| (19) |
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(11) |
EP 2 217 811 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Anmeldetag: 28.03.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/002480 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/118032 (01.10.2009 Gazette 2009/40) |
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| (54) |
BAUKASTENARTIGES ELEKTRISCHES INSTALLATIONSSYSTEM
MODULAR-TYPE ELECTRIC INSTALLATION SYSTEM
SYSTEME D'INSTALLATION ELECTRIQUE DE TYPE MODULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.08.2010 Patentblatt 2010/33 |
| (73) |
Patentinhaber: FESTO AG & Co. KG |
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73734 Esslingen (DE) |
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Erfinder: |
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- GRÄFF, Uwe
73760 Ostfildern (DE)
- ZIEGELE, Achim
73066 Uhingen (DE)
- ROHWER, Rolf
73760 Ostfildern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kocher, Mark Werner |
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Magenbauer & Kollegen
Patentanwälte
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 515 050 EP-A- 1 586 780
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EP-A- 1 584 945 DE-U1- 20 305 734
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein baukastenartiges elektrisches Installationssystem mit
einer Ansteuereinheit für eine elektrische Modulanordnung, wobei die Ansteuereinheit
und die Modulanordnung eine Baueinheit bilden, und mit Mitteln zur Kommunikation mit
einer externen Steuereinheit, wobei das separate Kommunikationsmodul infolge der einheitlich
genormten Kommunikationsschnittstelle mit verschiedenartigen Ansteuereinheiten kombiniert
werden kann. Hierdurch muss beispielsweise für jede Busart nur ein Typ von Kommunikationsmodul
bereitgestellt werden. Es muss daher lediglich die Ansteuereinheit an die Moduleinheit
angepasst werden und kann dann mit einem einheitlichen oder nahezu einheitlichen Kommunikationsmodul
versehen oder verbunden werden, um mit einer externen Steuereinheit kommunizieren
zu können.
[0002] Aus der
EP 1445493 B1 ist ein System bekannt, das eine elektronische Ansteuereinheit eine aus mehreren
aneinandergereihten Modulen bestehende Modulanordnung steuert. In der Ansteuereinheit
ist eine Feldbuseinheit zur Kommunikation mit einer externen Steuereinheit integriert.
[0003] Aus der
EP 1 515 050 A2, die als nächstligender Stand der Technik angesehen wird ist ein Steuergerät bekannt,
das eine Basis aufweist, die mit einem oder mehreren Bestückungsplätzen versehen ist.
An jedem Bestückungsplatz befindet sich eine mit einem internen elektrischen Bus verbundene
erste elektrische Zentralschnittstelle. An jedem Bestückungsplatz kann wahlweise ein
elektrisches Anschlussmodul oder ein elektrisch ansteuerbares Fluidsteuermodul montiert
werden, das jeweils über eine zur ersten elektrischen Zentralschnittstelle komplementäre
zweite elektrische Zentralschnittstelle verfügt. Das Fluidsteuermodul ist mit einer
Ventileinrichtung ausgestattet, die mittels über den internen elektrischen Bus zugeführte
Signale ansteuerbar ist. Die Anschlussmodule sind mit Ein- und/oder Ausgängen zum
Anschließen elektrischer Kabel ausgestattet.
[0004] Aus der
EP 1 586 780 A1 ist eine Steuermodulanordnung für eine batterieartig aufgebaute Druckluft-Wartungseinheit
und eine Druckluft-Wartungseinheit, die mehrere aneinander gereihte Wartungsmodule
wie zum Beispiel Druckregler, Filter, Öler oder dergleichen aufweist, bekannt. Die
Steuermodulanordnung ist zur Kommunikation mit den Wartungsmodulen über einen internen
Bus der Wartungseinheit ausgestaltet, die Steuermodulanordnung weist erste Kommunikationsmittel
zur Kommunikation mit einer übergeordneten Steuervorrichtung zur Steuerung und/oder
Überwachung der Druckluft-Wartungseinheit auf. Die Steuermodulanordnung weist zweite
Kommunikationsmittel zur Kommunikation mit einer übergeordneten Diagnosevorrichtung
auf, über die Diagnosedaten zur Diagnose mindestens einer Funktion der Druckluft-Wartungseinheit
ausgebbar sind.
[0005] Die
DE 203 05 734 U1 offenbart einen Adapter insbesondere für ein Steuergerät einer fluidtechnischen Ventilbatterie
mit ersten, an einer ersten Gehäuseseite des Adapters angeordneten Anschlussmitteln
zum elektrischen und/oder optischen Anschluss an Basisanschlussmittel einer Basis
und mit zweiten Anschlussmitteln in einer von der Bauart der ersten Anschlussmittel
abweichenden zweiten Bauart zum Anschluss weiterführender elektrischer bzw. optischer
Leiter, mit mindestens einer Verbindung zwischen den ersten und zweiten Anschlussmitteln,
wobei die zweiten Anschlussmittel an einer zweiten, zu der ersten Gehäuseseite abgewinkelten
Gehäuseseite des Adapters angeordnet sind.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein kostengünstiges, variables und baukastenartiges
elektrisches Installationssystem zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Installationssystem mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Als Kommunikationsschnittstelle hat sich eine IO-Link-Schnittstelle als besonders
vorteilhaft erwiesen. Dabei ist bevorzugt ein proprietärer IO-Link-Master im Kommunikationsmodul
zur Datenkommunikation mit einem kompatiblen IO-Link-Slave in der Ansteuereinheit
ausgebildet. Ein solches serielles Punkt-zu-Punkt-Bussystem lässt eine besonders einfache
und schnelle Datenverbindung zu, insbesondere einen Plug-&-Work-Algorithmus bei interner
Verwendung als geschlossenes System.
[0009] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Installationssystems möglich.
[0010] Das Kommunikationsmodul ist bevorzugt als Funkmodul oder als Feldbusstation ausgebildet,
wobei im zweiten Falle wenigstens eine Feldbusschnittstelle zur externen Kommunikation
vorgesehen ist.
[0011] Eine vorteilhafte Normierung beziehungsweise Vereinheitlichung kann dadurch erreicht
werden, dass die Schnittstelle zwischen dem Kommunikationsmodul und der Ansteuereinheit
als M12-Schnittstelle ausgeführt ist, die serielle Verbindungen und Spannungsversorgungsverbindungen
aufweist.
[0012] Das Kommunikationsmodul ist in einer ersten Ausführung über seine als Steckverbindung
ausgebildete Kommunikationsschnittstelle direkt an die Ansteuereinheit ansteckbar.
Dabei besitzt das Kommunikationsmodul und/oder die Ansteuereinheit zur mechanischen
Fixierung und Positionierung an den gegenseitigen Anlageflächen mechanische, miteinander
zusammenwirkende Positioniermittel.
[0013] In einer zweiten Ausführung ist eine oder sind mehrere Kommunikationsschnittstellen
des Kommunikationsmoduls in Form von Steckanschlüssen zur Verbindung über Kabel mit
Steckanschlüssen separat angeordneter Ansteuereinheiten ausgebildet. Dabei können
Adapter für die Steckanschlüsse zur dichtenden Verbindung, insbesondere Schraubverbindung,
mit Kabelsteckern vorgesehen sein.
[0014] Die elektrischen Module der Modulanordnung sind bevorzugt aneinandergereiht und als
Aktoren und/oder I/O-Module ausgebildet. Dabei können insbesondere mehrere Module
der Modulanordnung eine Ventilbatterie bilden.
[0015] In einer zweckmäßigen konstruktiven Ausgestaltung ist die Ansteuereinheit plattenartig
ausgebildet und trägt die Modulanordnung. Dabei weist die Ansteuereinheit insbesondere
einen mit der Kommunikationsschnittstelle versehenen Steckplatz für die Ansteuereinheit
auf. Der Steckanschluss an diesem Steckplatz kann auch über Kabel mit einer entfernt
angeordneten Ansteuereinheit verbunden werden.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines elektrischen Installationssystems mit einem an
eine Ansteuereinheit ansteckbaren Kommunikationsmodul als erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Figur 2
- dieselbe Anordnung, bei der das Kommunikationsmodul mit der Ansteuereinheit über ein
Kabel verbindbar ist,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines elektrischen Installationssystems, bei dem ein
Kommunikationsmodul über Kabel mit mehreren Ansteuereinheiten verbunden ist, als zweites
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Figur 4
- eine konstruktive Ausgestaltung des in Figur 1 schematisch dargestellten Installationssystems,
- Figur 5
- das beim Installationssystem gemäß Figur 4 verwendete Kommunikationsmodul in separater
Darstellung,
- Figur 6
- die in Figur 4 dargestellte Anordnung bei abgenommenem Kommunikationsmodul mit einer
an die Kommunikationsschnittstelle ansteckbaren Kabel und
- Figur 7
- das abgenommene Kommunikationsmodul in einer perspektivischen Ansicht von unten, wobei
die Kommunikationsschnittstelle mit einem Kabel verbindbar ist.
[0017] Bei dem in den Figuren 1, 2 sowie 4 bis 7 beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
bildet eine Ansteuereinheit 10 zusammen mit einer aus mehreren elektrischen Modulen
11 bestehenden Modulanordnung 12 ein baukastenartiges elektrisches Installationssystem
13. Die Module 11 der Modulanordnung 12 sind in einer Reihenanordnung aneinandergereiht
und gemäß den Figuren 4 und 6 auf der plattenartigen Ansteuereinheit 10 befestigt.
Die Ansteuereinheit 10 kann jedoch auch als Modul der Reihenanordnung ausgebildet
sein, wie dies beispielsweise schematisch in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist.
Bei den elektrischen Modulen 11 kann es sich um Aktoren und/oder I/O-Module handeln,
die in nicht näher dargestellter Weise mit externen Aktoren, Sensoren oder sonstigen
Komponenten über Kabel verbindbar sind. Im Falle von Aktoren kann es sich um Ventile
handeln, die bei mehreren aneinandergereihten Ventilen eine Ventilanordnung bilden,
insbesondere bei einer Ausbildung der Ventile als Plattenventile. Die Module 11 können
auch nur Aktoren oder nur I/O-Module sein.
[0018] Die Ansteuereinheit 10 besitzt einen Steckplatz 14 zum Anbringen eines Kommunikationsmoduls
15, das im Ausführungsbeispiel als Feldbusstation ausgebildet ist. Hierzu besitzt
das Kommunikationsmodul 15 zwei Feldbus-Schnittstellen 16, 17 zum Anschluss von ankommenden
und wegführenden Busleitungen beziehungsweise Buskabeln. Weiterhin ist ein Spannungsversorgungsanschluss
18 neben den Feldbus-Schnittstellen 16, 17 angeordnet. Unter einer Abdeckung 19 können
beispielsweise Einstellelemente, wie Dip-Schalter, und/oder weitere Schnittstellen
vorgesehen sein.
[0019] Zur korrekten Positionierung und Fixierung des Kommunikationsmoduls 15 auf der Ansteuereinheit
10 besitzt das Kommunikationsmodul 15 an seiner Unterseite Passstifte 20, die zum
Einsetzen in entsprechende Passlöcher 21 am Steckplatz 14 ausgebildet sind. Das Kommunikationsmodul
15 kann mittels vier Halteschrauben 22, die in entsprechende Gewindelöcher 23 des
Steckplatzes 14 eingreifen können, an diesem Steckplatz 14 fixiert werden.
[0020] An der Unterseite des Kommunikationsmoduls 15 ist eine Kommunikationsschnittstelle
23 in Form eines M12-Steckverbindungselements 24 angeordnet, die beim Aufstecken des
Kommunikationsmoduls 15 an die Ansteuereinheit 10 mit einer entsprechenden Kommunikationsschnittstelle
25, ebenfalls in Form eines M12-Steckverbindungselements 26, in elektrischen Kontakt
gelangt. Eine Ringdichtung 27 um das M12-Steckverbindungselement 24 herum dient dabei
zur Abdichtung der M12-Steckverbindung gegen äußere Einflüsse.
[0021] Die Kommunikationsschnittstelle 23 ist als IO-Link-Schnittstelle ausgebildet und
ermöglicht in Verbindung mit einem proprietären IO-Link-Master im Kommunikationsmodul
15 und einem kompatiblen IO-Link-Slave in der Ansteuereinheit 10 einen Plug-&-Work-Algorithmus
bei interner Verwendung als geschlossenes System. Durch diese Punkt-zu-Punkt-Verbindung
ist eine einfache und leicht einstellbare Kommunikation zwischen dem Kommunikationsmodul
15 und der Ansteuereinheit 10 möglich.
[0022] Selbstverständlich können prinzipiell auch andere bekannte Kommunikationsschnittstellen
zur Kommunikation zwischen dem Kommunikationsmodul 15 und der Ansteuereinheit 10 eingesetzt
werden.
[0023] Das Kommunikationsmodul 15 kommuniziert über eine oder beide Feldbus-Schnittstellen
16, 17 mit einer nicht dargestellten externen Steuereinheit oder Steuerzentrale. Von
dort können Steuerbefehle empfangen werden und Rückmeldungen, wie Sensorsignale oder
Diagnosesignale, rückgemeldet werden.
[0024] Im als Feldbusstation ausgebildeten Kommunikationsmodul 15 werden Signale über die
Kommunikationsschnittstelle 23 beziehungsweise 25 in Form von IO-Link-Signalen der
Ansteuereinheit 10 zugeführt oder von dieser empfangen. Die Ansteuereinheit 10 selbst
ist zur Steuerung und/oder Datenkommunikation mit den Modulen 11 der Modulanordnung
12 individuell angepasst. Im Falle von Aktoren werden diese durch eine beispielsweise
als Mikrocontroller ausgebildete Steuervorrichtung in der Ansteuereinheit 10 gesteuert,
und/oder es werden externe Steuersignale seitens des Kommunikationsmoduls 15 verarbeitet
oder weitergeleitet. Die Steuerfunktionen können dabei verteilt angeordnet sein. Entsprechende
Rückmeldungen, beispielsweise Sensorrückmeldungen oder Diagnoserückmeldungen, können
in der Ansteuereinheit 10 aufbereitet und in aufbereiteter oder nicht aufbereiteter
Form an das Kommunikationsmodul 15 weitergeleitet werden.
[0025] Für die Erfindung wesentlich ist dabei, dass es sich bei dem Kommunikationsmodul
15 um ein einheitliches, vielseitig verwendbares Modul handelt, das in gleicher Ausgestaltung
für unterschiedliche Ansteuereinheiten 10 eingesetzt werden kann, die jeweils an ihre
Peripherie, also Modulanordnung 12, individuell angepasst sein müssen. Die Verbindung
erfolgt jeweils über die einheitliche Kommunikationsschnittstelle 23 beziehungsweise
25. Beim Kommunikationsmodul 15 kann allenfalls die Art der externen Busanbindung
variieren, indem verschiedene Ausgestaltungen für verschiedene Bussysteme denkbar
sind.
[0026] Anstelle eines direkten Aufsteckens des Kommunikationsmoduls 15 auf die Ansteuereinheit
10 kann gemäß den Figuren 2, 6 und 7 das Kommunikationsmodul 15 auch räumlich entfernt
von der Ansteuereinheit 10 angeordnet sein, wobei ein Verbindungskabel 28 die Verbindung
zwischen den Kommunikationsschnittstellen 23, 25 herstellt. Hierzu ist das Verbindungskabel
28 an seinen beiden Enden mit M12-Steckern 29, 30 versehen, die zum Aufstecken an
die M12-Steckverbindungselemente 24, 26 ausgebildet sind. Über das Verbindungskabel
28 oder bei direkter Verbindung zwischen den M12-Steckverbindungselementen 24, 26
über diese erfolgen Datenverbindungen und Spannungsversorgungsverbindungen.
[0027] Damit der M12-Stecker 29 dichtend mit dem M12-Steckverbindungselement 24 am Kommunikationsmodul
15 verbunden werden kann, wird ein Adapterring 31 eingesetzt, der einerseits an die
Geometrie einer Gehäuseöffnung für das M12-Steckverbindungselement 24 und andererseits
an den M12-Stecker 29 angepasst ist. Ein entsprechender Dichtring am Stecker 29 und/oder
am Adapterring 31 ist zur Vereinfachung nicht dargestellt.
[0028] Auch die Kommunikationsschnittstelle 25 könnte in nicht dargestellter Weise mit einem
entsprechenden Adapterring 31 versehen sein, der an den M12-Stecker 30 entsprechend
angepasst ist. Andererseits kann auch der Stecker 30 selbst mit entsprechenden Fixier-
und Dichtelementen versehen sein. Der Adapterring 31 kann als Schraubring oder Steckring
ausgebildet sein.
[0029] Bei dem in Figur 3 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel, das lediglich schematisch
dargestellt ist, besitzt ein modifiziertes Kommunikationsmodul 32 vier Kommunikationsschnittstellen
33-36 zur Verbindung mit mehreren Ansteuereinheiten, im Ausführungsbeispiel mit zwei
Ansteuereinheiten 37, 38, die jeweils mit Modulanordnungen 39, 40 verbunden sind.
Diese Verbindung kann wiederum in Art einer Reihenanordnung oder gemäß den Figuren
4 bis 7 ausgestaltet sein. Über zwei Verbindungskabel 41, 42 sind zwei der Kommunikationsschnittstellen
33, 34 mit entsprechenden Kommunikationsschnittstellen 43, 44 der Ansteuereinheiten
37, 38 zur Datenkommunikation verbunden. Die Zahl der Kommunikationsschnittstellen
33-36 am Kommunikationsmodul 32 ist selbstverständlich variabel, ebenso wie die Zahl
der anschließbaren Ansteuereinheiten 37, 38.
[0030] In Abweichung der in Figur 3 dargestellten Anordnung kann auch das Kommunikationsmodul
32 gemäß Figur 4 an eine Ansteuereinheit, zum Beispiel die Ansteuereinheit 37, angesteckt
sein, während die Verbindung zur anderen Ansteuereinheit 38 über das Verbindungskabel
42 erfolgt. Für diesen Fall müssen die Kommunikationsschnittstellen 33-36 an verschiedenen
Seiten des Kommunikationsmoduls 32 angeordnet sein, nämlich zum Beispiel eine an der
Unterseite und die übrigen an einer Seitenwandung.
1. Baukastenartiges elektrisches Installationssystem mit einer Ansteuereinheit (10; 37,
38) für eine elektrische Modulanordnung (12; 39, 40), wobei die Ansteuereinheit (10;
37, 38) und die Modulanordnung (12; 39, 40) eine Baueinheit bilden, und mit Mitteln
zur Kommunikation mit einer externen Steuereinheit, wobei die Mittel zur Kommunikation
als separates Kommunikationsmodul (15; 32) ausgebildet sind, das über wenigstens eine
einheitliche genormte Kommunikationsschnittstelle (23, 25; 33-36, 43, 44) mit der
Ansteuereinheit (10; 37, 38) verbunden oder verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsschnittstelle (23, 25; 33-36, 43, 44) als IO-Link-Schnittstelle
ausgebildet ist.
2. Installationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein proprietärer IO-Link-Master im Kommunikationsmodul (15; 32) zur Datenkommunikation
mit einem kompatiblen IO-Link-Slave in der Ansteuereinheit (10; 37, 38) ausgebildet
ist.
3. Installationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationsmodul als Funkmodul ausgebildet ist.
4. Installationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationsmodul (15; 32) als Feldbusstation ausgebildet ist und wenigstens
eine Feldbusschnittstelle (16, 17) zur externen Kommunikation aufweist.
5. Installationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsschnittstelle (23, 25; 33-36, 43, 44) zwischen dem Kommunikationsmodul
(15; 32) und der Ansteuereinheit (10; 37, 38) als M12-Schnittstelle ausgeführt ist,
die serielle elektrische Verbindungen und Spannungsversorgungsverbindungen aufweist.
6. Installationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das einheitlich ausgebildete Kommunikationsmodul (15; 32) über eine einheitlich ausgebildete
Kommunikationsschnittstelle (23, 25; 33-36, 43, 44) mit verschiedenartigen Ansteuereinheiten
(10; 37, 38) verbunden oder verbindbar ist, die jeweils individuell an die zugeordnete
Modulanordnung (12; 39, 40) angepasst sind.
7. Installationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationsmodul (15; 32) über seine als Steckverbindung (24, 26) ausgebildete
Kommunikationsschnittstelle (23, 25) direkt an die Ansteuereinheit (10) ansteckbar
ist.
8. Installationssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationsmodul (15) und/oder die Ansteuereinheit (10) an den gegenseitigen
Anlageflächen mechanische, miteinander zusammenwirkende Positioniermittel (20, 21,
22) besitzen.
9. Installationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Kommunikationsschnittstellen (23; 33-36) des Kommunikationsmoduls
(15; 32) in Form von Steckanschlüssen (24) zur Verbindung über Kabel (28, 41, 42)
mit Steckanschlüssen (26) separat angeordneter Ansteuereinheiten (10; 37, 38) ausgebildet
sind.
10. Installationssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Adapter (31) für die Steckanschlüsse (24) zur dichtenden Verbindung, insbesondere
Schraubverbindung, mit Kabelsteckern (29) vorgesehen sind.
11. Installationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Module (11) der Modulanordnung (12; 39, 40))aneinandergereiht und
als Aktoren und/oder I/O-Module ausgebildet sind.
12. Installationssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Module (11) der Modulanordnung (12; 39, 40) eine Ventilbatterie bilden.
13. Installationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinheit (10) platten- oder leistenartig ausgebildet ist und die Modulanordnung
(12) trägt.
14. Installationssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinheit (10) einen mit der Kommunikationsschnittstelle (25) versehenen
Steckplatz für das Kommunikationsmodul (15) aufweist.
1. Modular electrical installation system comprising a drive unit (10; 37, 38) for an
electric module arrangement (12; 39, 40), the drive unit (10; 37, 38) and the module
arrangement (12; 39, 40) forming an assembly, and further comprising means for communication
with an external control unit, the means for communication being designed as a separate
communication module (15; 32) which is or can be connected to the drive unit (10;
37, 38) via at least one uniform, standardised communication interface (23, 25; 33-36,
43, 44), characterised in that the communication interface (23, 25; 33-36, 43, 44) is designed as an I/O link interface.
2. Installation system according to claim 1, characterised in that a proprietary I/O link master in the communication module (15; 32) is designed for
data communication with a compatible I/O link slave in the drive unit (10; 37, 38).
3. Installation system according to any of the preceding claims, characterised in that the communication module is designed as a radio module.
4. Installation system according to any of claims 1 to 3, characterised in that the communication module (15; 32) is designed as a field bus station and comprises
at least one field bus interface (16, 17) for external communication.
5. Installation system according to any of the preceding claims, characterised in that the communication interface (23, 25; 33-36, 43, 44) between the communication module
(15; 32) and the drive unit (10; 37, 38) is configured as an M12 interface having
serial electric connections and voltage supply connections.
6. Installation system according to any of the preceding claims, characterised in that the communication module (15; 32) of uniform design is or can be connected via a
communication interface (23, 25; 33-36, 43, 44) of uniform design to various drive
units (10; 37, 38), each of which is individually matched to the associated module
arrangement (12; 39, 40).
7. Installation system according to any of the preceding claims, characterised in that the communication module (15; 32) can be directly plugged to the drive unit (10)
via its communication interface (23, 25) designed as a plug-and-socket connection
(24, 26).
8. Installation system according to claim 7, characterised in that the communication module (15) and/or the drive unit (10) is/are provided with cooperating
mechanical positioning means (20, 21, 22) at their mutual mating surfaces.
9. Installation system according to any of the preceding claims, characterised in that one or more communication interfaces (23; 33-36) of the communication module (15;
32) is/are designed as plug-and-socket connections (24) for connection via cables
(28, 41, 42) to plug-and-socket connections (26) of separately arranged drive units
(10; 37, 38).
10. Installation system according to claim 9, characterised in that adapters (31) for the plug-and-socket connections (24) are provided for a sealing
connection, in particular a screw connection, to cable plugs (29).
11. Installation system according to any of the preceding claims, characterised in that the electric modules (11) of the module arrangement (12; 39, 40) are arranged in
a row and designed as actuators and/or I/O modules.
12. Installation system according to claim 11, characterised in that several modules (11) of the module arrangement (12; 39, 40) form a valve bank.
13. Installation system according to any of the preceding claims, characterised in that the drive unit (10) is designed plate- or strip-like and supports the module arrangement
(12).
14. Installation system according to claim 13, characterised in that the drive unit (10) comprises a slot for the communication module (15), which slot
is provided with the communication interface (25).
1. Système d'installation électrique modulaire avec une unité de commande (10 ; 37, 38)
pour un dispositif électrique modulaire (12 ; 39, 40), l'unité de commande (10 ; 37,
38) et le dispositif modulaire (12 ; 39, 40) constituant une unité, et avec des moyens
de communication avec une unité de commande externe, les moyens de communication se
trouvant sous la forme d'un module de communication séparé (15 ; 32) relié ou pouvant
être relié avec l'unité de commande (10 ; 37, 38) par l'intermédiaire d'au moins une
interface de communication normalisée homogène (23, 25 ; 33-36, 43, 44), caractérisé en ce que l'interface de communication (23, 25 ; 33-36, 43, 44) est conçue comme une interface
IO-Link.
2. Système d'installation selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un master IO-Link propriétaire est prévu dans le module de communication (15 ; 32)
pour la communication de données avec un slave IO-Link compatible dans l'unité de
commande (10 ; 37, 38).
3. Système d'installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module de communication est conçu comme un module radio.
4. Système d'installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le module de communication (15 ; 32) est conçu comme une station de bus de terrain
et comprend au moins une interface de bus de terrain (16, 17) pour la communication
externe.
5. Système d'installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface de communication (23, 25 ; 33-36, 43, 44) entre le module de communication
(15 ; 32) et l'unité de commande (10 ; 37, 38) est conçue comme une interface M12
qui comprend des branchements électriques en série et des branchements d'alimentation
en tension.
6. Système d'installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module de communication homogène (15 ; 32) est relié ou peut être relié, par l'intermédiaire
d'une interface de communication homogène (23, 25 ; 33-36, 43, 44) avec des unités
de commande (10 ; 37, 38) de types différents qui sont adaptées chacune individuellement
au dispositif modulaire (12 ; 39, 40) correspondant.
7. Système d'installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module de communication (15 ; 32) peut être enfiché directement sur l'unité de
commande (10) grâce à son interface de communication (23, 25) conçue comme un connecteur
enfichable (24, 26).
8. Système d'installation selon la revendication 7, caractérisé en ce que le module de communication (15) et/ou l'unité de commande (10) comprennent, au niveau
de leurs surfaces d'appui respectives, des moyens de positionnement mécaniques (20,
21, 22) en interaction.
9. Système d'installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une ou plusieurs interfaces de communication (23 ; 33-36) du module de communication
(15 ; 32) sont conçues sous la forme de connecteurs enfichables (24) permettant de
relier, à l'aide de câbles (28, 41, 42) avec des connecteurs enfichables (26), des
unités de commande (10 ; 37, 38) séparées.
10. Système d'installation selon la revendication 9, caractérisé en ce que des adaptateurs (31) pour les connecteurs enfichables (24) sont prévus pour un raccordement
étanche, plus particulièrement un raccordement vissé, avec des connecteurs de câbles
(29).
11. Système d'installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les modules électriques (11) du dispositif modulaire (12 ; 39, 40) sont disposés
en série et sont conçus comme des actionneurs et/ou des modules I/O.
12. Système d'installation selon la revendication 11, caractérisé en ce que plusieurs modules (11) du dispositif modulaire (12 ; 39, 40) constituent une batterie
de soupapes.
13. Système d'installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (10) est conçue sous la forme de plaques ou de barres et supporte
le dispositif modulaire (12).
14. Système d'installation selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'unité de commande (10) comprend un emplacement de connecteur muni de l'interface
de communication (25) pour le module de communication (15).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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