[0001] Die Erfindung betrifft ein Zwischenstück zur Verbindung eines statischen Mischers
mit einem Vorratsbehälter für zu mischende Komponenten, insbesondere einer Austragkartusche
oder einem Austraggerät.
[0002] Eine Austraganordnung bestehend aus einem Mehrkomponentenaustraggerät oder einer
Mehrkomponentenkartusche sowie einem statischen Mischer ist beispielsweise aus der
EP0730913 bekannt. Der statische Mischer umfasst gemäss dieser Lösung auch ein Verbindungsstück,
welches zum Zusammenbau mit einer Austragkartusche oder einem Austraggerät bestimmt
ist. Der statische Mischer und das Verbindungsstück sind hierbei als ein einziges
Bauteil ausgeführt, welches im Spritzgiessverfahren herstellbar ist.
[0003] Ein Nachteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass es schwierig ist, dieses
Bauteil im Spritzgiessverfahren herzustellen. Insbesondere wenn der statische Mischer
aus einer Vielzahl von einzelnen Mischelementen besteht, sodass der Mischer eine beträchtliche
Baulänge aufweist, sind hierzu komplizierte Werkzeuge erforderlich. Das Verbindungsstück,
welches die Kanäle für die beiden Komponenten enthält, welche im statischen Mischer
gemischt werden sollen, muss bereits mit einem Werkzeug gefertigt werden, welches
Kerne zur Herstellung der Kanäle enthält. Bedingt durch die Bauteilgeometrie ergeben
sich lange und komplizierte Fliesswege für die Polymerschmelze.Die Polymerschmelze
muss in jedem Fall das letzte, vom Verbindungsstück am weitesten entfernte Element
ausfüllen. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass nach Beenden des Einspritzvorgangs
das Bauteil gekühlt werden kann, sodass sich die Polymerschmelze, die den Mischer
ausbildet, und die Polymerschmelze, welche das Verbindungsstück ausbildet, verfestigen.
Dabei können sich die benötigten Abkühlzeiten für den Mischer beträchtlich von den
Abkühlzeiten für das Verbindungsstück unterscheiden. Insbesondere wenn der Mischer
als ein dünnwandiges Bauteil ausgebildet ist, ist die Abkühlzeit für den Mischer geringer
als für das Verbindungsstück. Hieraus folgt, dass der Mischer unnötig lange im Werkzeug
verbleiben muss, nämlich so lange, bis das Verbindungsstück ausreichend gekühlt ist,
um formstabil entformt werden zu können.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist somit, die Herstellung des statischen Mischers und des
Verbindungsstücks im Spritzgiessverfahren zu optimieren. Eine weitere Aufgabe der
Erfindung ist es, eine Kontamination des Mischguts vor seinem bestimmungsgemässen
Eintritt in den Mischer sicher zu vermeiden und gleichzeitig Fehler beim Zusammenbau
zu verhindern. Eine weitere Aufgabe ist, ein Führungsmittel und Codierungsmittel vorzusehen,
mittels welchem vermieden werden kann, dass die Einlässe bei der Montage verkanten.
[0005] Diese Aufgabe wird mittels eines Zwischenstücks für die Verbindung eines statischen
Mischers mit einer Austragkartusche oder einem Austraggerät für mehrere Komponenten
gelöst. Das Zwischenstück ist in dieser Form nicht mehr an den statischen Mischer
gekoppelt. Das heisst, das Zwischenstück wird in einem eigenen Werkzeug, bevorzugt
im Spritzgiessverfahren hergestellt. Das Zwischenstück enthält einen ersten Kanal
für eine erste Komponente und einen zweiten Kanal für eine zweite Komponente, wobei
der erste Kanal das Zwischenstück getrennt vom zweiten Kanal durchläuft. Selbstverständlich
können auch mehr als zwei Kanäle vorgesehen sein. Eine erste Einlassöffnung ist vorgesehen,
welche in den ersten Kanal mündet, sowie eine zweite Einlassöffnung, welche in den
zweiten Kanal mündet, wobei die erste Einlassöffnung ein Element umfasst, sodass die
erste Einlassöffnung mittels des Elements in einer passenden Stellung zum statischen
Mischer angeordnet werden kann. Die zweite Einlassöffnung kann ebenfalls ein derartiges
Element aufweisen. Das Element wird insbesondere durch die Form der Querschnittsfläche
gebildet, wobei die Form der Querschnittsfläche bevorzugt oval, rund, mehreckig, also
insbesondere rautenförmig oder rechteckig ist. Die Form der Querschnittsfläche ist
somit ein optisches Hilfsmittel zum Erkennen der korrekten Einbaurichtung. Die Einbaurichtung
ist vorgegeben, da insbesondere bei mehrfach verwendbaren Kartuschen wichtig ist,
dass ein Kanal des Zwischenstücks immer dieselbe Komponente enthält. Wäre dies nicht
der Fall, kann es durch die Kontamination zu einer verfrühten Reaktion der beiden
zu mischenden Komponenten kommen. Insbesondere wenn derartige Komponenten zum Aushärten
neigen, kann die verfrühte Reaktion an einzelnen Stellen dazu führen, dass die Qualität
des Materials beeinträchtigt wird oder dass Kanäle verstopfen.
[0006] Die Querschnittsfläche der ersten Einlassöffnung kann sich von der Querschnittsfläche
der zweiten Einlassöffnung unterscheiden, insbesondere wenn das Mischungsverhältnis
der Komponenten nicht 1:1 ist. Insbesondere kann das Mischungsverhältnis im Bereich
von 1:1 bis 1:25 liegen, bevorzugt im Bereich 1:1 bis 1:10 liegen, gemäss der Ausführungsbeispiele
in Fig. 15 1:1 bis 1:3 und Fig. 16 1:4 bis 1:10 betragen, sodass es vorteilhaft ist,
wenn das Verhältnis der Querschnittsflächen der ersten Einlassöffnung und der zweiten
Einlassöffnung an das Mischungsverhältnis angepasst ist. In diesem Fall ist gewährleistet,
dass die Komponenten im korrekten Mischungsverhältnis in den statischen Mischer gelangen.
[0007] Der erste Kanal endet in einer ersten Auslassöffnung und der zweite Kanal in einer
zweiten Auslassöffnung, die auf einer Stirnfläche angebracht sind, welche der Ebene,
die von der ersten und zweiten Einlassöffnung aufgespannt ist, gegenüber liegt. Von
den Auslassöffnungen gelangen die zu mischenden Komponenten in den Teil des Mischergehäuses,
den statischen Mischer enthält. Die Stirnfläche ist nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
eben, kann aber auch ein Leitelement zur Umlenkung der Komponentenströme aufweisen,
welches von der Stirnfläche ragt.
[0008] Der erste Kanal weist eine erste Einlassöffnung und der zweite Kanal eine zweite
Einlassöffnung auf, wobei zumindest eine der ersten und der zweiten Einlassöffnungen
zur Aufnahme eines Steckelements des Austraggeräts oder der Austragkartusche geeignet
sind. Das Steckelement des Austraggeräts oder der Austragkartusche kann insbesondere
als rohrförmiger Stutzen ausgebildet sein, welcher beim Zusammenbau von Kartusche
und Zwischenstück in die zugehörige Einlassöffnung eingeführt wird. Die Form der äusseren
Kontur, das heisst des Mantels des rohrförmigen Stutzens entspricht der Form der Querschnittsfläche
der Einlassöffnung. Alternativ dazu kann zumindest eine der ersten und zweiten Einlassöffnungen
als ein Steckelement zur Aufnahme in einer entsprechenden Ausnehmung der Austragkartusche
oder des Austraggeräts ausgebildet sein. In diesem Fall wird das Steckelement, welches
insbesondere als rohrförmiger Stutzen ausgebildet ist, in eine passende Ausnehmung
der Austragkartusche oder des Austraggeräts eingefügt. Ein geringfügiges Übermass
des Steckelements in bezug auf die zugehörige Ausnehmung kann zulässig sein. Die Form
der Querschnittsfläche des Steckelements entspricht der Form des die Querschnittfläche
der zugehörigen Einlassöffnung begrenzenden Mantels der Einlassöffnung.
[0009] Das Zwischenstück umfasst ein erstes Anschlusselement, welches zur Aufnahme eines
Gehäuses eines statischen Mischers bestimmt ist, einen an das erste Anschlusselement
anschliessenden Flansch, der als Auflage für das Gehäuse des statischen Mischers dient,
sowie ein zweites Anschlusselement, welches an der gegenüberliegenden Seite des Flansches
anschliesst und zum Zusammenbau mit einem Austraggerät oder einer Austragkartusche
bestimmt ist. Das erste Anschlusselement, der Flansch, sowie das zweite Anschlusselement
enthalten den ersten und den zweiten Kanal. Zusätzlich kann das erste Anschlusselement
ein Positionierungselement zur Ausrichtung des statischen Mischers in Bezug auf das
Anschlusselement, sowie das Zwischenstück als Gesamtheit, aufweisen. Bevorzugt können
auch 2 gegenüberliegend angeordnete Positionierungselemente vorgesehen sein. Selbstverständlich
kann auch eine Mehrzahl von Positionierungselementen vorgesehen sein, die dazu dienen,
den Mischer relativ zum Zwischenstück auszurichten.
[0010] Insbesondere kann das Positionierungselement als Vorsprung ausgestaltet sein. Das
erste Anschlusselement umfasst eine Mantelfläche, an welcher der Vorsprung angebracht
ist. Ein derartiges Positionierungselement hat den Vorteil, dass der Vorsprung beim
Zusammenbau sichtbar ist, sodass ein fehlerhaftes Einsetzen des Zwischenstücks in
den statischen Mischer unwahrscheinlich ist. Zudem würde der Vorsprung den Zusammenbau
behindern, wenn die ihn aufnehmende Nut sich nicht an der korrekten Position befindet,
sodass das Mischergehäuse und somit der Mischer nur in der zulässigen Position relativ
zum Zwischenstück angeordnet werden kann. Selbstverständlich kann auch eine Mehrzahl
von zulässigen Positionen vorgesehen sein, wenn eine Mehrzahl von Positionierelementen
vorhanden ist. Auch eine Anzahl von unterschiedlichen Positionierelementen kann vorgesehen
sein, um das Zwischenstück mit statischen Mischern verschiedenen Typs zu kombinieren.
[0011] Das Element, mittels welchem die Einlassöffnung in einer passenden Stellung zur Austragkartusche
oder dem Austraggerät positionierbar ist, kann ein Codierungsmittel umfassen, sodass
die korrekte Positionierung des Zwischenstücks auf dem Austraggerät oder der Austragkartusche
vorgenommen werden kann. Dieses Codierungsmittel kann zusätzlich oder alternativ zu
den Einlassöffnungen ausgebildet sein, die ihrerseits bereits als Codierungselement
dienen können. Ein derartiges Codierungsmittel ist insbesondere zweckmässig, wenn
die beiden Einlassöffnungen oder alle Einlassöffnungen bei einer Mehrzahl von Einlassöffnungen
gleich ausgestaltet sind.
[0012] Ein weiterer Vorteil des Einsatzes des Elements als Codierungsmittel liegt darin
begründet, dass eine Ausrichtung der Austragkartusche oder des Austraggeräts zu dem
Zwischenstück bereits erfolgen kann, bevor das Steckelement mit der zugehörigen Einlassöffnung
in Kontakt kommen kann. Insbesondere überragt das Element die Einlassöffnung. Das
heisst, beim Zusammenbau von Zwischenstück und Austragkartusche oder Austraggerät
greift zuerst das Element in ein korrespondierendes Gegenelement auf der Austragkartusche
oder dem Austraggerät ein, bevor die Einlassöffnungen in Kontakt mit dem Austraggerät
oder der Austragkartusche kommen.
[0013] Hierzu ist das Element insbesondere als eine Nut oder ein Vorsprung ausgestaltet,
der sich von der Einlassseite ausgehend in axialer Richtung erstreckt. Die axiale
Nut oder der Vorsprung sind ausserhalb der Einlassöffnungen angeordnet. Das Element
kann einerseits als Nut ausgeführt werden, in welche ein Vorsprung, der auf der Austragkartusche
oder dem Austragelement angeordnet ist, eingreifen kann. Der Vorsprung kann insbesondere
als Arm ausgebildet sein, der formschlüssig in die zugehörige Nut auf der Einlassseite
des Zwischenstücks eingreift.
[0014] Andererseits kann das Element als Vorsprung, insbesondere als Arm ausgebildet sein,
welcher in eine zugehörige Ausnehmung an der Austragkartusche oder dem Austraggerät
eingreift.
[0015] Hierdurch ergibt sich insbesondere der Vorteil, dass zur Koppelung von statischen
Mischern mit Austragkartuschen oder Austraggeräten nur das Zwischenstück ausgetauscht
zu werden braucht, um einen beliebigen statischen Mischer mit einer beliebigen Austragkartusche
oder einem Austraggerät herzustellen.
[0016] Das Element kann einen ersten Arm und einen zweiten Arm aufweisen, welcher unterschiedliche
Querschnittsflächen hat. Die Arme können somit nur in einer einzigen Position relativ
zur zugehörigen Ausnehmung positioniert werden, was zur Folge hat, dass das Zwischenstück
nur in einer einzigen Position relativ zum Austraggerät oder der Austragkartusche
montierbar ist. Ein fehlerhafter Zusammenbau von Zwischenstück und Austraggerät oder
Austragkartusche kann somit ausgeschlossen werden.
[0017] Vorteilhafterweise hat zumindest einer der ersten oder zweiten Arme eine grössere
Länge als das Element, sodass bei dem Versuch, das Zwischenstück in einer fehlerhaften
Position relativ zur Austragkartusche oder dem Austraggerät zusammenzubauen, dieser
Fehler bemerkt wird, bevor die komponentenhaltigen Kanäle der Austragkartusche oder
des Austraggeräts mit der Einlassseite des Zwischenstücks in Kontakt kommen.
[0018] Durch die Verwendung des Zwischenstücks konnten überraschenderweise die Kosten des
Systems, bestehend aus dem statischen Mischer, dem Zwischenstück und dem Austraggerät
oder der Austragkartusche gesenkt werden, obwohl die Anzahl der herzustellenden Teile
gemäss der Erfindung zugenommen hat. Die Werkzeuge zur Herstellung des Zwischenstücks,
des statischen Mischers sowie des Gehäuses sind im Vergleich zum Stand der Technik
wesentlich einfacher gestaltet.
[0019] Das Zwischenstück ist universell einsetzbar und kann in seiner Konstruktion einfach
geändert werden. Universell einsetzbar heisst, dass beliebige statische Mischer mit
beliebigen Vorratsbehältern kombiniert werden können. Es genügt, die Geometrie der
Einlassöffnungen des Zwischenstücks an die entsprechende Auslassöffnungen des Vorratsbehälters,
also der Austragkartusche oder des Austraggeräts anzupassen.
[0020] Für das Zwischenstück ist kein übermässig kompliziertes Werkzeug erforderlich. Bisher
wurden der statische Mischer und das Zwischenstück als Einheit hergestellt, das heisst
beispielsweise in einem einzigen Spritzgiesszyklus. Insbesondere für dünnwandige statische
Mischer grösserer Länge mit komplexer Geometrie erweist sich die Herstellung im Spritzgiessverfahren
als schwierig, da ein langer Fliessweg bei einer kleinen Wandstärke vonnöten ist,
was für den Betrieb des Spritzgiesswerkzeugs nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten
nach sich zieht.
[0021] Insbesondere die Kombination von statischem Mischer und Zwischenstück in einem einzigen
Bauteil, wie im Stand der Technik üblich, ist spritzgiesstechnisch schwer beherrschbar.
In diesem Fall muss ein Werkzeug mit Kernen und Schiebern verwendet werden, um das
Zwischenstück herzustellen, sowie die Druck- und Temperaturführung so ausgestaltet
sein, dass im Anschluss an das Zwischenstück auch noch der gesamte statische Mischer
in einem einzigen Spritzgiesszyklus von einem einzigen Einspritzpunkt ausgehend vollständig
mit Polymerschmelze befüllt, abgekühlt und entformt wird. Auch die Kühlung eines derart
komplexen Bauteils mit verschiedenen Wandstärken und Hohlräumen ist aufwendig. Überraschenderweise
hat sich gezeigt, dass die Abkehr von der Funktionsintegration, also dem Konzept,
ein Spritzgussteil aus möglichst wenigen Einzelteilen zusammenzusetzen, zu wirtschaftlicheren
Lösungen führen kann. Nicht nur die Konstruktion der Spritzgiesswerkzeuge ist einfacher,
sondern auch die Einzelteile sind einfacher und daher schneller herzustellen als ein
einteiliges Spritzgussteil. Werden in diesem Fall der statische Mischer, das Gehäuse
für den statischen Mischer und das Zwischenstück als Einzelteile hergestellt, dann
kann jedes der Einzelteile für sich spritzgiesstechnisch optimiert werden. Das bedeutet,
dass die Werkzeuge für jedes Einzelteil einfachere Bauweise haben, sowie dass die
Kühlung gleichmässiger erfolgen kann, da die Wandstärke der Einzelteile wesentlich
weniger variabel ist, als die Wandstärke eines komplexen einteiligen Spritzgussteil,
wie im Stand der Technik üblich.
[0022] Der statische Mischer kann insbesondere Verwendung zur Mischung eines aushärtenden
Mischguts aus fliessfähigen Komponenten finden.
[0023] Eine weitere mögliche Verwendung des statischen Mischers ist die Mischung von Abformmassen
im Dentalbereich oder die Mischung von Mehrkomponentenklebstoffen oder die Mischung
von aushärtenden Füllmassen im Bausektor, zum Beispiel chemische Dübel bzw. Verankerungen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
[0024]
- Fig. 1
- einen Schnitt durch einen statischen Mischer mit einem Zwischenstück gemäss der Erfindung
- Fig. 2
- einen Schnitt durch ein Zwischenstück gemäss des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1
oder Fig. 13 oder Fig. 14.
- Fig. 3
- eine Ansicht auf das Zwischenstück nach Fig. 2 gemäss einer ersten Variante gesehen
von der Einlassseite.
- Fig. 4
- einen Schnitt durch ein Zwischenstück gemäss eines zweiten Ausführungsbeispiels
- Fig. 5
- eine Ansicht auf das Zwischenstück des zweiten Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 4.
- Fig. 6
- eine Ansicht auf das Zwischenstück des zweiten Ausführungsbeispiels nach der Fig.
4 in einer Ansicht auf die Einlassseite
- Fig. 7
- eine Ansicht eines Zwischenstücks 4 gemäss eines dritten Ausführungsbeispiels.
- Fig. 8a
- zeigt die Ansicht auf die Eingangsseite des Zwischenstücks gemäss des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 7.
- Fig. 8b
- die Ansicht der Ausgangsseite des Zwischenstücks gemäss des Ausführungsbeispiels nach
Fig. 7.
- Fig. 9
- ein Zwischenstück 4 nach einem vierten Ausführungsbeispiel, welches mit einem statischen
Mischer und einem Austraggerät oder einer Austragkartusche verbunden ist.
- Fig. 10
- das Zwischenstück 4 gemäss Fig. 9 sowie den gesamten statischen Mischer und das Austraggerät
oder die Austragkartusche.
- Fig. 11
- eine vergrösserte Darstellung des Zwischenstücks gemäss Fig. 9
- Fig. 12
- eine Ansicht auf die Einlassseite des Zwischenstücks gemäss Fig. 9 bis Fig. 11
- Fig. 13
- ein Zwischenstück nach einem fünften Ausführungsbeispiel, welches mit einem statischen
Mischer und einem Austraggerät oder einer Austragkartusche verbunden ist.
- Fig. 14
- das Zwischenstück gemäss Fig. 13 sowie den gesamten statischen Mischer und das Austraggerät
oder die Austragkartusche.
- Fig. 15
- eine vergrösserte Darstellung des Zwischenstücks gemäss Fig. 13
- Fig. 16
- eine Ansicht auf die Einlassseite des Zwischenstücks gemäss Fig. 13 bis Fig. 15
[0025] Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen statischen Mischer 1 mit einem Zwischenstück
4 gemäss eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung. Dieser statische Mischer
1 für eine Austragkartusche oder ein Austraggerät für mehrere Komponenten umfasst
ein Mischergehäuse 2, welches zumindest ein statisches Mischelement 3 enthält, insbesondere
aus einer Mehrzahl von Mischelementen aufgebaut sein kann, sodass bevorzugt eine Anzahl
gleichartiger Mischelemente eine Gruppe von Mischelementen ausbildet. Derartige Mischelemente
sind beispielsweise aus der
EP749776 B oder der
EP1426099 B1 bekannt oder wie in der Darstellung als Wendelmischer mit einer helixförmigen Struktur
ausgebildet. Der Mischer hat die Funktion, die einzelnen Komponenten gut zu durchmischen,
sodass eine im wesentlichen homogene Mischung entsteht. Der in Fig. 1 gezeigte Mischer
kann für die Mischung von zwei oder mehreren Komponenten in gleicher Weise verwendet
werden. Die Komponenten können zueinander in einem Mischverhältnis stehen, welches
von einem 1:1 Mischverhältnis abweicht. Der statische Mischer gemäss Fig. 1 wird an
einer Austragkartusche oder einem Austraggerät für zwei Komponenten mittels eines
ringförmigen Kopplungselements 5 befestigt. Das Kopplungselement 5 enthält den Einlassbereich
des Gehäuses 2 des statischen Mischers sowie das Zwischenstück 4, welches einen ersten
Kanal 30 und einen zweiten Kanal 40 enthält, welcher je eine Komponente zum statischen
Mischer führt. Selbstverständlich können in dem Zwischenstück 4 auch mehr als zwei
Kanäle enthalten sein, wenn mehr als zwei Komponenten getrennt voneinander dem statischen
Mischer 1 zugeführt werden sollen. Das Kopplungselement 5 ist beispielsweise mittels
eines Bayonettbefestigungsmittels 6,7 an der Austragkartusche oder dem Austraggerät
befestigbar. Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel könnte das Kopplungselement
auch ein Verbindungselement aufweisen, welches in Gegenelement des Austraggeräts oder
der Austragkartusche eingreift, um beispielsweise eine Rastverbindung auszubilden.
Der statische Mischer 1 ist somit mittels des Kopplungselements 5 zusammen mit dem
Zwischenstück 4 an der Austragkartusche oder dem Austraggerät befestigbar.
[0026] Hierzu weist der Einlassbereich des Gehäuses 2 des statischen Mischers ein Einlassende
10 auf, welches der Aufnahme des Zwischenstücks 4 dient. Das Zwischenstück umfasst
ein erstes Anschlusselement 24 und ein zweites Anschlusselement 25, die durch einen
Halteflansch 9 voneinander getrennt sind. Das erste Anschlusselement 24 ist im Inneren
des Einlassbereichs aufgenommen und kann durch einen Rückhalteflansch 14, der in eine
umlaufende Nut 15 des Einlassendes 10 eingreift, im Einlassende 10 gehalten werden.
Das erste Anschlusselement 24 ist somit zur Aufnahme eines Gehäuses eines statischen
Mischers bestimmt. Der an das erste Anschlusselement 24 anschliessende Flansch 9 dient
als Auflage für das Einlassende 10 des Gehäuses des statischen Mischers. Das erste
Anschlusselement 24 sowie das zweite Anschlusselement 25 sind in diesem Ausführungsbeispiel
zylinderförmig, könnten bei gleicher Funktionsweise auch eine viereckige, rautenförmige,
rechteckige, runde, ovale oder eine andere, zum zugehörigen Einlassende 10 passende
Querschnittsfläche aufweisen. Das erste Anschlusselement 24 kann ein Positionierungselement
29 zur Ausrichtung des statischen Mischers in Bezug auf das Anschlusselement aufweisen.
Auch mehrere, insbesondere zwei Positionierungselemente können vorgesehen sein. Diese
Massnahme wird vorteilhaft bei Mischern eingesetzt, bei denen die Mischgüte sich in
Abhängigkeit von der Position der Mischelemente zu der Position des Zwischenstücks
verändert. Insbesondere zeigt das Positionierungselement 29 die optimale Lage des
statischen Mischers 1 in bezug auf das Zwischenstück 4 an. Hierzu kann das Positionierungselement
29 als Vorsprung 50 (siehe Fig. 7) ausgestaltet sein, der auch sichtbar die Position
des statischen Mischers 1 in bezug auf das Zwischenstück 4 zeigt und somit auch eine
Hilfestellung für den Zusammenbau bietet. Das erste Anschlusselement 24 umfasst eine
Mantelfläche 51, an welcher der Vorsprung 50 angebracht ist. Das zweite Anschlusselement
25 schliesst an der gegenüberliegenden Seite des Flansches 9 an und ist zum Zusammenbau
mit einem Austraggerät oder einer Austragkartusche bestimmt.
[0027] Nach einer weiteren Variante, die insbesondere in Fig. 5 dargestellt ist, kann die
erste oder die zweite Auslassöffnung 32, 42 derart ausgestaltet sein, dass sie in
einer passenden Stellung zum statischen Mischer ausrichtbar ist. Insbesondere ist
die Form der Querschnittsfläche zumindest einer der ersten oder zweiten Auslassöffnungen
32, 42 vorzugsweise nicht rotationssymmetrisch, insbesondere oval oder rechteckig
oder rautenförmig.
[0028] Das erste Anschlusselement 24, der Flansch 9, sowie das zweite Anschlusselement 25
enthalten den ersten und den zweiten Kanal 30,40. Das zweite Anschlusselement 25 kann
ein Codierungsmittel umfassen. Das Zwischenstück 4 ist insbesondere derart ausgestaltet,
dass der erste Kanal 30 eine erste Mittenachse 33 aufweist und der zweite Kanal 40
eine zweite Mittenachse 43 aufweist. Das zweite Anschlusselement 25 umfasst ein erstes
Codierungsmittel 60, 61 und gegebenenfalls ein zweites Codierungsmittel 60,65, wobei
das erste Codierungsmittel 60, 61 bezüglich einer Ebene, die von den ersten und zweiten
Mittenachsen 33,43 der Kanäle 30,40 aufgespannt wird, gegenüberliegend zum zweiten
Codierungsmittel 60,65 angeordnet ist. (siehe hierzu insbesondere Fig. 2, 3 sowie
Fig. 8) Insbesondere ist das erste Codierungsmittel 60 als Arm 61 ausgebildet, wobei
der Arm auch als Steg bezeichnet werden kann. Der erste Arm 61 weist ein Fingerelement
62 auf, das zum Eingriff in eine zugehörige Ausnehmung des Austraggeräts oder der
Austragkartusche bestimmt ist. Das Fingerelement 62 kann als eine axiale Leiste ausgebildet
sein, die zum Eingriff in eine zugehörige Nut des Austraggeräts oder der Austragkartusche
bestimmt ist.
[0029] Das Codierungsmittel 60 kann auch als Nut im äusseren Mantel des zweiten Anschlusselements
25 ausgestaltet sein, was hier nicht zeichnerisch dargestellt ist.
[0030] Es könnte auch nur ein einziges Codierungsmittel 60 vorgesehen sein. Wenn zwei oder
mehr Codierungsmittel 60 vorgesehen sind, müssen die Codierungsmittel auch nicht gegenüberliegend
zueinander angeordnet sein. Sind zwei oder mehr Codierungsmittel vorgesehen, sollte
sich die Querschnittsfläche zumindest eines der Codierungsmittel von der Querschnittsfläche,
des oder der weiteren Codierungsmittel unterscheiden, insbesondere wenn die Codierungsmittel
symmetrisch zueinander angeordnet sind.
[0031] Alternativ dazu können mehrere Codierungsmittel 60 auch eine asymmetrische Anordnung
auf der Einlassseite aufweisen. Durch die asymmetrische Anordnung, die sich in gleicher
Weise auf der Austragkartusche oder dem Austraggerät wiederfindet, kann eine eindeutige
Positionierung des Zwischenstücks und damit des mit dem Zwischenstück verbindbaren
statischen Mischers zu der Austragkartusche oder dem Austraggerät erfolgen.
[0032] Die Querschnittsfläche der ersten Einlassöffnung 31 kann sich von der Querschnittsfläche
der zweiten Einlassöffnung 41 unterscheiden. Das Element 16 hat in dieser Ausführungsform
die Funktion eines optischen Codierungsmittels. Ein beispielsweise als ovale, mehreckige,
insbesondere viereckige oder rautenförmige Querschnittsfläche ausgestaltetes Element
16 ist optisch klar erkennbar, sodass der statische Mischer 1 beim Zusammenbau in
eindeutiger Position zu dem Element 16 ausgerichtet werden kann. Die Form der Querschnittsfläche
zumindest einer der ersten oder zweiten Einlassöffnungen (31, 41) ist vorzugsweise
nicht rotationssymmetrisch, insbesondere oval oder mehreckig, insbesondere rechteckig
oder rautenförmig.
[0033] Das Zwischenstück 4 wird über den Rückhalteflansch 14 im Gehäuse 2 des Mischers gehalten.
Der Flansch 9 ist an das Einlassende 10 des Gehäuses 2 angepasst und liegt an einer
Schulter 11 der Innenwand des Kopplungselements 5 an. Das Zwischenstück 4 weist eine
Stirnfläche 20 an seiner auslassseitigen Endplatte auf. Diese Stirnfläche 20 kann
mit einem Leitelement, das insbesondere als Trennkante 17 und/oder als Teilsperre
18 ausgebildet ist, zur Umlenkung der Komponentenströme ausgestattet sein, sodass
die Komponenten im wesentlichen senkrecht zur Längsachse 27 des Mischers und parallel
zur Stirnfläche 20 gegen eine Teilerkante 8 fliessen müssen. Die Teilerkante 8 ist
die dem Zwischenstück 4 zugewandte Kante des ersten statischen Mischelements 3, welches
in Kontakt mit den beiden Komponenten kommt.
[0034] Die Stirnfläche 20 enthält die beiden Auslassöffnungen 31,41 der Kanäle 30, 40. An
der Stirnfläche 20 ist die Trennkante 17 derart angebracht, dass jede Komponente,
die durch die beiden Auslassöffnungen 31, 41 austritt, durch die Trennkante 17 bereits
in zwei Teilstöme, insbesondere zwei Hälften, unterteilt wird. Die Teilströme jeder
der Komponenten vereinigen sich in einer Sammelkammer 23. Anschliessend werden die
Ströme in der Sammelkammer durch die Teilerkante 8 des statischen Mischers erneut
geteilt. Vorteilhafterweise stehen die Trennkante 17 und die Teilerkante 8 normal
aufeinander. Dies hat den Vorteil, dass der Komponentenstrom in zwei Teilströme unterteilt
wird, die sich in ihrer Zusammensetzung von den durch die Trennkante 17 erzeugten
Teilströmen unterscheiden. Hierdurch ergibt sich bereits eine erste Mischstufe noch
vor dem Eintritt der Komponenten in die statischen Mischelemente 3 des statischen
Mischers 1. Insbesondere, wenn das Mischverhältnis der Komponenten von einem 1:1 Mischverhältnis
abweicht, entspricht die Teilung jeder Komponente in zumindest zwei Teilströme und
die anschliessende Vereinigung jedes der Teilströme einer ersten Mischstufe, weil
dann gewährleistet wird, dass die Komponente, die den kleineren Volumenanteil hat,
zu gleichmässigen Teilen in das erste Mischelement 3 des statischen Mischers eintritt.
Jeder der Teilströme enthält somit einen Anteil der ersten und der zweiten Komponente,
welcher dem Mischverhältnis entspricht. Durch diese erste Mischstufe werden somit
die Eintrittsbedingungen in den statischen Mischer verbessert. Zusätzlich zur Trennkante
17 können eine Teilsperre 18 und weitere Einbauten zur Umleitung der Strömung in Richtung
der beiden Teilräume des durch die Teilerkante 8 unterteilten Mischraums des statischen
Mischers vorgesehen sein.
[0035] Die Trennkante 17 erstreckt sich gemäss Fig. 1 von der Stirnfläche 20 bis zu einem
Absatz 22 des Gehäuses 2 des statischen Mischers, das den Sammelraum 23 umschliesst.
Der Absatz 22 verbindet den Einlassbereich des Gehäuses 2, der vom Einlassende 10
bis zu einer Innenfläche 21 reicht, mit dem Mischraum, welcher die statischen Mischelemente
3 enthält.
[0036] Beim Zusammenbau werden in einem ersten Schritt die Mischerelemente 3 in das Gehäuse
2 des statischen Mischers 1 positioniert. In einem zweiten Schritt wird das Zwischenstück
4 mit dem Einlassbereich 26 des Gehäuses 2 verbunden, beispielsweise über den Halteflansch
14, welcher für den Eingriff in die Nut 15 bestimmt ist, welche entlang der Innenwand
des Einlassbereichs 26 verläuft. Hierzu wird das Element 16 optisch zum statischen
Mischer ausgerichtet, sodass der statische Mischer 1 und das Zwischenstück 4 in genau
einer passenden Lage zueinander zusammengebaut werden. Sodann werden der statische
Mischer 1 sowie das Zwischenstück 4 in das Kopplungselement 5 eingeführt. Das Zwischenstück
4 ist mit einem Flansch 9 ausgestattet, der in eine Nut 13 eingreift, die sich auf
der Innenseite der Wand 12 befindet. Das Kopplungselement 5 wird sodann über die Bayonett-Befestigungsmittel
6, 7 mit dem Austraggerät oder der Austragkartusche verbunden. Diese Verbindung kommt
nur zustande, wenn das Codierungsmittel 60 in ein Aufnahmemittel des Austraggeräts
oder der Austragkartusche eingreift. In diesem Zustand ist das System vorbereitet
zur Mischung der Komponenten.
[0037] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch ein Zwischenstück gemäss des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 1 oder Fig. 13 oder Fig. 14. Das Zwischenstück 4 ist aus dem ersten Anschlusselement
24, dem Flansch 9 sowie dem zweiten Anschlusselement 25 aufgebaut. Mehrere Kanäle
30,40 verlaufen durch das erste Anschlusselement 24, den Flansch 9 und das zweite
Anschlusselement 25. Durch die Kanäle 30, 40 werden zu mischende Komponenten von einem
Austraggerät oder einer Austragkartusche zu einem statischen Mischer 1 geleitet, in
welchem die beiden Komponenten aufeinander treffen und vermischt werden. Es gibt eine
Vielzahl von verschiedenen Austraggeräten oder Austragkartuschen, welche der Aufbewahrung
und dem Transport der einzelnen Komponenten dienen. Des weiteren werden je nach gewünschtem
Mischverhältnis und benötigtem Durchsatz unterschiedliche Typen von statischen Mischern
eingesetzt. Diese statischen Mischer können sich durch ihre Einbauten unterscheiden,
wodurch sich die Strömungsgeschwindigkeit und die Strömungsführung ändert, sie können
unterschiedliche Aussendurchmesser aufweisen, sodass unterschiedliche Volumenströme
verarbeitbar sind, somit ein für den Typ des statischen Mischers charakteristischer
Durchsatz erzielbar ist. Dem Anwender stehen somit je nach Bedarf eine Vielfalt von
Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Um aber beliebige Austraggeräte oder Austragkartuschen
mit beliebigen Mischern kombinieren zu können, wird das Zwischenstücks 4 eingesetzt.
Die Kanäle 30, 40 des Zwischenstücks 4 weisen Einlassöffnungen 31, 41 auf, die in
ein Austragmittel eines Austraggeräts oder Austragkartusche eingreifen oder in welche
ein Austragmittel eingreifen kann. In der Darstellung gemäss Fig. 2 ist das zweite
Anschlusselement 25 aus zwei Rohrstücken 34,44 aufgebaut, welche von der Einlassseite
52 des Flansches 9 wegragen. Diese Rohrstücke 34, 44 werden beim Zusammenbau mit einem
Austraggerät oder einer Austragkartusche von entsprechenden Auslassöffnungen des Austragmittels
aufgenommen, also in diese Auslassöffnungen des Austraggeräts oder der Austragkartusche
eingesteckt, sie stellen daher eine Ausführungsform einer Einsteckverbindung dar.
Damit das Zwischenstück 4 sich in der korrekten Position zu dem Austraggerät oder
der Austragkartusche befindet, kann ein Codierungsmittel 60 vorgesehen werden.
[0038] Das Codierungsmittel 60 umfasst einen Arm 61, der vom Flansch 9 in Richtung des Austraggeräts
oder der Austragkartusche ragt. Der Arm 61 ist an der Einlassseite 52 von Flansch
9 angebracht. Der Arm 61 enthält ein Fingerelement 62, welches beispielsweise als
Wulst, Leiste oder Vorsprung ausgebildet ist, der in eine zugehörige Nut oder Ausnehmung
des Austraggeräts oder der Austragkartusche eingreift, wenn das Zwischenstück 4 mit
dem Austraggerät oder der Austragkartusche zusammengebaut ist. Gegenüberliegend des
Arms 61 kann ein weiterer Arm 65 vorgesehen sein, der in Fig. 3 angedeutet ist. Dieser
Arm 65 enthält ebenfalls ein Eingriffselement, welches hier als Einbuchtung 66 ausgestaltet
ist. Wenn zwei Arme 61, 65 vorgesehen sind, sollten sie sich voneinander derart unterscheiden,
sodass schon optisch die korrekte Position des Zwischenstücks zum Austraggerät oder
der Austragkartusche feststellbar ist. Das heisst, dass das Fingerelement als Ausbuchtung,
Leiste oder Wulst erkennbar ist, und der Arm 65 eine Einbuchtung aufweist. Somit können
Fehler beim Zusammenbau vermieden werden. Zudem ist durch die unterschiedliche Ausgestaltung
des ersten Arms 61 in bezug auf einen allfälligen zweiten Arm ein Hilfsmittel für
die optische Erkennung der korrekten Position. Weiters ist der Arm 61 länger als die
Steckelemente, also die Rohrstücke 34, 44, sodass die Position des Zwischenstücks
relativ zum Austraggerät oder der Austragkartusche festgelegt ist, bevor ein Eingriff
der Rohrstücke 34, 44 mit den Auslassöffnungen des Austraggeräts oder der Austragkartusche
erfolgt. Selbstverständlich kann auch ein Codierungsmittel nach allen anderen in Zusammenhang
mit Fig. 1 beschriebenen Varianten vorgesehen sein.
[0039] Fig. 3 zeigt eine Ansicht auf das Zwischenstück 4 nach Fig. 2 gemäss einer ersten
Variante gesehen von der Einlassseite 21, also der Seite, an welcher das Austraggerät
oder die Austragkartusche anzubringen ist. Das Zwischenstück 4 umfasst das zweite
Anschlusselement 25, welches eine Stirnfläche 19 umfasst, welche die Einlassöffnungen
31,41 enthält. Zumindest eine der Einlassöffnungen 31, 41 ist als ein Element 16 ausgestaltet,
welches eine optische Ausrichtung zum statischen Mischer ermöglicht. Gemäss dieses
Ausführungsbeispiels hat die erste Einlassöffnung 31 eine ovale Querschnittsfläche
und die zweite Einlassöffnung eine rautenförmige Querschnittsfläche. Des weiteren
ist die Position des Codierungsmittels 60 gezeigt, welches in Zusammenhang mit Fig.
2 beschrieben ist, wobei hier auf die Beschreibung zu Fig. 2 verwiesen werden soll.
[0040] Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch ein Zwischenstück gemäss eines zweiten Ausführungsbeispiels.
Teile des Zwischenstücks 4, welche die gleiche Funktion wie in Fig. 2 haben, werden
mit denselben Bezugszeichen versehen und es wird auf die Beschreibung von Fig. 2 verwiesen.
Im Unterschied zu Fig. 2 sind die Durchmesser des ersten und zweiten Kanals (30,40)
von gleicher Grössenordnung. Die beiden Komponenten stehen in diesem Fall bevorzugt
in einem Mischverhältnis, welches in einem Bereich von 1:1 bis einschliesslich 2:1
liegt. Zumindest eine der ersten oder der zweiten Einlassöffnungen 31,41 ist zur Aufnahme
eines Steckelements des Austraggeräts oder der Austragkartusche geeignet. Das Steckelement
des Austraggeräts oder der Austragkartusche ist in Fig. 4 in gestrichelten Linien
angedeutet. Es kann sich um rohrförmige Stutzen handeln, welche durch die Einlassöffnungen
31, 41 in die Kanäle 30, 40 hineinragen. Des weiteren ist ein Codierungsmittel 60
dargestellt, welches wie in Fig. 1-3 aufgebaut ist und nicht näher beschrieben wird.
[0041] Fig. 5 zeigt eine Ansicht auf das Zwischenstück des zweiten Ausführungsbeispiels
gemäss Fig. 4. In Fig. 5 ist die mischerseitige Ansicht des Zwischenstücks 4 gezeigt,
also dessen Auslassseite. Dementsprechend sind die erste Auslassöffnung 32 des ersten
Kanals 30 und die zweite Auslassöffnung 42 des zweiten Kanals 40 auf der Stirnfläche
20 sichtbar. Der erste Kanal 30 hat in diesem Fall eine grössere Querschnittsfläche
als der zweite Kanal 40. Beide Kanäle haben, wie in Fig. 4 gezeigt, kreisförmige Einlassöffnungen
31, 41, die in Fig. 5 teilweise sichtbar sind. Die Auslassöffnungen 32, 42 haben aber
eine elliptische Querschnittsfläche. In diesem Fall würde eine kreisförmige Querschnittsfläche
im Bereich der Auslassöffnungen zur Folge haben, dass nicht genügend Bauraum für eine
optionale Trennkante 18 zur Verfügung stehen würde oder dass die Auslässe überlappen
würden. Daher wird eine ovale oder elliptische Querschnittsfläche für die Auslassöffnung
vorgesehen, die in ihrer Grösse der Querschnittsfläche der entsprechenden Kreisfläche
entspricht, welche die entsprechende Einlassöffnung aufweist. Im Fall der Fig. 5 hat
der erste Kanal 30 eine grössere Querschnittsfläche als der zweite Kanal 40. Ein Positionierungselement
29 wurde gegenüberliegend zu einem zweiten Positionierungselement 28 angeordnet, welches
ähnlich wie das Positionierungselement gemäss Fig. 3 ausgebildet sein kann.
[0042] Fig. 6 zeigt eine Ansicht auf das Zwischenstück des zweiten Ausführungsbeispiels
der Fig. 4 in einer Ansicht auf die Einlassseite 21 des Zwischenstücks, die der Austragkartusche
oder dem Austraggerät gegenüber liegt. Im Unterschied zu Fig. 5 wurde die Auslassöffnung
42 des Kanals 40 nicht oval ausgestaltet. Für die Auslassöffnung 42 ist in diesem
Fall genügend Bauraum vorhanden, dass eine kreisförmige Querschnittsfläche verwendet
werden kann, welche kostengünstiger herstellbar ist. Auf die im rechten Teil der Fig.
6 gezeigte ovale Querschnittsfläche der Auslassöffnung 32 des Kanals 30, wird somit
nur in dem Fall zurückgegriffen, in welchem der Bauraum auf der Stirnfläche 20 nicht
ausreicht, um allfällige Teilsperren und/oder Trennkanten vorzusehen oder um zu gewährleisten,
dass das Mischungsverhältnis dem Verhältnis der Querschnittsflächen der ersten und
zweiten Auslassöffnungen (32, 42) entspricht. Insbesondere bei Mischverhältnissen,
die im Bereich von 4:1 bis 10:1 oder mehr liegen, ist der Kanal kleinerer Querschnittsfläche,
in diesem Fall der Kanal 40 von derart kleinem Querschnitt, dass der Übergang auf
einen Auslassöffnung mit ovalem Querschnitt aus Gründen einer besseren Ausnützung
des Platzes auf der Stirnfläche 20 nicht erforderlich ist. Zusätzlich sind zwei gegenüberliegende
Codierungsmittel 60 gezeigt, wobei auf die Beschreibung zu Fig. 1 oder Fig. 2 verwiesen
wird.
[0043] Fig. 7 zeigt eine Ansicht eines Zwischenstücks 4 gemäss eines dritten Ausführungsbeispiels.
Das Zwischenstück 4 enthält auch in diesem Fall einen Kanal 30 und einen Kanal 40,
wobei sich die Querschnittsfläche des Kanals 30 deutlich von der Querschnittsfläche
des Kanals 40 unterscheidet. Zudem ist dargestellt, dass der Kanal 40 einen in der
Darstellung sichtbaren Konus aufweist. Dieser Konus gewährleistet die allmähliche
Transformation der kreisförmigen Querschnittsfläche der Einlassöffnung 31 in eine
Querschnittsfläche, welche die Austrittsöffnung 32 bildet. Die Austrittsöffnung 32
umschliesst die Austrittsöffnung 42. Im zusammengebauten Zustand greifen rohrförmige
Steckelemente des Austraggeräts oder der Austragkartusche in die Einlassöffnungen
31, 41 ein, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
[0044] Fig. 8a zeigt die Ansicht der Eingangsseite des Zwischenstücks 4 gemäss des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 7. Insbesondere ist hier das zweite Anschlusselement 25 sichtbar, welches
den ersten und zweiten Kanal 30,40 enthält, sowie die zugehörigen Einlassöffnungen
31, 41. Zudem sind die Codierungsmittel 60 sichtbar, die in Zusammenhang mit Fig.
2 oder Fig. 3 beschrieben worden sind, somit unterscheidet sich das Zwischenstück
4 auf seiner Eingangsseite nicht von dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6. Auch in
diesem Fall bildet der Flansch 9 gleichzeitig das Anschlusselement 25. Wie in früheren
Ausführungsbeispielen kann das Anschlusselement 25 sich auch als zylinderförmiger
Körper vom Flansch 9 in Richtung Eingangsseite erstrecken.
[0045] Fig. 8b zeigt die Ansicht der Ausgangsseite des Zwischenstücks 4 gemäss des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 7. Die Auslassöffnung 32 liegt in diesem Fall innerhalb der Auslassöffnung
42. Die zur Auslassöffnung 42 zugehörige Einlassöffnung 41 ist in dieser Darstellung
sichtbar, weil sich die Querschnittsfläche des Kanals 40 von der Einlassöffnung ausgehen
erweitert, insbesondere kontinuierlich erweitert. Würde man die beiden Kanäle 30,
40 entlang einer Ebene schneiden, welche die Mittenachsen 33, 43 der Kanäle 30, 40
enthält, kann sich ein im wesentlichen konischer Querschnittsverlauf zumindest für
den Kanal 40 ergeben.
[0046] Fig. 9 zeigt ein Zwischenstück 4 nach einem vierten Ausführungsbeispiel, welches
mit einem statischen Mischer 1 und einem Austraggerät oder einer Austragkartusche
verbunden ist. In dieser Darstellung erweitert sich ähnlich wie in der in Fig. 7,
8a, 8b dargestellten Variante der Querschnitt eines Kanals, hier des Kanals 30, von
der Eintrittsöffnung 31 zu der Austrittsöffnung 32. Dieses Ausführungsbeispiel ist
insbesondere für Mischungsverhältnisse geeignet, die 4:1 bis 10:1 betragen. In Fig.
9 sind zwei Anschlusselemente 25 vorgesehen, die wie in Fig. 2 als Rohrstücke 34,
44 ausgebildet sind und zur Aufnahme in eine entsprechende Austrittsöffnung der Austragkartusche
oder des Austraggeräts geeignet sind.
[0047] Fig. 10 zeigt das Zwischenstück 4 gemäss Fig. 9 sowie den gesamten statischen Mischer
1 und das Austraggerät oder die Austragkartusche.
[0048] Das Zwischenstück 4 gemäss Fig. 9 ist spritzgiesstechnisch optimiert, was anhand
der Darstellung gemäss Fig. 11 noch deutlicher zum Ausdruck kommt. Fig. 11 ist eine
vergrösserte Darstellung des Zwischenstücks nach Fig. 10. Die Wandstärken der Rohrstücke
34, 44 entsprechen im wesentlichen den Wandstärken des die Kanäle 30, 40 umgebenden
Anschlusselements 24.
[0049] Die Kanäle 30, 40 haben einen gekrümmten Verlauf. Die Krümmungen sind erforderlich,
um den Abstand der Mittenachsen der Einlassöffnungen 31, 41 auf den Abstand der Mittenachsen
der Auslassöffnungen 32, 42 anzupassen. Der Abstand der Mittenachsen der Einlassöffnungen
31, 41 ist vorgegeben, da er mit dem entsprechenden Abstand der Auslassöffnungen der
Austragkartusche oder des Austraggeräts übereinstimmen muss. Der Verlauf der Krümmungen
ist bevorzugt dergestalt, dass ein minimaler Druckverlust im Kanal entsteht.
[0050] Ein Element 60, welches als Codierungsmittel verwendet wird, ragt über die Eintrittsöffnungen
hinaus, wie bereits in Zusammenhang mit den vorhergehenden Ausführungsbeispielen beschrieben
ist. Es umfasst ein Fingerelement 62, welches als Vorsprung ausgebildet ist und welches
zum Eingriff in eine korrespondierende Ausnehmung der Austragkartusche oder des Austraggeräts
bestimmt ist.
[0051] Fig. 12 zeigt eine Ansicht der Einlassseite des Zwischenstücks der Fig. 11. Zu der
Beschreibung der mit gleichen Bezugszeichen bezeichneten Elemente wird auf Fig. 6
verwiesen. Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 12 unterscheidet sich von Fig. 6 dergestalt,
dass die Eintrittsöffnungen 31, 41 als Rohrstücke 34, 44 ausgebildet sind. Der Zwischenraum
zwischen den Rohrstücken 34, 44 ist nicht mit Material gefüllt, das heisst, Materialanhäufungen
werden vermieden, um den Verbrauch an Material zu senken und im Spritzgiessverfahren
verkürzte Zykluszeiten zu erreichen.
[0052] Fig. 13 zeigt ein Zwischenstück 4 nach einem fünften Ausführungsbeispiel, welches
mit einem statischen Mischer 1 und einem Austraggerät oder einer Austragkartusche
verbunden ist. Dieses Ausführungsbeispiel ist insbesondere für Mischungsverhältnisse
geeignet, die 1:1 bis 1:3 betragen. In Fig. 9 sind zwei Anschlusselemente 25 vorgesehen,
die wie in Fig. 2 als Rohrstücke 34, 44 ausgebildet sind und zur Aufnahme in eine
entsprechende Austrittsöffnung der Austragkartusche oder des Austraggeräts geeignet
sind.
[0053] Fig. 14 zeigt das Zwischenstück 4 gemäss Fig. 13 sowie den gesamten statischen Mischer
1 und das Austraggerät oder die Austragkartusche.
[0054] Das Zwischenstück 4 gemäss Fig. 13 ist spritzgiesstechnisch optimiert, was anhand
der Darstellung gemäss Fig. 15 noch deutlicher zum Ausdruck kommt. Fig. 15 ist eine
vergrösserte Darstellung des Zwischenstücks nach Fig. 13. Die Wandstärken der Rohrstücke
34, 44 entsprechen im wesentlichen den Wandstärken des die Kanäle 30, 40 umgebenden
Anschlusselements 24.
[0055] Die Kanäle 30, 40 haben einen gekrümmten Verlauf. Die Krümmungen sind erforderlich,
um den Abstand der Mittenachsen der Einlassöffnungen 31, 41 auf den Abstand der Mittenachsen
der Auslassöffnungen 32, 42 anzupassen. Der Abstand der Mittenachsen der Einlassöffnungen
31, 41 ist vorgegeben, da er mit dem entsprechenden Abstand der Auslassöffnungen der
Austragkartusche oder des Austraggeräts übereinstimmen muss. Der Verlauf der Krümmungen
ist bevorzugt dergestalt, dass ein minimaler Druckverlust im Kanal entsteht.
[0056] Ein Element 60, welches als Codierungsmittel verwendet wird, ragt über die Eintrittsöffnungen
31,41 hinaus, wie bereits in Zusammenhang mit den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
beschrieben ist. Es umfasst ein Fingerelement 62, welches als Vorsprung ausgebildet
ist und welches zum Eingriff in eine korrespondierende Ausnehmung der Austragkartusche
oder des Austraggeräts bestimmt ist.
[0057] Fig. 16 zeigt eine Ansicht der Einlassseite des Zwischenstücks der Fig. 15. Zu der
Beschreibung der mit gleichen Bezugszeichen bezeichneten Elemente wird auf Fig. 6
sowie Fig. 12 verwiesen. Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 15 unterscheidet sich
von Fig. 12 dergestalt, dass die Eintrittsöffnungen von gleicher Grössenordnung sind.
In Fig. 16 sind ebenfalls zwei gegenüberliegende Codierungsmittel 60 gezeigt. Die
beiden Codierungselemente 60 weisen Fingerelemente 62, 63 auf. Das erste Fingerelement
62 unterscheidet sich in seiner Form vom zweiten Fingerelement 63. Das erste Fingerelement
62 weist eine geringere Wandstärke als das zweite Fingerelement 63 auf. Für beide
Fingerelemente sind an der Austragkartusche oder dem Austraggerät korrespondierende
Ausnehmungen vorgesehen, in welche genau eines der beiden Fingerelement passt. Wird
das Zwischenstück 4 nicht in der korrekten Position in die Austragkartusche oder das
Austraggerät eingesetzt, passen die Fingerelemente nicht in die korrespondierende
Öffnung sodass ein Irrtum beim Zusammenbau bemerkt wird, bevor die Einlassöffnungen
31, 41 mit dem Füllmaterial der Austragkartusche oder dem Austraggerät in Kontakt
kommen.
1. Zwischenstück (4) für die Verbindung eines statischen Mischers (1) mit einer Austragkartusche
oder einem Austraggerät für mehrere Komponenten, enthaltend ersten Kanal (30) für
eine erste Komponente und einen zweiten Kanal (40) für eine zweite Komponente, wobei
der erste Kanal (30) das Zwischenstück getrennt vom zweiten Kanal (40) durchläuft,
wobei eine erste Einlassöffnung (31) vorgesehen ist, welche in den ersten Kanal (30)
mündet, sowie eine zweite Einlassöffnung (41) vorgesehen ist, welche in den zweiten
Kanal (40) mündet, wobei die erste Einlassöffnung (31) ein Element (16,60) umfasst,
sodass die erste Einlassöffnung (31) mittels des Elements (16,60) in einer passenden
Stellung zu der Austragkartusche oder des Austraggeräts ausrichtbar ist ,dadurch gekennzeichnet, dass sich die Querschnittsfläche der ersten Einlassöffnung (31) von der Querschnittsfläche
der zweiten Einlassöffnung (41) unterscheidet.
2. Zwischenstück nach Anspruch 1, wobei das Element (16) durch die Form der Querschnittsfläche
der ersten Einlassöffnung (31) gebildet wird.
3. Zwischenstück nach Anspruch 2, wobei die Querschnittsfläche zumindest einer der ersten
und zweiten Einlassöffnungen (31, 41) oval, rund, oder mehreckig, insbesondere rautenförmig
oder rechteckig ist.
4. Zwischenstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eine der ersten
und der zweiten Einlassöffnungen (31,41) zur Aufnahme eines Steckelements des Austraggeräts
oder der Austragkartusche geeignet ist.
5. Zwischenstück nach Anspruch 4, wobei das Element (16) zumindest eine der ersten und
die zweiten Einlassöffnungen (31,41) umfasst und als ein Steckelement zur Aufnahme
in einer entsprechenden Ausnehmung der Austragkartusche oder des Austraggeräts ausgebildet
ist.
6. Zwischenstück nach Anspruch 5 wobei das Steckelement als rohrförmiger Stutzen ausgebildet
ist.
7. Zwischenstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend ein erstes Anschlusselement
(24), welches zur Aufnahme in ein Gehäuse (2) eines statischen Mischers bestimmt ist,
einen an das erste Anschlusselement (24) anschliessenden Flansch (9), der als Auflage
für das Gehäuse (2) des statischen Mischers dient, sowie ein zweites Anschlusselement
(25), welches an der gegenüberliegenden Seite des Flansches (9) anschliesst und zum
Zusammenbau mit einem Austragsgerät oder einer Austragkartusche bestimmt ist, wobei
das erste Anschlusselement (24), der Flansch (9), sowie das zweite Anschlusselement
(25) den ersten und den zweiten Kanal (30,40) enthalten.
8. Zwischenstück nach Anspruch 7, wobei das erste Anschlusselement (24) ein Positionierungselement
(29) zur Ausrichtung eines Gehäuses zur Aufnahme eines statischen Mischers in Bezug
auf das Anschlusselement (24) aufweist.
9. Zwischenstück nach Anspruch 8, wobei das Positionierungselement (29) als Vorsprung
(50) ausgestaltet ist.
10. Zwischenstück nach Anspruch 9, wobei das erste Anschlusselement (24) eine Mantelfläche
(51) umfasst, an welcher der Vorsprung (50) angebracht ist.
11. Zwischenstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Element (60) als
Codierungsmittel ausgebildet ist.
12. Zwischenstück nach Anspruch 11, wobei das Element (60) eine axiale Nut oder einen
Vorsprung auf der Einlassseite (21) ausserhalb der Einlassöffnung (31,41) umfasst.
13. Zwischenstück nach Anspruch 12, wobei das Element (60) einen ersten Arm (61) und einen
zweiten Arm (65) umfasst, welche unterschiedliche Querschnittsflächen aufweisen.
14. Zwischenstück nach Anspruch 13, wobei der erste Arm (61) gegenüberliegend zum zweiten
Arm (65) bezogen auf eine Schnittebene, welche die Achsen der ersten und zweiten Kanäle
(30, 40) enthält, angeordnet ist.
15. Zwischenstück nach Anspruch 14, wobei zumindest einer der ersten oder der zweiten
Arme (61, 65) eine grössere Länge als das Element (16) aufweist.