Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftstoff-Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff,
insbesondere Diesel oder Benzin, in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine.
[0002] Common-Rail-Diesel-Injektoren müssen den zur Einspritzung erforderlichen Strömungsquerschnitt
mit hoher Dynamik öffnen bzw. schließen, so dass Kraftstoff in der gewünschten Menge
in den Brennraum strömen kann. Aufgrund der hohen Kraftstoffdrücke (bei zukünftigen
Common-Rail-Dieselsystemen bis zu 3000bar oder darüber) wird die Düsennadel mit großer
Kraft in den Düsennadelsitz gedrückt. Diese hydraulische Schließkraft muss beim Öffnen
des Kraftstoff-Injektors vom Aktuator der Düsennadel überwunden werden. Da die hydraulische
Schließkraft bei bekannten Injektorkonzepten so hoch ist, dass eine direkte Betätigung
der Düsennadel über einen elektromagnetischen Aktuator nicht möglich ist, wird die
Düsennadel bei heutigen Kraftstoff-Injektoren über einen Servokreislauf hydraulisch
und/oder über einen piezoelektrischen Aktuator betätigt. Kraftstoff-Injektoren mit
Servokreislauf umfassen eine Steuerkammer, deren Druck durch Öffnen eines Servoventils
abgesenkt wird. Dies erfordert eine Kraftstoffrückleitung, da die bei geöffnetem Servoventil
anfallende Steuermenge auf niedrigem Druckniveau zurück in den Kraftstofftank geleitet
werden muss. Darüber hinaus tritt prinzipbedingt bei einigen Kraftstoff-Injektorkonzepten
eine permanente Leckage auf, die ebenfalls zurückgeführt werden muss. Sowohl Steuermenge
als auch Leckage führen zu einer erheblichen unerwünschten Verlustleistung im Kraftstoff-Injektor,
da das entsprechende Kraftstoffvolumen zusätzlich zur eigentlichen Einspritzmenge
auf Raildruckniveau gebracht werden muss. Diese Verlustleistung muss von der Hochdruckpumpe
bereitgestellt werden und reduziert somit den Wirkungsgrad des Gesamtsystems. Ferner
bewirkt die Rücklaufmenge eine zusätzliche Erwärmung des Kraftstoff-Injektors und
erhöht aufgrund der erforderlichen Niederdruckleitung den Systemaufwand.
[0003] Aus der
DE 27 102 16 A1 ist ein Kraftstoff-Injektor bekannt, der zwei voneinander getrennte, nacheinander
öffenbare Kraftstoffaustrittsbereiche aufweist. Die Düsennadel des bekannten Kraftstoff-Injektors
ist zumindest bei Drücken jenseits von 1800bar entweder nur mittels eines piezoelektrischen
Aktuators und/oder eines, ggf. elektromagnetisch aktuierten Servokreislaufes schaltbar.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kraftstoff-Injektor vorzuschlagen,
bei dem die von einem Aktuator aufzubringende Öffnungskraft zum Verstellen der Düsennadel
minimiert ist. Bevorzugt soll der Kraftstoff-Injektor ohne einen Kraftstoff-Rücklaufanschluss
auskommen. Weiter bevorzugt soll der Kraftstoff-Injektor mittels eines elektromagnetischen
Aktuators betätigbar sein.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Kraftstoff-Injektor mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
In den Rahmen der Erfindung fallen sämtliche Kombinationen aus zumindest zwei von
in der Beschreibung, den Ansprüchen und/oder den Figuren offenbarten Merkmalen.
[0006] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, der Düsennadel, vorzugsweise einer Düsennadelspitze,
einen Druckausgleichsraum zuzuordnen, der von der Düsennadel begrenzt wird, wobei
durch Herstellen einer hydraulischen Verbindung zwischen dem Druckausgleichsraum und
dem Druckbereich eine in Öffnungsrichtung auf die Düsennadel wirkende hydraulische
Kraft erzeugt wird, die die hydraulische Schließkraft, zumindest teilweise, vorzugsweise
vollständig, kompensiert, so dass die von dem Aktuator bereitzustellende Öffnungskraft
zum Öffnen der Düsennadel, vorzugsweise auf ein Minimum, reduziert wird. Bevorzugt
grenzt der Druckbereich auf einer von dem Druckausgleichsraum abgewandten Düsennadelseite
an die Düsennadel an. Unter einem Druckbereich des Kraftstoff-Injektors wird dabei
der Bereich verstanden, indem zumindest näherungsweise Einspritzdruck herrscht. Aufgrund
des Vorsehens des mittels eines Ventils mit dem Druckbereich des Kraftstoff-Injektors
verbindbaren Druckausgleichsraums kann auf einen Niederdruckbereich und somit auf
einen Kraftstoffrücklaufanschluss verzichtet werden, was sich positiv auf den Wirkungsgrad
des Gesamtsystems auswirkt. Insbesondere können bei einem nach dem Konzept der Erfindung
ausgebildeten Kraftstoff-Injektor sämtliche Anforderungen an die Dynamik und Sprayqualität
erfüllt werden. Durch den Verzicht auf einen Kraftstoffrücklauf und den einfachen
Aufbau des Kraftstoff-Injektors wird der Systemaufwand verringert, was zu einer Reduzierung
der Kosten sowie einem geringeren Bauraumbedarf führt. Darüber hinaus wird, wie angedeutet,
die hydraulische Verlustleistung des Kraftstoff-Injektors maßgeblich reduziert, da
weder ein Leckagevolumenstrom noch ein Steuervolumenstrom anfallen. Hierdurch sinkt
die von der Hochdruckpumpe zu fördernde Kraftstoffmenge, was eine geringere Pumpenleistung
ermöglicht. Besonders bevorzugt weist das Ventil zum Herstellen der hydraulischen
Verbindung zwischen dem Druckbereich und dem Druckausgleichsraum einen (wesentlich)
geringeren Sitzquerschnitt auf als der Düsennadelsitz, um zu gewährleisten, dass das
Ventil mit einer geringen Aktuatorkraft öffenbar ist. Im Fall der Ausbildung des Kraftstoff-Injektors
als Diesel-Injektor, insbesondere als Common-Rail-Diesel-Injektor handelt es sich
bei dem Druckbereich, der über das Ventil hydraulisch mit dem Druckausgleichsraum
verbindbar ist, bevorzugt um einen Hochdruckbereich des Kraftstoff-Injektors, in dem
bevorzugt zumindest näherungsweise Raildruck herrscht.
[0007] Neben einer Ausbildung des Kraftstoff-Injektors als Diesel-Injektor ist ein nach
dem Konzept der Erfindung ausgebildeter Injektor auch zur Benzin-Direkteinspritzung
einsetzbar, wobei auch in diesem Fall im Druckbereich bevorzugt zumindest näherungsweise
Raildruck herrscht. Gegenüber bekannten magnetisch betriebenen Benzin-Injektoren lassen
sich durch die verringerte Betätigungskraft erhebliche Dynamikvorteile (kürzere Schaltzeiten)
erzielen. Zudem kann der Düsennadelsitzdurchmesser vergrößert werden, was bei geöffnetem
Kraftstoff-Injektor eine geringere interne Drosselung bewirkt, so dass unmittelbar
vor der mindestens einen Einspritzöffnung nahezu der volle Raildruck anliegt. Im Vergleich
zu den vergleichsweise teueren Injektoren mit Piezoaktor können zudem Kosten eingespart
werden.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass unmittelbar aus dem
Druckausgleichsraum keine Einspritzöffnung ausmündet. Der Druckausgleichsraum ist
bevorzugt mittels einer Ringspaltdichtung hydraulisch von einem Ausmündungsbereich
der mindestens einen Einspritzöffnung, vorzugsweise sämtlicher Einspritzöffnungen,
getrennt. Besonders bevorzugt weist der Kraftstoff-Injektor dabei nur einen einzigen,
insbesondere ringförmigen Ausmündungsbereich auf, aus dem die mindestens eine Einspritzöffnung
ausmündet. Bevorzugt befindet sich die Einspritzöffnung in einem Bereich axial zwischen
einem Düsennadelsitz und dem Druckausgleichsraum. Besonders bevorzugt ist es, wenn
die Ringspaltdichtung, die den Druckausgleichsraum hydraulisch von dem Ausmündungsbereich
trennt, radial zwischen der Düsennadel und einem Düsenkörper (Gehäuseteil) gebildet
ist. Ganz besonders bevorzugt handelt es sich bei der Ringspaltdichtung um einen Führungsspalt
zwischen Düsennadel und Düsenkörper.
[0009] Wie eingangs angedeutet, ist eine Ausführungsform besonders bevorzugt, bei der der
Druckausgleichsraum derart angeordnet und dimensioniert ist, dass die auf die Düsennadel
wirkende hydraulische Schließkraft vollständig kompensiert wird, so dass der Aktuator
im Wesentlichen nur Reibungskräfte und Schließfederkräfte zum Öffnen der Düsennadel
überwinden muss. Zur Realisierung einer vollkommenen Druckausgeglichenheit der Düsennadel
in axialer Richtung ist es bevorzugt, wenn der Durchmesser der Ringspaltdichtung,
also bevorzugt der Durchmesser des Führungsabschnitts der Düsennadel zumindest näherungsweise,
vorzugsweise exakt dem Durchmesser des Düsennadelsitzes entspricht.
[0010] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des Kraftstoff-Injektors, bei der das
Ventil zum Herstellen einer hydraulischen Verbindung zwischen Druckbereich und Druckausgleichsraum
vor dem Öffnen der Düsennadel öffnet. Anders ausgedrückt wird bevorzugt vor dem Beginn
des Einspritzvorgangs eine hydraulische Verbindung zwischen dem Druckbereich und dem
Druckausgleichsraum hergestellt, also die hydraulische Schließkraft zumindest teilweise
kompensiert, um dann die Düsennadel mit reduzierter Aktuatorkraft vom Düsennadelsitz
abheben zu können. Bei geöffnetem Ventil strömt, im Fall der Ausbildung des Kraftstoff-Injektors
als Diesel-Injektor, unter hohem Druck stehender Kraftstoff in den, insbesondere unterhalb
der Düsennadel angeordneten Druckausgleichsraum, so dass sich in diesem unmittelbar
zumindest näherungsweise Raildruck aufbaut was dann den erwünschten Druckausgleich
der Düsennadel bewirkt. Der Druckaufbau wird dabei bevorzugt dadurch beschleunigt,
dass die vorerwähnte, bevorzugte Ringspaltdichtung den Druckausgleichsraum vom Ausmündungsbereich
der mindestens einen Einspritzöffnung trennt, so dass ein nennenswerter Kraftstoffstrom
aus dem Druckausgleichsraum in den Brennraum durch die Einspritzöffnung verhindert
wird.
[0011] Das Schließen des Kraftstoffinjektors erfolgt bevorzugt indem zunächst die Düsennadel
zurück in ihren Düsennadelsitz bewegt und anschließend das Ventil geschlossen wird,
um somit den Druckausgleichsraum wieder hydraulisch von dem Druckbereich des Kraftstoff-Injektors
zu trennen. Somit ist im geschlossenen Zustand des Kraftstoff-Injektors eine vollständige
Dichtheit des Kraftstoff-Injektors gegeben. Wie später noch erläutert werden wird,
ist es besonders bevorzugt, wenn der Düsennadel und dem Ventil separate Schließfedern
zugeordnet sind. Durch eine geeignete Abstimmung der Federkräfte kann ein Schließen
der Düsennadel vor dem Ventil sichergestellt werden. Dadurch, dass die Düsennadel
vor dem Ventilelement des Ventils schließt, kann der durch die Schließbewegung der
Düsennadel aus dem Druckausgleichsraum verdrängte Kraftstoff am Ventilsitz des Ventils
vorbei zurück in den Druckbereich strömen.
[0012] Der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass der Kraftstoff-Injektor einen einzigen
Aktuator aufweist. Dieser dient bevorzugt sowohl zum Verstellen der Düsennadel zwischen
ihrer Öffnungs- und ihrer Schließstellung als auch zum Öffnen und Schließen des Ventils.
Hierzu wirkt der Aktuator bevorzugt sowohl auf ein Ventilelement des Ventils als auch
auf die Düsennadel.
[0013] Ganz besonders bevorzugt ist es dabei, wenn das Ventilelement, insbesondere mechanisch,
mit der Düsennadel gekoppelt ist, vorzugsweise derart, das ein Öffnen des Ventils
zu einem zeitversetzten Verstellen der Düsennadel aus ihrer Schließstellung heraus
führt. Dabei ist bevorzugt das Ventilelement oder ein fest mit dem Ventilelement verbundenes
Bauteil als Mitnehmer ausgebildet, der die Düsennadel nach dem Abheben des Ventilelementes
von seinem Sitz in Öffnungsrichtung mitnimmt. Bei der Schließbewegung bleibt der Mitnehmer
bevorzugt solange in Kontakt mit der Düsennadel, bis diese auf ihrem Düsennadelsitz
anliegt. Dies kann, wie bereits angedeutet, durch eine entsprechende Abstimmung von
mindestens zwei Schließfedern (Düsennadelschließfeder und Ventilschließfeder) erreicht
werden.
[0014] Wie bereits angedeutet, ist es besonders bevorzugt, wenn zum Schließen des Ventils
eine Ventilschließfeder vorgesehen ist. Bevorzugt ist zusätzlich zur Ventilschließfeder
eine Düsennadelschließfeder zum Schließen der Düsennadel vorgesehen. Die Federkräfte
der Ventilschließfeder und der Düsennadelschließfeder sind weiter bevorzugt derart
ausgebildet, dass die Düsennadel ihre Schließposition erreicht, bevor das Ventil geschlossen
wird und somit den Druckausgleichsraum vom Druckbereich des Kraftstoff-Injektors trennt.
[0015] Konstruktiv vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der in der Düsennadel ein,
vorzugsweise konzentrisch zu deren Längsmittelachse verlaufender, Verbindungskanal
vorgesehen ist, durch den Kraftstoff bei geöffnetem Ventil aus dem Druckbereich in
den Druckausgleichsraum strömen kann. Bevorzugt ragt das Ventilelement des Ventils
in axialer Richtung in die Düsennadel hinein, um den Verbindungskanal, vorzugsweise
nach dem Schließen des Kraftstoff-Injektors schließen zu können. Besonders bevorzugt
ist der Ventilsitz des Ventils hierzu unmittelbar an der Düsennadel ausgebildet.
[0016] Wie eingangs angedeutet, ist eine Ausführungsform des Kraftstoff-Injektors besonders
bevorzugt, bei der der Kraftstoff-Injektor rücklaufanschlussfrei ist, also weder eine
Steuermenge noch eine Leckagemenge anfällt, die in den Kraftstofftank zurücktransportiert
werden müssen.
[0017] Zwar ist auch eine Ausführungsform des Kraftstoff-Injektors mit Piezoaktuator möglich.
Aus Kostengründen ist jedoch eine Ausführungsform bevorzugt, bei der der Aktuator
zum Verstellen der Düsennadel und/oder des Ventils ein elektromagnetischer Aktuator
ist.
[0018] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen.
[0019] Diese zeigen in:
- Fig. 1:
- einen Kraftstoff-Injektor mit Druckausgleichsraum und einem diesen zugeordneten Ventil
in einem geschlossen Zustand,
- Fig. 2:
- den Kraftstoff-Injektor gemäß Fig. 1 mit geöffnetem Ventil vor Beginn des Einspritzvorgangs,
- Fig. 3:
- den Kraftstoff-Injektor gemäß den Fig. 1 und 2 während des Einspritzvorgangs und
- Fig. 4:
- den Kraftstoff-Injektor gemäß den Fig. 1 bis 3 bei beendetem Einspritzvorgang jedoch
bei noch geöffnetem Ventil.
[0020] In den Figuren sind gleiche Elemente und Elemente mit der gleichen Funktion mit den
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0021] In Fig. 1 ist ein als Common-Rail-Injektor ausgebildeter Kraftstoff-Injektor 1 zum
Einspritzen von Kraftstoff in einen nicht gezeigten Brennraum einer ebenfalls nicht
gezeigten Brennkraftmaschine gezeigt. Der Kraftstoff-Injektor 1 wird neben anderen,
nicht gezeigten Kraftstoff-Injektoren über eine Versorgungsleitung 2 mit unter hohem
Druck stehendem Kraftstoff versorgt. Im Falle der Ausbildung des Kraftstoff-Injektors
als Diesel-Injektor liegt dieser Kraftstoffdruck bevorzugt jenseits von 2000bar. Zur
Erzeugung des Kraftstoffdrucks ist eine Hochdruckpumpe 3 vorgesehen, die Kraftstoff
aus einem Vorratsbehälter 4 (Tank) in einen Kraftstoff-Hochdruckspeicher 5 (Rail)
befördert.
[0022] Wie sich aus Fig. 1 ergibt, weist der Kraftstoff-Injektor 1 lediglich einen Zulaufanschluss
6, nicht jedoch einen Rücklaufanschluss auf.
[0023] Innerhalb eines Düsenkörpers 7 ist eine Düsennadel 8 axial verstellbar geführt. Die
Düsennadel 8 ragt in einen Druckbereich 9 (hier Druckraum 10), der aus Gründen der
Schwingungsreduzierung als Mini-Rail ausgebildet ist. In den Druckbereich 9 mündet
die Versorgungsleitung 2, so dass im Druckbereich 9 zumindest näherungsweise Raildruck
herrscht, der wiederum näherungsweise dem Einspritzdruck entspricht.
[0024] Fig. 1 zeigt den Kraftstoff-Injektor 1 im geschlossen Zustand. In diesem liegt die
Düsennadel 8 mit einer konusförmigen Dichtfläche 11 auf einem von einer Umfangsschulter
des Düsenkörpers 7 gebildeten Düsennadelsitz 12 auf. Auf die Düsennadel 8 wirkt in
der Zeichnungsebene nach unten, d.h. in Schließrichtung eine hydraulische Schließkraft,
die auf die Druckbeaufschlagung mit im Druckbereich 9 befindlichem, unter Druck stehendem
Kraftstoff zurückzuführen ist.
[0025] Zum Öffnen der Düsennadel 8 sowie zum Öffnen eines später noch zu erläuternden Ventils
13 ist ein als elektromagnetischer Aktuator ausgebildeter Aktuator 14 vorgesehen,
dem eine Ankerplatte 15 zugeordnet ist. Die Ankerplatte 15 befindet sich ebenfalls
im Druckbereich 9 des Kraftstoff-Injektors 1.
[0026] Wie sich weiter aus Fig. 1 ergibt, befindet sich in der Zeichnungsebene unmittelbar
axial unterhalb des Düsennadelsitzes 12 ein ringförmiger Ausmündungsbereich 16, aus
dem eine Anzahl von über den Umfang verteilten, in den Düsenkörper 7 eingebrachten
Einspritzöffnungen 17 ausmünden.
[0027] Axial in der Zeichnungsebene unten grenzt an den ringförmigen Ausmündungsbereich
16, der im geschlossenen Zustand des Kraftstoff-Injektors 1 hydraulisch von dem Druckbereich
9 getrennt ist, ein Führungsabschnitt 18 an, in dem die Düsennadel 8 am Innenumfang
einer Sacklochbohrung im Düsenkörper 7 geführt ist. Im Führungsabschnitt 18 ist radial
zwischen der Düsennadel 8 und dem Düsenkörper 7 eine Ringspaltdichtung 19 (Führungsspalt)
ausgebildet. Axial an die Ringspaltdichtung 19 grenzt in der Zeichnungsebene unten
ein Druckausgleichsraum 20 an. Dieser ist zumindest weitgehend hydraulisch über die
Ringspaltdichtung 19 von dem Ausmündungsbereich 16 entkoppelt. Über das Ventil 13
ist der Druckausgleichsraum 20 mit dem Druckbereich 9 verbindbar, der auf der von
dem Druckausgleichsraum 20 abgewandten Düsennadelseite angeordnet ist. Da der Durchmesser
des Düsenkörpers 7 im Führungsabschnitt 18 dem Durchmesser des Düsennadelsitzes 12
entspricht, ist die Düsennadel 8 bei mit dem Druckbereich 9 verbundenem Druckausgleichsraum
20 in axialer Richtung druckausgeglichen.
[0028] Durch eine, vorzugsweise nur geringfügige, Variation der Durchmesser des Düsennadelsitzes
12 und des Führungsabschnittes 18 bzw. der Ringspaltdichtung 19 kann bei Bedarf eine,
vorzugsweise kleine, schließende oder öffnende Druckstufe realisiert werden.
[0029] In dem in Fig. 1 gezeigten, vollständig geschlossenen Zustand des Kraftstoff-Injektors
1 liegt sowohl die Düsennadel 8 an ihrem Düsennadelsitz 12 als auch ein axial verstellbares
Ventilelement 21 des Ventils 13 an seinem Ventilsitz 22 an. Der Ventilsitz 22 ist
an die Düsennadel 8 angeformt. Solange das Ventilelement 21 mit seiner Stirnseite
am Ventilsitz 22 anliegt, kann kein Kraftstoff aus dem Druckbereich 9 durch einen
zentrisch in der Düsennadel 8 angeordneten Verbindungskanal 23 in den Druckausgleichsraum
20 strömen, so dass im Druckausgleichsraum 20 zumindest näherungsweise Brennraumdruck
vorherrscht, also ein (wesentlich) geringerer Druck als im Druckraum 9.
[0030] Damit die Öffnungskraft des (leistungsschwachen) Aktuators 14 ausreicht, die Düsennadel
8 aus der dargestellten Schließstellung in eine in der Zeichnungsebene nach oben verstellte
Öffnungsstellung zu bewegen, muss zunächst eine hydraulische Verbindung zwischen dem
Druckbereich 9 und dem Druckausgleichsraum 20 hergestellt werden. Hierzu wird, wie
sich aus Fig. 2 ergibt, der Aktuator 14 bestromt. Aufgrund der festen Verbindung zwischen
Ankerplatte 15 und dem langgestreckten Ventilelement 21 wird letzteres in der Zeichnungsebene
nach oben bewegt, so dass ein als Mitnehmer 24 dienender Umfangsbund 25 des Ventilelementes
21 zur axialen Anlage an einem unteren Rand 26 einer Durchgangsöffnung 27 kommt, die
stirnseitig in die Düsennadel 8 eingebracht ist.
[0031] Die Durchgangsöffnung 27 wird in axialer Richtung von dem Ventilelement 21 durchsetzt
- der Mitnehmer 24 ist somit in einer inneren Düsennadelkammer 28 gefangen.
[0032] Wie sich aus Fig. 2 ergibt, öffnet zunächst das Ventil 13, so dass Kraftstoff aus
dem Druckbereich 9 zunächst über eine Radialbohrung 29 in die Düsennadelkammer 28
und von dieser durch den zentrischen Verbindungskanal 23 in axialer Richtung nach
unten in den Druckausgleichsraum 20 strömen kann. Der Verbindungskanal 23 ist die
einzige Ein- und Auslauföffnung des Druckausgleichsraums 20. Aus diesem münden keine
Einspritzöffnungen aus. Aufgrund des Kraftstoffstroms aus dem Druckbereich 9 in den
Druckausgleichsraum 20 entsteht eine in Öffnungsrichtung wirkende hydraulische Kraft,
die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die in Schließrichtung wirkende hydraulische
Kraft vollständig kompensiert, so dass auf die Düsennadel 8 in axialer Richtung nach
unten lediglich noch die Federkraft einer Düsennadelschließfeder 30 wirkt, die sich
stirnseitig an der Düsennadel 8 sowie auf der gegenüberliegenden Seite an einer Scheibe
31 abstützt, welche wiederum mit dem Düsenkörper 7 verschraubt ist.
[0033] Durch die zuvor beschriebene mechanische Kopplung zwischen dem Ventilelement 21 und
der Düsennadel 8 über den Mitnehmer 24 wird bei einer weiteren axialen Verstellbewegung
des Ventilelementes 21 in der Zeichnungsebene nach oben die Düsennadel 8 mitgenommen
(vgl. Fig. 3), wodurch eine hydraulische Verbindung zwischen dem Druckbereich 9 und
dem Ausmündungsbereich 16 hergestellt wird, so dass Kraftstoff aus dem Ausmündungsbereich
16 bzw. aus dem Druckbereich 9 unmittelbar durch die Einspritzöffnungen 17 in den
Brennraum der Brennkraftmaschine ausströmen kann. Zum Beenden des Einspritzvorgangs
wird die Bestromung des Aktuators 14 unterbrochen. Hierdurch wird das Ventilelement
21 mittels einer Ventilschließfeder 32, die sich einenends an einem Umfangsbund 33
des Ventilelementes 21 und anderenends an einer Scheibe 34 abstützt, in der Zeichnungsebene
nach unten bewegt, wobei die Federkraft der Ventilschließfeder 32 geringer ist als
die Federkraft der Düsennadelfeder 30, so dass die Abwärtsbewegung des Ventilelementes
21 und der Düsennadel 8 zunächst gekoppelt verläuft, bevor die Düsennadel 8 vor dem
Ventilelement 21 ihre jeweilige Schließstellung erreicht. Durch die Schließbewegung
der Düsennadel wird, wie in Fig. 4 durch Pfeile angedeutet, Kraftstoff aus dem Druckausgleichsraum
20 verdrängt. Dieser verdrängte Kraftstoff strömt durch den Verbindungskanal 23 und
die Radialbohrung 29 zurück in den Druckbereich 9. Unterstützt durch die Federkraft
der Ventilschließfeder 32 bewegt sich das Ventilelement 21 weiter in Richtung Ventilsitz
22 und verschließt den Druckausgleichsraum 20, um weitere Leckageverluste bei geschlossenem
Kraftstoff-Injektor aus dem Druckausgleichsraum 20 über die Ringspaltdichtung 19 in
den Ausmündungsbereich 16 und von dort aus über die Einspritzöffnungen 17 in den Brennraum
zu vermeiden. Nach Schließen des Ventils 13 wird wieder der in Fig. 1 gezeigte Zustand
erreicht.
1. Kraftstoff-Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine
mit einer mittels eines Aktuators (14) zwischen einer Schließstellung und einer den
Kraftstofffluss aus einem Druckbereich (9) durch mindestens eine Einspritzöffnung
(17) freigebenden Öffnungsstellung verstellbaren Düsennadel (8),
dadurch gekennzeichnet,
dass mittels eines Ventils (13) der Druckbereich (9) mit einem von der Düsennadel (8)
begrenzten Druckausgleichsraum (20) verbindbar ist,
wobei der Druckausgleichsraum (20) und der Druckbereich (9) auf einander gegenüberliegenden
Seiten der Düsennadel (8) angeordnet sind, wobei der Aktuator (14) zum Verstellen
der Düsennadel (8) gleichzeitig zum Verstellen eines Ventilelementes (21) des Ventils
(13) dient, und wobei das Ventilelement (21) in einer Öffnungsstellung die Verbindung
zwischen dem Druckausgleichsraum (20) und dem Druckbereich (9) öffnet und in einer
Schließstellung die Verbindung sperrt. Aufgrund der hydraulischen Verbindung ist eine
in Schließrichtung auf die Düsennadel (8) wirkende hydraulische Schließkraft zumindest
teilweise kompensierbar.
2. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Druckausgleichsraum (20) mittels einer Ringspaltdichtung (19) hydraulisch von
einem Ausmündungsbereich (16) der mindestens einen Einspritzöffnung (17), vorzugsweise
sämtlicher Einspritzöffnung (17), getrennt ist.
3. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichtiet,
dass der Durchmesser der Ringspaltdichtung (19), zumindest näherungsweise, dem Durchmesser
eines Düsennadelsitzes (12) entspricht.
4. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ventil (13) vor dem Abheben der Düsennadel (8) aus ihrer Schließstellung öffenbar
ist.
5. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ventil (13) nach dem Erreichen der Schließstellung der Düsennadel (8) schließbar
ist.
6. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ventilelement (21), insbesondere mechanisch, mit der Düsennadel (8) gekoppelt
ist, vorzugsweise derart, dass ein Öffnen des Ventils (13) zu einem zeitversetzten
Verstellen der Düsennadel (8) aus ihrer Schließstellung führt.
7. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Ventilschließfeder (32) zum Schließen des Ventils (13) vorgesehen ist.
8. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Düsennadelschließfeder (30), zum Schließen der Düsenadel (8) vorgesehen ist.
9. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Düsennadel (8) ein, vorzugsweise konzentrisch zu deren Längsmittelachse verlaufender,
Verbindungskanal (23) vorgesehen ist, durch den Kraftstoff bei geöffnetem Ventil (13)
aus dem Druckbereich (9) in den Druckausgleichsraum (20) strömen kann.
10. Kraftstoff-Injektor nach einem der Vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kraftstoff-Injektor (1) rücklaufanschtussfrei ist.
11. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Aktuator (14) ein elektromagnetischer Aktuator (14) ist.
1. Fuel injector for injecting fuel into a combustion chamber of an internal combustion
engine, having a nozzle needle (8) which can be adjusted by means of an actuator (14)
between a closed position and an open position which permits the flow of fuel from
a pressure region (9) through at least one injection opening (17), characterized
in that the pressure region (9) can be connected by means of a valve (13) to a pressure equalization
chamber (20) which is delimited by the nozzle needle (8), wherein the pressure equalization
chamber (20) and the pressure chamber (9) are arranged on mutually opposite sides
of the nozzle needle (8), wherein the actuator (14) for adjusting the nozzle needle
(8) serves simultaneously for adjusting a valve element (21) of the valve (13), and
wherein the valve element (21) opens the connection between the pressure equalization
chamber (20) and the pressure region (9) when in an open position and blocks said
connection when in a closed position, a hydraulic closing force acting on the nozzle
needle (8) in the closing direction being able to be at least partially compensated
owing to the hydraulic connection.
2. Fuel injector according to Claim 1,
characterized
in that the pressure equalization chamber (20) is hydraulically separated from a mouth region
(16) of the at least one injection opening (17), preferably from the entire injection
opening (17), by means of an annular gap seal (19).
3. Fuel injector according to one of Claims 1 and 2, characterized
in that the diameter of the annular gap seal (19) at least approximately corresponds to the
diameter of a nozzle needle seat (12).
4. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that the valve (13) can be opened before the nozzle needle (8) is lifted out of its closed
position.
5. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that the valve (13) can be closed after the nozzle needle (8) reaches the closed position.
6. Fuel injector according to Claim 1,
characterized
in that the valve element (21) is coupled in particular mechanically to the nozzle needle
(8), preferably in such a way that an opening of the valve (13) leads to a time-offset
adjustment of the nozzle needle (8) out of its closed position.
7. Fuel injector according to one of Claims 1 and 6, characterized
in that a valve closing spring (32) is provided for closing the valve (13).
8. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that a nozzle needle closing spring (30) is provided for closing the nozzle needle (8).
9. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that, in the nozzle needle (8), there is provided a connecting duct (23) which runs preferably
concentrically with respect to the longitudinal central axis of said nozzle needle
and through which, when the valve (13) is open, fuel can flow from the pressure region
(9) into the pressure equalization chamber (20).
10. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that the fuel injector (1) has no return connection.
11. Fuel injector according to one of the preceding claims,
characterized
in that the actuator (14) is an electromagnetic actuator (14).
1. Injecteur de carburant conçu pour l'injection de carburant dans une chambre de combustion
d'un moteur à combustion interne avec un pointeau de buse (8) pouvant être déplacé
à l'aide d'un actionneur (14) entre une position de fermeture et une position d'ouverture
libérant le flux de carburant provenant d'une zone de pression (9) au travers d'au
moins une ouverture d'injection (17) ;
caractérisé en ce que :
la zone de pression (9) peut être reliée à une chambre d'équilibrage de pression (20)
délimitée par le pointeau de buse (8) par le biais d'une soupape (13),
la chambre d'équilibrage de pression (20) et la zone de pression (9) étant disposées
sur des côtés opposés l'un par rapport à l'autre du pointeau de buse (8),
l'actionneur (14) servant simultanément à déplacer le pointeau de buse (8) et à déplacer
un élément de soupape (21) de la soupape (13) et l'élément de soupape (21) ouvrant,
dans une position d'ouverture, la liaison entre la chambre d'équilibrage de pression
(20) et la zone de pression (9) et bloquant cette liaison dans une position de fermeture,
une force de fermeture hydraulique agissant dans la direction de fermeture sur le
pointeau de buse (8) pouvant au moins en partie être compensée par la liaison hydraulique.
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la chambre d'équilibrage de pression (20) est séparée sur le plan hydraulique d'une
zone d'embouchure (16) de l'au moins une ouverture d'injection (17), de préférence
de l'ensemble de l'ouverture d'injection (17), à l'aide d'un joint à fente annulaire
(19).
3. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le diamètre du joint à fente annulaire (19) correspond au moins approximativement
au diamètre d'un siège de pointeau de buse (12).
4. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape (13) peut être ouverte avant le soulèvement du pointeau de buse (8) hors
de sa position de fermeture.
5. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape (13) peut être refermée une fois que la position de fermeture du pointeau
de buse (8) est atteinte.
6. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de soupape (21) est couplé au pointeau de buse (8), notamment de façon
mécanique, de préférence de telle sorte qu'une ouverture de la soupape (13) provoque
un déplacement décalé dans le temps du pointeau de buse (8) hors de sa position de
fermeture.
7. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 ou 6, caractérisé en ce qu'un ressort de fermeture de soupape (32) est prévu pour fermer la soupape (13).
8. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un ressort de fermeture de pointeau de buse (30) est prévu pour fermer le pointeau
de buse (8).
9. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un canal de liaison (23) s'étendant de préférence concentriquement par rapport à son
axe médian longitudinal est prévu dans le pointeau de buse (8), à travers lequel le
carburant peut s'écouler de la zone de pression (9) dans la chambre d'équilibrage
de pression (20) lorsque la soupape (13) est ouverte.
10. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'injecteur de carburant (1) ne comporte aucun raccord antiretour.
11. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'actionneur (14) est un actionneur électromagnétique (14).