[0001] Die Erfindung betrifft ein Bürstensegmentband, insbesondere als Auflage eines plattenförmigen
Materials für einen Trennvorgang im plattenförmigen Material mit einer Schneidstrahleinrichtung
einer Bearbeitungsmaschine.
[0002] Aus der
US 2,730,742 ist eine Bürste bekannt, welche mehrere parallel zueinander angeordnete Leisten aufweist,
die jeweils zumindest ein Bürstenbündel aus einer Vielzahl von Borsten umfassen. Die
Bürstenbündel sind entlang der Längsachse der Leiste mit Abstand zueinander angeordnet.
Die einzelnen Leisten sind mit einem federnd nachgiebigen Verbindungselement fest
miteinander verbunden. Jede Leiste umfasst ein Befestigungsmittel, um das federelastische
Verbindungselement in einer definierten Position zur jeweiligen Leiste anzuordnen.
Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass an den jeweiligen Endleisten das federelastische
Verbindungselement in einer Sacklochbohrung angeordnet ist. Durch diese Befestigung
wird ermöglicht, dass die jeweiligen Leisten relativ zueinander in einem vorbestimmten
Abstand zueinander angeordnet sind, wobei die Leisten relativ zueinander aufgrund
der federelastischen Verbindungselemente zumindest geringfügig in der Lage zueinander
verkippbar sind.
[0003] Diese Anordnung weist den Nachteil auf, dass bei einem gewünschten Austausch von
einem veralteten oder gebrochenen federelastischen Verbindungselement oder bei einer
beschädigten Leiste, welche zumindest ein Borstenbündel umfasst, ein kompletter Austausch
der Bürste erforderlich ist. Darüber hinaus ist eine solche Bürste nicht geeignet
beispielsweise als Auflage eines plattenförmigen Materials für einen Trennvorgang
im plattenförmigen Material mit einer Schneidstrahleinrichtung einer Bearbeitungsmaschine
eingesetzt zu werden. Insbesondere bei solchen Einsatzfällen ist es erforderlich,
dass aufgrund von unterschiedlichen Belastungen die Verbindungselemente, welche die
Leisten zueinander anordnen, auszutauschen und gegebenenfalls einzelne beschädigte
Leisten ebenfalls auszuwechseln.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Bürstensegmentband zu schaffen,
welches im Aufbau einfach ausgestaltet ist, eine hohe Flexibilität für verschiedene
Anwendungen aufweist und insbesondere den Einsatz als Auflage in einer Bearbeitungsmaschine
für ein plattenförmiges Material ermöglicht, das für einen Trennvorgang im plattenförmigen
Material mit einer Schneidstrahleinrichtung auf der Auflage aufliegt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Bürstensegmentband gelöst, bei dem das
zumindest eine Verbindungselement zur zumindest einen Leiste in Erstreckungsrichtung
des Verbindungselementes lose angeordnet ist. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung
eines Bürstensegmentbandes wird ermöglicht, dass einzelne Bürstenleisten relativ zueinander
zumindest geringfügig in der Lage veränderbar sind. Dadurch wird ermöglicht, dass
insbesondere beim Einsatz einer Auflage für ein plattenförmiges Material zur Bearbeitung
mit einer Schneidstrahleinrichtung, welche während dem Verfahren einer Strahlfangvorrichtung
unterhalb der Strahlfangvorrichtung durchgeführt wird, ein einfaches Umlenken und
Hindurchführen ermöglicht ist. Darüber hinaus weist die erfindungsgemäße Ausgestaltung
eines Bürstensegmentbandes, bei dem das zumindest eine Verbindungselement in Längserstreckungsrichtung
des Verbindungselementes in seiner Längserstreckung lose zu allen kreuzenden Leisten
angeordnet ist, den Vorteil auf, dass nach einer längeren Betriebsdauer nach einer
vorbestimmten Anzahl von Lastwechsein, die eine Dehnung des Verbindungselementes bewirken
können, ein einfacher Austausch gegeben ist. Zum Beispiel lassen sich die Verbindungs-elemente
in einfacher Weise aus den Leisten herausziehen bzw. hindurchziehen, so dass in einfacher
Weise eine Erneuerung der Verbindungselemente ermöglicht ist. Darüber hinaus ermöglicht
diese Anordnung auch, dass ein einfacher Austausch von einzelnen Leisten eines Bürstensegmentbandes
ermöglicht ist. Die Verbindungselemente werden aus dem oder den auszutauschenden Leisten
herausgezogen und nach dem Austausch in einfacher Weise wieder eingefädelt, so dass
diese Verbindungselemente und Leisten wieder in Verbindung stehen.
[0006] Durch dieses erfindungsgemäße Bürstensegmentband wird des Weiteren beim Einsatz als
Auflage für ein plattenförmiges Material zur Bearbeitung mit einer Schneidstrahleinrichtung,
insbesondere eines Laserschneidstrahls, eine verbesserte Aufnahme ermöglicht, da während
der Schneidstrahlbearbeitung an der Unterseite des plattenförmigen Materials entstehende
Grate durch die Bürstenbündel oder in durch die Bürstenbündel gebildeten Zwischenräumen
aufgenommen werden können, so dass eine flächige Auflage des plattenförmigen Materials
als auch eine flächige Auflage der durch den Trennvorgang hergestellten Teile erhalten
bleibt.
[0007] Die Ausgestaltung eines Bürstensegmentbandes, bei welchem der Leistenträger aus zumindest
zwei strangförmigen Verbindungselementen bestehen, die sich durch zumindest eine Leiste
hindurch erstrecken oder an einer zum Bürstenbündel weisenden Stirnseite der Leiste
angeordnet sind, weist den Vorteil auf, dass eine glatte Unterseite eines Bürstensegmentbandes
ausgebildet ist, wobei die Unterseite durch relativ schmale Auflageflächen der einzelnen
Leisten gebildet ist. Dadurch können in Längsrichtung der strangförmigen Verbindungselemente
gesehen Umlenkungen mit größeren als auch kleineren Radien erfolgen, so dass beispielsweise
eine Umlenkung über Walzen oder Rollen ermöglicht ist, ohne dass die Leisten beim
Aufliegen oder Anliegen an einer Umlenkrolle gegenüber den benachbarten, in einer
gemeinsamen Ebene liegenden Borstenenden erhöht werden. Die Ausgestaltung eines solchen
Bürstensegmentbandes kann eine gewichtsmäßig reduzierte Auflageebene gegenüber alternativen
Tragkonstruktionen zur Auflage eines plattenförmigen Materials ermöglichen, welche
durch einen Trennvorgang mit einer Schneidstrahleinrichtung bearbeitet wird.
[0008] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die strangförmigen
Verbindungselemente in einem Bereich zwischen zwei zueinander benachbarten Bürstenbündeln
an der jeweiligen Leiste quert. Dadurch kann insbesondere bei einem sehr kleinen Querschnitt
der Leiste eine steife Anordnung eines solchen Bürstensegmentbandes erfolgen, da die
Hindurchführung des strangförmigen Verbindungselementes durch die Leiste oder die
Befestigung des strangförmigen Verbindungselementes an oder auf der Stirnseite der
Leiste den Aufnahmebereich des Bürstenbündels in der Leiste nicht kreuzt, so dass
sowohl für den Aufnahmebereich des Bürstenbündels als auch dem Befestigungsbereich
der zumindest zwei strangförmigen Verbindungselemente ein maximaler Querschnitt zur
Verfügung steht. Dadurch kann ein Bürstensegmentband geschaffen werden, welches in
Erstreckungsrichtung der Verbindungselemente flexibel oder biegsam jedoch in Erstreckungsrichtung
der Leistenkörper steif ausgebildet ist.
[0009] Die strangförmigen Verbindungselemente sind bevorzugt als flexibles und zugbelastbares
Seil aus zumindest einem Einzelstrang ausgebildet. Dadurch wird ermöglicht, dass die
Leisten bei einer auftretenden Belastung durch beispielsweise eine Auflage von einem
plattenförmigen Material sicher aufgenommen werden können. Eine einfache Ausführungsform
eines strangförmiges Verbindungselement ist durch ein Seil mit einem Einzelstrang
gegeben. Alternativ kann auch ein Seil aus einem Bündel von Einzelsträngen gegeben
sein, die gegeneinander verdrillt sind oder dass mehrere Bündel von Einzelsträngen
zu einem gemeinsamen strangförmigen Verbindungselement zueinander angeordnet sind.
[0010] Die strangförmigen Verbindungselemente bestehen bevorzugt aus Metall. Alternative
Materialien, wie beispielsweise Kevlar, Carbon als auch Faserfäden, können ebenfalls
eingesetzt werden. Bevorzugt werden solche Materialien eingesetzt, die auch temperaturbeständig
sind.
[0011] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
zwei zueinander benachbarte Leisten durch zumindest ein Abstandselement auf Abstand
gehalten werden. Solche Abstandselemente werden jeweils während oder nach dem Hindurchführen
des Verbindungselementes durch eine Leiste oder dem Positionieren zur Leiste auf das
strangförmige Verbindungselement aufgesetzt oder mit diesem verbunden. Des Weiteren
kann vorgesehen sein, dass solche Abstandselemente während oder nach dem Hindurchführen
der Verbindungselemente durch eine Leiste oder das Positionieren zur Leiste zwischen
zwei benachbarte Leisten eingesetzt und lagefixiert angeordnet wird.
[0012] Das Abstandselement greift bevorzugt an dem Verbindungselement an und ist vorzugsweise
als geschlossene Hülse in einer einfach konstruktiven Ausführungsform ausgestaltet.
Dadurch wird ein definierter Abstand zwischen den beiden zueinander benachbarten Leisten
erzielt. Gleichzeitig bleibt die Flexibilität bei beispielsweise einem Abrollen auf
einer Walze erhalten, da diese Hülsen keine starre Verbindung mit den Leisten eingehen
und verschiebbar auf den Verbindungselementen vorgesehen sind. Alternativ kann vorgesehen
sein, dass eine randoffene Hülse aufgesetzt wird. Diese kann auch nach dem vollständigen
Hindurchführen der Verbindungselemente durch die jeweiligen Leisten eingebracht werden.
Alternativ können in der Länge flexibel ausgebildete Abstandselemente vorgesehen sein.
Beispielsweise können Federelemente, wie Spiralfedern oder aufvulkanisierte Hülsen
als auch Hülsen aus nachgiebigem Kunststoff vorgesehen sein.
[0013] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
das Bürstensegmentband zumindest ein Abstandselement zwischen zwei Verbindungselementen
aufweist und an jeweils zumindest einer von zwei einander gegenüberliegenden Flächenabschnitten
der Leisten angreift. Dadurch kann der Zwischenraum zwischen zwei Leisten mit darin
angeordneten Borstenbündeln durch Abstandselemente ausgefüllt werden. Dies ermöglicht
eine exakte Einhaltung der Abstände von zwei benachbarten Leisten zueinander, wobei
bevorzugt durch das Angreifen der Abstandselemente an den Flächenabschnitten der Leisten
ein Abwinkeln ermöglicht ist, so dass das Bürstensegmentband um Walzen oder Rollen
umlenkbar ist.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Abstandselemente zumindest ein Bürstenbündel aufnehmen. Dadurch können die Zwischenräume
verkleinert sowie die Auflagefläche vergrößert werden und die Flexibilität eines solchen
Bürstensegmentbandes aufrechterhalten bleiben.
[0015] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
zwischen den Leisten durch deren Abstand gebildete Zwischenräume mit einem Bandmaterial
geschlossen werden. Eine solche Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass ein Hindurchfallen
von Teilen, die beispielsweise durch einen Trennvorgang aus dem plattenförmigen Material
herausgelöst wurden, verhindert wird. Dieses geschlossene Bandmaterial kann gemäß
einer ersten Ausführungsform vorteilhafterweise auf den Unterseiten der Leisten befestigt
sein. Dadurch bleibt die glatte Unterseite eines Bürstensegmentbandes erhalten. Gleichzeitig
wird ein Schutz gegen unbeabsichtigtes Hindurchfallen von Teilen, Schmutz oder dergleichen
durch das Bürstensegmentband sichergestellt. Alternativ zur Anbringung eines Bandmaterials
auf den Unterseiten der Leisten ist vorgesehen, dass das Bandmaterial als Lochband
ausgebildet ist, wobei jedes Loch beziehungsweise jede Durchgangsbohrung zur Hindurchführung
des Bürstenbündels vorgesehen ist, so dass das Bandmaterial auf der Stirnseite der
Leisten aufliegt und die Bürstenbündel gegenüber dem Bandmaterial hervorstehen. Des
Weiteren kann das Lochband durch ein elastisches Element mit Abstand zur oberen Stirnseite
der Leiste, beispielsweise nahe einem oberen Ende des Bürstenbündels, gehalten werden.
[0016] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
nach dem Befestigen der zumindest zwei strangförmigen Verbindungselemente zumindest
ein Ausvulkanisieren der Zwischenräume zwischen den Leisten vorgesehen ist. Diese
alternative Ausführungsform ermöglicht ebenfalls, dass ein Hindurchfallen von Kleinteilen,
Schmutz oder dergleichen durch das Bürstensegmentband verhindert wird.
[0017] Die Borsten zur Bildung der Bürstenbündel in den Leisten sind bevorzugt aus metallischem
Material ausgebildet. Dadurch kann eine Langlebigkeit, insbesondere beim Einsatz von
einer Laserstrahlbearbeitung erzielt werden.
[0018] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Bürstenbündel in jeder Leiste einen regelmäßigen Abstand zueinander aufweisen,
so dass bei der Aneinanderreihung von mehreren Leisten hintereinander die Bürstenbündel
zeilenförmig zueinander angeordnet sind. Dadurch können sich die Verbindungselemente
geradlinig im Bereich zwischen zwei zueinander benachbarten Bürstenbündel erstrecken,
so dass einfache geometrische Verhältnisse zur Befestigung der strangförmigen Verbindungselemente
zu den Leisten gegeben ist.
[0019] Die Leiste weist bevorzugt zur Durchführung des zumindest einen strangförmigen Verbindungselementes
durch die Leiste zumindest eine Durchgangsbohrung auf. Diese Durchgangsbohrung weist
zumindest im Übergangsbereich zur Seitenfläche der Leiste eine Rundung auf. Dadurch
kann insbesondere bei einer Umlenkung des Bürstensegmentbandes um eine Rolle oder
Walze eine Kerbwirkung verhindert sein. Darüber hinaus kann durch einen gerundeten
Übergangsbereich ein kleinerer Krümmungsradius eingenommen werden.
[0020] Die zumindest eine Durchgangsbohrung in der Leiste ist gemäß einer ersten bevorzugten
Ausführungsform zylindrisch ausgebildet. Diese Anordnung weist eine einfache Ausgestaltung
auf. Eine alternative Ausführungsform sieht vor, dass die Durchgangsbohrung doppelkegelförmig
ausgebildet ist, wobei deren Engstelle bevorzugt mittig zur Längserstreckung der Durchgangsbohrung
vorgesehen ist. Alternativ zur doppelkegelförmigen Ausgestaltung kann auch eine torusförmige
Bohrung vorgesehen sein.
[0021] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die an den Leisten angreifenden Stirnseiten der Abstandselemente an einer Seitenfläche
der jeweiligen Leiste angreifen und dass vorzugsweise die Seitenflächen der jeweiligen
Leiste einen an die Stirnseite des Abstandselements komplementären Flächenabschnitt
aufweisen. Dadurch wird ermöglicht, dass einerseits ein definierter Abstand zwischen
den beiden benachbarten Leisten eingehalten werden kann und andererseits dieser definierte
Abstand beim Umlenken um eine Umlenkrolle aufrechterhalten bleibt, wobei durch diese
Ausgestaltung auch eine Umlenkung mit geringen Radien ermöglicht ist.
[0022] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Bearbeitungsmaschine mit einem erfindungsgemäßen
Bürstensegmentband,
- Figur 2a
- eine schematische Draufsicht auf das erfindungsgemäße Bürstensegmentband,
- Figur 2b
- eine schematische Seitenansicht des Bürstensegmentbandes gemäß Figur 2a,
- Figur 3
- eine schematische Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform des Bürstensegmentbandes
zu Figur 2a,
- Figur 4
- eine weitere schematische Seitenansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform
des Bürstensegmentbandes zu Figur 2a,
- Figur 5
- eine weitere schematische Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform eines Bürstensegmentbandes
zu Figur 4,
- Figur 6
- eine schematische Ansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform eines Bürstensegmentbandes
zu Figur 2,
- Fig. 7a bis e
- schematische Ansichten einer weiteren alternativen Ausführungsform eines Bürstensegmentbandes
zu Figur 2 und
- Fig. 8a u. b
- schematische Ansichten einer weiteren alternativen Ausgestaltungsform zu Figur 2.
[0023] In Figur 1 ist perspektivisch eine Bearbeitungsmaschine 11 dargestellt. Diese Bearbeitungsmaschine
11 ist bevorzugt als Laserschneidmaschine ausgebildet. Alternativ kann auch eine Plasmaschneidmaschine
oder Brennstrahlschneidmaschine ausgebildet sein. Ein Maschinenbett 12 umfasst eine
erste und zweite Auflagefläche 16, 17, die gemeinsam einen Auflagetisch 14 bilden.
Die Auflageflächen 16, 17 können beispielsweise durch ein gemeinsames Auflageband
19 ausgebildet sein, welches ruhend im Maschinenbett 12 gehalten ist. Alternativ kann
dieses Auflageband 19 auch bewegbar angetrieben sein und zusätzlich eine Transportfunktion
übernehmen. Des Weiteren kann vorgesehen für jede Auflagefläche 16, 17 ein separates
Auflageband 19 vorgesehen sein.
[0024] Über eine Linearachse 21 ist ein Schneidkopf 22 in Y-Richtung bewegbar und bildet
einen Arbeitsbereich des Schneidkopfes 22. Zusätzlich kann eine Linearachse vorgesehen
sein, die in und entgegen einer X-Richtung verfahrbar ist. Darüber hinaus kann auch
eine in der Höhe in Z-Richtung verfahrbare Linearachse vorgesehen sein. Von dem Schneidkopf
22 aus wird ein Schneidstrahl 24 auf ein plattenförmiges Material 25 gerichtet, welches
auf dem Auflagetisch 14 aufliegt, um eine Bearbeitung durchzuführen.
[0025] Auf einer Unterseite des plattenförmigen Materials 25 ist im Bearbeitungsbereich
des Schneidkopfes 22 eine Strahlfangvorrichtung 26 vorgesehen, die zwischen Umlenkeinrichtungen
28 positioniert ist, welche jeweils die Auflagefläche 16, 17 begrenzen. Die Strahlfangvorrichtung
26 kann beispielsweise entlang einer Führung 29 in und entgegen der X-Richtung verfahrbar
sein, wobei die Strahlfangvorrichtung 26 an die Bewegung des Schneidkopfes 22 gekoppelt
ist, beispielsweise durch einen eigenen Antrieb oder ohne Eigenantrieb mitgeführt
wird.
[0026] Die Strahlfangvorrichtung 26 weist eine Öffnung 31 auf, die zum Schneidkopf 22 gerichtet
ist und sich bevorzugt entlang des gesamten Bearbeitungsbereiches des Schneidkopfes
22 in Y-Richtung erstreckt. Während der Bearbeitung des plattenförmigen Materials
25 kann der Schneidstrahl 24, der aus der Unterseite des plattenförmigen Materials
25 nach Einbringung eines Schneidspaltes austritt, durch die Öffnung 31 von einem
Gehäuse 33 der Strahlfangvorrichtung 26 aufgefangen werden. Bei der in Figur 1 dargestellten
Ausführungsform ist das Auflageband 19 einteilig ausgebildet und wird an den Umlenkeinrichtungen
28 nach unten umgelenkt, sowie über eine oder mehrere Umlenkeinrichtungen 34 unterhalb
der Strahlfangvorrichtung 26 entlanggeführt. Alternativ können auch mehrere parallel
zueinander verlaufende Auflagebänder 19 vorgesehen sein, die in Analogie zum vorbeschriebenen
Auflageband 19 unterhalb der Strahlfangvorrichtung 26 hindurchgeführt und umgelenkt
werden. Des Weiteren kann alternativ für jede Auflagefläche 16, 17 ein oder mehrere
separate Auflagebänder 19 vorgesehen sein.
[0027] Benachbart zur Strahlfangvorrichtung 26 ist bspw. ein Entsorgungsspalt 37 vorgesehen,
welchem eine Entsorgungseinrichtung 36 zugeordnet ist. Dieser Entsorgungsspalt 37
ist bevorzugt zwischen einer Strahlfangvorrichtung 26 und einer Umlenkeinrichtung
28 vorgesehen. Der Entsorgungsspalt 37 kann ein- oder beidseitig der Strahlfangvorrichtung
26 vorgesehen sein.
[0028] In den Figuren 2a und b ist eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Bürstensegmentbandes
41 dargestellt, welches beispielsweise als Auflageband 19 einer in Figur 1 beschriebenen
Bearbeitungsmaschine 11 einsetzbar ist. Das Bürstensegmentband 41 umfasst mehrere
Leisten 42, die bevorzugt parallel zueinander ausgerichtet sind. Die einzelnen Leisten
42 sind durch einen Leistenträger 43 zueinander angeordnet, wobei der Leistenträger
43 aus zumindest zwei strangförmigen Verbindungselementen 44 besteht. Die Leiste 42
ist beispielsweise ein im Querschnitt quadratisch ausgebildete Stangenmaterial, welches
zumindest ein Bürstenbündel 46, vorzugsweise mehrere Bürstenbündel 46, aufnimmt. Die
Bürstenbündel 46 sind bevorzugt im regelmäßigen Abstand zueinander angeordnet und
entlang einer Längsachse 42 des strangförmigen Verbindungselementes 44 ausgerichtet.
Das Bürstenbündel 46 besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Borsten 48. Diese Borsten
48 sind bevorzugt aus einem temperaturbeständigen Material, insbesondere aus Metall,
ausgebildet und in einem Aufnahmeraum 49 der Leiste 42 positioniert und fixiert.
[0029] Bei dieser ersten Ausführungsform des Bürstensegmentbandes 41 sind Durchgangsbohrungen
51 vorgesehen, die sich bevorzugt quer zur Längsachse 47 der Leiste 42 erstrecken
und durch welche das strangförmige Verbindungselement 44 hindurchgeführt ist. Dieses
strangförmige Verbindungselement 44 ist mit der Leiste 42 lose verbunden.
[0030] Die Durchgangsbohrung 51 öffnet sich bevorzugt zumindest im Randbereich zu den Seitenflächen
53, wobei insbesondere im Übergangsbereich 55 zu den Seitenflächen 53 ein Krümmungsradius
eingebracht ist. Dadurch kann das Bürstensegmentband 41 mit einem geringeren Biegeradius
betrieben werden. Darüber hinaus werden scharfe Kanten vermieden, die zu einem vorzeitigen
Verschleiß führen.
[0031] In einer einfachen Ausführungsform kann die Durchgangsbohrung 51 zylindrisch ausgebildet
sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Durchgangsbohrung 51 doppelkegelförmig
oder torusförmig ausgebildet.
[0032] Das strangförmige Verbindungselement 44 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel in den
Figuren 2a und b als Drahtseil ausgebildet. Ein solches Drahtseil kann aus einem Einzelstrang
oder mehreren miteinander verdrillten Einzelsträngen ausgebildet sein, welches bevorzugt
mit einer Kunststoffhülle, insbesondere Polyamid, versehen ist. Alternativ können
weitere flexible zugbelastbare Verbindungselemente 44 vorgesehen sein, wie beispielsweise
Kevlarseile, Carbonseile, Faserseile, Faserfäden oder dergleichen.
[0033] Die Verbindungselemente 44 erstrecken sich bevorzugt mittig zwischen zwei zueinander
beabstandeten Bürstenbündel 46. Dadurch kann eine geradlinige Hindurchführung der
Verbindungselemente 44 ermöglicht werden. Somit ist ein einfacher geometrischer Aufbau
eines Bürstensegmentbandes 41 gegeben. In Abhängigkeit des Anwendungsfalles kann in
jedem Bereich zwischen zwei zueinander benachbarten Bürstenbündeln 46 ein Verbindungselement
44 hindurchgeführt werden. Bevorzugt wird eine möglichst geringe Anzahl von Verbindungselementen
44 eingesetzt.
[0034] Der Abstand der Leisten 42 zueinander ist bevorzugt derart gewählt, dass zumindest
die Breite einer Unterseite 56 der Leiste als Maß des geringsten Abstandes ausgewählt
ist. Dadurch behindern sich die Leisten 42 nicht gegenseitig beim Abrollen über eine
Walze.
[0035] Ein Endabschnitt des Verbindungselementes 44 weist zur Fixierung der einzelnen Leisten
42 gegen Lösen von dem Verbindungselement 44 ein Verschlusselement 70 auf, welches
insbesondere als lösbare Endkappe ausgebildet ist. Bevorzugt ist zwischen einem Verschlusselement
50 und der ersten Leiste 42 ein elastisches Element 54 vorgesehen, welches beispielsweise
als Spiralfeder ausgebildet ist. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das Verschlusselement
70 lediglich mit Abstand zur ersten Leiste 42, also mit Spiel, angeordnet ist. In
Abhängigkeit der Ausgestaltung des Bürstensegmentbandes 41, bei dem die Verbindungs-elemente
44 sowohl lose als auch fest mit den jeweiligen Leisten 42 verbunden sind, werden
die Verschlusselemente 70 mit Spiel oder mit dazwischen angeordneten elastischen Elementen
54 zur ersten Leiste angeordnet.
[0036] Die Fixierung der letzten Leiste 42 des Bürstensegmentbandes 41 zum Verbindungselement
44 kann durch eine Klemmhülse oder dergleichen erfolgen, die am Verbindungselement
44 angreift und die letzte Leiste 42 zur vorletzten Leiste 42 positioniert. Durch
diese Anordnung wird ermöglicht, dass außerhalb des Bürstensegmentbandes 41 das Verbindungselement
44 noch auf einer Vorratsrolle aufgewickelt ist. Dadurch wird ermöglicht, dass nach
einer vorbestimmten Betriebsdauer ein einfaches Austauschen des Verbindungselementes
44 ermöglicht wird, indem beispielsweise die Klemmhülse gelöst wird und das Verschlusselement
70 oder das damit befestigte Ende des Verbindungselementes 44 solange von der ersten
Leiste entfernt wird, bis ein neuer Abschnitt des Verbindungselementes 44 vollständig
durch alle Leisten 42 hindurchgezogen wurde. Anschließend werden das Verschlusselement
70 und die Klemmhülse wieder aufgebracht und das Bürstensegmentband 41 umfasst neue
Verbindungselemente 44. Dadurch kann ein einfacher Austausch dieser Verbindungselemente
44 ermöglicht werden.
[0037] Durch die in den Figuren 2a und b dargestellte Ausführungsform wird der Vorteil erzielt,
dass die Unterseiten 56 der Leisten 42 eine ebene Auflagefläche bilden, die ein einfaches
Umlenken entlang den Umlenkrollen 28, 34 ermöglichen.
[0038] In Figur 3 ist eine alternative Ausführungsform zu den Figuren 2a und b dargestellt.
Diese Ausführungsform des Bürstensegmentbandes 41 weicht dahingehend ab, dass die
strangförmigen Verbindungselemente 44 nicht durch eine Durchgangsbohrung 51 in der
Leiste 42 hindurchgeführt werden, sondern auf einer Stirnseite 57, die zum Bürstenbündel
46 weist, positioniert sind. Hierbei kann es sich um aufgesetzte Ösen oder Halteklammern
handeln. Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Stirnseite 57 eine Mulde oder Vertiefung
aufweist, um das strangförmige Verbindungselement 44 vorzufixieren. Im Übrigen weisen
diese Ausführungsformen dieselben Merkmale und Vorteile wie die Ausführungsform des
Bürstensegmentbandes 41 gemäß den Figuren 2a und b auf.
[0039] Des Weiteren kann die Fixierung des strangförmigen Verbindungselementes 44 an oder
auf der Stirnseite 57 der Leiste 42 in Analogie zur in Figur 7 a bis c dargestellten
Ausführungsform erfolgen, wobei eine Öffnung einer Ausnehmung 61 in Richtung auf die
Bürstenbündel 46 weist.
[0040] In Figur 4 ist eine weitere alternative Ausführungsform eines Bürstensegmentbandes
41 in einer Seitenansicht dargestellt. Diese Ausführungsform baut auf der Ausführungsform
gemäß den Figuren 2a bis c auf. Zusätzlich umfasst dieses Bürstensegmentband 41 ein
Bandmaterial 59, welches an der Unterseite 56 der Leisten 42 vorgesehen, vorzugsweise
aufgeklebt, ist. Alternativ kann dieses Bandmaterial 59 auch aufvulkanisiert sein.
Dieses Bandmaterial 59 erstreckt sich vorzugsweise vollflächig über die Länge und
Breite des Bürstensegmentbandes 41 und ermöglicht somit ein Abdichten als auch ein
Verschließen von Zwischenräume zwischen den Leisten 42. Das Anbringen eines solchen
Bandmaterials 59 ist auch bei der Ausführungsform gemäß Figur 3 möglich. Das Bandmaterial
59 kann als Elastomer ausgebildet sein. Alternativ kann auch ein Gewebe, ein Vlies
oder dergleichen aufgebracht werden. Sofern eine Abdichtfunktion vorgesehen sein soll,
kann dieses eine Kunststoffbeschichtung oder eine entsprechende Webart aufweisen.
[0041] In Figur 5 ist eine weitere alternative Ausführungsform eines Bürstensegmentbandes
41 in einer Seitenansicht dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind die einzelnen
Leisten 42 nicht fest mit den Verbindungselementen 44 verbunden. Vielmehr ist der
Abstand zwischen zwei Leisten 42 durch eine Umhüllung 60 ausgebildet, welche die einzelnen
Abschnitte der Verbindungselemente 44 zwischen den Leisten 42 umgibt und vorzugsweise
durch eine Vulkanisierung hergestellt ist. Somit können die Leisten 42 in ihrer Lage
zueinander flexibel ausgebildet sein. Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Verbindungselement
44 vor dem Vulkanisieren mit einer Schutzschicht beaufschlagt wird oder dass das Verbindungselement
44 eine Schutzschicht umfasst, die nicht an dem vulkanisierten Kunststoffmaterial
anhaftet, so dass ein einfaches und leichtes Durchziehen der Verbindungselemente 44
zum Austausch ermöglicht ist. Ebenso kann das Verbindungselement 44 in einer Hülse
geführt sein. Alternativ kann anstelle der Umhüllung 60 der Verbindungselemente 44
ein vollständiges Ausvulkanisieren der Zwischenräume zwischen den Leisten 42 unter
Einbindung der Verbindungselemente 44 vorgesehen sein.
[0042] In Figur 6 ist eine weitere alternative Ausführungsform eines Bürstensegmentbandes
41 dargestellt. Diese Ausführungsform baut auf der Ausführungsform gemäß den Figuren
2a bis c auf, wobei die Leisten 42 nicht lagefixiert zu den Verbindungselementen 44
befestigt sind. Anstelle einer Verpressung, einer Verschweißung oder dergleichen werden
die Leisten 42 bei dieser Ausführungsform durch Abstandselemente 50 auf Abstand gehalten.
Für einen definierten Abstand können als Abstandselemente 50 geschlossene oder randoffene
Hülsen aus nicht elastischem Material oder Flachdrahtspiralen vorgesehen sein. Für
einen nicht definierten Abstand können Abstandselemente 50, wie Spiralfedern oder
elastische Hülsen, vorgesehen sein. Eine solche Anordnung ist auch bei einer Ausführungsform
gemäß Figur 3 möglich.
[0043] In den Figuren 7a und b ist schematisch eine weitere alternative Ausführungsform
eines Bürstensegmentbandes 41 dargestellt. Die Figur 7c zeigt eine Schnittdarstellung
gemäß Linie III-III in Figur 7b. Die Figur 7d zeigt eine Schnittdarstellung gemäß
der Linie I-I in Figur 7a und die Figur 7e zeigt eine Schnittdarstellung gemäß der
Linie II-II in Figur 7b. Abweichend von den Ausführungsform gemäß den Figuren 2a bis
c ist anstelle einer Durchgangsbohrung 51 eine randoffene Ausnehmung 61 zum Einbringen
und zur Aufnahme der strangförmigen Verbindungselemente 44 vorgesehen. Diese Ausnehmung
weist eine Verengung 62 auf, durch welche ein selbständiges Lösen der Verbindungselemente
44 von der Leiste 42 verhindert ist. Bevorzugt ist diese Verengung 62 derart ausgebildet,
dass eine Klemmwirkung der zwischen der Ausnehmung 61 und dem strangförmigen Verbindungselement
44 erzielt wird. Alternativ kann durch einen Bearbeitungsschritt diese Verklemmung
oder Verpressung herbeigeführt werden.
[0044] Der Abstand der Leisten 42 zueinander wird durch ein Abstandselement 50, bevorzugt
durch eine randoffene Hülse 63, erzielt, welche beispielsweise nach dem Einbringen
der Verbindungselemente 44 in die Ausnehmung 61 der Leiste 42 möglich ist.
[0045] In Figur 7d ist eine schematische Schnittdarstellung der Ausnehmung 61 gemäß der
Linie I-I in Figur 7a dargestellt. Im Übergangsbereich 55 zu den Seitenflächen 53,
ist eine Verrundung vorgesehen, die sowohl eine Kerbwirkung vermeidet als auch eine
vereinfachte Umlenkung der Leisten 42 um eine Umlenkrolle 28, 34 ermöglicht. Solche
Verrundungen können auch bei geschlossenen Hülsen vorgesehen sein. Analoges gilt für
die randoffene Hülse 63, welche als Schnittdarstellung entlang der Linie II-II in
Figur 7b in Figur 7e dargestellt ist. Der verrundete Übergangsbereich 55 beziehungsweise
die Radien zu den Seitenfläche 53 entsprechen denen der Leiste 42 gemäß Figur 7d.
Eine solche Hülse 63 kann aus metallischem Material als auch einem elastischen oder
flexiblen Material, wie beispielsweise als Kunststoffelement, ausgebildet sein.
[0046] In den Figuren 8a und 8b ist eine weitere alternative Ausführungsform eines Bürstensegmentbandes
41 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass beispielsweise jeweils
ein Abstandselement 50 zwischen zwei benachbarten Verbindungselementen 44 vorgesehen
ist und dass die jeweiligen Stirnseiten 71 der Abstandelemente 50 an Seitenflächen
53 der Leisten 42 angreifen. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass mehrere Abstandselemente
50 zwischen zwei benachbarten Verbindungselementen 44 angeordnet sind oder dass in
jedem zweiten, dritten usw. gebildeten Zwischenraum zwischen zwei Verbindungselementen
44 ein Abstandselement 50 vorgesehen ist. Die Stirnseiten 71 sind beispielsweise gerundet
oder muldenförmig ausgebildet und greifen in komplementäre Seitenflächen 53 der Leiste
42 ein. Dadurch wird ermöglicht, dass diese in der Lage bezüglich der Auflageebene
positioniert werden. Darüber hinaus ist ein Abrollen um eine Umlenkeinrichtung, insbesondere
eine Walze, ermöglicht. Dieses Abstandselement 50 kann zusätzlich noch zumindest ein
Bürstenbündel 46 aufweisen. Bevorzugt ist das Abstandselement 50 mit einem Bürstenbündel
46 in Reihe zu den weiteren Bürstenbündeln 46 der benachbarten Leisten 42 angeordnet.
[0047] Die Leisten 42 sind gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel aus einem einheitlichen
Material wie beispielsweise Stahl oder Aluminium ausgebildet. Ebenso kann vorgesehen
sein, dass einzelne Leisten 42 aus von einander abweichendem Material hergestellt
sind. Beispielsweise kann alternierend eine oder mehrere Leisten 42 aus Stahl oder
Aluminium und eine oder mehrere Leisten 42 aus Kunststoff ausgebildet sein. Eine solche
alternierende Anordnung von Leisten 42 aus unterschiedlichem Material ist insbesondere
für eine Gewichteinsparung vorgesehen.
[0048] Der Einsatz solcher in den Figuren 2 bis 7 beschriebenen Bürstensegmentbändern 41
ist nicht auf den in Figur 1 beschriebenen Anwendungsfall beschränkt. Vielmehr können
solche Bürstensegmentbänder 41 in vielfältiger Weise für weitere Anwendungsbereiche
vorgesehen sein.
1. Bürstensegmentband, insbesondere als Auflage eines plattenförmigen Materials (25)
für einen Trennvorgang im plattenförmigen Material (25) mit einer während des Trennvorganges
beweglichen Schneidstrahleinrichtung einer Bearbeitungsmaschine (11),
- mit mehreren getrennt zueinander angeordneten Leisten (42), die jeweils zumindest
ein Bürstenbündel (46) aus einer Vielzahl von Borsten (48) umfassen,
- mit einem Leistenträger (43), der aus zumindest zwei strangförmigen Verbindungselementen
(44) besteht, welche die Leisten (42) miteinander verbinden, wobei die Verbindungselemente
(44) rechtwinklig zur Erstreckungsrichtung der Leisten (42) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das zumindest eine Verbindungselement (44) zur zumindest einen Leiste (42) in einer
Längserstreckungsrichtung des Verbindungselementes (44) lose zur Leiste (42) angeordnet
ist.
2. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungselement (44) sich durch zumindest eine Leiste (42)
hindurch erstreckt oder an einer zum Bürstenbündel (46) weisenden Stirnseite (57)
der Leiste (42) angeordnet ist.
3. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die strangförmigen Verbindungselemente (44) in einem Bereich zwischen zwei zueinander
benachbarten Bürstenbündel (46) an der jeweiligen Leiste (42) quert.
4. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das strangförmige Verbindungselement (44) als flexibles und zugbelastbares Seil aus
zumindest einem Einzelstrang ausgebildet ist.
5. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das strangförmige Verbindungselement (44) aus Metall, Kevlarseilen, Carbonseilen
oder Faserfäden ausgebildet ist.
6. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zueinander benachbarte Leisten (42) durch zumindest ein Abstandselement (50)
auf Abstand gehalten sind.
7. Bürstensegmentband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Abstandselement (50) zwischen zwei Verbindungselementen (44) angeordnet
ist und an jeweils zumindest einer von zwei einander gegenüberliegenden Flächenabschnitten
der Leiste (42) angreift.
8. Bürstensegmentband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandselement (50) zumindest ein Bürstenbündel (46) aufnimmt.
9. Bürstensegmentband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandselement (50) als geschlossene Hülse oder randoffene Hülse (63), als Spiralfeder
(66), Flachdrahtspirale oder als aufvulkanisierte Hülse ausgebildet ist, welches an
dem Verbindungselement (44) angreift.
10. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Leisten (42) durch deren Abstand gebildete Zwischenräume mit einem Bandmaterial
(59) geschlossen sind und vorzugsweise auf der Unterseite der Leisten (42) befestigt
oder auf einer Stirnseite (57) der Leiste (42) angeordnet sind, die zum zumindest
ein Bürstenbündel (46) weist.
11. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bürstenbündel (46) aus metallischen Borsten (48) ausgebildet ist.
12. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenbündel (46) in einem regelmäßigen Abstand entlang einer Längsachse (47)
der Leiste (42) vorgesehen sind und vorzugsweise in einer Reihe hintereinander bei
einer Anordnung von mehrerer Leisten (42) zueinander vorgesehen sind.
13. Bürstensegmentband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (42) zumindest eine Durchgangsbohrung (51) zur Aufnahme des zumindest
einen strangförmigen Verbindungselementes (44) aufweist, und dass die Durchgangsbohrung
(51) vorzugsweise einen gerundeten Übergangsbereich (55) zur Seitenfläche (53) der
Leiste (42) aufweist.
14. Bürstensegmentband nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbohrung (51) einen zylindrischen, torusförmigen oder doppelkegelförmigen
Querschnitt aufweist.
15. Bürstensegmentband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Leisten (42) angreifenden Stirnseiten (71) der Abstandselemente (50) an
einer Seitenfläche (53) der Leiste (42) angreifen und dass vorzugsweise die Seitenflächen
(53) der Leiste (42) einen an die Stirnseite (71) des Abstandselements (50) komplementären
Flächenabschnitt aufweisen.
1. Brush segment belt, in particular as a support for a plate-shaped material (25) for
carrying out a separating process in the plate-shaped material (25) using a cutting
beam means of a machine tool (11), said cutting beam means being movable during the
separating process,
- comprising a plurality of strips (42) arranged separated from one another and each
having at least one brush bundle (46) formed of a plurality of bristles (48),
- comprising a strip mount (43) consisting of at least two strand-shaped connecting
members (44), which interconnect the strips (42), the connecting members (44) being
arranged at a right angle to the direction of extension of the strips (42),
characterised in that
- the at least one connecting member (44) is arranged relative to the at least one
strip (42) in a direction of longitudinal extension of the connecting member (44)
and loosely relative to the strip (42).
2. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that the at least one connecting member (44) extends through at least one strip (42) or
is arranged at an end face (57) of the strip (42) facing the brush bundle (46).
3. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that the strand-shaped connecting members (44) cross at the respective strip (42) in a
region between two adjacent brush bundles (46).
4. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that the strand-shaped connecting member (44) is configured as a flexible rope formed
of at least one individual strand and capable of bearing a tensile load.
5. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that the strand-shaped connecting member (44) is made of metal, Kevlar ropes, carbon ropes
or fibre threads.
6. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that two adjacent strips (42) are kept at a distance from one another by at least one
spacer (50).
7. Brush segment belt according to claim 6, characterised in that the at least one spacer (50) is arranged between two connecting members (44) and
in each case engages with at least one of two opposed surface portions of the strip
(42).
8. Brush segment belt according to claim 7, characterised in that the spacer (50) receives at least one brush bundle (46).
9. Brush segment belt according to claim 6, characterised in that the spacer (50) is configured as a closed sleeve or an open-edged sleeve (63), or
as a coil spring (66), flat wire spirals or as a vulcanised sleeve, which engages
with the connecting member (44).
10. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that gaps between the strips (42), formed by the distance between said strips, are closed
with a belt material (59) and this is preferably fixed to the underside of the strips
(42) or arranged on an end face (57) of the strip (42) facing the at least one brush
bundle (46).
11. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that the brush bundle (46) is formed of metal bristles (48).
12. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that the brush bundles (46) are provided at a uniform distance along a longitudinal axis
(47) of the strip (42) and are preferably provided in rows behind one another when
a plurality of strips (42) are arranged relative to one another.
13. Brush segment belt according to claim 1, characterised in that the strip (42) comprises at least one through-hole (51) for receiving the at least
one strand-shaped connecting member (44), and in that the through-hole (51) preferably comprises a rounded transition region (55) to the
side face (53) of the strip (42).
14. Brush segment belt according to claim 14, characterised in that the through-hole (51) has a cylindrical, toroidal or double cone-shaped cross-section.
15. Brush segment belt according to claim 6, characterised in that the end faces (71) of the spacers (50) engaging with the strips (42) engage with
a side face (53) of the strip (42), and in that the side faces (53) of the strip (42) preferably have a surface portion complementary
to the end face (71) of the spacer (50).
1. Tapis à segments de brosse, notamment en tant que support pour un matériau en forme
de plaque (25) en vue d'un processus de séparation dans le matériau en forme de plaque
(25) au moyen d'un dispositif à jet de coupe d'une machine d'usinage (11), lequel
peut se déplacer pendant le processus de séparation, avec
- plusieurs barres (42) disposées séparément les unes par rapport aux autres lesquelles
comprennent chacune au moins un faisceau de poils (46) constitué par une pluralité
de poils (48),
- un support de barre (43) qui se compose d'au moins deux éléments d'assemblage (44)
en forme de toron qui relient les barres (42) entre elles, les éléments d'assemblage
(44) étant disposés à angle droit par rapport au sens d'extension des barres (42),
caractérisé en ce que
- ledit au moins un élément d'assemblage (44) est disposé, par rapport à ladite au
moins une barre (42), de manière mobile par rapport à la barre (42) dans un sens d'extension
longitudinal de l'élément d'assemblage (44).
2. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit au moins un élément d'assemblage (44) s'étend à travers au moins une barre
(42) ou est disposé sur une face frontale (57) de la barre (42) tournée vers le faisceau
de poils (46).
3. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments d'assemblage (44) en forme de toron croisent la barre respective (42)
dans une zone située entre deux faisceaux de poils contigus (46).
4. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (44) en forme de toron est réalisé en tant que corde flexible
et résistante à la charge de traction, constituée par au moins un toron simple.
5. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (44) en forme de toron est réalisé en métal, en cordes de
Kevlar, en cordes de carbone ou en fils de fibres.
6. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux barres contiguës (42) sont maintenues à une distance donnée l'une de l'autre
par au moins un élément d'écartement (50).
7. Tapis à segments de brosse selon la revendication 6, caractérisé en ce que ledit au moins un élément d'écartement (50) est disposé entre deux éléments d'assemblage
(44) et appuie contre respectivement au moins une des deux parties de surface de la
barre (42) opposées l'une à l'autre.
8. Tapis à segments de brosse selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément d'écartement (59) accueille au moins un faisceau de poils (46).
9. Tapis à segments de brosse selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément d'écartement (50) est réalisé sous forme de douille (63) fermée ou à bord
ouvert, de ressort en spirale (66), de spirale à fil métallique plat ou sous forme
de douille vulcanisée et appuie contre l'élément d'assemblage (44).
10. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que les espaces formés entre les barres (42) en raison de leur écartement sont fermés
par un matériau en bande (59) et que celui-ci est fixé de préférence sur la face inférieure
(57) des barres (42) ou disposé sur une face frontale (57) de la barre (42) qui est
tournée vers ledit au moins un faisceau de poils (46).
11. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que le faisceau de poils (46) est formé de poils métalliques (48).
12. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que les faisceaux de poils (46) sont prévus à un intervalle régulier le long d'un axe
longitudinal (47) de la barre (42) et sont prévus de préférence dans une rangée l'un
derrière l'autre pour une disposition de plusieurs barres (42).
13. Tapis à segments de brosse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barre (42) présente au moins un trou de passage (51) destiné à recevoir ledit
au moins un élément d'assemblage (44) en forme de toron et en ce que le trou de passage (51) présente de préférence une zone de transition arrondie (55)
vers la face latérale (53) de la barre (42).
14. Tapis à segments de brosse selon la revendication 13, caractérisé en ce que le trou de passage (51) présente une section cylindrique, torique ou biconique.
15. Tapis à segments de brosse selon la revendication 6, caractérisé en ce que les faces frontales (71) des éléments d'écartement (50) appuyant contre les barres
(42) appuient contre une face latérale (53) de la barre (42) et que de préférence
les faces latérales (53) de la barre (42) présentent une partie de surface complémentaire
à la face frontale (71) de l'élément d'écartement (50).