Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kochfeld, insbesondere ein Gaskochfeld, mit
- einem oberen Tragelement, in dem mindesten eine Kochstelle angeordnet ist, und
- einem mit dem oberen Tragelement verbundenen unteren Tragelement, das sich vertikal
zum oberen Tragelement hin erstreckende Randwände, nämlich eine der Bedienseite des
Kochfelds zugewandte Frontwand, eine von der Bedienseite des Kochfelds abgewandte
Rückwand und zwei die Frontwand und die Rückwand jeweils miteinander verbindende Seitenwände,
aufweist.
Stand der Technik
[0002] Bei herkömmlichen Kochfeldern tritt häufig das Problem auf, dass diese sich verziehen
und das obere Tragelement, das so genannte top sheet, nicht plan auf dem unteren Tragelement,
dem so genannten bottom sheet, aufliegt. Dieses Verziehen kann bei der Herstellung
des Kochfelds auftreten, beispielsweise aufgrund des unterschiedlichen Rückverformungsverhaltens
verschiedener Rohmaterial-Chargen. Ferner kann sich das Kochfeld auch bei seinem Gebrauch
verziehen oder eine bei der Herstellung des Kochfelds aufgetretene Verformung noch
verstärkt werden, da die beim Kochen entstehende Hitze und das Gewicht der Pfannen
oder Töpfe das Kochfeld deformieren können. Diese Deformationen treten bei flachen
Kochfeldern umso häufiger und ausgeprägter auf, da sich mit abnehmender Tiefe der
Kochmulde auch deren Biegesteifigkeit verringert.
[0003] Der Verzug bzw. die mangelnde Planlage des oberen Tragelements auf dem unteren Tragelement
kann mit bloßem Auge sichtbar sein und beeinträchtigt dann die Optik des Kochfelds.
Ferner kann bei Gaskochfeldern auch die Leistung des Kochfelds beeinträchtigt werden,
wenn durch die mangelnde Planlage des oberen Tragelements Luftdruckstöße im Kochfeld
auftreten. Derartige Luftdruckstöße können beispielsweise durch das Schließen der
Türen von Unterschränken des Kochfelds ausgelöst werden und die Gasflamme unbeabsichtigt
löschen.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist ein Gaskochfeld 100' bekannt, das eine Schiene 10'
aufweist, auf der sich das obere Tragelement 40 abstützt (vgl. Figur 12). Diese Schiene
10' ist am Boden 70 des unteren Tragelements 50 befestigt. Die Breite der Schiene
10' entspricht in etwa der Breite des Bereichs der nebeneinander angeordneten Bedienelemente
30 zum Bedienen der Kochstellen. Genauer gesagt, ist die Schiene 10' hinter den Bedienelementen
30 zentriert im Kochfeld 100' befestigt. Somit versteift die Schiene das Kochfeld
100' in einem nahe der Frontwand 52 angeordneten zentralen Bereich des Kochfelds.
Um ein Verformen der Teile des Gaskochfelds 100` zu verhindern, wird bei diesem Gaskochfeld
100` das obere Tragelement 40 an seiner Frontseite mittels Schrauben 92' am unteren
Tragelement 50 befestigt (vgl. Figur 13).
[0005] Ferner ist aus der Druckschrift
DE 1 454 333 A1 eine Einbaumulde eines Elektroherds bekannt, deren Ränder des oberen Tragelements
mittels Winkelstücken mit dem unteren Tragelement verbunden sind, um eine geringe
Einbautiefe bei gleichzeitig hoher Steifigkeit der Einbaumulde zu erreichen. Diese
Winkelstücke stabilisieren die Herdmulde jedoch nur in ihrem Randbereich.
[0006] Aus der Druckschrift
DE 10 2005 026 212 A1 ist ein L-förmiges Stützelement für eine Gaskochmulde bekannt. Dieses Stützelement
ist im Randbereich zwischen dem oberen Tragelement und dem unteren Tragelement angeordnet
und stützt sich auf einer an die Gaskochmulde angrenzende Arbeitsplatte ab. Eine Stabilisierung
der Gaskochmulde wird nur im Randbereich der Gaskochmulde bewirkt.
Darstellung der Erfindung: Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0007] Ausgehend von den vorstehend dargelegten Nachteilen und Unzulänglichkeiten sowie
unter Würdigung des umrissenen Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein Kochfeld der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass
das Kochfeld, insbesondere dessen der Bedienseite des Kochfelds zugewandter Frontbereich,
eine besonders hohe Biegesteifigkeit aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Kochfeld mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der vorliegenden
Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0009] Mithin basiert die vorliegende Erfindung darauf, im Kochfeld mindestens ein Versteifungselement
anzuordnen, das sich von einer der Randwände des unteren Tragelements zu deren gegenüberliegenden
Randwand, vorzugsweise von der einen Seitenwand zur anderen Seitenwand, erstreckt.
Dabei stützt das Versteifungselement das obere Tragelement, damit es sich nicht durchbiegt.
[0010] Das vorliegende Kochfeld grenzt sich vom Stand der Technik, bei dem die Schiene nur
in einem zentralen Bereich des Kochfelds angeordnet ist (vgl. Figur 12), durch den
Vorteil ab, dass über die gesamte Breite bzw. die gesamte Länge des Kochfelds eine
Planlage des oberen Tragelements auf dem unteren Tragelement und somit eine geringe
Einbautiefe ermöglicht wird.
[0011] Das erfindungsgemäße Kochfeld ist über seine gesamte Breite bzw. Länge sowohl bei
seiner Herstellung als auch bei seinem Gebrauch zuverlässig vor Deformationen geschützt.
Dies bietet den Vorteil, dass im Gegensatz zum Stand der Technik an der vom Benutzer
sichtbaren Oberseite keine Schrauben angebracht werden müssen, um eine korrekte Planlage
des oberen Tragelements auf dem unteren Tragelement zu erreichen.
[0012] Das Versteifungselement kann eine beliebige Geometrie aufweisen. Vorzugsweise ist
es eine Platte oder eine Schiene oder eine Leiste, beispielsweise eine abgekantete
Platte oder eine abgekantete Schiene oder eine abgekantete Leiste, etwa mit einem
viereckigen Profil.
[0013] Damit sich das Kochfeld insbesondere in seinem Frontbereich nicht verzieht, ist das
Versteifungselement vorzugsweise im Bereich der Bedienelemente zum Bedienen der Kochstellen
angeordnet.
[0014] Das Versteifungselement kann sich direkt am unteren Tragelement, insbesondere an
mindestens einer der vertikalen Randwände oder am Boden des unteren Tragelements,
abstützen oder darauf stehen. Dabei kann das Versteifungselement an mindestens einer
der vertikalen Randwände oder am Boden des unteren Tragelements befestigt, beispielsweise
verschweißt, verschraubt, vernietet oder verklebt, sein.
[0015] Gemäß einer alternativen, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden liegt das
Versteifungselement auf einem an das untere Tragelement angrenzenden Möbelstück auf
und stützt sich darauf ab. Das Möbelstück kann beispielsweise eine Arbeitsplatte sein,
die vorzugsweise aus einem gering wärmeleitenden Material, beispielsweise aus Holz
oder Kunststoff, gebildet ist. Dabei kann das Versteifungselement mit dem Möbelstück
verschweißt, verschraubt, vernietet oder verklebt sein. Ein auf dem Möbelstück aufliegendes
Versteifungselement schützt das Kochfeld besonders zuverlässig vor temperaturbedingten
Verformungen, da das Möbelstück im Gegensatz zu dem üblicherweise aus Metall gebildeten
unteren Tragelement seine Form bei Hitze oder Kälte nicht verändert. Somit brauchen
bei diesem bevorzugten Ausbeispiel im Gegensatz zum Stand der Technik keinerlei Toleranzen
für den Einbau des Kochfelds in der Küchenzeile berücksichtigt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Wie bereits vorstehend erörtert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der
vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu
wird einerseits auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche verwiesen, andererseits
werden weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung nachstehend
unter anderem anhand der durch die Figuren 1 bis 11 veranschaulichten vier Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0017] Es zeigt:
- Fig. 1
- in Explosionsdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel für ein Kochfeld gemäß der
vorliegenden Erfindung, das ein sich am unteren Tragelement abstützendes Versteifungselement
zum Stabilisieren des oberen Tragelements aufweist;
- Fig. 2
- in Querschnittdarstellung einen vergrößerten Ausschnitt des Kochfelds aus Figur 1;
- Fig.3
- eine Draufsicht auf das sich am unteren Tragelement abstützende Versteifungselement
aus Figur 1;
- Fig. 4
- in Explosionsdarstellung ein zweites Ausführungsbeispiel für ein Kochfeld gemäß der
vorliegenden Erfindung, das ein an den Seitenwänden des unteren Tragelements befestigtes
Versteifungselement zum Stabilisieren des oberen Tragelements aufweist;
- Fig. 5
- in Querschnittdarstellung einen vergrößerten Ausschnitt des Kochfelds aus Figur 4;
- Fig. 6
- in Explosionsdarstellung ein drittes Ausführungsbeispiel für ein Kochfeld gemäß der
vorliegenden Erfindung, das ein sich auf dem Boden des unteren Tragelements abstützendes
Versteifungselement zum Stabilisieren des oberen Tragelements aufweist;
- Fig. 7
- in Querschnittdarstellung einen vergrößerten Ausschnitt des Kochfelds aus Figur 6;
- Fig.8
- eine Draufsicht auf das sich auf dem Boden des unteren Tragelements abstützende Versteifungselement
aus Figur 6;
- Fig. 9
- in Explosionsdarstellung ein viertes Ausführungsbeispiel für ein Kochfeld gemäß der
vorliegenden Erfindung, das ein sich am Küchenmöbel, beispielsweise auf einer Arbeitsplatte,
abstützendes Versteifungselement zum Stabilisieren des oberen Tragelements aufweist;
- Fig. 10
- in Querschnittdarstellung einen vergrößerten Ausschnitt des Kochfelds aus Figur 9;
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf das sich am Küchenmöbel abstützende Versteifungselement aus Figur
9;
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf die zentriert im Kochfeld angeordnete Schiene aus dem Stand der
Technik;
- Fig.13
- eine Draufsicht auf das obere Tragelement des Kochfelds aus dem Stand der Technik.
[0018] Gleiche oder ähnliche Ausgestaltungen, Elemente oder Merkmale sind in den Figuren
1 bis 13 mit identischen Bezugszeichen versehen.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0019] Zur Vermeidung von Wiederholungen beziehen sich die nachfolgenden Erläuterungen hinsichtlich
der Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung (soweit nicht
anderweitig angegeben) sowohl auf das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Kochfeld
100 als auch auf das in den Figuren 4 und 5 dargestellte Kochfeld 102 als auch auf
das in den Figuren 6 bis 8 dargestellte Kochfeld 104 als auch auf das in den Figuren
9 bis 11 dargestellte Kochfeld 106.
[0020] Die Figuren 1 bis 3 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kochfelds 100, nämlich einer Gaskochmulde. Dieses Kochfeld 100 weist ein oberes Tragelement
40, nämlich eine Kochfelddeckplatte bzw. ein so genanntes top sheet, und ein unteres
Tragelement 50, nämlich eine Kochfeldmulde bzw. ein so genanntes bottom sheet, auf.
[0021] Am dem oberen Tragelement 40 zugewandten Rand der sich vertikal erstreckenden Randwände
52, 54, 56, 58 des unteren Tragelements 50 ist ein zum Abstützen des oberen Tragelements
40 ausgebildeter Flansch 60 angeordnet. Dieser Flansch 60 ist im Bereich einer taschenartigen
Aufnehmung 42 des oberen Tragelements 40 aufgenommen, wodurch das obere Tragelement
40 mit dem unteren Tragelement 50 verbunden ist.
[0022] Zum Versteifen des Kochfelds 102 erstreckt sich eine Schiene oder Leiste 10 von einer
Seitenwand 56 des unteren Tragelements 50 zu deren gegenüberliegenden Seitenwand 58.
Diese Schiene 10 liegt mit ihren jeweiligen Enden auf dem Flansch 60 auf. Da die Schiene
10 verdeckt im Kochfeld 102 angeordnet ist, stört sie das optische Erscheinungsbild
des Kochfelds 102 nicht.
[0023] Die Schiene 10 ist leistenartig geformt, so dass sich das obere Tragelement 40 gut
auf der Schiene 10 abstützen kann.
[0024] In den Figuren 4 und 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel für ein Kochfeld 102 gemäß
der vorliegenden Erfindung dargestellt, das zum Versteifen des oberen Tragelements
40 eine sich von der einen Seitenwand 56 zur anderen Seitenwand 58 des unteren Tragelements
50 erstreckende Schiene 12 aufweist. Diese Schiene 12 unterscheidet sich von der in
den Figuren 1 bis 3 dargestellten Schiene 10 dadurch, dass sie an ihren jeweiligen
Enden sich vertikal in Richtung des Bodens 70 des unteren Tragelements 50 erstreckende
Seitenwände 12v aufweist. Diese Seitenwände 12v können sich auf dem Boden 70 des unteren
Tragelements 50 abstützen oder aber, wie in den Figuren 4 und 5 dargestellt, nur mit
den Seitenwänden 56, 58 des unteren Tragelements 50 in Kontakt stehen. Zur Befestigung
der Schiene 12 sind deren Seitenwände 12v mittels Schrauben mit den Seitenwänden 56,
58 des unteren Tragelements verbunden.
[0025] Wie bei den vorangegangenen beiden Ausführungsbeispielen 100, 102 wird auch bei dem
in den Figuren 6 bis 8 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel für ein Kochfeld
104 gemäß der vorliegenden Erfindung das obere Tragelement 40 über eine Schiene 14
versteift, die sich am unteren Tragelement 50 abstützt. Diese Schiene 14 weist sich
vertikal erstreckende Standbeine 14v auf, die sich am Boden 70 des unteren Tragelements
50 abstützen.
[0026] Bei dem in den Figuren 9 bis 11 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel für ein
Kochfeld 106 gemäß der vorliegenden Erfindung wird das obere Tragelement 40 dagegen
über eine Schiene 16 versteift, die sich auf der Arbeitsplatte 80 abstützt. Bei diesem
Ausführungsbeispiel weist der Flansch 60 des unteren Tragelements 50 Ausnehmung 62
auf, in denen die Schiene 16 zumindest bereichsweise angeordnet ist. Genauer gesagt,
weist die Schiene 16 an ihren jeweiligen Enden sich vertikal erstreckende Füße 16v
auf, die durch die Ausnehmung 62 durchgreifen und auf der unter dem Flansch 60 angeordneten
Arbeitsplatte 80 aufliegen. Da die Schiene 16 auf der Arbeitsplatte 80 aufliegt, verzieht
sich das Kochfeld 104 auch bei extremen, beim Kochen verursachten Temperaturschwankungen
nicht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0027]
- 100
- Kochfeld bzw. Kochmulde, insbesondere Gaskochfeld oder Gaskochmulde, erstes Ausführungsbeispiel;
vgl. Figuren 1 bis 3
- 102
- Kochfeld bzw. Kochmulde, insbesondere Gaskochfeld oder Gaskochmulde, zweites Ausführungsbeispiel;
vgl. Figuren 4 und 5
- 104
- Kochfeld bzw. Kochmulde, insbesondere Gaskochfeld oder Gaskochmulde, drittes Ausführungsbeispiel;
vgl. Figuren 6 bis 8
- 106
- Kochfeld bzw. Kochmulde, insbesondere Gaskochfeld oder Gaskochmulde, viertes Ausführungsbeispiel;
vgl. Figuren 9 bis 11
- 100'
- Kochfeld bzw. Kochmulde, insbesondere Gaskochfeld oder Gaskochmuld, Stand der Technik;
vgl. Figuren 12 und 13
- 10
- Versteifungselement, insbesondere auf dem Flansch 60 des unteren Tragelements 50 aufliegende
Schiene oder Leiste zum Stabilisieren des oberen Tragelements 40 Erstes Ausführungsbeispiel;
vgl. Figuren 1 bis 3
- 10'
- Schiene aus dem Stand der Technik; vgl. Figur 12
- 12
- Versteifungselement, insbesondere an den Seitenwänden 56, 58 des unteren Tragelements
50 befestigte Schiene oder Leiste zum Stabilisieren des oberen Tragelements 40
zweites Ausführungsbeispiel; vgl. Figuren 4 und 5
- 12v
- sich vertikal erstreckender Bereich, bspw. Seitenwand, des Versteifungselements 12
- 14
- Versteifungselement, insbesondere auf dem Boden 70 des unteren Tragelements 50 stehende
Schiene oder Leiste zum Stabilisieren des oberen Tragelements 40 drittes Ausführungsbeispiel;
vgl. Figuren 6 bis 8
- 14v
- sich vertikal erstreckender Bereich, bspw. Standbein, des Versteifungselements 14
- 16
- Versteifungselement, insbesondere auf dem Möbelstück 80 aufliegende Schiene oder Leiste
zum Stabilisieren des oberen Tragelements 40 viertes Ausführungsbeispiel; vgl. Figuren
9 bis 11
- 16v
- sich vertikal erstreckender Bereich, bspw. Fuß, des Versteifungselements 16
- 20
- Kochstelle
- 30
- Bedienelement zum Bedienen der Kochstelle 20
- 40
- oberes Tragelement, insbesondere Kochfelddeckplatte bzw. so genanntes top sheet, oder
Oberschale des Kochfelds 100
- 42
- dem unteren Tragelement 50 zugewandte taschenartige Aufnehmung, beispielsweise taschenartige
Umkantung, des oberen Tragelements 40
- 50
- unteres Tragelement, insbesondere Bodenplatte bzw. so genanntes bottom sheet, oder
Unterschale, beispielsweise Kochfeldmulde oder Muldenblech, des Kochfelds
- 52
- Frontwand des unteren Tragelements 50
- 54
- Rückwand des unteren Tragelements 50
- 56
- erste Seitenwand des unteren Tragelements 50
- 58
- weitere Seitenwand des unteren Tragelements 50
- 60
- Flansch zum Abstützen des oberen Tragelements 40
- 62
- Ausnehmung oder Durchbrechung des Flanschs viertes Ausführungsbeispiel; vgl. Figuren
9 bis 11
- 70
- Boden des unteren Tragelements 50
- 80
- Möbelstück, insbesondere Arbeitsfläche, beispielsweise Arbeitsplatte
- 90
- Schraube zum befestigen des Versteifungselements am unteren Tragelement 50 zweites
Ausführungsbeispiel; vgl. Figuren 4 und 5
- 92'
- Schraube zum befestigen des oberen Tragelements 40' am unteren Tragelements 50' gemäß
dem Stand der Technik; vgl. Figur 13
1. Kochfeld (100; 102; 104; 106) mit
- einem oberen Tragelement (40), in dem mindesten eine Kochstelle (20) angeordnet
ist, und
- einem mit dem oberen Tragelement (40) verbundenen unteren Tragelement (50), das
sich vertikal zum oberen Tragelement (40) hin erstreckende Randwände (52, 54, 56,
58), nämlich eine der Bedienseite des Kochfelds zugewandte Frontwand (52), eine von
der Bedienseite des Kochfelds abgewandte Rückwand (54) und zwei die Frontwand (52)
und die Rückwand (54) jeweils miteinander verbindende Seitenwände (56, 58), aufweist,
gekennzeichnet durch
mindestens ein im Kochfeld (100; 102; 104; 106) angeordnetes sich von einer der Randwände
(52, 54, 56, 58) zu deren gegenüberliegenden Randwand (52, 54, 56, 58) erstreckendes
Versteifungselement (10; 12; 14; 16) zum Versteifen des Kochfelds (100; 102; 104;
106).
2. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (10; 12; 14; 16) eine sich im Wesentlichen horizontal erstreckende
zum Stabilisieren des oberen Tragelements (40) ausgebildete Schiene ist.
3. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (10; 12; 14; 16) sich von der einen Seitenwand (56) zur anderen
Seitenwand (58) erstreckt.
4. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (10; 12; 14; 16) ein abgekantetes, beispielsweise ein viereckiges,
Profil aufweist.
5. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das obere Tragelement (40) mindestens ein Bedienelement (30) zum Bedienen der Kochstelle
(20) aufweist und
- das Versteifungselement (10; 12; 14; 16) im Bereich der Bedienelemente (30) angeordnet
ist.
6. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (10; 12; 14) sich am unteren Tragelement (50), insbesondere
an mindestens einer der Seitenwände (56, 58) des unteren Tragelements (50) oder am
Boden (70) des unteren Tragelements (50), abstützt.
7. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (10; 12; 14) mit dem unteren Tragelement (50), insbesondere
mit mindestens einer der Seitenwände (56, 58) des unteren Tragelements (50) oder mit
dem Boden (70) des unteren Tragelements (50), verschweißt, verschraubt, vernietet
oder verklebt ist.
8. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (16) sich auf einem an das untere Tragelement (50) angrenzenden
Möbelstück (80), beispielsweise auf einer Arbeitsplatte, abstützt.
9. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (16) mit dem Möbelstück (80) verschweißt, verschraubt, vernietet
oder verklebt ist.
10. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
- mindestens eine der Randwände (52, 54, 56, 58) an ihrem dem oberen Tragelement (40)
zugewandten Ende einen zumindest teilweise ausgebildeten Flansch (60) zum Abstützen
des oberen Tragelements (40) aufweist und
- das Versteifungselement (10; 12; 14) sich auf dem Flansch (60) abstützt.
11. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
- mindestens eine der Randwände (52, 54, 56, 58) an ihrem dem oberen Tragelement (40)
zugewandten Ende einen zumindest teilweise ausgebildeten Flansch (60) zum Abstützen
des oberen Tragelements (40) aufweist und
- der Flansch (60) mindestens eine Ausnehmung (62) aufweist, in der das Versteifungselement
(16) zumindest bereichsweise angeordnet ist.
12. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (10) an seinem dem Flansch (60) zugwandte Ende mindestens
einen sich vertikal erstreckenden Bereich (16v), beispielsweise mindestens einen Befestigungsfuß,
aufweist, der durch die Ausnehmung (62) durchgreift und auf dem unter dem Flansch
(60) angeordneten Möbelstück (80), beispielsweise auf einer Arbeitsplatte, aufliegt.
13. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kochfeld (100; 102) eine Gaskochmulde ist.
14. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der dem oberen Tragelement (40) zugewandte Rand zumindest einer der Randwände (52,
54, 56, 58) im Bereich einer taschenartigen Aufnehmung (42) des oberen Tragelements
(40) angeordnet ist.
15. Kochfeld (100; 102; 104; 106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterseite des oberen Tragelements (40) auf dem Versteifungselement (10; 12;
14; 16) aufliegt.