(19)
(11) EP 2 221 144 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.11.2015  Patentblatt  2015/46

(21) Anmeldenummer: 10001639.3

(22) Anmeldetag:  18.02.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B24B 23/06(2006.01)
B24B 21/00(2006.01)
B23D 9/00(2006.01)
B23Q 3/00(2006.01)
B24B 41/06(2012.01)

(54)

Elektrohandwerkzeuggerät

Electric hand tool

Machine-outil électrique manuelle


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 20.02.2009 DE 102009009936

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.08.2010  Patentblatt  2010/34

(73) Patentinhaber: Metabowerke GmbH
72622 Nürtingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Lakatos, Frank
    72631 Aichtal (DE)

(74) Vertreter: Raunecker, Klaus Peter et al
Lorenz & Kollegen Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB Alte Ulmer Straße 2
89522 Heidenheim
89522 Heidenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 524 075
GB-A- 2 321 611
EP-A1- 1 671 747
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeuggerät, insbesondere Bandschleifgerät, Hobelgerät, mit einem Gehäusekörper, mit einer bei der Bearbeitung dem zu bearbeitenden Werkstück zugewandten flächenhaften Auflageseite und mit einer Ständereinrichtung auf der der Auflageseite gegenüberliegenden Seite, die lösbar am Gehäusekörper montierbar ist, mittels derer das Elektrohandwerkzeuggerät auf einer ebenen Fläche abstellbar ist.

    [0002] Durch die Anmelderin wurde bereits ein Bandschleifgerät mit einer mehrteiligen Ständereinrichtung bekannt.

    [0003] Die EP 1 671 747 A1 offenbart eine Halterung für eine Schleifvorrichtung mit einem Gehäuse, einem Motor, und mehreren Rollen, über die ein Schleifband eines Schleifmaterials mittels des Motors angetrieben werden kann. Die Halterung weist einen Körperabschnitt mit wenigstens einer Ausnehmung und/oder einem Vorsprung für einen Eingriff mit einem entsprechenden Vorsprungs- und/oder Ausnehmungsteil der Schleifvorrichtung auf, um die Schleifvorrichtung zu befestigen und das Schleifband davon freizugeben. Die Halterung weist ferner ein von Hand betätigbares Einstellelement auf, das an dem Körperabschnitt angebracht und für den Zugriff eines Benutzers ausgestaltet ist, wenn die Schleifvorrichtung an der Halterung befestigt wird. Ferner weist es ein Eingriffselement zum Eingriff mit einem Motorgeschwindigkeitseinstellelement der Schleifvorrichtung auf, um ein Einstellen der Geschwindigkeit des Motors und damit der Geschwindigkeit des Schleifbands der Schleifvorrichtung in Reaktion auf eine Betätigung des von Hand betätigbaren Einstellelements zu ermöglichen.

    [0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Elektrohandwerkzeuggerät der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass es einfacher zu handhaben ist und dem Elektrohandwerkzeuggerät dennoch eine Stabilität vermittelt wird, wenn es mittels der Ständereinrichtung zum halbstationären Betrieb positioniert ist.

    [0005] Diese Aufgabe wird bei einem Elektrohandwerkzeuggerät der genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Ständereinrichtung einstückig ausgebildet ist und in eine Anschlagstellung am Gehäusekörper bringbar ist und mittels eines einzigen manuell und werkzeuglos betätigbaren Befestigungselements gegen den Gehäusekörper fixierbar ist, so dass die Ständereinrichtung formschlüssig verdrehsicher mit dem Gehäusekörper verbunden ist.

    [0006] Es wird als erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Ständereinrichtung als ein einziges einstückiges Ständerteil auszubilden, welches so ausgebildet ist, dass es gewissermaßen mit einem einzigen Handgriff in eine Montagestellung gebracht werden kann und mittels eines einzigen Befestigungselements am Gehäusekörper montierbar ist.

    [0007] In Weiterbildung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Anschlagstellung zugleich eine Hintergriffstellung zwischen der Ständereinrichtung und dem Gehäusekörper des Elektrohandwerkzeuggerätes ausbildet.

    [0008] Zur Ausbildung dieser Hintergriffstellung wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass ein in Richtung senkrecht zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers hintergreifbarer Bereich an dem Gehäusekörper oder an einem gegen den Gehäusekörper fixierten Formteil vorgesehen ist.

    [0009] Dieser hintergreifbare Bereich kann in Blickrichtung von der Seite des Elektrohandwerkzeuggerätes gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet sein.

    [0010] Es erweist sich im Hinblick auf eine spielfreie Anordnung als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung einen mit dem genannten hintergreifbaren Bereich komplementär ausgebildeten Eingriffsbereich aufweist. Dieser Eingriffsbereich kann dann zweckmäßigerweise wiederum von der Seite betrachtet im Wesentlichen L-förmig ausgebildet sein.

    [0011] In Weiterbildung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung mit ihrem Eingriffsbereich in Eingriff mit dem hintergreifbaren Bereich am Gehäusekörper gebracht wird und dann in ihre Montagestellung kippbar oder schwenkbar ist.

    [0012] Die einstückige Ständereinrichtung kann in vorteilhafter Weise in Form eines insbesondere verrippten Alu-Druckgussteils ausgebildet sein.

    [0013] Es erweist sich weiter als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung einen im Wesentlichen parallel zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers erstreckten Steg und von dessen Enden ausgehend je zwei sich wegerstreckende und Standfüße bildende Streben aufweist.

    [0014] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Befestigungselement eine Schraube ist, die sich durch die Ständereinrichtung hindurcherstreckt und in eine Gewindeöffnung im Gehäusekörper einschraubbar ist.

    [0015] In Weiterbildung der Erfindung von besonderer Bedeutung erweist es sich als vorteilhaft, dass die Ständereinrichtung über wenigstens ein nachgiebig verformbares elastisches Element gegen die Außenseite des Gehäusekörpers anlegbar und dagegen festziehbar ist. Auf diese Weise lässt sich eine spielfreie Montage der Ständereinrichtung am Gehäusekörper des Elektrohandwerkzeuggeräts erreichen. Das manuelle Festziehen einer Schraube gegen ein elastisches Element wird vom Benutzer zudem als angenehm und komfortabel empfunden. Es erleichtert ein handfestes Fixieren des Befestigungsmittels, so dass beim anschließenden Lösen des Befestigungsmittels keine übergroßen Kräfte überwunden werden müssen.

    [0016] Nach einem weiteren Erfindungsgedanken wird vorgeschlagen, dass ein hintergreifbarer Bereich des Gehäusekörpers und ein damit formschlüssig zusammenwirkender Eingriffsbereich der Ständereinrichtung zwar komplementär jedoch spielbehaftet zueinander ausgebildet sind. Dies erleichtert das Fügen der beiden Komponenten. Es erweist sich solchenfalls als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung durch Festziehen des einzigen Befestigungselements ausgehend von der spielbehafteten Montagestellung in eine spielfreie Endstellung bringbar ist.

    [0017] Nach einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung führt die Ständereinrichtung beim Festziehen gegen die Außenseite des Gehäusekörpers eine Kippung gegenüber dem Gehäusekörper aus, so dass hierdurch ein Eingriffsbereich der Ständereinrichtung in eine spielfreie Klemmstellung mit einem hintergreifbaren Bereich des Gehäusekörpers bringbar ist.

    [0018] Insbesondere bei dieser Ausführungsform erweist es sich als vorteilhaft, wenn ein abgewinkelter Innenschenkel des Eingriffsbereichs der Ständereinrichtung mit seiner Innenseite in eine spielfreie Anlage mit dem hintergreifbaren Bereich des Gehäusekörpers bringbar ist.

    [0019] Des Weiteren erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Ständereinrichtung zusätzlich eine Fixiereinrichtung umfasst, mittels derer die Ständereinrichtung an einer Tischplatte festklemmbar ist.

    [0020] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.

    [0021] In der Zeichnung zeigt:
    Figur 1
    eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeuggeräts in Form eines Bandschleifers mit einer Ständereinrichtung (dargestellt im Zuge der Montage der Ständereinrichtung);
    Figuren 2 und 3
    zwei perspektivische Ansichten des Elektrohandwerkzeuggerätes nach Figur 1 ohne Ständereinrichtung;
    Figur 4
    eine Seitenansicht des Elektrohandwerkzeuggeräts nach Figur 1 ohne Ständereinrichtung;
    Figuren 5 und 6
    zwei perspektivische Ansichten der Ständereinrichtung und
    Figur 7
    eine Draufsicht auf die Ständereinrichtung (vom Elektrohandwerkzeuggerät abgewandte Seite).


    [0022] Figur 1 zeigt ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnetes Elektrohandwerkzeuggerät in Form eines Bandschleifgeräts mit einem Gehäusekörper 4, der insbesondere zwei Gehäusehalbschalenteile umfasst, und mit einem Handgriff 6 mit einer Durchgriffsöffnung 8, in deren Bereich ein manueller Schalterdrücker 10 vorgesehen ist. An der dem Handgriff 6 abgewandten Vorderseite ist des Weiteren ein knaufartiger Handgriff 12 vorgesehen, der schwalbenschwanzförmig geführt auf eine T-förmige Leiste, die vom Gehäusekörper 4 gebildet ist, aufschiebbar und dort fixierbar ist.

    [0023] Des Weiteren ist in Figur 1 eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 14 bezeichnete Ständereinrichtung auf der einer Auflageseite 15 des Bandschleifgeräts gegenüberliegenden Seite dargestellt, wie sie beim Befestigen am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts 2 gehandhabt wird, was nachfolgend noch näher beschrieben werden wird. Man erkennt aus den Figuren 2 bis 4, die das Elektrohandwerkzeuggerät 2 ohne Ständereinrichtung 14 zeigen, dass an der Oberseite des Gehäusekörpers 4 ein hintergreifbarer Bereich 16 ausgebildet ist, der einstückig von den Gehäusehalbschalen des Gehäusekörpers 4 gebildet ist. Dieser hintergreifbare Bereich 16 ist beidseits der vorerwähnten T-förmigen Leiste für die Befestigung des knaufartigen Handgriffs 12 ausgebildet. Links und rechts dieser T-Form steht also der Gehäusekörper 4 dachförmig über und bildet so den hintergreifbaren Bereich 16 für die Montage der Ständereinrichtung 14. Hierfür weist die Ständereinrichtung 14, wie im Einzelnen aus den Figuren 6 bis 7 ersichtlich ist, einen Eingriffsbereich 18 auf, der im Wesentlichen komplementär zu dem hintergreifbaren Bereich 16 am Gehäusekörper 4 ausgebildet ist. Er hat im beispielhaft dargestellten Fall die Form zweier Haken, die auch im weitesten Sinne als von der Seite betrachtet L-förmig bezeichnet werden können. Mit diesem im beispielhaft dargestellten Fall zweifachen Eingriffsbereich 18 ist die Ständereinrichtung 14 über die in Figur 1 dargestellte Stellung in Eingriff mit dem hintergreifbaren Bereich 16 des Gehäusekörpers 4 bringbar, so dass die Ständereinrichtung auf diese Weise in eine Anschlagstellung mit dem Gehäusekörper gelangt. Ausgehend von dieser Anschlagstellung lässt sich die Ständereinrichtung 18 dann ausgehend von der in Figur 1 dargestellten Zwischenstellung in Richtung des Pfeils 20 gegen die Außenseite des Gehäusekörpers 4 kippen oder schwenken. Die Ständereinrichtung 14 kann dann mittels des lediglich angedeuteten manuell betätigbaren Befestigungselements 22 in Form einer Schraube gegen die Außenseite des Gehäusekörpers festgezogen werden.

    [0024] Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft, dass im beispielhaft dargestellten Fall an der dem Gehäusekörper 4 zugewandten Seite der Ständereinrichtung 14 ein nachgiebig verformbares elastisches Element 24, insbesondere in Form zweier Gummipuffer, vorgesehen ist, so dass die Ständereinrichtung 14 klapperfrei gegen den Gehäusekörper 4 anlegbar und unter geringfügiger Verformung des elastischen Elements 24 festziehbar ist.

    [0025] Es erweist sich dabei als besonders vorteilhaft, dass die Ständereinrichtung 14 und die ihr zugewandte bzw. mit ihr kontaktierende Außenseite des Gehäusekörpers 4 derart ausgebildet ist, dass die Ständereinrichtung 14 beim Festziehen mittels des Befestigungselements 22 eine Kippbewegung um eine imaginäre Achse zwischen dem Befestigungselement 22 und dem hintergreifbaren Bereich 16 bzw. Eingriffsbereich 18 geringfügig kippbar ist. Dies führt nämlich dazu, dass die zwar komplementär, jedoch geringfügig spielbehaftet zueinander ausgebildeten Bereiche 16 und 18 in eine spielfreie Anlage gegeneinander gezwungen werden, in der Klappergeräusche nicht auftreten. Im konkret dargestellten Fall führt diese Verkippung dazu, dass ein abgewinkelter Schenkel 26 des Eingriffsbereichs 18 mit seiner Innenseite 28 in Anlage an die Unterseite des hintergreifbaren Bereichs 16 gezwungen wird.

    [0026] Es sei auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Lage des elastischen Elements 24 selbst eine solche Kippachse definieren kann. Eine solche Konstruktion mit oder ohne der vorstehend beschriebenen zusätzlichen Verkippung ist jedoch auch ohne die Vorsehung eines oder mehrerer elastischer Elemente 24 realisierbar.

    [0027] Man erkennt besonders gut aus Figur 7, dass die Ständereinrichtung 14 von einem einstückigen einseitig verrippten Aluminiumdruckgussteil gebildet ist. Es umfasst einen im Wesentlichen parallel, jedoch geringfügig gewölbt zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers ausgebildeten Steg 30 und von dessen Enden ausgehend je zwei sich wegerstreckende hintere und vordere Standfüße bildende Streben 32 und 34. Diese umfassen an ihren abgewinkelten Enden je einen elastisch nachgiebigen Puffer 36 zur rutschfesten Positionierung auf einer Unterlage.

    [0028] Die Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft, weil die einteilige und einstückige Ständereinrichtung 14 gewissermaßen mit einem einzigen Handgriff in eine formschlüssig und drehfest wirkende Anschlagstellung, insbesondere in Form einer Hintergriffstellung, am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts bringbar und mittels eines einzigen manuell festziehbaren Befestigungselements 22 am Gehäusekörper montierbar ist.

    [0029] Die Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft, weil die einteilige und einstückige Ständereinrichtung 14 gewissermaßen mit einem einzigen Handgriff in eine formschlüssig und drehfest wirkende Anschlagstellung, insbesondere in Form einer Hintergriffstellung, am Gehäusekörper 4 des Elektrohandwerkzeuggeräts bringbar und mittels eines einzigen manuell festziehbaren Befestigungselements 22 am Gehäusekörper montierbar ist.


    Ansprüche

    1. Elektrohandwerkzeuggerät (2), insbesondere Bandschleifgerät, Hobelgerät, mit einem Gehäusekörper (4), mit einer bei der Bearbeitung dem zu bearbeitenden Werkstück zugewandten flächenhaften Auflageseite (15) und mit einer Ständereinrichtung (14) auf der der Auflageseite (15) gegenüberliegenden Seite, die lösbar am Gehäusekörper (4) montierbar ist, mittels derer das Elektrohandwerkzeuggerät auf einer ebenen Fläche abstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einstückig ausgebildet ist und in eine Anschlagstellung am Gehäusekörper (4) bringbar ist und mittels eines einzigen manuell und werkzeuglos betätigbaren Befestigungselements (22) gegen den Gehäusekörper (4) fixierbar ist, so dass die Ständereinrichtung (14) formschlüssig verdrehsicher mit dem Gehäusekörper (4) verbunden ist.
     
    2. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagstellung zugleich eine Hintergriffsstellung ausbildet.
     
    3. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung der Hintergriffsstellung ein in Richtung senkrecht zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers (4) hintergreifbarer Bereich (16) an dem Gehäusekörper (4) oder an einem gegen den Gehäusekörper fixierten Formteil vorgesehen ist.
     
    4. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein hintergreifbarer Bereich (16) an dem Gehäusekörper von der Seite gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist.
     
    5. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einen mit dem hintergreifbaren Bereich (16) komplementär ausgebildeten Eingriffsbereich (18) aufweist.
     
    6. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsbereich (18) von der Seite gesehen im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist.
     
    7. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) mit ihrem Eingriffsbereich (18) in Eingriff mit dem hintergreifbaren Bereich (16) am Gehäusekörper (4) gebracht wird und dann in ihre Montagestellung kippbar oder schwenkbar ist.
     
    8. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) ein insbesondere verripptes Alu-Druckgussteil ist.
     
    9. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) einen im wesentlichen parallel zur flächenhaften Auflageseite oder Anlageseite des Gehäusekörpers (4) erstreckten Steg (30) und von dessen Enden ausgehend je zwei sich wegerstreckende und Standfüße bildende Streben (32) aufweist.
     
    10. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (22) eine Schraube ist, die sich durch die Ständereinrichtung (14) hindurcherstreckt und in eine Gewindeöffnung im Gehäusekörper einschraubbar ist.
     
    11. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) über wenigstens ein nachgiebig verformbares elastisches Element (24) gegen die Außenseite des Gehäusekörpers (4) anlegbar und dagegen festziehbar ist.
     
    12. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das ein hintergreifbarer Bereich (16) des Gehäusekörpers (4) und ein damit formschlüssig zusammenwirkender Eingriffsbereich (18) der Ständereinrichtung (14) zwar komplementär jedoch spielbehaftet zueinander ausgebildet sind.
     
    13. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) durch Festziehen des einzigen Befestigungselements (22) ausgehend von der spielbehafteten Montagestellung in eine spielfreie Endstellung bringbar ist.
     
    14. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) beim Festziehen gegen die Außenseite des Gehäusekörpers (4) ein Kippung gegenüber dem Gehäusekörper (4) ausführt und so ein Eingriffsbereich (18) der Ständereinrichtung (14) in eine spielfreie Klemmstellung mit einem hintergreifbaren Bereich (16) des Gehäusekörpers (14) bringbar ist.
     
    15. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein abgewinkelter Schenkel (26) des Eingriffsbereichs (18) der Ständereinrichtung (14) mit seiner Innenseite (28) in eine spielfreie Anlage mit dem hintergreifbaren Bereich (16) des Gehäusekörpers (14) bringbar ist.
     
    16. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständereinrichtung (14) zusätzlich eine Fixiereinrichtung umfasst, mittels derer die Ständereinrichtung an einer Tischplatte festklemmbar ist.
     


    Claims

    1. Portable electric power tool (2), in particular belt sander, planer, having a housing body (4), having an extensive bearing side (15) that faces the workpiece to be machined during machining, and having, on the side away from the bearing side (15), a stand device (14) which is mountable detachably on the housing body (4) and by means of which the portable electric power tool is able to be set down on a planar surface, characterized in that the stand device (14) is formed in one piece and is able to be moved into an abutment position on the housing body (4) and is fixable to the housing body (4) by means of a single fastening element (22) that is actuable manually and without tools, such that the stand device (14) is connected to the housing body (4) in a form-fitting manner and in a manner secured against rotation.
     
    2. Portable electric power tool according to Claim 1, characterized in that the abutment position at the same time forms a position for engagement behind.
     
    3. Portable electric power tool according to Claim 2, characterized in that, in order to form the position for engagement behind, provision is made on the housing body (4) or on a moulding fixed to the housing body of a region (16) behind which engagement is possible in a direction perpendicular to the extensive bearing side or contact side of the housing body (4).
     
    4. Portable electric power tool according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that a region (16), behind which engagement is possible, on the housing body is formed in a substantially L-shaped manner as seen from the side.
     
    5. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) has an engagement region (18) formed in a manner complementary to the region (16), behind which engagement is possible.
     
    6. Portable electric power tool according to Claim 5, characterized in that the engagement region (18) is formed in a substantially L-shaped manner as seen from the side.
     
    7. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is brought into engagement with the region (16), behind which engagement is possible, on the housing body (4) by way of its engagement region (18) and is then tiltable or pivotable into its mounted position.
     
    8. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is an in particular ribbed aluminium die casting.
     
    9. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) has a bar (30) extending substantially parallel to the extensive bearing side or contact side of the housing body (4) and, extending away from the ends of said bar (30), in each case two struts (32) that form feet.
     
    10. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening element (22) is a screw which extends through the stand device (14) and is screwable into a threaded opening in the housing body.
     
    11. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is placeable against the outer side of the housing body (4) and securable thereto via at least one resiliently deformable elastic element (24).
     
    12. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that a region (16), behind which engagement is possible, of the housing body (4) and an engagement region (18), cooperating in a form-fitting manner therewith, of the stand device (14) are formed in a complementary manner but with play with respect to one another.
     
    13. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) is able to be moved from the mounted position with play into a play-free end position by tightening the single fastening element (22).
     
    14. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) tilts with respect to the housing body (4) while being secured to the outer side of the housing body (4), and in this way an engagement region (18) of the stand device (14) is able to be brought into a play-free clamping position with respect to a region (16), behind which engagement is possible, of the housing body (4).
     
    15. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the inner side (28) of an angled leg (26) of the engagement region (18) of the stand device (14) is able to be brought into play-free abutment against the region (16), behind which engagement is possible, of the housing body (4).
     
    16. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the stand device (14) additionally comprises a fixing device, by means of which the stand device is clampable to a tabletop.
     


    Revendications

    1. Machine-outil électroportative (2), en particulier ponceuse à bande, rabot, comportant une carcasse (4), ayant une face d'appui (15) constituant une surface de pose orientée vers la pièce d'ouvrage lors de l'utilisation de l'outil, et une installation de pose (14) disposée sur le côté opposé à la surface d'appui (15) et qui peut être montée de façon amovible sur la carcasse (4) par laquelle, la machine-outil électroportative peut être déposée sur une surface plane, caractérisée en ce que, l'installation de pose (14) est réalisée d'une pièce et peut être amenée dans une position en butée contre la carcasse (4) pour être fixée à la carcasse (4) au moyen d'un élément de fixation (22) manuel unique, pouvant être actionné sans outillage, de telle manière que l'installation de pose (14) soit liée de façon sécurisée anti-torsion par un couplage de forme, à la carcasse (4).
     
    2. Machine-outil électroportative selon la revendication 1, caractérisée en ce que la position en butée constitue simultanément une position de tenue arrière.
     
    3. Machine-outil électroportative selon la revendication 2, caractérisée en ce que, en vue de la réalisation de la position de tenue arrière, une zone de tenue arrière (16) est prévue sur la carcasse (4) ou sur une pièce de forme fixée à la carcasse (4), dans une direction perpendiculaire à la face d'appui constituant une surface de pose ou une surface d'appui.
     
    4. Machine-outil électroportative selon les revendications 1, 2 ou 3, caractérisée en ce qu'une zone de tenue arrière (16) présente une forme sensiblement en L, vue de côté par rapport à la carcasse.
     
    5. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) présente une zone d'engagement (18) complémentaire à la zone de tenue arrière (16).
     
    6. Machine-outil électroportative selon la revendication 5, caractérisée en ce que la zone d'engagement (18), présente une forme de L, lorsqu'elle est vue de côté.
     
    7. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) est utilisée sur la carcasse (4) avec la zone d'engagement (18) en prise avec la zone de tenue arrière (16) et se trouve alors dans sa position de montage pivotante ou basculante.
     
    8. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) est constituée en particulier d'une pièce cannelée de fonderie en aluminium.
     
    9. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) comporte une tige (30) s'étendant sensiblement parallèlement à la surface d'appui ou la surface de pose de la carcasse (4) et présente à ses extrémités, respectivement deux diagonales (32) qui s'écartent et forment des pieds d'appui.
     
    10. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de fixation (22) est constitué d'une vis qui traverse l'installation de pose (14) et peut être visée dans une ouverture filetée ménagée dans la carcasse.
     
    11. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) est agencée pour pouvoir être appuyée contre le côté extérieur de la carcasse (4) et fixé rigidement contre elle, par l'intermédiaire d'au moins un élément élastique (24) déformable.
     
    12. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une zone de tenue arrière (16) de la carcasse (4) et une zone d'engagement (18) qui coopère, solidaire de l'installation de pose (14), ayant d'ailleurs une forme complémentaire, tout en ayant du jeu, sont réalisées de façon adaptée l'une à l'autre.
     
    13. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) peut être amenée dans une position finale sans jeu, par un effet de traction exercé sur l'élément unique de fixation (22), en partant de la position de montage avec du jeu.
     
    14. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) effectue un basculement vers le côté extérieur de la carcasse (4), lors du serrage par traction en direction de la carcasse (4), de sorte qu'une zone d'engagement (18) de l'installation de pose (14) peut être amenée dans une position de serrage sans jeu avec une zone de tenue arrière (16) de la carcasse (4).
     
    15. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que une cuisse coudée (26) de la zone d'engagement (18) de l'installation de pose (14) est apte à venir en contact contre la zone de tenue arrière (16) de la carcasse (4) sans jeu.
     
    16. Machine-outil électroportative selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de pose (14) comporte également un dispositif de fixation, par lequelle l'installation de pose peut être fixée à une plaque de table.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente