| (19) |
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(11) |
EP 2 220 380 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.10.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/008519 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/062572 (22.05.2009 Gazette 2009/21) |
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| (54) |
HYDRAULISCHE VENTILVORRICHTUNG
HYDRAULIC VALVE DEVICE
VANNE HYDRAULIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
14.11.2007 DE 102007054137
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Hydac Filtertechnik GmbH |
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66273 Sulzbach/Saar (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RÜB, Winfried
79761 Waldshut-Tiengen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bartels, Martin Erich Arthur |
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Patentanwälte
Bartels und Partner
Lange Strasse 51 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 786 598 US-A- 3 565 110 US-A- 5 765 594
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DE-U1- 8 801 058 US-A- 4 253 482
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine hydraulische Ventilvorrichtung mit einer Fluidanschlußanordnung,
beinhaltend mindestens
- einen Druckversorgungsanschluß P
- einen Rücklaufanschluß R
- einen Sektionsloadsensing-Anschluß LS
- zwei Steueranschlüsse PA' und PB' sowie
- zwei Nutzanschlüsse A,B
und mit einer verfahrbaren Steuereinrichtung zum zumindest teilweisen Ansteuern von
Anschlüssen der Fluidanschlußanordnung gemäß der Merkmalsausgestaltung des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
[0002] Durch die
DE 603 04 663 T2 ist eine hydraulische Ventilanordnung bekannt mit einer Versorgungsanschlußanordnung,
die einen Hochdruckanschluß P und einen Niederdruckanschluß T aufweist, eine Arbeitsanschlußanordnung,
die zwei Arbeits- oder Nutzanschlüsse A,B aufweist, die mit einem Verbraucher verbindbar
sind, einem Richtungsventil und einem zwischen dem Richtungsventil und der Versorgungsanschlußanordnung
P,T angeordneten Kompensationsventil, dessen Druckausgang mit einem Druckeingang des
Richtungsventils verbunden ist, wobei das Kompensationsventil einen Entlastungsausgang
aufweist, der mit dem Druckausgang verbindbar ist und ein aus einer Ausgangsstellung
in entgegengesetzte Richtungen bewegbares Ventilelement in Form eines Schiebers, der
auf einer Seite vom Druck in der Lastfühlleitung und der Kraft einer Feder und auf
der entgegengesetzten Seite vom Druck am Druckausgang beaufschlagt ist, wobei das
Ventilelement bei Bewegung in eine Richtung eine Druckregelfunktion und bei Bewegung
in die entgegengesetzte Richtung eine Druckentlastungsfunktion erfüllt, wobei der
Schieber einen Längskanal aufweist, der über eine Querbohrung mit dem Druckausgang
verbunden ist und in einer ersten Druckkammer endet, und wobei der Längskanal über
die Querbohrung hinausgeht und über eine verschließbare Öffnung mit einer zweiten
Druckkammer verbindbar ist, in der ein Entlastungsdruck herrscht.
[0003] Mit dieser bekannten Lösung ist es möglich, sog. parasitären Druckfortpflanzungen
entgegen zu wirken, wie sie insbesondere bei höheren Drücken vorkommen können. Wenn
sich dann bei damit einhergehenden praktisch unvermeidbaren Leckagen der Druck bis
zu einem Betätigungsmotor fortpflanzt, der gar nicht betätigt sein sollte, und diesen
dann aber in Bewegung setzt, kann es in ungewollter und gefährlicher Weise zum Anheben
von Lasten kommen. In diesem Zusammenhang früher bereits eingesetzte Sicherungsventile
können jedoch gleichfalls leckagebehaftet sein und insoweit zu dem Entstehen der parasitären
Druckfortpflanzungen sogar noch mit beitragen.
[0004] Durch die
EP 1 370 773 B1 ist ein vergleichbares Wegeventil als hydraulische Ventilvorrichtung bekannt, das
zur Steuerung des Druckes und des Flusses von Hydrauliköl von bzw. zu Arbeitsanschlüssen
A,B mindestens eines Verbrauchers dient, bei dem der Druck und der Durchfluß mittels
eines durch wenigstens einen Antrieb betätigbaren, in einer Schieberbohrung verschiebbaren
Schieberkolbens als verfahrbare Steuereinrichtung und damit in Wirkverbindung stehenden
Ringkanälen steuerbar ist, wobei im Symmetriemittelpunkt auf einer Symmetrieachse
der Ventilvorrichtung ein Tankanschluß-Ringkanal als sog. Rücklaufanschluß angeordnet
ist und beidseits weitere vorhandene Ringkanäle sind gleichfalls symmetrisch zu der
Symmetrieachse angeordnet. Aufgrund des genannten symmetrischen Aufbaues ist dieser
bei der bekannten Lösung insoweit aus konstruktiver Sicht einfach und erlaubt insoweit
eine kostengünstige Fertigung. Auch soll die bekannte Ventilvorrichtung ein verbessertes
dynamisches Schaltverhalten aufweisen und einen großen Funktionsumfang besitzen.
[0005] Durch die
DE 88 01 058 U1 ist eine gattungsgemäße hydraulische Ventilvorrichtung bekannt, beinhaltend mindestens
- einen Druckversorgungsanschluß P,
- einen Rücklaufanschluß R,
- einen Sektions-Loadsensinganschluß LS,
- zwei Steueranschlüsse PA' und PB' sowie
- zwei Nutzanschlüsse A,B
und mit einer verfahrbaren Steuereinrichtung zum zumindest teilweisen Ansteuern von
Anschlüssen der Fluidanschlußanordnung, wobei die Steuereinrichtung mit Lastmelde-
und Lastfühlanschlüssen versehen ist, die paarweise miteinander verschaltet einen
Lastmeldeanschluß einem Fühlanschluß zuordnen und die in Abhängigkeit der Verfahrstellung
der Steuereinrichtung zumindest einen Teil der Anschlüsse der Fluidanschlußanordnung
fluidführend miteinander verbinden, wobei die Steuereinrichtung einen Steuerschieber
aufweist mit fluidführenden Verbindungskanälen, die die paarweise einander zuordenbaren
Lastmelde- und Lastfühlanschlüsse miteinander verbinden, und wobei mindestens einer
der Verbindungskanäle als Mittenkanal und mindestens ein weiterer der Verbindungskanäle
als Ringlängskanal ausgebildet ist, der in der Neutralstellung der Steuereinrichtung
mit seiner axialen Länge zumindest den Bereich zwischen Steueranschluß und Nutzanschluß
abdeckt.
[0007] Die bekannten Lösungen sind aber insgesamt noch aufwendig in der Herstellung und
sind dem Grunde nach für jeden fluidischen Anwendungsfall entsprechend an diesen anzupassen
und zu konzipieren. Auch lassen die bekannten Lösungen im Stand der Technik, was die
Funktionssicherheit anbelangt, nach wie vor noch Wünsche offen.
[0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt daher der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
diese unter Beibehalten ihrer Vorteile dahingehend weiter zu verbessern, dass die
Funktionssicherheit noch weiter erhöht ist und dass sich die erfindungsgemäße Lösung
bezogen auf sich ändernde Anwendungsfälle im Sinne eines modularen Baukastensystems
gut konzipieren läßt. Eine dahingehende Aufgabe löst eine hydraulische Ventilvorrichtung
mit den Merkmalen in der Gesamtheit des Patentanspruches 1.
[0009] Dadurch, dass gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 der Mittenkanal
von einer Einsatzhülse begrenzt ist, die längs ihres Außenumfanges mit der Innenwand
der Steuereinrichtung den jeweiligen Ringlängskanal begrenzt, läßt sich die Steuereinrichtung
im Sinne eines modular aufbauenden Blockkonzeptes an verschiedenste fluidische Anwendungsfälle
problemlos anpassen, ohne dass damit größere Umbau- oder Anpassungsarbeiten an der
hydraulischen Ventilvorrichtung notwendig werden. Aufgrund des asymmetrischen Aufbaues
der Steuereinrichtung, die insoweit auf die Fluidanschlußanordnung wirkt, ist ein
sicheres Ansteuerverhalten erreicht und die Steuereinrichtung läßt sich insoweit mit
einem ausgesprochen günstigen dynamischen Verfahrverhalten positionsgenau in die Funktionsstellungen
bringen. Auch baut die erfindungsgemäße Lösung konstruktiv gesehen kurz auf, so dass
alle relevanten Schalt- und Steuerstellungen für die hydraulischen Ventilvorrichtungen
sich auf kleinem Einbauraum realisieren lassen. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen hydraulischen Ventilvorrichtung ist vorgesehen, dass die Steuereinrichtung
auch eine sog. Schwimmstellung einnehmen kann, ohne dass es dabei zu einem Auflösungsverlust
im Senken- und Hebenbereich bezogen auf die Arbeits- oder Nutzanschlüsse A,B kommt.
Obwohl, wie dargestellt, der Proportionalbereich im Heben und Senken voll erhalten
bleibt, ist aufgrund der speziellen Konzeption der Steuereinrichtung die Gehäuselänge
nach wie vor in der Baulänge kurz gehalten, wozu die asymmetrische Aufbaukonzeption
der hydraulischen Ventilvorrichtung mit beiträgt.
[0010] Bei einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung
ist der Steuereinrichtung eine Druckwaage vorgeschaltet, mit der die sog. Mengenabschneidung
durch eine Loadsensing-Druckbegrenzung im Federraum der Druckwaage möglich ist. Bei
den im Stand der Technik bekannten Lösungen mit nachgeschalteter Druckwaage ist diese
Funktion der Mengenabschneidung nicht möglich oder nur über entsprechende Ventilzusatzkonstruktionen
in aufwendiger Weise zu erhalten. Insbesondere ist die Regelfunktion der Druckwaage
verbessert, indem ein relativ großer Abflußquerschnitt in den Rücklaufanschluß mündet.
Auch ist die sog. Schwimmstellung verbessert.
[0011] Im folgenden wird die erfindungsgemäße hydraulische Ventilvorrichtung anhand verschiedener
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher
Darstellung die
- Fig.1 und 2
- in der Art eines Längsschnittes zwei Ausführungsbeispiele der hydraulischen Ventilvorrichtung,
wobei sich die Druckwaage in ihrer jeweil igen Regelstellung befindet;
- Fig.3
- in der Art eines Schaltplanes die Lösung der Ventilvorrichtung nach den Fig.1 und
2;
- Fig.4
- in Längsschnittdarstellung eine perspektivische Ansicht auf den Steuerschieber betreffend
"Schwimmstellung und Eilgang" in Stellung "Eilgang" und mit seinen verschiedenen Anschlußstellen;
und
- Fig.5
- eine vereinfachte Längsschnittdarstellung durch eine Ausführungsform des Steuerschiebers,
die nicht Teil der Erfindung ist, mit seinen diversen Anschlußstellen; in der oberen
Bildhälfte in Neutralstellung gezeigt, in der unteren Bildhälfte in ausgelenkter Betätigungsstellung.
[0012] Die Fig.1 zeigt eine als Ganzes mit 10 bezeichnete Fluidanschlußanordnung. Die dahingehende
Fluidanschlußanordnung 10 weist einen Druckversorgungsanschluß P auf, einen Rücklaufanschluß
R, einen Sektionsloadsensing-Anschluß LS, zwei Steueranschlüsse P
A' und P
B' sowie zwei Nutzanschlüsse A,B auf. Die genannten Fluidanschlüsse LS, P
A', R, P und P
B', A und B sind in einem Steuergehäuse 12 untergebracht, wobei in Blickrichtung auf
die Fig.1 gesehen das untere Ende des Steuergehäuses 12 mit einer an sich üblichen
Druckwaage 14 versehen ist, die den Anschlüssen LS, P
A', R, P und P
B' vorgeschaltet ist und diese insoweit ansteuert. Mit der dahingehend vorgeschalteten
Druckwaage 14 ist die Funktion Mengenabschneidung durch eine LS - Druckbegrenzung
im Federraum 16 der Druckwaage erreicht, wobei eine Mengenabschneidung beispielsweise
dann Sinn macht, wenn ein Lenkzylinder, angeschlossen an den Nutzanschlüssen A, B,
am Anschlag steht und man zur Vermeidung von Überlastungen die Zuflußmenge insoweit
abschneiden möchte.
[0013] Die Steuereinrichtung 18 als solche wird in bekannter und daher nicht mehr näher
beschriebener Art und Weise von üblichen Pilotventilen 20,22 angesteuert, die in der
Fig.3 mit ihren hydraulischen Schaltsymbolen wiedergegeben sind und der einfacheren
Darstellung wegen in der Fig.1 nur insoweit aufgezeigt sind, als ihre jeweils zuordenbaren
Pilotgehäuse 24,26 angesprochen sind. Ausgangsseitig liefern die beiden Pilotventile
20,22 für die Steuereinrichtung 18 zwei gegenläufig wirkende Steuerdrücke X
A bzw. X
B. Ferner wirkt an dem jeweiligen Pilotventil 20,22 ein Pumpensteuerdruck P
ST ein und eine Tankanschlußleitung T
O ist gleichfalls an das jeweilige Pilotventil angeschlossen.
[0014] Die genannte Steuereinrichtung 18 weist einen in Blickrichtung auf die Fig.1 gesehen
horizontal verschiebbaren Steuerschieber 28 auf, der in der Fig.1 in seiner nicht
ausgelenkten Mitten- oder Neutralstellung dargestellt ist. Die dahingehende Neutralstellung
des Steuerschiebers 28 wird noch durch zwei Federspeicher unterstützt, die als Druckfedern
30 ausgebildet sind und in einem jeweils zuordenbaren Federraum in den Pilotgehäusen
24,26 integriert sind. Auch der dahingehende Aufbau ist bei dahingehenden hydraulischen
Ventilvorrichtungen bekannt, so dass insoweit an dieser Stelle hierauf nicht mehr
näher eingegangen wird. Die Steuereinrichtung 18 mit Steuerschieber 28 ist mit Lastmeideanschlüssen
32,34 sowie mit Lastfühlanschlüssen 36,38 versehen, die paarweise miteinander fluidführend
verschaltet sind. Und zwar ist der erste Lastmeideanschluß 32 fluidführend mit dem
zweiten Lastfühlanschluß 38 verbunden und der zweite Lastmeldeanschluß 34 steht in
Fluidverbindung mit dem ersten Lastfühlanschluß 36. Die genannten Meldeanschlüsse
und Fühlanschlüsse sind in Form von radialen Querbohrungen in den Steuerschieber 18
eingebracht und je nachdem, welche axiale Verfahrstellung der Steuerschieber 18 einnimmt,
kommen die genannten Anschlüsse 32,34,36 und 38 in fluidführende oder sperrende Verbindung
mit den jeweils zuordenbaren Anschlüssen der Fluidanschlußanordnung 10.
[0015] Die Art der möglichen Schaltstellungen ergibt sich aus der üblichen Schaltdarstellung
nach der Fig.3, so dass hierauf nicht mehr näher im einzelnen eingegangen wird. Zum
Herstellen der fluidführenden Verbindung zwischen den paarweise einander zuordenbaren
Lastmelde- und Lastfühlanschlüssen 32,36; 34,38 dienen innerhalb des Steuerschiebers
18 angeordnete Verbindungskanäle 40,42. Dabei ist einer der Verbindungskanäle 40 als
sog. Mittenkanal ausgebildet, der in der in der Fig.1 gezeigten Neutralstellung der
Steuereinrichtung 18 mit seiner axialen Länge den Bereich zwischen dem Sektions-Loadsensinganschluß
LS und dem Nutzanschluß B abdeckt. Insoweit befindet sich der Mittenkanal in Blickrichtung
auf die Fig.1 gesehen auf der linken Seite des Steuerschiebers 28 und verläuft in
der Art einer angebrachten Sackbohrung entlang der Längsachse des Steuerschiebers
28. In paral leler Anordnung hierzu ist als weiterer Verbindungskanal 42 mindestens
ein Ringlängskanal vorgesehen, der wiederum in der Neutralstellung der Steuereinrichtung
18 mit seiner axialen Baulänge zumindest den Bereich zwischen Steueranschluß P
A' und Nutzanschluß A abdeckt. Die Lastmelde- und Lastfühlanschlüsse 32,36;34,38 sind
jeweils als radial verlaufende Boh rungen im Steuerschieber 28 ausgebildet.
[0016] Der Mittenkanal 40 ist zur Erzeugung der Kanalführungen insoweit von einer Einsatzhülse
44 begrenzt, die zumindest teilweise längs ihres Außenumfanges in einem vorgebbaren
Mittenbereich angeordnet mit der Innenwand des Steuerschiebers 28 in diesem Bereich
den Ringlängskanal 42 begrenzt, der insoweit auch aus einer Vielzahl an konzentrisch
zum Mittenkanal 40 angeordneten Einzelkanälen (nicht dargestellt) gebildet sein kann.
Die axiale Länge der Einsatzhülse 44 erstreckt sich gemäß der Darstellung nach der
Fig.1 zwischen erstem Lastmeldeanschluß 32 und einer verengten Versatzstelle zwischen
erstem Lastfühlanschluß 36 und zweitem Lastfühlanschluß 38 in der Höhe des Rücklaufanschlusses
R. Während die Einsetzhülse 44 mit ihrem einen, in Blickrichtung auf die Fig.1 gesehen
rechten Ende sich an der genannten Engstelle innerhalb der Längsbohrung des Steuerschiebers
28 abstützt, ist das gegenüberliegende andere freie Ende im Bereich des ersten Lastmeldeanschlusses
32 an eine Druckfeder angelehnt, die sich insoweit zwischen einem Abschlußstopfen
46 und dem freien Hülsenende erstreckt und insoweit mit einer vorgebbaren Vorspannung
die Einsatzhülse 44 in ihrer Lage hält. Über die dahingehende Anordnung lassen sich
gegebenenfalls vorhandene Längentoleranzen im System, Einsatzhülse 44 zu Steuerschieber
28, ausgleichen.
[0017] Wie des weiteren die Fig.1 zeigt, weist der Steuerschieber 28 entlang seines Außenumfanges
zwei längsorientierte Steuerkanäle 48,50 auf, die in der Neutralstellung der Steuereinrichtung
18 jeweils in den Nutzanschluß A und den Nutzanschluß B ausmünden. Insoweit mündet
in der gezeigten Neutralstellung des Steuerschiebers 28 die Lastfühlbohrung 36 unter
der Gehäusewand zwischen Nutzanschluß A und dem Rücklaufanschluß R aus.
[0018] Insgesamt bildet die hydraulische Ventilvorrichtung ein sog. LS-Wegeventil mit vorgeschalteter
Druckwaage 14 aus. Wie die Schaltstellung nach der Fig.3 zeigt, ist zur Absicherung
von Teilen des hydraulischen Kreises noch mindestens ein Druckbegrenzungsventil 52
vorgesehen, und der Loadsensinganteil LS wird gegenüber LS max mittels eines Wechselventils
54 abgegl ichen.
[0019] Die erfindungsgemäße hydraulische Ventilvorrichtung ist als LS-Wegeventil mit vorgeschalteter
Druckwaage 14 ausgebildet und weist eine von der Baulänge her kurze Ventilachsgestaltung
auf mit gegenüber bekannten Lösungen weniger Ringkanälen. Mit der vorgeschalteten
Druckwaage 14 ist die bereits beschriebene Funktion Mengenabschneidung durch LS-Druckbegrenzung
im Federraum der Druckwaage 14 möglich.
[0020] Die nachfolgend beschriebene Ausführungsform nach der Fig.2 betrifft eine sog. Schwimmstellungslösung,
wobei der dahingehende Ventilaufbau vergleichbar dem Ventilaufbau nach der Fig. 1
ist. Insoweit werden auch bei der Lösung nach der Fig.2 dieselben Bauteile mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet und die insoweit getroffenen Ausführungen gelten dann auch
für die geänderte Ausführungsform. Letzte wird im folgenden nur noch insoweit beschrieben,
als sie sich konstruktiv wesentlich von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
nach der Fig.1 unterscheidet.
[0021] Bei der Ausführungsform nach der Fig.2 weist der Steuerschieber 28 entlang seines
Außenumfanges zwischen den beiden nutartigen Steuerkanälen 48,50 noch separate Taschen
56 auf, die voneinander separiert sich in unterschiedfichen Winkelanordnungen längs
des genannten Steuerschiebers 28 erstrecken. Ferner ist im Steuerkanal 48 zumindest
im Bereich des Nutzanschlusses A eine segmentierende Trennwand 58 eingezogen und in
der in der Fig.2 gezeigten Schwimmstellung ist der Nutzanschluß A in fluidführender
Verbindung mit den einzelnen Taschen 56 des Steuerschiebers 28.
[0022] Mit der gezeigten Ventilanordnung nach der Fig.2 unter Einsatz zusätzlicher Taschen
56 zwischen den beiden Steuerkanälen 48,50 läßt sich eine Schwimmstellung für das
Ventil erreichen ohne Auflösungsverlust im Senken- und Hebenbereich der hydraulischen
Anordnung.
[0023] Mit der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtungslösung ist es möglich, die Kombination
einer Schwimmstellung und einem Eilgang in einem Mobil-Ventil in Schieberbauweise
zu lösen, was insbesondere für den Einsatz bei üblichen Arbeitsmaschinen (nicht dargestellt)
sinnvoll ist, bei denen Arbeitsgerätschaften rasch zu bewegen sind und/oder wenn diese
in einer Art Schwenkstellung ab- oder aufzulegen sind, was beispielsweise der Fall
für einen Mähbalken eines Böschungsmähers od. dgl. ist.
[0024] Die Darstellung nach der Fig.4, die nur den Steuerschieber 28 darstellt zusammen
mit den Gehäuseanschlüssen LS, P
A', A, R, B, P
B' trägt insoweit für die Realisierung einer dahingehenden Eilgangstellung mit bei.
In der Eilgangstellung bleibt die fluidführende Verbindung P nach B erhalten, wobei
die Verbindung A nach R geschlossen und dafür die Verbindung A nach P geöffnet wird,
um den Rückfluß von der Stangenseite (Ringfläche) eines Arbeitszylinders der nicht
näher dargestellten Arbeitsmaschine zur Bodenseite (Balkenmäheranwendung) hin zu ermöglichen.
Die eine Lastfühlbohrung des Steuerschiebers 28 steht im Druckanschluß B und die eine
Lastmeldebohrung wird zu einer zuordenbaren Gehäusetasche im Steuerschieber 28 geführt.
Die dahingehende Lastmeldebohrung endet insoweit auf der Mantelfläche des Steuerschiebers
28, wobei die Mantelfläche örtlich um den Austritt der Meldebohrung herumgeführt ist.
Ansonsten ist hier die Mantelfläche geöffnet und vertieft, um einen Rückflußquerschnitt
zu schaffen von A nach P. Damit die Drehlage von Lastmeldebohrung und Gehäusetasche
erhalten bleibt, ist eine nicht gezeigte mechanische Verdrehsicherung für den Steuerschieber
28 vorhanden. Die weitere Lastfühlbohrung steht dann im R-Kanal und die korrespondierende
weitere Lastmeldebohrung steht unter der Gehäusewand zwischen P
A' und dem A-Kanal. Eine Eilgangstellung des Steuerschiebers 28 wird jeweils durch
Überhub über die sog. Hebenstellung und die Schwimmstellung über die sog. Senkenstellung
der angeschlossenen Hydraulikkomponenten der Arbeitsmaschine erreicht. Das entspricht
den gewünschten Arbeitszuständen an den genannten Maschinen, denn der Eilgang als
Schaltstellung sollte nicht direkt von "Neutral" aus eingeschaltet werden, um einen
zu starken Schaltdruck zu vermeiden.
[0025] Da der Meldekanal des Load-Sensing-Druckes in die Federkammer der Sektionsdruckwaage
über den gesamten Hub des Steuerschiebers 28 geöffnet sein muß, kann bezogen auf diese
Funktion keine Verkürzung der Ventilachse erfolgen, was sich günstig auf die Baugröße
der Ventilvorrichtung auswirken würde. Demgegenüber kann eine Verbesserung bei der
Abdekkung der Meldebohrung am Steuerschieber 28 errei cht werden. Bei dem erfindungsgemäßen
Vorschlag nach den Fig. 1 und 2 fahren die LS-Meldebohrungen in die Druckkanäle, soweit
dort die Schwimmstellung angesprochen ist. Um hier eine Fehlfunktion in Form eines
unerlaubten Durchflusses aus anderen Druckkanälen in den LS-Meldekreis zu vermeiden,
werden zusätzliche Mittel eingesetzt in Form von Rückschlagventilen 60 gemäß der Darstellung
nach der Fig.5, die nicht Teil des Erfindung ist.
[0026] In Neutralstellung des Steuerschiebers 28 (dargestellt in der oberen Bildhälfte)
sind die radialen Lastfühlbohrung und die radiale Lastmeldebohrung jeweils von der
Gehäusewand abgedeckt. Das Konzept der kurzen Bauweise bedingt, dass in der Stellung
"Heben" (Arbeitsstellung der Arbeitsmaschine) die Lastmeldebohrung des Anschlusses
A in den P-Anschluß und die Lastfühlbohrung in den R-Anschluß fährt. Zur Vermeidung
eines Kurzschlusses von P nach R ist ein Rückschlagventil 60 in die entsprechende
Verbindungsleitung 62 eingebaut. In der sog. Senken-Stellung und in der Neutralstellung
hält eine Feder das Rückschlagventil 60 dann offen, so dass insoweit sowohl eine Druckmeldung
gewährleistet ist als auch ein dynamischer Durchfluß, der durch die Regelbewegungen
der angeschlossenen Druckwaage 14 bedingt ist.
[0027] Der Druckabfall am Rückschlagventil bei schnellen Regelbewegungen der Druckwaage
14 und die Federkraft sind so aufeinander abgestimmt, dass bei schnellen Regelbewegungen,
wie sie einem hohen Durchfluß entsprechen, das Rückschlagventil 60 nicht schließen
kann. In der Hebenstellung jedoch wird der Leckagedurchfluß von P nach R sofort so
hoch, dass der Druckabfall über das offene Rückschlagventil 60 die Federkraft überwindet
und das Rückschlagventil sicher schließt. Insoweit wird also auch die Schwimmstellung
durch Überhub über die Senkenstellung und die Hebenstellung der jeweils angeschlossenen
Arbeitsmaschine erreicht. Insoweit ist es möglich, dass erst wenn das Arbeitsgerät
in der Senkenstellung beispielsweise auf den Boden gelegt worden ist, dann die Schwimmstellung
eingeschaltet wird.
[0028] Die in der Fig.5 gezeigten Rückschlagventile 60 können auch bei der Ausführungsform
nach den Fig.1 und 2 in die dortigen Steuerkanäle 48,50 eingesetzt werden (nicht dargestellt),
wobei dann die Schließkugel jeweils in Richtung des Load-Sensing-Anschlusses öffnet,
um vergleichbare Resultate zu erzielen, wie vorstehend beschrieben.
[0029] Mit der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung lassen sich Standard-WegeVentile mit
den drei Grundpositionen für Neutral, Heben und Senken im Funktionsumfang erweitern
auf eine Schwimmstellung und/oder eine Eilgangstellung, ohne dass es hierbei, wie
bei den bekannten Schieberventillösungen, zu einer Verlängerung des Schieberhubs kommt,
um in die zusätzliche Position mit den gewünschten logischen Verknüpfungen zu gelangen;
vielmehr läßt sich mit der erfindungsgemäßen Lösung eine dahingehende Schieberverlängerung
ganz vermeiden oder die Schieber-Ventilachse gar kürzen.
1. Hydraulische Ventilvorrichtung mit einer Fluidanschlußanordnung (10) beinhaltend mindestens
- einen Druckversorgungsanschluß (P),
- einen Rücklaufanschluß (R),
- einen Sektions-Loadsensinganschluß (LS),
- zwei Steueranschlüsse (PA') und (PB') sowie
- zwei Nutzanschlüsse (A,B)
und mit einer verfahrbaren Steuereinrichtung (18) zum zumindest teilweisen Ansteuern
von Anschlüssen der Fluidanschlußanordnung (10), wobei die Steuereinrichtung (18)
mit Lastmelde- und Lastfühlanschlüssen (32,34;36,38) versehen ist, die paarweise miteinander
verschaltet einen Lastmeldeanschluß einem Fühlanschluß (32,38;34,36) zuordnen und
die in Abhängigkeit der Verfahrstellung der Steuereinrichtung (18) zumindest einen
Teil der Anschlüsse der Fluidanschlußanordnung (10) fluidführend miteinander verbinden,
wobei die Steuereinrichtung (18) einen Steuerschieber (28) aufweist mit fluidführenden
Verbindungskanälen (40,42), die die paarweise einander zuordenbaren Lastmelde- und
Lastfühlanschlüsse (32,36;34,38) miteinander verbinden, und wobei mindestens einer
der Verbindungskanäle (40) als Mittenkanal und mindestens ein weiterer der Verbindungskanäle
(42) als Ringlängskanal ausgebildet ist, der in der Neutralstellung der Steuereinrichtung
(18) mit seiner axialen Länge zumindest den Bereich zwischen Steueranschluß (P
A') und Nutzanschluß (A) abdeckt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Mittenkanal (40) von einer Einsatzhülse (44) begrenzt ist, die längs ihres Außenumfanges
mit der Innenwand der Steuereinrichtung (18) den jeweiligen Ringlängskanal (42) begrenzt.
2. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittenkanal (40) in der Neutralstellung der Steuereinrichtung (18) mit seiner
axialen Länge den Bereich zwischen dem Sektions-Loadsensinganschluß (LS) und dem Nutzanschluß
(B) abdeckt.
3. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (18) von zwei entgegengesetzt wirkenden Pilotventilen (20,22)
ansteuerbar ist und federzentriert in ihrer Neutralstellung gehalten ist.
4. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (28) entlang seines Außenumfanges mindestens zwei längsorientierte,
nutartige Steuerkanäle (48,50) aufweist, die in der Neutralstellung der Steuereinrichtung
(18) jeweils in den Nutzanschluß (A) und den Nutzanschluß (B) münden.
5. Ventilvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Neutralstellung des Steuerschiebers (28) jeweils eine radiale Lastfühlbohrung
(36,38) am Umfang versetzt zum zuordenbaren Steuerkanal (48,50) unter derjenigen Gehäusetrennwand
endet, die jeweils zwischen den Nutzanschlüssen (A,B) und dem Rücklaufanschluß (R)
liegt.
6. Ventilvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastfühlbohrungen (36,38) fluiddicht voneinander getrennt sind.
7. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Neutralstellung des Steuerschiebers (28) die radialen Lastmeldebohrungen (32,34)
jeweils beidseitig neben dem Sektions-Load-Sensing-Anschluß (LS) ausmünden und von
einer Gehäusewand abgedeckt sind.
8. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Neutralstellung des Steuerschiebers (28) ein Längskanal im Steuerschieber
(28) den Sektions-Load-Sensing-Anschluß (LS) mit einem Ansteuerraum (XA) der Vorrichtung fluidführend verbindet.
9. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereinrichtung (18) mit ihren Fluidanschlüssen eine Druckwaage (14) vorgeschaltet
ist, die zumindest teilweise die Fluidanschlußanordnung (10) mit ansteuert.
10. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Schwimmstellung des Steuerschiebers (28) einer seiner Ringkanäle (48), der
in den Nutzanschluß (A) ausmündet, eine Trennwand (58) beinhaltet, die den Steueranschluß
(PA') vom Nutzanschluß (A) separiert.
11. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bei einem Teil der Verbindungskanäle (40,42) zwischen den paarweise einander
zuordenbaren Lastmelde- und Lastfühlanschlüssen mindestens ein Rückschlagventil (60)
eingesetzt ist.
12. Ventilvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Rückschlagventil (60) innerhalb der Verbindungskanäle in Richtung von
Last fühlen A sowie Last melden B oder Last fühlen B sowie Last melden A schließt.
13. Ventilvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (28) über eine maximale Arbeitsstellung hinaus in eine Eilgangstellung
verschoben werden kann.
14. Ventilvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (28) in seiner Eilgangstellung durch eine Steuernut (50) den Steueranschluß
(PB') mit dem Nutzanschluß (B) verbindet und durch seine zusätzlichen taschenartigen
Verbindungskanäle zwischen den Meldebohrungen (LSA) den Nutzanschluß (A) mit dem Steueranschluß (PA) verbindet.
15. Ventilvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastmeldebohrungen (LSA) und (LSB) des Steuerschiebers (28) in ihrer Drehlage ausgerichtet sind auf örtliche Verbreiterungen
des Sektionsloadsensing-Anschlusses (LS).
1. A hydraulic valve device with a fluid connector arrangement (10) containing at least
- a pressure supply connector (P),
- a return flow connector (R),
- a section load sensing connector LS,
- two control connectors (PA') and (PB'), and
- two utility connectors (A, B)
and with a displaceable control means (18) for at least partially triggering connectors
of the fluid connector arrangement (10), the control means (18) being provided with
load reporting and load sensing connectors (32, 34; 36, 38) which, interconnected
in pairs, assign one load reporting connector to one sensing connector (32, 38; 34,
36) and which, depending on the position of movement of the control means (18), interconnect
at least some of the connectors of the fluid connector arrangement (10) to carry fluid,
the control means (18) having a control spool (28) with fluid-carrying connecting
channels (40, 42) which interconnect the load reporting and load sensing connectors
(32, 36; 34, 38) which can be assigned to one another in pairs, and at least one of
the connecting channels (40) being made as a middle channel and at least one other
of the connecting channels (42) being made as a longitudinal annular channel which,
in the neutral position of the control means (18), with its axial length covers at
least the region between the control connector (P
A') and the utility connector (A),
characterised in that the middle channel (40) is bordered by an insertion sleeve (44) which limits the
respective longitudinal annular channel (42) along its outside periphery with the
inside wall of the control means (18).
2. The valve device according to Claim 1, characterised in that in the neutral position of the control means (18) the middle channel (40) covers
the region between the section load sensing connector (LS) and the utility connector
(B) with its axial length.
3. The valve device according to Claim 1 or 2, characterised in that the control means (18) can be triggered by two pilot valves (20, 22) which act in
opposite directions, and is held spring-centred in its neutral position.
4. The valve device according to any of Claims 1 to 3, characterised in that the control spool (28) along its outer periphery has at least two groove-like control
channels (48, 50) which are oriented lengthwise and which, in the neutral position
of the control means (18), discharge into the utility connector (A) and the utility
connector (B) respectively.
5. The valve device according to Claim 4, characterised in that in the neutral position of the control spool (28), one radial load sensing bore (36,
38) at a time offset on the periphery to the assignable control channel (48, 50) ends
under that housing partition which is situated between the utility connectors (A,
B) and the return flow connector (R).
6. The valve device according to Claim 5, characterised in that the load sensing bores (36, 38) are separated fluid-tight from one another.
7. The valve device according to any of Claims 1 to 6, characterised in that in the neutral position of the control spool (28), the radial load reporting bores
(32, 34) each discharge on both sides next to the section load sensing connector (LS)
and are covered by a housing wall.
8. The valve device according to any of Claims 4 to 7, characterised in that in the neutral position of the control spool (28) a longitudinal channel in the control
spool (28) connects the section load sensing connector (LS) to a trigger space (XA) of the device to carry fluid.
9. The valve device according to any of Claims 1 to 8, characterised in that a pressure compensator (14), which also at least partially triggers the fluid connector
arrangement (10), is connected upstream to the control means (18) with its fluid connectors.
10. The valve device according to any of Claims 5 to 9, characterised in that in a floating position of the control spool (28), one of its annular channels (48),
which discharges into the utility connector (A), contains a partition (58) that separates
the control connector (PA') from the utility connector (A).
11. The valve device according to any of Claims 1 to 10, characterised in that at least for some of the connecting channels (40, 42) between the load reporting
and load sensing connectors, which can be assigned to one another in pairs, at least
one check valve (60) is inserted.
12. The valve device according to Claim 11, characterised in that the respective check valve (60) within the connecting channels closes in the direction
of load sensing A and load reporting B or load sensing B and load reporting A.
13. The valve device according to Claim 11, characterised in that the control spool (28) can be displaced beyond a maximum working position into a
quick traverse position.
14. The valve device according to Claim 11, characterised in that the control spool (28) in its quick traverse position connects the control connector
(PB') to the utility connector (B) by means of a control groove (50) and by its additional
pocket-like connecting channels between the reporting bores (LSA) connects the utility connector (A) and the control connector (PA).
15. The valve device according to Claim 11, characterised in that the load reporting bores (LSA) and (LSB) of the control spool (28) are aligned in their rotary position to the local widenings
of the section load sensing connector (LS).
1. Dispositif de vanne hydraulique ayant un agencement (10) de raccordement pour un fluide
comprenant au moins
- un raccord (P) d'alimentation en pression,
- un raccord (R) de retour,
- un raccord (LS) de détection de charge de section,
- deux raccords (PA') et (PB') de commande, ainsi que
- deux raccords (A, B) utiles,
et comprenant un dispositif (18) de commande déplaçable, pour commander au moins en
partie des raccords de l'agencement (10) de raccordement pour un fluide, dans lequel
le dispositif (18) de commande est pourvu de raccords (32, 34 ; 36, 38) d'indication
de charge et de remplissage de charge, qui en étant branchés par paire l'un avec l'autre,
associent un raccord d'indication de charge à un raccord de charge (32, 38 ; 34, 36)
de remplissage et qui, en fonction de la position en déplacement du dispositif (18)
de commande, mettent en communication fluidique au moins une partie des raccords de
l'agencement (10) de raccordement pour un fluide, le dispositif (18) de commande comportant
un tiroir (28) de commande ayant des canaux (40, 42) fluidiques de liaison, qui relient
entre eux les raccords (32 36 ; 34 38) d'indication de charge et de remplissage de
charge pouvant être associés l'un à l'autre par paire, et dans lequel au moins l'un
des canaux (40) de liaison est formé en canal médian et au moins un autre des canaux
(42) de liaison est formé en canal longitudinal annulaire qui, dans la position neutre
du dispositif (18) de commande, recouvre par sa longueur axiale au moins la zone comprise
entre le raccord (P
A') de commande et le raccord (A) utile,
caractérisé en ce que le canal (40) médian est délimité par une douille (44) rapportée, qui le long de
son pourtour extérieur, délimite avec la paroi intérieur du dispositif (18) de commande
le canal (42) longitudinal annulaire respectif.
2. Dispositif de vanne suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, dans la position neutre du dispositif (18) de commande, le canal (40) médian recouvre,
par sa longueur axiale, la zone comprise entre le raccord (LS) de détection de charge
de section et le raccord (B) utile.
3. Dispositif de vanne suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif (18) de commande peut être commandé par deux vannes (20, 22) pilotes
agissant en sens opposé et être maintenu, en étant centré par un ressort, dans sa
position neutre.
4. Système hydraulique suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le tiroir (28) de commande a, le long de son pourtour extérieur, au moins deux canaux
(48, 50) de commande de type en rainure, orientés longitudinalement, qui, dans la
position neutre du dispositif (18) de commande, débouchent respectivement dans le
raccord (A) utile et dans le raccord (B) utile.
5. Dispositif de vanne suivant la revendication 4, caractérisé en ce que, dans la position neutre du tiroir (28) de commande, respectivement un trou (36,
38) radial de remplissage de charge se termine, de manière décalée sur le pourtour
par rapport au canal (48, 50) de commande qui peut lui être associé, sous la paroi
respective de séparation du corps, qui se trouve respectivement entre les raccords
(A, B) utiles et le raccord (R) de retour.
6. Dispositif de vanne suivant la revendication 5, caractérisé en ce que les trous (36, 38) de remplissage de charge sont séparés fluidiquement les uns des
autres.
7. Dispositif de vanne suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, dans la position neutre du tiroir (28) de commande, les trous (32, 34) radiaux d'indication
de charge débouchent respectivement des deux côtés à côté du raccord (LS) de détection
de charge de section et sont recouverts par une paroi du corps.
8. Dispositif de vanne suivant l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que, dans la position neutre du tiroir (28) de commande, un canal longitudinal du tiroir
(28) de commande relie fluidiquement la borne (LS) de détection de charge de section
à une chambre (XA) de commande du dispositif de vanne.
9. Dispositif de vanne suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'en amont du dispositif (18) de commande avec ses raccords pour du fluide est montée
une bascule (14) manométrique qui commande au moins en partie l'agencement (10) de
raccordement pour du fluide.
10. Dispositif de vanne suivant l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que, dans une position flottante du tiroir (28) de commande, l'un de ses canaux (48)
annulaires, qui débouche dans le raccord (A) utile, comporte une cloison (58) qui
sépare le raccord (PA') de commande au raccord (A) utile.
11. Dispositif de vanne suivant l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moins pour une partie des canaux (40, 42) de liaison, au moins un clapet (60) anti-retour
est inséré entre les raccords d'indication de charge et de remplissage de charge pouvant
être associés l'un à l'autre par paire.
12. Dispositif de vanne suivant la revendication 11, caractérisé en ce que le clapet (60) anti-retour respectif à l'intérieur des canaux de liaison ferme dans
la direction de remplissage de charge (A), ainsi que d'indication de charge (B) ou
de remplissage de charge (B) ainsi que d'indication de charge (A).
13. Dispositif de vanne suivant la revendication 11, caractérisé en ce que le tiroir (28) de commande peut être déplacé au-delà d'une position maximum de travail
pour venir dans une position de déplacement rapide.
14. Dispositif de vanne suivant la revendication 11, caractérisé en ce que le tiroir (28) de commande relie dans sa position de déplacement rapide, par une
rainure (50) de commande, le raccord (PB') de commande au raccord (B) utile et, par ses canaux de liaison supplémentaires
en forme de poche entre les trous (LSA) d'indication, relie le raccord (A) utile au raccord (PA) de commande.
15. Dispositif de vanne suivant la revendication 11, caractérisé en ce que les trous (LSA) et (LSB) d'indication de charge du tiroir (28) de commande sont dirigés, dans leur position
en rotation, sur des élargissements locaux du raccord (LS) de détection de charge
de section.
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