| (19) |
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(11) |
EP 2 214 871 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.10.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/064092 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/065681 (28.05.2009 Gazette 2009/22) |
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| (54) |
ZUSATZHANDGRIFFVORRICHTUNG
AUXILIARY HANDLE DEVICE
SYSTÈME DE POIGNÉE SUPPLÉMENTAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
21.11.2007 DE 102007055634
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.2010 Patentblatt 2010/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- EICHER, Roswitha
70794 Filderstadt (DE)
- HEESS, Stefan
70771 Leinfelden-echterdingen (DE)
- MAUTE, Joerg
71069 Sindelfingen (DE)
- ESENWEIN, Florian
73066 Uhingen-holzhausen (DE)
- EICHER, Bernhard
70794 Filderstadt (DE)
- SCHULLER, Marcus
72135 Dettenhausen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 270 151 EP-A- 1 785 642 DE-A1- 4 011 124 GB-A- 2 080 920
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EP-A- 1 736 284 EP-A- 1 800 807 DE-A1- 19 646 622
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Es ist bereits eine Zusatzhandgriffvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine bekannt.
Die Zusatzhandgriffvorrichtung weist einen Zusatzhandgriff und eine Dämpfungseinheit
auf.
[0003] Eine gattungsgemässe Vorrichtung ist aus
EP 1 736 284 A bekannt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere für eine
Handwerkzeugmaschine, mit einem Zusatzhandgriff und einer Dämpfungseinheit.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit zumindest eine Aktoreinheit zu einer
Einstellung einer Dämpfungskenngröße aufweist. In diesem Zusammenhang soll unter einem
"Zusatzhandgriff" ein Bereich und/oder ein Bauteil und/oder ein Element verstanden
werden, der bzw. das zu einem Anlegen, insbesondere einem Umgreifen, durch eine Hand
oder mehrere Hände eines Bedieners zwecks einer Führung einer Handwerkzeugmaschine
mittels der Zusatzhandgriffvorrichtung vorgesehen ist und insbesondere neben einem
weiteren Handgriff, insbesondere dem Haupthandgriff, zusätzlich an der Handwerkzeugmaschine
anbringbar ist, wobei die Zusatzhandgriffvorrichtung seitlich an der Handwerkzeugmaschine
angeordnet ist und/oder werkzeuglos von einem Bediener an der Handwerkzeugmaschine
montiert bzw. demontiert werden kann und/oder in einem vorderen, werkzeugnahen Bereich
der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist und/oder der Zusatzhandgriff stabförmig ausgebildet
ist. Ferner soll unter einer "Aktoreinheit" insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die dazu vorgesehen ist, anhand einer erfassten Schwingungskenngröße einer auf die
Zusatzhandgriffvorrichtung übertragenen Schwingung im Betrieb der Handwerkzeugmaschine
eine Einstellung einer an die momentane Schwingungskenngröße angepassten Dämpfungskenngröße,
insbesondere eine Stellkraft, die vorzugsweise einer Schwingungskraft entgegenwirkt,
zu bewirken und dabei aktiv eine effektive Schwingungsdämpfung und/oder zumindest
teilweise eine Schwingungsentkopplung des Zusatzhandgriffs von der Handwerkzeugmaschine
zu erzielen. Des Weiteren soll unter einer "Dämpfungskenngröße" insbesondere eine
Kenngröße zur Dämpfung einer Schwingung verstanden werden. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung kann eine vorteilhafte Dämpfung des Zusatzhandgriffs, insbesondere eines
Griffbereichs, und damit ein hoher Bedienkomfort für einen Bediener erreicht werden.
Die erfmdungsgemäße Zusatzhandgriffvorrichtung ist grundsätzlich in Verbindung mit
allen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Handwerkzeugmaschinen einsetzbar, bei
denen insbesondere eine Führung von Handwerkzeugmaschinen mittels des Zusatzhandgriffs
für einen Bediener erleichtert wird. Aufgrund ihrer Dämpfungseigenschaft ist die Zusatzhandgriffvorrichtung
in Verbindung mit einer Winkelschleifmaschine besonders vorteilhaft.
[0006] Es können eine vorteilhafte Einstellung der Dämpfungskenngröße und eine insbesondere
schnelle Reaktion auf eine Änderung einer Schwingungskenngröße im Betrieb vorteilhaft
erreicht werden, wenn die Aktoreinheit zumindest teilweise von einer elektromagnetischen
Aktoreinheit gebildet ist. Unter einer "elektromagnetischen Aktoreinheit" soll hierbei
eine Aktoreinheit verstanden werden, bei der ein magnetisches Feld und/oder eine magnetische
Kraft zur aktiven Einstellung einer Kenngröße ausgenutzt werden kann, wobei das magnetische
Feld und/oder die magnetische Kraft durch eine Fließrichtung eines durch ein Bauteil
der elektromagnetischen Aktoreinheit fließenden elektrischen Stroms und/oder eine
Stromstärke eines durch das Bauteil der elektromagnetischen Aktoreinheit fließenden
elektrischen Stroms erzeugt werden kann.
[0007] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die elektromagnetische Aktoreinheit zumindest
zwei elektromagnetische Aktorelemente aufweist, die in eine Umfangsrichtung gleichmäßig
beabstandet zueinander angeordnet sind, wodurch eine vorteilhafte, in eine Umfangsrichtung
gleichmäßige Schwingungsdämpfung und/oder zumindest teilweise Schwingungsentkopplung
eines zumindest teilweisen Griffbereichs des Zusatzhandgriffs erreicht werden kann.
[0008] Es wird weiterhin vorgeschlagen, dass die elektromagnetische Aktoreinheit zumindest
zwei elektromagnetische Aktorelemente aufweist, die an unterschiedlichen Endbereichen
des Zusatzhandgriffs entlang einer Haupterstreckungsrichtung des Zusatzhandgriffs
angeordnet sind. In diesem Zusammenhang soll unter einem "Endbereich des Zusatzhandgriffs"
insbesondere ein Bereich des Zusatzhandgriffs verstanden werden, der entlang einer
axialen Richtung bzw. der Haupterstreckungsrichtung an einem einem Ende des Zusatzhandgriffs
zugewandten Bereich angeordnet ist und der entlang der axialen Richtung eine Erstreckung
von vorzugsweise maximal 20 % und besonders vorteilhaft von maximal 10 % einer Längserstreckung
des Zusatzhandgriffs umfasst. Ferner soll unter einer "Haupterstreckungsrichtung des
Zusatzhandgriffs" insbesondere eine Erstreckungsrichtung verstanden werden, die vorzugsweise
entlang einer Längsrichtung des Zusatzhandgriffs verläuft. Hierdurch kann eine vorteilhafte,
an ein unterschiedliches Schwingungsverhalten des Zusatzhandgriffs entlang der Haupterstreckungsrichtung,
die im Wesentlichen einer Vorzugsrichtung einer Schwingungsausbreitung innerhalb der
Zusatzhandgriffvorrichtung entspricht, angepasste Schwingungsdämpfung einer Griffhülse
und/oder eines Griffbereichs des Zusatzhandgriffs erreicht werden und damit eine effektive
Schwingungsdämpfung im Betrieb der Handwerkzeugmaschine erzielt werden.
[0009] Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest eines der elektromagnetischen Aktorelemente
zumindest teilweise eine Spule umfasst, wodurch konstruktiv einfach eine magnetische
Kraft und/oder ein magnetisches Feld zur Einstellung und/oder zur Änderung einer Dämpfungskenngröße
erzeugt werden kann. Vorzugsweise ist die Spule dazu vorgesehen, ein magnetisches
Feld zu erzeugen.
[0010] Vorteilhafterweise weist zumindest eines der elektromagnetischen Aktorelemente einen
bewegbaren Kern auf, so dass insbesondere ein sich aufgrund einer Schwingung variierender
Abstand besonders schnell ausgeglichen werden kann und insbesondere ein Griffbereich
des Zusatzhandgriffs vorteilhaft zumindest teilweise schwingungsentkoppelt werden
kann. Der bewegbare Kern kann dabei von einem Dauermagneten, von einem ferromagnetischen
Material und/oder weiteren, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Materialien gebildet
sein. Besonders vorteilhaft ist hierbei der bewegbare Kern des elektromagnetischen
Aktorelements zumindest teilweise innerhalb der Spule gelagert, so dass ein von der
Spule erzeugtes magnetisches Feld direkt auf den bewegbaren Kern wirkt.
[0011] Besonders vorteilhaft weist die elektromagnetische Aktoreinheit zumindest ein Federelement
zu einer zumindest teilweisen Abstützung auf, wodurch die Spule und/oder besonders
vorteilhaft der bewegbare Kern in einer vorteilhaften Ruheposition vor einer Schwingung
des Zusatzhandgriffs bzw. vor einer Ausgleichsbewegung zur Schwingung des Zusatzhandgriffs
abgestützt werden kann. Das Federelement kann dabei direkt an die Spule und/oder den
bewegbaren Kern koppeln und/oder indirekt eine Abstützung bewirken. Grundsätzlich
sind in einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung weitere, insbesondere schwingungsdämpfende,
dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Abstützelemente und/oder Lagerelemente jederzeit
denkbar.
[0012] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit
eine Sensoreinheit zur Erfassung einer Schwingungskenngröße aufweist, wodurch vorteilhaft
eine effektive Anpassung einer Dämpfungskenngröße der Dämpfungseinheit, insbesondere
der elektromagnetischen Aktoreinheit, an ein aktuelles Schwingungsverhalten der Handwerkzeugmaschine
und/oder der Zusatzhandgriffvorrichtung erzielt werden kann.
[0013] Weist zudem die Sensoreinheit zumindest ein Sensorelement auf, das von einem Abstandssensor
gebildet ist, kann konstruktiv einfach und insbesondere kostengünstig die Schwingungskenngröße
erfasst werden. Vorzugsweise ist der Abstandssensor von einem kapazitiven Abstandssensor
gebildet, der zwei voneinander isolierte, elektrisch aufladbare Bauteile und/oder
Elemente aufweist, wobei eine Distanz bzw. ein Abstand zwischen den beiden Bauteilen
und/oder Elementen mittels einer Kapazität bestimmt werden kann. Es sind jedoch auch
weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Abstandssensoren, wie beispielsweise
Abstandssensoren, die durch eine Laufzeit eines Signals einen Abstand ermitteln, in
einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung jederzeit denkbar.
[0014] Weist die Sensoreinheit zumindest zwei Sensorelemente auf, die an unterschiedlichen
Bereichen des Zusatzhandgriffs entlang einer Haupterstreckungsrichtung des Zusatzhandgriffs
angeordnet sind, kann vorteilhaft ein sich veränderndes Schwingungsverhalten entlang
der Haupterstreckungsrichtung bzw. entlang einer Vorzugsrichtung einer Schwingungsausbreitung
innerhalb des Zusatzhandgriffs erfasst werden.
[0015] Zudem kann ein Schwingungsverhalten des Zusatzhandgriffs besonders genau ermittelt
werden, wenn die Sensoreinheit zumindest zwei Sensorelemente aufweist, die in eine
Umfangsrichtung gleichmäßig beabstandet zueinander angeordnet sind.
[0016] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit eine Steuereinheit aufweist,
die zu einer Einstellung einer Dämpfungskenngröße in Abhängigkeit einer sensierten
Schwingungskenngröße vorgesehen ist, wodurch eine insbesondere automatische Einstellung
der Dämpfungskenngröße erzielt werden kann. In diesem Zusammenhang soll unter einer
"Steuereinheit" insbesondere eine Einheit verstanden werden, die von einer Recheneinheit,
einer Auswerteeinheit, einer Kontrolleinheit und/oder einer Regeleinheit gebildet
ist, wobei eine Steuereinheit sowohl von einem Prozessor allein als auch insbesondere
von einem Prozessor und weiteren Elektronikbauteilen, wie Speichermitteln, gebildet
sein kann. Zudem ist es auch denkbar, dass die Steuereinheit und die Sensoreinheit
zumindest teilweise einstückig ausgebildet sind.
[0017] Weist die Dämpfungseinheit zumindest ein Energiespeichermittel auf, das zu einer
Energieversorgung der Steuereinheit und/oder der elektromagnetischen Aktoreinheit
und/oder der Sensoreinheit vorgesehen ist, kann ein Betrieb der Dämpfungseinheit unabhängig
von einer Spannungsversorgung der Handwerkzeugmaschine erzielt werden. Des Weiteren
kann das Energiespeichermittel vorteilhaft von einem wieder aufladbaren Energiespeichermittel
gebildet sein. Grundsätzlich ist es zudem auch denkbar, die Steuereinheit und/oder
die elektromagnetische Aktoreinheit über die Handwerkzeugmaschine mit elektrischer
Energie zu versorgen.
[0018] Ferner wird vorgeschlagen, dass der Zusatzhandgriff zumindest ein Stützelement aufweist,
das zu einer Aufnahme des Energiespeichermittels vorgesehen ist. Es kann hierdurch
eine besonders kompakte und Platz sparende Anordnung des Energiespeichermittels innerhalb
der Zusatzhandgriffvorrichtung bzw. innerhalb der Dämpfungseinheit erreicht werden.
Vorzugsweise ist das Stützelement von einem Element gebildet, das sich entlang der
Haupterstreckungsrichtung des Zusatzhandgriffs erstreckt und dem Zusatzhandgriff entlang
der Haupterstreckungsrichtung eine für eine Führung der Handwerkzeugmaschine mittels
des Zusatzhandgriffs erforderliche Steifigkeit und Stabilität verleiht.
[0019] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Zusatzhandgriff eine Griffhülse aufweist,
die einen Aufnahmebereich zu einer zumindest teilweisen Aufnahme der Dämpfungseinheit
bildet, wodurch eine konstruktiv einfache Aufnahme und eine kompakte, insbesondere
Platz sparende Anordnung der Dämpfungseinheit innerhalb der Zusatzhandgriffvorrichtung
erreicht werden können.
Zeichnung
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmä-Bigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffvorrichtung in
einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer Dämpfungseinheit in einer perspektivischen
Schnittdarstellung und
- Fig. 3
- die Zusatzhandgriffvorrichtung aus Figur 2 in einer Schnittdarstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0022] In Figur 1 ist eine von einer Winkelschleifmaschine ausgebildete Handwerkzeugmaschine
12 in einer Ansicht von oben dargestellt. Die Handwerkzeugmaschine 12 umfasst ein
Gehäuse 68 und einen im Gehäuse 68 integrierten Haupthandgriff 66. Der Haupthandgriff
66 erstreckt sich an einer einem von einer Trennscheibe gebildeten Werkzeug 70 abgewandten
Seite 72 in Richtung einer Längsrichtung 74 der Handwerkzeugmaschine 12. An einem
vorderen, werkzeugnahen Bereich 76 der Handwerkzeugmaschine 12 ist eine Zusatzhandgriffvorrichtung
10 angeordnet, die sich quer zur Längsrichtung 74 der Handwerkzeugmaschine 12 erstreckt.
[0023] In Figur 2 ist die Zusatzhandgriffvorrichtung 10 mit einem Zusatzhandgriff 14, einer
Dämpfungseinheit 16 und einer Befestigungseinheit 78 dargestellt. Die Befestigungseinheit
78 ist zu einer Befestigung der Zusatzhandgriffvorrichtung 10 mit der Handwerkzeugmaschine
12 vorgesehen und weist hierzu ein bolzenförmiges Befestigungselement 80 zu einer
Schraubverbindung mit der Handwerkzeugmaschine 12 auf. Die Dämpfungseinheit 16 umfasst
eine von einer elektromagnetischen Aktoreinheit 18 gebildete Aktoreinheit 18 zur Einstellung
einer Dämpfungskenngröße und eine Sensoreinheit 46 zur Erfassung einer Schwingungskenngröße.
Der Zusatzhandgriff 14 weist eine Griffhülse 62 auf, die mit einer in radialer Richtung
82 nach innen gewandten Oberfläche 84 einen Aufnahmebereich 64 des Zusatzhandgriffs
14 umfasst, in dem die Dämpfungseinheit 16 angeordnet ist. Die elektromagnetische
Aktoreinheit 18 weist sechs elektromagnetische Aktorelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30
auf, die jeweils eine Spule 40 und einen in der Spule 40 bewegbar gelagerten Kern
42 umfassen. Die elektromagnetischen Aktorelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 sind zu
je zwei Gruppen von jeweils drei elektromagnetischen Aktorelementen 20, 22, 24, 26,
28, 30 angeordnet, wobei eine erste Gruppe von elektromagnetischen Aktorelementen
20, 22, 24 an einem entlang einer Haupterstreckungsrichtung 38 des Zusatzhandgriffs
14 der Befestigungseinheit 78 zugewandten Endbereich 34 des Zusatzhandgriffs 14 und
eine zweite Gruppe von elektromagnetischen Aktorelementen 26, 28, 30 an einem entlang
der Haupterstreckungsrichtung 38 der Befestigungseinheit 78 abgewandten Endbereich
36 des Zusatzhandgriffs 14 angeordnet ist.
[0024] Die elektromagnetischen Aktorelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 der ersten und der zweiten
Gruppe sind zudem in einer Umfangsrichtung 32 gleichmäßig zueinander beabstandet an
einem Stützelement 60 des Zusatzhandgriffs 14 angeordnet. Das Stützelement 60 ist
zweiteilig ausgebildet, wobei ein der Befestigungseinheit 78 zugewandter Teilbereich
86 des Stützelements 60 einstückig mit dem Befestigungselement 80 der Befestigungseinheit
78 ausgebildet ist. Entlang der Haupterstreckungsrichtung 38 sind in einem mittleren
Bereich 90 des Zusatzhandgriffs 14 beide Teilbereiche 86, 88 des Stützelements 60
miteinander verbunden, wie beispielsweise mittels eines nicht näher dargestellten
Gewindes miteinander verschraubt.
[0025] Der Kern 42 der elektromagnetischen Aktorelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 ist jeweils
an der in radialer Richtung 82 nach innen gewandten Oberfläche 84 der Griffhülse 62
angeordnet und erstreckt sich von dieser in radialer Richtung 82 nach innen. Zudem
ist der Kern 42 in radialer Richtung 82 über ein von einer Schraubenfeder gebildetes
Federelement 44, das an dem Stützelement 60 angeordnet ist, an dem Stützelement 60
abgestützt (Figur 3). Die Spulen 40 sind jeweils an dem Stützelement 60 angeordnet,
wobei die Spulen 40 die Federelemente 44 umgeben bzw. die Federelemente 44 innerhalb
eines von den Spulen 40 umfassten Bereichs 92 angeordnet sind. Zudem ist jeweils ein
den Spulen 40 zugewandter Teilbereich 94 des Kerns 42 innerhalb des von den Spulen
40 umfassten Bereichs 92 gelagert, so dass auf die Kerne 42 im Betrieb der Handwerkzeugmaschine
12 eine magnetische Kraft wirkt, die je nach Richtung und/oder Stärke eines in den
Spulen 40 erzeugten Magnetfelds die Kerne 42 in radialer Richtung 82 nach außen oder
gegen eine Federkraft des Federelements 44 nach innen bewegt (Figur 3). Zudem werden
die elektromagnetischen Aktorelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 bzw. die Kerne 42 mittels
der Federelemente 44 in einer zentralen Ruheposition vor einem Betrieb der Handwerkzeugmaschine
12 bzw. der Zusatzhandgriffvorrichtung 10 gehalten.
[0026] Die Griffhülse 62 des Zusatzhandgriffs 14 ist ausschließlich mittels der elektromagnetischen
Aktorelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 im Bezug auf die Befestigungseinheit 78 bzw.
im Bezug auf das Stützelement 60 gelagert, so dass eine direkte Schwingungsübertragung
von der Befestigungseinheit 78 über das Stützelement 60 auf die Griffhülse 62 im Betrieb
der Handwerkzeugmaschine 12 verhindert ist.
[0027] Die Sensoreinheit 46 weist ebenfalls sechs Sensorelemente 48, 50, 52, 54 auf, von
denen in Figur 2 nur vier zu sehen sind, die jeweils von einem kapazitiven Abstandssensor
gebildet sind. Jeweils drei der Sensorelemente 48, 50, 52, 54 sind zu einer Gruppe
angeordnet, wobei eine erste Gruppe von Sensorelementen 48, 50 in einem entlang der
Haupterstreckungsrichtung 38 der Befestigungseinheit 78 zugewandten Bereich 96 angeordnet
ist und eine zweite Gruppe von Sensorelementen 52, 54 in einem entlang der Haupterstreckungsrichtung
38 der Befestigungseinheit 78 abgewandten Bereich 98 des Zusatzhandgriffs 14 angeordnet
ist. Die Sensorelemente 48, 50, 52, 54 einer Gruppe sind in Umfangsrichtung 32 jeweils
beabstandet zueinander angeordnet. Des Weiteren weisen die Sensorelemente 48, 50,
52, 54 jeweils einen ersten Sensorbereich 100 und einen zweiten Sensorbereich 102
auf. Der erste Sensorbereich 100 ist dabei an dem Stützelement 60 angeordnet und der
zweite Sensorbereich 102 an der nach innen gewandten Oberfläche 84 der Griffhülse
62 angeordnet, wobei die beiden Sensorbereiche 100, 102 in radialer Richtung 82 zueinander
beabstandet angeordnet sind. Innerhalb eines Sensorelements 48, 50, 52, 54 bilden
die beiden Sensorbereiche 100, 102 einen Kondensator, so dass mittels einer Kapazität
im Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12 bzw. der Zusatzhandgriffvorrichtung 10 eine
Schwingungskenngröße anhand eines Abstands 104 bzw. des sich verändernden Abstands
104 in radialer Richtung 82 zwischen dem Stützelement 60 und der Griffhülse 62 des
Zusatzhandgriffs 14 ermittelt werden kann.
[0028] Die Dämpfungseinheit 16 weist des Weiteren eine Steuereinheit 56 auf, die zu einer
Einstellung einer Dämpfungskenngröße innerhalb der elektromagnetischen Aktoreinheit
18 bzw. den elektromagnetischen Aktorelementen 20, 22, 24, 26, 28, 30 in Abhängigkeit
der sensierten Schwingungskenngröße vorgesehen ist. Hierzu werden sensierte Schwingungskenngrößen
der Sensoreinheit 46 bzw. der einzelnen Sensorelemente 48, 50, 52, 54 über eine nicht
näher dargestellte Datenleitung an die Steuereinheit 56 geleitet, die aus den sensierten
Schwingungskenngrößen eine Dämpfungskenngröße mittels eines nicht näher dargestellten
Prozessors der Steuereinheit 56 ermittelt, wobei für den der Befestigungseinheit 78
zugewandten Endbereich 34 und für den der Befestigungseinheit 78 abgewandten Endbereich
36 jeweils eine eigene Dämpfungskenngröße ermittelt wird. Mittels der Dämpfungskenngröße
wird in der elektromagnetischen Aktoreinheit 18 bzw. in den einzelnen elektromagnetischen
Aktorelementen 20, 22, 22, 24, 26, 28, 30 eine Dämpfung eingestellt. Hierbei wird
eine Schwingungsbewegung, die im Betrieb von der Handwerkzeugmaschine 12 über die
Befestigungseinheit 78 auf den Zusatzhandgriff 14 übertragen wird, mittels einer Ausgleichsbewegung
der elektromagnetischen Aktorelemente 20, 22, 22, 24, 26, 28, 30 gedämpft. In den
Spulen 40 wird dabei ein Magnetfeld erzeugt, das auf die bewegbaren Kerne 42 entgegen
einer momentanen Schwingungsbewegung in radialer Richtung 82 wirkt, so dass die Griffhülse
62 zumindest teilweise schwingungsentkoppelt bezüglich der Befestigungseinheit 78
bzw. des Stützelements 60 gelagert ist.
[0029] Zu einer von der Handwerkzeugmaschine 12 unabhängigen Energieversorgung weist die
Dämpfungseinheit 16 ein Energiespeichermittel 58 auf, das über eine nicht näher dargestellte
Energieübertragungsleitung die Steuereinheit 56, die Sensoreinheit 46 und die elektromagnetische
Aktoreinheit 18 mit elektrischer Energie versorgt. Das Energiespeichermittel 58, das
beispielsweise von einer Batterie, die elektrische Energie in Form von chemischer
Energie speichert, gebildet ist, ist innerhalb des Stützelements 60 angeordnet. Hierzu
weist das Stützelement 60 eine Aussparung 106 in dem mittleren Bereich 90 entlang
der Haupterstreckungsrichtung 38 auf, wobei die Aussparung 106 einen Aufnahmebereich
108 zur Aufnahme des Energiespeichermittels 58 umfasst. Die zweiteilige Ausbildung
ermöglicht es für einen Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung 10, das Energiespeichermittel
58 durch Entfernen des der Befestigungseinheit 78 abgewandten Teilbereichs 88 des
Stützelements 60 auszuwechseln. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, dass das
Energiespeichermittel 58 über eine nicht näher dargestellte Energieübertragungsleitung
über eine Energieversorgung der Handwerkzeugmaschine 12 im Betrieb aufladbar ist.
1. Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine (12), mit einem
Zusatzhandgriff (14), der eine Griffhülse (62) und eine Befestipungseinheit (78) aufweist,
und einer Dämpfungseinheit (16) zur Schwingungsentkopplung eines Griffbereichs der
Griffhülse (62) in Bezug auf die Befestigungseinheit (78), wobei die Dämpfungseinheit
(16) zumindest eine Aktoreinheit (18) zu einer Einstellung einer Dämpfungskenngröße
aufweist, wobei die Aktoreinheit (18) zumindest teilweise von einer elektromagnetischen
Aktoreinbeit (18) gebildet ist dadurch gekennzeichnet, dass elektromagnetische Aktoreinheit (18) zumindest zwei elektromagnetische Aktorelemente
(20, 22, 24, 26, 28, 30) aufweist, die in einer Umfangsrichtung (32) der Griffhülse
(62) gleichmäßig beabstandet zueinander angeordnet sind.
2. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetische Aktoreinheit (18) zumindest zwei elektromagnetische Aktorelemente
(20, 22, 24, 26, 28, 30) aufweist, die an unterschiedlichen Endbereichen (34,36) des
Zusatzhandgriffs (14) entlang einer Haupterstreckungsrichtung (38) des Zusatzhandgriffs
(14) angeordnet sind.
3. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der elektromagnetischen Aktorelemente (20, 22, 24, 26, 28, 30) zumindest
teilweise eine Spule (40) umfasst.
4. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der elektromagnetischen Aktorelemente (20, 22, 24, 26, 28, 30) zumindest
teilweise einen bewegbaren Kern (42) aufweist.
5. Zusatzhandgriffvorichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetische Aktoreinheit (18) zumindest ein Federelement (44) zu einer
zumindest teilweisen Abstützung aufweist.
6. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (16) eine Sensoreinheit (46) zur Erfassung einer Schwingungskenngröße
aufweist.
7. Zusatzandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (46) zumindest ein Sensorelement (48, 50, 52, 54) aufweist, das
von einem Abstandssensor gebildet ist.
8. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (46) zumindest zwei Sensorelemente (48, 50, 52,54) aufweist, die
an unterschiedlichen Bereichen (96, 98) des Zusatzhandgriffs (14) entlang einer Haupterstreekungsrichtung
(38) des Zusatzhandgriffs (14) angeordnet sind.
9. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (46) zumindest zwei Sensorelemente (48, 50, 52, 54) aufweist, die
in einer Umfangsrichtung (32) gleichmäßig beabstandet zueinander angeordnet sind.
10. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (16) eine Steuereinheit (56) aufweist, die zu einer Einstellung
einer Dämpfungskenngröße in Abhängigkeit einer sensierten Schwingungskenngröße vorgesehen
ist.
11. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (16) zumindest ein Energiespeichermittel (58) aufweist, das
zu einer Energieversorgung der Steuereinheit (56) und/oder der elektromagnetischen
Aktoreinheit (18) und/oder der Sensoreinheit (46) vorgesehen ist.
12. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzhandgriff (14) zumindest ein Stützelement (60) aufweist, das zu einer Aufnahme
des Energiespeichermittels (58) vorgesehen ist
13. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzhandgriff (14) eine Griffhülse (62) aufweist, die einen Aufnahmebereich
(64) zu einer zumindest teilweisen Aufnahme der Dämpfungseinheit (16) bildet.
14. Handwerkzeugmaschine, insbesondere eine Winkelschleifmaschine, mit einem Haupthandgriff
(66) und einer Zusatzhandgriffvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Auxiliary handle apparatus, in particular for a handheld power tool (12), having an
auxiliary handle (14), which has a handle sleeve (62) and a fastening unit (78), and
having a damping unit (16) for decoupling vibrations of a handle region of the handle
sleeve (62) relative to the fastening unit (78), with the damping unit (16) having
at least one actuator unit (18) for setting a damping characteristic variable, with
the actuator unit (18) being formed at least partly by an electromagnetic actuator
unit (18), characterized in that the electromagnetic actuator unit (18) has at least two electromagnetic actuator
elements (20, 22, 24, 26, 28, 30) which are arranged at a uniform distance from one
another in a circumferential direction (32) of the handle sleeve (62).
2. Auxiliary handle apparatus according to Claim 1, characterized in that the electromagnetic actuator unit (18) has at least two electromagnetic actuator
elements (20, 22, 24, 26, 28, 30) which are arranged at different end regions (34,
36) of the auxiliary handle (14) along a main direction (38) of extent of the auxiliary
handle (14).
3. Auxiliary handle apparatus according to either of the preceding claims, characterized in that at least one of the electromagnetic actuator elements (20, 22, 24, 26, 28, 30) at
least partially surrounds a coil (40).
4. Auxiliary handle apparatus at least according to Claim 3, characterized in that at least one of the electromagnetic actuator elements (20, 22, 24, 26, 28, 30) at
least partially has a movable core (42).
5. Auxiliary handle apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the electromagnetic actuator unit (18) has at least one spring element (44) for providing
at least partial support.
6. Auxiliary handle apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the damping unit (16) has a sensor unit (46) for detecting a vibration characteristic
variable.
7. Auxiliary handle apparatus at least according to Claim 6, characterized in that the sensor unit (46) has at least one sensor element (48, 50, 52, 54) which is formed
by a distance sensor.
8. Auxiliary handle apparatus at least according to Claim 6, characterized in that the sensor unit (46) has at least two sensor elements (48, 50, 52, 54) which are
arranged on different regions (96, 98) of the auxiliary handle (14) along a main direction
(38) of extent of the auxiliary handle (14).
9. Auxiliary handle apparatus at least according to Claim 6, characterized in that the sensor unit (46) has at least two sensor elements (48, 50, 52, 54) which are
arranged at a uniform distance from one another in a circumferential direction (32).
10. Auxiliary handle apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the damping unit (16) has a control unit (56) which is intended to set a damping
characteristic variable as a function of a sensed vibration characteristic variable.
11. Auxiliary handle apparatus at least according to Claim 6 and/or 10, characterized in that the damping unit (16) has at least one energy storage means (58) which is intended
to supply energy to the control unit (56) and/or to the electromagnetic actuator unit
(18) and/or to the sensor unit (46).
12. Auxiliary handle apparatus at least according to Claim 11, characterized in that the auxiliary handle (14) has at least one supporting element (60) which is intended
to hold the energy storage means (58).
13. Auxiliary handle apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the auxiliary handle (14) has a handle sleeve (62) which forms a holding region (64)
for at least partially holding the damping unit (16).
14. Handheld power tool, in particular an angle grinder, having a main handle (66) and
an auxiliary handle apparatus (10) according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de poignée supplémentaire, en particulier pour une machine-outil à main
(12), comprenant une poignée supplémentaire (14) qui présente un manchon de préhension
(62) et une unité de fixation (78), et une unité d'amortissement (16) pour le découplage
des vibrations d'une zone de préhension du manchon de préhension (62) par rapport
à l'unité de fixation (78), l'unité d'amortissement (16) présentant au moins une unité
d'actionneur (18) pour l'ajustement d'une grandeur caractéristique d'amortissement,
l'unité d'actionneur (18) étant formée au moins en partie par une unité d'actionneur
électromagnétique (18), caractérisé en ce que l'unité d'actionneur électromagnétique (18) présente au moins deux éléments d'actionneur
électromagnétiques (20, 22, 24, 26, 28, 30), qui sont disposés de manière espacée
uniformément les uns par rapport aux autres dans une direction périphérique (32) du
manchon de préhension (62).
2. Dispositif de poignée supplémentaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'actionneur électromagnétique (18) présente au moins deux éléments d'actionneur
électromagnétiques (20, 22, 24, 26, 28, 30) qui sont disposés au niveau de régions
d'extrémité différentes (34 ; 36) de la poignée supplémentaire (14) le long d'une
direction d'étendue principale (38) de la poignée supplémentaire (14).
3. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments d'actionneur électromagnétiques (20, 22, 24, 26, 28, 30)
comprend au moins en partie une bobine (40).
4. Dispositif de poignée supplémentaire selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments d'actionneur électromagnétiques (20, 22, 24, 26, 28, 30)
comprend au moins en partie un noyau mobile (42).
5. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité d'actionneur électromagnétique (18) présente au moins un élément de ressort
(44) pour un support au moins partiel.
6. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité d'amortissement (16) présente une unité de capteur (46) pour détecter une
grandeur caractéristique d'oscillation.
7. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité de capteur (46) présente au moins un élément de capteur (48, 50, 52, 54)
qui est formé par un capteur de distance.
8. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité de capteur (46) présente au moins deux éléments de capteur (48, 50, 52, 54)
qui sont disposés au niveau de régions différentes (96, 98) de la poignée supplémentaire
(14) le long d'une direction d'étendue principale (38) de la poignée supplémentaire
(14).
9. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité de capteur (46) présente au moins deux éléments de capteur (48, 50, 52, 54)
qui sont disposés de manière espacée uniformément les uns par rapport aux autres dans
une direction périphérique (32).
10. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité d'amortissement (16) présente une unité de commande (56) qui est prévue pour
ajuster une grandeur caractéristique d'amortissement en fonction d'une grandeur caractéristique
de vibration détectée.
11. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins les revendications 6 et/ou 10,
caractérisé en ce que l'unité d'amortissement (16) présente au moins un moyen d'accumulation d'énergie
(58) qui est prévu pour alimenter en énergie l'unité de commande (56) et/ou l'unité
d'actionneur électromagnétique (18) et/ou l'unité de capteur (46).
12. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 11, caractérisé en ce que la poignée supplémentaire (14) présente au moins un élément de support (60) qui est
prévu pour recevoir le moyen d'accumulation d'énergie (58).
13. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la poignée supplémentaire (14) présente un manchon de préhension (62) qui forme une
région de réception (64) pour recevoir au moins en partie l'unité d'amortissement
(16).
14. Machine-outil à main, en particulier meuleuse d'angle, comprenant une poignée supplémentaire
(66) et un dispositif de poignée supplémentaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes.


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