[0001] Die Erfindung betrifft ein Haarentfernungsgerät wie beispielsweise einen Elektrorasierer
oder einen Nassrasierer oder eine Kombination von Elektro- und Nassrasierer.
[0002] Solche Haarentfernungsgeräte weisen bekanntermaßen etwa eine Klingenkartusche zur
Nassrasur und/oder etwa einen Langhaarschneider zum Trimmen von Bart-, Haupt- oder
Körperhaaren auf. Solche Sonderelemente eines Haarentfernungsgerätes sind typischerweise
exponiert an dem Haarentfernungsgerät angebracht und daher bei einem Fall des Gerätes
Kräften bzw. Fallenergien ausgesetzt, wenn das Sonderelement etwa auf den Boden aufschlägt.
[0003] Klingenkartuschen zur Halterung von Rasiermesserklingen sind von Nassrasierern her
bekannt. Eine Beschädigung solcher Klingenkartuschen - etwa durch ein zu Boden Fallen
des Rasierers - kann dabei die Klingen freisetzen und so zu einem hohen Vertetzungsrisiko
führen.
[0004] WO 2005/102623 offenbart ein Rasiergerät mit Rasiermesser und Trimmer in Kombination, welches auch
einen Handgriff und einen Motor aufweist. Die Rasierklinge ist an einem Ende des Handgriffes
vorgesehen. Der Motor treibt ein Element des Trimmers an.
[0005] US 2002/0108252 offenbart ein Naßrasiergerät mit einem Handgriff und einer Klingenkartusche. Die
Klingenkartusche weist ein Verbindungselement mit einem Hohlraum auf, welcher ein
Element des Handgriffes aufnehmen kann.
[0006] US 6 192 586 B1 offenbart einen Naßrasierer mit einem länglichen Handgriff, welcher mit jeweils einer
Klingenkartusche verbunden werden kann. Am Handgriff ist ein Mechanismus zum Lösen
der Klingenkartusche vorgesehen.
[0007] Vor diesem Hintergrund war es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine handhabungssichere
Kombination von einem Haarentfernungsgerät mit einem solchen Sonderelement, insbesondere
einer Klingenkartusche, bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Haarentfernungsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0009] Das Haarentfernungsgerät kann insbesondere ein Elektrorasierer, ein Nassrasierer
oder ein kombinierter Rasierer aus einem elektrisch angetriebenen Rasierer und einem
Nassrasierer sein, wobei die letztgenannten Geräte sowohl manuell als auch elektrisch
betrieben sein können (so kann die Klingenkartusche bei einem Nassrasierer etwa elektrisch
in Vibrationen versetzt werden). Das Haarentfernungsgerät umfasst die folgenden Komponenten:
- a) Ein "Hauptgerätelement", welches den überwiegenden Teil des Gesamtgewichtes des
Haarentfernungsgeräts enthält (also über 50 % des Gesamtgewichtes, vorzugsweise über
90 % des Gesamtgewichtes). Entsprechend den bekannten Ausgestaltungen von Haarentfernungsgeräten
enthält das Hauptgeräteelement einen Elektromotor und einen Akkumulator bzw. eine
Batterie und bei kombinierten Haarentfernungsgeräten zusätzlich auch einen Scherfolienrasierer
und/oder einen Langhaarschneider.
- b) Ein "Sonderelement", das bei einem Fall des Haarentfernungsgeräts auf den Boden
mit einer kritischen Fallenergie beschädigt werden kann.
Das Sonderelement kann insbesondere eine auswechselbare Klingenkartusche umfassen,
in welcher eine oder mehrere Rasierklingen für eine Nassrasur untergebracht sind.
Da Klingenkartuschen für eine Rasur einerseits exponiert angeordnet und andererseits
möglichst klein (materialsparend ausgelegt) sein müssen, sind sie gegenüber Stößen
sehr bruchgefährdet. Aus empirisch gewonnener Erfahrung weiß man, dass bei Gewichten
von etwa 100 g und mehr und insbesondere von etwa 150 g oder darüber, wie sie durch
Akkumulatoren/Batterien und/oder Metall-Griffe und/oder darüber hinaus durch einen
Motor erreicht werden können, vermehrt bis regelmäßig Schäden an einer Klingenkartusche
auftreten. Bei einem Gewicht von etwa 150 g, also einer Fallenergie von etwa 2.2 J
bei einem Fall aus 1.5 m, treten gemäß empirischen Studien regelmäßig Schäden an der
Klingenkartusche auf. Offensichtlich können vermindert Schäden auch bei geringeren
Fallenergien auftreten, sodass eine definierte Grenze für die kritische Fallenergie
kaum anzugeben. Die Erfindung kann auch bei leichteren Haarentfernungsgeräten (etwa
typischen Nassrasierern) eingesetzt werden, um etwa Schäden zu vermeiden, die durch
einen Fall des Nassrasierers aus einer größeren Höhe oder bei einem Werfen des Nassrasierers
(Benutzer rutscht aus und schleudert dabei den Nassrasierer auf den Boden) auftreten
können.
Die Klingenkartusche kann mittels eines bekannten Rastmechanismus am übrigen Sonderelement
(dem "Zwischenelement") befestigt sein. In einem solchen Fall umfasst das Sonderelement
ein Zwischenelement und die mittels Rastmechanismus am Zwischenelement angebrachte
Klingenkartusche.
[0010] Es ist weiterhin eine Kupplung zur lösbaren Verbindung des Sonderelementes von dem
Hauptgeräteelement vorgesehen, wobei in Bezug auf mindestens eine gegebene Wirkungsrichtung
eine an dem Sonderelement und dadurch an der Kupplung wirkende Mindestkraft zum Lösen
der Kupplung führt. Die Mindestkraft, die zum Lösen der Kupplung führt, kann durch
bauliche Ausgestaltung der Kupplung eingestellt werden und etwa mittels empirischer
Versuche für ein gegebenes Haarentfernungsgerät so festgelegt werden, dass benutzungswesentliche
Schäden am Sonderelement nicht auftreten. Die ein Lösen der Kupplung bewirkende Kraft
wirkt dabei typischerweise stumpf auf das Sonderelement ein, d. h. sie wird beispielsweise
von einem flachen oder allenfalls leicht gewölbten Gegenstand auf das Sonderelement
übertragen. Damit ist sichergestellt, dass bei einem Fallen des Haarentfernungsgeräts
auf den Boden die Kupplung durch eine wirkende Kraft gelöst (oder ausgekuppelt) werden
kann (und nicht etwa ein versteckt liegender, nur mit Werkzeug zugänglicher Mechanismus
betätigt werden muss). Vorzugsweise ist die Kupplung so ausgebildet, dass sie bei
Krafteinwirkung aus möglichst vielen unterschiedlichen Wirkungsrichtungen (besonders
bevorzugt aus allen denkbaren Wirkungsrichtungen, über die durch eine exponierte Anordnung
des Sonderelementes eine stumpfe Kraftübertragung auf das Sonderelement möglich ist)
geöffnet wird. Die Kupplung besteht aus einem Kupplungsteil am Sonderelement und einem
Kupplungsteil am Hauptgeräteelement, wobei die beiden Kupplungsteile im montierten
Zustand des Sonderelementes die Kupplung bilden.
[0011] Bei dem beschriebenen Haarentfernungsgerät wird das Sonderelement, das eine Klingenkartusche
umfasst, mit einem verhältnismäßig schweren Hauptgeräteelement gekoppelt, ohne dass
dabei die Gefahr entsteht, dass das Sonderelement bei einem unbeabsichtigten Sturz
des Haarentfernungsgeräts benutzungswesentlich beschädigt bzw. zerstört wird. Dies
wird mit Hilfe der lösbaren Kupplung erreicht, welche sich bei einer wirkenden Mindestkraft
öffnet, die unterhalb der zur benutzungswesentlichen Beschädigung oder gar Zerstörung
des Sonderelementes führenden Kraft liegt. Das Sonderelement wird daher bei einem
Aufprall vom Hauptgeräteelement getrennt, so dass die kinetische Energie des Hauptgeräteelements
nicht mehr in Zerstörungsenergie am Sonderelement umgesetzt werden kann. Bei einem
Aufprall des Haarentfernungsgerätes wird kinetische Energie umgesetzt. Die kinetische
Energie bestimmt sich etwa über Gewicht des Haarentfernungsgerätes und Fallhöhe, wenn
es sich um einen senkrechten Fall handelt, oder nach bekannten Formeln, wenn es sich
etwa um einen (unbeabsichtigten) Wurf handelt. Die kinetische Energie, die bei einem
Aufprall umgesetzt wird, führt zu dynamischen Kräften, die am Sonderelement und damit
an der Kupplung wirken, welche nicht einfach beschrieben werden können. Es können
aber etwa empirische Fallversuche oder FEM-Studien verwendet werden, um festzulegen,
bei welcher kinetischen Energie etwa im senkrechten Fall die Kupplung auslösen soll,
damit es zu keinen benutzungswesentlichen Schäden am Sonderelement kommt. Insofern
kann auch gesagt werden, dass die Kupplung so ausgelegt ist, dass sie bei einer gegebenen
wirkenden Kraft, die größer ist als eine Mindestkraft, oder einer gegebenen (kinetischen)
Energie, die größer ist als eine Mindestenergie, das Sonderelement vom Hauptgeräteelement
abkuppelt.
[0012] Wie erwähnt kann das Sonderelement eine auswechselbare Klingenkartusche umfassen.
Für Klingenkartuschen ist es besonders wichtig, eine Schädigung zu vermeiden, damit
etwa die Klingen nicht freigesetzt werden und dann ein Verletzungsrisiko darstellen
können. Benutzungswesentliche Schäden sind alle Schäden, bei denen die Klingenkartusche
nicht mehr einwandfrei oder gar nur mit einem Verletzungsrisiko benutzt werden kann.
[0013] Im Gegensatz zu einem Aufbrechen eines Rastmechanismus unter einer gegebenen Kraft,
führt die beschriebene Kupplung zu einem definierten, zerstörungsfreien und reversiblen
Auskuppeln bzw. Abkuppeln des Sonderelementes vom Hauptgeräteelement. Die Auskuppelkraft,
also die zum Auskuppeln notwendige Mindestkraft, die an der Kupplung wirken muss,
wird durch baulich-konstruktive Gestaltung definiert (und kann durchaus für verschiedene
Wirkungsrichtungen unterschiedlich sein, solange nur gewährleistet ist, dass ein Auskuppeln
bei Kräften geschieht, die noch nicht zu benutzungswesentlichen Schäden am Sonderelement
führen).
[0014] Des Weiteren war bereits darauf hingewiesen worden, dass das Hauptgeräteelement einen
Elektromotor sowie einen Akkumulator und/oder eine Batterie sowie ggf. einen Scherfolienrasierer
und/oder einen Langhaarschneider enthält. Hierbei handelt es sich um verhältnismäßig
schwere Komponenten, deren Gewicht sich kaum unter ein gegebenes Minimum reduzieren
lässt und die bei einem Fall des Haarentfernungsgeräts zu einer hohen kinetische Fallenergie
führen.
[0015] Gemäß einer anderen Weiterbildung des Haarentfernungsgeräts weist das Hauptgeräteelement
einen Grundkörper und einen daran beweglich angebrachten Schieber auf, wobei die oben
erwähnte lösbare Kupplung zwischen dem Schieber und dem Sonderelement ausgebildet
ist. Das Sonderelement nimmt somit an der Bewegung des Schiebers relativ zum Hauptgerätelement
teil. Dies hat den Vorteil, dass sich das Sonderelement bei einem Stoß relativ zum
Hauptgerätelement bewegen und so in vielen Fällen bereits einer Zerstörung ausweichen
kann. Bei dem Schieber kann es sich insbesondere um ein Betätigungselement (Schalter)
des Haarentfernungsgeräts handeln, mit welchem Funktionen des Haarentfernungsgerätes
aktiviert bzw. deaktiviert werden.
[0016] Gemäß einer Weiterbildung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist das Haarentfernungsgerät
so ausgestaltet, dass der Grundkörper das Sonderelement in (mindestens) einer Position
des Schiebers zumindest teilweise verdeckt. Das Sonderelement ist dann in diesen Positionen
des Schiebers konstruktiv durch den Grundkörper vor Stößen aus den abgedeckten Richtungen
geschützt.
[0017] Für die konkrete Ausgestaltung der Kupplung zwischen dem Hauptgerätelement und dem
Sonderelement gibt es zahlreiche verschiedene Möglichkeiten. Gemäß einer Ausführungsform
ist die Kupplung als eine Schnappverbindung zwischen Rastelementen am Hauptgeräteelement
und am Sonderelement ausgebildet, d. h. durch ein formschlüssiges Ineinandergreifen
der Rastelemente im verbundenen Zustand von Hauptgerätelement und Sonderelement, wobei
dieser Zustand unter Überwindung eines Widerstandes und unter teilweiser elastischer
Verformung der Rastelemente angenommen bzw. auch wieder verlassen werden kann. Durch
entsprechende konstruktive Auslegung des erwähnten Widerstandes (über Größe des Hinterschnittes
etc.) kann dann die zum Lösen der Kupplung benötigte Mindestkraft bzw. Mindestenergie
sehr gut eingestellt werden.
[0018] Bei einer bevorzugten Realisierung der erwähnten Schnappverbindung umfassen die Rastelemente
Wulste, welche sich wechselseitig hintergreifen können. Der Zustand einander hintergreifender
Wulste stellt dann den geschlossenen Zustand der Kupplung dar, welcher durch ein aneinander
Vorbeigleiten der Wulste angenommen bzw. verlassen werden kann.
[0019] Erfindungsgemäß ist die Kupplung zwischen dem Hauptgerätelement und dem Sonderelement
so ausgebildet, dass sie sich bei einer Relativdrehung zwischen Hauptgeräteelement
und Sonderelement öffnet. In diesem Falle können auch auf das Sonderelement wirkende
Drehmomente unschädlich gemacht werden, indem sie zu einer Trennung des Sonderelementes
vom Hauptgeräteelement führen.
[0020] Die Rastelemente können optional zumindest teilweise entlang eines Kreises um eine
vorgegebene Drehachse ineinander greifen. Vorzugsweise liegt der gesamte Eingriffbereich
der Rastelemente auf einem Kreis bzw. auf konzentrischen Kreisen um die Drehachse.
Dies hat den Vorteil, dass um die Drehachse wirkende Drehmomente die Rastelemente
relativ zueinander entlang ihrer (kreisförmigen) Eingriffslinie drehen können, so
dass eine (begrenzte) Rotation des Sonderelementes um die Drehachse möglich ist.
[0021] Im vorstehend beschriebenen Fall umfassen die Rastelemente vorzugsweise schräg zur
Drehachse stehende Gleitflächen, welche bei einer Drehung der Rastelemente um die
Drehachse die Rastelemente axial auseinander drücken. Durch ein von außen um die Drehachse
wirkendes Drehmoment eingeleitete Drehbewegungen können dann vermöge der Gleitflächen
zu einer axialen Auseinanderbewegung der Rastelemente (axial in Bezug auf die Drehachse)
und damit zu einem Trennen der Kupplung führen.
[0022] In einer anderen Weiterbildung weist das Haarentfernungsgerät ein Federelement auf,
das im eingekuppelten Zustand des Sonderelementes unter Belastung steht, sodass zwischen
dem Hauptgeräteelement und dem Sonderelement eine Federkraft wirkt, die beim Auskuppelvorgang
dazu führt, dass das leichtere Sonderelement durch das sich ausdehnende Federelement
von dem schwereren Hauptgeräteelement weggestoßen wird. Dann kann das Sonderelement
bei einem Aufprall im Wesentlichen nicht mehr zwischen Hauptgeräteelement und Wand
bzw. Boden gelangen und eine Beschädigung durch diese Art des Aufpralls wird vermieden.
[0023] Ein Kernelement der oben erläuterten Erfindung stellt die lösbare Kupplung zwischen
dem Hauptgerätelement und dem Sonderelement dar. Da sich Merkmale dieser Kupplung
sowohl am Hauptgerätelement als auch am Sonderelement wieder finden und dieses jeweils
separat verkehrsfähige Produkte sind, betrifft die Erfindung weiterhin ein Hauptgeräteelement
bzw. ein Sonderelement für ein Haarentfernungsgerät der oben beschriebenen Art. Das
Sonderelement kann dabei insbesondere integral mit einer Klingenkartusche ausgebildet
bzw. identisch hiermit sein.
[0024] Im Folgenden wird die Erfindung mit Hilfe der beigefügten Figuren anhand eines Ausführungsbeispieles
eines Haarentfernungsgerätes in Form eines kombinierten Nassrasierers und Langhaarschneiders
näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Haarentfernungsgerät in
- a) einer Ruhestellung eines Betätigungsschiebers,
- b) einer ersten Schaltstufe des Betätigungsschiebers, und
- c) einer weiteren Schaltstufe des Betätigungsschiebers;
- Fig. 2
- eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Kupplungsbereiches zwischen dem Hauptgeräteelement
und dem Sonderelement (mit angesetzter Klingenkartusche) im getrennten Zustand der
Kupplung;
- Fig. 3
- eine andere perspektivische Ansicht wie bei Figur 2 mit einem Blick auf die Unterseite
des Sonderelementes;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht auf einen Schnitt durch die Rastelemente der Kupplung
am Hauptgeräteelement;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Sonderelementes;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht auf einen Schnitt durch die Rastelemente der Kupplung
des Sonderelementes;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht auf einen Schnitt durch die Rastelemente der zusammengefügten
Kupplung von Sonderelement und Hauptgerätelement; und
- Fig. 8
- eine Seitenansicht eines vorderen Bereichs des Hauptgeräteelementes und des Sonderelementes
in einem ausgekuppelten Zustand.
[0025] Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht Haarentfernungsgerät 100, welches
hier als kombinierter Langhaarschneider und Nassrasierer ausgebildet ist und die folgenden
Komponenten umfasst:
- Einen Grundkörper 10 mit einem kopfseitig daran angebrachten Langhaarschneider 11,
wobei der Grundkörper 10 weiterhin einen Elektromotor und typischerweise auch einen
Akkumulator oder eine Batterie umfasst (nicht dargestellt).
- Einen Schieber 20 mit einem in Bewegungsrichtung S verschiebebeweglich am Grundkörper
10 gelagerten Schiebekörper 21 und einer von Hand lösbaren Entriegelungstaste 22,
welche in vorgegebenen Zielpositionen einrastet und den Schieber dadurch arretiert.
Der Grundkörper 10 und der Schieber 20 bilden zusammen das "Hauptgeräteelement" des
Haarentfernungsgerätes 100.
- Ein Sonderelement, das ein Zwischenelement 30 und eine am Zwischenelement 30 in bekannter
Weise mit einem Rastmechanismus gekoppelten Klingenkartusche 40 umfasst, wobei in
der Klingenkartusche 40 eine oder mehrere parallele Klingen für eine Nassrasur fest
oder federnd gelagert sind. Das Sonderelement ist mit dem Schieber 20 verbunden. Die
Klingenkartusche 40 ist hier über einen speziellen (standardisierten) Rastmechanismus
verhältnismäßig fest mit dem Zwischenelement 30 verbunden Zum Austausch der Klingenkartusche
40 kann der Benutzer einen Druckknopf 32 betätigen, um so den hier nicht näher erläuterten
Rastmechanismus zu lösen.
[0026] Das dargestellte Haarentfernungsgerät 100 kombiniert Mittel für eine Elektrorasur
bzw. ein elektrisches Haare Schneiden mit Mitteln für eine Nassrasur. Ein Problem
bei der Gestaltung eines solchen Gerätes besteht darin, dass das Sonderelement, das
die Klingenkartusche 40 umfasst, vor Schäden geschützt werden muss, die es etwa bei
einem Fall aus einer typischen Höhe von ca. 1.5 m erleiden könnte. Besonders kritisch
wären in diesem Zusammenhang Schäden, die nicht direkt optisch sichtbar sind, aber
beim anschließenden Gebrauch der Klingenkartusche 40 zu Verletzungen des Benutzers
führen könnten, zum Beispiel durch hervorragende Klingen.
[0027] Bei dem kombinierten Haarentfernungsgerät 100, dessen Gesamtgewicht in der gezeigten
Ausführungsform ca. 100 - 150 g beträgt, treten vermehrt bis regelmäßig Schäden an
der Klingenkartusche auf, wenn das Haarentfernungsgerät 100 aus etwa 1.5 m Höhe auf
den Boden fallen gelassen wird. Ein solcher Fall entspricht einer Fallenergie von
etwa 1.5 - 2.2 J. Aus diesem Grunde werden die nachfolgend näher erläuterten Maßnahmen
zum Schutz des Sonderelementes vor Schäden bei einem zu Boden Fallen beschrieben.
[0028] Ein erster Schutzmechanismus für das Sonderelement und damit vor allem für die Klingenkartusche
40 wird dadurch erreicht, dass das Sonderelement an dem Schieber 20 angebracht ist,
welcher relativ zum Grundkörper 10 eine unterste Zielposition (Figur 1a), eine mittlere
Zielposition (Figur 1 b) und eine oberste Zielposition (Figur 1 c) annehmen kann.
In der untersten Zielposition von Figur 1 a) ist die Klingenkartusche 40 dabei eingefahren
und durch den Langhaarschneider 11 des Grundkörpers 10 bei einem Fall in Bezug auf
die abgedeckten Aufprallrichtungen geschützt.
[0029] In der mittleren und der obersten Zielposition von Figur 1 b) und c) steht das Sonderelement
mit der Klingenkartusche 40 mehr oder weniger exponiert vom Grundkörper 10 ab. Dies
ist notwendig, damit die Klingenkartusche 40 für eine Nassrasur verwendet werden kann.
Um das Sonderelement mit der Klingenkartusche 40 auch in diesen Zielpositionen vor
einer Beschädigung bei einem Aufprall zu schützen, ist eine Kupplung zwischen dem
Sonderelement und dem Hauptgeräteelement ausgebildet. Im gezeigten exemplarischen
Ausführungsbeispiel eines Haarentfernungsgerätes 100 ist die Kupplung zwischen dem
Zwischenelement 30 und dem Schieber 20 ausgebildet.
[0030] Wichtig für den angestrebten Schutz des Sonderelementes mit der Klingenkartusche
40 ist eine Kupplung, die in ihrer Stärke so ausgelegt ist, dass sie sich bei Mindestkräften
bzw. Mindestenergien öffnet, die unterhalb der Kräfte bzw. Energien liegen, die zu
einer Beschädigung des Sonderelementes bzw. der Klingenkartusche 40 führen würden
(ausgenommen von dieser Schutzwirkung sind Fallrichtungen, bei denen die stumpf wirkende
Fallenergie auf das Hauptgeräteelement wirkt). Wenn das Haarentfernungsgerät 100 daher
auf das Sonderelement fällt, löst sich das Sonderelement mit der Klingenkartusche
40 vom Hauptgerätelement aus Schieber 20 und Grundkörper 10 ab, so dass die kinetische
Energie des das Hauptgewicht des Haarentfernungsgerätes 100 tragenden Grundkörpers
10 nicht mehr zu Zerstörungen an der Klingenkartusche 40 führen kann. Die Auslösekraft
für die Kupplung ist dabei so zu dimensionieren, dass die Belastungen für das Sonderelement
in einem Rahmen bleiben, der an der Klingenkartusche 40 nicht zu Beschädigungen führt,
und dass sich andererseits das Sonderelement bei einer normalen Rasur nicht ungewollt
vom Schieber 20 löst.
[0031] In Figur 1 c) sind in diesem Zusammenhang durch Pfeile verschiedene Richtungen angedeutet,
aus denen ein Stoß zu einem Öffnen der Kupplung führt. Bei der gestrichelt dargestellten
frontalen Stoßrichtung kann die Fallenergie zusätzlich durch ein Nachgeben bzw. Einfahren
des Schiebers 20 aufgenommen werden.
[0032] Falls es bei einem Sturz des Haarentfernungsgerätes 100 zu einem schützenden Ablösen
des Sonderelementes aus Zwischenelement 30 und Klingenkartusche 40 gekommen ist, kann
der Benutzer das Sonderelement anschließend einfach wieder wie einen Druckknopf auf
den Schieber 20 aufdrücken.
[0033] Im Folgenden wird mit Hilfe der Figuren 2 bis 7 eine spezielle Ausführungsform der
Kupplung zwischen dem Hauptgeräteelement (hier dem Schieber 20 als Bestandteil des
Hauptgerätelementes) und dem Sonderelement (hier dem Zwischenelement 30 als Bestandteil
des Hauptgerätelementes) beschrieben, bei welcher es sich um eine Ringschnappverbindung
handelt.
[0034] Die Figuren 2 und 3 zeigen in diesem Zusammenhang das Sonderelement aus Zwischenelement
30 mit eingerasteter Klingenkartusche 40 im vom Schieber 20 getrennten Zustand, d.
h. bei geöffneter Kupplung. Die Kupplung besteht dabei aus einem Kupplungsteil 23
am Hauptgerätelement und einem Kupplungsteil 33 am Sonderelement. Durch Darstellung
der geöffneten Kupplung werden Rastelemente 23 am Schieber 20 bzw. Rastelemente 33
am Zwischenelement 30 sichtbar.
[0035] Figur 4 zeigt diesbezüglich einen Schnitt mittig durch die Rastelemente 23 am Schieber
20. Die Rastelemente umfassen insbesondere zwei sich kreissegmentförmig um eine Achse
A radial nach außen erstrekkende Wulste 24a, 24b, die am Ende eines hoch stehenden
Kragens angeordnet sind.
[0036] Figur 5 zeigt eine perspektivische Ansicht auf die Rastelemente 33 am Zwischenelement
30 (von welchem die Klingenkartusche getrennt worden ist), und Figur 6 zeigt einen
mittigen Schnitt durch diese Rastelemente 33. Darin ist erkennbar, dass die Rastelemente
33 zwei sich kreissegmentförmig um eine Achse A erstreckende, radial nach innen weisende
Wulste 34a und 34b umfassen.
[0037] Figur 7 zeigt schließlich einen Schnitt durch die Mitte der zusammengesetzten Kupplung
zwischen Schieber 20 und Zwischenelement 30. Hieraus wird erkennbar, dass sich die
nach außen weisenden Wulste 24a, 24b der Rastelemente des Schiebers und die radial
nach innen weisenden Wulste 34a, 34b der Rastelemente des Zwischenelementes 30 formschlüssig
hintergreifen, um so für den definierten Sitz des Zwischenelementes am Schieber 20
zu sorgen. Durch radiales Einwärtsfedern der Wulste 24a, 24b am Schieber bzw. radiales
Auswärtsfedern der Wulste 34a, 34b am Zwischenelement 30 können die genannten Wulste
nach dem Prinzip eines Rast- oder Schnappmechanismus aneinander vorbei gleiten, um
die Kupplungsverbindung herzustellen oder zu lösen. Durch entsprechende Ausbildung
der dabei erforderlichen Federkräfte (einstellbar durch die Dikke der Wulste, durch
die Materialpaarung, durch die Stärke der Kragen, an denen die Wulste ausgebildet
sind, etc.) kann dabei die Stärke der Kupplung in einen gewünschten Bereich so justiert
werden, dass die Kupplung bei normalem Betrieb geschlossen bleibt (eine typische statische
Kraft, mit der eine Klingenkartusche gegen die Haut gedrückt wird beträgt weniger
als 10 N, eher etwa 1 - 4 N, insbesondere etwa 2 N), bei einem Fall aus üblicher Höhe
jedoch öffnet.
[0038] Der Verlauf der Kupplungswulste 24a, 24b, 34a, 34b entlang von Kreisen um eine Achse
A hat den positiven Effekt, dass die Kupplung von ihrer Form her im Prinzip eine Relativdrehung
zwischen Schieber 20 und Zwischenelement 30 um die genannte Achse A erlaubt. Falls
bei einem seitlichen Aufprall der Klingenkartusche bzw. des Zwischenelementes 30 Drehmomente
um die Achse A auftreten, kommen jedoch Gleitflächen am Schieber 20 bzw. Zwischenelement
30 zur Wirkung. Die schräg zur Achse A stehenden Gleitflächen 25a und 25b am Schieber
20 sind dabei in Figur 4 erkennbar. Korrespondierende, schräg zur Achse A stehende
Gleitflächen 35a und 35b am Zwischenelement 30 sind in Figur 6 erkennbar.
[0039] Im zusammengesetzten Zustand der Kupplung (Figur 7) liegen die Gleitflächen 24a und
34a bzw. 24b und 34b aufeinander. Kommt es dann zu einer Drehbewegung um die Achse
A, so erzeugen die Gleitflächenpaare eine Schraubwirkung, bei welcher das Zwischenelement
30 axial (in Bezug auf die Achse A) vom Schieber 20 weg gedrückt und die Kupplung
der Wulste somit geöffnet wird.
[0040] Im Ergebnis wird somit eine Kupplung zwischen dem Grundkörper 10 und der Klingenkartusche
40 (über den Schieber 20 und das Zwischenelement 30) erreicht, die sich bei einem
Aufprall des Haarentfernungsgerätes aus unterschiedlichen Fallrichtungen verlässlich
löst. Die Trennung bewirkt dann, dass die Klingenkartusche nicht durch den Aufprall
beschädigt wird.
[0041] Die oben am Beispiel eines kombinierten Elektro- und Nassrasierers beschriebene Erfindung
kann analog auch bei anderen Haarentfernungsgeräten angewendet werden, insbesondere
auch bei schweren Geräten wie reinen mechanischen Nassrasierer mit Stahlgriffen oder
Holzapplikationen oder bei Nassrasierern mit Akkumulator- bzw. Batteriebetrieb.
[0042] In anderen Worten zusammengefasst ist ein Haarentfernungsgerät 100 beschrieben worden,
das ein Hauptgeräteelement 10, 20 und ein damit über eine lösbare Kupplung 23, 33
verbindbares Sonderelement 30, 40 umfasst, wobei es mindestens eine exponierte Region
in der Oberfläche des Sonderelementes 30, 40 gibt, innerhalb welcher eine stumpf wirkende
Kraft ohne Beschädigung des Sonderelementes (also ohne eine irreversible Veränderung
des Sonderelementes, die dazu führen würde, dass das Sonderelement nicht mehr wie
vorgesehen benutzt werden kann und bei der Benutzung insbesondere zu Verletzungen
führen kann) zu einem Lösen der Kupplung führt, wobei die Richtung dieser Kraft tendenziell
beliebig ist, aber insbesondere aus einem gegebenen Raumwinkel von mindestens ca.
0.84 sr stammen kann (wobei ein Raumwinkel von 0.84 sr etwa einem Kegel von 60° Öffnungswinkel
entspricht). Insbesondere wird die Kupplung ausgelöst, wenn die Richtung der Kraft
aus einem Raumwinkel von 3.14 sr oder einem noch größeren Raumwinkel stammt. Insbesondere
wird das Sonderelement in einer exponierten Stellung bei jedem möglichen Fall, bei
dem eine Kraft größer einer Mindestkraft über das Sonderelement an der Kupplung wirken
kann, von dem Hauptgerätelement abgekuppelt. Ausgenommen von den Wirkungsrichtungen,
die zu einem Abkuppeln führen, kann etwa die Wirkungsrichtung sein, die in Richtung
des Verschiebeweges des Schiebers wirkt (bzw. ein geringer Raumwinkelkegel um diese
Wirkungsrichtung). Dann kann etwa der Schieber so ausgelegt sein, dass er unter einer
wirkenden Kraft von einer exponierten Position in eine verdeckte Position fährt und
das Sonderelement so vor Schäden geschützt wird.
[0043] In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform eines Haarentfernungsgerätes gezeigt.
In Fig. 8 ist eine Seitenansicht eines vorderen Bereiches des Schiebers 20 des Hauptgeräteelementes
und des Sonderelementes 30, 40 in ausgekuppeltem Zustand zu sehen. In der gezeigten
Ausführungsform ist ein Federelement 90 im Kupplungsteil 23 angeordnet. In einem eingekuppelten
Zustand ist das Federelement 90 belastet, sodass zwischen dem Hauptgeräteelement 10,
20 und dem Sonderelement 30, 40 eine Federkraft wirkt. Die Federkraft und die Richtung
der Federkraft sind so gewählt, dass die Kupplung 23, 33 nicht unter der Federkraft
auslöst. Wird das Sonderelement 30, 40 nun bei einer von außen einwirkenden Kraft
ausgekuppelt, dann wird das Federelement 90 entlastet und gibt seine potentielle Energie
sehr schnell frei. Durch eine sehr schnelle Ausdehnung des Federelementes 90 werden
dabei das leichte Sonderelement 30, 40 und das schwerere Hauptgerätelement 10, 20
voneinander in Richtung des Doppelpfeils F voneinander weggestoßen. Dies führt dazu,
dass das Sonderelement 30, 40 im Wesentlichen nicht zwischen das schwere Hauptgeräteelement
10, 20 und eine Wand oder den Boden gelangen kann, was dann trotz der auslösenden
Kupplung 23, 33 zu einer Beschädigung des Sonderelementes 30, 40 und insbesondere
einer Klingenkartusche 40 führen kann.
[0044] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist das Federelement 90 als gewundene Torsionsfeder
ausgeführt, die in dem Hauptgerätelement 10, 20 verankert ist. Dies ist nur eine beispielhafte
Ausführungsform. Das Federelement 90 kann auch durch jede andere Feder (etwa eine
Spiral- oder Blattfeder) oder eine Elastomerfeder (etwa ein Gummielement) realisiert
werden. Weiterhin kann das Federelement 90 auch im Sonderelement 30, 40 verankert
sein bzw. ohne Verankerung zwischen Hauptgeräteelement 10, 20 und Sonderelement 30,
40 angeordnet sein. Es können auch mehrere Federelemente 90 zwischen Hauptgerätelement
10, 20 und Sonderelement 30, 40 angeordnet sein, wobei etwa ein Federelement am Hauptgerätelement
10, 20 verankert ist und ein Federelement am Sonderelement 30, 40 verankert ist. Anstatt
zu einer im wesentlichen senkrecht zur Kupplungsebene stehenden Federkraft zu führen,
kann das Federelement 90 auch so angeordnet sein, dass die Federkraft in eine andere
Richtung wirkt.
1. Haarentfernungsgerät (100) umfassend
a) ein Hauptgeräteelement (10, 20), welches einen Elektromotor und einen Akkumulator
und/oder eine Batterie und den überwiegenden Teil des Gesamtgewichtes des Haarentfernungsgerätes
(100) enthält, und gekennzeichnet durch
b) ein Sonderelement (30, 40), das ein Zwischenelement und eine mittels Rastmechanismus
am Zwischenelement angebrachte Klingenkartusche umfaßt und das mittels einer Kupplung
(23, 33) lösbar mit dem Hauptgeräteelement (10, 20) verbunden ist,
wobei die Kupplung (23, 33) derart ausgestaltet ist, dass bei einer auf das Sonderelement
(30, 40) wirkenden Kraft, die eine Mindestkraft übersteigt, das Sonderelement (30,
40) von dem Hauptgeräteelement (10, 20) auskuppelt, wobei das Auskuppeln bezüglich
mindestens einer Wirkungsrichtung der Kraft eintritt, und wobei die Kupplung (23,
33) derart ausgebildet ist, dass sie sich bei einer Relativdrehung zwischen Hauptgerätelement
(10, 20) und Sonderelement (30, 40) öffnet.
2. Haarentfernungsgerät (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sonderelement (30, 40) eine auswechselbare Klingenkartusche (40) umfasst.
3. Haarentfernungsgerät (100) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgeräteelement (10, 20) einen Scherfolienrasierer und/oder einen Langhaarschneider
(11) enthält.
4. Haarentfernungsgerät (100) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgerätelement (10, 20) einen Grundkörper (10) und einen daran beweglich angebrachten
Schieber (20) aufweist, wobei die Kupplung (23, 33) zwischen dem Schieber (20) und
dem Sonderelement (30, 40) ausgebildet ist.
5. Haarentfernungsgerät (100) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) das Sonderelement (30, 40) in einer Position des Schiebers (20)
zumindest teilweise verdeckt.
6. Haarentfernungsgerät (100) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung als Schnappverbindung zwischen Rastelementen (23, 33) am Hauptgerätelement
(10, 20) und am Sonderelement (30, 40) ausgebildet ist.
7. Haarentfernungsgerät (100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (23, 33) Wulste (24a, 24b, 34a, 34b) umfassen, welche sich wechselseitig
hintergreifen können.
8. Haarentfernungsgerät (100) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (23, 33) zumindest teilweise entlang eines Kreises um eine Drehachse
(A) ineinander greifen.
9. Haarentfernungsgerät (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (23, 33) schräg zur Drehachse (A) stehende Gleitflächen (25a, 25b,
35a, 35b) aufweisen, welche bei einer Drehung der Rastelemente um die Drehachse (A)
die Rastelemente axial auseinander drücken.
10. Haarentfernungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Mindestkraft grösser
ist als die typische Kraft, mit der das Sonderelement bei einer Verwendung des Haarentfernungsgerätes
gegen die Haut eines Benutzers gedrückt wird.
1. Hair removal device (100) comprising:
(a) a main device element (10, 20), which contains an electric motor and an accumulator
and/or a battery and the majority of the total weight of the hair removal device (100),
characterized by
(b) a special element (30, 40), which includes an intermediate element and a blade
cartridge attached to the intermediate element by means of a latching mechanism and
which is detachably connected to the main device element (10, 20) by means of a coupling
(23, 33),
wherein the coupling (23, 33) is designed in such a way that when a force acting on
the special element (30, 40) exceeds a minimum force, the special element (30, 40)
uncouples from the main device element (10, 20), wherein the uncoupling occurs with
respect to at least one direction of action of the force, and wherein the coupling
(23, 33) is designed such that it opens in the event of a relative rotation between
the main device element (10, 20) and the special element (30, 40).
2. Hair removal device (100) according to claim 1, characterized in that the special element (30, 40) includes a replaceable blade cartridge (40).
3. Hair removal device (100) according to one of claims 1 or 2, characterized in that the main device element (10, 20) contains a shaving foil shaver and/or a long-hair
cutter (11).
4. Hair removal device (100) according to at least one of claims 1 through 3, characterized in that the main device element (10, 20) contains a base body (10) and a slide (20) moveably
attached to it, wherein the coupling (23, 33) is provided between the slide (20) and
the special element (30, 40).
5. Hair removal device (100) according to claim 4, characterized in that the base body (10) at least partially covers the special element (30, 40) in one
position of the slide (20).
6. Hair removal device (100) according to at least one of claims 1 through 5, characterized in that the coupling takes the form of a snap connection between latching elements (23, 33)
on the main device element (10, 20) and on the special element (30, 40).
7. Hair removal device (100) according to claim 6, characterized in that the latching elements (23, 33) include beads (24a, 24b, 34a, 34b) which can mutually
engage behind each other.
8. Hair removal device (100) according to at least one of claims 1 through 7, characterized in that the latching elements (23, 33) engage with each other at least partly along a circle
around an axis of rotation (A).
9. Hair removal device (100) according to claim 8, characterized in that the latching elements (23, 33) have sliding faces (25a, 25b, 35a, 35b) positioned
at an angle to the axis of rotation (A), said faces being pressed apart axially in
the event of a rotation of the latching elements around the axis of rotation (A).
10. Hair removal device according to one of claims 1 through 9, wherein the minimum force
is greater than the typical force with which the special element is pressed against
the skin of a user when the hair removal device is being used.
1. Appareil d'épilation (100) comprenant
a) un élément principal de l'appareil (10, 20) contenant un moteur électrique et un
accumulateur et/ou une batterie et la majeure partie du poids total de l'appareil
d'épilation (100), et se caractérisant par
b) un élément spécial (30, 40) comprenant un élément intermédiaire et une cartouche
de lame fixée à l'élément intermédiaire au moyen d'un mécanisme de verrouillage et
qui est relié de façon libérable à l'élément principal de l'appareil (10, 20) au moyen
d'un accouplement (23, 33),
dans lequel l'accouplement (23, 33) est équipé de sorte qu'à une force agissant sur
l'élément spécial (30, 40) qui excède une force minimale, l'élément spécial (30, 40)
se désengage de l'élément principal de l'appareil (10, 20), dans lequel le désengagement
se produisant par rapport à au moins un sens d'action de la force, et dans lequel
l'accouplement (23, 33) est conçu de sorte qu'il s'ouvre lorsqu'une rotation relative
se produit entre l'élément principal de l'appareil (10, 20) et l'élément spécial (30,
40).
2. Appareil d'épilation (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément spécial (30, 40) comprend une cartouche de lame remplaçable (40).
3. Appareil d'épilation (100) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément principal de l'appareil (10, 20) contient un rasoir à grille et/ou une
tondeuse pour poils longs (11).
4. Appareil d'épilation (100) selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément principal de l'appareil (10, 20) présente un corps de base (10) et un curseur
(20) monté sur celui-ci pour se déplacer, dans lequel l'accouplement (23, 33) est
formé entre le curseur (20) et l'élément spécial (30, 40).
5. Appareil d'épilation (100) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le corps de base (10) recouvre au moins partiellement l'élément spécial (30, 40)
dans une position du curseur (20).
6. Appareil d'épilation (100) selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'accouplement est réalisé sous la forme d'une liaison instantanée entre les éléments
de verrouillage (23, 33) sur l'élément principal de l'appareil (10, 20) et sur l'élément
spécial (30, 40).
7. Appareil d'épilation (100) selon la revendication 6, caractérisé en ce que les éléments de verrouillage (23, 33) comportent des bourrelets (24a, 24b, 34a, 34b)
qui peuvent s'engager les uns dans les autres.
8. Appareil d'épilation (100) selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les éléments de verrouillage (23, 33) s'engagent au moins partiellement les uns dans
les autres le long d'un cercle autour d'un axe de rotation (A).
9. Appareil d'épilation (100) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les éléments de verrouillage (23, 33) sont inclinés par rapport à l'axe de rotation
(A) et présentent des surfaces de glissement perpendiculaires (25a, 25b, 35a, 35b)
qui, en pivotant autour de l'axe de rotation (A), appuient axialement sur les éléments
de verrouillage.
10. Appareil d'épilation selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel la force minimale
est supérieure à la force typique avec laquelle l'élément spécial est appuyé contre
la peau de l'utilisateur lorsque l'appareil d'épilation est utilisé.