[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fluidverteilungselement für fluidführende
Vorrichtungen, insbesondere für Vorrichtungen, welche Mehrkanalrohre aufweisen. Solch
ein element ist aus
DE 4426097 A bekannt, und entspricht dem Oberbegrift des anspruchs1. Das erfindungsgemäße Fluidverteilungselement
wird nachfolgend alternativ auch als Verteilerverbindungsstück, Fluidverteilungseinrichtung
oder Fluidsammeleinrichtung bezeichnet. Die vorliegende Erfindung bezieht sich darüberhinaus
auf eine Anordnung aus solchen Fluidverteilungselementen sowie auf Herstellungsverfahren
zur Herstellung solcher Fluidverteilungselemente.
[0002] Fluidverteilungselemente sind insbesondere von Interesse, wenn ein Wärme- oder Stofftransport
zwischen mehreren Trägern (Fluiden) zeitgleich erfolgen soll. Ein Beispiel stellen
Rohr-in-Rohr-Wärmeüberträger in Klimaanlagen in der Automobilindustrie dar, welche
als innere Wärmeüberträger für den Kältekreis dienen. Wesentlich hierbei ist insbesondere
die Erfüllung von Anforderungen betreffs des Raumbedarfs und der Gewichtsreduzierung
sowie betreffs der Kostensenkung. Ein weiteres Beispiel, in welchem Fluidverteilungselemente
eingesetzt werden können, sind sog. Kombinationsverdampfer (auch kurz: Kombiverdampfer)
für Wärmepumpen, wie sie beispielsweise in der Patentschrift
WO 2004/094921 A1 beschrieben werden.
[0003] Dabei sind Herstellungsverfahren für Rohr-in-Rohr-Anordnungen beispielsweise aus
Metall oder Kunststoff bekannt, wo die Verbindung zu der Zuleitung bzw. zum Sammelstrang
über eine Durchdringung des überstehenden Kanals erfolgt (siehe z.B.
DD 269205 A1). Ein solches Herstellungsverfahren ist jedoch mehrstufig und nicht vollautomatisierbar:
Es erfordert u.a. das Dichten des durchdrungenen Kanals, in der Regel durch ein Lötmittel,
dessen thermisches Ausdehnverhalten unterschiedlich zu dem des Kanalmaterials ist.
Bei hoher thermischer Belastung kann dies zur Rissbildung führen. Hierdurch entsteht
die Notwendigkeit eines umfassenderen, zeitlich und personell aufwendigen Leckagetests.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind darüberhinaus Konstruktionsprinzipien für Wärmeüberträger
zum Kühlen oder Erwärmen von Flüssigkeiten oder von Gasen, welche aus mehreren miteinander
walzgepressten Metallblechen ausgebildet sind, bekannt, wobei Kanäle aufgebläht werden.
Hierbei dienen dann Platten zur Trennung der Fluide (beispielsweise
DE 30 03 137 A1). Hierbei wird ein sog. Walzenverbinden bzw. englisch Roll-Bonding vorgenommen, wodurch
eine Verbindung zweier oder mehrerer relativ dünner Bahnen, Bleche oder Tafeln zustande
kommt, was durch Walzendruck geschieht. Eine solche Verbindung kann ggf. auch durch
Erwärmung oder durch Verklebung realisiert werden. Zwischenbleche können hierbei Wellen
aufweisen, um die Wärmeübertragung zu intensivieren.
[0005] Wärmeüberträger bzw. Wärmetauscher werden ihrer Grundform nach unterteilt in Röhrbündel-,
Platten-, Koaxial- und Spiralwärmeüberträger. Ein Plattenwärmeüberträger lässt sich
im Verhältnis zu den anderen Ausführungsformen sehr kompakt bauen. Er ist dadurch
aufgrund seines Materialbedarfs und des Gesamtvolumens grundsätzlich überall dort
vorzuziehen, wo die Forderungen nach geringen Materialkosten und der Kompaktheit für
kleine Anlagen die Korrosions- und Druckbeständigkeit überwiegen. Dies ist beispielsweise
für im Bereich der Kältetechnik eingesetzte Verdampfer der Fall. Im Bereich der Wärmepumpen
gilt, dass sich neben den Kosten für die Anlage selbst erhöhte Anschaffungskosten
durch die notwendige Erschließung einer Wärmequelle ergeben. Aus diesem Grund sind
Außenluftwärmepumpen wirtschaftlich gesehen von Vorteil. Üblicherweise werden in Kältekreisen
dieser Anlagen für diesen Zweck Lamellenrohr-Wärmeüberträger eingesetzt. Allerdings
ist die Effizienz einer solchen Wärmepumpe geringer, weil die Wärmequelle viel stärkeren
saisonal bedingten Temperaturschwankungen unterliegt. Durch die Unterstützung dieser
primären Wärmequelle durch eine sekundäre Wärmequelle lassen sich Zugewinne bei der
Verdampferleistung und eine geringere Frostbildung am Verdampfer einer Außenluftwärmepumpe
realisieren. Hierzu wurden beispielsweise Kombiverdampfersysteme entwickelt (siehe
WO 2004/094921 A1). In all solchen genannten Systemen kann das erfindungsgemäße Fluidverteilungselement
als Bauteil eingesetzt werden: Wie nachfolgend noch ausführlich beschrieben, bietet
dies den Vorteil, dass, beispielsweise beim Kombiverdampfer, Anordnungen konzentrisch
ineinander eingeführter Rohre, bei denen die Geometrie Zuleitungen mit Durchdringungen
aufweist, vermieden werden können. Solche Zuleitungen mit Durchdringungen sind im
Stand der Technik notwendig, wenn Fluide in direktem thermischen Kontakt zueinander
stehen sollen. Hierzu sind aus dem Stand der Technik die beiden folgenden Realisierungsmöglichkeiten
bekannt:
- 1. Zwei Rohre unterschiedlichen Durchmessers werden ineinander angeordnet und das
Volumen des Ringspalts und das des Innenrohrs werden mit Sand verpresst. In diesem
Zustand lässt sich eine typische mäanderförmige Rohranordnung (Rohrregister im Lamellenkörper)
realisieren. Dieses Verfahren ist technisch sehr aufwendig und nicht voll automatisierbar.
- 2. Das Außenrohr wird bereits vorgeformt mit Lamellen bezogen. Das Rohrregister ist
dann bereits in dem Lamellenkörper angeordnet. In dieses Rohrregister wird nun das
Innenrohr eingebracht, wobei dieses das Rohrregister im Bereich der Rohrkrümmer außerhalb
des Lamellenkörpers durchdringt. Hierdurch ergeben sich insbesondere Problemstellen
bei einer automatisierten Fertigung aufgrund der komplexen Geometrie der durchdrungenen
Bereiche der Rohrwandung in den Rohrkrümmern.
[0006] Ausgehend vom Stand der Technik ist es somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Fluidverteilungselement (bzw. eine Anordnung von Fluidverteilungselementen) zur
Verfügung zu stellen, mit welchem auf konstruktiv einfache und preisgünstige Art und
Weise sowie auf über eine lange Lebensdauer hinweg gesehen zuverlässige Art und Weise
eine Fluidverteilung innerhalb einer fluidführenden Vorrichtung, insbesondere innerhalb
eines Wärmetauschers oder innerhalb einer Vorrichtung zum Austausch von Stoffen zwischen
Fluidströmen, realisiert werden kann. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es darüberhinaus,
entsprechende Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen.
[0007] Die vorliegende Erfindung wird durch ein Fluidverteilungselement nach Anspruch 1
sowie durch eine Anordnung von solchen Fluidverteilungselementen nach Anspruch 9 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der erfindungsgemäßen Fluidverteilungselemente bzw.
Anordnungen lassen sich den abhängigen Ansprüchen entnehmen. Erfindungsgemäße Verfahren
lassen sich den Ansprüchen 13 und 14 entnehmen. Erfindungsgemäße Verwendungen werden
durch Anspruch 15 beschrieben.
[0008] Nachfolgend wird ein erfindungsgemäßes Fluidverteilungselement (sowie eine entsprechende
Anordnung) zunächst allgemein beschrieben. Hieran schließen sich konkrete Ausführungsbeispiele
an. Die einzelnen konkreten Konstruktionsmerkmale, wie sie sich sowohl der allgemeinen
Beschreibung, wie auch den sich anschließenden speziellen Ausführungsbeispielen entnehmen
lassen, können hierbei im Rahmen der vorliegenden Erfindung selbstverständlich durch
den Fachmann mittels seiner Fachkenntnisse auch konstruktiv abgewandelt werden bzw.
in einer beliebigen anderen, nicht gezeigten Kombination eingesetzt werden, ohne hierdurch
den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung, welcher allein durch die Patentansprüche
gegeben ist, zu verlassen.
[0009] Erfindungsgemäß wird ein Fluidverteilungselement bzw. eine Fluidverteilungseinrichtung/Fluidsammeleinrichtung,
insbesondere aus Metall oder Kunststoff, zur Verfügung gestellt, welche(s) sich insbesondere
zum Anschluss an ineinander verschachtelte oder sich überlagernde mehrkanalartige
Leitungen (Mehrfachkanalrohre) eignet. Der Zweck von solchen Mehrfachkanalrohren besteht
darin, in einer platzsparenden Bauweise ein oder mehrere unterschiedliche Fluide in
getrennter Weise unabhängig voneinander zu führen und die Möglichkeit der kontrollierten
Wärmeübertragung bzw. der kontrollierten Stoffübertragung zu nutzen. Hierbei bieten
beispielsweise Mehrfachkanal-Rohr-Wärmeüberträger den Vorteil, dass sie in einem reduzierten
Raum den Wärmeaustausch zwischen verschiedenen Wärmeträgermedien (beispielsweise aus
zwei unterschiedlichen Wärmequellen mit unterschiedlichem Temperaturniveau und mit
unterschiedlicher Wärmeträgerzusammensetzung und einer Wärmesenke) ermöglichen. Mehrfachkanalrohre
bieten u.a. den Vorteil, dass sie in einem reduzierten Raum beispielsweise mittels
des Diffusions-, des Osmose- oder des Siebprinzips den kontrollierten Stoffübergang
zwischen mehr als zwei Fluiden ermöglichen. Die vorliegende Erfindung stellt ein Fluidverteilungselement
bzw. ein Verteilerverbindungsstück zur Verfügung, dessen Zweck das Verbinden von einerseits
Einrohr-Zuleitungen mit andererseits einem Mehrfachkanalrohr ist, ohne dass sich die
Kanäle durchdringen müssen. Der erfindungsgemäße Ansatz besteht darin, dass die einzelnen
Zuleitungskanäle sich in Teilkanäle öffnen und sich diese Teilkanäle kreuzen und überlappen,
so dass eine Kontaktfläche zwecks Wärme- und/oder Stoffaustausch entsteht. Das Fluidverteilungselement
bzw. Verbindungsstück kann vorteilhafterweise aus Metall oder Kunststoff und mit unterschiedlichen
kostengünstigen Verfahren (beispielsweise Pressschweißen, Kleben und/oder Löten) hergestellt
werden.
[0010] Das erfindungsgemäße Fluidverteilungselement hat einen sehr geringen Raumbedarf und
vereinfacht die verkettete Anbindung von Mehrkanalrohren zum Zweck des Aufbaus eines
kompakten Aggregats zur Wärmeübertragung. Insbesondere ist das erfindungsgemäße Fluidverteilungselement
auf konstruktiv einfache Art und Weise so herstellbar, ohne dass wie beim Stand der
Technik an den Durchdringungsstellen eine erhöhte Gefahr für Leckage besteht. Um mögliche
Druckverluste zusätzlich zu verhindern, kann der Aufbau der fluidführenden Vorrichtung
mittels der Fluidverteilungselemente vorteilhafterweise so erfolgen, dass bionische
Ansätze bei der Trasse des Kanals verfolgt werden.
[0011] Wie nachfolgend anhand der speziellen Ausführungsbeispiele noch ausführlich dargestellt,
weist das erfindungsgemäße Fluidverteilungselement mehrere übereinander gestapelt
angeordnete Einzellagen auf (beispielsweise flache Metalllagen oder Kunststofflagen),
welche jeweils mit Teilen ihrer Oberflächen miteinander verbunden werden. Zwischen
solchen Verbindungsbereichen werden (beispielsweise durch Aufblähen von Teilbereichen
der Oberflächen, welche mit einem Trennmittel versehen wurden oder auch durch Vorformung)
senkrecht zur Lagenebene Auswölbungen bzw. Erhebungen realisiert, welche dann Zwischenräume
zwischen den einzelnen Lagen ausbilden, mittels derer Fluidführungskanäle realisiert
werden. Vorteilhafterweise handelt es sich um eine Stapelanordnung aus drei, beispielsweise
druckgepressten Materiallagen, besonders vorteilhaft (siehe auch nachfolgendes Ausführungsbeispiel)
werden vier Materiallagen verwendet.
[0012] Hierbei werden, wie bereits erwähnt, entlang bestimmter Pfade auf den Trennflächen
zwischen zwei Einzellagen, beispielsweise durch das Anbringen eines Trennmittels,
diese Areale nicht gefügt, sondern über ein Druckfluid ausgeweitet (dies kann mit
Hilfe des bekannten Roll-Bond-Verfahrens zur Kanalbildung geschehen, vgl.
DE 30 03 137 A1). Hierdurch entstehen Kanäle zwischen den verschiedenen Lagen, welche so geführt
sind, dass sie in den Randbereichen des Körpers auf der einen Stirnseite separate
Anschlüsse für Ein-Rohr-Zuleitungen bilden, sich im Verlauf des Körpers annähern,
bis sie sich kreuzen und überdecken, so dass ineinander verschachtelte oder sich überlagernde
Kanäle entstehen, an die dann auf der anderen Stirnseite des Körpers ein Mehrfachkanalrohr
angeschlossen werden kann.
[0013] Neben der kostengünstigen Herstellung mit Hilfe des beschriebenen Roll-Bond-Verfahrens
mit Metallblechen kann ein solches erfindungsgemäßes Fluidverteilungselement auch
mittels Verkleben von vorgeformten Kunststoff- oder Metallteilen, in welchen Halbkanäle
bereits vorgeformt sind, kostengünstig und vollautomatisiert hergestellt werden.
[0014] Ein erfindungsgemäßes Fluidverteilungselement ist somit im einfachsten Fall eine
Struktur mit im wesentlichen kreisförmigen oder halbkreisförmigen Strömungsquerschnitten
(Rohren), die in flache Körper (die Einzellagen) vorgeprägt werden welche bei dieser
Variante mit anderen flachen Körpern geklebt oder gelötet werden. In den Randbereichen
bzw. an den Stirnseiten dieser flachen Körper verlaufen die Anschlussrohrstücke, die
mit den Zuleitungen schlüssig verbunden werden. Im Bereich des Anschlusses der Einzelrohrleitungen
überlagern sich die Kanäle in den bzw. zwischen den einzelnen Schichten nicht.
[0015] Für das vorbeschriebene Roll-Bond-Verfahren (bzw. das autogene Walzschweißen) werden
Einzellagen aus Metall verwendet. Es wird ein geeignetes Trennmittel an den Stellen
der zu bildenden Kanäle aufgetragen und die Bleche werden durch Walzen miteinander
kalt verschweißt. Das Trennmittel lässt nicht verfügte Bereiche bestehen, welche mit
einem Fluid, insbesondere Luft, druckbeaufschlagt zu Rohren aufgeweitet werden können.
Für die Reihenfolge der Expansion der nicht verfügten Bereiche gibt es erfindungsgemäß
mehrere Möglichkeiten: Beispielsweise wird zuerst der Raum zwischen den inneren, mittig
liegenden Einzelschichten bzw. Einzellagen aufgeweitet, danach der Raum zwischen weiter
außen liegenden Einzellagen. Um die Kanalstruktur bereits aufgeblähter Kanäle zu erhalten,
ist es möglich, diese unter Druck zu belassen, wenn weitere Kanäle aufgebläht werden.
Leicht lassen sich so die Einzellagen des Fluidverteilungselements bzw. Verteilerverbindungsstückes
miteinander verbinden und anschließend einzelne Fluidverteilungselemente bzw. Verteilerverbindungsstücke
senkrecht zur Lagenebene aufstapeln und an Zuleitungen anschließen, so dass ein Stack
(Anordnung) aus verfügten, aufgeschichteten und mit Fluidführungskanälen versehenen
Fluidverteilungselementen entsteht. Die Bauform einer solchen Anordnung von erfindungsgemäßen
Fluidverteilungselementen kann dann ähnlich wie bei einem Lamellenwärmeüberträger
ausgebildet sein, bei dem die Rohre mit den Lamellen einen geschlossenen Körper bilden.
Auf diese Weise kann erfindungsgemäß eine Anordnung von Fluidverteilungselementen
bzw. ein mehrzügiges Fluidführungsaggregat unter Nutzung mehrerer Fluide gebildet
werden, wobei zwischen den einzelnen (aus Einzellagen beschichteten) Fluidverteilungselementen
bzw. um die im Stapel beabstandet voneinander angeordneten einzelnen Fluidverteilungselementen,
die nun als Lamellen dienen, ein beispielsweise gasförmiges Fluid strömen kann. Zwischen
benachbarten einzelnen Fluidverteilungselementen bzw. Plattenkörpern können dabei
Abstandshalter angeordnet werden, die so gewählt sein können, dass ausreichend Fluid
zwischen einzelnen Fluidverteilungselementen hindurchströmen bzw. vorbeiströmen kann.
Hierbei können auf den äußeren Oberflächen der erfindungsgemäßen Fluidverteilungselemente
Oberflächenstrukturen, wie Grate oder Rippen, aufgebracht sein, welche eine turbulenzsteigernde
Wirkung aufweisen. Dies führt zu einer verbesserten Wärmeübertragung zwischen einem
in einem erfindungsgemäßen Fluidverteilungselement strömenden Fluid und dem zwischen
diesen und einem benachbarten Fluidverteilungselement hindurchströmenden Fluid.
[0016] Die vorbeschriebene Art der Herstellung für die einzelnen Fluidverteilungselemente
bzw. das gesamte, die Anordnung von Fluidverteilungselementen aufweisende Fluidführungsaggregat
bringt neben dem Vorteil, dass keine Löt- oder Schweißarbeiten notwendig sind, auch
den Vorteil mit sich, dass sie bzw. es mit denselben konventionellen kostengünstigen
Metallen oder Kunststoffen, wie die anzuschließenden Mehrfachkanalrohre selbst erzeugt
werden können bzw. kann. Die Anschlüsse auf der Stirnseite der Eizelrohr-Zuleitungen
werden vorteilhafterweise mit kreisförmigem Querschnitt geformt und mit standardisierter
Innenweite gewählt, so dass ein Anschluss mit konventionellen Leitungen und Überwurfstücken
problemlos erfolgen kann. Der Querschnitt der Kanäle kann entlang der Strecke konstant
bleiben, so dass Druck oder Durchfluss konstant bleiben, oder variiert werden, so
dass physikalische Phänomene, wie z.B. das Verdampfen oder die Verdichtung gezielt
begünstigt werden können. Das erfindungsgemäße Verteilerverbindungsstück bzw. Fluidverteilungselement
ist somit durch einen einfachen Aufbau und eine einfache Herstellung sowie durch geringe
Materialkosten gekennzeichnet. Die Form der Platten kann (in der Lagenebene gesehen)
beliebig sein, beispielsweise in Rechteckform oder auch in Polygonform.
[0017] Besonders vorteilhaft kann das erfindungsgemäße Fluidverteilungselement in einem
Kombinationsverdampfer eingesetzt werden: Hierbei wird dann der gesamte Kombiverdampfer
nicht konventionell als Lamellenrohr-Wärmeüberträger aus Aluminiumlamellen und Rohrregistern
aus Kupfer gefertigt, sondern es wird ein mehrlagiger Körper aus mindestens vier Einzellagen
realisiert (beispielsweise mit dem vorbeschriebenen Roll-Bond-Verfahren). Je nach
Herstellungsverfahren (Löten, Roll-Bonden bzw. Walzen, Schweißen oder Kleben) können
mit Hilfe von Trennmitteln oder Aussparungen bestimmte Bereiche in den Zwischenschichten
bzw. zwischen den Einzellagen von einer fügenden Verbindungen ausgenommen bleiben,
die sich nach der Verfügung der anderen Bereiche aufblähen lassen oder die beim Verfügen
bereits vorgeprägt sind und somit Bereiche zwischen den einzelnen Lagen für die Durchströmung
von Fluiden (also Kanäle) bilden. Ausnahme ist hier die Herstellung durch Extrudieren,
wobei sich Strukturen ohne Verzweigungen und Rückläufe aus einem Stück fertigen lassen.
Bei den anderen Herstellungsverfahren können die durchströmten Bereiche in den Zwischenschichten
auch komplexere Strukturen, wie Verzweigungen und Rückläufe, beinhalten.
[0018] Wie bereits vorbeschrieben, wird auch beim Einsatz des erfindungsgemäßen Fluidverteilungselements
im Kombiverdampfer der Aufbau so vereinfacht, dass Zuleitungen nicht mehr komplexe
Formen mit Durchdringungen sind, sondern dass das Problem der Durchdringung auf den
mehrlagigen Körper verlagert wird. Auf der Seite des mehrlagigen Körpers handelt es
sich bei den durchströmten Körpern dann um rohrartige Kanäle bzw. um kanalartige Rohre.
Die mehrschichtigen Platten werden so ausgeformt, dass eine dem Kombiverdampfer analoge
Funktionalität erreicht wird, was man erreicht, indem ein Körper mit vorteilhafterweise
vier Schichten an Platten beispielsweise in der Roll-Bond-Technik miteinander kalt
verschweißt wird. Hierdurch entstehen insgesamt drei Zwischenschichten bzw. Bereiche
zwischen zwei benachbarten Einzellagen, welche entweder durch Trennmittel oder durch
die Verwendung von vorgeprägten Strukturen für die Fluidführung zur Verfügung stehen.
Die einzelnen Lagen können jedoch auch verlötet oder verklebt werden, wobei dann Kanalführungen
ausgesparte Bereiche darstellen. Die obere und die untere Schicht dieses mehrlagigen
Körpers können dann für die Herstellung eines sich in den Strömungsfäden überlagernden
Kanalsystems verwendet werden. Diese äußeren Kanalsysteme können hierbei noch durch
zwei weitere Platten voneinander getrennt werden, was notwendig sein kann, da während
der späteren Fortführung dieser Kanäle der Kanal in der mittleren Zwischenschicht
in die äußeren Kanäle seitlich eindringt. Dieser Vorgang des seitlichen Eindringens
entspricht der Durchdringung bei der bisherigen Herstellung von Zuleitungen oder Verteilerleitungen.
[0019] Nach dem gleichen Prinzip wie vorbeschrieben können auch Y-förmige Verzweigungen
hergestellt werden. Ein solches Y-förmiges Verzweigungsstück, welches in Kombination
mit einem erfindungsgemäßen Fluidverteilungselement eingesetzt werden kann bzw. an
dieses angeschlossen werden kann, findet Anwendung, wenn beispielsweise ein Mehrkanalrohr
in zwei parallele Mehrkanalrohre aufgeteilt werden muss (beispielsweise zwecks der
Druckabfallreduzierung bei gleicher Übertragungsfläche in Kombiverdampfern). Um ein
solches Y-förmiges Element herzustellen, kann beispielsweise ein Trennmedium auf den
Lagenebenen gemäß der Form und Anordnung der Verzweigung aufgetragen werden. Wie bei
dem erfindungsgemäßen Verbindungsstück können dann die beispielsweise vier Einzellagen
walzengepresst und die Kanäle anschließend aufgebläht werden.
[0020] Die vorliegende Erfindung stellt somit ein Verteilerverbindungsstück aus Metall oder
Kunststoff für ineinander verschachtelte bzw. überlagerte mehrkanalartige Fluidführungsapparate
zur Verfügung, welches im Wesentlichen aus separaten Zuleitungen auf der einen Seite
(erste Stirnseite) und aus ineinander verschachtelten Kanälen auf der anderen Seite
(zweite, der ersten Stirnseite gegenüberliegende Stirnseite) besteht, wobei sich die
Kanäle nicht durchdringen, sondern sich in separate Teilkanäle (schließend an das
Mehrkanalrohr) öffnen, wobei sich diese Teilkanäle kreuzen und zum Teil oder komplett
überlagern, so dass eine Kontaktfläche für Wärme- oder Stofftransport über eine zwischenliegende
Kanalwand entsteht. Hierbei kann die Zu- oder Abfuhr der Fluide zu bzw. aus dem Wärmeüberträger
in getrennten, nicht überlagerten Kanälen erfolgen, damit die Zuleitung auf einer
Seite mit konventionellen Einrohrleitungen angeschlossen werden kann. Das erfindungsgemäße
Element kann durch Roll-Bonding bzw. Pressschweißen aus mehreren Einzellagen (vorteilhafterweise
mindestens drei oder vier Einzellagen) hergestellt werden. Die kanalartigen Strukturen
können durch Aufblähen erzeugt werden. Die kanalartigen Strukturen können alternativ
jedoch auch durch vorgeprägte Kanalstrukturen in den einzelnen Lagen zur Verfügung
gestellt werden. Die einzelnen Lagen können auch gegossen werden oder durch Kleben
miteinander verbunden werden. Mehrere erfindungsgemäße Fluidverteilungselemente lassen
sich, bevorzugt senkrecht zur Lagenebene übereinander und beabstandet zueinander aufstapeln,
wodurch ein Wärmeüberträger mit mehreren Mehrfachkanalrohren bzw. mehreren Zügen innerhalb
des Fluidführungsaggregats entsteht. Zwischen jedem einzelnen Fluidverteilungselement
eines solchen Fluidführungsaggregats kann dann ein weiteres Fluid durch entsprechende
fluidführende Strukturen fließen. Bei der Festlegung des Kanalwegs der einzelnen Kanäle
im Fluidführungsaggregat können dann bionische Ansätze (beispielsweise Harfenform)
zwecks Druckverlustminderung realisiert werden. Mit den beschriebenen Herstellungsverfahren
lassen sich auch Rohrverzweigungen (z.B. Y-förmige Verzweigungen) realisieren. Im
Falle eines Phasenwechsels können die Querschnitte von ineinander geführten Kanälen
zum Zweck eines konstanten Volumenstroms aneinander angepasst werden.
[0021] Nachfolgend wird nun die vorliegende Erfindung anhand einzelner Ausführungsbeispiele
beschrieben.
[0022] Es zeigen
- Figur 1
- ein erstes erfindungsgemäßes Fluidverteilungselement in Aufsicht auf die Lagenebene
L (Figur 1a) und in Schnittansicht senkrecht zur Lagenebene L (Figur 1b).
- Figur 2
- eine isometrische Ansicht des in Figur 1 dargestellten erfindungsgemäßen Fluidverteilungselements.
- Figur 3
- ein zweites erfindungsgemäßes Fluidverteilungselement, welches analog zu dem in Figur
1 gezeigten aufgebaut ist, jedoch einen verzweigten Innenkanal ausbildet.
- Figur 4
- eine Anordnung von mehreren übereinander gestapelten erfindungsgemäßen Fluidverteilungselementen.
- Figur 5
- ein Y-förmiges Fluidverteilungsstück, welches an ein erfindungsgemäßes Fluidverteilungselement
angeschlossen werden kann.
[0023] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fluidverteilungselements.
Figur 1a zeigt eine Aufsicht auf die Lagenebene L des Fluidverteilungselements, Figur
1b zeigt verschiedene Schnittansichten senkrecht zur Lagenebene und im Wesentlichen
senkrecht zur Kanallängsrichtung K (vgl. Figur 2). Die Kanallängsachsrichtung ist
hierbei diejenige Richtung in der Lagenebene L, welche im Wesentlichen der Strömungsrichtung
des Fluids durch den Innenkanal I bzw. den Außenkanal A entspricht.
[0024] Das Fluidverteilungselement besteht aus vier einzelnen Lagen bzw. Einzellagen 1 bis
4, welche jeweils aus flächigen Metallkörpern, hier Zinkblechen oder Alublechen, bestehen.
Die einzelnen Alublechlagen oder Zinkblechlagen 1 bis 4 sind senkrecht zur Lagenebene
L übereinander gestapelt. Teile der Oberflächen bzw. der Oberseiten und/oder Unterseiten
der einzelnen Lagen 1 bis 4 sind jeweils durch das vorbeschriebene Roll-Bonding-Verfahren
bzw. Walzenpressen mit Teilen der gegenüberliegenden Oberflächen benachbarter Einzellagen
druckdicht verbunden. Zwischen diesen verbundenen Teilflächenbereichen zweier Lagen
sind jeweils, wie nachfolgend noch näher beschrieben, nicht verbundene Bereiche ausgebildet,
in welchen durch Aufwölbung einer oder beider der benachbarten Einzellagen Hohlräume
entstehen, welche dann als Fluidführungskanäle (Innenkanal I und Außenkanäle A, A
SP, siehe nachfolgend) ausgebildet sind.
[0025] Wie Figur 1 zeigt, ist in der obersten Einzellage 1 eine erste in Richtung senkrecht
zur Lagenebene L nach oben (vgl. Figur 1b) ausgewölbte Kanalstruktur 1S ausgeformt.
In der benachbart zur obersten Lage 1 angeordneten ersten Zwischenlage (obere Zwischenlage
2) ist eine weitere, senkrecht zur Lagenebene L nach oben ausgewölbte Kanalstruktur,
die zweite Kanalstruktur 2S ausgeformt. In Richtung der Kanallängsrichtung K gesehen
(in Figur 1a die Richtung von unten nach oben, vgl. Figur 2) sind nun die beiden Kanalstrukturen
1S und 2S in unterschiedlichen Bereichen der Einzellagen, wie nachfolgend noch näher
beschrieben, so ausgebildet, dass sich zunächst zwei separat verlaufende Kanäle, der
Innenkanal I und der Außenkanal A, ausbilden, welche sich in Kanallängsrichtung K
gesehen zunehmend annähern, schließlich kreuzen und teilweise überlappen und schließlich
im wesentlichen parallel zueinander und vollständig übereinander überlappend zueinander
verlaufen.
[0026] Figur 1a links unten zeigt hierzu den Anschlussbereich AB, an dessen außenseitiger
Stirnseite (die in Figur 1a unten gezeigte Seite) der Innenkanal I und der Außenkanal
A vollständig separat zueinander und seitlich versetzt zueinander verlaufen, so dass
an dieser Stirnseite zwei getrennte Einzelrohre an den erfindungsgemäßen Fluidverteiler
angeschlossen werden können. Wie die Schnittansicht A-A' (Figur 1b rechts unten) zeigt,
ist an der außenseitigen Stirnseite des Anschlussbereichs AB die Kanalstruktur 1S
der obersten Lage 1 in Form von zwei seitlich versetzt zueinander gebildeten Auswölbungen
ausgeformt. Im Bereich der einen Auswölbung (die in Figur 1b ganz unten links gezeigte
Auswölbung) weist die darunterliegende Einzellage 2 ebenfalls eine Auswölbung (welche
die Kanalstruktur 2S ausbildet) auf, welche so ausgebildet und angeordnet ist, dass
sie sich formschlüssig in die Auswölbung 1S der ersten Lage 1 einschmiegt. Im Bereich
des zweiten Auswölbungsteils der Kanalstruktur 1S (Figur 1b ganz unten rechts) weist
die darunterliegende Einzellage 2 jedoch keine Auswölbung auf, sondern ist als ebene
Fläche ausgebildet: Hierdurch wird zwischen den Einzellagen 1 und 2 ein im gezeigten
Querschnitt trapezförmiger, sich nach oben verjüngender Hohlraum ausgebildet, welcher
als erstes Außenkanalteilstück A1 eines zum Fluidtransport ausgebildeten Außenkanals
A ausgeformt ist.
[0027] Die angrenzend an die zweite Einzellage 2 und unterhalb derselben angeordnete dritte
Einzellage 3 ist nun in Bezug auf die Lagenebene L gesehen spiegelsymmetrisch zur
zweiten Einzellage 2 ausgeformt. Die vierte Einzellage, welche angrenzend an diese
dritte Einzellage 3 und unterhalb derselben angeordnet ist, ist spiegelsymmetrisch
(in Bezug auf die Lagenebene L gesehen) zur obersten Einzellage 1 ausgeformt. Aufgrund
dieser spiegelsymmetrischen Ausformung (und einer entsprechenden spiegelsymmetrischen
Anordnung) entsteht im Anschlussbereich AB durch die ausgewölbte Kanalstruktur 2S
der zweiten Einzellage 2 und durch ihr Ebenbild in der dritten Einzellage 3 ein im
Querschnitt annähern doppeltrapezförmiger Hohlraum zwischen der zweiten Einzellage
2 und der dritten Einzellage 3, welcher als Innenkanal I (im Bereich AB als erstes
Innenkanalteilstück I1) ebenfalls zur Fluidführung ausgebildet ist. Aufgrund der vorbeschriebenen
symmetrischen Ausgestaltung ergibt sich darüberhinaus in Bezug auf die Lagenebene
L gesehen gegenüberliegend des ersten Außenkanalteilstücks A1 des Außenkanals A zwischen
der vierten Lage und der dritten Lage ein ebenfalls im Querschnitt annähern trapezförmiger
Hohlraum, welcher als weiterer Außenkanal A
SP (SP steht hierbei für spiegelsymmetrisch) ausgebildet ist.
[0028] Wie nun die weiteren Querschnitte B-B' und C-C', welche beabstandet vom Querschnitt
A-A' in Kanallängsrichtung K gesehen aufgenommen wurden, zeigen, verringert sich in
Kanallängsrichtung K gesehen der Abstand der Kanalmitten des ersten Innenkanalteilstücks
I1 und des ersten Außenkanalteilstücks A1 des Innenkanals I bzw. des Außenkanals A
sukzessive, so dass sich die beiden Kanäle I und A (bzw. A
SP) sukzessive annähern, bis sie in dem sich an den Anschlussbereich AB in Kanallängsrichtung
K anschließenden Kreuzungsbereich KB beginnen, sich zu kreuzen.
[0029] Im Kreuzungsbereich KB sind nun die erste Kanalstruktur 1S der obersten Lage und
die zweite Kanalstruktur 2S der oberen Mittellage 2 so ausgebildet (dies gilt ebenso
für die ihnen spiegelsymmetrisch gegenüberliegenden dritten Kanalstrukturen 3S und
4S der unteren Mittellage 3 und der unteren Lage 4), dass sich der Überlappungsbereich
zwischen der ersten Kanalstruktur 1S und der zweiten Kanalstruktur 2S zunehmend vergrößert,
und zwar solange, bis (aufgrund der größeren Breite der Kanalstruktur 1S im Vergleich
zur Kanalstruktur 2S; die Breite ist hierbei die Ausdehnung senkrecht zur Richtung
K in der Lagenebene L) die erste Kanalstruktur 1S die zweite Kanalstruktur 2S vollständig
überlappt. Im Kreuzungsbereich KB schiebt sich somit in Kanallängsachsrichtung K nach
oben (vgl. Figur 1a) gesehen die erste Kanalstruktur 1S sukzessive über die zweite
Kanalstruktur 2S, so dass sich sukzessive übereinanderschiebende zweite Kanalteilstücke
(Teilstück A2 des Außenkanals A und Teilstück 12 des Innenkanals) ausbilden. Am oberen
Rand des Kreuzungsbereichs KB überdeckt die erste Kanalstruktur 1S die zweite Kanalstruktur
2S vollständig. Einen Schnitt im Bereich einer noch teilweisen Überlappung zeigt die
Schnittansicht D-D'.
[0030] Am oberen Ende des Kreuzungsbereichs KB schließt sich dann der Überlappungsbereich
ÜB an, in dem dritte Kanalteilstücke (drittes Innenkanalteilstück I3 und drittes Außenkanalteilstück
A3) so ausgebildet sind, dass der Innenkanal I bzw. die zweite Kanalstruktur 2S vollständig
vom Außenkanal A bzw. von der ersten Kanalstruktur 1S überlappt wird bzw. überdeckt
ist. Am oberen Rand des Überlappungsbereichs ÜB (obere Stirnseite des Fluidverteilungselements)
überlappt die erste Kanalstruktur 1S die zweite Kanalstruktur 2S beidseitig symmetrisch,
so dass der Innenkanal I, I3 mittig unterhalb des Außenkanals A, A3 verläuft bzw.
von diesem halbseitig umschlossen ist. Eben solches gilt natürlich entsprechend für
den symmetrisch dazu angeordneten weiteren Außenkanal A
SP.
[0031] An der oberen Stirnseite weist das gezeigte Fluidverteilungselement somit einen im
wesentlichen konzentrisch innerhalb zweier Außenkanäle A, A
SP laufenden Innenkanal I auf, so dass auf einfache Art und Weise an dieser oberen Anschlussseite
ein entsprechend ausgebildetes Mehrfachkanalrohr angeschlossen werden kann (vgl. auch
Schnittansicht F-F').
[0032] Wie dem Fachmann klar ist, lässt sich das gezeigte Ausführungsbeispiel eines Fluidverteilungselements
auf vielgestaltige Art und Weise im Rahmen der vorliegenden Erfindung variieren: So
kann im Bereich der oberen Anschlussseite statt der Ausbildung eines Anschlussstücks
für ein Mehrfachkanalrohr das Fluidverteilungselement integriert mit einem solchen
Mehrkanalrohr ausgebildet sein bzw. weitergeführt werden. Verschiedendste Fluidführungsstrukturen
können zusätzlich in das gezeigte Fluidverteilungselement integriert werden, so z.B.
ein Y-förmiges Verzweigungselement (vgl. auch Figur 5), bei dem sich der konzentrisch
innerhalb der beiden Außenkanäle A, A
SP geführte Innenkanal I samt der ihn umgebenden Außenkanäle in zwei separate Stränge
verzweigt.
[0033] Ebenso ist es auch möglich, das erfindungsgemäße Fluidverteilungselement aus lediglich
drei Einzellagen 1 bis 3 auszugestalten, so dass sich lediglich ein Außenkanal A und
ein Innenkanal I ergeben (Wegfall des zweiten Außenkanals A
SP). Die weiteren Lagenelemente 3 und 4 müssen auch nicht symmetrisch zu den Lagenelementen
1 und 2 ausgeformt sein, sondern können auch als ebene Flachplatten ausgeführt sein.
In diesem Fall ergibt sich dann lediglich ein hier im Beispiel einfach trapezförmiger
(es sind im allgemeinen jedoch auch andere Formen möglich) Innenkanal I und ein Außenkanal
A.
[0034] Alternativ zur Ausbildung aus mehreren ursprünglich getrennten Elementen können die
Einzellagen (beispielsweise durch ein Extrudierverfahren) auch gleich einstückig ausgebildet
sein. Dies muss nicht alle Einzellagen betreffen, sondern kann auch nur einzelne der
gezeigten Einzellagen betreffen (so könnten beispielsweise unter Verzicht auf die
Einzellage 4 die beiden Einzellagen 2 und 3 als einstückiger, extrudierter Formkörper
hergestellt sein, welchem eine weitere Lage (oberste Lage 1) überlagert wird).
[0035] Im gezeigten Beispiel bildet somit die Unterseite der obersten Lage 1 sowie die Oberseite
der oberen Mittellage 2 die Wandung des Außenkanals A, die Unterseite des Lagenelementes
2 sowie die Oberseite des Lagenelementes 3 die Außenwandung des Innenkanals I sowie
die Unterseite des Lagenelementes 3 sowie die Oberseite des Lagenelementes 4 die Wandung
des unteren Außenkanals A
SP.
[0036] Figur 2 zeigt eine isometrische Ansicht des in Figur 1 dargestellten Fluidverteilungselementes.
Im untenseitig gezeigtem vorderen Schnitt sind deutlich die beiden getrennten Außenkanäle
A und A
SP (halbkreisförmig) sowie der Innenkanal I (kreisförmig) zu erkennen.
[0037] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Fluidverteilungselement
(hier nur die Aufsicht auf die Lagenebene L gezeigt). Dieses ist grundsätzlich ebenso
aufgebaut wie das in Figur 1 gezeigte Lagenelement, so dass hier nur die Unterschiede
beschrieben werden. Im in Figur 3 gezeigten Beispiel sind die beiden Kanalstrukturen
1S und 2S so ausgebildet, dass im Anschlussbereich AB und im Kreuzungsbereich KB der
Innenkanal I sich in zwei separate Innenkanalteilstücke auftrennt: Im Anschlussbereich
AB werden somit zwei separate, versetzt zueinander und versetzt zum Außenkanal A,
A1 ausgebildete erste Innenkanalteilstücke I1a und I1b ausgebildet, welche an der
außenseitigen Stirnseite den Anschluss von zwei separaten Einzelrohr-Zufuhrleitungen
für den Innenkanal I erlauben. Die beiden separaten Innenkanalteilstücke kreuzen sich
im Kreuzungsbereich KB somit beiderseits des Außenkanals A und unterhalb desselben
in diesen ein, was durch eine entsprechende Konstruktion, wie sie bereits zu Figur
1 beschrieben worden ist, realisiert werden kann. Wie in Figur 1 gezeigtem Fall verlaufen
im Überlappungsbereich ÜB dann der Innenkanal I, I3 und der Außenkanal A, A3 übereinander
überlappend.
[0038] Figur 4 zeigt eine erfindungsgemäße Anordnung aus mehreren (hier drei) Fluidverteilungselementen
F1 bis F3. Die drei Fluidverteilungselemente F1 bis F3 sind hierbei senkrecht zur
Lagenebene bzw. in Stapelrichtung S beabstandet voneinander und übereinander angeordnet.
Die Lagenebenen L der einzelnen Fluidverteilungselemente verlaufen hierbei parallel
zueinander. Die einzelnen Fluidverteilungselemente werden durch Abstandshalter Abs
voneinander beabstandet gehalten. Vorderseitig in Figur 4 gezeigt ist die Anschlussseite
für die Einzelrohr-Zuleitungen für die Fluidverteilungselemente. Die einzelnen Rohrzuleitungen
sind hier so realisiert, dass von einer ersten, in Stapelrichtung S angeordneten Anschlussleitung
3 auf Höhe der einzelnen Fluidverteilungselemente jeweils Einzelrohrkanäle abzweigen,
welche dann jeweils mit einem Innenkanal I eines Fluidverteilungselementes verbunden
sind. Parallel zur ersten Anschlussleitung 3 und seitlich versetzt davon ist ebenfalls
in Stapelrichtung S eine zweite Anschlussleitung 4 angeordnet, aus welcher ebenfalls
auf Höhe der einzelnen Fluidverteilungselemente Einzelrohrkanäle abzweigen, welche
dann jeweils mit den einzelnen Einzelrohranschlüssen der Außenkanäle A der Fluidverteilungselemente
verbunden sind.
[0039] Die gezeigte Anordnung ist hier aufgrund des durch die Abstandshalter Abs realisierten
Abstandes der einzelnen Fluidverteilungselemente F1 bis F3 so realisiert, dass zwischen
zwei benachbarten Fluidverteilungselementen ein Volumen entsteht, welches ebenfalls
durch ein Fluid (drittes Fluid außerhalb der Innenkanäle I und der Außenkanäle A)
durchströmt werden kann. Um hier eine optimale Wärmeübertragung zwischen diesem dritten
Fluid und dem durch die Innen-und die Außenkanäle durchströmenden Fluiden zu gewährleisten,
ist die äußere Oberfläche (Oberseite der Einzellagen 1 und Unterseite der Einzellagen
4) mit einer Vielzahl von einzelnen, parallel zueinander und versetzt zueinander verlaufenden
Rippenstrukturen 5 versehen. Diese Rippenstrukturen sind sowohl seitlich neben den
Kanalstrukturen 1S bzw. 4S, als auch außenseitig auf diesen angeordnet und sorgen
für eine Verwirbelung des durch die Zwischenräume zwischen den Fluidverteilungselementen
hindurch strömenden dritten Fluids, wodurch der Wärmeaustausch optimiert wird.
[0040] Figur 5 skizziert schließlich ein aus den Einzellagen 1 bis 4 beispielsweise durch
Rollbonding hergestelltes Y-Verzweigungsstück, welches in Kombination mit einem erfindungsgemäßen
Fluidverteilungselement eingesetzt werden kann, um den Fluidstrom des Innenkanals
I und des Außenkanals A jeweils in zwei separate Fluidströme aufzuspalten (das gezeigte
Y-Verzweigungsstück kann beispielsweise an der oberen Stirnseite des Überlappungsbereiches
ÜB des in Figur 1 gezeigten erfindungsgemäßen Fluidverteilungselementes, siehe dort
Schnittansicht F-F') angedockt werden.
1. Fluidverteilungselement für eine fluidführende Vorrichtung, insbesondere für einen
Wärmetauscher oder eine Vorrichtung zum Austausch von Stoffen zwischen Fluidströmen,
aufweisend mehrere übereinander gestapelt angeordnete Einzellagen, wobei zumindest
ein Teilbereich der Oberfläche jeder der mehreren Einzellagen angrenzend an zumindest
einen Teilbereich der Oberfläche einer anderen Einzellage der mehreren Einzellagen
angeordnet ist und wobei mindestens in einer ersten Einzellage (1) der mehreren Einzellagen
eine erste, senkrecht zur Lagenebene (L) ausgewölbte Kanalstruktur (1S) und in einer
zweiten, zur ersten Einzellage benachbarten Einzellage (2) der mehreren Einzellagen
eine zweite, senkrecht zur Lagenebene ausgewölbte Kanalstruktur (2S) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kanalstrukturen (1S, 2S) in Kanallängsrichtung (K) gesehen
• zunächst in einem Anschlussbereich (A-A', B-B', C-C', AB) zwei in der Lagenebene
seitlich versetzt zueinander und beabstandet voneinander separat verlaufende erste
Kanalteilstücke (erstes Innenkanalteilstück I1, erstes Außenkanalteilstück A1) eines
zum Fluidtransport ausgebildeten Innenkanals (I) und eines zum Fluidtransport ausgebildeten
Außenkanals (A) ausformen,
• anschließend in einem sich an den Anschlussbereich anschließenden Kreuzungsbereich
(D-D', KB) zwei sich in der Lagenebene kreuzende und zunehmend übereinander schiebende
zweite, mit den ersten Kanalteilstücken verbundene Kanalteilstücke (zweites Innenkanalteilstück
12, zweites Außenkanalteilstück A2) des Innenkanals (I) und des Außenkanals (A) ausformen
und
• schließlich in einem sich an den Kreuzungsbereich anschließenden Überlappungsbereich
(E-E', F-F', ÜB) zwei in der Lagenebene im wesentlichen parallel zueinander verlaufende
dritte, mit den zweiten Kanalteilstücken verbundene Kanalteilstücke (drittes Innenkanalteilstück
I3, drittes Außenkanalteilstück A3) des Innenkanals (I) und des Außenkanals (A) ausformen,
wobei im Überlapppungsbereich das dritte Innenkanalteilstück (I3) vom dritten Außenkanalteilstück
(A3) überlappend überdeckt ist.
2. Fluidverteilungselement nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
in zumindest einem Teil des Anschlussbereichs die erste Kanalstruktur (1S) einen Teil
der Wandung des Außenkanals (A) und einen einen Teil der Wandung des Innenkanals (I)
umhüllenden Abschnitt ausbildet
und/oder
dass in zumindest einem Teil des Anschlussbereichs die zweite Kanalstruktur (2S) einen
Teil der Wandung des Innenkanals (I) ausbildet.
3. Fluidverteilungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
in zumindest einem Teil des Kreuzungsbereichs die erste Kanalstruktur (1S) einen Teil
der Wandung des Außenkanals (A) und einen einen Teil der Wandung des Innenkanals (I)
umhüllenden Abschnitt ausbildet
und/oder
dass in zumindest einem Teil des Kreuzungsbereichs die zweite Kanalstruktur (2S) einen
Teil der Wandung des Innenkanals (I) und einen Teil der Wandung des Außenkanals (A)
ausbildet.
4. Fluidverteilungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
in zumindest einem Teil des Überlappungsbereichs die erste Kanalstruktur (1S) einen
Teil der Wandung des Außenkanals (A) ausbildet
und/oder
dass in zumindest einem Teil des Überlappungsbereichs die zweite Kanalstruktur (2S)
einen Teil der Wandung des Innenkanals (I) und einen Teil der Wandung des Außenkanals
(A) ausbildet.
5. Fluidverteilungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
mindestens drei, bevorzugt genau drei übereinander angeordnete Einzellagen: Die erste
Einzellage (1) als oberste Lage, die zumindest teilweise daran angrenzend angeordnete
zweite Einzellage (2) als mittlere Lage und eine auf der gegenüberliegenden Seite
der obersten Lage zumindest teilweise angrenzend an die mittlere Lage als untere Lage,
bevorzugt als unterste Lage angeordnete dritte Einzellage (3), in welcher bevorzugt
eine dritte, senkrecht zur Lagenebene ausgewölbte Kanalstruktur (3S) ausgebildet ist,
wobei bevorzugt die dritte Einzellage (3) in Bezug auf eine Ebene parallel zur Lagenebene
gesehen im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zur zweiten Einzellage (2) ausgeformt und/oder
angeordnet ist.
6. Fluidverteilungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
mindestens vier, bevorzugt genau vier Einzellagen: Die erste Einzellage (1) als oberste
Lage, die zumindest teilweise daran angrenzend angeordnete zweite Einzellage (2) als
erste mittlere Lage, eine auf der gegenüberliegenden Seite der obersten Lage zumindest
teilweise angrenzend an die erste mittlere Lage als zweite mittlere Lage angeordnete
dritte Einzellage (3) und eine auf der gegenüberliegenden Seite der ersten mittleren
Lage (2) zumindest teilweise angrenzend an die zweite mittlere Lage (3) als untere
Lage, bevorzugt als unterste Lage angeordnete vierte Einzellage (4), in welcher bevorzugt
eine vierte, senkrecht zur Lagenebene ausgewölbte Kanalstruktur (4S) ausgebildet ist,
wobei bevorzugt die vierte Einzellage (4) in Bezug auf eine Ebene parallel zur Lagenebene
gesehen im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zur ersten Einzellage (1) ausgeformt und/oder
angeordnet ist.
7. Fluidverteilungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Kanalstrukturen (1S, 2S) im Anschlussbereich mehrere in der Lagenebene
seitlich versetzt zueinander und zum ersten Außenkanalteilstück (A1) des Außenkanals
(A) und beabstandet voneinander und vom ersten Außenkanalteilstück (A1) des Außenkanals
(A) separat verlaufende erste Innenkanalteilstücke (I1a, Ilb) des Innenkanals (I)
ausformen, wobei sich die mehreren ersten Innenkanalteilstücke (I1a, I1b) im sich
anschließenden Kreuzungsbereich in das zweite Innenkanalteilstück I2 vereinigen
und/oder
dass zumindest ein Teilabschnitt einer durch die erste und/oder die zweite Kanalstruktur
(1S, 2S) ausgebildeten Wandung selektiv stoffdurchlässig ausgebildet ist zum Stoffaustausch
zwischen dem Innen- und dem Außenkanal und/oder zum Stoffaustausch zwischen dem Innen-
und/oder dem Außenkanal und der Umgebung.
8. Fluidverteilungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere oder alle der Einzellagen einstückig, insbesondere als einstückiger Formkörper,
ausgebildet sind
und/oder
dass mindestens eine der Einzellagen zumindest teilweise aus Metall ausgebildet ist
oder dieses aufweist
und/oder
dass mindestens eine der Einzellagen zumindest teilweise aus Kunststoff ausgebildet
ist oder dieses aufweist.
9. Anordnung aus mehreren im Wesentlichen senkrecht zur Lagenebene übereinander gestapelten
Fluidverteilungselementen (F1, F2, ...) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
10. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch,
gekennzeichnet durch
eine erste Anschlussleitung (3), welche jeweils im Anschlussbereich mit mehreren ersten
Innenkanalteilstücken von Innenkanälen unterschiedlicher Fluidverteilungselemente
(F1, F2, ...) verbunden ist
und/oder
eine zweite Anschlussleitung (4), welche jeweils im Anschlussbereich mit mehreren
ersten Außenkanalteilstücken von Außenkanälen unterschiedlicher Fluidverteilungselemente
(F1, F2, ...) verbunden ist.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Anordnungsansprüche,
gekennzeichnet durch
mindestens ein Mehrkanalrohr, welches im Überlappungsbereich mindestens eines Fluidverteilungselementes
(F1, F2, ...) mit dessen Außenkanal und dessen Innenkanal verbunden ist.
12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Anordnungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine äußere Oberfläche mindestens eines der Fluidverteilungselementes (F1,
F2, ...) zumindest abschnittsweise eine Oberflächenstrukturierung (5), welche bevorzugt
rippen- und/oder gratförmig ausgebildet ist, aufweist.
13. Verfahren zur Herstellung eines Fluidverteilungselements,
wobei mehrere übereinander zu stapelnde Einzellagen des Fluidverteilungselements durch
Druckpressung mittels Walzen (Rollbonden) so miteinander verschweißt werden, und
wobei entweder mindestens ein Innenkanal (I) und mindestens ein Außenkanal (A) des
Fluidverteilungselements durch Druckanwendung, insbesondere mittels Druckluft, so
aufgebläht wird, oder wobei mindestens ein Innenkanal (I) des Fluidverteilungselements
durch Druckanwendung, insbesondere mittels Druckluft, so aufgebläht wird und wobei
zur Ausbildung mindestens eines Außenkanals (A) mindestens eine mit einer vorgefertigten
Kanalstruktur versehene Einzellage so eingesetzt wird, dass sich das Fluidverteilungselement
in der nachfolgend beschriebenen Form ergibt:
Fluidverteilungselement für eine fluidführende Vorrichtung, insbesondere für einen
Wärmetauscher oder eine Vorrichtung zum Austausch von Stoffen zwischen Fluidströmen,
aufweisend mehrere übereinander gestapelt angeordnete Einzellagen, wobei zumindest
ein Teilbereich der Oberfläche jeder der mehreren Einzellagen angrenzend an zumindest
einen Teilbereich der Oberfläche einer anderen Einzellage der mehreren Einzellagen
angeordnet ist und wobei mindestens in einer ersten Einzellage (1) der mehreren Einzellagen
eine erste, senkrecht zur Lagenebene (L) ausgewölbte Kanalstruktur (1S) und in einer
zweiten, zur ersten Einzellage benachbarten Einzellage (2) der mehreren Einzellagen
eine zweite, senkrecht zur Lagenebene ausgewölbte Kanalstruktur (2S) ausgebildet ist,
und
wobei die beiden Kanalstrukturen (1S, 2S) in Kanallängsrichtung (K) gesehen
• zunächst in einem Anschlussbereich (A-A', B-B', C-C', AB) zwei in der Lagenebene
seitlich versetzt zueinander und beabstandet voneinander separat verlaufende erste
Kanalteilstücke (erstes Innenkanalteilstück I1, erstes Außenkanalteilstück A1) eines
zum Fluidtransport ausgebildeten Innenkanals (I) und eines zum Fluidtransport ausgebildeten
Außenkanals (A) ausformen,
• anschließend in einem sich an den Anschlussbereich anschließenden Kreuzungsbereich
(D-D', KB) zwei sich in der Lagenebene kreuzende und zunehmend übereinander schiebende
zweite, mit den ersten Kanalteilstücken verbundene Kanalteilstücke (zweites Innenkanalteilstück
I2, zweites Außenkanalteilstück A2) des Innenkanals (I) und des Außenkanals (A) ausformen
und
• schließlich in einem sich an den Kreuzungsbereich anschließenden Überlappungsbereich
(E-E', F-F', ÜB) zwei in der Lagenebene im wesentlichen parallel zueinander verlaufende
dritte, mit den zweiten Kanalteilstücken verbundene Kanalteilstücke (drittes Innenkanalteilstück
I3, drittes Außenkanalteilstück A3) des Innenkanals (I) und des Außenkanals (A) ausformen,
wobei im Überlapppungsbereich das dritte Innenkanalteilstück (I3) vom dritten Außenkanalteilstück
(A3) überlappend überdeckt ist.
14. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
zunächst mindestens ein Innenkanal aufgebläht wird bevor anschließend zumindest ein
Außenkanal aufgebläht wird oder umgekehrt
und/oder
dass ein bereits aufgeblähter Innenkanal und/oder ein bereits aufgeblähter Außenkanal
unter Druck belassen wird, während ein weiterer Innenkanal und/oder Außenkanal aufgebläht
wird.
15. Verwendung eines Fluidverteilungselements oder einer Anordnung aus mehreren Fluidverteilungselementen
nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche in einem Wärmetauscher oder in
einer Vorrichtung zum Austausch von Stoffen zwischen Fluidströmen.
1. Fluid distribution element for a fluid-conducting device, in particular for a heat
exchanger or a device for exchanging materials between fluid flows,
having a plurality of individual layers disposed in a stack one above the other, at
least one partial region of the surface of each of the plurality of individual layers
being disposed abutting against at least one partial region of the surface of another
individual layer of the plurality of individual layers and there being configured,
at least in a first individual layer (1) of the plurality of individual layers, a
first channel structure (1S) which is curved perpendicular to the layer plane (L)
and, in a second individual layer (2) of the plurality of individual layers, adjacent
to the first individual layer, a second channel structure (2S) which is curved perpendicular
to the layer plane,
characterized in that
the two channel structures (1S, 2S), viewed in the channel longitudinal direction
(K)
• firstly forming, in a connection region (A - A', B - B', C - C', AB), two first
channel partial pieces (first inner channel partial piece 11, first outer channel
partial piece A1) of an inner channel (I) configured for fluid transport and an outer
channel (A) configured for fluid transport, which first channel partial pieces extend
separately in the layer plane offset laterally relative to each other and at a spacing
from each other,
• subsequently forming, in an intersection region (D - D', KB) abutting against the
connection region, two second channel partial pieces (second inner channel partial
piece I2, second outer channel partial piece A2) of the inner channel (I) and of the
outer channel (A), which two second channel partial pieces intersect in the layer
plane and are displaced increasingly one over the other and connected to the first
channel partial pieces and
• finally forming, in an overlapping region (E - E', F - F', ÜB) abutting against
the intersection region, two third channel partial pieces (third inner channel partial
piece I3, third outer channel partial piece A3) of the inner channel (I) and of the
outer channel (A), which two third channel partial pieces extend essentially parallel
to each other in the layer plane and are connected to the second channel partial pieces,
the third inner channel partial piece (I3) being covered in an overlapping manner
in the overlapping region by the third outer channel partial piece (A3).
2. Fluid distribution element according to the preceding claim,
characterised in that
the first channel structure (1S) forms a part of the wall of the outer channel (A)
and a section surrounding a part of the wall of the inner channel (I) in at least
a part of the connection region
and/or
in that the second channel structure (2S) forms a part of the wall of the inner channel (I)
in at least a part of the connection region.
3. Fluid distribution element according to one of the preceding claims,
characterised in that
the first channel structure (1S) forms a part of the wall of the outer channel (A)
and a section surrounding a part of the wall of the inner channel (I) in at least
a part of the intersection region
and/or
in that the second channel structure (2S) forms a part of the wall of the inner channel (I)
and a part of the wall of the outer channel (A) in at least a part of the intersection
region.
4. Fluid distribution element according to one of the preceding claims,
characterised in that
the first channel structure (1S) forms a part of the wall of the outer channel (A)
in at least a part of the overlapping region
and/or
in that the second channel structure (2S) forms a part of the wall of the inner channel (I)
and a part of the wall of the outer channel (A) in at least a part of the overlapping
region.
5. Fluid distribution element according to one of the preceding claims,
characterised by
at least three, preferably precisely three individual layers disposed one above the
other: the first individual layer (1) as uppermost layer, the second individual layer
(2) as central layer which is disposed abutting thereon at least partially and a third
individual layer (3) which is disposed on the oppositely situated side of the uppermost
layer abutting at least partially against the central layer as lower layer, preferably
as lowermost layer, in which third individual layer preferably a third channel structure
(3S) which is curved perpendicular to the layer plane is configured,
wherein preferably the third individual layer (3), viewed with respect to a plane
parallel to the layer plane, is formed and/or disposed essentially mirror-symmetrically
relative to the second individual layer (2).
6. Fluid distribution element according to one of the preceding claims,
characterised by
at least four, preferably precisely four individual layers: the first individual layer
(1) as uppermost layer, the second individual layer (2) as first central layer which
is disposed abutting thereon at least partially, a third individual layer (3) which
is disposed on the oppositely situated side of the uppermost layer abutting at least
partially against the first central layer as second central layer and a fourth individual
layer (4) which is disposed on the oppositely situated side of the first central layer
(2) abutting at least partially against the second central layer (3) as lower layer,
preferably as lowermost layer, in which fourth individual layer preferably a fourth
channel structure (4S) which is curved perpendicular to the layer plane is configured,
wherein preferably the fourth individual layer (4), viewed with respect to a plane
parallel to the layer plane, is formed and/or is disposed essentially mirror-symmetrically
relative to the first individual layer (1).
7. Fluid distribution element according to one of the preceding claims,
characterised in that
the two channel structures (1S, 2S) form, in the connection region, a plurality of
first inner channel partial pieces (I1a, I1b) of the inner channel (I) which extend
separately in the layer plane offset laterally relative to each other and relative
to the first outer channel partial piece (A1) of the outer channel (A) and at a spacing
from each other and from the first outer channel partial piece (A1) of the outer channel
(A), the plurality of first inner channel partial pieces (I1a, I1b) uniting in the
abutting intersection region into the second inner channel partial piece (I2) and/or
that at least a partial portion of a wall configured by the first and/or the second
channel structure (1S, 2S) is configured to be selectively permeable for material
exchange between the inner and the outer channel and/or for material exchange between
the inner and/or the outer channel and the surroundings.
8. Fluid distribution element according to one of the preceding claims,
characterised in that
several or all of the individual layers are configured in one piece, in particular
as a one-piece moulded article and/or that
at least one of the individual layers is configured at least partially from metal
or has this
and/or
in that at least one of the individual layers is configured at least partially from plastic
material or has this.
9. Arrangement comprising a plurality of fluid distribution elements (F1, F2, ...) which
are in a stack one above the other essentially perpendicular to the layer plane, according
to one of the preceding claims.
10. Arrangement according to the preceding claim,
characterised by
a first connection line (3) which is connected respectively in the connection region
to a plurality of first inner channel partial pieces of inner channels of different
fluid distribution elements (F1, F2, ...)
and/or
a second connection line (4) which is connected respectively in the connection region
to a plurality of first outer channel partial pieces of outer channels of different
fluid distribution elements (F1, F2, ...).
11. Arrangement according to one of the preceding arrangement claims,
characterised by
at least one multichannel pipe which is connected in the overlapping region of at
least one fluid distribution element (F1, F2, ...) to the outer channel thereof and
the inner channel thereof.
12. Arrangement according to one of the preceding arrangement claims,
characterised in that
at least one outer surface of at least one of the fluid distribution elements (F1,
F2, ...) has a surface structure (5) at least in portions which has preferably a rib-shaped
and/or burr-shaped configuration.
13. Method for producing a fluid distribution element, wherein a plurality of individual
layers of the fluid distribution element to be stacked one above the other being such
welded to each other by pressure-pressing by means of rollers (roll-bonding), and
wherein either at least one inner channel (I) and at least one outer channel (A) of
the fluid distribution element is such inflated by application of pressure, in particular
by means of compressed air,
or wherein at least one inner channel (I) of the fluid distribution element is such
inflated by application of pressure, in particular by means of compressed air, and
wherein, in order to form at least one outer channel (A), at least one individual
layer provided with a prefabricated channel structure is such used that the fluid
distribution element has the configuration as described in the following:
fluid distribution element for a fluid-conducting device, in particular for a heat
exchanger or a device for exchanging materials between fluid flows,
having a plurality of individual layers disposed in a stack one above the other, at
least one partial region of the surface of each of the plurality of individual layers
being disposed abutting against at least one partial region of the surface of another
individual layer of the plurality of individual layers and there being configured,
at least in a first individual layer (1) of the plurality of individual layers, a
first channel structure (1S) which is curved perpendicular to the layer plane (L)
and, in a second individual layer (2) of the plurality of individual layers, adjacent
to the first individual layer, a second channel structure (2S) which is curved perpendicular
to the layer plane, and
the two channel structures (1S, 2S), viewed in the channel longitudinal direction
(K)
• firstly forming, in a connection region (A - A', B - B', C - C', AB), two first
channel partial pieces (first inner channel partial piece I1, first outer channel
partial piece A1) of an inner channel (I) configured for fluid transport and an outer
channel (A) configured for fluid transport, which first channel partial pieces extend
separately in the layer plane offset laterally relative to each other and at a spacing
from each other,
• subsequently forming, in an intersection region (D - D', KB) abutting against the
connection region, two second channel partial pieces (second inner channel partial
piece I2, second outer channel partial piece A2) of the inner channel (I) and of the
outer channel (A), which two second channel partial pieces intersect in the layer
plane and are displaced increasingly one over the other and connected to the first
channel partial pieces and
finally forming, in an overlapping region (E - E', F - F', ÜB) abutting against the
intersection region, two third channel partial pieces (third inner channel partial
piece I3, third outer channel partial piece A3) of the inner channel (I) and of the
outer channel (A), which two third channel partial pieces extend essentially parallel
to each other in the layer plane and are connected to the second channel partial pieces,
the third inner channel partial piece (I3) being covered in an overlapping manner
in the overlapping region by the third outer channel partial piece (A3).
14. Method according to the preceding claim,
characterised in that
firstly at least one inner channel is inflated before subsequently at least one outer
channel is inflated or vice versa and/or that
an already inflated inner channel and/or an already inflated outer channel is left
under pressure, whilst a further inner channel and/or outer channel is inflated.
15. Use of a fluid distribution element or of an arrangement comprising a plurality of
fluid distribution elements according to one of the preceding device claims in a heat
exchanger or in a device for exchanging materials between fluid flows.
1. Elément répartiteur de fluide pour un dispositif de conduite de fluide, en particulier
pour un échangeur de chaleur ou un dispositif d'échange de substances entre courants
de fluide,
présentant de multiples couches individuelles empilées et agencées les unes sur les
autres, dans lequel au moins une zone partielle de la surface de chacune des multiples
couches individuelles est agencée de manière attenante à au moins une zone partielle
de la surface d'une autre couche individuelle des multiples couches individuelles
et dans lequel une première structure de canal (1S) bombée perpendiculairement au
plan de couche (L) est formée dans au moins une première couche individuelle (1) des
multiples couches individuelles et une deuxième structure de canal (2S) bombée perpendiculairement
au plan de couche est formée dans une deuxième couche individuelle (2) adjacente à
la première couche individuelle des multiples couches individuelles,
caractérisé en ce que
les deux structures de canal (1S, 2S), observées dans la direction longitudinale (K)
du canal,
• forment d'abord, dans une zone de raccordement (A-A', B-B', C-C', AB), deux premières
portions de canal (première portion de canal interne I1, première portion de canal
externe A1) d'un canal interne (I) réalisé pour le transport de fluide et d'un canal
externe (A) réalisé pour le transport de fluide, lesdites portions étant décalées
latéralement l'une de l'autre dans le plan de couche et s'étendant séparément et à
distance l'une de l'autre,
• forment ensuite, dans une zone de croisement (D-D', KB) se raccordant à la zone
de raccordement, deux deuxièmes portions de canal (deuxième portion de canal interne
I2, deuxième portion de canal externe A2) du canal interne (I) et du canal externe
(A), raccordées aux premières portions de canal, se croisant dans le plan de couche
et se chevauchant de manière croissante, et
• forment enfin dans une zone de chevauchement (E-E', F-F', ÜB), se raccordant à la
zone de croisement, deux troisièmes portions de canal (troisième portion de canal
interne I3, troisième portion de canal externe A3) du canal interne (I) et du canal
externe (A)" s'étendant dans le plan de couche de manière sensiblement parallèle l'une
à l'autre et raccordées aux secondes portions de canal, la troisième portion de canal
interne (I3) étant recouverte par chevauchement dans la zone de chevauchement par
la troisième portion de canal externe (A3).
2. Elément répartiteur de fluide selon la revendication précédente, caractérisé en ce que,
dans au moins une partie de la zone de raccordement, la première structure de canal
(1S) forme une partie de la paroi du canal externe (A) et une section enveloppant
une partie de la paroi du canal interne (I) et/ou
en ce que, dans au moins une partie de la zone de raccordement, la deuxième structure de canal
(2S) forme une partie de la paroi du canal interne (I).
3. Elément répartiteur de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
dans au moins une partie de la zone de raccordement, la première structure de canal
(1S) forme une partie de la paroi du canal externe (A) et une section enveloppant
une partie de la paroi du canal interne (I) et/ou
en ce que, dans au moins une partie de la zone de croisement, la deuxième structure de canal
(2S) forme une partie de la paroi du canal interne (I) et une partie de la paroi du
canal externe (A).
4. Elément répartiteur de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
dans au moins une partie de la zone de chevauchement, la première structure de canal
(1 S) forme une partie de la paroi du canal externe (A) et/ou
en ce que, dans au moins une partie de la zone de chevauchement, la deuxième structure de canal
(2S) forme une partie de la paroi du canal interne (I) et une partie de la paroi du
canal externe (A).
5. Elément répartiteur de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
au moins trois, de préférence exactement trois couches individuelles agencées les
unes sur les autres : la première couche individuelle (1) comme couche supérieure,
la deuxième couche individuelle (2) agencée de manière au moins partiellement attenante
à celle-ci comme couche médiane, et une troisième couche individuelle (3) agencée
sur le côté opposé de la couche supérieure de manière au moins partiellement attenante
à la couche médiane comme couche inférieure, de préférence comme couche la plus basse,
dans laquelle est formée de préférence une troisième structure de canal (3S) bombée
perpendiculairement au plan de couche,
dans lequel de préférence la troisième couche individuelle (3), observée par rapport
à un plan parallèle au plan de couche, est formée et/ou agencée sensiblement en symétrie
de miroir par rapport à la deuxième couche individuelle (2).
6. Elément répartiteur de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
au moins quatre, de préférence exactement quatre couches individuelles : la première
couche individuelle (1) comme couche supérieure, la deuxième couche individuelle (2)
agencée de manière au moins partiellement attenante à celle-ci comme première couche
médiane, une troisième couche individuelle (3) agencée sur le côté opposé de la couche
supérieure de manière au moins partiellement attenante à la première couche médiane
comme deuxième couche médiane, et une quatrième couche individuelle (4) agencée sur
le côté opposé de la première couche médiane (2) de manière au moins partiellement
attenante à la seconde couche médiane (3) comme couche inférieure, de préférence comme
couche la plus basse, dans laquelle est formée de préférence une quatrième structure
de canal (4S) bombée perpendiculairement au plan de couche,
dans lequel, de préférence, la quatrième couche individuelle (4), observée par rapport
à un plan parallèle au plan de couche, est formée et/ou agencée sensiblement en symétrie
de miroir par rapport à la première couche individuelle (1).
7. Elément répartiteur de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les deux structures de canal (1S, 2S) forment, dans la zone de raccordement, plusieurs
premières portions de canal interne (I1a, I1b) du canal interne (I) décalées latéralement
l'une de l'autre dans le plan de couche et s'étendant vers la première portion de
canal externe (A1) du canal externe (A) et à distance l'une de l'autre et séparément
de la première portion (A1) du canal externe (A), dans lequel les multiples premières
portions de canal interne (I1a, Ilb) se réunissent dans la zone de croisement en se
raccordant dans la deuxième portion de canal interne I2,
et/ou
en ce qu'au moins une section d'une paroi formée par la première et/ou la deuxième structure(s)
de canal (1S, 2S) est réalisée de manière sélectivement perméable pour l'échange de
substances entre le canal interne et le canal externe et/ou pour l'échange de substances
entre le canal interne et/ou le canal externe et l'environnement.
8. Elément répartiteur de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
plusieurs ou toutes les couches individuelles sont formées d'un seul tenant, en particulier
sous la forme d'un corps de moulage d'un seul tenant et/ou
en ce qu'au moins une des couches individuelles est formée au moins partiellement d'un métal
ou comporte celui-ci
et/ou
en ce qu'au moins une des couches individuelles est formée au moins partiellement d'un matériau
synthétique ou comporte celui-ci.
9. Agencement de multiples éléments répartiteurs de fluide (F1, F2, ...) empilés les
uns sur les autres de manière sensiblement perpendiculaire au plan de couche selon
l'une quelconque des revendications précédentes.
10. Agencement selon la revendication précédente,
caractérisé par
un premier conduit de raccordement (3) qui est raccordé respectivement dans la zone
de raccordement à plusieurs premières portions de canaux internes de différents éléments
répartiteurs de fluide (F1, F2, ...)
et/ou
en ce qu'un deuxième conduit de raccordement (4) qui est raccordé respectivement dans
la zone de raccordement à plusieurs premières portions de canaux externes de différents
éléments répartiteurs de fluide (F1, F2, ...).
11. Agencement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par
au moins un tube multicanaux qui est raccordé dans la zone de chevauchement d'au moins
un élément répartiteur de fluide (F1, F2, ...) à son canal externe et à son canal
interne.
12. Agencement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
au moins une surface externe d'au moins un des éléments répartiteurs de fluide (F1,
F2, ...) présente au moins par section une structuration de surface (5) qui est conformée
de préférence en nervures et/ou en arêtes.
13. Procédé de fabrication d'un élément répartiteur de fluide,
dans lequel de multiples couches individuelles de l'élément répartiteur de fluide
à empiler les unes sur les autres sont soudées les unes aux autres par serrage par
pression au moyen de cylindres (Roll-bond), et
dans lequel soit au moins un canal interne (I) et au moins un canal externe (A) de
l'élément répartiteur de fluide sont gonflés par application d'une pression, en particulier
au moyen d'air comprimé, soit au moins un canal interne (I) de l'élément répartiteur
de fluide est gonflé par application d'une pression, en particulier au moyen d'air
comprimé, et dans lequel, pour former au moins un canal externe (A), au moins une
couche individuelle pourvue d'une structure de canal préfabriquée est utilisée de
manière à donner à l'élément répartiteur de fluide la forme décrite ci-après :
un élément répartiteur de fluide pour un dispositif de conduite de fluide, en particulier
pour un échangeur de chaleur ou un dispositif pour échanger des substances entre des
courants de fluide,
présentant plusieurs couches individuelles empilées les unes sur les autres, dans
lequel au moins une zone partielle de la surface de chacune des multiples couches
individuelles est agencée de manière attenante à au moins une zone partielle de la
surface d'une autre couche individuelle des multiples couches individuelles et dans
lequel une première structure de canal (1S) bombée perpendiculairement au plan de
couche (L) est formée dans au moins une première couche individuelle (1) des multiples
couches individuelles et une deuxième structure de canal (2S) bombée perpendiculairement
au plan de couche est formée dans une deuxième couche individuelle (2) adjacente à
la première couche individuelle des multiples couches individuelles, et
dans lequel les deux structures de canal (1S, 2S), observées dans la direction longitudinale
(K) des canaux,
• forment d'abord, dans une zone de raccordement (A-A', B-B', C-C', AB), deux premières
portions de canal (première portion de canal interne I1, première portion de canal
externe A1) d'un canal interne (I) réalisé pour le transport de fluide et d'un canal
externe (A) réalisé pour le transport de fluide, lesdites portions étant décalées
latéralement l'une de l'autre dans le plan de couche et s'étendant à distance et séparément
l'une de l'autre,
• forment ensuite, dans une zone de croisement (D-D', KB) se raccordant à la zone
de raccordement, deux deuxièmes portions de canal (deuxième portion de canal interne
I2, deuxième portion de canal externe A2) du canal interne (I) et du canal externe
(A), raccordées aux premières portions de canal, se croisant dans le plan de couche
et se chevauchant de manière croissante, et
• forment enfin, dans une zone de chevauchement (E-E', F-F', ÜB) se raccordant à la
zone de croisement, deux troisièmes portions de canal (troisième portion de canal
interne I3, troisième portion de canal externe A3) du canal interne (I) et du canal
externe (A), et s'étendant dans le plan de couche de manière sensiblement parallèle
l'une à l'autre et raccordées aux secondes portions de canal, la troisième portion
de canal interne (I3) étant recouverte par chevauchement dans la zone de chevauchement
par la troisième portion de canal externe (A3).
14. Procédé selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que
d'abord au moins un canal interne est gonflé avant qu'au moins un canal externe ne
soit gonflé ou inversement
et/ou
en ce qu'un canal interne déjà gonflé et/ou un canal externe déjà gonflé est ou sont laissé(s)
sous pression, tandis qu'un autre canal interne et/ou un autre canal externe est ou
sont gonflé(s).
15. Utilisation d'un élément répartiteur de fluide ou d'un agencement de multiples éléments
répartiteurs de fluide selon l'une quelconque des revendications de dispositif précédentes
dans un échangeur de chaleur ou dans un dispositif pour échanger des substances entre
courants de fluide.