[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Konfiguration eines Beleuchtungs-Bussystems,
insbesondere eines als Installationsbus in einem Gebäude ausgeführten Beleuchtungs-Bussystems.
[0002] Bussysteme zur Beleuchtungssteuerung sind bekannt. Zur Verknüpfung busfähiger, lichttechnischer
Geräte in Gebäuden wird vielfach der auf dem europäischen Installationsbus (EIB) aufbauende
KNX-Standard verwendet. Ein weiteres bekanntes digitales Steuerprotokoll für lichttechnische
Geräte ist DALI (Digital Addressable Lighting Interface). Ferner wird für Theater
und Showbühnen zur Beleuchtungssteuerung DMX (Digital Multiplex) verwendet.
[0003] Derartige Bus-basierte Steuerungssysteme erlauben die Verknüpfung von Steuergeräten
und sensorischen oder aktorischen Busgeräten zu Beleuchtungssystemen, die die Möglichkeit
der gleichzeitigen Ansteuerung einer Vielzahl von Beleuchtungsmitteln durch die Betätigung
eines einzelnen Bedienungselements eröffnen. So kann eine Lichtszene mittels einer
Gruppe aufeinander abgestimmter Leuchtmittel festgelegt werden, die für einen bestimmten
Verwendungszweck einer Räumlichkeit angepasst ist. Entsprechend kann eine Lichtszene
für eine bestimmte Nutzungsform eines Raums vorgesehen sein, beispielsweise als Arbeitsbeleuchtung,
als Stimmungsbeleuchtung, als Vollausleuchtung für die Raumreinigung oder als reduzierte
Notbeleuchtung, etc. Die Lichtszene kann statisch und somit gleich bleibend sein.
Ebenfalls können sich ändernde Lichtszenen generiert werden. Eine Auswahl einer Lichtszene
wird vom Benutzer mittels eines sensorischen Busgeräts vorgenommen. Alternativ kann
eine Auswahl auch automatisch erfolgen, beispielsweise basierend auf sensorischen
Daten von mit dem Beleuchtungs-Bussystem verbundenen Heiligkeitssensoren oder einer
Zeitsteuerung.
[0004] Zur Konfiguration der bekannten Beleuchtungs-Bussysteme ist eine Vielzahl von Programmier-
und Steuerungsschritten auszuführen, die ein hohes Maß an Fachkenntnis voraussetzen.
Zunächst sind die Busgeräte über das Steuergerät individuell zu adressieren. In einem
nächsten Schritt ist eine Lichtszene zu programmieren oder es ist eine bezüglich ihres
Algorithmus an sich bekannte Lichtszene auf die jeweilige Installation umzusetzen.
Dieses setzt eine Auswahl der an der letzten Szene beteiligten aktorischen Busgeräte
voraus. Diese müssen bezüglich ihres Typs und deren Funktionalität dem Benutzer bekannt
sein. Daraufhin sind die Steuerungsbefehle für die einzelnen aktorischen Busgeräte
für die jeweilige Lichtszene zu programmieren und für die spätere Aktivierung der
Lichtszene mit einem Ereignis an einem sensorischen Busgerät zu verbinden.
[0005] Durch die
US 2004/0160199 A1 ist ein dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechendes Verfahren zur Konfiguration
eines Beleuchtungs-bussystems bekannt geworden. Bei diesem Beleuchtungsbussystem werden
die folgenden Verfahrensschritte mit einem Konfigurationssteuergerät ausgeführt:
- automatische Ermittlung der physikalischen Reihenfolge und des Typs der am Beleuchtungsbussystem
angeschlossenen Busteilnehmer
- Umsetzen einer durch einen vorgegebenen Algorhytmus definierten Sichtszene auf die
ermittelten aktorischen Busteilnehmer und
- Speichern der zum realisieren der Lichtszene durch die ermittelten aktorischen Busteilnehmer
gewonnenen Lichtdaten.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Konfiguration eines Beleuchtungs-Bussystems
vorzuschlagen, das eine automatische und/oder halbautomatische Konfiguration ermöglicht
und es auch einem nicht-speziell geschulten Benutzer erlaubt, ausgehend von einer
installierten Anordnung sensorischer und aktorischer Busgeräte Lichtszenen zu gestalten
und in einem im Beleuchtungs-Bussystem zugeordneten Steuergerät zu hinterlegen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst, mit dem die folgenden,
mit einem Konfigurations-Steuergerät ausgeführten Verfahrensschritte ausgeführt werden:
- automatische Ermittlung der physikalischen Reihenfolge und des Typs der am Beleuchtungs-Bussystem
angeschlossenen Busteilnehmer,
- Umsetzen einer durch einen vorgegebenen Algorithmus definierten Lichtszene auf die
ermittelten aktorischen Busteilnehmer und
- Speichern der zum Realisieren der Lichtszene durch die ermittelten aktorischen Busteilnehmer
gewonnenen Lichtdaten,
- wobei die automatische Ermittlung der physikalischen Reihenfolge und des Typs der
am Beleuchtungs-Bussystem (B) angeschlossenen Busteilnehmer (2, 3, 4) mittels eines
bidirektionalen Bussystems (8) erfolgt, das über einen zusätzlichen Strukturbus (9)
verfügt, durch den eine Adressierung der Busteilnehmer erfolgt.
[0008] Bei diesem Verfahren wird in einem ersten Konfigurationsschritt die physikalische
Reihenfolge und der Typ und damit die Funktionalität der am Beleuchtungs-Bussystem
angeschlossenen Busteilnehmer ermittelt. Diese Ermittlung erfolgt automatisch ohne
das Zutun des Benutzers, wobei das Beleuchtungs-Bussystem so angelegt ist, dass das
für die Konfiguration verwendete Konfigurations-Steuergerät die Anordnung der mit
dem Beleuchtungs-Bussystem in Verbindung stehenden Busteilnehmer ermitteln kann und
von diesen eine Typ-Rückmeldung erhält. Die die Funktionalität betreffenden, typabhängigen
Daten zur Ansteuerung sind typischerweise im Konfigurations-Steuergerät hinterlegt.
[0009] Ein System, bei dem die Reihenfolge der Busteilnehmer automatisch ermittelt werden
kann, wird im Folgenden als Strukturbus bezeichnet, wobei eine mögliche Ausführungsform
darin besteht, eine Reihenanordnung der Busteilnehmer vorzusehen, um damit eine Daisy-Chain-Anordnung
zu bilden. Für diese umfasst jeder Busteilnehmer einen Empfänger und einen Sender,
wobei der jeweilige Busteilnehmer über seinen Empfänger mit dem Sender des vorausgehenden
Busteilnehmers und über seinen Sender mit dem Empfänger des nachfolgenden Busteilnehmers
die über den Bus laufenden Daten austauscht bzw. weiterleitet. Demnach durchläuft
der gesamte Datenstrom auf einem solchermaßen gestalteten Strukturbus sukzessiv jeden
einzelnen Busteilnehmer. Aus diesem Umstand ergibt sich unmittelbar die Möglichkeit,
die physikalische Anordnung der Busteilnehmer aufzulösen, wobei für die vorliegende
Aufgabe die Notwendigkeit besteht, diese Information an das Konfigurations-Steuergerät
zurückzumelden. Dieses muss demnach in der Lage sein, den gesamten Strukturbus zu
durchschreiten und die so gewonnenen Informationen nach einem vollständigen Durchlauf
des Strukturbusses wiederum zu erhalten. Gemäß einer ersten Ausgestaltung kann hierfür
die Topologie des Strukturbusses ringförmig ausgebildet sein.
[0010] Eine Rückmeldung kann auch über den parallel zu dem Strukturbus vorgesehenen Datenbus
erfolgen.
[0011] Gemäß einer anderen Ausgestaltung umfasst der Strukturbus eine bidirektionale Funktionalität
oder es wird ein zusätzliches bidirektionales Bussystem vorgesehen, worauf bereits
vorstehend hingewiesen worden ist. Dieses wird beispielsweise dadurch erreicht, dass
zusätzlich zu einem Strukturbus in Daisy-Chain-Anordnung jeder Busteilnehmer auf einen
weiteren bidirektionalen Bus zugreift, mittels dem beim Durchlaufen der einzelnen
Busteilnehmer am Strukturbus bzw. bei der individuellen Adressvergabe von jedem Busteilnehmer
aus eine Rückmeldung an das Konfigurations-Steuergerät erfolgt. Hierdurch wird jeder
einzelne Busteihehmer bezüglich seiner Anordnung und mit einer bevorzugt hiervon abgeleiteten
individuell len Adresse für das Steuergerät sichtbar. Zusätzlich sollte die übermittelte
Information der Typidentifikation dienen, sodass das Konfigurations-Steuergerät die
Art und den gegebenen Funktionsumfang des jeweiligen Busteilnehmers erkennt.
[0012] Zum Abschluss des ersten erfindungsgemäßen Verfahrensschrittes liegt im Konfigurations-Steuergerät
die Information bezüglich der physikalischen Anordnung der Busteilnehmer und ihres
Typs und damit ihrer Funktionalität vor. Dies stellt die Grundlage für die weiteren
Verfahrensschritte der Konfiguration dar, welche automatisch oder halbautomatisch
ausgeführt werden können. Unter einer halbautomatischen Ausführung wird eine interaktive
Konfiguration verstanden, bei der mittels einer Benutzerschnittstelle dem Benutzer
Konfigurationsvorschläge unterbreitet werden und dieser über eine beispielsweise Menü-geführte
Auswahl Einfluss auf die Ausgestaltung einer Lichtszene nehmen kann. Im Einzelnen
werden folgende Verfahrensschritte ausgeführt:
Mittels des Konfigurations-Steuergeräts erfolgt die Unterteilung in aktorische Busteilnehmer,
typischerweise Geräte, die ein Beleuchtungsmittel etwa eine LED, eine Leuchtstoffröhre
oder Gruppen davon usw. umfassen, und sensorische Busteilnehmer, etwa Bedienelemente
oder Helligkeitssensoren und dergleichen. Die aktorischen Busteilnehmer werden daraufhin
gruppiert. Im einfachsten Fall sind alle am Beleuchtungs-Bussystem angeschlossenen
aktorischen Busteilnehmer in einer Beleuchtungsgruppe zusammengefasst. Bei einer halbautomatischen
Ausführung dieses Verfahrensschritts werden über eine Benutzerschnittstelle am Konfigurations-Steuergerät
dem Benutzer die für eine Lichtszene zur Auswahl stehenden aktorischen Busteilnehmer
angezeigt, aus denen er mittels einer Steuereingabe, typischerweise über einen berührungsempfindlichen
Bildschirm oder eine Tastatur, eine Gruppenzuordnung ausführen kann.
[0013] Sind die zu einer Beleuchtungsgruppe gehörenden aktorischen Busteilnehmer festgelegt,
so kann in einem nächsten Schritt die eigentliche Lichtszene gestaltet werden. Dieses
kann wiederum automatisch oder halbautomatisch erfolgen. Dabei ist im Konfigurations-Steuergerät
wenigstens ein Algorithmus zur Erzeugung von Lichtszenen hinterlegt. Mit diesem Algorithmus
wird in Abhängigkeit von der Anzahl, von der physikalischen Anordnung und von dem
Typ der zur jeweiligen Beleuchtungsgruppe gehörenden aktorischen Busteilnehmer, welche
Gruppe auch aus der Gesamtheit der am Bussystem angeschlossenen aktorischen Busteilnehmer
bestehen kann, eine Lichtszene generiert.
[0014] Gemäß einer halbautomatischen Ausführung dieses Verfahrensschritts kann eine Lichtszene
schrittweise mittels eines Lichtszenengenerators aufgebaut werden, indem das Konfigurations-Steuergerät
dem Benutzer die Auswahlmöglichkeiten für jeden, für die Lichtszene zur Verfügung
stehenden aktorischen Busteilnehmer darstellt. Dies kann wiederum über eine Benutzerschnittstelle
am Konfigurations-Steuergerät erfolgen oder zusätzlich bzw. alternativ durch eine
Darstellung der Funktionalität eines aktorischen Busteilnehmers, indem dieses für
den Benutzer sichtbar angesteuert wird. Für diesen Fall besteht eine Eingabe durch
den Benutzer im Anhalten einer sich sukzessiv verändernden Ansteuerung eines aktorischen
Busteilnehmers bei einer gewünschten Einstellung. Ferner ist es denkbar, dass der
Benutzer mögliche, zur Verfügung stehende Einstellungen des jeweiligen aktorischen
Busteilnehmers schrittweise abrufen kann. Diese werden wiederum von der Anzahl und
Anordnung der jeweiligen im ausgewählten aktorischen Busteilnehmer vorgesehenen Leuchtmittel
und deren Steuerungsumfang abhängen.
[0015] Für die halbautomatische Ausführung des Verfahrensschritts zur Erzeugung einer Lichtszene
wird bevorzugt, dass der Benutzer nicht den gesamten zur Verfügung stehenden Benutzungsumfang
eines aktorischen Busteilnehmers zu Beginn der Konfiguration kennen muss. Stattdessen
wird ihm diese Funktionalität mittels des Konfigurations-Steuergeräts bzw. der voranstehend
genannten Ansteuerung des jeweiligen aktorischen Busteilnehmers an der Benutzerschnittstelle
dargestellt oder am aktorischen Busteilnehmer selbst vorgeführt. Ferner speichert
das Konfigurations-Steuergerät die notwendigen Steuerungskommandos zur Programmierung
einer ausgewählten Einstellung.
[0016] In einem weiteren Verfahrensschritt wird nach der Festlegung einer Lichtszene eine
Verbindung zwischen der Lichtszene und einem Steuerkommando und damit eine Verbindung
zu einem sensorischen Busteilnehmer hergestellt. Dieses kann ein Schalter sein, wobei
eine bestimmte Schalterstellung einer bestimmten Auswahl einer Lichtszene zugeordnet
wird. Je nach Anordnung der sensorischen Busteilnehmer kann diese Festlegung vollautomatisch
vollzogen werden. Alternativ erfolgt wiederum eine halbautomatische Konfiguration,
indem das Konfigurations-Steuergerät die mögliche Auswahl einem Benutzer darstellt
und dieser mittels einer Eingabe eine entsprechende Festlegung treffen kann.
[0017] Anschließend werden die generierten Lichtdaten zum Realisieren einer Lichtszene durch
die an dem Beleuchtungs-Bussystem angeschossene aktorischen Busteilnehmer gespeichert
und zwar vorzugsweise in einem nicht flüchtigen, dem Beleuchtungs-Bussystem zugeordneten
Speicher. Wird zur Konfigurierung des Beleuchtunas-Bussystems ein mobiles Konfigurations-Steuergerät,
beispielsweise ein Laptop verwendet, werden die mit dem Konfigurations-Steuergerät
generierten Daten von dem Laptop an einen dem Steuergerät des Beleuchtungs-Bussystems
zugeordneten nicht flüchtigen Speicher übermittelt und dort hinterlegt. Das Konfigurations-Steuergerät
kann anschließend von dem Bussystem abgetrennt werden.
[0018] Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Beleuchtungs-Bussystem verwendet,
das im Rahmen der Konfigurationsphase ein Konfigurations-Steuergerät umfasst. Dieses
kann nach erfolgter Konfiguration von dem Bussystem getrennt werden. Bevorzugt wird
als Konfigurations-Steuergerät ein mobiles Computersystem mit einer für eine Benutzerinteraktion
geeigneten Schnittstelle eingesetzt. Dabei wird eine Ausgestaltung bevorzugt, für
die das Konfigurations-Steuergerät nur während der Phase der eigentlichen Konfiguration
mit dem Beleuchtungs-Bussystem verbunden ist und nach deren Abschluss die Steuerungsdaten
auf ein dauerhaft mit dem Beleuchtungs-Bussystem verbundenes Steuergerät überträgt.
Daraufhin kann das Konfigurations-Steuergerät vom nun vollständig installierten Beleuchtungs-Bussystem
getrennt werden. Das für den Normalbetrieb verwendete Steuergerät kann dann entsprechend
einfacher gestaltet sein, insbesondere ist es nicht notwendig, für dieses eine geeignete
Benutzerschnittstelle zur Interaktion mit einem Benutzer vorzusehen.
[0019] Gemäß einer Ausgestaltungsalternative verbleibt jedoch das Konfigurations-Steuergerät
auch für den Normalbetrieb des Beleuchtungs-Bussystems in Verbindung zu diesem. Es
kann demnach als Standardsteuergerät des Beleuchtungs-Bussystems genutzt werden. Für
diesen Fall wird bevorzugt die Interaktion mit einem Benutzer während der Konfigurationsphase
so ausgeführt, dass die ohnehin vorhandenen aktorischen und sensorischen Busteilnehmer
für reine Ausgabezwecke verwendet werden und so das Konfigurations-Steuergerät einfach
ausgebildet sein kann. So ist es beispielsweise möglich, ein sensorisches Element,
beispielsweise einen Schalter, durch sukzessives Betätigen dazu zu verwenden, die
einzelnen Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens abzuarbeiten bzw. im Fall halbautomatischer
Verfahrensschritte eine Auswahl aus verschiedenen Auswahlalternativen, die aufeinander
folgend einem Benutzer dargeboten werden, zu treffen. Das Darbieten von Auswahlalternativen
kann hierbei durch eine entsprechende Ansteuerung eines aktorischen Busgeräts erfolgen.
Beispielsweise kann ein Leuchtmittel für eine bestimmte Steuerungsauswahl auf einen
bestimmten Helligkeitswert eingestellt werden. Der Benutzer kann diesen Helligkeitswert
akzeptieren, indem er einen bestimmten sensorischen Busteilnehmer bedient bzw. den
nächstfolgenden Helligkeitswert abrufen, indem er einen weiteren sensorischen Busteilnehmer
betätigt, so kann beispielsweise mittels einer Doppelschalteranordnung der gesamte
Funktionsumfang eines ausgewählten aktorischen Busteilnehmers durchgangen und einer
der möglichen Einstellungswerte ausgewählt werden.
[0020] Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beigefügte
Figur 1 beschrieben. Figur 1 zeigt in einer schematisch vereinfachten Darstellung ein Beleuchtungs-Bussystem
B. Das Beleuchtungs-Bussystem B umfasst ein Steuergerät 1, einen ersten Busteilnehmer
2, einen zweiten Busteilnehmer 3 und einen dritten Busteilnehmer 4. Gemäß der exemplarischen
Darstellung umfasst der erste Busteilnehmer 2 ein erstes Leuchtmittel 5 und der zweite
Busteilnehmer 3 ein zweites Leuchtmittel 6. Demnach sind der erste Busteilnehmer 2
und der zweite Busteilnehmer 3 aktorische Busteilnehmer. Der dritte Busteilnehmer
4 umfasst einen Schalter 7 und ist als Beispiel eines sensorischen Busteilnehmers
anzusehen. Ein realistisches Beleuchtungssystem wird jedoch eine höhere Anzahl aktorischer
Busteilnehmer aufweisen, diese können darüber hinaus jeweils eine Vielzahl von Leuchtmitteln
umfassen. So ist es beispielsweise denkbar, eine Lichtszene aus einer großen Anzahl
von LEDs aufzubauen. Diese können beispielsweise als eine Anordnung von LEDs in den
Grundfarben ausgebildet sein und durch ihr Zusammenspiel für einen Betrachter einen
bestimmten Farbeindruck erzeugen. Ferner ist es denkbar, Lichtszenen zu gestalten,
die zeitlich veränderlich sind. Folglich ist die Darstellung in Figur 1 stark vereinfacht
und soll lediglich der exemplarischen Darstellung der Erfindung dienen.
[0021] Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht die Notwendigkeit, das Beleuchtungs-Bussystem
B so zu gestalten, dass in der Konfigurationsphase eine Strukturauflösung ausgeführt
werden kann, d.h. dass automatisch eine Erkennung der Busteilnehmer in Bezug auf ihre
physikalische Anordnung und ihren Typ ausführbar ist. Zu diesem Zweck umfasst das
Beleuchtungs-Bussystem B einen Strukturbus 9. Für das dargestellte Beispiel ist dieser
in einer Reihenanordnung und demnach einer Daisy-Chain-Anordnung angelegt.
[0022] Jeder Busteilnehmer umfasst ein Empfänger-/Senderpaar, mit dem der über den Strukturbus
9 laufende Datenstrom jeweils vom bezüglich der Anordnung vorausgehenden Busteilnehmer
empfangen und nach dessen Verarbeitung und einer eventuellen Aufbereitung bzw. Neugenerierung
an den nachfolgenden Busteilnehmer weitergegeben wird. Für das in Figur 1 dargestellte
Beispiel ist demnach für den ersten Busteilnehmer 2 ein erster Empfänger 10 und ein
erster Sender 13 vorgesehen. Entsprechend ist ein zweiter Empfänger 11 und ein zweiter
Sender 14 im zweiten Busteilnehmer 3 vorgesehen und ein dritter Empfänger 12 und ein
dritter Sender 15 sind im dritten Busteilnehmer 4 aufgenommen. Ferner ist für die
Rückmeldung von Struktur- und Typinformationen an ein Konfigurations-Steuergerät 16
ein weiterer, bidirektionaler, als Daten-Bus konzipierter Bus 8 vorgesehen, zu dem
jeder dargestellte Busteilnehmer einen Ankopplungspunkt aufweist. Über diesen Bus
8 können Nachrichten an das Steuergerät 1 übermittelt werden, die dann wiederum das
Konfigurations-Steuergerät 16 erreichen. Der Daten-Bus 8 ist zum Übermitteln von größeren
Datenmengen ausgelegt. Der Strukturbus 9 dient zunächst allein zur Adressvergabe und
kann daher langsamer getaktet und somit weniger Strom verbrauchend ausgelegt sein.
Ebenfalls kann der Strukturbus 9 im Rahmen eines Stand-By-Modus des Beleuchtungs-Bussystems
B und seinem Aufwecken eingesetzt werden.
[0023] Für das in Figur 1 dargestellte Ausgestaltungsbeispiel ist das Konfigurations-Steuergerät
16 als Computersystem 17 konzipiert. Dieses kann beispielsweise ein Mikrocontroller
oder ein PC sein. Darüber hinaus wird bevorzugt für das Konfigurations-Steuergerät
16 eine Benutzerschnittstelle vorgesehen, die im dargestellten Fall eine Eingabeeinheit
19, etwa eine Tastatur, und eine Ausgabeeinheit 18, etwa ein Bildschirm, umfasst.
Ferner besteht eine lösbare Datenverbindung 20 zum Steuergerät 1, über die während
der Konfigurationsphase der Datenaustausch zwischen dem Konfigurations-Steuergerät
16 und dem Steuergerät 1 des Datenbusses 8 und des Strukturbusses 9 erfolgt. Gemäß
einer nicht dargestellten Ausgestaltungsalternative ist das Konfigurations-Steuergerät
16 nicht unmittelbar mit dem Steuergerät 1 verbunden, sondern es wird entsprechend
zu den anderen Busgeräten mittels eines Busankopplungspunkts mit dem Beleuchtungs-Bussystem
verbunden. Dies eröffnet die Möglichkeit, das Konfigurations-Steuergerät 16 an unterschiedlichen
Stellen des Beleuchtungs-Bussystems B anzukoppeln und dieses entfernt vom Steuergerät
1 am jeweiligen Standort der Lichtszene zu bedienen.
[0024] Für den ersten Verfahrensschritt der Konfiguration des Beleuchtungs-Bussystems wird
vom Konfigurations-Steuergerät 16 die physikalische Anordnung der Busteilnehmer 2,
3, 4 und ihr Typ bestimmt. Hierzu wird das Konfigurations-Steuergerät 16 das Steuergerät
1 anweisen, den Strukturbus 9 zu durchlaufen und an jeden Busteilnehmer 2, 3, 4 eine
individuelle Adresse auszugeben, die seiner physikalischen Anordnung in dem Strukturbus
9 entspricht. Ist der erste Busteilnehmer 2 entsprechend individuell adressiert, wird
dieser über den bidirektionalen Bus 8 eine Rückmeldung dem Steuergerät 1 zuleiten,
die dessen Adresse anzeigt und zugleich den Gerätetyp übermittelt. Diese Informationen
werden dann vom Steuergerät 1 an das Konfigurations-Steuergerät 16 weitergegeben.
Aus der individuellen Adresse, die im einfachsten Fall ein Strukturzähler ist, lässt
sich dann die physikalische Anordnung der Busteilnehmer ablesen. Ferner ergibt sich
aus den Typinformationen eine Funktionszuordnung und zusätzlich die Information, wie
der entsprechende Busteilnehmer anzusteuern ist. Die entsprechenden Informationen
hierfür können bevorzugt im Konfigurations-Steuergerät 16 hinterlegt sein.
[0025] Nach dem Abschluss der Ermittlung der physikalischen Struktur des Beleuchtungs-Bussystems
und der Typzuordnung erfolgt der Verfahrensschritt einer Gruppenzuordnung, um einerseits
aktorische und sensorische Busteilnehmer zu unterscheiden und die aktorischen Busteilnehmer,
die an einer bestimmten Lichtszene teilnehmen sollen, in einer Beleuchtungsgruppe
zusammenzufassen. Dabei wird wenigstens eine Beleuchtungsgruppe erzeugt. In einem
solchen Fall sind alle aktorischen Busteilnehmer des Beleuchtungs-Bussystems B zu
einer Beleuchtungsgruppe zusammengefasst. Denkbar ist auch das Erstellen unterschiedlicher
Beleuchtungsgruppen, wenn diesen unterschiedliche Lichtszenen zugeordnet werden sollen.
Ferner kann der Benutzer manuelle Zuordnungen über das Konfigurations-Steuergerät
1 eingeben.
[0026] In einem nächsten Verfahrensschritt wird bei einer automatischen Buskonfigurierung
ein vorgegebener und von dem Konfigurations-Steuergerät 16 abrufbarer Algorithmus
umgesetzt, damit die durch den Algorithmus vorgegebene Lichtszene von den ermittelten
aktorischen Busteilnehmern realisiert werden kann. Bei diesem Schritt des Umsetzens
handelt es sich somit um eine Kompilation eines vorhandenen Algorithmus in einen neuen,
wobei diese Kompilation in Abhängigkeit von den durch die vorangegangenen Schritte
ermittelten Busteilnehmer erfolgt.
[0027] Beim halbautomatischen Erzeugen einer Lichtszene erhält der Benutzer über eine Interaktion
mit dem Konfigurations-Steuergerät 16 eine Möglichkeit der individuellen Einstellung
einzelner aktorischer Busteilnehmer. Dabei ist es möglich, dem Benutzer über die Ausgabeeinheit
18 den Funktionsumfang für jeden aktorischen Busteilnehmer einer Beleuchtungsgruppe
darzustellen. Eine entsprechende Darstellung kann auch durch eine schrittweise Ansteuerung
des aktorischen Busteilnehmers selbst erfolgen, die ein Benutzer dann in ihrer optischen
Wirkung begutachten kann. Eine Festlegung einer bestimmten Einstellung für einen aktorischen
Busteilnehmer für die jeweilige Lichtszene kann dann mittels einer Eingabeeinheit
19 am Konfigurations-Steuergerät 16 vorgenommen werden.
[0028] Nach Erstellen einer Lichtszene für eine Beleuchtungsgruppe wird diese in einem weiteren
Verfahrensschritt einem bestimmten auslösenden Steuerereignis zugeordnet. Hierbei
kann wiederum vom Konfigurations-Steuergerät 16 einer bestimmten Lichtszene ein sensorischer
Busteilnehmer zugeordnet werden, wobei über dessen Betätigungselement bzw. dessen
Sensor die entsprechende Lichtszene aktivierbar ist.
[0029] Anschließend werden die zum Realisieren dieser Lichtszene gewonnenen Daten auf einem
dem Steuergerät 1 zugeordneten nicht flüchtigen Speicher 21 abgelegt.
[0030] Die durch die Datenverbindung 20 geschaffene Schnittstelle zum Steuergerät 1 des
Bussystems kann, für den Fall, dass das Konfigurationssystem nach Initialisierung
des Bussystems entfernt wird, genutzt werden, um hieran andere Einrichtungen, heispielsweise
auslösende Schaltalieder anzuschließen, mit der oder mit denen Lichtszenen ausgelöst
bzw. aktiviert werden können.
[0031] Darüber hinaus ist es möglich, die Erfindung im Rahmen der Ansprüche unterschiedlich
auszugestalten. Insbesondere ist es denkbar, den Strukturbus für das Beleuchtungs-Bussystem
auf unterschiedliche Art und Weise zu gestalten, dabei kann im einfachsten Fall jeder
Busteilnehmer eine Vorrichtung aufweisen, mit der eine Verbindung zu den bezüglich
der Anordnung benachbarten Busteilnehmern während der Konfiguration hergestellt werden
kann. Erhält dann ein einzelner Busteilnehmer über diese Verbindung während der Konfigurationsphase
die Adresse wenigstens eines benachbarten Busteilnehmers, so kann es diese zusammen
mit seiner eigenen Adresse über einen bidirektionalen Bus an das Konfigurations-Steuergerät
weiterleiten, das dann ausgehend von der Gesamtheit dieser Meldungen die physikalische
Anordnung der Busteilnehmer auflöst. Die Strukturauflösung ist vorstehend lediglich
anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Die Strukturauflösung kann selbstverständlich
auch auf andere Weise durchgeführt werden.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Steuergerät
- 2
- erster Busteilnehmer
- 3
- zweiter Busteilnehmer
- 4
- dritter Busteilnehmer
- 5
- erstes Leuchtmittel
- 6
- zweites Leuchtmittel
- 7
- Schalter
- 8
- bidirektionaler Bus
- 9
- Strukturbus
- 10
- erster Empfänger
- 11
- zweiter Empfänger
- 12
- dritter Empfänger
- 13
- erster Sender
- 14
- zweiter Sender
- 15
- dritter Sender
- 16
- Konfigurations-Steuergerät
- 17
- Computersystem
- 18
- Ausgabeeinheit
- 19
- Eingabeeinheit
- 20
- Datenverbindung zum Steuergerät
- 21
- Speicher
- B
- Beleuchtungs-Bussystem
1. Verfahren zur Konfiguration eines Beleuchtungs-Bussystems, bei welchem die folgenden,
mit einem Konfigurations-Steuergerät (16) ausgeführten Verfahrensschritte ausgeführt
werden:
- automatische Ermittlung der physikalischen Reihenfolge und des Typs der am Beleuchtungs-Bussystem
(B) angeschlossenen Busteilnehmer (2, 3, 4),
- Umsetzen einer durch einen vorgegebenen Algorithmus definierten Lichtszene auf die
ermittelten aktorischen Busteilnehmer (2, 3) und
- Speichern der zum Realisieren der Lichtszene durch die ermittelten aktorischen Busteilnehmer
gewonnenen Lichtdaten, dadurch gekennzeichnet, dass die automatische Ermittlung der physikalischen Reihenfolge und des Typs der am Beleuchtungs-Bussystem
(B) angeschlossenen Busteilnehmer (2, 3, 4) mittels eines bidirektionalen Bussystems
(8) erfolgt, das über einen zusätzlichen Strukturbus (9) verfügt, durch den eine Adressierung
der Busteilnehmer erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aktorischen Busteilnehmer (2, 3) zu wenigstens einer Beleuchtungsgruppe gruppiert
werden und die Gruppierung der aktorischen Busteilnehmer (2, 3) zu einer Beleuchtungsgruppe
automatisch durch das Konfigurations-Steuergerät (16) erfolgt.
3. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppierung der aktorischen Busteilnehmer (2, 3) mittels einer Benutzerschnittstelle
am Konfigurations-Steuergerät erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtdaten zum Realisieren einer Lichtszene durch die Busteilnehmer (2, 3) in
einem, dem Steuergerät (1) des Bussystems (B) zugeordneten nichtflüchtigen Speicher
(21) gespeichert werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Benutzerschnittstelle am Konfigurations-Steuergerät ein im Konfigurations-Steuergerät
programmierter Algorithmus zur Erzeugung einer Lichtszene für eine Beleuchtungsgruppe
ausgewählt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Schritt der automatischen Ermittlung der physikalischen Reihenfolge und
des Typs der am Beleuchtungs-Bussystem (B) angeschlossenen Busteilnehmer (2, 3, 4)
ein Schritt der Unterteilung der ermittelten Busteilnehmer (2, 3, 4) in aktorische
Teilnehmer (2, 3) und sensorische Teilnehmer (4) anschließt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein sensorischer Busteilnehmer (4) als Auslöseglied zum Realisieren der
Lichtszene dieser zugeordnet wird und diese Zuordnung vorzugsweise automatisch vom
Konfigurations-Steuergerät ausgeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnung der Lichtszene zu einem sensorischen Busteilnehmer mittels einer Benutzerschnittstelle
am Konfigurations-Steuergerät ausgewählt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Ausführung der Konfiguration das Konfigurations-Steuergerät vom Beleuchtungs-Bussystem
getrennt wird.
1. Process for configuring an illumination bus system for which the following process
steps are executed by a configuration control unit (16):
- Automatic determination of the physical sequence and the type of the bus devices
(2, 3, 4) connected to the illumination bus system (B);
- Implementation of a lighting scene defined by a prescribed algorithm on the ascertained
actuatory bus devices (2, 3, 4), and
- Storage of the illumination data for implementing the lighting scene acquired by
means of the specified actuatory bus devices, characterised in that the automatic determination of the physical sequence and the type of the bus devices
(2, 3, 4) connected to the illumination bus system (B) takes place by means of bidirectional
bus system (8) which disposes of an additional structural bus (9) by way of which
the bus devices are addressed.
2. Process in accordance with Claim 1, characterised in that the actuatory bus devices (2, 3) are grouped into at least one illumination group
and the grouping of the actuatory bus devices (2, 3) into one illumination group takes
place automatically by way of the configuration control unit (16).
3. Process in accordance with at least either Claim 1 or Claim 2, characterised in that the grouping of the actuatory bus devices (2, 3) takes place by means of a user interface
on the configuration control unit.
4. Process in accordance with any of Claims 1 to 3, characterised in that the illumination data for implementing a lighting scene are stored by the bus devices
(2, 3) in a non-volatile memory (21) allocated to the control unit (1) of the bus
system (B).
5. Process in accordance with any of Claims 1 to 4, characterised in that an algorithm programmed in the configuration control unit for generating a lighting
scene for an illumination group is selected by means of a user interface on the configuration
control unit.
6. Process in accordance with any of Claims 1 to 5, characterised in that subsequent to the step of automatically determining the physical sequence and the
type of the bus devices (2, 3, 4) connected to the illumination bus system (B), a
step of sub-dividing the specified bus devices (2, 3, 4) into actuatory bus devices
(2, 3) and sensory bus devices (4) follows.
7. Process in accordance with Claim 6, characterised in that at least one sensory bus device (4) is allocated to the lighting scene as the triggering
member for realising the lighting scene and this allocation is preferably carried
out automatically by the configuration control unit.
8. Process in accordance with Claim 6 or Claim 7, characterised in that the allocation of the lighting scene to a sensory bus device is selected by means
of a user interface on the configuration control unit.
9. Process in accordance with any of Claims 1 to 8, characterised in that the configuration control unit is disconnected from the illumination bus system once
the configuration has been executed.
1. Procédé de configuration d'un système bus d'éclairage pour lequel les opérations de
procédé suivantes sont exécutées avec un appareil de commande de configuration (16)
:
- détermination automatique de l'ordre physique et du type des participants bus (2,
3, 4) raccordés au système bus d'éclairage B),
- transposition d'une scène de lumière définie par un algorithme prescrit aux participants
bus actionneur déterminés (2, 3) et
- sauvegarde des données de lumière acquises par les participants bus actionneurs
déterminés pour réaliser la scène de lumière, caractérisé en ce que la détermination automatique de l'ordre physique et du type des participants bus
(2, 3, 4) raccordés au système bus d'éclairage (B) se fait au moyen d'un système bus
bidirectionnel (8) qui dispose d'un bus de structure (9) supplémentaire par lequel
est effectué un adressage des participants bus.
2. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce que les participants bus actionneurs (2, 3) sont regroupés en au moins un groupe d'éclairage
et que le regroupement des participants bus actionneurs (2, 3) en un groupe d'éclairage
se fait automatiquement par l'appareil de commande de configuration (16).
3. Procédé selon au moins l'une des revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que le regroupement des participants bus actionneurs (2, 3) se fait au moyen d'une interface
d'utilisateur sur l'appareil de commande de configuration.
4. Procédé selon au moins l'une des revendications 1 à 3 caractérisé en ce que les données de lumière pour la réalisation d'une scène de lumière sont sauvegardées
par les participants bus (2, 3) dans une mémoire (21) non volatile affectée à l'appareil
de commande (1) du système bus (B).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4 caractérisé en ce que, au moyen d'une interface d'utilisateur sur l'appareil de commande de configuration,
un algorithme programmé dans l'appareil de commande de configuration est sélectionné
pour générer une scène de lumière pour un groupe d'éclairage.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce que l'opération de détermination automatique de l'ordre physique et du type des participants
bus (2, 3, 4) raccordés au système bus d'éclairage (B) est suivie d'une opération
de sous-division des participants bus déterminés (2, 3, 4) en participants actionneurs
(é, 3) et participants sensoriels (4).
7. Procédé selon la revendication 6 caractérisé en ce qu'au moins un participant bus sensoriel (4) est affecté à la scène de lumière comme
déclencheur pour la réalisation de celle-ci et que cette affectation est effectuée
de préférence automatiquement par l'appareil de commande de configuration.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7 caractérisé en ce que l'affectation de la scène de lumière à un participant bus sensoriel est sélectionnée
au moyen d'une interface d'utilisateur sur l'appareil de commande de configuration.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8 caractérisé en ce que, après - l'exécution de la configuration, l'appareil de commande de configuration
est coupé du système bus d'éclairage.