[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtenelement nach Anspruch 1, ein Verbindungselement
zur Verwendung mit einem solchen Leuchtenelement nach Anspruch 13 sowie ein System
bestehend aus einem solchen Leuchtenelement und einem solchen Verbindungselement nach
Anspruch 15.
[0002] Aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades finden LED zunehmend Verbreitung in der Beleuchtungstechnik,
auch im häuslichen Bereich. Typische weiße LEDs wie sie heutzutage verwendet werden,
haben eine Leistungsaufnahme von ca. einem Watt, womit sich eine Leuchtkraft erzielen
lässt, die etwa der eines 10-Watt-Halogenleuchtmittels entspricht. Die Stromversorgung
erfolgt in der Regel über Niederspannung von 12 oder 24 Volt.
[0003] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein modulares Beleuchtungssystem
zu schaffen, welches durch den Endanwender montiert und verändert werden kann, um
für den jeweils vorgesehenen Verwendungszweck geeignete Leuchten schaffen zu können.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Beleuchtungssystem geschaffen, welches wenigstens ein
Leuchtenelement nach Anspruch 1 und ein Verbindungselement nach Anspruch 13 umfasst.
[0005] Das Leuchtenelement weist einen Grundkörper mit einer zylindrischen Mantelfläche
auf. Auf einer Stirnseite dieser Mantelfläche ist das Leuchtmittel, vorzugsweise eine
LED, angeordnet. In der Mantelfläche ist eine hinterschnittene Nut angeordnet, welche
wenigstens eine Zugangsöffnung aufweist und welche den Grundkörper vorzugsweise vollständig
umläuft. In diese Zugangsöffnung kann ein vorderer Abschnitt eines Verbindungselements
nach Anspruch 13 eingeführt und dann zunächst in der hinterschnittenen Nut frei um
den Grundkörper bewegt werden. Die hinterschnittene Nut unterteilt den Grundkörper
in einen ersten und einen zweiten Abschnitt, wobei diese beiden Abschnitte des Grundkörpers
jeweils wenigstens eine elektrische Kontaktfläche aufweisen. Diese beiden Kontaktflächen
stehen jeweils im elektrischen Kontakt mit dem Leuchtmittel. Das Verbindungselement
weist zwei in der Regel aus Metall bestehende, U-förmige Kontaktstücke auf, welche
von einer Isolierschicht elektrisch voneinander getrennt sind. Nach Einführung eines
Endabschnittes eines solchen Verbindungselementes in die hinterschnittene Nut des
Grundkörpers des Leuchtenelements ist somit eines der beiden U-förmigen Kontaktstücke
einem ersten Abschnitt des Grundkörpers und seiner Mantelfläche zugeordnet, während
sein zweites Kontaktelement dem zweiten Abschnittes des Grundkörpers und seiner Mantelfläche
zugeordnet ist.
[0006] Vorzugsweise nach Anspruch 2 weist die Mantelfläche des Grundkörpers weiterhin wenigstens
ein Gewinde auf, auf welches ein erstes Deckelement aufschraubbar ist. Nach Aufschrauben
dieses Deckelementes ist ein Verbindungselement, dessen einer Endabschnitt in die
hinterschnittene Nut eingeführt ist, klemmend gehalten und spätestens dann entsteht
elektrischer Kontakt zwischen dem ersten Kontaktstück des Verbindungselements und
der ersten Kontaktfläche des Grundkörpers sowie zwischen dem zweiten Kontaktstück
des Verbindungselementes und der zweiten Kontaktfläche des Grundkörpers.
[0007] Je nach konkreter Ausgestaltung können die jeweiligen Kontakte hierbei unmittelbar
zwischen dem Verbindungselement und dem Grundkörper, insbesondere innerhalb der hinterschnittenen
Nut, über das Deckelement oder durch eine Kombination von beidem erfolgen.
[0008] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind am Grundkörper zwei Gewinde vorgesehen,
wobei auf jedes Gewinde ein Deckelement aufgeschraubt werden kann, so dass nach abgeschlossener
Montage das Verbindungselement klemmend zwischen den beiden Deckelementen gehalten
ist.
[0009] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Grundkörper zwei Grundkörperelemente,
welche weiter vorzugsweise baugleich sein können, auf. Die beiden Grundkörperetemente
sind von einer Isolierscheibe getrennt. Die beiden Grundkörperelemente sind hierbei
vorzugsweise Drehteile aus Metall. Hierdurch lässt sich auf rationelle Weise ein sehr
robustes und dauerhaft haltbares Leuchtenelement herstellen, welches nahezu beliebig
oft montiert und demontiert werden kann.
[0010] In einem System, welches aus den beschriebenen Leuchtenelement und den beschriebenen
Verbindungselementen besteht, lassen sich beliebig viele Leuchtenelemente aneinander
koppeln, so dass sich individuell eine Leuchte mit der gewünschten Leuchtkraft leicht
herstellen lässt.
[0011] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Unteransprüchen sowie aus dem nun mit Bezug auf die Figuren näher dargestellten Ausführungsbeispiel.
Hierbei zeigen:
- Figur 1a
- eine Draufsicht auf ein erstes Grundkörperelement,
- Figur 1 b
- einen Schnitt entlang Linie A-A in Figur 1a,
- Figur 2a
- eine Draufsicht auf einen Leuchtmitteiträger,
- Figur 2b
- einen Schnitt entlang der Linie B-B in Figur 2a,
- Figur 3a
- eine Draufsicht auf eine Isolierscheibe,
- Figur 3b
- einen Schnitt entlang der Linie C-C in Figur 3a,
- Figur 4a
- eine Draufsicht auf ein Verbindungselement,
- Figur 4b
- einen Schnitt entlang der Linie D-D aus Figur 4a,
- Figur 5
- sämtliche Bauteile eines Leuchtenelements und ein Verbindungs- element in einer den
Figuren 1b. 2b. 3b und 4b entsprechenden Schnittdarstellungen,
- Figur 6
- einen Grundkörper in einer der Figuren 5 entsprechenden Darstel- lung,
- Figur 7
- eine Draufsicht aus Richtung R in Figur 6.
- Figur 8
- das in Figur 6 gezeigte mit in die hinterschnittene Nut eingeführtem Endabschnitt
eines Verbindungselements sowie zwei noch nicht montierte Deckelemente in einer der
Figur 5 entsprechenden Dar- stellung,
- Figur 9
- das in Figur 8 Gezeigte nach Aufschrauben der Deckelemente,
- Figur 10
- ein Leuchtensystem bestehend aus zwei Leuchtenelementen, wel- che mittels eines Verbindungselementes
verbunden sind, in einer der Figur 9 entsprechenden Darstellung,
- Figur 11
- eine Variation zu dem in Figur 9 Gezeigten,
- Figur 12
- ein erstes und ein zweites Deckelement, welche jeweils eine Ein- führöffnung aufweisen,
in einer seitlichen Draufsicht,
- Figur 13
- eine zweite Ausführungsform der Erfindung in einer der Figur 8 ent- sprechenden Darstellung
und
- Figur 14
- eine Mischform aus erster und zweiter Ausführungsform.
[0012] Es werden nun zunächst mit Bezug auf die Figuren 1 bis 5 die Bauelemente eines Leuchtenelement
und eines mit dem Leuchtenelement zu verwendenden Verbindungselementes 80 näher erläutert:
[0013] Die Figuren 1 bis 4 zeigen alle Bauteile eines Grundkörpers 10, wobei in den Figuren
1a und 1b nur eines von zwei baugleichen Grundkörperelementen, nämlich das erste Grundkörperelement
20, dargestellt ist. In Figur 5 sind beide Grundkörperelemente 20, 30 dargestellt.
Die beiden Grundkörperelemente 20, 30 sind baugleiche Teile, welche vorzugsweise als
Drehteile aus Stahl oder Aluminium gefertigt sind. Diese Grundkörperelemente 20, 30
haben eine flachzylindrische Form, wobei auf ihrer zylindrischen Mantelfläche jeweils
ein Außengewinde 21, 31 angeordnet ist. Hierbei ist zu beachten, dass die Höhe der
die Außengewinde tragenden Mantelflächen geringer ist als die Gesamthöhe des Grundkörperelements,
so dass zwischen der Unterkante der Mantelfläche und der Unterseite des Grundkörperelements
ein Abstand a in axialer Richtung verbleibt. Die Stirnseiten 23 weisen jeweils eine
Mulde 23a, 33a auf. Von diesen Stirnseiten 23a erstrecken sich Durchgangslöcher, nämlich
3 Schraubenlöcher 24 und eine Kontaktierungsdurchbrechung 25, 35. Auf der der Stirnseite
gegenüberliegenden Seite ist dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine weitere Mulde
vorgesehen. Im Randbereich der Innenseite befindet sich jeweils eine ringförmige Nut
22, 32. An jeweils einer Stelle ist weiterhin ein Einschnitt in der Mantelfläche vorgesehen
(in den Figuren 1 bis 5 nicht dargestellt).
[0014] In die Mulde 23a des ersten Grundkörperelementes 20 wird der in den Figuren 2a und
2b dargestellte Leuchtmittelträger 40 angeordnet, welcher eine Leuchtdiode 47 und
eine Vorschaltelektronik 46 trägt. Es sind zwei elektrische Leitelemente 44, 45 vorgesehen,
welche sich durch entsprechende Bohrungen, nämlich die erste Bohrung 41 und die zweite
Bohrung 42 des Leuchtmittelträgers erstrecken. Es sind weiterhin Schraubenlöcher 48
vorhanden.
[0015] In den Figuren 3a und 3b ist eine Isolierscheibe 50 mit einem Durchgangsloch 52 und
Schraubenlöchern 58 dargestellt.
[0016] In den Figuren 4a und 4b ist schließlich ein Verbindungselement dargestellt, dessen
Aufbau und Funktion später dargestellt wird.
[0017] In der Figur 5 sind neben den genannten Bauelementen weiterhin zwei Abdekkeelemente
60 und 70 dargestellt, welche jeweils ein Innengewinde 62, 72 tragen, welche auf die
Außengewinde 21 und 31 der Grundkörperelemente 20 und 30 aufschraubbar sind, wie man
später noch sehen wird. Das erste Deckelement 60 weist ein durchsichtiges oder durchscheinendes
Fensterelement 64 auf, welches beispielsweise in Form einer Linse ausgebildet sein
kann. Dieses Fensterelement 64 befindet sich im montierten Zustand oberhalb der Leuchtdiode
47. Die Abdekkelemente können, wie dargestellt, im wesentlichen einstückig hergestellt
sein, oder es kann jeweils ein separater Ring vorgesehen sein, welcher das Innengewinde
trägt.
[0018] Die Figur 6 zeigt den Grundkörper 10, welcher aus den beiden Grundkörperelementen
20, 30, dem in der Mulde des ersten Grundkörperelementes 20 angeordneten Leuchtmittelträger
40 mit seinen Bauteilen und der zwischen den beiden Grundkörperelementen 20, 30 angeordneten
Isolierscheibe 50, welche die beiden Grundkörperelemente 20, 30 vollständig voneinander
trennt, besteht.
[0019] Man sieht, dass durch die beiden Nuten 22, 32 der beiden Grundkörperelemente 20,
30 eine hinterschnittene Nut 36 gebildet wird, welche den Grundkörper vollständig
umläuft; die Schlitzhöhe h
s dieser hinterschnittenen Nut 36 beträgt etwas mehr als 2a. Wie man der Figur 6 weiterhin
entnimmt, steht die Leuchtdiode 47, beziehungsweise die mit der Leuchtdiode 47 in
elektrischem Kontakt stehende Vorschaltelektronik 46, mit dem beiden Grundkörperelementen
20, 30 in elektrischem Kontakt. Im Übrigen sind die beiden Grundkörperelemente 20,
30 durch die Isolierscheibe 50 elektrisch voneinander getrennt. Der Grundkörper wird
durch in Figur 6 nicht dargestellte, sich durch die Schraubenlöcher erstreckende Schrauben,
welche vorzugsweise aus Kunststoff bestehen, zusammengehalten. Somit bildet das erste
Grundkörperelement mit dem Leuchtmittetträger einen ersten Abschnitt des Grundkörpers
10 und das zweite Grundkörperelement 30 bildet einen zweiten Abschnitt des Grundkörpers
10. Diese beiden Abschnitte sind durch die lsolierscheibe 50 und die hinterschnittene
Nut 36 voneinander getrennt. Die hinterschnittene Nut 36 trennt weiterhin die Mantelfläche
der beiden Grundkörperelemente voneinander und unterteilt somit den Grundkörper 10
und seine Mantelfläche in einen ersten und einen zweiten Abschnitt. Da die beiden
Grundkörperelemente 20, 30 aus Metall gefertigt sind, können alle ihre zugänglichen
Oberflächen, insbesondere ihre Außengewinde 21, 31 und die inneren Oberflächen der
hinterschnittenen Nut 36 als Kontaktflächen dienen.
[0020] Wie man der Figur 7, welche eine Aufsicht aus Richtung R in Figur 6 ist, entnimmt,
ist in der hinterschnittenen Nut 36 eine Zugangsöffnung 37 vorgesehen, an welcher
sich die Schlitzhöhe h
s der hinterschnittenen Nut 36 auf die maximale Höhe h
m der hinterschnittenen Nut 36 vergrößert. Diese Zugangsöffnung 37 wird durch die oben
erwähnten Einschnitte gebildet.
[0021] In den Figuren 4a und 4b ist ein Verbindungselement 80 dargestellt. Dieses Verbindungselement
80 besteht aus einem ersten U-förmigen Kontaktstück 82 und einem baugleichen zweiten
U-förmigen Kontaktstück 84. Diese beiden Kontaktstücke 82, 84 sind über eine Isoliersicht
86 mechanisch miteinander verbunden und elektrisch voneinander getrennt. In dem in
Figur 4b gezeigten Querschnitt hat das Verbindungselement 80 die Form eines Doppel-Ts.
Es weist somit zwei Endabschnitte 80a, 80b und einen die beiden Endabschnitte verbindenden
mittleren Abschnitt 80c auf. Die Breite b
v des Verbindungselementes 80 ist etwas geringer als die Breite b
z der Zugangsöffnung 37 der hinterschnittenen Nut 36, die Höhe h
e der Endabschnitte 80a, 80b ist etwas geringer als die maximale Höhe h
m der hinterschnittenen Nut 36 und die Höhe h
m, des mittleren Abschnittes 80c ist etwas geringer als die Schlitzhöhe h
s der hinterschnittenen Nut 36. Somit kann, wie man der Figur 8 entnimmt, ein Endabschnitt
80a, 80b eines Verbindungselementes 80 durch die Zugangsöffnung 37 in die hinterschnittene
Nut 36 eingeführt und in dieser um den Grundkörper herum bewegt werden. Es entsteht
hierbei ein Kontakt zwischen dem ersten Kontaktstück 82 des Verbindungselementes 80
und dem ersten Grundkörperelement 20 sowie dem zweiten Kontaktstück 84 des Verbindungselementes
80 und dem zweiten Grundkörperelement 30. Da sich Isolierscheibe 50 und Isolierschicht
86 auf gleicher Höhe befinden, gibt es hierbei keinen Kurzschluss. Die Stirnseiten
80a des Verbindungselements 80 sind konkav mit einem Radius, welcher dem Radius der
Innenfläche der hinterschnittenen Nut entspricht, ausgeführt. Dies vergrößert zum
einen die Kontakt gebenden Flächen zwischen Verbindungselement und Grundkörper und
erleichtert andererseits die Bewegung des in die hinterschnittene Nut eingeführten
Endabschnitts innerhalb der hinterschnittenen Nut.
[0022] Befindet sich das Verbindungselement 80 an der gewünschten Stelle, so werden die
beiden Deckelemente 60, 70 auf den Grundkörper 10 aufgeschraubt, so dass das Verbindungselement
80 durch Klemmung mechanisch fixiert ist. Sind die beiden Deckelemente 60, 70 aus
Metall gefertigt, was bevorzugt ist, tragen auch sie zur Herstellung der elektrischen
Kontakte bei. In einem weniger bevorzugten, aber möglichen Ausführungsbesipiel kann
die Klemmung auch nur mittels eines aufschraubbaren Deckelements erfolgen.
[0023] Wie man der Figur 10 entnimmt, können grundsätzlich beliebig viele Leuchtenelemente
5 mittels Verbindungselementen 80 aneinander gekoppelt werden, wodurch die Leuchtdioden
47 zueinander parallel geschaltet sind. Die Stromversorgung kann auch über ein solches
Verbindungselement erfolgen, wobei die Aushänge eines Transformators (beispielsweise
12 oder 24 Volt) an das erste beziehungsweise zweite Kontaktstück 82, 84 angeschlossen
sind.
[0024] Die Figur 11 zeigt eine Variation zu dem in Figur 9 Gezeigten. Man sieht, dass es
auch möglich ist, auf beiden Stirnseiten des Grundkörpers einen Leuchtmitteltrager
mit einem Leuchtmittel - hier einer LED - anzuordnen. Die beiden Grundkörperelemente
müsen hierzu nicht verändert werden, lediglich die Isolierscheibe benötigt ein zweites
Durchgangsloch 52.
[0025] Um die Montagezeit zu verkürzen, kann in den Deckelementen 60, 70 jeweils eine Einführöffnung
66, 76 vorgesehen sein, wie dies in Figur 12 dargestellt ist. Diese Einführöffnungen
66, 76 erstrecken sich jeweils von der Mantelfläche nach innen. In einem Vormontageschritt
werden die Deckelemente 60, 70 derart auf den Grundkörper 10 aufgeschraubt, dass die
Einführöffnungen 66, 76 vor der Zugangsöffnung 37 liegen. Nach Einführen und eines
vorderen Abschnitts eines Verbindungselements 80 und Verschieben des Verbindungselements
80 - wie oben beschrieben - genügt dann beispielsweise jeweils eine halbe Umdrehung
bis eine Umdrehung, um die Deckelemente 60, 70 festzuschrauben und das Verbindungselement
80 festzuklemmen. Eine solche Einführöffnung kann natürlich auch dann vorgesehen sein,
wenn nur ein Deckelement aufgeschraubt wird.
[0026] Die Figur 13 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der auf Gewinde
vollständig verzichtet wird. Hier erfolgt die elektrische Kontaktierung und die mechanische
Verbindung zwischen Grundkörper 10 und Verbindungselement 80 ausschließlich zwischen
der hinterschnittenen Nut 36 und dem Verbindungselement 80. Um insbesondere die mechanische
Verbindung zu verbessern ist es zu bevorzugne, die hinterschnittene Nut 36 mit einer
größeren Tiefe T auszugestalten, wozu im gezeigten Ausführungsbeispiel der zweiten
Ausführungsform Ringansätze 38 vorgesehen sind, welche parallel zueinander sind und
den Grundkörper 10 bis auf den Bereich der Zugangsöffnung 37 umlaufen.
[0027] Die Montage bei dieser Ausführungsform erfolgt dadurch, dass - wie bei der ersten
Ausführungsform auch - der vorderen Abschnitt des Verbindungselements 80 durch die
Zugangsöffnung 37 in die hinterschnittene Nut eingeführt und anschließend in der hinterschnittenen
Nut bewegt wird. Damit ist die elektrische und mechanische Verbindung zwischen Grundkörper
10 und Verbindungselement 80 abgeschlossen. Anschließend werden die Deckelemente 80
nur noch aufgesteckt und beispielsweise klemmend gehalten oder auch verklebt.
[0028] Um die elektrische und mechanische Verbindung zu verbessern, kann die Isolierschicht
86 des Verbindungselements 80 aus einem elastischen Material wie beispielsweise Gummi
bestehen. Hierbei sind die Abmessungen so gewählt, dass die Isolierschicht 86 bei
der Montage zusammengedrückt wird, so dass sie in dem in Figur 13 gezeigten Zustand
komprimiert ist und die beiden Kontaktstücke 82, 84 auseinander drückt.
[0029] Wie in der Figur 14 gezeigt ist, ist auch eine Mischform der beiden beschriebenen
Ausführungsformen möglich, wobei ein Grundkörperelement 30 ein Außengewinde 31 und
das andere Grundkörperelement 20 einen Ringansatz 38 trägt.
[0030] Das System ist sehr modular, insbesondere können auf einem Grundkörper auch verschieden
Deckelemente angeordnet werden.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 5
- Leuchtenelement
- 10
- Grundkörper
- 20
- erstes Grundkörperelement
- 21
- Außengewinde
- 22
- Nut
- 23
- Stirnseite
- 24
- Schraubenloch
- 25
- Kontaktierungsdurchbrechung
- 30
- zweites Grundkörperelement
- 31
- Außengewinde
- 32
- Nut
- 33
- Stirnseite
- 34
- Schraubenloch
- 35
- Kontaktierungsdurchbrechung
- 36
- hinterschnittene Nut
- 37
- Zugangsöffnung
- 38
- Ringansatz
- 40
- Leuchtmittelträger
- 41
- erste Bohrung
- 42
- zweite Bohrung
- 44
- erstes Leitelement
- 45
- zweites Leitelement
- 46
- Vorschaltslektronik
- 47
- Leuchtdiode
- 48
- Schraubenloch
- 50
- Isolierscheibe
- 52
- Durchgangsloch
- 60
- erstes Deckelement
- 62
- Innengewinde
- 64
- Fensterelement
- 66
- Einführöffnung
- 70
- zweites Deckelement
- 72
- Innengewinde
- 76
- Einführöffnung
- 80
- Verbindungselement
- 80a
- Stirnseite
- 82
- erstes Kontaktstück
- 84
- zweites Kontaktstück
- 86
- Isolierschicht
1. Leuchtenelement (5) mit einem eine zylindrische Mantelfläche aufweisenden Grundkörper
(10) mit wenigstens einer Stirnseite (23), auf welcher ein Leuchtmittel angeordnet
ist, wobei die Mantelfläche eine wenigstens eine Zugangsöffnung (37) aufweisende hinterschnittene
Nut (36) aufweist, welche den Grundkörper (10) und seine Mantelfläche in einen ersten
und einen zweiten Abschnitt unterteilt, und wobei beide Abschnitte des Grundkörpers
jeweils wenigstens eine elektrische Kontaktfläche aufweisen, welche voneinander beabstandet
sind und jeweils in elektrischem Kontakt mit dem Leuchtmittel stehen.
2. Leuchtenelement (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Mantelfläche des Grundkörpers wenigstens ein Gewinde (Außengewinde 21,31)
angeordnet ist, auf welches ein Deckelement (60,70) aufgeschraubbar ist.
3. Leuchtenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelement (60,70) zumindest abschnittsweise aus Metall besteht.
4. Leuchtenelement nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckelement (60) ein durchsichtiges oder durchscheinendes Element, beispielsweise
in Form einer Linse, trägt.
5. Leuchtenelement nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) zwei axial voneinander beabstandete Gewinde (Außengewinde 21,31)
trägt, so dass auf jeder Seite der hinterschnittenen Nut (36) ein Gewinde (21,31)
vorgesehen ist, und dass auf jedes Gewinde ein Deckelement (60,70) aufschraubbar ist.
6. Leuchtenelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) zwei Grundkörperelemente (20,30) aufweist, so dass ein erstes
Grundkörperelement zum ersten Abschnitt des Grundkörpers und ein zweites Grundkörperelement
zum zweiten Abschnitt des Grundkörpers gehört.
7. Leuchtenelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Grundkörperelemente (20,30) zylindrisch sind, wobei jeder Grundkörperabschnitt
einen Abschnitt (Nut 22, Nut 32) der hinterschnittenen Nut (36) aufweist.
8. Leuchtenelement nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörperelemente (20,30) baugleich sind.
9. Leuchtenelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Grundkörperelemente aus Metall bestehen und mittels einer Isolierung (Isolierscheibe
50) elektrisch voneinander getrennt sind.
10. Leuchtenelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stirnseiten des Grundkörpers ein Leuchtmittel tragen.
11. Leuchtenelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel eine LED ist.
12. Leuchtenelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hinterschnittene Nut den Grundkörper vollständig umläuft.
13. Verbindungselement (80) zur Verwendung mit einem Leuchtenelement (5) nach einem der
Ansprüche 1 bis 13 mit zwei U-förmigen Kontaktstücken (82,84), welche mittels einer
Isolierschicht (86) mechanisch miteinander verbunden und elektrisch voneinander getrennt
sind, so dass das Verbindungselement einen doppel-T-förmigen Querschnitt aufweist.
14. Verbindungselement (80) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht aus einem elastischen Material besteht.
15. System bestehend aus wenigstens einem Leuchtenelement (5) nach einem der Ansprüche
1 bis 12 und wenigstens einem Verbindungselement (80) nach Anspruch 13 oder Anspruch
14.