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EP 2 202 038 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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23.03.2011 Patentblatt 2011/12 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2011 Patentblatt 2011/03 |
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Anmeldetag: 18.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Trägerplatte für ein Stanzwerkzeug
Carrier plate for a stamping tool
Plaque de support pour un outil d'estampillage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA RS |
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Priorität: |
19.12.2008 DE 202008016884 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
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Patentinhaber: Karl Marbach GmbH & Co. KG |
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74080 Heilbronn (DE) |
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Erfinder: |
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- Marbach, Peter
74074 Heilbronn (DE)
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Vertreter: Hano, Christian et al |
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v. Füner Ebbinghaus Finck Hano
Patentanwälte
Mariahilfplatz 3 81541 München 81541 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 404 406
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DE-A1- 3 831 393
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Trägerplatte für ein Stanzwerkzeug mit zwei Außenlagen,
zwischen denen eine Mittellage angeordnet ist.
[0002] Eine Trägerplatte für ein Stanzwerkzeug mit wenigstens zwei Lagen ist aus der
DE 203 20 658 U1 bekannt. Die Mittellage dieser Trägerplatte besteht bevorzugt aus einem geschäumten
Kunststoff, insbesondere Epoxyharz. Die Außenlage besteht aus einem Verbundwerkstoff
aus Kunstharz und Glasgewebe oder aus Metall.
[0003] Ein Nachteil der in der
DE 203 20 658 U1 offenbarten Trägerplatte ist die Verwendung von nicht recyclingfähigen Epoxyharzen
in der Mittellage der Trägerplatte. Weiter sind die verwendeten Materialien relativ
kostenaufwändig in ihrer Herstellung.
[0004] Des Weiteren sind als Trägerplatten im Stanzformenbau sogenannte Kompositplatten
bekannt. Diese bestehen z.B. aus einem Verbund aus Blech / Holz / Blech, Blech / Kunststoff
/ Blech oder Blech / Sisal, Harz / Blech. Eine Trägerplatte aus einem Verbund aus
Metall / Kunststoff / Metall ist aus der
DE 24 044 06 C3 bekannt. Hier wird in der Mittellage bevorzugt ein Epoxyharz verwendet, die Außenlage
besteht bevorzugt aus einem maßstabilen Metall, z.B. Kupfer, Messing, Aluminium oder
Magnesium.
[0005] Nachteilig ist bei solchen Trägerplatten die Recyclingproblematik der Epoxyharze.
Nachteilig ist darüber hinaus das relativ hohe Gewicht, das sich durch die Verwendung
von Metallen für die obere und untere Außenlage ergibt. Dadurch wird u.a. die Handhabe
der Trägerplatte beim Einbau in die Stanzformapparatur erschwert.
[0006] Weitere bekannte Trägerplatten für den Stanzformenbau bestehen aus Multiplex-Platten
aus Neufurnier. Diese bestehen aus mindestens 5 gleich starken Furnierlagen aus zumeist
Buche, Birke, Fichte oder Ahorn mit Dicken von 0,5 - 2,5 mm. Die Platten werden mit
Harnstoff-Leim verpresst und querverleimt. Es kommen auch Multiplex-Platten aus einer
Mischung der verschiedenen Holzarten zum Einsatz. Diese Trägerplatten weisen eine
hohe dynamische Lebensdauer auf.
[0007] Bei solchen Trägerplatten werden Schlitze für die Aufnahme von Stanz- und Rilllinien
mit Hilfe eines Lasers ausgebildet. Um mit einer konstanten Laserstärke eine gleichmäßige
Ausbildung der Schlitze zu erreichen, ist es erforderlich, dass die Furnierplatten
keine Äste oder Ähnliches enthalten. Solche fehlerfreien Furnierplatten sind jedoch
kostenaufwändig.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trägerplatte für ein Stanzwerkzeug
zu schaffen, die mit vergleichsweise geringen Kosten herstellbar ist, jedoch eine
hohe dynamische Lebensdauer hat, und in der sich mit Hilfe eines Lasers passgenaue
Aussparungen ausbilden lassen.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Trägerplatte mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Trägerplatte sind Gegenstand
der Patentansprüche 2 bis 14.
[0010] Erfindungsgemäß werden bei der Trägerplatte die Mittellage von einem Kern aus verdichteten
Fasern und die Außenlagen aus Holzfurnieren gebildet. Dabei wird die Trägerplatte
auf beiden Seiten mit einer Außenlage aus Holzfurnier gebildet. Diese kann aus einer
Holzfurnierschicht, bevorzugt jedoch aus jeweils zwei querverleimten Holzfurnierschichten,
bevorzugt aus Birkenfurnier, gebildet werden. Die Schichten werden mit einem Leim
und unter Verwendung von Druck zusammengeleimt. Zweckmäßigerweise werden die Außenlagen
mit der Mittellage mittels eines laserfähigen Leims, bevorzugt Harnstoffleims, verbunden.
[0011] Vorzugsweise besteht die Mittellage aus einem MDF-Faserkern (medium density fiberboard),
aus einem LDF-Faserkern (low density fiberboard) oder aus einem HDF-Faserkern (high
density fiberboard) aus Nadel- und/oder Laubholzfasern, die mit synthetischen Bindemitteln
und Wachsen benetzt unter einem Heißpressverfahren plattenförmig hergestellt sind.
Zweckmäßigerweise werden dabei Bindemittel verwendet, die sowohl umweltfreundlich
als auch biologisch abbaubar sind.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform wird als MDF-Kern ein MDF-Kemtyp "H" verwendet. Dieser
weist bei der Verwendung eines wasserfesten Leims eine geringe Längen- und Dickenquellung
auf.
[0013] Bevorzugt weisen die Holzfurniere eine Dicke von 0,1 - 2,5 mm und die Mittellage
eine Dicke von 2,4 - 21,8 mm auf, wobei die Dicke der Mittellage 30 bis 99% der Gesamtdicke
der Trägerplatte beträgt.
[0014] Bevorzugt liegt jeweils zwischen den zwei Schichten aus Holzfurnier eine Armierung
aus Kunststoff, Metall oder Glasfasergewebe mit einer Dicke von 0,05 - 0,5 mm, die
eine gitterartige Struktur bei einer Maschenweite von 0,05 - 5 mm aufweist. Auf diese
Armierung wird zweckmäßigerweise eine holzleimverträgliche Schlichte in einer Dicke
von maximal 0,001 mm ( 1 µm) aufgetragen und die zwei Schichten aus Holzfurnier anschließend
quer zueinander verleimt.
[0015] Vorzugsweise wird die Trägerplatte abschließend über einen Schleifprozess plangeschliffen
und auf ein Normmaß mit ein einer Dickentoleranz von ± 0,3 mm kalibriert.
[0016] Bevorzugt wird die Oberfläche der Trägerplatte zum Schutz mit einem wasserlöslichen
Acryl-Lack (UV-gehärtet) bzw. mit einem Melaminfilm beschichtet.
[0017] Die erfindungsgemäße Trägerplatte ist daher mit relativ wenig Aufwand herstellbar
und erfüllt dennoch alle erforderlichen Eigenschaften. Hierzu zählen u.a. eine hohe
Maßstabilität auch nach einer hohen Anzahl von Stanzvorgängen, eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme,
ein gute Bemesserbarkeit, eine hohe Steifigkeit und Druckbeanspruchbarkeit sowie eine
gute Planlage mit geringer Dickentoleranz.
[0018] Außerdem können nachwachsende Rohstoffe verwendet werden, wodurch sich eine positive
Umweltbilanz durch die Verwendung von sekundären Materialien ergibt. Je nach Dicke
der erfindungsgemäßen Trägerplatte kann ein Anteil an Sekundärrohstoffen von 30 -
99% erreicht werden.
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert, wobei
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Trägerplatte zeigt und
Fig. 2 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Trägerplatte zeigt.
[0020] Die in Fig. 1 gezeigte Trägerplatte 1 weist drei Lagen auf, eine Mittellage 2 bestehend
aus einem plattenförmigen MDF-Faserkern und zwei Außenlagen 3, 4, die jeweils von
zwei quer verleimten Schichten 5, 6 bzw. 7, 8 aus möglichst fehlerfreiem und gleichmäßigem
Birkenfurnier gebildet werden. Die Mittellage 2 und die Außenlagen 3, 4 sind mittels
eines Harnstoffleims unter Druck und Temperatur verleimt worden, wobei die Außenlagen
3, 4 zueinander querverleimt sind.
[0021] Die Trägerplatte 11 von Fig. 2 unterscheidet sich von der Trägerplatte 1 von Fig.
1 dadurch, dass zwischen den zwei Schichten 5, 6 bzw. 7, 8 aus Birkenfurnier eine
Armierung (9, 10) aus Glasfasergewebe mit einer Maschenweite von 1,7 mm und einer
Dicke von 0,3 mm gelegt, welche mit einer Schlichte aus 1µm Chrom- oder Silanschlichte
behandelt wurde. Anschließend werden jeweils die zwei Schichten 5, 6 bzw. 7, 8 aus
Birkenfurnier mit der zwischenliegenden Armierung quer zueinander verklebt. Die Armierung
dient in diesem Ausführungsbeispiel der Minimierung der Ausdehnungskräfte.
[0022] Die Mittellage 2 besteht bei beiden beschriebenen Trägerplatten 1 bzw. 11 zu 85-90%
aus Holz von Nadelbäumen (Fichte, Tanne, Kiefer) und zu 10-15% aus Laubholz (Buche,
Eiche, Ahorn). Die gesamte Trägerplatte 1 bzw. 11 weist eine Dicke von 18,2 mm auf,
wobei die Birkenfurniere jeweils eine Dicke von 1,4 mm und die Mittellage 2 eine Dicke
von 12,6 mm haben (2*1,4 mm Birkenfurnier oben, 12,6 mm Mittellage, 2* 1,4 mm Birkenfurnier
unten).
[0023] Die Dickentoleranz der Mittellage 2 beträgt ± 0,2 mm und die Krümmung soll 1,5 mm/m
nicht überschreiten. Die verwendete MDF-Mittellage 2 besitzt eine mittlere Dichte
von 770 kg/m
3, wobei die Dichtetoleranz ± 30kg/m
3 beträgt. Die Querzugfestigkeit beträgt ≥ 0,75 N/mm
2 und die Biegesteifigkeit ≥ 35 N/mm
2.
[0024] Die Oberfläche wird zum Schutz mit einem wasserlöslichen Acryl-Lack (UV-gehärtet)
beschichtet.
[0025] Durch die bevorzugte Verwendung von Birkenfurnier in den Außenlagen 3, 4 und des
MDF-Kerns als Mittellage 2 der Trägerplatte 1 weisen die Trägerplatten 1 bzw. 11 eine
gute Laserschneidbarkeit auf. Die bevorzugte Verwendung eines speziellen Harnstoffleims
(BFU-20) führt zu einer laserfähigen Verleimung der Trägerplatten 1 bzw. 11. Bezüglich
der Arbeitssicherheit werden die MAK-Werte bei der thermischen Zersetzung der erfindungsgemäßen
Trägerplatten 1 bzw. 11 eingehalten. Die Schneidegeschwindigkeit der erfindungsgemäßen
Trägerplatten 1 bzw. 11 entspricht den Standardwerten. Die Maßgenauigkeit der Stanzform
kann bei Sollmaßen von 0-1000 mm mit ± 0,6 mm und bei Sollmaßen > 1000mm mit ± 0,7
mm eingehalten werden. Die Homogenität im gesamten Plattenaufbau, wichtig für die
Laserschneidbarkeit, kann durch die Verwendung des MDF-Kems in der Mittellage 2 eingehalten
werden.
1. Trägerplatte für ein Stanzwerkzeug, die zwei Außenlagen (3, 4) aufweist, zwischen
denen eine Mittellage (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellage (2) von einem Kern aus verdichteten Fasern gebildet wird und die Außenlagen
(3,4) aus Holzfurnier gebildet sind.
2. Trägerplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlagen (3,4) jeweils zwei Schichten (5, 6; 7, 8) aus Holzfurnier umfassen.
3. Trägerplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei Schichten (5, 6; 7, 8) aus Holzfurnier eine Armierung (9, 10) angeordnet
ist.
4. Trägerplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung (9, 10) eine gitterartige Struktur aufweist.
5. Trägerplatte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung (9, 10) aus Kunststoff, Metall oder Glasfasergewebe besteht.
6. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 3 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Armierung (9, 10) eine holzleimverträgliche Schlichte aufgetragen ist.
7. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Schichten aus Holzfurnier (5,6;7,8) quer zueinander verleimt sind.
8. Trägerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlagen (3,4) mit der Mittellage (2) mittels eines laserfähigen Klebstoffes,
vorzugsweise Harnstoffleims, verbunden sind.
9. Trägerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Mittellage (2) 30 - 99% der Gesamtdicke der Trägerplatte beträgt.
10. Trägerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Schichten (5,6;7,8)
aus Holzfurnier eine Dicke von 0,1 - 2,5 mm aufweisen, bevorzugt 1,4 mm.
11. Trägerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus verdichteten Fasern von einem MDF-Kern, einem LDF-Kern oder einem HDF-Kern
gebildet wird.
12. Trägerplatte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der MDF-Kern, der LDF-Kern oder der HDF-Kem aus Nadel- und/oder Laubholzfasern besteht
und mit synthetischen Bindemitteln und Wachsen benetzt unter einem Heißpressverfahren
plattenförmig hergestellt ist.
13. Trägerplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindemittel umweltfreundlich und biologisch abbaubar sind.
14. Trägerplatten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der MDF-Kern ein MDF-Kerntyp "H" ist, der bei Verwendung eines wasserfesten Leims
eine geringe Dicken- und Längsquellung aufweist.
1. A carrier plate for a punching tool having two external layers (3,4), between which
a middle layer (2) is arranged, characterized in that the middle layer (2) is formed by a core made of compacted fibers and that the external
layers (3, 4) are formed by wood veneer.
2. The carrier plate according to claim 1, characterized in that the external layers (3, 4) each comprise two plies (5, 6; 7, 8) made of wood veneer.
3. The carrier plate according to claim 2, characterized in that a reinforcement (9, 10) is arranged between the two plies (5, 6; 7, 8) of wood veneer.
4. The carrier plate according to claim 3, characterized in that the reinforcement (9, 10) has a grid-like structure.
5. The carrier plate according to claim 3 or 4, characterized in that the reinforcement (9, 10) is made of plastics, metal or glass fiber fabric.
6. The carrier plate according to one of claims 3 to 5, characterized in that a wood-glue compatible sizing agent is applied onto the reinforcement (9, 10).
7. The carrier plate according to one of claims 2 to 6, characterized in that the two plies of wood veneer (5, 6; 7, 8) are glued together crosswise.
8. The carrier plate according to one of the preceding claims, characterized in that the external layers (3, 4) are bonded to the middle layer (2) by means of a laserable
adhesive, preferably urea glue.
9. The carrier plate according to one of the preceding claims, characterized in that the thickness of the middle layer (2) constitutes 30 to 99 % of the overall thickness
of the carrier plate.
10. The carrier plate according to one of the preceding claims, wherein the plies (5,
6; 7, 8) of wood veneer have a thickness of 0.1 to 2.5 mm, preferably 1.4 mm.
11. The carrier plate according to one of the preceding claims, characterized in that the core made of compacted fibers is formed by an MDF core, an LDF core or an HDF
core.
12. The carrier plate according to claim 11, characterized in that the MDF core, the LDF core or the HDF core consists of fibers from conifers and/or
deciduous trees and is manufactured in the form of a plate by moistening it with synthetic
binding agents and waxes and using a hot-pressing process.
13. The carrier plate according to claim 12, characterized in that the binding agents are environmentally acceptable and biodegradable.
14. The carrier plate according to one of the preceding claims, characterized in that the MDF core is an MDF core of the "H" type, which has a low length and thickness
swelling in case water-proof glue is used.
1. Plaque de support pour un outil d'estampillage, qui comprend deux couches extérieures
(3, 4) entre lesquelles est située une couche intermédiaire (2), caractérisée en ce que la couche intermédiaire (2) est formée par un noyau de fibres compactées et les couches
extérieures (3, 4) sont formées d'un placage en bois.
2. Plaque de support selon la revendication 1, caractérisée en ce que les couches extérieures (3, 4) comportent à chaque fois deux couches (5, 6; 7, 8)
de placage en bois.
3. Plaque de support selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'une armure (9, 10) est située entre les deux couches (5, 6; 7, 8) de placage en bois.
4. Plaque de support selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'armure (9, 10) a une structure en grille.
5. Plaque de support selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que l'armure (9, 10) est en plastique, en métal ou en tissu de fibres de verre.
6. Plaque de support selon l'une des revendications 3-5, caractérisée en ce qu'un enduit compatible avec la colle à bois est appliqué sur l'armure (9, 10).
7. Plaque de support selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que les deux couches de placage en bois (5, 6; 7, 8) sont collées perpendiculairement
l'une à l'autre.
8. Plaque de support selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les couches extérieures (3, 4) sont reliées à la couche intermédiaire (2) au moyen
d'un adhésif apte au laser, de préférence une colle à base d'urée.
9. Plaque de support selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'épaisseur de la couche intermédiaire (2) représente entre 30 et 99% de l'épaisseur
totale de la plaque de support.
10. Plaque de support selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle les couches
(5, 6; 7, 8) de placage en bois ont une épaisseur de 0,1-2,5 mm, de préférence 1,4
mm.
11. Plaque de support selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le noyau de fibres compactées est formé d'un noyau de fibres moyenne densité (MDF),
d'un noyau de fibres faible densité (LDF) ou d'un noyau de fibres haute densité (HDF).
12. Plaque de support selon la revendication 11, caractérisée en ce que le noyau MDF, le noyau LDF ou le noyau HDF est formé de fibres de bois résineux et/ou
de bois feuillu qui sont mouillées de liants et de résines synthétiques et est fabriqué
à l'aide d'un procédé de pressage à chaud qui lui donne la forme d'une plaque.
13. Plaque de support selon la revendication 12, caractérisée en ce que les liants sont écologiques et biodégradables.
14. Plaque de support selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le noyau MDF est un noyau MDF de type "H" dont le gonflement en épaisseur et axial
est réduit lorsqu'on utilise une colle hydrofuge.


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