(19)
(11) EP 2 206 451 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.12.2012  Patentblatt  2012/51

(21) Anmeldenummer: 10000139.5

(22) Anmeldetag:  11.01.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 96/20(2006.01)

(54)

Möbelstück mit einem Möbelkörpus, sowie Verfahren zur Herstellung eines derartigen Möbelstücks

Piece of furniture with a furniture body and method for producing such a piece of furniture

Meuble avec un corps de meuble, ainsi que procédé de fabrication d'un tel meuble


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 12.01.2009 DE 102009004691

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.07.2010  Patentblatt  2010/28

(60) Teilanmeldung:
12004556.2 / 2502519

(73) Patentinhaber: Kettnaker, Wolfgang
88525 Dürmentingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Kettnaker, Wolfgang
    88525 Dürmentingen (DE)

(74) Vertreter: Sawodny, Michael-Wolfgang 
Dreiköniggasse 10
89073 Ulm
89073 Ulm (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 856 618
US-A1- 2005 285 488
WO-A1-2004/042166
US-A1- 2006 242 873
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Möbelstück mit einem Möbelkörper als Grundkörper und einer den Grundkörper zumindest teilweise umgebenden Verkleidung bzw. Außenhaut besteht sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Körpers, Möbelstücks.

    [0002] Möbel, wie sie derzeit Verwendung finden, sind in der Regel Möbelkörper, bei denen das Äußere des Möbels, beispielsweise ein Furnier, unlösbar mit dem Möbelkörper verbunden ist. Beispielsweise kann der Möbelkörper mit einem Furnierholz vollständig überzogen sein. Alternativ hierzu sind auch nicht furnierte, Massivholzmöbel bekannt, deren Äußeres im Wesentlichen durch das Massivholz, das den Möbelkörper bildet, bestimmt wird.

    [0003] Nachteilig an derartigen Möbeln ist insbesondere im Falle beispielsweise das Äußere des Möbels, beispielsweise das Furnier, eine Beschädigung aufweist, stets das komplette beschädigte Teil des Möbels getauscht werden muss. Dies ist zum einen kostenintensiv, zum anderen ist es bei einem derartigen Tausch stets erforderlich, dass ein Schreiner vor Ort das Möbel zunächst abbaut, um sodann das Tauschteil einzubauen.

    [0004] Ein weiterer Nachteil von Möbelkörpern mit Furnier oder Vollholz gemäß dem Stand der Technik war der Umstand, dass das Äußere dieser Körper nicht verändert werden konnte, ohne dass in den Möbelkörper selbst eingegriffen wurde.

    [0005] Weitere Probleme ergaben sich, wenn ein Möbelkörper für elektrische Einrichtungen, beispielsweise Stereoanlagen oder Fernsehgeräte, verwandt wurde.

    [0006] Bei jeder Änderung der elektrischen Einrichtung müssen bei herkömmlichen Möbeln beispielsweise Bohrungen, z. B. für elektrische Kabel, vorgenommen werden. Bei einem Möbelkörper, bei dem das Äußere, beispielsweise das Furnier, unlösbar mit dem Grundkörper verbunden ist, wie bei konventionellen Möbeln, kann dies nur dadurch erfolgen, dass komplette Teile des Möbelkörpers getauscht werden.

    [0007] Ein weiterer Nachteil von Möbeln gemäß dem Stand der Technik war, dass bei Einsatz unterschiedlicher Materialien, z. B. Holz und Glas diese aufgrund Ihrer unterschiedlichen Materialeigenschaften wie Gewicht und Stabilität nicht bündig verarbeitet werden konnten.

    [0008] Aus der WO-A-2004/042166 ist ein flächiges Paneel bekannt geworden, das aus mehreren flächigen Einzelelementen zusammengesetzt und im Möbelbau Verwendung finden kann. Der Zwischenraum zwischen benachbarten Seitenflächen wird mit einer elastischen, wasserabweisenden Kunststoff- oder Dichtmasse verfüllt. WO-A-2004/042166 ist nächstkommender Stand der Technik.

    [0009] Die US-A-2005/285488 zeigt ein Möbelstück, das aus einem Rahmen und einer Vielzahl von tauschbaren Platten besteht.

    [0010] Aus der EP-A-0 856 618 ist ein Verkleidungssystem und Verfahren zu seiner Herstellung bekannt geworden. Die zu einer Oberfläche hin gewandte Unterseite des Verkleidungssystems weist zur Befestigung bewegliche Magnetstücke auf.

    [0011] Die US-A-2006/0242873 zeigt eine magnetische dekorative Verkleidung für Metallbüromöbel.

    [0012] Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein Möbelstück mit einem Möbelkörper zur Verfügung zu stellen, der die Nachteile des Standes der Technik vermeidet.

    [0013] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Möbelstück gemäß Anspruch 1 gelöst.

    [0014] Das Möbelstück umfasst einen Möbelkörper als Grundkörper und eine den Grundkörper zumindest teilweise umgebende Verkleidung. Die Verkleidung umfasst einzelne plattenförmige Elemente mit einer Plattenstärke, wobei zwischen einzelnen plattenförmigen Elementen Fugen mit einer Fugenbreite ausgebildet werden. Durch das Ausbilden von Fugen zwischen den plaftenförmigen Elementen können die unterschiedlichen Ausdehnungen der plattenförmigen Elemente kompensiert werden. In einer fortgebildeten Ausführungsform liegt die Fugenbreite zwischen einzelnen plattenförmigen Elementen im Bereich 2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt im Bereich 5 bis 6 mm. Hierdurch können sich unterschiedliche Materialien unterschiedlich stark ausdehnen, ohne aneinander anzustoßen. Des Weiteren wird das Spaltmaß auf ein Minimum verringert.

    [0015] Die Plattenstärke der einzelnen plattenförmigen Elemente ist im Wesentlichen gleich. Dies ermöglicht auch bei der Verarbeitung von unterschiedlichen Materialien für einzelne plattenförmige Elemente im Wesentlichen eine ebene Oberflächen ohne Überstände. Die Plattenstärke der einzelnen Platten liegt im Bereich 5 bis 6 mm. Insbesondere bei Verwendung von unterschiedlichen Materialien hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass die Plattenstärke im Bereich von 5 bis 6 mm zu besonders vorteilhaften Ergebnissen führt.

    [0016] Bei einer Plattenstärke von 5 bis 6 mm ist beispielsweise das Gewicht einer Glasplatte noch so niedrig, dass die Platte mit dem Grundkörper punktuell verbunden werden kann, beispielsweise durch Verkleben in der Regel unlösbar, oder auch lösbar. Andererseits verfügt eine 5 bis 6 mm starke Holzplatte über ausreichend Stabilität, insbesondere Biegesteifheit, um als separates Bauteil mit dem Grundkörper verbunden werden zu können. Insbesondere ermöglicht eine Plattenstärke von 5 bis 6 mm die Verarbeitbarkeit von unterschiedlichen Materialien und somit auch die Mischbarkeit von Materialien. Beispielsweise können, wie zuvor beschrieben, bei einer Plattenstärke von 5 bis 6 mm Glas- und Holzmaterialien miteinander gemischt und verarbeitet werden. Auch wäre bei Möbelkörpern, die zunächst nur ein einziges Plattenmaterial umfassen, der nachträgliche Tausch von Platten, die andere Materialien umfassen, einfach möglich, ohne dass Überstände auftreten. Die Plattenstärke im oben beschriebenen Bereich stellt also die Möglichkeit für einen modularen Aufbau aus unterschiedlichen Plattenmaterialien zur Verfügung. Neben Holz- und Glasmaterialien für die plattenförmigen Elemente wären auch Alu-Cobound-Platten, das sind Holzplatten mit Aluminiumblech, als Verkleidung möglich. Denkbar wären auch Faserzementplatten, Fliesen oder Fußbodenbelagplatten entsprechender Stärke als plattenförmige Elemente zur Verkleidung des Grundkörpers. Der Grundkörper ist in der Regel aus einem Holzmaterial gefertigt.

    [0017] Die plattenförmigen Elemente werden bevorzugt nachträglich auf den Grundkörper aufgebracht.

    [0018] In einer fortgebildeten Ausführungsform ist die Verkleidung lösbar mit dem Grundkörper durch wenigstens eine Verbindungseinrichtung verbunden ist.

    [0019] Durch die Technik der Verkleidung, insbesondere der lösbaren Verbindung der Verkleidung mit dem Grundkörper wird für ein Möbelstück erstmalig ein Aufbau zur Verfügung gestellt, der bewusst eine Trennung zwischen dem Grundkörper des Möbels, der beispielsweise die gesamte Technik des Möbels trägt und dem äußeren Erscheinungsbild des Möbels in Form der Außenhaut bzw. Verkleidung vorgenommen wird.

    [0020] Bei den erfindungsgemäßen Möbelstücken findet also eine Trennung von Optik einerseits und Technik andererseits statt. Neben einer einfachen Zugänglichkeit für die Technik eröffnet ein derartiges Möbelstück große Variationsmöglichkeiten in Bezug auf die Gestaltung und das Design des Möbelstückes, ohne dass der Grundkörper verändert wird. Dies ermöglicht beispielsweise einen modularen Aufbau des Möbelstückes, wobei der Grundkörper ein Modul darstellt, dass Basis für die unterschiedlichsten Möbelstücke in ihrem äußeren Erscheinungsbild sein kann.

    [0021] Ein weiterer Vorteil eines derartigen Aufbaues ist, dass beispielsweise bei Beschädigungen des Möbelstückes an der Außenhaut diese getauscht werden kann, ohne dass der Grundkörper hiervon beeinträchtigt wird. Dies hat ganz entscheidende Vorteile in Bezug auf die Servicefreundlichkeit. So kann bei Beschädigungen das beschädigte Verkleidungsteil dem Kunden beispielsweise auf dem Versandweg zugestellt werden und dieser kann das beschädigte Teil selbst ersetzen. Ein Tausch durch einen Möbelschreiner ist nicht mehr erforderlich.

    [0022] Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn der Möbelkörper für elektrische Einrichtungen verwendet werden soll. In einem solchen Fall kann bei Tausch der elektrischen Einrichtung, beispielsweise der Multimediaeinrichtung wie zum Beispiel des Fernsehers, einfach die Verkleidung vom Grundkörper genommen werden, der Grundkörper mit neuen Bohrungen oder Vorrichtungen versehen werden und anschließend die Verkleidung erneut montiert werden.

    [0023] Eine Beschädigung des Möbelkörpers beispielsweise durch neu eingebrachte Bohrungen und ein Verschließen von nicht mehr verwendeten alten Bohrungen ist nicht nötig.

    [0024] Ein weiterer Vorteil eines derart aufgebauten Möbelkörpers ist darin zu sehen, dass durch einfachen Tausch der Verkleidung das Möbelstück an unterschiedliche Umgebungen angepasst werden kann. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn das Möbelstück beispielsweise im Rahmen von Büroeinrichtungen verwendet wird. Wird ein Teil der Büroeinrichtung beispielsweise getauscht und weist ein geändertes optisches Äußeres auf, so ist es bei einem derartigen Möbelkörper nicht notwendig, weil er der Optik der übrigen Möbel nicht mehr angepasst ist, diesen zu ersetzen. Vielmehr kann in einem solchen Fall der Grundkörper selbst beibehalten werden und lediglich die Verkleidung muss getauscht und an die Optik der getauschten neuen Möbelstücke angepasst werden.

    [0025] Durch eine Aufteilung der Verkleidung auf Teile des Grundkörpers ist es möglich, unterschiedliche Bereiche des Grundkörpers mit unterschiedlichen Verkleidungen zu versehen und so beispielsweise das Möbelstück an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich farblich zu gestalten. Durch einfachen Tausch der Verkleidung an eine andere Stelle des Möbelstücks können völlig unterschiedliche Wirkungen erzielt werden. Das Äußere des Möbelkörpers bzw. Möbelstückes kann somit sehr schnell und flexibel verändert werden. Auf diese Art und Weise kann insbesondere auch eine Patchworkoptik realisiert werden.

    [0026] Die Verkleidung ist in Form von plattenförmigen Elementen ausgeführt. Die Stärke, d. h. die Dicke der plattenförmigen Elemente liegt im Bereich 5 mm bis 6 mm . Beispielsweise sind als plattenförmige Elemente solche aus metallischen Materialien, beispielsweise Blechplatten mit einer Stärke von 5 mm bis 6 mm denkbar. Die plattenförmigen Elemente können auch beispielsweise Holzplatten mit einer Stärke von 5 mm bis 6 mm sein. Die Holzplatten können beispielsweise Spanplatten oder Verbundplatten sein. Die einzelnen plattenförmigen Elemente können selbst aus einem Grundmaterial, beispielsweise einer Span- oder Verbundplatte bestehen und ein Furnier, beispielsweise ein Holzfurnier aufweisen oder aber lackiert sein. Auch eine Beschichtung oder ein Bedrucken der Platten mit einem Schriftzug, Werbung oder einem Muster wäre möglich. Durch die Aufteilung des Möbels in einen Grundkörper und die auf dem Grundkörper angebrachte Verkleidung ist es möglich, beispielsweise das Möbel mit einem Werbeschriftzug zu versehen, der sehr einfach gegen einen anderen ersetzt werden kann oder gegen Platten mit einem herkömmlichen Furnier getauscht werden kann. Die Platten können auch Glasplatten oder Kunststoffplatten sein. Als Glasmaterialien kommen alle bekannten Gläser insbesondere auch Kalk-Natron-Gläser in Betracht. Werden Glasplatten als plattenförmige Elemente eingesetzt, so sind diese in der Regel beschichtet, beispielsweise mit einem Kaltlack oder mit einem Einbrennlack.

    [0027] Durch die Beschichtung können die Glasplatten farbgestaltet werden. Auch möglich wären Verbundgläser, bei denen durch eine zwischen die Glasplatte eingebrachte Folie die Farbgestaltung erzielt wird.

    [0028] Bei dickeren plattenförmigen Gebilden wäre das Einarbeiten von Reliefen, d. h. 3-dimensionalen Strukturen möglich.

    [0029] Auch könnte als Verkleidung anstelle von plattenförmigen Elementen beliebig dreidimensional geformte Verkleidungen verwandt werden, beispielsweise solche mit einer flachen, zum Möbelstück hin gerichteten Fläche und einer vom Möbelstück weg gerichteten, z. B. gewölbten Oberfläche.
    Selbstverständlich sind als Materialien der Verkleidung nicht nur Metall oder Holz möglich. Sämtliche mit dem Grundkörper verbindbare Materialien, wie beispielsweise textile Materialien, Leder, Stein, Kunststoffmaterialien, insbesondere Acrylglas, sind möglich. Bei Leder und textilen Materialien sind diese oftmals quasi Furniere, die auf ein plattenförmiges Element, beispielsweise eine Holzplatte, aufgezogen werden.

    [0030] Bevorzugt ist die Verbindungseinrichtung zur lösbaren Verbindung der Verkleidung mit dem Grundkörper eine Verbindungseinrichtung, die ein werkzeugloses Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper und werkzeug loses Lösen der Verkleidung vom Grundkörper ermöglicht.

    [0031] In einer ersten Ausgestaltung kann eine derartige Verbindungseinrichtung, die ein werkzeugloses Befestigen bzw. Lösen ermöglicht, Permanentmagnete umfassen. Die Permanentmagnete werden einerseits auf den Grundkörper, andererseits an der Verkleidung angeordnet. Hierbei ist es nicht notwendig, dass die Permanentmagnete vollflächig auf die zu verkleidende Fläche aufgebracht werden, es genügt auch eine punktuelle Anordnung. Bei einer punktuellen Anordnung wird diese so gewählt, dass ausreichend Haltekraft für das verliersichere Befestigen der Verkleidung am Grundkörper zur Verfügung gestellt wird. Durch die Magnete wird ein einfaches werkzeugloses Wechseln der Verkleidung von dem Grundkörper ermöglicht.

    [0032] Neben einem Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper mit Hilfe von Magneten wäre es auch möglich, den Grundkörper mit Vertiefungen und die Verbindungseinrichtung mit entsprechenden Vorsprüngen zu versehen, die auf einfache Art und Weise in die in den Grundkörper eingebrachten Vertiefungen eingehängt werden können.

    [0033] Auch andere Arten der lösbaren Verbindung wären möglich. So sind lösbare Verbindungen, basierend auf Haftreibung, beispielsweise Klettverbindungen, möglich. Auch Druckknopfverbindungen wären denkbar. Selbstverständlich können unterschiedliche Verbindungstechniken wie beispielsweise eine Kombination einer Magnetverbindung mit einer Haftreibungsverbindung eingesetzt werden.

    [0034] Besonders vorteilhaft ist eine Verkleidung des Grundkörpers bei einem Möbelkörper, der für elektrische Einrichtungen Verwendung findet. Hierbei kann gemäß der Erfindung vorgesehen sein, dass der Grundkörper sämtliche Einrichtungen für die elektrische Vorrichtung, beispielsweise Bohrlöcher oder Kabeldurchführungen, zur Verfügung stellt. Als elektrische Einrichtungen sind insbesondere Medieneinrichtungen wie beispielsweise Fernsehgeräte oder Computer denkbar.

    [0035] Neben dem erfindungsgemäßen Möbelstück mit einem Möbelkörper, bestehend aus dem Grundkörper und der darauf lösbar angebrachten Verkleidung, stellt die Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Möbelstücks zur Verfügung.

    [0036] Bei einem derartigen Verfahren wird zunächst der Grundkörper für den Möbelkörper zur Verfügung gestellt und in einem weiteren Schritt zumindest teilweise die Verkleidung mit dem Grundkörper verbunden. Bevorzugt wird die Verbindung werkzeuglos und lösbar vorgenommen. Im Falle, dass der Möbelkörper für elektrische Einrichtungen Verwendung findet, ist es vorteilhaft, wenn vor Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper der Grundkörper selbst mit allen notwendigen Einrichtungen für die im Möbelkörper anzuordnende elektrische Vorrichtung, beispielsweise Bohrung oder Kabeldurchführung, versehen wird.

    [0037] Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Figuren beispielhaft beschrieben werden. Es zeigen:
    Fig. 1
    die prinzipielle Ansicht eines Möbelkörpers, bestehend aus einem Grundkörper mit darauf angeordneter Verkleidung;
    Fig. 2a-b
    eine erste Ausführungsform eines Grundkörpers und eine erste Ausführungsform einer Verkleidung;
    Fig. 3a-b
    eine zweite Ausführungsform eines Grundkörpers und eine zweite Ausführungsform einer Verkleidung;
    Fig. 4a
    eine Ausgestaltung eines Multimediaschrankes mit unterschiedlichen Verkleidungen auf dem Grundkörper;
    Fig. 4b
    eine Ausgestaltung eines Möbelkörpers gemäß der Erfindung.


    [0038] In Figur 1 ist ganz allgemein ein erfindungsgemäßer Möbelkörper dargestellt. Der Möbelkörper 1 besteht aus einem Grundkörper 3 und einer auf wenigstens einer Seite aufgebrachten Verkleidung 5. Die Verkleidung 5 ist mit dem Grundkörper 3 lösbar verbunden. Die möglichen Verbindungseinrichtungen sind in den Figuren 2a - 2b und 3a - 3b dargestellt. Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, handelt es sich bei der Verkleidung 3 im Wesentlichen um ein plattenförmiges Element.

    [0039] Erfindungsgemäβ aufweisen die plattenförmigen Elemente, insbesondere die Holzplatten, eine Stärke im Bereich von 5 mm bis 6 mm.

    [0040] Eine Verbindung von plattenförmigen Elementen mit einer Stärke geringer als 10 mm ist mit herkömmlicher Verschraubungstechnik aufgrund der geringen Eingriffslänge nicht möglich. Durch eine Befestigung mit Techniken gemäß der Erfindung, beispielsweise Magneten, können auch Platten geringerer Stärke, beispielsweise von 6 mm, am Möbelkörper lösbar befestigt werden. Sogar die Befestigung von Blechplatten wäre möglich. Trotz der geringen Plattenstärken wird durch die zuvor beschriebene lösbare Befestigungstechnik die notwendige Planarität gewährleistet. Des Weiteren wird durch die dünne Plattenstärke auch ein besonderer optischer Eindruck des Möbelstückes erzielt. Anstelle einer lösbaren Verbindung wäre auch ein Verkleben der Holzplatte mit dem Möbelkörper möglich. Die lösbare Verbindung stellt lediglich eine spezielle Art der Verbindung zur Verfügung, die Erfindung ist aber nicht hierauf beschränkt.

    [0041] Bei dem plattenförmigen Element in Form einer Holzplatte kann es sich um eine Spanplatte oder eine Verbundplatte handeln. Die Oberfläche der Verkleidung 5 kann verschiedenartigst ausgeführt sein. Denkbar wären Holzfurniere, Lackierungen, Leder oder textile Bezüge, Bedruckungen, Metallauflagen. Selbstverständlich kann die Platte selbst die Oberfläche zur Verfügung stellen, beispielsweise bei Holzplatten aus Massivholz wie Eiche, Birke, Nussbaum.

    [0042] Insbesondere wäre aufgrund der Stabilität der plattenförmigen Elemente, beispielsweise bei Holzplatten mit einer Plattenstärke von 6mm auch bei nur punktuellem Verkleben, d.h. einer punktuellen unlösbaren Verbindung die Planarität der Oberfläche gewährleistet.

    [0043] Neben beispielsweise Holzplatten können auch andere Materialien, beispielsweise Glasplatten verwendet werden. Die Glasplatten weisen bevorzugt eine Plattenstärke auf, die der der Holzplatten entspricht, d. h. 5 bis 6 mm. Hierdurch wird eine ebene Oberfläche des Möbelstückes zur Verfügung gestellt. Die Glasplatte kann beschichtet sein, muss es aber nicht. Beispielsweise wären auch opake Glasplatten oder Glasplatten mit einem Spiegelbelag möglich.

    [0044] Neben Glasmaterialien wären auch Metall-Verbundplatten, beispielsweise Alu-Cobound-Platten, Faserzementplatten, Kacheln oder Fußbodenbelagplatten als Materialien möglich.

    [0045] Bei einer lösbaren Verbindung kann die Verkleidung sehr einfach getauscht werden. Bevorzugt ist dies ohne ein Werkzeug, beispielsweise durch reines Abheben der Verkleidung 5 vom Grundkörper 3, möglich. Das werkzeuglose Lösen und Anbringen der Verkleidung vom beziehungsweise am Grundkörper ist für eine erste Ausgestaltung der Erfindung in den Figuren 2a - 2b gezeigt.

    [0046] In der in Figur 2a gezeigten Ausführungsform sind auf dem Grundkörper 3 auf der Vorderseite 20 insgesamt vier Magnete 10.1, 10.2, 10.3, 10.4 angeordnet. Das auf der Vorderseite 20 des Grundkörpers 3 anzuordnende Verkleidungselement in Form eines plattenförmigen Elementes ist in Figur 2b gezeigt. Die Verkleidung 5 weist auf der dem Grundkörper zugewandten Seite ebenfalls vier Magnete 15.1, 15.2, 15.3, 15.4 auf, die mit den Magneten 10.1, 10.2, 10.3, 10.4 des Grundkörpers in Wechselwirkung stehen und so ein lösbares werkzeugloses Verbinden der Verkleidung 5 gemäß Figur 2b mit dem Grundkörper 3 auf der Seite 20 gemäß Figur 2a ermöglicht.

    [0047] Zum Wechseln muss die Verkleidung 5 lediglich vom Grundkörper 3 abgehoben werden. Dies kann durch einfaches Hintergreifen der Verkleidung im Zwischenraum zwischen Verkleidung und Grundkörper erfolgen.

    [0048] In Figur 3a und 3b ist eine alternative Ausgestaltung einer werkzeuglosen Verbindung von Verkleidung 5 und Grundkörper 3 dargestellt. Wiederum zeigt Figur 3a den Grundkörper 3. Der Grundkörper 3 weist in Figur 3a auf der Vorderseite 20 anstelle der Magnete aus Figur 2b insgesamt vier Vertiefungen 30.1, 30.2, 30.3, 30.4 auf. In diese Vertiefungen können Vorsprünge bzw. Nasen, die an der Rückseite der Verkleidung 5, wie in Figur 3b gezeigt, angeordnet sind, eingehängt werden. Die Nasen sind in Figur 3b mit 25.1, 25.2, 25.3, 25.4 bezeichnet. Wiederum kann durch einfaches Einhängen der Nasen der Verkleidung in die Vertiefungen des Grundkörpers werkzeuglos auf einfache Art und Weise die Verkleidung mit dem Grundkörper verbunden bzw. von dieser gelöst werden.

    [0049] Besonders bevorzugt findet die Erfindung an Möbelkörpern Verwendung, die mit elektrischen Einrichtungen, beispielsweise einem Fernseher oder einer Stereoanlage, versehen sind. In Figur 4a ist ein derartiger Möbelkörper 100 dargestellt. Der Möbelkörper besitzt an seiner Vorderseite mehrere Verkleidungselemente 110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7, die, wie zuvor beschrieben, lösbar mit dem Grundkörper verbunden sein können. Bevorzugt erfolgt ein Lösen bzw. Anbringen der Verkleidung auf dem Grundkörper werkzeuglos. Wie aus Figur 4a hervorgeht, sind die Verkleidungselemente unterschiedlich ausgebildet, d.h. sie weisen beispielsweise unterschiedliche Lackierungen oder ein unterschiedliches Furnier oder unterschiedliche Materialien, bspw. Holz und Glas auf. Wie aus Figur 4a deutlich hervorgeht, können durch einfachen Tausch von Verkleidungselementen unterschiedliche Farbeffekte an der Front des Möbelkörpers 100 zur Verfügung gestellt werden. Der Möbelkörper 100 umfasst des Weiteren eine elektrische Vorrichtung 200, hier einen Flachbildfernseher, der in das Möbelstück integriert ist. Bohrungen oder Kabeldurchführungen für die elektrische Vorrichtung 200 werden in den nicht gezeigten Grundkörper vor Anbringen der Verkleidungen am Möbelstück eingelassen. Wird die elektrische Vorrichtung 200 getauscht, so können, ohne dass das Möbel beschädigt wird, neue Bohrungen oder Kabeldurchführungen im Grundkörper vorgenommen werden. Der Grundkörper kann dann erneut auf einfache Art und Weise verkleidet werden. Die einzelnen Verkleidungselemente 110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7 sind durch Fugen 112 mit einer Fugenbreite, die bevorzugt im Bereich 2 bis 8mm liegt, getrennt.

    [0050] Figur 4b zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Möbelstückes. Bei dem in Figur 4b gezeigten Möbelstück handelt es sich um ein Sideboard. Das Sideboard umfasst insgesamt vier verschiedene Verkleidungen 400.1, 400.2, 400.3, 400.4, die an unterschiedlichen Stellen des Grundkörpers montiert sind. Durch Tausch der Verkleidungen kann das Äußere des Möbelstückes 300 auf einfache Art und Weise verändert werden. Die Verkleidungen 400.1, 400.2, 400.3, 400.4 können ein einziges Material, beispielsweise Holz, umfassen oder auch unterschiedliche Materialien. Beispielsweise können die Platten 400.1, 400.2 Holzplatten mit einer Plattenstärke im Bereich zwischen 5 und 6 mm sein und die Platten 400.3, 400.4 Glasplatten mit einer Plattenstärke von 5 bis 6 mm sein. Die Platten 400.1, 400.2, 400.3, 400.4 können unlösbar, z. B. mit Kleber oder lösbar, z. B. mit Magneten mit dem Grundkörper verbunden sein. Zwischen den einzelnen plattenförmigen Elementen 400.1, 400.2, 400.3, 400.4 werden Fugen 402.1, 402.2, 402.3 mit einer Fugenbreite (nicht gezeigt) ausgebildet, um beispielsweise Ausdehnung der plattenförmigen Elemente, insbesondere bei Verwendung unterschiedlicher Materialien zu kompensieren. Bevorzugt liegt die Breite der Fugen im Bereich 2 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 6 mm, bevorzugt zwischen 5 und 6 mm. Durch die zuvor genannten Maßnahmen wird das Spaltmaß auf ein Minimum verringert.

    [0051] Mit der Erfindung wird erstmals ein Möbelstück mit einem Möbelkörper zur Verfügung gestellt, bei dem auf einfache Art und Weise die optisch nach außen wirkende Verkleidung werkzeuglos lösbar angebracht bzw. getauscht werden kann. Dies hat Vorteile sowohl in Bezug auf eventuellen Austausch von beschädigten Möbelstücken wie auch insbesondere bei Möbeln für elektrische Einrichtungen beim Tausch der elektrischen Einrichtung. Des Weiteren ermöglicht ein derartiges Möbelstück die Anpassung an ein geändertes optisches Äußeres, ohne dass der Grundkörper des Möbels getauscht werden muss.


    Ansprüche

    1. Möbelstück mit einem Möbelkorpus (3) als Grundkörper und einer den Möbelkorpus zumindest teilweise umgebenden Verkleidung (5), wobei die Verkleidung (5) mehrere einzelne plattenförmige Elemente (110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) mit einer Plattenstärke umfasst, wobei die mehreren einzelnen plattenförmigen Elemente durch Fugen (112, 402.1, 402.2, 402.3) mit einer Fugenbreite voneinander, getrennt sind,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Plattenstärke für die mehreren einzelnen plattenförmigen Elemente im Bereich 5-6 mm liegt, derart, dass
    unterschiedliche Materialien gemischt und verarbeitet werden können wobei die mehreren einzelnen plattenförmigen Elemente aus unterschiedlichen Materialien im Wesentlichen dieselbe Plattenstärke aufweisen und ein modularer Aufbau aus unterschiedlichen Materialien ohne Überstände zur Verfügung gestellt wird, wobei die plattenförmigen wenigstens einem Element aus der nachfolgenden Materialien ausgewählt ist:

    - einer Spanplatte

    - einer Verbundplatte

    - einer Spanplatte mit einem Furnier

    - einer Verbundplatte mit einem Furnier

    - einer Spanplatte mit Lackierung

    - einer Verbundplatte mit Lackierung

    - eine Glasplatte

    - eine beschichtete Glasplatte oder

    - eine Kunststoffplatte

    und die plattenförmigen Elemente punktuell mit dem Grundkörper verbunden sind.
     
    2. Möbelstück nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verkleidung (5) mit dem Möbelkorpus (3) unlösbar oder lösbar durch wenigstens eine Verbindungseinrichtung verbunden ist.
     
    3. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verbindungseinrichtung eine Verbindungseinrichtung ist, die ein werkzeugloses Lösen der Verkleidung vom Möbelkorpus ermöglicht.
     
    4. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verbindungseinrichtung Permanentmagnete (10.1, 10.2, 10.3, 10.4; 15.1, 15.2, 15.3, 15.4) umfasst.
     
    5. Möbelstück nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Permanentmagnete (10.1, 10.2, 10.3, 10.4) einerseits am Möbelkorpus (3), andererseits (15.1, 15.2, 15.3, 15.4) an der Verkleidung (5) angeordnet sind.
     
    6. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Möbelstück ein Möbelstück, das eine elektrische Vorrichtung aufnehmen kann, ist.
     
    7. Möbelstück nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die elektrische Einrichtung eine Medieneinrichtung ist.
     
    8. Möbelstück nach einem der Ansprüche 6 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Möbelstück einen Grundkörper mit wenigstens einer Bohrung für die elektrische Einrichtung umfasst.
     
    9. Verfahren zur Herstellung eines Möbelstücks mit den folgenden Schritten:

    - es wird ein Möbelkorpus (3) als Grundkörper für das Möbelstück zur Verfügung gestellt,

    - eine Verkleidung wird unlösbar und/oder lösbar, bevorzugt werkzeuglos punktuell mit dem Möbelkorpus (3) verbunden, wobei die Verkleidung (5) plattenförmige Elemente mit einer Plattenstärke umfasst und

    - die plattenförmigen Elementen(110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) werden durch eine Fuge (112, 402.1, 402.2, 402.3) mit einer Fugenbreite auf den Möbelkorpus aufgebracht, wobei

    - die Plattenstärke im Bereich 5 bis 6mm liegt, derart, dass unterschiedliche Materialien gemischt und verarbeitet werden könne, wobei die plattenförmigen Elemente aus unterschiedlichen Materialien im Wesentlichen dieselbe Plattenstärke aufweisen und ein modularer Aufbau aus unterschiedlichen Materialien ohne Überstände zur Verfügung gestellt wird und die plattenförmigen Elemente wenigstens aus einem aus der nachfolgenden Materialien ausgewählt ist:

    - einer Glasplatte

    - einer beschichteten Glasplatte oder

    - einer Kunststoffplatte

    - einer Spanplatte

    - einer Verbundplatte

    - einer Spanplatte mit Furnier

    - einer Verbundplatte mit Furnier

    - einer Spanplatte mit Lackierung

    - einer Verbundplatte mit Lackierung


     
    10. Verfahren nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    vor Verbinden der Verkleidung mit dem Grundkörper der Grundkörper mit Bohrungen sowie Einrichtungen für elektrische Vorrichtungen versehen wird.
     


    Claims

    1. A piece of furniture, comprising a furniture body (3) as a base body and a covering panel (5) enclosing the furniture body at least in part, with the covering panel (5) comprising several panel-like elements (110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) with a panel thickness, with the several individual panel-like elements being separated by joints (112, 402.1, 402.2, 402.3) with a joint width, characterized in that the panel thickness for the several individual panel-like elements lies in the range of 5 to 6 mm, such that different materials can be mixed together and can be processed, with the several individual panel-like elements made of different materials substantially having the same panel thickness and a modular configuration of different materials without any projections is provided, with the panel-like, at least one element being chosen from the following materials:

    - chip board;

    - composite panel;

    - chip board with veneer;

    - composite panel with veneer;

    - chip board with lacquering;

    - composite panel with lacquering;

    - glass pane;

    - coated glass pane;

    - plastic board;

    and the panel-like elements are connected at certain points with the base body.
     
    2. A piece of furniture according to claim 1, characterized in that the cover panelling (5) with the furniture body (3) is releasably or non-releasably connected by at least one connecting device.
     
    3. A piece of furniture according to one of the claims 1 to 2, characterized in that the connecting device is a connecting device which allows releasing the cover panelling from the furniture body without any tools.
     
    4. A piece of furniture according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the connecting device comprises permanent magnets (10.1, 10.2, 10.3, 10.4; 15.1, 15.2, 15.3, 15.4).
     
    5. A piece of furniture according to claim 4, characterized in that the permanent magnets (10.1, 10.2, 10.3, 10.4) are arranged on the furniture body on the one hand and on the cover panelling (5) on the other hand (15.1, 15.2, 15.3, 15.4).
     
    6. A piece of furniture according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the piece of furniture is a piece of furniture which can accommodate an electrical apparatus.
     
    7. A piece of furniture according to claim 6, characterized in that the electrical device is a media device.
     
    8. A piece of furniture according to one of the claims 6 to 7, characterized in that the piece of furniture comprises a base body with at least one bore for the electrical device.
     
    9. A method for producing a piece of furniture, comprising the following steps:

    - a furniture body (3) is provided as a base body for the piece of furniture;

    - a cover panelling is releasably or non-releasably connected, preferably without tools, at specific points with the furniture body (3), with the cover panelling (5) comprising panel-like elements with a panel thickness, and

    - the panel-like elements (110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) are applied to the furniture body by a joint (112, 402.1, 402.2, 402.3) with a joint width, with

    - the panel thickness being in the range of 5 to 6 mm, such that different materials can be mixed and processed, with the panel-like elements made of different materials having substantially the same panel thickness and a modular configuration of different materials without projections is provided and the panel-like elements are chosen at least from one of the following materials:

    - a glass pane;

    - a coated glass pane, or;

    - a plastic board;

    - a chip board;

    - a composite panel;

    - a chip board with veneer;

    - a composite panel with veneer;

    - a chip board with lacquering;

    - a composite panel with lacquering.


     
    10. A method according to claim 9, characterized in that the base body is provided with boreholes and devices for electrical apparatuses prior to connecting the covering panel with the base body.
     


    Revendications

    1. Meuble avec un corps de meuble (3) formant le corps de base et un habillage (5) entourant au moins partiellement le corps de meuble, lequel habillage (5) comprend plusieurs éléments en forme de panneau distincts (110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) ayant une épaisseur de panneau, la pluralité d'éléments en forme de panneau distincts étant séparés les uns des autres par des joints (112, 402.1, 402.2, 402.3) ayant une largeur de joint,
    caractérisé en ce que
    l'épaisseur de panneau de la pluralité d'éléments en forme de panneau est comprise entre 5 et 6 mm, de telle façon que des matériaux différents puissent être mélangés et mis en oeuvre, la pluralité d'éléments en forme de panneau faits de matériaux différents présentant sensiblement la même épaisseur de panneau, et qu'une construction modulaire puisse être obtenue à partir de matériaux différents sans dépassements, au moins un élément en forme de panneau étant choisi parmi les matériaux suivants ;

    - un panneau de particules

    - un panneau sandwich

    - un panneau de particules avec un placage

    - un panneau sandwich avec un placage

    - un panneau de particules peint

    - un panneau sandwich peint

    - un panneau de verre

    - un panneau de verre enduit ou

    - un panneau de plastique

    et les éléments en forme de panneau étant ponctuellement reliés au corps.
     
    2. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'habillage (5) est relié au corps de meuble (3) de façon inamovible ou amovible par au moins un dispositif de liaison.
     
    3. Meuble selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que le dispositif de liaison est un dispositif de liaison permettant de séparer l'habillage du corps de meuble sans outils.
     
    4. Meuble selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de liaison comprend des aimants permanents (10.1, 10.2, 10.3, 10.4 ; 15.1, 15.2, 15.3, 15.4).
     
    5. Meuble selon la revendication 4, caractérisé en ce que les aimants permanents (10.1, 10.2, 10.3, 10.4) sont disposés d'une part sur le corps de meuble (3), et d'autre part (15.1, 15.2, 15.3, 15.4) sur l'habillage (5).
     
    6. Meuble selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le meuble est un meuble pouvant recevoir un dispositif électrique.
     
    7. Meuble selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif électrique est un dispositif multimédia.
     
    8. Meuble selon l'une des revendications 6 à 7, caractérisé en ce que le meuble comprend un corps avec au moins un perçage pour le dispositif électrique.
     
    9. Procédé pour la fabrication d'un meuble selon les étapes suivantes :

    - un corps de meuble (3) est produit comme corps de base pour le meuble;

    - un habillage est relié ponctuellement de manière inamovible ou amovible, de préférence sans outils, au corps de meuble (3), l'habillage (5) comprenant des éléments en forme de panneau avec une épaisseur de panneau, et

    - les éléments en forme de panneau (110.1, 110.2, 110.3, 110.4, 110.5, 110.6, 110.7, 400.1, 400.2, 400.3, 400.4) sont appliqués sur le corps de meuble par un joint (112, 402.1, 402.2, 402.3) ayant une largeur de joint,

    - l'épaisseur de panneau étant comprise entre 5 et 6 mm, de telle façon que des matériaux différents puissent être mélangés et mis en oeuvre, les éléments en forme de panneau faits de matériaux différents présentant sensiblement la même épaisseur de panneau et une construction modulaire étant obtenue à partir de matériaux différents sans dépassements, et les éléments en forme de panneau étant choisis dans au moins un des matériaux suivants :

    - un panneau de particules

    - un panneau sandwich

    - un panneau de particules avec un placage

    - un panneau sandwich avec un placage

    - un panneau de particules peint

    - un panneau sandwich peint

    - un panneau de verre

    - un panneau de verre enduit ou

    - un panneau de plastique.


     
    10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'avant la liaison de l'habillage avec le corps, le corps est muni de perçages et d'installations pour des dispositifs électriques.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente