflächenstruktur aus einer Vielzahl von länglichen, parallel zueinander angeordneten,
die gesamte jeweils verfügbare Kreisfläche überspannenden Prismen mit annähernd dreieckigem
Querschnitt und dazwischen liegenden, annähernd U-förmigen Trogtälern;
b) lichteintrittsseitig unmittelbar an den kreisflächenförmigen Abschnitt (512) anschliessend
und diesen vollumfänglich umschliessend einen kreisringförmigen Abschnitt (511) mit
einer Oberflächenstruktur aus einer Vielzahl von länglichen, parallel zueinander angeordneten,
quer zu ihrer Längsachse konvex gekrümmten, jalousieartigen Wölbungen, die die gesamte
jeweils verfügbare Kreisringfläche überspannen;
c) lichtaustrittsseitig einen zentralen, kreisflächenförmigen Abschnitt mit zwei gleich
grossen, halbkreisflächenförmigen Hälften (522, 523, 522a, 523a) mit keilförmigem
radialen Querschnitt, die entlang einer gedachten Schnittlinie (524) entweder unmittelbar
aneinander grenzen oder durch einen bandförmigen Linsenabschnitt (524a) von einander
beabstandet werden, im Bereich der gedachten Schnittlinie ihre dünnste Stelle aufweisen
und von dort aus in zentrifugaler Richtung dicker werden, so dass ihre planen Oberflächen
schiefe Ebenen darstellen, die in Richtung zum Linsenrand hin ansteigen;
d) lichtaustrittsseitig unmittelbar an den kreisflächenförmigen Abschnitt anschliessend
und diesen vollumfänglich umschliessend einen kreisringförmigen Abschnitt (521) mit
einer Oberflächenstruktur aus einer Vielzahl von länglichen, parallel zueinander angeordneten,
die gesamte jeweils verfügbare Kreisringfläche überspannenden Prismen mit dreieckigem
Querschnitt und dazwischen liegenden V-förmigen Tälern; sowie
e) lichteintrittsseitig und lichtaustrittsseitig unmittelbar an die kreisringförmigen
Abschnitte anschliessend und diese vollumfänglich umschliessend eine periphere, kreisringförmige
Randzone (53, 53a) ohne Oberflächenstruktur;
wobei lichteintrittsseitig die länglichen, jalousieartigen Wölbungen des kreisringförmigen
Abschnitts (511) gegenüber den länglichen Prismen des kreisflächenförmigen Abschnitts
(512) auf derselben Seite um einen Winkel von 90 Grad verdreht angeordnet sind, wobei
ausserdem lichtaustrittsseitig die gedachte Schnittlinie (524) bzw. der bandförmige
Linsenabschnitt (524a) zwischen den halbkreisflächenförmigen Abschnittshälften in
derselben Richtung verläuft wie die länglichen Prismen des kreisringförmigen Abschnitts
auf dieser Seite, und wobei die länglichen Prismen auf der Lichteintrittseite und
jene auf der Lichtaustrittsseite in der gleichen Richtung verlaufend angeordnet sind.
2. Linse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die periphere, kreisringförmige Randzone (53, 53a) eine Dicke aufweist, die genügt,
um alle innerhalb der Randzone angeordneten Oberflächenstrukturen zu überragen.
3. Linse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie lichteintrittsseitig 23 längliche Prismen und 14 längliche, konvexe Wölbungen
und lichtaustrittsseitig 38 längliche Prismen aufweist.
4. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen Prismen solche umfassen oder aus solchen bestehen, deren freie, von
der Linsenoberfläche weg weisende Kante abgerundet ist.
5. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus gehärtetem Glas oder einem schlag- und kratzfesten, transparenten, farblosen
Kunststoff, insbesondere aus Polycarbonat, besteht.
6. Leuchte (1) ausgestattet mit einer Linse (5, 5a) nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
7. Leuchte nach Anspruch 6, mit einem Leuchtmittel (2), einem Gehäuse (3), einem Reflektor
(4) und der Linse (5, 5a), dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (4) rotationssymmetrisch um seine Längsachse ausgebildet ist und in
Achsrichtung aus drei Abschnitten (41, 42, 43) unterschiedlicher Geometrie aufgebaut
ist, wobei der dem Leuchtmittel am nächsten gelegene Abschnitt (41) des Reflektors
(4) die Form eines Rotationsparaboloids hat und eine Öffnung im Scheitelpunkt aufweist,
und die zwei daran anschliessenden Abschnitte (42, 43) jeweils die Form eines sich
zur Linse hin konisch erweiternden Kegelstumpfs besitzen, wobei der äussere Abschnitt
(43) eine gegenüber dem vorhergehenden, mittleren Abschnitt (42) grösser Steilheit
besitzt und optional auch in Zylinderform ausgebildet sein kann.
8. Leuchte nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung im Scheitelpunkt des ersten Reflektorabschnitts (41) für den Durchtritt
eines Leuchtmittels, insbesondere einer Entladungslampe, einer Lampenfassung oder
von Kabeln zur Stromversorgung bemessen ist.
9. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (4) aus Leichtmetall, insbesondere aus Aluminium, gefertigt ist und
in den ersten beiden Abschnitten (41, 42) eine hochglanzpolierte oder verspiegelte
und im dritten, konischen oder zylindrischen Abschnitt (43) eine aufgerauhte innere
Oberfläche aufweist.
10. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Linse (5, 5a) lösbar am Lampengehäuse (3) befestigt und vorzugsweise drehbar
im Lampengehäuse (3) gelagert ist.
11. Verwendung einer Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, zur Erzeugung eines rechteckigen
Lichtfeldes.
12. Verwendung einer Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 10, zur Ausleuchtung von grossen
Flächen wie öffentlichen Plätzen, Erholungsparks, Sportplätzen, Fussballstadien, Skipisten,
Sport- und Industriehallen, Parkplätzen, Parkhäusern, Verkehrsflächen aller Art, Tunneln,
Gebäudefassaden, Flughäfen, Seehäfen, Militärarealen, Reklametafeln, oder Aussenfassaden
von Gebäuden.
13. Verwendung einer Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 10, als Bestandteil optischer
Präsentationssysteme wie Projektoren und Beamer, als Fotoleuchte oder als Spezialleuchte
in medizinischen Einrichtungen, insbesondere als OP-Leuchte oder Zahnarztleuchte,
oder in Museen zur Ausleuchtung von Gemälden und anderen Exponaten.
1. Headlight lens (5, 5a) in the form of a circular disc, suitable for producing a rectangular
light field on a planar surface, having a light entry side (51, 51a) which is to face
a lighting means, having an associated surface structure, and a light exit side (52,
52a) located opposite the light entry side and having an associated surface structure,
characterized in that the lens (5, 5a) has the following features:
a) on the light entry side, a central, circular section (512) having a surface structure
comprising a multiplicity of elongated prisms arranged parallel to one another and
spanning the respective total available circular area and having an approximately
triangular cross-section and, located in between, approximately U-shaped trough-like
valleys;
b) on the light entry side, immediately adjacent to the circular section (512) and
completely surrounding said section, an annular section (511) having a surface structure
comprising a multiplicity of elongated venetian blind-like bulges which are arranged
parallel to one another and are convex transversely to their longitudinal axis and
which span the respective total available annular area;
c) on the light exit side, a central, circular section having two semicircular halves
(522, 523, 522a, 523a) which are of equal size, have a wedge-shaped radial cross-section
and, along an imaginary section line (524), are either directly adjacent to one another
or are separated from one another by a strip-like lens section (524a), have their
thinnest point in the region of the imaginary section line and become thicker from
there in a centrifugal direction, so that their planar surfaces represent skew planes
which rise in the direction towards the edge of the lens;
d) on the light exit side, immediately adjacent to the circular section and completely
surrounding said section, an annular section (521) having a surface structure comprising
a multiplicity of elongated prisms arranged parallel to one another, spanning the
respective total available annular area and having a triangular cross-section and,
located in between, V-shaped valleys; and
e) on the light entry side and light exit side, immediately adjacent to the annular
sections and completely surrounding said sections, a peripheral, annular edge zone
(53, 53a) without surface structure;
on the light entry side, the elongated, venetian blind-like bulges of the annular
section (511) being arranged rotated through an angle of 90° relative to the elongated
prisms of the circular section (512) on the same side thereof, moreover, on the light
exit side, the imaginary section line (524) and the strip-like lens section (524a)
between the semicircular sectional halves running in the same direction as the elongated
prisms of the annular section on this side, and the elongated prisms on the light
entry side and those on the light exit side being arranged so as to run in the same
direction.
2. Lens according to Claim 1, characterized in that the peripheral, annular edge zone (53, 53a) has a thickness which is sufficient for
projecting beyond all surface structures arranged inside the edge zone.
3. Lens according to Claim 1 or 2, characterized in that it has 23 elongated prisms and 14 elongated, convex bulges on the light entry side
and 38 elongated prisms on the light exit side.
4. Lens according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the elongated prisms comprise those or consist of those whose free edge pointing
away from the lens surface is rounded.
5. Lens according to any of Claims 1 to 4, characterized in that it consists of toughened glass or an impact-resistant and scratch-resistant, transparent,
colourless plastic, in particular of polycarbonate.
6. Luminaire (1) equipped with a lens (5, 5a) according to any of Claims 1 to 5.
7. Luminaire according to Claim 6, comprising a lighting means (2), a housing (3), a
reflector (4) and the lens (5, 5a), characterized in that the reflector (4) is formed rotationally symmetrically about its longitudinal axis
and, in the axial direction, is composed of three sections (41, 42, 43) of different
geometry, that section (41) of the reflector (4) which is closest to the lighting
means having the form of a paraboloid of rotation and having an opening at the peak,
and the two adjacent sections (42, 43) each possessing the form of a truncated cone
widening conically towards the lens, the outer section (43) having a greater slope
than the preceding, middle section (42) and optionally also possibly being in cylinder
form.
8. Luminaire according to Claim 6 or 7, characterized in that the opening at the peak of the first reflector section (41) is dimensioned for the
passage of a lighting means, in particular of a discharge lamp, a lamp holder or cables
for power supply.
9. Luminaire according to any of Claims 6 to 8, characterized in that the reflector (4) is made of light metal, in particular of aluminium, and has a highly
polished or reflective inner surface in the first two sections (41, 42) and a roughened
inner surface in the third, conical or cylindrical section (43).
10. Luminaire according to any of Claims 5 to 9, characterized in that the lens (5, 5a) is detachably fastened to the lamp housing (3) and is preferably
rotatably mounted in the lamp housing (3).
11. Use of a lens according to any of Claims 1 to 5 for producing a rectangular light
field.
12. Use of a luminaire according to any of Claims 6 to 10 for illuminating large areas,
such as public squares, recreation parks, sports fields, football stadia, ski slopes,
sport and industrial halls, car parks, multi-storey car parks, traffic areas of all
kinds, tunnels, building facades, airports, seaports, military areas, advertising
boards or exterior facades of buildings.
13. Use of a luminaire according to any of Claims 6 to 10 as a component of optical presentation
systems, such as projectors and beamers, as a photographic light or as a special luminaire
in medical facilities, in particular as an operating theatre luminaire or dental luminaire,
or in museums for illuminating pictures or other exhibits.
1. Lentille de projecteur lumineux (5, 5a), sous la forme d'un disque circulaire, convenant
pour produire un champ lumineux rectangulaire sur une surface plane, avec une face
d'entrée de lumière (51, 51a), à tourner vers un moyen d'éclairage, ayant une structure
de surface afférente, et une face de sortie de lumière (52, 52a), opposée à la face
d'entrée de lumière, ayant une structure de surface afférente,
caractérisée en ce que la lentille (5, 5a) présente les caractéristiques suivantes :
a) côté entrée de la lumière, un tronçon central (512), en forme de surface circulaire,
avec une structure de surface composée d'une pluralité de prismes allongés, couvrant
la surface globale chaque fois disponible, disposés parallèlement les uns aux autres,
ayant une section transversale à peu près triangulaire, et des vallées de cuvettes
à peu près en forme de U, disposées en position intermédiaire,
b) côté entrée de la lumière, directement en raccordement au tronçon (512) en forme
de surface circulaire et entourant celui-ci sur toute son étendue, un tronçon (511)
en forme d'anneau de cercle, avec une structure de surface composée d'une pluralité
d'incurvations allongées, du type de persiennes, avec une incurvation convexe par
rapport à leur axe longitudinal, disposées parallèlement les unes aux autres, couvrant
l'ensemble de la surface en anneau de cercle chaque fois disponible,
c) côté sortie de la lumière, un tronçon central, en forme de surface circulaire,
avec deux moitiés (522, 523, 522a, 523a) de taille identique, en forme de surfaces
en demi-cercles, à section transversale radiale cunéiforme, soit directement limitrophes
l'une à l'autre le long d'une ligne de coupe (524) imaginaire, soit espacées l'une
de l'autre par un tronçon de lentille (524a) en forme de bande, présentant leur emplacement
le plus mince dans la zone de la ligne de coupe imaginaire et, à partir de là, devenant
plus épais en évoluant en direction centrifuge, de manière que leur surfaces planes
constituent des plans inclinés, montant en direction du bord de lentille ;
d) côté sortie de la lumière, directement en raccordement au tronçon en forme de surface
circulaire et entourant celui-ci sur toute son étendue, un tronçon (521) en forme
d'anneau de cercle, avec une structure de surface composée d'une pluralité de prismes
allongés, couvrant la surface globale en forme d'anneau de cercle chaque fois disponible,
disposés parallèlement les uns aux autres, ayant une section transversale triangulaire,
et des vallées de cuvettes à peu près en forme de V, disposées en position intermédiaire,
ainsi que
e) côté entrée de la lumière et côté sortie de la lumière, directement en raccordement
aux tronçons en forme d'anneaux de cercle et entourant ceux-ci sur toute leur étendue,
une zone de bordure (53, 53a) en forme d'anneau de cercle, périphérique, ne présentant
pas de structure de surface ;
où, côté entrée de la lumière, les incurvations allongées, du type de persiennes,
du tronçon (511) en forme d'anneau de cercle sont tournées d'un angle de 90 degrés
par rapport aux prismes allongés du tronçon (512) en forme de surface circulaire,
sur le même côté, sachant que, en outre, côté sortie de la lumière, laligne de coupe
(524) imaginaire ou le tronçon de lentille (524a) en forme de bande, s'étend entre
les moitiés de tronçons en forme de surfaces en demi-cercles, dans la même direction
que celle des prismes allongés du tronçon en forme d'anneau de cercle sur ce côté,
et les prismes allongés, sur le côté entrée de la lumière, et ceux situés sur le côté
sortie de la lumière sont disposés en s'étendant dans la même direction.
2. Lentille selon la revendication 1, caractérisée en ce que la zone de bordure (53, 53a) en forme d'anneau de cercle, périphérique, présente
une épaisseur suffisant pour ressortir de toutes les structures de surface disposées
à l'intérieur de la zone de bordure.
3. Lentille selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'elle présente, côté entrée de la lumière, 23 prismes allongés et 14 incurvations convexes
allongées et, côté sortie de la lumière, 38 prismes allongés.
4. Lentille selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les prismes allongés comprennent des prismes allongés, ou sont composés de prismes
allongés, dont l'arête libre, s'écartant de la surface de lentille, est arrondie.
5. Lentille selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'elle est composée de verre durci ou d'une matière synthétique résistant aux chocs
et aux rayures, transparente, incolore, en particulier de polycarbonate.
6. Luminaire (1) équipé d'une lentille (5, 5a) selon l'une des revendications 1 à 5.
7. Luminaire selon la revendication 6, avec un moyen d'éclairage (2), un boîtier (3),
un réflecteur (4) et la lentille (5, 5a), caractérisé en ce que le réflecteur (4) est d'une configuration répondant à une symétrie de rotation autour
de son axe longitudinal et est constitué, en direction axiale, de trois tronçons (41,
42, 43) à géométrie différente, le tronçon (41), placé le plus près du moyen d'éclairage,
du réflecteur (4), présente la forme d'une paraboloïde de rotation et présente une
ouverture au point sommet, et les deux tronçons (42, 43), s'y raccordant, présentent
chacun la forme d'un tronc de cône allant en s'élargissant de manière conique en évoluant
vers la lentille, le tronçon extérieur (43) étant d'une plus grande inclinaison par
rapport au tronçon médian (42), précédent, et pouvant en option également être conformé
en cylindre.
8. Luminaire selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'ouverture ménagée au sommet du premier tronçon de réflecteur (41) est dimensionnée
pour permettre le passage d'un moyen d'éclairage, en particulier d'une lampe à décharge,
d'une douille de lampe, ou de câbles servant à l'alimentation en courant électrique.
9. Luminaire selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le réflecteur (4) est fabriqué en métal léger, en particulier en aluminium, et présente,
dans les deux premiers tronçons (41, 42) une surface intérieure polie pour obtenir
un poli spéculaire ou argentée et, dans le troisième tronçon (43), conique ou cylindrique,
une surface intérieure rendue rugueuse.
10. Luminaire selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que la lentille (5, 5a) est fixée de manière désolidarisable sur le boîtier de lampe
(3) et, de préférence, est montée à rotation dans le boîtier de lampe (3).
11. Utilisation d'une lentille selon l'une des revendications 1 à 5, pour produire un
champ lumineux rectangulaire.
12. Utilisation d'un luminaire selon l'une des revendications 6 à 10, pour éclairer de
grandes surfaces, tels que des lieux publics, de parcs de détente, des lieux de sport,
des stades de football, des pistes de ski, des halls de sport et d'industrie, des
parcs de stationnement, des bâtiments de stationnement, des surfaces de circulation
de tout genre, des tunnels, des façades de bâtiments, des aéroports, des ports maritimes,
des zones militaires, des panneaux publicitaires, ou de façades extérieures de bâtiments.
13. Utilisation d'un luminaire selon l'une des revendications 6 à 10, entant que composant
de systèmes de présentation optique, tels que des projecteurs et des transmetteurs
d'information par faisceau, en tant que luminaire pour la photographie ou en tant
que luminaire spécial dans des dispositifs médicaux, en particulier sous forme de
lampe pour salle d'opération ou de lampe pour dentiste, ou dans des musées, pour éclairer
de peintures et d'autres pièces exposées.