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(11) |
EP 2 205 370 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
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Anmeldetag: 17.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/064047 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/050270 (23.04.2009 Gazette 2009/17) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG EINES HOHLKÖRPERS UND HOHLKÖRPER
PROCESS AND APPARATUS FOR PRODUCING A HOLLOW BODY, AND HOLLOW BODY
PROCEDE ET DISPOSITIF DE FABRICATION D'UN CORPS CREUX ET CORPS CREUX
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.10.2007 DE 102007050337
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.07.2010 Patentblatt 2010/28 |
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Patentinhaber: ThyssenKrupp Steel Europe AG |
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47166 Duisburg (DE) |
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Erfinder: |
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- FLEHMIG, Thomas
40885 Ratingen (DE)
- GORSCHLÜTER, Jörg
59075 Hamm (DE)
- MERTENS, Oliver
45359 Essen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- und Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/101187 JP-A- 2006 002 898
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WO-A-2005/002753 US-A- 1 566 645
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäβ dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Darüber
hinaus betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Im Kraftfahrzeugbau sowie im Rohrleitungsbau werden häufig Hohlkörper benötigt, welche
in axialer Richtung große Querschnittsformänderungen in nur kurzer axialer Länge,
beispielsweise von einem kleinen Querschnitt auf einen großen Querschnitt, aufweisen.
Der Formübergang zwischen den unterschiedliche Querschnittsformen aufweisenden Axialabschnitte
dieser Hohlkörper verläuft daher im Wesentlichen in einer Radialebene. Als ein typisches
Beispiel kann eine Abgasanlage eines Kraftfahrzeuges angesehen werden, welche im Bereich
des Schalldämpfers einen entsprechend ausgeführten Hohlkörper aufweist. Andere Hohlkörper
sind beispielsweise Trägerenden einer Rahmenstruktur eines Kraftfahrzeugs oder Fittinge
von Rohrleitungssystemen. All diese Hohlkörper werden häufig über mehrere miteinander
verbundene, insbesondere verschweißte, Bleche hergestellt, welche zu einem entsprechenden
Hohlkörper umgeformt wurden. Die Festigkeit der so hergestellten Hohlkörper ist aufgrund
der Vielzahl der Schweißnähte jedoch verbesserungswürdig. Zudem sind Schweißnähte
korrosionsanfällig und erhöhen den Aufwand zur Herstellung. Darüber hinaus sind eine
Vielzahl von Herstellverfahren bekannt, um beispielsweise aus einem rohrförmigen Körper
entsprechende Hohlkörper mit stark abgesetztem Formübergang herzustellen. Beispielsweise
ermöglicht das Drücken von Blechronden oder tiefgezogenen Vorformkörpern ebenfalls
radial verlaufende Formübergänge. Allerdings können diese Formübergänge zumeist nur
an den Rohrenden hergestellt werden und führen zu einer starken Ausdünnung der Blechdicke.
Gleiches gilt auch für das Innenhochdruckumformen, welches zusätzliche hohe Investitionen
im Bereich der Werkzeuge erfordert. Die beispielsweise bekannte Einrolltechnik zur
Herstellung von Hohlkörpern beliebigen Querschnitts aus Metall aus einer Platine ermöglicht
nur die Herstellung von Formübergängen, welche über einen längeren Übergangsbereich
axial verlaufen. Im Wesentlichen in einer Radialebene verlaufende Formübergänge sind
durch die Verwendung der Einrolltechnik nicht herstellbar. Schließlich kann durch
eine Warmumformung ein in einer Radialebene verlaufender Formübergang hergestellt
werden. Allerdings ist auch dieses Verfahren, insbesondere aufgrund der notwendigen
Erwärmung, kostenintensiv.
[0003] Aus der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung
JP 2005279706 A ist darüber hinaus ein Verfahren zur Herstellung eines Hohlkörpers mit einem Formübergang
bekannt, bei welchem durch einen in den Hohlkörper eingeführten Formstempel ein Axialabschnitt
mit einer verringerten Querschnittsfläche aus einem Bereich mit größerer Querschnittsfläche
gezogen wird. Einerseits wird bei dem Verfahren der Formübergang zwischen dem kleineren
und größeren Querschnitt nicht beeinflusst, sondern vielmehr der kleinere Querschnittsbereich
ausgezogen. Darüber hinaus ist die Blechdickenabnahme bei dem bekannten Verfahren
relativ groß.
[0004] Ein Verfahren gemäβ dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
JP-A - 2006 00 2898 bekannt.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Herstellung eines gattungsgemäßen Hohlkörpers zur Verfügung
zu stellen, welches bzw. welche wirtschaftlich betrieben werden kann und mit welchem
bzw. mit welcher eine hohe Festigkeit aufweisende Hohlkörper mit im Wesentlichen in
einer Radialebene verlaufendem Formübergängen und nahezu gleich bleibender Blechdicke
hergestellt werden können.
[0006] Gemäß einer ersten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben hergeleitete Aufgabe
verfahrensmäßig durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
die Blechdickenabnahme minimal ist, da beim Formstauchen des Formübergangs bzw. durch
die Stauchung des Übergangsbereich des Vorformkörpers ein Materialfluss erzeugt wird,
welcher die Blechdickenabnahme in stark umgeformten Bereichen deutlich reduziert.
Der so hergestellte Hohlkörper mit einem im Wesentlichen in einer Radialebene verlaufenden
Formübergang zwischen zwei Axialabschnitten weist eine sehr homogene Blechdicke auf.
Einerseits kann der Hohlkörper aufgrund des zwei Arbeitsschritte umfassenden Verfahrens,
nämlich die Herstellung des Vorformkörpers und das Formstauchen des Vorformkörpers,
sehr wirtschaftlich durchgeführt werden, andererseits weist der resultierende Hohlkörper
in Bezug auf Stabilität sehr gute Eigenschaften auf. Als einer im Wesentlichen in
einer Radialebene verlaufender Formübergang wird in der vorliegenden Patentanmeldung
auch jeder Formübergang angesehen, welcher zur Senkrechten zur Axialrichtung eine
Abweichung von maximal +/- 20° aufweist. Der im Wesentlichen in einer Radialebene
verlaufende Formübergang erfolgt erfindungsgemäß zwischen unterschiedliche Querschnittsflächen
aufweisenden Axialabschnitten des Hohlkörpers, also beispielsweise zwischen einem
kleinen und einem großen Querschnitt aufweisenden Axialabschnitten und/oder zwischen
unterschiedliche Querschnittsformen, wie beispielsweise kreisrund und vieleckig, aufweisenden
Axialabschnitten des Hohlkörpers.
[0008] Die axialen Längen der Axialabschnitte des herzustellenden Hohlkörpers mit unterschiedlichen
Querschnittsflächen können unterschiedlich lang, bevorzugt eine Aufteilung von beispielsweise
1/3 zu 2/3 aufweisen, wobei 1/3 der Länge sich auf größere Querschnittsflächen bezieht.
Mit den bekannten Verfahren war es bisher häufig nur möglich, in Endbereichen radial
verlaufende Formübergänge beispielsweise in einen rohrförmigen Körper einzubringen.
Um die Wirtschaftlichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens weiter zu steigern, ist
erfindungsgemäβ vorgesehen, dass der Vorformkörper aus mindestens einer Platine beispielsweise
unter Verwendung der Einrolltechnik oder durch ein U-O-Umformen hergestellt wird.
Beide Verfahren, die Einrolltechnik sowie das U-O-Umformen, sind bereits erprobt und
ermöglichen eine wirtschaftliche Herstellung von Hohlkörpern, welche als Vorformkörper
verwendet werden können. Sowohl bei der Einrolltechnik als auch beim U-O-Umformen
wird die umgeformte Platine im Kantenbereich miteinander verschweißt. Insbesondere
weisen die mit diesen Verfahren hergestellten Vorformkörper aufgrund der materialschonenden
Vorverfahren weiterhin sehr gute Umformeigenschaften auf. Im zweiten Verfahrensschritt,
dem Formstauchen, können damit ebenfalls noch große Umformgrade erzielt werden.
[0009] Erfindungsgemäβ wird die Länge des Übergangsbereichs des Vorformkörpers abhängig
von der Wanddicke der umgeformten Platine, der Formänderung im Formübergang und abhängig
vom Werkstoff derart ausgewählt, dass die maximale Blechdickenänderung in axialer
Richtung des Hohlkörpers, insbersondere im Bereich des Formübergangs, ±15% beträgt.
Hierdurch kann die Prozesssicherheit des erfindungsgemäßen Verfahrens weiter gesteigert
und die Blechdickenänderung durch das erfindungsgemäße Verfahren kontrolliert werden.
[0010] Besonders vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Verfahren, wenn der Vorformkörper
in mindestens einem Axialabschnitt die Außen- und Innenform des herzustellenden Hohlkörpers
aufweist. Hierdurch gestaltet sich das Formstauchen besonders einfach, da der Formdorn
auf einfache Weise in diesem Axialabschnitt des Vorformkörpers verschiebbar angeordnet
werden kann. Vorzugsweise werden rohrförmige Vorformkörper umgeformt, so dass auf
einfache Weise Fittinge oder Teile von Abgasanlagen oder Trägerenden einer Rahmenstruktur
eines Kraftfahrzeuges hergestellt werden.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden Funktionselemente
oder Nebenformelemente in den herzustellenden Hohlkörper eingebracht, so dass auf
das nachträgliche Einbringen dieser Elemente verzichtet werden kann. Vorzugsweise
kann das Einbringen der Funktionselemente und/oder Nebenformelemente in dem Gesenk
zur Herstellung des Vorformkörpers oder im Gesenk zum Formstauchen des Formübergangs
wie auch im Formdorn selbst integriert werden. Funktionselemente bzw. Nebenformelemente
können beispielsweise Verprägungen, Löcher oder Laschen in der Mantelfläche des Hohlkörpers
sein. Andere Funktionselemente sind ebenso denkbar.
[0012] Um die notwendige Festigkeit zur Verfügung zu stellen, werden vorzugsweise zur Herstellung
des Vorformkörpers Platinen aus Stahl, einer Stahllegierung, insbesondere aus hochfesten
Stählen verwendet. Insbesondere ermöglicht erst das erfindungsgemäße Verfahren den
Einsatz von hochfesten Stählen, da insgesamt keine großen Umformgrade zur Herstellung
des Hohlkörpers benötigt werden.
[0013] Um den Hohlkörper besser an den Anwendungsfall anzupassen, ist es vorteilhaft, dass
der Vorformkörper aus "Tailored Blanks" hergestellt wird. "Tailored Blanks" sind auf
den jeweiligen Anwendungsfall angepasste, beispielsweise aus Blechen mit unterschiedlichen
Materialstärken und/oder Materialgüten bestehende Blechzuschnitte.
[0014] Gemäß einer zweiten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
durch eine Vorrichtung dadurch gelöst, dass ein erstes Gesenk zur Herstellung einer
Vorformkörpers aus einer Platine unter Verwendung der Einrolltechnik oder des U-O-Umformverfahrens
vorgesehen ist, wobei das erste Gesenk so ausgebildet ist, dass der Vorformkörper
mindestens einen sich in Axialrichtung des herzustellenden Hohlkörpers erstreckenden,
zwischen dem ersten und dem zweiten Axialabschnitt angeordneten Übergangsbereich aufweist
und im Übergangsbereich sich die Querschnittsfläche des Vorformkörpers von der Querschnittsfläche
des ersten Axialabschnitts in die Querschnittsfläche des zweiten Axialabschnitts vorzugsweise
kontinuierlich ändert, und mindestens ein zweites Gesenk zur Aufnahme des hergestellten
Vorformkörpers mit einem Formdorn vorgesehen ist, wobei das zweite Gesenk die äußere
Endform des Hohlkörpers aufweist, der Formdorn die innere Endform des herzustellenden
Hohlkörpers aufweist und der Formdorn relativ zum zweiten Gesenk axial verschiebbar
ist.
[0015] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann das erfindungsgemäße Verfahren auf wirtschaftliche
Art und Weise durchgeführt werden, so dass im Hinblick auf die Vorteile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung auf die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens hingewiesen wird. Darüber
hinaus erfordern die notwendigen Gesenke zur Herstellung des Vorformkörpers und zum
Formstauchen des Hohlkörpers in seine endgültige Form keine hohen Investitionen und
tragen insofern zur Wirtschaftlichkeit des Verfahrens bei.
[0016] Weitere Arbeitsschritte können gemäß einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung dadurch vermieden werden, dass das erste und/oder das zweite Gesenk und/oder
der Formdorn Mittel zur Einbringung von Funktions- und/oder Nebenformelementen in
den Hohlkörper aufweist. Diese müssen dann nicht durch zusätzliche Arbeitsschritte
oder Vorrichtungen eingebracht werden.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor,
dass Mittel zum automatischen Transport einer Platine in das erste Gesenk der Vorrichtung
und/oder Mittel zum Einlegen des Vorformkörpers in das zweite Gesenk und/oder Mittel
zur Entnahme des Hohlkörpers aus dem zweiten Gesenk vorgesehen sind. Die Mittel verbessern
insbesondere die Zykluszeiten zur Herstellung des Hohlkörpers deutlich und führen
insofern zu einer besonders wirtschaftlichen Herstellweise der Hohlkörper.
[0018] Gemäß einer dritten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
durch einen Hohlkörper aus Metall, welcher mindestens einen ersten Axialabschnitt
mit einer ersten Querschnittsfläche und einen zweiten Axialabschnitt mit einer zweiten
Querschnittsfläche aufweist und bei welchem beide Axialabschnitte des Hohlkörpers
über einen im Wesentlichen in einer Radialebene verlaufenden Formübergang miteinander
verbunden sind, dadurch gelöst, dass dieser mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt
wird und die maximale Blechdickenänderung, insbesondere im Bereich des Formübergangs
+/- 15 % beträgt.
[0019] Wie zuvor ausgeführt, ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren eine besonders schonende
Herstellung eines Hohlkörpers mit im Wesentlichen in einer Radialebene Formübergang
zwischen Axialabschnitten unterschiedlicher Querschnittsflächen und ermöglicht damit
besonders geringe Blechdickenänderungen des Hohlkörpers.
[0020] Schließlich können besonders hohe Festigkeiten aufweisende Hohlkörper mit radialem
Formübergang dadurch zur Verfügung gestellt werden, dass der Hohlkörper aus Stahl,
einer Stahllegierung und/oder hochfesten Stählen besteht. Wie bereits zuvor ausgeführt,
können durchaus auch "Tailored Blanks" zur Herstellung der Hohlkörper verwendet werden,
so dass eine Anpassung des Hohlkörpers an die in der Anwendung auftretenden Belastungen
bei gleichzeitiger Gewichtsoptimierung erzielt werden kann. Insbesondere die Verwendung
von hochfesten Stählen führt dazu, dass die so herstellten Hohlkörper an hohe Belastungen
angepasst sind.
[0021] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten das erfindungsgemäße Verfahren, die Vorrichtung
sowie den erfindungsgemäßen Hohlkörper auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird
einerseits verwiesen auf die den Patentansprüchen 1, 6 und 9 nachgeordneten Patentansprüche,
andererseits auf die Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der
Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in
- Fig. 1
- in einer axialen Schnittansicht den Vorformkörper eines Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäß hergestellten Hohlkörpers,
- Fig. 2
- das zweite Gesenk zum Formstauchen des Vorformkörpers eines Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung vor dem Formstauchen des Vorformkörpers in einer schematischen
Axialschnittansicht und
- Fig. 3
- das Gesenk aus Fig. 2 nach dem Formstauchen des Vorformkörpers in einer schematischen
Axialschnittansicht.
- Fig. 4
- das erste und das zweite Gesenk
[0022] In Fig. 1 ist zunächst der Vorformkörper 1 in einer schematischen, axialen Schnittansicht
dargestellt. Der Vorformkörper weist einen ersten Axialabschnitt 2 mit einer ersten
Querschnittsfläche und einen zweiten Axialabschnitt 3 mit einer zweiten Querschnittsfläche
auf. Die Querschnittsfläche des ersten Axialabschnitts 2 ist kleiner als die Querschnittsfläche
des zweiten Axialabschnitts 3. Im sich in Axialrichtung erstreckenden Übergangsbereich
4, welcher zwischen beiden Axialabschnitten 2, 3 angeordnet ist, ändert sich die Querschnittsfläche
des Axialabschnitts 2 auf die Querschnittsfläche des Axialabschnitts 3. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Formübergang in dem sich in axialer Richtung erstreckenden
Übergangsbereich 4 kontinuierlich bzw. linear. Es sind aber auch andere Formübergänge
denkbar. Der in Fig. 1 gezeigte Vorformkörper 1 kann beispielsweise durch die Anwendung
der Einrolltechnik oder einer U-O-Umformung hergestellt werden. Vorliegend weist der
Vorformkörper, wie auch der fertig gestellte Hohlkörper einen kreisförmigen Querschnitt
auf und ist damit besonders einfach ausgebildet. Wie bereits ausgeführt, kann der
Formübergang aber auch zwischen unterschiedlichen Querschnittsformen erfolgen.
[0023] Fig. 2 zeigt nun in einer schematischen, axialen Schnittansicht ein Ausführungsbeispiel
eines Gesenks zum Formstauchen des Vorformkörpers 1 zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens. Das Gesenk 5 weist eine Matrize 6 auf, welche der äußeren Formgebung des
herzustellenden Hohlkörpers entspricht. Im Gesenk 5 der Fig. 2 ist der Vorformkörper
1 bereits eingelegt und der Formdorn 7 in den Vorformkörper 1 eingeführt. Der Formdorn
7 kann zusätzlich, nicht dargestellte Mittel zur Einbringung von Funktions- und/oder
Nebenformelementen in den Hohlkörper aufweisen. Weitere nicht dargestellte Mittel
zur Einbringung von Funktionselementen können auch im Gesenk 5, aber auch im Formdorn
7 vorgesehen sein. Der Formdorn 7 wird nun in Pfeilrichtung axial verschoben, so dass
der Übergangsbereich 4 des Vorformkörpers 1 in den Formübergang 8 des Hohlkörpers
gestaucht wird. Hierdurch wird erreicht, dass die Blechdickenänderung, trotz der Erzeugung
des radial verlaufenden Formübergangs 8 moderat bleibt und insofern ein verbesserter
Hohlkörper mit radialem Formübergang 8 zur Verfügung gestellt werden kann, Fig. 3.
1. Verfahren zur Herstellung eines Hohlkörpers aus Metall, welcher mindestens einen ersten
Axialabschnitt (2) mit einer ersten Querschnittsfläche und einen zweiten Axialabschnitt
(3) mit einer zweiten Querschnittsfläche aufweist und bei welchem beide Axialabschnitte
(2,3) des Hohlkörpers über einen im wesentlichen in einer Radialebene verlaufenden
Formübergang (8), d.h. über einen Formübergang, welcher zur Senkrechten zur Axialrichtung
eine Abweichung von maximal +/- 20° aufweist, miteinander verbunden sind, bei welchem
ein Vorformkörper (1) aus einer Platine hergestellt wird, welcher mindestens einen
sich in Axialrichtung des herzustellenden Hohlkörpers erstreckenden, zwischen dem
ersten und dem zweiten Axialabschnitt (2,3) angeordneten Übergangsbereich (4) aufweist,
wobei im Übergangsbereich (4) sich die Querschnittsfläche des Vorformkörpers (1) von
der Querschnittsfläche des ersten Axialabschnitts (2) in die Querschnittsfläche des
zweiten Axialabschnitts (3) vorzugsweise kontinuierlich ändert,
der Vorformkörper (1) in einem Gesenk (5) aufgenommen wird, wobei das Gesenk (5) die
endgültige Außenform des herzustellenden Hohlkörpers aufweist,
ein Formdorn (7) in den Vorformkörper (1) eingeführt wird, wobei der Formdorn (7)
die Innenform des herzustellenden Hohlkörpers aufweist,
durch eine axiale Bewegung des Formdorns (7) der Vorformkörper (1) im Gesenk (5) in
die Endform des Hohlkörpers formgestaucht wird,
dadurch gekennzeichnet, d a s s
der Vorformkörper (1) aus mindestens einer Platine unter Verwendung der Einrolltechnik
oder durch eine U-O-Umformung hergestellt wird und die Länge des Übergangsbereichs
(4) des Vorformkörpers (1) abhängig von der Wanddicke der umgeformten Platine, der
Formänderung im Formübergang und abhängig vom Werkstoff derart ausgewählt wird, dass
die maximale Blechdickenänderung in axialer Richtung des Hohlkörpers, insbesondere
im Bereich des Formübergangs (8), ± 15% beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Vorformkörper (1) in mindestens einem xialabschnitt (2,3) die Außen- und Innenform
des herzustellenden Hohlkörpers aufweist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
Funktionselemente und/oder Nebenformelemente in den herzustellenden Hohlkörper eingebracht
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Herstellung des Vorformkörpers (1) Platinen aus Stahl, einer Stahllegierung, insbesondere
aus hochfesten Stählen verwendet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Vorformkörper (1) aus "Tailored Blanks" hergestellt wird.
6. Vorrichtung zur Herstellung eines Hohlkörpers aus Metall, welcher mindestens einen
ersten Axialabschnitt (2) mit einer ersten Querschnittsfläche und einen zweiten Axialabschnitt
(3) mit einer zweiten Querschnittsfläche aufweist und bei welchem beide Axialabschnitte
(2,3) in Axialrichtung des Hohlkörpers über einen im weventlichen in einer Radialebene
verlaufenden Formübergang (8), d.h. über einen Formübergang, welcher zur Senkrechten
zur Axialrichtung eine Abweichung von maximal +/- 20° aufweist, aneinander angrenzen,
insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein erstes Gesenk (10) zur Herstellung eines Vorformkörpers (1) aus einer Platine
unter Verwendung der Einrolltechnik oder des U-O-Umformenverfahrens vorgesehen ist,
wobei das erste Gesenk (10) so ausgebildet ist, dass der Vorformkörper (1) mindestens
einen sich in Axialrichtung des herzustellenden Hohlkörpers erstreckenden, zwischen
dem ersten und dem zweiten Axialabschnitt (2,3) angeordneten Übergangsbereich (4)
aufweist und im Übergangsbereich (4) sich die Querschnittsfläche des Vorformkörpers
(1) von der Querschnittsfläche des ersten Axialabschnitts (2) in die Querschnittsfläche
des zweiten Axialabschnitts (3) vorzugsweise kontinuierlich ändert, und mindestens
ein zweites Gesenk (5) zur Aufnahme des hergestellten Vorformkörpers (1) mit einem
Formdorn (7) vorgesehen ist, wobei das zweite Gesenk (5) die äußere Endform des Hohlkörpers
aufweist, der Formdorn (7) die innere Endform des herzustellenden Hohlkörpers aufweist
und der Formdorn (7) relativ zum zweiten Gesenk (5) axial verschiebbar
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste und/oder das zweite Gesenk (10, 5) und/oder der Formdorn (7) Mittel zur
Einbringung von Funktions - und/oder Nebenformelementen in den Hohlkörper aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
Mittel zum automatischen Transport einer Platine in das erste Gesenk (10) der Vorrichtung
(9) und/oder Mittel zum Einlegen des Vorformkörpers in das zweite Gesenk und/oder
Mittel zur Entnahme des Hohlkörpers aus dem zweiten Gesenk vorgesehen sind.
9. Hohlkörper aus Metall, welcher mindestens einen ersten Axialabschnitt (2) mit einer
ersten Querschnittsfläche und einen zweiten Axialabschnitt (3) mit einer zweiten Querschnittsfläche
aufweist und bei welchem beide Axialabschnitte (2, 3) des Hohlkörpers über einen in
einer Radialebene verlaufenden Formübergang (8) miteinander verbunden sind, hergestellt
mit einem Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, insbesondere unter Verwendung einer Vorrichtung
nach Anspruch 6 bis 8, wobei die maximale Blechdickenänderung in axialer Richtung
des Hohlkörpers, insbesondere im Bereich des Formübergangs (8) +/- 15 % beträgt.
10. Hohlkörper nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hohlkörper aus Stahl, einer Stahllegierung und/oder hochfesten Stählen besteht.
1. Method for producing a hollow body made of metal, which comprises at least one first
axial portion (2) with a first cross-sectional area and a second axial portion (3)
with a second cross-sectional area and in which both axial portions (2, 3) of the
hollow body are connected to one another by means of a shape transition running substantially
in a radial plane (8), i.e. by means of a shape transition, which has a maximum deviation
of +/-20° perpendicular to the axial direction,
in which a preform body (1) is produced from one blank, which comprises at least one
transition region (4) extending in the axial direction of the hollow body to be produced
and is arranged between the first and the second axial portion (2, 3), wherein, in
the transition region (4), the cross-sectional area of the preform body (1) preferably
continuously changes from the cross-sectional area of the first axial portion (2)
into the cross-sectional area of the second axial portion (3),
the preform body (1) is accommodated in a die (5), wherein the die (5) has the final
external shape of the hollow body to be produced,
a shaping mandrel (7) is inserted into the preform body (1), wherein the shaping mandrel
(7) has the internal shape of the hollow body to be produced,
an axial movement of the shaping mandrel (7) upsets the preform body (1) in the die
(5) into the final shape of the hollow body
characterised in that the preform body (1) is produced from at least one blank for example using the rolling-in
technique or by U-O forming and the length of the transition region (4) of the preform
body (1) is selected as a function of the wall thickness of the formed blank, the
change in shape in the shape transition and as a function of the material in such
a manner that the maximum sheet thickness change in axial direction of the hollow
body, in particular in the region of the shape transition (8), is +/- 15%.
2. Method according to claim 1,
characterised in that
the preform body (1), in at least one axial portion (2, 3), has the external and internal
shape of the hollow body to be produced.
3. Method according to claim 1 or 2,
characterised in that
function elements and/or secondary shaped elements are incorporated into the hollow
body to be produced.
4. Method according to claims 1 to 3,
characterised in that
blanks made of steel, a steel alloy, in particular made of high-strength steels, are
used for producing the preform body (1).
5. Method according to claims 1 to 4,
characterised in that
the preform body (1) is produced from tailored blanks.
6. Apparatus for producing a hollow body made of metal, which comprises at least one
first axial portion (2) with a first cross-sectional area and a second axial portion
(3) with a second cross-sectional area and in which both axial portions (2, 3) in
the axial direction of the hollow body are connected to one another by means of a
shape transition (8) running substantially in a radial plane, i.e. by means of a shape
transition, which has a maximum deviation of +/-20° perpendicular to the axial direction,
in particular for carrying out a method according to claims 1 to 5,
characterised in that
a first die (10) for producing a preform body (1) from a blank using the rolling-in
technique or the U-O forming method is provided, wherein the first die (10) is configured
so that the preform body (1) comprises at least one transition region (4) extending
in the axial direction of the hollow body to be produced and arranged between the
first and the second axial portion (2, 3) and, in the transition region (4), the cross-sectional
area of the preform body (1) preferably continuously changes from the cross-sectional
area of the first axial portion (2) into the cross-sectional area of the second axial
portion (3), and at least one second die (5) for accommodating the preform body (1)
that is produced is provided with a shaping mandrel (7), wherein the second die (5)
has the external final shape of the hollow body, the shaping mandrel (7) has the internal
final shape of the hollow body to be produced and the shaping mandrel (7) is axially
slidable relative to the second die (5).
7. Apparatus according to claim 6,
characterised in that
the first and/or the second die (10, 5) and/or the shaping mandrel (7) comprises means
for incorporating function elements and/or secondary shaped elements into the hollow
body.
8. Apparatus according to claim 6 or 7,
characterised in that
means are provided for automatically transporting a blank into the first die (10)
of the apparatus (9) and/or means for inserting the preform body into the second die
and/or means for removing the hollow body from the second die.
9. Hollow body made of metal, which comprises at least one first axial portion (2) with
a first cross-sectional area and a second axial portion (3) with a second cross-sectional
area and in which both axial portions (2, 3) of the hollow body are connected to one
another by means of a shape transition running in a radial plane (8), produced with
a method according to claim 1 to 5, in particular using an apparatus according to
claim 6 or 8, wherein the maximum sheet thickness change in the axial direction of
the hollow body, in particular in the region of the shape transition (8), is +/- 15%.
10. Hollow body according to claim 9,
characterised in that
said hollow body consists of steel, a steel alloy and/or high-strength steels.
1. Procédé pour la fabrication d'un corps creux en métal, lequel présente au moins une
première partie axiale (2) avec une première surface de section transversale et une
seconde partie axiale (3) avec une seconde surface de section transversale et avec
lequel les deux parties axiales (2, 3) du corps creux sont reliées l'une à l'autre
grâce à une transition de forme (8) s'étendant essentiellement dans un plan radial,
c'est-à-dire grâce à une transition de forme, laquelle présente un écart maximal de
+/- 20° par rapport à la perpendiculaire à la direction axiale, avec lequel un corps
de préforme (1) est fabriqué à partir d'une platine, lequel présente au moins une
région de transition (4) s'étendant en direction axiale du corps creux à fabriquer
et disposée entre les première et seconde parties axiales (2, 3), moyennant quoi dans
la région de transition (4), la surface de section transversale du corps de préforme
(1) varie de préférence de manière continue de la surface de section transversale
de la première partie axiale (2) jusqu'à la surface de section transversale de la
seconde partie axiale (3),
le corps de préforme (1) étant reçu dans une matrice (5), la matrice (5) présentant
la forme extérieure finale du corps creux à fabriquer,
un mandrin de façonnage (7) étant introduit dans le corps de préforme (1), le mandrin
de façonnage (7) présentant la forme intérieure du corps creux à fabriquer,
un déplacement axial du mandrin de façonnage (7) permettant de comprimer le corps
de préforme (1) dans la matrice (5) pour l'obtention de la forme finale du corps creux,
caractérisé en ce que le corps de préforme (1) est fabriqué à partir d'au moins une platine en faisant
appel à une technique d'enroulement ou bien grâce à une déformation U-O et en ce que la longueur de la région de transition (4) du corps de préforme (1) est choisie en
fonction de l'épaisseur de paroi de la platine déformée, du changement de forme de
la transition de forme et en fonction du matériau de manière à ce que la variation
maximale de l'épaisseur de tôle en direction axiale du corps creux, en particulier
dans la zone de transition de forme (8), soit de ± 15%.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de préforme (1) présente, dans au moins une partie axiale (2, 3), la forme
extérieure et intérieure du corps creux à fabriquer.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que des éléments fonctionnels et/ou des éléments moulés accessoires sont introduits dans
le corps creux à fabriquer.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'on utilise pour la fabrication du corps de préforme (1) des platines en acier,
en un alliage d'acier, en particulier à base d'aciers à haute résistance.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le corps de préforme (1) est fabriqué à partir de «flans sur mesure».
6. Dispositif pour la fabrication d'un corps creux en métal, lequel présente au moins
une première partie axiale (2) avec une première surface de section transversale et
une seconde partie axiale (3) avec une seconde surface de section transversale et
avec lequel les deux parties axiales (2, 3) sont juxtaposées l'une à l'autre en direction
axiale du corps creux grâce à une transition de forme (8) s'étendant essentiellement
dans un plan radial, c'est-à-dire grâce à une transition de forme, laquelle présente
un écart maximal de +/- 20° par rapport à la perpendiculaire à la direction axiale,
en particulier pour la mise en oeuvre d'un procédé selon l'une des revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que l'on prévoit une première matrice (10) pour la fabrication d'un corps de préforme
(1) à partir d'une platine en faisant appel à une technique d'enroulement ou bien
grâce à un procédé de déformation U-O, la première matrice (10) étant réalisée de
manière à ce que le corps de préforme (1) présente au moins une région de transition
(4) s'étendant en direction axiale du corps creux à fabriquer et disposée entre les
première et seconde parties axiales (2, 3) et dans la région de transition (4), la
surface de section transversale du corps de préforme (1) variant de préférence de
manière continue de la surface de section transversale de la première partie axiale
(2) jusqu'à la surface de section transversale de la seconde partie axiale (3), et
au moins une deuxième matrice (5) pour la réception du corps de préforme (1) fabriqué
étant prévue avec un mandrin de façonnage (7), la deuxième matrice (5) présentant
la forme extérieure finale du corps creux, le mandrin de façonnage (7) présentant
la forme finale intérieure du corps creux à fabriquer et le mandrin de façonnage (7)
pouvant être déplacé axialement par rapport à la deuxième matrice (5).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la première et/ou la deuxième matrice (10, 5) et/ou le mandrin de façonnage (7) présente(nt)
des moyens pour introduire des éléments fonctionnels et/ou des éléments moulés accessoires
dans le corps creux.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'on prévoit des moyens pour le transport automatique d'une platine dans la première
matrice (10) du dispositif (9) et/ou des moyens pour placer le corps de préforme dans
la deuxième matrice et/ou des moyens pour retirer le corps creux de la deuxième matrice.
9. Corps creux en métal, lequel présente au moins une première partie axiale (2) avec
une première surface de section transversale et une seconde partie axiale (3) avec
une seconde surface de section transversale et dans lequel les deux parties axiales
(2, 3) du corps creux sont reliées l'une à l'autre grâce à une transition de forme
(8) s'étendant dans un plan radial, fabriqué grâce à un procédé selon les revendications
1 à 5, en particulier en faisant appel à un dispositif selon les revendications 6
à 8, la variation maximale de l'épaisseur de tôle en direction axiale du corps creux,
en particulier dans la zone de transition de forme (8), étant de ± 15%.
10. Corps creux selon la revendication 9, caractérisé en ce que le corps creux est fabriqué en acier, en un alliage d'acier et/ou des aciers à haute
résistance.


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