[0001] Die Erfindung betrifft ein Messer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein solches Messer ist bekannt aus der
DE 197 23 279 C1. In dem Messergehäuse ist ein Klingenträger zwischen einer in das Gehäuse zurückgezogenen
und einer nach vorne verlagerten Position verschiebbar im Gehäuse gelagert. In der
nach vorne geschobenen Position ragt die Klinge aus dem Gehäuse heraus. Ein Betätigungsteil
weist ein primäres Kupplungselement auf, das mit einem sekundären Kupplungselement
des Klingenträgers in Eingriff bringbar ist, um den Klingenträger aus der zurückgezogenen
Position in die vorgeschobene Position zu bewegen.
[0003] Die Bewegung des Betätigungsteils ist nach vorne hin begrenzt. Bezüglich dieser vordersten
Position des Betätigungsteils ist dem Klingenträger eine zusätzliche Relativbewegung
gestattet, durch welche das primäre und das sekundäre Kupplungselement außer Eingriff
gebracht werden können. Der Klingenträger kann daher bei nachlassender Schneidkraft
auf die Klinge von einem Federelement in das Gehäuse zurückgezogen werden.
[0004] Ausgehend von der
DE 197 23 279 C1 ist es Aufgabe der Erfindung, ein Sicherheitsmesser zu schaffen, welches in Bezug
auf Herstellung, Montage und Funktionssicherheit sowie Arbeitssicherheit weitere Vorteile
aufweist.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Messer mit den Merkmalen des Anspruchs eins.
[0006] Das Prinzip der Erfindung besteht darin, dass das Messer einen Klingenträger aufweist,
welcher um eine feste Schwenkachse zwischen einer Sicherheitsstellung, einer Zwischenstellung
und einer Schneidstellung verschwenkbar ist. Durch eine Rückstellkraft ist der Klingenträger
in die Sicherheitsstellung belastet. In der Sicherheitsstellung ist die Klinge unzugänglich
innerhalb des Gehäuses angeordnet. In der der Zwischenstellung und der Schneidstellung
ragt die Klinge aus einer Öffnung des Gehäuses heraus.
[0007] Durch eine Relativbewegung eines primären Messerteils zu einem sekundären Messerteil
kann der Klingenträger aus der Sicherheitsstellung in die Zwischenstellung bewegt
werden. Relativbewegung kann im Sinne der Erfindung jede Art von Bewegung bedeuten,
wie z.B. Schwenkbewegung oder Linearbewegung.
[0008] Dem primären Messerteil sind erste Kupplungsmittel zugeordnet, die mit zweiten Kupplungsmitteln,
welche dem sekundären Messerteil zugeordnet sind, lösbar in Eingriff bringbar sind.
Die ersten Kupplungsmittel können z.B. mit dem primären Messerteil mittelbar oder
unmittelbar verbunden sein. In gleicher Weise können die zweiten Kupplungsmittel z.B.
mit dem sekundären Messerteil mittelbar oder unmittelbar verbunden sein.
[0009] Eine Betätigungsvorrichtung mit Betätigungsmitteln, die z.B. das primäre und das
sekundäre Messerteil umfassen, ist durch die Relativbewegung des primären zu dem sekundären
Messerteil zwischen einer Grundposition und einer Betätigungsposition bewegbar. Die
Betätigungsvorrichtung kann z.B. von einer Rückstellkraft in die Grundposition belastet
sein. Durch Bewegen der Betätigungsvorrichtung von der Grundposition in die Betätigungsposition
sind die ersten und zweiten Kupplungsmittel lösbar in Eingriff bringbar.
[0010] Wird das primäre Messerteil relativ zu dem sekundären Messerteil von der Grundposition
in die Betätigungsposition bewegt, geraten die ersten Kupplungsmittel und die zweiten
Kupplungsmittel in Eingriff, da sich die ersten Kupplungsmittel in der Bewegungsbahn
der zweiten Kupplungsmittel befinden. Sobald die Kupplungsmittel in Eingriff geraten,
wird der Klingenträger bei der weiteren Bewegung der Betätigungsvorrichtung ebenfalls
bewegt. Es besteht z.B. auch die Möglichkeit, dass sich die Kupplungsmittel in der
Grundposition bereits in Eingriff befinden. Bei der Bewegung des primären und des
sekundären Messerteils aus der Grundposition in die Betätigungsposition wird der Klingenträger
z.B. aus der Sicherheitsstellung in die Zwischenstellung bewegt. In dieser Zwischenstellung
ragt die Klinge aus dem Gehäuse heraus.
[0011] Während es sich bei der Betätigungsposition von primärem und sekundärem Messerteil
z.B. um eine definierte Endposition handeln kann, ist dem Klingenträger eine bezüglich
der Zwischenstellung zusätzliche Schwenkbewegung in die Schneidstellung erlaubt sein.
Die zusätzliche Schwenkbewegung des Klingenträgers in die Schneidstellung kann z.B.
durch eine Schneidkraft hervorgerufen werden. Bei der Bewegung des Klingenträgers
aus der Zwischenstellung in die Schneidstellung bewegen sich die ersten und zweiten
Kupplungsmittel außer Eingriff.
[0012] Bei der Bewegung des Klingenträgers in die Schneidstellung müssen das primäre und
das sekundäre Messerteil nicht zwingend in der Betätigungsposition verbleiben. Eine
das Lösen der Kupplungsmittel ermöglichende Bewegung des primären und des sekundären
Messerteils ist ebenfalls denkbar.
[0013] Nach dem Lösen der ersten und der zweiten Kupplungsmittel ist die Bewegungsbahn des
Klingenträgers frei, um sich in die Sicherheitsstellung zurückzuziehen. Sobald die
Schneidkraft geringer ist als die Rückstellkraft des Klingenträgers schwenkt der Klingenträger
in die Sicherheitsstellung zurück. Wenn z.B. die Klinge das Schneidgut verlässt, kann
sich, wenn die ersten und die zweiten Kupplungsmittel voneinander gelöst sind, der
Klingenträger in die Sicherheitsstellung zurückbewegen, obwohl sich die Betätigungsvorrichtung
in der Betätigungsposition befindet.
[0014] Das Messergehäuse kann von dem primären und / oder dem sekundären Messerteil ausgebildet
sein.
[0015] Die Drehachse des Klingenträgers ist fest angeordnet. Die Drehachse kann z.B. an
dem primären Messerteil oder alternativ an dem zweiten Messerteil gelagert sein. Gemäß
einer weiteren Alternative kann die Drehachse an beiden Messerteilen gelagert sein.
[0016] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der schwenkbar fest am Gehäuse gelagerte
Klingenträger nicht über eine große Länge im Gehäuse verschoben werden muss. Daher
ist er weniger anfällig gegenüber einer Verschmutzung des Gehäuses und der ggf. darin
angeordneten Antriebselemente. Darüber hinaus wird zwischen der Sicherheitsstellung
und der Schneidstellung kein großer Weg, sondern z.B. lediglich ein geringer Schwenkwinkel
zurückgelegt. Deshalb kann der Klingenträger schnell aus der Sicherheitsstellung in
die Zwischenstellung bewegt werden. Nach einer Trennung der Kupplungsmittel bewegt
sich der Klingenträger ebenfalls schnell in die Sicherheitsstellung zurück.
[0017] Da der Klingenträger schwenkgelagert ist, muss das Gehäuse keine Lagerstrukturen
zur verschiebbaren Lagerung des Klingenträgers in Messerlängsrichtung aufweisen. Das
Gehäuse kann daher konstruktiv einfacher gestaltet werden. Dennoch bietet das Messer
uneingeschränkt die Sicherheitsfunktion, wobei die Klinge beim Verlassen des Schneidgutes
automatisch in das Gehäuse zurückgezogen wird, obwohl sich die Betätigungsvorrichtung
in der Betätigungsposition befindet.
[0018] Gemäß einer ersten Ausführungsform sind die ersten Kupplungsmittel oder die zweiten
Kupplungsmittel dem Klingenträger zugeordnet. Sind z.B. die ersten Kupplungsmittel
dem Klingenträger zugeordnet, ist der Klingenträger z.B. an dem primären Messerteil
gelagert und somit mit diesem Messerteil verbunden.
[0019] Einer weiteren Ausführungsform gemäß sind die ersten Kupplungsmittel oder die zweiten
Kupplungsmittel von einer Struktur gebildet, die fest mit einem der Messerteile verbunden
ist. Die Struktur kann z.B. einstückig mit einem der Messerteile ausgebildet sein.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die ersten Kupplungsmittel oder die zweiten
Kupplungsmittel Betätigungsmitteln zum Betätigen des Klingenträgers zugeordnet. Die
Betätigungsmittel können z.B. fest mit einem der Messerteile verbunden sein oder alternativ
beweglich an wenigstens einem der Messerteile gelagert sein. Z. B. können die Kupplungsmittel
von einem Lenker gebildet sein.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Betätigungsmittel einem Hebel mit fester
Drehachse zugeordnet. Der Hebel kann z.B. von dem primären Messerteil gebildet sein,
welches mittels einer festen Drehachse an dem sekundären Messerteil gelagert ist.
Mit dem Hebel können z.B. die ersten oder die zweiten Kupplungsmittel verbunden sein.
Der Hebel kann z.B. als zweiarmiger Hebel ausgebildet sein. Auf diese Weise ist es
möglich, das Sicherheitsmesser zangenartig auszubilden und z.B. einen ersten Hebelarm
mit der Hand zu betätigen. Einem zweiten Hebelarm des zweiarmigen Hebels können die
Kupplungsmittel zugeordnet sein. Beim Verschwenken des Hebels geraten die Kupplungsmittel
in Eingriff und rufen auf diese Weise ein Verschwenken der Klingenhalterung hervor.
[0022] Einer weiteren Ausführungsform umfassen die Betätigungsmittel wenigstens einen Lenker.
Der Lenker kann z.B. mit einem Endbereich verschiebbar in einem Langloch gelagert
sein. Z.B. kann ein fest mit dem Lenker verbundener Bolzen in dem Langloch geführt
sein. Der Lenker kann z.B. von einem biegesteifen Stab gebildet sein.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform bilden die Betätigungsmittel ein Getriebe. Mittels
des Getriebes können z.B. Kräfte und Bewegungen der Getriebeteile übersetzt werden.
Z.B. kann durch die Übersetzung der Klingenträger schnell zwischen der Sicherheitsstellung,
der Zwischenstellung und der Schneidstellung bewegbar sein. Darüber hinaus kann z.B.
der Klingenträger mittels des Getriebes eine gewünschte Bewegung ausführen, wenn das
primäre Messerteil relativ zu dem sekundären Messerteil bewegt wird. Der Klingenträger
kann ein Teil des Getriebes bilden.
[0024] Einer weiteren Ausführungsform gemäß ist das Getriebe von einem Lenkergetriebe gebildet.
Z.B. kann ein erster Lenker des Getriebes von dem Klingenträger gebildet sein. Ein
zweiter Lenker kann z.B. mit dem Klingenträger und mit einem der Messerteile verbunden
sein. Die ersten oder die zweiten Kupplungsmittel können einem Lenker des Lenkergetriebes
zugeordnet sein. Die ersten oder die zweiten Kupplungsmittel können z.B. zumindest
während des Eingriffs der ersten und der zweiten Kupplungsmittel einen Teil des Lenkergetriebes
bilden.
[0025] Einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäß sind die ersten Kupplungsmittel
und / oder die zweiten Kupplungsmittel von wenigstens einem Federelement gebildet.
Ein solches Federelement hat den Vorteil, dass es elastisch verformbar ist. Zum Beispiel
kann das Federelement während der Bewegung von der Sicherheitsstellung in die Zwischenstellung
verformt werden, nachdem die Kupplungsmittel in Eingriff gelangt sind. Beim Lösen
der Kupplungsmittel kann sich das Federelement in die Ausgangslage zurückbewegen.
Darüber hinaus können die ersten Kupplungsmittel aus der Bewegungsbahn der zweiten
Kupplungsmittel bewegt werden, nachdem sie außer Eingriff bewegt sind. Insbesondere
kann z.B. durch die Verwendung eines Federelements aufgrund der elastischen Verformbarkeit
der Eingriff der ersten Kupplungsmittel mit den zweiten Kupplungsmitteln auch dann
bestehen bleiben, wenn sich die ersten Kupplungsmittel und die zweiten Kupplungsmittel
in wenigstens einer ersten bestimmten Richtung relativ zueinander bewegen. Bei einer
Relativbewegung der Kupplungsmittel in wenigstens einer zweiten Bewegungsrichtung
können sich die Kupplungsmittel z.B. aus dem Eingriff lösen.
[0026] Einer weiteren Ausführungsform gemäß ist die Klingenhalterung entgegen der Kraft
eines Federelementes von der Sicherheitsstellung in die Zwischenstellung und von der
Zwischenstellung in die Schneidstellung bewegbar. Wird der Klingenträger nicht mehr
von der Schneidkraft in der Schneidstellung gehalten, bewegt er sich aufgrund der
Rückstellkraft des Federelements automatisch in die Sicherheitsstellung zurück. Auch
in dem Fall, dass die Betätigungsvorrichtung in die Grundposition zurückbewegt wird,
schwenkt der Klingenträger, von der Rückstellkraft veranlasst in die Sicherheitsstellung.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die in Eingriff befindlichen
ersten Kupplungsmittel und / oder die zweiten Kupplungsmittel beim Bewegen von der
Sicherheits- in die Schneidstellung entgegen ihrer federelastischen Rückstellkraft
elastisch verformt und bewegen sich beim Lösen der Kupplungsmittel in ihre Ausgangslage
zurück. Während der gesamten Bewegung der Klingenhalterung von der Sicherheits- in
die Zwischenstellung bleiben die Kupplungsmittel daher im Eingriff.
[0028] Beim Bewegen der Klingenhalterung in die Schneidstellung werden die ersten Kupplungsmittel
und die zweiten Kupplungsmittel außer Eingriff versetzt, so dass die ersten Kupplungsmittel
und / oder die zweiten Kupplungsmittel von ihrer federelastischen Rückstellkraft veranlasst,
in die Ausgangsposition zurückbewegen können. Aufgrund der Rückbewegung in die Ausgangslage
befinden sich die ersten Kupplungsmittel nicht in der Bewegungsbahn der zweiten Kupplungsmittel,
wodurch die Klingenhalterung in die Sicherheitsstellung zurückschwenken kann.
[0029] Weitere Vorteile ergeben sich anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig.1 eine schematische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Sicherheitsmessers in Sicherheitsstellung,
Fig.2 eine schematische Schnittdarstellung des Sicherheitsmessers in der Sicherheitsstellung,
Fig.3 in Anlehnung an Fig. 1 eine Seitenansicht des Sicherheitsmessers in einer Zwischenstellung,
Fig. 4 in Anlehnung an Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung des Sicherheitsmessers
in der Zwischenstellung,
Fig.5 in Anlehnung an Fig. 3 eine Seitenansicht des Sicherheitsmessers in einer Schneidstellung,
wobei eine Schneidkraft den Klingenträger in der Schneidstellung hält,
Fig. 6 in Anlehnung an Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung des Sicherheitsmessers
in der Schneidstellung, wobei eine Schneidkraft den Klingenträger in der Schneidstellung
hält,
Fig.7 in Anlehnung an Fig. 5 eine Seitenansicht des Sicherheitsmessers in der Sicherheitsstellung,
wobei sich die Betätigungsvorrichtung in der Betätigungsposition befindet,
Fig. 8 in Anlehnung an Fig. 6 eine schematische Schnittdarstellung des Sicherheitsmessers
in der Sicherheitsstellung, wobei sich die Betätigungsvorrichtung in der Betätigungsposition
befindet.
Fig. 9 eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Sicherheitsmessers in der Sicherheitsstellung,
Fig. 10 in Anlehnung an Fig. 9 eine schematische Darstellung des Sicherheitsmessers
in der Zwischenstellung,
Fig. 11 in Anlehnung an Fig. 10 eine schematische Darstellung des Sicherheitsmessers
in der Schneidstellung, und
Fig. 12 in Anlehnung an Fig. 11 eine schematische Darstellung des Sicherheitsmessers
in der Sicherheitsstellung, wobei sich die Betätigungsvorrichtung in der Betätigungsposition
befindet.
[0030] Das Sicherheitsmesser insgesamt wird in den Zeichnungen mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
Soweit im Folgenden voneinander abweichende Ausführungsformen gezeigt sind, sind einander
analoge Merkmale trotz körperlicher Abweichungen stets mit derselben Bezugsziffer
versehen.
[0031] Ein erstes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1 bis 8 dargestellt. Das Sicherheitsmesser
10 weist gemäß Fig. 1 ein Gehäuse 11 und eine Betätigungsvorrichtung 12 auf. Die Betätigungsvorrichtung
12 ist um eine Schwenkachse a1 in die Richtungen v1 und v2 schwenkbar am Gehäuse 11
gelagert. Mittels eines Handanlagebereichs 24 des Gehäuses 11 sowie mittels eines
Griffbereichs 13 der Betätigungsvorrichtung 12 ist die Betätigungsvorrichtung 12 zangenartig
zwischen einer in Fig. 1 dargestellten Grundposition und einer z.B. in Fig. 3 dargestellten
Betätigungsposition verschwenkbar.
[0032] Gemäß Fig. 2 weist das Messer 10 ein Federelement 22 auf, welches die Betätigungsvorrichtung
12 in Richtung v2 die Grundposition belastet. Das Federelement 22 liegt mit einem
Federschenkel 27 an einer Innenfläche 28 eines Aufnahmeraums 16 des Gehäuses 11 an.
Ein anderer, nicht dargestellter Federschenkel des Federelements 22 liegt an der Betätigungsvorrichtung
12 an. Die Betätigungsvorrichtung 12 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet, wobei
ein Hebelarm von dem Griffbereich 13 und ein anderer Hebelarm von einem Betätigungsbereich
17 gebildet ist.
[0033] In dem Aufnahmeraum 16 ist ein Klingenträger 14 um eine Schwenkachse a2 in Richtungen
u1, u2 schwenkbar am Gehäuse 11 gelagert. Die Schwenkachse a2 ist gehäusefest angeordnet.
An dem Klingenträger 14 ist eine Klinge 15 mit einer Schneide S gehaltert. In der
z.B. in Fig. 2 dargestellten Sicherheitsstellung befindet sich die Klinge 15 vollständig
innerhalb des Gehäuses 11, so dass eine Verletzung des Benutzers nicht möglich ist.
[0034] An dem Betätigungsteil 17 ist ein schnabelartiger Ansatz 18 angeformt. Der Ansatz
18 wirkt mit einem Federelement 19 zusammen, welches an dem Klingenträger 14 befestigt
ist. Das Federelement 19 umgreift s-förmig zwei am Klingenträger 14 angeformte Zylinderstümpfe
29 und 30. Das Federelement 19 ist fest mit dem Klingenträger 14 verbunden. An einem
freien Endbereich 31 des Federelements 19 ist ein u-förmig gebogener Aufnahmesitz
20 für den Ansatz 18 ausgebildet.
[0035] In der Sicherheitsstellung gemäß Fig. 2 befindet sich der Aufnahmesitz 20 in der
Bewegungsbahn des Ansatzes 18, der Ansatz 18 steht jedoch nicht mit dem Federelement
19 in Kontakt. Wird die Betätigungsvorrichtung 12 aus der Grundposition gemäß der
Fig. 1 und 2 in Richtung v1 in die Betätigungsposition gemäß der Fig. 3 und 4 verschwenkt,
greift der Ansatz 18 in der Aufnahmesitz 20 ein und bewegt den Klingenträger 14 entgegen
der Kraft eines lediglich schematisch durch eine unterbrochene Linie angedeuteten
Federelementes 21 aus der Sicherheitsstellung in Richtung u1 in die Zwischenstellung,
die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Das Federelement 19 wird dabei entgegen seiner
federelastischen Rückstellkraft verformt.
[0036] Gemäß Fig. 4 ist der Klingenträger 14 in der ersten Schneidstellung um einen Winkel
α geschwenkt. In der Zwischenstellung tritt die Klinge 15 aus einer Öffnung 32 des
Gehäuses 11 aus.
[0037] Die Betätigungsvorrichtung 12 ist in der Zwischenstellung gemäß der Fig. 3 und 4
soweit entgegen der Kraft des Federelements 22 (der Übersichtlichkeit halber lediglich
in Fig. 2 dargestellt) verschwenkt, dass ein an der Betätigungsvorrichtung 12 vorgesehenes
Anschlagelement 23 an einer Außenfläche 33 des Handanlagebereichs 24 anliegt.
[0038] Durch eine Kraft F auf die Klinge 15 wird der Klingenträger 14 in die in den Fig.
5 und 6 dargestellte Schneidstellung geschwenkt, in welcher ein Anschlagfortsatz 25
des Klingenträgers 14 an einer Schulter 26 des Gehäuses 11 anschlägt und der Klingenträger
einen Winkel β zu einer Gehäusewand 34 aufweist. Dabei gerät der Aufnahmesitz 20 des
Federelementes 19 außer Eingriff mit dem Ansatz 18. Das Federelement 19 kann sich
elastisch in seine entspannte Position gemäß Fig. 6 zurück bewegen. Der Ansatz 18
befindet sich nun außerhalb der Bewegungsbahn des Aufnahmesitzes 20.
[0039] Sobald die auf die Klinge 15 wirkende Kraft F geringer ist als die Federkraft des
Federelementes 21 welches den Klingenträger 12 in die Sicherheitsstellung belastet,
wird der Klingenträger 14 von dem Federelement 21 in Richtung u2 in die Sicherheitsstellung
gemäß der Fig. 7 und 8 verschwenkt, obwohl die Betätigungsvorrichtung sich in der
Betätigungsposition befindet. Bei nachlassender Kraft auf den Griffbereich 17 wird
die Betätigungsvorrichtung 12 von dem Federelement 22 in die Grundposition bewegt.
[0040] Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 9 bis 11 dargestellt. Ein primäres
Messerteil 11 ist mittels eines Schwenkgelenks a1 mit einem sekundären Messerteil
12 gelenkig verbunden. Das primäre Messerteil 11 kann daher relativ zu dem sekundären
Messerteil 12 aus der in Fig. 9 dargestellten Grundposition, z.B. entgegen der Rückstellkraft
eines lediglich durch eine Strichlinie angedeutet dargestellten elastisch verformbaren
Elements 22, in Richtung w1 in eine Betätigungsposition gemäß Fig. 10 bewegbar. Die
Schwenkbewegung von dem primären Messerteil 11 zu dem sekundären Messerteil 12 kann
z.B. in nicht dargestellter Weise durch einen Anschlag begrenzt sein.
[0041] Ein Klingenträger 14 ist mittels eines Schwenkgelenks a2 an dem sekundären Messerteil
12 schwenkbar gelagert. An dem Klingenträger 14 ist eine Klinge 15 gehaltert. Aus
der in Fig. 9 dargestellten Sicherheitsstellung kann der Klingenträger 14 in Schwenkrichtung
u1 entgegen der Rückstellkraft eines elastischen Elements 21 in eine in Fig. 10 dargestellte
Zwischenstellung bewegt werden. Von der Zwischenstellung ist der Klingenträger 14
in Richtung u1 in eine in Fig. 11 dargestellte Schneidstellung schwenkbar. In der
Sicherheitsstellung ist die Klinge 15 für einen Benutzer unzugänglich in einem Aufnahmeraum
16 des Messers 10 aufgenommen. In der Zwischenstellung und der Schneidstellung ragt
die Klinge 15 durch eine Öffnung 32 aus dem Aufnahmeraum 16 heraus.
[0042] Ein Fortsatz 37 ist fest mit dem Klingenträger 14 verbunden. Der Fortsatz 37 ist
mittels eines Schwenkgelenks a3 mit einem ersten Endbereich 41 eines Lenkers 35 verbunden.
An einem zweiten Endbereich 42 des Lenkers 35 ist ein Zapfen 40 befestigt, der in
einem Langloch 39 in Richtung n1, n2 schwenkbar und in Richtung x1, x2 längsverschiebbar
geführt ist. Der Zapfen 40 bildet mit dem Langloch 39 ein Gelenk a5.
[0043] An dem Lenker 35 sind zweite Kupplungsmittel in Gestalt eines Stabes 38 mittels eines
Schwenkgelenks a4 gelagert. Der Stab 38 ist lösbar mit ersten Kupplungsmitteln in
Form einer Struktur 36 in Eingriff bringbar. Die Struktur 36 ist an dem primären Messerteil
11 ausgebildet.
[0044] In der Grundposition gemäß Fig. 9 sind der Stab 38 und die Struktur 36 außer Eingriff.
Wird das Messer 10 in die Betätigungsposition gemäß Fig. 10 bewegt, geraten der Stab
38 und die Struktur 36 in Eingriff. Dabei wird der Stab 38 relativ zu dem Lenker 35
entgegen der Kraft eines nicht dargestellten elastischen Elements in Richtung p1 geschwenkt.
Durch den Kontakt zwischen dem Stab 38 und der Struktur 36 wird bei der Bewegung in
die Zwischenstellung der Lenker 35 in Richtung n2 um die Schwenkachse a5 geschwenkt.
Dabei wird der Zapfen 40 mit dem Endbereich 42 in dem Langloch 39 in Richtung x1 bewegt.
[0045] Durch die Schwenkbewegung des Lenkers 35 schwenkt der über das Gelenk a3 mit dem
Lenker 35 bewegungsverbundene Klingenträger 14 in Richtung u1 in die Zwischenstellung
gemäß Fig. 10, in welcher sich der Stab 38 und die Struktur 36 in Eingriff befinden
und somit eine Bewegung des Klingenträgers 14 in die Sicherheitsstellung verhindern.
[0046] Durch eine Schneidkraft F auf die Klinge 15 wird der Klingenträger 14 weiter in Richtung
u1 in die Schneidstellung gemäß Fig. 11 geschwenkt. Der Lenker 35 wird dabei weiter
in Richtung n2 geschwenkt. Der Zapfen 40 wird zugleich in dem Langloch weiter in Richtung
x1 bewegt. Dabei löst sich der Stab 38 von der Struktur 36. Der Stab 38 schwenkt,
nachdem er sich aus dem Eingriff mit der Struktur 36 gelöst hat, von der Rückstellkraft
des nicht dargestellten elastischen Elements veranlasst in Richtung p2 relativ zu
dem Lenker 35.
[0047] Der Klingenträger 14 kann nun aus der Schneidstellung gemäß Fig. 11 von dem elastischen
Element 21 in die Sicherheitsstellung geschwenkt werden, da sich der Stab 38 und die
Struktur 36 nicht mehr in Eingriff befinden. Der Klingenträger 14 schwenkt daher in
die Sicherheitsstellung, sobald die Rückstellkraft des elastischen Elements größer
ist als die Schneidkraft, welche durch den Schneidvorgang auf die Klinge 15 wirkt.
[0048] Bei der Bewegung des Klingenträgers 14 in die Sicherheitsstellung wird der Zapfen
40 in dem Langloch 39 in Richtung x2 bewegt. Gleichzeitig schwenkt der Lenker in Richtung
n1.
[0049] Die Bewegung des Klingenträgers 14 aus der Schneidstellung in die Sicherheitsstellung
erfolgt nach dem Lösen der Kupplungsmittel voneinander auch dann, wenn das primäre
Messerteil 11 und das sekundäre Messerteil 12 in der betätigten Position gemäß der
Fig. 10 und 11 verbleiben (siehe Fig. 12).
[0050] Wird von einem Benutzer keine Kraft mehr auf das primäre Messerteil 11 und das sekundäre
Messerteil 12 ausgeübt, so bewegt sich, von der Rückstellkraft des elastischen Elements
22 veranlasst, das primäre Messerteil 11 in Richtung w2 relativ zu dem sekundären
Messerteil in die Grundposition gemäß Fig. 9 zurück.
1. Messer, mit einem Klingenträger (14) zur Halterung einer Klinge (15) mit wenigstens
einem primären Messerteil (11) und einem sekundären Messerteil (12), welches zu dem
primären Messerteil (11) relativbeweglich ausgebildet ist, wobei dem primären Messerteil
(11) erste Kupplungsmittel (20, 36) zugeordnet sind, die mit zweiten Kupplungsmitteln
(18, 38), welche dem sekundären Messerteil (12) zugeordnet sind, lösbar in Eingriff
bringbar sind, um den Klingenträger (14) durch eine Relativbewegung des primären Messerteils
(11) zu dem sekundären Messerteil (12) zwischen einer Sicherheitsstellung, in welcher
die Klinge (15) für den Benutzer unzugänglich in ein von dem primären Messerteil (11)
und / oder dem sekundären Messerteil (12) ausgebildetes Messergehäuse (11) zurückgezogen
ist in eine Zwischenstellung zu bewegen, in welcher die Klinge (15) aus dem Messergehäuse
(11) hinausragt, wobei der Klingenträger (14) von einer Rückstellkraft (21) in die
Sicherheitsstellung belastet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenträger (14) um eine fest angeordnete Drehachse (a2) zwischen der Sicherheitsstellung,
der Zwischenstellung und einer Schneidstellung schwenkbar gelagert ist, dass durch
Einwirken einer Schneidkraft (F) auf die Klinge (15) der Klingenträger (14) aus der
Zwischenstellung in die Schneidstellung schwenkbar ist, und dass in der Schneidstellung
die ersten Kupplungsmittel (20, 36) und die zweiten Kupplungsmittel (18, 38) voneinander
gelöst sind, so dass der Klingenträger (14) in die Sicherheitsstellung schwenkbar
ist.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kupplungsmittel (20, 36) oder die zweiten Kupplungsmittel dem Klingenträger
(14) zugeordnet sind.
3. Messer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kupplungsmittel (36) oder die zweiten Kupplungsmittel von einer Struktur
(36) gebildet sind, die fest mit einem der Messerteile (11) verbunden ist.
4. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kupplungsmittel oder die zweiten Kupplungsmittel (18, 38) Betätigungsmitteln
(17, 35) zum Betätigen des Klingenträgers (14) zugeordnet sind.
5. Messer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel (17, 35) einem Hebel (12) mit fester Drehachse (a1) bezüglich
der primären Betätigungsmittel (11) oder der sekundären Betätigungsmittel zugeordnet
sind.
6. Messer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel (12, 35) wenigstens teilweise ein Getriebe bilden.
7. Messer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe von einem Lenkergetriebe mit wenigstens einem Lenker (11, 12, 14, 35,
38) gebildet ist.
8. Messer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kupplungsmittel oder die zweiten Kupplungsmittel (38) einem Lenker (35)
zugeordnet sind.
9. Messer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kupplungsmittel oder die zweiten Kupplungsmittel (38) von einem biegesteifen
Element gebildet sind, welches mit einem Lenker mittels eines Gelenks (a4) verbunden
ist.
10. Messer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenträger (14) Teil des Lenkergetriebes (11, 12, 14, 35, 38) ist.
11. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kupplungsmittel (20) und / oder die zweiten Kupplungsmittel (18) wenigstens
einem Federelement (19) zugeordnet sind.
12. Messer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (19) beim Bewegen von der Sicherheitsstellung in die Zwischenstellung
entgegen einer Rückstellkraft elastisch verformbar ist und nach dem Lösen der ersten
Kupplungsmittel (20) von den zweiten Kupplungsmitteln (18) von der elastischen Rückstellkraft
in seine Ausgangslage zurückbewegbar ist.
1. Knife, with a blade-carrier (14) for holding a blade (15) with at least one primary
knife part (11) and a secondary knife part (12) which is constructed so as to be movable
relative to the primary knife part (11), wherein there are associated with said primary
knife part (11) first coupling means (20, 36) which can be brought into engagement,
in a releasable manner, with second coupling means (18, 38) associated with the secondary
knife part (12) in order to move the blade-carrier (14), by a relative movement of
the primary knife part (11) in relation to the secondary knife part (12), between
a safety position, in which the blade (15) is retracted, in a manner inaccessible
to the user, into a knife casing (11) formed by the primary knife part (11) and/or
the secondary knife part (12), and an intermediate position in which the blade (15)
protrudes from the knife casing (11), wherein the blade-carrier (14) is loaded into
the safety position by a restoring force (21),
characterised in that
the blade-carrier (14) is mounted so as to be pivotable about a fixedly arranged pivot
(a2) between the safety position, the intermediate position and a cutting position;
that the blade-carrier (14) can be pivoted out of the intermediate position and into
the cutting position by the action of a cutting force (F) upon the blade (15); and
that, in the cutting position, the first coupling means (20, 36) and the second coupling
means (18, 38) are released from one another, so that the blade-carrier (14) can be
pivoted into the safety position.
2. Knife according to claim 1, characterised in that the first coupling means (20, 36) or the second coupling means are associated with
the blade-carrier (14).
3. Knife according to claim 1 or 2, characterised in that the first coupling means (36) or the second coupling means are formed by a structure
(36) which is fixedly connected to one of the knife parts (11).
4. Knife according to one of claims 1 to 3, characterised in that the first coupling means or the second coupling means (18, 38) are associated with
actuating means (17, 35) for actuating the blade-carrier (14).
5. Knife according to claim 4, characterised in that the actuating means (17, 35) are associated with a lever (12) with a fixed pivot
(a1) with respect to the primary actuating means (11) or the secondary actuating means.
6. Knife according to claim 4 or 5, characterised in that the actuating means (12, 35) form, at least in part, a linkage.
7. Knife according to claim 6, characterised in that the linkage is formed by a guide bar linkage with at least one guide bar (11, 12,
14, 35, 38).
8. Knife according to claim 7, characterised in that the first coupling means or the second coupling means (38) are associated with a
guide bar (35).
9. Knife according to claim 7 or 8, characterised in that the first coupling means or the second coupling means (38) are formed by a rigid
element which is connected to a guide bar by means of a joint (a4).
10. Knife according to one of claims 7 to 9, characterised in that the blade-carrier (14) is part of the guide bar linkage (11, 12, 14, 35, 38).
11. Knife according to one of the preceding claims, characterised in that the first coupling means (20) and/or the second coupling means (18) are associated
with at least one spring element (19).
12. Knife according to claim 11, characterised in that the spring element (19) is elastically deformable against a restoring force when
the movement from the safety position into the intermediate position occurs, and can
be moved back into its starting position by the elastic restoring force after the
release of the first coupling means (20) from the second coupling means (18).
1. Couteau, avec un porte-lame (14) pour supporter une lame (15), avec au moins une partie
primaire (11) du couteau et une partie secondaire (12) du couteau, laquelle est conçue
mobile par rapport à la partie primaire (11) du couteau, des premiers moyens d'accouplement
(20, 36) étant associés à la partie primaire (11) du couteau, qui, avec des seconds
moyens d'accouplement (18, 38), lesquels sont associés à la partie secondaire (12)
du couteau, peuvent être amenés en prise de façon amovible, pour déplacer le porte-lame
(14), par un mouvement relatif de la partie primaire (11) du couteau par rapport à
la partie secondaire (12) du couteau, entre une position de sécurité, dans laquelle
la lame (15), inaccessible pour l'utilisateur, est en retrait dans un boîtier de couteau
(11) formé par la partie primaire (11) du couteau et/ou la partie secondaire (12)
du couteau, vers une position intermédiaire, dans laquelle la lame (15) sort du boîtier
du couteau (11), le porte-lame (14) étant sollicité par une force de rappel (21) vers
une position de sécurité, caractérisé en ce que le porte-lame (14) est monté pivotant autour d'un axe de rotation (a2), monté fixe,
entre la position de sécurité, la position intermédiaire et une position de coupe,
en ce que par action d'une force de coupe (F) exercée sur la lame (15), le porte-lame (14)
est pivotant de la position intermédiaire en la position de coupe, et en ce que, dans la position de coupe, les premiers moyens d'accouplement (20, 36) et les seconds
moyens d'accouplement (18, 38) sont détachés l'un de l'autre, de sorte que le porte-lame
(14) peut se déplacer en position de sécurité.
2. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les premiers moyens d'accouplement (20, 36) ou les seconds moyens d'accouplement
sont associés au porte-lame (14).
3. Couteau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les premiers moyens d'accouplement (36) ou les seconds moyens d'accouplement sont
formés d'une structure (36) qui est reliée fixement à une des parties du couteau (11).
4. Couteau selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les premiers moyens d'accouplement ou les seconds moyens d'accouplement (18, 38)
sont associés à des moyens d'actionnement (17, 35) destinés à actionner le porte-lame
(14).
5. Couteau selon la revendication 4, caractérisé en ce que les moyens d'actionnement (17, 35) sont associés à un levier (12) avec un axe de
rotation (a1) fixe en référence aux moyens d'actionnement (11) primaires ou aux moyens
d'actionnement secondaires.
6. Couteau selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les moyens d'actionnement (12, 35) forment au moins en partie une transmission.
7. Couteau selon la revendication 6, caractérisé en ce que la transmission est formée d'un mécanisme de liaison avec au moins une liaison (11,
12, 14, 35, 38).
8. Couteau selon la revendication 7, caractérisé en ce que les premiers moyens d'accouplement ou les seconds moyens d'accouplement (38) sont
associés à une liaison (35).
9. Couteau selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que les premiers moyens d'accouplement ou les seconds moyens d'accouplement (38) sont
formés d'un élément raide en flexion, lequel est relié à une liaison à l'aide d'une
articulation (a4).
10. Couteau selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que le porte-lame (14) est partie du mécanisme de liaison (11, 12, 14, 35, 38).
11. Couteau selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que les premiers moyens d'accouplement (20) et/ou les seconds moyens d'accouplement (18)
sont associés au moins à un élément à ressort (19).
12. Couteau selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'élément à ressort (19) est déformable élastiquement lors du passage de la position
de sécurité à la position intermédiaire à l'inverse d'une force de rappel et peut
être ramené dans sa position de départ une fois les premiers moyens d'accouplement
(20) séparés des seconds moyens d'accouplement (18) par la force de rappel élastique.