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(11) |
EP 2 203 316 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2016 Patentblatt 2016/50 |
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Anmeldetag: 16.09.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2008/000333 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/039540 (02.04.2009 Gazette 2009/14) |
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SCHREIBGERÄT MIT LÖSBARER STEMPELEINRICHTUNG
WRITING DEVICE HAVING DETACHABLE STAMP DEVICE
INSTRUMENT D'ÉCRITURE AVEC ENSEMBLE TAMPON AMOVIBLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
26.09.2007 AT 15192007
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.07.2010 Patentblatt 2010/27 |
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Patentinhaber: Colop Stempelerzeugung Skopek Gesellschaft m.b.H.
& Co. KG. |
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4600 Wels (AT) |
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Erfinder: |
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- FABER, Ernst
A-4600 Wels (AT)
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Vertreter: Sonn & Partner Patentanwälte |
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Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 927 648 WO-A-01/51294 DE-A- 29 527 DE-C- 850 894 GB-A- 544 005
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WO-A-01/49511 WO-A-2007/085030 DE-A- 3 243 970 FR-A- 1 131 948 US-A- 396 233
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät mit Schreibteil und mit Stempeleinrichtung
gemäß dem einleitenden Teil von Anspruch 1.
[0002] Ein solches Schreibgerät, vgl. z.B.
DE 850 894 C, kann z.B. ein Kugelschreiber sein, in dem hinter einer relativ kurzen Mine eine
zusammengeklappte Stempeleinrichtung untergebracht ist. Diese Stempeleinrichtung kann
freigesetzt werden, wobei sie sich im Wesentlichen selbst entfaltet und sofort einsatzbereit
ist. Das Schreibgerät könnte aber auch mit einem anderen Schreibteil, z.B. in Form
einer Füllfeder mit Tintenpatrone, oder auch in Form eines Drehbleistifts, ausgebildet
sein. Ein Beispiel für eine solche modifizierte Schreib-Stempel-Vorrichtung ist in
WO 2007/085030 A1 zu finden, wobei dort als "Schreibteil" ein Markierstift vorgesehen ist.
[0003] Aus der
DE 33 40 293 C1 ist ein Schreibgerät bekannt, das eine integrierte Stempeleinrichtung aufweist. Im
Einzelnen dient hier der Schreibteil des Schreibgeräts zugleich als Halter für die
Stempeleinrichtung, über die in der Ruhestellung von hinten eine Hülse aufgeschoben
ist. Von Nachteil ist hierbei, dass die wesentlichen Teile der Stempeleinrichtung
am weitesten hinten liegen, so dass das Schreibgerät aufgrund des Gewichts der Stempeleinrichtung
einen relativ weit hinten liegenden Schwerpunkt aufweist, was einer ergonomischen
Handhabung abträglich ist, ebenso wie der Umstand, dass das Schreibgerät dann am hinteren
Ende den größten Querschnitt aufweist.
[0004] Das in der
DE 77 15 261 U beschriebene Schreibgerät unterscheidet sich von dem oben genannten nur durch den
Mechanismus, der die Stempeleinrichtung aus der Ruhelage in die Arbeitsposition bringt,
weist aber denselben Nachteil auf.
[0005] Ein weiterer Nachteil der bekannten Schreibgeräte ist, dass bei einer festen Anbringung
der Stempeleinrichtung am Schreibteil die Stempeleinrichtung und der Schreibteil nicht
gleichzeitig oder unmittelbar hintereinander zum Einsatz kommen können, was beispielsweise
eine schnelle Kombination von Stempelabdruck und Unterschrift unmöglich macht, da
der Benutzer, um ein Beschmutzen zu vermeiden, die Stempeleinrichtung vor der Verwendung
des Schreibteils wieder verschließen muss.
[0006] Andersartige Schreibgeräte sind in der
DE 79 27 234 U, in der
DE 1 162 720 B und in der
US 2 783 711 A offenbart, wobei hier jeweils die Stempelplatte mit Hilfe einer aufzusteckenden Schreibgerät-Kappe
herausnehmbar im hinteren Teil des Schreibgeräts angeordnet ist. Die Kappe des Schreibteils
dient dann als Stempelgriff. Die Benützung der Stempelplatte ist somit vergleichsweise
umständlich, wobei auch nachteilig ist, dass sich die Stempelplatte leicht von der
Kappe lösen kann, wenn Stempel-Abdrucke angefertigt werden sollen, was weiters auch
ein wesentliches Verschmutzungsrisiko mit sich bringt.
[0007] Dieser Nachteil ist auch beim Schreibgerät gemäß der
CH 360 924 A gegeben. Hier ist seitlich am Gehäuse des Schreibgeräts ein Stempel mit Hilfe einer
Aufsteckklammer angebracht, wobei ein aufsteckbarer Deckel den Stempel in der Ruhestellung
abdeckt. Dieser Deckel kannn sich beim Schreiben mit dem Schreibgerät leicht lösen,
wodurch das unter dem Deckel befindliche Stempelkissen herausfallen und Gegenstände
verschmutzen kann. Andererseits ist es immer notwendig, nach Benutzung des Stempels,
wenn das Schreibgerät wieder als solches benutzt werden soll, den Stempel sofort mit
dem Deckel zu schließen. Auch ist nachteilig, dass das Anbringen von Stempelabdrucken
selbst schwierig ist, da sich die Stempelplatte parallel zur Achse des Schreibgeräts
erstreckt und so nur eine kleine Grifffläche beim Stempeln zur Verfügung steht, wodurch
im Übrigen auch ein gleichmäßiger Stempelabdruck äußerst schwierig zu erzeugen ist.
[0008] Aus der
FR 1 131 948 A ist schließlich ein Schreibgerät bekannt, bei dem auf einer Seite eine Füllfeder
und auf der anderen Seite ein Kugelschreiber vorgesehen sind, wobei weiters im Bereich
des Kugelschreibers ein Stempel mit einem Stempelkissen und einer ausschwenkbaren
Stempelplatte untergebracht ist. Das Stempelkissen ist dabei mit der einen Hälfte
des Schreibgeräts, die die Füllfeder enthält, verbunden, wogegen der Halter für die
schwenkbare Stempelplatte mit dem Kugelschreiber-Teil des Schreibgeräts verbunden
ist, und wobei die beiden Schreibgeräteteile zusammensteckbar bzw. von einander lösbar
sind. Aus Platzgründen liegt dabei die Kugelschreibermine in der Ruhestellung des
Schreibgeräts an der angeklappten Stempelplatte an, so dass das Schreibgerät in dieser
Ruhestellung relativ klobig sein muss oder aber die Kugelschreibermine ebenso wie
die Stempelplatte klein bzw. dünn dimensioniert sein müssen. Weiters ist eine sichere
Einfärbung der Stempelplatte durch das im anderen Schreibgeräteteil befindliche Stempelkissen
nicht gewährleistet, und beim Zusammenstecken der beiden Schreibgeräteteile bzw. beim
Auseinandernehmen kann es leicht zu Verschmutzungen nicht nur der Stempelplatte, sondern
auch der Schreibgeräteteile kommen.
[0009] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der bekannten Schreibgeräte zu beheben
und ein Schreibgerät mit einer integrierten Stempeleinrichtung vorzuschlagen, bei
dem die Ergonomie des Schreibgeräts nicht durch ein weit hinten liegendes Gewicht
der Stempeleinrichtung beeinträchtigt ist und überdies eine rasche und sichere Möglichkeit
geschaffen wird, um die Stempeleinrichtung aus der Nichtgebrauchsstellung in die Betriebsstellung
zu bewegen, wobei auch eine unmittelbar aufeinander folgende Verwendung der Stempeleinrichtung
und des Schreibteils möglich sein soll.
[0010] Diese Aufgabe wird mit einem Schreibgerät wie in Anspruch 1 definiert gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen und Weiterbildungen dieses Schreibgeräts sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0011] Beim vorliegenden Schreibgerät ist somit die Stempeleinrichtung als aus einer vom
Schaft des Schreibgeräts gebildeten Hülse herausnehmbare Baueinheit vorgesehen. Der
hintere Abschlussteil des Schreibgeräts ist abnehmbar vorgesehen, so dass er zugleich
einen Griff für die Stempeleinrichtung bildet, wobei der Halter mit der daran angelenkten
Stempelplatte mit dem Abschlussteil verbunden ist. Die Schwenkverbindung zwischen
Stempelhalter und Stempelplatte befindet sich vorteilhafterweise etwa in der Mitte
der Stempelplatte, wodurch diese, sobald der Stempelhalter in eine im Wesentlichen
vertikale Position mit oben befindlichem Griff bewegt wird, von selbst in die für
die Verwendung eines Stempels typische horizontale Lage schwenkt. Erfindungsgemäß
ist es hierbei in Hinblick auf eine einfache Herstellung und Handhabung, dass der
Abschlussteil als Kappe ausgebildet und der Halter mit einem Befestigungsteil reibschlüssig
im Inneren der Kappe angebracht ist.
[0012] Die Verbindung zwischen dem vom übrigen Schreibgerät, das heißt von dessen Hülse,
lösbaren hinteren Abschlussteil des Schreibgeräts, welcher zugleich den Griff für
den Stempelhalter bildet, und dem im hinteren Teil hohlen, die Hülse bildenden Schaft
des Schreibteils kann beispielsweise über lösbare Rast- oder Schnappelemente an den
beiden Teilen bewerkstelligt werden, erfolgt aber bevorzugt durch einen Reibeingriff.
Dabei ist die Verbindung vorzugsweise durch einen die Hülse oder den Abschlussteil
an einer Stelle verlängernden Eingriffs-Fortsatz verstärkt, der in der Nichtgebrauchsstellung
(Ruhestellung) in den Abschlussteil oder in die Hülse reibschlüssig eingreift und
dabei hilft, ein ungewolltes Lösen oder Verdrehen des Abschlussteils von der Hülse
zu vermeiden.
[0013] Vorzugsweise ist die von der Verbindung zwischen Abschlussteil und Hülse gebildete
Grenzfläche schräg zur Längsachse des Schreibgeräts angeordnet. Eine solche Abschrägung
ermöglicht ein leichteres Zusammenstecken von Abschlussteil und Hülse. Weiters kann
durch diese Abschrägung ein am Schreibgerät angebrachter Klipps relativ weit hinten
an der Hülse sitzen, ohne gleichzeitig den auch als Griff fungierenden Abschlussteil
unnötig auf eine weniger handliche Größe zu reduzieren, nämlich dort, wo aufgrund
der Abschrägung die Hülse die längste axiale Erstreckung aufweist. Die Anbringung
des Klipps am Schreibteil hat dabei den Vorteil, dass sich der Schreibteil, wenn er
mit Hilfe des Klipps z.B. an einer Tasche befestigt ist, nicht aufgrund der Schwerkraft
vom Abschlussteil lösen kann. Weiters wird die ein unbeabsichtigtes Lösen des Abschlussteils
verhindernde Reibung zwischen den bevorzugt abgestuft ineinander greifend ausgeführten
Teilen durch eine vergrößerte Reibfläche erhöht.
[0014] Auch ist es aus Stabilitätsgründen vorteilhaft, wenn die Hülse und der Abschlussteil
im Bereich des Eingriffs-Fortsatzes bzw. der Vertiefung eine Wandverdickung aufweisen.
Dabei ist es ferner günstig, wenn die an der Hülse vorgesehene Wandverdickung eine
Einstecktasche für ein Halteteil eines Klipps aufweist.
[0015] Wenn an derselben Seite, im Bereich der Wandverdickung, auch der Eingriffs-Fortsatz
gebildet wird, kann die anschließend auf dem Abschlussteil fortgesetzte Wandverdickung
zugleich die Einschubvertiefung für den Eingriffs-Fortsatz mit stabilen Wandungen
vorsehen. Eine derartige Wandverdickung weist weiters den Vorteil auf, dass der Benutzer
eine zusätzliche tastbare Orientierungshilfe zum Einführen der Stempeleinrichtung
in die vorgesehene Ruhestellung erhält.
[0016] Die Unterbringung der Stempeleinrichtung in einer den Schreibteil nach hinten fortsetzenden
Hülse, mit einem eigenen kappenförmigen Abschlussteil, ermöglicht in vorteilhafter
Weise auch, dass das Abschlussteil eine sich zum hinteren Ende verjüngende Form aufweist,
wodurch unter anderem der Komfort bei der Verwendung verbessert wird.
[0017] Für die Stempeleinrichtung selbst sind verschiedene Ausführungen denkbar. In einer
ersten Ausführungsform ist mit dem Stempelhalter zusätzlich ein zur Stempelplatte
passendes Stempelkissen schwenkbar verbunden. Die Schwenkachse des Stempelkissens
ist dabei näher zum Abschlussteil und in Querrichtung versetzt zu jener der Stempelplatte
vorgesehen, um das Stempelkissen, das in der Ruhestellung an die Stempelplatte angeklappt
ist, in der Betriebsstellung aus dem Weg schwenken zu können. Das in der Ruhestellung
an der Stempelplatte zu liegen kommende Stempelkissen kann vor jeder erneuten Entnahme
der Stempeleinrichtung die Stempelplatte einfärben. Mit Hilfe einer Feder kann das
Stempelkissen beim Ausziehen der Stempeleinrichtung aus der Hülse selbsttätig in eine
zum Halter rechtwinkelige Position geschwenkt werden, um die Stempelplatte auf diese
Weise selbsttätig freizugeben und ihr die Schwenkbewegung in die horizontale Abdruck-Lage
sowie die Verwendung zum Stempeln ohne Behinderung durch das Stempelkissen zu ermöglichen.
[0018] In einer anderen Ausführungsform ist die Stempelplatte als eine voreingefärbte (pre-inked),
einen Farbspeicher aufweisende Stempelplatte vorgesehen. Die Notwendigkeit eines separaten
Stempelkissens entfällt hier, und das Gesamtgewicht der Stempeleinrichtung kann zu
Gunsten der Handlichkeit des Schreibgeräts reduziert werden. Diese Ausführungsform
hat auch den besonderen Vorteil, dass sich der Einklappvorgang der Stempeleinrichtung
vor deren Einführung in die Hülse wesentlich einfacher bewerkstelligen lässt, da in
diesem Fall nur die Stempelplatte, nicht aber auch ein durch Federkraft vom Halter
weggedrücktes Stempelkissen an den Stempelhalter anzuklappen und weiters nicht darauf
zu achten ist, dass sich vor dem Anklappen des Stempelkissens die Stempelplatte in
einer ähnlichen angeklappten Position befindet.
[0019] Die Stempelplatte und das eventuell zusätzlich vorhandene Stempelkissen können, um
die Verbindung zwischen Stempeleinrichtung und Hülse weiter zu verstärken, in der
Ruhestellung mit den Längsrändern an der Innenwand der Hülse reibschlüssig anliegen.
Eine solche Ausführung bringt den zusätzlichen Vorteil, dass eine Bewegung der Stempelplatte
und/oder des Stempelkissens in der Ruhestellung, innerhalb der Hülse, vermieden werden
kann. Außerdem werden die Stempelplatte und das Stempelkissen in der Hülse leichter
in der vollständig aneinander angeschwenkten Position gehalten, so dass sich ein sicheres
Einfärben der Stempelplatte ergibt.
[0020] Das Schreibgerät bzw. genauer dessen Hülse kann insgesamt oder bereichsweise einen
kreisförmigen, ovalen, rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen, um den
Erfordernissen bezüglich seiner Handlichkeit vor allem je nach Dimensionierung der
Stempelplatte zu genügen.
[0021] Die Hülse kann zumindest teilweise transparent ausgebildet und durch ein so gebildetes
Fenster die Sicht auf einen darunter einlegbaren Musterstempelabdruck freigeben, der
den Benutzer vor der Verwendung des Stempels über das Stempelmotiv in Kenntnis setzt.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten
Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Kugelschreiber-Schreibgerät gemäß der Erfindung mit ausgefahrener Kugelschreiberspitze;
Fig. 2 den Schreibteil dieses Schreibgeräts mit herausgenommener Stempeleinrichtung
und verschwenkter pre-inked Stempelplatte;
Fig. 3 als Alternative eine Stempeleinrichtung mit Stempelplatte und seitlich weggeklapptem
Stempelkissen;
Fig. 4 einen Längsschnitt des Schreibgeräts mit pre-inked Stempelplatte;
Fig. 5 einen entsprechenden Längsschnitt des Schreibgeräts mit Stempelplatte und Stempelkissen,
mit ausgefahrener Kugelschreiberspitze;
Fig. 6 eine auseinander gezogene Ansicht des Schreibgeräts mit pre-inked Stempelplatte;
Fig. 7 eine auseinander gezogene Ansicht des Schreibgeräts mit der Kombination von
Stempelplatte und Stempelkissen; und
Fig. 8 in den Teilfiguren 8A, 8B und 8C das Schreibgerät gemäß Fig. 1 mit verschieden
stark verdrehtem bzw. aufgesetztem Abschlussteil.
[0023] Gemäß Fig. 1 bis 5 weist das Schreibgerät 1 einen an sich hinsichtlich seines inneren
Aufbaus üblichen Schreibteil 2 mit einer Hülse 3 und einem verdrehbaren Griffel 4
auf, der bei einer Betätigung eine Spitze einer Kugelschreibermine 5 nach unten heraus
oder aber zurück bewegt. An der Hülse 3 ist ein Klipps 6 angebracht. Außerdem sitzt
am oberen Ende der Hülse 3 ein Abschlussteil 7 passend auf. Das Abschlussteil 7 hat
eine zum hinteren Ende 8 hin verjüngte und oben abgerundete Form. Die Grenzfläche
9 zwischen der Hülse 3 und dem Abschlussteil 7 verläuft in einer Ebene, die schräg
zur Längsachse des Schreibgeräts 1 liegt, wie insbesondere aus Fig. 1 und 2 ersichtlich
ist. An sich ist es aber auch denkbar, eine gekrümmte Grenzfläche 9 anstatt einer
ebenen vorzusehen.
[0024] Wie in Fig. 2 zu sehen ist, kann das Abschlussteil 7 von der Hülse 3 abgezogen werden.
Durch diese Bewegung wird eine am Abschlussteil 7 angebrachte Stempeleinrichtung 10
(Fig. 2) bzw. 10' (Fig. 3) aus ihrer Ruhestellung in der Hülse 3 in die Betriebsstellung
befördert. Die Stempeleinrichtung 10 umfasst in einer ersten, in Fig. 2 gezeigten
Ausführungsform an dem ihr als Griff dienenden Abschlussteil 7 einen Stempelhalter
11, der mit einem Befestigungsteil 12 (Fig. 4) in den Abschlussteil 7 reibschlüssig
eingesetzt ist, sowie eine voreingefärbte (pre-inked) Stempelplatte 13, die in ihrer
Mitte schwenkbar mit dem Stempelhalter 11 verbunden ist. Diese Verbindung wird durch
eine Achse 14, die durch eine Ausbuchtung 15 der Stempelplatte 13 verläuft und mit
ihren beiden Enden am unteren Ende des Halters 11 in den Enden einer Gabel 16 befestigt
ist, hergestellt. Die Schwenkbewegung der Stempelplatte 13 um diese Achse 14 ist durch
eine einseitige stiftförmige Verlängerung 17 der beiden Enden der Gabel 16 des Stempelhalters
11, die bei voller Verschwenkung an der Rückseite 18 der Stempelplatte 13 angreift,
auf einen Schwenkwinkel von ca. 90° begrenzt.
[0025] Die Rückseite 18 der Stempelplatte 13 weist weiters einen Vorsprung 19 auf jener
Seite auf, die in der Ruhestellung an den Halter 11 angeklappt ist. Dieser Vorsprung
19 passt in der Ruhestellung zwischen die beiden Arme der Gabel 16 des Halters 11.
Ein weiterer Vorsprung 20 auf derselben Seite der Rückseite 18 der Stempelplatte 13
dient der einseitigen Beschwerung der Stempelplatte 13, um ein Ausschwenken der Stempelplatte
13 in die Betriebsstellung zu erzwingen, sobald sie den notwendigen Bewegungsspielraum
hat. Derselbe Effekt kann auch durch eine leicht von der Mitte abweichende Positionierung
der Schwenkverbindung zwischen Stempelhalter 11 und Stempelplatte 13 erreicht werden,
jedoch könnte sich eine solche Versetzung nachteilig auf die gleichmäßige Druckausübung
über den Halter 11 auf die Stempelplatte 13 beim Herstellen eines Stempelabdrucks
auswirken.
[0026] Der kappenförmige Abschlussteil 7 weist, um ein Abrutschen der Finger beim Herausziehen
der Stempeleinrichtung 10 zu vermeiden, abgesetzte, gegebenenfalls auch aufgebrachte
oder geriffelte Griffflächen 21 auf. Außerdem bildet er an seiner axial kürzesten
Seite eine Wandverdickung 22, die in ihrem Inneren eine Vertiefung 23' (Fig. 4) bildet
um einen Eingriffs-Fortsatz 23 an der Hülse 3 aufnehmen zu können. Ebenso weist die
Hülse 3 an derselben Seite, die somit die axial längste Seite der Hülse 3 ist, eine
die Wandverdickung 22 des Abschlussteils 7 fortsetzende Wandverdickung 22' auf, die
zum Einstecken eines Halteteils 24 des Klipps 6 eine Einstecktasche 25 bildet.
[0027] Um einen verstärkten Reibschluss zwischen der Hülse 3 und dem Abschlussteil 7 zu
erzielen, weisen beide eine ineinandergreifende Abstufung 26 und 26' entlang der Grenzfläche
9 auf (Fig. 2 und 5).
[0028] An sich kann aber selbstverständlich auch eine andere Verbindungsart zur lösbaren
Verbindung des Abschlussteils 7 mit der Hülse 3 vorgesehen werden, wie etwa eine lösbare
Schnappverbindung, wobei die Hülse 3 oder das Abschlussteil 7 (oder beide) zumindest
teilweise elastisch verformbar ist bzw. sind.
[0029] Die in Fig. 3 gezeigte alternative Ausführungsform der Stempeleinrichtung 10' ist
in vielen Aspekten gleich jener gemäß Fig. 2, so dass sich diesbezüglich eine neuerliche,
detaillierte Beschreibung erübrigen kann; sie weist ebenfalls einen reibschlüssig
mittels eines Befestigungsteils 12 in das als Griff der Stempeleinrichtung 10' dienende
Abschlussteil 7 gesteckten gabelförmigen Halter 11 auf, an dessen unterem Ende in
ähnlicher Weise wie in der ersten Ausführungsform eine Stempelplatte 13' schwenkbar
angebracht ist, wobei in diesem Fall eine gewöhnliche anstatt einer pre-inked Stempelplatte
zum Einsatz kommt. Die Stempelplatte 13' weist in dieser alternativen Ausführungsform
eine geringere Dicke auf, da sie keinen integrierten Farbspeicher besitzt.
[0030] Als Farbspeicher findet in der alternativen Ausführungsform der Stempeleinrichtung
10' ein in einem Stempelkissenträger 27 untergebrachtes Stempelkissen 28 Verwendung.
Der Stempelkissenträger 27 ist schwenkbar mit dem Stempelhalter 11 verbunden, wobei
die Schwenkachse 29 weiter oben am Halter 11 als jene der Stempelplatte 13' sitzt
und im Vergleich zu dieser quer versetzt (gemäß der Darstellung in Fig 5 nach rechts)
angeordnet ist. Um ein selbstständiges Ausschwenken der Stempelplatte 13' in die Betriebsstellung
zu ermöglichen, wird der Stempelkissenträger 27 beim Herausziehen der Stempeleinrichtung
10' aus der Hülse 3 des Schreibgeräts 1 in an sich bekannter Weise von einer Feder
30 (Fig. 5) automatisch in eine zum Stempelhalter 11 senkrechte Position geschwenkt,
wie in Fig. 3 gezeigt ist.
[0031] In Fig. 4 ist der Schreibteil 2 in der Ruhestellung, in der also nicht geschrieben
werden kann, dargestellt, und er umfasst im Inneren der Hülse 2 und des Griffels 4
eine Mine 5, die in einem Ausfahrmechanismus 31 angeordnet ist, sowie eine Feder 32,
die in dieser Stellung entspannt ist, und einen Halter 33, gegen dessen unteres Ende
die Feder 32 beim Ausfahren der Mine 5 gedrückt wird. Der fest mit dem Griffel 4 verbundene
Halter 33 ist drehbar an der Innenseite der Hülse 3 gelagert; er weist am unteren
Teil seiner Außenseite ein Gewinde 34 auf, auf das der an seiner oberen Innenseite
ebenfalls ein Gewinde aufweisende Vorderteil bzw. Griffel 4 aufgeschraubt ist.
[0032] Wie aus Fig. 5 im Vegleich zu Fig. 4 zu ersehen ist, wird beim Ausfahren der Mine
5, das durch ein Drehen des Griffels 4 erreicht wird, auch der fest am Griffel 4 angeschraubte
Halter 33 mit gedreht und der Ausfahrmechanismus 31 über Steuerkurven (nicht näher
bezeichnet) gemeinsam mit der Mine 5 nach unten verschoben. Durch diese Verschiebung
wird die Feder 32 gegen das untere Ende des Halteteils 33 gedrückt.
[0033] Des Weiteren ist in Fig. 5 die Ruhestellung der Stempeleinrichtung 10' gezeigt, in
der das Stempelkissen 28 an der Stempelplatte 13' anliegt, wobei die Stempelplatte
13' und der Stempelkissenträger 27 in dieser Stellung gegeneinander geklappt sind.
[0034] In Fig. 6 und Fig. 7 sind auseinander gezogene Ansichten der beiden bevorzugten Ausführungsformen
gezeigt. Der Griffel 4 wird beim Zusammensetzen auf den Halter 33 aufgeschraubt, welcher
zuvor seinerseits mit der Feder 32 und dem Ausfahrmechanismus 31 in der Hülse 3 verschraubt
wurde, wonach die Mine 5 eingesteckt werden kann. Der Halter 33 ist drehbar in der
Hülse 3 angeordnet.
[0035] In der Hülse 3 ist in der Ruhestellung die zusammengeklappte Stempeleinrichtung 10
bzw. 10' untergebracht, wobei in dieser Stellung die Stempelplatte 13 bzw. 13' parallel
zum Halter 11 liegt und im Fall der alternativen Ausführungsform 10' der Stempelkissenträger
27 mit dem Stempelkissen 28 ebenfalls parallel zum Halter 11 über der Stempelplatte
13' und mit ihr zugewandtem Stempelkissen 28 zu liegen kommt. Am oberen Ende des Halters
11 ist auf dem Befestigungsteil 12 das Abschlussteil 7 reibschlüssig aufgesteckt,
das so als Griff der Stempeleinrichtung 10 bzw. 10' dienen kann.
[0036] Das Abschlussteil 7 weist wie die Hülse 3, und auf derselben Seite wie diese, die
Wandverdickung 22 auf, die eine Vertiefung zum Eingreifen des Eingriffs-Fortsatzes
23 bildet. An der Hülse 3 schließt an die Wandverstärkung 22' eine Mulde 35 (Fig.
4) an, über der der Klipps 6 vorliegt. Diese Mulde 35 erstreckt sich bis zu einem
Vorsprung 35', an dem der Klipps 6 mit seinem Endbereich anliegt.
[0037] Fig. 8 dient dazu, den Vorgang des Einführens der Stempeleinrichtung 10 bzw. 10'
in die Hülse 3 anhand von drei in chronologischer Reihenfolge von links nach rechts
nebeneinander gestellten Zeichnungsfiguren 8A, 8B und 8C zu demonstrieren. Hierbei
wird durch die abgeschrägten Grenzflächen 9 ein gewindeähnlicher Effekt erzielt, der
es dem Benutzer leicht macht, beim Einführen der Stempeleinrichtung 10 bzw. 10' gegebenenfalls
die Notwendigkeit einer Drehung des Abschlussteils 7 zu erkennen, und so den Vorgang
insgesamt begünstigt. In der Ruhestellung jedoch verhindert der Eingriffs-Fortsatz
23 eine unerwünschte Verdrehung und Lösung des Abschlussteils 7 von der Hülse 3 und
damit vom Schreibteil 2.
[0038] Gemäß Fig. 2 weist die Hülse 3 an der Seitenfläche einen transparenten Bereich 36
auf, der als Sichtfenster für einen darunter angebrachten Muster-Stempelabdruck dient.
Es ist aber selbstverständlich auch denkbar, die gesamte Hülse 3 aus transparentem
Material herzustellen, um die Sicht auf einen solchen Muster-Stempelabdruck oder aber
im Fall der pre-inked Stempelplatte 13 direkt auf die Stempelplatte freizugeben.
1. Schreibgerät (1) mit einem Schreibteil (2), mit einem Schaft sowie mit einer Stempeleinrichtung
(10, 10'), die in der Nichtgebrauchsstellung des Schreibgeräts (1) hinter dem Schreibteil
(2) innerhalb einer vom Schaft des Schreibgeräts (1) gebildeten, eine Fortsetzung
des Schreibteils (2) bildenden Hülse (3) angebracht ist und eine an einem Halter (11)
schwenkbar befestigte Stempelplatte (13, 13') aufweist, wobei der Halter (11) mit
der Stempelplatte (13, 13') an einem von der Hülse (3) gesonderten hinteren, kappenförmigen
Griff-Abschlussteil (7) angebracht ist, der in der Nichtgebrauchsstellung auf die
Hülse (3) lösbar aufgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (11) mit einem Befestigungsteil (12) reibschlüssig im Inneren des kappenförmigen
Abschlussteils (7) angebracht ist.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hülse (3) oder am Abschlussteil (7) ein Eingriffs-Fortsatz (23) vorgesehen
ist, der in der Nichtgebrauchsstellung in eine Vertiefung im Abschlussteil (7) oder
in der Hülse (3) reibschlüssig eingreift.
3. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil (7) über eine schräge Grenzfläche (9) an die Hülse (3) anschließt.
4. Schreibgerät nach Anspruch 3 mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffs-Fortsatz (23) und die Vertiefung an jener Längsseite von Hülse bzw.
Abschlussteil vorgesehen sind, an der die Hülse (3) die längste axiale Erstreckung
aufweist.
5. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (3) und das Abschlussteil (7) im Bereich des Eingriffs-Fortsatzes (23)
bzw. der Vertiefung eine Wandverdickung (22, 22') aufweisen.
6. Schreibgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Hülse (3) vorgesehene Wandverdickung (22') eine Einstecktasche (25) für
ein Halteteil (24) eines Klipps (6) aufweist.
7. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (3) an ihrer hinteren Stirnseite eine Abstufung (26) aufweist, die in der
Nichtgebrauchsstellung mit einer passenden Abstufung (26') an der Stirnseite des Abschlussteils
(7) in Eingriff steht.
8. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil (7) eine sich zum hinteren Ende (8) verjüngende Form aufweist.
9. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Halter (11) zusätzlich ein Stempelkissen (27, 28) schwenkbar verbunden ist,
wobei die Schwenkachse (29) des Stempelkissens näher zum Abschlussteil (7) liegt als
die Schwenkachse (14) der Stempelplatte (13').
10. Schreibgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelkissen (27, 28) durch eine Feder (30) in eine rechtwinkelig zur Achse
des länglichen Halters (11) ausgeschwenkte Freigabeposition vorgespannt ist, in der
in die Hülse (3) eingeschobenen Nichtgebrauchsstellung jedoch an die Stempelplatte
(13') angeschwenkt ist.
11. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempelplatte (13) eine voreingefärbte , einen Farbspeicher aufweisende Stempelplatte
ist.
12. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (3) zumindest bereichsweise einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
13. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (3) zumindest bereichsweise einen ovalen Querschnitt aufweist.
14. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (3) zumindest bereichsweise einen rechteckigen, insbesondere quadratischen
Querschnitt aufweist.
15. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempelplatte (13, 13'), gegebenenfalls auch das Stempelkissen (27, 28), in der
in die Hülse (3) eingeschobenen Nichtgebrauchsstellung mit den Längsrändern an der
Innenwandung der Hülse (3) reibschlüssig anliegt.
16. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (3) zur Bildung eines Sichtfensters (36) zumindest bereichsweise transparent
ist.
1. A writing device (1) having a writing portion (2), having a shaft as well as a stamp
device (10, 10') which is disposed, in the non-use position of the writing device
(1), behind the writing portion (2) within a sleeve (3) formed by the shaft of the
writing device (1) and forming an extension of the writing portion (2), and which
has a stamp plate (13, 13') pivotably attached to a holder (11), wherein the holder
(11) together with the stamp plate (13, 13') is attached to a rearward, cap-shaped
handle end member (7) which is separate from the sleeve (3) and detachably fitted
onto the sleeve (3) in the non-use position, characterised in that the holder (11) is with an attachment portion (12), and frictionally engaged disposed
within the interior of the cap-shaped end member (7).
2. The writing device according to claim 1, characterised in that an engagement extension (23) is provided on the sleeve (3) or on the end member (7),
frictionally engaging into a recess in the end member (7) or in the sleeve (3) in
the non-use position.
3. The writing device according to claim 1 or 2, characterised in that the end member (7) adjoins the sleeve (3) via an inclined bounding surface (9).
4. The writing device according to claim 3 with claim 2, characterised in that the engagement extension (23) and the recess are provided on that longitudinal side
of the sleeve and end member, respectively, on which the sleeve (3) has the longest
axial extension.
5. The writing device according to any one of claims 2 to 4, characterised in that the sleeve (3) and the end member (7) have a wall thickening (22, 22') in the region
of the engagement extension (23) and the recess, respectively.
6. The writing device according to claim 5, characterised in that the wall thickening (22') provided on the sleeve (3) has an insertion pocket (25)
for a retaining member (24) of a clip (6).
7. The writing device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that on its rear face the sleeve (3) has a step (26) which engages a mating step (26')
on the face of the end member (7) in the non-use position.
8. The writing device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the end member (7) is shaped tapering towards the rear end (8).
9. The writing device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that additionally a stamp pad (27, 28) is pivotably connected to the holder (11), with
the pivot axis (29) of the stamp pad being closer to the end member (7) than the pivot
axis (14) of the stamp plate (13').
10. The writing device according to claim 9, characterised in that, by means of a spring (30), the stamp pad (27, 28) is biased in a pivoted-out release
position perpendicular to the axis of the elongate holder (11), but is pivoted to
the stamp plate (13') when inserted in the sleeve (3) in the non-use position.
11. The writing device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the stamp plate (13) is a pre-inked stamp plate having an ink reservoir.
12. The writing device according to any one of claims 1 to 11, characterised in that at least in certain regions, the sleeve (3) has a circular cross-section.
13. The writing device according to any one of claims 1 to 11, characterised in that at least in certain regions, the sleeve (3) has an oval cross-section.
14. The writing device according to any one of claims 1 to 11, characterised in that at least in certain regions, the sleeve (3) has a rectangular, in particular square,
cross-section.
15. The writing device according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the stamp plate (13, 13') and, if applicable, the stamp pad (27, 28) as well contact
the inner wall of the sleeve (3) frictionally by means of the longitudinal edges when
inserted in the sleeve (3) in the non-use position.
16. The writing device according to any one of claims 1 to 15, characterised in that at least in certain regions the sleeve (3) is transparent in order to form a sight
window (36).
1. Instrument d'écriture (1) comportant une partie d'écriture (2), une tige ainsi qu'un
dispositif de tampon (10, 10') qui, en position de non-utilisation de l'instrument
d'écriture (1), est monté derrière la partie d'écriture (2) à l'intérieur d'une douille
(3) formée par la tige de l'instrument d'écriture (1) et formant un prolongement de
la partie d'écriture (2) et présente une plaque de tampon (13, 13') fixée de manière
pivotante sur un support (11), dans lequel le support (11) avec la plaque de tampon
(13, 13') est monté sur un pièce terminale de manche (7) arrière en forme de capuchon,
séparée de la douille (3), laquelle est placée de manière détachable sur la douille
(3) en position de non-utilisation, caractérisé en ce que le support (11) est monté avec une partie de fixation (12) par coopération de friction
à l'intérieur de la pièce terminale (7) en forme de capuchon.
2. Instrument d'écriture selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu sur la douille (3) ou sur la pièce terminale (7) un prolongement d'engagement
(23) qui, dans la position de non-utilisation, s'engage par coopération de friction
dans un renfoncement dans la pièce terminale (7) ou dans la douille (3).
3. Instrument d'écriture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pièce terminale (7) se raccorde à la douille (3) par une surface limite (9) oblique.
4. Instrument d'écriture selon la revendication 3 avec la revendication 2, caractérisé en ce que le prolongement d'engagement (23) et le renfoncement sont prévus sur le côté longitudinal
de la douille ou de la pièce terminale, respectivement, sur lequel la douille (3)
présente l'extension axiale la plus grande.
5. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la douille (3) et la pièce terminale (7) présentent un épaississement de paroi (22,
22') dans la zone du prolongement d'engagement (23) ou du renfoncement.
6. Instrument d'écriture selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'épaississement de paroi (22') prévu sur la douille (3) présente une pochette de
réception (25) pour une pièce de retenue (24) d'une agrafe (6).
7. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la douille (3) présente sur sa face frontale postérieure un gradin (26) qui, dans
la position de non-utilisation, est en engagement avec un gradin (26') correspondant
sur la face frontale de la pièce terminale (7).
8. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pièce terminale (7) présente une forme qui se rétrécit vers l'extrémité (8) postérieure.
9. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un coussin encreur (27, 28) est additionnellement relié en pivotement au support (11),
l'axe de pivotement (29) du coussin encreur étant plus proche de la pièce terminale
(7) que l'axe de pivotement (14) de la plaque de tampon (13').
10. Instrument d'écriture selon la revendication 9, caractérisé en ce que le coussin encreur (27, 28) est précontraint par un ressort (30) dans une position
de libération déployée perpendiculairement à l'axe du support (11) allongé, mais dans
la position de non-utilisation enfoncée dans la douille (3), il est pivoté contre
la plaque de tampon (13).
11. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plaque de tampon (13) est une plaque de tampon préalablement encrée présentant
un réservoir d'encre.
12. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la douille (3) présente au moins par zones une section transversale circulaire.
13. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la douille (3) présente au moins par zones une section transversale ovale.
14. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la douille (3) présente au moins par zones une section transversale rectangulaire,
en particulier carrée.
15. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la plaque de tampon (13, 13') et aussi, le cas échéant, le coussin encreur (27, 28),
s'appuie, dans la position de non-utilisation enfilée dans la douille (3), par coopération
de friction avec les bords longitudinaux sur la paroi intérieure de la douille (3).
16. Instrument d'écriture selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que la douille (3) est transparente au moins par zones pour former une fenêtre d'observation
(36).
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