| (19) |
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(11) |
EP 2 214 620 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.11.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/009371 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/059764 (14.05.2009 Gazette 2009/20) |
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| (54) |
BERUHIGUNGSSAUGER
PACIFIER
SUCETTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
07.11.2007 DE 202007015588 U 11.01.2008 DE 202008000520 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.2010 Patentblatt 2010/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Brockhaus, Rolf |
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44229 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Brockhaus, Rolf
44229 Dortmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Volke, Claus |
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Kanzlei Volke2.0
Rechtsanwalt Claus Volke
Parkstraße 16 44532 Lünen 44532 Lünen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 199 061 WO-A-2005/094755 FR-A- 2 792 189 US-B1- 6 652 346
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EP-A- 1 642 562 DE-U1- 20 000 040 US-A- 3 610 248
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beruhigungssauger, bei dem die schaftartige
Verbindung zwischen dem Saugkörper und der Saugerplatte aus einem flexiblen Material
besteht.
[0002] Herkömmliche Beruhigungssauger haben in der Regel einen Saug- oder Lutschkörper,
der vom Kind im Mund gehalten wird. Über eine schaftartige Verbindung, die zwischen
den Frontzähnen hindurchgeführt wird, ist der Saugkörper mit einer Saugerplatte verbunden.
Die Saugerplatte - auch als Lippenschild bezeichnet - liegt von außen auf den Lippen
des Kindes auf und sorgt für einen sicheren Halt, so daß der Beruhigungssauger nicht
verschluckt werden kann.
[0003] Im Stand der Technik, siche zum Beispiel Dokument
FR 2 792 189, sind der Saugkörper und die Verbindung zur Saugerplatte zumeist aus weichem, flexiblen
Material wie Gummi oder Weich-Elastomeren ausgeführt. Dadurch ist der Saugkörper relativ
zur Saugerplatte beweglich. Ausserdem kann sich die ebenfalls flexible Verbindung
dem Durchgang zwischen den Frontzahnreihen in gewissem Umfang anpassen, je nachdem,
wie dick dieser Schaft tatsächlich ausgeführt ist.
[0004] Beim Schlucken, insbesondere um den beim Schnullern oder Lutschen abgegebenen Speichel
herunterschlucken zu können, beißt ein Kind jedesmal unwillkürlich die Zähne zusammen.
Ein Kind schluckt 600 bis 800 mal pro Tag. Je nach Dauer des Schnullerns müssen folglich
mehrere hundert mal am Tag entsprechende Kräfte aufgewendet werden, um den Schaft
des Beruhigungssaugers derart zu verformen, dass sich die Zähne berühren, was beim
beim Schluckvorgang der Fall ist. Die Zähne werden dabei nämlich jedesmal aufeinander
gebissen.
[0005] Um den bei herkömmlichen Saugern gerade verlaufenden Schaft gemäß dem Verlauf des
Durchgangs zwischen den zusammen gebissenen Frontzähne zu knicken, sind je nach Ausführung
des Schaftes Kräfte von bis zu etwa 3 N (entspricht einer Gewichtskraft von 300 Gramm)
erforderlich. Diese Kräfte summieren sich im Laufe eines Tages zu einer Belastung
entsprechend einem 2-stelligen Kilogramm-Wert. Diese andauernde Belastung bewirkt,
dass sich die Zahnbögen verformen. Die bei der Deformation des Saugkörpers auf die
über die Verbindung auf die Zahnbögen übertragenen Kräfte bewirken - je nach Dauer,
Häufigkeit und Intensität - mehr oder weniger starke und schnelle Umbauvorgänge im
Knochen, die eine Stellungsveränderung der Frontzähne zur Folge haben können. Die
in diesem Zusammenhang am häufigsten auftretende Anomalie ist der sogenannte "Lutschoffene
Biß".
[0006] Ausgehend von dieser Problematik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Beruhigungssauger gemäß Anspruch 1 zur Verfügung zu stellen, bei dem die Entstehung
von Anomalien durch Benutzung des Beruhigungssaugers verhindert wird.
[0007] Zur Lösung des vorangehend geschilderten Problems wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß die Verbindung zwischen Saugkörper und Saugerplatte im wesentlichen kraftfrei
verformbar, biegeschlaff ausgeführt ist.
[0008] Die Formulierung "im wesentlichen kraftfrei verformbar" ist im Zusammenhang mit der
Erfindung so zu verstehen, dass beim Verformen (Verbiegen) der Verbindung - wie sie
beim Zusammenbeißen zwischen den Frontzahnreihen auftritt - nur Kräfte des ersten
biologischen Wirkungsgrades erforderlich sind, also im kieferorthopädischen Kontext
nur unterschwellige Kräfte. Technisch kann dies durch eine sogenanntes biegeschlaffes
Bauteil erreicht werden, auch als forminstabiles, formlabiles oder nicht formstabiles
Element bezeichnet, welches sich durch ein niedriges Elastizitätsmodul, geringe Drucksteifigkeit
und große Verformungen infolge geringer Kraft- und Momentbeanspruchung auszeichnet.
Entsprechend sind bei der Erfindung die auf die Zahnreihen beim Zusammenbeißen wirkenden
Reaktionskräfte sehr gering. Kräfte in dieser Größenordnung sind auch bei Hunderten
von Schluckvorgängen täglich nicht geeignet, Umbauvorgänge im Knochen oder an den
Zahnbögen zu bewirken.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Verbindung eine beliebige Form annehmen.
Dadurch werden schädliche Reaktionskräfte in allen Richtungen ausgeschlossen.
[0010] Erfindungsgemäß wird zwischen Saugkörper und Saugerplatte eine Verbindung verwendet,
die bereits in der Ausgestaltung so dünn ist, dass die Backenzähne aufeinander treffen
können, ohne dass dabei im Frontzahnbereich ein dicker Schaft dies behindert. Des
weiteren kommt Material zur Anwendung, für dessen Verformung lediglich biologisch
unterschwellige Kräfte erforderlich sind, die auch bei hunderten von Schluckvorgängen
täglich nicht geeignet sind, Umbauvorgänge im Knochen oder an den Zahnbögen zu bewirken.
Außerdem sollte das Kraftverteilungsmuster beachtet werden.
[0011] In der praktischen Umsetzung kann die Verbindung aus einem Elastomer bestehen. Fertigungstechnisch
ist es besonders vorteilhaft, daß die Verbindung aus einem thermoplastischen Material
besteht, beispielsweise einem Polymer. Das ermöglicht eine günstige Fertigung im Spritzguß.
[0012] Alternativ kann die Verbindung aus Kunstfasern bestehen. Die Verwendung von dünnen
Fasern, bevorzugt in einem Faserbündel oder Gewebe, sorgt für eine hohe Belastbarkeit
bei gleichzeitig hoher Verformbarkeit und Flexibilität. Somit läßt sich besonders
gut eine biegeschlaffe Verbindung herstellen.
[0013] Besonders vorteilhaft ist eine Kombination unterschiedlicher Materialien. In einem
Verbund von Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften können die Anforderungen
an das Produkt bestmöglich abgestimmt werden: Beispielweise sorgen hochfeste synthetische
Fasern aus Kevlar ®, Mylar ® oder dergleichen für eine hohe Reißfestigkeit der Verbindung,
die besonders wichtig ist, damit der Saugkörper nicht abgerissen und verschluckt werden
kann. Außen sollte ein weicher, biokompatibler, gesundheitlich absolut sicherer Werkstoff
verwendet werden, der die Akzeptanz des Beruhigungssaugers sicherstellt.
[0014] Die Fasern können als Faserbündel, bevorzugt als Gewebebahn ausgestaltet sein. Durch
die Ausgestaltung des Gewebeverbunds können die Anforderungen an Festigkeit und Flexibilität
nochmals optimiert werden.
[0015] Die Fasern beziehungsweise das Gewebe sind bevorzugt mit einem anderen Material kombiniert,
d.h. eingelegt bzw. eigebettet. So kann beispielsweise Polyestergewebe in Silikon
eingebettet sein. Alternativ können nahezu beliebige Fasern, Faserbündel oder -gewebe
durch Umspritzen im Spritzguß in ein thermoplastisches Elastomer eingebettet werden.
[0016] Die Verbindung sollte Abmessungen haben, die an die Physiognomie des Kindes optimal
angepaßt sind. Entsprechend dem Wachstum des Kindes kann die Verbindung unterschiedliche
Länge, Dicke und Breite haben.
[0017] Dadurch, daß die Verbindung als Schnur gestaltet ist, kann eine nahezu kraftfreie
Verbiegbarkeit in alle Raumrichtungen erreicht werden.
[0018] Die Verbindung kann einen Hohlkanal aufweisen, vorzugsweise in Längsrichtung mittig
verlaufend. Dadurch ist sie im Querschnitt leichter verformbar.
[0019] Die Verbindung kann zusammen mit dem Saugkörper einstückig hergestellt sein alternativ
können mehrere Komponenten gegebenenfalls aus unterschiedlichen Materialien miteinander
kombiniert werden.
[0020] Der Saugkörper kann durch Gestaltung seiner Form und Abmessungen an unterschiedliche
kindliche Physiognomien angepaßt werden. Dadurch, daß beispielsweise das distale,
rachenseitige Ende flach ausläuft, werden die von der Zunge beim Saugen auf die Zahnreihen
ausgeübten Kräfte minimiert.
[0021] Der Saugkörper kann als Hohlkörper ausgestaltet sein, so daß er leicht verformbar,
das heißt zusammenquetschbar ist. Alternativ kann er auch massiv sein.
[0022] Besondere Bedeutung hat auch die Ausgestaltung der Saugerplatte. Herkömmliche Saugerplatten
liegen großflächig auf der Mund- und Gesichtspartie auf. Die Saugerplatten benötigen
gleichzeitig eine vorgeschriebene Mindestgröße, damit sie vom Kind nicht verschluckt
oder aspiriert werden können. Damit der Entstehung eines lutschoffenen Bisses maximal
entgegen gewirkt werden kann, ist es erforderlich, bereits geringsten, nach außen
(von hinten gegen die Frontzähne) gerichteten Kräften zu begegnen.
[0023] Die erfindungsgemäße Saugerplatte ist vorzugsweise ebenfalls optimal an die kindliche
Physiognomie angepaßt, und zwar durch eine längliche, gekrümmte Form, vorzugsweise
rechteckig mit gerundeten Kanten oder oval.
[0024] Weiterhin kann die Saugerplatte einen außen umlaufenden Rahmen aufweisen. Beim Saugen
am Beruhigungssauger wird die Saugerplatte in Richtung Mundhöhle, via Lippen, somit
auf die Frontzähne gezogen. Damit wirkt sie der Auffächerung und Protrusion der Frontzähne,
also der Entstehung eines lutschoffenen Bisses, apriori entgegen. Da sich aufgrund
der vorgeschriebenen Mindestgröße der Saugerplatte die der Auffächerung der Frontzähne
entgegen wirkenden Kräfte jedoch auf eine zu große Auflagefläche verteilen, verpufft
der positive Effekt. Bei der vorliegenden Erfindung ist durch den außen umlaufenden
Rahmen der innere Teil der Saugerplatte bewusst klein gehalten. Er entspricht in seiner
Dimension und seinem Verlauf der Größe und Form der beiden Frontzahnreihen und ist
zudem wesentlich kleiner als herkömmliche Saugerplatten. So konzentrieren sich die
beim Saugen auftretenden, einwärts gerichteten Kräfte auf die Lippen und damit auf
die Frontzahnreihen. Der Entstehung eines Lutschoffenen Bisses kann so effektiver
begegnet werden. Gleichzeitig verhindert der im Vergleich zur Saugerplatte größere
Rahmen sicher ein versehentliches Verschlucken.
[0025] Der umlaufende Rahmen kann an mehreren, vorzugsweise 2 bis 10 Punkten an der inneren
Saugerplatte befestigt sein.
[0026] Bevorzugte Materialien und Materialkombinationen zur Realisierung der Erfindung sind
beispielsweise:
- Verbindung und Saugkörper aus einem weichen, additionsvernetzten, platins katalysierten
Silicon der Shore-Härte 5 bis 40, oder
- Verbindung und Saugkörper aus einem weichen, anders als additionsvernetzten, beispielsweise
peroxidvernetzten Silikon der Shore-Härte 5 bis 40, das um eine festere Matrix gespritzt
ist, oder
- die Matrix bildet einen Träger, der aus einem kompatiblen Silikon der Shore-Härte
30 bis 90 gebildet wird.
[0027] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen beispielhaft erläutert:
- Fig.1
- zeigt einen erfindungsgemäßen Beruhigungssauger von außen;
- Fig. 2
- zeigt den Beruhigungssauger nach Fig.1 von der Innenseite;
- Fig. 3
- zeigt den Beruhigungssauger nach Fig.1 in der Draufsicht.
[0028] Fig.1 zeigt den erfindungsgemäßen Beruhigungssauger in einer Ansicht von außen gesehen.
In dieser Ansicht blickt man auf die Saugerplatte 2. Weiterhin ist der außen um die
Saugerplatte 2 umlaufende Rahmen 4 erkennbar. Der Rahmen 4 ist oben und unten - an
zwei Punkten - mit der Saugerplatte 2 verbunden. Mit dem Bezugszeichen 5 ist ein außen
auf der Saugerplatte 2 befestigter Griff bezeichnet.
[0029] Fig.2 zeigt den erfindungsgemäßen Beruhigungssauger von der Innenseite, d.h. von
der Rachenseite aus gesehen. Zu erkennen ist die erfindungsgemäße flexible Verbindung
3 sowie der symmetrische, linsenförmige Saugkörper 1. In der Zeichnung ist angedeutet,
daß der Saugkörper 1 allein schon durch seine Gewichtskraft an der Verbindung 3 schlaff
nach unten hängt. Das wir erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Verbindung 3 nahezu
kraftfrei verformbar ist, also biegeschlaff gestaltet ist.
[0030] Fig.3 zeigt den erfindungsgemäßen Beruhigungssauger in der Draufsicht, wobei die
Anordnung von Saugkörper 1, Saugerplatte 2, Verbindung 3 und Griff 5 nochmals verdeutlicht
wird.
[0031] Die Erfindung betrifft: einen Beruhigungssauger, bei dem die Verbindung zwischen
dem Saugkörper (1) und der Saugerplatte (2) aus einem flexiblen Material, der flexiblen
Verbindung (3) besteht.
[0032] Sämtlichen am Markt erhältlichen Beruhigungssaugern ist gemeinsam, daß die Verbindung
zwischen dem Saugkörper (1) und der Saugerplatte (3) durch einen mehr oder weniger
dicken Schaft hergestellt wird. Um den Speichel herunterschlucken zu können, muß ein
Kind die Zähne zusammenbeißen. Ein Kind schluckt 600 bis 800 mal pro Tag. Je nach
Dauer des Schnullerns müssen mehrere hundert mal am Tag entsprechende Kräfte aufgewendet
werden, um einen solchen Schaft derart zu verformen, dass sich die Zähne berühren,
denn das ist beim Schluckvorgang der Fall. Man beißt dabei die Zähne aufeinander.
Um den bei herkömmlichen Saugern gerade verlaufenden Schaft gemäß dem Verlauf der
Frontzähne zu knicken, sind je nach Ausführung des Schaftes Kräfte von bis zu etwa
300 Gramm erforderlich. Diese Kräfte summieren sich zu einem 2-stelligen Kilogramm-Wert
und bewirken, dass sich die Zahnbögen verformen. Häufigste auftretende Anomalie ist
der sogenannte Lutschoffene Biß.
[0033] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Entstehung von Anomalien durch Benutzung
eines Beruhigungssaugers zu verhindern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine
Verbindung zwischen Saugkörper und Saugerplatte verwendet wird, die bereits in der
Ausgestaltung so dünn ist, dass die Backenzähne aufeinander treffen können, ohne dass
dabei im Frontzahnbereich ein dicker Schaft dies behindert. Des weiteren kommt ein
Material zur Anwendung, für dessen Verformung lediglich biologisch unterschwellige
Kräfte erforderlich sind, die auch bei hunderten von Schluckvorgängen täglich nicht
geeignet sind, Umbauvorgänge im Knochen oder an den Zahnbögen zu bewirken. Außerdem
sollte das Kraftverteilungsmuster beachtet werden. Besondere Bedeutung hat dabei auch
die Ausgestaltung der Saugerplatte. Herkömmliche Saugerplatten liegen großflächig
auf der Mund- und Gesichtspartie auf. Die Saugerplatten benötigen eine vorgeschriebene
Mindestgröße, damit sie vom Kind nicht verschluckt oder aspiriert werden können. Damit
der Entstehung eines lutschoffenen Bisses maximal entgegen gewirkt werden kann, ist
es erforderlich, bereits geringsten, nach außen (von hinten gegen die Frontzähne)
gerichteten Kräften zu begegnen.
[0034] Beim Saugen am Beruhigungssauger wird die Saugerplatte in Richtung Mundhöhle, via
Lippen, somit auf die Frontzähne gezogen. Damit wirkt sie der Auffächerung und Protrusion
der Frontzähne, also der Entstehung eines lutschoffenen Bisses, apriori entgegen.
Da sich aufgrund der vorgeschriebenen Mindestgröße der Saugerplatte die der Auffächerung
der Frontzähne entgegen wirkenden Kräfte jedoch auf eine zu große Auflagefläche verteilen,
verpufft der Effekt. Bei der vorliegenden Erfindung ist der innere Teil der Saugerplatte
bewusst klein gehalten. Er entspricht in seiner Dimension und seinem Verlauf der Größe
und Form der beiden Frontzahnreihen und ist zudem wesentlich kleiner, als herkömmliche
Saugerplatten. So konzentrieren sich die beim Saugen auftretenden, einwärts gerichteten
Kräfte auf die Lippen und damit auf die Frontzahnreihen. Der Entstehung eines Lutschoffenen
Bisses kann so effektiver begegnet werden.
[0035] Beruhigungssauger, einen Saugkörper (1) aufweisend, sowie eine Saugerplatte (2) und
eine flexible Verbindung (3) zwischen Saugkörper und Saugerplatte, dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible Verbindung eine beliebige Form annehmen kann.
[0036] Beruhigungssauger dadurch gekennzeichnet, dass für die Verformung der flexiblen Verbindung
nur Kräfte des unterschwelligen ersten biologischen Wirkungsgrades notwendig sind.
[0037] Beruhigungssauger dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung vorzugsweise
aus einem Elastomer besteht.
[0038] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung vorzugsweise
aus einem thermoplastischen Material besteht.
[0039] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Verbindung vorzugsweise
aus einem Polymer besteht.
[0040] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung vorzugsweise
aus Kunstfasern besteht.
[0041] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung aus einer
Kombination aus Materialien der Schutzansprüche 3 bis 6 besteht.
[0042] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung eine Länge
von 5 bis 15 mm aufweist.
[0043] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung eine Dicke
von 0,3 bis 5 mm aufweist.
[0044] Beruhigungssauger,dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Verbindung eine Breite
von 1,5 bis 14 mm aufweist.
[0045] Beruhigungssauger,dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung als Schnur
ausgestaltet ist.
[0046] Beruhigungssauger,dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Verbindung als Gewebebahn
ausgestaltet ist.
[0047] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung aus einer
Kombination von Materialien besteht, mit eingelegtem Gewebe, beispielsweise aus Polyester.
[0048] Beruhigungssauger,dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Verbindung aus Silicon
mit eingelegtem Polyestergewebe besteht.
[0049] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Verbindung aus Silicon
mit eingelegtem, von Silicon um- und durchflossenen Gewebe besteht, beispielsweise
Polyestergewebe, und mittig einen Hohlkanal aufweist.
[0050] Beruhigungssauger dadurch gekennzeichnet, dass sich am dem Lippenschild abgewandten
Ende der flexiblen Verbindung ein Lutschkörper befindet.
[0051] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Verbindung und der Lutschkörper
einstückig hergestellt sind.
[0052] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass er 2-stückig und aus verschiedenen
Mateiralien gefertigt ist.
[0053] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper eine symmetrische,
flach-runde Form entsprechend einer Linse oder Diskusscheibe aufweist.
[0054] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß das rachenwärtige Ende flach ausläuft.
[0055] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkörper einen Durchmesser von
12 - 26 mm aufweist, vorzugsweise 19 mm.
[0056] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper eine Dicke von 5 -
16 mm aufweist, vorzugsweise 12 mm.
[0057] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper als Hohlkörper ausgestaltet
ist.
[0058] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper als massiver Körper
ausgestaltet ist.
[0059] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge von flexibler Verbindung
und Saugkörper 12 bis 34 mm aufweist, vorzugsweise 28 mm. Beruhigungssauger, dadurch
gekennzeichnet, dass die Saugerplatte eine längliche, gekrümmte Form aufweist, vorzugsweise
rechteckig mit gerundeten Kanten.
[0060] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, die Saugerplatte 12 - 24 mm hoch ist.
[0061] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugerplatte 20 - 50 mm lang ist.
[0062] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugerplatte einen umlaufenden
Rahmen aufweist.
[0063] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Rahmen an 2 bis 10
Punkten an der inneren Saugerplatte befestigt ist.
[0064] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß Saugerschaft und Lutschkörper aus
einem weichen, additionsvemetzten, platin-katalysierten Silikon der ShoreHärte 5 bis
40 bestehen.
[0065] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, daß Saugerschaft und Lutschkörper aus
einem weichen, anders als additionsvernetzen, z.B. peroxidvernetzten Silikon der Shore-Härte
5 bis 40 bestehen.
[0066] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass Saugerschaft und Lutschkörper aus
einem weichen additions- oder anders, beispielsweise peroxid-vernetzten Silikon der
Shore-Härte 5 bis 40 bestehen, das um eine festere Matrix gespritzt ist.
[0067] Beruhigungssauger, dadurch gekennzeichnet, dass aus Stabilitätsgründen zur Erzielung
einer ausreichenden Zug- und Reißfestigkeit sowie Resistenz gegen Kerbwirkung ein
Trägermaterial bzw. eine Matrix von entsprechender Festigkeit verwendet wird, die/das
von einem weichen Silikon gemäß einem der vorgenannten Anspruche umspritzt wird, bei
dem vorzugsweise als Träger ein kompatibles Silikon der Shore-Härte 30 bis 90 eingesetzt
wird.
1. Beruhigungssauger, der einen Saugkörper (1) sowie eine Saugerplatte (2) aufweist,
und eine flexible schaftartige Verbindung (3) zwischen Saugkörper (1) und Saugerplatte
(2),
dadurch gekennzeichnet,
daß die schaftartige Verbindung (3) zwischen Saugkörper (1) und Saugerplatte (2) im wesentlichen
kraftfrei verformbar, biegeschlaff ausgeführt ist.
2. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) eine beliebige Form annehmen kann.
3. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Verformung der Verbindung (3) nur Kräfte des ersten biologischen Wirkungsgrades
erforderlich sind.
4. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus einem Elastomer besteht.
5. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus einem thermoplastischen Material besteht.
6. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus einem Polymer besteht.
7. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus Kunstfasern besteht.
8. Beruhigungssauger einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus einer Kombination unterschiedlicher Materialien besteht.
9. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) eine Länge von 5 bis 15 mm aufweist.
10. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) eine Dicke von 0,3 bis 5 mm aufweist.
11. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) eine Breite von 1,5 bis 14 mm aufweist.
12. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) als Schnur ausgestaltet ist.
13. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) als Gewebebahn ausgestaltet ist.
14. Beruhigungssauger nach einem oder mehereren der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus einer Kombination von Materialien mit eingelegtem Gewebe besteht,
beispielsweise aus Polyester.
15. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus Silicon mit eingelegtem Polyestergewebe besteht.
16. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) aus Silicon mit eingelegtem, von Silicon um- und durchflossenem
Gewebe besteht und einen Hohlkanal aufweist.
17. Beruhigungssauger nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkanal mittig verläuft.
18. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) und der Saugkörper (2) einstückig hergestellt sind.
19. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) und der Saugkörper (2) mehrstückig und/oder aus verschiedenen
Materialien hergestellt sind.
20. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugkörper (1) eine symmetrische, flach-runde Form aufweist, beispielsweise entsprechend
einer Linse oder Diskusscheibe.
21. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das distale, rachenwärtige Ende flach ausläuft.
22. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugkörper (1) einen Durchmesser von 12 bis 26 mm hat, vorzugsweise 12 mm.
23. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugkörper (1) eine Dicke von 5 bis 16 mm hat, vorzugsweise 12 mm.
24. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugkörper (1) als Hohlkörper ausgestaltet ist.
25. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugkörper (1) als massiver Körper ausgestaltet ist.
26. Beruhigungssauger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamtlänge von Verbindung (3) und Saugkörper (1) 12 bis 34 mm ist, vorzugsweise
28 mm.
27. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugerplatte (2) eine längliche, gekrümmte Form hat , vorzugsweise rechteckig
mit gerundeten Kanten.
28. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugerplatte (2) 12 bis 24 mm hoch ist.
29. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 29,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugerplatte (2) 20 bis 50 mm lang ist.
30. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugerplatte (2) einen umlaufenden Rahmen (4) aufweist.
31. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß der umlaufende Rahmen (4) an mehreren, vorzugsweise 2 bis 10 Punkten an der inneren
Saugerplatte befestigt ist.
32. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) und der Saugkörper (1) aus einem weichen, additionsvernetzten,
platin-katalysierten Silicon der Shore-Härte 5 bis 40 bestehen.
33. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) und der Saugkörper (1) aus einem weichen, additions- oder anders,
beispielsweise peroxid-vernetzten Silikon der Shore-Härte 5 bis 40 bestehen.
34. Beruhigungssauger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 34,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (3) und der Saugkörper (1) aus einem weichen, anders als additionsvernetzten,
beispielsweise peroxidvernetzten Silikon der Shore-Härte 5 bis 40 bestehen, das um
eine festere Matrix gespritzt ist.
35. Beruhigungssauger nach Anspruch 35,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Matrix einen Träger bildet, der aus einem kompatiblen Silikon der Shore-Härte
30 bis 90 gebildet wird.
1. Dummy which has a sucking body (1) and a sucker plate (2) and also a flexible stem-like
connection (3) between the sucking body (1) and sucker plate (2), characterized in that the stem-like connection (3) between the sucking body (1) and the sucker plate (2)
is configured in a flexurally slack manner such that it can be deformed essentially
without force being applied.
2. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) can take any desired form.
3. Dummy according to Claim 1, characterized in that deformation of the connection (3) requires only subliminal forces.
4. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) comprises an elastomer.
5. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) comprises a thermoplastic material.
6. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) comprises a polymer.
7. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) comprises synthetic fibres.
8. Dummy according to one or more of Claims 1 to 8, characterized in that the connection (3) comprises a combination of different materials.
9. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) has a length of 5 to 15 mm.
10. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) has a thickness of 0.3 to 5 mm.
11. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) has a width of 1.5 to 14 mm.
12. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) is configured as a cord.
13. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) is configured as a woven-fabric web.
14. Dummy according to one or more of Claims 1 to 13, characterized in that the connection (3) comprises a combination of materials with woven fabric, for example
made of polyester, incorporated therein.
15. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) comprises silicone with woven polyester fabric incorporated therein.
16. Dummy according to Claim 1, characterized in that the connection (3) comprises silicone with woven fabric having silicone enclosing
it and passing through it incorporated therein, and it has a hollow channel.
17. Dummy according to Claim 17, characterized in that the hollow channel runs centrally.
18. Dummy according to one or more of Claims 1 to 17, characterized in that the connection (3) and the sucking body (1) are produced in one pieces.
19. Dummy according to one or more of Claims 1 to 18, characterized in that the connection (3) and the sucking body (1) are produced in more than one piece and/or
from different materials.
20. Dummy according to Claim 1, characterized in that the sucking body (1) is of symmetrical, flat-round form, for example in a manner
corresponding to a lens or discus.
21. Dummy according to claim 1, characterized in that the distal, throat end terminates flatly.
22. Dummy according to Claim 1, characterized in that the sucking body (1) has a diameter of 12 to 26 mm, preferably 12 mm.
23. Dummy according to Claim 1, characterized in that the sucking body (1) has a thickness of 5 to 16 mm, preferably 12 mm.
24. Dummy according to Claim 1, characterized in that the sucking body (1) is configured as a hollow body.
25. Dummy according to Claim 1, characterized in that the sucking body (1) is configured as a solid body.
26. Dummy according to Claim 1, characterized in that the overall length of the connection (3) and sucking body (1) is 12 to 34 mm, preferably
28 mm.
27. Dummy according to one or more of Claims 1 to 26, characterized in that the sucking plate (2) is of elongate, curved form, preferably rectangular with rounded
edges.
28. Dummy according to one or more of Claims 1 to 27, characterized in that the sucker plate (2) is 12 to 24 mm in height.
29. Dummy according to one or more of Claims 1 to 28, characterized in that the sucker plate (2) is 20 to 50 mm in length.
30. Dummy according to one or more of Claims 1 to 29, characterized in that the sucker plate (2) has a frame (4) running all the way round it.
31. Dummy according to one or more of Claims 1 to 30, characterized in that the all-round frame (4) is fastened on the inner sucker plate at a plurality of,
preferably 2 to 10, points.
32. Dummy according to one or more of Claims 1 to 31, characterized in that the connection (3) and the sucking body (1) comprise a soft, addition-crosslinked,
platinum-catalysed silicone with a Shore hardness of 5 to 40.
33. Dummy according to one or more of Claims 1 to 32, characterized in that the connection (3) and the sucking body (1) comprise a soft silicone which is crosslinked
by addition or in some other way, for example peroxide-crosslinked, and has a Shore
hardness of 5 to 40.
34. Dummy according to one or more of Claims 1 to 33, characterized in that the connection (3) and the sucking body (1) comprise a soft silicone which is crosslinked
other than by addition, for example peroxide-crosslinked, has a Shore hardness of
5 to 40 and is injection-moulded around a relatively solid matrix.
35. Dummy according to Claim 34, characterized in that the matrix forms a carrier which is formed from a compatible silicone with a Shore
hardness of 30 to 90.
1. Sucette, qui présente un corps de sucette (1) ainsi qu'une plaque de sucette (2),
et une liaison en forme de tige flexible (3) entre le corps de sucette (1) et la plaque
de sucette (2), caractérisée en ce que la liaison en forme de tige (3) entre le corps de sucette (1) et la plaque de sucette
(2) est réalisée sous forme molle, déformable essentiellement sans effort.
2. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) peut prendre une forme quelconque.
3. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que seuls des efforts du premier niveau de performance biologique sont nécessaires pour
la déformation de la liaison (3).
4. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée d'un élastomère.
5. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée d'un matériau thermoplastique.
6. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée d'un polymère.
7. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée de fibres synthétiques.
8. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée d'une combinaison de différents matériaux.
9. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) présente une longueur de 5 à 15 mm.
10. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) présente une épaisseur de 0,3 à 5 mm.
11. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) présente une largeur de 1,5 à 14 mm.
12. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est réalisée sous la forme d'un cordon.
13. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est réalisée sous la forme d'une bande de tissu.
14. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée d'une combinaison de matériaux avec un tissu incorporé,
par exemple en polyester.
15. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée de silicone avec un tissu de polyester incorporé.
16. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison (3) est constituée de silicone avec un tissu incorporé, enrobé ou imprégné
de silicone, et présente un canal creux.
17. Sucette selon la revendication 16, caractérisée en ce que le canal creux se trouve au centre.
18. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que la liaison (3) et le corps de sucette (1) sont fabriqués d'une seule pièce.
19. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que la liaison (3) et le corps de sucette (1) sont fabriqués en plusieurs pièces et/ou
en matériaux différents.
20. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de sucette (1) présente une forme plate ronde, symétrique, correspondant
par exemple à une lentille ou à un disque de discobole.
21. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'extrémité distale, dirigée vers la gorge, se termine à plat.
22. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de sucette (1) présente un diamètre de 12 à 26 mm, de préférence de 12 mm.
23. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de sucette (1) présente une épaisseur de 5 à 16 mm, de préférence de 12
mm.
24. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de sucette (1) est un corps creux.
25. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de sucette (1) est un corps massif.
26. Sucette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la longueur totale de la liaison (3) et du corps de sucette (1) est de 12 à 34 mm,
de préférence de 28 mm.
27. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 26, caractérisée en ce que la plaque de sucette (2) présente une forme courbe allongée, de préférence rectangulaire
avec des arêtes arrondies.
28. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 27, caractérisée en ce que la plaque de sucette (2) présente une hauteur de 12 à 24 mm.
29. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 28, caractérisée en ce que la plaque de sucette (2) présente une longueur de 20 à 50 mm.
30. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 29, caractérisée en ce que la plaque de sucette (2) comporte un cadre périphérique (4).
31. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 30, caractérisée en ce que le cadre périphérique (4) est fixé à la plaque de sucette intérieure en plusieurs
points, de préférence en 2 à 10 points.
32. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 31, caractérisée en ce que la liaison (3) et le corps de sucette (1) sont constitués d'un silicone souple, catalysé
au platine, réticulé par addition, de dureté Shore de 5 à 40.
33. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 32, caractérisée en ce que la liaison (3) et le corps de sucette (1) sont constitués d'un silicone souple, réticulé
par addition ou autrement, par exemple réticulé au peroxyde, de dureté Shore de 5
à 40.
34. Sucette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 33, caractérisée en ce que la liaison (3) et le corps de sucette (1) sont constitués d'un silicone souple, réticulé
autrement que par addition, par exemple réticulé au peroxyde, de dureté Shore de 5
à 40, qui est projeté autour d'une matrice plus solide.
35. Sucette selon la revendication 34, caractérisée en ce que la matrice forme un support, qui est formé en un silicone compatible de dureté Shore
de 30 à 90.

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