| (19) |
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(11) |
EP 2 201 824 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2016 Patentblatt 2016/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.10.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/008730 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/049877 (23.04.2009 Gazette 2009/17) |
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| (54) |
SCHNITTSTELLE FÜR LEUCHTMITTEL -BETRIEBSGERÄT
INTERFACE FOR A LUMINOUS MEANS OPERATING DEVICE
INTERFACE POUR APPAREIL PERMETTANT DE FAIRE FONCTIONNER UN MOYEN D'ÉCLAIRAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
15.10.2007 DE 102007049397 12.11.2007 DE 102007053793
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Tridonic GmbH & Co KG |
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6851 Dornbirn (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MAIER, Joachim
6840 Götzis (AT)
- BÖCKLE, Reinhard
6841 Mäder (AT)
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| (74) |
Vertreter: Rupp, Christian et al |
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Mitscherlich PartmbB
Patent- und Rechtsanwälte
Sonnenstraße 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 411 617 DE-A1- 10 227 487 US-A1- 2005 134 581
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EP-A2- 1 349 436 US-A1- 2004 051 466 US-B1- 6 614 206
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Betrieb von Leuchtmitteln, wie beispielsweise
Leuchtstofflampen und Gasentladungslampen. Die Erfindung betrifft insbesondere ein
Betriebsgerät oder ein elektronisches Vorschaltgerät, das über einen Eingang verfügt,
an welche ein Lichtsensor zur Überwachung der Helligkeit anschließbar ist, sowie Verfahren
zur Benutzung dieser Eingangsschnittstelle.
[0002] Aus der
US 2004/0051466 A1 ist ein Betriebsgerät bekannt, welches sowohl ein Primärleuchtmittel als auch ein
Sekundärleuchtmittel, beispielsweise als Hilfsbeleuchtung oder Notbeleuchtung, in
Form einer LED betreiben kann. Dazu steht dem Betriebsgerät neben einer Hauptversorgung
auch eine Hilfsversorgung zur Verfügung.
[0003] Aus der
EP 0 965 252 B1 ist zudem bekannt, dass ein elektronisches Vorschaltgerät zum Betreiben einer Lampe
eine Anschlussvorrichtung aufweist, an die ein Lichtsensor zur Überwachung der Helligkeit
eines bestimmten räumlichen Bereichs anschließbar ist. Der zur Helligkeitsregelung
eingesetzte Lichtsensor erfasst Helligkeits-Istwerte in einem von einer Lampe beleuchteten
Bereich. Diese Helligkeits-Istwerte werden über diese Anschlussvorrichtung dem Betriebsgerät
zugeführt. Die Lampe, deren Helligkeit von dem Lichtsensor erfasst wird, wird von
diesem Betriebsgerät entsprechend den Helligkeits-Istwerten gesteuert bzw. die Beleuchtung
wird gedimmt.
[0004] Parallel zu dieser ersten Anschlussvorrichtung besitzt das elektronische Vorschaltgerät
weitere Anschlüsse zum Empfang von externen Steuerinformationen bspw. über eine Busleitung.
Dem elektronischen Vorschaltgerät können derart verschiedene Informationen bzw. Befehle
zugeführt werden, wie beispielsweise externe Dimm-Sollwerte. Weiterhin können über
die Steueranschlüsse Einschalt- bzw.
[0005] Ausschalt-Befehle für das elektronische Vorschaltgerät übermittelt werden.
[0006] Festzuhalten bleibt, dass diese Mess-Anschlußvorrichtung zum Anschluß von Lichtsensoren
bzw. helligkeitsabhängigen Widerständen benutzt wird. Falls ein Lichtsensor am Gerät
angeschlossen ist, wird dies vom Betriebsgerät überprüft und erkannt, so dass die
Helligkeit der Lampe entsprechend dem Sensorwert eingestellt bzw. gedimmt werden kann.
Die externe Steuerinformation bzgl. der Helligkeit der Lampe werden in diesem Falle
für den Betrieb der Lampe nicht berücksichtigt.
[0007] Falls kein Lichtsensor an das elektronische Vorschaltgerät angeschlossen sein sollte,
kann dagegen das Betriebsgerät über die weiteren digitalen Steueranschlüsse wie beispielsweise
DALI- oder DSI-Anschlüsse gesteuert werden. Aufgrund der niedrigen Signalübertragungsrate
von derartigen digitalen Anschlüsse bzw. Schnittstellen können angeschlossene Lampen
mittels externen Steuerinformationen auf sich schnell verändernde Helligkeits-Istwerte
nicht gesteuert werden. Daher ist es nach diesem Stand der Technik nicht möglich,
Lichteffekte mit sehr schnellen Lichtänderungen zu realisieren.
[0008] Die Erfindung hat sich dementsprechend zur Aufgabe gesetzt, eine verbesserte Technik
zum Betrieb einer Lampe bereit zu stellen, womit insbesondere die Mehrfachnutzung
von Schnittstellen verbessert wird.
[0009] Die Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche gelöst, wobei sich
die Kombination der Ansprüche als besonders vorteilhafte Lösung der Aufgabenstellung
auszeichnet.
[0010] Die Erfindung schlägt vor ein Notbetriebsfähiges Betriebsgerät für Leuchtmittel,
das zum Betrieb eines ersten Leuchtmittels, insbesondere wenigstens einer Gasentladungslampe
in Normalbetrieb, d.h. bei an einem Versorgungseingang des Betriebsgeräts anliegender
Wechselspannung ausgebildet ist, und das weiterhin dazu ausgebildet ist, bei an dem
Versorgungseingang des Betriebsgeräts anliegender Gleichspannung oder bei Eingang
eines entsprechenden Befehls über eine Datenleitung, anstelle des ersten Leuchtmittels
ein zweites, davon unterschiedliches Leuchtmittel, insbesondere wenigstens eine Leuchtdiode
LED zu betreiben, wobei das zweite Leuchtmittel über eine Schnittstelle betrieben
ist, die wahlweise auch als Signaleingang schaltbar ist.
[0011] Das zweite Leuchtmittel kann durch das Betriebsgerät mit DC-Spannung versorgt werden.
[0012] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Betriebsgerät zum Betreiben
von mindestens einem Leuchtmittel vorgesehen, aufweisend eine als Eingangskanal ausgebildete
Schnittstelle. Diese Schnittstelle ist auf einen Ausgangskanal umschaltbar.
[0013] Erfindungsgemäß wird ein Betriebsgerät zum Betreiben von mindestens einem Leuchtmittel
vorgeschlagen. Das Betriebsgerät weist eine Schnittstelle mit Leitungen auf, die selektiv
als Eingang bspw. für einen Lichtsensor oder als Ausgang für eine Niedervolt-Spannungsversorgung
schaltbar sind.
[0014] Vorzugsweise kann die Schnittstelle zu unterschiedlichen Funktionen programmierbar
sein, bspw. durch einen über einen Bus zugeführten Befehl.
[0015] Die Schnittstelle kann als Ausgangskanal zur Bereitstellung einer Spannung, insbesondere
einer Niedervoltspannung, dienen.
[0016] Die bereitgestellte Spannung kann zum Betrieb eines externen Geräts ausgebildet sein.
[0017] Die Schnittstelle kann zur Versorgung mindestens eines zusätzlichen Leuchtmittels
aktivierbar sein.
[0018] Die derart bereitgestellte Spannung kann vorzugsweise zum Betrieb einer Notleuchte,
insbesondere in Form einer anorganischen oder organischen Leuchtdiode, dienen.
[0019] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die bereitgestellte Spannung zum Betrieb einer
Leuchte zur Übermittlung einer Adressierung ausgelegt sein.
[0020] Die Aktivierung der Schnittstelle als aktive bzw. als Ausgangs-Schnittstelle kann
über Steueranschlüsse zum Empfang von Steuerinformationen erfolgen.
[0021] Erfindungsgemäß wird ein Betriebsgerät zum Betreiben von mindestens einem Leuchtmittel
vorgeschlagen, aufweisend eine Ausgangs-Schnittstelle zur Übermittlung von Daten,
wobei diese Ausgangs-Schnittstelle zur Ausgabe einer (Niedervolt-)Versorgungsspannung
für externe Geräte konfigurierbar ist.
[0022] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein System zum Betrieb
von mindestens einem Leuchtmittel vorgesehen, aufweisend ein solches Betriebsgerät.
[0023] Das System kann ein als Gasentladungslampe bzw. Leuchtstofflampe ausgebildetes Leuchtmittel
aufweisen.
[0024] Vorzugsweise kann das System eine Notleuchte oder Notbeleuchtung aufweisen, wobei
das Betriebsgerät dazu ausgebildet ist, über die Schnittstelle die Notleuchte oder
Notbeleuchtung zu betreiben.
[0025] Die Notleuchte kann insbesondere eine LED oder OLED (Leuchtdioden) -Notleuchte sein.
[0026] Gemäss einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Betriebsgerät für Leuchtmittel
mit einem Notbeleuchtungsbetriebsmodus oder auch ein Notbeleuchtungsgerät vorgesehen,
aufweisend eine Betriebsschaltung der oben angeführten Art, bei der die Leuchtmittel
wenigstens eine Gasentladungslampe aufweisen und die eine abgezweigte Spannungsversorgung
wenigstens eine Leuchtdiode versorgt, wobei im Notlichtfall anstelle der Gasentladungslampe
die LED oder OLED betrieben werden kann.
[0027] Gemäss einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Betriebsart für das Betriebsgerät
wie zum Beispiel ein Notbeleuchtungsbetriebsmodus auch über einen Steuerbefehl von
extern gewählt werden.
[0028] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein elektronisches Vorschaltgerät
vorgesehen, aufweisend ein solches Betriebsgerät.
[0029] Die vorliegende Erfindung betrifft gemäss einem weiteren Aspekt ein Verfahren zum
Betreiben von Leuchtmitteln, wobei in einem Normalbetrieb, d.h. bei Anliegen einer
Wechselspannung an einem Versorgungseingang des Betriebsgeräts, ein erstes Leuchtmittel,
insbesondere wenigstens eine Gasentladungslampe, betrieben wird, und bei Anliegen
einer Gleichspannung an dem Versorgungseingang des Betriebsgeräts oder bei Eingang
eines entsprechenden Befehls über eine Datenleitung, anstelle des ersten Leuchtmittels
ein zweites, davon unterschiedliches Leichtmittel, insbesondere wenigstens eine Leuchtdiode
LED bzw. OLED, betrieben wird.
[0030] Weiterhin ist ein Verfahren zum Betreiben eines Betriebsgeräts für Leuchtmittel vorgesehen,
wobei das Betriebsgerät einen Schnittstellen-Eingang zum Anschluss eines Lichtsensors
aufweist. Dieser Schnittstellen-Eingang wird wahlweise zum Anschluss eines passiven
elektronischen oder optoelektronischen Bauelements oder zum Empfang eines aktiv übermittelten
Signals konfiguriert. Als passives Bauelement kommen dabei insbesondere ein Lichtsensor
zur Helligkeitsregelung, ein Potentiometer zum Dimmen, ein Widerstand zur Adressierung,
oder ein IR (Infrarot)-Sensor oder Lichtsensor zur Datenübertragung in Frage.
[0031] Das passive Bauelement kann insbesondere ein Lichtsensor zur Übermittlung von Helligkeits-Istwerten
an das Betriebsgerät sein.
[0032] Das aktiv übermittelte Signal kann ein analoges oder digitales Signal sein.
[0033] Das aktiv übermittelte Signal kann insbesondere von einem Effektgerät, einem Signalgenerator
und/oder einem statischen oder von einem Benutzer veränderbaren Einstellelement generiert
werden.
[0034] Das passive Bauelement kann vorteilhafterweise ein Potentiometer sein.
[0035] Das Potentiometer kann zum manuellen Dimmen und/oder Einund Ausschalten des Leuchtmittels
eingesetzt werden.
[0036] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben.
[0037] Dabei zeigt:
Fig. 1 schematisch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Systems gemäß der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 2 schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Systems gemäß der vorliegenden
Erfindung mit dem Einsatz eines Potentiometers, und
Fig. 3 schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Systems gemäß der vorliegenden
Erfindung.
[0038] Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Systems
1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das System 1 umfasst im wesentlichen ein Betriebsgerät
2 zum Betreiben von einer oder mehreren Lampen 3. Das Betriebsgerät 2 kann insbesondere
ein elektronisches Vorschaltgerät 2 für mindestens eine Lampe 3 sein, insbesondere
für mindestens eine Leuchtstofflampe wie beispielsweise eine Gasentladungslampe. Die
Leuchtmittel können aber bspw. auch Leuchtdioden sein.
[0039] Das gezeigte elektronische Vorschaltgerät 2 weist Eingänge 4a und 4b einer Lichtsensor-Schnittstelle
5, sowie zwei Steuereingänge 6a und 6b zum Anschluß eines vorzugsweise digitalen Steuerbus
bzw. Steuer-Leitungen 7a und 7b, auf.
[0040] Die Eingänge 4a, 4b und die Steuereingänge 6a und 6b sind an eine Steuervorrichtung
8 des elektronischen Vorschaltgeräts 2 angeschlossen.
[0041] An die Lichtsensor-Schnittstelle 5 des elektronischen Vorschaltgeräts 2 kann ein
externer Widerstand angeschlossen werden. Insbesondere kann ein Lichtsensor oder Fotowiderstand
an die Lichtsensor-Schnittstelle 5 angeschlossen werden. Ein derartiger bekannter
Lichtsensor (nicht gezeigt) ist dazu ausgelegt, die Helligkeit des darauf einfallenden
Lichts zu messen.
[0042] Ist ein Lichtsensor an die Sensor-Schnittstelle 5 tatsächlich angeschlossen, so können
die von dem Lichtsensor gelieferten Helligkeits-Istwerte eines vom Lichtsensor überwachten
Bereichs dem elektronischen Vorschaltgerät 2 zugeführt werden, wobei die Steuervorrichtung
8 des elektronischen Vorschaltgerät 2 dann abhängig von den zugeführten Helligkeits-Istwerten
die zur Beleuchtung des überwachten Bereiches dienende Lampe dimmen kann.
[0043] Wie in Figur 1 ersichtlich ist im System 1 eine analoge oder digitale Signalquelle
an die zum Empfang von Helligkeitswerten gedachte Sensor-Schnittstelle 5 angeschlossen.
[0044] Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Beleuchtungssystems 1' gemäß
der vorliegenden Erfindung.
[0045] Die Eingänge 4a, 4b der Sensor-Schnittstelle 5 werden hier für den Anschluss eines
Potentiometers 11 benutzt. Die Verwendung des Potentiometers 11 ermöglicht ein manuelles
Steuern oder Dimmen der Lampe 3, da die Helligkeit der Lampe 3 in Abhängigkeit vom
gewählten Widerstand des Potentiometers 11 gesteuert wird.
[0046] Die Helligkeit der Lampe 3 kann dadurch auch deutlich schneller als mit einem Lichtsensor
geändert werden. Mit einem angeschlossenen Lichtsensor führt das elektronische Vorschaltgerät
2 nämlich eine langsame Helligkeitsänderung durch. Durch das Einsetzen des Potentiometers
11 können dagegen schnellere Helligkeitsänderungen vom elektronischen Vorschaltgerät
2 durchgeführt werden, die vorzugsweise an die Reaktionszeiten handelsüblicher Dimmer
angepasst werden können.
[0047] Im Ausführungsbeispiel der Figur 2 können die Eingänge 4a, 4b zum Anschluss des Potentiometers
11 dienen, wobei dieses Potentiometer 11 beispielsweise ein manuelles Dimmen sowie
auch ein Ein- bzw. Ausschalten der Lampe 3 ermöglichen kann. Dieses Ausführungsbeispiel
kann in existierenden Lampensystemen insbesondere Stehleuchten eingesetzt werden,
in dem die bestehende Sensorschnittstelle 5 zum Anschluss eines Potentiometers 11
benutzt wird. Somit ist auf einfacher Weise eine schnelle externe Lichtsteuerung realisierbar.
[0048] Das Beleuchtungssystem 1' kann demnach im passiven Modus, der durch den Anschluss
eines passiven elektronischen oder optoelektronischen Bauelements an die Eingänge
4a, 4b gekennzeichnet ist, wahlweise mit einem Lichtsensor oder mit einem Potentiometer
11 bestückt werden.
[0049] Das elektronische Vorschaltgerät 2 kann z.B. via ein entsprechendes Signal über die
Steuereingänge 6a, 6b oder via die Betätigung eines Schalters erkennen, ob ein Lichtsensor
oder ein Potentiometer 11 angeschlossen ist.
[0050] Das elektronische Vorschaltgerät 2 kann aber auch automatisch detektieren, ob ein
Potentiometer 11 zum manuellen Dimmen oder Ein-/Ausschalten eingesetzt ist. Zunächst
veranlasst das elektronische Vorschaltgerät 2 eine Helligkeitsänderung oder Dimmen
der angeschlossenen Lampe 3, und überprüft gleichzeitig, ob sich der Widerstandswert
an der Sensorschnittstelle 5 ändert. Wenn sich dieser Widerstandswert ändert, schließt
das elektronische Vorschaltgerät 2 darauf, dass ein lichtempfindlicher Widerstand
an der Lichtsensorschnittstelle 5 angeschlossen ist. Andererseits wenn sich der Widerstandswert
bei dem Dimmen nicht verändert, erkennt das elektronische Vorschaltgerät 2 ein zum
manuellen Dimmen eingesetztes Potentiometer 11. Je nach Ergebnis dieser automatischen
Erkennung wird der Lichtsensor-Modus oder der Potentiometer-Modus aktiviert. Gemäß
der Erfindung werden zwei Steuereingänge 6a, 6b bereitgestellt, so dass dem elektronischen
Vorschaltgerät 2 externe Steuerinformationen zugeführt werden können. Verschiedene
Arten von Steuerinformationen können vom elektronischen Vorschaltgerät 2 über die
Steuereingänge 6a, 6b empfangen werden wie u.a. Konfigurationsinformationen, Statusabfrage
oder Helligkeitsinformationen.
[0051] Eine Konfigurationsinformation kann dem elektronischen Vorschaltgerät 2 Auskunft
darüber geben, welche Informationen über die Eingänge 4a, 4b bereitgestellt werden.
[0052] Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist diese Schnittstelle 5 bzw. der
Sensor-Kanal auf einen Ausgang umschaltbar, d.h. zur Ausgabe einer Spannung, wie bspw.
einer Niedervoltspannung insbesondere als DC-Spannung. Das Umschalten kann bspw. mittels
extremen, bspw. Bus-Befehlen erfolgen.
[0053] Diese Schnittstelle 3, die vorzugsweise zum Anschluss eines Lichtsensors ausgelegt
ist, kann erfindungsgemäß zusätzlich zum Anschluss eines passiven elektronischen oder
optoelektronischen Bauelements oder zum Empfang eines aktiv übermittelten Signals
auch zur Benutzung als Ausgangsleitung konfiguriert werden. Diese Konfigurierung übernimmt
eine Steuereinheit 56 und kann gemäß entsprechenden Konfigurierungs- bzw. Steuerinformationen
ausgeführt werden, wobei diese Steuerinformationen dann vorzugsweise über die Steueranschlüsse
6a, 6b der Steuereinheit 56 übermittelt werden.
[0054] Das in Fig. 3 gezeigte System 50 für Notbeleuchtung umfasst ein elektronisches Vorschaltgerät
51, das die oben beschriebene Eingangs-Funktionen ausführen kann und auch eine Spannungsversorgung
für eine LED oder OLED (Leuchtdiode) im Notlichtbetrieb bereitstellen kann.
[0055] Die Lampe 3 wird über einen Steuerausgang 53 vom elektronischen Vorschaltgerät 51
betrieben bzw. mit Strom versorgt. Diese Versorgung erfolgt in üblicher Weise, was
hier nicht näher beschrieben wird, und benutzt hierfür eine Netzspannung Un.
[0056] Unter dieser am Eingangspin 52 zur Verfügung gestellten Netzspannung Un sollen hier
in erster Linie Wechselspannungen mit beispielsweise 220V oder 230V und auch Gleichspannungen
mit Spannungen von beispielsweise 24V oder 48V betrachtet werden.
[0057] Das System 50 weist eine Leuchtdiode 57, vorzugsweise mehrere Leuchtdioden, auf,
welche bei Absinken der Netzspannung Un unter einen vordefinierten Wert über die Steuereinheit
56 an eine Batterie 55 schaltbar ist. Die Steuereinheit 56 erkennt ein derartiges
Absinken der Netzspannung Un und schaltet die Batterie 55 derart ein, dass diese die
Leuchtdiode 57 über die Schnittstelle 5 in einem Notbeleuchtungs-Modus betreibt.
[0058] Im Notbeleuchtungs-Modus ist die Leuchtausbeute der Leuchtdiode 57 vorzugsweise niedriger
als die der im Normal-Modus betriebenen Lampe 3, um die Batterie 55 zu schonen.
[0059] Das Notbeleuchtungssystem betreibt eine Notbeleuchtung sobald die Netzversorgung
Un beziehungsweise Stromversorgung für weitere Beleuchtungselemente, hier die Lampe
3, ausfällt.
[0060] Solange die Netzversorgung vorhanden bzw. ausreichend ist, wird die Batterie 55 oder
allgemein eine Gleichspannungsquelle mittels einer von der Steuereinheit 56 kontrollierten
Ladeschaltung 54 aufgeladen.
[0061] Dem Notleuchtmittel bzw. der Leuchtdiode 57 können vorzugsweise weitere Einheiten
vorgeschaltet sein, wie beispielsweise ein Hochsetzsteller.
[0062] Die Batterie 55 oder auch andere Einheiten des in Fig. 5 gezeigten Vorschaltgeräts
51 könne auch extern, d.h. außerhalb des Vorschaltgeräts 51, vorgesehen sein. Eine
externe Batterie kann somit gleichzeitig die Notbeleuchtung von mehreren Vorschaltgeräten
51 betreiben.
[0063] Alternativ kann bei Systemen mit zentraler Notlichtversorgung, d.h. wenn die einspeisende
Wechselspannung V
AC außerhalb des Betriebsgerätes von der Standardnetzspannung auf eine andere Versorgungsspannung
(wie zum Beispiel ein gleichgerichtete Spannung) umgeschaltet wird, das Betriebsgerät
(d.h. die Steuereinheit 56) die Umschaltung auf eine Notlichtversorgung erkennen und
die Betriebsart vom Gasentladungslampenbetrieb auf den Betrieb einer LED umschalten.
[0064] Alternativ kann auch über die Schnittstelle (Steuereingänge 6a und 6b) oder ein direkt
über die Versorgungsleitung an den Eingangspin 52 übertragenes Signal ein Steuerbefehl
übertragen werden, der der Steuereinheit 56 zu erkennen gibt, das ein Notbeleuchtungsfall
vorliegt. Weiterhin kann über einen Steuerbefehl über die Schnittstelle (Steuereingänge
6a und 6b) die Umschaltbedingung für das Umschalten der Betriebsart oder auch andere
Konfigurationsparameter vorgegeben oder geändert werden. Der Konfigurationsparameter
kann zum Beispiel die Art der externen Notbetriebsversorung vorgeben (um diese zu
erkennen) oder der Helligkeitswert, d.h. der entsprechende Dimmwert, mit dem das Notbeleuchtungselement
betrieben werden soll, sein.
[0065] Verschiedene Lampentypen stehen als Notbeleuchtungselement zur Auswahl. In einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die Notleuchte aus einer oder mehreren Leuchtdioden.
Alternativ kann eine herkömmliche Glühfadenlampe benutzt werden. Leuchtstofflampe
können auch als Notleuchte eingesetzt werden, wobei dann darauf geachtet werden muss,
dass solche Leuchtstofflampen eine gewisse Zeit brauchen, zumindest mehrere Minuten,
um aufgeheizt zu werden und mit maximaler Intensität leuchten zu können.
[0066] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird also allgemein der Sensorkanal aktiv, d.h.
mit Spannungsversorgung geschaltet. Somit können unterschiedliche Zusatzlichtquellen
versorgt werden. Ein Beispiel ist eine Notlicht-LED.
[0067] Die angeschlossene Lichtquelle, insbesondere LED, kann aber auch beispielsweise zur
Übermittlung einer Adressierung verwendet werden. Dabei kann es sich um die Adressierung
der Lampe 3 in einem Beleuchtungssystem, wie z.B. in einem DALI-Beleuchtungssystem,
handeln. Die Übermittlung erfolgt vorzugsweise und in bekannter Weise mittels Modulation
des von der Leuchtdiode emittierten Lichts.
1. Notbetriebsfähiges Betriebsgerät (51) für Leuchtmittel, das zum Betrieb eines ersten
Leuchtmittels (3), insbesondere wenigstens einer Gasentladungslampe, im Normalbetrieb,
d.h. bei an einem Versorgungseingang (52) des Betriebsgeräts (51) anliegender Wechselspannung,
ausgebildet ist, und das weiterhin dazu ausgebildet ist, bei an dem Versorgungseingang
(52) des Betriebsgeräts (51) anliegender Gleichspannung im Notbetrieb anstelle des
ersten Leuchtmittels (3) ein zweites, davon unterschiedliches Leuchtmittel (57) zu
betreiben, wobei das zweite Leuchtmittel (57) eine Leuchtdiode, LED, ist, dadurch gekennzeichnet, dass
eine als Eingangskanal ausgebildete Schnittstelle (5) des Betriebsgeräts (51) mittels
einer Steuereinheit (56) auf einen Ausgangskanal zur Abgabe einer Spannung umschaltbar
ist, um die LED im Notbetrieb zu betreiben.
2. Notbetriebsfähiges Betriebsgerät (51) für Leuchtmittel, das zum Betrieb eines ersten
Leuchtmittels (3), insbesondere wenigstens einer Gasentladungslampe, im Normalbetrieb,
d.h. bei an einem Versorgungseingang (52) des Betriebsgeräts (51) anliegender Wechselspannung,
ausgebildet ist, und das weiterhin dazu ausgebildet ist, bei Eingang eines entsprechenden
Befehls an Steuereingängen (6a, 6b) im Notbetrieb anstelle des ersten Leuchtmittels
(3) ein zweites, davon unterschiedliches Leuchtmittel (57) zu betreiben, wobei das
zweite Leuchtmittel (57) eine Leuchtdiode, LED, ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine als Eingangskanal ausgebildete Schnittstelle (5) des Betriebsgeräts (51) mittels
einer Steuereinheit (56) im Notbetrieb auf einen Ausgangskanal zur Abgabe einer Spannung
umschaltbar ist, um die LED zu betreiben.
3. Betriebsgerät (51) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Schnittstelle (5) auf einen Ausgangskanal für eine Niedervolt-Spannungsversorgung,
insbesondere eine DC-Versorgung, umschaltbar ist.
4. Betriebsgerät (51) nach Anspruch 3,
wobei die Schnittstelle (5) als Sensor- Eingangskanal, insbesondere als Lichtsensor-
Eingangskanal ausgebildet ist.
5. Betriebsgerät (51) nach Anspruch 3 oder 4,
wobei die Schnittstelle (5) zu unterschiedlichen Funktionen programmierbar ist.
6. Betriebsgerät (51) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
wobei die bereitgestellte Spannung zum Betrieb eines externen Geräts ausgebildet ist.
7. Betriebsgerät (51) nach Anspruch 6,
wobei die bereitgestellte Spannung zum Betrieb der LED zur Übermittlung einer Adressierung
ausgelegt ist.
8. Betriebsgerät (51) nach einem der vorherigen Ansprüche,
wobei die Aktivierung der Schnittstelle (5) als aktive bzw. als Ausgangs-Schnittstelle
über Steueranschlüsse (6a, 6b) zum Empfang von Steuerinformationen erfolgt.
9. System zum Betrieb von mindestens einem Leuchtmittel (3),
aufweisend ein Betriebsgerät (51) gemäß einem der vorherigen Ansprüche.
10. System nach Anspruch 9,
aufweisend ein als Gasentladungslampe bzw. Leuchtstofflampe ausgebildetes Leuchtmittel
(3).
11. System nach Anspruch 9 oder 10,
aufweisend die LED als zweites Leuchtmittel (57)
12. Verfahren zum Betreiben von Leuchtmitteln mit einem Betriebsgerät gemäß einem der
vorhergehenden Ansprüche, wobei in einem Normalbetrieb, d.h. bei Anliegen einer Wechselspannung
an einem Versorgungseingang (52) des Betriebsgeräts (51), ein erstes Leuchtmittel
(3), insbesondere wenigstens eine Gasentladungslampe, betrieben wird,
wobei bei Anliegen einer Gleichspannung an dem Versorgungseingang (52) des Betriebsgeräts
(51), im Notbetrieb anstelle des ersten Leuchtmittels ein zweites, davon unterschiedliches
Leuchtmittel (57) betrieben wird, wobei das zweite Leuchtmittel (57) eine Leuchtdiode,
LED, ist,
gekennzeichnet dadurch, dass
eine als Eingangskanal ausgebildete Schnittstelle (5) des Betriebsgeräts (51) mittels
einer Steuereinheit (56) im Notbetrieb auf einen Ausgangskanal zur Abgabe einer Spannung
umgeschaltet wird, um das zweite Leuchtmittel (57) zu betrieben.
13. Betriebsgerät (51) nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit (56) den Notbetrieb auf
Grundlage einer Umschaltung der Wechselspannung auf die Gleichspannung oder über ein
direkt an den Versorgungseingang (52) übertragenes Steuersignal erkennt und das Betriebsgerät
(51) auf den Notbetrieb umschaltet.
14. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Steuereinheit (56) den Notbetrieb auf Grundlage
einer Umschaltung der Wechselspannung auf die Gleichspannung oder über ein direkt
an den Versorgungseingang (52) übertragenes Steuersignal erkennt und das Betriebsgerät
(51) auf den Notbetrieb umschaltet.
15. Betriebsgerät (51) nach Anspruch 1, wobei in dem Betriebsgerät (51) die Umschaltbedingung
für das Umschalten der Betriebsart vom Normalbetrieb auf den Notbetrieb über die Steuereingänge
(6a, 6b) konfigurierbar ist.
1. Operating device (51) for lighting means which is capable of emergency operation,
which is designed for the operation of a first lighting means (3), in particular at
least one gas discharge lamp, in normal operation, i.e. in the case of alternating
voltage applied to a supply input (52) of the operating device (51), and which is
also designed in the case of direct current voltage applied to the supply input (52)
of the operating device (51) to operate a second, different lighting means (57) instead
of the first lighting means (3) in emergency operation, wherein the second lighting
means (57) is a light-emitting diode, LED,
characterized in that
an interface (5) of the operating device (51) designed as an input channel is switchable
by means of a control unit (56) to an output channel for the output of a voltage,
in order to operate the LED.
2. Operating device (51) for lighting means which is capable of emergency operation,
which is designed for the operation of a first lighting means (3), in particular at
least one gas discharge lamp, in normal operation, i.e. in the case of alternating
voltage applied to a supply input (52) of the operating device (51), and which is
also designed in the case of an input of a corresponding command to the control inputs
(6a, 6b) to operate a second, different lighting means (57) instead of the first lighting
means (3) in emergency operation, wherein the second lighting means (57) is a light-emitting
diode, LED,
characterized in that
an interface (5) of the operating device (51) designed as an input channel is switchable
by means of a control unit (56) to an output channel for the output of a voltage,
in order to operate the LED.
3. An operating device (51) according to Claim 1 or 2, wherein the interface (5) is switchable
to an output channel for a low-voltage-voltage supply, in particular a DC-supply.
4. An operating device (51) according to Claim 3, wherein the interface (5) is designed
as a sensor-input channel, in particular, as a light sensor-input channel.
5. An operating device (51) according to Claim 3 or 4, wherein the interface (5) can
be programmed for different functions.
6. An operating device (51) according to any one of Claims 3 to 5, wherein the voltage
provided is designed for the operation of an external device.
7. An operating device (51) according to Claim 6, wherein the voltage provided is designed
for the operation of the LED for the transmission of an addressing.
8. An operating device (51) according to any one of the previous claims, wherein the
activation of the interface (5) occurs as active or as output interface via control
connections (6a, 6b) for the reception of control information.
9. A system for the operation of at least one lighting means (3), having a operating
device (51) according to one of the previous claims.
10. A system according to Claim 9, having a lighting means (3) designed as a gas discharge
lamp or fluorescent lamp.
11. A system according to Claim 9 or 10, having the LED as second lighting means (57).
12. A method for the operation of lighting means with an operating device according to
one of the preceding claims, wherein in a normal operation, i.e. in the case of the
application of an alternating voltage to the supply input (52) of the operating device
(51) a first lighting means (3), in particular, at least one gas discharge lamp, is
operated, wherein in the case of the application of a direct current voltage to the
supply input (52) of the operating device (51), a second, different lighting means
(57) instead of the first lighting means is operated in emergency operation, wherein
the second lighting means (57) is a light-mitting diode, LED,
characterized in that
an interface (5) of the operating device (51) designed as an input channel is switched
by means of a control unit (56) in emergency operation to an output channel for the
output of a voltage, in order to operate the second lighting means (57).
13. An operating device (51) according to Claim 1, wherein the control unit (56) detects
the emergency operation on the basis of a switching of the alternating voltage to
the direct current voltage or via a control signal transmitted directly to the supply
input (52) and switches the operating device (51) to the emergency operation.
14. A method according to Claim 12, wherein the control unit (56) detects the emergency
operation on the basis of a switching of the alternating voltage to the direct current
voltage or via a control signal transmitted directly to the supply input (52) and
switches the operating device (51) to the emergency operation.
15. An operating device (51) according to Claim 1, wherein in the operating device (51)
the switching condition for the switching of the operating mode from normal operation
to the emergency operation is configurable via the control inputs (6a, 6b).
1. Appareil d'actionnement (51) à fonctionnement d'urgence pour moyens d'éclairage, qui
est conçu pour l'actionnement d'un premier moyen d'éclairage (3), plus particulièrement
au moins une lampe à décharge de gaz, en fonctionnement normal, c'est-à-dire dans
le cas d'une tension alternative appliquée à l'entrée d'alimentation (52) de l'appareil
d'actionnement (51), et qui est en outre conçu pour actionner, dans le cas d'une tension
continue appliquée à l'entrée d'alimentation (52) de l'appareil d'actionnement (51),
en fonctionnement d'urgence, au lieu du premier moyen d'éclairage (3), un deuxième
moyen d'éclairage (57) différent de celui-ci, le deuxième moyen d'éclairage (57) étant
une diode électroluminescente,
caractérisé en ce que
une interface (5) conçue comme un canal d'entrée de l'appareil d'actionnement (51)
peut être commutée au moyen d'une unité de commande (56) sur un canal de sortie pour
la génération d'une tension, afin d'exploiter la LED en mode d'urgence.
2. Appareil d'actionnement (51) à fonctionnement d'urgence pour moyens d'éclairage, qui
est conçu pour l'actionnement d'un premier moyen d'éclairage (3), plus particulièrement
au moins une lampe à décharge de gaz, en fonctionnement normal, c'est-à-dire dans
le cas d'une tension alternative appliquée à l'entrée d'alimentation (52) de l'appareil
d'actionnement (51), et qui est en outre conçu pour actionner, dans le cas de l'entrée
d'une instruction correspondante au niveau d'entrées de commande (6a, 6b), en fonctionnement
d'urgence, au lieu du premier moyen d'éclairage (3), un deuxième moyen d'éclairage
(57), différent de celui-ci, le deuxième moyen d'éclairage (57) étant une diode électroluminescente,
caractérisé en ce que
une interface (5), conçue comme un canal d'entrée de l'appareil d'actionnement (51)
peut être commutée au moyen d'une unité de commande (56), en fonctionnement d'urgence,
sur un canal de sortie pour la génération d'une tension, afin d'actionner la LED.
3. Appareil d'actionnement (51) selon la revendication 1 ou 2,
l'interface (5) pouvant être commutée sur un canal de sortie pour une alimentation
à basse tension, plus particulièrement une alimentation DC.
4. Appareil d'actionnement (51) selon la revendication 3,
l'interface (5) étant conçue comme un canal d'entrée de capteur, plus particulièrement
comme un canal d'entrée de capteur de lumière.
5. Appareil d'actionnement (51) selon la revendication 3 ou 4,
l'interface (5) pouvant être programmée pour des fonctions différentes.
6. Appareil d'actionnement (51) selon l'une des revendications 3 à 5,
la tension appliquée étant conçue pour l'actionnement d'un appareil externe.
7. Appareil d'actionnement (51) selon la revendication 6,
la tension appliquée étant conçue pour l'actionnement de la LED pour la transmission
d'un adressage.
8. Appareil d'actionnement (51) selon l'une des revendications précédentes,
l'activation de l'interface (5) ayant lieu comme une interface active ou comme une
interface de sortie par l'intermédiaire de connexions de commande (6a, 6b) pour la
réception d'informations de commande.
9. Système pour l'actionnement d'au moins un moyen d'éclairage (3),
comprenant un appareil d'actionnement (51) selon l'une des revendications précédentes.
10. Système selon la revendication 9,
comprenant un moyen d'éclairage (3) conçu comme une lampe à décharge de gaz ou une
lampe fluorescente.
11. Système selon la revendication 9 ou 10,
comprenant les LED en tant que deuxième moyen d'éclairage (57).
12. Procédé d'actionnement de moyens d'éclairage avec un appareil d'actionnement selon
l'une des revendications précédentes, moyennant quoi, en fonctionnement normal, c'est-à-dire
lors de l'application d'une tension alternative à une entrée d'alimentation (52) de
l'appareil d'actionnement (51), un premier moyen d'éclairage (3), plus particulièrement
au moins une lampe à décharge de gaz, est actionné,
moyennant quoi, lors de l'application d'une tension continue à l'entrée d'alimentation
(52) de l'appareil d'actionnement (51), en fonctionnement d'urgence, au lieu du premier
moyen d'éclairage, un deuxième moyen d'éclairage (57), différent de celui-ci est actionné,
le deuxième moyen d'éclairage (57) étant une diode électroluminescente, LED,
caractérisé en ce que
une interface (5), conçue comme un canal d'entrée, de l'appareil d'actionnement (51),
est commutée au moyen d'une unité de commande (56), en fonctionnement d'urgence, sur
un canal de sortie pour la génération d'une tension, afin d'actionner le deuxième
moyen d'éclairage (57).
13. Appareil d'actionnement (51) selon la revendication 1, l'unité de commande (56) détectant
le fonctionnement d'urgence sur la base d'une commutation de la tension alternative
vers la tension continue ou grâce à un signal de commande transmis directement à l'entrée
d'alimentation (52) et commute l'appareil d'actionnement (51) en fonctionnement d'urgence.
14. Procédé selon la revendication 12, l'unité de commande (56) détectant le fonctionnement
d'urgence sur la base d'une commutation de la tension alternative vers la tension
continue ou grâce à un signal de commande transmis directement à l'entrée d'alimentation
(52) et commute l'appareil d'actionnement (51) en fonctionnement d'urgence.
15. Appareil d'actionnement (51) selon la revendication 1, la condition de commutation
pour la commutation du mode de fonctionnement du fonctionnement normal vers le fonctionnement
d'urgence étant configurable dans l'appareil d'actionnement (51) par l'intermédiaire
des entrées de commande (6a, 6b).


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