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EP 2 210 853 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.01.2016 Patentblatt 2016/04 |
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Anmeldetag: 23.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verriegelungssystem für Teleskopkranausleger mit verschiebbarer Verriegelungseinheit
Locking system for telescopic crane boom with displaceable locking unit
Système de verrouillage pour bras de grue télescopique doté d'une unité de verrouillage
déplaçable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
27.01.2009 DE 102009006292
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.07.2010 Patentblatt 2010/30 |
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Patentinhaber: Manitowoc Crane Group France SAS |
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69574 Dardilly Cedex (FR) |
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Erfinder: |
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- Schürmann, Johannes
26441 Jever (DE)
- Stührwoldt, Dieter
26384 Wilhelmshaven (DE)
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Vertreter: Rögner, Jürgen |
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Schwabe Sandmair Marx
Patentanwälte
Stuntzstrasse 16 81677 München 81677 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 476 225 DE-A1- 19 824 672 US-B1- 6 527 131
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DE-A1- 10 223 449 DE-C1- 10 142 847
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verriegelungssystem für einen Teleskopkranausleger, insbesondere
für einen Mobilkran.
[0002] Bei solchen Kranen bzw. Teleskopauslegern ist ein Teleskopierzylinder zum Verfahren
mehrere Teleskopteile vorgesehen, der eine Verriegelungseinheit aufweist. Diese Verriegelungseinheit
wiederum dient zu Herstellung einer Verriegelung zwischen dem Teleskopierzylinder
und einem der Teleskopteile, das gerade aus- oder eingefahren werden soll.
[0003] Aus der
US 6,527,131 B1 ist ein Teleskopausleger für einen Kran bekannt, dessen Teleskopschüsse mittels eines
Teleskopierzylinders in zwei Hüben ein- und wieder austeleskopiert werden.
[0004] Aus der
DE 10 142 847 C1 ist ein Teleskopausleger für einen Mobilkran bekannt, wobei ein hydraulisches Zylinder/Kolben-System
als ein zwei ausfahrbare Teile aufweisendes zweistufiges Zylinder/Kolben-System ausgeführt
ist.
[0005] Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Teleskopausleger, bei dem ein Teleskopierzylinder
Auslegerteile ausfährt und verriegelt. Moderne Mobilkrane werden zum Heben von immer
schwereren Lasten auf immer größeren Höhen eingesetzt. Ebenso steigt der Anspruch
der Verwender, einen leistungsfähigen Mobilkran mit möglichst geringem Eigengewicht
einzusetzen, um Kosten für Logistik zu sparen. Weiterhin wird angestrebt, einen Mobilkran
mit möglichst hoher Traglast auf möglichst wenigen Achsen innerhalb der zulässigen
Achslasten zu bekommen, was sich zum einen günstig auf die Wendigkeit und zum anderen
senkend auf die Gesamtkosten des Kranes auswirkt. Der Teleskopausleger ist ein Kernelement
des Mobilkranes; er bestimmt maximale Hubhöhe und Tragkraft. Die Auslegerlänge wird
von Anzahl und Länge der einzelnen Teleskopteile bestimmt. Aus statischen Gründen
müssen die einzelnen Teleskopteile im ausgefahrenen Zustand eine Überlappung behalten,
damit der Kraftschluss senkrecht zur Auslegerrichtung untereinander sichergestellt
wird. Der Kraftschluss in Auslegerrichtung wird durch die Verriegelung der Teleskope
erreicht. Bauartbedingt können die Teleskopteile im eingefahrenen Zustand nicht vollständig
ineinander zurückgezogen werden. Am vorderen Ende befinden sich zur Aussteifung der
Teleskopteile Kragenteile, die außen überstehen. Weiterhin sind die Verriegelungspunkte
für die Televerriegelung in Längsrichtung voreinander angeordnet. Damit der Teleskopierzylinder
mit einem Teleskopteil verriegelt werden kann, muss also ein Weg in Längsrichtung
des Auslegers zurückgelegt werden, um die Verriegelungseinheit auf eine Höhe mit dem
zu verriegelnden Teleskop zu bringen. Nach dem Stand der Technik muss der Teleskopierzylinder
mitsamt der Verriegelungseinheit für jedes Teleskopteil entsprechend ein Stück ausgefahren
werden und verliert dadurch einen Teil seines Gesamthubes. Darum können die vorderen
Teleskopteile unter Berücksichtigung des Gesamthubes vom Teleskopierzylinder nicht
so weit ausgefahren werden wie die hinteren. Hieraus ergibt sich eine unnötig große
Überlappung der vorderen Teleskopteile im ausgefahrenen Zustand und ein damit verbundener
Verlust an Auslegergesamtlänge.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verriegelungssystem für einen
Teleskopkranausleger zu schaffen, welches das Ein- bzw. Austeleskopieren der Teleskopteile
(Schüsse) optimiert, insbesondere in Hinsicht auf die ausfahrbare Länge.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verriegelungssystem gemäß dem Anspruch
1 gelöst. Die Unteransprüche definieren bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Verriegelungseinheit am Teleskopierzylinder längs verschiebbar
angeordnet. Mit anderen Worten werden die Stellung des Teleskopierzylinders und die
Stellung der Verriegelungseinheit, die einander gemäß dem Stand der Technik immer
bedingten, voneinander entkoppelt. Auf diese Weise lässt sich grundsätzlich ohne eine
Bewegung des Teleskopierzylinders oder sogar entgegen einer anders gerichteten Bewegung
des Teleskopierzylinders ein Verriegelungspunkt durch die Verriegelungseinrichtung
anfahren, was die Funktionalität wesentlich erhöht und Einschränkungen in der Arbeitsweise
bzw. Betriebsweise stark vermindert oder eliminiert. Insbesondere ist der Weg, den
die Verriegelungseinheit fahren kann bzw. der Ort, den die Verriegelungseinheit erreichen
kann, nicht mehr durch die Verfahrbarkeit des Teleskopierzylinders oder dessen Anordnungsfreiheit
eingeschränkt. Dadurch kann zusätzlicher Teleskopierweg gewonnen bzw. Länge am Teleskopierzylinder
eingespart werden, was insgesamt wiederum Auslegergewicht einspart und damit den Kran
als Ganzes optimiert.
[0009] Die Verriegelungseinheit ist am Teleskopierzylinder in jeder Stellung fixierbar.
angeordnet.
[0010] Vorteilhafterweise ist auch mindestens ein Längenmessgerät bzw. ein Längengeber vorgesehen,
der die Position von Verriegelungseinheit und Teleskopierzylinder erfassen kann, insbesondere
die Relativposition der beiden oder deren absolute Positionen. Erfindungsgemäß und
speziell mit einer derartigen Ausgestaltung kann dann, nachdem die richtige Position
der Verriegelungseinheit gefunden und diese mit dem entsprechenden Teleskop verriegelt
wurde, beispielsweise ein Sitzventil geschlossen und mit die Zylinderstufe der Verriegelungseinheit
fixiert werden. Hierauf kann die Stahbauverriegelung zum nächsten Teleskopteil gelöst
werden, und der Teleskopierzylinder kann das gerade mit der Verriegelungseinheit in
Eingriff genommene Teleskopteil ausfahren, wobei der vollständige Hub des Teleskopierzylinders
zur Verfügung steht.
[0011] Das Bewegen der Verriegelungseinheit, insbesondere der zweiten Stufe des Teleskopierzylinders
mit der darauf befindlichen Verriegelungseinheit, erfolgt nach einer erfindungsgemäßen
Ausgestaltung im kraftlosen, entriegelten Zustand des Teleskopierzylinders, und entsprechend
werden zum Verschieben nur geringe Kräfte benötigt, die von der hydraulischen Versorgung
aus der Zylinderdurchführung zum Ausfahren aufgebracht werden können, wenn die Verriegelungseinheit
- gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsvariante - durch hydraulische Beaufschlagung
am Teleskopierzylinder verfahrbar ist.
[0012] Eine Hydraulikschaltung kann vorgesehen werden, welche eine Betätigung und/oder Fixierung
der verschiebbaren Verriegelungseinheit in Verbindung mit der Ausfahrhydraulik des
Teleskopierzylinders steuert. Das Einfahren erfolgt dann vorzugsweise durch eine entsperrbare
Verbindung zur Ringseite des Teleskopierzylinders. Mit dem Verriegelungssystem gemäß
der vorliegenden Erfindung kann der Gesamthub eines Austeleskopiersystems zwischen
der Verschiebung der Verriegelungseinheit und dem Teleskopweg des Teleskopierzylinders
aufgeteilt werden, d.h. der Teleskopierzylinder kann grundsätzlich verkürzt werden
oder der Gesamthub kann gesteigert werden, ohne den Teleskopierzylinder verlängern
zu müssen.
[0013] Die Verriegelungseinheit ist gemäß einer Ausführungsform um einen Weg am Teleskopierzylinder
verschiebbar, der mindestens dem Abstand aller Teleskopausleger-Entriegelungen im
eingefahrenen Zustand des Auslegers entspricht. Andererseits besteht die Möglichkeit,
die Verriegelungseinheit um mehr als den genannten Abstand verschiebbar zu machen,
so dass die Verschiebung den Hub des Teleskopierzylinders zum oben schon genannten
Zweck ergänzt oder mindestens teilweise ersetzt.
[0014] Die Erfindung wird im Weiteren anhand von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0015] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Längsschnittansicht eines Teleskopauslegers mit Teleskopierzylinder
und erfindungsgemäßem Verriegelungssystem und;
- Figur 2
- eine schematische, schaltplanartige Skizze, welche die Ansteuerung eines erfindungsgemäßen
Verriegelungssystems sowie deren Hydraulikversorgung erläutert.
[0016] Ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel wird nun zunächst anhand der Figur 1 näher
erläutert. In einer schematischen Längsschnittansicht ist dort ein Teleskopausleger
gezeigt, der einen Grundkörper 11 und vier ausfahrbare Teleskopteile 1 bis 4 umfasst.
Im Grundkörper 11 befindet sich der Teleskopierzylinder 10. Auf dem äußeren Zylinderrohr
des Teleskopierzylinders 10 läuft die Verriegelungseinheit 21, die aus einer zweiten
Zylinderstufe 6 und der Zylinderverriegelung 5 besteht. Die zweite Zylinderstufe 6
liegt über dem hier separat dargestellten Außenrohr 8 des Teleskopierzylinders 10.
Außerdem ist am Teleskopierzylinder 10 noch die Betätigung 7 für die Stahlbauverriegelung
9 angeordnet, welche die einzelnen Teleskopteile untereinander verriegelt, wenn sie
in einen Betriebszustand gebracht worden sind.
[0017] Das Austeleskopieren läuft bei einer derartigen Ausführungsform nun - insbesondere
automatisch - in nachstehend beschriebener Reihenfolge ab:
Alle Teleskopteile 1 bis 4 sind anfangs eingefahren und untereinander verriegelt (Stahlbauverrieglung
9). Nunmehr fährt die zweite Stufe 6 in das Fußstück des Teleskops 4 und wird dort
in der hiefür vorgesehenen Einriegelung (Ausnehmung) verriegelt. Die Stahlbauverriegelung
9 zum Teleskop 3 wird gelöst, und der Teleskopierzylinder 10 fährt mit dem Teleskop
4 maximal aus, um es dort mit dem Teleskop 3 zu verriegeln. Daraufhin wird die Zylinderverrieglung
5 gelöst und der Teleskopierzylinder 10 komplett eingefahren. Jetzt wird die zweite
Zylinderstufe 6 soweit eingefahren, bis das Fußstück vom Teleskop 3 erreicht wird,
um sich dort zu verriegeln. Auf diese Weise können nacheinander alle Teleskopteile
1 bis 4 ausgefahren werden.
[0018] Das Einteleskopieren läuft erfindungsgemäß - ebenso insbesondere automatisch - in
nachstehend beschriebener Reihenfolge ab:
Alle Teleskopteile 1 bis 4 sind ausgefahren und verriegelt. Der Teleskopierzylinder
10 ist komplett ausgefahren, und die Zylinderverriegelung 5 ist mit dem Fußstück des
Teleskopteils 1 verriegelt. Die Stahlbauverriegelung des Teleskopteils 1 zum Grundkörper
11 hin wird entriegelt. Das Teleskopteil 1 wird mit dem Teleskopierzylinder 10 komplett
eingefahren und danach mit dem Grundkörper 11 verriegelt. Der Teleskopierzylinder
10 wird entriegelt und komplett ausgefahren. Jetzt wird die zweite Zylinderstufe 6
ausgefahren, bis das Fußstück vom Teleskopteil 2 erreicht wird, um sich dort zu verriegeln.
So können nacheinander alle Teleskopteile eingefahren werden.
[0019] Am Beispiel des Teleskopteils 4 kann nun der Längenvorteil des im Vergleich der vorliegenden
Erfindung mit dem Stand der Technik erläutert werden. Die ausfahrbare Länge des Teleskopteils
4 ist dank verschiebbarer Verriegelungseinheit 21 gleich der Länge Tges. Gemäß dem
Stand der Technik wäre die Länge um ΔT4 verkürzt, während bei der vorliegenden Erfindung
eine Verlängerung des gesamten Auslegers im ausgefahrenen Zustand um die Summe aller
dargestellten ΔT stattfinden kann. Bei steigender Anzahl der Teleskopteile vergrößert
sich somit auch der Längenvorteil gegenüber Ausführungsformen gemäß dem Stand der
Technik. Bei einer einheitlichen Ausführungsvariante kann die Verriegelungseinheit
21 so weit verschiebbar gestaltet werden, dass der Hub des Teleskopierzylinders 10
nicht mehr dem fahrbaren Weg des Teleskopteils entsprechen muss. Dabei teilen sich
Teleskopierzylinder 10 und Verriegelungseinheit 21 den Gesamthub eines Teleskopteils
1 bis 4, und somit kann die Gesamtlänge des Teleskopierzylinders 10 deutlich verkürzt
werden.
[0020] Mit Hilfe der schaltplanartigen Schemadarstellung der Figur 2 wird nunmehr die Betätigung
bzw. Hydraulikversorgung einer erfindungsgemäßen Ausführungsvariante erläutert. Bei
der dargestellten Ausführungsform besteht die zweite Stufe des Teleskopierzylinders
20 aus dem Zylinderrohr 26, welches des äußere Zylinderrohr des eigentlichen Teleskopierzylinders
20 umschließt. Die Ölvolumen 30 und 31 stützen sich auf den Ring 32, der fest mit
dem Teleskopierzylinder 20 verbunden ist (oder einen Teil von diesem bilden kann).
[0021] Die Zylinderdurchführung 35 dient der hydraulischen Versorgung der Ventileinheit
28. Von hier aus wird die Versorgung je nach Bedarf auf die Zylinderverriegelung 25,
die Stahlbauverriegelung 29 oder zweite Zylinderstufe 26 geschaltet, um die gesamte
Verriegelungseinheit 21 zu verschieben. Zum Ausschieben in Fahrtrichtung wird die
lastabgewandte Ringseite 31 mit der entlasteten Ringseite 27 des Teleskopierzylinders
20 verbunden. Weiterhin wird die Lastseite 30 mit der druckbeaufschlagten Zylinderdurchführung
35 verbunden. Ein entsperrbares Rückschlagventil 22 verhindert das ungewollte Zurückfahren
der Verriegelungseinheit 21.
[0022] Zum Einfahren wird der lastseitige Ringraum 30 der Verriegelungseinheit 21 mit der
entlasteten Zylinderdurchführung 35 verbunden. Ferner wird der lastabgewandte Ringraum
31 mit der druckbeaufschlagten Seite 27 des Teleskopierzylinders 20 verbunden und
dadurch das entsperrbare Rückschlagventil 22 geöffnet.
1. Verriegelungssystem für einen Teleskopkranausleger, insbesondere für einen Mobilkran,
bei dem zum Ausschieben und Einfahren der Teleskopteile mittels einer Verriegelungseinheit
(21) eine Verriegelung zwischen einem Teleskopierzylinder (10, 20) und einem Teleskopteil
(1-4) hergestellt wird, wobei die auf dem äußeren Zylinderrohr des Teleskopierzylinders
(10, 20) laufende und eine zweite Zylinderstufe des Telekopierzylinders (10, 20) und
eine Zylinderverriegelung (5) umfassende Verriegelungseinheit (21) am Teleskopierzylinder
(10, 20) längs verschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (21) am Teleskopierzylinder (10, 20) in jeder Stellung der
Verriegelungseinheit (21) fixierbar angeordnet ist, und dass der Gesamthub eines Austeleskopiersystems
zwischen der Verschiebung der Verriegelungseinheit (21) und dem Teleskopweg des Teleskopierzylinders
(10, 20) aufgeteilt wird.
2. Verriegelungssystem nach Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (21) um einen Weg am Teleskopierzylinder (10, 20) verschiebbar
ist, der mindestens dem Abstand (h4) aller Teleskopausleger-Einriegelungen im eingefahrenen
Zustand des Auslegers entspricht.
3. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (21) um mehr als den Abstand (h4) aller Teleskopausleger-Einriegelungen
im eingefahrenen Zustand des Auslegers verschiebbar ist, so dass die Verschiebung
den Hub des Teleskopierzylinders (10, 20) ergänzt oder mindestens teilweise ersetzt.
4. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Längenmessgerät bzw. Längengeber vorgesehen ist, der die Position
von Verriegelungseinheit (21) und Teleskopierzylinder (10, 20) erfasst.
5. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (21) durch hydraulische Beaufschlagung (30, 31) am Teleskopierzylinder
(10, 20) verfahrbar ist.
6. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (21) am Teleskopierzylinder (10, 20) mittels einer hydraulisch
unterstützten, durch ein Sitzventil gesteuerten Fixierung fixierbar ist.
7. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hydraulikschaltung vorgesehen ist, welche eine Betätigung und/oder Fixierung
der verschiebbaren Verriegelungseinheit (21) in Verbindung mit der Ausfahrhydraulik
des Teleskopierzylinders (10, 20) steuert.
8. Verriegelungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikschaltung und die Hydraulikversorgung eine Öldurchführung (35) des Teleskopierzylinders
(10, 20), und insbesondere auch eine elektrisch abschaltbare Verbindung zur Stangenseite
des Teleskopauslegers verwendet.
1. A locking system for a telescopic crane jib, in particular for a mobile crane, in
which a lock is established between a telescoping cylinder (10, 20) and a telescopic
part (1-4) by means of a locking unit (21) in order to extend and retract the telescopic
parts, wherein the locking unit (21): is arranged on the telescoping cylinder (10,
20) in such a way that it can be shifted longitudinally; moves on the outer cylinder
tube of the telescoping cylinder (10, 20); and comprises a second cylinder stage of
the telescoping cylinder (10, 20) and a cylinder lock (5); characterised in that the locking unit (21) is arranged on the telescoping cylinder (10, 20) in such a
way that it can fixed in any position of the locking unit (21), and in that the total lift of a telescopically extending system is divided between the shift
of the locking unit (21) and the telescopic path of the telescoping cylinder (10,
20).
2. The locking system according to Claim 1, characterised in that the locking unit (21) can be shifted on the telescoping cylinder (10, 20) by a path
which corresponds to at least the distance (h4) between all the telescopic jib latches
when the jib is retracted.
3. The locking system according to any one of Claims 1 or 2, characterised in that the locking unit (21) can be shifted by more than the distance (h4) between all the
telescopic jib latches when the jib is retracted, such that the shift supplements
or at least partially replaces the stroke of the telescoping cylinder (10, 20).
4. The locking system according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that at least one length measuring device or length sensor which detects the position
of the locking unit (21) and the telescoping cylinder (10, 20).
5. The locking system according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the locking unit (21) can be moved on the telescoping cylinder (10, 20) by the application
of hydraulic pressure (30, 31).
6. The locking system according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the locking unit (21) can be fixed on the telescoping cylinder (10, 20) by means
of a hydraulically assisted fixation controlled by a seated valve.
7. The locking system according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that a hydraulic switch is provided which controls operating and/or fixing the shifting
locking unit (21) in conjunction with the extending hydraulics of the telescoping
cylinder (10, 20).
8. The locking system according to Claim 7, characterised in that the hydraulic switch and the hydraulic supply use an oil duct (35) of the telescoping
cylinder (10, 20) and in particular also a connection to the rod side of the telescopic
jib which can be disconnected electrically.
1. Système de verrouillage pour bras de grue télescopique, notamment pour une grue mobile,
où afin de déployer et rétracter les parties télescopiques au moyen d'une unité de
verrouillage (21) un verrouillage est établi entre un vérin télescopique (10, 20)
et une partie télescopique (1-4), où l'unité de verrouillage (21), coulissant sur
le tube cylindrique extérieur du vérin télescopique (10, 20) et comprenant un deuxième
étage de vérin du vérin télescopique (10, 20) ainsi qu'un verrouillage de vérin (5),
est disposée sur le vérin télescopique (10, 20) de manière à être déplaçable longitudinalement,
caractérisé en ce que l'unité de verrouillage (21) est disposée sur le vérin télescopique (10, 20) de manière
à pouvoir être fixée dans chaque position de l'unité de verrouillage (21), et que
la course totale d'un système télescopique est répartie entre le déplacement de l'unité
de verrouillage (21) et la course télescopique du vérin télescopique (10, 20).
2. Système de verrouillage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de verrouillage (21) est déplaçable sur le vérin télescopique d'une distance
correspondant au moins à l'espacement (h4) entre tous les points de verrouillage du
bras télescopique dans sa position rétractée.
3. Système de verrouillage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité de verrouillage (21) est déplaçable d'une distance supérieure à l'espacement
(h4) entre tous les points de verrouillage du bras télescopique dans sa position rétractée,
de sorte que le déplacement complète ou remplace au moins partiellement la course
du vérin télescopique (10, 20).
4. Système de verrouillage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins un appareil de mesure de longueur ou un capteur de longueur est prévu qui
détecte les positions de l'unité de verrouillage (21) et du vérin télescopique (10,
20).
5. Système de verrouillage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'unité de verrouillage (21) est déplaçable sur le vérin télescopique (10,20) par
mise sous pression hydraulique (30, 31).
6. Système de verrouillage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'unité de verrouillage (21) est fixable sur le vérin télescopique (10, 20) au moyen
d'une fixation assistée hydrauliquement et contrôlée au moyen d'une vanne à clapet.
7. Système de verrouillage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un circuit hydraulique est prévu qui contrôle une activation et/ou fixation de l'unité
de verrouillage (21) déplaçable, en lien avec le circuit hydraulique d'extension du
vérin télescopique (10, 20).
8. Système de verrouillage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le circuit hydraulique et l'alimentation hydraulique utilisent un passage d'huile
(35) du vérin télescopique (10, 20) et en particulier aussi une connexion pouvant
être coupée électriquement avec le côté tige du bras télescopique.


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