| (19) |
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(11) |
EP 2 214 547 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.04.2018 Patentblatt 2018/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.10.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/064647 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/068400 (04.06.2009 Gazette 2009/23) |
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| (54) |
NETZANSCHLUSS EINES HAUSHALTSGERÄTS
MAINS CONNECTION OF A DOMESTIC APPLIANCE
RACCORDEMENT AU RÉSEAU POUR APPAREIL ÉLECTROMÉNAGER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
28.11.2007 DE 102007057334
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.2010 Patentblatt 2010/32 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HERING, Reinhard
89438 Holzheim (DE)
- LUTZ, Stephan
86637 Sontheim (DE)
- REITER, Bruno
73450 Kösingen (DE)
- ROSENBAUER, Michael
86756 Reimlingen (DE)
- STICKEL, Martin
89537 Giengen/Brenz (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 452 688 EP-A- 1 640 824 DE-A1-102004 057 007 DE-U1- 20 016 451
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EP-A- 1 045 266 DE-A1- 3 902 471 DE-U- 7 005 889
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, wenigstens aufweisend einen Netzanschluss
zur Versorgung mit elektrischer Energie aus einem hausseitigen Versorgungsnetz.
[0002] Haushaltsgeräte werden zur Erledigung von Hausarbeiten, wie beispielsweise Kochen,
Backen, Waschen und Reinigen eingesetzt und benötigen für den Betrieb elektrische
Energie. Zur Versorgung mit elektrischer Energie weisen derartige Haushaltsgeräte
einen elektrischen Netzanschluss auf, der es erlaubt, eine elektrische Verbindung
mit einem hausseitigen Versorgungsnetz zur Versorgung elektrischer Verbraucher mit
elektrischer Energie herzustellen.
[0003] Dabei kann es sich bei den Haushaltsgeräten um Großgeräte bzw. Haushaltsgeräte handeln,
wie beispielsweise Kühlschränke, Elektroherde, Wäschetrockner oder wasserführende
Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspülmaschinen. Ferner kann es sich
bei den Haushaltsgeräten um Kleingeräte, wie beispielsweise thermische Kleingeräte
wie Toaster, Haartrockner, Mikrowellenherde oder Kaffeemaschinen sowie um motorische
Kleingeräte wie beispielsweise Handrührgeräte, Pürierstäbe oder Handstaubsauger handeln.
[0004] Insbesondere bei Haushaltsstandgeräten bzw. Großgeräten, aber auch bei Kleingeräten
erfolgt die Steuerung des Betriebs mittels einer Steuerung, die einen sequenziellen
Ablauf eines vorgegebenen Programmablaufs gewährleistet, beispielsweise im Fall eines
wasserführenden Haushaltsgerätes wie einer Geschirrspülmaschine oder einer Waschmaschine
ein aus einer Vielzahl von möglichen Programmen ausgewählten Programmablauf, der eine
Vielzahl von einzelnen Programmschritten aufweist. Derartige, mehrere Programmschritte
aufweisende Programme, aber auch weitere Steuerungssoftware, werden während der Fertigung
auf das Haushaltsgerät aufgespielt und dort abgespeichert.
[0005] Die
DE 10 2004 057 007 A1 beschreibt ein Haushaltsgerät, insbesondere Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine,
mit einer elektronischen Programmsteuerung zur Steuerung von Spülprogrammabläufen
mit einem programmierbares Steuerungsmodul, das eine Schnittstelle zur Programmierung
mindestens eines von der Programmsteuerung ausführbaren Spülprogrammablaufs aufweist.
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Haushaltsgeräte derart weiterzubilden, dass das
Aufspielen von Programmen vereinfacht wird.
[0007] Die Erfindung geht aus vom einem Haushaltsgerät, wenigstens aufweisend einen Netzanschluss
zur Versorgung mit elektrischer Energie aus einem hausseitigen Versorgungsnetz.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Haushaltsgerät, das einen Netzanschluss
zur Versorgung mit elektrischer Energie aufweist, der zusätzlich Datenübertragungskontakte
aufweist. Hierdurch ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau, da nur ein Netzanschluss
bereit gestellt und hausgeräteseitig kontaktiert werden muss, der dann universell
sowohl zur Versorgung des Hausgerätes mit elektrischer Energie als auch zur Datenübertragung
verwendet werden kann. Zugleich wird das Aufspielen von Programmen vereinfacht, da
nur eine Verbindung mit dem Netzanschluss während der Fertigung hergestellt werden
muss. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Datenübertragung alternativ zur Versorgung
mit elektrischer Energie oder simultan zur Versorgung mit elektrischer Energie erfolgen
kann. Dies ist auch dann vorteilhaft, beispielsweise wenn ein Servicetechniker ein
Diagnosegerät über den Netzanschluss zur Versorgung mit elektrischer Energie und den
Datenübertragungskontakten anschließt, so dass über das Diagnosegerät eine gesicherte
elektrische Versorgung mit elektrischer Energie gewährleistet ist und zugleich über
die Datenübertragungskontakte eine automatisierte Diagnose möglich wird.
[0009] Es kann sich bei dem Netzanschluss um einen Mehrphasengeräteanschlussstecker handeln,
beispielsweise um einen Drehstromgeräteanschlussstecker, wie sie beispielsweise bei
elektrischen Herden verwendet werden. Erfindungsgemäß ist jedoch vorgesehen, dass
der Netzanschluss als Geräteanschlussstecker ausgebildet ist, bspw. als Einphasengeräteanschlussstecker,
mit drei vorstehenden als Kontaktzungen ausgebildeten Netzanschlusskontakten für die
Phase, den Nullleiter und den Schutzleiter. Im Fall eines Drehstromnetzanschlusses
können vier bzw. fünf freistehend angeordnete Kontaktzungen vorgesehen sein. Die Kontaktzungen
sind dabei mittig in einer Buchse angeordnet und werden vom Geräteanschlussstecker
vollständig umschlossen, wie dies beispielsweise von Kalt- oder auch Warmgerätesteckern
bekannt ist.
[0010] Dabei ist vorzugsweise der Netzanschluss zur Versorgung mit elektrischer Energie
für elektrische Spannungshöhen hauseitiger Versorgungsnetze zur Versorgung mit elektrischer
Energie ausgebildet. Es kann sich um Netzspannungen mit Wechselspannungen von 240
Volt bzw. 230 Volt oder 127 Volt bzw. 110 Volt mit den in Versorgungsnetzen üblichen
Schwankungsbreiten, von bspw. 5% oder 10%, handeln.
[0011] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Datenübertragungskontakte für elektrische
Kleinspannungen ausgelegt sind. Damit führen die Datenübertragungskontakte eine für
Installationspersonal ungefährliche Spannung, so dass hier eine versenkte Anordnung
von spannungführenden Kontakten nicht erforderlich ist.
[0012] Vorzugsweise weist das Haushaltsgerät eine Steuerung zur Betriebsablaufsteuerung
auf, die mit den Datenübertragungskontakten elektrisch leitfähig verbunden ist. Damit
erlauben die Datenübertragungskontakte sowohl die Übertragung von beispielsweise Programmdaten
zur Ablaufsteuerung während der Fertigung eines Haushaltsgerätes in die Steuerung
des Haushaltsgerätes, .d.h. eine Vorprogrammierung der Steuerung. Neben einer unidirektionalen
Datenübertragung können die Datenübertragungskontakte aber auch eine bidirektionale
Datenübertragung erlauben, die es beispielsweise dann erlaubt, dass Servicepersonal
ein Diagnosegerät anschließt, mit dem sowohl über die Datenübertragungskontakte Steuersignale
oder Abfragen eines Haushaltsgeräte übertragen werden können, als auch Daten betreffend
Fehlermeldungen oder Funktionsabfragen über die Datenübertragungskontakte zum Diagnosegerät
übertragen werden können.
[0013] Die Datenübertragungskontakte können bspw. als Kontaktstift ausgebildet in der Mitte
des Netzanschlusses angeordnet sein. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass die
Datenübertragungskontakte an einer Innenseite des Netzanschlusses angeordnet sind.
Diese Anordnung erlaubt es, auf dosenseitige Aussparungen zu verzichten, in die die
als Kontaktstifte ausbildeten Datenübertragungskontakte eintauchen, wenn ein Anschluss
an ein hausseitiges Versorgungsnetz erfolgt.
[0014] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Datenübertragungskontakte sich in eine
Öffnung des Netzanschlusses erstrecken. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die Steuerung,
insbesondere eine Platine der Steuerung, wenigstens abschnittsweise in die Öffnung
erstreckt. Dies erlaubt einen besonders kompakten Aufbau ohne zusätzlich Leitungen.
Hierzu ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Platine der Steuerung wenigstens abschnittsweise
eine Innenseite des Netzanschlusses bildet. Somit verschließt ein Abschnitt der Platine
die Öffnung des Netzanschlusses. Ein besonders kompakter Aufbau wird möglich, wenn
die Datenübertragungskontakte auf der Platine der Steuerung angeordnet sind. Die Datenübertragungskontakte
bilden einen Abschnitt der Innenwandung des Netzanschlusses, die mit einer korrespondierenden
Außenfläche einer entsprechenden Geräteanschlussdose in Kontakt tritt und so eine
zuverlässige Verbindung herstellt, die auch nicht ungewollt durch während des Betriebes
des Haushaltsgerätes auftretende Vibrationen und Schwingungen gelöst werden kann.
[0015] In einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist das Haushaltsgerät, insbesondere
ein Großgerät bzw. ein Haushaltsstandgerät, einen Sockelrücksprung auf, in den eine
Tür, mit der ein Behandlungsraum geöffnet werden kann, beispielsweise im Fall einer
Geschirrspülmaschine, zum Öffnen eintaucht. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass
der Netzanschluss im Bereich des Sockelrücksprungs angeordnet ist. Dabei ist insbesondere
der Netzanschluss an der Vorderseite, d.h. in einem für eine Bedienperson zugänglichen
und sichtbaren Bereich angeordnet. In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
kann der Netzanschluss auf der Rückseite angeordnet sein.
[0016] Wenn bspw. aufgrund nationaler Vorschriften vor der Inbetriebnahme des Haushaltsgeräts,
insbesondere eines Haushaltsstandgeräts, ein Festanschluss mit Verdrahtung in einer
Anschlussdose erforderlich ist, kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass das Haushaltsgerät
zur Erleichterung der Montage einen zum Netzanschluss korrespondierenden Geräteanschlussdose
mit einem Klemmblock zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Verbindung mit einer
Netzanschlussleitung aufweist. Dabei kann zusätzlich eine Zugentlastung vorgesehen
sein.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Netzanschluss und die Geräteanschlussdose lösbar
mit einander verbunden sind, so dass zu Installations- oder Reparaturzwecken eine
Trennung der Verbindung problemlos möglich ist. Hierzu ist vorzugsweise vorgesehen,
dass eine die Verbindung zwischen dem Netzanschluss und der Geräteanschlussdose sichernde
Rastverbindung vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die Rastverbindung werkzeuglos einrastbar
und/oder lösbar ausgebildet.
[0018] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Haushaltsgerätes,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Netzanschlusses für ein Haushaltsgerät,
- Figur 3
- eine Netzanschlussleitung mit einem Geräteanschlussdose und einem Klemmblock.
[0019] Es wird auf die Figuren 1 bis 3 Bezug genommen.
[0020] Dargestellt ist eine Geschirrspülmaschine 2, die eine Tür 16 aufweist, die geöffnet
werden kann, um einen Behandlungsraum (nicht dargestellt) zu öffnen, in dem Spülgut,
d.h. zu reinigendes Geschirr eingebracht werden kann. Beim Öffnen der Tür schwenkt
diese mit einem unteren Abschnitt in einen Freiraum, der durch einen Sockelrücksprung
8 gebildet ist.
[0021] Im Bereich des Sockelrücksprungs 8 ist der Netzanschluss 4 zur Versorgung mit elektrischer
Energie des Haushaltsgeräts angeordnet. Er ist dabei an der Vorderseite des Haushaltsgerätes
2 angeordnet, d.h. an der von einer für eine Bedienperson leicht zugänglichen Seite.
Dabei wird das Haushaltsgerät 2 im aufgestellten Zustand mit seiner Rückseite an einer
Wand angeordnet und seitlich von Möbeln und anderen Geräten flankiert.
[0022] Zur Durchführung von Reinigungsprogrammen, die eine Mehrzahl von Programmschritten
umfassen, weist das Haushaltsgerät 2 eine Steuerung auf, die beispielsweise Mikroprozessoren
und -speicher (nicht dargestellt) aufweist und elektrisch mit einer Vielzahl von Aktuatoren,
wie beispielsweise Pumpen oder Reinigungsmitteldosiereinrichtungen sowie Heizung des
Haushaltsgerätes 2 verbunden ist, um durch gezieltes Ansteuern einen gewünschten Programmablauf
durchführen zu können. Ferner weist die Steuerung 14 ein Netzteil (nicht dargestellt)
zur Wandlung der Netzspannung auf einen internen Spannungswert auf.
[0023] Der Netzanschluss 4 ist als Netzanschluss ausgebildet und weist drei freistehend
angeordnete Kontaktzungen 10 auf, der jeweils Phase, Nullleiter und Schutzleiter zugeordnet
sind und mit denen ein Netzanschluss zur Versorgung mit elektrischer Energie des Haushaltsgerätes
2 mit einem hausseitigen Versorgungsnetz möglich ist. Ferner weist der Netzanschluss
4 Datenübertragungskontakte 6 auf, die an einer Innenseite 12 des Netzanschlusses
4 angeordnet sind. Dabei sind die Datenübertragungskontakte 6 nicht freistehend, sondern
in der Innenseite integriert angeordnet, so dass eine Geräteanschlussdose in den Netzanschluss
4 eingeführt werden kann und dies nicht durch die Datenübertragungskontakte 6 behindert
wird. So ist es möglich, dass Haushaltsgerät 2 in bekannter Weise an ein hausseitiges
Versorgungsnetz zur Versorgung mit elektrischer Energie mittels eines Netzanschlusses
anzuschließen. In diesem Fall bleiben die Übertragungskontakte selbst ohne Funktion.
[0024] Um die Datenübertragungskontakte 6 zu nutzen, kann eine speziell angepasste Geräteanschlussdose
(nicht dargestellt) vorgesehen sein, der zu den Datenübertragungskontakten 6 korrespondierende
Kontakte aufweist und so durch einen weiblichen Netzanschluss 4 eine Kontaktierung
ermöglicht. Dabei kann die Geräteanschlussdose 4 blind ausgeführte Ausnehmungen für
die Kontaktzungen 10 aufweisen, sodass allein nur die Datenübertragungskontakte 6
kontaktiert werden. Alternativ hierzu kann die Geräteanschlussdose auch versenkte
Netzanschlusskontakte für die Kontaktzungen 10 aufweisen, sodass sowohl die Datenübertragungskontakte
6 als auch die Kontaktzungen 10 des Netzanschlusses zur Versorgung mit elektrischer
Energie kontaktiert werden und somit das Haushaltsgerät 2 sowohl mit elektrischer
Energie versorgt wird als auch eine Datenübertragung über die Datenübertragungskontakte
6 möglich ist. Dies erlaubt beispielsweise während der Fertigung eines Haushaltsgerätes
2 über die Datenübertragungskontakte 6 Programme zur Steuerung des Haushaltsgerätes
2 in die Steuerung 14 zu überspielen. Ferner erlauben die Datenübertragungskontakte
6 eine Funktionskontrolle des Haushaltsgerätes 2 während der Fertigung. Schließlich
können die Datenübertragungskontakte 6 auch dazu verwendet werden, im Störungsfall
ein Diagnosegerät elektrisch leitend mit der Steuerung 14 zu verbinden und so eine
Diagnose bezüglich des Störungsfalls durchzuführen. Ferner ist es möglich, die Datenübertragungskontakte
6 zu nutzen, um eine Verbindung zu einem Kommunikationsnetz, wie beispielsweise dem
Internet mittels eines Modems herzustellen und es so zu ermöglichen, im Störungsfall
eine Ferndiagnose durchzuführen und/oder Daten, die beispielsweise veränderte oder
neue Programmabläufe betreffen, auf das Haushaltsgerät 2 zu übertragen.
[0025] Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Datenübertragungskontakte 6 mittels einer
geeigneten Abdeckung (nicht dargestellt), beispielsweise aus Kunststoff, nach dem
Aufspielen von Programmdaten während der Fertigung abgedeckt und verschlossen werden
können. Somit sind die Datenübertragungskontakte 6 während der Auslieferung und des
Betriebs des Haushaltsgerätes 2 geschützt und es können sich nicht beispielsweise
durch Feuchtigkeit Leitfähigkeitsbrücken bilden, die eine Störung in der Steuerung
14 hervorrufen könnten. Bei Bedarf kann die Abdeckung (nicht dargestellt) problemlos
von Servicepersonal entfernt werden.
[0026] Um einen Netzanschluss des Haushaltsgerätes 2 an ein hausseitiges Versorgungsnetz
ohne Verwendung einer Steckdose zu ermöglichen, ist eine Geräteanschlussdose 18 vorgesehen,
der Aussparungen zur Aufnahme der Kontaktzungen 10 aufweist und korrespondierend zum
Netzanschluss ausgebildet ist. Ferner weist die Geräteanschlussdose einen Klemmblock
20 auf, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel drei Anschlüsse für die Phase, den
Nulleiter und den Schutzleiter aufweist. Dabei ist der Klemmblock 20 Schraub- oder
andere Klemmverbindungen auf, um eine elektrisch leitfähige Verbindung mit den einzelnen
Leitern einer Netzanschlussleitung 22 herstellen zu können. Um eine unnötige mechanische
Belastung dieser Verbindung zu vermeiden, kann ferner eine Zugentlastung (nicht dargestellt)
vorgesehen sein.
[0027] Die Geräteanschlussdose 18 mit dem Klemmblock 20 erleichtert insbesondere die Montage
bei der Erst-Inbetriebnahme, bei der eine Festverbindung mit einem hausseitigen Versorgungsnetz
mit der Versorgung elektrischer Energie erfolgt, denn die Geräteanschlussdose 18 mit
dem Klemmblock 20 erlaubt es, zuerst die Netzanschlussleitung 22 mit dem Klemmblock
20 zu verbinden und nach Abschluss dieser Arbeit die Geräteanschlussdose in den Netzanschluss
4 einzuführen. Somit ist es nicht erforderlich, zur Kontaktherstellung einzelne Adern
der Netzanschlussleitung 22 den Bereich des Sockelrücksprungs 8 zuzuführen, was eine
entsprechende Körperhaltung erforderlich macht. Somit vereinfacht die Erfindung den
Netzanschluss und die Erst-Inbetriebnahme eines derartigen Haushaltsgeräts 2.
Bezugszeichenliste
[0028]
- (2)
- Haushaltsgerät
- (4)
- Netzanschluss
- (6)
- Datenübertragungskontakt
- (8)
- Sockelrücksprung
- (10)
- Kontaktzunge
- (12)
- Innenseite
- (14)
- Steuerung
- (16)
- Tür
- (18)
- Geräteanschlussdose
- (20)
- Klemmblock
- (22)
- Netzanschlussleitung
1. Haushaltsgerät (2), wenigstens aufweisend einen Netzanschluss (4) zur Versorgung mit
elektrischer Energie aus einem hausseitigen Versorgungsnetz, wobei der Netzanschluss
(4) als Geräteanschlussstecker ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Netzanschluss auf der Rückseite des Haushaltsgeräts (2) angeordnet ist oder dass
das Haushaltsgerät (2) einen Sockelrücksprung (8) aufweist und der Netzanschluss (4)
im Bereich des Sockelrücksprungs (8) angeordnet ist, wobei der Netzanschluss (4) Datenübertragungskontakte
(6) aufweist.
2. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Netzanschluss (4) wenigstens zwei freistehend angeordnete Kontaktzungen (10)
aufweist.
3. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Netzanschluss (4) zur Versorgung mit elektrischer Energie für elektrische Spannungshöhen
hauseitiger Versorgungsnetze zur Versorgung mit elektrischer Energie ausgebildet ist.
4. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragungskontakte (6) für elektrische Kleinspannungen ausgelegt sind.
5. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (2) eine Steuerung (14) zur Betriebsablaufsteuerung aufweist,
die mit den Datenübertragungskontakten (6) elektrisch leitfähig verbunden ist.
6. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragungskontakte (6) an einer Innenseite (12) des Netzanschlusses (4)
angeordnet sind.
7. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragungskontakte (6) sich in eine Öffnung des Netzanschlusses (4) erstrecken.
8. Haushaltsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Steuerung wenigstens abschnittsweise in die Öffnung erstreckt.
9. Haushaltsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Platine der Steuerung wenigstens abschnittsweise in die Öffnung erstreckt.
10. Haushaltsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine der Steuerung wenigstens abschnittsweise eine Innenseite des Netzanschlusses
(4) bildet.
11. Haushaltsgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragungskontakte (6) auf der Platine der Steuerung angeordnet sind.
12. Haushaltsgerät, nach einem der vorherigen Ansprüche, aufweisend einen zum Netzanschluss
(4) korrespondierenden Geräteanschlussdose (18) mit einem Klemmblock (20) zur Herstellung
einer elektrisch leitfähigen Verbindung mit einer Netzanschlussleitung (22).
13. Haushaltsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Netzanschluss (4) und die Geräteanschlussdose (18) lösbar mit einander verbunden
sind.
14. Haushaltsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Verbindung zwischen dem Netzanschluss (4) und der Geräteanschlussdose (18)
sichernde Rastverbindung vorgesehen ist.
15. Haushaltsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverbindung werkzeuglos einrastbar und/oder lösbar ausgebildet ist.
16. Haushaltsgerät nach einem der Anspruch 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zur Zugentlastung einer Netzanschlussleitung (22) vorgesehen ist.
1. Domestic appliance (2) comprising at least one mains connection (4) for supplying
with electrical energy from a domestic mains power supply, wherein the mains connection
(4) is embodied as an appliance connector, characterised in that the mains connection is arranged at the rear side of the domestic appliance (2) or
that the domestic appliance (2) has a plinth recess (8) and the mains connection (4)
is arranged in the region of the plinth recess (8), wherein the mains connection (4)
has data communication contacts (6).
2. Domestic appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the mains connection (4) has at least two contact blades (10) disposed in a freestanding
arrangement.
3. Domestic appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the mains connection (4) for supplying with electrical energy is embodied for electrical
voltage levels of domestic mains power supplies for supplying with electrical energy.
4. Domestic appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the data communication contacts (6) are designed for low electrical voltages.
5. Domestic appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the domestic appliance (2) has a controller (14) for controlling the operating sequence,
which controller (14) is connected in an electrically conductive manner to the data
communication contacts (6).
6. Domestic appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the data communication contacts (6) are arranged on an inner surface (12) of the
mains connection (4).
7. Domestic appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the data communication contacts (6) extend into an opening of the mains connection
(4).
8. Domestic appliance according to claim 7, characterised in that the controller extends into the opening at least in sections.
9. Domestic appliance according to claim 8, characterised in that a board of the controller extends into the opening at least in sections.
10. Domestic appliance according to claim 9, characterised in that the board of the controller forms an inner surface of the mains connection (4), at
least in sections.
11. Domestic appliance according to claim 9 or 10, characterised in that the data communication contacts (6) are arranged on the board of the controller.
12. Domestic appliance according to one of the preceding claims, comprising an appliance
connection socket (18) corresponding to the mains connection (4) and having a terminal
block (20) for establishing an electrically conductive connection to a mains connection
cable (22).
13. Domestic appliance according to claim 12, characterised in that the mains connection (4) and the appliance connection socket (18) are detachably
connected to each other.
14. Domestic appliance according to claim 13, characterised in that a snap-in connection securing the connection between the mains connection (4) and
the appliance connection socket (18) is provided.
15. Domestic appliance according to claim 14, characterised in that the snap-in connection is embodied so that it can be engaged and/or released without
the use of tools.
16. Domestic appliance according to one of claims 12 to 15, characterised in that a device for relieving the strain on a mains connection cable (22) is provided.
1. Appareil ménager (2) présentant au moins un raccordement au réseau (4) pour l'alimentation
en énergie électrique à partir d'un réseau d'alimentation côté domestique, le raccordement
au réseau (4) étant réalisé comme fiche de raccordement d'appareil, caractérisé en ce que le raccordement au réseau est disposé au dos de l'appareil ménager (2) ou en ce que l'appareil ménager (2) présente un retrait de socle (8) et en ce que le raccordement au réseau (4) est disposé dans la partie du retrait de socle (8),
le raccordement au réseau (4) présentant des contacts de transmission de données (6).
2. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le raccordement au réseau (4) présente au moins deux lames de contact (10) disposées
de manière libre.
3. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le raccordement au réseau (4) est réalisé pour l'alimentation en énergie électrique
pour des niveaux de tension électrique élevés de réseaux d'alimentation côté domestique,
destinés à l'alimentation en énergie électrique.
4. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les contacts de transmission de données (6) sont conçus pour des basses tensions
électriques.
5. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil ménager (2) présente une commande (14) pour la commande du déroulement
du fonctionnement, laquelle est reliée de manière électro-conductrice aux contacts
de transmission de données (6).
6. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les contacts de transmission de données (6) sont disposés sur un côté intérieur (12)
du raccordement au réseau (4).
7. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les contacts de transmission de données (6) s'étendent dans une ouverture du raccordement
au réseau (4).
8. Appareil ménager selon la revendication 7, caractérisé en ce que la commande s'étend au moins par sections dans l'ouverture.
9. Appareil ménager selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une plaquette à circuit imprimé de la commande s'étend au moins par sections dans
l'ouverture.
10. Appareil ménager selon la revendication 9, caractérisé en ce que la plaquette à circuit imprimé de la commande forme au moins par sections un côté
intérieur du raccordement au réseau (4).
11. Appareil ménager selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que les contacts de transmission de données (6) sont disposés sur la plaquette à circuit
imprimé de la commande.
12. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, présentant
une boîte de raccordement d'appareil (18) correspondant au raccordement au réseau
(4), munie d'un bornier (20) destiné à établir une liaison électro-conductrice avec
une ligne de raccordement au réseau (22).
13. Appareil ménager selon la revendication 12, caractérisé en ce que le raccordement au réseau (4) et la boîte de raccordement d'appareil (18) sont reliés
entre eux de manière amovible.
14. Appareil ménager selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'une liaison par encliquetage assurant la liaison entre le raccordement au réseau (4)
et la boîte de raccordement d'appareil (18) est ménagée.
15. Appareil ménager selon la revendication 14, caractérisé en ce que la liaison par encliquetage est réalisée de manière encliquetable et/ou amovible
sans outil.
16. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 12 à 15, caractérisé en ce qu'un dispositif de décharge de traction d'une ligne de raccordement au réseau (22) est
ménagé.


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