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EP 2 221 144 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.2015 Patentblatt 2015/46 |
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Anmeldetag: 18.02.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Elektrohandwerkzeuggerät
Electric hand tool
Machine-outil électrique manuelle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
20.02.2009 DE 102009009936
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
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Patentinhaber: Metabowerke GmbH |
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72622 Nürtingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lakatos, Frank
72631 Aichtal (DE)
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Vertreter: Raunecker, Klaus Peter et al |
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Lorenz & Kollegen
Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
Alte Ulmer Straße 2 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 524 075 GB-A- 2 321 611
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EP-A1- 1 671 747
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeuggerät, insbesondere Bandschleifgerät,
Hobelgerät, mit einem Gehäusekörper, mit einer bei der Bearbeitung dem zu bearbeitenden
Werkstück zugewandten flächenhaften Auflageseite und mit einer Ständereinrichtung
auf der der Auflageseite gegenüberliegenden Seite, die lösbar am Gehäusekörper montierbar
ist, mittels derer das Elektrohandwerkzeuggerät auf einer ebenen Fläche abstellbar
ist.
[0002] Durch die Anmelderin wurde bereits ein Bandschleifgerät mit einer mehrteiligen Ständereinrichtung
bekannt.
[0003] Die
EP 1 671 747 A1 offenbart eine Halterung für eine Schleifvorrichtung mit einem Gehäuse, einem Motor,
und mehreren Rollen, über die ein Schleifband eines Schleifmaterials mittels des Motors
angetrieben werden kann. Die Halterung weist einen Körperabschnitt mit wenigstens
einer Ausnehmung und/oder einem Vorsprung für einen Eingriff mit einem entsprechenden
Vorsprungs- und/oder Ausnehmungsteil der Schleifvorrichtung auf, um die Schleifvorrichtung
zu befestigen und das Schleifband davon freizugeben. Die Halterung weist ferner ein
von Hand betätigbares Einstellelement auf, das an dem Körperabschnitt angebracht und
für den Zugriff eines Benutzers ausgestaltet ist, wenn die Schleifvorrichtung an der
Halterung befestigt wird. Ferner weist es ein Eingriffselement zum Eingriff mit einem
Motorgeschwindigkeitseinstellelement der Schleifvorrichtung auf, um ein Einstellen
der Geschwindigkeit des Motors und damit der Geschwindigkeit des Schleifbands der
Schleifvorrichtung in Reaktion auf eine Betätigung des von Hand betätigbaren Einstellelements
zu ermöglichen.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Elektrohandwerkzeuggerät
der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass es einfacher zu handhaben
ist und dem Elektrohandwerkzeuggerät dennoch eine Stabilität vermittelt wird, wenn
es mittels der Ständereinrichtung zum halbstationären Betrieb positioniert ist.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Elektrohandwerkzeuggerät der genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die Ständereinrichtung einstückig ausgebildet ist und in eine
Anschlagstellung am Gehäusekörper bringbar ist und mittels eines einzigen manuell
und werkzeuglos betätigbaren Befestigungselements gegen den Gehäusekörper fixierbar
ist, so dass die Ständereinrichtung formschlüssig verdrehsicher mit dem Gehäusekörper
verbunden ist.
[0006] Es wird als erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Ständereinrichtung als ein einziges
einstückiges Ständerteil auszubilden, welches so ausgebildet ist, dass es gewissermaßen
mit einem einzigen Handgriff in eine Montagestellung gebracht werden kann und mittels
eines einzigen Befestigungselements am Gehäusekörper montierbar ist.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Anschlagstellung
zugleich eine Hintergriffstellung zwischen der Ständereinrichtung und dem Gehäusekörper
des Elektrohandwerkzeuggerätes ausbildet.
[0008] Zur Ausbildung dieser Hintergriffstellung wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen,
dass ein in Richtung senkrecht zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des
Gehäusekörpers hintergreifbarer Bereich an dem Gehäusekörper oder an einem gegen den
Gehäusekörper fixierten Formteil vorgesehen ist.
[0009] Dieser hintergreifbare Bereich kann in Blickrichtung von der Seite des Elektrohandwerkzeuggerätes
gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet sein.
[0010] Es erweist sich im Hinblick auf eine spielfreie Anordnung als vorteilhaft, wenn die
Ständereinrichtung einen mit dem genannten hintergreifbaren Bereich komplementär ausgebildeten
Eingriffsbereich aufweist. Dieser Eingriffsbereich kann dann zweckmäßigerweise wiederum
von der Seite betrachtet im Wesentlichen L-förmig ausgebildet sein.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung
mit ihrem Eingriffsbereich in Eingriff mit dem hintergreifbaren Bereich am Gehäusekörper
gebracht wird und dann in ihre Montagestellung kippbar oder schwenkbar ist.
[0012] Die einstückige Ständereinrichtung kann in vorteilhafter Weise in Form eines insbesondere
verrippten Alu-Druckgussteils ausgebildet sein.
[0013] Es erweist sich weiter als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung einen im Wesentlichen
parallel zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers erstreckten
Steg und von dessen Enden ausgehend je zwei sich wegerstreckende und Standfüße bildende
Streben aufweist.
[0014] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Befestigungselement eine Schraube
ist, die sich durch die Ständereinrichtung hindurcherstreckt und in eine Gewindeöffnung
im Gehäusekörper einschraubbar ist.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung von besonderer Bedeutung erweist es sich als vorteilhaft,
dass die Ständereinrichtung über wenigstens ein nachgiebig verformbares elastisches
Element gegen die Außenseite des Gehäusekörpers anlegbar und dagegen festziehbar ist.
Auf diese Weise lässt sich eine spielfreie Montage der Ständereinrichtung am Gehäusekörper
des Elektrohandwerkzeuggeräts erreichen. Das manuelle Festziehen einer Schraube gegen
ein elastisches Element wird vom Benutzer zudem als angenehm und komfortabel empfunden.
Es erleichtert ein handfestes Fixieren des Befestigungsmittels, so dass beim anschließenden
Lösen des Befestigungsmittels keine übergroßen Kräfte überwunden werden müssen.
[0016] Nach einem weiteren Erfindungsgedanken wird vorgeschlagen, dass ein hintergreifbarer
Bereich des Gehäusekörpers und ein damit formschlüssig zusammenwirkender Eingriffsbereich
der Ständereinrichtung zwar komplementär jedoch spielbehaftet zueinander ausgebildet
sind. Dies erleichtert das Fügen der beiden Komponenten. Es erweist sich solchenfalls
als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung durch Festziehen des einzigen Befestigungselements
ausgehend von der spielbehafteten Montagestellung in eine spielfreie Endstellung bringbar
ist.
[0017] Nach einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung führt die
Ständereinrichtung beim Festziehen gegen die Außenseite des Gehäusekörpers eine Kippung
gegenüber dem Gehäusekörper aus, so dass hierdurch ein Eingriffsbereich der Ständereinrichtung
in eine spielfreie Klemmstellung mit einem hintergreifbaren Bereich des Gehäusekörpers
bringbar ist.
[0018] Insbesondere bei dieser Ausführungsform erweist es sich als vorteilhaft, wenn ein
abgewinkelter Innenschenkel des Eingriffsbereichs der Ständereinrichtung mit seiner
Innenseite in eine spielfreie Anlage mit dem hintergreifbaren Bereich des Gehäusekörpers
bringbar ist.
[0019] Des Weiteren erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung zusätzlich
eine Fixiereinrichtung umfasst, mittels derer die Ständereinrichtung an einer Tischplatte
festklemmbar ist.
[0020] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
[0021] In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeuggeräts in
Form eines Bandschleifers mit einer Ständereinrichtung (dargestellt im Zuge der Montage
der Ständereinrichtung);
- Figuren 2 und 3
- zwei perspektivische Ansichten des Elektrohandwerkzeuggerätes nach Figur 1 ohne Ständereinrichtung;
- Figur 4
- eine Seitenansicht des Elektrohandwerkzeuggeräts nach Figur 1 ohne Ständereinrichtung;
- Figuren 5 und 6
- zwei perspektivische Ansichten der Ständereinrichtung und
- Figur 7
- eine Draufsicht auf die Ständereinrichtung (vom Elektrohandwerkzeuggerät abgewandte
Seite).
[0022] Figur 1 zeigt ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnetes Elektrohandwerkzeuggerät
in Form eines Bandschleifgeräts mit einem Gehäusekörper 4, der insbesondere zwei Gehäusehalbschalenteile
umfasst, und mit einem Handgriff 6 mit einer Durchgriffsöffnung 8, in deren Bereich
ein manueller Schalterdrücker 10 vorgesehen ist. An der dem Handgriff 6 abgewandten
Vorderseite ist des Weiteren ein knaufartiger Handgriff 12 vorgesehen, der schwalbenschwanzförmig
geführt auf eine T-förmige Leiste, die vom Gehäusekörper 4 gebildet ist, aufschiebbar
und dort fixierbar ist.
[0023] Des Weiteren ist in Figur 1 eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 14 bezeichnete Ständereinrichtung
auf der einer Auflageseite 15 des Bandschleifgeräts gegenüberliegenden Seite dargestellt,
wie sie beim Befestigen am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts 2 gehandhabt
wird, was nachfolgend noch näher beschrieben werden wird. Man erkennt aus den Figuren
2 bis 4, die das Elektrohandwerkzeuggerät 2 ohne Ständereinrichtung 14 zeigen, dass
an der Oberseite des Gehäusekörpers 4 ein hintergreifbarer Bereich 16 ausgebildet
ist, der einstückig von den Gehäusehalbschalen des Gehäusekörpers 4 gebildet ist.
Dieser hintergreifbare Bereich 16 ist beidseits der vorerwähnten T-förmigen Leiste
für die Befestigung des knaufartigen Handgriffs 12 ausgebildet. Links und rechts dieser
T-Form steht also der Gehäusekörper 4 dachförmig über und bildet so den hintergreifbaren
Bereich 16 für die Montage der Ständereinrichtung 14. Hierfür weist die Ständereinrichtung
14, wie im Einzelnen aus den Figuren 6 bis 7 ersichtlich ist, einen Eingriffsbereich
18 auf, der im Wesentlichen komplementär zu dem hintergreifbaren Bereich 16 am Gehäusekörper
4 ausgebildet ist. Er hat im beispielhaft dargestellten Fall die Form zweier Haken,
die auch im weitesten Sinne als von der Seite betrachtet L-förmig bezeichnet werden
können. Mit diesem im beispielhaft dargestellten Fall zweifachen Eingriffsbereich
18 ist die Ständereinrichtung 14 über die in Figur 1 dargestellte Stellung in Eingriff
mit dem hintergreifbaren Bereich 16 des Gehäusekörpers 4 bringbar, so dass die Ständereinrichtung
auf diese Weise in eine Anschlagstellung mit dem Gehäusekörper gelangt. Ausgehend
von dieser Anschlagstellung lässt sich die Ständereinrichtung 18 dann ausgehend von
der in Figur 1 dargestellten Zwischenstellung in Richtung des Pfeils 20 gegen die
Außenseite des Gehäusekörpers 4 kippen oder schwenken. Die Ständereinrichtung 14 kann
dann mittels des lediglich angedeuteten manuell betätigbaren Befestigungselements
22 in Form einer Schraube gegen die Außenseite des Gehäusekörpers festgezogen werden.
[0024] Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft, dass im beispielhaft dargestellten
Fall an der dem Gehäusekörper 4 zugewandten Seite der Ständereinrichtung 14 ein nachgiebig
verformbares elastisches Element 24, insbesondere in Form zweier Gummipuffer, vorgesehen
ist, so dass die Ständereinrichtung 14 klapperfrei gegen den Gehäusekörper 4 anlegbar
und unter geringfügiger Verformung des elastischen Elements 24 festziehbar ist.
[0025] Es erweist sich dabei als besonders vorteilhaft, dass die Ständereinrichtung 14 und
die ihr zugewandte bzw. mit ihr kontaktierende Außenseite des Gehäusekörpers 4 derart
ausgebildet ist, dass die Ständereinrichtung 14 beim Festziehen mittels des Befestigungselements
22 eine Kippbewegung um eine imaginäre Achse zwischen dem Befestigungselement 22 und
dem hintergreifbaren Bereich 16 bzw. Eingriffsbereich 18 geringfügig kippbar ist.
Dies führt nämlich dazu, dass die zwar komplementär, jedoch geringfügig spielbehaftet
zueinander ausgebildeten Bereiche 16 und 18 in eine spielfreie Anlage gegeneinander
gezwungen werden, in der Klappergeräusche nicht auftreten. Im konkret dargestellten
Fall führt diese Verkippung dazu, dass ein abgewinkelter Schenkel 26 des Eingriffsbereichs
18 mit seiner Innenseite 28 in Anlage an die Unterseite des hintergreifbaren Bereichs
16 gezwungen wird.
[0026] Es sei auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Lage des elastischen Elements
24 selbst eine solche Kippachse definieren kann. Eine solche Konstruktion mit oder
ohne der vorstehend beschriebenen zusätzlichen Verkippung ist jedoch auch ohne die
Vorsehung eines oder mehrerer elastischer Elemente 24 realisierbar.
[0027] Man erkennt besonders gut aus Figur 7, dass die Ständereinrichtung 14 von einem einstückigen
einseitig verrippten Aluminiumdruckgussteil gebildet ist. Es umfasst einen im Wesentlichen
parallel, jedoch geringfügig gewölbt zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite
des Gehäusekörpers ausgebildeten Steg 30 und von dessen Enden ausgehend je zwei sich
wegerstreckende hintere und vordere Standfüße bildende Streben 32 und 34. Diese umfassen
an ihren abgewinkelten Enden je einen elastisch nachgiebigen Puffer 36 zur rutschfesten
Positionierung auf einer Unterlage.
[0028] Die Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft, weil die einteilige und einstückige
Ständereinrichtung 14 gewissermaßen mit einem einzigen Handgriff in eine formschlüssig
und drehfest wirkende Anschlagstellung, insbesondere in Form einer Hintergriffstellung,
am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts bringbar und mittels eines einzigen
manuell festziehbaren Befestigungselements 22 am Gehäusekörper montierbar ist.
[0029] Die Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft, weil die einteilige und einstückige
Ständereinrichtung 14 gewissermaßen mit einem einzigen Handgriff in eine formschlüssig
und drehfest wirkende Anschlagstellung, insbesondere in Form einer Hintergriffstellung,
am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts bringbar und mittels eines einzigen
manuell festziehbaren Befestigungselements 22 am Gehäusekörper montierbar ist.
1. Elektrohandwerkzeuggerät (2), insbesondere Bandschleifgerät, Hobelgerät, mit einem
Gehäusekörper (4), mit einer bei der Bearbeitung dem zu bearbeitenden Werkstück zugewandten
flächenhaften Auflageseite (15) und mit einer Ständereinrichtung (14) auf der der
Auflageseite (15) gegenüberliegenden Seite, die lösbar am Gehäusekörper (4) montierbar
ist, mittels derer das Elektrohandwerkzeuggerät auf einer ebenen Fläche abstellbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einstückig ausgebildet ist und in eine Anschlagstellung
am Gehäusekörper (4) bringbar ist und mittels eines einzigen manuell und werkzeuglos
betätigbaren Befestigungselements (22) gegen den Gehäusekörper (4) fixierbar ist,
so dass die Ständereinrichtung (14) formschlüssig verdrehsicher mit dem Gehäusekörper
(4) verbunden ist.
2. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagstellung zugleich eine Hintergriffsstellung ausbildet.
3. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung der Hintergriffsstellung ein in Richtung senkrecht zur flächenhaften
Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers (4) hintergreifbarer Bereich (16)
an dem Gehäusekörper (4) oder an einem gegen den Gehäusekörper fixierten Formteil
vorgesehen ist.
4. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein hintergreifbarer Bereich (16) an dem Gehäusekörper von der Seite gesehen im Wesentlichen
L-förmig ausgebildet ist.
5. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einen mit dem hintergreifbaren Bereich (16) komplementär
ausgebildeten Eingriffsbereich (18) aufweist.
6. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsbereich (18) von der Seite gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet
ist.
7. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) mit ihrem Eingriffsbereich (18) in Eingriff mit dem hintergreifbaren
Bereich (16) am Gehäusekörper (4) gebracht wird und dann in ihre Montagestellung kippbar
oder schwenkbar ist.
8. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) ein insbesondere verripptes Alu-Druckgussteil ist.
9. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einen im wesentlichen parallel zur flächenhaften Auflageseite
oder Anlageseite des Gehäusekörpers (4) erstreckten Steg (30) und von dessen Enden
ausgehend je zwei sich wegerstreckende und Standfüße bildende Streben (32) aufweist.
10. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (22) eine Schraube ist, die sich durch die Ständereinrichtung
(14) hindurcherstreckt und in eine Gewindeöffnung im Gehäusekörper einschraubbar ist.
11. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) über wenigstens ein nachgiebig verformbares elastisches
Element (24) gegen die Außenseite des Gehäusekörpers (4) anlegbar und dagegen festziehbar
ist.
12. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das ein hintergreifbarer Bereich (16) des Gehäusekörpers (4) und ein damit formschlüssig
zusammenwirkender Eingriffsbereich (18) der Ständereinrichtung (14) zwar komplementär
jedoch spielbehaftet zueinander ausgebildet sind.
13. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) durch Festziehen des einzigen Befestigungselements (22)
ausgehend von der spielbehafteten Montagestellung in eine spielfreie Endstellung bringbar
ist.
14. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) beim Festziehen gegen die Außenseite des Gehäusekörpers
(4) ein Kippung gegenüber dem Gehäusekörper (4) ausführt und so ein Eingriffsbereich
(18) der Ständereinrichtung (14) in eine spielfreie Klemmstellung mit einem hintergreifbaren
Bereich (16) des Gehäusekörpers (14) bringbar ist.
15. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein abgewinkelter Schenkel (26) des Eingriffsbereichs (18) der Ständereinrichtung
(14) mit seiner Innenseite (28) in eine spielfreie Anlage mit dem hintergreifbaren
Bereich (16) des Gehäusekörpers (14) bringbar ist.
16. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) zusätzlich eine Fixiereinrichtung umfasst, mittels derer
die Ständereinrichtung an einer Tischplatte festklemmbar ist.
1. Portable electric power tool (2), in particular belt sander, planer, having a housing
body (4), having an extensive bearing side (15) that faces the workpiece to be machined
during machining, and having, on the side away from the bearing side (15), a stand
device (14) which is mountable detachably on the housing body (4) and by means of
which the portable electric power tool is able to be set down on a planar surface,
characterized in that the stand device (14) is formed in one piece and is able to be moved into an abutment
position on the housing body (4) and is fixable to the housing body (4) by means of
a single fastening element (22) that is actuable manually and without tools, such
that the stand device (14) is connected to the housing body (4) in a form-fitting
manner and in a manner secured against rotation.
2. Portable electric power tool according to Claim 1, characterized in that the abutment position at the same time forms a position for engagement behind.
3. Portable electric power tool according to Claim 2, characterized in that, in order to form the position for engagement behind, provision is made on the housing
body (4) or on a moulding fixed to the housing body of a region (16) behind which
engagement is possible in a direction perpendicular to the extensive bearing side
or contact side of the housing body (4).
4. Portable electric power tool according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that a region (16), behind which engagement is possible, on the housing body is formed
in a substantially L-shaped manner as seen from the side.
5. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) has an engagement region (18) formed in a manner complementary
to the region (16), behind which engagement is possible.
6. Portable electric power tool according to Claim 5, characterized in that the engagement region (18) is formed in a substantially L-shaped manner as seen from
the side.
7. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is brought into engagement with the region (16), behind which
engagement is possible, on the housing body (4) by way of its engagement region (18)
and is then tiltable or pivotable into its mounted position.
8. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is an in particular ribbed aluminium die casting.
9. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) has a bar (30) extending substantially parallel to the extensive
bearing side or contact side of the housing body (4) and, extending away from the
ends of said bar (30), in each case two struts (32) that form feet.
10. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening element (22) is a screw which extends through the stand device (14)
and is screwable into a threaded opening in the housing body.
11. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is placeable against the outer side of the housing body (4)
and securable thereto via at least one resiliently deformable elastic element (24).
12. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that a region (16), behind which engagement is possible, of the housing body (4) and an
engagement region (18), cooperating in a form-fitting manner therewith, of the stand
device (14) are formed in a complementary manner but with play with respect to one
another.
13. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is able to be moved from the mounted position with play into
a play-free end position by tightening the single fastening element (22).
14. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) tilts with respect to the housing body (4) while being secured
to the outer side of the housing body (4), and in this way an engagement region (18)
of the stand device (14) is able to be brought into a play-free clamping position
with respect to a region (16), behind which engagement is possible, of the housing
body (4).
15. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the inner side (28) of an angled leg (26) of the engagement region (18) of the stand
device (14) is able to be brought into play-free abutment against the region (16),
behind which engagement is possible, of the housing body (4).
16. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) additionally comprises a fixing device, by means of which the
stand device is clampable to a tabletop.
1. Machine-outil électroportative (2), en particulier ponceuse à bande, rabot, comportant
une carcasse (4), ayant une face d'appui (15) constituant une surface de pose orientée
vers la pièce d'ouvrage lors de l'utilisation de l'outil, et une installation de pose
(14) disposée sur le côté opposé à la surface d'appui (15) et qui peut être montée
de façon amovible sur la carcasse (4) par laquelle, la machine-outil électroportative
peut être déposée sur une surface plane, caractérisée en ce que, l'installation de pose (14) est réalisée d'une pièce et peut être amenée dans une
position en butée contre la carcasse (4) pour être fixée à la carcasse (4) au moyen
d'un élément de fixation (22) manuel unique, pouvant être actionné sans outillage,
de telle manière que l'installation de pose (14) soit liée de façon sécurisée anti-torsion
par un couplage de forme, à la carcasse (4).
2. Machine-outil électroportative selon la revendication 1, caractérisée en ce que la position en butée constitue simultanément une position de tenue arrière.
3. Machine-outil électroportative selon la revendication 2, caractérisée en ce que, en vue de la réalisation de la position de tenue arrière, une zone de tenue arrière
(16) est prévue sur la carcasse (4) ou sur une pièce de forme fixée à la carcasse
(4), dans une direction perpendiculaire à la face d'appui constituant une surface
de pose ou une surface d'appui.
4. Machine-outil électroportative selon les revendications 1, 2 ou 3, caractérisée en ce qu'une zone de tenue arrière (16) présente une forme sensiblement en L, vue de côté par
rapport à la carcasse.
5. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) présente une zone d'engagement (18) complémentaire à
la zone de tenue arrière (16).
6. Machine-outil électroportative selon la revendication 5, caractérisée en ce que la zone d'engagement (18), présente une forme de L, lorsqu'elle est vue de côté.
7. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) est utilisée sur la carcasse (4) avec la zone d'engagement
(18) en prise avec la zone de tenue arrière (16) et se trouve alors dans sa position
de montage pivotante ou basculante.
8. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) est constituée en particulier d'une pièce cannelée de
fonderie en aluminium.
9. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) comporte une tige (30) s'étendant sensiblement parallèlement
à la surface d'appui ou la surface de pose de la carcasse (4) et présente à ses extrémités,
respectivement deux diagonales (32) qui s'écartent et forment des pieds d'appui.
10. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de fixation (22) est constitué d'une vis qui traverse l'installation de
pose (14) et peut être visée dans une ouverture filetée ménagée dans la carcasse.
11. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) est agencée pour pouvoir être appuyée contre le côté
extérieur de la carcasse (4) et fixé rigidement contre elle, par l'intermédiaire d'au
moins un élément élastique (24) déformable.
12. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une zone de tenue arrière (16) de la carcasse (4) et une zone d'engagement (18) qui
coopère, solidaire de l'installation de pose (14), ayant d'ailleurs une forme complémentaire,
tout en ayant du jeu, sont réalisées de façon adaptée l'une à l'autre.
13. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) peut être amenée dans une position finale sans jeu, par
un effet de traction exercé sur l'élément unique de fixation (22), en partant de la
position de montage avec du jeu.
14. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) effectue un basculement vers le côté extérieur de la
carcasse (4), lors du serrage par traction en direction de la carcasse (4), de sorte
qu'une zone d'engagement (18) de l'installation de pose (14) peut être amenée dans
une position de serrage sans jeu avec une zone de tenue arrière (16) de la carcasse
(4).
15. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que une cuisse coudée (26) de la zone d'engagement (18) de l'installation de pose (14)
est apte à venir en contact contre la zone de tenue arrière (16) de la carcasse (4)
sans jeu.
16. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) comporte également un dispositif de fixation, par lequelle
l'installation de pose peut être fixée à une plaque de table.
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