[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aluminiumbändern für lithografische
Druckplattenträger, wobei das Aluminiumband aus einem Walzbarren hergestellt wird,
welcher nach einem optionalen Homogenisieren auf eine Dicke von 2 mm bis 7 mm warmgewalzt
und auf eine Enddicke von 0,15 mm bis 0,5 mm kaltgewalzt wird. Daneben betrifft die
Erfindung ein entsprechend hergestelltes Aluminiumband mit einer Dicke von 0,15 mm
bis 0,5 mm sowie einen Druckplattenträger hergestellt aus dem erfindungsgemäßen Aluminiumband.
[0002] An die Qualität von Aluminiumbändern für die Herstellung von lithografischen Druckplattenträgern
werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Das Aluminiumband zur Herstellung von lithografischen
Druckplattenträgern wird üblicherweise einer elektrochemischen Aufrauung unterzogen,
welche eine flächendeckende Aufrauung und ein strukturloses Aussehen ohne Streifigkeitseffekte
zur Folge haben sollte. Die aufgeraute Struktur ist wichtig für das Aufbringen einer
fotosensitiven Schicht, welche anschließend belichtet wird. Die Fotoschicht wird bei
Temperaturen von 220 °C bis 300 °C und Glühzeiten von 3 bis 10 Minuten eingebrannt,
wobei typische Kombinationen von Einbrennzeiten beispielsweise 240 °C bei 10 Minuten,
260 °C bei 6 Minuten und 260 °C für 4 Minuten darstellen. Der Druckplattenträger muss
nach dem Einbrennen möglichst wenig an Festigkeit verlieren, so dass dieser noch gut
handhabbar ist und leicht in eine Druckvorrichtung eingespannt werden kann. Gleichzeitig
muss der Druckplattenträger und damit auch das entsprechend herzustellende Aluminiumband
eine möglichst hohe Biegewechselfestigkeit besitzen, so dass Plattenausreißer aufgrund
von mechanischen Belastungen der Druckplatte nahezu ausgeschlossen werden können.
Bisher konnten diese Anforderungen mit konventionellen Aluminiumbändern gut erfüllt
werden. Zur Steigerung der Produktivität werden aber zunehmend Druckmaschinen eingesetzt,
welche es erfordern, dass die Druckplattenträger derart eingespannt werden, dass sie
quer zur Walzrichtung gebogen und daher auch quer zur Walzrichtung mechanisch belastet
werden. Gleichzeitig wird die Handhabung großer lithografischer Druckplattenträger
mit zunehmender Größe und gleichbleibenden Festigkeitswerten schwieriger.
[0003] Beispielsweise ist aus dem auf die Anmelderin zurückgehenden europäischen Patent
EP 1 065 071 B1 ein Band zur Herstellung von lithografischen Druckplattenträgern bekannt, welches
sich durch eine gute Aufraubarkeit kombiniert mit einer hohen Biegewechselbeständigkeit
und einer ausreichenden thermischen Stabilität nach einem Einbrennvorgang auszeichnet.
Aufgrund der zunehmenden Größe der Druckmaschinen und der daraus resultierenden Vergrößerung
der benötigten Druckplattenträger hat sich jedoch die Notwenigkeit ergeben, die Eigenschaften
der bekannten Aluminiumlegierung und der daraus hergestellten lithografischen Druckplattenträger
weiter zu verbessern. Eine einfache Erhöhung der Zugfestigkeiten, welche beispielsweise
durch eine Änderung der Aluminiumlegierung möglich ist, führte nicht zu dem gewünschten
Erfolg, da bei hoher Zugfestigkeit die Korrektur des Coilsets des Aluminiumbandes
schwieriger wurde. Diese wird üblicherweise im walzharten Zustand vor dem Einbrennvorgang
durchgeführt.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Herstellung eines Aluminiumbandes für lithografische Druckplattenträger sowie
ein entsprechendes Aluminiumband zur Verfügung zu stellen, aus welchem auch übergroße
Druckplattenträger herstellbar sind, die leicht handhabbar und nur eine geringe Neigung
zu Plattenreißern zeigen.
[0005] Die Erfindung ist in den Ansprüchen angegeben.
[0006] Gemäß einer ersten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
verfahrensmäßig dadurch gelöst, dass das Aluminiumband aus einer Aluminiumlegierung
mit folgenden Legierungsbestandteilen in Gewichtsprozent besteht:
| 0,3 % ≤ |
Fe |
≤ 0,4 %, |
| 0,4 % ≤ |
Mg |
≤ 1,0 %, |
| 0,05 % ≤ |
Si |
≤ 0,25 %, |
| |
Mn |
≤ 0,1 %, optional Mn ≤ 0,05 %, |
| |
Cu |
≤ 0,04 %, |
[0007] Rest Al sowie unvermeidbare Verunreinigungen, einzeln max. 0,05 %, in Summe max.
0,15 %, während des Kaltwalzens eine Zwischenglühung bei einer Dicke von 1,5 mm bis
0,5 mm durchgeführt wird, das Aluminiumband anschließend durch Kaltwalzen auf eine
Enddicke von 0,15 mm bis 0,5 mm gewalzt wird und zur Weiterverarbeitung zu einem lithografischen
Druckplattenträger in walzhartem Zustand aufgehaspelt wird.
[0008] Das erfindungsgemäß hergestellte Aluminiumband stellt eine moderate Festigkeitserhöhung
zusammen mit einer sehr hohen Biegewechselbeständigkeit und einer gleichzeitig sehr
guten thermischen Stabilität bereit. Coilsetkorrekturen sind aufgrund der moderaten
Festigkeitssteigerung ohne Schwierigkeiten möglich. Gleichzeitig ist aber auch das
Handling der Druckplatte auch in eingebranntem Zustand, beispielsweise beim Einspannen
in die Druckmaschine, einfach, da eine gute thermische Stabilität des Aluminiumbandes
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erhalten wird. Wird das Aluminiumband für die
Herstellung von sehr großen lithografischen Druckplattenträgern eingesetzt, wird vorzugsweise
das Aluminiumband auf eine Enddicke von 0,25 bis 0,5 mm nach dem Zwischenglühen kaltgewalzt.
Die besondere Eignung der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Aluminiumbänder
für übergroße lithografische Druckplattenträger ergibt sich daraus, dass aufgrund
der geringen Abwalzgrade und den erhöhten Magnesiumanteil höhere Festigkeiten und
Biegewechselbeständigkeiten zur Verfügung gestellt werden, die das Handling vereinfachen
und eine verbesserte Standzeit der Druckplattenträger ermöglicht. Mangan trägt in
der Legierung zur thermischen Stabilität bei. Allerdings zeigten sich in Kombination
mit den anderen Legierungsbestandteilen, insbesondere der Magnesiumanteile, bei einem
Gehalt von mehr als 0,1 Gew.-% Probleme in der Aufraubarkeit. Übersteigt der ManganGehalt
nicht 0,05 Gew,-% wird ein guter Kompromiss zwischen thermischer Stabilität und Aufraueigenschaften
erreicht.
[0009] Gemäß einer ersten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist die Aluminiumlegierung
einen Mg-Gehalt von 0,4 Gew.-% bis 1,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,6 Gew.-% bis 1 Gew.-%
auf. Die hohen bis sehr hohen Mg-Gehalte der Aluminiumlegierung zur Herstellung von
lithographischen Druckplattenträgern ergeben eine deutlich erhöhte Biegewechselbeständigkeit
der hergestellten Druckplattenträger quer zur Walzrichtung. Gleichzeitig zeigten sich
entgegen den Erwartungen der Fachwelt keine Probleme bei der Aufrauung der aus einer
entsprechenden Aluminiumlegierung hergestellten Bänder. Höhere Mg-Gehalte ermöglichen
eine Verringerung der Abwalzgrade nach der Zwischenglühung bei gleichzeitigem Erhalt
oder Vergrößerung der Zugfestigkeitswerte, insbesondere auch quer zur Walzrichtung.
[0010] Weist die Aluminiumlegierung gemäß einer nächsten alternativen Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung einen Mg-Gehalt von 0,4 Gew.-% bis 0,6 Gew.-%, können gute
Festigkeitswerte bei hoher Biegewechselbeständigkeit zur Verfügung gestellt werden.
Dies gilt insbesondere bei einem Mg-Gehalt von 0,4 Gew.-% bis 0,6 Gew.-%.
[0011] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung können die erfindungsgemäßen
Eigenschaften besonders prozesssicher dadurch erreicht werden, dass die Aluminiumlegierung
zusätzlich einen Titan(Ti)-Gehalt von max. 0,05 Gew.-%, vorzugsweise max. 0,015 Gew.-%,
einen Zink(Zn)-Gehalt von max. 0,05 Gew.-% und einen Chrom(Cr)-Gehalt von weniger
als 100 ppm, vorzugsweise einen Cr-Gehalt von max. 50 ppm aufweist. Titan wird üblicherweise
zur Kornfeinung beim Gießen eingesetzt. Ein erhöhter Ti-Gehalt führt jedoch zu Gießproblemen.
Zink beeinflusst die Aufraubarkeit, so dass dessen Gehalt max. 0,05 Gew.-% betragen
sollte. Typische Probleme ergeben sich bei erhöhtem Zn-Gehalt aufgrund von Inhomogenitäten
beim Aufrauen der lithografischen Druckplattenträger. Chrom ist rekristallisationshemmend
und sollte daher nur in ganz geringen Anteilen von weniger als 100 ppm, vorzugsweise
von max. 50 ppm in der Aluminiumlegierung enthalten sein.
[0012] Durch die Einstellung der Warmwalztemperaturen im Bereich von 250 °C bis 550 °C,
wobei die Warmbandendtemperatur 280 °C bis 350 °C beträgt, wird eine durchgehende
Rekristallisation der Oberfläche beim Warmwalzen erzielt, was beispielsweise eine
gute Aufraubarkeit der Wandoberfläche während der Herstellung der lithografischen
Druckplattenträger gewährleistet.
[0013] Vorzugsweise beträgt während der Zwischenglühung die Metalltemperatur des Aluminiumbandes
200 °C bis 450 °C. Das Aluminiumband wird dann für mindestens ein bis zwei Stunden
auf der Metalltemperatur gehalten. Dies erfolgt üblicherweise in Batchöfen. Durch
die Zwischenglühung in dem genannten Temperaturbereich kann die Weiterverarbeitung
des Aluminiumbandes entweder in erholtem oder rekristallisiertem Zustand oder einer
Kombination aus beidem erfolgen. Die Rekristallisation beginnt etwa ab Temperaturen
von 300 bis 350 °C, wobei diese von den Fertigungsparametern, insbesondere den eingebrachten
Verfestigungen abhängig ist. Durch ein Erholungsglühen bei niedrigeren Temperaturen
kann dagegen lediglich ein Abbau der Verfestigungen erzielt werden, so dass sehr geringe
Abwalzgrade nach dem Erholungsglühen möglich sind. Abhängig von den jeweiligen Abwalzgraden
nach dem Zwischenglühen und der Legierungszusammensetzung kann es jedoch auch notwendig
sein, ein Rekristallisationsglühen als Zwischenglühung vorzunehmen.
[0014] Gemäß einer zweiten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
durch ein gattungsgemäßes Aluminiumband zur Herstellung von lithografischen Druckplattenträgern
gelöst, welches aus einer Aluminiumlegierung mit folgenden Legierungsbestandteilen
in Gew.-% besteht:
| 0,3 % ≤ |
Fe |
≤ 0,4 %, |
| 0,4 % ≤ |
Mg |
≤ 1,0 %, |
| 0,05 % ≤ |
Si |
≤ 0,25 %, |
| |
Mn |
≤ 0,1 %, optional Mn ≤ 0,05 %, |
| |
Cu |
≤ 0,04 %, |
[0015] Rest Al sowie unvermeidbare Verunreinigungen, einzeln max. 0,05 %, in Summe max.
0,15 %;
das Aluminiumband eine Biegewechselbeständigkeit quer zur Walzrichtung von mindestens
1850 Zyklen im Biegewechseltest aufweist.
[0016] Im Biegewechseltest wird ein Streifen aus dem Aluminiumband herausgeschnitten und
zwischen zwei zylinderförmigen Segmenten mit einem Radius von 30 mm hin- und hergebogen.
Im Gegensatz zu den bisher hergestellten Aluminiumbändern für lithografische Druckplattenträger
erreichen die erfindungsgemäßen Aluminiumbänder nach einem Einbrennvorgang Biegewechselzyklen
von mehr als 1850 auch quer zur Walzrichtung, was einen Anstieg gegenüber den bisher
verwendeten Standardlegierungen von über 70 % bedeutet. Zudem zeigt die hohe Anzahl
von möglichen Biegewechselzyklen von mehr als 1850 sowohl im walzharten als auch im
eingebrannten Zustand des erfindungsgemäßen Aluminiumbandes, dass die Neigung zu Plattenreißern
aufgrund von mechanischen Belastungen bei quer oder längs zur Walzrichtung eingespannten
lithografischen Druckplattenträger gering ausgeprägt ist.
[0017] Bevorzugt weisen die Aluminiumbänder eine Zugfestigkeit bis zu 200 MPa in walzhartem
Zustand längs zur Walzrichtung gemessen auf, so dass der Coilset des erfindungsgemäßen
Aluminiumbandes weiterhin auf einfache Weise korrigiert werden kann. Gepaart ist ist
die Steigerung in den Zugfestigkeitswerten vorzugsweise mit einer guten thermischen
Stabilität, welche sich durch eine Zugfestigkeit von mindestens 145 MPa nach einem
Einbrennvorgang längs oder quer zur Walzrichtung zeigt. Das Handling der aus dem Aluminiumband
hergestellten lithografischen Druckplattenträger ist auch nach einem Einbrennvorgang
gut. Selbst bei sehr großen lithografischen Druckplattenträgern kann durch die erhöhte
Festigkeiten nach dem Einbrennen das Handling der Druckplatten erleichtert werden.
Bei erhöhten Mg-Gehalten können die Zugfestigkeitswerte bis maximal 200 MPa in walzhartem
Zustand durch eine Reduzierung der Zwischenglühungsdicke erreicht werden, welche dann
beispielsweise weniger als 1,1 mm beträgt. Die Biegewechselbeständigkeit wird hierdurch
nicht beeinflusst.
[0018] Ein Aluminiumband mit einem Mg-Gehalt von 0,4 Gew.-% bis 0,6 Gew.-%, ermöglicht ausreichend
hohe Zugfestigkeitswerte im walzharten Zustand bereitzustellen, da beispielsweise
bereits bei geringen Abwalzgraden nach dem Zwischenglühen die notwendigen Festigkeitswerte
für Aluminiumband erreicht werden. Aluminiumbänder mit einem Mg-Gehalt von 0,4 Gew.-%
bis 0,6 Gew.-% zeigen einen weiteren Anstieg der Biegewechselbeständigkeit quer zur
Walzrichtung bei gleichbleibenden Eigenschaften hinsichtlich Aufraubarkeit und verbesserten
Zugfestigkeitseigenschaften.
[0019] Eine alternative Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aluminiumbandes weist einen
Mg-Gehalt von 0,4 Gew.-% bis 1,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,6 Gew.-% bis 1,0 Gew.-% auf.
Aluminiumbänder mit diesen erhöhten Mg-Gehalten zeichnen sich durch eine außergewöhnlich
gute Biegewechselbeständigkeit quer zur Walzrichtung aus und neigen entgegen den Erwartungen
der Fachwelt nicht zur Streifigkeit während der Aufrauung. Lediglich die Zwischenglühungsdicke
muss angepasst werden, um optimale Zugfestigkeitswerte von kleiner 200 MPa bei maximalen
Biegewechselbeständigkeitseigenschaften zu erzielen.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aluminiumbandes werden die
Eigenschaften des fertig hergestellten Aluminiumbandes dadurch prozesssicher erreicht,
dass die Aluminiumlegierung einen Ti-Gehalt von max. 0,05 Gew.-%, vorzugsweise max.
0,015 Gew.-%, einen Zn-Gehalt von max. 0,05 Gew.-% und einen Cr-Gehalt von weniger
als 100 ppm, vorzugsweise von max. 10 ppm aufweist.
[0021] Aus Aluminiumbändern mit einer Dicke von 0,25 bis 0,5 mm können gemäß einer letzten
Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aluminiumbandes besonderes gut übergroße Druckplattenträger
hergestellt und auf einfache Weise prozessiert und gehandhabt werden.
[0022] Gemäß einer dritten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
durch Druckplattenträger gelöst, welche aus einem erfindungsgemäßen Aluminiumband
hergestellt sind. Hinsichtlich der Vorteile der erfindungsgemäßen Druckplattenträger
wird auf die obigen Ausführungen zum Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumbandes
sowie zum erfindungsgemäßen Aluminiumband verwiesen.
[0023] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung
von Aluminiumbänder für lithografische Druckplattenträger, das Aluminiumband für lithografische
Druckplattenträger sowie den Druckplattenträger selbst weiterzuentwickeln und auszugestalten.
Hierzu wird verwiesen einerseits auf die den Patentansprüchen 1 und 4 nachgeordneten
Patentansprüche sowie auf die Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur eine schematische Darstellung
des Biegewechseltests zur Prüfung der Biegewechselbeständigkeit.
[0024] Ein Vergleich zwischen einem konventionellen Aluminiumband zur Herstellung von lithografischen
Druckplattenträgern sowie zwei erfindungsgemäßen Aluminiumbändern und einem Vergleichsaluminiumband,
welche ebenfalls für die Herstellung von lithografischen Druckplattenträgern geeignet
sind, wird im Folgenden dargestellt. Die Legierungsbestandteile der unterschiedlichen,
getesteten Aluminiumbänder sind in Tabelle 1 dargelegt.
Tab.1
| Leg.-Nr. |
Fe |
Mn |
Mg |
Si |
Cu |
/Gew.-% |
| Vref |
0,32 |
- |
0,17 |
0,12 |
7 ppm |
Stand der Technik |
| VF583 |
0,3 |
0,0291 |
0,97 |
0,11 |
0,0233 |
Erfindung |
| V582 |
0,36 |
0,0034 |
0,3 |
0,09 |
3 ppm |
Vergl. |
| V581 |
0,36 |
0,018 |
0,2 |
0,08 |
5 ppm |
Vergl. |
| V580 |
0,4 |
0,10 |
0,11 |
0,08 |
< 10 ppm |
Vergleich |
[0025] Die Tabelle 1 zeigt nur die wesentlichen Legierungsbestandteile der untersuchten
Aluminiumbänder darüber hinaus wiesen die verschiedenen Versuchslegierungen einen
Ti-Gehalt von weniger als 0,015 Gew.-%, einen Zn-Gehalt von weniger als 0,05 Gew.-%
sowie einen Cr-Gehalt von weniger als 100 ppm auf. Die aus den verschiedenen Aluminiumlegierungen
gegossenen Walzbarren sind vor dem Walzen einer Homogenisierung unterzogen worden,
wobei die Walzbarren auf eine Temperatur von etwa 580 °C für mehr als vier Stunden
geglüht wurden. Anschließen erfolgte das Warmwalzen bei Temperaturen von 250 °C bis
550 °C, wobei die Warmbandendtemperatur zwischen 280 °C und 350 °C betrug. Das Aluminiumwarmband
aus der Legierung VRef wurde während des Kaltwalzens bei einer Dicke von 2 bis 2,4
mm einer Zwischenglühung unterzogen, wobei das kaltgewalzte Band einer Temperatur
von 300 bis 450 °C für ein bis zwei Stunden ausgesetzt war. Bei gleichen Zwischenglühungstemperaturen
betrug die Zwischenglühungsdicke für die Aluminiumbänder V581, V582 und VF583 nur
0,9 bis 1,2 mm, wie auch aus der Tabelle 2 ersichtlich ist. Das Aluminiumband aus
der Legierung V580 wurde dagegen nicht zwischengeglüht. Da die zwischengeglühten Bänder
auf Enddicke weiter kaltgewalzt wurden, ohne dass eine abschließende Endglühung erfolgte,
wurden diese im Zustand walzhart aufgehaspelt.
Tab. 2
| Leg.-Nr. |
Warmbandenddicke |
Zwischenglühungsdicke |
Enddicke |
Zustand |
| Vref |
3 - 4 mm |
2 - 2,4 mm |
0,29 mm |
walzhart |
| VF583 |
3- 4 mm |
0,9 - 1,2 mm |
0,28 mm |
walzhart |
| V582 |
3 - 4 mm |
0,9 - 1,2 mm |
0,28 mm |
walzhart |
| V581 |
3 - 4 mm |
0,9 - 1,2 mm |
0,28 mm |
walzhart |
| V580 |
3 - 4 mm |
- |
0,28 mm |
walzhart |
[0026] Die entsprechend hergestellten Aluminiumbänder für lithografische Druckplattenträger
bzw. Lithobänder, wurden weiteren Tests unterzogen. Alle fünf Aluminiumbänder zeichnen
sich durch ein sehr gutes Aufrauverhalten aus. Darüber hinaus wurde die Zugfestigkeit
im walzharten Zustand untersucht. Um die praktische Handhabung der Druckplatten, insbesondere
bei übergroßen lithografischen Druckplatten zu prüfen wurden Zugfestigkeiten auch
nach einem Einbrennvorgang von 240 °C für 10 Minuten gemessen. Zusätzlich wurden Biegewechseltest
durchgeführt, bei welchem die in Fig. 1 schematisch dargestellte Versuchsanordnung
verwendet wurde.
[0027] Fig. 1a) zeigt in einer schematischen Schnittansicht den Aufbau der verwendeten Biegewechseltestvorrichtung
1, welche zur Untersuchung der Biegewechselbeständigkeit der erfindungsgemäßen Aluminiumbänder
eingesetzt wurde. Proben 2 aus den hergestellten Aluminiumbändern für lithografische
Druckplattenträger werden in der Biegewechseltestvorrichtung 1 auf einem beweglichen
Segment 3 sowie einem feststehenden Segment 4 befestigt. Das Segment wird beim Biegewechseltest
auf dem feststehenden Segment 4 durch eine Abrollbewegung hin- und herbewegt, so dass
die Probe 2 Biegungen senkrecht zur Erstreckung der Probe 2 ausgesetzt ist. Die verschiedenen
Biegezustände zeigt schematisch Fig. 1b). Die Proben 2 wurden entweder längs oder
quer zur Walzrichtung aus den hergestellten Aluminiumbändern für lithografische Druckplattenträger
ausgeschnitten. Der Radius der Segmente 3, 4 betrug 30 mm.
[0028] Die Zugfestigkeiten wurden nach DIN gemessen. Die Ergebnisse der Zugfestigkeitsmessungen
im walzharten Zustand bzw. nach einem Einbrennvorgang sowie die Biegewechseltestergebnisse
sind in Tabelle 3a und 3b dargestellt.
Tab. 3a
| Leg.-Nr. |
Zugfestigkeit (MPa) walzhart |
Zugfestigkeit (MPA) 240°/10 min. |
| |
längs |
quer |
längs |
quer |
| Vref |
198 |
201 |
154 |
154 |
| VF583 |
212 |
223 |
179 |
185 |
| V582 |
184 |
201 |
153 |
161 |
| V581 |
177 |
192 |
145 |
155 |
| V580 |
218 |
228 |
157 |
169 |
Tab. 3b
| Leg.-Nr. |
Biegewechseltest nach 260°/4 min. Anzahlzyklen |
Biegewechseltest walzhart Anzahlzyklen |
| |
längs |
quer |
längs |
quer |
| Vref |
3400 |
1500 |
3030 |
1930 |
| VF583 |
4150 |
3430 |
3760 |
2950 |
| V582 |
4570 |
2670 |
4070 |
2320 |
| V581 |
4230 |
2150 |
4100 |
2000 |
| V580 |
3190 |
2090 |
2840 |
2200 |
[0029] Es zeigte sich, dass das konventionelle Aluminiumband zwar eine für die Korrektur
des Coilsets vor dem Einbrennvorgang und für das Handling des lithografischen Druckplattenträgers
nach dem Einbrennvorgang ausreichende Zugfestigkeit sowie eine ausreichende Biegewechselbeständigkeit
längs zur Walzrichtung aufweist. Quer zur Walzrichtung erreichte das konventionell
hergestellte Aluminiumband (VRef) jedoch lediglich 1500 Biegezyklen. Die Aluminiumbänder
V582, V581 zeigen dagegen sehr gute Zugfestigkeiten in Bezug auf eine Coilsetkorrektur
und das Handling der Druckplatte nach einem Einbrennvorgang sowie eine sehr hohe Biegewechselbeständigkeit.
Es wurde eine bis zu 78 % höhere Anzahl an Biegezyklen erreicht, vgl. Legierung V582.
Im Vergleich dazu zeigte das Vergleichsaluminiumband V580 zwar ebenfalls gute Werte
bezüglich der Biegewechselbeständigkeit. Die sehr hohen Zugfestigkeiten von 218 bzw.
228 MPa längs respektive quer zur Walzrichtung erschweren die Korrektur des Coilsets
vor dem Einbrennen der Fotoschicht der lithografischen Druckplattenträger.
[0030] Die Aluminiumbänder aus der erfindungsgemäßen Aluminiumlegierung VF583 zeigten ebenfalls
erhöhte Zugfestigkeitswerte von 212 MPa und 223 MPa längs respektive quer zur Walzrichtung.
Der Anstieg bei der Biegewechselbeständigkeit fällt aber mit einem Faktor von etwa
2,47 gegenüber dem Referenzmaterial quer zur Walzrichtung nach dem Einbrennvorgang
sehr deutlich aus. Längs zur Walzrichtung ergibt sich eine Steigerung der Biegewechselbeständigkeit
nach einem Einbrennvorgang immerhin noch mit einem Faktor von 1,27. Gepaart mit einer
unproblematischen Aufraubarkeit ergibt dies eine hervorragende Eignung der Aluminiumlegierung
VF583 für übergroße, quer zur Walzrichtung eingespannten Druckplattenträgern. Es wird
davon ausgegangen, dass die verbesserten Biegewechselbeständigkeitseigenschaften durch
den erhöhten Mg-Anteil von 0,97 Gew.-% der Legierung VF583 verursacht werden. Die
Zugfestigkeitswerte der Legierung VF583 lassen sich aber noch durch eine weitere Verringerung
der Zwischenglühungsdicke beispielsweise auf 0,9 mm bis weniger als 1,1 mm weiter
reduzieren, ohne dass die Biegewechselbeständigkeitseigenschaften verschlechtert werden.
[0031] Im walzharten Zustand, welcher für negativ Druckplatten verwendet wird, zeigte sich
insbesondere längs zur Walzrichtung eine deutliche Verbesserung der Biegewechselbeständigkeit.
Quer zur Walzrichtung erhöhten sich die Werte ebenfalls. Dies gilt insbesondere auch
für die Aluminiumlegierung VF583, welche quer zur Walzrichtung auch in walzhartem
Zustand eine maximale Anzahl an Biegezyklen ermöglichte.
[0032] Es hat sich gezeigt, dass durch Auswahl einer speziell auf die Bedürfnisse großer
lithografischer Druckplattenträger abgestimmter Aluminiumlegierung in Kombination
mit ausgewählten Verfahrensparametern die Herstellung von deutlich verbesserten lithografischen
Druckplattenträgern ermöglicht, welche auch bei der Verwendung von Übergrößen, d.h.
wenn diese quer zur Walzrichtung eingespannt werden, auf einfache Weise gehandhabt
werden können und dennoch resistent gegen Plattenreißer sind.
1. Verfahren zur Herstellung von Aluminiumbändern für lithografische Druckplattenträger,
wobei das Aluminiumband aus einem Walzbarren hergestellt wird, welcher nach einem
optionalen Homogenisieren auf eine Dicke von 2 bis 7 mm warmgewalzt und durch Kaltwalzen
des Warmbandes das Aluminiumband auf eine Enddicke von 0,15 bis 0,5 mm kaltgewalzt
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminiumband aus einer Aluminiumlegierung mit folgenden Legierungsbestandteilen
in Gewichtsprozent besteht:
| 0,3 % ≤ |
Fe |
≤ 0,4 %, |
| 0,4 % ≤ |
Mg |
≤ 1,0 %, |
| 0,05 % ≤ |
Si |
≤ 0,25 %, |
| |
Mn |
≤ 0,1 %, optional Mn ≤ 0,05 %, |
| |
Cu |
≤ 0,04 %, |
gegeben falls einen Ti-Gehalt von max. 0,05 Gew.-%, einen Zn-Gehalt von max. 0,05
Gew.-% und einen Cr-Gehalt von weniger als 100 ppm,
Rest Al sowie unvermeidbare Verunreinigungen, einzeln max. 0,05 %, in Summe max. 0,15
%; während des Kaltwalzens eine Zwischenglühung bei einer Dicke von 1,5 mm bis 0,5
mm durchgeführt wird und das
Aluminiumband anschließend durch Kaltwalzen auf eine Enddicke von 0,15 mm bis 0,5
mm gewalzt wird und zur Weiterverarbeitung zu einem lithografischen Druckplattenträger
in walzhartem Zustand aufgehaspelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Warmwalzen bei einer Temperatur von 250 °C bis 550 °C erfolgt, wobei die Warmbandendtemperatur
280 °C bis 350 °C beträgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass während der Zwischenglühung die Metalltemperatur 200 °C bis 450 °C beträgt und das
Aluminiumband für mindestens ein bis zwei Stunden auf der genannten Metalltemperatur
gehalten wird.
4. Aluminiumband zur Herstellung von lithografischen Druckplattenträgern, mit einer Dicke
von 0,15 mm bis 0,5 mm, insbesondere hergestellt nach einem Verfahren gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminiumband aus einer Aluminiumlegierung mit folgenden Legierungsbestandteilen
in Gewichtsprozent:
| 0,3 % ≤ |
Fe |
≤ 0,4 %, |
| 0,4 % ≤ |
Mg |
≤ 1,0 %, |
| 0,05 % ≤ |
Si |
≤ 0,25 %, |
| |
Mn |
≤ 0,1 %, optional Mn ≤ 0,05 %, |
| |
Cu |
≤ 0,04 %, |
gegebenfalls einen Ti-Gehalt von max. 0,05 Gew.-%, einen Zn-Gehalt von max. 0,05 Gew.-%
und einen Cr-Gehalt von weniger als 50 ppm,
Rest Al sowie unvermeidbare Verunreinigungen, einzeln max. 0,05 %, in Summe max. 0,15
% besteht und eine Biegewechselbeständigkeit quer zur Walzrichtung von mindestens
1850 Zyklen im Biegewechseltest aufweist.
5. Aluminiumband nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminiumband eine Zugfestigkeit von bis zu 200 MPa in walzhartem Zustand längs
zur Walzrichtung und eine Zugfestigkeit von mindestens 145 MPa nach einem Einbrennvorgang
längs oder quer zur Walzrichtung aufweist.
6. Aluminiumband nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminiumband eine Dicke von 0,25 bis 0,5 mm aufweist.
7. Druckplattenträger hergestellt aus einem Aluminiumband nach einem der Ansprüche 4
bis 6.
1. A method for producing aluminium strips for lithographic printing plate carriers,
wherein the aluminium strip is produced from a rolling ingot, which after optional
homogenization is hot-rolled to a thickness of 2 mm to 7 mm and the aluminium strip
is cold-rolled to a final thickness of 0.15 mm to 0.5 mm by cold rolling the hot strip,
characterized in that
the aluminium strip is made from an aluminium alloy with the following alloy components
according to percentage by weight:
| 0.3 % ≤ |
Fe |
≤ 0.4 %, |
| 0.4 % ≤ |
Mg |
≤ 1.0 %, |
| 0.05 % ≤ |
Si |
≤ 0.25 %, |
| |
Mn |
≤ 0.1 %, optionally Mn ≤ 0.05 %, |
| |
Cu |
≤ 0.04 %, |
optionally a maximum Ti content of 0.05% by weight, a maximum Zn content of 0.05%
by weight, and a Cr content of less than 100 ppm,
with the remainder being Al and unavoidable impurities, individually not exceeding
0.05%, in total not exceeding 0.15%; an intermediate annealing stage is carried out
at a thickness from 1.5 mm to 0.5 mm during cold rolling, and the aluminium strip
is then cold-rolled to a final thickness from 0.15 mm to 0.5 mm, and is coiled in
the full hard state for further processing to yield a lithographic printing plate
carrier.
2. The method according to claim 1,
characterized in that
hot rolling is carried out at a temperature from 250 °C to 550 °C, wherein the final
temperature of the hot strip is 280 °C to 350 °C.
3. The method according to any of claims 1 or 2,
characterized in that
during the intermediate annealing stage the metal temperature is between 200 °C and
450 °C, and the aluminium strip is maintained at said metal temperature for at least
one to two hours.
4. An aluminium strip for producing lithographic printing plate carriers, having a thickness
of 0.15 mm to 0.5 mm, in particular produced by a method according to any of claims
1 to 3,
characterized in that
the aluminium strip is made from an aluminium alloy with the following alloy components
according to percentage by weight:
| 0.3 % ≤ |
Fe |
≤ 0.4 %, |
| 0.4 % ≤ |
Mg |
≤ 1.0 %, |
| 0.05 % ≤ |
Si |
≤ 0.25 %, |
| |
Mn |
≤ 0.1 %, optionally Mn ≤ 0.05 %, |
| |
Cu |
≤ 0.04 %, |
optionally a maximum Ti content of 0.05% by weight, a maximum Zn content of 0.05%
by weight, and a Cr content of less than 50 ppm,
with the remainder being Al and unavoidable impurities individually not exceeding
0.05%, in total not exceeding 0.15%, the aluminium strip has a reverse bending strength
transversely to the rolling direction of at least 1850 cycles in the reverse bending
test.
5. The aluminium strip according to claim 4,
characterized in that
the aluminium strip in the full hard state has a tensile strength of up to 200 MPa
longitudinally with the rolling direction and a tensile strength of at least 145 MPa
following a baking process longitudinally or transversely with the rolling direction.
6. The aluminium strip according to any of claims 4 or 5,
characterized in that
the aluminium strip has a thickness from 0.25 to 0.5 mm.
7. A printing plate carrier manufactured from an aluminium strip according to any of
claims 4 to 6.
1. Procédé de fabrication de feuillards d'aluminium pour des supports de plaques d'impression
lithographiques, sachant que le feuillard d'aluminium est fabriqué à partir d'une
barre laminée qui, après une homogénéisation facultative, est laminée à chaud à une
épaisseur de 2 à 7 mm et, par laminage à froid du feuillard chaud, le feuillard d'aluminium
est laminé à froid à une épaisseur finale de 0,15 à 0,5 mm,
caractérisé en ce que le feuillard d'aluminium est composé d'un alliage d'aluminium comprenant les composants
d'alliage suivants en pourcentage en poids :
| 0,3 % ≤ |
Fe |
≤ 0,4 % |
| 0,4 % ≤ |
Mg |
≤ 1,0 % |
| 0,05 % ≤ |
Si |
≤ 0,25 % |
| |
Mn |
≤ 0,1 %, facultativement Mn ≤ 0,05 %, |
| |
Cu |
≤ 0,04 %, |
facultativement une teneur en Ti de 0,05 % en poids max., une teneur en Zn de 0,05
% en poids max. et une teneur en Cr inférieure à 100 ppm,
restent Al ainsi que des impuretés inévitables, individuellement 0,05 % max., au total
0,15% maux. ; pendant le laminage à froid, on effectue un recuit intermédiaire à une
épaisseur de 1,5 mm à 0,5 mm et le feuillard d'aluminium est ensuite laminé à une
épaisseur finale de 0,15 à 0,5 mm par laminage à froid et débobiné dans l'état durci
pour être usiné par la suite en un support de plaques d'impression lithographique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le laminage à chaud s'effectue à une température de 250°C à 550°C, sachant que la
température finale du feuillard chaud est de 280°C, à 350°C.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que pendant le recuit intermédiaire, la température du métal est de 200°C à 450°C et
le feuillard d'aluminium est maintenu pendant au moins une à deux heures à ladite
température du métal
4. Feuillard d'aluminium pour fabriquer des supports de plaques d'impression lithographiques,
comprenant une épaisseur de 0,15 mm à 0,5 mm, en particulier fabriqué selon un procédé
selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le feuillard d'aluminium en un alliage d'aluminium comprend les composants d'alliage
suivants en pourcentage en poids:
| 0,3 % ≤ |
Fe |
≤ 0,4 % |
| 0,4 % ≤ |
Mg |
≤ 1,0 % |
| 0,05 % ≤ |
Si |
≤ 0,25 % |
| |
Mn |
≤ 0,1 %, facultativement Mn ≤ 0,05 %, |
| |
Cu |
≤ 0,04 %, |
facultativement une teneur en Ti de 0,05 % en poids max., une teneur en Zn de 0,05
% en poids max. et une teneur en Cr inférieure à 50 ppm,
restent Al ainsi que des impuretés inévitables, individuellement 0,05 % max., au total
0,15% max.; le feuillard d'aluminium présente une résistance aux flexions alternées
transversale au sens de laminage d'au moins 1850 cycles en essai de flexions alternées.
5. Feuillard d'aluminium selon la revendication 4,
caractérisé en ce que le feuillard d'aluminium présente une résistance à la traction jusqu'à 200 MPa dans
l'état durci le long du sens de laminage et une résistance à la traction d'au moins
145 MPa le long du ou transversale au sens de laminage après un procédé de cuisson.
6. Feuillard d'aluminium selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le feuillard d'aluminium présente une épaisseur de 0,25 à 0,5 mm.
7. Support de plaque d'impression fabriqué à partir d'un feuillard d'aluminium selon
l'une des revendications 4 à 6.