[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sprühextraktionsdüse zum Reinigen einer Oberfläche,
insbesondere zum Dekontaminieren der Oberfläche, mit einem topfartigen Innengehäuse,
das eine zentrale Reinigungskammer bildet, und mit einem topfartigen Außengehäuse,
das eine ringförmige Saugkammer bildet, die die zentrale Reinigungskammer ringförmig
umgibt, wobei das Innengehäuse ein umlaufendes freies Innenende besitzt, wobei das
Außengehäuse ein umlaufendes freies Außenende besitzt, und wobei die Saugkammer durch
Aufsetzen des umlaufenden freien Außenendes auf die Oberfläche umlaufend verschließbar
ist, ferner mit zumindest einer Sprühdüse zum Versprühen eines Reinigungsmittels in
der zentralen Reinigungskammer, und mit einem Sauganschluss zum Absaugen von Schmutz
aus der Saugkammer.
[0003] Dieses Dokument beschreibt eine Sprühextraktionsdüse in Form einer Körperreinigungsvorrichtung,
die sich zur Reinigung oder Dekontamination von Körperoberflächen vorgesehen ist,
insbesondere bei Personen, die mit einer giftigen Substanz in Berührung gekommen sind.
Ziel der Reinigung ist es, dass das zugeführte Reinigungsmittel in einen intensiven
und möglichst lang andauernden Kontakt mit der Körperoberfläche gelangt, ohne dass
die Reinigungsflüssigkeit und die gelösten Schmutz- oder Giftsubstanzen unkontrolliert
in die Umgebung gelangen. Die bekannte Sprühextraktionsdüse besitzt ein topfartiges
Gehäuse, das doppelwandig ausgebildet ist, so dass eine äußere Wand und eine innere
Wand einen Ringraum bilden. Der Ringraum bildet eine Saugkammer, die mit einem Sauganschluss
zum Absaugen von Reinigungsmittel in Verbindung steht. Die Innenwand umschließt ferner
einen im Wesentlichen rechteckigen Innenraum, in dem eine Sprühdüse zum Versprühen
des Reinigungsmittels angeordnet ist. Am freien Ende des doppelwandigen, topfförmigen
Gehäuses kann ein Träger aufgesteckt werden, der mit einem Borstenkranz bestückt ist.
Die Borsten sind in benachbarten Reihen seitlich gegeneinander versetzt, so dass sie
eine labyrinthartige Abdichtung des Innenraums bilden, sobald der Borstenkranz auf
die zu reinigende Körperoberfläche aufgesetzt ist. Innerhalb des von dem Borstenkranz
umschlossenen Raumbereichs kann dann eine Reinigung durch Versprühen und Absaugen
des Reinigungsmittels erfolgen.
[0004] Die bekannte Sprühextraktionsdüse hat sich beim Dekontaminieren von Körperoberflächen
bewährt. Sie ist jedoch nicht optimal beim Reinigen oder Dekontaminieren von technischen
Oberflächen an Gegenständen und Geräten. Es besteht daher der Wunsch, eine für die
Reinigung und insbesondere die Dekontamination von technischen Oberflächen optimierte
Sprühextraktionsdüse bereitzustellen.
[0005] Es ist bereits seit langem bekannt, Wasch- und Saugdüsen zur Reinigung von Fußböden
einzusetzen. Beispiele solcher Düsen finden sich in
DE 2006 033 514 B3,
WO 94/06344,
EP 0 316 848 A2 oder in
DE 26 15 501 A1. Bei all diesen Düsen handelt es sich jedoch um mehr oder weniger offene Systeme,
d.h. das Reinigungsmittel wird in einem lediglich teilweise gekapselten Innenraum
ausgebracht oder gar frei versprüht. Solche Systeme sind für die Dekontamination von
verseuchten und/oder vergifteten Oberflächen nur bedingt geeignet, wenn überhaupt,
da durch das Aufsprühen des Reinigungsmittels Sprühnebel, Aufwirbelungen und Spritzer
entstehen können, durch die Giftstoffe unkontrolliert aufgewirbelt und verteilt werden.
Andererseits ist die Verwendung von zumindest teilweise offenen Sprüh- und Saugsystemen
notwendig, damit die zum Absaugen erforderliche Frischluft in den Arbeitsbereich nachströmen
kann.
[0006] Bei der Sprühextraktionsdüse aus der eingangs genannten
DE 41 19 812 C1 kann Frischluft durch den Borstenkranz in den Saugraum nachströmen, weil die Borsten
keinen luftdichten Ring bilden. Der Borstenkranz ist jedoch nachteilig, wenn es darum
geht, einen sehr starken Sprühstrahl und die daraus resultierenden Spritzer und Flüssigkeitsmengen
zuverlässig in dem Innenraum zu halten. Bei der Reinigung von Körperoberflächen spielt
diese Einschränkung keine Rolle, weil die Stärke des Sprühstrahls ohnehin begrenzt
werden muss, um (zusätzliche) Verletzungen der Körperoberfläche zu vermeiden. Bei
der Reinigung von technischen Oberflächen ist es jedoch wünschenswert, das Reinigungsmittel
auch mit höheren Drücken auszubringen als dies bei der Reinigung oder Dekontamination
von Körperoberflächen akzeptabel ist.
[0007] Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine alternative
Sprühextraktionsdüse anzugeben, die sich insbesondere zum Dekontaminieren von verseuchten
und/oder vergifteten Oberflächen an Gegenständen und Geräten eignet.
[0008] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Sprühextraktionsdüse
der eingangs genannten Art gelöst, wobei an dem freien Innenende eine flexible umlaufende
Innenlippe angeordnet ist, die die zentrale Reinigungskammer beim Aufsetzen auf die
Oberfläche gegen die Saugkammer verschließt, und wobei an dem freien Außenende eine
flexible umlaufende Außenlippe angeordnet ist, die die Saugkammer beim Aufsetzen auf
die Oberfläche nach außen verschließt.
[0009] Die neue Sprühextraktionsdüse besitzt somit einen zweifach gekapselten Sprühraum,
der im Bereich der Oberfläche durch flexible Dichtlippen verschlossen ist. Eine umlaufende
Innenlippe kapselt die innere Sprüh- bzw. Reinigungskammer. Zusätzlich sorgt eine
ebenfalls umlaufende Außenlippe dafür, dass das Reinigungsmittel zuverlässig in der
Sprühextraktionsdüse gehalten wird, selbst wenn das Reinigungsmittel unter hohem Druck
in der Reinigungskammer versprüht wird. Die beiden umlaufenden Lippen bilden zusammen
eine Doppeldichtung. Das Reinigungsmittel kann flüssig, gasförmig oder mehrphasig
sein und auch Feststoffe enthalten.
[0010] In bevorzugten Ausführungsbeispielen bestehen die Innenlippe und die Außenlippe aus
einem gummiartigen oder zumindest gummiähnlichen und luftundurchlässigen Material,
so dass sie sich beim Aufsetzen der Sprühextraktionsdüse auf die zu reinigende Oberfläche
verbiegen und in eine flächige Anlage an die zu reinigende Oberfläche gehen. Dies
erzeugt eine besonders gute Abdichtung und trägt wirkungsvoll dazu bei, größere Flüssigkeitsmengen
bei hohem Sprühdruck in dem Düsenkörper zu halten.
[0011] Des Weiteren ist es bevorzugt, wenn die Flexibilität der Dichtlippen so hoch ist,
dass sich die Dichtlippen stets gegen die Bewegungsrichtung der Sprühdüse umlegen,
wenn die Sprühdüse in einer Hin- und Herbewegung über die zu reinigende Oberfläche
geführt wird. Dies trägt dazu bei, dass die Sprühdüse mit geringem Kraftaufwand und
trotzdem guter Abdichtung über die Oberfläche geführt werden kann.
[0012] Die neue Sprühextraktionsdüse bietet als besonderen Vorteil eine konstruktionsbedingte,
dreistufige Reinigung der Oberfläche, sobald die Sprühdüse über die Oberfläche geführt
wird. Ein zu reinigender Oberflächenabschnitt wird zunächst mit dem vorlaufenden Teil
der ringförmigen Saugkammer trocken abgesaugt, d.h. es findet eine trockene Vorreinigung
des Oberflächenabschnitts statt, in der lose Partikel oder vorhandene Flüssigkeiten
abgesaugt werden. Daran anschließend gelangt der zu reinigende Oberflächenabschnitt
unter die Reinigungskammer. Dort wird er mit dem Reinigungsmittel besprüht, vorzugsweise
unter hohem Druck. Aufgrund der umlaufenden Innenlippe wird das Reinigungsmittel in
der Reinigungskammer gehalten und kann intensiv auf den Oberflächenabschnitt einwirken.
[0013] Wird die Sprühextraktionsdüse weiter in der Bewegungsrichtung bewegt, gelangt der
Oberflächenabschnitt in den hinteren bzw. nachlaufenden Teil der Saugkammer, wo die
nun gelösten und/oder chemisch deaktivierten Partikel sowie abgelöste pathogene Keime,
Sporen und andere Verschmutzungen abgesaugt werden. Der konstruktive Aufbau der neuen
Sprühextraktionsdüse führt also beim Bewegen der Düse über die Oberfläche zu einer
dreistufigen Reinigung, wobei die drei Reinigungsstufen nacheinander und getrennt
voneinander stattfinden. Dies trägt zu einer sehr gründlichen Reinigung bzw. Dekontamination
bei.
[0014] Insgesamt eignet sich die neue Sprühextraktionsdüse aufgrund dieser Eigenschaften
hervorragend zum Dekontaminieren von verseuchten und/oder vergifteten technischen
Oberflächen an Gegenständen und Geräten. Die oben genannte Aufgabe ist daher vollständig
gelöst.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Außenlippe eine innere erste Seite und
eine äußere zweite Seite auf, wobei die erste und die zweite Seite jeweils mit Rillen
profiliert sind, die beim Aufsetzen auf die Oberfläche Mikrokanäle bilden, durch die
Luft von außen in die geschlossene Saugkammer eingesaugt werden kann.
[0016] Diese Ausgestaltung ermöglicht einen kontrollierten Zustrom von Frischluft in die
Saugkammer und dadurch eine effizientere Absaugung von Reinigungsmittel und Schmutz.
Die durch die Mikrokanäle einströmende Frischluft trägt ferner dazu bei, dass Reinigungsmittel
aus der Saugkammer nach außen treten kann. Die vorteilhafte Dichtwirkung der Außenlippe
bleibt trotz Frischluftzufuhr erhalten.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist die Innenlippe eine innere dritte
Seite und eine äußere vierte Seite auf, wobei die dritte Seite mit Rillen profiliert
ist, die beim Aufsetzen auf die Oberfläche Mikrokanäle bilden, durch die Luft aus
der Reinigungskammer in die Saugkammer eingesaugt werden kann, und wobei die vierte
Seite glatt ist.
[0018] In dieser Ausgestaltung, die besonders vorteilhaft in Kombination mit einer beidseitig
profilierten Außenlippe ist, ermöglicht die profilierte dritte Seite ein besonders
wirkungsvolles Absaugen von Reinigungsmittel im Übergangsbereich zwischen der Reinigungskammer
und dem hinteren bzw. nachlaufenden Bereich der ringförmigen Saugkammer. Durch die
Mikrokanäle wird das Reinigungsmittel in diesem Bereich stark beschleunigt, was dazu
führt, dass an der Oberfläche anhaftende Verschmutzungen "weggerissen" werden. Gleichzeitig
wirkt die äußere vierte Seite als Wischerblatt, das vor allem flüssige Verschmutzungen
beim Bewegen der Düse in den vorderen bzw. vorlaufenden Teil der ringförmigen Saugkammer
treibt und somit für eine sehr effiziente "Vorreinigung" sorgt. Aus diesem Grund verspricht
die bevorzugte Kombination von beidseitig profilierten Außenlippen und einseitig profilierten
Innenlippen beste Reinigungsergebnisse. Den vorteilhaften Wischer- und Düseneffekt
der nur an der Außenseite profilierten Innenlippe kann man jedoch auch unabhängig
von der Ausbildung der Außenlippe vorteilhaft nutzen.
[0019] In einer weiteren Ausgestaltung sind das Innengehäuse und das Außengehäuse weitgehend
konzentrisch zueinander angeordnet.
[0020] Diese Ausgestaltung besitzt den Vorteil, dass das Saugverhalten und die Reinigungseffizienz
der neuen Sprühextraktionsdüse weitgehend unabhängig von der Bewegungsrichtung relativ
zu der Oberfläche sind. Die neue Düse kann daher einfacher und flexibler beim Reinigen
von Oberflächen eingesetzt werden.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung umschließt das Außengehäuse eine weitgehend dreieckige
Grundfläche.
[0022] Die weitgehend dreieckige Grundfläche kann einem gleichseitigen oder gleichschenkeligen
Dreieck entsprechen, aber auch eine Bügeleisenform beinhalten, wobei Letzteres leicht
konvex nach außen gebogene Ränder beinhaltet. Alternativ hierzu kann das Außengehäuse
in anderen Ausgestaltungen eine runde, eine rechteckige, oder etwa eine balkenförmige
Grundfläche umschließen. Die bevorzugte dreieckige Grundfläche besitzt demgegenüber
den Vorteil, dass man mit einer Düsengeometrie sowohl große Flächenbereiche als auch
Ecken und Randbereiche bequem und gründlich reinigen kann.
[0023] In einer weiteren Ausgestaltung sind die umlaufende Innenlippe und/oder Außenlippe
aus weitgehend geradlinig verlaufenden Lippenstücken zusammengesetzt.
[0024] In dieser Ausgestaltung bestehen die umlaufenden Lippen aus einzelnen Lippenstücken,
die an geeigneten Stellen, insbesondere Stoßecken, zusammen gefügt sind. Die Verwendung
einzelner weitgehend geradliniger Lippenstücke besitzt den Vorteil, dass sich die
Lippen bei wechselnden Bewegungsrichtungen der Düse jeweils optimal an die Oberfläche
anlegen können.
[0025] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Saugkammer im Bereich der Oberfläche einen
Saugquerschnitt auf, der wesentlich kleiner ist als eine von dem Außengehäuse umschlossene
Grundfläche.
[0026] In dieser Ausgestaltung ist die Saugöffnung der umlaufenden Saugkammer relativ klein
im Vergleich zu der Gesamtfläche, die die neue Sprühextraktionsdüse auf der zu reinigenden
Oberfläche bedeckt. Bevorzugt besitzt die Saugkammer in Bezug auf die Grundfläche
einen sehr schmalen und vorzugsweise umlaufenden Schlitz zum Absaugen der Oberfläche.
Die Ausgestaltung besitzt den Vorteil, dass ein partielles oder lokales Abheben der
Außenlippe von der Oberfläche nicht zu einem totalen Druckverlust in der Saugkammer
führt. Mit anderen Worten trägt diese Ausgestaltung dazu bei, dass die Saugwirkung
beim einseitigen und/oder lokal begrenzten Kontaktverlust zu der zu reinigenden Oberfläche
nicht zusammenbricht. Infolge dessen trägt diese Ausgestaltung zu einer sehr einfachen
und gründlichen Reinigung bei.
[0027] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Saugkammer einen Querschnitt auf, der sich
in Saugrichtung zunehmend verringert.
[0028] Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass die Sauggeschwindigkeit in Saugrichtung
zunehmend größer wird. Dies erzeugt eine stetig beschleunigte Strömung und besitzt
den Vorteil, dass Tropfen oder Partikel in dem Saugquerschnitt sehr wirkungsvoll mitgerissen
werden. Infolge dessen können sich keine Tropfen oder Partikel in dem Saugquerschnitt
ablagern und somit nach Abschalten der Düse heraustropfen oder herausfallen, was vor
allem für Dekontamination von Oberflächen von großem Vorteil ist. Die neue Düse eignet
sich in dieser Ausgestaltung insbesondere zum Absaugen von höherviskosen Flüssigkeiten,
wie etwa nicht-wässrige Dekontaminationsmittel.
[0029] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Saugkammer einen variablen Saugquerschnitt
auf, der sich mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit verringert.
[0030] In einem Ausführungsbeispiel dieser Ausgestaltung besitzt die Saugkammer zumindest
teilweise flexible Innenwände, die den Saugquerschnitt bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit
reduzieren. Auch diese Ausgestaltung trägt dazu bei, die Saugwirkung aufrechtzuerhalten,
selbst wenn die Düse einseitig und/oder lokal begrenzt den Kontakt zu der zu reinigenden
Oberfläche verliert.
[0031] In einer weiteren Ausgestaltung sind in der Saugkammer Leitbleche angeordnet, die
einen zirkularen Saugstrom erzeugen.
[0032] Ein zirkularer Saugstrom im Sinne dieser Ausgestaltung verläuft innerhalb der ringförmigen
Saugkammer zumindest teilweise tangential. Er bildet gewissermaßen einen "Hurrikan"
und erhöht damit die Strömungsgeschwindigkeit und Effizienz der neuen Düse.
[0033] In einer weiteren Ausgestaltung besitzt die neue Sprühextraktionsdüse eine Vielzahl
von ringförmigen Saugkammern, die weitgehend konzentrisch zueinander um die Reinigungskammer
angeordnet sind.
[0034] In dieser Ausgestaltung nutzt die neue Düse nicht nur das oben beschriebene Konzept
einer umlaufenden Doppeldichtung und einer dreistufigen Reinigung. Vielmehr kommt
eine Dreifachdichtung, Vierfachdichtung oder dergleichen zum Einsatz, verbunden mit
einer beispielsweise fünfstufigen Reinigung der Oberfläche in aufeinanderfolgenden
Kammern. Prinzipiell können einige der konzentrischen Kammern auch zum Ausbringen
und/oder Versprühen von weiteren Reinigungsmitteln verwendet werden, um einen noch
gründlicheren Reinigungsprozess bei jeder Bewegung der Düse auf der Oberfläche zu
erreichen.
[0035] In einer weiteren Ausgestaltung besitzt die neue Sprühextraktionsdüse eine Vielzahl
von Zuleitungen zum Zuführen einer Vielzahl von verschiedenen Reinigungsmitteln. In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besitzt die neue Sprühextraktionsdüse zumindest
zwei Zuleitungen sowie eine Armatur zum wahlweisen Ausbringen von Heißdampf, Wasser
und/oder chemischen Reinigungsmitteln.
[0036] Diese Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft zur Dekontamination von technischen
Oberflächen. Durch Nutzung eines Gases, wie etwa Druckluft oder ein Schutzgas, und/oder
Nutzung von Dampf als Reinigungsmittel kann die Strömungsgeschwindigkeit im Innenbereich
der Düse weiter gesteigert werden, was gerade in Kombination mit flüssigen Reinigungsmitteln
einen noch besseren Schmutzabtrag ermöglicht.
[0037] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0038] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der neuen Sprühextraktionsdüse,
- Fig. 2
- die Sprühextraktionsdüse aus Fig. 1 in einer Abwandlung und einer Ansicht von unten,
- Fig. 3
- einen Querschnitt einer vorteilhaften Innenlippe, und
- Fig. 4
- einen Querschnitt einer vorteilhaften Außenlippe.
[0039] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Sprühextraktionsdüse in seiner Gesamtheit
mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Die Sprühextraktionsdüse 10 besitzt ein Außengehäuse
12 mit einer umlaufenden Außenwand 14 sowie ein Innengehäuse 16 mit einer umlaufenden
Innenwand 18. Das Außengehäuse 12 und das Innengehäuse 16 sind in etwa konzentrisch
zueinander angeordnet, wobei das Außengehäuse 12 das Innengehäuse 16 topfartig umschließt.
[0040] Das Innengehäuse 16 ist ebenfalls topfartig ausgebildet und formt eine zentrale,
innere Reinigungskammer 20. In der Reinigungskammer 20 sind hier eine erste Sprühdüse
22 und eine zweite Sprühdüse 24 angeordnet. Die erste Sprühdüse 22 ist über eine Leitung
26 mit einem ersten Vorratsbehälter 28 verbunden, in dem ein erstes Reinigungsmittel
bereitgehalten wird. In einem Ausführungsbeispiel ist das erste Reinigungsmittel Wasser
oder eine wässrige, mit Chemikalien versetzte Lösung. Die erste Sprühdüse 22 dient
zum Versprühen des Reinigungsmittels innerhalb der Reinigungskammer 20. Die zweite
Sprühdüse 24 ist über eine zweite Leitung 30 mit einem zweiten Vorratsbehälter 32
verbunden. In dem zweiten Vorratsbehälter 32 wird ein weiteres Reinigungsmittel bereitgehalten,
insbesondere Heißdampf. Die Düse 10 besitzt eine Armatur (hier nicht dargestellt),
über die wahlweise das erste Reinigungsmittel aus dem ersten Vorratsbehälter 28 oder
das zweite Reinigungsmittel aus dem zweiten Vorratsbehälter 32 innerhalb der Reinigungskammer
20 versprüht werden kann. In anderen Ausführungsbeispielen können verschiedene Reinigungsmittel
über eine einzelne Sprühdüse 22 versprüht werden. Darüber hinaus ist es denkbar, dass
innerhalb der Reinigungskammer 20 mehrere Sprühdüsen 22, 24 angeordnet sind, um mehrere
Sprühstrahlen 34 zeitgleich und/oder unter verschiedenen Winkeln und/oder rotierend
und/oder pulsierend in der Reinigungskammer 20 zu erzeugen.
[0041] Das topfartige Innengehäuse 16 besitzt ein umlaufendes freies Innenende 36. Das Außengehäuse
12 besitzt in entsprechender Weise ein umlaufendes freies Außenende 38. An dem umlaufenden
Innenende 36 ist eine umlaufende flexible Innenlippe 40 angeordnet. An dem Außenende
38 ist in entsprechender Weise eine umlaufende flexible Außenlippe 42 angeordnet.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegen das Innenende 36 und das Außenende
38 in etwa auf gleicher Höhe. Die Innenlippe 40 und die Außenlippe 42 verlaufen in
etwa parallel und konzentrisch zueinander, und sie enden ebenfalls in gleicher Höhe.
Die Innenlippe 40 und die Außenlippe 42 sind dazu ausgebildet, auf die zu reinigende
Oberfläche 44 aufgesetzt zu werden, wobei sie sich bei entsprechendem Druck seitlich
umlegen und an die Oberfläche 44 anlegen. Wird die Düse 10 in einer Bewegungsrichtung
46 über die Oberfläche 44 bewegt, legen sich die Innenlippe 40 und die Außenlippe
42 entgegen der Bewegungsrichtung 46 um. Die Innenlippe 40 und die Außenlippe 42 bilden
so eine umlaufende Doppeldichtung, die die Reinigungskammer 20 zusammen mit der Oberfläche
44 verschließt.
[0042] Das Außengehäuse 12 bildet zusammen mit dem Innengehäuse 16 eine ringförmige Saugkammer
48, die die zentrale Reinigungskammer 20 weitgehend konzentrisch umgibt. Die Innenlippe
40 dichtet die Reinigungskammer 20 (zusammen mit der Oberfläche 44) gegen die ringförmige
Saugkammer 48 ab. Die Saugkammer 40 ist durch die umlaufende Außenlippe 42 und die
Oberfläche 44 nach außen verschlossen.
[0043] Die Außenlippe 42 besitzt eine in die Saugkammer 48 weisende Innenseite 50 und eine
nach außen weisende Außenseite 52. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind
die Innenseite 50 und die Außenseite 52 mit Rillen 54 (siehe Fig. 4) profiliert. Die
Rillen 54 bilden beim Anlegen der Innenseite 50 oder Außenseite 52 an die Oberfläche
44 Mikrokanäle, wie dies nachfolgend anhand Fig. 3 noch näher beschrieben ist. Durch
die Mikrokanäle kann Frischluft 56 von außen in die Saugkammer 48 eingesaugt werden.
[0044] Die Innenlippe 40 besitzt eine in die Reinigungskammer 20 weisende Innenseite 58
und eine nach außen in die Saugkammer 48 weisende Außenseite 60. Im Unterschied zu
der Außenlippe 42 ist die Außenseite 60 der Innenlippe 40 in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
glatt, während die Innenseite 58 der Innenlippe 40 ebenfalls mit Rillen 54 profiliert
ist, um bei einer Anlage an der Oberfläche 44 Mikrokanäle zu bilden. Fig. 3 zeigt
im Querschnitt einen Mikrokanal 62, der durch Anlage der profilierten Innenseite 58
an der Oberfläche 44 gebildet wird.
[0045] Die durch die Mikrokanäle 62 an der Außenlippe 42 angesaugte Frischluft 56 wird in
der Saugkammer 48 nach oben zu einem Sauganschluss 64 gezogen. Die entsprechende Luftströmung
ist in Fig. 1 mit Pfeilen 66 angedeutet. Im Bereich der Mikrokanäle ist die Strömungsgeschwindigkeit
der angesaugten Außenluft 56 maximal, was dazu beiträgt, feste oder flüssige Schmutzpartikel
68, die an der Oberfläche 44 anhaften, mit einer hohen Effizienz loszureißen und zu
dem Sauganschluss 64 zu befördern.
[0046] Darüber hinaus profitiert die neue Sprühextraktionsdüse 10 von der (zumindest) dreistufigen
Reinigung der Oberfläche 44, die sich beim Bewegen der Düse 10 in der Bewegungsrichtung
46 ergibt. In einer ersten Reinigungsstufe werden trockene oder flüssige Verschmutzungen
70 über den vorlaufenden Teil 72 der Saugkammer 48 "trocken" abgesaugt. "Trocken"
bedeutet, dass in dieser Reinigungsstufe noch kein Reinigungsmittel zugesetzt wurde.
Diese erste Saugstufe sorgt insbesondere dafür, dass lose Schmutzpartikel bereits
entfernt werden, bevor sie in die Reinigungskammer 20 gelangen und dort mit dem Reinigungsmittel
aus der Sprühdüse 22 in Berührung kommen. Durch die erste Saugstufe wird die Schlammmenge,
die durch den Zusatz des Reinigungsmittels entstehen kann, wirkungsvoll reduziert.
Die glatte Außenseite 60 der Innenlippe 40 trägt wirkungsvoll dazu bei, die Reinigungskammer
20 in der Bewegungsrichtung 46 abzudichten und "trocken" entfernbare Verschmutzungen
möglichst vollständig in dem vorderen Teil der Saugkammer 48 zu halten.
[0047] Stark haftende und/oder klebrige Verschmutzungen lassen sich mit dem "Trockensaugen"
häufig jedoch nicht entfernen. Daher gelangen anhaftende Verschmutzungen 74 beim Bewegen
der Düse 10 in die Reinigungskammer 20, wo sie mit dem Sprühstrahl 34 besprüht werden.
Die infolge des versprühten Reinigungsmittels gelösten Verschmutzungen werden anschließend
in dem nachlaufenden Teil 78 der ringförmigen Saugkammer 48 abgesaugt, wobei die Mikrokanäle
62 an der Innenseite 58 der Innenlippe 40 wiederum wirkungsvoll dazu beitragen, dass
im Bereich der Oberfläche 44 eine hohe Strömungsgeschwindigkeit erreicht wird und
sich die Verschmutzungen leicht von der Oberfläche 44 ablösen. Wie man in Fig. 1 erkennen
kann, ermöglichen die Mikrokanäle 62 an der Innenseite 58 der Innenlippe 40, dass
Reinigungsmittel 80 mit den gelösten Verschmutzungen 76 und/oder ein Gemisch aus dem
Reinigungsmittel 80 und Luft aus der Reinigungskammer 20 in die Saugkammer 48 befördert
wird.
[0048] In einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen besitzt die Saugkammer 48 einen variablen
Saugquerschnitt 82, der beispielsweise dadurch realisiert sein kann, dass die Außenwand
14 flexibel ist und sich mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit in der Saugkammer
48 nach innen wölbt, wie dies bei Bezugsziffer 84 angedeutet ist.
[0049] Des Weiteren kann die neue Sprühextraktionsdüse 10 Leitbleche 86 besitzen, die in
der Saugkammer 48 angeordnet sind. In bevorzugten Ausführungsbeispielen sind die Leitbleche
86 dazu ausgebildet, einen zirkularen, hurrikanartigen Saugstrom in der Saugkammer
48 zu erzeugen. Der angesaugte Schmutz wird in diesen Ausführungsbeispielen spiralartig
zu dem Sauganschluss 64 befördert.
[0050] Fig. 2 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der neuen Sprühextraktionsdüse 10
in einer Ansicht von unten, d.h. in die Reinigungskammer 20 und die Saugkammer 48
hinein. In dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur eine Sprühdüse
22 in der Reinigungskammer 20 angeordnet.
[0051] Wie man anhand der Darstellung in Fig. 2 erkennen kann, besitzt die Sprühdüse 22
hier eine weitgehend dreieckige Grundfläche, wobei die einzelnen Seiten des Dreiecks
leicht konkav nach außen gewölbt sind. Des Weiteren kann man in Fig. 2 erkennen, dass
der Ringspalt, der die Saugöffnung der Saugkammer 48 im Bereich der Oberfläche 44
bildet, nur einen kleinen Teil der Grundfläche 88 einnimmt. Diese bevorzugte Realisierung
trägt dazu bei, dass die Saugwirkung in der Saugkammer 48 auch dann nicht zusammenbricht,
wenn die Außenlippe 42 einseitig und/oder lokal begrenzt den Kontakt zu der Oberfläche
44 verliert.
[0052] Des Weiteren kann man in Fig. 2 erkennen, dass die umlaufende Innenlippe 40 und die
umlaufende Außenlippe 42 hier aus weitgehend geradlinig verlaufenden Lippenstücken
90 zusammengesetzt sind, wobei die Lippenstücke 90 hier in den Eckbereichen der dreieckige
Grundfläche 88 nach außen geknickt und auf Stoß flächig aneinandergelegt sind. In
einem anderen Ausführungsbeispiel kann die Düse im Bereich der Ecken 92 Gehäusepfosten
mit Nuten zum Einführen der Lippen und/oder Anlageflächen zum Anlegen der Lippen (hier
nicht dargestellt) aufweisen.
[0053] In weiteren Ausführungsbeispielen kann die neue Sprühextraktionsdüse 10 innerhalb
der Reinigungskammer 20 Bürsten (hier nicht dargestellt) besitzen, um die Reinigung
der Oberfläche 44 zusätzlich durch eine mechanische Einwirkung zu unterstützen. Gleichwohl
werden die Reinigungskammer 20 und die Saugkammer 48 auch in diesen Ausführungsbeispielen
durch die umlaufenden, luftdichten Lippen 40, 42 geschlossen. Durch die vollständige
Umschließung der Reinigungskammer 20 kann innerhalb der Reinigungskammer 20 mit einem
stärkeren Sprühstrahl 34 gearbeitet werden, was dazu beiträgt, stark anhaftende Verschmutzungen
zu lösen. Die doppelte Abdichtung sorgt dafür, dass der Sprühstrahl 34 trotzdem gekapselt
bleibt, was insbesondere beim Dekontaminieren einer Oberfläche 44 von Bedeutung ist.
Des Weiteren können aufgrund der Kapselung auch sehr aggressive Reinigungsmittel verwendet
werden.
[0054] Aufgrund der ringförmig umlaufenden Saugkammer 48 arbeitet die neue Sprühextraktionsdüse
10 in allen Bewegungsrichtungen 46 gleich. Sie ermöglicht in allen Bewegungsrichtungen
46 parallel zu der Oberfläche 44 eine dreistufige Reinigung.
[0055] In vorteilhaften Ausführungsbeispielen ist die Sprühextraktionsdüse 10 lösbar an
einem Handgriff (hier nicht dargestellt) befestigt, so dass sie wahlweise von dem
Handgriff abgenommen oder auf diesen aufgesteckt werden kann. Die Armatur zum Einschalten
und/oder Umschalten des Sprühstrahls 34 ist vorteilhafterweise an dem Handgriff angeordnet.
Zur Schonung der zu reinigenden Oberflächen sind die Lippen 40, 42 vorteilhafterweise
sehr weich.
1. Sprühextraktionsdüse zum Reinigen einer Oberfläche (44), insbesondere zum Dekontaminieren
der Oberfläche (44), mit einem topfartigen Innengehäuse (16), das eine zentrale Reinigungskammer
(20) bildet, und mit einem topfartigen Außengehäuse (12), das eine ringförmige Saugkammer
(48) bildet, die die zentrale Reinigungskammer (20) ringförmig umgibt, wobei das Innengehäuse
(16) ein umlaufendes freies Innenende (36) besitzt, wobei das Außengehäuse (12) ein
umlaufendes freies Außenende (38) besitzt, und wobei die Saugkammer (48) durch Aufsetzen
des umlaufenden freien Außenendes (38) auf die Oberfläche (44) umlaufend verschließbar
ist, ferner mit zumindest einer Sprühdüse (22, 24) zum Versprühen eines Reinigungsmittels
(34) in der zentralen Reinigungskammer (20), und mit einem Sauganschluss (64) zum
Absaugen von Schmutz (68) aus der Saugkammer (48), dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Innenende (36) eine flexible umlaufende Innenlippe (40) angeordnet
ist, die die zentrale Reinigungskammer (20) beim Aufsetzen auf die Oberfläche (44)
gegen die Saugkammer (48) verschließt, und dass an dem freien Außenende (38) eine
flexible umlaufende Außenlippe (42) angeordnet ist, die die Saugkammer (48) beim Aufsetzen
auf die Oberfläche (44) nach außen verschließt.
2. Sprühextraktionsdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlippe (42) eine innere erste Seite (50) und eine äußere zweite Seite (52)
aufweist, wobei die erste und die zweite Seite (50, 52) jeweils mit Rillen (54) profiliert
sind, die beim Aufsetzen auf die Oberfläche (44) Mikrokanäle (62) bilden, durch die
Luft (56) von außen in die geschlossene Saugkammer (48) eingesaugt werden kann.
3. Sprühextraktionsdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlippe (40) eine innere dritte Seite (58) und eine äußere vierte Seite (60)
aufweist, wobei die dritte Seite (58) mit Rillen (54) profiliert ist, die beim Aufsetzen
auf die Oberfläche (44) Mikrokanäle (62) bilden, durch die Luft aus der Reinigungskammer
(20) in die Saugkammer (48) eingesaugt werden kann, und wobei die vierte Seite (60)
glatt ist.
4. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengehäuse (16) und das Außengehäuse (12) weitgehend konzentrisch zueinander
angeordnet sind.
5. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengehäuse (12) eine weitgehend dreieckige Grundfläche (88) umschließt.
6. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Innenlippe (40) und/oder Außenlippe (42) aus weitgehend geradlinig
verlaufenden Lippenstücken (90) zusammengesetzt sind.
7. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkammer (48) im Bereich der Oberfläche (44) einen Saugquerschnitt (82) aufweist,
der wesentlich kleiner ist als eine von dem Außengehäuse (12) umschlossene Grundfläche
(88).
8. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkammer (48) einen Saugquerschnitt (82) aufweist, der sich in Saugrichtung
zunehmend verringert.
9. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkammer (48) einen variablen Saugquerschnitt (82) aufweist, der sich mit zunehmender
Strömungsgeschwindigkeit verringert.
10. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Saugkammer (48) Leitbleche (86) angeordnet sind, die einen zirkularen Saugstrom
(66) erzeugen.
11. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von ringförmigen Saugkammern (48), die weitgehend konzentrisch zueinander
um die Reinigungskammer (20) angeordnet sind.
12. Sprühextraktionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Zuleitungen (26, 30) zum Zuführen einer Vielzahl von verschiedenen
Reinigungsmitteln.