[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und eine damit ausgestattete Möbelanordnung sowie ein damit versehenes elektronisches
Gerät nach dem Oberbegriff des jeweiligen nebengeordneten Anspruchs. Insbesondere
betrifft die Erfindung eine Verbindungsvorrichtung zur beweglichen Anordnung eines
elektronischen bzw. datenverarbeitenden Gerätes an einem Möbel, das in einem Dienstleistungsbereich,
wie z.B. einer Banlifiliale, zur Bedienung durch Personal und/oder Kunden bereit gestellt
wird. Als elektronische Geräte können z.B. Flachbildschirme oder Monitore zum Einsatz
kommen. Als datenverarbeitende Geräte können z.B. Datenterminals oder Personal Computer,
insbesondere sog. All-In-One PCs, bereit gestellt werden. Die mit den Verbindungsvorrichtungen
ausgestatteten Möbel bzw. Möbelanordnungen sollen insbesondere in Gestalt von Schaltermöbeln,
Tresen und dergleichen genutzt werden können.
[0002] Die herkömmlichen Verbindungsvorrichtungen zur beweglichen Anordnung eines elektronischen
Gerätes an einem Möbel sind häufig in Gestalt von sog. Schwenkarmen ausgebildet und
weisen üblicherweise einen an dem Möbel befestigbaren Fuß auf, an dem der Schwenkarm
um die Hochachse drehbeweglich gelagert ist. Der Schwenkarm besteht häufig aus einer
Mechanik mit zwei- oder mehr Teilarmen, die um die Querachse drehbeweglich miteinander
verbunden sind, wobei bevorzugt Verbindungselemente in Form von Arretierungs- bzw.
Feststellschrauben verwendet werden. Am Ende des letzten Teilarmes befindet sich in
der Regel eine Halterung für das jeweils zu benutzende Gerät (Telefon, Tastatur, Monitor
etc.). Über die Arretierungs- bzw. Feststellschrauben kann der Benutzer den Schwenkarm
und damit auch das Gerät in die gewünschte Position bringen. Häufig befinden sich
an den Teilarmen noch Federelemente, die eine Rückstell- bzw. Haltelcraft ausüben,
um das Verstellen der Schwenkarm-Mechanik zu erleichtern.
[0003] Eine solche Verbindungsvorrichtung in Form eines Schwenkarms für Monitore wird beispielsweise
in der
DE 40 25 096 C2 beschrieben. Diese wie auch die weiteren bekannten Konstruktionen sind jedoch recht
aufwendig gestaltet. Das gilt insbesondere für Konstruktionen, die auch für schwerere
Geräte, wie z.B. Monitore oder PCs, ausgelegt werden sollen. Zudem stellen sich die
bekannten Vorrichtungen im montierten Zustand oft als sehr sperrig und platzraubend
dar. Daher sind sie insbesondere für den Einsatz in Dienstleistungsbereichen, die
öffentlich zugänglich sind, nicht oder nur beschränkt geeignet. Das gilt auch hinsichtlich
einer hohen Sabotage-Anfälligkeit, die den bekannten Vorrichtungen zu eigen ist.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbindungsvorrichtung der
eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die genannten Nachteile überwunden werden.
Insbesondere soll eine Verbindungsvorrichtung zur beweglichen Anordnung eines elektronischen
Gerätes an einem Möbel vorgeschlagen werden, das in einem Dienstleistungsbereich,
wie z.B. einer Bankfiliale, insbesondere für Publikumsverkehr bereit gestellt wird.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Verbindungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0006] Demnach wird eine Verbindungsvorrichtung zur beweglichen Anordnung eines elektronischen
Gerätes an einem Möbel vorgeschlagen, die ein zur verschiebbaren Auflage auf einer
Arbeitsfläche des Möbels geeignetes Plattformelement aufweist, das ein mit dem elektronischen
Gerät verbindbares erstes Verbindungselement und ein mit dem Möbel verbindbares zweites
Verbindungselement aufweist, wobei die Verbindungselemente zwei zueinander beabstandete
drehgelenkige Verbindungen ausbilden, so dass das elektronische Gerät über das Plattformelement
exzentrisch drehgelenkig und auf der Arbeitfläche verschiebbar mit dem Möbel verbunden
ist.
[0007] Auch werden eine Möbelanordnung sowie ein elektronisches Gerät vorgeschlagen, die
bzw. das mit einer solchen Verbindungsvorrichtung versehen ist.
[0008] Die Verbindungsvorrichtung kann so ausgestaltet sein, dass die Verbindungselemente
an dem Plattformelement zueinander um einen Abstand angeordnet sind und jeweils eine
sich senkrecht zur Arbeitsfläche erstreckende Drehachse ausbilden. Vorzugsweise sind
die Verbindungselemente als Drehzapfen, insbesondere als hohlförmige Drehzapfen, ausgebildet,
wobei der erste Drehzapfen sich von der Oberseite des Plattformelementes nach Oben
erstreckt und der zweite Drehzapfen sich von der Unterseite des Plattformelementes
nach Unten erstreckt. Das Plattformelement nimmt somit die Funktion einer Exzenter-Scheibe
ein.
[0009] Durch die hier vorgeschlagene Verbindungsvorrichtung mit der erfindungsgemäße Merkmalskombination
kann eine sichere, insbesondere gegen Sabotage oder Diebstahl gesicherte, aber dennoch
sehr bewegliche Montierung von Geräten an den Möbel erzielt werden. Die hier vorgeschlagene
Konstruktion kann sehr benutzerfreundlich gestaltet werden und kann eine kompakte,
platzsparende Position einnehmen. Die erfindungsgemäße Möbelanordnung eignet sich
insbesondere für den Einsatz in Dienstleistungsbereichen, die auch für Publikumsverkehr
zugänglich sind.
[0010] Bevorzugt weist die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung ein Plattformelement
auf, das hohlförmig und zur Aufnahme von elektrischen und/oder elektronischen Komponenten
geeignet ist, insbesondere von Kabeln, Steckern, Induktionsspulen und/oder Antennen.
Das Plattformelement kann scheiben- oder tellerförmig ausgebildet sein und eine plane
sowie glatte auf der Arbeitsfläche des Möbels verschiebbare Unterseite aufweisen.
Auch kann das Plattformelement eine, insbesondere plane, unter das Gehäuse des elektronischen
Gerätes schiebbare Oberseite aufweisen. Somit kann das Plattformelement auch als Aufnahmeplattform
angesehen werden.
[0011] Vorzugsweise ist das erste Verbindungselement zum drehbeglichen Eingriff mit einem
an dem elektronischen Gerät vorgesehenen Verbindungselement ausgebildet. Auch das
zweite Verbindungselement kann zum drehbeglichen Eingriff mit einem an dem Möbel vorgesehenen
Verbindungselement ausgebildet sein. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn
die Verbindungselemente als mit einander verbindbare Steckelemente, insbesondere als
irreversibel verbindbare Steckelemente, ausgebildet sind.
[0012] Vorteilhaft ist es auch, wenn das an dem Möbel vorgesehene Verbindungselement an
dem Möbel in einer Führung verschieblich angeordnetes Verbindungselement ausgebildet
ist. In diesem Zusammenhang kann das an dem Möbel vorgesehene Verbindungselement an
dem Möbel in einer Führung, insbesondere linearen Führung, verschieblich angeordnetes
Verbindungselement ausgebildet ist. In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn
die Führung in einem Kabelkanal des Möbels angeordnet ist.
[0013] Das erfindungsgemäße Möbel kann beispielsweise als Büromöbel, insbesondere als Schreibtisch,
oder als Schaltermöbel, insbesondere als Schaltertresen, ausgebildet sein.
[0014] Die Anmelderin hat erkannt, dass die vorgeschlagene Möbelanordnung besonders dazu
geeignet ist, auch mit einer drahtlosen Anschlusseinrichtung ausgestattet zu werden,
die mindestens ein in dem Möbel integriertes Leckwellenkabel aufweist, um die elektronischen
Geräte über Funk an ein Datennetzwerk anzubinden. Denn mittels der hier vorgeschlagenen
Verbindungsvorrichtung kann das Gerät dann auf der Abstellfläche des Möbels für eine
über das Leckwellenkabel geführte drahtlose Datenübertragung optimal positioniert
werden. Die Verbindungselemente können für die Herstellung einer irreversiblen Steckverbindung
ausgeführt sein. Auch können sie mit Einrastelementen versehen werden, die mindestens
eine Vorzugsposition bestimmen, so dass das jeweilige datenverarbeitende Gerät in
der optimalen Position einrastet und dort verbleibt.
[0015] Die genannten Vorteile und weitere ergeben sich auch aus den Unteransprüchen.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung im Detail anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben,
wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, die folgende schematische
Darstellungen wiedergeben:
- Fig. 1
- zeigt die Anwendung der Erfindung innerhalb einer Möbelanordnung, die zum drahtlosen
Anschluss der Geräte an ein Netzwerk eine Anschlusseinrichtung mit Leckwellenkabel
aufweist, das in einem Kabelkanal des jeweiligen Möbels integriert ist.
- Fig. 2
- zeigt in einem Detail den Aufbau des Leckwellenkabels und veranschaulicht die sich
daran ausbildenden elektromagnetischen Funkwellen.
- Fig. 3 a)-c)
- zeigen in verschiedenen Ansichten eine erfindungsgemäße Möbelanordnung mit darauf
bzw. daran mittels der Verbindungsvorrichtung beweglich angeordneten Geräten.
- Fig. 4 a)-b)
- zeigen in verschiedenen Ansichten die erfindungsgemäße als Exzenter-Verbindung wirkende
Verbindungsvorrichtung an einem Gerät.
- Fig. 5 a)-b)
- zeigen in weiteren Ansichten das Gerät mit der daran befindlichen Verbindungsvorrichtung.
- Fig. 6 a)-b)
- zeigen in verschiedenen Ansichten den mechanischen und elektrischen Anschluss der
Verbindungsvorrichtung in einem Kabelkanal.
- Fig. 7 a)-b)
- veranschaulichen noch weiter durch verschiedene Ansichten die Funktion und den Aufbau
der Verbindungsvorrichtung und der damit geschaffenen Exzenter-Verbindung.
[0017] Bevor die Anwendung der Erfindung innerhalb einer Möbelanordnung beschrieben wird,
welche die in den Fig. 3 dargestellte Ausgestaltung und die anhand der Fig. 1 und
2 veranschaulichte drahtlose Anschlusseinrichtung aufweist, wird hier zunächst anhand
der Fig. 4 bis 7 der Aufbau und die Funktion der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung
zur beweglichen Anordnung eines elektronischen, insbesondere datenverarbeitenden,
Gerätes an einem Möbel beschrieben.
[0018] In Fig. 4a) und b) ist in verschiedenen Ansichten ein mit der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung
250 versehenes Gerät 210 in Gestalt eines All-In-One PCs dargestellt, d.h. eines Personal
Computers, der zusammen mit Flachbildschirm und Tastatur in einem Gehäuse untergebracht
ist.
[0019] Das Gerät 210 befindet sich auf der Arbeits- bzw. Abstellfläche 310 eines Möbels
und wird mittels der Verbindungsvorrichtung 250 sicher und dennoch auf der Fläche
310 flexibel beweglich mit dem Möbel bzw. einem dort vorgesehenen Kabelkanal 110 verbunden.
Die auch in den Figuren 5a) sowie 7a) und 7b) näher dargestellte Verbindungsvorrichtung
250 weist ein scheibenförmiges Plattformelement 255 auf, auf dessen Oberseite im Randbereich
ein erstes Verbindungselement 251 vorgesehen ist, das mit einem entsprechendem Verbindungselement
251* an der Unterseite des Gerätes 210 verbunden wird. Dazu beabstandet befindet sich
auf der Unterseite des Plattformelements 255 ein zweites Verbindungselement 252, das
mit einem entsprechenden Verbindungselement 252* an oder in dem Kabelkanal 310 des
Möbels montiert werden kann. Das Plattformelement 255 nimmt die Funktion eines auf
der Arbeitsfläche 310 verschiebbar liegenden Drehtellers ein, wobei die Verbindungselemente
251 und 252 die Funktion von exzentrisch angeordneten Drehzapfen einnehmen und mit
den entsprechenden Verbindungselementen 251* bzw. 252* eine drehbewegliche Steckverbindung
herstellen. Somit ergibt sich aufgrund der Beabstandung D (siehe auch Fig. 7b) zwischen
dem Gerät 210 und dem Möbel eine Exzenter-Verbindung, bei der das Gerät 210 auf der
Arbeitsfläche 310 verschoben bzw. verschwenkt werden kann und dennoch stets mit dem
Möbel verbunden bleibt.
[0020] Das Gehäuse des Gerätes 210 bzw. des hier dargestellten All-In-One PCs weist auf
der Unterseite eine Aussparung 211 auf, unter welcher das Plattformelement 255 vollkommen
eingeschwenkt und aufgenommen werden kann, so dass in dieser eingeschwenkten Position
(s. Fig. 5a) das Gerät 210 sich quasi oberhalb des Kabelkanals 110 befindet. In der
anderen ausgeschwenkten Gegenposition befindet sich das Gerät 210 in einem maximalen
Abstand zum Kabelkanal 110 bzw. in einem minimalen Abstand zur Kante der Arbeitsfläche
310. Der Benutzer P (s. auch Fig. 3) kann also das Gerät 210 in einem beachtlichen
Ausmaß auf der Fläche 310 verschieben, wobei alle möglichen Zwischenpositionen durch
Verschieben und/oder Verschwenken eingenommen werden können (s. Fig. 7a). Beispielsweise
kann bei einer Kundenberatung der All-In-One PC vom Berater auf der einen Seite des
Tresens leicht zum Kunden auf der anderen Seite des Tresens verschwenkt werden. Auch
für reine Selbstbedienungsbereiche und offene Publikumsbereiche ist diese Konstruktion
von Vorteil, da das Gerät 210 stets mit dem Möbel bzw. Tresen verbunden bleibt und
nicht ohne Gewaltanwendung entfernt bzw. entwendet werden kann.
[0021] Die Verbindungsvorrichtung 250 ist Innen hohl ausgestaltet, so dass zumindest Kabel
für einen elektrischen Anschluss des Gerätes oder für eine Datenverbindung hindurch
geführt werden können. Somit nimmt die Verbindungsvorrichtung 250 auch noch eine Kabelführungs-
und -schutzfunktion ein. Somit ist die hier vorgestellte Konstruktion der erfindungsgemäßen
Verbindungsvorrichtung 250 von Vorteil, wenn das Gerät 210 über in dem Kabelkanal
110 verlegte Kabel angeschlossen ist (s. z.B. Stromkabel 130 in Fig. 1).
[0022] Das Plattformelement bzw. der Drehteller 255 kann auch zur Aufnahme anderer oder
weiterer Bauteile und Zusatzgeräte, wie z.B. Steckverbinder, Netzteil, Adapter, Modem,
Antennen und/oder Induktionsschleifen usw. dienen und diese sicher aufnehmen. Somit
kann die Konstruktion z.B. auch für eine drahtlose Datenübertragung genutzt werden,
indem in dem Gerät 210 oder aber in dem Plattformelement 255 Antennen und/oder Sende-Empfänger
integriert sind, die mit entsprechenden an dem Möbel vorgesehenen Antennen und/oder
Sende-Empfänger eine Funkverbindung aufzubauen. Vorzugsweise kann in dem Kabelkanal
110 des Möbels ein Leckwellenkabel 120 verlegt sein (s. auch Fig. 1). Dasselbe gilt
für eine drahtlose Energieübertragung bzw. Stromversorgung, wobei hier z.B. Induktionsschleifen
oder entsprechende Leckwellenkabel (Mikrowellenübertragung) zum Einsatz kommen können.
[0023] Die bereits oben beschriebene durch die Exzenter-Verbindung erreichte Flexibilität
der Bewegungsmöglichkeit kann noch erweitert werden, indem die Verbindung zum Möbel
linear verschieblich ausgebildet wird. Hierzu wird beispielsweise eine Führung in
dem Kabelkanal 110 vorgesehen.
[0024] Die Fig. 6 zeigt dazu in zwei Ansichten a) und b) die Ausgestaltung des Kabelkanals
110, der vollständig in die Arbeitsfläche bzw. Abstellfläche 310 des Möbels integriert
ist. Im Kabelkanal 110 befindet sich in vordefinierten Abständen jeweils ein Anschluss-
bzw. Verbindungselement 252*, das drehbeweglich in das an dem Drehteller 255 angebrachte
zweite Verbindungselement 252 eingreift (s. auch Fig. 4a). Das Verbindungselement
252* ist zudem entlang des Kabelkanals 110 über eine entsprechende Führung (Führungsschienen
oder -nuten) verschiebbar angeordnet. Somit kann das Gerät 210 in seiner Position
auch noch entlang des Kabelkanals 110 verschoben werden.
[0025] Zu Sicht- und Staubabdichtung weist der Kabelkanal 110 an seinen oberen Enden jeweils
zwei gegenüber liegende elastische Kunststoffelemente, z.B. Gummilippen 111, auf.
[0026] Das Anschlusselement 252* wiederum ist zumindest mit dem Stromversorgungskabel (s.
auch Fig. 1) verbunden, so dass das jeweilige über den Anschlusspunkt 252* positionierte
Gerät mit Strom versorgt werden kann. Bei der Stromversorgung kann es sich um eine
herkömmliche Wechselspannung von 220V und 50Hz handeln, es kann aber auch eine Niedervolt-Gleichstromversorgung
oder ähnliches vorgesehen sein. Wie insbesondere die Fig. 6b) darstellt, ist der Kabelkanal
110 zusammen mit dem darin verlegten Leckwellenkabel sowie weiteren vorgesehenen Anschluss-
und Versorgungselementen vollständig in der Arbeitsfläche 310 des Möbels integriert.
[0027] Die Fig. 7a) und b) zeigen in weiteren Ansichten die in oder an dem Kabelkanal fixierte
Verbindungsvorrichtung 250 im zusammengesetzten Zustand und verdeutlichen nochmals
ihre Funktionsweise. Da die Verbindungsvorrichtung 250 als Exzenter ausgebildet ist,
kann das jeweilige Gerät um einen Drehpunkt herum, der sich an dem Verbindungselement
252* festmacht, in der horizontalen Ebene verschwenkt werden. Somit kann das Gerät
in einem definierten Bereich verschiedene Positionen einnehmen (s. auch Fig. 4a) und
5a)), wobei jedoch das Gerät sich immer in unmittelbarer Nähe des Leckwellenkabels
befindet und somit immer eine sichere und zuverlässige Funkverbindung bestehen bleibt.
[0028] Nachfolgend werden anhand der Fig. 1 bis 3 die mittels Leckwellenkabel aufgebaute
Funkverbindung und die dazu vorgesehene in das Möbel integrierte Anschlussvorrichtung
zur Anbindung des mindestens einen Gerätes 210 an ein Datennetzwerk näher beschrieben:
[0029] In Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine solche drahtlose Anschlusseinrichtung
100, die den drahtlosen Anschluss von mehreren elektronischen bzw. datenverarbeitenden
Geräten 210, 220, 230 und 240 an ein Datennetzwerk NW ermöglicht. Die Anschlusseinrichtung
100 weist dazu insbesondere ein Leckwellenkabel 120 auf, das in einem Möbel (siehe
Fig. 3) integriert ist. In dem hier dargestellten Beispiel ist das Leckwellenkabel
120 zusammen mit einem Stromversorgungskabel 130 in einem Kabelkanal 110 aufgenommen,
der in dem Möbel integriert ist. Das Stromversorgungskabel 130 ist mit einem nicht
dargestellten Stromversorgungsnetz verbunden und stellt über mehrere Anschlusspunkte,
die auch die beschriebenen mechanische Verbindungselemente 252* aufweisen, eine Stromversorgung
der angeschlossenen Geräte bereit, hier z.B. der Geräte 210 und 240, bereit.
[0030] Zur eigentlichen Datenübertragung durch eine drahtlose Funkanbindung dient das Leckwellenkabels
120, welches in regelmäßigen Abständen Schlitze 121 aufweist. Über die Schlitze 121
erfolgt die Ausprägung von kleinsten Funkzonen mit einer Ausdehnung von z.B. 25cm,
um im nahen Umfeld des Möbels, zumindest aber in der Nähe des Kabelkanals 110, eine
ausreichende und sichere drahtlose Anbindung durch Funkübertragung RF für die datenverarbeitenden
Geräte 210 bis 240 bereitzustellen.
[0031] Die hier dargestellten Geräte 210 bis 240 können beispielsweise folgende sein:
[0032] Das Gerät 210 soll hier der bereits beschriebene All-In-One PC sein, der für den
Kundenservice in einer Bankfiliale eingerichtet und aufgestellt ist. Bei dem Gerät
220 handelt es sich beispielsweise um ein Peripheriegerät in Gestalt eines Druckers
und bei dem Gerät 230 um ein Peripheriegerät in Form eines Scanners. Das Gerät 240
stellt ein spezielles Peripheriegerät dar, nämlich einen automatischen Kassentresor,
der ebenfalls drahtlos über das Leckwellenkabel 120 mit dem Datennetzwerk NW verbunden
ist.
[0033] Alle Geräte können somit über die jeweilige Funkverbindung RF Daten mit dem Netzwerk
NW oder ggf. auch direkt untereinander austauschen. In dem hier beschriebenen Anwendungsbeispiel
einer Bankfiliale kann der Bankkunde sich über den PC 210 in das Datennetzwerk NW
unter seinem Nutzerkonto einloggen und beispielsweise den Vorgang "Kontoauszug drucken"
veranlassen, um über den Drucker 220 einen Kontoauszug zu erhalten. Ein anderer Vorgang
kann z.B. die Auszahlung von Bargeld betreffen, so dass der Kunde schließlich über
den automatischen Kassentresor 240 das gewünschte Bargeld ausgehändigt bekommt.
[0034] Um für eine funktechnisch optimale Positionierung der Geräte zu sorgen, kann auch
die beschriebene Verbindungsvorrichtung 250 genutzt werden, insbesondere wenn diese
noch mit Einrastelementen versehen wird, um vorbestimmte Vorzugspositionen zu definieren.
Am Beispiel des PC 210, ist zu erkennen, dass dieser über die Verbindungsvorrichtung
250 und die entsprechenden Verbindungselemente (siehe auch Fig. 4 und 5) so positioniert
ist, dass ein in dem PC 210 integriertes Funkmodul 212 optimal zum nächstliegenden
Schlitz 121 des Leckwellenkabels 120 hin ausgerichtet ist.
[0035] Wie anhand der Fig. 1 veranschaulichend dargestellt ist, werden entlang des Leckwellenkabels
110 an den jeweiligen beabstandeten Schlitzen 121 kleine Funkversorgungsbereiche für
das jeweils in der Nähe des Schlitzes 121 befindliche Gerät ausgebildet. Durch Anpassung
der eingespeisten Sendeleistung, der Anordnung und/oder der Dimensionierung des Leckwellenkabels
kann ein optimaler Abstrahlungsbereich mit definierter Begrenzung auf beispielsweise
25cm erreicht werden. Das Funkfeld tritt jeweils nur an den Schlitzöffnungen auf und
hat eine relativ geringe Streuung (s. auch Fig. 2). Somit ist sichergestellt, dass
die Funkversorgung nicht über den notwendigen Bereich hinaus ausgedehnt und zugänglich
für unerlaubte Zugriffen von außen ist.
[0036] Die hier vorgeschlagene mit einem Leckwellenkabel 120 versehene und in einem Möbel
integrierte Anschlusseinrichtung 100 eignet sich besonders zum Einsatz in Dienstleistungsbereichen
bzw. -zentren, wie z.B. in Kunden- bzw. Schalterbereichen von Banken. Die drahtlose
Anbindung von mehreren Geräten an das dortige Datennetzwerk ermöglicht den schnellen
Aufbau und ggf. die Umordnung der Anordnung. Durch die Integration des Leckwellenkabels
120 in die vorgesehenen Möbel ist eine auf den Arbeitsbereich hin optimierte Funkanbindung
gewährleistet. Das gilt sowohl hinsichtlich der Qualität (Übertragungsrate, Sicherheit
usw.) wie auch hinsichtlich der Quantität (Datenübertragungsrate, Energieeffizienz
usw.) der Funkübertragung.
[0037] In dem hier dargestellten Beispiel erfolgt die Funkübertragung entsprechend einem
MLAN-Standard im 2,4 GHz Bereich. Dadurch sind hohe Übertragungsraten erzielbar. Das
Leckwellenkabel selbst weist an einem Ende einen Anschlusspunkt A auf, der sich an
oder in einer Anschlusseinheit 125 befindet, welche wiederum die Verbindung zum Datennetzwerk
NW herstellt. Bei dieser Anschlusseinheit 125 kann es sich beispielsweise um einen
sog. Access Point handeln, d.h. um ein WLAN-Modem bzw. -Router mit Funkteil, das eine
Anschlussmöglichkeit für das Leckwellenkabel 110 enthält. Das NLAN-Modem ist auf der
anderen Seite über einen Ethernet-Anschluss mit dem Datennetzwerk NW verbunden.
[0038] Die Anschlusseinheit 125 bildet also hinsichtlich der Nachrichtenübertragung das
Bindeglied zwischen Datennetzwerk NW und Leckwellenkabel 110. An dem anderen Ende
des Leckwellenkabels befindet sich ein Abschlusselement Z0 in Form eines Wellenwiderstandes,
der das Leckwellenkabel reflektionsfrei abschließt.
[0039] Es ist denkbar, die Anschlusseinheit auch noch für die Energie- bzw. Stromversorgung
zu erweitern, um beispielsweise das Stromversorgungskabel 130 mit dem hier nicht dargestellten
Stromversorgungsnetz zu verbinden. Auch könnte die Anschlusseinheit eine Vorrichtung
(HF-Generator) aufweisen, die das Leckwellenkabel 110 für eine drahtlose Energie-Übertragung
anregt. Gleiches gilt für ein zusätzliches Leckwellenkabel oder für einen Induktionsleiter.
In dem hier gezeigte Beispiel dient das Leckwellenkabel 120 ausschließlich der drahtlosen
Datenübertragung.
[0040] Die Fig. 2 zeigt in einer schematischen Ansicht den strukturellen Aufbau des Leckwellenkabels
120 sowie die sich daran ausprägenden Funkwellen. Das Leckwellenkabel 120 besteht
im Wesentlichen aus einem Innenleiter 120a, einem Außenleiter 120c und einem dazwischen
befindlichen Dielektrikum 120b. Somit entspricht der Aufbau des Leckwellenkabels dem
Aufbau eines Koexialkabels mit dem Unterschied, dass im Außenleiter 120c in vordefinierten
Abständen Schlitze 121 vorgesehen sind. Durch die Schlitzöffnungen wird bei Anschluss
des Leckwellenkabels 120 an ein Funksendeteil eine Wellenausbreitung FR* für eine
Funkverbindung RF erzeugt, die hier in Fig. 2 beispielhaft dargestellt ist. Neben
der Einstellung der eingespeisten Signalstärke kann durch die Anordnung der Schlitze
121 und/oder deren Dimensionierung die Wellenausbreitung auf den jeweils vorgesehenen
Frequenzbereich hin (hier 2,4 GHz) optimiert werden. Das gilt insbesondere für die
Ausdehnung der jeweiligen Funkzone, so dass erreicht werden kann, dass sich nur im
Nahbereich von beispielsweise 25cm ein ausreichend großes Funkfeld ausbreitet. Dasselbe
gilt auch in Empfangsrichtung, wobei die über das Leckwellenkabel 120 empfangenen
Funksignale von entsprechenden Funkmodulen der jeweils aufgestellten Geräte ausgehen
(s. "212" in Fig. 1). Die Funkmodule können auch als externe Funkmodule, beispielsweise
in Form von USB-Sticks, ausgebildet sein, die an PCs bzw. Laptops und dergleichen
angeschlossen werden.
[0041] Durch die Integration eines Leckwellenkabels in das Möbel selbst (siehe auch Figuren
3, 6 und 7), können punktuell sich ausbildende Funkversorgungsbereich ausgebildet
und linienförmig aneinandergereiht werden. Diese Struktur eignet sich insbesondere
zum Einsatz in Schreibtischen und/oder Schaltermöbeln, so dass dort mehrere datenverarbeitende
Geräte gleichzeitig und ohne Verkabelungsaufwand mit einem Datennetzwerk verbunden
werden können.
[0042] Die Fig. 3 zeigt in Ansichten a), b) und c) ein erfindungsgemäßes Möbel 300 in Form
eines Schreibtisches, der eine Abstellfläche 310 für Geräte, hier beispielsweise für
den PC 210, aufweist. In dem Möbel 300 ist die drahtlose Anschlusseinrichtung 110
einschließlich des Leckwellenkabels integriert. Dadurch können die sich auf der Abstell-
bzw. Arbeitsfläche 310 befindlichen Geräte (PC 210) und ggf. auch weitere sich in
unmittelbarer Nähe befindliche Geräte (automatischer Kassentresor 240) drahtlos mit
dem Datennetzwerk verbunden werden. Durch die bereits beschriebene Verbindungsvorrichtung
250 und die entsprechenden Anschlusselemente ist sichergestellt, dass sich zumindest
die auf der Abstellfläche 310 befindlichen Geräte in einer optimalen Position zum
heckwellenkabel befinden. Die Person P, hier ein Bankkunde, kann durch eine drehbewegliche
Ausgestaltung der Verbindungsvorrichtung 250, die als Exzenter-Verbindung wirkt und
an dem Möbel in dem Kabelkanal linear verschieblich angeordnet ist, die Position des
jeweiligen Gerätes noch etwas verändern. Das Gerät selbst aber bleibt an dem vorgesehenen
Platz befestigt. Ein Entfernen bzw. Diebstahl des Gerätes ist nicht oder nur unter
Gewaltanwendung möglich.
[0043] Die hier vorgestellte Erfindung ist unter anderem zum Einsatz in Schalterbereichen
geeignet wie sie beispielsweise in Bank- oder Postfilialen anzutreffen sind. Durch
die Erfindung kann eine sehr flexible und bedienfreundliche Infrastruktur für elektronische
Geräte bzw. Komponenten im Schalterbereich realisiert werden. Die Erfindung eignet
sich insbesondere zum Einsatz in Selbstbedienungsbereichen von Banken und dergleichen,
die auch für den Publikumsverkehr zugänglich sind, wo eine mechanisch sichere aber
dennoch bewegliche Verbindung zwischen den Geräten und dem Möbel gewünscht wird. Hierzu
werden die Verbindungselemente vorzugsweise als nicht lösbare Steckverbindungen ausgeführt.
Dadurch kann der Kunde zwar das Gerät in einem gewissen Bereich bewegen bzw. verschwenken,
das Gerät selbst kann jedoch nicht von dem Aufstellort entfernt werden.
[0044] Insgesamt stellt sich die Erfindung als sichere, aber dennoch sehr flexible sowie
komfortable und bedienfreundliche Infrastruktur dar.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 100
- drahtlose Anschlusseinrichtung
- 110
- Kabelkanal
- 120
- Leckwellenkabel mit:
120a Innenleiter, 120b Dielektrikum,
120c Außenleiter, 120c Kabelmantel, 121 Schlitzen
- 125
- Anschlusseinheit zum Datennetzwerk (und ggf. auch zum Stromversorgungsnetz)
- 130
- Stromversorgungskabel
- NW
- Datennetzwerk
- RF
- Funkverbindung (in engen Funkfeldbereichen)
- RF*
- Wellenausbreitung am Leckwellenkabel
- A
- Anschlusspunkt (zum Datennetzwerk)
- Z0
- Abschlusswiderstand
- 210
- erstes datenverarbeitendes Gerät, hier als PC ausbebildet, u.a. mit: 212 Funkmodul
(WLAN-Modul)
- 220
- zweites datenverarbeitendes Gerät bzw. Peripheriegerät, hier als Drucker ausgebildet
- 230
- drittes datenverarbeitendes Gerät bzw. Peripheriegerät, hier als Scanner ausgebildet
- 240
- viertes datenverarbeitendes Gerät bzw. Peripheriegerät, hier als autom. Kassentresor
ausgebildet
- 250
- Verbindungsvorrichtung (Exzenter) zwischen Gerät und Möbel
- 255
- Plattformelement (Drehteller)
- 251, 252
- verbindungselemente (zueinander beabstandet)
- 251*
- Verbindungselement (am Gerät)
- 252*
- Verbindungselement (am Möbel)
- D
- Abstand
- A1, A2
- Drehachsen
- 300
- Möbel, hier als Schaltertresen z.B. für Bankfiliale ausgebildet
- 310
- Arbeitsfläche bzw. Abstellfläche für datenverarbeitende Geräte
- P
- Person, hier z.B. Kunde einer Bank
1. Verbindungsvorrichtung (250) zur beweglichen Anordnung eines elektronischen Gerätes
(210) an einem Möbel (300), gekennzeichnet durch
ein zur verschiebbaren Auflage auf einer Arbeitsfläche (310) des Möbels (300) geeignetes
Plattformelement (255), das ein mit dem elektronischen Gerät (210) verbindbares erstes
Verbindungselement (251) und ein mit dem Möbel (300)verbindbares zweites Verbindungselement
(252) aufweist, wobei die Verbindungselemente (251, 252) zwei zueinander beabstandete
(D) drehgelenkige Verbindungen ausbilden, wodurch das elektronische Gerät (210) über
das Plattformelement (255) exzentrisch drehgelenkig und auf der Arbeitfläche (310)
verschiebbar mit dem Möbel (300) verbindbar ist.
2. Verbindungsvorrichtung (250) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (251, 252) an dem Plattformelement (255) zueinander um einen
Abstand (D) angeordnet sind und jeweils eine sich senkrecht zur Arbeitsfläche (310)
erstreckende Drehachse (A1; A2) ausbilden.
3. Verbindungsvorrichtung (250) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente als Drehzapfen, insbesondere als hohlförmige Drehzapfen (251,
252), ausgebildet sind, wobei der erste Drehzapfen (251) sich von der Oberseite des
Plattformelementes (255) nach Oben erstreckt und der zweite Drehzapfen (252) sich
von der Unterseite des Plattformelementes (255) nach Unten erstreckt.
4. VerbindungsvorrichLung (250) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattformelement (255) hohlförmig und zur Aufnahme von elektrischen und/oder
elektronischen Komponenten, insbesondere Kabeln, Steckern, Induktionsspulen und/oder
Antennen, ausgebildet ist.
5. Verbindungsvorrichtung (250) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattformelement (255) scheiben- oder tellerförmig ausgebildet ist und eine plane
auf der Arbeitsfläche (310) des Möbels (300) verschiebbare Unterseite aufweist.
6. Verbindungsvorrichtung (250) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattformelement (255) eine, insbesondere plane, unter das Gehäuse des elektronischen
Gerätes (210) schiebbare Oberseite aufweist.
7. Verbindungsvorrichtung (250) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungselement (251) zum drehbeglichen Eingriff mit einem an dem elektronischen
Gerät (210) vorgesehenen Verbindungselement (251*) ausgebildet ist.
8. Verbindungsvorrichtung (250) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verbindungselement (252) zum drehbeglichen Eingriff mit einem an dem Möbel
(300) vorgesehenen Verbindungselement (252*) ausgebildet ist.
9. Verbindungsvorrichtung (250) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (251, 251*; 252, 252*) als miteinander verbindbare Steckelemente,
insbesondere als irreversibel verbindbare Steckelemente, ausgebildet sind.
10. Verbindungsvorrichtung (250) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das an dem Möbel (300) vorgesehene Verbindungselement (252*) als ein in einer Führung,
insbesondere linearen Führung, verschieblich angeordnetes Verbindungselement (252*)
ausgebildet ist.
11. Verbindungsvorrichtung (250) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung in einem Kabelkanal (310) des Möbels (300) angeordnet ist.
12. Verbindungsvorrichtung (250) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsvorrichtung (250) Einrastelemente vorgesehen sind, die mindestens
eine Vorzugsposition für das beweglich angeordnete Gerät (210) vorgeben.
13. Möbelanordnung mit einem Möbel (300) und einer Verbindungsvorrichtung (250) zur beweglichen
Anordnung eines elektronischen Gerätes (210) an dem Möbel (300), gekennzeichnet durch
ein zur verschiebbaren Auflage auf einer Arbeitsfläche (310) des Möbels (300) geeignetes
Plattformelement (255), das ein mit dem elektronischen Gerät (210) verbindbares erstes
Verbindungselement (251) und ein mit dem Möbel (300)verbindbares zweites Verbindungselement
(252) aufweist, wobei die Verbindungselemente (251, 252) zwei zueinander beabstandete
(D) drehgelenkige Verbindungen ausbilden, wodurch das elektronische Gerät (210) über
das Plattformelement (255) exzentrisch drehgelenkig und auf der Arbeitfläche (310)
verschiebbar mit dem Möbel (300) verbunden ist.
14. Möbelanordnung (300) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel (300) als Büromöbel, insbesondere als Schreibtisch, oder als Schaltermöbel,
insbesondere als Schaltertresen, ausgebildet ist.
15. Elektronisches Gerät (210) mit einer daran befestigten Verbindungsvorrichtung (250)
zur beweglichen Anordnung des elektronischen Gerätes (210) an einem Möbel (300), gekennzeichnet durch
ein zur verschiebbaren Auflage auf einer Arbeitsfläche (310) des Möbels (300) geeignetes
Plattformelement (255), das ein mit dem elektronischen Gerät (210) verbindbares erstes
Verbindungselement (251) und ein mit dem Möbel (300)verbindbares zweites Verbindungselement
(252) aufweist, wobei die Verbindungselemente (251, 252) zwei zueinander beabstandete
(D) drehgelenkig Verbindungen ausbilden, wodurch das elektronische Gerät (210) über
das Plattformelement (255) exzentrisch drehgelenkig und auf der Arbeitfläche (310)
verschiebbar mit dem Möbel (300) verbindbar ist.
16. Elektronisches Gerät (210) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische Gerät (210) eine Gehäuse mit einer auf der Unterseite vorgesehen
Aussparung (211) aufweist, in die das Plattformelement (255) verschwenkbar aufnehmbar
ist.