[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Trocknen von stückigem
Gut, insbesondere von Holzspänen, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw.
dem Oberbegriff des Anspruches 6. Unter "stückigem Gut" werden in der Beschreibung
und den Ansprüchen alle Arten von Gut verstanden, dessen Größe und Masse einerseits
ausreicht, um von einem die Trocknung bewirkenden Luftstrom nicht davongetragen zu
werden, andererseits aber klein genug ist, um als Schüttgut behandelt zu werden und
durch einen Luftstrom im gewerblichen Maßstab getrocknet werden zu können, ist somit
von der Geschwindigkeit des Luftstroms abhängig und vice versa. Dabei können kleine
Anteile des Gutes (Staubanteil) zumeist außer Acht gelassen werden, auch die Größenverteilung
spielt meist keine kritische Rolle.
[0002] Insbesondere Holzspäne, aber auch Nahrungsmittel wie Reis oder Getreide, insbesondere
nach dem Waschen, aber auch Milchpulver, etc., oder pharmazeutische Produkte, die
im Zuge der Herstellung in Form von feuchtem Pulver oder Kristallen anfallen, sind
für das Verfahren geeignet. Im Folgenden wird zumeist von Holzspänen gesprochen, doch
dient dies nur der Veranschaulichung und darf nicht als Beschränkung verstanden werden.
[0003] Bei einem bekannten Verfahren, auf das sich die Erfindung bezieht, werden Holzspäne
auf dem Guttrum eines luftdurchlässigen Förderbands entlang einer Trocknungsstrecke
bewegt, wobei Warmluft im Wesentlichen normal zur Ebene des Förderbandes von oben
zuerst durch die Schicht der Holzspäne und dann durch das luftdurchlässige Förderband
geleitet wird. Unter Guttrum wird der gesamte obere Abschnitt des Förderbandes zwischen
den beiden Umlenkstationen verstanden, unter Leertrum der untere Abschnitt. Ob die
Umlenkbereiche als eigene Abschnitte angesehen werden oder anteilig den beiden Trumen
zugeordnet werden, spielt für die Erfindung keine Rolle.
[0004] Derartige Vorrichtungen, die in Einhausungen angeordnet sind, um die Luftführung
zu erleichtern, sind im Stand der Technik verschiedentlich bekannt. Dabei befindet
sich zumeist im Dachbereich der Einhausung eine Vorrichtung zur Erwärmung der dort
angesaugten Umgebungsluft, sofeme nicht warme (und entsprechend trockene) Luft von
außen zugeführt wird, und unterhalb des Förderbandes befinden sich Saugeinrichtungen,
um die Luft durch das Gut und das luftdurchlässige Förderband zu saugen, worauf die
abgekühlte und mit Feuchtigkeit beladene Luft nach außen abgeführt wird.
[0005] Diese Vorrichtungen haben sich wegen ihres unkomplizierten und robusten Aufbaus,
ihrer Zuverlässigkeit, ihren leichten Wartbarkeit und ihrer Möglichkeit des flexiblen
Betriebs - es stehen die Bandgeschwindigkeit, die Schichthöhe, die Luftvorwärmung
und die Luftdurchsatzmenge schon als Grundparameter für die Wahl des Betriebszustandes
zur Verfügung - bewährt.
[0006] Das Einsatzgebiet derartiger Bandtrockenvorrichtungen betrifft bei Holzspänen solche
mit einer Anfangsfeuchtigkeit die, je nach der Jahreszeit, zumeist zwischen 40 und
55 Gew.-% Wasser beträgt und es kann der Wassergehalt auf bis zu etwa 10 Gew.-% verringert
werden, so erhaltene Holzspäne können zu Pellets verpresst werden. Die verwendete
Trocknungsluft mit einer maximalen Temperatur von 50°C bis 90°C, zumeist mit etwa
65°C, kann durch die Niedertemperatur-Abwärme einer Kraft-Wärme-Kopplung auf nahezu
ideale Weise erwärmt werden. Selbstverständlich können andere Wärmequellen verwendet
werden, bei den angegebenen Temperaturen gibt es viele Möglichkeiten.
[0007] Der Betrieb der Vorrichtung erfolgt dabei meist so, dass am Ende der Trockenstrecke
durch ein Rakelmesser, eine Entnahmeschnecke oder dergleichen die obere Schicht der
Späne abgenommen und weiterverwendet wird, während die untere Schichte, in der die
Trocknung noch nicht ausreichend weit fortgeschritten ist, gesammelt und dem Förderband
an einer Aufgabestelle zwischen dem Kopf des Förderbandes und dessen Endbereich, oft
nach etwa zwei Drittel der Bandlänge, wieder zugeführt wird. In anderen Fällen ist
die Durchtrocknung ausreichend und es wird keine solche Teilrückführung angewandt.
[0008] Durch die Verwendung von Trocknungsluft mit relativ niedriger Temperatur wird jede
Art der Entgasung der Späne vermieden, was wegen der Einhaltung der Emissionswerte
wichtig ist. und durch die in vertikaler Richtung gesehen nicht vollständige Durchtrocknung
der Spanschicht (wenn dies angewandt wird) wirkt der untere, feucht bleibende Teil
wie ein Filterkuchen für die Feinstäube, die während der Trocknung im oberen, voll
durchgetrockneten Teil anfallen, und mit dem Luftstrom nach unten mitgeführt werden.
[0009] Auch wenn keine Rückführung eines Teils des Gutes erfolgt ist es doch möglich, die
Trocknung so durchzuführen, dass kein merklicher Austrag von Staub erfolgt. Es ist
deshalb bei den vorbekannten Bandtrocknern nicht notwendig, die abfallende Abluft
zu reinigen oder zu filtern, was für die Wirtschaftlichkeit der Anlagen bedeutsam
ist.
[0010] Mit diesem Verfahren kommt man, wie oben erwähnt, bis auf Feuchtigkeitsgehalte von
etwa 10 Gew.-% der ganzen oder zumindest der oberen, abgenommenen Späneschicht, nicht
aber darunter. Der Grund dafür ist, dass die Verdunstung der verbleibenden 10 % Feuchtigkeit
aus den Spänen so langsam erfolgt, dass die benötigten Bandflächen und Luftmengen
einen wirtschaftlichen Betrieb nicht mehr zulassen. Dazu kommt, dass bei einem solchen
Trocknungsgrad Feinstaub in die Abluft gelangt, und dass bei einer eventuellen Erhöhung
der Temperatur der verwendeten Trocknungsluft zur Beschleunigung der Trocknung Entgasungsphänomene
der Späne unvermeidbar sind, wodurch eine Reinigung der Abluft (Nasswäsche, etc.)
unvermeidlich wird. Es werden daher so weitgehende Trocknungen von Spänen und dergleichen
nicht auf Bandtrocknern vorgenommen, sondern in Trommeltrocknern und ähnlichen Anlagen,
was aber einen hohen maschinellen und verfahrentechnischen Aufwand bedingt und das
Gut mechanisch stark belastet.
[0011] Wie aus dem Dargelegten hervorgeht, treten diese Probleme bei jedem der eingangs
genannten Materialien auf, Lebensmittel und Pharmazeutika sind thermisch empfindlich
und die Trocknungsgeschwindigkeit sinkt mit abnehmender Feuchtigkeit des Gutes, dass
diese Probleme jeweils bei spezifischen Temperaturen und Trocknungsgraden auftreten
spielt im Zusammenhang gesehen keine Rolle.
[0012] Die Erfindung hat vor, diese Nachteile zu vermeiden und eine einfache, kostengünstige
und zuverlässige Vorrichtung sowie ein ebensolches Verfahren anzugeben, mit der bzw.
mit dem stückiges Gut bis in dem Bereich von 1 Gew.-% und darunter getrocknet werden
kann, ohne kostenintensive Trocknungsgeräte zu benötigen und ohne das zu trocknende
Gut mechanisch oder thermisch stark bzw. zu stark zu beanspruchen.
[0013] Erfindungsgemäß werden diese Ziele in Übereinstimmung mit dem kennzeichnenden Teil
des Anspruches 1 bzw. des Anspruches 6 erreicht. Unteransprüche geben vorteilhafte
Weiterbildungen und Varianten an.
[0014] Dabei ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen, dass zwischen dem Eintritt
der Trocknungsluft und dem Band für das zu trocknenden Frischgut ein weiteres Band
für die Nachtrocknung des vorgetrockneten Gutes vorgesehen ist, durch das die Trocknungsluft
strömt, bevor sie zum Trocknungsband für das Frischgut gelangt. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist in einer Ausgestaltung
dadurch gekennzeichnet, dass zwei im Wesentlichen konzentrisch bzw. parallel zueinander angeordnete Bänder in
der Umhausung vorgesehen sind, wobei das innere Band das Frischgut aufnimmt und die
Vortrocknung besorgt und das äußere das vorgetrocknete Gut aufnimmt und die Endtrocknung
besorgt. Die beiden Bänder müssen dabei nicht im mathematischen Sinn konzentrisch
oder parallel zueinander verlaufen, wesentlich ist, dass das Guttrum des Endtrockners
im Strom der Trocknungsluft zwischen Einbringung und dem Guttrum des Vortrockners
befindet.
[0015] Die Erfindung wir im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Die einzige
Figur zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 im Inneren einer nur angedeuteten
Einhausung 2. Im Dachbereich wird Umgebungsluft 3 passend angesaugt und durch Wärmetauscher
4 erwärmt, wodurch auch die relative Luftfeuchtigkeit der Luft reduziert wird. Die
so erhaltene trockene Warmluft 5 strömt nach unten bzw. wird nach unten geblasen bzw.
wird von unten angesaugt und trifft auf das Guttrum eines äußeren Trocknungsbands
6 und die darauf befindliche Gutschichte 7. Die Warmluft tritt durch diese beiden
luftdurchlässigen Schichten (Gut und Band) hindurch, wobei sie geringfügig an relativer
Luftfeuchte gewinnt und geringfügig an Temperatur verliert.
[0016] Sodann weiter nach unten strömend, stößt sie auf das Guttrum eines inneren Bands
8 mit einer Gutschichte 9, die sie ebenfalls im Wesentlichen normal zur Ebene des
Bandes 8 durchdringt. Zufolge des hohen Feuchtigkeitsgehaltes der Gutschichte 9 und
der relativ großen Höhe (Dicke) der Gutschicht 9 steigt der Feuchtigkeitsgehalt der
Warmluft dabei stark an und ihre Temperatur fällt stark ab. Nach dem Durchtritt durch
das Band 8 gelangt die nunmehr abgekühlte und feuchte Trocknungsluft in den Bereich
von Saugstationen 10, durch die sie angesaugt und passend aus der Umhausung 2 ausgebracht
und in die Umgebung geblasen wird.
[0017] Zu diesem Verlauf der Luftbewegung kommen die folgenden Bewegungen des zu trocknenden
Gutes: Dem Guttrum des inneren Bands 8 wird über eine Kopfstation 11 das zu trocknende
Gut, beispielsweise Holzspäne, so zugeführt, dass dieses die Schichte 9 ausbildet.
Durch die Bewegung des Bandes 8 in Richtung des Pfeils 8' bewegt sich das Gut mit
dem Guttrum des Bands 8 in der Zeichnung von links nach rechts über eine Mittelstation
12, deren Funktion später beschrieben werden wird, in den Bereich des Bandendes, wo
eine Entnahmeschnecke, ein Rakelmesser oder dergleichen als Endstelle 13 vorgesehen
ist, die den oberen, weitgehend getrockneten Teil der Schichthöhe des Gutes 9 entnimmt
und, dem Pfeil 14 folgend, mit einer passenden Vorrichtung dem Guttrum des äußeren
Bands 6 zuführt. Der untere Teil der Schicht 9 des zu trocknenden Gutes fällt am Umkehrpunkt
des Bandes 8 ab und wird entlang des Pfades 12' über eine Förderschnecke und die Mittelstation
12 wiederum dem Band 8 zugeführt. Die Positionierung der Mittelstation 12 muss nicht
an der dargestellten Stelle liegen, sondern kann bis nahe hin zur Kopfstation 11,
aber auch näher zur Endstelle 13 verlagert sein. Es kann auch vorgesehen sein, dieses
zurückgeführte Gut dem frisch zugeführten Gut vor der Kopfstation 11 zuzumischen und
gemeinsam mit diesem auf das Band aufbringen.
[0018] Wie eingangs erwähnt, ist es auch möglich, derartige Bandtrockner ohne Rückführung
eines Teils des Gutes zu betreiben, dies hat auf die Erfindung keinen nachteiligen
Einfluss.
[0019] Die ausreichend vorgetrockneten Bestandteile der oberen Schichte, die, wie oben erwähnt,
entlang des Pfeils 14 mittels passender Transportvorrichtungen pneumatischer Natur
oder mechanischer Natur (Schraubenförderer, Kratzförderer, Bandförderer etc.) transportiert
werden, werden dem Guttrum des äußeren Bands 6, dessen Bewegungsrichtung dem Pfeil
6' entspricht und das sich im dargestellten Aufführungsbeispiel somit entgegengesetzt
zur Bewegungsrichtung 8' des inneren Bands 8 bewegt, zugeführt und durch eine nicht
näher dargestellte Aufgabestation auf diesem verteilt. Die Bewegung des Bandes 6 erfolgt
wesentlich schneller als die Bewegung des Bandes 8 und die Schichtdicke der Schichte
7 liegt deutlich unter der Schichtdicke der Schichte 9, sodass einerseits eine intensive
Durchströmung der dünnen Schichte 7 mit der noch besonders warmen und besonders trockenen
Trocknungsluft sichergestellt ist, und gleichzeitig auch bewirkt, dass der Zustand
der Warmluft sich beim Durchtritt nur relativ wenig ändert, sodass ihre Trocknungskapazität,
wenn sie das innere Band 8 erreicht, nahezu unverändert gegenüber der ursprünglichen
Trocknungskapazität ist.
[0020] Am Fußende des Bandes 6, im Bereich des Pfeils 15, fällt das getrocknete Gut an der
Umlenkstelle vom Band ab, dies kann durch ein Rakelmesser oder passende andere Abstreifhilfen
aus dem Stand der Technik unterstützt werden, und wird aus der Umhausung 2 ausgebracht.
Es kann selbstverständlich die Lage der Aufgabestation und/oder der Abgabestation
anders gewählt oder auch variabel vorgesehen sein.
[0021] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern kann verschiedentlich ausgestaltet und variiert werden. So ist
es möglich, zusätzlich zum dargestellten äußeren Band 6 ein noch weiter außen liegendes
Band vorzusehen und so die Kapazität der Nachtrocknung zu erhöhen. Die nur rein schematisch
angedeutete Einhausung 2 kann, muss aber nicht, mit der Halle identisch sein, in der
die Vorrichtung untergebracht ist. Üblicherweise verläuft die Einhausung links und
rechst der Transportbänder (vor bzw. hinter der Zeichnungsebene) knapp an deren Rand,
um die Warmluft 5 durch die Schichten und die Bänder zu leiten und das ungenützte
Vorbeistreichen zu vermeiden. Unterhalb des Guttrums des Bandes 8, auf dem die zu
trocknende Schicht 9 liegt, kann die Einhausung breiter werden, um zu verhindern,
dass die Luft noch durch die Leertrume der Bänder 8 und 16 streicht und unter Umständen
mitgerissene Verunreinigungen auf der inneren Seite, der Laufseite der Bänder, ablagert.
[0022] Es ist auch möglich, die gesamte Nachtrocknungsvorrichtung oberhalb der Vortrocknungsvorrichtung
anzuordnen, wenn dann auch die Luftführung komplex wird oder durch das Leertrum der
Nachtrocknungsvorrichtung verlaufen muss, was nur in besonderen Fällen problemlos
akzeptabel ist.
[0023] Je nach Länge und Breite der Bänder und der Anordnung der verschiedenen zusätzlichen
Transportmechanismen entsprechend den Pfeilen 14 und 12' ist es auch möglich, dass
das äußere Band in gleiche Richtung bewegt wird wie das innere Band, dies ist ausschließlich
eine Frage der Anordnung der einzelnen Aggregate auf dem zur Verfügung stehenden Platz.
[0024] Da die für die erfindungsgemäße Vorrichtung ausschließlich Bauteile verwendet, die
im Stand der Technik bereits für die eingangs beschriebenen Trocknungsvorrichtungen
benutzt werden, ist es nicht notwendig, auf diese Bauteile, insbesondere die Aufgabestation,
die Vergleichmäßigungsstationen, die Abnahmestation etc. einzugehen. Auch die Erwärmung
der Umgebungsluft bzw. die Einbringung der an anderer Stelle bereits erwärmten Luft
und die Ausbringung der Abluft erfolgt wie im Stand der Technik, sodass auch diesbezüglich
keine weiteren Erläuterungen notwendig sind. Ob, insbesondere wenn zwei äußere Bänder
vorgesehen sind, im Bewegungspfad der Trocknungsluft weitere Antriebsstationen (Axiallüfter
od.dgl.) vorgesehen sind, ist anhand des leicht zu berechnenden Druckabfalls beim
Durchtritt durch die Schichten und Bänder zu berechnen und muss hier nicht näher dargelegt
werden.
[0025] Als Trocknungsstrecke kann im dargestellten Ausführungsbeispiel beim Band 8 der Bereich
zwischen der Kopfstation 11 und der Endstelle 13 angesehen werden, beim Band 6 der
Bereich zwischen der nicht näher erläuterten Aufgabestelle und dem Ende des freilaufenden
Bandes 6 im Bereich der Umlenkrolle. Es ist daraus ersichtlich, dass weder die Länge
noch die Anordnung der Trocknungstrecken übereinstimmen muss, hier gibt es weite Variationsmöglichkeiten.
1. Vorrichtung zum Trocknen von stückigem Gut mit einem luftdurchlässigen Förderband
(8) mit einem Guttrum, auf dem das zu trocknende Gut (9) liegt und einem Leertrum
und einer oberhalb des Förderbandes (8) angeordneten Luftzufuhrvorrichtung (4), um
Trocknungsluft (5) durch das zu trocknende Gut (9) und das Guttrum zu führen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Guttrum eines weiteren luftdurchlässigen Förderbands (6) im Bereich
zwischen der Luftzufuhrvorrichtung (4) und dem Guttrum des ersten Förderbandes (8)
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrichtungen (6', 9') der beiden Förderbänder (6, 9) im Wesentlichen parallel
oder antiparallel zueinander verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Vertikalschnitt parallel zu den Förderrichtungen (6', 9') gesehen, das erste Förderband
(9) innerhalb des weiteren Förderbands (6) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Transportvorrichtung einer dem ersten Förderband (9) zugeordneten Endstelle
(13) zugeordnet ist und mit einer dem weiteren Förderband (6) zugeordneten Aufgabestelle
in Wirkverbindung steht.
5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in einer Einhausung (2) untergebracht ist.
6. Verfahren zum Trocknen von stückigem Gut, dadurch gekennzeichnet, dass Trocknungsluft (5) nach dem Austritt aus einer Luftzufuhrvorrichtung (4) zuerst durch
eine vorgetrocknete Gutschicht (7) und sodann durch eine vorzutrocknende Gutschicht
(9) geleitet wird, und dass beide Gutschichten (7, 9) im Wesentlichen normal zur Bewegungsrichtung
der Trocknungsluft bewegt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine, bevorzugt beide der Gutschichten (7, 9) auf dem Guttrum (je) eines
luftdurchlässigen Förderbandes liegt (liegen), und dass die Trocknungsluft Gut (7,
9) und Band (6, 8) von oben nach unten durchströmt.