(19)
(11) EP 2 221 144 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
25.08.2010  Patentblatt  2010/34

(21) Anmeldenummer: 10001639.3

(22) Anmeldetag:  18.02.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B24B 23/06(2006.01)
B23Q 3/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA RS

(30) Priorität: 20.02.2009 DE 102009009936

(71) Anmelder: Metabowerke GmbH
72622 Nürtingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Lakatos, Frank
    72631 Aichtal (DE)

(74) Vertreter: Dreiss 
Patentanwälte Postfach 10 37 62
70032 Stuttgart
70032 Stuttgart (DE)

   


(54) Elektrohandwerkzeuggerät


(57) Die Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeuggerät (2), insbesondere Bandschleifgerät, Hobelgerät, mit einem Gehäusekörper (4) (4), mit einer dem zu bearbeitenden Werkstück zugewandten flächenhaften Auflageseite und mit einer Ständereinrichtung (14), die lösbar am Gehäusekörper (4)montierbar ist, mittels derer das Elektrohandwerkzeuggerät auf einer ebenen Fläche abstellbar ist; erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die Ständereinrichtung (14) einstückig ausgebildet ist und in eine Anschlagstellung am Gehäusekörper (4) bringbar ist und mittels eines einzigen manuell und werkzeuglos betätigbaren Befestigungselements (22) gegen den Gehäusekörper (4) fixierbar ist, so dass die Ständereinrichtung (14) formschlüssig verdrehsicher mit dem Gehäusekörper (4) verbunden ist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeuggerät, insbesondere Bandschleifgerät, Hobelgerät, mit einem Gehäusekörper, mit einer bei der Bearbeitung dem zu bearbeitenden Werkstück zugewandten flächenhaften Auflageseite und mit einer Ständereinrichtung auf der der Auflageseite gegenüberliegenden Seite, die lösbar am Gehäusekörper montierbar ist, mittels derer das Elektrohandwerkzeuggerät auf einer ebenen Fläche abstellbar ist.

[0002] Durch die Anmelderin wurde bereits ein Bandschleifgerät mit einer mehrteiligen Ständereinrichtung bekannt.

[0003] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Elektrohandwerkzeuggerät der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass es einfacher zu handhaben ist und dem Elektrohandwerkzeuggerät dennoch eine Stabilität vermittelt wird, wenn es mittels der Ständereinrichtung zum halbstationären Betrieb positioniert ist.

[0004] Diese Aufgabe wird bei einem Elektrohandwerkzeuggerät der genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Ständereinrichtung einstückig ausgebildet ist und in eine Anschlagstellung am Gehäusekörper bringbar ist und mittels eines einzigen manuell und werkzeuglos betätigbaren Befestigungselements gegen den Gehäusekörper fixierbar ist, so dass die Ständereinrichtung formschlüssig verdrehsicher mit dem Gehäusekörper verbunden ist.

[0005] Es wird als erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Ständereinrichtung als ein einziges einstückiges Ständerteil auszubilden, welches so ausgebildet ist, dass es gewissermaßen mit einem einzigen Handgriff in eine Montagestellung gebracht werden kann und mittels eines einzigen Befestigungselements am Gehäusekörper montierbar ist.

[0006] In Weiterbildung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Anschlagstellung zugleich eine Hintergriffstellung zwischen der Ständereinrichtung und dem Gehäusekörper des Elektrohandwerkzeuggerätes ausbildet.

[0007] Zur Ausbildung dieser Hintergriffstellung wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass ein in Richtung senkrecht zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers hintergreifbarer Bereich an dem Gehäusekörper oder an einem gegen den Gehäusekörper fixierten Formteil vorgesehen ist.

[0008] Dieser hintergreifbare Bereich kann in Blickrichtung von der Seite des Elektrohandwerkzeuggerätes gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet sein.

[0009] Es erweist sich im Hinblick auf eine spielfreie Anordnung als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung einen mit dem genannten hintergreifbaren Bereich komplementär ausgebildeten Eingriffsbereich aufweist. Dieser Eingriffsbereich kann dann zweckmäßigerweise wiederum von der Seite betrachtet im Wesentlichen L-förmig ausgebildet sein.
In Weiterbildung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung mit ihrem Eingriffsbereich in Eingriff mit dem hintergreifbaren Bereich am Gehäusekörper gebracht wird und dann in ihre Montagestellung kippbar oder schwenkbar ist.

[0010] Die einstückige Ständereinrichtung kann in vorteilhafter Weise in Form eines insbesondere verrippten Alu-Druckgussteils ausgebildet sein.

[0011] Es erweist sich weiter als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung einen im Wesentlichen parallel zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers erstreckten Steg und von dessen Enden ausgehend je zwei sich wegerstreckende und Standfüße bildende Streben aufweist.

[0012] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Befestigungselement eine Schraube ist, die sich durch die Ständereinrichtung hindurcherstreckt und in eine Gewindeöffnung im Gehäusekörper einschraubbar ist.

[0013] In Weiterbildung der Erfindung von besonderer Bedeutung erweist es sich als vorteilhaft, dass die Ständereinrichtung über wenigstens ein nachgiebig verformbares elastisches Element gegen die Außenseite des Gehäusekörpers anlegbar und dagegen festziehbar ist. Auf diese Weise lässt sich eine spielfreie Montage der Ständereinrichtung am Gehäusekörper des Elektrohandwerkzeuggeräts erreichen. Das manuelle Festziehen einer Schraube gegen ein elastisches Element wird vom Benutzer zudem als angenehm und komfortabel empfunden. Es erleichtert ein handfestes Fixieren des Befestigungsmittels, so dass beim anschließenden Lösen des Befestigungsmittels keine übergroßen Kräfte überwunden werden müssen.

[0014] Nach einem weiteren Erfindungsgedanken wird vorgeschlagen, dass ein hintergreifbarer Bereich des Gehäusekörpers und ein damit formschlüssig zusammenwirkender Eingriffsbereich der Ständereinrichtung zwar komplementär jedoch spielbehaftet zueinander ausgebildet sind. Dies erleichtert das Fügen der beiden Komponenten. Es erweist sich solchenfalls als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung durch Festziehen des einzigen Befestigungselements ausgehend von der spielbehafteten Montagestellung in eine spielfreie Endstellung bringbar ist.

[0015] Nach einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung führt die Ständereinrichtung beim Festziehen gegen die Außenseite des Gehäusekörpers eine Kippung gegenüber dem Gehäusekörper aus, so dass hierdurch ein Eingriffsbereich der Ständereinrichtung in eine spielfreie Klemmstellung mit einem hintergreifbaren Bereich des Gehäusekörpers bringbar ist.

[0016] Insbesondere bei dieser Ausführungsform erweist es sich als vorteilhaft, wenn ein abgewinkelter Innenschenkel des Eingriffsbereichs der Ständereinrichtung mit seiner Innenseite in eine spielfreie Anlage mit dem hintergreifbaren Bereich des Gehäusekörpers bringbar ist.

[0017] Des Weiteren erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung zusätzlich eine Fixiereinrichtung umfasst, mittels derer die Ständereinrichtung an einer Tischplatte festklemmbar ist.

[0018] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.

[0019] In der Zeichnung zeigt:
Figur 1
eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeuggeräts in Form eines Bandschleifers mit einer Ständereinrichtung (dargestellt im Zuge der Montage der Ständereinrichtung);
Figuren 2 und 3
zwei perspektivische Ansichten des Elektrohandwerkzeuggerätes nach Figur 1 ohne Ständereinrichtung;
Figur 4
eine Seitenansicht des Elektrohandwerkzeuggeräts nach Figur 1 ohne Ständereinrichtung;
Figuren 5 und 6
zwei perspektivische Ansichten der Ständereinrichtung und
Figur 7
eine Draufsicht auf die Ständereinrichtung (vom Elektrohandwerkzeuggerät abgewandte Seite).


[0020] Figur 1 zeigt ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnetes Elektrohandwerkzeuggerät in Form eines Bandschleifgeräts mit einem Gehäusekörper 4, der insbesondere zwei Gehäusehalbschalenteile umfasst, und mit einem Handgriff 6 mit einer Durchgriffsöffnung 8, in deren Bereich ein manueller Schalterdrücker 10 vorgesehen ist. An der dem Handgriff 6 abgewandten Vorderseite ist des Weiteren ein knaufartiger Handgriff 12 vorgesehen, der schwalbenschwanzförmig geführt auf eine T-förmige Leiste, die vom Gehäusekörper 4 gebildet ist, aufschiebbar und dort fixierbar ist.

[0021] Des Weiteren ist in Figur 1 eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 14 bezeichnete Ständereinrichtung auf der einer Auflageseite 15 des Bandschleifgeräts gegenüberliegenden Seite dargestellt, wie sie beim Befestigen am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts 2 gehandhabt wird, was nachfolgend noch näher beschrieben werden wird.

[0022] Man erkennt aus den Figuren 2 bis 4, die das Elektrohandwerkzeuggerät 2 ohne Ständereinrichtung 14 zeigen, dass an der Oberseite des Gehäusekörpers 4 ein hintergreifbarer Bereich 16 ausgebildet ist, der einstückig von den Gehäusehalbschalen des Gehäusekörpers 4 gebildet ist. Dieser hintergreifbare Bereich 16 ist beidseits der vorerwähnten T-förmigen Leiste für die Befestigung des knaufartigen Handgriffs 12 ausgebildet. Links und rechts dieser T-Form steht also der Gehäusekörper 4 dachförmig über und bildet so den hintergreifbaren Bereich 16 für die Montage der Ständereinrichtung 14. Hierfür weist die Ständereinrichtung 14, wie im Einzelnen aus den Figuren 6 bis 7 ersichtlich ist, einen Eingriffsbereich 18 auf, der im Wesentlichen komplementär zu dem hintergreifbaren Bereich 16 am Gehäusekörper 4 ausgebildet ist. Er hat im beispielhaft dargestellten Fall die Form zweier Haken, die auch im weitesten Sinne als von der Seite betrachtet L-förmig bezeichnet werden können. Mit diesem im beispielhaft dargestellten Fall zweifachen Eingriffsbereich 18 ist die Ständereinrichtung 14 über die in Figur 1 dargestellte Stellung in Eingriff mit dem hintergreifbaren Bereich 16 des Gehäusekörpers 4 bringbar, so dass die Ständereinrichtung auf diese Weise in eine Anschlagstellung mit dem Gehäusekörper gelangt. Ausgehend von dieser Anschlagstellung lässt sich die Ständereinrichtung 18 dann ausgehend von der in Figur 1 dargestellten Zwischenstellung in Richtung des Pfeils 20 gegen die Außenseite des Gehäusekörpers 4 kippen oder schwenken. Die Ständereinrichtung 14 kann dann mittels des lediglich angedeuteten manuell betätigbaren Befestigungselements 22 in Form einer Schraube gegen die Außenseite des Gehäusekörpers festgezogen werden.

[0023] Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft, dass im beispielhaft dargestellten Fall an der dem Gehäusekörper 4 zugewandten Seite der Ständereinrichtung 14 ein nachgiebig verformbares elastisches Element 24, insbesondere in Form zweier Gummipuffer, vorgesehen ist, so dass die Ständereinrichtung 14 klapperfrei gegen den Gehäusekörper 4 anlegbar und unter geringfügiger Verformung des elastischen Elements 24 festziehbar ist.

[0024] Es erweist sich dabei als besonders vorteilhaft, dass die Ständereinrichtung 14 und die ihr zugewandte bzw. mit ihr kontaktierende Außenseite des Gehäusekörpers 4 derart ausgebildet ist, dass die Ständereinrichtung 14 beim Festziehen mittels des Befestigungselements 22 eine Kippbewegung um eine imaginäre Achse zwischen dem Befestigungselement 22 und dem hintergreifbaren Bereich 16 bzw. Eingriffsbereich 18 geringfügig kippbar ist. Dies führt nämlich dazu, dass die zwar komplementär, jedoch geringfügig spielbehaftet zueinander ausgebildeten Bereiche 16 und 18 in eine spielfreie Anlage gegeneinander gezwungen werden, in der Klappergeräusche nicht auftreten. Im konkret dargestellten Fall führt diese Verkippung dazu, dass ein abgewinkelter Schenkel 26 des Eingriffsbereichs 18 mit seiner Innenseite 28 in Anlage an die Unterseite des hintergreifbaren Bereichs 16 gezwungen wird.

[0025] Es sei auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Lage des elastischen Elements 24 selbst eine solche Kippachse definieren kann. Eine solche Konstruktion mit oder ohne der vorstehend beschriebenen zusätzlichen Verkippung ist jedoch auch ohne die Vorsehung eines oder mehrerer elastischer Elemente 24 realisierbar.
Man erkennt besonders gut aus Figur 7, dass die Ständereinrichtung 14 von einem einstückigen einseitig verrippten Aluminiumdruckgussteil gebildet ist. Es umfasst einen im Wesentlichen parallel, jedoch geringfügig gewölbt zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers ausgebildeten Steg 30 und von dessen Enden ausgehend je zwei sich wegerstreckende hintere und vordere Standfüße bildende Streben 32 und 34. Diese umfassen an ihren abgewinkelten Enden je einen elastisch nachgiebigen Puffer 36 zur rutschfesten Positionierung auf einer Unterlage.

[0026] Die Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft, weil die einteilige und einstückige Ständereinrichtung 14 gewissermaßen mit einem einzigen Handgriff in eine formschlüssig und drehfest wirkende Anschlagstellung, insbesondere in Form einer Hintergriffstellung, am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts bringbar und mittels eines einzigen manuell festziehbaren Befestigungselements 22 am Gehäusekörper montierbar ist.


Ansprüche

1. Elektrohandwerkzeuggerät (2), insbesondere Bandschleifgerät, Hobelgerät, mit einem Gehäusekörper (4), mit einer bei der Bearbeitung dem zu bearbeitenden Werkstück zugewandten flächenhaften Auflageseite (15) und mit einer Ständereinrichtung (14) auf der der Auflageseite (15) gegenüberliegenden Seite, die lösbar am Gehäusekörper (4) montierbar ist, mittels derer das Elektrohandwerkzeuggerät auf einer ebenen Fläche abstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einstückig ausgebildet ist und in eine Anschlagstellung am Gehäusekörper (4) bringbar ist und mittels eines einzigen manuell und werkzeuglos betätigbaren Befestigungselements (22) gegen den Gehäusekörper (4) fixierbar ist, so dass die Ständereinrichtung (14) formschlüssig verdrehsicher mit dem Gehäusekörper (4) verbunden ist.
 
2. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagstellung zugleich eine Hintergriffsstellung ausbildet.
 
3. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung der Hintergriffsstellung ein in Richtung senkrecht zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers (4) hintergreifbarer Bereich (16) an dem Gehäusekörper (4) oder an einem gegen den Gehäusekörper fixierten Formteil vorgesehen ist.
 
4. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein hintergreifbarer Bereich (16) an dem Gehäusekörper von der Seite gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist.
 
5. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einen mit dem hintergreifbaren Bereich (16) komplementär ausgebildeten Eingriffsbereich (18) aufweist.
 
6. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsbereich (18) von der Seite gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist.
 
7. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) mit ihrem Eingriffsbereich (18) in Eingriff mit dem hintergreifbaren Bereich (16) am Gehäusekörper (4) gebracht wird und dann in ihre Montagestellung kippbar oder schwenkbar ist.
 
8. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) ein insbesondere verripptes Alu-Druckgussteil ist.
 
9. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einen im wesentlichen parallel zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers (4) erstreckten Steg (30) und von dessen Enden ausgehend je zwei sich wegerstreckende und Standfüße bildende Streben (32) aufweist.
 
10. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (22) eine Schraube ist, die sich durch die Ständereinrichtung (14) hindurcherstreckt und in eine Gewindeöffnung im Gehäusekörper einschraubbar ist.
 
11. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) über wenigstens ein nachgiebig verformbares elastisches Element (24) gegen die Außenseite des Gehäusekörpers (4) anlegbar und dagegen festziehbar ist.
 
12. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das ein hintergreifbarer Bereich (16) des Gehäusekörpers (4) und ein damit formschlüssig zusammenwirkender Eingriffsbereich (18) der Ständereinrichtung (14) zwar komplementär jedoch spielbehaftet zueinander ausgebildet sind.
 
13. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) durch Festziehen des einzigen Befestigungselements (22) ausgehend von der spielbehafteten Montagestellung in eine spielfreie Endstellung bringbar ist.
 
14. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) beim Festziehen gegen die Außenseite des Gehäusekörpers (4) ein Kippung gegenüber dem Gehäusekörper (4) ausführt und so ein Eingriffsbereich (18) der Ständereinrichtung (14) in eine spielfreie Klemmstellung mit einem hintergreifbaren Bereich (16) des Gehäusekörpers (14) bringbar ist.
 
15. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein abgewinkelter Schenkel (26) des Eingriffsbereichs (18) der Ständereinrichtung (14) mit seiner Innenseite (28) in eine spielfreie Anlage mit dem hintergreifbaren Bereich (16) des Gehäusekörpers (14) bringbar ist.
 
16. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) zusätzlich eine Fixiereinrichtung umfasst, mittels derer die Ständereinrichtung an einer Tischplatte festklemmbar ist.
 




Zeichnung