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(11) |
EP 2 207 461 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
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Anmeldetag: 20.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/008872 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/053019 (30.04.2009 Gazette 2009/18) |
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TRÄGERKÖRPER FÜR SANITÄRES OBERFLÄCHENMATERIAL, VERFAHREN ZUM ANPASSEN EINES DERARTIGEN
TRÄGERKÖRPERS AN BODENMASS EINER SANITÄREN DUSCHSTELLE, SOWIE VERWENDUNG DES TRÄGERKÖRPERS
CARRIER BODY FOR SANITARY SURFACE MATERIAL, METHOD OF ADAPTING SUCH A CARRIER BODY
TO FLOOR DIMENSIONS OF A SANITARY SHOWER FACILITY, AND USE OF THE CARRIER BODY
CORPS DE SUPPORT POUR UN MATÉRIAU SANITAIRE DE SURFACE, PROCÉDÉ D'ADAPTATION D'UN
TEL CORPS DE SUPPORT AUX DIMENSIONS DU FOND D'UN BAC DE DOUCHE SANITAIRE ET UTILISATION
DE CE CORPS DE SUPPORT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
19.10.2007 DE 102007050150
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.2010 Patentblatt 2010/29 |
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Patentinhaber: Swisspal AG |
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6340 Baar (CH) |
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Erfinder: |
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- SCHINDLER, Martin
80807 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Samson & Partner |
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Widenmayerstrasse 5 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-U1- 6 453 DE-U1-202005 003 399
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DE-B3-102006 047 437 DE-U1-202006 012 825
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Trägerkörper nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Anpassen eines derartigen Trägerkörpers
an die gewünschten Bodenmaße einer sanitären Duschstelle, sowie die Verwendung des
Trägerkörpers.
[0002] Ein Trägerkörper nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
EP 1 388 317 A1 bekannt.
[0003] Ferner zeigt die
DE 20 2005 003 399 U1 ein Duschbodenelement mit einem Trägerkörper aus Hartschaumstoff mit einer darauf
aufgeklebten, wasserundurchlässigen Folie.
[0004] Auf dem Gebiet der Duschen, sei es in Form von Duschkabinen oder auch nicht mit seitlich
abschirmenden Seitenwänden versehenen, reinen Duschstellen, ist es seit jeher ein
Problem, einen Trägerkörper für sanitäres Oberflächenmaterial, wie beispielsweise
eine Duschtasse, Fliesen, etc., wie aber auch eine befliesbare Stelle, vor Ort einfach
und schnell zu montieren, bei gleichzeitiger Abdichtung gegenüber der unmittelbaren
Umgebung. Neben der gattungsbildenden
EP 1 388 317 A2, offenbart auch beispielsweise die
DE 20 2006 012 825 U1 einen bei dieser Technik verwendeten Hartschaum-Trägerkörper; auf diesem ist ein
Plattenkörper angeordnet. Der Trägerkörper besteht dabei üblicherweise aus einem wasserundurchlässigen
Material mit vorzugsweise erhöhter Rohdichte, wie beispielsweise EPP oder EPL, extrudiertem
Schaumstoff wie etwa EPS, XPS oder einem Polyurethan-Hartschaumstoff, wie dies aus
dem Stand der Technik umfangreich bekannt ist. Auf der oberen Auflagefläche des Trägerkörpers
ist sanitäres Oberflächenmaterial, wie beispielsweise eine durchgehende Acrylfläche
schon vorab aufgebracht. Diese obere Auflagefläche des Trägerkörpers kann aber auch
befliest werden, und zwar vorzugsweise nach dem Verlegen des Trägerkörpers an der
vorgesehenen Duschstelle. Weiters, neigt sich bei bekannten Trägerkörpern mit oder
ohne darauf befindlichem sanitärem Oberflächenmaterial die Auflagefläche in Richtung
einer oftmals zentralen Öffnung, die für den Bodenablauf vorgesehen ist.
[0005] Bei der Montage wird der Trägerkörper mit seiner Bodenfläche üblicherweise direkt
auf einer Unterlage, wie beispielsweise einem Estrich oder vorbereitetem Unterbau,
aufgelegt. Nach dem derartigen örtlichen Festlegen des Trägerkörpers für die Duschstelle,
muß dieser mit dem darauf befindlichen sanitären Oberflächenmaterial zu angrenzenden
Flächen, wie beispielsweise weiterem Fliesenboden, Wänden, insbesondere gefliesten
Wänden, etc., hin abgedichtet werden. Die gattungsbildende
EP 1 388 317 A2 schlägt hierzu vor, den Randbereich des Trägerkörpers mit einem zwischen der Auflagefläche
des Trägerkörpers und dem sogenannten Tassenkörper angeordneten Dichtungsband zu versehen,
das im nicht-montierten Zustand den Randbereich des Trägerkörpers überlappt. Ist ein
derartiger Trägerkörper mit darauf befindlicher Duschtasse benachbart an einen Estrich
eingelassen, so übergreifen die Dichtungsbänder des Trägerkörpers den angrenzenden
Estrich; hiermit kann die Stoßfuge zwischen dem Trägerkörper und dem Estrich dann
feuchtigkeitsdicht abgedeckt werden. Eine ähnliche Lösung liefert die
DE 20 2006 012 825 U1. Hier wird insbesondere eingehend beschrieben, wie das Dichtband an der au-βenliegenden
Stirnseite des Trägerkörpers befestigt werden kann.
[0006] Die zuvor im Stand der Technik beschriebenen Trägerkörper werden für die sanitäre
Installation mit vorbestimmten Abmessungen angeliefert. Insofern die Duschstelle mit
diesen vorbestimmten Abmessungen des Trägerkörpers übereinstimmt, ergibt sich bei
der Abdichtung des Trägerkörpers gegenüber den umgebenden Flächen kein Problem. Insofern
jedoch die Abmessungen bei der Duschstelle nicht mit den vorbestimmten Abmessungen
des Trägerkörpers übereinstimmen, ergeben sich bei der Montage des Trägerkörpers für
sanitäres Oberflächenmaterial wie Fliesen und Duschtassen jedoch Probleme. Ziel der
Erfindung ist es, derartigen Problemen beizukommen.
[0007] Dieses Ziel wird für einen bekannten Trägerkörper durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Anspruchs 1 erreicht. Das Dichtelement ist dabei auf der Auflagefläche,
Bodenfläche oder der Stirnfläche der Öffnung nur zum Teil fest angebracht. Muß der
Trägerkörper mit vorbestimmten Abmessungen nun individuell an die Abmessungen der
Duschstelle angepaßt werden, so müssen seine Abmessungen beispielsweise durch Abschneiden
verkürzt werden. Indem nur ein Teil des Dichtelements fest auf einer jeweiligen Fläche
des Trägerkörpers (erster Teilbereich) angebracht ist, kann derjenige Teil des Dichtelements,
der zwar diese Teilbereichsfläche überlagert, jedoch darauf lose aufliegt, weggeklappt
werden. Daraufhin kann der Trägerkörper in dem Bereich (zweiter Teilbereich) ohne
darauf befindlichem Dichtelement auf individuell gewünschte Abmessungen zurechtgeschnitten
werden. Nach dem Zurechtschneiden und Anpassen des Trägerelements an die Abmessungen
der Duschstelle wird dann der lose Teilbereich des Dichtelements fest mit dem verbliebenen
Abschnitt des zweiten Teilbereichs der Fläche des Trägerkörpers verbunden und überlagert
die geschnittenen Kanten des Trägerkörpers, um dichtend eine Verbindung zu den den
Trägerkörper umgebenden Flächen herzustellen. Ein derartiges erfindungsgemäßes Verfahren
für die Nutzung des Trägerkörpers ist in Anspruch 11 wiedergegeben. Besonders vorteilhaft
kann der erfindungsgemäße Trägerkörper gemäß Anspruch 16 zur Ausbildung des Bodens
einer darauf anzuordnenden sanitären Kabine, insbesondere einer Duschkabine, Verwendung
finden.
[0008] Besonders bevorzugt ist die Fläche des Dichtelementes, das bevorzugt eine Dichtfolie
(Anspruch 7) ist, größer als die Fläche des Trägerkörpers, die sie überlagert (Anspruch
10). Hierdurch ist sichergestellt, daß der Trägerkörper auch für Fälle wie im geschilderten
Stand der Technik Anwendung finden kann; in diesen Fällen ist es nicht nötig, den
Trägerkörper von seinen Ausmaßen her an die Abmessungen der Duschstelle anzupassen.
Falls so ein Fall vorliegt, kann der Teilbereich des Dichtelements, der das Trägerelement
lose überlagert, einfach fest vor Ort an der jeweiligen Fläche des Trägerkörpers (zweiter
Teilbereich) angebracht werden. Die Dichtfolie ist dabei vorzugsweise derart ausgestaltet,
daß eine Seite insbesondere gut mit dem Trägerkörper verbindbar ist, auf ihrer anderen
Seite gut ein Kleber, insbesondere Fliesenkleber, aufnehmbar ist.
[0009] Es ist auch nicht nötig, daß das Dichtelement ganzflächig ausgebildet ist, d.h.,
daß es die gesamte darunter liegende Fläche des Trägerkörpers ganzflächig überlagert;
ganzflächig sollte jedoch das Dichtelement dort ausgebildet sein, wo es den entsprechenden
Teilbereich der Fläche des Trägerkörpers lose überlagert, um bei jeweiliger Anpassung
des Trägerkörpers an die Abmessungen der Duschstelle dann wiederum vollständig die
geschnittenen Kanten in Form von Randbereichen zu überlappen; hierdurch kann eine
durchgehende Abdichtung zu angrenzenden Flächen hergestellt werden.
[0010] Besonders bevorzugt ist das Dichtelement gemäß der Erfindung an der Auflagefläche
des Trägerkörpers angeordnet (Anspruch 2). Auf der dann nach oben freiliegenden Fläche
des Dichtelements werden dann bevorzugt Fliesen, Steinplatten, etc. zur Fertigstellung
der Duschstelle angebracht. Ist auf der Auflagefläche des Trägerkörpers ein sanitäres
Oberflächenmaterial wie beispielsweise eine Acrylschicht, eine Duschwanne, etc. angebracht,
so eignet sich die Bodenfläche des Trägerkörpers zur Anbringung des Dichtelements
(Anspruch 3). Auch in diesem Fall kann der Trägerkörper individuell an die Abmessungen
der Duschstelle angepaßt werden und danach das Dichtelement für eine Abdichtung zu
angrenzenden Flächen sorgen.
[0011] Um die Öffnung im Trägerkörper für den Ablauf individuell anpassen zu können, beispielsweise
um in puncto einzusetzender Ablaufkörper flexibel zu sein, ist bevorzugt das erfindungsgemäße
Dichtelement an der Stirnfläche der Öffnung angebracht (Anspruch 6).
[0012] Wie schon zuvor erwähnt, kann der erfindungsgemäße Trägerkörper individuell an Abmessungen
jeweiliger Duschstellen angepaßt werden. Um die Montage und Anpassung weiter zu erleichtern,
weist die Auflagefläche und/oder die Bodenfläche des Trägerkörpers vordefinierte Einkerbungen
auf (Anspruch 9); hierdurch kann der Trägerkörper an diesen Stellen in vertikaler
Richtung leichter durchtrennt werden. Die Vorortmontage wird so erheblich erleichtert.
[0013] Bei den bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren ist es wesentlich, daß das Dichtelement
auf einer jeweiligen Fläche des Trägerkörpers in einem ersten Teilbereich fest angebracht
ist. In dem verbleibenden, zweiten Teilbereich der Fläche des Trägerkörpers überlagert
das Dichtelement diesen zweiten Teilbereich der Fläche lose. Dieser zweite Teilbereich
der Fläche des Trägerkörpers kann nun individuell an die Abmessungen der Duschstelle
angepaßt werden. Eine derartige Anpassung erfolgt über ein Durchtrennen des Trägerkörpers
vorzugsweise in vertikaler Richtung bei dem zweiten Teilbereich, der von dem Dichtelement
lose überlagert wird. Vor dem Durchtrennen wird das lose überlagernde Dichtelement
von dem darunterliegenden zweiten Teilbereich weggeklappt. Dadurch, daß das Dichtelement
jedoch bei dem ersten Teilbereich der Fläche des Trägerkörpers fest angebracht ist,
kann es nach dem Durchtrennen des Trägerkörpers an der zuvor genannten und gewünschten
Stelle sofort wieder auf den nach dem Durchtrennen verbliebenen Abschnitt des zweiten
Teilbereichs gelegt werden. Besonders bevorzugt wird dann das Dichtelement ebenfalls
so angepaßt, daß es in Form von Randbereichen über die durch das Durchtrennen entstandenen
Kanten des Trägerkörpers vorsteht; mit anderen Worten, kann es verkürzt werden. Vor
oder nach dem Verkürzen kann das Dichtelement auch an diesem zweiten Teilbereich der
Fläche des Trägerkörpers fest angebracht werden.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben.
[0015] Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Trägerkörpers mit auf dessen
Auflagefläche befindlicher Dichtfolie;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Trägerkörper der Fig. 1 entlang der Linie I-I in etwas
vergrößertem Maßstab;
Fig. 3a-3c rechte Teilbereiche des Schnitts der Fig. 2 durch den Trägerkörper, jeweils
in Darstellung beispielhafter Montagemöglichkeiten des erfindungsgemäßen Trägerkörpers
an benachbarten Flächen;
Fig. 4 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Trägerkörper ähnlich dem der Fig.
1 entlang der Linie I-I in etwas vergrößertem Maßstab, wobei jedoch die Dichtfolie
an der Bodenfläche des Trägerkörpers angeordnet ist; und
Fig. 5a-5g rechte Teilbereiche des Schnitts der Fig. 4, jeweils in Darstellung beispielhafter
Montagemöglichkeiten des erfindungsgemäßen Trägerkörpers an benachbarten Flächen.
[0016] Es folgt die Erläuterung der Erfindung und deren weiterer Vorteile anhand der Zeichnungen
nach Aufbau und ggf. auch nach Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.
[0017] In der perspektivischen Darstellung der Fig. 1, ist der erfindungsgemäße Trägerkörper
1 schräg von oben zu sehen. Der Trägerkörper 1 weist dabei eine obere Auflagefläche
2 für sanitäres Oberflächenmaterial 3 auf, wie beispielsweise eine Acrylschicht 4
oder Fliesen 5. In der perspektivischen Ansicht der Fig. 1 ist die Auflagefläche 2
in einen inneren ersten Teilbereich 6 und einen äußeren zweiten Teilbereich 7 unterteilt
dargestellt. Der erste Teilbereich 6 der Auflagefläche 2 ist derjenige Bereich der
Auflagefläche 2 des Trägerkörpers 1, auf dem eine Dichtfolie 8 fest angebracht ist.
Diese Dichtfolie 8 ist - vom ersten Teilbereich 6 aus-gestrichelt gezeichnet. Die
gestrichelte Darstellung der Dichtfolie 8 gibt deren lose Überlagerung über den zweiten
Teilbereich 7 der Auflagefläche 2 wieder. Zudem ist aus der Darstellung der Fig. 1
erkennbar, daß die Dichtfolie 8 in der gestrichelten Darstellung die jeweiligen Kanten
9 des Trägerkörpers 1 überlappt.
[0018] In der perspektivischen Darstellung der Fig. 1 ist die Auflagefläche 2 so dargestellt,
daß sie sich von allen Seiten in Richtung des Zentrums des Trägerkörpers 1 nach unten
neigt. Im Zentrum des Trägerkörpers 1 ist eine Öffnung 10 erkennbar, die für den Bodenauslauf
vorgesehen ist.
[0019] Erfindungsgemäß kann nun der Trägerkörper 1 bei dem als zweitem Teilbereich 7 gekennzeichneten
Abschnitt an die erforderlichen Abmessungen der gewünschten Duschstelle abgeändert
angepaßt, insbesondere durchschnitten werden. Diese vorzugsweise vor Ort durch Handwerker
erfolgende Anpassung an die Abmessungen der Duschstelle wird mit bekanntem Werkzeug,
wie beispielsweise einer Säge, vorgenommen. Hierdurch ist eine einfache und schnelle
Anpassung des Trägerkörpers 1 an die individuellen äußeren Gegebenheiten jederzeit
möglich.
[0020] In Fig. 2 ist der Schnitt entlang der Linie I-I des Trägerkörpers 1 von Fig. 1 in
etwas vergrößertem Maßstab zu erkennen. Insbesondere ist in Fig. 2 der erste Teilbereich
6 mit einem darauf fest angeordneten Teil 11 der Dichtfolie 8, sowie der zweite Teilbereich
7 mit einem darüber befindlichen losen Teil 12 der Dichtfolie 8, erkennbar. Wie schon
erwähnt, wird beim Schneiden bzw. Durchtrennen des Trägerkörpers 1 zunächst der lose
Teil 12 der Dichtfolie 8 weggeklappt. Daraufhin wird der Trägerkörper 1 beim zweiten
Teilbereich 7 durchtrennt. Nach dem Durchtrennen wird der lose Teil 12 der Dichtfolie
8 auf dem noch verbliebenden Abschnitt des zweiten Teilbereichs 7 beispielsweise durch
Ankleben angebracht. Dabei kann aber auch der lose Teil 12 der Dichtfolie 8 vor oder
nach dem festen Anbringen etwas gekürzt werden, derart, daß eine durch das Schneiden
erzeugte Kante 13 des Trägerkörpers 1 von dem losen Teil 12 der Dichtfolie 8 noch
überlappt wird.
[0021] Darauffolgend kann eine Montage des Trägerkörpers 1 an daran angrenzenden, benachbarten
Flächen erfolgen, wie dies beispielhaft in den Fig. 3a-3c dargestellt ist. Im Ausführungsbeispiel
der Fig. 3a befindet sich der Trägerkörper 1 auf einem Unterbau 14 angeordnet und
stößt mit seiner geschnittenen Kante 13 an einer Wand 15 an. Der nach dem Schneiden
des Trägerkörpers verbliebene Dichtfolienrandabschnitt 16 ist in Fig. 3a an der angrenzenden
Wand 15 nach oben entlanggezogen und dichtet so die Fuge zwischen Wand 15 und Trägerkörper
1 ab. Auf Wand 15 und Dichtfolienrandabschnitt 16 werden dann Fliesen 17 aufgebracht.
Beim in Fig. 3b dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Verlegung des Trägerkörpers
1 mit darunter befindlichem Unterbau 14 benachbart zu einem Estrich 18. Dabei wird
der Dichtfolienrandabschnitt 16 über die Fuge zwischen Trägerkörper 1 und Estrich
18 gelegt und an der Oberseite des Estrichs 18 beispielsweise durch Verkleben angebracht.
Ebenfalls werden Fliesen 17 auf dem Estrich 18 und dem Dichtfolienrandabschnitt 16
bei Überlagerung verlegt, die vorzugsweise stetig zu den Fliesen 5 des Trägerkörpers
1 verlaufen. Schließlich ist noch in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3c dargestellt,
wie die Konstruktion aus Unterbau 14 und Trägerkörper 1 mit darauf befindlicher Dichtfolie
8 und Fliesen 5 auf einem Estrich 18 angeordnet wird; die weitere Verfliesung des
Trägerkörpers 1 erfolgt an dessen Stirnseite, der Stirnfläche des Unterbaus 14 und
dann der Oberfläche des Estrichs 18. Aus der Fig. 3c ist erkennbar, daß dann der Dichtfolienrandabschnitt
16 über die Ecke zwischen Unterbau 14 und Estrich 18 gezogen ist, um hier eine ausreichende
Dichtung sicherzustellen.
[0022] Ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Trägerkörpers 1' ist im
Schnitt der Fig. 4 dargestellt. Dieser erfindungsgemäße Trägerkörper 1' entspricht
im wesentlichen dem Aufbau des Trägerkörpers 1 der Fig. 1. Dementsprechend handelt
es sich bei der Darstellung der Fig. 4 um einen ähnlichen Schnitt durch einen Trägerkörper
1' wie bei dem Schnitt der Fig. 2, wobei jedoch der Trägerkörper 1' der Fig. 4 sich
dadurch unterscheidet, daß er an seiner Auflagefläche 2 mit sanitärem Oberflächenmaterial
in Form einer Acrylschicht 19, vorabbeschichtet ist. Diese Acrylschicht 19 verläuft
in der Darstellung der Fig. 4 des Trägerkörpers 1' zumindest zum Teil über seine Stirnflächen.
Erkennbar in der Darstellung der Fig. 4 ist, daß die Dichtfolie 8 hier an der Bodenfläche
20 des Trägerkörpers 1' angebracht ist. Entsprechend dem erfindungsgemäßen und in
den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, ist die Bodenfläche 20 ebenfalls
in einen ersten Teilbereich 6 mit fest angeordnetem Teil 11 der Dichtfolie 8 und einen
zweiten Teilbereich 7 mit losem Teil 12 der Dichtfolie 8, unterteilt. Das Durchtrennen
des Trägerkörpers 1' gemäß dem Ausführungsbeispiel 4 erfolgt in gleicher Weise, wie
dies in Bezug auf das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 beschrieben wurde. Auch hier
ist wieder wesentlich, daß beim Durchtrennen des Trägerkörpers 1 im zweiten Teilbereich
7 der lose Teil 12 der Dichtfolie 8 nicht mitdurchtrennt wird. Durch den erfindungsgemäßen
Trägerkörper 1' ist es möglich, Duschstellen insbesondere unter Berücksichtigung spezieller
Abmessungen gerecht zu werden und eine leichte Montage und Abdichtung an diesen Duschstellen
vorzusehen. In den Fig. 5a-5g sind wieder rein beispielhafte Möglichkeiten von Verbindungen
des Trägerkörpers 1' mit angrenzenden Flächen wie Wänden 15, Estrichen 18, etc. dargestellt.
Dabei sei festgehalten, daß lediglich in Fig. 5b ein geschnittener Trägerkörper 1'
dargestellt ist, der auf einem Unterbau 14 angeordnet und dann entsprechend gegenüber
einer Wand 15 mit Hilfe des Dichtrandabschnitts 16 abgedichtet ist. Auch hier ist
entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3a der Stoßbereich zwischen Dichtfolienrandabschnitt
16 und Wand 15 mit Fliesen 17 versehen.
[0023] Die in den Fig. 5a sowie 5c-5g dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen jeweils
einen Trägerkörper 1', der nicht geschnitten wurde, so daß dessen Acrylschicht 19
voll belassen ist. In Fig. 5a erfolgt die Anordnung des Trägerkörpers 1' entsprechend
der Anordnung des geschnittenen Trägerkörpers 1' der Fig. 5b. In Fig. 5c befindet
sich der Trägerkörper 1' auf einem Unterbau 14 und diese Kombination wiederum auf
einem Estrich 18 entsprechend dem Beispiel, wie es zu Fig. 3c beschrieben wurde. In
Fig. 5d befindet sich der Trägerkörper 1' bzw. unter diesem die Dichtfolie 8 unmittelbar
auf dem Estrich 18. Es wird in dieser Fig. 5d dargestellt, wie sich der Dichtfolienrandabschnitt
16 weiter über den Estrich 18 hinaus erstreckt, und den Estrich 18 gegenüber dem Trägerkörper
1' abdichtet, so daß Fliesen 17 auf dem Dichtfolienrandabschnitt 16 und Estrich 18
anordenbar sind. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5e ist der Unterbau 14 mit darauf
befindlichem Trägerkörper 1' etwas höher als der daran anschließende Estrich 18 vorgesehen,
so daß beispielsweise Fliesen 17 darunter geschoben werden können. Auch hier findet
wieder eine erkennbare Abdichtung der jeweiligen Stoßstellen über den Dichtfolienrandabschnitt
16 statt. Demgegenüber ist in Fig. 5f die Situation dargestellt, bei welcher der Unterbau
14 niederer als der Estrich 18 ist und dementsprechend nach dem Befliesen des Estrichs
18 ein frei gestaltbarer Höhenunterschied zwischen der Acrylschicht 19 und den aufgebrachten
Fliesen 17 entsteht. Schließlich ist noch in Fig. 5g ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
bei dem die Kombination aus Trägerkörper 1' und Unterbau 14 so am Estrich 18 mit darauf
befindlichen Fliesen 17 angeordnet ist, daß man von einer bodengleichen Einlassung
sprechen kann. In Fig. 5f und 5g wird der Dichtfolienrandabschnitt 16 nach oben, über
den Estrich 18, umgeschlagen.
1. Trägerkörper (1; 1') für sanitäres Oberflächenmaterial (5, 4; 19), aufweisend:
- eine Auflagefläche (2) für das sanitäre Oberflächenmaterial (5, 4; 19),
- eine Bodenfläche (20) zur Anordnung auf einer Unterlage (14, 18),
- eine durchgehende Öffnung (10) etwa in vertikaler Richtung des liegenden Trägerkörpers
(1; 1'), die seitliche Stirnflächen ausbildet, sowie
- ein Dichtelement (8), das wenigstens eine der Flächen: Auflagefläche (2) bzw. Bodenfläche
(20), zumindest teilweise überlagert,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtelement (8) auf der wenigstens einen Auflagefläche (2) bzw. Bodenfläche (20)
nur auf einem ersten Teilbereich (6) fest angebracht ist und wenigstens einen weiteren
zweiten Teilbereich (7) der Auflagefläche (2) bzw. Bodenfläche (20) lose überlagert.
2. Trägerkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (8) an der Auflagefläche (2) angebracht ist.
3. Trägerkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (8) an der Bodenfläche (20) angebracht ist.
4. Trägerkörper nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das sanitäre Oberflächenmaterial, insbesondere eine Acrylschicht (19), auf der Auflagefläche
(2) aufgebracht ist.
5. Trägerkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das sanitäre Oberflächenmaterial über die Kanten (9) des Trägerkörpers (1') und zumindest
teilweise entlang der Stirnflächen des Trägerkörpers (1') verläuft.
6. Trägerkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (8) an der Stirnfläche der Öffnung (10) angebracht ist.
7. Trägerkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (8) eine Dichtfolie ist.
8. Trägerkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich seine Auflagefläche (2) zur durchgehenden Öffnung (10) hin nach unten neigt.
9. Trägerkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (2) und/oder die Bodenfläche (20) vordefinierte Einkerbungen aufweist,
um den Trägerkörper (1; 1') an diesen Stellen in vertikaler Richtung leichter zu durchtrennen.
10. Trägerkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtfläche des Dichtelements (8) größer ist als die Fläche des Trägerkörpers
(1; 1'), die das Dichtelement (8) überlagert, um über die Fläche des Trägerkörpers
(1; 1') hinauszuragen und so einen freien Randabschnitt (16) für eine Dichtung mit
einer an den Trägerkörper (1; 1') angrenzenden Fläche (15, 18) auszubilden.
11. Verfahren zum Anpassen eines Trägerkörpers nach einem der vorstehenden Ansprüche an
die gewünschten Bodenmaße einer sanitären Duschstelle,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der den zweiten Teilbereich der Fläche des Trägerkörpers lose überlagernde Teil
des Dichtelements von diesem zweiten Teilbereich der Fläche wegbewegt wird, derart,
daß dieser zweite Teilbereich frei zugänglich wird,
- der Trägerkörper im Bereich dieses zweiten Teilbereichs zum Anpassen an die gewünschten
Bodenmaße entsprechend durchtrennt wird, und
- nach dem Durchtrennen der lose überlagernde Teil des Dichtelements wieder über dem
verbliebenen Abschnitt des zweiten Teilbereichs, die abgeschnittenen Kanten des Trägerkörpers
überlappend, angeordnet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der lose überlagernde Teil des Dichtelements auf dem nach dem Durchtrennen verbliebenen
Abschnitt des zweiten Teilbereichs der Fläche des Trägerkörpers fest angebracht wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Durchtrennen des Trägerkörpers der lose überlagernde Teil des Dichtelements
so verkürzt wird, daß er einerseits den nach dem Durchtrennen des Trägerkörpers verbliebenen
Abschnitt des zweiten Teilbereichs der Fläche des Trägerkörpers überdeckt, und andererseits
über die abgeschnittenen Kanten des Trägerkörpers hinausragt, um eine Abdichtung mit
einer an dem Trägerkörper angrenzenden Fläche ausbilden zu können.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem erneuten Anordnen und dann festen Anbringen des losen Teils des Dichtelements
auf dem verbliebenen Abschnitt des zweiten Teilbereichs der Fläche des Trägerkörpers
die dann vorhandene, freiliegende Dichtfläche des Dichtelements auf dem Trägerkörper
mit sanitärem Oberflächenmaterial, insbesondere Fliesen, belegt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11-13,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Auflagefläche des Trägerkörpers vor dem Durchtrennen des Trägerkörpers mit sanitärem
Oberflächenmaterial beschichtet wird, und
- das Dichtelement an der Bodenfläche des Trägerkörpers angebracht wird.
16. Verwendung eines Trägerkörpers nach einem der Ansprüche 1-10 zur Ausbildung des Bodens
einer darauf anzuordnenden sanitären Kabine, insbesondere einer Duschkabine.
1. Carrier body (1; 1') for sanitary surface material (5, 4; 19), having:
- a support surface (2) for the sanitary surface material (5, 4; 19),
- a bottom surface (20) for arrangement on a base (14, 18),
- a continuous opening (10) approximately in a vertical direction of the horizontal
carrier body (1; 1'), which forms lateral side faces, together with
- a sealing element (8), that at least partly overlies at least one of the surfaces:
support surface (2) and bottom surface (20),
characterised in that
the sealing element (8) on the at least one support surface (2) or bottom surface
(20) is only fixedly attached to a first partial area (6) and loosely overlies at
least one further second partial area (7) of the support surface (2) or bottom surface
(20).
2. Carrier body in accordance with claim 1, characterised in that the sealing element (8) is attached to the support surface (2).
3. Carrier body in accordance with claim 1, characterised in that the sealing element (8) is attached to the bottom surface (20).
4. Carrier body in accordance with claim 1 or claim 3, characterised in that the sanitary surface material, in particular an acrylic layer (19), is attached to
the support surface (2).
5. Carrier body in accordance with claim 4 characterised in that sanitary surface material extends over at the edges (9) of the carrier body (1')
and at least partly along the side faces of the carrier body (1').
6. Carrier body in accordance with claim 1, characterised in that the sealing element (8) is attached to the side face of the opening (10).
7. Carrier body in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that the sealing element (8) is a sealing foil.
8. Carrier body in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that its support surface (2) slopes downwards towards the continuous opening (10).
9. Carrier body in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that the support surface (2) and/or the base surface (20) has predefined indents in order
for the carrier body (1; 1') to be more easily cut through in a vertical direction
at these points.
10. Carrier body in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that the whole surface area of the sealing element (8) is larger than the surface area
of the carrier body (1; 1'), which the sealing element (8) overlies, in order for
it to project beyond the surface area of the carrier body (1; 1') and to form a free
edge section (16) for a seal with a surface (15, 18) abutting the carrier body (1;
1').
11. Method for adapting a carrier body in accordance with one of the foregoing claims
to the desired base dimensions of a sanitary shower point,
characterised in that
- the part of the sealing element loosely overlying the second partial area of the
surface of the carrier body is moved away from this second partial area of the surface,
so that this second partial area is freely accessible,
- the carrier body is severed in the area of this second partial area to adapt it
to the desired base dimensions, and
- after the severance, the loose overlying part of the sealing element is re-arranged
over the remaining section of the second partial area, overlapping the severed edges
of the carrier body.
12. Method in accordance with claim 11, characterised in that the loose overlying part of the sealing element is firmly attached to the section
of the second partial area of the surface of the carrier body remaining after severance.
13. Method in accordance with claim 11 or claim 12, characterised in that, after severance of the carrier body, the loose overlying part of the sealing element
is shortened so that, on the one hand, it covers the section of the second partial
area of the surface of the carrier body remaining after severance of the carrier body
and, on the other hand, it projects beyond the severed edges of the carrier body in
order to allow a seal to be made with a surface abutting the carrier body.
14. Method in accordance with one of claims 11 or 12, characterised in that after the renewed arrangement and then permanent attachment of the loose part of
the sealing element of the remaining section of the second partial area of the surface
of the carrier body, the then existing exposed sealing surface of the sealing element
on the carrier body is covered with sanitary surface material, in particular tiles.
15. Method in accordance with one of claims 11-13,
characterised in that
- before severance of the carrier body, the support surface of the carrier body is
coated with sanitary surface material, and
- the sealing element is attached to the base surface of the carrier body.
16. Application of the carrier body in accordance with one of claims 1 to 10 to form the
floor of a sanitary cubicle located on it, in particular, a shower cubicle.
1. Corps support (1 ; 1') pour du matériau de surface sanitaire (5, 4 ; 19), présentant
:
- une surface d'appui (2) pour le matériau de surface sanitaire (5, 4 ; 19),
- une surface de fond (20) pour l'agencement sur un support (14, 18),
- une ouverture (10) traversant à peu près dans la direction verticale du corps support
(1 ; 1') couché, qui forme des surfaces frontales latérales, et
- un élément d'étanchéité (8), qui recouvre au moins partiellement l'une des surfaces
suivantes : surface d'appui (2) ou surface de fond (20), caractérisé en ce que
l'élément d'étanchéité (8) est placé fixement sur la au moins une surface d'appui
(2) ou surface de fond (20) uniquement sur une première zone partielle (6) et recouvre
de façon amovible au moins une autre seconde surface partielle (7) de la surface d'appui
(2) et/ou de la surface de fond (20).
2. Corps support selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (8) est placé sur la surface d'appui (2).
3. Corps support selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (8) est placé sur la surface de fond (20).
4. Corps support selon la revendication 1 ou la revendication 3, caractérisé en ce que le matériau de surface sanitaire, en particulier une couche acrylique (19), est appliquée
sur la surface d'appui (2).
5. Corps support selon la revendication 4, caractérisé en ce que le matériau de surface sanitaire s'étend sur les arêtes (9) du corps support (1')
et au moins en partie le long des surfaces frontales du corps support (1').
6. Corps support selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (8) est placé sur la surface frontale de l'ouverture (10).
7. Corps support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (8) est un film d'étanchéité.
8. Corps support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sa surface d'appui (2) s'incline vers le bas en direction de l'ouverture (10) traversant.
9. Corps support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface d'appui (2) et/ou la surface de fond (20) présente(nt) des entailles prédéfinies
pour séparer plus facilement le corps support (1 ; 1') en ces emplacements dans le
sens vertical.
10. Corps support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface totale de l'élément d'étanchéité (8) est supérieure à la surface du corps
support (1 ; 1'), qui recouvre l'élément d'étanchéité (8), pour dépasser de la surface
du corps support (1 ;1') et former ainsi une zone de bordure libre (16) pour une étanchéité
avec une surface (15, 18) contigüe au corps support (1 ;1').
11. Procédé pour adapter un corps support selon l'une des revendications précédentes aux
cotes de sol souhaitées d'un point de douche sanitaire,
caractérisé en ce que
- la partie, recouvrant de façon amovible la seconde zone partielle de la surface
du corps support, de l'élément d'étanchéité est déplacée à partir de cette seconde
zone partielle de la surface de telle sorte que cette seconde zone partielle est librement
accessible,
- le corps support est découpé de façon appropriée dans la zone de cette seconde zone
partielle pour l'adaptation aux cotes de sol souhaitées, et
- après la découpe, la partie recouvrante de façon amovible de l'élément d'étanchéité
est redisposée au-dessus de la partie restante de la seconde zone partielle, en recouvrant
les arêtes découpées du corps support.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la partie recouvrante de façon amovible de l'élément d'étanchéité est disposée de
façon fixe sur la partie de la seconde zone partielle de la surface du corps support
qui reste après la découpe.
13. Procédé selon la revendication 11 ou la revendication 12, caractérisé en ce que, après la découpe du corps support, la partie recouvrante de façon amovible de l'élément
d'étanchéité est raccourcie de façon qu'elle recouvre d'une part la partie de la seconde
zone partielle de la surface du corps support qui reste après la découpe du corps
support, et d'autre part dépasse des arêtes découpées du corps support, pour former
une étanchéité avec une surface contiguë au corps support.
14. Procédé selon l'une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que, après l'agencement renouvelé et le placement alors fixe de la partie amovible de
l'élément d'étanchéité sur la partie restante de la seconde zone partielle de la surface
du corps support, la surface d'étanchéité alors présente, mise à nu de l'élément d'étanchéité,
est recouverte sur le corps support avec du matériau de surface sanitaire, en particulier
des carreaux.
15. Procédé selon l'une des revendications 11-13,
caractérisé en ce que
- la surface d'appui du corps support est recouverte avant la découpe du corps support
avec du matériau de surface sanitaire, et
- l'élément d'étanchéité est placé sur la surface de fond du corps support.
16. Utilisation d'un corps support selon l'une des revendications 1 à 10 pour former le
sol d'une cabine sanitaire à disposer dessus, en particulier d'une cabine de douche.
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