[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen eines
innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners angeordneten
Bauteiles, insbesondere eines Verdampfers einer Kondensatoreinrichtung, mittels Kondensatwasser,
welches in dem Prozessluftkreislauf aus dem Trocknen von feuchter Wäsche gewonnen
und in einer Kondensatwasserwanne aufgefangen wird, aus der es zu einem oberhalb des
Bauteils vorgesehenen Sammelbehälter geleitet und von dessen Austrittsseite an das
betreffende Bauteil abgegeben wird. Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Wasch-
oder Wäschetrockner mit einer Vorrichtung der vorstehend genannten Art. Es sei hier
angemerkt, dass unter einem Waschtrockner ein Kombinationsgerät verstanden wird, welches
über eine Waschfunktion zum Waschen von Wäsche und über eine Trocknungsfunktion zum
Trocknen von feuchter Wäsche verfügt. Ein Wäschetrockner verfügt demgegenüber lediglich
über eine Trocknungsfunktion zum Trocknen von feuchter Wäsche.
[0002] Es sind bereits ein Verfahren und eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art zum
Entfernen von Flusen aus einem als Wärmetauscher ausgebildeten Kondenswasser-Abscheider
bekannt (
DE 37 38 031 C2). Bei dem betreffenden bekannten Verfahren und bei der zu dessen Durchführung vorgesehenen
Vorrichtung wird eine relativ geringe Menge von etwa einem halben Liter Kondenswasser
zum einmaligen Abspülen der Platten der vorgesehenen Kondensatoreinrichtung verwendet.
Der betreffende Spülvorgang dauert dabei etwa 30 Sekunden lang. Um aus der Kondensatoreinrichtung
Flusen wirksam zu entfernen, die in der betreffenden Kondensatoreinrichtung beim Trocknen
von feuchter Wäsche hängen geblieben sind, ist jedoch eine relativ starke Spülung
der Kondensatoreinrichtung erforderlich. Dies bedingt allerdings den Einsatz einer
relativ starken Pumpe, die das Kondensatwasser aus der Kondensatwasserwanne zu der
vorhandenen Spülvorrichtung hin pumpt. Es besteht zuweilen aber der Wunsch, einen
derart hohen Aufwand zu vermeiden und mit einer einfacheren Anordnung auszukommen,
um ein innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners angeordnetes
Bauteil, insbesondere einen Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung mittels des in
einer Kondensatwasserwanne aufgefangenen Kondensatwassers zu reinigen.
[0003] Es ist ferner eine Vorrichtung zum. Reinigen des Verdampfers einer Kondensatoreinrichtung
in einem Wäschetrockner bekannt (
EP 0 468 573 A1). Bei dieser bekannten Vorrichtung kann der aus einer Vielzahl von parallel zueinander
angeordneten Lamellen bestehende Verdampfer der Kondensatoreinrichtung auf seiner
einer Kondensatwasserwanne gegenüberliegenden Seite mittels einer Reinigungsvorrichtung
gereinigt werden. Diese Reinigungsvorrichtung besteht aus einer hin und her bewegbaren
kammartigen Bürsten- bzw. Borstenanordnung, der zusätzlich in der Kondensatwasserwanne
enthaltenes Kondensatwasser zugeführt wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist jedoch
die Reinigung des Verdampfers der Kondensatoreinrichtung relativ schlecht, da die
kammförmige Reinigungsvorrichtung lediglich den oberen Bereich des Verdampfers der
Kondensatoreinrichtung zu reinigen vermag, nicht aber den darunter liegenden, wesentlich
größeren Bereich. Dieser ließe sich möglicherweise dadurch reinigen, dass die kammartige
Reinigungsvorrichtung mit über die gesamte Tiefe des Verdampfers sich erstreckenden
Borsten versehen würde. Dies würde jedoch, sofern es überhaupt funktionieren würde,
wegen der damit verbundenen erheblichen Reibung zwischen den Borsten der kammartigen
Reinigungsvorrichtung und den Seitenwänden der Lammellen des Verdampfers einen relativ
hohen Energieaufwand und damit einen relativ hohen apparativen Aufwand erfordern.
Ein solcher Aufwand wird jedoch als unerwünscht angesehen.
[0004] Es sind außerdem ein Verfahren und ein Haushaltwäschetrockner zum Reinigen eines
Abschnitts einer Führung eines Prozessluftstroms bekannt (
DE 199 43 125 A1). Dabei ist ein Gebläse zum Erzeugen des Prozessluftstroms vorgesehen, der in einem
Trockenraum mit der zu trocknenden Wäsche für die Aufnahme von Feuchtigkeit in Berührung
gebracht werden kann. Außerhalb einer Trocknungsphase, in der mittels des Gebläses
der Prozessluftstrom erzeugt und in dem Trockenraum mit der zu trocknenden Wäsche
in Berührung gebracht wird, wird in einer Reinigungsphase bei ausgeschaltetem Gebläse
ein Abschnitt der Prozessluftführung zumindest teilweise für eine bestimmte Zeitdauer
mit einer Flüssigkeit geflutet. Diese Flüssigkeit wird dann am Ende der Reinigungsphase
aus dem gefluteten Abschnitt der Prozessluftführung wieder entfernt. Bei der betreffenden
Flüssigkeit handelt es sich insbesondere um Kondensatflüssigkeit aus einem Kondensatbehälter,
in welchem während des Trocknens der Wäsche Kondensatwasser gesammelt wird, das aus
dem Trocknen von feuchter Wäsche gewonnen wird. Um das erwähnte Fluten des genannten
einen Abschnitts der Prozessluftführung vornehmen zu können, ist dieser mittels einer
Abdichtungsanordnung abzudichten, die wegen des damit verbundenen Aufwands jedoch
zuweilen als unerwünscht angesehen wird. Es wird also nach einer einfacheren Lösung
zum Reinigen eines innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners
angeordneten Bauteiles gesucht.
[0005] Es sind ferner ein Verfahren zum Entfernen von Flusen aus einem Wärmetauscher eines
Hausgerätes sowie ein entsprechendes Hausgerät vorgeschlagen worden (
DE 10 2006 061 211 A1), wozu eine insbesondere durch ein während eines Trocknungsprozesses in dem Hausgerät
erzeugtes Kondensat gebildete Spülflüssigkeit während einer Reinigungsphase abhängig
von der Stärke eines Luftstromes abgelenkt wird und abhängig von der Ablenkung durch
verschiedene Bereiche des Wäschetauschers strömt. Dabei kann eine effiziente Reinigung
des Wärmetauschers jedoch nur mit einem hinreichend großen Volumen an und/oder mit
hinreichend schnell fließender Spülflüssigkeit erreicht werden. Wie dies zu erreichen
ist, ist allerdings in dem betreffenden Zusammenhang offen gelassen.
[0006] Schließlich sind auch schon ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen eines
innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners angeordneten
Bauteiles, insbesondere eines Verdampfers einer Kondensatoreinrichtung, mittels Kondensatwasser
vorgeschlagen worden (
DE 10 2007 016 074 A1), welches in dem Prozesskreislauf aus dem Trocknen von feuchter Wäsche gewonnen und
in einer Kondensatwasserwanne aufgefangen wird, aus der es zu einem oberhalb des Verdampfers
vorgesehenen Spülbehälter geleitet und von dessen Austrittsseite an den betreffenden
Verdampfer durch schlagartiges Öffnen des betreffenden Spülbehälters auf dessen Austrittsseite
als Wasserschwall an das genannte Bauteil abgegeben wird. Zusätzlich zu dem betreffenden
Spülbehälter ist noch ein gesonderter Sammelbehälter vorgesehen, in den aus der Kondensatwasserwanne
ebenfalls Kondensatwasser gepumpt werden kann, welches durch Entleeren des betreffenden
Sammelbehälters als Abwasser abgeführt werden kann. Durch diese gesonderte Bereitstellung
von Spülbehälter und Sammelbehälter ist sowohl ein steuerungs- und damit verfahrenstechnischer
als auch ein konstruktiver Aufwand verbunden, der zuweilen unerwünscht ist.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie auf besonders
einfache Weise ein innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners
angeordnetes Bauteil, und zwar insbesondere ein Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung,
mittels Kondensatwasser sowohl in steuerungs- und damit verfahrenstechnischer Hinsicht
als auch in konstruktiver Hinsicht besonders effizient gereinigt werden kann, ohne
dass dazu ein nennenswerter Aufwand erforderlich ist.
[0008] Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch, dass das Kondensatwasser einer Spülkammer eines diese
und einen als Speicherkammer dienenden Überlaufbereich enthaltenden Sammelbehälters
zugeführt wird, aus dessen Spülkammer das dort enthaltene Kondensatwasser durch schlagartiges
Öffnen der betreffenden Spülkammer auf deren Austrittsseite als Wasserschwall an das
genannte Bauteil abgegeben wird und aus dessen Speicherkammer das dort enthaltene
Kondensatwasser zur Entsorgung abgeführt wird.
[0009] Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, dass zum einen auf relativ einfache Weise
Spülwasser und Speicherwasser aus dem in der Kondensatwasserwanne aufgefangenen Kondensatwasser
gesammelt werden können, dass zum anderen durch einen einfachen Verfahrensschritt,
nämlich durch Abgabe des Kondensatwassers aus der Spülkammer als Wasserschwall ausgekommen
werden kann und dass überdies das als Speicherwasser gesammelte Kondensatwasser einfach
abgeführt werden kann. Durch Abgabe des Kondensatwassers aus der Spülkammer als Wasserschwall
kann ein innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners
angeordnetes Bauteil, und zwar insbesondere ein Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung
effizient gereinigt werden, und zwar insbesondere von Flusen, die sich dort während
eines Trocknungsvorgangs von feuchter Wäsche angesammelt haben. Nimmt man beispielsweise
eine Kondensatwassermenge von 2,5 Liter an, die in der Spülkammer gesammelt ist, so
wird die erwähnte effiziente Reinigung des Bauteiles bzw. Verdampfers der Kondensatoreinrichtung
dadurch erzielt, dass diese Kondensatwassermenge innerhalb einer Zeitspanne von etwa
1s bis 2s schwallartig abgegeben wird. Im Falle der Abgabe von 2,5 Liter Kondensatwasser
innerhalb von 1s entspricht dies einer Abgabemenge von 150 Litern/min Kondensatwasser.
Im Falle der als Beispiel angenommenen Kondensatwasserabgabe innerhalb von 2s entspricht
dies einer Kondensatwasserabgabe von 75 Litern/min. Derartige Wassermengen könnten
- wollte man zu ihrer Abgabe eine Pumpe einsetzen - übrigens lediglich mit einer relativ
großvolumigen und leistungsstarken Förderpumpe abgegeben werden, deren Einsatz jedoch
in Wasch- oder Wäschetrocknern für die Förderung von Kondensatwasser zum Reinigen
von dort innerhalb von Prozessluftkreisläufen angeordneten Bauteilen, und zwar insbesondere
von Verdampfern von Kondensatoreinrichtungen nicht in Frage kommen dürfte.
[0010] Gemäß zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung wird zusätzlich zur Abgabe des Spülwassers
aus der Spülkammer durch deren schlagartiges Öffnen auf der Austrittsseite als Wasserschwall
noch unter Druck stehendes Leitungswasser an das betreffende Bauteil abgegeben. Auf
diese Weise lässt sich die Wirkung der Reinigung des erwähnten Bauteiles auf relativ
einfache Weise noch weiter steigern.
[0011] Zweckmäßigerweise wird das in der Speicherkammer des Sammelbehälters enthaltene Kondensatwasser
durch Entleeren des betreffenden Sammelbehälters nach dessen Herausführen aus einer
Aufnahmeeinrichtung abgeführt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass das Kondensatwasser
aus der Speicherkammer des Sammelbehälters auf relativ einfache Weise abgeführt werden
kann.
[0012] In vorteilhafter Weise wird das Entleeren des in dem Speicherkammer des Sammelbehälters
enthaltenen Kondensatwassers durch Ableiten und/oder Abpumpen in eine Abwasser-Auffangeinrichtung
vorgenommen, da auf diese Weise das in der Speicherkammer des Sammelbehälters jeweils
enthaltene Kondensatwasser ohne Herausführen des Sammelbehälters aus einer Aufnahmeeinrichtung
und ohne jegliche weitere manuelle Handhabung abgeführt werden kann.
[0013] Vorzugsweise wird der an das Bauteil abzugebende Wasserschwall in seiner Abgabemenge
zwischen dem Beginn und der Beendigung der Abgabe weitgehend vergleichmäßigt. Dadurch
ergibt sich der Vorteil einer zwischen dem Beginn und der Beendigung der Wasserschwallabgabe
relativ gleichmäßigen Spülwirkung an bzw. in dem zu reinigenden Bauteil.
[0014] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird bei
einem das genannte Bauteil bildenden Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung der Wasserschwall
an einen vorzugsweise lediglich in einem festgelegten Abstand von dem Eintrittsbereich
der Prozessluft in den Verdampfer befindlichen Verdampferbereich abgegeben. Dies bringt
den Vorteil mit sich, dass im gesamten Eintrittsbereich des Verdampfers üblicherweise
verstärkt auftretende Ablagerungen in Form von Flusen wirksam entfernt werden können.
Dabei wird die Wasserschwallabgabe vorzugsweise unmittelbar nach Beendigung eines
Trocknungsvorgangs von zu trocknender feuchter Wäsche ausgeführt, da zu diesem Zeitpunkt
an dem erwähnten Bauteil bzw. Verdampfer der Kondensatoreinrichtung haftende Verunreinigungen,
insbesondere Flusen, noch feucht sind und durch die schwallartig abgegebene Spülflüssigkeit
relativ leicht zu entfernen sind.
[0015] Gemäß einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird bei
einem das genannte Bauteil bildenden Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung die Abgabe
des Wasserschwalls unter dessen mechanischer, hydraulischer, pneumatischer oder elektromechanischer
Ablenkung von einem am Eintrittsbereich der Prozessluft in den Verdampfer vorgesehenen
Anfangsbereich bis zu einem in Abstand davon in Richtung zu dem Austrittsbereich der
Prozessluft aus dem Verdampfer liegenden Endbereich vorgenommen. Hierdurch ergibt
sich der Vorteil, dass eine Reinigung des zu reinigenden Bauteiles, und zwar insbesondere
des Verdampfers einer Kondensatoreinrichtung auf relativ einfache Weise über einen
festlegbaren Bereich vorgenommen werden kann. Der betreffende Bereich kann sich dabei
vom Eintrittsbereich der Prozessluft in den Verdampfer bis zu deren Austrittsbereich
aus dem Verdampfer erstrecken. Die Wasserschwallabgabe wird auch in diesem Fall vorzugsweise
unmittelbar nach Beendigung eines Trocknungsvorgangs von zu trocknender feuchter Wäsche
ausgeführt, da zu diesem Zeitpunkt an dem erwähnten Bauteil bzw. Verdampfer der Kondensatoreinrichtung
haftende Verunreinigungen, insbesondere Flusen, noch feucht sind und durch die schwallartig
abgegebene Spülflüssigkeit gut zu entfernen sind. Zweckmäßigerweise wird das Kondensatwasser
mittels einer Pumpe aus der Kondensatwasserwanne in die Spülkammer gepumpt. Dies stellt
eine relativ einfache Möglichkeit für die Bereitstellung des Kondensatwassers dar,
welches als Schwallwasser zum Reinigen des insbesondere durch einen Verdampfer einer
Kondensatoreinrichtung gebildeten Bauteiles abgegeben wird. Dabei wird in vorteilhafter
Weise mit einer relativ kleinen und eine geringe Leistung aufweisenden Pumpe ausgekommen,
um das Kondensatwasser aus der Kondensatwasserwanne in die Spülkammer zu pumpen. Die
Leistung einer solchen Pumpe liegt deutlich, insbesondere größenordnungsmäßig unter
der Leistung einer Pumpe, wie sie eingangs im Zusammenhang mit der prinzipiellen Ausführung
der vorliegenden Erfindung erwähnt worden ist.
[0016] Zweckmäßigerweise wird das schlagartige Öffnen der Spülkammer auf deren Austrittsseite
durch Betätigen eines bistabilen Spülkammerverschlusses gesteuert. Dies bringt den
Vorteil eines besonders wirksamen schlagartigen Öffnens der Spülkammer auf deren Austrittsseite
mit sich. Dabei kann in vorteilhafter Weise der Effekt ausgenutzt werden, dass durch
einen relativ kurzen Betätigungshub auf der Steuerungsseite ein relativ großer Hub
auf der gesteuerten Seite eines Betätigungsgliedes für die Betätigung des Spülkammerverschlusses
erreicht werden kann. Überdies kann in vorteilhafter Weise für die Betätigung des
bistabilen Spülkammerverschlusses eine dem bistabilen Spülkammerverschluss gegebene
so genannte Sprungfunktion ausgenutzt werden, durch die eine sprunghafte Bewegung
des Spülkammerverschlusses für dessen Öffnen und auch für dessen Schließen ausführbar
ist.
[0017] Vorzugsweise erfolgt die zuvor erwähnte Betätigung des Spülkammerverschlusses thermisch
oder elektromagnetisch. Dies bringt den Vorteil einer besonders einfachen Betätigung
des Spülkammerverschlusses mit sich.
[0018] Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dient vorzugsweise eine Vorrichtung
mit einem innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners
angeordneten zu reinigenden Bauteil, insbesondere einem Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung,
und mit einer Kondensatwasserwanne, in welche in dem Prozessluftkreislauf durch Trocknen
von feuchter Wäsche entstehendes Kondensatwasser auffangbar, aus dieser zu einem oberhalb
des Bauteils vorgesehenen Sammelbehälter hin leitbar und aus diesem an das betreffende
Bauteil abgebbar ist.
[0019] Diese Vorrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter
eine Spülkammer mit einem Einlaufbereich für Kondensatwasser aus der Kondensatwasserwanne
und einem Auslaufbereich für die Abgabe des in dem Spülkammer enthaltenen Kondensatwassers
sowie einen als Speicherkammer dienenden Überlaufbereich aufweist und dass auf einer
Austrittsseite des Auslaufbereiches der Spülkammer ein Verschlussteil angeordnet ist,
durch dessen schlagartiges Öffnen der Sammelbehälter das in seinem Spülkammer enthaltene
Kondensatwasser schwallartig durch ein Fallrohr an das genannte Bauteil abzugeben
gestattet.
[0020] Dies bringt den Vorteil eines besonders geringen Vorrichtungsaufwands für das Reinigen
eines innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners angeordneten
Bauteiles, und zwar insbesondere eines Verdampfers einer Kondensatoreinrichtung mit
sich. Durch schlagartiges Öffnen der Spülkammer auf deren Austrittsseite lässt sich
nämlich das in der Spülkammer gesammelte Kondensatwasser in effizienter Weise schnell
als Wasserschwall an das zu reinigende Bauteil abgeben, ohne dass dazu noch zusätzliche
Einrichtungen erforderlich sind. Überdies wird der betreffende Sammelbehälter als
Kombinations- oder kurz als Kombibehälter in vorteilhafter Weise mit seiner Speicherkammer
zugleich auch als Speicherbehälter genutzt. Durch die Unterteilung des Sammelbehälters
mittels einer Trenn- bzw. Zwischenwand in eine Spülkammer, der Kondensatwasser aus
der Kondensatwasserwanne direkt zuführbar ist, und in eine Speicherkammer, die als
Überlaufbereich für die Spülkammer dient, wird der weitere Vorteil erzielt, dass sichergestellt
ist, das Kondensatwasser auch im Falle einer Minderbeladung des den betreffenden Sammelbehälter
enthaltenden Wasch- oder Wäschetrockners durch nur wenig zu trocknende Wäsche eine
ausreichende Menge an Kondensatwasser für die Reinigung des zu reinigenden Bauteiles
zur Verfügung steht und nicht anderweitig genutzt bzw. abgeführt wird.
[0021] Gemäß weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist zusätzlich zur Abgabe
des Spülwassers aus der Spülkammer durch deren schlagartiges Öffnen auf der Austrittsseite
als Wasserschwall noch unter Druck stehendes Leitungswasser an das betreffende Bauteil
abgebbar. Auf diese Weise lässt sich die Wirkung der Reinigung des erwähnten Bauteiles
ohne besonders hohen Aufwand noch weiter steigern. Von einer solchen Maßnahme lässt
sich vorzugsweise in einem Waschtrockner Gebrauch machen, in welchem ohnehin eine
Wasserzulaufeinrichtung für die Zuführung von unter Druck stehendem Leitungswasser
und eine Wasserablaufeinrichtung für die Ableitung von Abwasser zur Verfügung stehen.
[0022] Vorzugsweise ist das in der Speicherkammer des Sammelbehälters enthaltene Kondensatwasser
durch den Einlaufbereich der Spülkammer des betreffenden Sammelbehälters nach dessen
Herausführen aus einer Aufnahmeeinrichtung wieder abführbar. Auf diese Weise kommt
man mit einem besonders einfach zu gestaltenden Sammelbehälter aus.
[0023] Von besonderem Vorteil ist es gemäß weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Vorrichtung
gemäß der Erfindung, dass das in der Speicherkammer des Sammelbehälters enthaltene
Kondensatwasser durch eine Ableiteinrichtung und/oder eine Pumpe in eine Abwasser-Auffangeinrichtung
abführbar ist. Auf diese Weise kann das in der Speicherkammer des Sammelbehälters
jeweils enthaltene Kondensatwasser ohne Herausführen des Sammelbehälters aus einer
Aufnahmeeinrichtung und ohne jegliche weitere manuelle Handhabung abgeführt werden.
Dies heißt aber, dass hierdurch mit einem relativ geringen konstruktiven Aufwand für
die Unterbringung des Sammelbehälters in einem Wasch - oder Wäschetrockner ausgekommen
werden kann.
[0024] Zweckmäßigerweise weist das genannte Fallrohr einen Bereich auf, der bezogen auf
den Querschnitt des Austrittsbereiches der Spülkammer verengt ist. Dadurch lässt sich
auf relativ einfache Weise eine gute Vergleichmäßigung der Schwallwasserabgabe zwischen
deren Beginn und deren Beendigung erreichen.
[0025] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist bei einem das genannte
Bauteil bildenden Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung der Wasserschwall an einen
vorzugsweise lediglich in einem festgelegten Abstand von dem Eintrittsbereich der
Prozessluft in den Verdampfer befindlichen Verdampferbereich mittels einer mit dem
Fallrohr verbundenen, ortsfest angeordneten Spüldüse abgebbar. Dies bringt den Vorteil
einer besonders wirksamen Reinigung des hauptsächlich zu reinigenden Bereiches des
Verdampfers mit sich, in den die Prozessluft eintritt und dort vor allem Verunreinigungen,
wie Flusen, ablagert.
[0026] Gemäß einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung sind die
Spüldüse und/oder das Fallrohr während der Abgabe des Wasserschwalls durch eine mechanisch,
hydraulisch, pneumatisch oder elektromechanisch betätigte Ablenkeinrichtung von einem
am Eintrittsbereich der Prozessluft in den Verdampfer der Kondensatoreinrichtung befindlichen
Anfangsbereich bis zu einem in Abstand davon in Richtung zu dem Austrittsbereich der
Prozessluft aus dem Verdampfer liegenden Endbereich ablenkbar. Dies bringt den Vorteil
mit sich, dass der Verdampfer der Kondensatoreinrichtung über eine festlegbare Länge,
die insbesondere dessen gesamte Länge sein kann, über die er von der Prozessluft durchströmt
wird, durch den genannten Wasserschwall und gegebenenfalls durch unter Druck stehendes
Leitungswasser zu reinigen ist.
[0027] Zweckmäßigerweise ist die Spülkammer mit der Kondensatwasserwanne mittels einer Pumpe
verbunden. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Spülkammer auf relativ einfache
Weise mit Kondensatwasser gefüllt werden kann.
[0028] Vorzugsweise ist das Verschlussteil des Spülbehälters mit einer bistabilen Federanordnung
verbunden, die zum Öffnen des durch das Verschlussteil verschlossenen Austrittsbereiches
der Spülkammer betätigbar ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass das Verschlussteil
der Spülkammer durch die bistabile Wirkung der Federanordnung besonders sicher geöffnet
werden kann. Die betreffende Öffnung kann dabei vorzugsweise dadurch besonders schnell
erfolgen, dass der betreffenden bistabilen Federanordnung eine Sprungfunktion zur
Umschaltung in ihre jeweilige bistabile Lage gegeben ist.
[0029] Für die zuvor erwähnte Betätigung der bistabilen Federanordnung ist vorzugsweise
ein mit dieser gekoppeltes Thermo- oder Magnetrelais vorgesehen. Hierdurch ergibt
sich der Vorteil, dass für die Ansteuerung der bistabilen Federanordnung mit einem
besonders geringen Aufwand ausgekommen werden kann.
[0030] Anhand von Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung nachstehend beispielhaft näher
erläutert.
[0031] In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- in einer schematischen Darstellung eine Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2
- in einer schematischen Darstellung und zum Teil im Schnitt einen bei der Vorrichtung
gemäß Fig. 1 vorgesehenen, Kondensatwasser enthaltenden, in einen Gerätekörper eingeschobenen
und auf seiner Oberseite durch einen Deckel weitgehend verschlossenen Sammelbehälter
mit einer Betätigungseinrichtung zum schwallartigen Abgeben des in einer Spülkammer
enthaltenen Kondensatwassers,
- Fig. 3
- in einer schematischen Darstellung den in Fig. 2 dargestellten Sammelbehälter in einem
teilweise aus dem erwähnten Gerätekörper herausgezogenen Zustand,
- Fig. 4
- in einer Draufsicht den in Fig. 2 und 3 gezeigten Sammelbehälter bei abgenommenem
Deckel,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer möglichen Führungseinrichtung für den in Fig.
4 dargestellten Sammelbehälter,
- Fig. 6
- in einer schematischen Darstellung eine Draufsicht auf einen Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung,
wie er bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung vorgesehen ist,
- Fig. 7
- eine Anordnung, durch die das aus der Spülkammer des Sammelbehälters bei der Vorrichtung
gemäß Fig. 1 schwallartig abgegebene Kondensatwasser über einen festlegbaren Bereich
des Verdampfers der Kondensatoreinrichtung abgebbar ist, und
- Fig. 8
- eine Modifikation der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0032] Bevor auf die Zeichnungen näher eingegangen wird, sei zunächst angemerkt, dass gleiche
Elemente bzw. Einrichtungen in sämtlichen Zeichnungsfiguren durch gleiche Bezugszeichen
bezeichnet sind.
[0033] Die in Fig. 1 in einer schematischen Darstellung gezeigte Vorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in einem Wasch- oder Wäschetrockner
enthalten, von dem in Fig. 1 allerdings lediglich die für ein Verständnis der vorliegenden
Erfindung funktionswesentlichen Teile dargestellt sind. Zu diesen Teilen gehört vor
allem eine zu trocknende feuchte Wäsche enthaltende Wasch- oder Wäschetrommel WT und
eine mit dieser verbundene, nachstehend näher betrachtete Prozessluftstromanordnung,
durch die in Richtung der in Fig. 1 angegebenen Pfeile Prozessluft strömt.
[0034] Die Prozessluftstromanordnung umfasst eine Reihe von Prozessluftkanälen LU1, LU2,
LU3 und LU4 sowie mit diesen verbundene Einrichtungen, nämlich ein Gebläse GB, eine
Heizeinrichtung HE und einen Verdampfer EV einer hier nicht näher dargestellten Kondensatoreinrichtung.
Der Verdampfer EV ist dabei austrittsseitig über einen als Übergangsteil dienenden
trichterförmigen Anschluss TR1 mit dem einen Ende des Prozessluftkanals LU1 verbunden,
welchem kalte, trockene Prozessluft zugeführt wird und welcher mit seinem anderen
Ende mit einem Eingangsanschluss des Gebläses GB verbunden ist. Dieses Gebläse GB
ist ausgangsseitig über den Prozessluftkanal LU2 mit der Eingangsseite der Heizeinrichtung
HE verbunden, welche ausgangsseitig durch den Prozessluftkanal LU3 mit der Eingangsseite
der Wasch- oder Wäschetrommel WT für die Zuführung von nunmehr heißer, trockener Prozessluft
verbunden ist. Ausgangsseitig ist die Wasch- bzw. Wäschetrommel WT zur Ableitung von
heißer, feuchter Prozessluft, die von in ihr zu trocknender feuchter Wäsche abgeführt
wird, durch den Prozessluftkanal LU4 und einen sich daran anschließenden, ebenfalls
als Übergangsteil dienenden trichterförmigen Anschluss TR2 mit der Eintrittsseite
des Verdampfers EV verbunden. In diesem Verdampfer EV findet ein Kondensieren der
Feuchtigkeit der durch den Prozessluftkanal LU4 von der Wasch- bzw. Wäschetrommel
WT zugeführten heißen, feuchten Prozessluft statt. Das dadurch in dem Verdampfer EV
entstehende Kondensatwasser tritt, wie in Fig. 1 angedeutet, in Form von Wassertröpfchen
in eine unterhalb des Verdampfers EV angeordnete Kondensatwasserwanne KW ein, in der
es gesammelt wird.
[0035] Das in der Kondensatwasserwanne KW gesammelte Kondensatwasser muss nun aus dieser
abgeführt werden, damit es dort nicht zu einem Überlaufen kommt. Dazu ist die Kondensatwasserwanne
KW im vorliegenden Fall durch einen Verbindungskanal K1 mit der Eingangsseite einer
elektrischen Pumpe P1 verbunden, die beispielsweise eine Flügelradpumpe sein kann.
Ausgangsseitig ist die Pumpe P1 durch einen Verbindungskanal K2 mit der Eingangs-
bzw. Einlaufseiteseite einer Spülkammer SB eines Sammelbehälters SA verbunden. Dieser
Sammelbehälter SA weist zusätzlich zu der Spülkammer SB noch einen als Speicherkammer
SP dienenden Überlaufbereich unmittelbar neben der Spülkammer SB auf. Die Spülkammer
SB und die Speicherkammer SP des Sammelbehälters SA sind lediglich durch eine Trennwand
TR voneinander getrennt, die in der Höhe niedriger ist als die Spülkammer SB und die
Speicherkammer SP. Das durch die Pumpe P1 aus der Kondensatwasserwanne KW hochgepumpte
Kondensatwasser gelangt durch den Verbindungskanal K2 zunächst in den Einlaufbereich
der Spülkammer SB. Da die Trennwand TR, wie erwähnt, in der Höhe niedriger ist als
die Spülkammer SB und die Speicherkammer SP und damit niedriger als die Randbereiche
des Sammelbehälters SA, wird zunächst die Spülkammer SB mit Kondensatwasser aus der
Kondensatwasserwanne KW gefüllt. Ist die Spülkammer SB des Sammelbehälters SA mit
Kondensatwasser gefüllt, so tritt weiteres ihr zugeführtes Kondensatwasser über die
Trennwand TR als Überlaufwasser in die Speicherkammer SP ein, in der es zunächst verbleibt.
Über die Speicherkammer SP gegebenenfalls überlaufendes Kondensatwasser gelangt dann
sicherheitshalber durch eine Überlaufanordnung in einen Rückkanal RK und damit wieder
direkt in die Kondensatwasserwanne KW zurück. Der Sammelbehälter SA stellt somit einen
Kombinations- oder kurz einen Kombibehälter dar.
[0036] Der Sammelbehälter SA kann ein manuell aus einer in dem zugehörigen Wasch- oder Wäschetrockner
vorgesehenen Aufnahmeöffnung entnehmbarer Sammelbehälter sein, durch den das in ihn
aus der Kondensatwasserwanne KW hochgepumpte Kondensatwasser entsorgt werden kann,
und zwar insbesondere des in der Speicherkammer SP enthaltene Kondensatwasser, nachdem
das in der Spülkammer SB gesammelte Kondensatwasser zur Reinigung des Verdampfers
EV abgeführt worden ist. Das Entsorgen des Kondensatwassers aus dem Sammelbehälter
SA kann aber auch dadurch erfolgen, dass der betreffende Sammelbehälter SA vollständig
aus dem Wasch- bzw. Wäschetrockner entnommen und in einer Abwasser-Ableitvorrichtung
entleert wird. Dieses Entleeren kann dabei manuell erfolgen. Es ist aber auch möglich,
dass das in der Speicherkammer SP enthaltene Kondensatwasser mittels einer elektrischen
Pumpe abgepumpt und in die erwähnte Abwasser-Abführvorrichtung abgeleitet wird. In
diesem Fall braucht der Sammelbehälter SA nicht aus der erwähnten Aufnahmeöffnung
herausgenommen zu werden.
[0037] Die Spülkammer SB des Sammelbehälter SB ist mit seiner Ausgangs- bzw. Austrittsseite
über ein normalerweise verschlossenes Verschlussteil VT1, welches durch Betätigen
bzw. Ansteuern zu öffnen ist, mit einem Fallrohr FR verbunden. Dieses einen relativ
großen Querschnitt aufweisende Fallrohr FR weist vorzugsweise eine eine Fallhöhe von
etwa 500mm bis 600mm für das aus dem Spülbehälter SB jeweils schwallartig abzugebende
Kondensatwasser festlegende Länge auf. Es ist an seinem in Fig. 1 unteren Ende mit
einer ortsfest angeordneten, einen über die gesamte Breite des Verdampfers EV sich
erstreckenden, etwa ovalförmigen Austrittsbereich mit einer Breite von etwa 6mm bis
10mm aufweisenden Spüldüse DU versehen, die mit der Längsmitte ihres Austrittsbereiches
in einem festgelegten Abstand, der hier etwa 10mm bis 50mm beträgt, von dem in Fig.
1 rechts liegenden Eintrittsbereich des Verdampfers EV für heiße, feuchte Prozessluft
angeordnet ist. Durch diese Anordnung, bestehend aus Fallrohr FR und Spüldüse DU kann
aus dem Spülbehälter SB bei geöffnetem Verschlussteil VT austretendes Kondensatwasser
als Wasserschwall an einen vorzugsweise lediglich in dem festgelegten Abstand von
dem Eintrittsbereich der Prozessluft in den Verdampfer EV befindlichen Verdampferbereich
abgegeben werden. Die Abmessungen der Durchlassöffnung des Verschlussteiles VT sowie
des Querschnitts des Fallrohres FR und der Spüldüse DU sind dabei vorzugsweise so
gewählt, dass das in der Spülkammer SB gesammelte Kondensatwasser - also gemäß dem
oben angenommenen Beispiel etwa 2,5 Liter Kondensatwasser - innerhalb einer sehr kurzen
Zeitspanne von 1 bis 2 Sekunden als Wasserschwall an den Verdampfer EV abgegeben wird.
Durch die Abgabe eines solchen Wasserschwalls, also mit einer Geschwindigkeit von
zumindest 2,5 Litern in 2 Sekunden und vorzugsweise unmittelbar nach Durchführen eines
Trocknungsvorgangs der feuchten Wäsche, die sich in der Wasch- bzw. Wäschetrommel
WT zum Trocknen befindet, gelingt es auf besonders wirksame Weise, aus dem erwähnten
Prozessluft-Eintrittsbereich des Verdampfers EV und über diesen Bereich hinaus Flusen
und andere Verunreinigungen wegzuspülen, die dort durch den Prozessluftkanal LU4 und
den trichterförmigen Anschluss TR2 zugeführt worden sind.
[0038] Um eine weitgehend gleichmäßige Abgabemenge des Wasserschwalls zwischen dem Beginn
und der Beendigung seiner Abgabe zu erreichen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen,
wenn das Fallrohr FR einen Bereich aufweist, zu dem auch die Spüldüse DU gehört, der
bezogen auf den Querschnitt des Austrittsbereiches des Spülbehälters SB verengt ist.
Dabei ist jedoch sicherzustellen, dass die zuvor angegebene Mindestmenge am Kondensatwasser
pro Zeiteinheit zum Spülen des Verdampfers EV bereitgestellt wird.
[0039] Zur Steuerung der in Fig. 1 dargestellten verschiedenen Einrichtungen, wie sie vorstehend
erwähnt worden sind, ist eine Steuereinrichtung ST vorgesehen. Diese Steuereinrichtung
ST kann beispielsweise einen Mikrocontroller mit eigener Software oder eine Mikroprozessorsteuerung
mit einer CPU, einem ein Betriebsprogramm und ein Arbeitsprogramm enthaltenden ROM-Speicher
und einem Arbeitsspeicher RAM sowie Schnittstellenschaltungen umfassen, denen eingangsseitig
Betätigungssignale zugeführt werden und die ausgangsseitig Steuersignale an die verschiedenen
Einrichtungen der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung abzugeben gestatten.
[0040] Die Steuereinrichtung ST weist gemäß Fig. 1 beispielsweise zwei Eingangsanschlüsse
E1 und E2 auf, mit denen Schalter S1 bzw. S2 verbunden sind, die jeweils an einem
Spannungsanschluss U liegen, der beispielsweise eine Spannung von +5V führen mag.
Ausgangsseitig weist die Steuereinrichtung ST im vorliegenden Fall beispielsweise
fünf Ausgangsanschlüsse A1, A2, A3, A4 und A5 auf.
[0041] Der Ausgangsanschluss A1 der Steuereinrichtung ST ist mit einem Steuereingang des
Gebläses GB verbunden, welches durch ihm an diesem Steuereingang zugeführte Steuersignale
ein- oder ausgeschaltet werden kann.
[0042] Der Ausgangsanschluss A2 der Steuereinrichtung ST ist mit einem entsprechenden Steuereingang
der Heizeinrichtung HE verbunden, die durch diesem Steuereingang zugeführte Steuersignale
ein- oder ausgeschaltet werden kann.
[0043] Der Ausgangsanschluss A3 der Steuereinrichtung ST ist über eine lediglich als Wirkverbindung
zu verstehende Verbindung mit der Wasch- bzw. Wäschetrommel WT verbunden, die über
die betreffende Verbindung abgegebene Steuersignale in Drehung versetzbar oder stillsetzbar
ist. Dies bedeutet, dass die betreffenden Steuersignale vom Ausgangsanschluss A3 der
Steuereinrichtung ST an einen mit der Wasch- bzw. Wäschetrommel WT verbundenen elektrischen
Antriebsmotor abgegeben werden.
[0044] Der Ausgangsanschluss A4 der Steuereinrichtung ST ist mit einem Betätigungseingang
des Verschlussteiles VT1 verbunden, welches durch ihn von dem Ausgangsanschluss A4
der Steuereinrichtung ST her zugeführte Steuersignale entweder geschlossen oder vollständig
geöffnet ist. Es ist aber auch möglich, dass das Verschlussteil VT1 normalerweise
geschlossen ist und lediglich durch ein vom Ausgangsanschluss A4 der Steuereinrichtung
ST abgegebenes Steuersignal (z.B. entsprechend einem Binärsignal "1") vollständig
zu öffnen ist.
[0045] Der Ausgangsanschluss A5 der Steuereinrichtung ST ist mit einem Steuereingang der
erwähnten Pumpe P1 verbunden, die auf ihr durch diese Verbindung zugeführte Steuersignale
entweder zu einem Pumpvorgang in Gang gesetzt oder stillgesetzt werden kann.
[0046] Im Hinblick auf die vorstehend betrachtete Steuereinrichtung ST mit ihren Eingangsanschlüssen
E1 und E2 und Ausgangsanschlüssen A1 bis A5 sei noch angemerkt, dass durch Schließen
des mit dem Eingangsanschluss E1 der Steuereinrichtung ST verbundenen Schalters S1
beispielsweise der normale Trocknungsbetrieb von in der Wasch- bzw. Wäschetrommel
WT befindlicher feuchter Wäsche eingeleitet und durchgeführt wird und dass durch Schließen
des mit dem Eingangsanschluss E2 der Steuereinrichtung ST verbundenen Schalters S2
die Abgabe von Kondensatwasser aus der schlagartig geöffneten Spülkammer SB des Sammelbehälters
SA als Wasserschwall an den Verdampfer EV gesteuert wird. Dabei kann die Betätigung
der beiden Schalter S1 und S2 nur so vornehmbar sein, dass jeweils nur einer der beiden
Schalter S1 und S2 betätigbar ist. Die betreffenden Schalter S1 und S2 können im übrigen
jeweils durch einen Tastschalter gebildet sein.
[0047] Die Bereitstellung des Kondensatwassers in der Spülkammer SB aus der Kondensatwasserwanne
KW kann beispielsweise programmgesteuert vorzugsweise während eines Trocknungsbetriebs
oder aber nach dessen Abschluss automatisch oder gezielt durch manuellen Eingriff
in die Programmsteuerung des die beschriebene Vorrichtung enthaltenden Wasch- oder
Wäschetrockners erfolgen. Im Falle eines solchen manuellen Eingriffs in die Programmsteuerung
könnte die Steuereinrichtung ST mit einem weiteren Eingang über einen weiteren Schalter
(nicht dargestellt) mit dem Spannungsanschluss U verbunden sein. Durch die nach Beendigung
eines Trocknungsvorgangs erfolgende schwallartige Abgabe des in dem Spülbehälter enthaltenen
Kondensatwassers an den Verdampfer EV werden an dessen Lammellen LA haftende Flusen
und sonstige Verunreinigungen durch die relativ hohe Strömungsgeschwindigkeit und
die relativ große Kondensatwassermenge leicht weggespült. Dieser Spülvorgang kann
mit dem betreffenden Kondensatwasser gegebenenfalls ein- oder mehrmals wiederholt
durchgeführt werden. Dazu ist dann jeweils das wieder in der Kondensatwasserwanne
KW gesammelte Kondensatwasser in die Spülkammer SB hochzupumpen, aus der es sodann
erneut schwallartig an den Verdampfer EV abgegeben wird. Nach Abschluss des Reinigungs-
bzw. Spülvorgangs ist das in der Kondensatwasserwanne KW gesammelte Kondensatwasser
entweder in ein vorhandenes Abwassersystem abzuführen oder in die Spülkammer SB und
die Speicherkammer SP des Sammelbehälters SA zu pumpen, der dann manuell zu entleeren
ist.
[0048] In Fig. 2 und 3 ist der in Fig. 1 nur schematisch angedeutete Sammelbehälter SA in
einer möglichen Ausführungsform näher veranschaulicht. Die Fig. 2 und 3 zeigen den
Sammelbehälter SA in einer Schnittdarstellung als einen quaderförmigen Aufnahmekörper,
der auf seiner Oberseite durch einen Deckel DE abgedeckt ist. Dieser Deckel DE kann
mit dem betreffenden Aufnahmekörper beispielsweise durch eine Schnappverbindungsanordnung
verbunden sein. An seinem in Fig. 2 und 3 rechts dargestellten Ende weist der betreffende
Aufnahmekörper des Sammelbehälters SA einen Griff GR auf, mit dem der Sammelbehälter
SA in eine entsprechende Aufnahmeöffnung eines Gerätekörpers GK des Wasch- bzw. Wäschetrockners
einschiebbar ist. Fig. 2 zeigt den Sammelbehälter SA in einem Zustand, in welchem
diese vollständig in eine Aufnahmeöffnung GO des Gerätekörpers GK eingeschoben ist,
und Fig. 3 zeigt den Fall, dass der Sammelbehälter SA aus dieser Aufnahmeöffnung des
Gerätekörpers GK etwas herausgezogen ist.
[0049] Im in die genannte Aufnahmeöffnung GO eingeschobenen Zustand liegt der Sammelbehälter
SA mit seinem in Fig. 2 links dargestellten Endbereich an Puffern PU an, die von der
Innenseite der den Sammelbehälter SA aufnehmenden Aufnahmeöffnung GO anliegen. In
diesem Zustand ist der Sammelbehälter SA mit in seiner Unterseite vorgesehenen Nockenaufnahmen
NA1 und NA2 von Nocken NO1 bzw. N02 aufgenommen, die von der Unterseite der betreffenden
Aufnahmeöffnung GO hochstehen. In diesem Zustand ist der Sammelbehälter SA in Bezug
auf die Unterseite der erwähnten Aufnahmeöffnung GO des Gerätekörpers GK abgesenkt
und liegt damit durch ein Dichtungsglied in Form einer Dichtungsscheibe DI dichtend
an der Unterseite der erwähnten Aufnahmeöffnung GO an. Dadurch kann in dem Fallrohr
FR gegebenenfalls hochsteigende feuchte Prozessluft weder in den Sammelbehälter SA
noch zur Außenseite des Gerätekörpers GK gelangen. In diesem Zustand ist nämlich auch
die Austrittsöffnung AU im unteren Bereich des Sammelbehälters SA verschlossen, und
zwar durch einen Verschlussteller TE, der auf Dichtungsbereichen bzw. -lippen DL dichtend
anliegt, die von der unteren Innenseite des Sammelbehälters SA hochstehen.
[0050] Beim Herausziehen des Sammelbehälters SA aus der erwähnten Aufnahmeöffnung GO mittels
des Griffs GR gleitet die Unterseite des Sammelbehälters SA auf den Nocken NO1 und
NO2 und verhindert dadurch eine Beschädigung oder Abnützung der Dichtungsscheibe DI,
wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist.
[0051] In der in Fig. 2 gezeigten Lage des Sammelbehälters SA sind zwei Durchgangsöffnungen
OP1 und OP2 zueinander ausgerichtet, von denen die Durchgangsöffnung OP1 im hinteren
Bereich der erwähnten Aufnahmeöffnung GO des Gerätekörpers GK vorgesehen ist und von
denen die Durchgangsöffnung OP2 im entsprechenden Bereich des Deckels DE des Sammelbehälters
SA vorgesehen ist. Durch diese zueinander ausgerichteten Durchgangsöffnungen, die
vorzugsweise von gleicher Größe sind, wird Kondensatwasser durch den in Fig. 1 dargestellten
Verbindungskanal K2 in den Sammelbehälter SA eingeleitet. In diesem Sammelbehälter
SA ist die Trennwand TW angedeutet, die bereits bei der Betrachtung des in Fig. 1
gezeigten Sammelbehälters SA erwähnt worden ist. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich
ist, ist die Höhe der Trennwand TW niedriger als die Höhe des Innenraums des Sammelbehälters
SA.
[0052] Der in Fig. 2 und 3 dargestellte Verschlussteller TE wird von einem kurzen Trägerteil
bzw. Trägerstift TT1 getragen, das bzw. der in einer im Bodenteil des Sammelbehälters
SA enthaltenen Durchgangsöffnung so aufgenommen ist, dass der Sammelbehälter SA mit
dem Verschlussteller TE relativ zu der erwähnten Aufnahmeöffnung GO verschoben werden
kann.
[0053] In der in Fig. 2 gezeigten Lage des Sammelbehälters SA befindet sich ein dem Tragstift
TT1 gegenüberliegender Betätigungsstift TT2 in einer entsprechenden Durchgangsöffnung,
die im Bodenbereich der erwähnten Aufnahmeöffnung GO vorgesehen ist. Auf diesen Betätigungsstift
TT2 wirkt eine Betätigungsanordnung ein, die eine von der in Fig. 1 gezeigten Steuereinrichtung
ST ansteuerbare Betätigungseinrichtung BE sowie die bistabile Feder FE umfasst. Diese
beispielsweise durch eine Blattfeder gebildete bistabile Feder FE, die vorzugsweise
mit einer Sprungfunktion ausgestattet ist, wird an ihrer Lagerungsstelle von einem
ortsfest angeordneten Tragteil TL getragen, um welches die betreffende bistabile Feder
FE auf ihre Betätigung hin umzuschnappen vermag. Am Ende ihres relativ kurzen Schwenkbereiches
von dem Tragteil TL aus ist die bistabile Feder FE mit einem Stößel der Betätigungseinrichtung
BE verbunden. Bei dieser Betätigungseinrichtung BE mag es sich vorzugsweise um eine
thermisch oder elektromechanisch arbeitende Betätigungseinrichtung, wie um ein Thermorelais
oder um ein Magnetrelais handeln, welches von der Steuereinrichtung ST1 (von deren
Ausgangsanschluss A4 gemäß Fig. 1) ansteuerbar ist. Durch das Übersetzungsverhältnis
zwischen den beiderseits des Tragteiles TL vorgesehenen Schwenkbereichen der bistabilen
Feder FE vermag ein relativ kurzer Hub des Stößels der Betätigungseinrichtung BE einen
demgegenüber wesentlich grö-βeren Hub des Verschlusstellers TE (Hebelprinzip) auszulösen,
und zwar vorzugsweise aufgrund der bistabilen Sprungfunktion der Feder FE, so dass
das in der Spülkammer SB enthaltene Kondensatwasser als Wasserschwall durch das Fallrohr
FR und die Spüldüse DU an den Verdampfer EV gemäß Fig. 1 abgegeben werden kann.
[0054] Eine entsprechende Ansteuerung der Betätigungseinrichtung BE von der Steuereinrichtung
ST, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, bewirkt, dass durch das Umschalten der bistabilen
Feder FE der Betätigungsstift TT2 den Tragstift TT1 hochdrückt und damit den Verschlussteller
TE aus seiner Dichtungsanlage an den Dichtungslippen DL hochhebt. Auf diese Weise
ist die durch die Trennwand TW in dem Sammelbehälter SA abgetrennte Spülkammer direkt
mit dem Fallrohr FR verbunden und kann das in dieser Spülkammer gesammelte Kondensatwasser
schwallartig durch das Fallrohr FR abgeben.
[0055] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 2 und 3 dargestellten Sammelbehälter
SA bei abgenommenem Deckel DE. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, verläuft die Trennwand
TW im Innenraum des Sammelbehälters SA zunächst von dessen links dargestellten Ende
nahezu halbkreisförmig. Dieser mit EL bezeichnete Bereich stellt den Einlaufbereich
für das Kondensatwasser dar, welches durch den erwähnten Verbindungskanal K2 in den
Sammelbehälter SA gepumpt wird. An diesem Einlaufbereich EL schließt sich dann ein
Einengungsbereich EN an, der dann in einen erweiterten Bereich ausläuft, welcher als
Spülbereich der so relativ groß gestalteten Spülkammer SB dient. Die betreffende Trennwand
TW verläuft sodann zu der in Fig. 4 dargestellten unteren Seitenwand des Sammelbehälters
SA hin und teilt damit den Innenraum des Sammelbehälters SA in die bereits erwähnte
Spülkammer SB und in die aus Fig. 4 ersichtliche Speicherkammer SP auf. In der erwähnten
Spülkammer SB befindet sich die im Zusammenhang mit Fig. 2 und 3 erwähnte Austrittsöffnung
AU, die hier ohne ein Verschlussglied, wie den im Zusammenhang mit Fig. 2 und 3 erwähnten
Verschlussteller dargestellt ist. Der Bodenbereich innerhalb der Spülkammer SB kann,
wie in Fig. 4 durch gestrichelte Linien angedeutet, so gestaltet sein, dass dieser
Bodenbereich gewissermaßen trichterförmig zu der Austrittsöffnung AU zuläuft. Dadurch
lässt sich der Austritt des in der Spülkammer SB gesammelten Kondensatwassers durch
die Austrittsöffnung AU noch unterstützen. In die zuvor erwähnte Speicherkammer SP
des Sammelbehälters SA läuft Kondensatwasser von der Spülkammer SB erst dann über
die Trennwand TW hinein, nachdem die Spülkammer SB mit Kondensatwasser gefüllt ist.
[0056] In Fig. 4 sind an den äußeren Längsseiten des Sammelbehälters SA noch Führungsstifte
bzw. Führungsrollen FS durch gestrichelte Linien angedeutet. Die auf jeder Außenseite
des in Fig. 4 dargestellten Sammelbehälters SA so vorgesehenen Führungsstifte bzw.
-rollen FS können jeweils von einer Führungsbahn FB einer Führungsschiene FU aufgenommen
werden, deren eine in Fig. 5 gezeigt ist. Zwei solcher Führungsschienen sind gegenüber
den betreffenden Längsseiten des Sammelbehälters SA auf der Innenseite der an Hand
der Fig. 2 und 3 erwähnten Aufnahmeöffnung GO angebracht. Diese Führungsstifte bzw.
-rollen FS und die zugehörigen Führungsschienen mit ihren Führungsbahnen für die betreffenden
Führungsstifte bzw. -rollen FS können alternativ zu den in Fig. 2 und 3 dargestellten
Nocken NO1, NO2 und Nockenaufnahmen NA1, NA2 vorgesehen sein.
[0057] Die erwähnten Führungsschienen FU können jeweils für eine Absenkung des Sammelbehälters
SA in dessen vollständig eingeschobenen Zustand gemäß Fig. 2 in der erwähnten Aufnahmeöffnung
GO Absenkungsbereiche AB1 und AB2 enthalten, in denen die zugehörigen Führungsstifte
bzw. -rollen FS des Sammelbehälters SA aufnehmbar sind. Es sei hier angemerkt, dass
selbstverständlich der in Fig. 5 dargestellten Führungsbahn FB mit ihren Absenkungsbereichen
AB1 und AB2 entsprechende Führungsbahnen in den Längsaußenseiten des in Fig. 4 dargestellten
Sammelbehälters SA vorgesehen sein können und dass die an Hand der Fig. 2 und 3 erwähnte
Aufnahmeöffnung GO mit entsprechenden Führungsstiften bzw. -rollen versehen sein kann,
welche den Sammelbehälter SA mit seiner Führungsbahn FB aufzunehmen gestatten. In
diesem Fall ist jedoch die jeweilige Führungsbahn FB mit ihren Absenkungsbereichen
AB1 und AB2 in der jeweiligen Längsaußenseite des Sammelbehälters SA so vorgesehen,
dass sie am in Fig. 4 links dargestellten Ende offen ist und zum gegenüberliegenden
Ende hin gerichtete Absenkungsbereiche AB1 und AB2 aufweist. Dabei können für die
einzelnen Führungsstifte bzw. -rollen gesonderte Führungsbahnen mit eigenen Absenkungsbereichen
vorgesehen sein.
[0058] Zurückkommend auf die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung gemäß der Erfindung sei
noch unter Bezugnahme auf Fig. 6 und 7 auf den Austrittsbereich des Fallrohres FR
eingegangen, aus dem das aus der Spülkammer SB des Sammelbehälters SA jeweils schwallartig
abgegebene Kondensatwasser für die Reinigung des das zu reinigende Bauteil bildenden
Verdampfers EV austritt.
[0059] Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, in der in einer schematischen Darstellung eine Draufsicht
auf den Verdampfer EV in der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung gezeigt ist, besteht
der Verdampfer EV aus einer Reihe von parallel zueinander verlaufenden Lamellen LA.
Diese Lamellen LA sind durch Metallplatten gebildet, die in der erwähnten Kondensatoreinrichtung
derart gekühlt sind, dass sich Feuchtigkeit der ihnen von der rechten Seite in Fig.
6 zugeführten feuchten Prozessluft an den kalten Oberflächen der Lamellen LA niederschlägt
und, wie in Fig. 1 angedeutet, zur Abgabe von Kondensatwasser an die dort gezeigte
Kondensatwasserwanne KW führt. In Fig. 6 ist die ortsfeste Lage der Spüldüse DU in
Bezug auf den Verdampfer EV angedeutet.
[0060] Während bei dem in Fig. 1 und 3 dargestellten Verdampfer EV die Spüldüse DU jeweils
ortsfest in Bezug auf den Verdampfer EV angeordnet ist, zeigt Fig. 7 eine Vorrichtung,
bei der die Spüldüse DU gegenüber dem Verdampfer EV verschiebbar, genauer gesagt ablenkbar
ist. Gemäß Fig. 7 ist oberhalb des Verdampfers EV der erwähnten Kondensatoreinrichtung
eine Antriebsvorrichtung vorgesehen, die aus einem von der Steuereinrichtung ST steuerbaren
Elektromotor MO, einer durch diesen drehbaren Gewindespindel GW sowie einem mit dieser
gekoppelten Mutternteil MU besteht, welches im vorliegenden Fall mit der Spüldüse
DU verbunden ist. Die Gewindespindel GW wird, wie in Fig. 7 angedeutet, an ihrem von
dem Motor MO abliegenden Ende von einem Stützlager SL getragen.
[0061] Die Spüldüse DU ist gemäß Fig. 7 mit dem Fallrohr FR durch ein bewegliches Verbindungsteil
BV verbunden, welches beispielsweise durch ein Faltenbalgteil oder einen Wellenschlauch
gebildet sein kann. Durch diese Verschiebbarkeit der Spüldüse DU gegenüber dem Verdampfer
EV kann die Spüldüse DU während der Abgabe eines Wasserschwalls von einem am Eintrittsbereich
der Prozessluft in den Verdampfer EV der Kondensatoreinrichtung befindlichen Anfangsbereich
bis zu einem in Abstand davon in Richtung zu dem Austrittsbereich der Prozessluft
aus dem Verdampfer EV liegenden Endbereich abgelenkt werden. Dies heißt, dass die
Lamellen LA des Verdampfers EV gemäß Fig. 6 über eine festgelegte Länge, beispielsweise
über ihre gesamte Länge mittels des durch das Fallrohr FR und die Spüldüse DU schwallartig
abgegebenen Kondensatwassers gespült werden können.
[0062] Ergänzend sei noch angemerkt, dass die vorstehend erläuterte schwallartige Abgabe
des durch das Fallrohr FR und die Spüldüse DU hindurchtretenden Kondensatwassers von
einem am Eintrittsbereich der Prozessluft in den Verdampfer EV der Kondensatoreinrichtung
befindlichen Anfangsbereich bis zu einem in Abstand davon in Richtung zu dem Austrittsbereich
der Prozessluft aus dem Verdampfer EV liegenden Endbereich auch dadurch vorgenommen
werden kann, dass das Fallrohr FR zusammen mit der Spüldüse DU entsprechend abgelenkt
wird. Im übrigen kann die erwähnte Ablenkung auch in anderer Weise als in Fig. 7 veranschaulicht
erfolgen, also generell durch eine mechanisch, hydraulisch, pneumatisch oder elektromechanisch
betätigte Ablenkeinrichtung.
[0063] Nunmehr sei noch auf die in Fig. 8 gezeigte Modifikation der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung gemäß der Erfindung eingegangen. Die in Fig. 8 gezeigte Vorrichtung unterscheidet
sich von der in Fig.1 dargestellten Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im
wesentlichen lediglich dadurch, dass zusätzlich zu dem schwallartig aus der Spülkammer
SB des Sammelbehälters SA abgegebenen Kondensatwasser noch normales, unter einem Druck
von z.B. 3bar bis 6bar stehendes Leitungswasser zur Reinigung abgegeben werden kann.
Aus diesem Grunde wird im folgenden lediglich auf die Merkmale Bezug genommen, mit
denen sich die in Fig. 8 gezeigte Vorrichtung von der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung
unterscheidet.
[0064] Gemäß Fig. 8 ist ein Wasserzulaufrohr WA vorgesehen, dem das erwähnte unter Druck
stehende Leitungswasser zugeführt wird. Mit der Abgabeseite des betreffenden Wasserzulaufrohres
WA ist gemäß Fig. 1 ein Verschlussteil VT2 verbunden, bei dem es sich beispielsweise
um ein normales Absperrventil handeln kann, welches von einem Ausgangsanschluss A4a
der Steuereinrichtung ST ansteuerbar ist. Der in Fig. 8 gezeigte Ausgangsanschluss
A4b der Steuereinrichtung ST entspricht dem Ausgangsanschluss A4 der in Fig. 1 dargestellten
Steuereinrichtung ST, mit der die in Fig. 8 dargestellte Steuereinrichtung ST im übrigen
hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Arbeitsweise im Übrigen übereinstimmt.
[0065] Auf der Austrittsseite des Verschlussteiles VT2 ist ein Wasserabführrohr ZR vorgesehen,
welches in den unteren Bereich des Fallrohres FR in dieses hineinragt, also gemäß
Fig. 1 oberhalb der Spüldüse DU des betreffenden Fallrohres FR. Auf diese Weise kann
das Leitungswasser ergänzend zu dem schwallartig aus dem Spülbehälter SB abgegebenen
Kondensatwasser zur Reinigung des Verdampfers EV abgegeben werden. Dadurch kann das
unter Druck stehende Leitungswasser in entsprechender Weise an den Verdampfer EV zu
dessen Reinigung abgegeben werden, wie dies bezüglich des Kondensatwassers unter Bezugnahme
auf Fig. 6 und 7 erläutert worden ist.
[0066] Um bei der Abgabe des unter Druck stehenden Leitungswassers ein Überlaufen der Kondensatwasserwanne
KW zu vermeiden, kann bzw. wird das in dieser jeweils aufgefangene Kondensatwasser
mit Hilfe der erwähnte Pumpe P1 und/oder mit Hilfe einer weiteren elektrischen Pumpe
P2 abgepumpt werden. Dabei ist klar, dass mittels der Pumpe P1 lediglich ein solcher
Anteil des in der Kondensatwasserwanne KW1 jeweils gesammelten Kondensatwassers abzupumpen
ist, der dem Fassungsvermögen der Spülkammer SB und/oder der Speicherkammer SP entspricht.
Der darüber hinausgehende Anteil an Kondensatwasser, welches an die Kondensatwasserwanne
KW abgegeben wird, ist mittels der Pumpe P2 in eine Abflussanordnung abzupumpen.
[0067] Durch diese zusätzliche Abgabe von unter Druck stehendem Leitungswasser zum Reinigen
des Verdampfers EV lässt sich dieser ganz ausgezeichnet reinigen. Die betreffende
Abgabe von Leitungswasser zur Reinigung des Verdampfers EV ist insbesondere bei einem
Waschtrockner von besonderer Bedeutung, der ohnehin über eine Leitungswasserzulaufeinrichtung
und eine Leitungswasserablaufeinrichtung verfügt.
[0068] Abschließend sei noch angemerkt, dass die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
auch in anderer Weise realisiert sein kann, als dies vorstehend erläutert worden ist.
So ist es beispielsweise möglich, den Sammelbehälter SA mittels der Trennwand TW in
eine zumindest angenähert runde mittlere Spülkammer SB und in eine diese umgebende
Speicherkammer SP zu gestalten. In diesem Fall ließe sich die im Zusammenhang mit
Fig. 4 erwähnte trichterförmige Absenkung der Austrittsöffnung AU im Bodenbereich
der Spülkammer besonders leicht realisieren. Auch die Betätigungsanordnung zum schlagartigen
Öffnen der betreffenden Austrittsöffnung AU kann in anderer Weise aufgebaut sein,
als dies oben erläutert worden ist.
Bezugszeichenliste
[0069]
- A0, A1, A2, A3, A4, A4a, A4b, A5
- Ausgangsanschlüsse
- AB1, AB2
- Absenkungsbereiche
- AU
- Austrittsöffnung
- BE
- Betätigungseinrichtung
- BV
- bewegliches Verbindungsteil
- DE
- Deckel
- DI
- Dichtungsglied bzw. -scheibe
- DL
- Dichtungsbereiche bzw. -lippen
- DU
- Spüldüse
- E1, E2
- Eingangsanschlüsse
- EN
- Einengungsbereich
- EL
- Einlaufbereich
- EV
- Verdampfer
- FB
- Führungsbahn
- FE
- bistabile Feder
- FR
- Fallrohr
- FS
- Führungsstift
- FU
- Führungsschiene
- GB
- Gebläse
- GK
- Gerätekörper
- GO
- Aufnahmeöffnung
- GR
- Griff
- GW
- Gewindespindel
- HE
- Heizeinrichtung
- K1, K2, K3, K4
- Verbindungskanäle
- KW
- Kondensatwasserwanne
- LA
- Lamellen
- LU1, LU2, LU3, LU4
- Prozessluftkanäle
- MO
- Elektromotor, Motor
- MU
- Mutternteil
- NA1, NA2
- Nockenaufnahmen
- NO1, NO2
- Nocken
- OP1, OP2
- Öffnungen
- P1, P2
- Elektrische Pumpe
- PU
- Puffer
- RK
- Rücklaufkanal
- S1, S2
- Schalter
- SA
- Sammelbehälter
- SB
- Spülkammer
- SP
- Speicherkammer
- SL
- Stützlager
- ST
- Steuereinrichtung
- TE
- Verschlussteller
- TL
- Federtragteil
- TR1, TR2
- trichterförmige Anschlüsse (Übergangsteile)
- TT1
- Trägerteil
- TT2
- Betätigungsstift
- TW
- Trennwand
- U
- Spannungsanschluss
- UB
- Überlaufbehälter
- VT1, VT2
- Verschlussteile
- WA
- Wasserzulaufrohr
- WT
- Wasch- oder Wäschetrommel
- ZR
- Wasserabführrohr
1. Verfahren zum Reinigen eines innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch -
oder Wäschetrockners angeordneten Bauteiles, insbesondere eines Verdampfers einer
Kondensatoreinrichtung, mittels Kondensatwasser, welches in dem Prozessluftkreislauf
aus dem Trocknen von feuchter Wäsche gewonnen und in einer Kondensatwasserwanne aufgefangen
wird, aus der es zu einem oberhalb des Bauteils vorgesehenen Sammelbehälter geleitet
und von dessen Austrittsseite an das betreffenden Bauteil abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensatwasser einer Spülkammer (SB) eines diese und einen als Speicherkammer
(SP) dienenden Überfaufbereich enthaltenden Sammelbehälters (SA) zugeführt wird, aus
dessen Spülkammer (SB) das dort enthaltene Kondensatwasser durch schlagartiges Öffnen
der betreffenden Spülkammer (SB) auf deren Austrittsseite als Wasserschwall an das
genannte Bauteil (EV) abgegeben wird und aus dessen Speicherkammer (SP) das dort enthaltene
Kondensatwasser zur Entsorgung abgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich an das genannte Bauteil (EV) unter Druck stehendes Leitungswasser abgegeben
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Speicherkammer (SP) des Sammelbehälters (SA) enthaltene Kondensatwasser
durch Entleeren des betreffenden Sammelbehälters (SA) nach dessen Herausführen aus
einer Aufnahmeeinrichtung (GK, GO) abgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Entleeren des in der Speicherkammer (SP) des Sammelbehälters (SA) enthaltenen
Kondensatwassers durch Ableiten und/oder Abpumpen in eine Abwasser-Auffangeinrichtung
vorgenommen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der an das Bauteil (EV) abzugebende Wasserschwall in seiner Abgabemenge zwischen
dem Beginn und der Beendigung der Abgabe weitgehend vergleichmäßigt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem das genannte Bauteil (EV) bildenden Verdampfer (EV) einer Kondensatoreinrichtung
der Wasserschwall und gegebenenfalls das unter Druck stehende Leitungswasser an einen
vorzugsweise lediglich in einem festgelegten Abstand vom Eintrittsbereich der Prozessluft
in den Verdampfer (EV) befindlichen Verdampferbereich abgegeben wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem das genannte Bauteil (EV) bildenden Verdampfer (EV) einer Kondensatoreinrichtung
die Abgabe des Wasserschwalls und gegebenenfalls das unter Druck stehende Leitungswasser
unter dessen mechanischer, hydraulischer, pneumatischer oder elektromechanischer Ablenkung
von einem in einem festgelegten Abstand vom Eintrittsbereich der Prozessluft in den
Verdampfer (EV) vorgesehenen Anfangsbereich bis zu einem in Abstand davon in Richtung
zu dem Austrittsbereich der Prozessluft aus dem Verdampfer (EV) liegenden Endbereich
vorgenommen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensatwasser mittels einer Pumpe (P1) aus der Kondensatwasserwanne (KW) in
die Spülkammer (SB) gepumpt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das schlagartige Öffnen der Spülkammer (SB) auf deren Austrittsseite durch Betätigen
eines bistabilen Spülkammerverschlusses (VT1; BE, FE, TT1, TT2, TE, DL) gesteuert
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Spülkammerverschlusses (VT1; BE, FE, TT1, TT2, TE, DL) thermisch
oder elektromagnetisch bewirkt wird.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit
einem innerhalb eines Prozessluftkreislaufes eines Wasch- oder Wäschetrockners angeordneten
zu reinigenden Bauteil, insbesondere einem Verdampfer einer Kondensatoreinrichtung
und mit einer Kondensatwasserwanne, in welche in dem Prozessluftkreislauf durch Trocknen
von feuchter Wäsche entstehendes Kondensatwasser auffangbar, aus dieser zu einem oberhalb
des Bauteils vorgesehenen Sammelbehälter hinleitbar und aus diesem an das betreffende
Bauteil abgebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter (SA) eine Spülkammer (SB) mit einem Einlaufbereich (EL) für Kondensatwasser
aus der Kondensatwasserwanne (KW) und einem Auslaufbereich (AU) für die Abgabe des
in der Spülkammer (SB) enthaltenen Kondensatwassers sowie einen als Speicherkammer
(SP) dienenden Überlaufbereich aufweist und dass auf einer Austrittsseite des Auslaufbereiches
(AU) der Spülkammer (SB) ein Verschlussteil (VT1) angeordnet ist, durch dessen schlagartiges
Öffnen der Sammelbehälter (SA) das in seiner Spülkammer (SB) enthaltene Kondensatwasser
schwallartig durch ein Fallrohr (FR) an das genannte Bauteil (EV) abzugeben gestattet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich an das genannte Bauteil (EV) unter Druck stehendes Leitungswasser abgebbar
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem Speicherkammer (SP) des Sammelbehälters (SA) enthaltene Kondensatwasser
durch den Einlaufbereich (EL) des betreffenden Sammelbehälters (SA) nach dessen Herausführen
aus einer Aufnahmeeinrichtung (GK, GO) abführbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Speicherkammer (SP) des Sammelbehälters (SA) enthaltene Kondensatwasser durch
eine Ableiteinrichtung und/oder eine Pumpe in eine Abwasser-Auffangeinrichtung abführbar
ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Fallrohr (FR) einen Bereich (DU) aufweist, der bezogen auf den Querschnitt des
Austrittsbereiches (AU) der Spülkammer (SB) verengt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem das genannte Bauteil (EV) bildenden Verdampfer (EV) einer Kondensatoreinrichtung
der Wasserschwall und gegebenenfalls das unter Druck stehende Leitungswasser an einen
vorzugsweise lediglich am Eintrittsbereich der Prozessluft in den Verdampfer (EV)
befindlichen Verdampferbereich mittels einer mit dem Fallrohr (FR) verbundenen, ortsfest
angeordneten Spüldüse (DU) abgebbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Spüldüse (DU) und/oder das Fallrohr während der Abgabe des Wasserschwalls und
gegebenenfalls des unter Druck stehenden Leitungswassers durch eine mechanisch, hydraulisch,
pneumatisch oder elektromechanisch betätigte Ablenkeinrichtung (MO, MU, GE) von einem
am Eintrittsbereich der Prozessluft in den Verdampfer (EV) der Kondensatoreinrichtung
befindlichen Anfangsbereich bis zu einem in Abstand davon in Richtung zu dem Austrittsbereich
der Prozessluft aus dem Verdampfer liegenden Endbereich ablenkbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülkammer (SB) mit der Kondensatwasserwanne (KW) mittels einer Pumpe (P1) verbunden
ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (VT) der Spülkammer (SB) mit einer bistabilen Federanordnung (FE)
verbunden ist, die zum Öffnen des durch das Verschlussteil (VT) verschlossenen Austrittsbereichs
der Spülkammer (SB) betätigbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass für die Betätigung der bistabilen Federanordnung (FE) ein mit dieser gekoppeltes
Thermo- oder Magnetrelais vorgesehen ist.
21. Wasch- oder Wäschetrockner mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 20.
1. Method of cleaning a component, particularly an evaporator of a condenser device,
arranged within a process air circuit of a washer-drier or laundry drier, by means
of condensate water, which is obtained in the process air circuit from the drying
of moist laundry and is collected in a condensate water trough, from where it is conducted
to a collecting container provided above the component and delivered from the outlet
side thereof to the respective component, characterised in that the condensate water is supplied to a rinsing chamber (SB) of a collecting container
(SA), which includes this rinsing chamber and an overflow region serving as a storage
chamber (SP), from the rinsing chamber (SB) of which collecting container the condensate
water present there is delivered as a water torrent to the said component (EV) by
abrupt opening of the respective rinsing chamber (SB) on the outlet side thereof and
from the storage chamber (SP) of which collecting container the condensate water present
there is discharged for disposal.
2. Method according to claim 1, characterised in that in addition mains water under pressure is delivered to the said component (EV).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the condensate water present in the storage chamber (SP) of the collecting container
(SA) is discharged by emptying the respective collecting container (SA) after removal
thereof from a receiving device (GK, GO).
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the emptying of the condensate water present in the storage chamber (SP) of the collecting
container (SA) is carried out by draining and/or pumping away into a waste water collecting
device.
5. Method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the water torrent to delivered to the component (EV) is substantially evened out
in its delivery amount between the start and end of the delivery.
6. Method according to any one of claims 1 to 5, characterised in that when an evaporator (EV) of a condenser device forms the said component (EV) the water
torrent and optionally the mains water under pressure are delivered to an evaporator
region preferably disposed merely at a fixed spacing from the entry region of the
process air into the evaporator (EV).
7. Method according to any one of claims 1 to 5, characterised in that when an evaporator (EV) of a condenser device forms the said component (EV) the delivery
of the water torrent and optionally the mains water under pressure is carried out
under mechanical, hydraulic, pneumatic or electromechanical diversion thereof from
a start region, which is provided at a fixed spacing from the entry region of the
process air into the evaporator (EV), to an end region, which lies at a spacing therefrom
in direction towards the exit region of the process air from the evaporator (EV).
8. Method according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the condensate water is pumped by means of a pump (P1) from the condensate water
trough (KW) to the rinsing chamber (SB).
9. Method according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the abrupt opening of the rinsing chamber (SB) on the outlet side thereof is controlled
by actuation of a bistable rinsing chamber closure (VT1; BE, FE, TT1, TT2, TE, DL).
10. Method according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the actuation of the rinsing chamber closure (VT1; BE, FE, TT1, TT2, TE, DL) is effected
thermally or electromagnetically.
11. Device for performing the method according to any one of claims 1 to 10, comprising
a component, particularly an evaporator of a condenser device, which is arranged within
a process air circuit of a washer-drier or laundry drier and which is to be cleaned,
and a condensate water trough, in which condensate water, which arises in the process
air circuit through drying moist laundry, can be collected and can be conducted from
this to a collecting container provided above the component and delivered from that
to the respective component, characterised in that the collecting container (SA) comprises a rinsing chamber (SB) with an inflow region
(EL) for condensate water from the condensate water trough (KW) and an outflow region
(AU) for delivery of the condensate water present in the rinsing chamber (SB) as well
as an overflow region serving as a storage chamber (SP) and that arranged on an outlet
side of the outflow region (AU) of the rinsing chamber (SB) is a closure device (VT1),
through the abrupt opening of which the collecting container (SA) is allowed to deliver
the condensate water, which is present in its rinsing chamber (SA), in the manner
of a torrent through a downpipe (FR) to the said component (EV).
12. Device according to claim 11, characterised in that in addition mains water under pressure can be delivered to the said component (EV).
13. Device according to claim 11 or 12, characterised in that the condensate water present in the storage chamber (SP) of the collecting container
(SA) can be discharged via the inflow region (EL) of the respective collecting container
(SA) after removal thereof from a receiving device (GK, GO).
14. Device according to any one of claims 11 to 13, characterised in that condensate water present in the storage chamber (SP) of the collecting container
(SA) can be discharged by a drain device and/or a pump into a waste water collecting
device.
15. Device according to any one of claims 11 to 14, characterised in that the downpipe (FR) has a region (DU) which is narrowed with respect to the cross-section
of the outlet region (AU) of the rinsing chamber (SB).
16. Device according to any one of claims 11 to 15, characterised in that when an evaporator (EV) of a condenser device forms the said component (EV) the water
torrent and optionally the mains water under pressure can be delivered to an evaporator
region, which is preferably located merely at the entry region of the process air
into the evaporator (EV), by means of a flushing nozzle (DU) connected with the downpipe
(FR) and arranged in stationary position.
17. Device according to claim 16, characterised in that the flushing nozzle (DU) and/or the downpipe during delivery of the water torrent
and optionally the mains water under pressure can be diverted by a mechanically, hydraulically,
pneumatically or electromechanically actuated diverting device (MO, MU, GE) from a
start region, which is located at the entry region of the process air into the evaporator
(EV) of the condenser device, to an end region, which lies at a spacing therefrom
in direction towards the exit region of the process air from the evaporator (EV).
18. Device according to any one of claims 11 to 17, characterised in that the rinsing chamber (SB) is connected with the condensate water trough (KW) by means
of a pump (P1).
19. Device according to any one of claims 11 to 18, characterised in that the closure part (VT) of the rinsing chamber (SB) is connected with a bistable spring
arrangement (FE) which is actuable for opening of the outlet region, which is closed
by the closure part (VT), of the rinsing chamber (SB).
20. Device according to claim 19, characterised in that provided for actuation of the bistable spring arrangement (FE) is a thermo-relay
or magnet-relay coupled therewith.
21. Washer-drier or laundry drier comprising a device according to any one of claims 11
to 20.
1. Procédé de nettoyage d'un composant, en particulier d'un évaporateur d'un système
condenseur, placé dans un circuit d'air de process d'un lave-linge séchant ou sèche-linge,
au moyen de l'eau de condensation formée dans le circuit d'air de process par le séchage
du linge humide et recueillie dans un bac récupérateur de condensat, d'où elle est
dirigée vers un récipient collecteur prévu au-dessus du composant et relâchée depuis
le côté de sortie de celui-ci sur le composant en question,
caractérisé en ce que l'eau de condensation est amenée vers une chambre de rinçage (SB) d'un récipient
collecteur (SA) comportant celle-ci et une zone de débordement faisant office de chambre
de stockage (SP), depuis laquelle chambre de rinçage (SB) l'eau de condensation contenue
dans celle-ci est déversée à flots sur ledit composant (EV), par l'ouverture brusque
de ladite chambre de rinçage (SB) sur le côté de sortie de celle-ci, et de laquelle
chambre de stockage (SP) l'eau de condensation contenue dans celle-ci est évacuée
pour être éliminée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que de l'eau du robinet sous pression est également déversée sur ledit composant (EV).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'eau de condensation contenue dans la chambre de stockage (SP) du récipient collecteur
(SA) est évacuée en vidangeant ledit récipient collecteur (SA) après avoir retiré
celui-ci d'un dispositif formant logement (GK, GO).
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la vidange de l'eau de condensation contenue dans le chambre de stockage (SP) du
récipient collecteur (SA) est effectuée par évacuation et/ou pompage vers un dispositif
de réception des eaux usées.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la quantité des flots d'eaux à déverser sur le composant (EV) est en grande partie
uniformisée entre le début et la fin du déversement.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans un évaporateur (EV) formant ledit composant (EV) d'un système condenseur, les
flots d'eaux et le cas échéant l'eau du robinet sous pression sont déversés sur une
zone d'évaporation se trouvant de préférence seulement à une distance spécifiée de
la zone où l'air de process entre dans l'évaporateur.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans un évaporateur (EV) formant ledit composant (EV) d'un système condenseur, le
déversement des flots d'eaux et le cas échéant de l'eau du robinet sous pression,
tout en les déviant par des moyens mécanique, hydraulique, pneumatique ou électromécanique,
est effectué entre une zone de début prévue à une distance spécifiée de la zone où
l'air de process entre dans l'évaporateur (EV) et une zone finale espacée de celle-ci,
située en direction de la zone de où l'air de process sort de l'évaporateur (EV).
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'eau de condensation est déplacée au moyen d'une pompe (P1) du bac récupérateur
de condensat (KW) dans la chambre de rinçage (SB).
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'ouverture brusque de la chambre de rinçage (SB) sur son côté de sortie est commandée
par actionnement d'un dispositif de fermeture bistable (VT1 ; BE, FE, TT1, TT2, TE,
DL) de la chambre de rinçage.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'actionnement du dispositif de fermeture (VT1 ; BE, FE, TT1, TT2, TE, DL) de la
chambre de rinçage se fait par voie thermique ou électromagnétique.
11. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 10,
avec un composant à nettoyer, en particulier un évaporateur d'un système condenseur,
placé dans un circuit d'air de process d'un lave-linge séchant ou sèche-linge, et
avec un bac récupérateur de condensat, dans lequel l'eau de condensation formée dans
le circuit d'air de process par le séchage du linge humide peut être recueillie, d'où
elle peut être dirigée vers un récipient collecteur prévu au-dessus du composant et
de là relâchée sur le composant en question,
caractérisé en ce que le récipient collecteur (SA) comporte une chambre de rinçage (SB) avec une zone d'entrée
(EL) pour l'eau de condensation provenant du bac récupérateur de condensat (KW) et
une zone de sortie (AU) pour le déversement de l'eau de condensation contenue dans
la chambre de rinçage (SB), ainsi qu'une zone de débordement faisant office de chambre
de stockage (SP), et en ce qu'un élément de fermeture (VT1) est disposé sur un côté de sortie de la zone de sortie
(AU) de la chambre de rinçage (SB) et dont l'ouverture brusque permet au récipient
collecteur (SA) de déverser à flots l'eau de condensation contenue dans sa chambre
de rinçage (SB), à travers un tube de descente (FR), sur ledit composant (EV).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que de l'eau du robinet sous pression peut également être déversée sur ledit composant
(EV).
13. Dispositif selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que l'eau de condensation contenue dans la chambre de stockage (SP) du récipient collecteur
(SA) peut être évacuée à travers la zone d'entrée (EL) dudit récipient collecteur
(SA), après avoir retiré celui-ci d'un dispositif formant logement (GK, GO).
14. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que l'eau de condensation contenue dans la chambre de stockage (SP) du récipient collecteur
(SA) peut être transportée par un dispositif d'évacuation et/ou une pompe dans un
dispositif de réception des eaux usées.
15. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que le tube de descente (FR) comporte une zone (DU), rétrécie par rapport à la section
transversale de la zone de sortie (AU) de la chambre de rinçage (SB).
16. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 15, caractérisé en ce que dans un évaporateur (EV) formant ledit composant (EV) d'un système condenseur, les
flots d'eaux et le cas échéant l'eau du robinet sous pression peuvent être déversées
sur une zone d'évaporation se trouvant de préférence seulement au niveau de la zone
où l'air de process entre dans l'évaporateur, au moyen d'une buse de rinçage (DU)
stationnaire, reliée au tube de descente (FR).
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que la buse de rinçage (DU) et/ou le tube de descente peuvent être déviés pendant le
déversement des flots d'eaux et le cas échéant de l'eau du robinet sous pression,
par un moyen de déviation (MO, MU, GE) à actionnement mécanique, hydraulique, pneumatique
ou électromécanique, entre une zone de début se trouvant au niveau de la zone où l'air
de process entre dans l'évaporateur (EV) et une zone finale espacée de celle-ci, située
en direction de la zone où l'air de process sort de l'évaporateur.
18. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 17, caractérisé en ce que la chambre de rinçage (SB) est reliée au bac récupérateur de condensat (KW) au moyen
d'une pompe (P1).
19. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 18, caractérisé en ce que l'élément de fermeture (VT) de la chambre de rinçage (SB) est relié à un dispositif
de ressort bistable (FE) pouvant être actionné pour ouvrir la zone de sortie fermée
par l'élément de fermeture (VT) de la chambre de rinçage (SB).
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que pour actionner le dispositif de ressort bistable (FE), il est prévu un relais thermique
ou magnétique couplé avec celui-ci.
21. Lave-linge séchant ou sèche-linge présentant un dispositif selon l'une des revendications
11 à 20.