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EP 2 213 414 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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04.08.2010 Patentblatt 2010/31 |
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Anmeldetag: 21.01.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA RS |
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Priorität: |
02.02.2009 CH 1502009
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Anmelder: Steinemann Technology AG |
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9015 St. Gallen (CH) |
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Erfinder: |
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- Moser, Patrik
9056 Gais (CH)
- Gujan, Georg
7214 Grüsch/GR (CH)
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Vertreter: Weiss, Peter et al |
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Dr. Weiss & Arat
Zeppelinstrasse 4 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
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Breitschleifmaschine |
(57) Die Erfindung betrifft eine Breitschleifmaschine, insbesondere eine Breitbandschleifmaschine
zum Bearbeiten von Oberflächen von insbesondere flächigen, ebenen Bauelementen, z.
B. aus Holz bzw. Holzwerkstoffen. Um ein einfaches wechseln eines Schleifbandes (14)
zu ermöglichen, ist ein drehbarer Riegel (17) vorgesehen, der in Offenstellung Zugang
zum Schleifband (14) gewährt.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Breitschleifmaschine, insbesondere eine Breitbandschleifmaschine
zum Bearbeiten von Oberflächen von insbesondere flächigen, ebenen Bauelementen, z.
B. aus Holz bzw. Holzwerkstoffen.
[0002] Breitschleifmaschinen zum Bearbeiten von Oberflächen von insbesondere flächigen,
ebenen Bauelementen aus Holz bzw. Holzwerkstoffen, Metallplatten, Platten aus Kunststoff
oder Gummi oder auch Papierbahnen haben sich als eigenständige Gattung von Schleifmaschinen
etabliert. Sie enthalten in einem Maschinenständer (wie er z. B. in der
EP-B-1144156 der Anmelderin offenbart ist) einen oder mehrere Schleifköpfe mit jeweils einem Schleifband,
welches endlos um eine Schleifwalze und eine Spannwalze umläuft. Der mindestens eine
Schleifkopf und dessen Antriebsmotor ist über einen Querträger am Maschinenständer
befestigt. Der Antriebsmotor ist an einem Ende des Querträgers befestigt und am gegenüberliegenden
Ende ist eine lösbare Verbindung für den Schleifkopf vorgesehen um insbesondere bei
Bandverschleiss die Schleifwalze lösen und das Schleifband auswechseln zu können.
Beim Stand der Technik ist das lösen der Verbindung aufwändig und die Schleifwalze
muss hierbei abgestützt werden.
[0003] Aus der
DE-A-10158711 ist eine Vorrichtung zur lösbaren Verriegelung von Walzenzapfen von Walzen eines
Wälzgerüstes bekannt, bei der mit einer verschiebbaren Antriebskupplungsmuffe mittels
radial in deren Wandung verschiebbar geführter Riegelbolzen die von, in der Kupplungsmuffe
abgestützten Federelementen beaufschlagt, mit ihren, dem Walzenzapfen zugewandten
Enden in, in diesem angeordneten Riegelausnehmungen ein- und ausbringbar ist. Dies
soll eine sichere Kupplung von Walzenzapfen und Antriebskupplungsmuffe ermöglichen,
ebenso ein leichtes lösen der Verbindung.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Breitschleifmaschine, insbesondere
eine Breitbandschleifmaschine zum Bearbeiten von Oberflächen von insbesondere flächigen,
ebenen Bauelementen, z. B. aus Holz bzw. Holzwerkstoffen zu schaffen, die ein einfaches
und sicheres Ver- und Entriegeln der Schleifwalze resp. ein einfaches Wechseln eines
Schleifbandes ermöglicht.
[0005] Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Ein drehbarer Balken
mit Verriegelungselementen an seinen Enden ermöglicht ein automatisierbares Ver- und
Entriegeln der Schleifwalze resp. des Schleifkopfes und ein einfaches Wechseln des
Schleifbandes.
[0006] Bevorzugte Ausführungsformen der Breitschleifmaschine sind in den abhängigen Ansprüchen
offenbart.
[0007] Bevorzugt umfasst die Breitschleifmaschine mindestens eine Doppeleinheit mit zwei
Schleifköpfen im Maschinenständer. Die Anzahl der Doppeleinheiten kann beliebig erweitert
werden, insbesondere auf 2-5 Doppeleinheiten, die nacheinander angeordnet sind, wobei
ggf. auch zwei Doppeleinheiten in einem Maschinenständer angeordnet sein können.
[0008] Nachfolgend wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen die
- Fig. 1:
- eine Breitschleifmaschine mit einer Doppeleinheit,
- Fig. 2:
- eine Doppeleinheit gemäss Fig. 1 mit offener Verriegelung,
- Fig. 3:
- eine Doppeleinheit gemäss Fig. 1 mit geschlossener Verriegelung,
[0009] Eine Breitschleifmaschine umfasst mindestens eine Doppeleinheit 10 in einem Maschinenständer
11, wobei die Doppeleinheit 10 zwei Schleifköpfe, einen oberen und einen unteren umfasst.
Jeder Schleifkopf umfasst eine Schleifwalze 12 und eine davon beabstandete Spannwalze
13, wobei die Walzen 12, 13 von einem endlos umlaufenden Schleifband 14 umschlungen
sind. Zudem sind die Schleifwalzen 12 einander gegenüberliegend unter Bildung eines
Spaltes angeordnet, sodass der Spalt von einer zu schleifenden Spanplatte oder dergleichen
in üblicher Weise durchlaufen werden kann. An einem Querträger 15 des Maschinenständers
11 ist ein Lager 16 für einen balkenförmigen Riegel 17 zur Verriegelung der Schleifwalze
12 angeordnet. Der Riegel 17 ist im Lager 16 drehbar gelagert. Die Enden 18 des Riegels
17 sind so geformt, dass sie in der Verriegelungsstellung Formstücke 19 umgreifen.
Vorzugsweise können die Enden des Riegels auch mit Hydraulikzylinder festgeklemmt
werden. Es entsteht im nun im geschlossenen Zustand mit dem Riegel 17 und dem Maschinenständer
11 ein wieder geschlossenes System, bei dem die Prozesskräfte optimal aufgenommen
und ins Fundament abgeleitet werden.
[0010] In Offenstellung des Riegels 17 zeigen die Enden 18 in Richtung der Schleifwalze
12 resp. der Spannwalze 13, sodass das Schleifband 14 problemlos gewechselt werden
kann.
Bezugszeichen:
[0011]
- 10
- Doppeleinheit
- 11
- Maschinenständer
- 12
- Schleifwalze
- 13
- Spannwalze
- 14
- Schleifband
- 15
- Querträger
- 16
- Lager
- 17
- Riegel
- 18
- Ende
- 19
- Formstück
- 20
- Hydraulikzylinder
1. Breitschleifmaschine, insbesondere eine Breitbandschleifmaschine zum Bearbeiten von
Oberflächen von insbesondere flächigen, ebenen Bauelementen, z. B. aus Holz bzw. Holzwerkstoffen,
umfassend einen Maschinenständer (11) mit einem Querträger (15), der mindestens eine
Doppeleinheit (1) mit zwei Schleifköpfen bildet, wobei ein Schleifkopf eine Schleifwalze
(3) und eine Spannwalze (4) umfasst, um die ein Schleifband (5) endlos umlaufend angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Riegel (17) zur Verriegelung des Schleifkopfes zwischen Maschinenständer (11)
und dem Schleifkopf angeordnet ist.
2. Breitbandschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) drehbar an einem Querträger (15) des Maschinenständers (11) angeordnet
und in Offenstellung Zugang für den Schleifbandwechsel gewährt.
3. Breitbandschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) an seinen Enden (18) so geformt ist, dass die Enden (19) in Verriegelungsstellung
Formstücke (19) des Maschinenständers (11) umgreifen.
4. Breitbandschleifmaschine nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) an seinen Enden (18) im geschlossenen Zustand mit einem Hydraulikzylinder
(20) festgeklemmt wird.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente