[0001] Die Erfindung betrifft eine Bandanordnung für Türen, Fenster oder dergleichen, mit
einem Bandteil, das ein Scharnierteil und ein Befestigungsteil umfasst, wobei das
Befestigungsteil an einer Befestigungsfläche eines Rahmens oder eines Flügels montierbar
ist, mit mindestens einem an der Befestigungsfläche anbringbaren Führungsglied, welches
in einer Führungsausnehmung in dem Befestigungsteil führend eingreift, so dass das
Befestigungsteil senkrecht zur Befestigungsfläche verlagerbar ist, und mit einem Verstellglied,
das einen Gewindefortsatz und einen Radialfortsatz aufweist, wobei der Gewindefortsatz
mit einem komplementären Gewinde an dem Rahmen oder Flügel und der Radialvorsprung
mit einer Aufnahme an dem Befestigungsteil, oder der Gewindefortsatz mit einem komplementären
Gewinde an dem Befestigungsteil und der Radialvorsprung mit einer Aufnahme an dem
Rahmen oder Flügel in Eingriff bringbar ist.
[0002] Eine derartige Bandanordnung ist aus der
DE 20 2005 012 152 U1 bekannt. Bei dieser, besonders kostengünstig herstellbaren Bandanordnung ist eine
Verstellung senkrecht zur Befestigungsfläche - im Falle von Türen auch "horizontale
Verstellung" genannt - auf besonders einfache Weise möglich, indem lediglich das Verstellglied
drehbetätigt wird, wodurch das Befestigungsteil und sämtliche mit diesem verbundenen
Bandteile in Längsrichtung des mindestens einen Führungsglied verlagert werden.
[0003] Zwar ist bei dieser Bandanordnung eine in der Praxis wünschenswerte, besonders einfache
und unaufwendige horizontale Justiermöglichkeit geschaffen, nachteilig ist jedoch,
dass bei dieser Bandanordnung durch Fertigungstoleranzen ein gewisses Spiel bezüglich
der Befestigungsfläche auftreten kann.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die aus der
DE 20 2005 012 152 U1 bekannte Bandanordnung dahingehend zu verbessern, dass sie in der gewünschten Justierposition
kein Spiel aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Bandanordnung gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäße Bandanordnung umfasst mindestens ein ein Außengewinde aufweisendes
Konterelement. Dieses ist in eine in dem Befestigungsteil vorgesehene Gewindebohrung
eingedreht. Es umfasst eine Stützfläche, die gegen die Befestigungsfläche andrückbar
ist. Bei dieser erfindungsgemäßen Bandanordnung erfolgt die Justierung dadurch, dass
bei gelöstem, d.h. bei nicht gegen die Befestigungsfläche drückender Stützfläche,
das Befestigungsteil des Bandteils relativ zur Befestigungsfläche in die gewünschte
Justierposition verlagert wird. Ist diese Justierposition erreicht, wird das Konterelement
drehbetätigt, bis seine Stützfläche gegen die Befestigungsfläche drückt und somit
einem eventuell vorhandenen Spiel entgegenwirkt.
[0007] Als Konterelement kann bereits ein einfacher Gewindestift Verwendung finden, solange
er eine Drehbetätigung zum Zwecke des Andrückens gegen die Befestigungsfläche zulässt.
Da jedoch Rahmen- bzw. Flügel regelmäßig Hohlkammerprofile umfassen, deren Profilwandungen
- so auch die die Befestigungsfläche bildende Wandung - nur eine begrenzte Druckstabilität
aufweisen, ist es von Vorteil, die Stützfläche möglichst groß zu gestalten. Die Stützfläche
des Konterelements ist daher vorzugsweise von der Stirnseite eines radial über das
Außengewinde überstehenden Kopfes gebildet.
[0008] Um die Drehbetätigung zum Zwecke des Konterns oder des Lösens des Konterelements
zu erleichtern, sind an dem der Stützfläche entgegengesetzten Ende des Konterelements
- besonders bevorzugt - Maßnahmen zum Angriff eines Drehwerkzeugs vorgesehen, die
einen Innensechskant umfassen können.
[0009] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Führungsglied um seine Längsachse
rotationssymmetrisch ausgestaltet, da dies die Herstellung der Bandanordnung vereinfacht.
Es weist ferner einen Gewindefortsatz, mit dem das Führungsglied in den Rahmen oder
den Flügel eindrehbar ist, und einen Führungsbereich, der mit der Führungsausnehmung
des Befestigungsteils des Bandteils zusammenwirkt, auf.
[0010] Besonders bevorzugt ist es, wenn der Gewindefortsatz einen geringeren Durchmesser
als der Führungsbereich aufweist. Durch diese Maßnahme wird die Befestigung des Führungsgliedes
in der korrekten Position erleichtert, da es nur soweit in den Rahmen oder den Flügel
eingedreht zu werden braucht, bis die Stirnseite des Führungsbereichs mit der Befestigungsfläche
in Anlage kommt.
[0011] Ganz besonders bevorzugt ist dann eine Weiterbildung, bei der an dem dem Gewindefortsatz
gegenüberliegenden Ende des Führungsbereichs ein Radialvorsprung vorgesehen ist. Dieser
dient dann als Anschlag für das Befestigungsteil des Bandteils und begrenzt so den
Verstellbereich.
[0012] Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Bandanordnung
ist an dem Befestigungsteil des Bandteils eine Hinterschneidung vorgesehen, in die
der Radialvorsprung des Verstellgliedes eingreift. Durch den somit bewirkten formschlüssigen
Eingriff werden Verstellkräfte von dem Verstellglied in beide Verstellrichtungen zuverlässig
in das Befestigungsteil eingeleitet.
[0013] Bei einer besonders bevorzugten konstruktiven Variante ist die Hinterschneidung von
Randlippen einer im Querschnitt C-förmigen Nut gebildet, die senkrecht zur Verstellrichtung
verläuft. Das Verstellglied kann dann mit der Hinterschneidung auf einfache Weise
durch seitliches Einschieben montiert werden.
[0014] Bei einem ersten Ausführungsbeispiel kann das Gewinde des Gewindefortsatzes des Führungsgliedes
selbstschneidend sein. Diese Ausführungsform ist dann insbesondere zur Montage an
Flügeln oder Rahmen mit massiven oder dickwandigen Rahmenprofilen oder Flügelrändern
geeignet.
[0015] Es ist jedoch ebenfalls möglich, das Gewinde des Gewindefortsatzes des Führungsgliedes
als Maschinengewinde auszubilden.
[0016] Besonders geeignet zur Montage an einem Hohlprofil ist die erfindungsgemäße Bandanordnung
dann, wenn sie ein erstes Gewindeelement mit einem Außengewinde umfasst, welches in
zumindest zwei parallele Wandungen des Profils eindrehbar ist und welches ein zum
Gewindefortsatz des Führungsgliedes komplementäres Innengewinde aufweist. Die Montage
erfolgt dann dadurch, dass zunächst das Gewindeelement in das Profil eingedreht wird
und zwar üblicherweise soweit, dass es nicht oder nur unwesentlich über die Befestigungsfläche
übersteht. Anschließend wird das Führungsglied in das Innengewinde eingedreht. Die
über das Führungsglied eingeleiteten Haltekräfte werden dann über das Gewindeelement
in die zumindest zwei Wandungen des Profils eingeleitet, wodurch die von dem Profil
aufnehmbaren Haltekräfte erheblich erhöht werden.
[0017] Dementsprechend ist bei einer des weiteren bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Bandanordnung ein zweites Gewindeelement mit einem Außengewinde vorgesehen, welches
in zumindest zwei parallele Wandungen des Profils eindrehbar ist und welches ein zum
Gewindefortsatz des Verstellgliedes komplementäres Innengewinde aufweist. Dieses zweite
Gewindeelement dient dann in entsprechender Weise zur Aufnahme des Verstellgliedes,
wobei über das Gewindeelement dann die Verstellkräfte in die von ihm durchsetzten
Profilwandungen eingeleitet werden.
[0018] Die ersten und zweiten Gewindeelemente sind - um die Anzahl von unterschiedlichen
Bauteilen und damit die Herstellungskosten der erfindungsgemäßen Bandanordnung zu
verringern - identisch ausgebildet.
[0019] Um mit Hilfe der erfindungsgemäßen Bandanordnung neben der Justierbarkeit senkrecht
zur Befestigungsfläche auch eine Justierbarkeit parallel zur Befestigungsfläche -
bei Türen auch "vertikale Justierung" genannt - zu verwirklichen, umfasst bei einer
ganz besonders bevorzugten Ausführungsform das Führungsglied eine mit ihrer Mantelfläche
mit der Führungsausnehmung führend zusammenwirkende Hülse mit mindestens einem mit
einer komplementären Aussparung einer Mehrzahl von um die Führungsausnehmung umlaufenden
Aussparungen in dem Befestigungsteil zusammenwirkenden Radialvorsprung, die um die
Längsachse des Führungsglieds drehbar ist und deren Mantelfläche exzentrisch zur Längsachse
verläuft. Eine vertikale Verstellung des Befestigungsteils relativ zur Befestigungsfläche
zum Zwecke einer vertikalen Justierung kann somit dadurch erfolgen, dass die Hülse
in unterschiedlichen Winkelpositionen in der Führungsausnehmung fixiert wird, wozu
der Eingriff des Radialvorsprungs in einer der Aussparungen dient.
[0020] In der Zeichnung sind - ausschnittsweise - bevorzugte Ausführungsbeispiele einer
erfindungsgemäßen Bandanordnung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels in einer perspektivischen
Ansicht;
- Fig.2
- eine Seitenansicht dieses Ausführungsbeispiels im zusammengefügten Zustand (Ansicht
A in Fig. 1)
- Fig.3
- einen Schnitt gemäß Schnittlinie III-III in Fig. 2 an einem Rahmenprofil montiert;
- Fig. 4
- einen Schnitt gemäß Schnittlinie IV-IV in Fig. 2 in einer Fig. 3 entsprechender Darstellung;
- Fig. 5
- eine Aufsicht eines zweiten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 6
- einen Schnitt gemäß Schnittlinie VI-VI in Fig. 5;
- Fig. 7a) und b)
- den Schnitt VII-VII in Fig. 5 in unterschiedlichen Justierstellungen sowie
- Fig. 8
- den Schnitt VIII-VIII in Fig. 5.
[0021] Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte, als Ganzes mit 100 bezeichnete erste Ausführungsbeispiel
der Bandanordnung umfasst ein Bandteil 1, welches ein Befestigungsteil 2 und ein Scharnierteil
3 aufweist. Das Befestigungsteil 2 und das Scharnierteil 3 sind über einen abgewinkelten
Verbindungsbereich 4 einstückig miteinander verbunden, wobei die Dimensionen des Verbindungsbereichs
4 an einen Dichtungsvorsprung 5 angepasst sind, wie dies in Fig. 3 und 4 erkennbar
ist.
[0022] Das Befestigungsteil 2 weist eine im wesentlichen ebene Unterseite 7 auf, die einer
Befestigungsfläche 8 des Flügelprofils 6 zugewandt ist. In das Befestigungsteil 2
sind des weiteren zwei Führungsausnehmungen 9 eingearbeitet, die als Durchgangsbohrungen
ausgebildet sind. Der Durchmesser jeder Führungsausnehmung 9 ist an den Außendurchmesser
eines Führungsbereichs 10 eines Führungsgliedes 11 derart angepasst, dass der Führungsbereich
10 mit der zugehörigen Führungsausnehmung 9 eine im wesentlichen spielfreie Gleitpassung
bildet.
[0023] Von einem stirnseitigen Ende 12 des Führungsbereichs 10 erstreckt sich ein Gewindefortsatz
13, der ein als Maschinengewinde ausgebildetes Außengewinde aufweist. An dem gegenüberliegenden
stirnseitigen Ende ist an dem Führungsglied 11 ein Radialvorsprung 14 vorgesehen.
Er bildet einen Anschlag für das Befestigungsteil 2.
[0024] Ferner umfasst die erfindungsgemäße Bandanordnung ein Verstellglied 15, welches wiederum
einen Gewindefortsatz 16 mit einem Maschinen-Außengewinde und einen Radialvorsprung
17 umfasst. Das Verstellglied 15 ist in Verstellrichtung P formschlüssig an dem Befestigungsteil
2 gelagert, da letzteres eine im Querschnitt C-förmige Nut 18 aufweist, deren Randlippen
19 Hinterschneidungen für den Radialvorsprung 17 bilden.
[0025] Wie aus Fig. 1 sinnfällig wird, kann eine Montage der Bandanordnung an einem Rahmen
oder einem Flügel bereits dadurch erfolgen, dass das Bandteil 1 mittels der Führungs-
und Verstellglieder 11 und 15 ohne weitere Hilfsmittel befestigt wird, indem die Führungs-
und Verstellglieder 11, 15 mit ihren Gewindefortsätzen 13, 16 direkt in entsprechende
Gewindebohrungen in dem Flügel oder in dem Rahmen eingedreht werden.
[0026] Soll jedoch - wie bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel - die
Bandanordnung insbesondere zur Montage an Hohlprofilen geeignet sein, so sind des
weiteren erste Gewindeelemente 20 vorgesehen, die Außengewinde 21 aufweisen, mittels
welcher die Gewindeelemente 20 in zumindest zwei parallele Wandungen 22 des Flügelprofils
6 eindrehbar sind.
[0027] Die Gewindeelemente umfassen eine Gewindebohrung 23, die komplementär zum Gewinde
des Gewindefortsatzes 13 des Führungsgliedes 11 ausgebildet ist. Das Führungsglied
kann dann - wie insbesondere Fig. 4 entnehmbar ist - in die Gewindebohrung 23 eingedreht
werden. Die von ihm übertragenen Haltekräfte werden dann in die Wandungen 22 eingeleitet.
[0028] In entsprechender Weise ist des weiteren ein zweites Gewindelement 24 vorgesehen,
welches ein dem Außengewinde 21 entsprechendes Außengewinde 25 umfasst und in entsprechender
Weise wie das erste Gewindeelement in das Flügelprofil 6 eingedreht ist. In die ebenfalls
vorhandene Gewindebohrung 26 ist das Verstellglied 15 eingedreht. Wie aus Fig. 3 sinnfällig
wird, führt eine Drehung des Verstellgliedes zu einer Verlagerung des Flügels in Verstellrichtung
P, da der Radialvorsprung 17 in die Nut 18 eingreift.
[0029] Wie insbesondere aus den Fig. 1 und Fig. 4 erkennbar ist, wird der Führungsbereich
10 des Führungsglieds 11 von einer Hülse 27 gebildet, die um die Längsachse des Führungsglieds
11 drehbar angeordnet ist und mit ihrer Mantelfläche 28 mit der Führungsausnehmung
9 führend zusammenwirkt.
[0030] Radial von der Mantelfläche 28 vorstehend erstreckt sich ein Radialvorsprung 29,
der wahlweise in eine von drei komplementär ausgebildeten Aussparungen 30 beim Einschieben
des Führungsglieds 11 in die Führungsausnehmung 9 einschiebbar ist. Da die Mantelfläche
28 der Hülse 27 exzentrisch zur Längsachse des Gewindefortsatzes 13 des Führungsgliedes
11 verläuft, wird das Bandteil 1 durch Drehen der Hülse 27 parallel zur Befestigungsfläche
8 verlagert, so dass auch eine vertikale Justiermöglichkeit verwirklicht ist.
[0031] Um zu vermeiden, dass das Bandteil 1 in der Justierstellung zum Beispiel durch Fertigungstoleranzen
wackeln kann, sind jeweils ein Außengewinde 31 aufweisende Konterelemente 32 vorgesehen.
Jedes Konterelement ist in eine in dem Befestigungsteil 2 vorgesehene Gewindebohrung
33 eingedreht. Die von dem Befestigungsteil 2 fort weisende, der Befestigungsfläche
8 zugewandte Seite des Konterelements ist als Stützfläche 34 ausgebildet. Um die Flächenbelastung
der Befestigungsfläche 8 zu reduzieren, ist die Stützfläche 34 an einem Senkkopf 35
ausgebildet, der radial über das Außengewinde 31 übersteht. An dem der Stützfläche
34 entgegen gesetzten Ende des Konterelements 32 ist ein Innensechskant 36 vorgesehen,
der dem Angriff eines in der Zeichnung nicht dargestellten Drehwerkzeugs dient. Mit
Hilfe dieses Innensechskants kann nach Erzielen der gewünschten Justierstellung des
Bandteils 1 das Konterelement 32 mit der Stützfläche 34 gegen die Befestigungsfläche
8 gezogen werden, so dass eventuell vorhandenes Spiel behoben wird.
[0032] Das in den Fig. 5 bis 8 dargestellte, als Ganzes mit 200 bezeichnete zweite Ausführungsbeispiel
der Bandanordnung unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel 100 lediglich
dadurch, dass die Gewindebohrungen 33 bezüglich der vertikalen seitlich versetzt angeordnet
sind, um das Befestigungsteil 2 zwischen den Führungsausnehmungen 9 weniger zu schwächen.
[0033] Wie in Fig. 6 und 8 erkennbar ist, sind zur Befestigung des Befestigungsteils an
dem Flügelprofil 6 keine Gewindeelemente vorgesehen, sondern Befestigungseinrichtungen
37, welche eine Konterplatte 38 umfassen, die sich auf einer der Befestigungsfläche
8 fort weisenden Profilfläche 39 abstützen.
[0034] Die Funktionsweise der Konterelemente 32 wird insbesondere anhand von Fig. 7a), welche
das Bandteil in maximal zur Befestigungsfläche 8 verlagerter Position zeigt, und Fig.
7b), welche das Bandteil 1 in maximal von der Befestigungsfläche 8 entfernter Position
zeigt, deutlich: Stets sind die Konterelemente 32 nach Erreichen der gewünschten Justierposition
mit den Stirnflächen ihrer Senkköpfe 35 gegen die Stützfläche 8 gezogen, so dass das
Befestigungsteil 2 an dem Rahmenprofil 6 einen spielfreien Sitz aufweist.
[0035] Um Wiederholungen zu vermeiden, wird bezüglich der weiteren Ausgestaltung und Funktionsweise
des Ausführungsbeispiels 200 auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels 100 verwiesen.
Bezuaszeichenliste:
[0036]
- 100, 200
- Bandanordnung
- 1
- Bandteil
- 2
- Befestigungsteil
- 3
- Scharnierteil
- 4
- Verbindungsbereich
- 5
- Dichtungsvorsprung
- 6
- Flügelprofil
- 7
- Unterseite
- 8
- Befestigungsfläche
- 9
- Führungsausnehmungen
- 10
- Führungsbereich
- 11
- Führungsglied
- 12
- stirnseitiges Ende
- 13
- Gewindefortsatz
- 14
- Radialvorsprung
- 15
- Verstellglied
- 16
- Gewindefortsatz
- 17
- Radialvorsprung
- 18
- Nut
- 19
- Randlippen
- 20
- erste Gewindeelemente
- 21
- Außengewinde
- 22
- Wandungen
- 23
- Gewindebohrungen
- 24
- zweites Gewindeelement
- 25
- Außengewinde
- 26
- Gewindebohrung
- A
- Ansicht
- P
- Verstellrichtung
- 27
- Hülse
- 28
- Mantelfläche
- 29
- Radialvorsprung
- 30
- Aussparung
- 31
- Außengewinde
- 32
- Konterelement
- 33
- Gewindebohrung
- 34
- Stützfläche
- 35
- Senkkopf
- 36
- Innensechskant
- 37
- Befestigungseinrichtungen
- 38
- Konterplatte
- 39
- Profilfläche
1. Bandanordnung für Türen, Fenster oder dergleichen, mit einem Bandteil (1), das ein
Scharnierteil (3) und ein Befestigungsteil (2) umfasst, wobei das Befestigungsteil
(2) an einer Befestigungsfläche (8) eines Rahmens oder eines Flügels montierbar ist,
mit mindestens einem an der Befestigungsfläche (8) anbringbaren Führungsglied (11),
welches in einer Führungsausnehmung (9) in dem Befestigungsteil (2) führend eingreift,
so dass das Befestigungsteil (2) senkrecht zur Befestigungsfläche (8) verlagerbar
ist, und mit einem Verstellglied (15), das einen Gewindefortsatz (16) und einen Radialvorsprung
(17) aufweist, wobei der Gewindefortsatz (16) mit einem komplementären Gewinde an
dem Rahmen oder Flügel und der Radialvorsprung (17) mit einer Aufnahme an dem Befestigungsteil
(2), oder der Gewindefortsatz (16) mit einem komplementären Gewinde an dem Befestigungsteil
(2) und der Radialvorsprung (17) mit einer Aufnahme an dem Rahmen oder Flügel in Eingriff
bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein ein Außengewinde (31) aufweisendes Konterelement (32) vorgesehen ist,
welches in eine in dem Befestigungsteil (2) vorgesehene Gewindebohrung (33) eingedreht
ist und eine Stützfläche (34) umfasst, die gegen die Befestigungsfläche (8) andrückbar
ist.
2. Bandanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche (34) des Konterelements (32) von der Stirnseite eines radial über
das Außengewinde überstehenden Kopfes (35) gebildet ist.
3. Bandanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Stützfläche (34) entgegengesetzten Ende des Konterelements (32) Maßnahmen
zum Angriff eines Drehwerkzeugs vorgesehen sind.
4. Bandanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Maßnahmen einen Innensechskant (36) umfassen.
5. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (11) um seine Längsachse rotationssymmetrisch ausgebildet ist und
einen Gewindefortsatz (13) und einen Führungsbereich (10) umfasst.
6. Bandanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindefortsatz (13) einen geringeren Durchmesser als der Führungsbereich (10)
aufweist.
7. Bandanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Gewindefortsatz (13) gegenüberliegenden Ende des Führungsbereichs (10)
ein Radialvorsprung (14) vorgesehen ist.
8. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Befestigungsteil (2) eine Hinterschneidung vorgesehen ist, in die der Radialvorsprung
(17) des Verstellgliedes (15) eingreift.
9. Bandanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterschneidung von den Randlippen (19) einer im Querschnitt C-förmigen Nut
(18) gebildet ist.
10. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde des Gewindefortsatzes (13) des Führungsgliedes (11) selbstschneidend
ist.
11. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde des Gewindefortsatzes (13) des Führungsgliedes (11) ein Maschinengewinde
ist.
12. Bandanordnung nach Anspruch 11 zur Montage an einem Hohlprofil, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein erstes Gewindeelement (20) mit einem Außengewinde (21) umfasst, welches in
zumindest zwei parallele Wandungen (22) des Profils (6) eindrehbar ist und welches
ein zum Gewindefortsatz (13) des Führungsgliedes (11) komplementäres Innengewinde
aufweist.
13. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein zweites Gewindeelement (24) mit einem Außengewinde (25) umfasst, welches
in zumindest zwei parallele Wandungen (22) des Profils (6) eindrehbar ist und welches
ein zum Gewindefortsatz (16) des Verstellgliedes (15) komplementäres Innengewinde
aufweist.
14. Bandanordnung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Gewindeelemente (20, 24) identisch ausgebildete Bauteile sind.
15. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (11) eine mit ihrer Mantelfläche (28) mit der Führungsausnehmung
(9) führend zusammenwirkende Hülse (27) mit mindestens einem mit einer komplementären
Aussparung (30) einer Mehrzahl von um die Führungsausnehmung (9) verteilten Aussparungen
in dem Befestigungsteil (1) zusammenwirkenden Radialvorsprung (29) umfasst, die um
die Längsachse des Führungsgliedes (11) drehbar ist und deren Mantelfläche (28) exzentrisch
zur Längsachse verläuft.