[0001] Die Erfindung betrifft einerseits eine Vorrichtung zum Stapeln von Transportpaletten,
insbesondere von Flachpaletten, mittels welcher wenigstens zwei Transportpaletten
übereinander gestapelt werden können. Andererseits betrifft die Erfindung eine Anordnung
aus einer ersten Transportpalette, wenigstens einer weiteren Transportpalette und
einer solchen Vorrichtung zum Stapeln der Transportpaletten, wobei die Transportpaletten
vertikal übereinander gestapelt angeordnet sind.
[0002] Zum Transport von Stückgütern werden üblicherweise Transportpaletten eingesetzt,
um mehrere Stückgüter gemeinsam zu transportieren. Die Stückgüter können auf der Transportpalette
fixiert werden, indem sie beispielsweise mit Folie umwickelt werden. Die Dimensionen
der Transportpaletten sind standardisiert, um sie mehrfach auf verschiedensten Anwendungsgebieten
einsetzbar zu machen. Aufgrund der standardisierten Abmessungen können leere Paletten
auf einfache Weise gestapelt werden. Wird eine Transportpalette mit Stückgütern beladen,
bildet sich jedoch üblicherweise keine ebene obere Fläche aus, auf der eine weitere
Palette sicher gestapelt werden könnte. Vielmehr können derartig beladene Paletten
nur nebeneinander gelagert und transportiert werden, was einen erheblichen Platzbedarf
bedeutet.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Stapeln
von beladenen Transportpaletten bereitzustellen.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung wird einerseits von einer Vorrichtung zum Stapeln von Transportpaletten
mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 und andererseits von einer Anordnung
mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 19 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 18.
[0005] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Stapeln von Transportpaletten, insbesondere
von Flachpaletten, mittels welcher wenigstens zwei Transportpaletten übereinander
gestapelt werden können, zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum einen Mittel zum
Befestigen einer ersten Transportpalette und zum anderen Mittel zum Halten einer weiteren
Transportpalette aufweist, wobei die Befestigungsmittel und die Haltemittel vertikal
voneinander beabstandet angeordnet sind.
[0006] Dadurch, dass die Befestigungsmittel und die Haltemittel vertikal voneinander beabstandet
angeordnet sind, ist es möglich, zwischen einer ersten Transportpalette, welche idealerweise
an der Stapelvorrichtung befestigt ist, und einer mittels der Haltemittel an der Stapelvorrichtung
angeordneten zweiten Transportpalette ein Zwischenvolumen zu schaffen, in welchem
ein Transportgut der ersten Transportpalette untergebracht werden kann. Vorteilhafter
Weise können hierdurch zwei Transportpaletten übereinander gestapelt transportiert
werden, obwohl insbesondere die untere der beiden Transportpaletten bereits mit einem
Transportgut beladen ist.
[0007] Der Begriff "Transportpalette" beschreibt hierbei im Wesentlichen jegliche Paletten,
auf welchen ein Transportgut bzw. Transportgüter auf einer entsprechend eben ausgebildeten
Ladefläche aufgestellt und so mitsamt der Palette transportiert werden kann bzw. können.
In der Regel handelt es sich hierbei um mehrwegfähige Flachpaletten, wie etwa Europaletten
aus dem Tauschsystem des Europools mit einer Grundfläche von 0,96 m
2 und den Maßen 1200 x 800 x 144 mm. Vorliegende Transportpaletten können jedoch auch
hiervon abweichende Maße aufweisen.
[0008] Um ein ausreichend großes Zwischenvolumen für ein Transportgut zwischen den übereinander
gestapelten Transportpaletten bereitstellen zu können, ist es besonders vorteilhaft,
wenn die Befestigungsmittel und die Haltemittel mehr als 20 cm, vorzugsweise mehr
als 50 cm, vertikal voneinander beabstandet angeordnet sind.
[0009] Insbesondere in diesem Zusammenhang wird die Aufgabe der Erfindung auch von einer
Anordnung aus einer ersten Transportpalette, wenigstens einer weiteren Transportpalette
und einer Vorrichtung zum Stapeln der Transportpaletten gelöst, wobei die Transportpaletten
vertikal übereinander gestapelt angeordnet sind, und zwischen zwei Transportpaletten
ein Transportvolumen zum Anordnen von Transportgütern angeordnet ist.
[0010] Mittels einer derartigen Anordnung kann die Funktionalität einer Vorrichtung zum
Stapeln von Transportpaletten vorteilhaft erweitert werden. Dies gilt insbesondere
dann, wenn hinsichtlich einer derartigen Anordnung eine Stapelvorrichtung nach wenigstens
einer der hier erläuterten Merkmalskombinationen verwendet wird.
[0011] Eine bevorzugte Ausführungsvariante sieht vor, dass die Stapelvorrichtung einen Rahmen
mit vertikal ausgerichteten Rahmenwänden aufweist, wobei an dem Rahmen sowohl die
Befestigungsmittel als auch die Haltemittel angeordnet sind. Mittels eines solchen
Rahmens kann die Stapelvorrichtung baulich besonders einfach bereitgestellt werden.
Darüber hinaus können die vertikal ausgerichteten Rahmenwände das vorstehend beschriebene
Zwischenvolumen seitlich gut begrenzen, während das Zwischenvolumen unten und oben
jeweils von einer Transportpalette eingeschlossen ist. Der Rahmen kann hierbei vorzugsweise
von oben auf eine bereits beladene Transportpalette aufgesetzt werden und diese Transportpalette
dann in Gestalt eines Transportpalettenrings konzentrisch umfassen.
[0012] Es versteht sich, dass sowohl die Befestigungsmittel als auch die Haltemittel in
unterschiedlicher Weise an der Stapelvorrichtung realisiert sein können. Beispielsweise
sind sie an dem Rahmen der Stapelvorrichtung durch externe Bauteile oder Bauteilgruppen
verwirklicht.
[0013] Konstruktiv besonders einfach können die Befestigungsmittel jedoch bereitgestellt
sein, wenn die Befestigungsmittel von einem Rahmen der Stapelvorrichtung ausgestaltbar
sind.
[0014] Gleiches gilt auch hinsichtlich der Haltemittel, so dass eine vorteilhafte Ausführungsvariante
vorsieht, dass vorteilhafter Weise auch die Haltemittel von einem Rahmen der Stapelvorrichtung
ausgestaltbar sind.
[0015] Hinsichtlich der Befestigungsmittel ist es des Weiteren vorteilhaft, wenn die Befestigungsmittel
an einer unteren Rahmenseite angeordnet sind. Hierdurch lässt sich die Stapelvorrichtung
problemlos an einer unteren, vorzugsweise bereits mit einem Transportgut beladenen
Transportpalette, befestigen.
[0016] Weisen die Befestigungsmittel Befestigungsschenkel auf, welche aus vertikalen Wandebenen
von vertikal ausgerichteten Rahmenwänden eines Rahmens der Stapelvorrichtung ausstellbar
an dem Rahmen der Stapelvorrichtung angeordnet sind, können die Befestigungsmittel
konstruktiv besonders einfach gestaltet werden. Hierbei können die Befestigungsschenkel
vorteilhafter Weise bereits an den Rahmenwänden angestanzt sein, sodass sie manuell
einfach aus der vertikalen Wandebene heraus ausgestellt werden können.
[0017] Eine besonders gute und betriebssichere Verbindung zwischen einer Transportpalette
und der Stapelvorrichtung kann erzielt werden, wenn die Befestigungsschenkel in den
Rahmen der Stapelvorrichtung einklappbar an den vertikal ausgerichteten Rahmenwänden
angeordnet sind. Beispielsweise werden die Befestigungsschenkel hierbei händisch nach
innen gedrückt.
[0018] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Befestigungsschenkel unter einer Palettenladefläche
und/oder zwischen Palettenfüßen einer Transportpalette einklappbar an dem Rahmen der
Stapelvorrichtung angeordnet sind. Hierdurch kann zwischen der Stapelvorrichtung und
der Transportpalette baulich besonders einfach und schnell ein Formschluss hergestellt
werden, mittels welchem die Stapelvorrichtung und die Transportpalette betriebssicher
miteinander verbunden sind.
[0019] Während die erste Transportpalette mittels der Befestigungsmittel an einer unteren
Rahmenseite an der Stapelvorrichtung vorteilhaft befestigt werden kann, kann eine
weitere Palette hiervon beabstandet vorteilhaft an der Stapelvorrichtung angeordnet
werden, wenn die Haltemittel an einer oberen Rahmenseite eines Rahmens der Stapelvorrichtung
angeordnet sind.
[0020] Weisen die Haltemittel horizontale Halteschenkel auf, welche aus vertikalen Wandebenen
von vertikal ausgerichteten Rahmenwänden eines Rahmens der Stapelvorrichtung ausstellbar
an dem Rahmen der Stapelvorrichtung angeordnet sind, können auch die Haltemittel konstruktiv
einfach an der Stapelvorrichtung gestaltet werden.
[0021] Die obere Transportpalette kann darüber hinaus sehr betriebssicher an der Stapelvorrichtung
oberhalb der unteren Transportpalette angeordnet werden, wenn die horizontalen Halteschenkel
Abstellflächen ausbilden, auf welchen eine Transportpalette abgestellt werden kann.
[0022] Einen außerordentlich guten Seitenhalt kann die obere der Transportpaletten an der
Stapelvorrichtung erfahren, wenn die horizontalen Halteschenkel unterhalb eines oberen
Rahmenrands der Stapelvorrichtung angeordnet sind. So können obere Randbereiche der
Stapelvorrichtung die auf den horizontalen Halteschenkeln abgestellte Transportpalette
seitlich gut abstützen und stabilisieren.
[0023] Für eine besonders hohe Belastbarkeit der Haltemittel ist es vorteilhaft, wenn die
Haltemittel eher vertikale Stützschenkel aufweisen, mittels welchen horizontale Halteschenkel
der Haltemittel an vertikal ausgerichtete Rahmenwänden eines Rahmens der Stapelvorrichtung
abgestützt werden können. Hierdurch kann auch die obere der Transportpaletten mit
einem Transportgut beladen an der Stapelvorrichtung vorteilhaft aufgestapelt werden.
Insbesondere Lasten bis 250 kg stellen vorliegend kein Problem dar.
[0024] Die Haltemittel können hierbei besonders stabil ausgelegt werden, wenn die eher vertikalen
Stützschenkel Einstecklaschen aufweisen, welche in Einstecknuten der vertikal ausgerichteten
Rahmenwände des Rahmens der Stapelvorrichtung einsteckbar sind.
Selbst beladene Transportpaletten, welche mittels der Stapelvorrichtung übereinander
gestapelt sind, können von einem entsprechend geeigneten Flurfördergerät, wie einem
Gabelstapler oder einem Hubwagen, vorteilhaft befördert werden, wenn die Stapelvorrichtung
Öffnungen zum Aufnehmen einer Hebevorrichtung für Transportpaletten aufweist. Diese
Öffnungen können konstruktiv einfach an der Stapelvorrichtung gebildet werden, indem
die Befestigungsschenkel manuell oder von einer Gabel eines Gabelstaplers nach innen
eingedrückt werden.
[0025] Es versteht sich, dass die vorliegende Stapelvorrichtung aus vielen Werkstoffen hergestellt
werden kann. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Stapelvorrichtung aus Pappe, insbesondere
aus Wellpappe, hergestellt ist, da dies einfach, leicht und kostengünstig realisierbar
ist. Insbesondere Wellpappe kann einfach vorkonfektioniert, zudem gewichtsmäßig leicht
und dabei relativ stabil bereitgestellt werden. Da die Merkmale im Zusammenhang mit
einer insbesondere aus Wellpappe hergestellten Stapelvorrichtung herkömmliche Stapelvorrichtungen
bereits vorteilhaft weiterentwickelt, sind diese Merkmale auch ohne die übrigen Merkmale
der vorliegenden Erfindung vorteilhaft.
[0026] Außergewöhnlich platzsparend kann die Stapelvorrichtung gelagert und transportiert
werden, wenn die Stapelvorrichtung faltbar gestaltet ist. Auch dies lässt sich mit
einer Stapelvorrichtung aus Wellpappe besonders einfach bewerkstelligen.
[0027] Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden anhand
der nachfolgenden Beschreibung anliegender Zeichnung erläutert, in welcher beispielhaft
ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Stapeln von Transportpaletten dargestellt
ist.
[0028] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine perspektivische Ansicht einer Stapelvorrichtung für Transportpaletten
mit Mitteln zum Befestigen einer ersten Transportpalette und mit Mitteln zum Halten
einer weiteren Transportpalette, wobei die Befestigungsmittel und die Haltemittel
vertikal voneinander beabstandet an der Stapelvorrichtung angeordnet sind;
- Fig. 2
- schematisch eine Detailansicht der Befestigungsmittel der Stapelvorrichtung aus Fig.
1; und
- Fig. 3
- schematisch eine Detailansicht der Haltemittel der Stapelvorrichtung aus den Figuren
1 und 2.
[0029] Die in der Fig. 1 gezeigte Stapelvorrichtung 1 ist von oben über eine erste, untere
Transportpalette 2 bis auf einem Untergrund 3 aufgesetzt. Die Transportpalette 2 ist
bei diesem Ausführungsbeispiel als eine Flachpalette mit einer ebenen Palettenladefläche
4 und hier nicht näher gezeigten Palettenfüßen ausgebildet, wobei auf der Palettenladefläche
4 der besseren Übersichtlichkeit noch kein Transportgut angeordnet ist.
[0030] Die Stapelvorrichtung 1 weist einen Rahmen 5 aus Wellpappe 6 auf, wie insbesondere
nach der Detaildarstellung gemäß der Fig. 3 zusätzlich gut verdeutlicht ist.
[0031] Der Rahmen 5 ist um die erste, untere Transportpalette 2 herum angeordnet und umfasst
insgesamt vier im Wesentlichen vertikal ausgerichtete Rahmenwände 7, 8, 9 und 10.
Jede vertikal ausgerichtete Rahmenwand 7, 8, 9 und 10 bildet eine vertikale Wandebene
11 (hier nur beispielhaft beziffert) der Stapelvorrichtung 1 aus.
[0032] An der unteren Rahmenseite 12 des Rahmens 5 sind Befestigungsmittel 13 (hier nur
exemplarisch beziffert) vorgesehen, mittels welchen eine Formschlussverbindung 14
(siehe insbesondere Fig. 2) zwischen der Stapelvorrichtung 1 und der ersten, unteren
Transportpalette 2 hergestellt werden kann. Die Befestigungsmittel 13 sind baulich
besonders einfach von dem Rahmen 5 der Stapelvorrichtung 1 ausgestaltet. Hierzu sind
im Wesentlichen Befestigungsschenkel 15 (lediglich exemplarisch beziffert) der Befestigungsmittel
13 an die vertikal ausgerichteten Rahmenwände 7 bis 10 angestanzt, wobei die Befestigungsschenkel
15 nach innen in den Rahmen 5 eingedrückt werden können. Hierbei verlagern sich dann
die Befestigungsschenkel 15 zwischen oberen Palettenbrettern 16 (siehe Fig. 1) der
ersten, unteren Transportpalette 2 und unteren Palettenbrettern 17 (siehe Fig. 2)
dieser ersten, unteren Transportpalette 2, wobei die Befestigungsschenkel 15 dann
zwischen den Palettenbrettern 16 und 17 formschlüssig verklemmt sind.
[0033] An der oberen Rahmenseite 18 des Rahmens 5 sind des Weiteren noch Haltemittel 19
(hier ebenfalls nur exemplarisch beziffert) an den vertikal ausgerichteten Rahmenwänden
7 bis 10 angeordnet, wobei vorliegend die Haltemittel 19 baulich einfach ebenfalls
von dem Rahmen 5 ausgestaltet sind.
[0034] Die Haltemittel 19 sind hierbei derart von den Befestigungsmitteln 13 vertikal 20
beabstandet angeordnet, dass zwischen einer auf den Haltemitteln 19 abgestellten weiteren,
oberen Transportpalette (hier nicht gezeigt) und der ersten, unteren Transportpalette
2 ein Transportvolumen 21 geschaffen ist.
[0035] Zum sicheren Aufnehmen und Halten der weiteren, oberen Transportpalette 2 umfassen
die Haltemittel 19 horizontale Halteschenkel 22, welche entsprechende Abstellflächen
23 für die weitere, obere Transportpalette ausbilden. Die horizontalen Halteschenkel
22 stützen sich hierbei mittels in etwa vertikal ausgerichteter Stützschenkel 24 innen
an dem Rahmen 5 ab.
[0036] Zusätzlich greifen die eher vertikalen Stützschenkel 24 mit Einstecklaschen 25 in
hierzu korrespondierende Einstecknuten 26 ein, welche in den vertikal ausgerichteten
Rahmenwänden 7 bis 10 eingelassen sind. Somit können selbst größere Lasten von den
Haltemitteln 19 gehalten bzw. getragen werden, sodass auch die weitere, obere Transportpalette
mit einem Transportgut versehen sein kann.
[0037] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale können als erfindungswesentlich
beansprucht werden, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der
Technik neu sind.
Bezugszeichenliste:
[0038]
- 1
- Stapelvorrichtung
- 2
- Transportpalette
- 3
- Untergrund
- 4
- Palettenladefläche
- 5
- Rahmen
- 6
- Wellpappe
- 7
- erste vertikal ausgerichtete Rahmenwand
- 8
- zweite vertikal ausgerichtete Rahmenwand
- 9
- dritte vertikal ausgerichtete Rahmenwand
- 10
- vierte vertikal ausgerichtete Rahmenwand
- 11
- vertikale Wandebene
- 12
- untere Rahmenseite
- 13
- Befestigungsmittel
- 14
- Formschlussverbindung
- 15
- Befestigungsschenkel
- 16
- oberes Palettenbrett
- 17
- unteres Palettenbrett
- 18
- obere Rahmenseite
- 19
- Haltemittel
- 20
- vertikal
- 21
- Transportvolumen
- 22
- horizontaler Halteschenkel
- 23
- Abstellfläche
- 24
- vertikaler Stützschenkel
- 25
- Einstecklasche
- 26
- Einstecknut
1. Vorrichtung (1) zum Stapeln von Transportpaletten (2), insbesondere von Flachpaletten,
mittels welcher wenigstens zwei Transportpaletten (2) übereinander gestapelt werden
können,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stapelvorrichtung (1) Mittel (13) zum Befestigen einer ersten Transportpalette
(2) und Mittel (19) zum Halten einer weiteren Transportpalette aufweist, wobei die
Befestigungsmittel (13) und die Haltemittel (19) vertikal (20) voneinander beabstandet
angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsmittel (13) und die Haltemittel (19) mehr als 20 cm, vorzugsweise
mehr als 50 cm, vertikal (20) voneinander beabstandet angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stapelvorrichtung (1) einen Rahmen (5) mit vertikal ausgerichteten Rahmenwänden
(7, 8, 9, 10) aufweist, wobei an dem Rahmen (5) sowohl die Befestigungsmittel (13)
als auch die Haltemittel (19) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsmittel (13) von einem Rahmen (5) der Stapelvorrichtung (1) ausgestaltbar
sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsmittel (13) an einer unteren Rahmenseite (12) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsmittel (13) Befestigungsschenkel (15) aufweisen, welche aus vertikalen
Wandebenen (11) von vertikal ausgerichteten Rahmenwänden (7, 8, 9, 10) eines Rahmens
(5) der Stapelvorrichtung (1) ausstellbar an dem Rahmen (5) der Stapelvorrichtung
(1) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsschenkel (15) in den Rahmen (5) der Stapelvorrichtung (1) einklappbar
an den vertikal ausgerichteten Rahmenwänden (7, 8, 9, 10) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsschenkel (15) unter einer Palettenladefläche (4) und/oder zwischen
Palettenfüßen einer Transportpalette (2) einklappbar an dem Rahmen (5) der Stapelvorrichtung
(1) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltemittel (19) von einem Rahmen (5) der Stapelvorrichtung (1) ausgestaltbar
sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltemittel (19) an einer oberen Rahmenseite (18) eines Rahmens (5) der Stapelvorrichtung
(1) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltemittel (19) horizontale Halteschenkel (22) aufweisen, welche aus vertikalen
Wandebenen (11) von vertikal ausgerichteten Rahmenwänden (7, 8, 9, 10) eines Rahmens
(5) der Stapelvorrichtung (1) ausstellbar an dem Rahmen (5) der Stapelvorrichtung
(1) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die horizontalen Halteschenkel (22) Abstellflächen (23) ausbilden, auf welchen eine
Transportpalette abgestellt werden kann.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die horizontalen Halteschenkel (22) unterhalb eines oberen Rahmenrands der Stapelvorrichtung
(1) angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltemittel (19) vertikale Stützschenkel (24) aufweisen, mittels welchen horizontale
Halteschenkel (22) der Haltemittel (19) an vertikal ausgerichteten Rahmenwänden (7,
8, 9, 10) eines Rahmens (5) der Stapelvorrichtung (1) abgestützt werden können.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vertikalen Stützschenkel (24) Einstecklaschen (25) aufweisen, welche in Einstecknuten
(26) der vertikal ausgerichteten Rahmenwände (7, 8, 9, 10) des Rahmens (5) der Stapelvorrichtung
(1) einsteckbar sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stapelvorrichtung (1) Öffnungen zum Aufnehmen einer Hebevorrichtung für Transportpaletten
(2) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stapelvorrichtung (1) aus Pappe, insbesondere aus Wellpappe (6), hergestellt
ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stapelvorrichtung (1) faltbar gestaltet ist.
19. Anordnung aus einer ersten Transportpalette (2), wenigstens einer weiteren Transportpalette
und einer Vorrichtung (1) zum Stapeln der Transportpaletten (2), wobei die Transportpaletten
(2) vertikal (20) übereinander gestapelt angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung (1) zum Stapeln der Transportpaletten (2) nach einem der Ansprüche
1 bis 18 ausgebildet ist und zwischen zwei Transportpaletten (2) ein Transportvolumen
(21) zum Anordnen von Transportgütern angeordnet ist.