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(11) |
EP 2 216 486 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.2015 Patentblatt 2015/17 |
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Anmeldetag: 19.01.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Verschließen einer Gebäudeöffnung
Device for closing a building opening
Dispositif de fermeture d'une ouverture de bâtiment
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
05.02.2009 DE 102009007682
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.2010 Patentblatt 2010/32 |
| (73) |
Patentinhaber: ROMA KG |
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89331 Burgau (DE) |
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Erfinder: |
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- Brunnet, Sascha Oliver
67373 Dudenhofen (DE)
- Lhotzky, Daniel
67316 Carlsberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig |
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Patentanwalt Munk
Prinzregentenstraße 3 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 029 557 DE-U1-202006 017 958
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DE-C1- 19 808 624
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen einer Gebäudeöffnung, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Bei Anordnungen dieser Art kommen unterschiedliche Behanglängen und -breiten vor,
so dass sich unterschiedliche Wickeldurchmesser und unterschiedliche Durchbiegungen
der Wickelwelle und des Fallstabs ergeben. Dem muss Rechnung getragen werden, um gegenseitige
Kollisionen und damit Betriebsstörungen zu vermeiden. Zudem ist eine möglichst geringe
Höhe der Gesamtansicht erwünscht. Aus diesem Grund werden bisher für unterschiedliche
Behanggrößen unterschiedliche Kastengrößen verwendet. Dies führt jedoch zu einem vergleichsweise
hohen baulichen Aufwand.
[0004] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
eingangs erwähnter Art zu schaffen, die für alle gängigen Behanggrößen mit einer Kastengröße
auskommt und dennoch Störungen vermeidet und einen günstigen, optischen Gesamteindruck
gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Profilschiene einen dem
Fallstab zugeordneten Endanschlag bildet, dessen Position in Ein- und Ausfahrrichtung
des Fallstabs variierbar ist.
[0006] Diese Maßnahmen stellen sicher, dass der Fallstab je nach Durchmesser der auf der
Wickelwelle aufzunehmenden Wicklung ganz oder mehr oder weniger in den Kasten eingezogen
werden kann, wodurch sich auch bei gleicher Kastengröße für unterschiedliche Behanggrößen
eine der Größe adäquate Höhe der Gesamtansicht und damit in jedem Fall ein günstiger,
optischer Gesamteindruck ergibt, was bei architektonischen Elementen hier vorliegender
Art sehr wichtig ist. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist darin
zu sehen, dass die am Behang zur Anlage kommende Umlenkkante der Profilschiene eine
Dichtkante bildet, wodurch als Zug empfundene Luftströmungen verhindert und ein Schutz
gegen eine Insekteninvasion erreicht werden können.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] So können die Kastenrückwand zweckmäßig mit wenigstens einem stationären Steckvorsprung
versehen sein und die Profilschiene mehrere in der Höhe gegeneinander versetzte, rückwärtig
offene Einstecköffnungen für den Steckvorsprung aufweisen. Dabei ergibt sich eine
einfache und kostengünstige Ausführung für die erwünschte Variabilität hinsichtlich
der Position der Profilschiene.
[0009] Vorteilhaft sind die Wickelwelle und die Profilschiene so ausgebildet und angeordnete,
dass die Wickelwelle mit ihrem kleinsten Wickelumfang über die Umlenkkante der Profilschiene
nach hinten auskragt. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Umlenkkante eine knickförmige
Ablenkung des Behangs bewirkt, was eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet.
[0010] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die Profilschiene einen
von einem Dreieck abgeleiteten Querschnitt mit einer gegenüber der hinteren Anlagefläche
springenden, die Umlenkkante bildenden Nase und gegenüber dieser abfallenden Flanken
aufweisen, wobei zumindest die obere Flanke konkav verläuft. Hierbei wird der in der
hinteren unteren Ecke des Kastens vorhandene Platz gut ausgenutzt, wobei der konkave
Verlauf der der Wickelwelle zugewandten oberen Flanke der Profilschiene zusätzlich
an die Konfiguration der auf der Wickelwelle aufzunehmenden Wicklung angepasst ist,
was die Platzersparnis noch verbessert.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass der Fallstab einen rechteckförmigen
Querschnitt mit zwei den Behang flankierenden Hälften aufweist, von denen die rückwärtige
Hälfte als einer unteren, ebenen Anlauffläche der Profilschiene zugeordnete Anschlagfläche
ausgebildet ist. Dies ergibt einen großflächigen, zuverlässigen Anschlag. Es ist daher
möglich, die Abschaltung eines der Wickelwelle zugeordneten Motors in Abhängigkeit
von einem Anstieg des Drehmoments zu bewerkstelligen.
[0012] Zweckmäßig kann die Anschlagfläche und/oder die Anlauffläche mit wenigstens einem
elastischen, über die Länge durchgehenden Dämpfungselement versehen sein. Dies ergibt
eine zuverlässige Geräuschdämpfung.
[0013] Vorteilhaft kann auch an der Unterseite des Fallstabs wenigstens ein über die Länge
durchgehendes Dämpfungselement vorgesehen sein, was den obigen Vorteil nach verstärkt
und gleichzeitig auch eine zuverlässige Abdichtung und damit eine Erhöhung des Insektenschutzes
gewährleistet.
[0014] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen können auf das obere Ende der
Führungsschienen den Enden des Fallstabs zugeordnete Führungsnocken aufsteckbar sein.
Diese ermöglichen in vorteilhafter Weise die Verhinderung einer Kippbewegung des nur
mit seiner hinteren Hälfte an die Anlauffläche anlaufenden Fallstabs.
[0015] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann im Bereich der Führungsschienen
jeweils ein vom zugewandten Rand des Behangs durchgriffener Längsschlitz vorgesehen
sein, der von einem benachbarten Kanal zur Aufnahme einer randseitigen Führungsleiste
des Behangs abgeht. Diese Maßnahmen gewährleisten in vorteilhafter Weise eine zuverlässige
seitlich Führung des Behangs mit gleichzeitiger Abdichtung.
[0016] Vorteilhaft kann die Führungsleiste als Krampenreihe einer Reißverschlussanordnung
ausgebildet sein. Dies ergibt nicht nur eine einfache Bauweise sondern begünstigt
in vorteilhafter Weise auch eine gerade Aufwicklung des Behangs auf die Wickelwelle.
[0017] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0018] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Senkrechtmarkise mit teilweise abgesenktem
Fallstab,
- Figur 2
- eine explosionsartige Darstellung der Anordnung gemäß Figur 1,
- Figuren 3-5
- die Anordnung gemäß Figur 1 mit eingefahrenem Fallstab in drei verschiedenen Anschlagpositionen,
- Figur 6
- eine Innenansicht des Kastens der obigen Anordnungen bei ausgebauter Wickelwelle,
- Figur 7
- einen Horizontalschnitt durch eine Führungsschiene mit eingebauter Zusatzschiene,
- Figur 8
- die Zusatzschiene von Figur 7 mit eingreifendem Behang und
- Figur 9
- einen Vertikalschnitt durch die Anordnung gemäß Figur 8.
[0019] Senkrechtmarkisen werden in der Regel an der Außenseite eines in eine Gebäudeöffnung
eingesetzten Fensters etc. angeordnet. Die der Figur 1 zugrundeliegende Senkrechtmarkise
enthält einen in der Regel im Bereich des oberen Rands der Gebäudeöffnung angeordneten
Kasten 1, von dem seitliche Führungsschienen 2 nach unten abstehen. Innerhalb des
Kastens 1 befindet sich eine drehbar gelagerte, in Drehrichtung antreibbare Wickelwelle
3, auf die ein bahnförmiger, aus einem Markisentuch bestehender Behang 4 aufwickelbar
bzw. von der dieser Behang 4 abwickelbar ist. Der Behang 4 ist dementsprechend mit
seinem oberen Ende an der Wickelwelle 3 befestigt. Am unteren Ende des Behangs 4 ist
ein Fallstab 5 angebracht, der mit Beschwerungsgewichten 6 versehen sein kann und
durch die Führungsschienen 2 geführt wird.
[0020] Der Behang 4 durchgreift eine im Bereich der unteren, hinteren Ecke des Kastens 1
vorgesehene, über die Kastenlänge durchgehende, schlitzförmige Auslassöffnung 7. Die
Führungsschienen 2 reichen mit ihren oberen Enden zumindest bis zur Auslassöffnung
7 oder ragen über diese etwas in den Kasten 1 hinein.
[0021] Der Kasten 1 enthält seitliche, zweckmäßig als Gußformlinge hergestellte Blendkappen
8, die mit nach unten abstehenden Steckzapfen zum Anschluss der Führungsschienen 2
versehen sein können. Die Wickelwelle 3 ist auf den Blendkappen 8 gelagert. Der Innenraum
des Kastens 1 wird durch einen umlaufenden Mantel 9 begrenzt, dessen Enden an den
Blendkappen 8 befestigt sind. Der Mantel 9 umfasst eine Rückwand 10 sowie ein Oberteil
11 und Unterteil 12. Im dargestellten Beispiel sind die Rückwand 10 und das Oberteil
11 einteilig ausgebildet. Das Unterteil 12 ist mittels eines Scharniers 13 am zugewandten
Ende des Oberteils 11 einhängbar. Das Unterteil 13 kann daher ohne weiteres ausgewechselt
werden. Je nach Einsatzfall können daher unterschiedliche Unterteile 12 Verwendung
finden, wie die Figuren 3 - 5 erkennen lassen.
[0022] Die Ausfahröffnung 7 ist so dimensioniert, dass sie vom Fallstab 5 passierbar ist,
der hierüber ganz oder teilweise in den Kasten einfahrbar ist. Die lichte Weite der
Ausfahröffnung 7 entspricht dementsprechend zumindest der Breite des Fallstabs 5.
Zur Begrenzung der Einfahrbewegung des Fallstabs 5 in den Kasten 1 ist eine der Auslassöffnung
7 zugeordnete, oberhalb dieser im Kasten 1 angeordnete, zweckmäßig über die ganze
Kastenlänge durchgehende Profilschiene 14 vorgesehen, die zweckmäßig an der Kastenrückwand
10 befestigt ist. Die Profilschiene 14 erfüllt eine Doppelfunktion. Die Unterseite
der Profilschiene 14 bildet einen dem Fallstab 5 zugeordneten Einfahrstop. Gleichzeitig
drückt die Profilschiene 14 mit einer Umlenkkante 15 gegen den Behang 4, wodurch eine
Abdichtung erreicht wird.
[0023] Die Befestigungsmittel zur Festlegung der Profilschiene 14 an der Kastenrückwand
10 sind so gestaltet, dass die Position der Profilschiene 14 in Ein- bzw. Ausfahrrichtung
des Fallstabs 5 in den Kasten 1 und damit der Abstand der Profilschiene 14 von der
Wickelwelle 3 variierbar ist. Abhängig vom zu erwartenden, größten Wickeldurchmesser
kann die Profilschiene 14 daher immer so positioniert werden, dass Kollisionen zwischen
der äußersten, auf der Wickelwelle 3 aufgenommenen Behangwicklung und der Profilschiene
14 und/oder dem in seiner obersten Stellung sich befindenden Fallstab 5 vermieden
werden.
[0024] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Rückwand 10 hierzu, wie am besten aus
Figur 2 ersichtlich ist, mit einem in den Kasteninnenraum vorspringenden, hier als
durchgehende Leiste ausgebildeten Steckvorsprung 16 versehen. Die Profilschiene 14
ist mit mehreren, in der Höhe gegeneinander versetzten, rückwärtig offenen, hier als
durchgehende Nuten ausgebildeten Einsteckausnehmungen 17 versehen und kann daher wahlweise
mit einer dieser Einsteckausnehmungen 17 auf den Einsteckvorsprung 16 aufgesteckt
werden. Je nach dem in welche Einsteckausnehmung 17 der Einsteckvorsprung 16 eingreift,
ergibt sich eine unterschiedliche Höhenlage der Profilschiene 14. Im dargestellten
Beispiel mit drei in der Höhe gegeneinander versetzten Einsteckausnehmungen 17 sind
drei verschiedene Positionen der Profilschiene 14 möglich, die den Figuren 3 - 5 zugrundeliegen.
[0025] In Figur 3 greift der Steckvorsprung 16 in die unterste Einsteckausnehmung 17 der
Profilschiene 14 ein. Diese befindet sich dementsprechend in ihrer obersten Stellung.
Dabei kann der Abstand von der Ausfahröffnung 7 so groß sein, dass der Fallstab 5
praktisch mit seiner ganzen Höhe in den Kasten 1 eingefahren werden kann, wie Figur
3 anschaulich zeigt. Eine derartige Montage der Profilschiene 14 kommt bei vergleichsweise
kleiner Behanglänge und damit kleinem Wickeldurchmesser in Frage. Da der Fallstab
5 praktisch auf seiner ganzen Höhe in den Kasten 1 eingefahren wird, entspricht bei
eingefahrenem Fallstab 5 die Gesamtansichtshöhe lediglich der Kastenhöhe, so dass
sich ein mit der vergleichsweise kleinen Behanglänge gut korrelierender, optischer
Eindruck ergibt. Das Unterteil 12 des Mantels 11 benötigt bei dieser Ausführung keine
untere Deckleiste und kann daher unten eben auslaufen. Im dargestellten Beispiel ist
lediglich eine zur Stabilisierung des unteren Rand erwünschte Randverstärkung 12a
vorgesehen.
[0026] In Figur 4 greift der Steckvorsprung 16 in die mittlere Einsteckausnehmung 17 ein.
Die Profilschiene 14 wandert dementsprechend gegenüber der Position gemäß Figur 3
um den Abstand zwischen den Einsteckausnehmungen 17 nach unten. Dementsprechend kann
der Fallstab 5 um diesen Betrag weniger in den Kasten 1 eingefahren werden. Im dargestellten
Beispiel ist der Fallstab 5 zu etwa zwei Dritteln seiner Höhe in den Kasten 1 eingefahren.
Mit einer derartigen Position der Profilschiene 14 kann der bei einer größeren Behanglänge
sich ergebenden Steigerung des Wickeldurchmessers Rechnung getragen werden. In Figur
5 greift der Steckvorsprung 16 in die oberste Einsteckausnehmung 17 ein. Die Profilschiene
14 befindet sich dabei in ihrer untersten Position, in welcher der Fallstab 5 im dargestellten
Beispiel nur noch zu etwa einem Drittel in den Kasten 1 eingefahren werden kann. Damit
kann einer sehr großen Behanglänge Rechnung getragen werden, die zu einer vergleichsweise
dicken Wicklung und damit insgesamt zu einem vergleichsweise großen Wickeldurchmesser
führt.
[0027] Dadurch, dass der Fallstab 5 in den Figuren 4 und 5 nur teilweise in den Kasten 1
eingefahren wird, ergibt sich zwar eine Vergrößerung der Gesamtansichtshöhe von Kasten
1 und Fallstab 5. Dies korreliert jedoch mit der Vergrößerung der Behanglänge und
wirkt sich daher optisch nicht ungünstig aus. Bei den Beispielen gemäß Figuren 4 und
5 ist das Unterteil 12 des Mantels 11 mit einer den unteren Überstand des nur teilweise
in den Kasten 1 eingefahrenen Fallstabs verdeckenden, durch eine Randabwinklung gebildeten
Deckleiste 12b versehen. Diese ist in Figur 4 und 5 gleich breit. Auch unterschiedliche
Breiten wären denkbar.
[0028] Im dargestellten Beispiel sind drei mit gleichem Abstand übereinander angeordnete
Einsteckausnehmungen 17 vorgesehen. In einfachen Fällen könnten zwei Einsteckausnehmungen
17 genügen. Ebenso wäre es denkbar, auch mehr als drei Einsteckausnehmungen 17 vorzusehen.
Ebenso wäre es denkbar, unterschiedliche Abstände zwischen den übereinander angeordneten
Einsteckausnehmungen 17 vorzusehen. Der Steckvorsprung 16 greift zweckmäßig klemmend
in die Einsteckausnehmung 17 ein, so dass sich ein Klemmsitz ergibt. Auch eine Rastung
wäre denkbar. Zur Sicherheit kann zusätzlich noch eine Verschraubung der Profilschiene
14 gegenüber der Rückwand bzw. gegenüber dem Rastvorsprung vorgesehen sein. Hierzu
können die Profilschiene 14 mit rückwandparallelen Bohrungen und der Steckvorsprung
16 mit hiermit fluchtenden Gewindebohrungen versehen sein.
[0029] Die Profilschiene 14 besitzt zweckmäßig, wie Figur 2 anschaulich zeigt, einen von
einem Dreieck abgeleiteten Querschnitt mit einer gegenüber der rückwärtigen, rückwandparallelen
Anlagefläche vorspringenden, die Umlenkkante 15 bildenden Nase und gegenüber dieser
zur rückwärtigen Anlagefläche hin abfallenden Flanken. Die Umlenkkante 15 ist zweckmäßig
abgerundet. Zumindest die obere Flanke 18 ist zur Rückwand hin konkav. Auf diese Weise
ergibt sich eine Anpassung an die nach außen konvexe Konfiguration der auf der Wickelwelle
3 aufzunehmenden Wicklung, was eine besonders platzsparende Anordnung ergibt. Die
Umlenkkante 15 springt soweit in den Kasteninnenraum vor, dass der hieran vorbeigeführte
Behang 4 unter Bildung eines Knicks 19 quer zur Behangebene ausgelenkt wird, was eine
zuverlässige, flatterfreie Anlage gewährleistet. Die Dimensionen der Profilschiene
14 und der Wickelwelle 3 sind so aufeinander abgestellt, dass die Wickelwelle 3 auch
bei ganz abgewickeltem Behang 4, das heißt mit ihrem kleinsten Wickelumfang noch über
die Umlenkkante 15 zur Rückwand 10 hin auskragt, so dass sich in jedem Fall der Knick
19 ergibt.
[0030] An der nach unten weisenden Seite der Profilschiene 14 ist eine ebene Anlauffläche
20 für den Fallstab 5 vorgesehen, so dass sich eine großflächige Anlage des Fallstabs
5 an der Profilschiene 14 ergeben kann. Der Fallstab 5 besitzt, wie aus den Figuren
1 - 5 erkennbar ist, eine rechteckförmige Konfiguration. Das untere Ende des Behangs
4 greift etwa mittig am Fallstab 5 an. Die dabei der Rückwand 10 zugewandte Hälfte
der oberen Seite des Fallstabs 5 bildet dabei eine Anschlagfläche 21, die in der oberen
Stellung des Fallstabs 5 großflächig zur Anlage an der zugeordneten Anlauffläche 20
der Profilschiene 14 kommt, wie die Figuren 3 - 5 anschaulich erkennen lassen. Um
trotz der einseitigen Abstützung des Fallstabs 5 in seiner Anschlagstellung eine Kippbewegung
zu verhindern, sind auf die oberen Enden der Führungsschienen 2 aus Figur 1 ersichtliche
Führungsnocken 22 aufgesteckt, die mit auf die Enden des Fallstabs 5 aufgesteckten
Kappen zur Vermeidung einer Kippbewegung zusammenwirken können.
[0031] Im Bereich der Anlauffläche 20 und/oder der Anschlagfläche 21 kann ein Endschalter
zum Abschalten eines der Wickelwelle 3 zugeordneten Antriebsmotors vorgesehen sein,
der beim Anlaufen der Anschlagfläche 21 an die Anlauffläche 20 betätigt wird. Zweckmäßig
kann der Antriebsmotor jedoch so ausgebildet sein, dass er bei der im Falle des Anlaufs
der Anschlagfläche 21 an die Anlauffläche 20 sich ergebenden Zunahme des Drehmoments
automatisch abschaltet, so dass auf Endschalter verzichtet werden kann.
[0032] Zur Dämpfung der Anlaufbewegung ist im dargestellten Beispiel im Bereich der Anlauffläche
20 ein elastisches Dämfpungselement 23 vorgesehen. Dabei kann es sich um eine in einer
zugeordneten Nut der Profilschiene 14 verankerte Gummileiste etc. handeln. Zusätzlich
oder alternativ könnte natürlich auch im Bereich der fallstabseitigen Anschlagfläche
21 ein derartiges, elastisches Dämpfungselement vorgesehen sein. Im dargestellten
Beispiel ist auch im Bereich der Unterseite des Fallstabs 5 ein elastisches Dämpfungselement
24 vorgesehen, das in der unteren Position des Fallstabs 5 eine zuverlässige Geräuschdämpfung
und untere Abdichtung ergibt. Zur Bildung des Dämpfungselements 24 kann ein in einer
zugeordneten Nut des Fallstabs 5 verankerter Gummikeder vorgesehen sein.
[0033] In die Führungsschienen 2 sind, wie die Figuren 6 und insbesondere 7 zeigen, der
seitlichen Führung des Behangs 4 dienende Zusatzschienen 25 eingesetzt, die quer zur
Laufrichtung des Behangs durch elastische Pufferelemente 26 an der jeweils zugeordneten
Führungsschiene 2 abgestützt sind. Auf die unteren Enden der Führungsschienen 2 werden
Kappen aufgesteckt, die geeignete Ausnehmungen für das untere Ende der zugeordneten
Zusatzschiene 25 aufweisen, wodurch diese an ihrem unteren Ende fixiert sind. Auf
das obere Ende der Zusatzschienen 25 sind, wie am besten aus Figur 6 erkennbar ist,
Einlauftrichter 27 aufgesteckt, die einen zuverlässigen Einlauf der seitlichen Ränder
des Behangs 4 in die Zusatzschienen 25 gewährleisten. Die Einlauftrichter 27 sind,
wie Figur 6 weiter zeigt, an eine von der Stecknut nach oben abstehende rückwärtige
Platte 28 angeformt, die mit ihrer Oberseite zum Eingriff mit auf die Enden der Profilschiene
14 aufsteckbaren Kappen 29 bzw. hieran angeformten Anschlägen bringbar ist. Zweckmäßig
sind die Platten 28 zu ihrer vertikalen Mittelebene symmetrisch ausgebildet, so dass
eine Verwendung rechts und links möglich ist.
[0034] Die Zusatzschienen 25 enthalten, wie Figur 7 zeigt, einen vertikalen Kanal 30, der
über einen vertikalen, das heißt in Laufrichtung des Behangs verlaufenden Schlitz
31 zugänglich ist. Die Zusatzschienen 25 sind mit ihren Schlitzen 31 einander zugewandt
angeordnet, so dass der Behang 4 mit seinen seitlichen Rändern in die Schlitze 31
einführbar ist und hierüber mit seinen seitlichen Randkanten in die Kanäle 30 der
seitlichen Zusatzschienen 25 eingreift. Im Bereich der in die Kanäle 30 eingreifenden
Randkanten des Behangs 4 ist zweckmäßig jeweils eine durch eine Verdickung etc. gebildete
Führungsleiste 32 vorgesehen, wodurch sich ein kederartiger Eingriff ergibt, wie in
Figur 8 angedeutet ist.
[0035] Bei der der Figur 9 zugrundeliegenden Ausführung ist zur Bildung einer Führungsleiste
32 eine Hälfte 33 eines Reißverschlusses vorgesehen, die an den zugeordneten Rand
des Behangs 4 angenäht ist. Zweckmäßig können dabei die Hälften von Reißverschlüssen
mit ineinander eingreifenden Haken, sogenannten Krempen 34 Verwendung finden. Die
Führungsleiste 32 wird dementsprechend durch eine Krempenreihe gebildet. Diese Maßnahme
gewährleistet nicht nur eine zuverlässige Führung sondern bewirkt auch eine gerade
Aufwicklung des Behangs 4 auf die Wickelwelle 3.
1. Vorrichtung zum Verschließen einer Gebäudeöffnung, insbesondere Senkrechtmarkise,
mit einem vorzugsweise aus textilem Bahnmaterial bestehenden Behang (4), der mit seinem
oberen Ende an einer in einem Kasten (1) gelagerten, antreibbaren Wickelwelle (3)
und mit seinem unteren Ende an einem durch vom Kasten (1) nach unten abstehende, im
Bereich einer dem Behang (4) zugeordneten Auslassöffnung (7) des Kastens (1) beginnende
Führungsschienen (2) geführten Fallstab (5) angreift, wobei der Fallstab (5) über
die Auslassöffnung (7) zumindest mit einem Teil seiner Höhe in den Kasten (1) einfahrbar
ist und wobei der Auslassöffnung (7) wenigstens eine zumindest über die Behangbreite
durchgehende Profilschiene (14) zugeordnet ist, die mit einer Umlenkkante (15) am
Behang (4) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (14) einen dem Fallstab (5) zugeordneten Endanschlag bildet, dessen
Position in Ein- und Ausfahrrichtung des Fallstabs (5) variierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (1) mit einer Rückwand (10) versehen ist und dass die Profilschiene (14)
in verschiedenen Positionen an der Rückwand (10) festlegbar ist, wobei die Rückwand
(10) des Kastens (1) vorzugsweise mit wenigstens einem stationären Steckvorsprung
(16) versehen ist und die Profilschiene (14) mehrere, vorzugsweise mit gleichem Abstand
in der Höhe gegeneinander versetzte, rückwärtig offene Einsteckausnehmungen (17) für
den Steckvorsprung (16) aufweist und wobei der Steckvorsprung (16) vorzugsweise als
über die Länge der Kastenrückwand (10) durchgehende Leiste und die Einsteckausnehmungen
(17) vorzugsweise als über die Länge der Profilschiene (14) durchgehende Nuten ausgebildet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckvorsprung (16) mit Klemm- und/oder Rastsitz wahlweise in eine der Einsteckausnehmungen
(17) eingreift.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle (3) mit ihrem kleinsten Wickelumfang über die Umlenkkante (15) der
Profilschiene (14) nach hinten auskragt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (14) einen von einem Dreieck abgeleiteten Querschnitt mit einer
gegenüber ihrer rückwärtigen Anlagefläche vorspringenden, die Umlenkkante (15) bildenden
Nase und gegenüber dieser abfallenden Flanken aufweist, wobei vorzugsweise zumindest
die obere Flanke (18) der Profilschiene (14) konkav verläuft.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (14) eine nach unten weisende, dem Fallstab (5) zugeordnete, ebene
Anlauffläche (20) aufweist und dass der Fallstab (5) einen rechteckigen Querschnitt
mit zwei den Behang (4) flankierenden Hälften aufweist, von denen die rückwärtige
Hälfte als der Anlauffläche (20) der Profilschiene (14) zugeordnete Anschlagfläche
(21) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle (3) mittels eines Motors antreibbar ist, der mit einer drehmomentabhängigen
Abschalteinrichtung versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlauffläche (20) und/oder die Anschlagfläche (21) mit wenigstens einem elastischen,
über ihre Länge durchgehenden Dämpfungselement (23) versehen ist und dass vorzugsweise
an der Unterseite des Fallstabs (5) wenigstens ein über seine Länge durchgehendes,
elastisches Dämpfungselement (24) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf das obere Ende der Führungsschienen (2) den Enden des Fallstabs (5) zugeordnete
Führungsnocken (22) aufsteckbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Führungsschienen (2) jeweils ein vom zugewandten Rand des Behangs (4) durchgriffener
Längsschlitz (31) vorgesehen ist, der von einem benachbarten Kanal (30) zur Aufnahme
einer randseitigen Führungsleiste (32) des Behangs (4) abgeht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleiste (32) durch eine Hälfte einer vorzugsweise mit Krampen (34) versehenen
Reißverschlussanordnung gebildet wird.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (2) jeweils eine den Längsschlitz (31) mit benachbartem Kanal
(30) enthaltende Zusatzschiene (25) aufweisen, wobei die Zusatzschienen (25) vorzugsweise
durch elastische Puffer (26) gegenüber der jeweils zugeordneten Führungsschiene (2)
abgefedert sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf das obere Ende jeder Zusatzschiene (25) ein dem Behang (4) zugeordneter Einlauftrichter
(27) aufgesteckt ist, der vorzugsweise an eine rückwärtige Platte (28) angeformt ist,
die eine mit dem benachbarten seitlichen Ende der Profilschiene (14) zusammenwirkende
Oberseite aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (1) mit einem umlaufenden Mantel (9) versehen ist, der ein auswechselbares
Unterteil (12) enthält.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behang (4) als Bahn eines Markisentuchs ausgebildet ist.
1. A device for closing an opening in a building, in particular a vertical awning, with
a blind (4), preferably consisting of a textile length material which, with its upper
end, acts on a drivable winding shaft (3) held in a box (1) and, with its bottom end,
acts on a drop bar (5) guided by guide rails (2) projecting from the box (1) downwards
and commencing in a region of an outlet opening of the box (1) associated with the
blind (4), with such drop bar (5) being retractable into the box (1) via the outlet
opening (7) at least with part of its height, and with at least one profile rail (14)
being associated with the outlet opening (7) and extending at least over the blind
width, such profile rail (14) contacting the blind (4) with one deflection edge (15),
characterised in that the profile rail (14) forms a limit stop associated with the drop bar (5), whose
position is variable in the retracting and extending direction of the drop bar (5).
2. A device in accordance with claim 1, characterised in that the box (1) is provided with a rear wall (10) and that the profile rail (14) is fixable
to the rear wall (10) in various positions, with the rear wall (10) of the box (1)
being preferably provided with at least one stationary plug on projection (16) and
further that the profile rail (14) comprises several plug in recesses (17) for the
plug on projection (16), which are preferably mutually offset relative to one another
with the same distance in their height and open on the rear, with such plug on projection
(16) being preferably designed as a strip preferably extending over the length of
the box rear wall (10), and the plug in recesses (17) being designed as grooves preferably
extending over the length of the profile rail (14).
3. A device in accordance with claim 2, characterised in that the plug on projection (16) selectively engages one of the plug in recesses (17)
with clamping and/or snap seat.
4. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that the winding shaft (3) with its smallest winding circumference projects beyond the
rear via the deflection edge (15) of the profile rail (14).
5. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that the profile rail (14) is provided with a cross section derived from a triangle with
a nose protruding relative to its rear contact surface and forming the deflection
edge (15) and further with flanks declining relative to the said nose, with preferably
at least the upper flank (18) of the profile rail (14) extends in a concave direction.
6. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that the profile rail (14) is provided with a level contact surface (20) pointing downwards
and associated with the drop bar (5) and further that the drop bar (6) is provided
with a rectangular cross section comprising two halves flanking the blind (5), the
rear half thereof being designed as the stop face (21) associated with the contact
surface (20) of the profile rail (14).
7. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that the winding shaft (3) is drivable by means of a motor which is provided with a torque
dependent switch off device.
8. A device in accordance with any of the preceding claims 6 or 7, characterised in that the contact surface (20) and/or the stop face (21) is provided with at least one
elastic damping element (23) extending over its length and that preferably on the
bottom side of the drop bar (5) provision is made for at least one elastic damping
element (24) extending over its length.
9. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that guide cams (22) associated with the ends of the drop bar (5) can be plugged into
the upper end of the guide rails (2).
10. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that each of the guide rails (2) are provided with a longitudinal slot (31) through which
passes a rim of the adjacent blind (4), such slot (31) branching off from an adjacent
path (3) for receiving a rim side guide rail (32) of the blind (4).
11. A device in accordance with claim 10, characterised in that the guide rail (32) is formed by one half of a zip arrangement which is preferably
provided with teeth (34).
12. A device in accordance with any of the preceding claims 10 or 11, characterised in that each of the guide rails (2) comprise an additional rail (25) comprising the longitudinal
slot (31) with adjacent path (30), with the additional rails (25) being preferably
cushioned by elastic buffers (26) relative to each of the associated guide rails (2).
13. A device in accordance with claim 12, characterised in that a funnel (27) associated with the blind (4) is plugged on the upper end of each additional
rail (25), such funnel (27) preferably being formed integral with a rear plate (28)
which comprises an upper side acting together with the adjacent lateral end of the
profile rail (14).
14. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that the box (1) is provided with a circumferential shell (9) which comprises a replaceable
bottom part (12).
15. A device in accordance with any of the preceding claims, characterised in that the blind (4) is designed as a length of awning cloth.
1. Dispositif de fermeture d'une ouverture de bâtiment, en particulier store vertical,
ayant une toile (4) réalisée en matière textile en bande qui se prend, par son extrémité
supérieure, sur un arbre d'enroulement (3) entraînable et logé dans un coffre (1)
ainsi que, par son extrémité inférieure, sur une barre de charge (5) guidée par des
coulisses (2) faisant saillie vers le bas dudit coffre (1) et commençant au niveau
d'une ouverture de sortie (7) du coffre (1) associée à la toile (4), ladite barre
de charge (5) pouvant être rentrée, au moins avec une partie de sa hauteur, via ladite
ouverture de sortie (7) dans le coffre (1), et à ladite ouverture de sortie (7) étant
associé au moins un rail profilé (14) continu au moins sur la largeur de la toile,
qui s'applique sur la toile (4) par un bord de renvoi (15), caractérisé par le fait que ledit rail profilé (14) forme une butée de fin de course qui est associée à ladite
barre de charge (5) et dont la position est variable dans la direction de rentrée
et de sortie de la barre de charge (5).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le coffre (1) est pourvu d'un panneau arrière (10) et que le rail profilé (14) peut
être fixé dans des positions différentes sur ledit panneau arrière (10), le panneau
arrière (10) du coffre (1) étant pourvu de préférence d'au moins une projection mâle
(16) stationnaire et ledit rail profilé (14) présentant une pluralité d'évidements
d'engagement (17) pour ladite projection mâle (16), qui, de préférence avec une distance
égale, sont décalés les uns par rapport aux autres en hauteur et sont ouverts à l'arrière,
et ladite projection mâle (16) étant réalisée de préférence comme baguette continue
sur la longueur du panneau arrière de coffre (10) et lesdits évidements d'engagement
(17) étant réalisés de préférence en tant que rainures continues sur la longueur du
rail profilé (14).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait que ladite projection mâle (16) s'engage, au choix, à ajustement serré et/ou enclenché
dans un des évidements d'engagement (17).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que, avec sa circonférence d'enroulement la plus petite, l'arbre d'enroulement (3) est
en saille vers l'arrière sur le bord de renvoi (15) du rail profilé (14).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le rail profilé (14) présente une section dérivée d'un triangle, avec un nez en saillie
par rapport à sa surface d'appui arrière et formant ledit bord de renvoi (15) et avec
des flancs descendant par rapport à celui-ci, de préférence au moins le flanc supérieur
(18) du rail profilé (14) s'étendant de façon concave.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le rail profilé (14) présente une surface d'appui (20) plane montrant vers le bas
et associée à ladite barre de charge (5) et que la barre de charge (5) présente une
section rectangulaire avec deux moitiés qui flanquent la toile (4) et dont la moitié
arrière est réalisée comme surface de butée (21) associée à la surface d'appui (20)
du rail profilé (20).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'arbre d'enroulement (3) peut être entraîné au moyen d'un moteur qui est pourvu
d'un dispositif d'arrêt dépendant du couple.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 6 ou 7, caractérisé par le fait que ladite surface d'appui (20) et/ou ladite surface de butée (21) est pourvue d'au moins
un élément amortisseur (23) élastique continu sur la longueur de celle-ci, et que,
de préférence, sur la face inférieure de la barre de charge (5) est prévu au moins
un élément amortisseur (24) élastique continu sur la longueur de celle-ci.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que des ergots de guidage (22) associés aux extrémités de la barre de charge (5) peuvent
être rapportés sur l'extrémité supérieure des coulisses (2).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que dans les coulisses (2) est prévue respectivement une fente longitudinale (31) qui
est traversée par le bord de la toile (4) montrant vers elle et qui part d'un canal
(30) voisin de réception d'une baguette de guidage (32) marginale de la toile (4).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que ladite baguette de guidage (32) est formée par une moitié d'un ensemble de fermeture
à glissière pourvu, de préférence, de crampons (34).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 10 ou 11, caractérisé par le fait que les coulisses (2) présentent chacune un rail (25) supplémentaire comprenant la fente
longitudinale (31) avec le canal (30) voisin, les rails (25) supplémentaires étant
amortis de préférence par des tampons (26) élastiques par rapport à la coulisse (2)
respectivement associée.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé par le fait que sur l'extrémité supérieure de chaque rail (25) supplémentaire est rapporté un entonnoir
d'entrée (27) associé à la toile (4), qui, de préférence, est moulé sur une plaque
arrière (28) laquelle présente une face supérieure agissant de concert avec l'extrémité
latérale voisine du rail profilé (14).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le coffre (1) est pourvu d'une enveloppe (9) s'étendant tout autour qui comporte
une partie inférieure (12) échangeable.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la toile (4) est réalisée en tant que bande d'une toile de store.
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