[0001] Die Erfindung betrifft einen Körper, insbesondere einen Möbelkörper, der aus einem
Grundkörper und einer den Grundkörper zumindest teilweise umgebenden Verkleidung bzw.
Außenhaut besteht sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Körpers, insbesondere
Möbelkörpers.
[0002] Möbel, wie sie derzeit Verwendung finden, sind in der Regel Möbelkörper, bei denen
das Äußere des Möbels, beispielsweise ein Furnier, unlösbar mit dem Möbelkörper verbunden
ist. Beispielsweise kann der Möbelkörper mit einem Furnierholz vollständig überzogen
sein. Alternativ hierzu sind auch nicht furnierte, Massivholzmöbel bekannt, deren
Äußeres im Wesentlichen durch das Massivholz, das den Möbelkörper bildet, bestimmt
wird.
[0003] Nachteilig an derartigen Möbeln ist insbesondere im Falle beispielsweise das Äußere
des Möbels, beispielsweise das Furnier, eine Beschädigung aufweist, stets das komplette
beschädigte Teil des Möbels getauscht werden muss. Dies ist zum einen kostenintensiv,
zum anderen ist es bei einem derartigen Tausch stets erforderlich, dass ein Schreiner
vor Ort das Möbel zunächst abbaut um sodann das Tauschteil einzubauen.
[0004] Ein weiterer Nachteil von Möbelkörpern mit Furnier oder Vollholz gemäß dem Stand
der Technik war der Umstand, dass das Äußere dieser Körper nicht verändert werden
konnte, ohne dass in den Möbelkörper selbst eingegriffen wurde.
[0005] Weitere Probleme ergaben sich, wenn ein Möbelkörper für elektrische Einrichtungen,
beispielsweise Stereoanlagen oder Fernsehgeräte, verwandt wurde.
[0006] Bei jeder Änderung der elektrischen Einrichtung müssen bei herkömmlichen Möbeln beispielsweise
Bohrungen, z. B. für elektrische Kabel, vorgenommen werden. Bei einem Möbelkörper,
bei dem das Äußere, beispielsweise das Furnier, unlösbar mit dem Grundkörper verbunden
ist, wie bei konventionellen Möbeln, kann dies nur dadurch erfolgen, dass komplette
Teile des Möbelkörpers getauscht werden.
[0007] Ein weiterer Nachteil von Möbeln gemäß dem Stand der Technik war, dass bei Einsatz
unterschiedlicher Materialien, z. B. Holz und Glas diese aufgrund Ihrer unterschiedlichen
Materialeigenschaften wie Gewicht und Stabilität nicht bündig verarbeitet werden konnten.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Körper, insbesondere Möbelkörper, zur Verfügung
zu stellen, der die Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Körper, insbesondere Möbelkörper,
gelöst, der einen Grundkörper und eine den Grundkörper zumindest teilweise umgebende
Verkleidung umfasst. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Verkleidung einzelne
plattenförmige Elemente mit einer Plattenstärke umfasst, wobei zwischen einzelnen
plattenförmigen Elementen Fugen mit einer Fugenbreite ausgebildet werden. Durch das
Ausbilden von Fugen zwischen den plattenförmigen Elementen können die unterschiedlichen
Ausdehnungen der plattenförmigen Elemente kompensiert werden. In einer fortgebildeten
Ausführungsform liegt die Fugenbreite zwischen einzelnen plattenförmigen Elementen
im Bereich 2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt im Bereich 5 bis 6 mm. Hierdurch
können sich unterschiedliche Materialien unterschiedlich stark ausdehnen, ohne aneinander
anzustossen. Des weiteren wird das Spaltmaß auf ein Minimum verringert.
[0010] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die Plattenstärke der einzelnen
plattenförmigen Elemente im Wesentlichen gleich. Dies ermöglicht auch bei der Verarbeitung
von unterschiedlichen Materialien für einzelne plattenförmige Elemente im Wesentlichen
eine ebene Oberflächen ohne Überstände. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Plattenstärke
der einzelnen Platten im Bereich 2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt im
Bereich 5 bis 6 mm liegt. Insbesondere bei Verwendung von unterschiedlichen Materialien
hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass die Plattenstärke im Bereich von
2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt 5 bis 6 mm zu besonders vorteilhaften
Ergebnissen führt.
[0011] Bei einer Plattenstärke von 5 bis 6 mm ist beispielsweise das Gewicht einer Glasplatte
noch so niedrig, dass die Platte mit dem Grundkörper punktuell verbunden werden kann,
beispielsweise durch Verkleben in der Regel unlösbar, oder auch lösbar. Andererseits
verfügt eine 5 bis 6 mm starke Holzplatte über ausreichend Stabilität, insbesondere
Biegesteifheit, um als separates Bauteil mit dem Grundkörper verbunden werden zu können.
Insbesondere ermöglicht eine Plattenstärke von 2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm,
bevorzugt 5 bis 6 mm die Verarbeitbarkeit von unterschiedlichen Materialien und somit
auch die Mischbarkeit von Materialien. Beispielsweise können, wie zuvor beschrieben,
bei einer Plattenstärke von 5 bis 6 mm Glas- und Holzmaterialien miteinander gemischt
und verarbeitet werden. Auch wäre bei Möbelkörpern, die zunächst nur ein einziges
Plattenmaterial umfassen, der nachträgliche Tausch von Platten, die andere Materialien
umfassen, einfach möglich, ohne dass Überstände auftreten. Die Plattenstärke im oben
beschriebenen Bereich stellt also die Möglichkeit für einen modularen Aufbau aus unterschiedlichen
Plattenmaterialien zur Verfügung. Neben Holz- und Glasmaterialien für die plattenförmigen
Elemente wären auch Alu-Cobound-Platten, das sind Holzplatten mit Aluminiumblech,
als Verkleidung möglich. Denkbar wären auch Faserzementplatten, Fliesen oder Fußbodenbelagplatten
entsprechender Stärke als plattenförmige Elemente zur Verkleidung des Grundkörpers.
Der Grundkörper ist in der Regel aus einem Holzmaterial gefertigt.
[0012] Die plattenförmigen Elemente werden bevorzugt nachträglich auf den Grundkörper aufgebracht.
[0013] In einer fortgebildeten Ausführungsform ist die Verkleidung lösbar mit dem Grundkörper
durch wenigstens eine Verbindungseinrichtung verbunden ist.
[0014] Durch die Technik der Verkleidung, insbesondere der lösbaren Verbindung der Verkleidung
mit dem Grundkörper wird für ein Möbelstück erstmalig ein Aufbau zur Verfügung gestellt,
der bewusst eine Trennung zwischen dem Grundkörper des Möbels, der beispielsweise
die gesamte Technik des Möbels trägt und dem äußeren Erscheinungsbild des Möbels in
Form der Außenhaut bzw. Verkleidung vorgenommen wird.
[0015] Bei den erfindungsgemäßen Möbelstücken findet also eine Trennung von Optik einerseits
und Technik andererseits statt. Neben einer einfachen Zugänglichkeit für die Technik
eröffnet ein derartiges Möbelstück große Variationsmöglichkeiten in Bezug auf die
Gestaltung und das Design des Möbelstückes, ohne dass der Grundkörper verändert wird.
Dies ermöglicht beispielsweise einen modularen Aufbau des Möbelstückes, wobei der
Grundkörper ein Modul darstellt, dass Basis für die unterschiedlichsten Möbelstücke
in ihrem äußeren Erscheinungsbild sein kann.
[0016] Ein weiterer Vorteil eines derartigen Aufbaues ist, dass beispielsweise bei Beschädigungen
des Möbelstückes an der Außenhaut diese getauscht werden kann, ohne dass der Grundkörper
hiervon beeinträchtigt wird. Dies hat ganz entscheidende Vorteile in Bezug auf die
Servicefreundlichkeit. So kann bei Beschädigungen das beschädigte Verkleidungsteil
dem Kunden beispielsweise auf dem Versandweg zugestellt werden und dieser kann das
beschädigte Teil selbst ersetzen. Ein Tausch durch einen Möbelschreiner ist nicht
mehr erforderlich.
[0017] Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn der Möbelkörper für elektrische Einrichtungen
verwendet werden soll. In einem solchen Fall kann bei Tausch der elektrischen Einrichtung,
beispielsweise der Multimediaeinrichtung wie zum Beispiel des Fernsehers, einfach
die Verkleidung vom Grundkörper genommen werden, der Grundkörper mit neuen Bohrungen
oder Vorrichtungen versehen werden und anschließend die Verkleidung erneut montiert
werden.
[0018] Eine Beschädigung des Möbelkörpers beispielsweise durch neu eingebrachte Bohrungen
und ein Verschließen von nicht mehr verwendeten alten Bohrungen ist nicht nötig.
[0019] Ein weiterer Vorteil eines derart aufgebauten Möbelkörpers ist darin zu sehen, dass
durch einfachen Tausch der Verkleidung das Möbelstück an unterschiedliche Umgebungen
angepasst werden kann. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn das Möbelstück beispielsweise
im Rahmen von Büroeinrichtungen verwendet wird. Wird ein Teil der Büroeinrichtung
beispielsweise getauscht und weist ein geändertes optisches Äußeres auf, so ist es
bei einem derartigen Möbelkörper nicht notwendig, weil er der Optik der übrigen Möbel
nicht mehr angepasst ist, diesen zu ersetzen. Vielmehr kann in einem solchen Fall
der Grundkörper selbst beibehalten werden und lediglich die Verkleidung muss getauscht
und an die Optik der getauschten neuen Möbelstücke angepasst werden.
[0020] Durch eine Aufteilung der Verkleidung auf Teile des Grundkörpers ist es möglich,
unterschiedliche Bereiche des Grundkörpers mit unterschiedlichen Verkleidungen zu
versehen und so beispielsweise das Möbelstück an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich
farblich zu gestalten. Durch einfachen Tausch der Verkleidung an eine andere Stelle
des Möbelstücks können völlig unterschiedliche Wirkungen erzielt werden. Das Äußere
des Möbelkörpers bzw. Möbelstückes kann somit sehr schnell und flexibel verändert
werden. Auf diese Art und Weise kann insbesondere auch eine Patchworkoptik realisiert
werden.
[0021] Bevorzugt ist die Verkleidung ohne hierauf beschränkt zu sein, in Form von plattenförmigen
Elementen ausgeführt. Die Stärke, d. h. die Dicke der plattenförmigen Elemente kann
im Bereich 1 mm bis 100 mm liegen. Beispielsweise sind als plattenförmige Elemente
solche aus metallischen Materialien, beispielsweise Blechplatten mit einer Stärke
von 1 mm bis 8 mm denkbar. Die plattenförmige Elemente können auch beispielsweise
Holzplatten mit einer Stärke von 2 mm - 50 mm sein. Die Holzplatten können beispielsweise
Spanplatten oder Verbundplatten sein. Die einzelnen plattenförmigen Elemente können
selbst aus einem Grundmaterial, beispielsweise einer Span- oder Verbundplatte bestehen
und ein Furnier, beispielsweise ein Holzfurnier aufweisen oder aber lackiert sein.
Auch eine Beschichtung oder ein Bedrucken der Platten mit einem Schriftzug, Werbung
oder einem Muster wäre möglich. Durch die Aufteilung des Möbels in einen Grundkörper
und die auf dem Grundkörper angebrachte Verkleidung ist es möglich, beispielsweise
das Möbel mit einem Werbeschriftzug zu versehen, der sehr einfach gegen einen anderen
ersetzt werden kann oder gegen Platten mit einem herkömmlichen Furnier getauscht werden
kann. Die Platten können auch Glasplatten oder Kunststoffplatten sein. Als Glasmaterialien
kommen alle bekannten Gläser insbesondere auch Kalk-Natron-Gläser in Betracht. Werden
Glasplatten als plattenförmige Elemente eingesetzt, so sind diese in der Regel beschichtet,
beispielsweise mit einem Kaltlack oder mit einem Einbrennlack. Durch die Beschichtung
können die Glasplatten farbgestaltet werden. Auch möglich wären Verbundgläser, bei
denen durch eine zwischen die Glasplatte eingebrachte Folie die Farbgestaltung erzielt
wird.
[0022] Bei dickeren plattenförmigen Gebilden wäre das Einarbeiten von Reliefen, d. h. 3-dimensionalen
Strukturen möglich.
[0023] Auch könnte als Verkleidung anstelle von plattenförmigen Elementen beliebig dreidimensional
geformte Verkleidungen verwandt werden, beispielsweise solche mit einer flachen, zum
Möbelstück hin gerichteten Fläche und einer vom Möbelstück weg gerichteten, z. B.
gewölbten Oberfläche.
Selbstverständlich sind als Materialien der Verkleidung nicht nur Metall oder Holz
möglich. Sämtliche mit dem Grundkörper verbindbare Materialien, wie beispielsweise
textile Materialien, Leder, Stein, Kunststoffmaterialien, insbesondere Acrylglas,
sind möglich. Bei Leder und textilen Materialien sind diese oftmals quasi Furniere,
die auf ein plattenförmiges Element, beispielsweise eine Holzplatte, aufgezogen werden.
[0024] Bevorzugt ist die Verbindungseinrichtung zur lösbaren Verbindung der Verkleidung
mit dem Grundkörper eine Verbindungseinrichtung, die ein werkzeugloses Verbinden der
Verkleidung mit dem Grundkörper und werkzeug loses Lösen der Verkleidung vom Grundkörper
ermöglicht.
[0025] In einer ersten Ausgestaltung kann eine derartige Verbindungseinrichtung, die ein
werkzeugloses Befestigen bzw. Lösen ermöglicht, Permanentmagnete umfassen. Die Permanentmagnete
werden einerseits auf den Grundkörper, andererseits an der Verkleidung angeordnet.
Hierbei ist es nicht notwendig, dass die Permanentmagnete vollflächig auf die zu verkleidende
Fläche aufgebracht werden, es genügt auch eine punktuelle Anordnung. Bei einer punktuellen
Anordnung wird diese so gewählt, dass ausreichend Haltekraft für das verliersichere
Befestigen der Verkleidung am Grundkörper zur Verfügung gestellt wird. Durch die Magnete
wird ein einfaches werkzeugloses Wechseln der Verkleidung von dem Grundkörper ermöglicht.
[0026] Neben einem Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper mit Hilfe von Magneten
wäre es auch möglich, den Grundkörper mit Vertiefungen und die Verbindungseinrichtung
mit entsprechenden Vorsprüngen zu versehen, die auf einfache Art und Weise in die
in den Grundkörper eingebrachten Vertiefungen eingehängt werden können.
[0027] Auch andere Arten der lösbaren Verbindung wären möglich. So sind lösbare Verbindungen,
basierend auf Haftreibung, beispielsweise Klettverbindungen, möglich. Auch Druckknopfverbindungen
wären denkbar. Selbstverständlich können unterschiedliche Verbindungstechniken wie
beispielsweise eine Kombination einer Magnetverbindung mit einer Haftreibungsverbindung
eingesetzt werden.
[0028] Besonders vorteilhaft ist eine Verkleidung des Grundkörpers bei einem Möbelkörper,
der für elektrische Einrichtungen Verwendung findet. Hierbei kann gemäß der Erfindung
vorgesehen sein, dass der Grundkörper sämtliche Einrichtungen für die elektrische
Vorrichtung, beispielsweise Bohrlöcher oder Kabeldurchführungen, zur Verfügung stellt.
Als elektrische Einrichtungen sind insbesondere Medieneinrichtungen wie beispielsweise
Fernsehgeräte oder Computer denkbar.
[0029] Neben dem erfindungsgemäßen Möbelkörper, bestehend aus dem Grundkörper und der darauf
lösbar angebrachten Verkleidung, stellt die Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung
eines derartigen Körpers zur Verfügung.
[0030] Bei einem derartigen Verfahren wird zunächst der Grundkörper für den Möbelkörper
zur Verfügung gestellt und in einem weiteren Schritt zumindest teilweise die Verkleidung
mit dem Grundkörper verbunden. Bevorzugt wird die Verbindung werkzeuglos und lösbar
vorgenommen. Im Falle, dass der Möbelkörper für elektrische Einrichtungen Verwendung
findet, ist es vorteilhaft, wenn vor Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper
der Grundkörper selbst mit allen notwendigen Einrichtungen für die im Möbelkörper
anzuordnende elektrische Vorrichtung, beispielsweise Bohrung oder Kabeldurchführung,
versehen wird.
[0031] Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Figuren beispielhaft beschrieben werden.
Es zeigen:
- Fig. 1
- die prinzipielle Ansicht eines Möbelkörpers, bestehend aus einem Grundkörper mit darauf
angeordneter Verkleidung;
- Fig. 2a-b
- eine erste Ausführungsform eines Grundkörpers und eine erste Ausführungsform einer
Verkleidung;
- Fig. 3a-b
- eine zweite Ausführungsform eines Grundkörpers und eine zweite Ausführungsform einer
Verkleidung;
- Fig. 4a
- eine Ausgestaltung eines Multimediaschrankes mit unterschiedlichen Verkleidungen auf
dem Grundkörper;
- Fig. 4b
- eine Ausgestaltung eines Möbelkörpers gemäß der Erfindung.
[0032] In Figur 1 ist ganz allgemein ein erfindungsgemäßer Möbelkörper dargestellt. Der
Möbelkörper 1 besteht aus einem Grundkörper 3 und einer auf wenigstens einer Seite
aufgebrachten Verkleidung 5. Die Verkleidung 5 ist mit dem Grundkörper 3 lösbar verbunden.
Die möglichen Verbindungseinrichtungen sind in den Figuren 2a - 2b und 3a - 3b dargestellt.
Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, handelt es sich bei der Verkleidung 3 im Wesentlichen
um ein plattenförmiges Element, wobei das plattenförmige Element eine Stärke von 1
mm (Blechplatten) bis 100 mm (Holzreliefplatten), bevorzugt von 2 mm (Metallplatten)
bis 50 mm (Holzplatten) aufweist.
[0033] Ganz besonders bevorzugt ist es, wenn die plattenförmigen Elemente, insbesondere
die Holzplatten, eine Stärke im Bereich von 2 mm bis 10 mm, aufweisen. Ganz bevorzugt
sind Stärken kleiner 10 mm, insbesondere eine Stärke im Bereich 4 mm bis 7 mm, ganz
bevorzugt von 6 mm. Eine Verbindung von plattenförmigen Elementen mit einer Stärke
geringer als 10 mm ist mit herkömmlicher Verschraubungstechnik aufgrund der geringen
Eingriffslänge nicht möglich. Durch eine Befestigung mit Techniken gemäß der Erfindung,
beispielsweise Magneten, können auch Platten geringerer Stärke, beispielsweise von
6 mm, am Möbelkörper lösbar befestigt werden. Sogar die Befestigung von Blechplatten
mit Stärken im Bereich 1 mm bis 10 mm, insbesondere von weniger als 2 mm, wäre möglich.
Trotz der geringen Plattenstärken wird durch die zuvor beschriebene lösbare Befestigungstechnik
die notwendige Planarität gewährleistet. Des Weiteren wid durch die dünne Plattenstärke
auch ein besonderer optischer Eindruck des Möbelstückes erzielt. Anstelle einer lösbaren
Verbindung wäre auch ein Verkleben der Holzplatte mit dem Möbelkörper möglich. Die
lösbare Verbindung stellt lediglich eine spezielle Art der Verbindung zur Verfügung,
die Erfindung ist aber nicht hierauf beschränkt.
[0034] Bei dem plattenförmigen Element in Form einer Holzplatte kann es sich um eine Spanplatte
oder eine Verbundplatte handeln. Die Oberfläche der Verkleidung 5 kann verschiedenartigst
ausgeführt sein. Denkbar wären Holzfurniere, Lackierungen, Leder oder textile Bezüge,
Bedruckungen, Metallauflagen. Selbstverständlich kann die Platte selbst die Oberfläche
zur Verfügung stellen, beispielsweise bei Holzplatten aus Massivholz wie Eiche, Birke,
Nussbaum.
[0035] Insbesondere wäre aufgrund der Stabilität der plattenförmigen Elemente, beispielsweise
bei Holzplatten mit einer Plattenstärke von 6mm auch bei nur punktuellem Verkleben,
d.h. einer punktuellen unlösbaren Verbindung die Planarität der Oberfläche gewährleistet.
[0036] Neben beispielsweise Holzplatten können auch andere Materialien, beispielsweise Glasplatten
verwendet werden. Die Glasplatten weisen bevorzugt eine Plattenstärke auf, die der
der Holzplatten entspricht, d. h. beispielsweise 5 bis 6 mm, falls auch die Holzplatte
eine Stärke von 5 bis 6 mm aufweist. Hierdurch wird eine ebene Oberfläche des Möbelstückes
zur Verfügung gestellt. Die Glasplatte kann beschichtet sein, muss es aber nicht.
Beispielsweise wären auch opake Glasplatten oder Glasplatten mit einem Spiegelbelag
möglich.
[0037] Neben Glasmaterialien wären auch Metall-Verbundplatten, beispielsweise Alu-Cobound-Platten,
Faserzementplatten, Kacheln oder Fußbodenbelagplatten als Materialien, bevorzugt in
einer Stärke von 2 bis 8 mm möglich.
[0038] Bei einer lösbaren Verbindung kann die Verkleidung sehr einfach getauscht werden.
Bevorzugt ist dies ohne ein Werkzeug, beispielsweise durch reines Abheben der Verkleidung
5 vom Grundkörper 3, möglich. Das werkzeuglose Lösen und Anbringen der Verkleidung
vom beziehungsweise am Grundkörper ist für eine erste Ausgestaltung der Erfindung
in den Figuren 2a - 2b gezeigt.
[0039] In der in Figur 2a gezeigten Ausführungsform sind auf dem Grundkörper 3 auf der Vorderseite
20 insgesamt vier Magnete 10.1, 10.2, 10.3, 10.4 angeordnet. Das auf der Vorderseite
20 des Grundkörpers 3 anzuordnende Verkleidungselement in Form eines plattenförmigen
Elementes ist in Figur 2b gezeigt. Die Verkleidung 5 weist auf der dem Grundkörper
zugewandten Seite ebenfalls vier Magnete 15.1, 15.2, 15.3, 15.4 auf, die mit den Magneten
10.1, 10.2, 10.3, 10.4 des Grundkörpers in Wechselwirkung stehen und so ein lösbares
werkzeugloses Verbinden der Verkleidung 5 gemäß Figur 2b mit dem Grundkörper 3 auf
der Seite 20 gemäß Figur 2a ermöglicht.
[0040] Zum Wechseln muss die Verkleidung 5 lediglich vom Grundkörper 3 abgehoben werden.
Dies kann durch einfaches Hintergreifen der Verkleidung im Zwischenraum zwischen Verkleidung
und Grundkörper erfolgen.
[0041] In Figur 3a und 3b ist eine alternative Ausgestaltung einer werkzeuglosen Verbindung
von Verkleidung 5 und Grundkörper 3 dargestellt. Wiederum zeigt Figur 3a den Grundkörper
3. Der Grundkörper 3 weist in Figur 3a auf der Vorderseite 20 anstelle der Magnete
aus Figur 2b insgesamt vier Vertiefungen 30.1, 30.2, 30.3, 30.4 auf. In diese Vertiefungen
können Vorsprünge bzw. Nasen, die an der Rückseite der Verkleidung 5, wie in Figur
3b gezeigt, angeordnet sind, eingehängt werden. Die Nasen sind in Figur 3b mit 25.1,
25.2, 25.3, 25.4 bezeichnet. Wiederum kann durch einfaches Einhängen der Nasen der
Verkleidung in die Vertiefungen des Grundkörpers werkzeuglos auf einfache Art und
Weise die Verkleidung mit dem Grundkörper verbunden bzw. von dieser gelöst werden.
[0042] Besonders bevorzugt findet die Erfindung an Möbelkörpern Verwendung, die mit elektrischen
Einrichtungen, beispielsweise einem Fernseher oder einer Stereoanlage, versehen sind.
In Figur 4a ist ein derartiger Möbelkörper 100 dargestellt. Der Möbelkörper besitzt
an seiner Vorderseite mehrere Verkleidungselemente 110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5,
110.6, 110.7, die, wie zuvor beschrieben, lösbar mit dem Grundkörper verbunden sein
können. Bevorzugt erfolgt ein Lösen bzw. Anbringen der Verkleidung auf dem Grundkörper
werkzeuglos. Wie aus Figur 4a hervorgeht, sind die Verkleidungselemente unterschiedlich
ausgebildet, d.h. sie weisen beispielsweise unterschiedliche Lackierungen oder ein
unterschiedliches Furnier oder unterschiedliche Materialien, bspw. Holz und Glas auf.
Wie aus Figur 4a deutlich hervorgeht, können durch einfachen Tausch von Verkleidungselementen
unterschiedliche Farbeffekte an der Front des Möbelkörpers 100 zur Verfügung gestellt
werden. Der Möbelkörper 100 umfasst des Weiteren eine elektrische Vorrichtung 200,
hier einen Flachbildfernseher, der in das Möbelstück integriert ist. Bohrungen oder
Kabeldurchführungen für die elektrische Vorrichtung 200 werden in den nicht gezeigten
Grundkörper vor Anbringen der Verkleidungen am Möbelstück eingelassen. Wird die elektrische
Vorrichtung 200 getauscht, so können, ohne dass das Möbel beschädigt wird, neue Bohrungen
oder Kabeldurchführungen im Grundkörper vorgenommen werden. Der Grundkörper kann dann
erneut auf einfache Art und Weise verkleidet werden. Die einzelnen Verkleidungselemente
110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7 sind durch Fugen 112 mit einer Fugenbreite,
die bevorzugt im Bereich 2 bis 8mm liegt, getrennt.
[0043] Figur 4b zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Möbelstückes.
Bei dem in Figur 4b gezeigten Möbelstück handelt es sich um ein Sideboard. Das Sideboard
umfasst insgesamt vier verschiedene Verkleidungen 400.1, 400.2, 400.3, 400.4, die
an unterschiedlichen Stellen des Grundkörpers montiert sind. Durch Tausch der Verkleidungen
kann das Äußere des Möbelstückes 300 auf einfache Art und Weise verändert werden.
Die Verkleidungen 400.1, 400.2, 400.3, 400.4 können ein einziges Material, beispielsweise
Holz, umfassen oder auch unterschiedliche Materialien. Beispielsweise können die Platten
400.1, 400.2 Holzplatten mit einer Plattenstärke im Bereich 2 bis 8 mm, bevorzugt
zwischen 5 und 6 mm sein und die Platten 400.3, 400.4 Glasplatten mit einer Plattenstärke
von 2 bis 8 mm, insbesondere von 5 bis 6 mm sein. Die Platten 400.1, 400.2, 400.3,
400.4 können unlösbar, z. B. mit Kleber oder lösbar, z. B. mit Magneten mit dem Grundkörper
verbunden sein. Zwischen den einzelnen plattenförmigen Elementen 400.1, 400.2, 400.3,
400.4 werden Fugen 402.1, 402.2, 402.3 mit einer Fugenbreite (nicht gezeigt) ausgebildet,
um beispielsweise Ausdehnung der plattenförmigen Elemente, insbesondere bei Verwendung
unterschiedlicher Materialien zu kompensieren. Bevorzugt liegt die Breite der Fugen
im Bereich 2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt zwischen 5 und 6 mm. Durch
die zuvor genannten Maßnahmen wird das Spaltmaß auf ein Minimum verringert.
[0044] Mit der Erfindung wird erstmals ein Körper, insbesondere ein Möbelkörper zur Verfügung
gestellt, bei dem auf einfache Art und Weise die optisch nach außen wirkende Verkleidung
werkzeuglos lösbar angebracht bzw. getauscht werden kann. Dies hat Vorteile sowohl
in Bezug auf eventuellen Austausch von beschädigten Möbelstücken wie auch insbesondere
bei Möbeln für elektrische Einrichtungen beim Tausch der elektrischen Einrichtung.
Des Weiteren ermöglicht ein derartiges Möbelstück die Anpassung an ein geändertes
optisches Äußeres, ohne dass der Grundkörper des Möbels getauscht werden muss.
[0045] Die Erfindung umfasst die Aspekte, die in den folgenden Sätzen niedergelegt sind,
wobei die Sätze Teil der Beschreibung sind in Übereinstimmung mit J15/88.
Sätze:
[0046]
- 1. Körper, insbesondere Möbelkörper (1) mit einem
Grundkörper (3) und einer den Grundkörper (3) zumindest teilweise umgebenden Verkleidung
(5), dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung (5) lösbar mit dem Grundkörper (3) durch wenigstens eine Verbindungseinrichtung
verbunden ist.
- 2. Körper nach Satz 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper ein Möbelkorpus ist.
- 3. Körper nach einem der Sätze 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung wenigstens ein plattenförmiges Element umfasst.
- 4. Körper nach Satz 3, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Element eine Furnierplatte ist.
- 5. Körper nach einem der Sätze 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung eine Verbindungseinrichtung ist, die ein werkzeugloses
Lösen der Verkleidung vom Grundkörper ermöglicht.
- 6. Körper nach einem der Sätze 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung Permanentmagnete (10.1, 10.2, 10.3, 10.4; 15.1, 15.2,
15.3, 15.4) umfasst.
- 7. Körper nach Satz 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (10.1, 10.2, 10.3, 10.4) einerseits am Grundkörper (3), andererseits
(15.1, 15.2, 15.3, 15.4) an der Verkleidung (5) angeordnet sind.
- 8. Körper nach einem der Sätze 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper ein Möbelkörper für eine elektrische Vorrichtung ist, wobei der Grundkörper
sämtliche Einrichtungen für die elektrische Vorrichtung zur Verfügung stellt.
- 9. Körper nach Satz 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Einrichtung eine Medieneinrichtung ist.
- 10. Körper nach einem der Sätze 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung ein plattenförmiges Element umfasst, wobei das plattenförmige Element
eine Stärke aufweist und die Stärke des plattenförmiges Elementes im Bereich 0,1 mm
bis 50 mm, bevorzugt im Bereich 1 mm bis 10 mm, insbesondere 2 mm bis 6 mm liegt.
- 11. Körper nach Satz 10, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Element eine Holzplatte oder ein Blech umfasst.
- 12. Verfahren zur Herstellung eines Körpers, insbesondere eines Möbelkörpers mit den
folgenden Schritten:
- es wird ein Grundkörper (3) für den Möbelkörper zur Verfügung gestellt,
- zumindest teilweise wird eine Verkleidung werkzeuglos und lösbar mit dem Grundkörper
(3) verbunden.
- 13. Verfahren nach Satz 10, dadurch gekennzeichnet, dass vor Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper der Grundkörper mit Bohrungen sowie
Einrichtungen für elektrische Vorrichtungen versehen wird.
1. Körper, insbesondere Möbelkörper mit einem Grundkörper (3) und einer den Grundkörper
zumindest teilweise umgebenden Verkleidung (5),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verkleidung (5) einzelne plattenförmige Elemente (110.1, 110.2, 110.3, 110.4,
110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) mit einer Plattenstärke umfasst,
wobei zwischen den einzelnen plattenförmigen Elementen Fugen (112, 402.1, 402.2, 402.3)
mit einer Fugenbreite ausgebildet wird.
2. Körper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fugenbreite zwischen einzelnen plattenförmigen Elementen im Bereich 2 bis 8 mm,
insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt im Bereich 5 bis 6 mm liegt.
3. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Plattenstärke im Bereich 2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt im Bereich
5 bis 6 mm liegt.
4. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die plattenförmigen Elemente aus wenigstens zwei unterschiedlichen Materialien bestehen.
5. Körper, nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die plattenförmigen Elemente aus unterschiedlichen Materialien im wesentlichen dieselbe
Plattenstärke aufweisen.
6. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verkleidung (5) mit dem Grundkörper (3) unlösbar oder lösbar durch wenigstens
eine Verbindungseinrichtung verbunden ist.
7. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper ein Möbelkorpus ist.
8. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung eine Verbindungseinrichtung ist, die ein werkzeugloses
Lösen der Verkleidung vom Grundkörper ermöglicht.
9. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung Permanentmagnete (10.1, 10.2, 10.3, 10.4; 15.1, 15.2, 15.3,
15.4) umfasst.
10. Körper nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Permanentmagnete (10.1, 10.2, 10.3, 10.4) einerseits am Grundkörper (3), andererseits
(15.1, 15.2, 15.3, 15.4) an der Verkleidung (5) angeordnet sind.
11. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Körper ein Möbelkörper für eine elektrische Vorrichtung ist, wobei der Grundkörper
sämtliche Einrichtungen für die elektrische Vorrichtung zur Verfügung stellt.
12. Körper nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrische Einrichtung eine Medieneinrichtung ist.
13. Verfahren zur Herstellung eines Körpers, insbesondere eines Möbelkörpers mit den folgenden
Schritten:
- es wird ein Grundkörper (3) für den Möbelkörper zur Verfügung gestellt,
- zumindest teilweise wird eine Verkleidung unlösbar oder und lösbar, bevorzugt werkzeuglos,
mit dem Grundkörper (3) verbunden, wobei die Verkleidung (5) einzelne plattenförmige
Elemente umfasst und
- zwischen den einzelnen plattenförmigen Elementen(110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5,
110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) wird eine Fuge (112, 402.1, 402.2, 402.3)
mit einer Fugenbreite ausgebildet.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fugenbreite zwischen den einzelnen plattenförmigen Elementen (110.1, 110.2, 110.3,
110.4, 110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) im Bereich 2 bis 8 mm, insbesondere
3 bis 6 mm, bevorzugt im Bereich 5 bis 6 mm liegt.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
vor Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper der Grundkörper mit Bohrungen sowie
Einrichtungen für elektrische Vorrichtungen versehen wird.