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<ep-patent-document id="EP08804531B1" file="EP08804531NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2203597" kind="B1" date-publ="20151028" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNO........................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2203597</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20151028</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>08804531.5</B210><B220><date>20080922</date></B220><B240><B241><date>20100330</date></B241><B242><date>20120905</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102007047443</B310><B320><date>20071004</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20151028</date><bnum>201544</bnum></B405><B430><date>20100707</date><bnum>201027</bnum></B430><B450><date>20151028</date><bnum>201544</bnum></B450><B452EP><date>20150409</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E01D  21/10        20060101AFI20090428BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E01D  19/04        20060101ALI20090428BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>SCHALUNGSANORDNUNG FÜR DEN FREIVORBAU VON BRÜCKEN</B542><B541>en</B541><B542>FORMWORK CONFIGURATION FOR THE CANTILEVER CONSTRUCTION OF BRIDGES</B542><B541>fr</B541><B542>DISPOSITIF DE COFFRAGE POUR UNE CONSTRUCTION EN PORTE-À-FAUX DE PONT</B542></B540><B560><B561><text>DE-A1- 2 555 311</text></B561><B561><text>DE-A1- 2 848 536</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 247 326</text></B561><B561><text>DE-B- 1 170 440</text></B561><B561><text>DE-B1- 1 658 587</text></B561><B561><text>DE-B1- 2 660 087</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>PENEDER, Johann</snm><adr><str>Truckenstetten 7</str><city>A-3325 Ferschnitz</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>DOKA GmbH</snm><iid>101474834</iid><irf>140 844 aa/vvo</irf><adr><str>Josef Umdasch Platz 1</str><city>3300 Amstetten</city><ctry>AT</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Hoffmann Eitle</snm><iid>100061036</iid><adr><str>Patent- und Rechtsanwälte PartmbB 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<heading id="h0001"><u>Technisches Gebiet</u></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Schalungsanordnung für den Freivorbau von Brücken.</p>
<p id="p0002" num="0002">Beim Freivorbau von Brücken aus Beton müssen diejenigen Schalungen, zwischen welche die notwendigen Bewehrungen eingebracht werden und der das nächste Teilstück bildende Beton eingegossen wird, über den bereits erstellten und ausreichend ausgehärteten Abschnitt der Brücke abgestützt werden. Zu diesem Zweck werden am Ende des bereits erstellten Brückenabschnitts im Wesentlichen Träger oder Schienen angebracht, in denen eine obere Trägeranordnung beweglich gelagert ist. Die obere Trägeranordnung kann in der Freivorbaurichtung und/oder über den seitlichen Rand des bereits erstellten Brückenabschnitts auskragen. An Abschnitten der oberen Trägeranordnung können Schalungen für den oberen Bereich der Brücke angebracht sein. Ferner kann an der oberen Trägeranordnung eine untere Trägeranordnung abgehängt sein, die zur gegebenenfalls verschieblichen Lagerung weiterer Schalungen für untere Bereiche der Brücke und/oder Innenschalungen im Fall eines Hohlkastenprofils der Brücke vorgesehen sind. Die Lagerung sämtlicher verschiebbarer Elemente erfolgt üblicherweise mittels Rollen. Nachdem ein neuer Bauwerksabschnitt erstellt wurde, kann die Schalungsanordnung vorangeschoben werden, um die Bewehrungen für den nächsten Abschnitt einzurichten. In diesem Zusammenhand können die Schienen oder Träger, auf denen die Schalungsanordnung gelagert ist, auf den zuletzt erstellten Bauwerksabschnitt verlängert werden.</p>
<heading id="h0002"><u>Stand der Technik</u></heading><!-- EPO <DP n="2"> -->
<p id="p0003" num="0003">Eine Schalungsanordnung für den Freivorbau von Brücken, bei der Rollenlagerungen vorgesehen sind und eine Schalung unabhängig von einer äußeren Schalung beweglich ist, ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="WO8304274A"><text>WO 83/04274</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die <patcit id="pcit0002" dnum="DE2848536A1"><text>DE 28 48 536 A1</text></patcit> betrifft eine ähnliche Anordnung, bei der Gleitlager vorgesehen sein können. Weitere Schalungsanordnungen aus diesem Gebiet gehen aus der <patcit id="pcit0003" dnum="EP0004251A1"><text>EP 0 004 251 A1</text></patcit>, <patcit id="pcit0004" dnum="DE2660087B1"><text>DE 26 60 087 B1</text></patcit> und <patcit id="pcit0005" dnum="US3989218A"><text>US 3,989,218</text></patcit> hervor.</p>
<heading id="h0003"><u>Darstellung der Erfindung</u></heading>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalungsanordnung für den Freivorbau von Brücken mit einem erweiterten Einsatzgebiet und/oder einer verbesserten Sicherheit zu schaffen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die im Anspruch 1 beschriebene Schalungsanordnung.</p>
<p id="p0007" num="0007">Demzufolge weist diese zumindest ein weitgehend horizontales Gleitlager auf, das zumindest ein Lagerteil aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen, besitzt. Die Verwendung von Gleitlagern bietet gegenüber den bislang verwendeten Rollenlagerungen folgende Vorteile. Bei Rollenlagern besteht bereits bei geringen Brückenradien die Gefahr, dass die Rollen aus den für sie vorgesehenen Schienen oder "auf" die sie lagernden Trägerabschnitte geraten und beispielsweise auf Flanschen oder dergleichen auflaufen/aufreiten. Unter Berücksichtigung des erheblichen Gewichts derartiger Schalungsanordnungen, die beispielsweise mehrere Zigtonnen schwer sein können. Besteht ein erhebliches Sicherheitsproblem dahingehend, dass die Schalungsanordnung nach einem derartigen Aufreiten einer Rollenlagerung in die eigentlich vorgesehene "Lagerschiene" zurückfällt. Ferner sind Rollenlagerungen bei Bauwerken mit Gefälle<!-- EPO <DP n="3"> --> problematisch, weil zum Voranbewegen der Schalungsanordnung üblicherweise oszillierende Zylinder vorgesehen sind, die sich in einem ersten Betriebszustand an einem Träger oder einer Schiene abstützen, die an einem bereits erstellten Bauwerksabschnitt befestigt ist, und die Schalungsanordnung voranbewegen. In einem zweiten Betriebszustand bleibt die Schalungsanordnung an Ort und Stelle, und die Zylinder werden eingezogen, so dass die Abstützungen nachgezogen werden. In dieser Situation ist die üblicherweise tonnenschwere Schalungsanordnung ungesichert und kann sich bei Gefälle aufgrund der beschriebenen Rollenlagerungen voranbewegen, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Durch das erfindungsgemäße Kunststoff-Lagerteil besteht eine deutlich geringere Gefahr, dass sich die Lagerung aus ihrer Schiene oder von dem zur Lagerung vorgesehenen Träger bewegt. Ferner hat sich ein Kunststoff-Lagerteil dahingehend als vorteilhaft erwiesen, dass es bis zu einem gewisse Gefälle selbsthemmend ausgeführt ist. Dementsprechend kann auch bei Bauwerken mit Gefälle die Schalungsanordnung sicher an Ort und Stelle bleiben und die Abstützung, wie beschrieben, nachgezogen werden. Mit anderen Worten sind die Lagerkräfte berechenbar und können für ein definiertes Verhalten der gesamten Schalungsanordnung auch während des oben beschriebenen zweiten Betriebszustandes, berücksichtigt werden. Schließlich bietet das erfindungsgemäße KunststoffGleitlager eine gegenüber Rollenlagern verbesserte, nämlich flächige Krafteinleitung.</p>
<p id="p0009" num="0009">Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schalungsanordnung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.</p>
<p id="p0010" num="0010">Das Kunststoff-Lagerteil wird erfindungsgemäß an einem beweglichen Teil der Schalungsanordnung angeordnet. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der unbewegliche Teil der Schalungsanordnung, beispielsweise eine oder mehrere<!-- EPO <DP n="4"> --> Schienen oder Träger eine erhebliche Längserstreckung aufweisen können, um einen gewissen Bewegungsbereich für die Schalungsanordnung zu gewährleisten. Wenn man daran Kunststoff-Lagerteile vorsehen würde, müssten sich diese ebenfalls über einen erheblichen Bereich erstrecken. Insoweit wird derzeit aus Gründen der Effizienz bevorzugt, die Kunststoff-Lagerteile an dem vergleichsweise kurzen beweglichen Teil der Schalungsanordnung oder lediglich an einzelnen Abschnitten desselben vorzusehen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Für die Materialpaarung im Rahmen des Gleitlagers der erfindungsgemäßen Schalungsanordnung hat sich als weiteres Lagerteil, dass mit dem Kunststoff-Lagerteil zusammenwirkt, ein Lagerteil aus Metall, vorzugsweise Stahl als günstig erwiesen. Durch eine derartige Materialpaarung können besonders gut kalkulierbare, beispielsweise selbsthemmende Lagereigenschaften realisiert werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Das Gleitlager ist bis zu einem Gefälle von etwa 5%, bevorzugt etwa 6% und weiter bevorzugt bis zu 10% selbsthemmend. Hierdurch kann eine große Bandbreite von Anwendungsfällen mit einer besonders sicheren Vorgehensweise abgedeckt werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Unter Berücksichtigung des Aufwands, der sich aus einem Verschleiß der Lagerteile ergibt, erweist es sich ferner als vorteilhaft, zumindest ein Lagerteil, bevorzugt das Kunststoff-Lagerteil austauschbar vorzusehen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Befestigung des Kunststoff-Lagerteils kann besonders einfach und effizient in magnetischer Art und Weise erfolgen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Ferner kann das Kunststoff-Lagerteil in vorteilhafter Weise als Teil eines Gleitlagers zwischen jeglichen beweglichen Komponenten oder Abschnitten einer Schalungsanordnung für den Freivorbau, insbesondere von Brücken vorgesehen sein. Bei ersten Versuchen wurden jedoch besonders gute Erfahrungen<!-- EPO <DP n="5"> --> gemacht, wenn ein derartiges Gleitlager zwischen einem Innenschalwagen und/oder einer Seitenschalung einerseits und einem feststehenden Abschnitt der Schalungsanordnung andererseits vorgesehen war.</p>
<heading id="h0004"><u>Kurze Beschreibung der Zeichnungen</u></heading>
<p id="p0016" num="0016">Nachfolgend wird die Erfindung anhand beispielhaft in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsformen näher erläutert.</p>
<p id="p0017" num="0017">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Schalungsanordnung;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine perspektivische Ansicht eines Hohlprofil-Trägers in der Schalungsanordnung von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine perspektivische Unteransicht eines Gleitlagers in der Schalungsanordnung von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>; und</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht eines Details aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>.</dd>
</dl></p>
<heading id="h0005"><u>Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung</u></heading>
<p id="p0018" num="0018">Wie in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zu erkennen ist, ist die erfindungsgemäße Schalungsanordnung 10, die in der Freivorbau-Richtung eine Erstreckung von einigen Metern, beispielsweise von fünf Metern, aufweisen kann, an einem bereits erstellten Abschnitt 30 einer Brücke abgestützt. Der bereits erstellte Brückenabschnitt 30 kann frei auskragen, und die Schalungsanordnung 10 kann dafür vorgesehen sein, ein weiteres, wiederum auskragendes Teilstück zu erstellen. Zur Abstützung der Schalungsanordnung 10 sind an dem bereits erstellten Brückenabschnitt 30 in dem gezeigten Fall vier<!-- EPO <DP n="6"> --> Träger 32 angebracht, die im Wesentlichen der Lagerung und Abstützung der Schalungsanordnung 10 dienen. Die Träger 32 wirken im Wesentlichen als Schienen, an denen die Schalungsanordnung 10, wie nachfolgend genauer beschrieben, verschiebbar gelagert ist. In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist ein Zustand gezeigt, in dem die Schalungsanordnung 10, von der jegliche Schalungen nicht dargestellt sind, aus dem zuletzt erstellten Teilstück heraus vorgeschoben wurde und sich in der gezeigten Situation unmittelbar vor dem zuletzt erstellten Teilstück befindet.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Abstützung der Schalungsanordnung 10 an den Trägern 32 erfolgt in dem gezeigten Fall durch Gleitlager 34, die im Wesentlichen mit den oberen Flächen der Träger 32 zusammenwirken. Die Vorwärtsbewegung wird bei dem gezeigten Fall durch zwei Hydraulikzylinder 36 bewerkstelligt, die oszillieren und abwechselnd, sich an Abstützungen 38 abstützend, die Schalungsanordnung 10 voranbewegen oder, während die Schalungsanordnung 10 ortsfest bleibt, die Abstützungen 38 nachziehen. Neben den beschriebenen Gleitlagern 34 sind Gegenlager 40 vorgesehen, die beispielsweise überstehende Flansche der Träger 32 untergreifen können, um das Gewicht der auskragenden Schalungsanordnung abzustützen. Ferner können für diesen Zweck Ankerstäbe vorgesehen sein.</p>
<p id="p0020" num="0020">Allgemein gesprochen weist die Schalungsanordnung eine obere Trägeranordnung 12 auf, die aus Quer- 20 und Längsträgern 42 besteht. Über mehrere Stäbe 16 ist von der oberen Trägeranordnung 12 eine untere Trägeranordnung 14 abgehängt, die ebenfalls Quer- 20 und Längsträger 42 aufweist. An der oberen 12 und/oder der unteren Trägeranordnung 14 können, unter anderem aufgrund der nachfolgend beschriebenen Möglichkeiten zur Anbringung von Standardbauteilen, standardisierte Bühnen angebracht sein. Bei dem gezeigten Beispiel sind sämtliche Querträger 20 als Hohlprofil-Träger ausgeführt, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf die <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> näher erläutert. In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist ergänzend zu erkennen, dass<!-- EPO <DP n="7"> --> zwischen den Trägern 20, insbesondere im Fall der oberen Trägeranordnung 12 durch zusätzliche, beispielsweise diagonal ausgerichtete Streben 44 eine Stabilisierung der Trägeranordnung erfolgen kann. Ferner können diagonal nach unten verlaufende Träger 46 vorgesehen sein, um die obere Schalungsanordnung 12 mit fachwerkartigen Abschnitten auszubilden. Hieraus ergibt sich ferner, dass die obere Trägeranordnung, maßgeblich in Form der Querträger 20, in vertikaler Richtung von der Oberfläche des Brückenabschnitts 30 beabstandet ist, so dass der unter der oberen Trägeranordnung befindliche Raum in vorteilhafter Weise für die erforderlichen Arbeiten, beispielsweise die Einbringung von Bewehrungen, freigehalten wird. Der hierfür zur Verfügung stehende Raum wird ferner dadurch vergrößert, dass die erwähnten Diagonalstreben 44 in vergleichsweise äußeren Bereichen angeordnet sind, so dass der dazwischenliegende innere Bereich in günstiger Weise für die Anlieferung von Bewehrung und dergleichen genutzt werden kann. Die Aufhängung der unteren Trägeranordnung 14 erfolgt bei dem gezeigten Beispiel durch mehrere Stäbe 16, an denen die untere Trägeranordnung 14 in einer besonderen Art und Weise gelagert ist, die nachfolgend genauer beschrieben wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">Unter Bezugnahme auf <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> wird zunächst der Aufbau der jeweiligen Querträger 20 der Schalungsanordnung von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> genauer beschrieben. Wie in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> erkennbar ist, weist der jeweilige Träger 20, im Querschnitt gesehen, wie am vorderen Ende (<figref idref="f0002">Fig. 2</figref>) erkennbar, einen geschlossenen, kastenartigen Querschnitt auf. Dieser wird bei dem gezeigten Beispiel durch unterschiedliche Abschnitte gebildet, in dem gezeigten Fall durch zwei weitgehend horizontal ausgerichtete Abschnitte 22.1 und zwei in der Darstellung weitgehend vertikal ausgerichtete Stegabschnitte 22.2. Dadurch, dass die horizontalen Abschnitte 22.1 eine größere Breite aufweisen, als die Stegabschnitte 22.2 voneinander beabstandet sind, entstehen an den seitlichen Rändern des Trägers 20 überstehende Flansche 24. Anhand <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist schematisch zu<!-- EPO <DP n="8"> --> erkennen, dass die horizontalen Abschnitte 22.1 etwas dicker sind als die Stegabschnitte 22.2. Dies bringt zum Ausdruck, dass diese Abschnitte, in Übereinstimmung mit den daran gestellten unterschiedlichen Anforderungen, mit unterschiedlicher Dicke und/oder aus unterschiedlichem Material vorgesehen sein können. Im rechten oberen Bereich der <figref idref="f0002">Fig. 2</figref>, d.h. im (gemäß <figref idref="f0002">Fig. 2</figref>) hinteren Bereich des Trägers 20 ist eine Endplatte 48 zu erkennen, die bei dem gezeigten Beispiel in sämtlichen Richtungen über die Abschnitte 22 des Trägers 20 vorsteht. Es sei erwähnt, dass der Träger 20 auch an seinem anderen Ende, d.h. dem vorderen Ende gemäß <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> eine derartige Endplatte 48 aufweisen kann, die aus Gründen der Darstellung des Innenlebens des Trägers 20 in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> weggelassen ist. An der Endplatte 48 sind zahlreiche Befestigungseinrichtungen in Form von Befestigungsöffnungen 50 zu erkennen, mittels derer die Anbringung umgebender Komponenten möglich ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Dies gilt in ähnlicher Weise für die Raster von Befestigungseinrichtungen in Form von Öffnungen 26, die sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Trägers 20 und in Längsrichtung desselben erstrecken. In dem gezeigten Fall ist an sämtlichen seitlich überstehenden Flanschen 24 des Trägers 20 ein vergleichsweise enges Raster von Befestigungseinrichtungen in Form von Öffnungen vorgesehen. Die einzelnen Öffnungen dieses Rasters können beispielsweise einen Abstand von etwa 10 cm aufweisen und der Befestigung von "Fachwerkkomponenten" wie den Diagonalstützen 44 und/oder den Diagonalträgern 46 dienen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Befestigungseinrichtungen 26.2 eines zweiten Rasters, das sich im Bereich des (im Querschnitt gesehen) geschlossenen, kastenartigen Bereichs befindet, einen größeren Abstand und einen größeren Durchmesser der Öffnungen auf. Der Abstand kann beispielsweise 20 cm betragen und kann der Durchführung von Stäben 16 (vgl. <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>) für die Aufhängung der unteren Trägeranordnung 14 dienen. Wie <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt, kann das Profil<!-- EPO <DP n="9"> --> des Trägers 20 als I-Profil mit doppeltem Mittelsteg beschrieben werden, so dass ein im Bereich des Mittelstegs (im Querschnitt gesehen) geschlossenes Hohlprofil entsteht. Die horizontalen Abschnitte 22.1 und die Stegabschnitte 22.2 des Trägers 20 sowie die Endplatten 48 können beispielsweise miteinander verschweißt sein. Beispielhaft kann der in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> gezeigte Träger eine Höhenabmessung (in Richtung der Stegabschnitte 22.2) von etwa 40 cm aufweisen.</p>
<p id="p0023" num="0023">In <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> ist eine Antriebseinheit gezeigt, die im Wesentlichen ein Gleitlager 34, einen Hydraulikzylinder 36 und eine Abstützung 38 aufweist. Die Wirkungsweise der Antriebseinheit wurde vorangehend unter Bezugnahme auf die <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> erläutert. Aus <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> ist ergänzend zu erkennen, dass das Gleitlager 34 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Kufen 52 aufweist, die verschiebbar auf die Oberseiten der an dem fertiggestellten Brückenabschnitt 30 angebrachten Träger 32 vorgesehen sind. Die Kufen 52 weisen seitliche Begrenzungen 54 weitgehend in Form von Platten sowie Kunststoff-Lagerteile 28 auf. Die Kunststoff-Lagerteile 28 können auf das andere Lagerteil, in dem gezeigten Fall die Träger 32, derart abgestimmt sein, dass die Lagerung bis zu einem gewisse Gefälle selbsthemmend ist. Ferner können die Kunststoff-Lagerteile austauschbar und/oder magnetisch an den Kufen 52 befestigt sein. An der in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> gezeigten Antriebseinheit ist ferner eine sich weitgehend in Längsrichtung, d.h. in Freivorbau-Richtung erstreckende Achse 56 vorgesehen, an der die obere Trägeranordnung um eine weitgehend horizontale Achse drehbar gelagert sein kann.</p>
<p id="p0024" num="0024"><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zeigt ein Detail der in einer Gesamtansicht in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zu erkennenden gelenkigen Aufhängung der unteren Trägeranordnung 14 an der oberen Trägeranordnung 12 (vgl. <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>). Von der unteren Trägeranordnung ist in <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> ein Längsträger 42 sowie ein sich daran anschließendes Gehäuse 18 erkennbar. Wie vorangehend erläutert, ist das Gehäuse an einem Querträger 20 befestigt. Die gelenkige Aufhängung<!-- EPO <DP n="10"> --> erfolgt im Einzelnen an einem Stab 16, an dessen unterem Ende, das hierfür ein Gewinde aufweisen kann, beispielsweise mittels einer Mutter 58 eine Kugelkalotte 60 angebracht ist. Die Kugelkalotte 60 weist eine sphärische Oberfläche auf und wirkt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit einem ringartig ausgeschnittenen Gegenstück 62 mit einer sphärischen Innenfläche 64 zusammen. Es ist zu erkennen, dass der Ausschnitt des Gegenstücks 62 größer ist als der Durchmesser des Stabes 16, so dass eine Neigung der unteren Trägeranordnung, an der das in <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> gezeigte Gehäuse 18 angebracht ist, um sämtliche Achsen möglich ist. Hierdurch kann, wie oben erwähnt, die Trägeranordnung in besonders flexibler Weise an geneigte Brückengeometrien und sonstige besonderen Anwendungsfälle angepasst werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Schalungsanordnung (10) für den Freivorbau, insbesondere von Brücken, mit zumindest einer Schalung, zumindest einem feststehenden Träger (32) und zumindest einem beweglichen Teil (20, 42) <b>gekennzeichnet durch</b> zumindest ein weitgehend horizontales Gleitlager (34), das zumindest ein Lagerteil (28) aus Kunststoff aufweist, das an dem beweglichen Teil der Schalungsanordnung und zwischen dem feststehenden Träger (32) und dem beweglichen Teil vorgesehen ist, wobei das Gleitlager (34) bis zu einem Gefälle von etwa 5%, bevorzugt etwa 6%, weiter bevorzugt etwa 10% selbsthemmend ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Schalungsanordnung nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Gleitlager (34) ferner zumindest ein Lagerteil (32) aus Metall, vorzugsweise Stahl aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Schalungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest ein Lagerteil, bevorzugt das Kunststoff-Lagerteil (28) austauschbar vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schalungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest ein Lagerteil, bevorzugt das Kunststoff-Lagerteil (28) magnetisch befestigt ist.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Schalungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> diese einen Innenschalwagen und/oder eine Seitenschalung aufweist, und dass zumindest ein Gleitlager zwischen dem Innenschalwagen und/oder der Seitenschalung einerseits und dem feststehenden Träger der Schalungsanordnung andererseits vorgesehen ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Formwork assembly (10) for cantilever construction, in particular of bridges, having at least one formwork component, at least one fixed beam (32) and at least one movable part (20, 42), <b>characterised by</b> at least one largely horizontal plain bearing (34) having at least one bearing portion (28) made of plastic which is provided on the movable part of the formwork assembly and between the fixed beam (32) and the movable part, wherein the plain bearing (34) is self-locking up to a gradient of about 5%, preferably about 6%, further preferably about 10%.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Formwork assembly according to claim 1, <b>characterised in that</b> the plain bearing (34) further has at least one bearing portion (32) made of metal, preferably steel.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Formwork assembly according to either of the preceding claims, <b>characterised in that</b> at least one bearing portion, preferably the plastic bearing portion (28), is provided replaceably.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Formwork assembly according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> at least one bearing portion, preferably the plastic bearing portion (28), is attached magnetically.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Formwork assembly according to any of the preceding claims, <b>characterised in that</b> it has an inner formwork carriage and/or a side formwork component, and <b>in that</b> at least one plain bearing is provided between the inner formwork carriage and/or the side formwork component on the one hand and the fixed beam of the formwork assembly on the other hand.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de coffrage (10) pour une construction en encorbellement, en particulier de ponts, avec au moins un coffrage, au moins une poutre fixe (32) et au moins une partie mobile (20, 42), <b>caractérisé par</b> au moins un palier lisse (34) sensiblement horizontal comportant au moins un élément de palier (28) en matière plastique, lequel est prévu contre la partie mobile du dispositif de coffrage et entre la poutre fixe (32) et la partie mobile, le palier lisse (34) étant autobloquant jusqu'à une pente de près de 5 %, préférentiellement de près de 6 %, et tout particulièrement de près de 10 %.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif de coffrage selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le palier lisse (34) comporte en outre au moins un élément de palier (32) en métal, préférentiellement en acier.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif de coffrage selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce qu'</b><br/>
il est prévu qu'au moins un élément de palier, préférentiellement l'élément de palier (28) en matière plastique, soit renouvelable.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif de coffrage selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce qu'</b><br/>
au moins un élément de palier, préférentiellement l'élément de palier (28) en matière plastique, est magnétiquement fixé.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif de coffrage selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
celui-ci comporte un chariot de coffrage intérieur et/ou un coffrage latéral, et <b>en ce qu'</b>au moins un palier lisse est prévu entre le chariot de coffrage intérieur et/ou le coffrage latéral d'une part, et la poutre fixe du dispositif de coffrage d'autre part.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="190" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num="2,3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="228" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0003" num="4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="164" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="WO8304274A"><document-id><country>WO</country><doc-number>8304274</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE2848536A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>2848536</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP0004251A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0004251</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE2660087B1"><document-id><country>DE</country><doc-number>2660087</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="US3989218A"><document-id><country>US</country><doc-number>3989218</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0004]</crossref></li>
</ul></p>
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