| (19) |
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(11) |
EP 2 214 967 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.07.2011 Patentblatt 2011/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.11.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/066471 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/068671 (04.06.2009 Gazette 2009/23) |
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SELBSTÖFFNENDES UND WIEDERVERSCHLIESSBARES AUSGIESSELEMENT AUS KUNSTSTOFF ZUR APPLIKATION
AUF EINER PACKUNG FÜR FLÜSSIGKEITEN
SELF-OPENING AND RECLOSABLE POURING ELEMENT MADE OF PLASTIC FOR APPLICATION ON A PACKAGE
FOR LIQUIDS
ÉLÉMENT DE VERSAGE À AUTO-OUVERTURE ET REFERMABLE, EN MATIÈRE SYNTHÉTIQUE, DESTINÉ
À ÊTRE APPLIQUÉ SUR UN EMBALLAGE DE LIQUIDES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
29.11.2007 DE 102007057863
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.2010 Patentblatt 2010/32 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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11168244.9 |
| (73) |
Patentinhaber: SIG Technology AG |
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8212 Neuhausen am Rheinfall (CH) |
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Erfinder: |
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- LEUENBERGER, Markus
8240 Thayngen (CH)
- WASSUM, Markus
8263 Buch (CH)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- und Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 385 603 WO-A-2006/089440 FR-A- 2 779 418
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WO-A-98/14317 FR-A- 2 779 127
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein selbstöffnendes und wiederverschließbares Ausgießelement
aus Kunststoff zur Applikation auf einer Packung für Flüssigkeiten, insbesondere Karton/Kunststoff-Verbundpackung,
mit einem einen Befestigungsflansch aufweisenden Basiselement, einem Schneidelement
und einem Schraubdeckel, wobei das Schneidelement im Innern des Basiselements drehbar
angeordnet ist und mit dem Schraubdeckel derart in Wirkverbindung steht, dass beim
erstmaligen Abschrauben des Schraubdeckels durch das sich ins Packungsinnere einschraubende
Schneidelement eine Gießöffnung im Packungsmaterial entsteht.
[0002] Selbstöffnende und wiederverschließbare Ausgießelemente der zuvor angegebenen Art
sind in vielfältiger Ausführung aus der Praxis bekannt. Dabei setzen sich mehr und
mehr solche Ausgießelemente durch, welche einen Schraubdeckel aufweisen, der beim
erstmaligen Aufschrauben über Zwangsführungselemente ein Schneidelement dazu veranlasst,
eine Gießöffnung in das - zuvor vollkommen dicht verschlossene - Verbundmaterial einzubringen.
Daher bestehen die bekannten gattungsgemäßen Ausgießelemente aus drei Teilen: Basiselement,
Schneidelement sowie Schraubdeckel.
[0003] Aus der
US-PS 5 482 176 ist ein dreiteiliges Ausgießelement bekannt, bei dem alle drei Teile einzeln hergestellt
und anschließend montiert werden müssen. Dazu wird das Schneidelement ins Basiselement
geschraubt und in einem zweiten Schritt der Schraubdeckel auf das Basiselement geprellt.
Eine solche Art der Montage ist relativ aufwendig.
[0004] Zur Erleichterung der Montage solcher bekannter Ausgießelemente wurde bereits vorgeschlagen,
das Basiselement mit dem Schneidelement einteilig spritzzugießen (
EP 1 088 764 B1), und zwar dergestalt, dass das Schneidelement unterhalb des den Befestigungsflansch
aufweisenden Boden des Basiselements mittels Verbindungsbrücken beabstandet anzuordnen.
Zur Montage beider Teile müssen diese nur noch ineinander geschraubt werden.
[0005] Bei anderen bekannten Ausgießelementen (
EP 0 385 603 A1 und
FR 2779418) werden ebenfalls Basiselement und Schneidelement als Vorbaugruppe einteilig hergestellt,
die beide Teile miteinander verbindenden Verbindungsbrücken werden jedoch erst bei
der Erstöffnung durch den Verbraucher zerstört.
[0006] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte und
zuvor näher beschriebene dreiteilige Ausgießelement so auszugestalten und weiterzubilden,
dass eine besonders einfache und damit kostengünstige Herstellung ermöglicht wird.
Weiterhin ist auch eine einfache Montage erwünscht.
[0007] Diese Aufgabe ist bei einem selbstöffnenden und wiederverschließbaren Ausgießelement
gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 dadurch gelöst, dass bei der Herstellung
im Spritzgießwerkzeug das Schneidelement bereits vollständig im Inneren des Basiselements
angeordnet und durch mehrere Verbindungsbrücken zum Basiselement beabstandet ist.
[0008] Erfindungsgemäß ist erkannt worden, dass auf ein Zusammenstecken bzw. Verschrauben
von Schneidelement und Basiselement dann verzichtet werden kann, wenn beide Teile
bereits im Einbauzustand gespritzt werden. Durch die besondere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Ausgießelements kann ein Werkzeug ohne Schieber verwendet werden, wodurch die Herstellungskosten
und -zeiten deutlich reduziert werden können. Dadurch dass keine Schieberelemente
im Spritzgießwerkzeug vorhanden sind, kann der vorhandene Raume eine höhere Anzahl
von Kavitäten aufnehmen, so dass eine effizientere Ausnutzung des Spritzwerkzeugs
ermöglicht ist.
[0009] Gemäß einer weiteren Lehre der Erfindung ist vorgesehen, dass das Basiselement mehrere
an seiner Innenwandung verteilt angeordnete Führungsstege mit sich ändernder Steigung
und das Schneidelement an seiner Außenwandung mehrere entsprechend verteilt angeordnete
Führungsrippen aufweist, so dass eine Drehung des Schneidelements im Innern des Basiselements
zunächst einer steilen und anschließend einer flachen Schraubenlinie folgt. Diese
spezielle Anordnung der Führungsstege und -rippen sorgt dafür, dass innerhalb des
Ausgießelementes keine überlappenden Einbauten vorhanden sind, so dass - wie erwähnt
- auf Schieber im Spritzgießwerkzeug vollständig verzichtet werden kann. Eine solche
Art der Führung zwischen Schneidelement und Basiselement ist bereits aus dem auf die
Anmelderin zurückgehenden europäischen Patent
EP 1 509 456 B1 für sich bekannt.
[0010] Bevorzugt weist dazu das Schneidelement je Führungssteg des Basiselements jeweils
eine obere Führungsrippe und eine untere Führungsrippe auf, um das Schneidelement
jeweils oberhalb und unterhalb des jeweiligen Führungsstegs zwangszuführen. Es hat
sich gezeigt, dass es nicht notwendig ist, miteinander korrespondierende Gewindeabschnitte
herzustellen, da eine ausreichende Zwangsführung auch bereits durch die Verwendung
kurzer Führungsrippen gewährleistet ist.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die radialen
Führungsrippen wenigstens teilweise gleichzeitig als Anschlag für vom Schraubdeckel
auf einer konzentrischen Kreisbahn angeordnete und ins Innere des Basiselements hineinragende
Nocken als Kraftübertragungselemente vorgesehen sind. Es ist zwar auch denkbar, die
im Schraubdeckel angeordneten Nocken im Innern des Schneidelements vorzusehen, doch
ist dies einerseits aufgrund der schlechteren Hebelwirkung nachteilig und wirkt sich
negativ auf das Gießverhalten aus, da entsprechende Mitnehmer im Innern des Schneidelements
angeordnet sein müssten und auf diese Weise den lichten Gießquerschnitt einengen würden.
[0012] Eine ausreichend stabile Führung zwischen Basiselement und Schneidelement wird dann
erreicht, wenn das Basiselement drei Führungsstege und das Schneidelement entsprechend
auch drei Gruppen von Führungsrippen aufweist. Dennoch sind im Rahmen der Erfindung
auch solche Ausgießelemente umfasst, die mehr als drei Führungsmittelpaare aufweisen.
[0013] Gemäß einer weiteren besonders zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Führungsstege an ihrem unteren Ende eine Ausnehmung zur Aufnahme der oberen
Führungsrippen aufweisen und dass die oberen Führungsrippen beim erstmaligen Aufschrauben
des Schraubdeckels in diese Ausnehmungen zwangsgeführt werden. Dazu können die Nocken
im Schraubdeckel an ihren Enden entsprechend ausgeformt sein, so dass beim Wiederverschließen
(Zuschrauben) des Schraubdeckels die oberen Führungsrippen stets in die Ausnehmungen
hineingedrückt werden.
[0014] Eine andere erfindungsgemäße Lehre sieht vor, dass die Verbindungsbrücken zwischen
den radialen Führungsrippen des Schneidelements und der Innenwandung des Basiselements
angeordnet sind, und zwar bevorzugt zwischen den unteren radialen Führungsrippen und
der Innenwandung des Basiselements. Da die unteren Führungsrippen beim Hineindrehen
des Schneidelements in das Verbundmaterial unterhalb der Führungsstege liegen, können
sich die Reste der Verbindungsbrücken nicht negativ auf den Öffnungsvorgang auswirken.
[0015] Besonders zweckmäßig sind die unteren radialen Führungsrippen geneigt angeordnet
und entspricht die Neigung im wesentlichen der mittleren Steigung der Führungsstege
des Basiselements. Durch eine solche Ausgestaltung gleitet das Schneidelement beim
durch das Abschrauben des Schraubdeckels veranlasste Hineindrehen in das Verbundmaterial
besonders elegant entlang der Führungsstege und erleichtert so den Öffnungsvorgang.
[0016] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Verbindungsbrücken beim
erstmaligen Öffnen durch den Verbraucher zerstört werden. Es ist jedoch auch möglich,
dass die Verbindungsbrücken beim Aufpressen bzw. Zuschrauben des Schraubdeckels auf
das Basiselement zerstört werden. Hier ist es beispielsweise denkbar, dass die Baugruppe
aus einteilig hergestelltem Schneidelement und Basiselement nach dem Aufbringen des
Deckels durch eine leichte Zuschraubbewegung gegeneinander verdreht werden, so dass
die Verbindungsbrücken reißen.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Schraubdeckel mittels
wenigstens einer Verbindungslasche einteilig mit dem Basiselement sowie Schneidelement
hergestellt wird. Eine solche Ausgestaltung ist besonders zweckmäßig, da das gesamte
Ausgießelement in einem einzigen Werkzeug hergestellt werden kann. Die Verbindungslasche
kann dabei gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung gleichzeitig
als Originalitätssiegel dienen. Dazu weist die Verbindungslasche zweckmäßigerweise
eine Sollbruchstelle auf, um den Öffnungsvorgang nicht zu sehr zu erschweren.
[0018] Bevorzugt ist die Länge der Verbindungslasche zu bemessen, dass beim Herstellungsvorgang
im Spritzwerkzeug der Schraubdeckel in offener und aufgeklappter Position an den Verbindungsflansch
angespritzt ist, und dass für die Endmontage der Schraubdeckel über das Basiselement
geschwenkt und mit diesem verpresst wird. Eine solche Ausgestaltung ist für sich bereits
bekannt und in der
US-PS 4,548,332 vorbeschrieben.
[0019] Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch auch denkbar, dass der Schraubdeckel separat
vom Basiselement sowie Schneidelement hergestellt wird. In einem solchen Fall wird
nach dem Aufpressen des Schraubdeckels auf das Basiselement eine vom Verbraucher erkennbare
und sich beim ersten Öffnen zerstörende Verbindung als Originalitätssiegel zwischen
Basiselement und Schraubdeckel aufgebracht. So lässt sich in jedem Fall vom Verbraucher
erkennen, ob das Ausgießelement bereits einmal geöffnet worden ist oder nicht.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Ausgießelement nach der Entnahme aus dem Spritzwerkzeug in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 2
- das Ausgießelement aus Fig. 1 in Draufsicht,
- Fig. 3
- das fertig montierte Ausgießelement gemäß den Fig. 1 und 2 mit aufgepresstem Schraubdeckel
in perspektivischer Draufsicht,
- Fig. 4
- das Ausgießelement nach Betätigen des Schraubdeckels in perspektivischer Ansicht von
unten,
- Fig. 5
- Basiselement und Schneidelement im Vertikalschnitt entlang der Linie V-V aus Fig.
2 in perspektivischer Ansicht von unten und
- Fig. 6
- ein einzelnes Basiselement im Vertikalschnitt in perspektivischer Darstellung.
[0021] In Fig. 1 ist das Ausgießelement in der Position zu erkennen, wie es aus dem Spritzwerkzeug
entnommen wird. Dabei weist das Ausgießelement zunächst ein Basiselement 1 mit einem
umlaufenden Befestigungsflansch 2 und einem Außengewinde 3 auf. Im Innern des Basiselements
1 befindet sich ein Schneidelement 4, welches an seiner Unterseite mit einer Mehrzahl
von Zähnen versehen ist. Die Zwangsführung zwischen Basiselement 1 und Schneidelement
4 erfolgt einerseits über im Innern des hohlzylinderförmigen Basiselements 1 angeordnete
Führungsstege 6 sowie außen am Schneidelement 4 angeordnete Führungsrippen 7 bzw.
8, auf die noch näher eingegangen werden wird.
[0022] Verschlossen wird das Ausgießelement mit einem Schraubdeckel 9, welcher in seinem
Innern auf einer konzentrischen Kreisbahn angeordnete Nocken 10 aufweist, welche beim
erstmaligen Aufschrauben als Kraftübertragungselemente zur Betätigung (Drehung) des
Schneidelements 4 dienen, dazu drückt die steile Flanke jeder Nocke 10 gegen jede
Führungsrippe 8. An seiner Innenseite weist der Schraubdeckel 9 ein Innengewinde 11
auf, das in stärkerer Steigung dem Außengewinde 3 des Basiselements entspricht.
[0023] Im dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel sind das Basiselement
1 und der Schraubdeckel 9 mittels einer Verbindungslasche 12 miteinander verbunden.
Die Verbindungslasche 12 ist zwischen der Kante des Schraubdeckels 9 und dem Befestigungsflansch
2 des Ausgießelements angeordnet und weist eine Länge auf, die ein Umschwenken des
Schraubdeckels 9 und Aufpressen auf das Basiselement 1 ermöglicht.
[0024] In der Draufsicht gemäß Fig. 2 ist darüber hinaus noch erkennbar, dass die Verbindungslasche
12 zum Befestigungsflansch 2 hin eine Sollbruchstelle 13 aufweist, dort nämlich nur
mit zwei nicht näher bezeichneten schmalen Verbindungsbrücken mit dem Befestigungsflansch
2 verbunden ist. Die Verbindung zwischen Basiselement 1 und Schneidelement 4 erfolgt
dabei über Verbindungsbrücken 14, deren Anordnung weiter unten noch näher beschrieben
werden wird.
[0025] Fig. 3 zeigt ein fertig montiertes Ausgießelement, es ist deutlich zu erkennen, dass
die Verbindungslasche 12 dem Verbraucher unmittelbar signalisiert, ob der Schraubdeckel
bereits einmal geöffnet wurde oder nicht. Sie dient daher als Originalitätssiegel.
[0026] In Fig. 4 ist das erfindungsgemäße Ausgießelement in einer Stellung dargestellt,
die die einzelnen Bauteile nach dem Aufschrauben des Schraubdeckels 9 zeigt. Das Schneidelement
4 ist dabei entlang der Führungsstege 6 in das unterhalb des Befestigungsflansches
2 befindliche Verbundmaterial eingedrungen und hat dabei etwa eine viertel Drehung
durchgeführt. Deutlich erkennt man, dass die Verbindungslasche 12 gerissen ist und
dass sich das abstehende Ende 12' vom Befestigungsflansch 2 gelöst hat. Ferner ist
erkennbar, dass das Schneidelement 4 an seinem unteren Ende nicht überhall Zähne aufweist,
sondern in einem bestimmten Bereich auf die Anordnung von Zähnen verzichtet, um zu
gewährleisten, dass das aufgeschnittene Verbundmaterialstück sich nicht vom übrigen
Verbundmaterial ablöst, um zu garantieren, dass es keinesfalls die Verbundpackung
verlassen und ins Getränk des Verbrauchers gelangen kann. Dadurch, dass das Schneidelement
4 nun tubusartig in das Innere der Packung hineinragt, wird das teilweise ausgestanzte
Verbundstück viel mehr nach unten weggebogen, so dass die Gießöffnung stets ihren
vollen Querschnitt behält.
[0027] In Fig. 5 ist nun die Baueinheit von Basiselement 1 und Schneidelement 4 im gespritzten
Zustand noch einmal im Vertikalschnitt dargestellt, um die genaue bevorzugte Lage
der Verbindungsbrücken 14 zu erläutern. Diese befinden sich zwischen dem äußeren Ende
der unteren Führungsrippen 18 und der Innenwandung des Basiselements 1. Da hier die
genaue Ausbildung der Führungsstege 6 vom Schneidelement 4 verdeckt ist, ist in Fig.
6 ein aufgeschnittenes Basiselement 1 noch einmal ohne Schneidelement 4 dargestellt.
Hier erkennt man, dass der Führungssteg 6 - von oben nach unten betrachtet - zunächst
relativ steil ausgeführt ist und dann relativ flach endet. Dies bewirkt, dass eine
Drehung des Schneidelements 4 im Innern des Basiselements 1 zunächst einer steilen
und anschließend einer flachen Schraubenlinie folgt. Für den Öffnungsprozess bedeutet
das, dass die Zähne zunächst in das Verbundmaterial bzw. in einen eine Öffnung im
Karton überspannenden PE-Film hineinstoßen (Stechen) und dann einer flachen Kreisbewegung
(Schneiden) folgen. Damit nun das Schneidelement 4 in seiner Endstellung verbleibt,
ist nach einer weiteren Lehre der Erfindung vorgesehen, dass die Führungsstege 6 an
ihrem unteren Ende eine Ausnehmung 15 aufweisen, in welche die oberen Führungsrippen
7 genau hineinpassen, so dass sie sich dort vor einem Anschlag 16 verklemmen. Diese
Zwangsführung wird ebenfalls durch die Nocken 10 des Schraubdeckels 9 bewirkt. Wenn
die Oberseite des Steges 16 kurz vor Erreichen der Ausnehmung 15 wieder etwas ansteigt,
so dient dies der zuverlässigen Verklemmung der oberen Führungsrippen 7. In Fig. 6
ist dieser Anstieg etwas überhöht dargestellt, um das Prinzip zu verdeutlichen.
1. Selbstöffnendes und wiederverschließbares Ausgießelement aus Kunststoff zur Applikation
auf einer Packung für Flüssigkeiten, insbesondere Karton/Kunststoff-Verbundpackung,
mit einem einen Befestigungsflansch (2) aufweisenden Basiselement (1), einem Schneidelement
(4) und einem Schraubdeckel (9), wobei das Schneidelement (4) im Innern des Basiselements
(1) drehbar angeordnet ist und mit dem Schraubdeckel (9) in Wirkverbindung steht,
wobei bei der Herstellung im Spritzgießwerkzeug das Schneidelement (4) bereits vollständig
im Inneren des Basiselements (1) angeordnet und durch mehrere Verbindungsbrücken (14)
zum Basiselement (1) beabstandet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidelement mit dem Schraubdeckel (9) derart in Wirkverbindung steht,
dass beim erstmaligen Abschrauben des Schraubdeckels (9) durch das sich ins Packungsinnere
einschraubende Schneidelements (4) eine Gießöffnung im Packungsmaterial entsteht,
2. Ausgießelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (1) mehrere an seiner Innenwandung verteilt angeordnete Führungsstege
(6) mit sich ändernder Steigung und das Schneidelement (4) an seiner Außenwandung
mehrere entsprechend verteilt angeordnete Führungsrippen aufweist, so dass eine Drehung
des Schneidelements (4) im Innern des Basiselements (1) zunächst einer steilen und
anschließend einer flachen Schraubenlinie folgt.
3. Ausgießelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidelement (4) je Führungssteg (6) des Basiselements (1) jeweils eine obere
Führungsrippe (7) und eine untere Führungsrippe (8) aufweist, um das Schneidelement
(4) jeweils oberhalb und unterhalb des jeweiligen Führungsstegs (6) zwangszuführen.
4. Ausgießelement nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Führungsrippen (7) wenigstens teilweise gleichzeitig als Anschlag für
vom Schraubdeckel (9) auf einer konzentrischen Kreisbahn angeordnete und ins Innere
des Basiselements (1) hineinragende Nocken (10) als Kraftübertragungselemente vorgesehen
sind.
5. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (1) drei Führungsstege (6) und das Schneidelement (4) entsprechend
auch drei Gruppen von Führungsrippen (7, 8) aufweist.
6. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstege (6) an ihrem unteren Ende eine Ausnehmung (15) zur Aufnahme der
oberen Führungsrippen (7) aufweisen und dass die oberen Führungsrippen (7) beim erstmaligen
Aufschrauben des Schraubdeckels (9) in diese Ausnehmungen (15) zwangsgeführt werden.
7. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbrücken (14) zwischen den radialen Führungsrippen des Schneidelements
(4) und der Innenwandung des Basiselements (1) angeordnet sind.
8. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbrücken (14) zwischen den unteren radialen Führungsrippen (8) des
Schneidelements (4) und der Innenwandung des Basiselements (1) angeordnet sind.
9. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die unteren radialen Führungsrippen (8) geneigt angeordnet sind und dass die Neigung
im wesentlichen der mittleren Steigung der Führungsstege (6) des Basiselements (1)
entspricht.
10. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbrücken (14) beim erstmaligen Öffnen durch den Verbraucher zerstört
werden.
11. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbrücken beim Aufpressen bzw. Zuschrauben des Schraubdeckels auf das
Basiselement zerstört werden.
12. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubdeckel (9) mittels wenigstens einer Verbindungslasche (12) einteilig mit
dem Basiselement (1) sowie Schneidelement (4) hergestellt wird.
13. Ausgießelement nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslasche (12) zwischen Schraubdeckel (9) und Basiselement (1) gleichzeitig
als Originalitätssiegel vorgesehen ist.
14. Ausgießelement nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslasche (12) eine Sollbruchstelle (13) aufweist.
15. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Verbindungslasche (12) so bemessen ist, dass beim Herstellungsvorgang
im Spritzwerkzeug der Schraubdeckel (9) in offener und aufgeklappter Position an den
Befestigungsflansch (2) angespritzt ist, und dass für die Endmontage der Schraubdeckel
(9) über das Basiselement (1) geschwenkt und mit diesem verpresst wird.
16. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubdeckel separat vom Basiselement sowie Schneidelement hergestellt wird.
17. Ausgießelement nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufpressen des Schraubdeckels auf das Basiselement eine vom Verbraucher
erkennbare und sich beim ersten Öffnen zerstörende Verbindung als Originalitätssiegel
aufgebracht wird.
1. Self-opening and re-sealable pouring element consisting of plastic for application
to a pack for liquids, in particular a cardboard/plastic composite packaging, having
a base element (1) which has an attaching flange (2), a cutting element (4) and a
screw cap (9), wherein the cutting element (4) is arranged rotatably inside the base
element (1) and is operatively connected to the screw cap (9), wherein when produced
in the injection mould the cutting element (4) is already entirely arranged inside
the base element (1) and is spaced apart from the base element (1) by a plurality
of connecting bridges (14), characterised in that the cutting element is operatively connected to the screw cap (9) in such a way that
when the screw cap (9) is unscrewed for the first time an opening for pouring is produced
by the cutting element (4) which is screwed into the interior of the pack.
2. Pouring element according to Claim 1, characterised in that the base element (1) has a plurality of guiding ridges (6), which are distributed
on its inner wall and whose gradient varies, and the cutting element (4) has a plurality
of guiding ribs which are correspondingly distributed on its outer wall, so that a
rotation of the cutting element (4) inside the base element (1) initially follows
a steep helical line and then a shallow helical line.
3. Pouring element according to Claim 2, characterised in that for each guiding ridge (6) of the base element (1), the cutting element (4) in each
case has an upper guiding rib (7) and a lower guiding rib (8), in order to enable
the cutting element (4) to be positively guided in each case above and below the respective
guiding ridge (6).
4. Pouring element according to Claim 2 or 3, characterised in that at least some of the radial guiding ribs (7) are at the same time provided as stops
for lugs (10), acting as force-transmitting elements, which project into the inside
of the base element (1) from the screw cap (9) and are arranged on a concentric circular
path.
5. Pouring element according to any one of Claims 2 to 4, characterised in that the base element (1) has three guiding ridges (6) and the cutting element (4) accordingly
also has three groups of guiding ribs (7, 8).
6. Pouring element according to any one of Claims 2 to 5, characterised in that the guiding ridges (6) have a recess (15) at their bottom ends to receive the upper
guiding ribs (7), and in that the upper guiding ribs (7) are positively guided into these recesses (15) when the
screw cap (9) is unscrewed for the first time.
7. Pouring element according to any one of Claims 2 to 6, characterised in that the connecting bridges (14) are arranged between the radial guiding ribs of the cutting
element (4) and the inner wall of the base element (1).
8. Pouring element according to any one of Claims 2 to 6, characterised in that the connecting bridges (14) are arranged between the lower radial guiding ribs (8)
of the cutting element (4) and the inner wall of the base element (1).
9. Pouring element according to any one of Claims 3 to 8, characterised in that the lower radial guiding ribs (8) are arranged in an inclined position, and in that the inclination essentially corresponds to the mean gradient of the guiding ridges
(6) of the base element (1).
10. Pouring element according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the connecting bridges (14) are broken by the consumer at the first time of opening.
11. Pouring element according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the connecting bridges are broken when the screw cap is pressed or screwed onto the
base element.
12. Pouring element according to any one of Claims 1 to 11, characterised in that the screw cap (9) is produced in one piece with the base element (1) and cutting
element (4) by means of at least one connecting strap (12).
13. Pouring element according to Claim 12, characterised in that the connecting strap (12) between screw cap (9) and base element (1) is at the same
time provided to act as a tamper-evident seal.
14. Pouring element according to Claim 12 or 13, characterised in that the connecting strap (12) has a predetermined breaking point (13).
15. Pouring element according to any one of Claims 12 to 14, characterised in that the length of the connecting strap (12) is dimensioned in such a way that, during
the production process in the injection mould, the screw cap (9) is injected onto
the attaching flange (2) in an unfastened, opened position, and in that for final assembly the screw cap (9) is pivoted over the base element (1) and pressed
together with the latter.
16. Pouring element according to any one of Claims 1 to 11, characterised in that the screw cap is produced separately from the base element and cutting element.
17. Pouring element according to Claim 16, characterised in that after the screw cap has been pressed onto the base element a connection, which can
be identified by the consumer and which breaks when first opened, is applied to act
as a tamper-evident seal.
1. Elément verseur auto-ouvrant et refermable, en matière plastique, destiné à être appliqué
sur un emballage de liquides en matériau composite carton / matière synthétique, avec
un élément de base (1), qui présente une bride de fixation (2), un élément tranchant
(4) et un couvercle vissable (9), ledit élément tranchant (4) étant agencé en pivotement
à l'intérieur de l'élément de base (1) et se trouvant en liaison active avec le couvercle
vissable (9), sachant que, lors de la fabrication dans un moule pour injection, ledit
élément tranchant (4) est déjà agencé entièrement à l'intérieur de l'élément de base
(1) et est maintenu à distance dudit élément de base (1) par l'intermédiaire de plusieurs
ponts de liaison (14), caractérisé en ce que l'élément tranchant (4) est en liaison active avec le couvercle vissable (9) de sorte
que, lors du premier dévissage dudit couvercle vissable (9) une ouverture de versage
est formée dans le matériau de d'emballage par ledit élément tranchant (4), qui exécute
un mouvement de vissage à l'intérieur de l'emballage.
2. Elément verseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de base (1) présente plusieurs pattes de guidage (6), qui sont réparties
sur sa paroi intérieure, en pente variable, et que l'élément tranchant (4) présente,
sur sa paroi extérieure, plusieurs nervures de guidage, qui sont réparties de manière
correspondante, de sorte qu'une rotation de l'élément tranchant (4) à l'intérieur
de l'élément de base (1) s'effectue selon une ligne hélicoïdale d'abord raide et ensuite
plate.
3. Elément verseur selon la revendication 2, caractérisé en ce que, pour chaque patte de guidage (6) de l'élément de base (1), l'élément tranchant (4)
présente une nervure de guidage supérieure (7) et une nervure de guidage inférieure
(8) pour que l'élément tranchant (4) soit conduit de force au-dessus et au-dessous
de la patte de guidage (6) respective.
4. Elément verseur selon revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les nervures de guidage radiales (7) sont agencées sur une voie circulaire concentrique,
au moins partiellement, en formant simultanément des butées pour le couvercle vissable
(9), et que des cames (10), qui font saillie à l'intérieur de l'élément de base (1),
sont prévues en tant qu'éléments de transmission de force.
5. Elément verseur selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'élément de base (1) présente trois pattes de guidage (6) et l'élément tranchant
(4) présente, de manière correspondante, trois groupes de nervure de guidage supérieure
(7, 8).
6. Elément verseur selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les pattes de guidage (6) présentent, à leur extrémité inférieure, un évidement (15)
pour la réception des nervures de guidage supérieures (7), et que les nervures de
guidage supérieures (7) sont amenées de force dans ces évidements (15) lors du premier
vissage du couvercle vissable (9).
7. Elément verseur selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les ponts de liaison (14) sont disposés entre les nervures de guidage radiales de
l'élément tranchant (4) et la paroi intérieure de l'élément de base (1).
8. Elément verseur selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les ponts de liaison (14) sont disposés entre les nervures de guidage radiales, inférieures
(8) de l'élément tranchant (4) et la paroi intérieure de l'élément de base (1).
9. Elément verseur selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que les nervure de guidage radiales, inférieures (8) sont disposées en pente et que l'inclinaison
correspond sensiblement à la pente ascendante moyenne des pattes de guidage (6) de
l'élément de base (1).
10. Elément verseur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les ponts de liaison (14) sont rompus lors de la première ouverture par le consommateur.
11. Elément verseur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les ponts de liaison sont rompus lors de l'enfoncement, respectivement du vissage
du couvercle vissable sur l'élément de base.
12. Elément verseur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le couvercle vissable (9) est fabriqué d'une pièce avec l'élément de base (1) et
l'élément tranchant (4), au moyen d'au moins une patte de liaison (12).
13. Elément verseur selon la revendication 12, caractérisé en ce que la patte de liaison (12) est simultanément prévue en tant que sceau d'origine, entre
le couvercle vissable (9) et l'élément de base (1).
14. Elément verseur selon revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que la patte de liaison (12) est un point de rupture (13).
15. Elément verseur selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que la longueur des pattes de liaison (12) est calculée de sorte que, lors de la fabrication
dans le moule d'injection, le couvercle vissable (9) soit injecté en position ouverte
et relevée, sur la bride de fixation (2), et que, pour le montage final, le couvercle
vissable (9) soit pivoté sur l'élément de base (1) et pressé avec celui-ci.
16. Elément verseur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le couvercle vissable est fabriqué séparément de l'élément de base et de l'élément
tranchant.
17. Elément verseur selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'une liaison, qui peut être identifiée par le consommateur et se rompt lors de la première
ouverture, est formée après que le couvercle vissable ait été pressé sur l'élément
de base.
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