[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Temperaturkonditioniervorrichtung für einen
Speisentransportbehälter zum Konditionieren von in einem Behälterinnenraum eines Behälterkorpus
des Speisentransportbehälters angeordneter Luft hinsichtlich ihrer Temperatur.
[0002] Derartige Temperaturkonditioniervorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt.
[0003] Die bekannten Temperaturkonditioniervorrichtungen sind entweder fest in dem Speisentransportbehälter
installiert oder nur mit großem Aufwand aus dem Speisentransportbehälter entnehmbar.
Dies erschwert eine Wartung der Temperaturkonditioniervorrichtung und führt ferner
zu einer aufwändigen Reinigung des Speisentransportbehälters.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Temperaturkonditioniervorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche benutzerfreundlich und wartungsfreundlich
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung
in einem geschlossenen Zustand des Speisentransportbehälters von einer Außenseite
des Behälterkorpus in eine Wand des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters einsetzbar
und aus derselben entnehmbar ist.
[0006] Dadurch, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung in einem geschlossenen Zustand
des Speisentransportbehälters in eine Wand des Behälterkorpus einsetzbar und aus derselben
entnehmbar ist, ist insbesondere dann, wenn der Speisentransportbehälter mit zu transportierenden
Speisen gefüllt ist, ein einfacher Austausch einer, beispielsweise defekten, Temperaturkonditioniervorrichtung
durch eine neue Temperaturkonditioniervorrichtung möglich. Die in dem Speisentransportbehälter
angeordneten Speisen müssen hierfür nicht entnommen werden. Ferner muss im Servicefall
lediglich die Temperaturkonditioniervorrichtung und nicht der gesamte Speisentransportbehälter
zur Reparatur eingeschickt werden.
[0007] Dadurch, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung von einer Außenseite des Behälterkorpus
in eine Wand des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters einsetzbar und aus derselben
entnehmbar ist, ist eine einfache Anordnung der Temperaturkonditioniervorrichtung
an dem Speisentransportbehälter gewährleistet. Ferner ist dadurch eine optisch ansprechende
Gestaltung des Speisentransportbehälters mit daran angeordneter Temperaturkonditioniervorrichtung
möglich.
[0008] Vorzugsweise ist in einem montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung
zwischen einem Innenraum der Temperaturkonditioniervorrichtung und dem Behälterinnenraum
des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters eine Fluidverbindung herstellbar,
durch welche ein Fluid, insbesondere Luft oder ein anderes fluides Wärmeübertragungsmedium,
aus der Temperaturkonditioniervorrichtung in den Behälterinnenraum gelangen kann.
[0009] Auf diese Weise ist ein einfacher Wärmeübertrag von der Temperaturkonditioniervorrichtung
auf die mittels des Speisentransportbehälters zu transportierenden Speisen möglich.
[0010] Unter dem Behälterinnenraum des Speisentransportbehälters ist in der Beschreibung
und in den beigefügten Ansprüchen derjenige Raum des Speisentransportbehälters zu
verstehen, in dem zu transportierende Speisen anordenbar sind.
[0011] Um eine einfache Handhabung der Temperaturkonditioniervorrichtung durch einen Benutzer
zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung
in eine Deckenwand des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters einsetzbar und
aus derselben entnehmbar ist.
[0012] Günstig ist es, wenn die Temperaturkonditioniervorrichtung ein Heizmodul umfasst.
[0013] Alternativ oder ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung
ein Kühlmodul umfasst.
[0014] Um einen besonders effizienten Wärmeübertrag von der Temperaturkonditioniervorrichtung
auf mittels des Speisentransportbehälters zu transportierende Speisen zu gewährleisten,
kann vorgesehen sein, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung einen Ventilator
zum Antreiben einer Luftströmung durch die Temperaturkonditioniervorrichtung umfasst.
[0015] Besonders günstig ist es, wenn die in dem Speisentransportbehälter angeordnete Luft
mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung in einem Umluftkreislauf führbar ist.
[0016] Eine besonders einfache Benutzung der Temperaturkonditioniervorrichtung ist insbesondere
dann gewährleistet, wenn die Temperaturkonditioniervorrichtung ein Bedienmodul umfasst,
mittels welchem beispielsweise eine mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung
zu erzielende Temperatur eingestellt und/oder eine mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung
erzielte Temperatur überwacht werden kann.
[0017] Besonders ergonomisch ist die Benutzung der Temperaturkonditioniervorrichtung insbesondere
dann, wenn vorgesehen ist, dass das Bedienmodul an einer Vorderseite der Temperaturkonditioniervorrichtung
angeordnet ist.
[0018] Unter der Vorderseite der Temperaturkonditioniervorrichtung ist in dieser Beschreibung
und den beigefügten Ansprüchen diejenige Seite der Temperaturkonditioniervorrichtung
zu verstehen, die im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung einem
Benutzer beim Beschicken des Speisentransportbehälters mit Speisen oder beim Entnehmen
von Speisen aus dem Speisentransportbehälter zugewandt angeordnet ist.
[0019] Vorzugsweise ist das Bedienmodul im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung
und im geschlossenen Zustand des Speisentransportbehälters von außen zugänglich. Auf
diese Weise kann eine mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung zu erzielende
Temperatur auch im geschlossenen Zustand des Speisentransportbehälters eingestellt
werden. Ferner ist dann auch im geschlossenen Zustand des Speisentransportbehälters
eine Überwachung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung erzielten Temperatur
möglich.
[0020] Vorzugsweise umfasst die Temperaturkonditioniervorrichtung eine Aufnahme für eine
Energieversorgungsleitung, um die zum Betrieb der Temperaturkonditioniervorrichtung
benötigte Energieversorgungsleitung besonders einfach an der Temperaturkonditioniervorrichtung
aufzubewahren. Dadurch ist sichergestellt, dass die Energieversorgungsleitung stets
mitgeführt wird und nicht verloren geht oder vergessen wird.
[0021] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Aufnahme für die Energieversorgungsleitung als
eine Aufwickelvorrichtung zum Aufwickeln der Energieversorgungsleitung ausgebildet
ist. Auf diese Weise ist die Energieversorgungsleitung einfach an der Temperaturkonditioniervorrichtung
anordenbar.
[0022] Um eine einfache Handhabung der Temperaturkonditioniervorrichtung in einem Benutzungszustand
zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung
einen Anschluss für eine Energieversorgungsleitung umfasst, welcher auf einer Rückseite
der Temperaturkonditioniervorrichtung angeordnet ist. Die Energieversorgungsleitung
muss dann nicht um den Behälter herumgeführt werden. Dies verringert eine Zugbelastung
der Energieversorgungsleitung und somit einen vorzeitigen Verschleiß oder Defekt.
[0023] Unter der Rückseite der Temperaturkonditioniervorrichtung ist in dieser Beschreibung
und den beigefügten Ansprüchen diejenige Seite der Temperaturkonditioniervorrichtung
zu verstehen, die im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung einem
Benutzer beim Beschicken des Speisentransportbehälters mit Speisen oder beim Entnehmen
von Speisen aus dem Speisentransportbehälter abgewandt angeordnet ist.
[0024] Günstig ist es ferner, wenn das Bedienmodul und der Anschluss für die Energieversorgungsleitung
auf einander abgewandten Seiten der Temperaturkonditioniervorrichtung angeordnet sind.
[0025] Um eine vorteilhafte Verteilung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung
konditionierten Luft in dem Behälterinnenraum des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters
zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung sich
in einem montierten Zustand über mehr als die Hälfte, vorzugsweise über mehr als drei
Viertel, der Länge des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters erstreckt.
[0026] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Temperaturkonditioniervorrichtung sich im Wesentlichen
über die gesamte Länge des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters erstreckt.
[0027] Die erfindungsgemäße Temperaturkonditioniervorrichtung eignet sich insbesondere zur
Verwendung in einer Kombination mit einem Speisentransportbehälter.
[0028] Die Kombination aus einem Speisentransportbehälter mit einem Behälterkorpus und einer
Temperaturkonditioniervorrichtung weist die vorstehend im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen
Temperaturkonditioniervorrichtung aufgeführten Vorteile auf.
[0029] Um eine besonders einfache Anordnung der Temperaturkonditioniervorrichtung an dem
Speisentransportbehälter zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass der Behälterkorpus
des Speisentransportbehälters eine Aufnahme für die Temperaturkonditioniervorrichtung
umfasst.
[0030] Günstig ist es, wenn die Aufnahme für die Temperaturkonditioniervorrichtung als Ausnehmung
in der Wand des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters ausgebildet ist.
[0031] Besonders günstig ist es, wenn die Ausnehmung in der Wand des Behälterkorpus des
Speisentransportbehälters eine Form aufweist, welche zu der Form der Temperaturkonditioniervorrichtung
im Wesentlichen komplementär ist.
[0032] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung
eine dem Behälterinnenraum des Speisentransportbehälters abgewandte Seite der Temperaturkonditioniervorrichtung
mit einer Außenseite des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters im Wesentlichen
bündig ist.
[0033] Vorteilhaft ist es, wenn die Temperaturkonditioniervorrichtung an dem Behälterkorpus
des Speisentransportbehälters, insbesondere von einer Außenseite des Behälterkorpus,
lösbar festlegbar ist. Hierzu kann eine, insbesondere von außen bedienbare, Arretiervorrichtung
zum lösbaren Festlegen der Temperaturkonditioniervorrichtung an dem Behälterkorpus
des Speisentransportbehälters vorgesehen sein.
[0034] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Behälterkorpus einen
Luftkanal umfasst, um insbesondere dann, wenn der Speisentransportbehälter mit Speisen
bestückt ist, eine gleichmäßige Verteilung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung
konditionierten Luft auf die Speisen und somit eine gleichmäßige Konditionierung der
Speisen zu gewährleisten.
[0035] Günstig ist es, wenn der Luftkanal des Behälterkorpus einen Lufteinlass umfasst,
welcher im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung einem Luftauslass
der Temperaturkonditioniervorrichtung zugeordnet ist. Auf diese Weise ist eine besonders
einfache Verteilung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung konditionierten
Luft in dem Behälterinnenraum des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters gewährleistet.
[0036] Eine gleichmäßige Verteilung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung konditionierten
Luft über alle Ebenen des Behälterinnenraums des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters,
auf denen zu transportierende Speisen angeordnet werden können, ergibt sich insbesondere
dann, wenn vorgesehen ist, dass der Luftkanal des Behälterkorpus sich mit zunehmendem
Abstand von der Temperaturkonditioniervorrichtung verjüngt.
[0037] Ein einfacher Zugang zu dem Behälterinnenraum des Speisentransportbehälters ergibt
sich insbesondere dann, wenn der Speisentransportbehälter eine Tür umfasst.
[0038] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Tür einen Luftkanal
umfasst.
[0039] Günstig ist es, wenn der Luftkanal der Tür einen Luftauslass umfasst, welcher im
montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung einem Lufteinlass der Temperaturkonditioniervorrichtung
zugeordnet ist. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Ansaugung der mittels
der Temperaturkonditioniervorrichtung zu konditionierenden Luft aus dem Behälterinnenraum
des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters gewährleistet.
[0040] Eine gleichmäßige Ansaugung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung zu
konditionierenden Luft über alle Ebenen des Behälterinnenraums des Behälterkorpus
des Speisentransportbehälters, auf denen zu transportierende Speisen angeordnet werden
können, ergibt sich insbesondere dann, wenn vorgesehen ist, dass der Luftkanal der
Tür sich mit zunehmendem Abstand von der Temperaturkonditioniervorrichtung verjüngt.
[0041] Besonders günstig ist es, wenn in der Tür und in dem Behälterkorpus des Speisentransportbehälters
jeweils eine Luftführung angeordnet ist. Dadurch ist eine besonders vorteilhafte Ansaugung
der zu konditionierenden Luft aus dem Behälterinnenraum des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters
und eine besonders vorteilhafte Verteilung der konditionierten Luft über alle Ebenen
des Behälterinnenraums des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters, auf denen
zu transportierende Speisen angeordnet werden können, gewährleistet.
[0042] Eine vorteilhafte Verteilung der konditionierten Luft ergibt sich insbesondere dann,
wenn die Luftführung der Tür und die Luftführung des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters
an einander gegenüberliegenden Begrenzungswänden des Behälterinnenraums angeordnet
sind, so dass die in dem Behälterinnenraum angeordnete Luft an der Tür, insbesondere
gleichmäßig, über alle Einschubebenen des Speisentransportbehälters angesaugt wird,
mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung konditioniert wird und an einer der
Tür gegenüberliegenden Wand des Behälterkorpus, insbesondere über einen speziell ausgebildeten
Luftkanal, vorzugsweise gleichmäßig, über alle Einschubebenen verteilt wird.
[0043] Vorzugsweise ist die Temperaturkonditioniervorrichtung als Umluftheizmodul ausgebildet.
[0044] Eine geringe Masse der Tür des Speisentransportbehälters und eine einfache Handhabung
des Speisentransportbehälters sind insbesondere dann gewährleistet, wenn die Temperaturkonditioniervorrichtung
und die Tür an voneinander verschiedenen Wänden des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters
angeordnet sind. Dadurch ist auch die Gefahr, dass ein Benutzer sich beim Bestücken
des Speisentransportbehälters mit Speisen oder beim Entnehmen von Speisen aus dem
Speisentransportbehälter beispielsweise an einer heißen Stelle der Temperaturkonditioniervorrichtung
verbrennt, verringert. Dadurch, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung dann insbesondere
nicht an der Tür des Speisentransportbehälters angeordnet ist, ist der Speisentransportbehälter
bei geöffneter Tür nicht kopflastig, was einen Handling-und Sicherheitsvorteil zur
Folge hat. Ferner ist dadurch gewährleistet, dass bei geöffneter Tür nicht die Raumluft,
sondern die im Behälterinnenraum angeordneten Speisen beheizt oder gekühlt werden.
[0045] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung in
ein Dach des Speisentransportbehälters, vorzugsweise entnehmbar, integriert ist.
[0046] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung bei
geschlossener Tür des Speisentransportbehälters von dem Speisentransportbehälter entnehmbar
ist. Vorzugsweise müssen dabei keine Schrauben oder Ähnliches gelöst werden, so dass
ein Entriegeln der Temperaturkonditioniervorrichtung ohne Werkzeug möglich ist.
[0047] Vorteilhafterweise ist die gesamte Technik der Temperaturkonditioniervorrichtung
kompakt in einem Modul zusammengefasst.
[0048] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels.
In den Zeichnungen zeigen:
[0049]
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Schnittdarstellung eines Speisentransportbehälters,
mit aus einer Arbeitsstellung an einem Behälterkorpus des Speisentransportbehälters
angehobener Temperaturkonditioniervorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Darstellung des Speisentransportbehälters aus Fig.
1, mit vollständig von dem Behälterkorpus abgenommener Temperaturkonditioniervorrichtung;
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Darstellung der Temperatur-konditioniervorrichtung
aus Fig. 1; und
- Fig. 4
- eine schematische Explosionsdarstellung der Temperatur-konditioniervorrichtung aus
Fig. 1.
[0050] Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben
Bezugszeichen versehen.
[0051] Ein in den Fig. 1 und 2 dargestellter, als Ganzes mit 100 bezeichneter Speisentransportbehälter
umfasst einen im Wesentlichen quaderförmigen Behälterkorpus 102, der an seiner Vorderseite
104 eine Beschickungs- und Entnahmeöffnung 106 aufweist, welche mittels einer (nicht
dargestellten) Tür verschließbar ist.
[0052] Der Behälterkorpus 102 umfasst eine Außenschale 108 und eine Innenschale 110, welche
beide ungefähr quaderförmige Gestalt aufweisen und so miteinander verbunden sind,
dass sie zwischen sich einen flüssigkeitsdichten Zwischenraum 112 ausbilden.
[0053] Die Außenschale 108 kann aus einem beliebigen Material, beispielsweise aus einem
metallischen Material, insbesondere Edelstahl, oder aus einem Kunststoffmaterial,
insbesondere Polypropylen, gebildet sein.
[0054] Die Innenschale 110 kann ebenfalls aus einem beliebigen Material, beispielsweise
aus einem metallischen Material, insbesondere Edelstahl, oder aus einem Kunststoffmaterial,
insbesondere Polypropylen, gebildet sein.
[0055] Der Zwischenraum 112 ist zur verbesserten Wärmeisolierung beispielsweise mit einem
Wärmedämmmaterial, insbesondere einem Polyurethanschaum, ausgefüllt.
[0056] Mittels der Außenschale 108, der Innenschale 110 und des Zwischenraums 112 sind zwei
einander gegenüberliegende vertikale Seitenwände 114, eine vertikale Rückwand 116,
eine horizontale Bodenwand 118 und eine horizontale Deckenwand 120 des Speisentransportbehälters
100 gebildet.
[0057] Eine Längsrichtung 121 des Speisentransportbehälters 100 verläuft senkrecht zu der
Rückwand 116 und der Vorderseite 104 des Behälterkorpus 102.
[0058] Eine Querrichtung 123 des Speisentransportbehälters 100 verläuft senkrecht zu den
Seitenwänden 114 des Behälterkorpus 102 und senkrecht zu der Längsrichtung 121.
[0059] Die mit 125 bezeichnete vertikale Richtung verläuft senkrecht zu der Bodenwand 118
und der Deckenwand 120 des Behälterkorpus 102, senkrecht zu der Längsrichtung 121
und senkrecht zu der Querrichtung 123.
[0060] An den einander zugewandten Seiten der Seitenwände 114 des Speisentransportbehälters
100 sind jeweils mehrere, beispielsweise acht, horizontal verlaufende und in der vertikalen
Richtung 125 im Abstand voneinander angeordnete Rippen 122 angeordnet, welche in einen
Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters 100 ragen und der Auflage von
Tabletts, Fachböden oder Gastronorm-Behältern dienen.
[0061] Die einander abgewandten Seiten der Seitenwände 114 des Speisentransportbehälters
100 umfassen jeweils eine Tragevorrichtung 126 für einen einfachen Transport des Speisentransportbehälters
100 und eine Türbefestigungsvorrichtung 128 zum lösbaren Festlegen der die Beschickungs-
und Entnahmeöffnung verschließenden (nicht dargestellten) Tür an dem Behälterkorpus
102 (siehe Fig. 2).
[0062] Die Deckenwand 120 des Behälterkorpus 102 umfasst eine Aufnahme 130 zur Aufnahme
einer in den Fig. 3 und 4 separat dargestellten Temperaturkonditioniervorrichtung
132, mittels welcher der Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters 100 aktiv
beheizbar und/oder kühlbar ist.
[0063] Die Aufnahme 130 ist als Vertiefung an der Außenseite der Deckenwand 120 ausgebildet
und erstreckt sich in der Längsrichtung 121 von der Vorderseite 104 des Speisentransportbehälters
100 bis zu dessen Rückwand 116, d.h. im Wesentlichen über die gesamte Länge des Speisentransportbehälters
100.
[0064] In der Querrichtung 123 ist die Aufnahme 130 im Wesentlichen mittig an der Deckenwand
120 angeordnet und erstreckt sich in der Querrichtung 123 über mehr als die Hälfte
der gesamten Ausdehnung der Deckenwand 120.
[0065] Die Aufnahme 130 ist im Wesentlichen komplementär zu der Form der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 ausgebildet und umfasst einen der Vorderseite 104 des Speisentransportbehälters
100 zugewandten ersten Befestigungsabschnitt 134, einen der Rückwand 116 des Speisentransportbehälters
100 zugewandten zweiten Befestigungsabschnitt 136 und eine zwischen dem ersten Befestigungsabschnitt
134 und dem zweiten Befestigungsabschnitt 136 angeordnete Öffnung 138.
[0066] Der erste Befestigungsabschnitt 134 der Aufnahme 130 ist so ausgebildet, dass die
Temperaturkonditioniervorrichtung 132 mit einer Vorderseite 140 der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 an dem ersten Befestigungsabschnitt 134 einrastbar ist.
[0067] Der zweite Befestigungsabschnitt 136 der Aufnahme 130 umfasst zwei Vorsprünge 142,
welche mit einer beispielsweise als Arretierbügel ausgebildeten Arretiervorrichtung
144 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 in Eingriff bringbar sind.
[0068] Hierzu ist die Arretiervorrichtung 144 um eine in der Querrichtung 123 verlaufende
Schwenkachse 145 drehbar an der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 gelagert.
[0069] Mittels der Arretiervorrichtung 144 ist die Temperaturkonditioniervorrichtung 132
in der Aufnahme 130 des Speisentransportbehälters 100 lösbar festlegbar.
[0070] Die in den Fig. 3 und 4 separat dargestellte Temperaturkonditioniervorrichtung 132
umfasst ein an ihrer Vorderseite 140 angeordnetes Bedienmodul 146 zum Einstellen eines
gewünschten Betriebszustandes der Temperaturkonditioniervorrichtung 132. Das Bedienmodul
146 umfasst eine Anzeige 148 zum Anzeigen einer mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 zu erzielenden und/oder erzielten Lufttemperatur.
[0071] Da die Vorderseite 140 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 im montierten Zustand
der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 auf derselben Seite des Speisentransportbehälters
100 angeordnet ist, wie die Vorderseite 104 des Behälterkorpus 102, ist das an der
Vorderseite 140 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 angeordnete Bedienmodul
146 im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 einem Benutzer
des Speisentransportbehälters 100 beim Beschicken des Speisentransportbehälters 100
mit Speisen und bei der Entnahme von Speisen aus dem Speisentransportbehälter 100
zugewandt angeordnet.
[0072] An einer der Vorderseite 140 gegenüberliegenden Rückseite 150 der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 ist ein (nicht dargestellter) Anschluss für eine Energieversorgungsleitung 152
vorgesehen.
[0073] Für den Fall, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung 132 nicht benötigt wird,
ist an einer Oberseite 154 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 eine muldenförmige
Aufnahme 156 zum Aufbewahren der Energieversorgungsleitung 152 vorgesehen (siehe Fig.
3).
[0074] Zur einfachen Aufbewahrung kann die Energieversorgungsleitung 152 an der Aufnahme
156 aufgewickelt werden. Hierzu ist die Aufnahme 156 als Aufwickelvorrichtung 157
ausgebildet. Die Aufwickelvorrichtung 157 umfasst zwei Aufwickelstreben 159, die parallel
zueinander ausgerichtet und beabstandet voneinander angeordnet sind. Um ein Abrutschen
der an der Aufwickelvorrichtung 157 aufgewickelten Energieversorgungsleitung 152 von
den Aufwickelstreben 159 zu vermeiden, weisen die der Aufnahme 156 abgewandten Enden
der Aufwickelstreben 159 jeweils die Form eines Pilzkopfes auf.
[0075] Wie Fig. 4 zu entnehmen ist, umfasst die Temperaturkonditioniervorrichtung 132 drei
im Wesentlichen schalenförmige Formteile, nämlich eine obere Schale 158, eine mittlere
Schale 160 und eine untere Schale 162.
[0076] Die obere Schale 158 umfasst die Aufnahme 156 für die Energieversorgungsleitung 152.
Ferner sind an der oberen Schale 158 das Bedienmodul 146 mit der Anzeige 148 und die
Arretiervorrichtung 144 angeordnet.
[0077] Die obere Schale 158 ist auf die mittlere Schale 160 aufsetzbar, insbesondere mit
derselben verrastbar.
[0078] Die obere Schale 158 und die mittlere Schale 160 bilden die im Wesentlichen quaderförmige
Außenkontur der Temperaturkonditioniervorrichtung 132.
[0079] Die mittlere Schale 160 ist im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet und weist eine
der Rückseite 150 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 zugewandte Vertiefung
164 auf, in welche sich die Aufnahme 156 für die Energieversorgungsleitung 152 im
montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 hinein erstreckt.
[0080] In der Querrichtung 123 benachbart zu der Vertiefung 164 ist an der mittleren Schale
160 ein gekrümmter Abschnitt 166 vorgesehen, welcher eine Begrenzungswand 168 eines
noch zu beschreibenden Umlenkabschnitts einer noch zu beschreibenden Luftführung bildet.
[0081] Die untere Schale 162 ist in die mittlere Schale 160 von unten einsetzbar, insbesondere
mit derselben verrastbar, und bildet mit der mittleren Schale 160 im montierten Zustand
der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 eine Luftführung 170, wobei eine obere Begrenzungswand
172 der Luftführung 170 durch die mittlere Schale 160 und eine untere Begrenzungswand
174 der Luftführung 170 sowie seitliche Begrenzungswände 176 der Luftführung 170 durch
die untere Schale 160 gebildet sind.
[0082] Die Luftführung 170 umfasst zwei Abschnitte, nämlich einen im Wesentlichen zylinderförmigen
Ansaugabschnitt 178, in welchem ein Ventilator 180 angeordnet ist, und einen beispielsweise
als Heizabschnitt ausgebildeten Konditionierabschnitt 182, in welchem beispielsweise
ein Heizelement 184 angeordnet ist.
[0083] Der Ansaugabschnitt 178 der Luftführung 170 umfasst an seiner Unterseite einen in
der unteren Begrenzungswand 174 angeordneten gitterförmigen Lufteinlass 186 und ist
in der Längsrichtung 121 benachbart zu der Vorderseite 140 der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 angeordnet.
[0084] Der Konditionierabschnitt 182 erstreckt sich von dem Ansaugabschnitt 178 der Luftführung
170 bis zu einem in der Längsrichtung 121 benachbart zu der Rückseite 150 der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 angeordneten Umlenkabschnitt 188, welcher durch den gekrümmten Abschnitt 166 der
mittleren Schale 160 gebildet ist und den die Luftführung 170 durchströmenden Luftstrom
senkrecht nach unten umlenkt.
[0085] Die durch die untere Schale 162 gebildete untere Begrenzungswand 174 der Luftführung
170 erstreckt sich im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung 132
in der Längsrichtung 135 lediglich bis zu dem Beginn des gekrümmten Abschnitts 166
der mittleren Schale 160, so dass mittels der mittleren Schale 160 und der unteren
Schale 162 ein Luftauslass 190 gebildet ist, durch welchen der durch die Luftführung
170 strömende Luftstrom die Temperaturkonditioniervorrichtung 132 im montierten Zustand
der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 in der vertikalen Richtung 125 nach unten
verlässt.
[0086] Aufgrund der Öffnung 138 in der Aufnahme 130 für die Temperaturkonditioniervorrichtung
132 ist eine Fluidverbindung zwischen dem Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters
100 und der Luftführung 170 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 gewährleistet.
[0087] Durch die Öffnung 138 in der Aufnahme 130 für die Temperaturkonditioniervorrichtung
132 ist mittels des Ventilators 180 in dem Bereich der Vorderseite 104 des Behälterinnenraums
124 des Speisentransportbehälters 100 angeordnete Luft durch den Lufteinlass 186 in
die Luftführung 170 ansaugbar.
[0088] Ferner kann der die Luftführung 170 durchströmende Luftstrom durch die Öffnung 138
in der Aufnahme 130 für die Temperaturkonditioniervorrichtung 132 in den Behälterinnenraum
124 des Speisentransportbehälters 100 strömen.
[0089] Dadurch, dass Luft aus dem Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters 100
mittels des Ventilators 180 in die Luftführung 170 gesaugt, in der Luftführung 170
konditioniert und schließlich wieder in den Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters
100 zurückgeführt wird, ist ein Umluftkreislauf gebildet.
[0090] Zur besseren Verteilung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 konditionierten
Luft in dem Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters 100 ist an einer dem
Behälterinnenraum 124 zugewandten Seite der Rückwand 116 ein Luftkanal 192 angeordnet,
welcher sich mit zunehmendem Abstand von der Temperaturkonditioniervorrichtung 132
nach unten hin verjüngt (Fig. 1).
[0091] Eine verbesserte Verteilung der mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung 132
konditionierten Luft in dem Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters 100
ergibt sich dadurch, dass im montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 dem Luftauslass 190 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 ein (nicht dargestellter)
Lufteinlass des Luftkanals 192 zugeordnet ist.
[0092] Die Montage der vorstehend beschriebenen Temperaturkonditioniervorrichtung 132 an
dem vorstehend beschriebenen Speisentransportbehälter 100 wird wie folgt durchgeführt:
[0093] Die Temperaturkonditioniervorrichtung 132 wird mit ihrer Vorderseite 140 an den ersten
Befestigungsabschnitt 134 der Aufnahme 130 für die Temperaturkonditioniervorrichtung
132 des Speisentransportbehälters 100 angelegt und anschließend vollständig in die
Aufnahme 130 für die Temperaturkonditioniervorrichtung 132 eingeführt.
[0094] Mittels der an den Vorsprüngen 142 des zweiten Befestigungsabschnitts 136 der Aufnahme
130 angreifenden Arretiervorrichtung 144 wird die Temperaturkonditioniervorrichtung
132 an der Aufnahme 130 lösbar festgelegt.
[0095] Für den vorstehend beschriebenen Vorgang ist kein Zugang zu dem Behälterinnenraum
124 des Speisentransportbehälters 100 notwendig. Ferner sind für die Montage der Temperaturkonditioniervorrichtung
132 an der Aufnahme 130 für die Temperaturkonditioniervorrichtung 132 keinerlei Werkzeuge
erforderlich.
[0096] Die vorstehend beschriebene Kombination aus einem Speisentransportbehälter 100 mit
einem Behälterkorpus 102 und einer Temperaturkonditioniervorrichtung 132 funktioniert
wie folgt:
[0097] Zur Versorgung der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 mit Energie wird die Energieversorgungsleitung
152 aus der Aufnahme 156 für die Energieversorgungsleitung 152 entnommen und eine
elektrische Verbindung zwischen der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 und einer
(nicht dargestellten) Netzanschluss-Steckdose hergestellt.
[0098] Zu transportierende Speisen werden nach einem Öffnen der (nicht dargestellten) Tür
durch die Beschickungs- und Entnahmeöffnung 106 des Behälterkorpus 102 des Speisentransportbehälters
100 in den Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters 100 eingeführt.
[0099] Insbesondere dann, wenn der Behälterinnenraum 124 und die Rippen 122 an die Abmessungen
von Gastronorm-Behältern angepasst ausgebildet sind, sind in Gastronorm-Behältern
angeordnete Speisen besonders einfach in dem Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters
100 anordenbar.
[0100] Nach dem Beschicken des Speisentransportbehälters 100 mit zu transportierenden Speisen
wird die (nicht dargestellte) Tür des Speisentransportbehälters 100 geschlossen.
[0101] An dem Bedienmodul 146 wird eine in dem Behälterinnenraum 124 des Speisentransportbehälters
100 gewünschte Lufttemperatur eingestellt und anschließend an der Anzeige 148 überwacht.
[0102] Mittels der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 werden die in dem Behälterinnenraum
124 angeordneten Speisen auf der gewünschten Temperatur gehalten oder auf die gewünschte
Temperatur gebracht.
[0103] Zum Transport der Speisen mittels des Speisentransportbehälters 100 wird die Energieversorgungsleitung
152 aus der (nicht dargestellten) Netzanschluss-Steckdose ausgesteckt und an der Aufnahme
156 für die Energieversorgungsleitung 152 angeordnet, insbesondere an der Aufwickelvorrichtung
157 aufgewickelt.
[0104] Der Speisentransportbehälter 100 mit der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 wird
dann zu einem gewünschten Ort transportiert.
[0105] Aufgrund der Wärmeisolierung des Speisentransportbehälters 100 bleibt die Temperatur
der in dem Speisentransportbehälter 100 angeordneten Speisen während des Transports
im Wesentlichen konstant.
[0106] An dem gewünschten Ort erfolgt entweder sofort eine Entnahme der Speisen aus dem
Speisentransportbehälter 100 oder aber eine erneute Konditionierung der in dem Behälterinnenraum
124 angeordneten Luft und damit der in dem Behälterinnenraum 124 angeordneten Speisen.
[0107] Hierzu wird erneut die Energieversorgungsleitung 152 in eine (nicht dargestellte)
Netzanschluss-Steckdose eingesteckt und am Bedienmodul 146 die gewünschte Temperatur
eingestellt.
[0108] Zur einfachen Reinigung des Behälterkorpus 102 oder im Wartungsfall wird die Temperaturkonditioniervorrichtung
132 aus dem Speisentransportbehälter 100 entnommen. Hierzu wird die Arretiervorrichtung
144 durch Schwenken um die Schwenkachse 145 außer Eingriff mit den Vorsprüngen 142
gebracht, die Rückseite 150 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 nach oben angehoben
und schließlich die Vorderseite 140 der Temperaturkonditioniervorrichtung 132 außer
Eingriff mit dem ersten Befestigungsabschnitt 134 der Aufnahme 130 für die Temperaturkonditioniervorrichtung
132 gebracht.
[0109] Dadurch, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung in einem geschlossenen Zustand
des Speisentransportbehälters von einer Außenseite des Behälterkorpus in eine Wand
des Behälterkorpus des Speisentransportbehälters einsetzbar und aus derselben entnehmbar
ist, ist die Temperaturkonditioniervorrichtung besonders benutzerfreundlich und wartungsfreundlich
ausgebildet.
1. Temperaturkonditioniervorrichtung für einen Speisentransportbehälter (100) zum Konditionieren
von in einem Behälterinnenraum (124) eines Behälterkorpus (102) des Speisentransportbehälters
(100) angeordneter Luft hinsichtlich ihrer Temperatur,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) in einem geschlossenen Zustand des Speisentransportbehälters
(100) von einer Außenseite des Behälterkorpus (102) in eine Wand (114, 116, 118, 120)
des Behälterkorpus (102) des Speisentransportbehälters (100) einsetzbar und aus derselben
entnehmbar ist.
2. Temperaturkonditioniervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem montierten Zustand der Temperaturkonditioniervorrichtung (132) zwischen
einem Innenraum der Temperaturkonditioniervorrichtung (132) und dem Behälterinnenraum
(124) des Behälterkorpus (102) des Speisentransportbehälters (100) eine Fluidverbindung
herstellbar ist, durch welche ein Fluid aus der Temperaturkonditioniervorrichtung
(132) in den Behälterinnenraum (124) gelangen kann.
3. Temperaturkonditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) in eine Deckenwand (120) des Behälterkorpus
(102) des Speisentransportbehälters (100) einsetzbar und aus derselben entnehmbar
ist.
4. Temperaturkonditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) einen Ventilator (180) zum Antreiben
einer Luftströmung durch die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) umfasst.
5. Temperaturkonditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) ein Bedienmodul (146) umfasst.
6. Temperaturkonditioniervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienmodul (146) an einer Vorderseite (140) der Temperaturkonditioniervorrichtung
(132) angeordnet ist.
7. Temperaturkonditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) eine Aufnahme (156) für eine Energieversorgungsleitung
(152) umfasst.
8. Temperaturkonditioniervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (156) als eine Aufwickelvorrichtung (157) ausgebildet ist.
9. Temperaturkonditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) einen Anschluss für eine Energieversorgungsleitung
(152) umfasst, welcher auf einer Rückseite (150) der Temperaturkonditioniervorrichtung
(132) angeordnet ist.
10. Temperaturkonditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) sich in einem montierten Zustand im Wesentlichen
über mehr als die Hälfte einer Länge des Behälterkorpus (102) des Speisentransportbehälters
(100) erstreckt.
11. Kombination aus einem Speisentransportbehälter (100) mit einem Behälterkorpus (102)
und einer Temperaturkonditioniervorrichtung (132) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Kombination nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterkorpus (102) des Speisentransportbehälters (100) eine Aufnahme (130)
für die Temperaturkonditioniervorrichtung (132) umfasst.
13. Kombination nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterkorpus (102) einen Luftkanal (192) umfasst.
14. Kombination nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tür zum Schließen des Speisentransportbehälters (100) vorgesehen ist, welche
einen Luftkanal umfasst.
15. Kombination nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Luftkanal (192) sich mit zunehmendem Abstand von der Temperaturkonditioniervorrichtung
(132) verjüngt.
16. Kombination nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisentransportbehälter (100) eine Tür umfasst und dass die Temperaturkonditioniervorrichtung
(132) und die Tür an voneinander verschiedenen Wänden (114, 116, 118, 120) des Behälterkorpus
(102) des Speisentransportbehälters (100) angeordnet sind.