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(11) |
EP 2 206 657 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.11.2012 Patentblatt 2012/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Transporteinheit
Transport unit
Unité de transport
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.01.2009 DE 202009000365 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.07.2010 Patentblatt 2010/28 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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12173524.5 / 2505512 |
| (73) |
Patentinhaber: Sonoco Development, Inc. |
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Hartsville, SC 29550 (US) |
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Erfinder: |
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- Quick, Dieter
51789 Lindlar (DE)
- Kohl, Hans Günther
50767 Köln (DE)
- Sünger, Markus
51789 Lindlar (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bauer, Dirk |
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BAUER WAGNER PRIESMEYER
Patent- und Rechtsanwälte
Grüner Weg 1 52070 Aachen 52070 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-01/58718 US-A- 5 692 625
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GB-A- 2 252 293 US-A1- 2004 020 168
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Einleitung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Anspruch 1 und einen Adapter
gemäß dem Anspruch 12.
[0002] Als Transportunterlage eignen sich insbesondere Paletten jeglicher Art, da diese
auf einfache Weise mittels Gabelstaplern verfahren werden können, auch wenn die Paletten
bereits mit den Ladungsgegenständen versehen sind.
Stand der Technik
[0003] Üblicherweise werden die walzenförmigen Ladungsgegenstände, die typischerweise einen
deutlich kleineren Durchmesser als ihre Länge aufweisen und somit für einen "stehenden"
Transport nicht geeignet sind, horizontal liegend und meist in mehreren Lagen übereinander
gestapelt, wobei die Anzahl der in einer Lage nebeneinander befindlichen Ladungsgegenstände
von der untersten Lage zu der obersten Lage hin abnimmt. Dies ist erforderlich, da
die walzenförmigen Ladungsgegenstände einer oberen Lage in den Zwickeln einer darunter
befindlichen Lage angeordnet werden, so dass sie sich jeweils auf zwei Ladungsgegenständen
der darunter befindlichen Lage abstützen.
[0004] Umfasst die unterste Lage beispielsweise drei nebeneinander angeordnete Ladungsgegenstände,
weist die darüber befindliche zweite Lage lediglich zwei Ladungsgegenstände und die
oberste dritte Lage nur noch einen Ladungsgegenstand auf. Somit entstehen Stapel mit
einem dreieckförmigen oder auch trapezförmigen Querschnitt, letzteres wenn die obere
Lage mehr als einen Ladungsgegenstand aufweist.
[0005] Als Ladungssicherungsmittel werden typischerweise Zugmittel in Form von stabilen
Spannseilen oder -bändern aus Metall oder gewebeverstärktem Kunststoff verwendet,
die um den dreieckförmigen Querschnitt der gestapelten Ladungsgegenstände einschließlich
der Transportunterlage gespannt werden und sich an den Mantelflächen der äußeren Ladungsgegenstände
abstützen. Bevor die Ladungsgegenstände umspannt werden, sollte die unterste Lage
zunächst mit einer Art Keil fixiert werden, wobei als Keil solche aus Holz oder Kunststoff
dienen können. Als Keil können ebenfalls Pappstreifen verwendet werden, die beispielsweise
mit einer zu den Ladungsgegenständen korrespondierenden Ausbuchtung versehen sind.
[0006] Nachteil der bekannten Transporteinheiten ist das schlechte Verhältnis von benötigtem
Transportvolumen zu tatsächlich genutzten Transportvolumen, also das Brutto/Netto
Verhältnis, das umso ungünstiger wird, desto mehr Lagen übereinander gestapelt sind.
Bei der bekannten Art der Stapelung verbleiben nämlich -abgesehen von der untersten
Lage - gewisse Freiräume an den Rändern der Lagen, die ungenutzt bleiben.
[0007] Aus der
US 59 31 435 A1 ist eine Palette zur Lagerung und zum Transport von zylindrischen Körpern bekannt,
die so nebeneinander auf der Palette positioniert werden, dass deren Längsachsen in
einer Flucht liegen. Um zu gewährleisten, dass die Körper nicht ohne Weiteres von
der Palette rollen können, weist letztgenannte in ihrer Mitte eine sich in Längsrichtung
der Palette erstreckende Mulde auf. Darüber hinaus werden die Körper durch Zugmittel
fixiert, die ausgehend von dem Kern der zylindrischen Körper mit der Palette verspannt
werden. Die Lagerung von vertikal übereinander angeordneten zylindrischen Körpern
ist mittels der bekannten Palette jedoch nicht möglich.
[0008] Die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 12 werden vom Dokument
GB-A- 2 252 293 offenbart.
Aufgabe
[0009] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Transporteinheit der bekannten
Art derart weiterzuentwickeln, dass sie sich durch eine bessere Ausnutzung des Transportvolumens
auszeichnet und die Fixierung der Ladungsgegenstände auf möglichst einfache und komfortable
Weise erfolgen kann.
Lösung
[0010] Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass Zugmittel an einer
Stirnseite der Ladungsgegenstände angreifen und zumindest jeder an einem Rand einer
Lage angeordnete Ladungsgegenstand an einer Stirnseite in kraftübertragender Weise
mit einem Zugmittel verbunden ist.
[0011] Die Verbindung der Ladungsgegenstände mit einem Zugmittel, das an ihrer Stirnseite
angreift, ist bezüglich der Handhabung besonders vorteilhaft, da sich das Zugmittel
sehr komfortabel und ohne Gefährdung durch unbeabsichtigt seitlich wegrollende Ladungsgegenstände
anbringen lässt.
[0012] Sind die Ladungsgegenstände in mindestens zwei Lagen übereinander angeordnet, wobei
Mantelflächen benachbarter Ladungsgegenstände vertikal benachbarter Lagen in einem
linienförmigen Kontakt miteinander stehen, liegen die Ladungsgegenstände einer oberen
Lage in den Zwickeln einer unteren Lage, wodurch Kräfte entstehen, die die Ladungsgegenstände
der jeweils unteren Lage auseinander drücken, also Kräfte, die horizontal nach außen
gerichtet sind. Auf herkömmliche Weise werden diese Kräfte kompensiert, indem das
durch die gestapelten Ladungsgegenstände gebildete Paket an seinem Umfang mit einem
umlaufenden Zugmittel versehen wird, das die Ladungsgegenstände in ihrer Position
hält. Die einzige Möglichkeit, hierbei ausreichend große Kräfte zu erhalten, die den
horizontal nach außen gerichteten Kräften entgegen gerichtet sind, besteht in einem
geneigten Verlauf des Zugmittels, wodurch die im Querschnitt der Transporteinheit
typisch dreiecksförmige beziehungsweise trapezförmige Geometrie entsteht. Würden die
Ladungsgegenstände nämlich derart übereinander gestapelt, dass im Querschnitt betrachtet
eine etwa rechteckige Form entsteht, wobei einzelne Ladungsgegenstände über einen
darunter befindlichen Ladungsgegenstand überstehen können, würden die senkrecht am
Umfang verlaufenden Zugmittel keine nennenswerten Horizontalkräfte aufnehmen können,
und eine Fixierung der Transporteinheit wäre bei hohen Gewichten der einzelnen Ladungsgegenständen
nahezu unmöglich.
[0013] Im Unterschied zu den bekannten Transporteinheiten, bei denen die Zugmittel lediglich
in Teilbereichen des Umfangs der Ladungsgegenstände angreifen, greifen die Zugmittel
gemäß der Erfindung jeweils an Stirnflächen von Ladungsgegenständen an. Auf diese
Weise ist es einfach möglich, die Transporteinheit mit Zugmitteln zu versehen, die
die entstehenden Kräfte in das Innere der Transporteinheit ableiten, wodurch den Kräften,
die die walzenförmigen Ladungsgegenstände auseinander drücken, besser entgegengewirkt
werden kann.
[0014] Hierdurch ist die Ausrichtung der Zugmittel nicht abhängig von der Geometrie der
Transporteinheit in ihrem Querschnitt betrachtet und das Zugmittel kann somit deutlich
effektiver angebracht werden.
[0015] Vorteilhafterweise greifen die Zugmittel jeweils an einem Zentralbereich der Stirnseite
der Ladungsgegenstände an, der oftmals dem Schwerpunkt des Querschnitts der Ladungsgegenstände
entspricht. Somit ist der Angriffspunkt des Zugmittels derart gewählt, dass eine Verdrehung
der einzelnen Ladungsgegenstände - im Gegensatz zu einer Befestigung des Zugmittels
beispielsweise an einem äußeren Punkt der Stirnseite - aufgrund der Zugkraft des Zugmittels
nicht erfolgen kann.
[0016] Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass die mit dem
Zugmittel verbundenen Zentralbereiche der Ladungsgegenstände jeweils einer Lage mit
einem separaten Zugmittel verbunden sind. Dies bedeutet, dass zumindest die beiden
äußeren Ladungsgegenstände einer Lage - mit Ladungsgegenständen gleicher Abmessungen
- mit einem horizontal verlaufenden Zugmittel verbunden sind. Es ist jedoch nicht
Vorraussetzung für die vorliegende Erfindung, dass die einzelnen Ladungsgegenstände
identische Abmessungen aufweisen, vielmehr ist die erfindungsgemäße Art der Zugmittel
flexible für jedwede Zusammenstellung an Ladungsgegenständen denkbar. Demnach kann
ein die Ladungsgegenstände einer Lage verbindendes Zugmittel auch gegenüber der Horizontalen
geneigt sein. In jedem Fall ist die Anbringung der jeweils separaten Zugmittel einer
Lage der Transporteinheit besonders vorteilhaft bezüglich der Handhabung, da sich
die einzelnen Zugmittel sehr komfortabel und wiederum ohne Gefährdung durch unbeabsichtigt
seitlich wegrollende Ladungsgegenstände anbringen lassen.
[0017] Wenn zumindest jeder an einem Rand einer Lage angeordnete Ladungsgegenstand jeweils
an beiden seiner gegenüberliegenden Stirnseiten, insbesondere in den Zentralbereichen,
in kraftübertragender Weise mit einem Zugmittel verbunden ist, entsteht eine äußerst
stabil zusammengehaltene Transporteinheit. Betrachtet man die Ladungsgegenstände in
ihrer Längsrichtung, sind sie nämlich sowohl an ihrer ersten als auch an ihrer zweiten
Stirnseite fixiert.
[0018] Eine besondere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transporteinheit sieht vor,
dass die Ladungsgegenstände Wickel eines bahnförmigen Guts, insbesondere von Folie
oder Papier, sind und dass die Wickel jeweils einen insbesondere hülsenförmigen Wickelkern
aufweisen, wobei Endabschnitte jedes Wickelkerns die Zentralbereiche bilden oder die
Zentralbereiche von Adaptern gebildet sind, die in hülsenförmige Endabschnitte der
Wickelkerne eingesteckt oder auf die Endabschnitte der Wickelkerne aufgesteckt und
jeweils kraftschlüssig und/oder formschlüssig mit den Wickelkernen verbunden sind.
Auf diese Weise werden die ohnehin an den Ladungsgegenständen befindlichen Bestandteile
zur Anbringung der Zugmittel herangezogen. Typischerweise bestehen Wickelkerne aus
Pappe oder Kunststoff. Alternativ können auch speziell für die Anbringung der Zugmittel
ausgebildete Adapter verwendet werden.
[0019] Die erfindungsgemäße Transporteinheit erlaubt eine Ausbildung der Zugmittel als Seile,
Drähte, Bänder, Balken oder Stangen, wobei diese - in ihrer Längsrichtung betrachtet
- flexibel oder starr ausgebildet sein können. Die Festigkeit in Längsrichtung betrachtet
muss zumindest die sichere Übertragung der auftretenden Zugkräfte erlauben.
[0020] Um die Verbindung der Zugmittel mit den betreffenden Ladungsgegenständen möglichst
einfach handhabbar zu machen und eine Wiederverwendung der Zugmittel zu ermöglichen,
ist es gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, die Zugmittel - in ihre
Längsrichtung betrachtet - an einer Mehrzahl von Stellen mittels eines Verschlusses
mit den Ladungsgegenständen, insbesondere mit dessen Wickelkernen oder den mit diesen
verbundenen Adaptern, lösbar verbindbar auszugestalten.
[0021] Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn das Zugmittel durch Einschieben in den Verschluss
in eine Richtung senkrecht zu der Mittelachse mit dem jeweiligen Ladungsgegenstand
verbindbar ist.
[0022] Ferner ist es von Vorteil, wenn das Zugmittel auf mindestens einer Seite mindestens
abschnittsweise mit einer Verzahnung versehen ist, die mit einer beweglichen Sperrklinke
des Verschlusses formschlüssig in Eingriff bringbar ist. Dies bedeutet, dass die jeweilige
Ausrichtung der Verzahnungen derart vorgesehen ist, dass ein Verschieben des Zugmittels
in dem Verschluss in eine Richtung möglich ist, nicht jedoch in die entgegengesetzte
Richtung.
[0023] Es ist vorteilhaft, wenn der Adapter, der Verschluss und die als federnde Zunge ausgebildete
Sperrklinke als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet sind.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung bestehen die Adapter aus einem hülsenförmigen
Einsteckabschnitt, der an seiner äußeren Mantelfläche mit radial nach außen vorstehenden,
sich in Richtung der Mittelachse des Einsteckabschnitts erstreckenden Stegen und an
seiner inneren Mantelfläche mit radial nach innen vorstehenden, sich in Richtung der
Mittelachse des Einsteckabschnitts erstreckenden Verstärkungsrippen versehen ist,
und einem radial über die äußere Mantelfläche des Einsteckabschnitts vorstehenden
und stirnseitig an diesen angeschlossenen Flanschabschnitt, der einen Verschluss in
Form eines Führungskanals zum Einschieben des Zugmittels aufweist, wobei ein Wandabschnitt
des Führungskanals als federnde Zunge ausgebildet ist. Ein derartiger Adapter erlaubt
eine schnelle und einfache Verbindung mit dem entsprechenden Zugmittel
[0025] Wenn der Außendurchmesser des Flanschabschnitts maximal dem Außendurchmesser des
Wickelkerns entspricht, ist gewährleistet, dass der Adapter nicht bis in den Bereich
des Wickels vorsteht, so dass bei dem Anbringen des Adapters keine Beschädigungen
an dem den Wickel bildenden bahnförmigen Material entstehen können.
[0026] Die Erfindung betrifft ferner einen Adapter zum Einstecken in oder Aufstecken auf
einen hülsenförmigen Endabschnitt eines Wickelkerns, wobei eine kraftschlüssige und/oder
formschlüssige Verbindung zwischen Adapter und Wickelkern entsteht. Dieser ist erfindungsgemäß
mit einer Einrichtung zur Befestigung eines Zugmittels versehen und kann insbesondere
zur Bildung einer vorbeschriebenen Transporteinheit genutzt werden.
[0027] Vorteilhafterweise besteht der Adapter - wie bereits zuvor beschrieben - aus einem
hülsenförmigen Einsteckabschnitt mit radial nach außen vorstehenden Stegen, radial
nach innen vorstehenden Verstärkungsrippen und einem Flanschabschnitt, der einen Verschluss
in Form eines Führungskanals zum Einschieben des Zugmittels aufweist, wobei ein Wandabschnitt
des Führungskanals als federnde Zunge ausgebildet ist.
Ausführungsbeispiel
[0028] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen einer erfindungsgemä-βen
Transporteinheit beziehungsweise eines erfindungsgemäßen Adapters, die in den Figuren
dargestellt sind, näher erläutert.
[0029] Es zeigt
- Fig. 1:
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Transporteinheit,
- Fig. 2:
- eine dreidimensionale Ansicht der Transporteinheit aus Figur 1,
- Fig. 3:
- ein Horizontalschnitt durch die Transporteinheit aus Figur 1 im Bereich einer Stirnseite,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung aus Figur 3 im Bereich eines Adapters,
- Fig. 5 bis 8
- verschiedene Ansichten und Details des Zugmittels und
- Fig. 9 bis 11
- verschiedene Ansichten des Adapters.
[0030] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine erfindungsgemäße Transporteinheit 1 einmal als eine
Seitenansicht auf eine der Stirnseiten 2 derselben und einmal als dreidimensionale
Ansicht, wobei auf die Darstellung einer palettenförmigen Unterlage verzichtet wurde.
Die erfindungsgemäße Transporteinheit 1 wird aus drei Lagen 3 von jeweils drei parallel
zueinander angeordneten Ladungsgegenständen 4 gebildet. Bei den Ladungsgegenständen
4 handelt es sich um Wickel 5 einer bahnförmigen Folie, wobei diese auf einen hülsenförmigen
Wickelkern 6 aus Pappe aufgewickelt ist. Der Durchmesser eines Wickels 5 beträgt typischerweise
zwischen 30 cm und 60 cm und die Länge beträgt etwa 4,00 m. Gegenüber herkömmlichen
Transporteinheiten, die mit einer untersten Lage von drei Ladungsgegenständen höchstens
sechs Ladungsgegenstände insgesamt umfassen können, wird gemäß der Erfindung eine
Transporteinheit 1 mit neun Ladungsgegenständen 4 gebildet. In diesem Fall fasst die
erfindungsgemäße Transporteinheit 1 50% mehr Material als eine bekannte Transporteinheit
bei nahezu unverändertem Transportvolumen.
[0031] In die Öffnungen der Wickelkerne 6 sind jeweils Adapter 7 gesteckt, wobei diese kraftschlüssig
und formschlüssig mit den Wickelkernen 6 verbunden sind. Auf ihrer der Öffnung abgewandten
Seite weisen die Adapter 7 jeweils einen Verschluss 8 auf, der einen Führungskanal
9 (siehe Figur 10) zum Einschieben eines Zugmittels 10 umfasst. Somit bilden die Adapter
7 Zentralbereiche 11 an den Stirnseiten 2 der Ladungsgegenstände 4, in denen die Ladungsgegenstände
4 in kraftübertragender Weise mit dem Zugmittel 10 verbunden sind.
[0032] Dabei sind die Ladungsgegenstände 4 einer Lage 3 jeweils mit einem separaten, horizontal
verlaufenden Zugmittel 10 verbunden, so dass die Ladungsgegenstände 4 einer Lage 3
zu einer Schicht verbunden werden. Somit ist ein "Auseinanderrollen" der Ladungsgegenstände
4 nicht mehr möglich, wobei es erfindungsgemäß auch ausreichend ist, wenn nur die
äußeren Ladungsgegenstände 4 mit dem Zugmittel 10 verbunden sind.
[0033] Deutlicher geht die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Adaptern7 und den Zugmitteln
10 aus den Figuren 3 und 4 hervor, die einen Schnitt durch die Transporteinheit 1
im Bereich einer Stirnseite 2 derselben beziehungsweise eine vergrößerte Darstellung
eines Adapters 7 in dem Wickelkern 6 ebenfalls im Schnitt zeigen.
[0034] Der Adapter 7, der insgesamt als Kunststoff- Spritzgussteil gefertigt ist, setzt
sich auch einem hülsenförmigen Einsteckabschnitt 12, einem radial über die Mantelfläche
des Einsteckabschnitts 12 vorstehenden und stirnseitig an diesen angeschlossenen Flanschabschnitt
13 und dem vorerwähnten Verschluss 8 zusammen. Zur Stabilisierung weist der hülsenförmige
Einsteckabschnitt 12 sechs innere Verstärkungsrippen 14 auf, von denen in der Figur
drei sichtbar sind. Diese verlaufen entlang der inneren Mantelfläche des Einsteckabschnitts
12, wobei sie radial nach innen vorstehen und sich parallel zu der Mittelachse 15
des Einsteckabschnitts 12 erstrecken.
[0035] An seiner äußeren Mantelfläche verfügt der Einsteckabschnitt 12 über Stege 16, die
ebenfalls parallel zu der Mittelachse 15 des Einsteckabschnitts 12 verlaufen und die
radial nach außen vorstehen. Dabei nimmt die Höhe der radial nach außen vorstehenden
Stege 12 ausgehend von dem Flanschabschnitt 13 hin zu dem gegenüberliegenden Ende
des Einsteckabschnitts 12 hin leicht ab. Hierdurch wird auf besonders einfache Weise
eine kraftsowie formschlüssige Verbindung zwischen dem Adapter 7 und dem Wickelkern
6 erreicht, wobei sich insbesondere die mehr vorstehenden Bereiche der Stege 16 in
die Pappe des Wickelkerns 6 eindrücken.
[0036] Der Verschluss 8 des Adapters 7 wird durch den vorgenannten Führungskanal 9 gebildet,
wobei ein dem Einsteckbereich 12 abgewandter Wandabschnitt 17 des Führungskanals 9
als federnde Zunge 18 ausgebildet ist, die über einen Teil ihrer Länge mit einer Zahnung
19 versehen ist.
[0037] Das Zugmittel , das in kraftübertragender Weise mit den Ladungsgegenständen 4 verbunden
ist, weist auf einer seiner Längsseiten eine der Zahnung 19 der Zunge 18 entsprechende
Zahnung 20 auf, so dass ein Einschieben des Zugmittels 10 in die durch den Pfeil 21
dargestellte Richtung aufgrund der Ausrichtung der Zähne 19, 20 und der Tatsache,
dass die Zunge als federnde Zunge 18 ausgebildet ist, möglich ist, nicht jedoch in
die entgegengesetzte Richtung. Derartige Verschlüsse sind zum Beispiel von sogenannten
Kabelbindern bekannt.
[0038] Wie in der Figur 3 zu erkennen, wird das Zugmittel 10 von einer Seite durch die drei
Führungskanäle 9 der Adapter 7 der benachbarten Ladungsgegenstände 4 geschoben, wobei
eine Verschiebung des Zugmittels 10 lediglich in die Richtung des Pfeils 21 möglich
ist. An dem Ende 22, mit dem das Zugmittel 10 in die Führungskanäle 9 geschoben wird,
ist das Zugmittel 10 konisch ausgebildet, so dass das Einführen desselben in einen
Führungskanal 9 vereinfacht ist. Das gegenüberliegende Ende 23 des Zugmittels 10 verfügt
über einen Anschlag 24 (siehe Figur 5), der durch einen Querschnittssprung des Zugmittels
10 gebildet wird. Der Anschlag 24 gewährleistet, dass das Zugmittel 10 nicht vollständig
durch die Führungskanäle 9 gleitet und somit wirkungslos wäre.
[0039] Die genaue Ausbildung des im Querschnitt rechteckigen Zugmittels 10 ist den Figuren
5 bis 8 zu entnehmen. Das Zugmittel 10 in Form einer starren Stange 25 weist einen
rechteckigen Querschnitt mit zwei kurzen und zwei langen Seiten auf, wobei die lange
Seite in etwa der Breite B des Führungskanals 9 entspricht beziehungsweise diese leicht
unterschreitet und die kurze Seite in etwa der Höhe H des Führungskanals 9 entspricht
beziehungsweise diese leicht unterschreitet. Allerdings verläuft der Querschnitt des
Zugmittels 10 über seine Länge L nicht konstant, vielmehr ändert sich die Breite der
langen Seiten des rechteckförmigen Querschnitts derart, dass sich zwei wellenförmige
Seitenflächen 26 ergeben. Im Wege einer bewussten Verlängerung der Oberfläche kann
auf diese Weise eine Reduzierung der Materialspannung (insbesondere der kritischen
Zugspannung) erreicht werden, die bei einer im Betrieb nicht auszuschließenden Biegebelastung
der Zugmittel 10 auftreten und andernfalls die Gefahr einer Rissbildung bergen.
[0040] Die Stange 25 ist auf einem Großteil einer ihrer breiten Seitenflächen mit der vorerwähnten
Zahnung 20 versehen, die in Figur 8 im Detail abgebildet ist.
[0041] In Figur 5 ist das den Anschlag 24 bildende gabelförmige Ende 23 des Zugmittels 10
gut zu erkennen. Der eigentliche Anschlag 24 wird durch einen Querschnittssprung gebildet,
der jedoch lediglich die breiten Seiten des Querschnitts der Stange 25 betrifft. Unterhalb
des Anschlags 24 besteht die Stange 25 aus zwei parallelen Beinen 27, die parallel
zu der Mittelachse 28 der Stange 25 verlaufen und die durch einen Einschnitt 29 voneinander
getrennt sind. Hierdurch entsteht der Eindruck einer zweizinkigen Gabel.
[0042] Oberhalb der vorbeschriebenen Beine 27 ist die Stange 25 mit einer Aussparung 30
versehen, die die Form eines umgedrehten T aufweist. Ausgehend von dem Querbalken
des T nimmt die Breite der Aussparung 30 ab, so dass der Stiel des T die Form eines
langgestreckten Dreiecks annimmt. Die Aussparung 30 und der Einschnitt 29 zwischen
den Beinen 27 sind durch einen Verbindungssteg 31 voneinander getrennt.
[0043] Die Ausstattung des Endes 23 der Stange 25 mit der Aussparung 30 und dem Einschnitt
29 erlaubt es, nach einem Durchtrennen beziehungsweise Entfernen des Verbindungssteges
31 das Ende 23 der Stange 25 manuell derart zusammenzudrücken, dass der als Anschlag
24 dienende verbreiterte Querschnitt derart reduziert wird, dass die Stange 25 aus
den Verschlüssen 8 der Adapter 7 herausgezogen werden kann. Auf diese Weise ist die
Verbindung des Zugmittels 10 mit den Adaptern 7 einfach lösbar ohne dass an den federnden
Zungen 18 manipuliert werden müsste. Alternativ kann das Ende 23 der Stange 25 auch
derart ausgebildet sein - beispielsweise mittels eines bedingt flexiblen Verbindungssteges
- dass die Verbindung zwischen Zugmittel 10 und Adaptern 7 zerstörungsfrei aufgehoben
werden kann.
[0044] In den Figuren 9 bis 11 ist der Adapter 7 jeweils in verschiedenen Ansichten dargestellt.
Die Figur 9 zeigt einen Vertikalschnitt des Adapters 7, in dem drei der im Hohlraum
des hülsenförmigen Einsteckabschnitts 12 befindlichen Verstärkungsrippen 14 zu erkennen
sind. Die Stege 16 an der äußeren Mantelfläche sind in der Figur 9 lediglich insofern
zu erkennen, als dass die Dicke des Einsteckabschnitts 12 von seinem freien Ende zu
dem Flanschabschnitt 13 hin leicht zunimmt.
[0045] Des weiteren ist aus der Figur 9 deutlich die Ausrichtung der Zähne 19 an der federnden
Zunge 18 zu sehen, die eine Verschiebung des ebenfalls mit Zähnen 20 ausgestatteten
Zugmittels 10 in die durch den Pfeil 21 gezeigte Richtung erlaubt, nicht jedoch in
die entgegengesetzte Richtung.
[0046] Die Figur 10 stellt den Adapter 7 dreidimensional dar, wobei der Führungskanal 9
sowie die innerhalb des Einsteckabschnitts 12 verlaufenden Verstärkungsrippen 14 sichtbar
sind. Der Verschluss 8 ist zwecks Erhöhung seiner Stabilität an seinen langen Seiten
jeweils mit Rippen 32 ausgestattet. Ferner sind die Stege 16 an der äußeren Mantelfläche
des Einsteckabschnitts 12 dargestellt.
[0047] In der Figur 11 ist eine Draufsicht auf den Verschluss 8 des Adapters 7 gezeigt.
Bezugszeichenliste:
[0048]
- 1
- Transporteinheit
- 2
- Stirnseite
- 3
- Lage
- 4
- Ladungsgegenstand
- 5
- Wickel
- 6
- Wickelkern
- 7
- Adapter
- 8
- Verschluss
- 9
- Führungskanal
- 10
- Zugmittel
- 11
- Zentralbereich
- 12
- Einsteckabschnitt
- 13
- Flanschabschnitt
- 14
- Verstärkungsrippe
- 15
- Mittelachse
- 16
- Steg
- 17
- Wandabschnitt
- 18
- Federnde Zunge
- 19
- Zahnung
- 20
- Zahnung
- 21
- Pfeil
- 22
- Ende
- 23
- Ende
- 24
- Anschlag
- 25
- Stange
- 26
- Wellenförmige Seitenfläche
- 27
- Bein
- 28
- Mittelachse
- 29
- Einschnitt
- 30
- Aussparung
- 31
- Verbindungssteg
- 32
- Rippe
- B
- Breite
- H
- Höhe
- L
- Länge
1. Verfahren zum Bilden einer Transporteinheit (1), wobei auf einer plattenförmigen Transportunterlage
walzenförmige Ladungsgegenstände (4), mit Mittelachsen parallel zueinander und in
mindestens einer Lage (3) derart liegend angeordnet werden, dass die Mittelachsen
jeweils einen Abstand zueinander aufweisen und Mantelflächen benachbarter Ladungsgegenstände
(4) in einem linienförmigen Kontakt miteinander stehen, wobei mittels Ladungssicherungsmitteln
in Form von Zugmitteln (10) die Ladungsgegenstände (4) auf der Transportunterlage
gegen Verrutschen und Wegrollen gesichert werden, und wobei die Zugmittel (10) an
einer Stirnseite (2) der Ladungsgegenstände (4) angreifen und jeder an einem Rand
einer Lage (3) angeordnete Ladungsgegenstand (4) an einer Stirnseite (2) in kraftübertragender
Weise mit einem Zugmittel (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachsen horizontal verlaufen, dass die Ladungsgegenstände (4) Wickel (5)
eines bahnförmigen Guts, insbesondere von Folie oder Papier, sind und dass die Wickel
(5) jeweils einen insbesondere hülsenförmigen Wickelkern (6) aufweisen, wobei die
Zugmittel (10) jeweils an einem Zentralbereich (11) der Stirnseite (2) der Ladungsgegenstände
(4) angreifen, und wobei die Zentralbereiche (11) von Adaptern (7) gebildet sind,
die in hülsenförmige Endabschnitte der Wickelkerne (6) eingesteckt oder auf die Endabschnitte
der Wickelkerne (6) aufgesteckt und jeweils kraftschlüssig und/oder formschlüssig
mit den Wickelkernen (6) verbunden sind, wobei die Adapter (7) aus einem hülsenförmigen
Einsteckabschnitt (12), der an seiner äußeren Mantelfläche mit radial nach außen vorstehenden,
sich in Richtung der Mittelachse (15) des Einsteckabschnitts (12) erstreckenden Stegen
(16) und an seiner inneren Mantelfläche mit radial nach innen vorstehenden, sich in
Richtung der Mittelachse des Einsteckabschnitts (12) erstreckenden Verstärkungsrippen
(14) versehen ist, und einem radial über die äußere Mantelfläche des Einsteckabschnitts
(12) vorstehenden und stirnseitig an diesen angeschlossenen Flanschabschnitt (13)
besteht, der einen Verschluss (8) in Form eines Führungskanals (9) zum Einschieben
des Zugmittels (10) aufweist, wobei ein Wandabschnitt (17) des Führungskanals (9)
als federnde Zunge (18) ausgebildet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsgegenstände (4) in mindestens zwei Lagen (3) übereinander angeordnet werden,
wobei Mantelflächen benachbarter Ladungsgegenstände (4) vertikal benachbarter Lagen
(3) in einem linienförmigen Kontakt miteinander stehen.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zugmittel (10) verbundenen Zentralbereiche (11) der Ladungsgegenstände
(4) jeweils einer Lage (3) mit einem separaten Zugmittel (10) verbunden werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest jeder an einem Rand einer Lage (3) angeordneter Ladungsgegenstand (4) jeweils
an beiden seiner gegenüberliegenden Stirnseiten (2), insbesondere in den Zentralbereichen
(11), in kraftübertragender Weise mit einem Zugmittel (10) verbunden wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (10) Seile, Drähte, Bänder, Balken oder Stangen (25) sind und - in
ihre Längsrichtung betrachtet - flexibel oder starr ausgebildet sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (10) - in ihre Längsrichtung betrachtet - an einer Mehrzahl von Stellen
mittels eines Verschlusses (8) mit den Ladungsgegenständen (4), insbesondere mit dessen
Wickelkernen (6) oder den mit diesen verbundenen Adaptern (7), lösbar verbindbar sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (10) durch Einschieben in den Verschluss (8) in eine Richtung senkrecht
zu der Mittelachse (28) mit dem jeweiligen Ladungsgegenstand (4) verbindbar ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (10) auf mindestens einer Seite mindestens abschnittsweise mit einer
Verzahnung (20) versehen ist, die mit einer beweglichen Sperrklinke des Verschlusses
(8) formschlüssig in Eingriff bringbar ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (7), der Verschluss (8) und die als federnde Zunge (18) ausgebildete
Sperrklinke als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet sind.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des Flanschabschnitts (13) maximal dem Außendurchmesser des
Wickelkerns (6) entspricht.
11. Adapter (7) zum Einstecken in oder Aufstecken auf einen hülsenförmigen Endabschnitt
eines Wickelkerns (6), wobei eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Verbindung
zwischen Adapter (7) und Wickelkern (6) entsteht, wobei der Adapter (7) mit einer
Einrichtung zur Befestigung eines Zugmittels (10) versehen ist, gekennzeichnet durch einen hülsenförmigen Einsteckabschnitt (12), der an seiner äußeren Mantelfläche mit
radial nach außen vorstehenden, sich in Richtung der Mittelachse (15) des Einsteckabschnitts
(12) erstreckenden Stegen (16) und an seiner inneren Mantelfläche mit radial nach
innen vorstehenden, sich in Richtung der Mittelachse (15) des Einsteckabschnitts (12)
erstreckenden Verstärkungsrippen (14) versehen ist, und einem radial über die äußere
Mantelfläche des Einsteckabschnitts (12) vorstehenden und stirnseitig an diesen angeschlossenen
Flanschabschnitt (13) besteht, der einen Verschluss (8) in Form eines Führungskanals
(9) zum Einschieben des Zugmittels (10) aufweist, wobei ein Wandabschnitt (17) des
Führungskanals (9) als federnde Zunge (18) ausgebildet ist.
1. A method for forming a transport unit (1), wherein on a plate-shaped transport base,
cylindrical cargo objects (4) are arranged with their centre axes parallel to one
another and in at least one layer (3) in such a manner that the centre axes have in
each case a distance from one another, and shell surfaces of adjacent cargo objects
(4) are in a line contact with one another, wherein the cargo objects (4) are secured
on the transport base by means of cargo securing means in the form of tension means
(10) against sliding and rolling away, and wherein the tension means (10) engage on
a front face (2) of the cargo objects (4), and each cargo object (4) arranged at an
edge of a layer (3) is connected at a front face (2) to a tension means (10) in a
force-transmitting manner, characterized in that the centre axes run horizontally, that the cargo objects (4) are coils (5) of a web-shaped
product, in particular made of foil or paper, and that each of the coils (5) have
in particular a sleeve-shaped coil core (6), wherein the tension means (10) engage
in each case on a central portion (11) of the front face (2) of the cargo objects
(4), and wherein the central portions (11) are formed by adapters (7) which are inserted
into sleeve-shaped end portions of the coil cores (6) or are fitted onto the end portions
of the coil cores (6) and which are in each case connected to the coil cores (6) in
a friction-locked or form-locked manner, wherein the adapters (7) consist of a sleeve-shaped
insertion section (12) which is provided on its outer shell surface with radially
outward protruding bars (16) extending in the direction of the centre axis (15) of
the insertion section (12), and is provided on its inner shell surface with radially
inward protruding reinforcement ribs (14) extending in the direction of the insertion
section (12), and which consists of a flange section (13) radially protruding beyond
the outer shell surface of the insertion section (12) and connected at the front face
to said intersection, which said flange section comprises a closure (8) in the form
of a guide channel (9) for inserting the tension device (10), wherein a wall section
(17) of the guide channel (9) is configured as a spring-elastic tongue (18).
2. The method according to claim 1, characterized in that the cargo objects (4) are arranged in at least two layers (3) one above the other,
wherein shell surfaces of adjacent cargo objects (4) of vertically adjacent layers
(3) are in line contact with one another.
3. The method according to claim 1 or claim 2, characterized in that the central portions (11) of the cargo objects (4) of each layer (3), which central
portions are connected to the tension means (10), are connected to a separate tension
means (10).
4. The method according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that at least each cargo object (4) arranged at the edge of a layer (3) is connected in
each case at both of its opposing front faces (2), in particular in the central portions
(11), to a tension means (10) in a force-transmitting manner.
5. The method according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that the tension means (10) are ropes, wires, belts, bars or rods (25) and - viewed in
their longitudinal direction - are configured to be flexible or rigid.
6. The method according to any one of the claims 1 to 5, characterized in that the tension means (10) - viewed in their longitudinal direction - can be detachably
connected at a plurality of locations by means of a closure (8) to the cargo objects
(4), in particular to the coil cores (6) thereof or to the adapters (7) connected
to said coil cores.
7. The method according to any one of the claims 1 to 6, characterized in that the tension means (10) can be connected to the respective cargo object (4) by inserting
said tension means (10) into the closure (8) in a direction perpendicular to the centre
axis (28).
8. The method according to claim 7, characterized in that the tension means (10) is provided at least on one side at least in sections to a
teething (20) which can be brought into form-locked engagement with a movable locking
latch of the closure (8).
9. The method according to claim 8, characterized in that the adapter (7), the closure (8), and the locking latch configured as a spring-elastic
tongue (18) are configured as plastic injection-moulded parts.
10. The method according to any one of the claims 1 to 9, characterized in that the outer diameter of the flange section (13) corresponds maximally to the outer
diameter of the coil core (6).
11. An adapter (7) for inserting into or fitting onto a sleeve-shaped end portion of a
coil core (6), wherein a friction-locked and/or form-locked connection between adapter
(7) and coil core (6) is created, wherein the adapter (7) is provided with a device
for fastening a tension means (10), characterized by a sleeve-shaped insertion section (12) which is provided on its outer shell surface
with radially outward protruding bars (16) extending in the direction of the centre
axis (15) of the insertion section (12), and which is provided on its inner surface
shell with radially inward protruding reinforcement ribs (14) extending in the direction
of the centre axis (15) of the insertion section (12), and which consists of a flange
section (13) protruding radially beyond the outer shell surface of the insertion section
(12) and connected on the front face to said insertion section, which flange section
comprises a closure (8) in the form of a guide channel (9) for inserting the tension
means (10), wherein a wall section (17) of the guide channel (9) is configured as
a spring-elastic tongue (18).
1. Procédé de formation d'une unité de transport (1) dans lequel des objets de chargement
(4) en forme de rouleau, comprenant des axes médians parallèles entre eux, sont ainsi
disposés dans au moins une couche (3) sur un support de transport en forme de plateau,
que les axes médians présentent respectivement une distance entre eux et que des objets
de chargement (4) voisins des surfaces d'enveloppe, sont en contact entre eux en formant
des lignes, sachant que les objets de chargement (4) sur le support de transport sont
sécurisés pour éviter qu'ils ne glissent ou ne roulent via des moyens de sécurité
de chargement sous forme de moyens de traction (10), et sachant que les moyens de
traction (10) se mettent en prise sur une face avant (2) des objets de chargement
(4) et chaque objet de chargement (4) disposé sur un bord d'une couche (3), est relié
sur une face avant (2) à un moyen de traction (10) en transmission de force, caractérisé en ce que les axes médians sont horizontaux, que les objets de chargement (4) sont respectivement
des rouleaux (5) d'une marchandise en forme de lé, en particulier de film ou de papier,
et que les rouleaux (5) présentent respectivement un noyau de rouleau (6) particulièrement
en forme de manchon, sachant que les moyens de traction (10) se mettent en prise respectivement
sur une partie centrale (11) de la face avant (2) des objets de chargement (4), et
sachant que les parties centrales (11) sont formées par des adaptateurs (7) qui sont
enfichés dans des sections d'extrémité en forme de manchon des noyaux de rouleau (6)
ou enfichés sur les sections d'extrémité des noyaux de rouleau (6) et reliés respectivement
par liaison de force et/ou assemblage positif avec les noyaux de rouleau (6), sachant
que l'adaptateur (7) est composé d'une section d'enfichage (12) en forme de manchon
qui est dotée sur sa surface d'enveloppe extérieure, de traverses (16) en saillie
radialement vers l'extérieur, s'étendant en direction de l'axe médian (15) de la section
d'enfichage (12), et sur sa surface intérieure, de nervures de renfort (14) faisant
saillie radialement vers l'intérieur, s'étendant en direction de l'axe médian de la
section d'enfichage (12), et d'une section de bride (13) faisant saillie radialement
au-dessus de la surface d'enveloppe extérieure de la section d'enfichage (12) et raccordée
à celle-ci par l'avant, laquelle présente une fermeture (8) sous forme d'un canal
de guidage (9) pour introduire par poussée le moyen de traction (10), sachant qu'une
section de paroi (17) du canal de guidage (9) est formée comme une languette (18)
à ressort.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les objets de chargement (4) sont disposés l'un au-dessus de l'autre en au moins
deux couches (3), sachant que des objets de chargement (4) de couches (3) verticales
voisines, voisins des surfaces d'enveloppe, sont en contact entre eux en formant des
lignes.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les parties centrales (11) des objets de chargement (4) d'une couche (3) respective,
reliées au moyen de traction (10), sont reliées à un moyen de traction séparé (10).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins chaque objet de chargement (4) disposé sur un bord d'une couche (3), est
relié à un moyen de traction (10), respectivement sur ses deux faces avant (2) opposées,
en particulier dans les parties centrales (11), en transmission de forces.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les moyens de traction (10), sont des cordes, des câbles, des bandes, des barres
ou des tiges (25) et, vu dans leur sens longitudinal, sont formés de manière flexible
ou rigide.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les moyens de traction (10), vu dans leur sens longitudinal, peuvent être reliés
de manière séparable, en une pluralité de points via une fermeture (8), aux objets
de chargement (4), en particulier à leurs noyaux de rouleau (6) ou aux adaptateurs
(7) reliés à ceux-ci.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le moyen de traction (10) peut être relié à l'objet de chargement (4) respectif en
étant poussé dans la fermeture (8) dans une direction verticale à l'axe médian (28).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que le moyen de traction (10) peut être doté sur au moins un côté, au moins par tronçons,
d'une dentelure (20) qui peut être mise en prise avec un cliquet d'arrêt mobile de
la fermeture (8).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'adaptateur (7), la fermeture (8) et le cliquet d'arrêt formé comme languette à
ressort (18) sont formés comme des pièces moulées par injection en plastique.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le diamètre extérieur de la section de bride (13) correspond au maximum au diamètre
extérieur du noyau de rouleau (6).
11. Adaptateur (7) destiné à être inséré dans ou sur une section d'extrémité en forme
de manchon d'un noyau de rouleau (6), sachant qu'une liaison par liaison de force
et/ou assemblage positif se produit entre l'adaptateur (7) et le noyau de rouleau
(6), sachant que l'adaptateur (7) est doté d'un dispositif pour fixer un moyen de
traction (10) caractérisé par une section d'enfichage (12) en forme de manchon qui est dotée sur sa surface d'enveloppe
extérieure, de traverses (16) en saillie radialement vers l'extérieur, s'étendant
en direction de l'axe médian (15) de la section d'enfichage (12), et sur sa surface
intérieure, de nervures de renfort (14) faisant saillie radialement vers l'intérieur,
s'étendant en direction de l'axe médian (15) de la section d'enfichage (12), et d'une
section de bride (13) faisant saillie radialement au-dessus de la surface d'enveloppe
extérieure de la section d'enfichage (12) et raccordée à celle-ci par l'avant, laquelle
présente une fermeture (8) sous forme d'un canal de guidage (9) pour introduire par
poussée le moyen de traction (10), sachant qu'une section de paroi (17) du canal de
guidage (9) est formée comme une languette (18) à ressort.
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