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(11) |
EP 2 214 533 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
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Anmeldetag: 29.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/064639 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/068399 (04.06.2009 Gazette 2009/23) |
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HAUSHALTSGERÄT MIT EINER HÖHENVERSTELLVORRICHTUNG FÜR EINEN GERÄTEFUSS
HOUSEHOLD APPLIANCE HAVING A HEIGHT-ADJUSTING DEVICE FOR AN APPLIANCE PEDESTAL
APPAREIL MÉNAGER ÉQUIPÉ D'UN DISPOSITIF DE RÉGLAGE DE HAUTEUR POUR UN PIED D'APPAREIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
29.11.2007 DE 102007057511
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.2010 Patentblatt 2010/32 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- FETZER, Gerhard
89423 Gundelfingen (DE)
- SEESSLE, Manfred
89547 Gerstetten (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 103 206 DE-A1- 19 528 901
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WO-A1-2004/107914
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einer Höhenverstellvorrichtung für
einen Gerätefuß nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Kücheneinbaugeräte können im Einbauzustand mittels höhenverstellbarer Gerätefüße
in die richtige Einbauposition gebraucht werden. Dabei erfolgte eine Höhenverstellung
der unzugänglichen hinteren Gerätefüße mittels einer gerätefrontseitig betätigbaren
Verstellstange.
[0003] Aus der
WO 2004/107914 A1 ist eine gattungsgemäße Höhenverstellvorrichtung für einen Gerätefuß eines Haushaltsgeräts
bekannt, bei dem ein Antriebszahnrad mit einem Übertragungsgetriebe in Zahneingriff
ist, das die Drehbewegung des Antriebszahnrads in eine Hubbewegung des Gerätefußes
überträgt.
[0004] Konkret ist in der
WO 2004/107914 A1 das Antriebszahnrad eine Antriebsschnecke, die drehfest auf einer Verstellstange
sitzt sowie ortsfest und drehbar in einem geräterückseitigen Lagergehäuse gelagert
ist. Die Antriebsschnecke kämmt mit einem Schneckenrad, das in Gewindeeingriff mit
einem Gerätefuß-Gewindeschaft ist. Der Gewindeschaft weist einen Endanschlag auf.
Dieser sichert das Getriebe gegen Überlast und verhindert eine übermäßige Hubbewegung.
Hierzu ist der Endanschlag so ausgebildet, dass das Schneckenrad bei Erreichen des
Endanschlags um eine Gewindeganghöhe des Gewindeschafts zurückspringt. Die Ausbildung
des Endanschlags am Gewindeschaft ist bauteilaufwendig sowie fertigungstechnisch aufwendig.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Haushaltsgerät mit einer Höhenverstellvorrichtung
bereitzustellen, die in einfacher Weise gegen eine Überlastung gesichert ist.
[0006] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspül- oder
Waschmaschine, mit einer Höhenverstellvorrichtung für einen Gerätefuß, die wenigstens
ein Antriebszahnrad aufweist, das mit einem die Drehbewegung des Antriebszahnrads
in eine Hubbewegung des Gerätefußes übertragenden Übertragungsgetriebes in Zahneingriff
steht. , dadurch gekennzeichnet, dass.
[0008] Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 ist dem Antriebszahnrad ein
bei Überschreiten eines Grenzdrehmoments eine Ausweichbewegung des Antriebszahnrads
aus seiner Betriebslage ermöglichendes Drehmomentbegrenzungselement zugeordnet ist,
das den Zahneingriff zwischen dem Antriebszahnrad (und dem Übertragungsgetriebe freigibt.
Dadurch wird zumindest kurzfristig ein Zahneingriff zwischen dem Antriebszahnrad und
einem damit kämmenden Übertragungsgetriebeelement freigegeben. Durch die Ausweichbewegung
kann das Antriebszahnrad - in Bezug auf das Übertragungsgetriebeelement - zumindest
eine Ganghöhe überspringen, wodurch die Zähne des Antriebszahnrads und des Übertragungsgetriebeelements
entlastet werden.
[0009] Die Ausweichbewegung des Antriebszahnrads kann somit bei Überschreiten eines zulässigen
Maximalmoments erfolgen. Das zulässige Maximalmoment ist je nach konstruktiver Ausgestaltung
des Drehmomentbegrenzungselements sowie in Abhängigkeit von dessen Materialfestigkeit
zu bestimmen. Das zulässige Maximalmoment ist dabei so auszulegen, dass das Antriebszahnrad,
das Übertragungsgetriebe und/oder eine das Antriebszahnrad antreibende Welle bzw.
Verstellstange nicht beschädigt werden. Mit dem erfindungsgemäßen Drehmomentbegrenzungselement
wird, wie bei einer Rutschkupplung, bei Überschreiten des maximalen Drehmoments das
Antriebszahnrad kurzfristig außer Zahneingriff gebracht, so dass es leer durchdreht
und kein Drehmoment zum Übertragungsgetriebe geleitet wird. Unterschreitet das eingeleitete
Drehmoment das Grenzdrehmoment, so gelangt das Antriebszahnrad wieder in Zahneingriff
mit dem Übertragungsgetriebe.
[0010] Mit dem erfindungsgemäßen Drehmomentbegrenzungselement erfolgt eine zuverlässige
Drehmomentbegrenzung nicht nur, wenn der Gerätefuß-Schaft der Höhenverstellvorrichtung
gegen einen Endanschlag bewegt wird, wie es im Stand der Technik der Fall ist. Vielmehr
ist erfindungsgemäß gewährleistet, dass über den gesamten Verstellbereich des Gerätefuß-Schaftes
eine Drehmomentbegrenzung erfolgt.
[0011] Die erfindungsgemäße Höhenverstellvorrichtung kann insbesondere für rückseitige Gerätefüße
bei Einbaugeräten verwendet werden. Mit der Höhenverstellvorrichtung kann der unzugängliche
hintere Bereich des Einbaugerätes angehoben werden, bis das Haushaltsgerät eine lagerichtige
Höhenposition erreicht. Insbesondere bei Verwendung von Kunststoffbauteilen für die
Höhenverstellvorrichtung besteht hier im Stand der Technik die Gefahr, dass durch
eine manuelle Betätigung der Höhenverstellvorrichtung Drehmomente eingeleitet werden,
die zu einer Zerstörung des Kunststoffbauteiles führen können.
[0012] Wie bereits erwähnt, kann die erfindungsgemäße Höhenverstellvorrichtung insbesondere
bei hinteren Gerätefüßen von Einbaugeräten verwendet werden. Dabei erfolgt eine Höhenverstellung
mit einem an der Frontseite des Haushaltsgerätes vorgesehenen Betätigungsglied. Das
Betätigungsglied sitzt auf einer Verstellstange, die sich bis zur rückseitig angeordneten
Höhenverstellvorrichtung erstreckt. Das hintere Ende der Verstellstange kann das Antriebszahnrad,
beispielsweise eine Schnecke, tragen, die wiederum mit einem Schneckenrad des Übertragungsgetriebes
kämmt. Das Abtriebszahnrad bzw. Schneckenrad ist ortsfest in einem Lagergehäuse gelagert
und weist ein Innengewinde auf, das mit einem Außengewinde des Gerätefuß-Schaftes
in Eingriff ist. Bei Drehung des Abtriebszahnrads erfolgt somit eine Hubbewegung des
Gerätefußes. Der Gewindeschaft ist in einer Lagerbuchse des Lagergehäuses angeordnet.
Um eine Drehbewegung des Gerätefuß-Schafts zu vermeiden, kann dieser zumindest eine
äußere Abflachung aufweisen, die formschlüssig in Eingriff mit der Lagerbuchse ist.
[0013] Erfindungsgemäß ist das Antriebszahnrad so gestaltet, dass bei einer Drehmomentübertragung
auf das Übertragungsgetriebe zwischen dem Antriebszahnrad und dem Abtriebszahnrad
des Übertragungsgetriebes eine Auslenkkraft erzeugt wird, mit der das Antriebszahnrad
gegen das Drehmomentbegrenzungselement gedrückt wird. Dabei kann das Begrenzungselement
elastisch auslenkbar ausgebildet sein. Die erwähnte Auslenkkraft wird durch entsprechend
angewinkelte Zähne des Antriebszahnrads und/oder des Abtriebszahnrads erzeugt, insbesondere
durch eine Antriebsschnecke und einem Schneckenrad als Abtriebselement.
[0014] Während einer Drehmomentübertragung drückt daher das Antriebszahnrad mit einer Auslenkkraft
gegen das Drehmomentbegrenzungselement. Bei einer zu großen Auslenkkraft gibt das
Drehmomentbegrenzungselement elastisch nach, wodurch die Ausweichbewegung des Antriebszahnrads
erfolgt. Auf diese Weise überspringt das Antriebszahnrad die Zähne des Abtriebszahnrads,
woraufhin das elastisch zurückspringende Drehmomentbegrenzungselement das Antriebszahnrad
wieder in Zahneingriff mit dem Abtriebszahnrad verlagert. Dieses Überspringen der
Zähne ist als ein Rattergeräusch wahrnehmbar, so dass der Anwender eine Rückmeldung
erhält, dass das Haushaltsgerät gegen einen Anschlag, etwa eine obere Küchenarbeitsplatte,
anstößt.
[0015] Im Sinne einer Bauteilreduzierung ist es bevorzugt, wenn das Drehmomentbegrenzungselement
zugleich ein Gehäuseteil eines Getriebegehäuses ist, in dem das Antriebszahnrad drehbar
gelagert ist. Das Begrenzungselement ist somit im Gehäuse integriert, das daher in
Doppelfunktion sowohl die Lagerung als auch die Drehmomentbegrenzung des Antriebszahnrads
übernimmt.
[0016] Das Drehmomentbegrenzungselement kann entweder unmittelbar in Anlage mit dem Antriebszahnrad
bringbar sein, oder alternativ in Anlage mit einer das Antriebszahnrad antreibenden
Welle in Anlage bringbar sein. Für eine kompakte Ausbildung der Höhenverstellvorrichtung
ist es bevorzugt, wenn das Drehmomentbegrenzungselement unmittelbar mit der Zahnrad-Außenkontur
des Antriebszahnrads in Anlage bringbar ist.
[0017] Wie bereits oben erwähnt, erfolgt die Drehmomentübertragung bevorzugt mit einer Schnecke
als Antriebszahnrad, die mit einem Schneckenrad des Übertragungsgetriebes kämmt. Hierbei
kann die Drehachse der Antriebsschnecke senkrecht zur Drehachse des Schneckenrads
verlaufen.
[0018] Fertigungstechnisch einfach ist es, wenn das Drehmomentbegrenzungselement materialeinheitlich
und/oder einstückig mit einem Montageboden des Haushaltsgerätes gefertigt ist. Der
Montageboden dient zur Abstützung von Geräteaggregaten. Er kann zusammen mit dem Drehmomentbegrenzungselement
als ein Kunststoffspritzgussteil gefertigt sein. Die Ausgleichsbewegung der Antriebsschnecke
kann in diesem Fall in einer Querrichtung zur Drehachse des Schneckenrads erfolgen.
[0019] Für eine zuverlässige Drehmomentbegrenzung ist eine entsprechende Bewegungsführung
der Antriebsschnecke in Richtung auf das Drehmomentbegrenzungselement erforderlich.
Hierzu kann der Antriebsschnecke ein Höhenanschlag zugeordnet sein, mit dem die Ausweichbewegung
der Antriebsschnecke im Überlastfall in Richtung auf das Drehmomentbegrenzungselement
geführt ist. Zur Ausbildung eines solchen Höhenanschlags kann die Antriebsschnecke
mit einem Lagerzapfen verlängert sein, der in einer Lageröffnung nach Art einer Kulissenführung
geführt ist. Die Lageröffnung kann insbesondere ein Langloch sein, das sich in Richtung
auf das Drehmomentbegrenzungselement erstreckt. Der von dem Langloch bereitgestellte
Verlagerungsweg für die Antriebsschnecke ist dabei derart dimensioniert, dass die
Antriebsschnecke bei entsprechend großer Auslenkraft außer Zahneingriff mit dem Schneckenrad
gelangen kann.
[0020] In einer Ruhelage, das heißt im nicht betätigten Zustand, der Höhenverstellvorrichtung,
kann das Drehmomentbegrenzungselement in etwa in Anlage mit der Außenkontur der Antriebsschnecke
sein. Auf diese Weise ist eine spielfreie Lagerung der Antriebsschnecke gewährleistet.
[0021] Das Drehmomentbegrenzungselement kann bevorzugt eine Federrippe sein. Eine solche
Federrippe weist ein abragendes freies Ende auf, das bereits mit geringem Kraftaufwand
elastisch auslenkbar fertigungstechnisch einfach gestaltet werden kann.
[0022] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren
gezeigt.
[0023] Es zeigen:
Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht einen Montageboden eines Haushaltsgerätes;
Fig. 2 in einer vergrößerten Schnittansicht von oben ein frontseitiges Betätigungsglied
der Höhenverstellvorrichtung entlang der Schnittebene I-I;
Fig. 3 eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang der Schnittebene II-II aus der
Fig. 1; und
Fig. 4 in einer perspektivischen Detailansicht die Höhenverstellvorrichtung.
[0024] In der Fig. 1 ist ein als Kunststoffspritzgussteil gefertigter Montageboden 1 eines
nur angedeuteten Haushaltsgerätes 3 gezeigt. Die im Haushaltsgerät 3 vorgesehenen
Geräteaggregate sind aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen. Der Montageboden
1 weist frontseitig zwei seitliche, nach vorne abragende Tragarme 5 mit vorderen Gerätefüßen
7 auf. Darüber hinaus ist im rückseitigen Bereich des Montagebodens 1 in etwa mittig
ein höhenverstellbarer Gerätefuß 9 vorgesehen, wie er in der Fig. 3 gezeigt ist. In
der Fig. 1 ist dagegen lediglich die Höhenverstellvorrichtung 11 des mittleren Gerätefußes
9 ersichtlich. Die Höhenverstellvorrichtung 11 ist später beschrieben.
[0025] Wie aus der Fig. 1 weiter hervorgeht, ist der Höhenverstellvorrichtung 11 eine Verstellstange
13 zugeordnet, die sich als eine Antriebswelle bis zur Vorderseite 15 des Montagebodens
1 erstreckt. Das vordere Ende der Verstellstange 13 weist gemäß der Fig. 2 eine Verstellbuchse
17 auf, die in einer Lageröffnung 19 der hier doppelwandig ausgeführten Montageboden-Vorderseite
15 drehbar gelagert ist. Die Verstellbuchse 17 der Verstellstange 13 ist vorne mit
einem Werkzeugansatz 21 versehen, mit dem die Verstellstange 13 drehbetätigt werden
kann.
[0026] Die Verstellstange 13 ist mit ihrem hinteren Ende trieblich mit der Höhenverstellvorrichtung
11 in Verbindung. Hierzu sitzt auf dem hinteren Ende der Stellstange 13 drehfest als
Antriebszahnrad eine Antriebsschnecke 23, die mit einem Übertragungsgetriebe 25 der
Höhenverstellvorrichtung 11 in Zahneingriff ist. Das Übertragungsgetriebe 25 überträgt
eine Drehbewegung der Antriebsschnecke 23 in eine lineare Hubbewegung des Gerätefußes
9. Gemäß der Fig. 3 weist das Übertragungsgetriebe 25 ein einstückig am Montageboden
1 angeformtes Getriebegehäuse 27 auf. Das Getriebegehäuse 27 ist in ein Schneckengehäuse
29 und in ein im Wesentlichen hohlzylindrisches Schaftgehäuse 31 unterteilt. In dem
Schaftgehäuse 31 ist ein Gewindeschaft 33 des Gerätefußes 9 höhenverstellbar sowie
drehfest angeordnet. Zur drehfesten Anordnung weist der Gewindeschaft 33 eine in der
Fig. 4 gezeigte Abflachung 35 im Außengewinde des Gewindeschafts 33 auf. Korrespondierend
zu dieser Abflachung 35 ist auch der Schaftkanal 37 des Schaftgehäuses 31 abgeflacht,
so dass sich der Gewindeschaft 33 lediglich in Vertikalrichtung bewegen kann, nicht
jedoch in einer Drehrichtung.
[0027] Wie aus der Fig. 4 hervorgeht, ist die Antriebsschnecke 23 mit einem Lagerzapfen
39 verlängert, der in einem Langloch 41 in der Rückwand 43 des Montagebodens drehbar
gelagert ist. Zwischen der Antriebsschnecke 23 und dem Gewindeschaft 33 des Gerätefußes
9 ist ein Schneckenrad 45 geschaltet. Die Außenzahnräder 46 des Schneckenrads 45 kämmen
mit der schraubenlinienförmig verlaufenden Schneckenwendel 47 der Antriebsschnecke
23. Außerdem ist das Schneckenrad 45 innenseitig mit einem Innengewinde 48 versehen,
das in Eingriff mit dem Außengewinde des Gewindeschafts 33 ist. Gemäß der Fig. 3 ist
der Schaftkanal 37 in Vertikalrichtung zweigeteilt. Zwischen den beiden Kanalabschnitten
ist das Schneckenrad 45 angeordnet und in Schraubverbindung mit dem Gewindeschaft
33.
[0028] Die Drehachse 49 der Antriebsschnecke 23 erstreckt sich gemäß den Figuren horizontal
in der Tiefenrichtung, während die Drehachse 51 des Gewindeschafts 33 senkrecht dazu
verläuft.
[0029] Das Schneckengehäuse 29 ist seitlich durch ein Drehmomentbegrenzungselement 53 begrenzt.
Das Drehmomentbegrenzungselement 53 ist hier eine Federrippe, die am Montageboden
1 angeformt ist und deren oberes Ende frei beweglich ist. Die Antriebsschnecke 23
ist im nicht betätigten Zustand der Höhenverstellvorrichtung 11 und in einer Betriebslage
im Wesentlichen spielfrei zwischen der Federrippe 47 des Schneckengehäuseteils 29
und dem Schneckenrad 45 angeordnet.
[0030] In den Fig. 3 und 4 ist die normale Betriebslage der Höhenverstellvorrichtung 11
gezeigt. Demzufolge ist die Antriebsschnecke 23 in Zahneingriff mit dem Schneckenrad
45. Bei einer Drehbetätigung der Stellstange 13 wird somit über die Antriebsschnecke
23 das Schneckenrad 45 gedreht, wodurch eine Hubbewegung des Gerätefußes 9 in Vertikalrichtung
erfolgt.
[0031] Mittels der Federrippe 53 erfolgt eine Drehmomentbegrenzung, sofern ein auf die Höhenverstellvorrichtung
11 wirkendes Drehmoment ein Grenzdrehmoment überschreitet. Ein solcher, vom normalen
Betriebsfall abweichender Überlastfall ergibt sich, wenn der hintere Gerätebereich
durch Höhenverstellung des hinteren Gerätefußes 9 etwa gegen eine Küchenarbeitsplatte
anstößt, so dass keine weitere Hubbewegung des Einbaugerätes mehr möglich ist. Bei
Überschreiten des Grenzdrehmomentes entsteht zwischen der schraubenlinienförmig verlaufenden
Schneckenwendel 47 und den Außenzahnrädern 46 des Schneckenrads 45 eine Auslenkkraft
F
A, mit der die Antriebsschnecke 23 in Querrichtung gegen die Federrippe 53 drückt.
Im Überlastfall gibt die Federrippe 53 elastisch nach, so dass die Antriebsschnecke
23 eine Ausweichbewegung in der Pfeilrichtung I aus ihrer Betriebslage heraus ausführt,
d. h., dass die Schneckenwendel 47 die Außenzähne 46 des Schneckenrads 45 um eine
Ganghöhe überspringt. Dieses Überspringen wird als ein Rattergeräusch wahrgenommen,
so dass eine entsprechende Hubbetätigung des hinteren, mittleren Gerätefußes 9 gestoppt
werden kann.
[0032] Wie aus der Fig. 4 hervorgeht, erfolgt die Ausgleichsbewegung I der Antriebsschnecke
23 in einer Querrichtung zur Drehachse 51 des Schneckenrads 45. Ebenso erstreckt sich
das Langloch 41, in dem der Lagerzapfen 39 der Antriebsschnecke 23 gelagert ist, in
der Querrichtung. Die oberen und unteren Längskanten 55 des Langloches 41 dienen dabei
als ein Höhenanschlag, mit dem die Ausweichbewegung I der Antriebsschnecke 23 zuverlässig
in Richtung auf die Federrippe 53 geführt wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0033]
- 1
- Montageboden
- 3
- Haushaltsgerät
- 5
- Tragarm
- 7
- vordere Gerätefuß
- 9
- hinterer Gerätefuß
- 11
- Höhenverstellvorrichtung
- 13
- Verstellstange
- 15
- Vorderseite des Montagebodens 1
- 17
- Verstellbuchse
- 19
- Lageröffnung
- 21
- Werkzeugansatz
- 23
- Antriebszahnrad, Antriebsschnecke
- 25
- Übertragungsgetriebe
- 27
- Getriebegehäuse
- 29
- Schneckengehäuse
- 31
- Schaftgehäuse
- 33
- Gewindeschaft
- 35
- Abflachung
- 37
- Schaftkanal
- 39
- Lagerzapfen
- 41
- Langloch
- 43
- Rückwand des Montagebodens
- 45
- Abtriebszahnrad, Schneckenrad
- 46
- Außenzahnräder des Schneckenrads
- 47
- Schneckenwendel
- 48
- Innengewinde des Schneckenrads
- 49, 51
- Drehachsen
- 53
- Drehmomentbegrenzungselement
- 55
- Höhenanschlag
1. Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspül- oder Waschmaschine, mit einer Höhenverstellvorrichtung
(11) für einen Gerätefuß (9), die wenigstens ein Antriebszahnrad (23) aufweist, das
mit einem die Drehbewegung des Antriebszahnrads (23) in eine Hubbewegung des Gerätefußes
(9) übertragenden Übertragungsgetriebes (25) in Zahneingriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass dem Antriebszahnrad (23) ein bei Überschreiten eines Grenzdrehmoments eine Ausweichbewegung
(I) des Antriebszahnrads (23) aus seiner Betriebslage ermöglichendes Drehmomentbegrenzungselement
(53) zugeordnet ist, das den Zahneingriff zwischen dem Antriebszahnrad (23) und dem
Übertragungsgetriebe (25) freigibt.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebszahnrad (23) mit einer bei Drehmomentübertragung entstehenden Auslenkkraft
(FA) gegen das Drehmomentbegrenzungselement (53) drückt.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmomentbegrenzungselement (53) elastisch auslenkbar ist.
4. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmomentbegrenzungselement (53) ein Gehäuseteil eines Gehäuses (29) ist, in
dem das Antriebszahnrad (23) drehbar gelagert ist.
5. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmomentbegrenzungselement (53) mit der Zahnrad-Außenkontur des Antriebszahnrads
(23) in Anlage bringbar ist.
6. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebszahnrad (23) eine Schnecke ist, die mit einem Schneckenrad (45) kämmt,
und insbesondere die Drehachse (49) der Schnecke senkrecht zur Drehachse (51) des
Schneckenrads (45) liegt.
7. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmomentbegrenzungselement (53) materialeinheitlich und/oder einstückig mit
einem Montageboden (1) des Haushaltsgerätes ist.
8. Haushaltsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageboden (1) zusammen mit dem Drehmomentbegrenzungselement (53) ein Kunststoffspritzgussteil
ist.
9. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebszahnrad (23) drehfest auf einer Verstellstange (13) angeordnet ist.
10. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsbewegung (I) des Antriebszahnrads (23) quergerichtet zur Drehachse
(51) des Schneckenrads (45) ist.
11. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem als Schnecke ausgebildeten Antriebszahnrad (23) ein Höhenanschlag (55) zugeordnet
ist, mit dem dessen Ausweichbewegung (I) in Richtung auf das Drehmomentbegrenzungselement
(53) geführt ist.
12. Haushaltsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung des Höhenanschlags (55) die Schnecke mit einem Lagerzapfen (39) verlängert
ist, der in einer Lageröffnung, insbesondere einem Langloch (41), geführt ist.
13. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmomentbegrenzungselement (53) eine Federrippe ist.
1. Domestic appliance, particularly dishwasher or washing machine, with a height adjusting
device (11) for an appliance foot (9), which comprises at least one drive gearwheel
(23), which is disposed in mesh with a translating transmission (25) translating the
rotational movement of the drive gearwheel (23) into a lifting movement of the appliance
foot (9), characterised in that associated with the drive gearwheel (23) is a torque limiting element (53) which
if a limiting torque is exceeded enables a deviating movement (I) of the drive gearwheel
(23) out of its operating position and which frees the tooth engagement between the
drive gearwheel (23) and the translating transmission (25).
2. Domestic appliance according to claim 1, characterised in that the drive gearwheel (23) presses against the torque limiting element (53) by a deflecting
force (FA) arising when the transmission of torque takes place.
3. Domestic appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the torque limiting element (53) is resiliently deflectable.
4. Domestic appliance according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the torque limiting element (53) is a housing part of a housing (29) in which the
drive gearwheel (23) is rotatably mounted.
5. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the torque limiting element (53) can be brought into contact with the gearwheel outer
profile of the drive gearwheel (23).
6. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the drive gearwheel (23) is a worm which meshes with a worm wheel and, in particular,
the axis (49) of rotation of the work lies perpendicularly to the axis (51) of rotation
of the worm wheel (45).
7. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the torque limiting element (53) is unitary in terms of material and/or integral
with a mounting base (1) of the domestic appliance.
8. Domestic appliance according to claim 7, characterised in that the mounting base (1) together with the torque limiting element (53) is a plastics
material injection-moulded part.
9. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the drive gearwheel (23) is arranged to be fixed in terms of rotation on an adjusting
rod (13).
10. Domestic appliance according to any one of claims 6 to 9, characterised in that the compensating movement (I) of the drive gearwheel (23) is oriented transversely
to the axis (51) of rotation of the worm wheel (45).
11. Domestic appliance according to any one of claims 6 to 10, characterised in that associated with the drive gearwheel (23) constructed as a worm is a height abutment
(55) by which the deviating movement (I) thereof is guided in the direction of the
torque limiting element (53).
12. Domestic appliance according to claim 11, characterised in that for formation of the height abutment (55) the worm is prolonged by a bearing pin
(39) guided in a bearing opening, particularly a slot (41).
13. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the torque limiting element (53) is a spring rib.
1. Appareil ménager, en particulier lave-vaisselle ou lave-linge, comprenant un dispositif
de réglage en hauteur (11) pour un pied d'appareil (9), qui présente au moins une
roue dentée d'entraînement (23), laquelle est en engrènement de dent avec un engrenage
de transmission (25) transmettant le mouvement de rotation de la roue dentée d'entraînement
(23) en un mouvement de levage du pied d'appareil (9), caractérisé en ce qu'un élément de limitation de couple (53), qui permet en cas de dépassement d'un couple
limite un mouvement d'évitement (I) de la roue dentée d'entraînement (23) à partir
de sa position de service, est attribué à la roue dentée d'entraînement (23), lequel
élément libère l'engrènement de dent entre la roue dentée d'entraînement (23) et l'engrenage
de transmission (25).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que la roue dentée d'entraînement (23) appuie avec une force de déviation (FA) se formant en cas de transmission de couple contre l'élément de limitation de couple
(53).
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de limitation de couple (53) peut être dévié de façon élastique.
4. Appareil ménager selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'élément de limitation de couple (53) est une partie d'un boîtier (29) dans lequel
la roue dentée d'entraînement (23) est montée de façon rotative.
5. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de limitation de couple (53) peut être amené en appui avec le contour extérieur
de la roue dentée d'entraînement (23).
6. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue dentée d'entraînement (23) est une vis sans fin qui s'engrène avec une roue
à vis sans fin (45), et en particulier l'axe de rotation (49) de la vis sans fin est
perpendiculaire à l'axe de rotation (51) de la roue à vis sans fin (45).
7. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de limitation de couple (53) est conçu de façon homogène au niveau du matériau
et/ou d'une seule pièce avec un fond de montage (1) de l'appareil ménager.
8. Appareil ménager selon la revendication 7, caractérisé en ce que le fond de montage (1) est une pièce moulée par injection en matière synthétique
conjointement avec l'élément de limitation de couple (53).
9. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue dentée d'entraînement (23) est disposée de façon solidaire en rotation sur
une tige de réglage (13).
10. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que le mouvement d'équilibrage (I) de la roue dentée d'entraînement (23) est orienté
transversalement à l'axe de rotation (51) de la roue à vis sans fin (45).
11. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisé en ce qu'une butée de hauteur (55), avec laquelle son mouvement d'équilibrage (I) est guidé
en direction de l'élément de limitation de couple (53), est attribuée à la roue dentée
d'entraînement (23) conçue comme vis sans fin.
12. Appareil ménager selon la revendication 11, caractérisé en ce que, pour former la butée de hauteur (55), la vis sans fin est allongée avec un tourillon
(39), qui est guidé dans une ouverture de palier, en particulier un trou oblong (41).
13. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de limitation de couple (53) est une nervure à ressort.
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