| (19) |
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(11) |
EP 2 217 414 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2012 Patentblatt 2012/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.10.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/009009 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/056259 (07.05.2009 Gazette 2009/19) |
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| (54) |
SCHNEIDVORRICHTUNG
CUTTING DEVICE
DISPOSITIF DE COUPE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.11.2007 DE 102007052586
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.08.2010 Patentblatt 2010/33 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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11004921.0 / 2407284 |
| (73) |
Patentinhaber: Schmidt & Heinzmann GmbH & Co. KG |
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76646 Bruchsal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRÜSSEL, Richard
75056 Sulzfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Daub, Thomas |
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Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Daub
Bahnhofstr. 5 88662 Überlingen 88662 Überlingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 596 319 US-B1- 6 422 113
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US-A- 6 065 382
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Konverter zum Konvertieren von einem oder mehreren Fasern,
insbesondere Endlosfasern, in Stapelfasern.
[0002] Aus der
US 3,596,319 B ist bereits eine Konverterschneidvorrichtung bekannt, die eine zur Rotation vorgesehene
Schneideinheit und wenigstens eine Ausgleichsgewichtseinheit umfasst, welche wenigstens
teilweise zum Ausgleich einer während des Betriebs auf die Schneideinheit wirkenden
Fliehkraft vorgesehen ist.
[0003] WO 2004/108998 bildet die Gumdlage für den Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung, die im Anspruch 1 definiert wind, geht aus von einer Konverterschneidvorrichtung
mit wenigstens einer zur Rotation vorgesehenen Schneideinheit und mit wenigstens einer
Ausgleichsgewichtseinheit, die wenigstens teilweise zum Ausgleich einer während des
Betriebs auf die Schneideinheit wirkenden Fliehkraft vorgesehen ist.
[0005] Es wird u.a. vorgeschlagen, dass die Konverterschneidvorrichtung eine Kupplung umfasst,
die dazu vorgesehen ist, die Schneideinheit und die Ausgleichsgewichtseinheit zu kuppeln,
wobei die Ausgleichsgewichtseinheit neben einer ersten Schneidkante eines ersten Schneidmittels
eine zweite Schneidkante bildet. Dabei soll unter einer "Ausgleichsgewichtseinheit"
insbesondere eine Einheit verstanden werden, die gezielt für einen Ausgleich vorgesehen
und/oder ausgelegt ist, wobei unter einem "Ausgleich" insbesondere verstanden werden
soll, dass eine auf die Ausgleichsgewichtseinheit wirkende Fliehkraft zumindest teilweise
der auf die Schneideinheit wirkenden Fliehkraft entgegen wirkt.
[0006] Unter einer "Schneideinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die
aus einem Schneidmittel und/oder aus einem Schneidmittel und einem Schneidhaltemittel
besteht. Ferner soll unter "vorgesehen" insbesondere speziell ausgestattet und/oder
ausgelegt verstanden werden. Infolge der Ausgestaltung der Ausgleichsgewichtseinheit
neben einer ersten Schneidkante eines ersten Schneidmittels als eine zweite Scheidkante
können vorzugsweise Freiwinkel direkt in die Schneidmittel eingebracht, d.h. insbesondere
angeformt und/oder angeschliffen werden. Durch eine durch die Kupplung mögliche mehrteilige
Ausgestaltung können flexible Einstellungen ermöglicht werden, insbesondere können
Nachstellungen und/oder Einstellungen von Freiwinkeln der Schneideinheit einfach realisiert
werden. Ferner können durch eine entsprechende erfindungsgemäße Ausgestaltung Fliehkräfte
und/oder Unwuchten vorteilhaft ausgeglichen werden und die Schneideinheit kann vorteilhaft
gesichert bzw. gehalten werden, und zwar insbesondere, wenn die Ausgleichsgewichtseinheit
dazu vorgesehen ist, zumindest einen Großteil der auf die Schneideinheit wirkenden
Fliehkraft auszugleichen, d.h. dass im Betrieb auf die Ausgleichsgewichtseinheit eine
Fliehkraft wirkt, die mindestens 50% der auf die Schneideinheit wirkenden Fliehkraft
beträgt und dieser entgegengerichtet ist.
[0007] Die Ausgleichsgewichtseinheit kann über dritte Bauteile oder vorteilhaft unmittelbar
mit einem Bauteil der Schneideinheit gekoppelt sein, wodurch eine Belastung von dritten
Bauteilen zumindest weitgehend vorteilhaft vermieden werden kann.
[0008] Die Ausgleichsgewichtseinheit kann aus verschiedenen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Materialien gebildet sein, wobei insbesondere mit verschiedenen Materialien mit verschiedenen
spezifischen Dichten gezielt unterschiedliche Ausgleichsgewichte und Volumina der
Ausgleichsgewichtseinheit erzielt werden können und damit ein vorteilhaft dynamischer
Unwuchtausgleich erreicht werden kann. Vorzugsweise ist die Ausgleichsgewichtseinheit
jedoch zumindest teilweise aus einem der Schneideinheit entsprechenden Material gebildet.
Bildet die Ausgleichsgewichtseinheit ein Bauteil der Schneideinheit bzw. ist die Ausgleichsgewichtseinheit
zumindest teilweise einstückig mit der Schneideinheit ausgebildet, beispielsweise
indem diese ein unmittelbar auf ein Schneidmittel wirkendes Schneidbefestigungsmittel
oder ein Schneidmittel selbst bildet, können zusätzliche Bauteile, Bauraum und Montageaufwand
reduziert werden.
[0009] Die Kupplung kann von einer Reibkupplung und/oder besonders vorteilhaft wenigstens
teilweise von einer Formschlusskupplung gebildet sein. Dabei soll in diesem Zusammenhang
unter einer "Formschlusskupplung" insbesondere eine Kupplung verstanden werden, mittels
der zumindest ein wesentlicher Bestandteil, d.h. mindestens 10%, vorzugsweise mindestens
30% und besonders vorteilhaft mindestens 50%, der Fliehkraft über einen Formschluss
der Kupplung aufgenommen werden kann und insbesondere im Betrieb aufgenommen wird.
Durch eine entsprechende Kupplung können vorteilhaft verschiedene Materialien, insbesondere
auch Materialien mit geringen Reibwerten, sicher miteinander gekoppelt werden.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Schneideinheit
zur Schneidkantenerneuerung, d.h. insbesondere zum Nachschleifen und/oder Abtrennen,
vorgesehen ist, wodurch Kosten eingespart werden können.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die
[0011] Konverterschneidvorrichtung eine Fliehkrafteinstelleinheit umfasst. Unter einer "Fliehkrafteinstelleinheit"
soll dabei insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine
Fliehkraft einzustellen, die entweder in Richtung einer Fliehkraft der Schneideinheit
und/oder in Richtung einer Fliehkraft der Ausgleichsgewichtseinheit wirkt, wobei die
Einstelleinheit von einem zur Schneideinheit und/oder Ausgleichsgewichtseinheit getrennt
ausgebildeten Einheit gebildet sein kann oder auch zumindest mit einem der Einheiten
zumindest teilweise einstückig ausgebildet sein kann. Die Einheit ist vorteilhafterweise
von einer Gewichtseinstelleinheit gebildet, mittels der ein Gewicht einstellbar ist,
und/oder von einer Einheit, mittels der eine Lage eines Gewichts zur Einstellung einer
Fliehkraft veränderbar ist. Mittels einer entsprechenden Einheit kann ein besonders
vorteilhafter dynamischer Unwuchtausgleich realisiert werden und insbesondere kann
eine durch eine Schneidkantenerneuerung bedingte Gewichtsdifferenz ausgeglichen werden.
[0012] Ist die Einstelleinheit zumindest teilweise einstückig mit einer Befestigungseinheit
ausgebildet, können zusätzliche Bauteile, Bauraum, Montageaufwand und Kosten eingespart
werden.
[0013] Weist die Schneideinheit wenigstens ein Langloch auf, kann ferner eine vorteilhafte
Einstellung erreicht werden, und zwar kann insbesondere bei einer Schneidkantenerneuerung
ein Längenausgleich einfach realisiert werden.
[0014] Die Schneideinheit kann aus verschiedenen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Materialien gebildet sein, wie beispielsweise aus einem Hartmetall, einem Keramikmaterial
usw., besonders vorteilhaft ist die Schneideinheit jedoch zumindest teilweise aus
einem polykristallinen Diamanten gebildet, mittels dem vorteilhafte Schneideigenschaften
und hohe Standzeiten erreicht werden können.
[0015] Weist der Konverter wenigstens eine zweite rotierend antreibbare Schneidlagereinheit
auf, können gegenüber einem Konverter mit nur einer Schneidlagereinheit geringere
Drehzahlen und/oder ein größerer Durchsatz erzielt werden.
[0016] Ferner weist der Konverter erfindungsgemäβ wenigstens eine feststehende, eine Gegenschneide
bildende Schneideinheit auf wodurch besonders vorteilhafte Schneideigenschaften erzielt
werden können.
[0017] Der Konverter weist ferner vorzugsweise wenigstens eine und vorteilhaft mehrere Düseneinheiten
auf, die dazu vorgesehen sind, dass jeweils wenigstens ein Faserstrang und ein Fördermedium
zur Ausrichtung des Faserstrangs hindurchgeführt werden. Vorzugsweise weist der Konverter
eine Drucklufteinheit auf, die zur Erzeugung eines Druckluftmediumstroms durch die
Düseneinheit vorgesehen ist.
Zeichnung
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt eines Konverters mit nicht erfindungsgemäßen Konverterschneidvorrichtungen,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung einer Schneidlagereinheit des Konverters aus Figur 1
mit einer nicht erfindungsgemäßen Konverterschneidvorrichtung und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Konverterschneidvorrichtung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0020] Figur 1 zeigt einen Ausschnitt eines Konverters zum Konvertieren von mehreren Endlosgarnen
in Stapelfasern mit mehreren rotierend antreibbaren, von Wellen gebildeten Schneidlagereinheiten
22a, die zur Lagerung von Konverterschneidvorrichtungen dienen, und zwar ist an jeweils
einer Stirnseite der Wellen jeweils ein Aufnahmebereich zur Aufnahme der Konverterschneidvorrichtungen
angeordnet. Die Schneidlagereinheiten 22a und die Konverterschneidvorrichtungen sind
entsprechend ausgebildet, so dass im Nachfolgenden die Beschreibung auf eine einzelne
Konverterschneidvorrichtung und eine einzelne Schneidlagereinheit 22a begrenzt werden
kann (Figur 2).
[0021] Die Konverterschneidvorrichtung umfasst eine zur Rotation vorgesehene Schneideinheit
10a und eine Ausgleichsgewichtseinheit 12a, die zum Ausgleich einer während des Betriebs
auf die Schneideinheit 10a wirkenden Fliehkraft 14a vorgesehen ist. Die Schneideinheit
10a besteht aus einem eine Schneidkante 24a bildenden Schneidmittel 26a und einer
ein Haltemittel bildenden Abdeckscheibe 28a. Das Schneidmittel 26a weist ein Langloch
20a auf. Das Schneidmittel 26a und die Abdeckscheibe 28a sind in einer nutförmigen
Ausnehmung 30a der Schneidlagereinheit 22a eingebracht und werden mittels einer Mutter
32a auf die Stirnseite der Schneidlagereinheit 22a gepresst, mit der sie im Betrieb
gemeinsam rotierend angetrieben wird. Das Schneidmittel 26a ist in der nutförmigen
Ausnehmung 30a in Umfangsrichtung formschlüssig und in radialer Richtung zwischen
der Abdeckscheibe
28a und der Stirnseite der Schneidlagereinheit 22a kraftschlüssig fixiert. Die Mutter
32a, die über eine Unterlegscheibe 64a auf die Abdeckscheibe 28a wirkt, ist auf eine
in die Schneidlagereinheit 22a eingeschraubte Schraube 34a mit einem Innensechskant
36a aufgeschraubt, so dass bei einem Verspannen der Abdeckscheibe 28a und dem Schneidmittel
26a mit der Stirnseite der Schneidlagereinheit 22a ein Drehmomentausgleich erreicht
werden kann, indem die Schraube 34a mit einem Innensechskantschlüssel gehalten und
die Mutter 32a gedreht wird.
[0022] Die Abdeckscheibe 28a ist unmittelbar mit der Ausgleichsgewichtseinheit 12a über
eine Formschlusskupplung 16a gekoppelt, die dazu vorgesehen ist, die Schneideinheit
10a und die Ausgleichsgewichtseinheit 12a in radialer Richtung zu einer Rotationsachse
66a der Schneidlagereinheit 22a bzw. in Richtung der wirkenden Fliehkraft 14a der
Schneideinheit 10a und in Richtung einer wirkenden Fliehkraft 38a der Ausgleichsgewichtseinheit
12a formschlüssig zu kuppeln. Dabei ist die während des Betriebs auf die Ausgleichsgewichtseinheit
12a wirkende Fliehkraft 38a der während des Betriebs auf die Schneideinheit 10a wirkenden
Fliehkraft 14a unmittelbar entgegen gerichtet und entspricht dieser. Die Formschlusskupplung
16a wird von an die Abdeckscheibe 28a und an die Ausgleichsgewichtseinheit 12a angeformten
hakenförmigen Fortsätzen 40a, 42a gebildet, die ineinander eingreifen.
[0023] Die Ausgleichsgewichtseinheit 12a ist aus einem Hartmetall, und ist wie die Schneideinheit
10a und die Abdeckscheibe 28a in die nutförmige Ausnehmung 30a der Schneidlagereinheit
22a eingesetzt, so dass die Ausgleichsgewichtseinheit 12a in Umfangsrichtung formschlüssig
in der Ausnehmung 30a gehalten ist. Ferner ist die Ausgleichsgewichtseinheit 12a mittels
einer Schraube 44a, die über eine Passung mit der Ausgleichsgewichtseinheit 12a gekoppelt
ist, auf die Stirnseite der Schneidlagereinheit 22a gespannt.
[0024] Das Schneidmittel 26a ist zur Schneidkantenerneuerung bzw. zum Nachschleifen vorgesehen
und weist zur Stirnseite der Schneidlagereinheit 22a eine Schicht aus einem polykristallinen
Diamanten und zur Abdeckscheibe 28a eine Schicht aus einem Hartmetall auf. Wird das
Schneidmittel 26a nachgeschliffen, kann eine dadurch bedingte Verkürzung durch eine
durch das Langloch 20a ermöglichte Verschiebung in radialer Richtung nach außen ausgeglichen
werden. Ferner umfasst die Konverterschneidvorrichtung eine Fliehkrafteinstelleinheit
18a, die einstückig mit einer Befestigungseinheit der Schneideinheit 10a ausgebildet
ist, und zwar sind mehrere verschiedene Muttern 32a mit unterschiedlichen Gewichten
vorgesehen.
[0025] Im Betrieb wirkt das rotierend angetriebene Schneidmittel 26a mit seiner Schneidkante
24a mit zwei feststehenden, jeweils eine Gegenschneide bildenden Schneideinheiten
60a, 62a zusammen (Figur 1). In Rotationsrichtung sind mehrere von Düseneinheiten
gebildete Faseraustritte 46a, 48a vorgesehen, und zwar ist vorzugsweise vor den Schneideinheit
60a, 62a jeweils ein feststehender Faseraustritt 46a, 48a angeordnet, aus denen im
Betrieb zum Schneiden vorgesehene Endlosfasern ausgebracht werden. Die Fasern werden
vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zur Rotationsachse 66a der Schneidlagereinheit
22a, d.h. mit einer Abweichung von weniger als 10° und vorzugsweise von weniger als
5° zu einer Parallelen zur Rotationsachse 66a, aus den Faseraustritten 46a, 48a ausgebracht.
Der Konverter weist eine Drucklufteinheit auf, die dazu vorgesehen ist, einen Druckluftstrom
durch die Faseraustritte 46a, 48a zu erzeugen und dabei die Fasern zu fördern und
auszurichten.
[0026] Der Förderluftstrom kann mit einem Wärmetauscher auf eine Temperatur geregelt werden,
welche das Schneidergebnis positiv beeinflusst, den Schnittspalt nicht verändert und
die Schneidentemperatur hält.
[0027] Für einen vorteilhaften seitlichen Abtransport aus den jeweiligen Faseraustrittsbereichen
ist an die Abdeckscheibe 28a im radial äußeren Bereich ein hakenförmiger Fortsatz
50a angeformt.
[0028] In Figur 3 ist ein erfindungsgemäβes Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Wesentlichen
gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind jedoch den
Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a und b hinzugefügt. Die nachfolgende
Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel
in den Figuren 1 und 2, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 und 2 verwiesen werden
kann.
[0029] Figur 3 zeigt eine Schneidlagereinheit 22b und eine Konverterschneidvorrichtung eines
Konverters zum Konvertieren von mehreren Endlosgarnen. Die Konverterschneidvorrichtung
umfasst eine Ausgleichsgewichtseinheit 12b und eine Schneideinheit 10b, die einstückig
ausgebildet bzw. von einem
Bauteil gebildet sind, und zwar von einem zwei Schneidkanten 24b, 24b' bildenden Schneidmittel
26b. Grundsätzlich ist auch denkbar, dass zwei Schneidmittel 26b, 26b' vorgesehen
sind, die über eine Formschlusskupplung 16b gekoppelt sind, wie dies in Figur 3 angedeutet
ist. Das Schneidmittel 26b ist auf der Schneidlagereinheit 22a mittels zwei von Schrauben
gebildeter Befestigungsmittel 52b, 54b befestigt, die über Unterlegscheiben 56b, 58b
unmittelbar auf das Schneidmittel 26b wirken. Denkbar wäre jedoch auch, dass das Schneidmittel
26b über eine Abdeckscheibe 28b befestigt ist, auf die mehrere Schrauben und/oder
Muttern wirken, wie dies ebenfalls in Figur 3 angedeutet ist.
Bezugszeichen
[0030]
- 10
- Schneideinheit
- 12
- Ausgleichsgewichtseinheit
- 14
- Fliehkraft
- 16
- Kupplung
- 18
- Fliehkrafteinstelleinheit
- 20
- Langloch
- 22
- Schneidlagereinheit
- 24
- Schneidkante
- 26
- Schneidmittel
- 28
- Abdeckscheibe
- 30
- Ausnehmung
- 32
- Mutter
- 34
- Schraube
- 36
- Innensechskant
- 38
- Fliehkraft
- 40
- Fortsatz
- 42
- Fortsatz
- 44
- Schraube
- 46
- Faseraustritt
- 48
- Faseraustritt
- 50
- Fortsatz
- 52
- Befestigungsmittel
- 54
- Befestigungsmittel
- 56
- Unterlegscheibe
- 58
- Unterlegscheibe
- 60
- Schneideinheit
- 62
- Schneideinheit
- 64
- Unterlegscheibe
- 66
- Rotationsachse
1. Konverter zum Konvertieren von einer oder mehreren Fasern in Stapelfasern mit wenigstens
einer rotierend antre_bbaren Schneidlagereinheit (22a) und mit einer Konverterschneidvorrichtung,
die wenigstens eine zur Rotation vorgesehene Schneideinheit (10a; 10b) und wenigstens
eine Ausgleichsgewichtseinheit (12a; 12b) umfasst, die wenigstens teilweise zum Ausgleich
einer während des Betriebs auf die Schneideinheit (10a: 10b) wirkenden Fliehkraft
(14a; 14b) vorgesehen ist, wobei die Konverterschneidvorrichtung eine Kupplung (16a;
16b) umfasst, die dazu vorgesahen ist, die Schneideinheit (10a; 10b) und die Ausgleichsgewichtseinheit
(12a; 12b) zu kuppeln, wobei die Ausgleichgsewichtseinheit (12b) neben einer ersten
Schneidkante (24b) eines ersten Schneidmittels (26b) eine zweite Schneidkante (24b')
bi-det,
gekennzeichnet durch
wenigstens eine feststehende, eine Gegenschneide bildende Schneideinheit (60a, 62a).
2. Konverter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichsgewichtseinheit (12a; 12b) dazu vorgesehen ist, zumindest einen Großteil
der auf die Schneideinheit (10a; 10b) wirkenden Fliehkraft (14a; 14b) auszugleichen.
3. Konverter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichsgewichtseinheit (12a; 12b) unmittelbar mit einem Bauteil der Schneideinheit
(10a; 10b) gekoppelt ist.
4. Konverter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichsgewichtseinheit (12a; 12b) zumindest teilweise aus einem der Schneideinheit
(10a; 10b) entsprechenden Material gebildet ist.
5. Konverter nach einem der vorhergehender. Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichsgewichtseinheit (12b) ein Bauteil der Schneideinheit (10b) bildet.
6. Konverter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kupplung (16a; 16b) wenigstens teilweise von einer Formschlusskupplung gebildet
ist.
7. Konverter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneideinheit (10a; 10b) zur Schneidkantenerneuerung vorgesehen ist.
8. Konverter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
wenigstens eine Fliehkrafteinstelleinheit (18a), die dazu vorgesehen ist, eine Fliehkraft
einzustellen, die entweder in Richtung einer Fliehkraft der Schneideinheit (10a) und/oder
in Richtung einer Fliehkraft der Ausgleichsaewichzseinheit (12a) wirkt.
9. Konverter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fliehkrafteinstelleinheit (18a) von einer Gewichtseinstelleinheit, mittels der
ein Gewicht einstellbar ist, und/oder einer Einheit, mittels der eine Lage eines Gewichts
zur Einstellung einer Fliehkraft veränderbar ist, gebildet ist.
10. Konverter nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fliehkrafteinstelleinheit (18a) zumindest teilweise einstückig mit einer Befestigungseinheit
ausgebildet ist.
11. Konverter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneideinheit (10a) wenigstens ein Langlech (20a) aufweist, durch das insbesondere
bei einer Schneidkantenerneuerung ein Längenausgleich realisiert werden kann.
12. Konverter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneideinheit (10a; 10b) wenigstens teilweise aus einem polykristallinen Diamant
gebildet ist.
13. Konverter nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
wenigstens eine zweite rotierend antreibbare Schneidlagereinheit (22a').
1. Converter for the conversion of one or more fibres into staple fibres having at least
one rotationally drivable cutting bearing unit (22a) and having a converter cutting
device which comprises at least one cutting unit (10a; 10b) configured for rotation
and at least one balancing weight unit (12a; 12b) which is provided at least partially
for compensating for a centrifugal force (14a; 14b) which acts on the cutting unit
(10a; 10b) during operation, the converter cutting device comprising a clutch (16a;
16b) which is provided for coupling the cutting unit (10a; 10b) and the balancing
weight unit (12a; 12b), the balancing weight unit (12b) forming a second cutting edge
(24b') in addition to a first cutting edge (24b) of a first cutting means (26b), characterized by at least one stationary cutting unit (60a, 62a) which forms a counterblade.
2. Converter according to Claim 1, characterized in that the balancing weight unit (12a; 12b) is provided for compensating for at least a
large part of the centrifugal force (14a; 14b) which acts on the cutting unit (10a;
10b).
3. Converter according to Claim 1 or 2, characterized in that the balancing weight unit (12a; 12b) is coupled directly to a component of the cutting
unit (10a; 10b).
4. Converter according to one of the preceding claims, characterized in that the balancing weight unit (12a; 12b) is formed at least partially from a material
which corresponds to the cutting unit (10a; 10b).
5. Converter according to one of the preceding claims, characterized in that the balancing weight unit (12b) forms one component of the cutting unit (10b).
6. Converter according to one of the preceding claims, characterized in that the clutch (16a; 16b) is formed at least partially by a positively locking clutch.
7. Converter according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting unit (10a; 10b) is provided for cutting-edge renewal.
8. Converter according to one of the preceding claims, characterized by at least one centrifugal-force setting unit (18a) which is provided for setting a
centrifugal force which acts either in the direction of a centrifugal force of the
cutting unit (10a) and/or in the direction of a centrifugal force of the balancing
weight unit (12a).
9. Converter according to Claim 8, characterized in that the centrifugal-force setting unit (18a) is formed by a weight setting unit, by means
of which a weight can be set, and/or a unit, by means of which a position of a weight
can be varied in order to set a centrifugal force.
10. Converter according to Claim 8 or 9, characterized in that the centrifugal-force setting unit (18a) is formed at least partially integrally
with a fastening unit.
11. Converter according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting unit (10a) has at least one slot hole (20a), by way of which longitudinal
compensation can be realized, in particular in the case of a cutting-edge renewal.
12. Converter according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting unit (10a; 10b) is formed at least partially from a polycrystalline diamond.
13. Converter according to Claim 1, characterized by at least one second rotationally drivable cutting bearing unit (22a').
1. Convertisseur pour convertir une ou plusieurs fibres en fibres discontinues, comprenant
au moins une unité de support de coupe (22a) pouvant être entraînée en rotation et
un dispositif de coupe du convertisseur, qui comprend au moins une unité de coupe
(10a ; 10b) prévue pour tourner et au moins une unité de contrepoids (12a ; 12b),
qui est prévue au moins en partie pour équilibrer une force centrifuge (14a ; 14b)
agissant pendant le fonctionnement sur l'unité de coupe (10a ; 10b), le dispositif
de coupe du convertisseur comprenant un accouplement (16a ; 16b) prévu pour accoupler
l'unité de coupe (10a ; 10b) et l'unité de contrepoids (12a ; 12b), l'unité de contrepoids
(12b) formant, en plus d'une première arête de coupe (24b) d'un premier moyen de coupe
(26b), une deuxième arête de coupe (24b'),
caractérisé par
au moins une unité de coupe fixe (60a, 62a) formant une contre-lame.
2. Convertisseur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'unité de contrepoids (12a ; 12b) est prévue pour équilibrer au moins une majeure
partie de la force centrifuge (14a ; 14b) agissant sur l'unité de coupe (10a ; 10b).
3. Convertisseur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'unité de contrepoids (12a ; 12b) est couplée directement à un composant de l'unité
de coupe (10a ; 10b).
4. Convertisseur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de contrepoids (12a ; 12b) est formée au moins en partie d'un matériau correspondant
à l'unité de coupe (10a ; 10b).
5. Convertisseur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de contrepoids (12b) forme un composant de l'unité de coupe (10b).
6. Convertisseur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'accouplement (16a ; 16b) est formé au moins en partie d'un accouplement par engagement
par correspondance géométrique.
7. Convertisseur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de coupe (10a ; 10b) est prévue pour permettre un renouvellement de l'arête
de coupe.
8. Convertisseur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
au moins une unité d'ajustement de la force centrifuge (18a), qui est prévue pour
ajuster une force centrifuge qui agit dans la direction d'une force centrifuge de
l'unité de coupe (10a) et/ou dans la direction d'une force centrifuge de l'unité de
contrepoids (12a).
9. Convertisseur selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
l'unité d'ajustement de la force centrifuge (18a) est formée par une unité d'ajustement
du poids au moyen de laquelle un poids peut être ajusté, et/ou par une unité au moyen
de laquelle une position d'un poids peut être modifiée pour ajuster une force centrifuge.
10. Convertisseur selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que
l'unité d'ajustement de la force centrifuge (18a) est réalisée au moins en partie
d'une seule pièce avec une unité de fixation.
11. Convertisseur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de coupe (10a) présente au moins un trou oblong (20a), au moyen duquel peut
être effectuée une compensation de longueur dans le cas d'un renouvellement de l'arête
de coupe.
12. Convertisseur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de coupe (10a ; 10b) est formée au moins en partie d'un diamant polycristallin.
13. Convertisseur selon la revendication 1,
caractérisé par
au moins une deuxième unité de support de coupe (22a') pouvant être entraînée en rotation.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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