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(11) |
EP 2 212 481 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/008613 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/052961 (30.04.2009 Gazette 2009/18) |
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| (54) |
SANITÄRE AUSLAUFARMATUR
SANITARY OUTLET FITTING
STRUCTURE D'ÉVACUATION POUR ROBINETTERIE SANITAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.10.2007 DE 102007050737
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.08.2010 Patentblatt 2010/31 |
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Patentinhaber: Neoperl GmbH |
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79379 Müllheim (DE) |
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Erfinder: |
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- GRETHER, Hermann
79379 Müllheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maucher, Wolfgang et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
Maucher, Börjes & Kollegen
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/037113 DE-A1- 19 805 691 GB-A- 1 282 957
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CH-A- 380 042 DE-U1- 9 317 654 US-A- 3 138 332
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine sanitäre Auslaufarmatur mit einer Flüssigkeitsführung,
die in einem Armaturen-Auslauf mündet, in dessen Bereich eine als Einsetzpatrone ausgestaltete
sanitäre Funktionseinheit vorgesehen ist, wobei die Flüssigkeitsführung zumindest
im Mündungsbereich des Armaturen-Auslaufs im lichten Querschnitt an die Einsetzpatrone
angepasst ist, welche Einsetzpatrone mittels eines hülsenförmigen Zwischenhalters
von der Mündungsseite aus in den Armaturen-Auslauf einsetzbar und darin lösbar gehalten
ist, welcher Zwischenhalter seinerseits mittels einer Schraub- oder Renkverbindung
lösbar im Armaturen-Auslauf gehalten ist und wobei die Einsetzpatrone in ihrem zulaufseitigen
Umfangsrandbereich mittels einer Ringdichtung gegenüber dem Armaturen-Auslauf axial
abgedichtet ist.
[0002] Bei Auslaufarmaturen ist im Bereich des Armaturen-Auslaufs regelmäßig ein, meist
als Einsetzpatrone ausgebildeter Strahlregler vorgesehen, der einen homogenen, nicht-spritzenden
und gegebenenfalls auch perlend-weichen Wasserstrahl formen soll. Dieser Strahlregler
ist in ein hülsenförmiges Auslaufmundstück einsetzbar, das am Armaturen-Auslauf mittels
einer Schraubverbindung lösbar befestigbar ist. Diese Schraubverbindung hat zwangsläufig
einen runden Außenquerschnitt der Auslaufarmatur im Bereich ihres Armaturen-Auslaufs
zur Folge, wodurch die Möglichkeiten zur ästhetischen Gestaltung solcher Auslaufarmaturen
stark eingeschränkt sind. Darüber hinaus verbleibt umfangsseitig ein unschöner Ringspalt
zwischen dem Auslaufmundstück und dem benachbarten Teilbereich der Auslaufarmatur,
wodurch das ästhetische Erscheinungsbild solcher Auslaufarmaturen noch zusätzlich
stark eingeschränkt sein kann. Zudem ist die Herstellung solcher Auslaufarmaturen
mit einem erheblichen Aufwand verbunden, sofern die Außenoberflächen von Auslaufmundstück
und Auslaufarmatur aufeinander abzustimmen sind.
[0003] Man hat daher auch bereits eine sanitäre Auslaufarmatur geschaffen, deren Flüssigkeitsführung
in einem Armaturen-Auslauf mündet, in dessen Bereich eine als Einsetzpatrone ausgestaltete
sanitäre Funktionseinheit vorgesehen ist (vgl.
DE 102 49 340 A1). Die Flüssigkeitsführung der vorbekannten Auslaufarmatur ist zumindest im Mündungsbereich
des Armaturen-Auslaufs in ihrem lichten Querschnitt derart an die Einsetzpatrone angepasst,
dass diese von der Mündungsseite aus in den Armaturen-Auslauf einsetzbar und darin
lösbar gehalten ist. Die vorbekannte Auslaufarmatur macht das ansonsten übliche Auslaufmundstück
entbehrlich. Dabei ist in der
DE 102 49 340 A1 auch eine Ausführungsform vorgesehen, bei welcher die Einsetzpatrone mittels eines
hülsenförmigen Zwischenhalters im Armaturen-Auslauf gehalten ist. Dieser Zwischenhalter
ist mittels einer Schraubverbindung lösbar im Armaturen-Auslauf gehalten. Um unerwünschten
Kriechströmungen an der Einsetzpatrone vorbei zwischen dem Innenumfang des Armaturen-Auslaufs
und dem Zwischenhalter entgegenzuwirken, ist ein Dichtring vorgesehen, der eine radiale
Abdichtung bewirkt. Um diese radiale Dichtwirkung zu erreichen, sind jedoch vergleichsweise
geringe Fertigungstoleranzen einzuhalten, die nur mit einem vergleichsweise hohen
Herstellungsaufwand erreichbar sind. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass die Einsetzpatrone
und der sie tragende Zwischenhalter aufgrund eines fehlenden axialen Einbauanschlages
über das notwendige Maß hinaus derart tief und/oder fest in den Armaturen-Auslauf
eingedreht werden, dass eine Demontage anschließend nur noch mit Schwierigkeiten möglich
ist oder diese Bauteile bereits bei der Montage durch Überlastung beschädigt werden.
Darüber hinaus können bei einer zu tief in den Armaturen-Auslauf eingedrehten Einsetzpatrone
die am Patronengehäuse sich ansammelnden Tropfen auf die Auslaufarmatur überfließen,
um sich dort anschließend am Außenumfang der Auslaufarmatur unter Zurücklassung einer
unschönen Tropfenspur nach unten zu bewegen.
[0004] Aus der
DE 198 05 691 A ist bereits eine sanitäre Auslaufarmatur mit einer Flüssigkeitsführung bekannt, die
in einen Armaturen-Auslauf mündet. Der Armaturen-Auslauf, in dessen Bereich ein als
Einsetzpatrone ausgestalteter Strahlregler vorgesehen ist, weist in seinem Mündungsbereich
einen an die Einsetzpatrone angepassten lichten Querschnitt auf. Der als Einsetzpatrone
ausgestaltete Strahlregler ist von der Mündungsseite aus in den Armaturen-Auslauf
einsetzbar und darin mittels eines Zwischenhalters lösbar gehalten, der als Gewindehülse
ausgestaltet und mittels eines am Hülsenumfang vorgesehenen Außengewindes in ein Innengewinde
im Armaturen-Auslauf einschraubbar ist. Auf den vorbekannten Strahlregler ist ein
Dichtring aufgelegt, der die Einsetzpatrone in ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich
im Armaturen-Auslauf axial abdichtet. Die für die vorbekannte Auslaufarmatur bestimmten
und aus Strahlregler 3, Zwischenhalter 4 und Dichtring 2 bestehenden Einzelteile liegen
in vormontiertem oder demontiertem Zustand bestenfalls nur lose aneinander an, so
dass einzelne Teile davon bei der Lagerung oder dem Transport leicht verloren gehen
können und bei Bedarf letztendlich doch nicht zur Verfügung stehen.
[0005] Aus der
CH 380 042 A und der
GB 1 282 957 A sind belüftete Strahlregler vorbekannt, die ein als Luftansaugzylinder ausgestaltetes
Strahlreglergehäuse haben, das in seinem Gehäuse-Innenraum verschiedene wasserführende
Einsetzteile in sich aufnimmt..Das Strahlreglergehäuse dieser vorbekannten Strahlregler
ist ohne einen Zwischenhalter unmittelbar in den Armaturen-Auslauf einer sanitären
Auslaufarmatur einsetzbar. Das Strahlreglergehäuse der vorbekannten Strahlregler weist
dazu an seinem Gehäuse-Außenumfang ein Außengewinde auf, das in ein Innengewinde am
Innenumfang des Armaturen-Auslaufs einschraubbar ist. Da die vorbekannten Strahlregler
ohne einen Zwischenhalter unmittelbar im Armaturen-Auslauf einer sanitären Auslaufarmatur
gehalten sind, sind diese vorbekannten Strahlregler und die dazugehörigen Auslaufarmaturen
mit einem entsprechenden Aufwand in Konstruktion und Herstellung aneinander anzupassen.
[0006] Es besteht daher die Aufgabe, eine mit vergleichsweise geringem Aufwand herstellbare
Auslaufarmatur der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die Gefahr von Fehlmontagen
deutlich reduziert ist.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der Auslaufarmatur der eingangs
erwähnten Art insbesondere darin, dass in vor- und/oder demontierter Stellung mittels
der Ringdichtung am Zwischenhalter gesichert und/oder gehalten ist, dass die Ringdichtung
dazu kappenförmig ausgebildet ist, und dass der innere Umfangsrandbereich der Ringdichtung
als ringförmiger Dichtbereich ausgebildet und der äußere Umfangsrandbereich der Ringdichtung
schlauchförmig über den ringförmigen Dichtbereich vorsteht und am Zwischenhalter lösbar
gehalten ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Auslaufarmatur weist eine Einsetzpatrone auf, die mittels eines
hülsenförmigen Zwischenhalters derart im Armaturen-Auslauf montiert werden kann, dass
die Einsetzpatrone im Armaturen-Auslauf gehalten ist. Um Kriechströme im Bereich zwischen
der Einsatzpatrone und ihrem Zwischenhalter einerseits und dem Innenumfang des Armaturen-Gehäuses
andererseits zu vermeiden, ist die Einsetzpatrone axial abgedichtet im Armaturen-Auslauf
gehalten. Dabei wird die Einsetzpatrone mit Hilfe des sie tragenden Zwischenhalters
so tief in den Armaturen-Auslauf eingesetzt, bis die Einsetzpatrone vorzugsweise in
ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich axial abgedichtet im Armaturen-Auslauf gehalten
ist. Ein übermäßiges Eindrehen der Einsetzpatrone und ihres zwischenhalters wird durch
die axiale Dichtung verhindert, womit diesbezüglich auch Fehlmontagen praktisch unmöglich
sind. Dabei können aufgrund der axialen Abdichtung auch die Fertigungstoleranzen wesentlich
großzügiger bemessen sein, was die Herstellung und Handhabung der für die erfindungsgemäße
Auslaufarmatur vorgesehenen Einsetzpatrone noch zusätzlich erleichtert. Zusätzlich
kann aber auch der Zwischenhalter radial abgedichtet im Armaturen-Auslauf gehalten
sein. Weist die erfindungsgemäße Auslaufarmatur an ihrer Einsetzpatrone eine axiale
Abdichtung und an dem zugeordneten Zwischenhalter zusätzlich eine axiale Abdichtung
auf, hat ein Sanitärarmaturenhersteller die Möglichkeit, zu entscheiden, ob bei seiner
Sanitärarmatur eine axiale Abdichtung, eine radiale Abdichtung oder die Kombination
einer radialen und einer axialen Abdichtung eingesetzt werden soll.
[0009] Durch eine axiale Abdichtung wird auch unerwünschten Kriechströmen im Bereich zwischen
Einsetzpatrone und Zwischenhalter entgegengewirkt.
[0010] Erfindungsgemäß ist die Einsetzpatrone in vor- und/oder demontierter Stellung mittels
der Ringdichtung am Zwischenhalter gesichert und/oder gehalten. Um die Einsetzpatrone
am Zwischenhalter fixieren und um die aus Einsetzpatrone und Zwischenhalter gebildete
Funktionseinheit auch in vor- und/oder demontierter Stellung zusammenhalten zu können,
ist die Ringdichtung kappenförmig ausgebildet. Dabei ist der innere Umfangsrandbereich
der Ringdichtung als ringförmiger Dichtbereich ausgestaltet, während der äußere Umfangsrandbereich
der Ringdichtung schlauchförmig über den ringförmigen Dichtbereich vorsteht und am
Zwischenhalter lösbar gehalten ist.
[0011] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Flüssigkeitsführung
im Bereich des Armaturen-Auslaufs einen Ringabsatz hat und dass zur axialen Abdichtung
der Einsetzpatrone die Ringdichtung zwischen der Einsetzpatrone und dem Ringabsatz
eingespannt ist. Dieser Ringabsatz dient gleichzeitig auch als Einsetzanschlag, der
die maximale Tiefe beim Einsetzen der Einsetzpatrone in den Armaturen-Auslauf begrenzt.
[0012] Der Ringabsatz kann durch eine Querschnittsänderung der Flüssigkeitsführung oder
durch einen Ringflansch in der Flüssigkeitsführung gebildet sein. Insbesondere eine
Ausführungsform, bei welcher der Ringabsatz durch eine Querschnittsänderung und speziell
durch einen Durchmessersprung des lichten Durchflussquerschnitts in Einsetzrichtung
gebildet ist, ist mit vergleichsweise geringem Aufwand herstellbar.
[0013] Um einem unbeabsichtigten Lösen der Ringdichtung vom Zwischenhalter wirkungsvoll
entgegenzuwirken, ist es vorteilhaft, wenn die Ringdichtung am Zwischenhalter reib-
und/oder formschlüssig gehalten ist.
[0014] Um eine positionsgerechte Anordnung der Einsetzpatrone auch in Bezug zum Zwischenhalter
sicherzustellen, ist es vorteilhaft, wenn die Einsetzpatrone bis zu einem Anschlag
in den Zwischenhalter einsetzbar ist.
[0015] Dabei kann ein Anschlag am Innenumfang des Zwischenhalters vorgesehen sein. Bevorzugt
wird jedoch eine Ausführungsform, bei welcher der Anschlag am Außenumfang der Einsetzpatrone
vorgesehen ist und den zulaufseitigen Stirnrand des Zwischenhalters beaufschlagt.
Dabei kann der an der Einsetzpatrone oder am Zwischenhalter vorgesehene Anschlag als
Ringabsatz oder Ringflansch ausgebildet sein.
[0016] Um die Einsetzpatrone mit Hilfe eines solchen Zwischenhalters im Armaturen-Auslauf
fixieren und um den Zwischenhalter durch eine Steck- und/oder Drehbewegung mit Hilfe
einer Renk- oder Schraubverbindung im Armaturen-Auslauf montieren zu können, sieht
eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass der abströmseitige Stirnrandbereich
des Zwischenhalters eine als Werkzeugangriffsfläche ausgebildete Profilierung aufweist,
dass der Zwischenhalter auch als Drehwerkzeug vorgesehen ist, und dass die Profilierung
des Zwischenhalters dazu mit der Profilierung eines weiteren, vorzugsweise baugleichen
Zwischenhalters lösbar kuppelbar ist.
[0017] Die erfindungsgemäße Auslaufarmatur kann ihre Vorzüge insbesondere dann ausschöpfen,
wenn die Einsetzpatrone als Strahlregler ausgebildet ist oder einen Strahlregler aufweist.
[0018] Eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass zumindest eine Ringdichtung
vorgesehen ist, die im Ringraum zwischen dem Zwischenhalter und dem Armaturen-Innenumfang
radial abdichtet.
[0019] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Ringdichtung als vorzugsweise elastischer
Dichtring ausgebildet ist. Ein solcher Dichtring kann bei Bedarf auch entfernt werden,
wenn beispielsweise nur die axiale Abdichtung an der Einsetzpatrone zum Einsatz kommen
soll. Um die am Zwischenhalter vorgesehene Ringdichtung nicht unbeabsichtigt zu verlieren,
ist es zweckmäßig, wenn zumindest eine Ringdichtung in einer außenumfangsseitigen
Nut am Zwischenhalter gehalten ist.
[0020] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden beschreibung erfindungsgemäßer
Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung.
[0021] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine sanitäre Auslaufarmatur im Bereich ihres Arma- turen-Auslaufs in einem Teil-Längsschnitt,
wobei in den Armaturen-Auslauf von der Mündungsseite aus eine Einsetzpatrone eingesetzt
ist, die mittels ei- nes hülsenförmigen Zwischenhalters im Armaturen- Auslauf gehalten
ist, wobei die Einsetzpatrone im Armaturen-Auslauf mittels einer axialen Ring- dichtung
abgedichtet ist und wobei die Ringdichtung hier kappenförmig ausgebildet ist und mit
ihrem schlauchförmig vorstehenden äußeren Um- fangsrandbereich am Zwischenhalter reib-
und form- schlüssig gehalten ist,
- Fig. 2
- die Auslaufarmatur aus Fig. 1 in einem Längs- schnitt, wobei die für die Einsetzpatrone
gemäß Fig. 1 bestimmte Aufnahmehöhlung wesentlich einfacher geformt sein kann,
- Fig. 3
- die aus Einsetzpatrone und Zwischenhalter gebildete Einheit aus Fig. 1, die mittels
der kappenförmigen Ringdichtung auch in vor- oder demontierter Stel- lung zusammengehalten
wird,
- Fig. 4
- die Einsetzpatrone und den Zwischenhalter aus den Fig. 1 bis 3 in einer perspektivischen
Draufsicht auf die Auslaufstirnseiten, und
- Fig. 5
- eine im Bereich des Armaturen-Auslaufs montierte und mittels eines hülsenförmigen
Zwischenhalters im Armaturen-Auslauf gesicherte Einsetzpatrone, wobei auf der linken
Zeichnungshälfte die Einbausituation in einem Rohrauslauf dargestellt ist, bei der
nur die radiale Abdichtung der Einsetzpatrone beziehungsweise ihres Zwischenhalters
zum Einsatz kommt, während auf der rechten Zeichnungshälfte die Einbausituation gezeigt
ist, bei der über die axi- ale Abdichtung der Einsetzpatrone hinaus zusätzlich auch
eine radiale Abdichtung am Zwischenhalter vor- gesehen ist.
[0022] In den Fig. 1 bis 5 ist eine sanitäre Auslaufarmatur in unterschiedlichen Ausführungsformen
10, 100 dargestellt. Die Auslaufarmatur 10, 100 weist eine Flüssigkeitsführung 2 auf,
die in einem Armaturen-Auslauf 3 mündet. Im Bereich des Armaturen-Auslaufs 3 ist eine
als Einsetzpatrone 4 ausgestaltete sanitäre Funktionseinheit vorgesehen, die hier
als belüfteter Strahlregler ausgebildet ist, welcher einen homogenen, nichtspritzenden
und perlend-weichen Wasserstrahl erzeugen soll. Möglich ist aber auch, dass der Strahlregler
als unbelüfteter Strahlregler ausgebildet ist.
[0023] Aus den Fig. 1 und 5 wird deutlich, dass die Flüssigkeitsführung 2 zumindest im Mündungsbereich
des Armaturen-Auslaufs 3 im lichten Querschnitt derart an die Einsetzpatrone 4 angepasst
ist, dass die Einsetzpatrone 4 von der Mündungsseite aus in den Armaturen-Auslauf
3 einsetzbar und darin lösbar gehalten ist. Der Einsetzpatrone 4 ist dazu ein hülsenförmiger
Zwischenhalter 5 zugeordnet, der an seinem Hülsen-Außenumfang ein Außengewinde 6 trägt,
und damit in ein Innengewinde 7 im Armaturen-Auslauf 3 eingeschraubt werden kann.
[0024] Wie aus den Figuren 1 und 5 deutlich wird, ist die Einsetzpatrone 4 bis zu einem
Anschlag in den Zwischenhalter 5 einsetzbar. Dieser Anschlag ist hier am Außenumfang
der Einsetzpatrone 4 vorgesehen und als ein an der Zulaufstirnseite angeordneter Ringflansch
8 ausgebildet, der den zulaufseitigen Stirnrand des Zwischenhalters 5 beaufschlagt.
[0025] Aus den Fig. 1, 3, 4 und 5 wird deutlich, dass der abströmseitige Stirnrandbereich
des Zwischenhalters 5 eine kronenförmige und hier durch sich abwechselnde Aus- und
Einformungen 9, 11 gebildete Profilierung 12 aufweist, die als Werkzeugangriffsfläche
dient. Diese Profilierung 12 ist mit der Profilierung 12 eines baugleichen anderen
Zwischenhalters 5 lösbar kuppelbar, der damit als Drehwerkzeug verwendet werden kann.
[0026] Aus den Fig. 1, 2 und der rechten Figurenhälfte in Fig. 5 wird deutlich, dass die
Flüssigkeitsführung 2 der Auslaufarmatur 10, 100 im Bereich des Armaturen-Auslaufs
3 einen Ringabsatz 13 hat, zwischen dem und der vom Zwischenhalter gehaltenen Einsetzpatrone
4 die zur axialen Abdichtung bestimmte Ringdichtung 15 eingespannt ist.
[0027] Die hier dargestellten Auslaufarmaturen 10, 100 weisen jeweils eine Einsetzpatrone
4 auf, die mittels des hülsenförmigen Zwischenhalters 5 derart im Armaturen-Auslauf
3 montiert werden können, dass die Einsetzpatrone 4 in ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich
axial abgedichtet im Armaturen-Auslauf 3 gehalten ist. Die Einsetzpatronen werden
mit Hilfe des sie tragenden Zwischenhalters 5 so tief in den Armaturen-Auslauf 3 eingesetzt,
bis die Einsetzpatrone 4 in ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich axial abgedichtet
im Armaturen-Auslauf 3 gehalten ist. Ein übermäßiges Eindringen der Einsetzpatrone
4 und ihres Zwischenhalters 5 wird durch die axiale Dichtung und den Ringabsatz 13
verhindert, womit diesbezüglich auch Fehlmontagen praktisch unmöglich sind. Dabei
können aufgrund der axialen Abdichtung auch die Fertigungstoleranzen wesentlich großzügiger
bemessen sein, was die Herstellung und Handhabung der für die hier dargestellten Auslaufarmaturen
10 vorgesehenen Einsetzpatrone 4 noch zusätzlich erleichtert.
[0028] Bei der in den Fig. 1 bis 4 und Fig. 5 gezeigten Ausführungsform 10, 100 ist die
Ringdichtung 15 kappenförmig ausgebildet. Die Ringdichtung 15 weist einen inneren,
als ringförmiger Dichtbereich ausgebildeten Umfangsrandbereich 16 und einen äußeren
Umfangsrandbereich 17 auf, der schlauchförmig über den ringförmigen Dichtbereich vorsteht
und am Zwischenhalter 5 lösbar gehalten ist.
[0029] Um einem unbeabsichtigten Lösen der Ringdichtung 15 vom Zwischenhalter 5 wirkungsvoll
entgegenzuwirken, ist die Ringdichtung 15 am Zwischenhalter 5 reibschlüssig gehalten.
Zusätzlich oder stattdessen kann an der Ringdichtung 15 oder am Zwischenhalter 5 auch
ein Rastvorsprung 18 vorgesehen sein, der jeweils in eine am anderen Bauteil 5, 15
vorgesehene Rastnut eingreift. In den Figuren 1, 3 und 5 ist der Rastvorsprung 18
am Umfangsrandbereich 17 der Ringdichtung 15 vorgesehen und greift in eine Rastnut
am Außenumfang des Zwischenhalters 5 ein. Um die Ringdichtung 15 am Zwischenhalter
5 sicher und fest fixieren zu können, ist eine solche formschlüssige Verbindung jedoch
nicht zwingend erforderlich; vielmehr kann es ausreichend sein, dass sich die Ringdichtung
15 auch nur reibschlüssig am Außenumfang des Zwischenhalters 5 anlegt.
[0030] Durch die Ringdichtung 15 ist eine lagegerechte Montage von Zwischenhalter 5, Einsetzpatrone
4 und Ringdichtung 15 stets sichergestellt; darüber hinaus sichert die kappenförmige
Ringdichtung 15 auch die aus Zwischenhalter 5, Einsetzpatrone 4 und Ringdichtung 15
bestehende Zusammenstellung in der vor- und/oder demontierten Stellung.
[0031] Während auf der linken Seite in Figur 5 eine Einbausituation dargestellt ist, wie
sie beispielsweise in einem Armaturen-auslauf vorkommt, bei der nur eine radiale Abdichtung
am Zwischenhalter gewünscht wird, wie dies häufig bei dünnwandigen Auslaufrohren vorkommt,
ist auf der rechten Zeichnungshälfte in Figur 5 eine Einbausituation gezeigt, wie
sie bei Gussarmaturen oder bei dickwandigen Auslaufrohren vorgesehen sein kann. Dabei
wird aus der rechten Zeichnungshälfte in Figur 5 deutlich, das die Einsetzpatrone
eine axiale Abdichtung aufweisen kann und dass darüber hinaus auch am Zwischenhalter
5 zusätzlich eine radiale Abdichtung möglich ist. Dabei kann die axiale Abdichtung
der Einsetzpatrone 4 auch als axialer Einschraubanschlag herangezogen werden, da es
vielen Anwendern schwer fällt einen Strahlregler im Armaturengehäuse nicht all zu
fest zu ziehen. Demgegenüber erfordert eine radiale Abdichtung kein festes Anziehen,
sondern nur ein radiales Verpressen der Ringdichtung 20, was in der Regel schon dann
gewährleistet ist, wenn die Gewinde von Auslaufarmatur und Zwischenhalter 5 ineinander
greifen. Die in Figur 5 dargestellte Ausführung hat den Vorteil, das sich die aus
Zwischenhalter 5, Einsetzpatrone 4 und Ringdichtung 15 gebildete Baueinheit universell
verwenden lässt, insbesondere wenn der Verbrauchter nicht weiß, ob sein Strahlregler
nun axial oder radial abgedichtet ist; in einem solchen Fall würde die aus Zwischenhalter
5, Einsetzpatrone 4 und Ringdichtung 15 gebildete Baueinheit stets passen. Darüber
hinaus hat ein Sanitärarmaturenhersteller die Möglichkeit, je nach Einbausituation
oder fertigungstechnischen Randbedingungen zu entscheiden, ob er eine axiale Abdichtung
der Einsetzpatrone 4, eine radiale Abdichtung des Zwischenhalters 5 oder die Kombination
dieser beiden Abdichtungen wünscht.
[0032] Durch eine axiale Abdichtung wird auch unerwünschten Kriechströmen im Bereich zwischen
der Einsetzpatrone 4 und dem Zwischenhalter 5 entgegengewirkt.
[0033] In Figur 5 wird deutlich, dass die zur radialen Abdichtung bestimmte Ringdichtung
20 im Ringraum zwischen dem Zwischenhalter 5 und dem Armaturen-Innenumfang vorgesehen
ist. Diese Ringdichtung 20 ist hier als elastischer Dichtring ausgebildet. Dabei ist
die Ringdichtung 20 in einer außenumfangsseitigen Nut am Zwischenhalter 5 in Durchströmrichtung
unterhalb des Außengewindes 6 gehalten.
1. Sanitäre Auslaufarmatur (10, 100) mit einer Flüssigkeitsführung (2), die in einem
Armaturen-Auslauf (3) mündet, in dessen Bereich eine als Einsetzpatrone (4) ausgestaltet
sanitäre Funktionseinheit vorgesehen ist, wobei die Flüssigkeitsführung (2) zumindest
im Mündungsbereich des Armaturen-Auslaufs (3) im lichten Querschnitt an die Einsetzpatrone
(4) angepasst ist, welche Einsetzpatrone (4) mittels eines hülsenförmigen Zwischenhalters
(5) von der Mündungsseite aus in den Armaturen-Auslauf (3) einsetzbar und darin lösbar
gehalten ist, welcher Zwischenhalter (5) seinerseits mittels einer Schraub- oder Renkverbindung
lösbar im Armaturen-Auslauf (3) gehalten ist, und wobei die Einsetzpatrone (4) in
ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich mittels einer Ringdichtung gegenüber dem Armaturen-Auslauf
(3) axial abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsetzpatrone (4) in vor- und/oder demontierter Stellung mittels der Ringdichtung
(15) am Zwischenhalter (5) gesichert und/oder gehalten ist, dass die Ringdichtung
(15) dazu kappenförmig ausgebildet ist, und dass der innere Umfangsrandbereich der
Ringdichtung (15) als ringförmiger Dichtbereich (16) ausgebildet und der äußere Umfangsrandbereich
(17) der Ringdichtung (15) schlauchförmig über den ringförmigen Dichtbereich (16)
vorsteht und am Zwischenhalter (5) lösbar gehalten ist.
2. Auslaufarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsführung (2) im Bereich des Armaturen-Auslaufs (3) einen Ringabsatz
(13) hat und dass zur axialen Abdichtung der Einsetzpatrone (4) die Ringdichtung (15)
zwischen der Einsetzpatrone (4) und dem Ringabsatz (13) eingespannt ist.
3. Auslaufarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringabsatz (13) durch eine Querschnittsänderung der Flüssigkeitsführung (2) oder
durch einen Ringflansch in der Flüssigkeitsführung gebildet ist.
4. Auslaufarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringdichtung (15) am Zwischenhalter (5) reib- und/oder formschlüssig gehalten
ist.
5. Auslaufarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsetzpatrone (4) bis zu einem Anschlag in den Zwischenhalter (5) einsetzbar
ist.
6. Auslaufarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag am Außenumfang der Einsetzpatrone (4) vorgesehen ist und den zulaufseitigen
Stirnrand des Zwischenhalters (5) beaufschlagt.
7. Auslaufarmatur nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag als Ringabsatz oder Ringflansch (8) ausgebildet ist.
8. Auslaufarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der abströmseitige Stirnrandbereich des Zwischenhalters (5) eine als Werkzeugangriffsfläche
ausgebildete Profilierung (12) aufweist, dass der Zwischenhalter (5) auch als Drehwerkzeug
vorgesehen ist, und dass die Profilierung (12) des Zwischenhalters (5) dazu mit der
Profilierung (12) eines weiteren, vorzugsweise baugleichen Zwischenhalters (5) lösbar
kuppelbar ist.
9. Auslaufarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsetzpatrone (4) als strahlregler ausgebildet ist oder einen Strahlregler aufweist.
10. Auslaufarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Ringdichtung (20) vorgesehen ist, die im Ringraum zwischen dem Zwischenhalter
(5) und dem Armaturen-Innenumfang radial abdichtet.
11. Auslaufarmatur nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringdichtung (20) als vorzugsweise elastischer Dichtring ausgebildet ist.
12. Auslaufarmatur nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Ringdichtung (20) in einer außenumfangsseitigen Nut am Zwischenhalter
(5) gehalten ist.
1. Sanitary outflow fitting (10, 100) having a fluid guide (2) that terminates in a fitting
outlet (3) in the region of which is provided a sanitary functional unit configured
as an insertable cartridge (4), the fluid guide (2) being adapted in its internal
cross-section to fit the insertable cartridge (4), at least in the mouth region of
the fitting outlet (3), the said insertable cartridge (4) being Insertable into the
fitting outlet (3) from the mouth end by means of a sleeve-shaped intermediate holder
(5) and releasably held in said fitting outlet (3), the intermediate holder (5) in
turn being releasably held in the fitting outlet (3) by means of a screw or bayonet
connection, and the insertable cartridge (4) being axially sealed off relative to
the fitting outlet (3) by means of a ring seal in its circumferential edge region
on the inflow end, characterised in that the insertable cartridge (4) is secured and/or held in the pre- and/or disassembled
position by means of the ring seal (15) on the intermediate holder (5), in that the ring seal (15) is of a cap-shaped structure for this purpose, and in that the inner circumferential edge region of the ring seal (15) is configured as an annular
sealing region (16) and the outer circumferential edge region (17) of the ring seal
(15) projects as a tube beyond the annular sealing region (16) and is releasably held
on the intermediate holder (5).
2. Outflow fitting according to claim 1, characterised in that the fluid guide (2) has an annular step (13) in the region of the fitting outlet
(3) and in that for axially sealing the insertable cartridge (4) the ring seal (15) is clamped between
the insertable cartridge (4) and the annular step (13).
3. Outflow fitting according to claim 2, characterised in that the ring seal (13) is formed by a change in cross-section of the fluid guide (2)
or by an annular flange in the fluid guide.
4. Outflow fitting according to one of claims 1 to 3, characterised in that the ring seal (15) is held on the intermediate holder (5) by frictional and/or interlocking
engagement.
5. Outflow fitting according to one of claims 1 to 4, characterised in that the insertable cartridge (4) can be inserted up to a stop in the intermediate holder
(5).
6. Outflow fitting according to claim 5, characterised in that the stop is provided on the outer circumference of the insertable cartridge (4) and
acts on the end edge of the intermediate holder (5) on the inflow side.
7. Outflow fitting according to claim 5 or 6, characterised in that the stop is constructed as an annular step or annular flange (8).
8. Outflow fitting according to one of claims 1 to 7, characterised in that the end edge region of the intermediate holder (5) on the outflow side has a profiling
(12) in the form of a tool engagement surface, in that the intermediate holder (5) is also provided as a rotary tool, and in that the profiling (12) of the intermediate holder (5) can therefore be releasably coupled
with the profiling (12) of another intermediate holder (5), preferably of identical
construction.
9. Outflow fitting according to one of claims 1 to 8, characterised in that the insertable cartridge (4) is constructed as a flow regulator or comprises a flow
regulator.
10. Outflow fitting according to one of claims 1 to 9, characterised in that at least one ring seal (20) is provided which forms a radial seal in the annular
space between the intermediate holder (5) and the inner circumference of the fitting.
11. Outflow fitting according to claim 10, characterised in that the ring seal (20) is constructed as a preferably elastic sealing ring,
12. Outflow fitting according to claim 10 or 11, characterised in that at least one ring seal (20) is held in a groove on the intermediate holder (5) on
the external circumferential side.
1. Robinetterie de sortie sanitaire (10, 100), avec un guide de liquide (2) qui débouche
dans une sortie de robinetterie (3) dans la région de laquelle est prévue une unité
fonctionnelle sanitaire réalisée sous forme de cartouche d'insertion (4), sachant
que la section de passage du guide de liquide (2) est adaptée à la cartouche d'insertion
(4) au moins dans la région d'embouchure de la sortie de robinetterie (3), la cartouche
d'insertion (4) pouvant être insérée par le côté d'embouchure dans la sortie de robinetterie
(3), et y est maintenue de manière amovible, au moyen d'un support intermédiaire (5)
en forme de douille, le support intermédiaire (5) étant lui-même maintenu de manière
amovible dans la sortie de robinetterie (3) au moyen d'une liaison vissée ou à baïonnette,
et sachant que la cartouche d'insertion (4) est, dans sa région de bord périphérique
du côté d'entrée, étanchée axialement par rapport à la sortie de robinetterie (3)
au moyen d'un joint d'étanchéité annulaire, caractérisée en ce que la cartouche d'insertion (4) est, en position prémontée et/ou démontée, assujettie
et/ou maintenue sur le support intermédiaire (5) au moyen du joint d'étanchéité annulaire
(15), en ce que le joint d'étanchéité annulaire (15) est réalisé à cet effet en forme de coiffe,
et en ce que la région de bord périphérique intérieur du joint d'étanchéité annulaire (15) est
réalisée sous forme de région d'étanchéité annulaire (16), et la région de bord périphérique
extérieur (17) du joint d'étanchéité annulaire (15) dépasse en forme de gaine de la
région d'étanchéité annulaire (16) et est maintenue de manière amovible sur le support
intermédiaire (5).
2. Robinetterie de sortie selon la revendication 1, caractérisée en ce que le guide de liquide (2) possède un gradin annulaire (13) dans la région de la sortie
de robinetterie (3) et en ce que, pour l'étanchement axial de la cartouche d'insertion (4), le joint d'étanchéité
annulaire (15) est serré entre la cartouche d'insertion (4) et le gradin annulaire
(13).
3. Robinetterie de sortie selon la revendication 2, caractérisée en ce que le gradin annulaire (13) est formé par une modification de la section du guide de
liquide (2) ou par une bride annulaire dans le guide de liquide.
4. Robinetterie de sortie selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le joint d'étanchéité annulaire (15) est maintenu sur le support intermédiaire (5)
par friction et/ou par engagement positif.
5. Robinetterie de sortie selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la cartouche d'insertion (4) peut être insérée jusqu'à une butée dans le support
intermédiaire (5).
6. Robinetterie de sortie selon la revendication 5, caractérisée en ce que la butée est prévue sur la périphérie extérieure de la cartouche d'insertion (4)
et sollicite le bord frontal du côté d'entrée du support intermédiaire (5).
7. Robinetterie de sortie selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la butée est réalisée sous forme de gradin annulaire ou de bride annulaire (8).
8. Robinetterie de sortie selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la région de bord frontal côté flux sortant du support intermédiaire (5) présente
un profilage (12) réalisé sous forme de surface de prise d'outil, en ce que le support intermédiaire (5) est également prévu comme outil de vissage, et en ce que le profilage (12) du support intermédiaire (5) peut être à cet effet accouplé de
manière amovible au profilage (12) d'un autre support intermédiaire (5), de préférence
de construction identique.
9. Robinetterie de sortie selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la cartouche d'insertion (4) est réalisée sous forme de régulateur de jet ou présente
un régulateur de jet.
10. Robinetterie de sortie selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins un joint d'étanchéité annulaire (20) qui assure l'étanchéité
radiale dans l'espace annulaire entre le support intermédiaire (5) et la périphérie
intérieure de la robinetterie.
11. Robinetterie de sortie selon la revendication 10, caractérisée en ce que le joint d'étanchéité annulaire (20) est réalisé sous forme d'anneau d'étanchéité
de préférence élastique.
12. Robinetterie de sortie selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce qu'au moins un joint d'étanchéité annulaire (20) est maintenu sur le support intermédiaire
(5) dans une rainure du côté périphérique extérieur.


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